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Medien & Phantastik => Sehen, Lesen, Hören => Sehen => Thema gestartet von: Timo am 20.09.2018 | 09:39

Titel: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Timo am 20.09.2018 | 09:39
Erster Teaser Trailer zum Captain Marvel Film:
https://www.youtube.com/watch?v=i-dbjsrLafI

Weeeeee ;D
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Kingpin000 am 20.09.2018 | 11:16
Ich war ja erstaunt zu sehen, dass dort Skrulls dabei sind. Dabei dachte ich, dass sie wie Galactus zur Fantastic Four Lizenz gehören, die ja FOX hat. Der kürzliche Aufkauf von Disney hätte das jetzt nicht auf die schnelle geändert, da so eine komplette Filmproduktion 2-3 Jahre dauert.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: lowfyr am 21.09.2018 | 08:47
dauert nur noch so lange :(

Was die Skrulls angeht, die dürfen sie anscheinend verwenden, solange keine spezifischen Charaktere verwendet werden. Dachte zuerst da wäre wieder so ein Deal wie bei Ego gemacht worden.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Kurna am 21.09.2018 | 12:00
Da ich ziemlich sicher bin, den Film sowieso zu schauen, werde ich versuchen, den Trailer vorher nicht zu sehen.

Trailer spoilern für meinen Geschmack meist zu viel.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Medizinmann am 21.09.2018 | 12:37
Da ich ziemlich sicher bin, den Film sowieso zu schauen, werde ich versuchen, den Trailer vorher nicht zu sehen.

Trailer spoilern für meinen Geschmack meist zu viel.
völlig meine Meinung :)
Mehr als nur 1 Trailer verdirbt einem den Film !

Hough!
Medizinmann
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: lowfyr am 21.09.2018 | 12:52
Da ich ziemlich sicher bin, den Film sowieso zu schauen, werde ich versuchen, den Trailer vorher nicht zu sehen.

Trailer spoilern für meinen Geschmack meist zu viel.

das ist ja nur der teaser. Verrät jetzt nicht viel.

Aber stimmt schon. Bei manchen ist das echt nervig. Wenn man an so Sachen wie beim Trailer zu Kingsman 2 denkt ::)
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Kurna am 21.09.2018 | 13:03
Der letzte Film, wo ich daran erinnern kann, Trailer und Film gesehen zu haben und mich nicht gespoilert gefühlt zu haben, war Shrek 2.
Da waren im Trailer mehrere gute Gags und ich war schon besorgt gewesen, aber dann kamen gags ale schon in den ersten 10, 15 Minuten des Films vor.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: K!aus am 22.09.2018 | 19:39
Der Captain Marvel Trailer (https://www.youtube.com/watch?v=Z1BCujX3pw8) ist endlich da!  ^-^
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Bentley Silberschatten am 23.09.2018 | 11:25
Ich bin schon gespannt, jetzt kommen langsam die Superhelden die in meiner Jugend komplett an mir vorbei gegangen sind.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Tante Petunia am 23.09.2018 | 11:47
Wieder etwas, wo man die Chance hat im Kino gut unterhalten zu werden.  ~;D
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Timo am 4.12.2018 | 14:53
https://www.youtube.com/watch?v=_tnGmshDB4I

Trailer 2
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Teylen am 4.12.2018 | 15:24
Ich persönlich habe ja Hoffnung das es nach Wonder Women ein richtig guter Superheldenfilm wird.
Wobei die Messlatte mit Wonder Women für Captain Marvel durchaus sehr hoch liegt.

Soviele Filme mit weiblichen Superhelden im Mittelpunkt gab es in letzter Zeit zudem auch nicht.
Ich mein, das ist jetzt Nummer 2?
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: lowfyr am 5.12.2018 | 09:45
Ich persönlich habe ja Hoffnung das es nach Wonder Women ein richtig guter Superheldenfilm wird.
Wobei die Messlatte mit Wonder Women für Captain Marvel durchaus sehr hoch liegt.

Soviele Filme mit weiblichen Superhelden im Mittelpunkt gab es in letzter Zeit zudem auch nicht.
Ich mein, das ist jetzt Nummer 2?

Bei Marvel mache ich mir da eigentlich keine großen Sorgen. Aber da muss man ja wie immer abwarten, bis man den Film gesehen hat und nicht nach den Trailern gehen.
Die letzten die mir einfallen waren Elektra und Catwoman und die sind ja schon etwas länger her.
Was leider ja auch mit der Qualität der beiden Filme zu tun hatte.

Captain Marvel wäre wohl früher rausgekommen, aber da gab es wohl hochrangigen Widerstand bei Marvel.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Selganor am 5.12.2018 | 13:45
Die restliche "Superheldenfilme"-Diskussion habe ich mal zu https://www.tanelorn.net/index.php/topic,108973.0.html ausgelagert, dass hier auch nur der Kram der "Captain Marvel" angeht besprochen werden kann.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Fezzik am 6.12.2018 | 10:31
Nice. Bin mal gespannt, auch wenn ich noch mit der Besetzung hadere, ich hätt ja gern Katheryn Winnick als Cpt. Marvel gehabt.  :d
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Timo am 7.12.2018 | 23:55
Für mich wäre Kara Thrace perfekt gewesen, also Starbuck, also Schauspielerin Katee Sackhoff
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Selganor am 8.12.2018 | 00:27
Bei Katee Sackhoff musst du dann aber noch als ihre "Kumpeline" Jennifer Walters (aka She-Hulk) Tricia Helfer dazupacken ;D
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Ein Dämon auf Abwegen am 8.12.2018 | 09:23
Ich persönlich habe ja Hoffnung das es nach Wonder Women ein richtig guter Superheldenfilm wird.
Wobei die Messlatte mit Wonder Women für Captain Marvel durchaus sehr hoch liegt.

Soviele Filme mit weiblichen Superhelden im Mittelpunkt gab es in letzter Zeit zudem auch nicht.
Ich mein, das ist jetzt Nummer 2?
Kommt drauf an ob du Suicide Squad als "Film mit weiblichen Superhelden im Mittelpunkt" siehst.

Das liegt aber zum guten Teil daran das es kaum populäre Superheldinnen gibt, die nicht hauptsächlich Mitglied eines Teams oder ein Ableger eines männliches Helden sind. DC hat im Prinzip nur Wonder Woman, und Marvel eigentlich überhaupt keine.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Timo am 8.12.2018 | 13:37
Kommt darauf an was du als Ableger siehst: (Hawkeye Female, Wolverine (X23) würde ich als Ableger sehen, She Hulk zB nicht, die ist einfach viel zu selbstständig gewesen von Anfang an.

Marvelhelden die eigene Reihen hatten und teilweise noch haben:
She Hulk
Captain Marvel
Scarlet Witch
MsMarvel (Kamala)
Elektra
SpiderWoman
BlackWidow

Aktuell würde ich MsMarvel, Captain Marvel und SpiderWoman als sehr gute Runs bezeichnen.
Bei DC gibt es an guten Reihen mit weiblichen Heldinnen eigentlich nur WonderWoman und Batwoman(die mit den (fake) roten Haaren)
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Teylen am 8.12.2018 | 14:02
Kommt drauf an ob du Suicide Squad als "Film mit weiblichen Superhelden im Mittelpunkt" siehst.
Nein, sehe ich nicht. Suicide Squad ist wie Avengers ein Team-Movie.
Zumal ich nicht sicher bin in wie weit Harley im Mittelpunkt steht oder es einfach nur ein Hype ist. Den Film habe ich nach den vernichtenden Reviews, dem Umstand das Harley mitunter etwas problematisch ist (OMG my puddin') und der weitestgehend uninteressanten Cast wo Katana-Schwingerin wohl keine Rolle spielt, nicht geschaut.

Zitat
Das liegt aber zum guten Teil daran das es kaum populäre Superheldinnen gibt, die nicht hauptsächlich Mitglied eines Teams oder ein Ableger eines männliches Helden sind. DC hat im Prinzip nur Wonder Woman, und Marvel eigentlich überhaupt keine.
Man hätte einen Black Widow Film machen können und hatte einmal einen Elektra Film versucht.
Daneben könnte man sich auf verschiedene X-Men konzentrieren oder wie erwähnt She Hulk.
Wobei Marvel dahingehend tatsächlich etwas schwachbrüstig ist.

Bei DC gibt es da durchaus mehr die mir namentlich einfallen würden.
Was vielleicht auch an dem Arrowverse und Black Lightning und Titans liegt. Woneben es dann noch Zatana, die Cast aus Batman zählt (Catwoman, Poison Ivy) und vielleicht so Charaktere wie wie Death. Also neben Wonder Woman und so.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Thandbar am 8.12.2018 | 14:21
Für mich wäre Kara Thrace perfekt gewesen, also Starbuck, also Schauspielerin Katee Sackhoff

Oh wow, das wäre ein so offensichtlich perfekter Cast gewesen, dass es fast wehtut! :D
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Ein Dämon auf Abwegen am 8.12.2018 | 22:26
Kommt darauf an was du als Ableger siehst: (Hawkeye Female, Wolverine (X23) würde ich als Ableger sehen, She Hulk zB nicht, die ist einfach viel zu selbstständig gewesen von Anfang an.
ich seh alles als Ableger was als Spin-Off von einem anderen Character kommt, und es eigentlich nicht viel Sinn macht für den Spin-Off Character zu existieren wenn es den anderen nicht gibt. Ich hab noch nie einen She Hulk Comic gelesen (ich kenn mich generell besser mit DC als mit Marvel aus), aber sie ist iirc die Cousine des Hulk, hat ähnliche Kräfte und nutzt seinen Namen, das wäre für mich klar ein Ableger. Ein Graubereich wär für mich ehr sowas wie Green Lantern wo sich die späteren Space Cops einen komplett anderen Hintergrund haben als das Orginal.

Marvelhelden die eigene Reihen hatten und teilweise noch haben:
She Hulk
Captain Marvel
Scarlet Witch
MsMarvel (Kamala)
Elektra
SpiderWoman
BlackWidow
Die haben alle soweit ich weiß deutlich weniger lang laufenden Reihen als der die meisten der männlichen MCU Helden oder Wonder Woman (ein paar von denen haben glaub ich sogar nur ein paar Mini Serien und hatten nie eine forlaufende Reihe), und die sind so ziemlich alle entweder Ableger eines Männlichen Helden oder stammen aus einer Team Serie.

Aktuell würde ich MsMarvel, Captain Marvel und SpiderWoman als sehr gute Runs bezeichnen.
Bei DC gibt es an guten Reihen mit weiblichen Heldinnen eigentlich nur WonderWoman und Batwoman(die mit den (fake) roten Haaren)
Es gibt und gab einige gute Reihen mit weiblichen Helden, aber aber es gibt außer Wonder Woman, eigentlich keine weibliche Superheldin die in Bezug auf Kommerziellen Erfolg (Batwomans letzte Serie ist z.B. nahe gerade mal 18 Heften wegen niedriger Verkaufszahlen eingetellt worden) und Popkulturelle Relevanz wirklich auf dem Level der bekannten männlichen Helden steht.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Ein Dämon auf Abwegen am 8.12.2018 | 22:48
Nein, sehe ich nicht. Suicide Squad ist wie Avengers ein Team-Movie.
Zumal ich nicht sicher bin in wie weit Harley im Mittelpunkt steht oder es einfach nur ein Hype ist. Den Film habe ich nach den vernichtenden Reviews, dem Umstand das Harley mitunter etwas problematisch ist.
Wobei Harley mMn schon klar der Star des Films ist.

Bei DC gibt es da durchaus mehr die mir namentlich einfallen würden.
Was vielleicht auch an dem Arrowverse und Black Lightning und Titans liegt. Woneben es dann noch Zatana, die Cast aus Batman zählt (Catwoman, Poison Ivy) und vielleicht so Charaktere wie wie Death. Also neben Wonder Woman und so.
Wobei wie gesagt die meisten davon nie besonders erfolgreich als Solo Charactere waren (Catwoman ist eine Ausnahme).
Von Zatanna (die übrigens technisch gesehen auch ein Ableger ist, auch wenn sie weit bekannter ist als ihr Vater) gibt es gerade mal 21 Solo Hefte.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Teylen am 8.12.2018 | 23:12
Wie gesagt, ich habe Suicide Squad ausgelassen, so von der Werbung und den YT-Werken dazu bin ich davon ausgegangen das es ein Gruppen-Film ist mit Deadshot/Harley als Teamleiter.
Womit es für mich definitiv nicht zu der gleichen Ecke zählt wie Filme die sich um einen Charakter drehen, wie Cpt Marvel, Wonder Woman, Elektra, Catwoman, Supergirl.

Ich zähle ja auch nicht "Ant-Man and the Wasp" als weiblichen Superheldenfilm. Weil das ein Team ist und weil da Ant-Man noch zuerst genannt wird. ^^;
Wobei ich in meiner Zeit als Anime, Manga & Comic Fan keine Ant-Man Comics bemerkt habe XD

Allgemein sollen die Charaktere ja auch nicht besonders erfolgreich als Comic sein, da hat ja auch Marvel bei den männlichen, gezwungenerweise, so die B-Garde rausgeputzt, sondern als Kinofilm was hermachen.

Wo ich einmal so gespannt sind wie Marvel das jetzt mit Captain Marvel hinbekommt, nachdem DC mit Wonder Woman richtig gutes vorlegte.
Also ob Marvel aufholt, oder ob es mehr so wie bei den Serien ist. Wo mir auch bei den DC-Serien wesentlich mehr interessante und ausgearbeitete weibliche Figuren einfallen, über die ich mehr wissen mag, als bei Marvel. Wobei der Faktor das die weiblichen Figuren in den DC-Serien auf mich besser ausgearbeitet wirken, interessanter, vielleicht dazu beiträgt das ich sie spannender finde. Nun oder der Umstand das DC auch relativ viele weibliche Villains hat - zumindest bei Batman.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Ein Dämon auf Abwegen am 9.12.2018 | 07:47
Ich zähle ja auch nicht "Ant-Man and the Wasp" als weiblichen Superheldenfilm. Weil das ein Team ist und weil da Ant-Man noch zuerst genannt wird. ^^;
Wobei ich in meiner Zeit als Anime, Manga & Comic Fan keine Ant-Man Comics bemerkt habe XD
Des wegen schrieb ich iirc auch sowas wie "die meisten der männlichen Helden", Ant-Man und Guradians of the Galaxy sind auch keine besonders erfolgreichen Charaktere, wobei Ant-Man zumindestens Gründungsmitglied der Avengers ist und seine Filme, unter den die entstanden sind nach dem Disney Marvel geschluckt hat, auch die sind, die am wenigsten Geld gemacht haben.

Allgemein sollen die Charaktere ja auch nicht besonders erfolgreich als Comic sein, da hat ja auch Marvel bei den männlichen, gezwungenerweise, so die B-Garde rausgeputzt, sondern als Kinofilm was hermachen.
Wobei Captain Marvel halt eben nicht mal zur B-Garde gehört.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Fezzik am 9.12.2018 | 10:13
Zitat
Wobei Captain Marvel halt eben nicht mal zur B-Garde gehört

Naja, dafür war der Charakter die letzten Jahre allerdings sehr präsent in den Avengers Serien. Sie kam irgendwann vor ca. 10 Jahren, müsste oben mal nachsehen, wieder richtig ins Comicuniverse zurück und hat sich seitdem konstant innerhalb der Avengers etabliert. Zwischenzeitlich war sie Teamchefin und im 2ten Civil War Anführerin der Gegenpartei von Iron Man.
Nur weil sie keine eigene Heftserie bekommen hat würde ich das Charakterranking innerhalb der Marvel Welt nicht reduzieren.

Ich denke man muss schon unterscheiden zwischen öffentlicher Wahrnehmung, da hab ich nämlich von DC ausser den Arrowverse Charakteren und dem aktuellen DCU und was ich mir über Wikipedia angelesen hab, auch keine Ahnung und wie die jeweiligen Charaktere innerhalb des Comic Universums wichtig sind. Innerhalb der Leserschaft kann der Stellenwert da ein ganz anderer sein.
Das lässt sich meiner Ansicht nach nicht über Verkaufszahlen von Heftserien begründen.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Ein Dämon auf Abwegen am 9.12.2018 | 14:01
Naja, dafür war der Charakter die letzten Jahre allerdings sehr präsent in den Avengers Serien. Sie kam irgendwann vor ca. 10 Jahren, müsste oben mal nachsehen, wieder richtig ins Comicuniverse zurück und hat sich seitdem konstant innerhalb der Avengers etabliert. Zwischenzeitlich war sie Teamchefin und im 2ten Civil War Anführerin der Gegenpartei von Iron Man.
Nur weil sie keine eigene Heftserie bekommen hat würde ich das Charakterranking innerhalb der Marvel Welt nicht reduzieren.
Sie hatte mehrere Serien, die sind nur immer recht schnell wieder eingestellt worden.

Ich denke man muss schon unterscheiden zwischen öffentlicher Wahrnehmung, da hab ich nämlich von DC ausser den Arrowverse Charakteren und dem aktuellen DCU und was ich mir über Wikipedia angelesen hab, auch keine Ahnung und wie die jeweiligen Charaktere innerhalb des Comic Universums wichtig sind. Innerhalb der Leserschaft kann der Stellenwert da ein ganz anderer sein.
Das lässt sich meiner Ansicht nach nicht über Verkaufszahlen von Heftserien begründen.
Was die öffentliche Wahrnehmung angeht denken die meisten beim Namen Captain Marvel vermutlich immer noch an "Shazam".
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Fezzik am 9.12.2018 | 14:30
Zitat
Was die öffentliche Wahrnehmung angeht denken die meisten beim Namen Captain Marvel vermutlich immer noch an "Shazam"

 ;D  Ja könnte sein.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Teylen am 9.12.2018 | 14:40
Was die öffentliche Wahrnehmung angeht denken die meisten beim Namen Captain Marvel vermutlich immer noch an "Shazam".
Wieso? Ich sehe da gerade keinen Zusammenhang?
Zumal ich bei "Shazam" eher an "Big" denke ^^;
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: 6 am 9.12.2018 | 14:44
Wieso? Ich sehe da gerade keinen Zusammenhang?
Shazam hiess mal Captain Marvel...
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Ein Dämon auf Abwegen am 9.12.2018 | 15:40
Wieso? Ich sehe da gerade keinen Zusammenhang?
Zumal ich bei "Shazam" eher an "Big" denke ^^;
"Shazam" heißt ursprünglich "Captain Marvel" und ist deutlich älter als jeder Marvel Character dieses Namens.
DC kann diesen Namen aber nur eingeschränkt nutzen (sie können ihn soweit ich weiß zwar "Captain Marvel" nennen aber dürften keinen Comic oder Film o.ä. unter dem Tietel "Captain Marvel" rausbringen) weil Marvel sich die Namensrechte gesichert hat. Die Marvelversion von "Captain Marvel" ist iirc ursprünglich eigentlich nur zu diesem Zweck kreiert worden.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Fezzik am 9.12.2018 | 15:51
Der Name gehörte zuerst zu einem Kree Krieger namens Mar-Vell. Den werden wir vielleicht im Film auch zu sehen bekommen, immerhin verlieh der in der original Entstehungsgeschichte Carol Danvers ihre Kräfte. Alternativname für Carol, war früher auch Warbird.
Ich finde auch immer wieder witzig wie ähnlich sich die "Zivilnamen" von Carol Danvers (Cpt./Miss Marvel) und Kara Danvers (Supergirl) sind.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: 6 am 9.12.2018 | 15:55
"Shazam" heißt ursprünglich "Captain Marvel" und ist deutlich älter als jeder Marvel Character dieses Namens.
DC kann diesen Namen aber nur eingeschränkt nutzen (sie können ihn soweit ich weiß zwar "Captain Marvel" nennen aber dürften keinen Comic oder Film o.ä. unter dem Tietel "Captain Marvel" rausbringen) weil Marvel sich die Namensrechte gesichert hat. Die Marvelversion von "Captain Marvel" ist iirc ursprünglich eigentlich nur zu diesem Zweck kreiert worden.
Es gibt von Moviebob ein Video, in dem er diese Historie beschreibt:
The Big Picture - Captains Courageous (https://www.youtube.com/watch?v=LROCPznHLTM)
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Teylen am 9.12.2018 | 16:21
Ich finde auch immer wieder witzig wie ähnlich sich die "Zivilnamen" von Carol Danvers (Cpt./Miss Marvel) und Kara Danvers (Supergirl) sind.
Da könnte man eine zweite "MARTHA!" Szene in einem Crossover-Event draus machen xD
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: lowfyr am 10.12.2018 | 09:33
Des wegen schrieb ich iirc auch sowas wie "die meisten der männlichen Helden", Ant-Man und Guradians of the Galaxy sind auch keine besonders erfolgreichen Charaktere, wobei Ant-Man zumindestens Gründungsmitglied der Avengers ist und seine Filme, unter den die entstanden sind nach dem Disney Marvel geschluckt hat, auch die sind, die am wenigsten Geld gemacht haben.
Wobei Captain Marvel halt eben nicht mal zur B-Garde gehört.

Aber selbst Ant-man hat ordentlich Gewinn gemacht. Wobei sicher keiner bei Disney erwartet hat, das er genauso erfolgreich ist wie Avengers. Und wenn doch ist er falsch in seinem Job.

Das man einen Guardians Film gemacht hat,obwohl sie nicht bekannt waren, rechne ich den Machern hoch an. Ohne den Film hätte es wohl auch so einige unbekanntere Ankündigungen unter anderem bei Warner wie Shazam nicht gegeben.

Und selbst Iron Man war vor den Filmen nie so recht erfolgreich. Hätte Marvel zu der Zeit nicht die Rechte für die erfolgreichen Bereiche nicht besessen, hätte es den Film wohl nie gegeben.

Hat sich aber wohl eher positiv auf die  Filme ausgewirkt.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Exar am 10.12.2018 | 11:06
Bislang hat es nicht so den großen Unterschied gemacht, ob jetzt die A, B, oder C Heldenriege verfilmt wurde.
GoG war finanziell auch ein richtiger Superhit, obwohl die Reihe vorher weniger bekannt war.

Denke auch bei Captain Marvel ist der allgemeine Bekanntheitsgrad für den Erfolg des Films nicht so wichtig.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Ein Dämon auf Abwegen am 10.12.2018 | 11:55
Aber selbst Ant-man hat ordentlich Gewinn gemacht. Wobei sicher keiner bei Disney erwartet hat, das er genauso erfolgreich ist wie Avengers. Und wenn doch ist er falsch in seinem Job.
Das er weniger macht als Avengers ist ja klar, aber auch alle Solo Filme die nach der Übernahme durch Disney gemacht worden haben mehr Geld eingespielt (Inklusive ehr weniger guter Filme wie Thor the Dark World).

Denke auch bei Captain Marvel ist der allgemeine Bekanntheitsgrad für den Erfolg des Films nicht so wichtig.
Und der Bekanntheitsgrad hat jetzt wo das MCU erfolgreich einen weniger großen Einfluss, war aber in der Anfangsphase vermutlich schon wichtiger. Die ersten Filme haben ja alle deutlich weniger Geld gemacht als die neuen.

Dazu kommt dann halt auch, dass du bei den Characteren mit langlaufenden Solo Serien einfach mehr Material (Storylines, Schurken, Support Charactere) hast aus dem du dir die Rosien rauspicken kannst als bei Charactere die das nicht haben.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: TaintedMirror am 10.12.2018 | 13:31
Vor allem die Bösewichte sind halt wichtig. Da hatte Ironman einen großen Nachteil. Sinvoll wäre da also, entweder mal ein paar Schurken und Helden/Heldinnen aus dem Nichts zu erschaffen oder bekannte interessant neu zu gestalten (Fande Vulture in Spiderman dahingehend gut gelungen, weil der halt ein normaler Typ und Familienvater war).
Wichtig ist vor allem, dass man was storytechnisch gutes schafft. Captain Marvel werde ich mir ansehen, aber der Trailer lässt erstmal nicht viel zu hoffen übrig. Wird wohl eher so eine Suparman-Story. Dazu wirds noch ein Film über ihre Herkunft, also eher viel langweilige Exposition.
Bei Marvel würde ich für interessante Geschichten da eher auf Dinge wie Squirrel Girl warten. Echt die meisten Heldinnen sind einfach eine weibliche Kopie eines bestehenden Helden oder Teil eines Teams.

Bei DC könnte ich mir ein Hawk and Dove Film mit Holly und Dawn in den Positionen vorstellen. Wobei ein Firestorm Film interessanter sein könnte.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Selganor am 10.12.2018 | 14:50
Bei DC könnte ich mir ein Hawk and Dove Film mit Holly und Dawn in den Positionen vorstellen.
Sind die nicht gerade schon in der neuen Teen Titans Serie "Titans" aufgetaucht?

Obwohl... das hat DC ja auch nicht dran gehindert, den Flash aus der Serie komplett zu ignorieren und fuer JL jemanden ganz anderen zu nehmen.

Bei DC habe ich sowieso das Gefuehl, dass (ausser es sind explizite Crossover geplant wie beim Arrowverse mit Arrow/Flash/Legends of Tomorrow - und teilweise Supergirl) DC sich gar keine Muehe machen will eine irgendwie geartete Kontinuitaet zwischen verschiedenen Produkten zu halten... anders als es bei Marvel zumindest versucht wird und da sogar die Comics an die Filme leicht angepasst werden...
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Ein Dämon auf Abwegen am 10.12.2018 | 15:50
Bei DC habe ich sowieso das Gefuehl, dass (ausser es sind explizite Crossover geplant wie beim Arrowverse mit Arrow/Flash/Legends of Tomorrow - und teilweise Supergirl) DC sich gar keine Muehe machen will eine irgendwie geartete Kontinuitaet zwischen verschiedenen Produkten zu halten... anders als es bei Marvel zumindest versucht wird und da sogar die Comics an die Filme leicht angepasst werden...
Naja es sind halt alles verschiedene Universen, und die comics haben sie bei DC auch zu einem gewissen grad an die Filme angepasst (z.B. Killer Croc in den Suicide Squad gepackt).
Es gibt nur einfach Sachen die man nicht mal einfach so in einer laufenden Serie ändern kann (z.B. Deadshots Hautfarbe) oder die einfach generell keine gute Idee für die fort laufenden comics sind (ein einsamer alter TDKR Batman).
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Teylen am 10.12.2018 | 16:00
Sind die nicht gerade schon in der neuen Teen Titans Serie "Titans" aufgetaucht?
Hawk und Dove sind bei Titans seit mindestens der zweiten Episode dabei und haben gerade in der 9. ihre Charakter bzw. Origin-Episode bekommen.

Zitat
Bei DC habe ich sowieso das Gefuehl, dass (ausser es sind explizite Crossover geplant wie beim Arrowverse mit Arrow/Flash/Legends of Tomorrow - und teilweise Supergirl) DC sich gar keine Muehe machen will eine irgendwie geartete Kontinuitaet zwischen verschiedenen Produkten zu halten... anders als es bei Marvel zumindest versucht wird und da sogar die Comics an die Filme leicht angepasst werden...
Ich finde es bei DC eigentlich ganz angenehm und bin gerade was Serien betrifft recht froh das sie es losgelöst von dem Marvel Konzept halten.
Heißt bei DC hat man:
Arrow, Flash, DC Legends of Tomorrow (Erde I) Supergirl (Erde 36 oder 38)
Gotham
Titans
Black Ligthning

Das bedeutet auch das Batwomen (Erde I) aus dem gerade laufenden Elsewhere-TV-Event nichts mit Gotham, Titans oder Black Ligthning zu tun hat.
Wobei Batwomans sehr kurze Szene eine deutlich andere Stimmung hatte als das restliche Arrowverse, was mich überraschte,
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: lowfyr am 28.02.2019 | 08:40
So schon mal für nächste Woche alles klar gemacht. Freitag geht es in den Film. Freu mich ungemein^^
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: tartex am 3.03.2019 | 09:55
Es gibt nur einfach Sachen die man nicht mal einfach so in einer laufenden Serie ändern kann (z.B. Deadshots Hautfarbe)

Also Marvel hat es doch geschafft, den schwarzen Nick Fury in die Comics einzubauen.  :P
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Ein Dämon auf Abwegen am 3.03.2019 | 11:20
Also Marvel hat es doch geschafft, den schwarzen Nick Fury in die Comics einzubauen.  :P
Aber der ist glaub ich der Sohn des weißen Nick Fury. Und Nick Fury ist auch eh er eine Nebenfigur.

Deadshot is einer der Hauptcharaktere des Suicide Squad comics, wenn die den plötzlich einem Tag auf den anderen Schwarz gemacht hätten wäre das etwas Merkwürdigkeit gewesen.
(Es war bereits etwas komisch als, sie Amanda Waller wieder alt und fett statt jung und sexy gemacht haben.) Wenn Deadshot nur eine character wäre der alle Jubeljahre mal auftaucht, oder sie ihn direkt nach dem Flashpoint reboot zum Schwarzen gemacht hätten, wäre das wohl ehr gegangen (wobei auch das keine Garantie wäre das die Fans das akzeptiert hätten, sieh wie das bei Wally West in den comics lief).

Die hatten übrigens auch kurz einen schwarzen Deadshot namens Will Evans (https://dc.fandom.com/wiki/Will_Evans_(Prime_Earth)).

Ich finds ehrlich gesagt eh immer noch komisch, dass sie Will Smith als Deadshot gecasted haben und nicht als Bronze Tiger.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Talasha am 3.03.2019 | 13:10
Naja, bei Deadshot ist die Hautfarbe imho recht egal, bei Batman, Superman oder Back Panther ist sie dagegen fester Bestandteil des Hintergrundes.  Von daher ist es mir relativ egal, solange sie merkwürdigkeiten meiden.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Timo am 3.03.2019 | 14:34
Batman würde auch als schwarzer funktionieren, Superman ja sowieso. Black Panther wohl nicht, wobei so ein weisser Südafrikanischer Panther, der mit Krügerrand bezahlt... >;D
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: YY am 3.03.2019 | 14:38
Wenn schon, dann rhodesisch  :P ;D
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Ein Dämon auf Abwegen am 3.03.2019 | 14:58
Naja, bei Deadshot ist die Hautfarbe imho recht egal,
Mit seinem original Hintergrund auch nicht mehr als bei Batman.

Aber wie gesagt ich denk das es für DC mehr Sinn machen würde einfach einen Charakter zu nehmen der auch in den comics schwarz ist (wie gesagt Bronze Tiger hätte sich z.B. beim Suicide Squad angeboten), weil sonst egal was du machst irgendjemand unzufrieden ist. Und gerade beim Suicide Squad hast du ja eh viele Freiheiten wenn du ins team packst, zumal Harley eh der einzig wirklich populäre Character bei denen ist.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Vash the stampede am 3.03.2019 | 15:51
... Black Panther wohl nicht, wobei so ein weisser ...

Den Film vom weissen Black Panther gibt es schon seit Jahren:
(https://1.bp.blogspot.com/-uBMOv8uRfpw/VwfTbsiNsCI/AAAAAAAAJOo/fyLfD2gGs5UBEJQqTWa4oHezT02BcBHEA/s1600/phantom-billy-zane.jpg)
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Supersöldner am 3.03.2019 | 15:52
hat der eigentlich Nachfolger ?
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Vash the stampede am 3.03.2019 | 15:57
hat der eigentlich Nachfolger ?

Anscheinend schon
(https://a2.tvspielfilm.de/imedia/1506/8641506,A4T_NBSQCRRH9qh46KuhHKKtsUbX5oawL9A2kDx1bK1axfTIP4zC+cK4j_sV5pi6L_+7YGHQdmOTyOHqsbscUg==.jpg)
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Talasha am 3.03.2019 | 20:56
Batman würde auch als schwarzer funktionieren, Superman ja sowieso. Black Panther wohl nicht, wobei so ein weisser Südafrikanischer Panther, der mit Krügerrand bezahlt... >;D
Ich kenne den Familienhintergrund nur aus den Filmen und Serien, und da sind die Waynes eine jahrhundertalte (einfluß-)reiche Familie quasi das was in den Staaten als Erbadel durchgeht, da wird es schwer eine andere Hautfarbe ein zu bauen, und Clark Kent kommt aus dem weißesten Teil der USA und aus dem weißesten erzkonservativen Teil der dortigen Bevölkerung und so weiter und so fort, der dann aber über seine eigentlich Herkunft eine tolle Hippiegeschichte nebst passenden Eso-namen bekommt. Das bricht einfach so schön.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: TaintedMirror am 3.03.2019 | 21:25
Den Film vom weissen Black Panther gibt es schon seit Jahren

Warum der weiße Black Panther? The Phantom gibts doch bereits seit den 30ern und Black panther erst seit den 60ern. Und auch sonst haben die recht wenig miteinander zu tun.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Exar am 4.03.2019 | 10:49
Ich bin mir noch unschlüssig, ob ich Captain Marvel im Kino schauen soll.
Die Trailer haben mich bisher noch nicht abgeholt. Erinnert mich ein wenig an Green Lantern.

Werde wohl erstmal ein paar Meinungen abwarten.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Fezzik am 4.03.2019 | 11:16
Warum der weiße Black Panther?

Da gibts doch bei  Marvel schon den White Tiger, allerdings ist der glaub von der Nationalität her Mexikaner oder Latino. Obs von denen mal ein Team Up gab ? Gleich mal googeln. ~;D
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Ein Dämon auf Abwegen am 4.03.2019 | 12:35
In den comics hat Black Pather soweit ich weiß einen weißen Adoptivbruder namens White Wolf.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Kurna am 4.03.2019 | 20:12
In den comics hat Black Pather soweit ich weiß einen weißen Adoptivbruder namens White Wolf.

Ist dessen Superkraft das Storytelling? ;)
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: lowfyr am 7.03.2019 | 11:43
http://www.spiegel.de/kultur/kino/captain-marvel-mit-brie-larson-oh-captain-meine-captain-filmkritik-a-1256499.html (http://www.spiegel.de/kultur/kino/captain-marvel-mit-brie-larson-oh-captain-meine-captain-filmkritik-a-1256499.html)

Klingt doch schon mal nicht schlecht.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: tartex am 7.03.2019 | 13:59
http://www.spiegel.de/kultur/kino/captain-marvel-mit-brie-larson-oh-captain-meine-captain-filmkritik-a-1256499.html (http://www.spiegel.de/kultur/kino/captain-marvel-mit-brie-larson-oh-captain-meine-captain-filmkritik-a-1256499.html)

Klingt doch schon mal nicht schlecht.

So spaßig wie die Schlammschlachten im Internet kann der Film gar nicht sein.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Teylen am 7.03.2019 | 14:29
Ich bin ja mal gespannt, hab ne Karte für Heut Abend ^.^
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: lowfyr am 7.03.2019 | 14:40
Ich bin ja mal gespannt, hab ne Karte für Heut Abend ^.^

Viel spass. Für mich geht es erst morgen los^^
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Alexandro am 7.03.2019 | 15:49
Bei mir dauert es noch bis Montag (dann läuft er in der OV), aber freue mich auch schon wie Bolle.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Teylen am 8.03.2019 | 14:04
Ich war gestern Abend im Kino und fand den Film "Gut".
 
Im Rahmen der Marvel-Disney-Film würde ich ihn sogar ein solides "Sehr Gut" geben. Der Film kommt für mich nicht zu dem "Exzellent" von Black Panther heran, steht aber über dem "Gut" das ich Spiderman: Homecoming gebe.
Ich werde mir den Film wahrscheinlich nicht 3x ansehen wie Wonder Woman oder 2x wie aktuell Alita: Battle Angel (den ich überlege nochmal mit meinen Augen zu beglücken).
 
Was mir gefallen hat war das erste Drittel und das letzte Drittel.
Der Teil dazwischen war grundsolide, wirkte für mich aber eher wie ein TV-Film, respektive eine Folge Agents of Shield. Nicht schlecht gemacht, und bezogen auf die Serie eine solidere Folge, aber doch für mich ein stückweit irritierend.
Die verschiedenen Wendungen waren in Ordnung, jedoch ein bis drei Meilen gegen den Wind daher telegraphiert. Das CGI ist als solches fand ich auch absolut in Ordnung, in Bezug auf Nick Fury und Coulson sogar ziemlich genial da nicht aufgefallen.
 
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)

Daneben verwendet der Film erstaunlich viel Energie drauf das "Lächel Mal"-Ding zu erklären und zu thematisieren, was mich ein klein wenig genervt hat.
Nun und abgesehen von Nirvanas "Come as you are" war die Musik-Auswahl imho eher ein suboptimal, was jetzt nicht dran lag das es keine bessere Musik gab. Ich mein, da wird noch kommentiert, das Carol ausschaut wie durch einen Grunge-Shop gefallen, und dann dudelt zu 90% nur seichte Pop-Musik. Wobei es nicht schlimm war, eher enttäuschend.

Wie gesagt, alles in allem ein guter Film. Bereue mein Eintrittsgeld nicht.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: zaboron am 9.03.2019 | 00:06
Die verschiedenen Wendungen waren in Ordnung, jedoch ein bis drei Meilen gegen den Wind daher telegraphiert.
Also gerade dass die Skrull nicht die Bösen sind kam für mich schon überraschend und überhaupt nicht telegraphiert. Wo wurde das im Film vorher angedeutet?
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
Naja, Thanos wartet. Und niemand ausser Fury kannte Captain Marvel, und Fury war bei Infinity Wars aussen vor und hatte keine Ahnung was gerade passiert. Also einfach fehlende Kommunikation...
 
Dafür wäre ich nicht abgeneigt zu erfahren was nun mit ihrer Freundin und der Tochter der Freundin passiert.
Wäre nicht überrascht wenn Monica Rambeau in Endgame auftaucht, ist ja in den Comics auch eine Superheldin..
 
Daneben verwendet der Film erstaunlich viel Energie drauf das "Lächel Mal"-Ding zu erklären und zu thematisieren, was mich ein klein wenig genervt hat.
Gerade das fande ich das beste am Film (Auch am Ende das "I don't owe you anything", hammer.). Auch gut dass Mar-Vell nun weiblich ist, ich hoffe die scheiss MRA-Nerds fallen haufenweise mit nem Herzinfarkt um. Es ist echt super dass mit Captain Marvel nun auch endlich weibliche Superhelden gibt die auch für Frauen bedingungslos akzeptabel sind.

Mein eigenes Fazit:
Ich fand die Story gut genug dass sie nie langweilig wurde, genug coole Momente, bei der Hauptdarstellerin hatte ich zu Beginn (als die ersten Trailer noch rauskamen) noch Zweifel ob sie die richtige Wahl war bzw. meinem Bild von Cpt. Marvel entspricht, aber im Nachhinein war es die perfekte Wahl. (Auch wenn Katee Sackhoff wie hier vorgeschlagen auch genauso gut gepasst hätte). Unter den Solo-Superhelden-Filmen würde ich den Streifen mit Black Panther und Thor:Ragnarok in die erste Klasse einsortieren wollen.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Pyromancer am 9.03.2019 | 00:20
Es ist echt super dass mit Captain Marvel nun auch endlich weibliche Superhelden gibt die auch für Frauen bedingungslos akzeptabel sind.

Wenn mir als Mann die Frage erlaubt ist: Was war denn aus Frauensicht an Wonder Woman als Superheldin nicht akzeptabel?

Edit: Eine Antwort passt wahrscheinlich besser in den Wonder Woman Thread: https://www.tanelorn.net/index.php/topic,99219.0.html
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: zaboron am 9.03.2019 | 00:45
Selbst Wonder Woman wurde in ihrem Film nicht ganz den Eye-Candy Anteil ihrer Vergangenheit los.
Finde dieser Artikel erklärt das ganz gut:
https://www.vox.com/platform/amp/the-goods/2019/3/8/18256424/captain-marvel-brie-larson-suit-costume
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Teylen am 9.03.2019 | 01:07
Also gerade dass die Skrull nicht die Bösen sind kam für mich schon überraschend und überhaupt nicht telegraphiert. Wo wurde das im Film vorher angedeutet?
"Die haben bei deiner Konditionierung volle Arbeit geleistet" neben dem Umstand das sie vergleichsweise zurückhaltend aggressiv waren beim Versuch sie wieder einzufangen und dem Umstand das die Kree sie offenbar belogen hatten. Respektive ihr Commander da später sehr offensichtlich herum log.

Zitat
Naja, Thanos wartet. Und niemand ausser Fury kannte Captain Marvel, und Fury war bei Infinity Wars aussen vor und hatte keine Ahnung was gerade passiert.
Das Fury außen vor war, Angesichts des Umstands das er mit Maria unterwegs ist, sehe ich nicht so.
Ebenso wie Thanos plus Kollegen bereits vorher eindrucksvoll auf der Erde waren, mit dem Ring in New York, der Jagd nach Scarlett Witch und dem Angriff auf Wakanda. Sowie dem Umstand das er als Mad Titan eine ziemliche Rep hat. Das heißt, von allen seinen Stärken, Subtilität zählt nicht dazu.

Zitat
["Lächel mal"-Szene]
Gerade das fande ich das beste am Film
Ich fand es belanglos, und gerade mit der kompletten Nicht-Reaktion durch Carol schon etwas ärgerlich.
Da kam kein Quip, keine Reaktion, nur stoiisches über sich ergehen lassen. Meh, sowas kann ich auch im echten Leben haben.
Und nein, ich setzte da keinen Bezug zu, dass sie das Motorrad geklaut hat. Schließlich hat sie sich auch im Klamottenladen kostenlos bedient - soweit wir wissen ohne das es da dumme Sprüche gab.

Ich fand auch die "I don't owe you"-Szene nicht besonders hammer.
Sie war okay, aber mit der Subtilität eines Phasma-Strahl ins Gesicht.

Naja, und ohne in die Comics gelesen zu haben, Mar-Vell hat mich als Charakter nicht gerade beeindruckt.
Ich mein, nett das sie eine Frau ist. Aber so wirklich mit viel Charakter ausgestattet, wirkte sie auf mich nicht.
Technisch gesehen, könnte man sogar mopern das sie nur für Carols Kühlschrank da war. Wenn man den will.

Zitat
Es ist echt super dass mit Captain Marvel nun auch endlich weibliche Superhelden gibt die auch für Frauen bedingungslos akzeptabel sind.
Erm, danke. Aber da nehme ich als Frau wesentlich lieber Wonder Woman.
Nun, oder wenn man sie mit etwas Kreativität in die Schublade "Superheldin" packt, Alita.

Selbst Wonder Woman wurde in ihrem Film nicht ganz den Eye-Candy Anteil ihrer Vergangenheit los.
Ich fand der Aspekt wurde in Wonder Woman nicht hervorgehoben.
Das mit Justice League war ein Bauchklatscher in den Pool, allerdings kein Problem von dem Wonder Women bzw. Patty Jenkins Inszenierung. Naja, und wenn man jetzt das Design der Rüstung bei Wonder Woman kritisieren muss, ist es dann auch sexistisch das Carol in seinem sehr brustbetonten T-Shirt rumläuft? Find ich absurd.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Fezzik am 9.03.2019 | 09:47
Wir waren gestern drin und ich fand ihn recht unterhaltsam. Hat mir besser gefallen als Black Panther.

Was ist so besonders an der "Lächel mal" - Szene ? Und will ich das überhaupt wissen ?

Wir haben gestern diskutiert ob die Tochter von Talos (dem Skrull Commander) vielleicht Nebula ist, bzw. später zu Nebula wird.

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Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Darkling am 9.03.2019 | 10:03
@ zaboron:
Könntest du Post #63 vielleicht etwas umformulieren? So wie du deine Meinung zur weiblichen Mar-Vell formuliert hast hätte ich beinahe SC-würdig geantwortet...  :-X
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Teylen am 9.03.2019 | 11:32
Was ist so besonders an der "Lächel mal" - Szene ? Und will ich das überhaupt wissen ?
Es gab vor dem Film einen Zwergen-Aufstand von MRA Fräggels die herum mopperten das Brie Larson als Captain Marvel nicht (genug) lächelt.
Worauf Brie Larson sinngemäß mit "Ihr könnt mich kreuzweise, ich lächel halt nicht" antwortete, woraufhin die MRA Fräggels vor verletzten Gefühlen rumexplodierten.
Zwischen drin hat sie noch verschiedene männlichen Helden ein Lächeln auf die Promos gephotoshopped, um zu zeigen wie absurd die Forderung ist.
Brie Larson Has Perfect Response to Trolls Complaining Captain Marvel Doesn't Smile Enough (https://comicbook.com/marvel/2018/09/20/captain-marvel-brie-larson-trolls-smiling-photoshop/)


Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Ein Dämon auf Abwegen am 9.03.2019 | 12:03
Ich bin mir noch unschlüssig, ob ich Captain Marvel im Kino schauen soll.
Ich auch. Den meisten Reviews die ich so gesehen hab zufolge ist der wohl ehr so auf den Niveau der schwächeren MCU Filme aus der Anfangs Phase (sowas wie Captain America 1 oder Thor 1), also nichts was einem jetzt vom Hocker reißen würde.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Teylen am 9.03.2019 | 12:11
Imho lohnt sich das Anfangs-Drittel und das End-Drittel durchaus im Kino.
Wobei ich ihn auch deutlich besser fand, als Captain America 1.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Fezzik am 9.03.2019 | 12:28
@Teylen: Danke. Das Promo vom lächelnden Ironman ist ziemlich creepy.  ;D
Aber mal wieder typisch, irgendwelche Spinner gibts immer.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: tartex am 9.03.2019 | 12:31
auf den Niveau der schwächeren MCU Filme aus der Anfangs Phase (sowas wie Captain America 1 oder Thor 1), also nichts was einem jetzt vom Hocker reißen würde.

Interessanterweise fand ich die beiden Filme noch fast am besten. (Okay, bei Captain America 1 hauptsächlich die erste Hälfte.)  Wahrscheinlich habe ich einfach Abnützungserscheinungen.

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Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Skele-Surtur am 9.03.2019 | 13:32
Kann mir kurz wer auf die Sprünge helfen, wofür die Abkürzung MRA steht?
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Darkling am 9.03.2019 | 13:33
Mens Rights Activist.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Talasha am 9.03.2019 | 20:15
Ich fand den Film recht unterhaltsam, auch wenn ich mich Frage: Wie zur Hölle soll Thanos da noch was reißen?
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Kurna am 10.03.2019 | 17:20
Ich habe den Film gestern gesehen (deutsch, 3D) und fand ihn sehr gut. Besser als Infinity War, aber nicht ganz so gut wie Wonder Woman.

Da ich keine Comics lese und anscheinend auch die anderen Filme schlechter in Erinnerung hatte als gedacht, konnte mich auch die Geschichte manchmal überraschen. Einige gute Charaktere waren auch dabei.

Was mich am ehesten etwas gestört hat, war das hohe Powerniveau am Ende. Dadurch verliere ich irgendwie etwas den Bezug zu dem Charakter.

Dienstag werde ich den Film dann in der OV und 2D schauen, der für mich besten Art, einen Film zu sehen. :)
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Timo am 10.03.2019 | 18:10
Ich sortiere den Film im unteren Bereich der Marvelfilme ein, aber davon einer der besseren(also besser als IronMan2 und Thor 2 und ich fand Thor 2 gut).

Aber ich find ja auch BlackPanther super.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Jedi_Master am 10.03.2019 | 20:28
Als Vorbereitung für A4: Endgame Spitze, alleinstehend eher nur Durchschnitt. Während mir der Humor bei Thor 3 echt getaugt hat, wirkte er für mich bei Captain Marvel etwas deplatziert. Skrulls die herumblödeln fand ich ziemlich unlustig. Und Fury hat's teilweise auch ein bisschen übertrieben. Wo ich echt enttäuscht war, war der Soundtrack - da hatte Guardians einiges mehr drauf. Zum Powerlevel kann man eigentlich nicht wirklich viel sagen, war kein adäquater Gegner anwesend. Iron Man kann im Prinzip dasselbe: Fliegen, schießen, Raketen umlenken. Ok, bei Captain Marvel hat es bombastischer ausgesehen. Sie wird wahrscheinlich so in der Liga Hulk/Thor spielen eventuell eine Spur darunter - und man hat ja gesehen was Thanos mit Hulk angestellt hat. Auf jeden Fall würde ich gerne mehr von den Kree und Skrulls sehen ...
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Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: zaboron am 10.03.2019 | 22:31
Das Fury außen vor war, Angesichts des Umstands das er mit Maria unterwegs ist, sehe ich nicht so.
Naja in dem Abspann von Avengers: Infinity Wars fahren die beiden gerade durch New York und unterhalten sich darüber dass sie keine Ahnung haben wohin Toni verschwunden ist, als Maria Hill dann die News von "multiple boogies over Wakanda" bekommt und beide haben so einen WTF Ausdruck... die haben keine blassen Schimmer was gerade abläuft. Es ist nicht überraschend dass Nick Fury von Business as Usual ausgeht (Alienattacke die Xte.) bis Maria Hill zu Staub verfällt.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: lowfyr am 10.03.2019 | 22:36
Hat mir sehr gut gefallen. Die Darsteller haben eigentlich alle einen guten Job gemacht vor allem bei Larson hat man doch gemerkt, das da einiges an Talent hintersteckt. Bei so manchem anderen wäre die Rolle im Overacting erstickt.

Was die Skrull angeht
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Was ihre Kräfte angeht, fand ich sie bei weitem nicht so übertrieben, wie das so mancher gesagt hat. So ziemlich alles was sie im Film macht, hätte Thor z.B. auch gekonnt. Und das schon vor seinem upgrade im letzten Avengers. Da sehe ich jetzt nicht wirklich das sie Thanos quasi im Alleingang besiegt, wie so einig unter anderem auf Youtube unken. Nur wieder ein Beweis wieviel Schwachsinn da erzählt wird. Wäre ich zynisch würde ich doch glatt vermuten das da so einige nur hinter Abos und Klicks her sind. :think:

Ich wäre nur mal gespannt zu erfahren wo die Katze inzwischen abgeblieben ist. Aber davon wird wohl dann ihr eigener Solofilm berichten ;D Hätte sie auf jeden Fall verdient.


Außerdem solltte jedem klar sein wie Thanos besiegt wird.
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Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Pyromancer am 10.03.2019 | 22:49
Leute, auf deren Urteil ich etwas gebe, sind nicht begeistert. Zusammengedampft: "Einige nette Momente, aber viel verschenktes Potential und handwerkliche Schwächen. Milde unterhaltsam, unteres Marvel-Niveau".

Ich werde dafür wahrscheinlich nichts ins Kino gehen.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Teylen am 10.03.2019 | 23:15
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Zitat
Nur wieder ein Beweis wieviel Schwachsinn da erzählt wird. Wäre ich zynisch würde ich doch glatt vermuten das da so einige nur hinter Abos und Klicks her sind. :think:
Darf man dann unken das dich beim Ende etwas der Sekundenschlaf erwischt hat?  :P
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Kurna am 10.03.2019 | 23:18
Zum Thema Powerlevel muss ich sagen, dass ich auch bei Thor oder Dr. Strange ähnliche Probleme habe. Wobei das Problem vielleicht nicht so sehr der Level ist, sondern auch die Unbestimmtheit. Mit dem Hulk komme ich zum Beispiel eher klar. Der ist halt super stark und kann enorm einstecken, mehr nicht. Da kann ich mir auch auf seinem hohen Niveau vorstellen, was da geht. Das ist mir bei den anderen genannten nicht so klar.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Fezzik am 10.03.2019 | 23:40
Also Marvel Fan Database sagt, Zähigkeit und Combat Talent gleich, aber Thanos ist physisch Stärker und hat natürlich den Vorteil das er ein Eternal ist und damit auch kosmische Energie manipulieren kann und psionische Fähigkeiten hat. Wird kaum auf einen reinen Rocky Kampf rauslaufen.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: hassran am 11.03.2019 | 08:45
Sogar für einen Marvel Film erstaunlich... Banal.
Holy exposition Batman, diese zwei Alienrassen interessieren mich eher weniger.

Habe leider auch nichts neues über Selbstbestimmung o.ä. gelernt.

Handwerklich eher mittelmäßig. Für mich marginal besser als Thor: The Dark World.
Insgesamt mache ich mir jetzt latent Sorgen um Avengers: Endgame.

Grüße

Hasran
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: lowfyr am 11.03.2019 | 09:10
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Darf man dann unken das dich beim Ende etwas der Sekundenschlaf erwischt hat?  :P

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)

Kann man natürlich machen, würde nur nicht den Tatsachen entsprechen ;)
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Teylen am 11.03.2019 | 09:53
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Alles basierend rein auf den Filmen..
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Timo am 11.03.2019 | 10:24
@Teylen
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nicht dass ich den Captain Marvel Film jetzt verteidigen möchte...
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Teylen am 11.03.2019 | 10:54
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Ich mein, ich hab nix gegen Thor, aber im Vergleich zu Marvel erscheint er doch eine ganze Liga drunter.
Marvel macht da auf mich mehr den Eindruck wie Superman, nur ohne das mir bisher verraten wurde was so ihr Kryptonite ist bzw. ob sie überhaupt sowas wie eine Schwäche hat. Ich mein, so theoretisch wüsste ich nun nicht was selbst Ego gegen sie groß ausrichten sollte.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Kowalski am 11.03.2019 | 14:44
Scheint ein wirklich gutes Startwochenende gehabt haben. (http://www.spiegel.de/kultur/kino/captain-marvel-schlaegt-black-panther-und-star-wars-a-1257189.html)
 :d

Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Alexandro am 12.03.2019 | 13:53
Fand den Film sehr gut. Hat viel Herz und die Chemie zwischen Carol und Fury ist ausgezeichnet, ebenso wie die Einbindung der anderen Charaktere in das Beziehungsgeflecht. Der Plot ist etwas charakterzentrierter, was zwar für Marvel nichts neues mehr ist (GotG2 und Spider-Man haben es vorgemacht), aber es ist doch erfrischend, wie sehr der Film darauf setzt.

Besonders weil
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)

Die Musikauswahl war ebenfalls großartig (No Doubt, Nirvana, Garbage, Hole...alle 90er Klischees erfüllt), auch wenn ich mir manchmal gewünscht hätte, dass sie mehr im Fokus der Szene steht und nicht nur angespielt wird.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: tartex am 12.03.2019 | 13:58
Die Musikauswahl war ebenfalls großartig (No Doubt, Nirvana, Garbage, Hole...alle 90er Klischees erfüllt), auch wenn ich mir manchmal gewünscht hätte, dass sie mehr im Fokus der Szene steht und nicht nur angespielt wird.

Celebrity Skin von Hole kam allerdings erst 1998 heraus.  :P Wo ist die Fan-Theorie, die das erklärt?
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Alexandro am 12.03.2019 | 14:41
Da die Musik ja in den meisten nicht wirklich in-universe gespielt wird, sondern nur zur Untermalung der Szene dient, ist es OK wenn die Musik später rauskam, solange sie stilistisch passt.

Außerdem kann man es mit Metatheorien auch übertreiben: ich brauche keine Theorie darüber, warum Klingonen manchmal Stirnwülste haben und manchmal nicht oder warum Bruce Banner im Avengers-Film auf einmal anders aussieht.  :P
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Teylen am 12.03.2019 | 21:55
Also dafür das er angeblich ge-redpill-t wurde, muss ich sagen, das ich diesem Eindruck:
YT Video Jack Saint - A Male Feminist Review Of Captain Marvel (https://www.youtube.com/watch?v=65Ib3z0r0E8)

So ziemlich sehr zustimme. Bis auf die Szene mit dem Kind und Rambeau, das hatte ich nicht mitbekommen. Dafür begeistert mich Goose weiterhin immer noch nicht.
Ansonsten, weshalb ich den Film nur "solide" bzw. "gut" finde, mir fehlt da einfach ein richtiger Konflikt, intern oder extern. Davon abgesehen, trifft er es ziemlich gut.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Alexandro am 13.03.2019 | 16:23
Dass du diese Szene nicht mitbekommen hast ist nicht überraschend, da sie, so wie Jack sie beschreibt, nicht im Film vorkommt. ;D

Ansonsten ist an dem Video zu beanstanden, dass er die Befürworter von Captain Marvel als inkohärente Feminismus-Schreihälse darstellt (ein ziemliche Umdrehung des Narrativs) und generell den Film als "langweilig" und "vorhersehbar" herunterspielt (was nicht mein Eindruck war, aber OK). Jack agiert mit seinen Ansichten nicht so offen wie andere Red Piller und versucht sich so darzustellen, als würde er linke Ansichten und PC befürworten (allerdings immer mit bemerkenswert schwachen Argumenten, deren Schwächen er selbst andeutet, ohne näher darauf einzugehen), aber wenn man sich seinen Content anschaut (u.a. sein Lob des NPC-Memes oder seine Ansicht, dass James Gunns Kündigung gerechtfertigt wäre), dann merkt man recht schnell, wessen Geistes Kind er ist.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Teylen am 13.03.2019 | 16:32
Mir ist nicht aufgefallen das er Befürworter von Captain Marvel als Feminismus-Schreihälse darstellt?
Der Beurteilung, das der Film vorhersehbar ist, stimme ich zu und brachte dies auch schon davor an.
Was jetzt gerade im Kontrast zu Alita, den ich davor 2x sah, und wo ich einen Artikel in der Mache habe, wo ich die Erzählweise von Alita ein wenig feiere, recht drastisch hervor stach.

Wobei er durchaus schlüssig einige Szenen beschreibt und erklärt weshalb sie vorhersehbar sind. Wofür mich dann der Film doch zu wenig reizte. Respektive weshalb einem fast immer gesagt wird was passiert, häufig davor.
 
Ansonsten kriegt er von ihm auch nur ein "Okay" und kein "Schlecht" wo ich mit meinem "Gut" nicht gerade weit weg davon bin. Naja, und irgendwie wirkt es, als würdest du ihn für einen ge-redpilled-ten halten weil er einen anderen Geschmack hat?
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Alexandro am 13.03.2019 | 17:13
Keinewegs (meine Meinung über ihn hatte ich ja schon lange vor seinen Captain Marvel-Review geäußert). Aber sein Vokabular (SJW, NPC, callout-culture etc.) ist in dieser Hinsicht sehr deutlich.

Und wie würdest du den Teil bei 0:39 bitte nennen?
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Teylen am 13.03.2019 | 18:27
Wenn es rein nach der Nutzung der Begriffe geht wäre auch #FemFreq geredpilled worden. Und ja, du hast es mir schon bei der Verlinkung des Videos zu sprechenden Hunden/Tieren gesagt, nur halt auch so ohne wirkliche Erklärung. Ich mein, bei Laci Green gab es ja die Sache wo sie selbst so behauptet hat aus dem einen Lager aufs andere zugerückt zu sein so mit redpill, nur um dann in der Mitte von beiden Seiten Stress zu kriegen.

Der Teil bei 0:39 bezieht sich auf Fedora-MRA-Typen welche versuchen sich mit der übermäßigen Anpreisung des Films anzubiedern. Der Teil nimmt das Fedora-Klischee ja bis zum Hat tip durch.


Zurück zum Thema, ich habe mir gestern auch die #FemFreq Radio Folge zu Captain Marvel angehört (der Bonus kommt heute):
Feminist Frequency - FFR 68: Captain Marvel (https://www.youtube.com/watch?v=BXkQvE9KzNw)

Fällt, wie ich finde, deutlich weniger begeistert aus, als ich es von ihnen erwartet hätte.
Hat im Grunde ähnliche Kritikpunkte wie Jack, plus Wünsche wie bspw. mehr den Charakter von Carol zu sehen, als gezeigt zu kriegen, schließt aber eher so mit einem solideren "Gut" (Anita) als bei mir ab bzw. eher so einem "Sehr Gut" von Ebony und Carolyn mit Tendenz zu Gut.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Alexandro am 13.03.2019 | 19:04
Es gibt einen Unterschied zwischen "benutzt diese Begriffe, um sich darüber lustig zu machen" (wie es z.B. ContraPoints macht) und "tut so, als wären diese Begriffe im Kern berechtigt und notwendig" (wie es Jack Saint macht). Dass MRA-Typen sich bei Feministen anbiedern würde, wäre mir ebenfalls neu.

Anyway, hier ein Review von Cosmonauts Variety Hour (https://youtu.be/_vkxBRlEae4), welches auch einige Kritikpunkte hat, imo aber deutlich besser herausstellt, was an dem Film funktioniert.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Teylen am 13.03.2019 | 23:46
Er macht sich in dem Segment um 0:39 durchaus über (MRA)-FedoraHats lustig, nicht über (gar weibliche)Feministen.

Nun und die gezeigte Form der vorgeblichen Anbiederung Fedora-Style gibt es. Das einem so in einer Mischung aus white knighting, mit mansplaining und nicht subtilen tone-policing vorgetrag wird was feministisch sei. Was ein besonderes Geschmäckle hat, wenn es von einem Mann kommt. Ich mein, das Fedora-Hat-Meme (https://i.pinimg.com/236x/d2/26/38/d2263851c14d93deb76a860c8b3aa1e5--religion-funny-fedora.jpg) ist doch jetzt kein unbekanntes? Nun, und unter der Fedora steckt idR. kein Feminist. Im bestenfall ein "Nice Guy (https://knowyourmeme.com/memes/nice-guys)", eher aber doch ein MRA-Fräggel oder ähnliches Kroppzeugs.

Das hat auch nichts mit ContraPoints zu tun. Natalie würde vermutlich das Fedora Hat Meme intensiv analysieren, erklären und offenlegen. Mit einem eher minimalen Anteil an "darüber lustig" machen. Ähnlich wie bei ihrem Video zu Incels.

Das ganze ist auch ein Aspekt den FFR unter leicht anderer Perspektive betrachtet und diskutiert bis sie mit der eigentlichen Diskussion anfangen kommen.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Alexandro am 14.03.2019 | 00:23
Die MRA-Typen benutzen das Fedora-Meme (genau wie die Begriffe White Knighting und Nice Guy, die auch ein ziemliches Geschmäckle haben, weil sie einer Handlung immer eine bestimmte Absicht unterstellen, ohne die Hintergründe zu kennen - in der Mehrzahl der Fälle hatten die auf diese Weise beschimpften Männer gar keinen Kontakt zu der Frau, die sie angeblich "white knighten" würden) eher, um ihre Gegner anzugreifen, einzuschüchtern und mundtot zu machen - sie identifizieren sich nicht selbst als Fedora-Träger (im Gegenteil: würde sie jemand als WK oder NG bezeichnen, dann kämen sie vermutlich gar nicht schnell genug hervorgeschossen, um das abzustreiten), deswegen ist ein Video von einem Fedora-Träger eher kein Angriff gegen die MRA-Seite.

Und dass Jack Saint die Begriffe SJW, NPC und callout-culture vertretbar findet (obwohl diese ähnlich funktionieren, wie White Knight und Nice Guy) sagt imo alles über diesen Typen aus.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Kowalski am 14.03.2019 | 13:43
Sind wir jetzt nicht tief im Speakers Corner und sprechen überhaupt noch über den Film?
Fragen über fragen.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Teylen am 14.03.2019 | 14:33
Ich kenne den das Fedora-Hat Meme, die Beschreibung des Nice Guy und den Vorwurf des White Knight nur aus den Reihen von weiblichen Personen, PoC und solchen welche sich im Culture War ich sag mal links verorten. Als Mittel um entsprechendes Verhalten von Arschgeigen auf der anderen Seite zu beschreiben.
Die andere Seite verwendet da wohl eher Cuck, Beta, Soyboy und dergleichen Begriffe, soweit ich das aus Videos von Hbomberguy und Shaun gelernt habe.

@Kowalski Wenn Alexandro darauf besteht ein verlinktes Video mit politischen Vorwürfen anzugreifen die nicht gerecht fertigt sind und am Inhalt vorbei, nehme ich mir heraus auszuführen weshalb ich das für Falsch halte und wie es sich meines Erachtens darstellt.

Ich habe versucht dahingehend auf die Punkte hinzuweisen sie ich interessant finde. Wie den Telegraphen Mast den der Film vor nahezu jeder Wendung aufstellt. Ebenso auf den von ihn geführten Punkt einzugehen, damit das FemFreq (Anita Sarkeesian, Ebony Aster, Carolyn Michelle) zu beginn thematisieren ob man den Film nun gut finden muss. Wurde dann aber mit ein paar mit verschobenen Torpfosten oder ganz outright ignoriert.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: 6 am 14.03.2019 | 14:39
Wie dem auch sei. Ich habe jetzt dadurch einen weiteren guten YouTubler neben HBomberguy und Philosophy Tube entdeckt aber trotzdem:
bitte lasst die sachfremde Diskussion über einen YouTubler! Hier geht es um Captain Marvel!
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Selganor am 14.03.2019 | 15:27
Dann mal eine Frage in die Runde der Leute die den Film schon gesehen haben:

Wer hat erkannt wohin Stan Lee unterwegs war als er sein (vermutlich letztes) Cameo in diesem Film hatte?

BTW: Ganz fies von Marvel den Vorspann mit einem Zusammenschnitt der Stan Lee Cameos anfangen zu lassen... das hat derart viel Staub aufgewirbelt das vermutlich kaum ein Auge trockengeblieben ist ;)
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: lowfyr am 14.03.2019 | 16:00
Dann mal eine Frage in die Runde der Leute die den Film schon gesehen haben:

Wer hat erkannt wohin Stan Lee unterwegs war als er sein (vermutlich letztes) Cameo in diesem Film hatte?

BTW: Ganz fies von Marvel den Vorspann mit einem Zusammenschnitt der Stan Lee Cameos anfangen zu lassen... das hat derart viel Staub aufgewirbelt das vermutlich kaum ein Auge trockengeblieben ist ;)

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)

Soweit ich gehört habe gibt es sein letztes cameo in Endgame.
Und ja der Vorspann war schon berührend. Auch die Szene im Zug als Carol ernst guckt und ihn dann anlächelt, war in der selben Kategorie :'(
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Kowalski am 14.03.2019 | 18:46
@Teylen: Hmm?!?

Deine Posts meinte ich gar nicht.

Ich sehe ein eher generelles Abschweifen in einem eher jungen Thema wo viele den Film noch gar nicht gesehen haben.

Die Posts fingen an Null mit dem Film zu tun zu haben und bevor hier Leser erschreckt weiterhuschen wäre es schön sich mit dem Film zu beschäftigen.
Oder nicht?
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Alexandro am 14.03.2019 | 19:05
Wollte auch nicht abschweifen, der Nebenschausplatz bezüglich Jack Saint wäre besser im Nachbarthread geblieben, wo Teylen ihn raus entführt hat.

Unabhängig davon denke ich weiterhin, dass seine Kritik, rein im Bezug auf Captain Marvel, nicht sehr ausgewogen ist, da er einige der deutlichen Stärken des Films (die Interaktion zwischen Carol und Nebencharakteren wie Fury oder Rambeau) komplett ignoriert und sich an den negativen Details festbeißt - nur um dann am Ende trotzdem zu einem positiven Fazit zu kommen. Das ist in meinen Augen - obwohl ich mit dem Fazit übereinstimme - einfach keine gute Kritik.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: 6 am 14.03.2019 | 19:31
nur um dann am Ende trotzdem zu einem positiven Fazit zu kommen.
??
Also ich finde ein "meh"-Fazit eher nicht positiv.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Timberwere am 14.03.2019 | 20:00
Also die SciFi Now ist schwer angetan (https://www.scifinow.co.uk/reviews/captain-marvel-film-review-she-is-the-captain-now/) von dem Film.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Teylen am 15.03.2019 | 11:04
Ich habe nichts aus einem Nachbar-Thread entführt, sondern bin nur auf die Vorwürfe hier eingegangen.

Ansonsten, also die Anfangsszene, die Selganor beschreibt, hat zwar jetzt nicht zu tränen geführt, aber doch zu merklicher Stille des Punkte und einigen quasi so leisen "Ahwww"-Reaktionen. Danach war das Publikum wieder normal, allerdings doch eine Ecke ruhiger als jetzt bei Alita wo es mehrfach deutliches Szenen-Lachen gab - in den Momenten, in denen Alita eher ihre "awkward Teenager-Momente" hatte, also Stellen die dafür gemeint waren.

Zurück zu Captain Marvel, mich persönlich haben die Figuren Nick Fury und Coulson ziemlich kalt gelassen. Coulson macht allgemein sehr wenig und machte auf mich den Eindruck mehr ein EasterEgg bzw. FanService zu sein. Nick Fury hatte für mich soviel Raum, dass er meinem Eindruck nach mehr von der Geschichte von Carol Danvers weg nahm, als er hinzufügte. Der Mittelteil wirkte für mich daher auch fast mehr wie eine Folge Agents of SHIELD.
Ich hätte mir da mehr Interaktion mit der Rambeau-Familie gewünscht oder eine andere Figur an der Seite von Carol die besser mit ihr interagiert. Ich mein, die Neben-Charaktere bei Wonder Women haben mir da besser gefallen und besser die Figur hervorgehoben als jetzt Nick Fury.
Es hilft auch nicht, dass ich die Auflösung um sein Auge, so ziemlich verbatzelt fand und eher bizarr von wegen "Das war doch gerade nicht so schlimm, oder?" wo ich die Stirn runzelte und die Augen so ô.o hoch zog.
Es kommt auch so ein bisschen mit rein, dass der Film wirklich fast alles telegraphiert. Die Aufzug-Szene hätte mehr Spaß gemacht, wäre einem in der Autopsie-Szene nicht unmissverständlich klar gemacht worden, dass da ein Skrull übernommen hat. Wobei die Übernahme das auschecken der "Geschlechtsteile" des Toten Skrull noch bizarrer machte, als es eh schon war.

Es hilft auch nicht das ich Katzen zwar so allgemein mag, mir Goose aber eher wie ein Fremdkörper erschien und verschiedene Szenen, wie die "DutschiDutschiDuuu"-Szene am Anfang einfach zu lang waren.

Ansonsten, es ist halt schwer bei einem Film den man nur "Gut", "Okay" oder "Meh" findet, die Szenen hervorzuheben, welche es vor einem Absturz in "Schlecht" und tiefer verhindert. Was ja auch teilweise geschieht.
Ich mein, man kann bspw. die Aufsteh-Szene loben. Wobei ich die im Trailer wesentlich besser umgesetzt fand und gerne mehr als nur das aufstehen gesehen hätte. Ich mein, man kann loben das sie mit "Weeeheeee" im God-Mode durch die Schiffe blastert, was dann die Frage aufwirft "Weshalb nicht das letzte Schiff" oder "Waren das nicht noch vor 24 Stunden deine Kumpels" aber an sich war es schon cool. Nun oder die letzte Kampf-Szene von wegen "Ich muss dir gar nichts beweisen *blaster*".
Das hilft aber nicht, wenn man jetzt das Gefühl hat (viel) zu wenig über Carol zu wissen, keinen "richtigen" Eindruck von ihr und ihrem Charakter zu haben und der ganze Film halt nicht so spannend bzw. interessant war wie man es sich erhoffte weil die Erzählung merkwürdigerweise dem Zuschauer so gut wie alle Wendungen zeigt und man dann auch nicht wirklich Facetten dazu erhält.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Selganor am 15.03.2019 | 15:27
Zurück zu Captain Marvel, mich persönlich haben die Figuren Nick Fury und Coulson ziemlich kalt gelassen. Coulson macht allgemein sehr wenig und machte auf mich den Eindruck mehr ein EasterEgg bzw. FanService zu sein.
Der Kerl war zu dem Zeitpunkt ja auch relativ frisch bei SHIELD dabei.
Schade, dass sie die Gelegenheit nicht genutzt haben um den Comic-Hintergrund des Zweierteams Fury/Coulson auch ins MCU zu tragen, aber dann muesste man ja auch den (weissen) Vater von "Nick Fury" (der ja auch schonmal von David Hasslehoff verkoerpert wurde) ins MCU einfuehren (und da waere auch klar gewesen wo das fehlende Auge von "Nick Fury Jr." herkommt - Spoiler: Nicht wie im Captain Marvel Film ;) )
Zitat
Es kommt auch so ein bisschen mit rein, dass der Film wirklich fast alles telegraphiert. Die Aufzug-Szene hätte mehr Spaß gemacht, wäre einem in der Autopsie-Szene nicht unmissverständlich klar gemacht worden, dass da ein Skrull übernommen hat.
Die Aufzugszene war dazu da, dass Fury (nicht Nicholas) seine Vermutung, dass mit seinem Boss was nicht stimmt bestaetigen konnte ehe er gegen ihn vorgeht (bzw. vor ihm flieht)
Zitat
Wobei die Übernahme das auschecken der "Geschlechtsteile" des Toten Skrull noch bizarrer machte, als es eh schon war.
Bin ich der einzige der sich ueber aeusserlich sichtbare (und damit ja leichter angreifbare) Geschlechtsteile bei einer Rasse von Gestaltwandlern wundert?
Sollte der Schutz der Fortpflanzungsorgane nicht der erste Schritt einer defensiven Verwandlung sein?
Zitat
Das hilft aber nicht, wenn man jetzt das Gefühl hat (viel) zu wenig über Carol zu wissen, keinen "richtigen" Eindruck von ihr und ihrem Charakter zu haben und der ganze Film halt nicht so spannend bzw. interessant war wie man es sich erhoffte weil die Erzählung merkwürdigerweise dem Zuschauer so gut wie alle Wendungen zeigt und man dann auch nicht wirklich Facetten dazu erhält.
Den Hintergund eines Charakters mit Amnesie rauszubringen ist nicht so einfach ;)
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Alexandro am 15.03.2019 | 16:24
Die Geschlechtsteile hat der Gerichtsmediziner (kein Skrull) abgescheckt, nicht der Direktor (Skrull). Und wir wissen nicht, ob es da überhaupt etwas zu sehen gab.

@telegraphiert: Passenderweise habe ich gestern Abend "Das Schweigen der Lämmer" gesehen. Immer noch guter Film, aber das was Teylen Captain Marvel ankreidet macht dieser Film halt auch. Es gibt keine wirklichen Überraschungen in Schweigen der Lämmer, weil alle Entwicklungen schon vorher gezeigt wurden. Der Spannung tut das jedoch (imo) keinen Abbruch.

Der Vergleich mit Agents of Shield ist dagegen Jammern auf hohen Niveau, da die Serie aus ihrem Budget ordentlich was rausholt und sogar mit einigen Kinoproduktionen (speziell z.B. den G.I. Joe-Filmen oder Mission:Impossible 3-5) mithalten kann. Und andere Serienproduktionen, wie Blindspot oder Gotham, hängt Agents locker ab.

Zitat
Es hilft auch nicht, dass ich die Auflösung um sein Auge, so ziemlich verbatzelt fand und eher bizarr von wegen "Das war doch gerade nicht so schlimm, oder?" wo ich die Stirn runzelte und die Augen so ô.o hoch zog.

Furys Reaktion war ja ähnlich, er sagt auch "Nicht so schlimm, nur ein Kratzer"...was die Reaktion der Skrulls (die wissen, was schon ein Kratzer dieser Kreatur ausmachen kann) umso perfekter macht. Und natürlich Furys Geschichte, die er Coulson später erzählt.  ;D
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: zaboron am 15.03.2019 | 16:32
Bin ich der einzige der sich ueber aeusserlich sichtbare (und damit ja leichter angreifbare) Geschlechtsteile bei einer Rasse von Gestaltwandlern wundert?
Sollte der Schutz der Fortpflanzungsorgane nicht der erste Schritt einer defensiven Verwandlung sein?
Aber nach dem Tod verwandeln sich die Skrulls ja in ihre natürliche Form zurück. Und da wird die Evolution vermutlich die gleiche Entscheidung getroffen haben wie beim Menschen.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Alexandro am 15.03.2019 | 16:40
Zumindest in den Comics sind die Skrulls Reptilien und legen Eier...
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Selganor am 15.03.2019 | 16:54
Xavin hat ja bei den Runaways schon gesagt: "for us, just changing our gender is no different than changing our hair color"

Aber vielleicht gibt ja die neue Serie Meet the Skrulls (https://www.marvel.com/comics/issue/74557/meet_the_skrulls_2019_1) dahingehend noch irgendwelche neuen Einblicke.

Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Teylen am 15.03.2019 | 17:38
Der Kerl war zu dem Zeitpunkt ja auch relativ frisch bei SHIELD dabei.
Ja, das ist mir klar. Allerdings hilft es nicht meinem Eindruck, dass es halt nur Fan-Service war.
Eine bessere Dynamik zwischen Coulson und Fury oder Coulson und Carol wäre nett gewesen.

Zitat
Die Aufzugszene war dazu da, dass Fury (nicht Nicholas) seine Vermutung, dass mit seinem Boss was nicht stimmt bestaetigen konnte ehe er gegen ihn vorgeht (bzw. vor ihm flieht)
Das ist mir bewusst. Ich habe auch nichts gegen die Aufzugszene.
Ich habe eher etwas dagegen, dass man vor der Aufzugszene auf maximal direkte Art und Weise gezeigt bekommt, dass der Boss kein Mensch ist. Man hat als Zuschauer keinerlei Zweifel dran, dass er kein Mensch ist. Wo ich persönlich es bevorzugt hätte, hätte der Film dem Zuschauer wahlweise etwas Spannung gegeben oder dem Zuschauer etwas Denkarbeit zugetraut.

Zitat
Bin ich der einzige der sich ueber aeusserlich sichtbare (und damit ja leichter angreifbare) Geschlechtsteile bei einer Rasse von Gestaltwandlern wundert?
Ich war mehr irritiert, dass sie scheinbar menschliche Geschlechtsteile haben, obwohl sie doch eher fischig aussehen.
Allgemein gibt es da ja mehrere Optionen. Zwischen keine Geschlechtsteile, einem Geschlechtsverkehr welche die Wandlungsfähigkeit einsetzt und so weiter.

Zitat
Den Hintergund eines Charakters mit Amnesie rauszubringen ist nicht so einfach ;)
Ich fand, dass das bei Alita, die noch eine vielstärkere Amnesie hat, wesentlich besser gelang.
Obwohl man in Bezug auf Alita weniger über ihren Hintergrund erfährt und wesentlich weniger gezeigt bekommt.

@telegraphiert: Passenderweise habe ich gestern Abend "Das Schweigen der Lämmer" gesehen. Immer noch guter Film, aber das was Teylen Captain Marvel ankreidet macht dieser Film halt auch.
Es gibt halt Filme die das können, und welche die es nicht können.
Neben dem Umstand das der Film "Das Schweigen der Lämmer" auch eher für die Charakter-Zeichnungen sowie Atmosphäre berühmt oder gerühmt ist, als jetzt etwaige Überraschungen hinsichtlich der Handlung. Die meiner Erinnerung nach auch deutlich besser erzählt wurde.

Es ist so ähnlich wie die "Steh Auf"-Szene durchaus cool umgesetzt sein kann, in dem Fall aber für mich überraschend emotionslos im Film eingepasst wurde.
Zitat
Der Vergleich mit Agents of Shield ist dagegen Jammern auf hohen Niveau
Nein. Ist es nicht. Ich finde Agents of Shield so scheiße, dass ich es abgesetzt hätte, würde das Elend mit der aktuellen Staffel kein Ende finden. So will ich zumindest sehen wie das Elend endet nachdem ich schon 110 Episoden Lebenszeit dran verschwendet hab. Kino-Filme von denen ich erwarte das sie so sind wie Agents of Shield, sehe ich mir nicht an. Höchstens in der Sneak Preview, wenn man nichts dran ändern kann.

Wobei ich aktuell etwa 62 Serienproduktionen verfolge.
Das heißt *lufthol*
...Weird City, Doom Patrol, The Umbrella Academy, Deadly Class, Tidelands, The Big Bang Theory, Arrow, Castlevania, South Park, Chilling Adventures of Sabrina, Titans, A Discovery of Witches, The Innocents, Misfits & Monsters, Pose, Lucifer, Siren, Rick and Morty, Altered Carbon, Black Lightning, The Gifted, Electric Dreams, Killjoys, Wrecked, Black Mirror, Star Trek: Discovery, Westworld, The Walking Dead, Supernatural, Supergirl, Stranger Things, Santa Clarita Diet, The Orville, Orange Is The New Black,  Marvel's Jessica Jones, Marvel's Agents of S.H.I.E.L.D., The Magicians, Lucky Man, Legion, iZombie, Humans, Gotham, The Flash, Family Guy, The Expanse, Elementary, Doctor Who, DC's Legends of Tomorrow, Better Call Saul, The 100, Angie Tribeca, Game of Thrones, American Horror Story, American Gods...

Unter den allen, belegt Agents für mich den Platz von "Würde ich absetzen, wenn ich davon noch mehr als eine Staffel ertragen muss". Gut, dicht gefolgt von "The Gifted", die mich aber noch nicht ganz so verkrätzt haben wie Agents.
Zitat
Furys Reaktion war ja ähnlich, er sagt auch "Nicht so schlimm, nur ein Kratzer"...was die Reaktion der Skrulls (die wissen, was schon ein Kratzer dieser Kreatur ausmachen kann) umso perfekter macht. Und natürlich Furys Geschichte, die er Coulson später erzählt.  ;D
Für mich war gerade das nicht nachvollziehbar.
Er dreht sich um und hat da die drei riesigen Kratzer über den Augen. Das ist jetzt nichts, das nichts weh tut. Er kriegt das Auge danach ja auch nicht mehr auf. Das ist nichts wozu man sagt "Nicht so schlimm, nur ein Kratzer". Respektive wo einem 5 Minuten nachdem Schock nicht aufgeht das es mehr als ein Kratzer ist. Spätestens wenn einem die Umgebung drauf hinweist.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Alexandro am 15.03.2019 | 18:33
So unterschiedlich sind die Geschmäcker. Von den genannten Serien habe ich mehr als 1/3 abgesetzt:

The Big Bang Theory, Arrow, South Park, Titans, Lucifer, Rick and Morty, Altered Carbon, The Walking Dead, Supernatural, Supergirl, Orange Is The New Black, iZombie, Gotham, The Flash, Family Guy, The Expanse, Elementary, DC's Legends of Tomorrow (war mal eine meiner Lieblingsserien, aber die aktuelle Staffel war einfach nur scheiße - evtll. schaue ich später nochmal rein, derzeit ist die Luft raus), Better Call Saul, Game of Thrones (siehe Legends, nur bezogen auf alles nach Staffel 4), American Horror Story, American Gods

Aktiv schaue ich aktuell nur Weird City, Doom Patrol, Doctor Who, Umbrella Academy, SHIELD, Legion, Stranger Things, The 100 und die eine noch ausstehende Staffel Jessica Jones (alle anderen Marvel-Netflixserien habe ich abgesetzt). Ob ich bei Castlevania dranbleibe oder die Serie auch absetze entscheide ich, nachdem ich die ersten Folgen von Staffel 3 gesehen habe (eine Chance kriegt die Serie also noch, aber dann ist Schluss). Ansonsten noch Runaways und Cloak & Dagger (beides keine große Kunst, aber gute Charakterzeichnung), sowie Disenchantment, Hilda, Victor & Valentino, Steven Universe und Star vs. the Forces of Evil. Auf meiner "wenn ich mehr Zeit hätte"-Liste stehen derzeit nur: Sabrina, Westworld, The Orville und Prinz der Drachen - die anderen Serien machen mich so gar nicht an.

Zitat
Ich war mehr irritiert, dass sie scheinbar menschliche Geschlechtsteile haben, obwohl sie doch eher fischig aussehen.

Wo bitte wurden denn deren Geschlechtsteile gezeigt oder gesagt, dass diese wie bei Menschen aussehen?
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Kurna am 15.03.2019 | 20:03
Ich habe ihn inzwischen auch noch im Original gesehen und wie erhofft fand ich ihn da noch besser als beim ersten Mal.  :d

Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Teylen am 16.03.2019 | 12:16
Ansonsten noch Runaways und Cloak & Dagger (beides keine große Kunst, aber gute Charakterzeichnung), sowie Disenchantment, Hilda, Victor & Valentino, Steven Universe und Star vs. the Forces of Evil. Auf meiner "wenn ich mehr Zeit hätte"-Liste stehen derzeit nur: Sabrina, Westworld, The Orville und Prinz der Drachen - die anderen Serien machen mich so gar nicht an.
Runaways sowie Disenchantment habe ich nach einer Staffel abgesetzt, Cloak & Dagger tatsächlich nach einer Folge (was ich selten mache) ^^;

Zitat
Wo bitte wurden denn deren Geschlechtsteile gezeigt oder gesagt, dass diese wie bei Menschen aussehen?
Fury guckt mit der Person neben ihn beim Toten Skrull unter die Decke wo beim Menschen das Gemächt wäre.
Anstelle verwirrt zu gucken, oder interessiert, haben beide so einen "alle Achtung"-Ausdruck drauf. Was ich dahingehend interpretiere, dass das Gemächt halt schon menschlich war.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Selganor am 16.03.2019 | 12:29
Was ich dahingehend interpretiere, dass das Gemächt halt schon menschlich war.
Interessante Interpretation. Haette das auch ein "Ach so sieht das bei diesen Gestaltwandlern aus?" sein koennen?
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Irian am 17.03.2019 | 00:50
Gerade gesehen (im Original), guter Film. Naturgemäß nicht der gleiche Impact wie bei Charakteren, die man schon über mehrere Filme hinweg "kennt", aber das liegt halt in der Natur der Origin-Story eines Charakters, der danach erstmal ne ganze Weile unverfügbar sein muß. Nett, Fury mal jünger und in etwas humoriger zu sehen, passte aber trotzdem ins Bild. Was soll man da nun mehr sagen? Ist jetzt nicht mein absoluter Lieblings-Marvel (ich bin ein einfaches Gemüt und daher steht Deadpool da ganz oben bei mir), aber insgesamt einer der besseren.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: lowfyr am 18.03.2019 | 09:20
War jetzt zum zweiten Mal in dem Film und da ist mir dann richtig aufgefallen, das es vielleicht doch eine Schwäche für ihre Kräfte gibt. Hatte ich beim ersten Mal im Hinterkopf und habe dann beim zweiten Mal darauf geachtet.

Würde sagen, das sie Energie absorbieren muss, um auf Touren zu kommen. Gibt so einige Hinweise darauf z.B. am Ende in der Wüste als sie an Stromleitungen vorbeifliegt und da die Funken sprühen.

natürlich auch
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Hätte man vielleicht  nicht nur andeuten sollen.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Sir Mythos am 18.03.2019 | 09:28
Ich hab ihn gestern gesehen und fand ihn ziemlich gut. Definitiv in der oberen Riege der Filme.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: tartex am 18.03.2019 | 10:39
Ich hab ihn gestern gesehen und fand ihn ziemlich gut. Definitiv in der oberen Riege der Filme.

Exakt dasselbe bei mir. Einzig das zweite Treffen mit der Supreme Intelligence war mir ein wenig zu Klischee. Ja, wir Menschen sind ja solche Stehaufmännchen, und das reicht schon als Power Source... Lame Deux Ex Machine. War zum Glück recht schnell durch. Die Kämpfe danach wurden auch nicht unnötig in die Länge gezogen.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Kurna am 18.03.2019 | 21:36
Die einzige Szene, die mir beim zweiten Schauen komisch vorkam, war als gegen Ende
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Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: tartex am 18.03.2019 | 22:04
Die einzige Szene, die mir beim zweiten Schauen komisch vorkam, war als gegen Ende
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Was zweites noch: warum wurde Carol Danvers tatsächlich in eine Kree-Elite-Einheit rekrutiert? Sie mag zwar mächtig sein und hatte ihre Erinnerung verloren, aber dass das nach hinten losgehen mag, war abzusehen. (Außer die Supreme Intelligence ist so drauf wie im Comic, dann ist die Rebellion von Carol Danvers ja voll eingeplant und Teil des Plans in einem Plan in einem Plan.)
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Selganor am 18.03.2019 | 22:14
Ist doch klar, dass der ueberlegene Intellekt eines Kree problemlos ausreicht um so einen laecherlichen Menschen unter Kontrolle zu halten ;D

Nicht vergessen, dass die "edlen Kree Krieger" auch nicht gerade die bescheidensten und vorsichtigsten sind...
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Sir Mythos am 18.03.2019 | 22:26
Außerdem hoffte man so vielleicht, doch noch irgendwann die Location von Mar-vells Labor zu finden.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Teylen am 19.03.2019 | 01:42
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Sehe ich ähnlich, bereits beim ersten schauen. Der Sinn der Aktion erschloß sich mir so rein gar nicht.

Ebenso hat mich verwirrt, das Carol mal Fury testet ob er ein Skrull ist, in dem sie ihm alles möglich fragt.
Fury könnte ihr da doch eine Geschichte vom Pferd erzählen, und sie könnte nicht sagen ob er lügt?
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Sir Mythos am 19.03.2019 | 09:14
Ebenso hat mich verwirrt, das Carol mal Fury testet ob er ein Skrull ist, in dem sie ihm alles möglich fragt.
Fury könnte ihr da doch eine Geschichte vom Pferd erzählen, und sie könnte nicht sagen ob er lügt?

Ich vermute, an der Reaktion hätte Sie es merken können.
Ähnlich wie Yon-Rogg, wobei der natürlich was gefragt hat, wo er die Tatsache auch kannte.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Kurna am 19.03.2019 | 20:59
Sehe ich ähnlich, bereits beim ersten schauen. Der Sinn der Aktion erschloß sich mir so rein gar nicht.

Ebenso hat mich verwirrt, das Carol mal Fury testet ob er ein Skrull ist, in dem sie ihm alles möglich fragt.
Fury könnte ihr da doch eine Geschichte vom Pferd erzählen, und sie könnte nicht sagen ob er lügt?

Vielleicht geht sie davon aus, dass eine Skrull-Geschichte vom Pferd nicht "menschlich" genug würde.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Teylen am 19.03.2019 | 21:23
Vielleicht geht sie davon aus, dass eine Skrull-Geschichte vom Pferd nicht "menschlich" genug würde.
Wobei sie dahingehend ja zu dem Zeitpunkt keine eine Ahnung von der Menschheit hat ^^;
Was am ehsten Sinn machen würde, ist das man es nutzt um weitere Fake-Versuche abwehren zu können. Nur so als Test versagt es ein wenig, imho.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Kurna am 19.03.2019 | 23:25
Wobei sie dahingehend ja zu dem Zeitpunkt keine eine Ahnung von der Menschheit hat ^^;
Was am ehsten Sinn machen würde, ist das man es nutzt um weitere Fake-Versuche abwehren zu können. Nur so als Test versagt es ein wenig, imho.

Vielleicht reicht ihr Wissen trotzdem, weil sie weiß, dass Skrulls völlig fantasielos sind. Wer immer kopiert, kann halt nichts eigenes schaffen. ;)
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: lowfyr am 20.03.2019 | 08:55
Exakt dasselbe bei mir. Einzig das zweite Treffen mit der Supreme Intelligence war mir ein wenig zu Klischee. Ja, wir Menschen sind ja solche Stehaufmännchen, und das reicht schon als Power Source... Lame Deux Ex Machine. War zum Glück recht schnell durch. Die Kämpfe danach wurden auch nicht unnötig in die Länge gezogen.


Wobei sie ja wohl ein wenig mehr als Kraftquelle hatte wenn man bedenkt was passierte als sie von der SI angegriffen wurde.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Xemides am 24.03.2019 | 20:52
Ich war vorhin auch endlich im Kino.

Und was soll ich sagen:

Fucking Awesome!

Und zwar ersthaft.

Achtung ethält ein paar Spoiler.

Von den Szenen mit Stan Lee im Marvel Logo mit der Danksagung, seinem letzten Cameo-Auftritt. Der verjüngte Samuel L.Jackson, der Plottwist, der Chemie zwischen Brie Larson und Jackson, dem Humor der nicht albern war, der Besetzung, der Schlußszene zwischen Carolle und dem Gegenspieler, der Musik etc.

Das einzige was ich mich frage ist, wie man die in Gefahr bringen will.

Spekulationen meinerseits:

1. Sie hat sich nicht um die Kree gekümmert und die kommen mit einer Waffe gegen sie.

2. Da sie die Macht des Thessaraktes hat, kann sie diese gegen Thanos einsetzen.

Und warum musste der Skrull-Anführer eigentlich Talos heißen, also fast genau so wie Thanos ?

Und als Originstory ist er auch spitze, weil er direkt mit Action einführt und den Hintergrund im Laufe des Filmes offenbart.

Alles richtig gemacht würde ich sagen.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Teylen am 24.03.2019 | 22:29
Stan Lee wird noch ein oder zwei weitere Cameos haben.
Das heißt, er wird zumindest noch in Spiderman: Far From Home vorkommen.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: tartex am 24.03.2019 | 23:24
Das einzige was ich mich frage ist, wie man die in Gefahr bringen will.

Nach oben gibt es bei (Cosmic) Marvel eigentlich kein Limit.

Als Lesetipp zum Einstieg würde ich den Annihilation-Event von 2006 (https://en.wikipedia.org/wiki/Annihilation_(comics)) empfehlen. (Da gibt es aber noch eine andere, auch weibliche, Captain Marvel.)

Tja, Marvel-Comic-Leser sein ist nicht leicht... Hier eine empfohlene Reading Order (https://www.reddit.com/r/comicreadingorders/comments/6qjqdk/story_arc_cosmic_marvel_20042011_marvel_unlimited/), obwohl ich persönlich ja noch weiter vorne anfangen würde...

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Alexandro am 24.03.2019 | 23:42
Allein in den Filmen hat Star-Lord einen Planeten verprügelt, Doctor Strange sich mit einem Gott angelegt und Thor (vor seinem Power-Upgrade durch Stormbreaker) zusammen mit Hulk eine der mächtigsten Asen platt gemacht. In Infinity War hat sogar Tony Stark dann überlebt, als Thanos einen Mond nach ihm geworfen hat. Die Filme haben also schon vor dem Erscheinen von Thanos mächtig nach oben skaliert, um die Macht der Charaktere deutlich zu machen und plausibel zu machen, dass sie tatsächlich eine Chance haben Thanos aufzuhalten.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Exar am 25.03.2019 | 11:19
War jetzt auch im Kino und bin eher verhalten wieder raus.
Der Film war ok, mehr aber nicht. Ein durchschnittlicher 08/15 Marvelstreifen, der keine eigenen Akzente setzt und viel wiederholt.
Da wäre mehr drin gewesen.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Xemides am 25.03.2019 | 16:01
Nachtrag:

Mein persönliches Highlight war übrigens

The Fonz

Auf der Brotdose.

Wer könnte damit überhaupt noch was anfangen?


Gesendet von meinem LYA-L29 mit Tapatalk

Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: tartex am 25.03.2019 | 17:10
The Fonz

Auf der Brotdose.

Wer könnte damit überhaupt noch was anfangen?

Ich habe meiner Frau gerade erst vor einem Monat einem Crashkurs in Happy Days unterzogen. Gerade rechtzeitig für den Film.  :)
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Xemides am 25.03.2019 | 17:37
Ich habe meiner Frau gerade erst vor einem Monat einem Crashkurs in Happy Days unterzogen. Gerade rechtzeitig für den Film.  :)
Haha

Weiß deine Frau auch was Jumping the Shark heißt


Gesendet von meinem LYA-L29 mit Tapatalk

Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: tartex am 25.03.2019 | 17:39
Haha

Weiß deine Frau auch was Jumping the Shark heißt

Klar. Natürlich habe ich ihr auch den entsprechenden Clip vorgespielt.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Xemides am 25.03.2019 | 17:53
Sehr gut.

Und nun back to topic.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Kowalski am 10.04.2019 | 13:51
Schäuble.
4 von 5 Superhelden.

CGI top, Schauspieler und Charaktere Top. Aktion top.
Story maumau.

Ich würde mir einen Sequel anschauen.

Hätte mir mehr Nuancen und Tiefe gewünscht, dafür ist es dann halt doch nur ein US Comic.

Das man mehr Nuancen hinkriegt, das sieht man an Shazam oder Wonder Woman. Bei letzterer durchaus kontrastreich,
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: tartex am 10.04.2019 | 14:59
Also wo waren die Nuancen bei Wonder Woman? Das muss mir jemand erklären.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Teylen am 10.04.2019 | 15:44
Für mich persönlich wurde der Charakter, also die Figur, Wonder Woman mit mehr Nuancen gezeichnet.

Man erfährt mit welchen Werte-Gefüge und Weltbild Diana aufgewachsen ist und wie es sie geprägt hat.
Sie hat einen aktiven Konflikt zwischen ihren ursprünglichen Glauben das die Menschheit in sich moralisch gut ist und der Realität das die Menschheit in sich weder moralisch gut noch böse ist womit einzelne Menschen in die eine oder andere Richtung ausschlagen. Was gerade in dem Kontext das sie, wenn sie mag, jeden Menschen den sie scheiße findet mit einem Panzer zermatschen kann, sowohl ein interessanter interner wie externer Konflikt ist.
Daneben erfährt man wie sie auf direkte Herausforderungen/Abwertungen reagiert wie im englischen Parlament und man weiß dass sie sich für Babies und Eis begeistern kann. Das sie in der normalen Welt wohl davon angetan ist Statuen zu reparieren. Das sie sich des Abends auch schon einmal langweilige Trailer die ihr Bats schickte ansieht, bevor sie vom Dach Richtung Superhelden-Action hupft.

In Bezug auf Carol erfährt man das sie auf der Kree-Welt kleingehalten wird und sich schon von Anfang an ziemlich weigert so humorlos sowie kalt zu sein, wie man es von ihr erwartet. Sie läuft dann etwas durch die Weltgeschichte und lässt sich dies und jenes erklären. Auf sexistische Anmache reagiert sie nicht wirklich (was normal ist, aber halt auch wortwörtlich nicht sehr dramatisch).
Dann lernt sie das sie quasi ein Space-Nazi war, kommt darüber in einen Augenaufschlag weg und macht ihre Ex-Kumpels nieder. Wobei es immerhin eine nette Szene gibt von wegen "Kämpfe ehrenhaft mit mir und [mach dich klein]" welches mit dem "Leck mich!"-Schlag beantwortet wird - wie eigentlich schon in der ersten Szene. Zwischendurch gibt es eine Kompilation an Steh-Auf Momenten.
Ich hab danach keine Ahnung von ihrem Job, ihrem Essen, ihrer Lieblingsmusik (das NIN-Shirt war ja eher zufällig gestohlen) oder anderen Sachen die mir einen Char so für gewöhnlich nahe bringen.

Insofern würde ich behaupten, das Wonder Womans Darstellung im Film durchaus facettenreicher und nuancierter ist, als die von Carol Danvers.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: tartex am 10.04.2019 | 16:28
Danke.  Tja, der dritte Akt GAU bei Wonder Woman hat irgendwie mein Mind gewipt...
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Teylen am 10.04.2019 | 16:49
Ich fand den nicht so schlimm.
Bis inklusive der Szene mit dem Panzer und der Bösen Wissenschaftlerin, fand ich den dritten Akt sehr gut. Ares selbst war dann suboptimal, allerdings fand ich es, als "Wonder Woman Noob" durchaus beachtlich zu sehen was sie kann. Wobei es in meiner Erinnerung ein bisschen bombastischer umgesetzt war, als Marvels Vernichtungs-/Siegestour. Das danach war dann ein bisschen "eh". Wobei ich nachvollziehen kann, dass die Kriegsparteien vor Ort, nachdem sie Göttern beim fisty cuff zu sahen, erstmal feiern kein Kollateralschaden zu sein XD
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Lichtschwerttänzer am 10.04.2019 | 21:38

Dann lernt sie das sie quasi ein Space-Nazi war, kommt darüber in einen Augenaufschlag weg und macht ihre Ex-Kumpels nieder.
Wir wollen mal fairerweise sagen Zeit zur Reflexion hatte sie nicht
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Kowalski am 10.04.2019 | 22:14
Für mich persönlich wurde der Charakter, also die Figur, Wonder Woman mit mehr Nuancen gezeichnet.

Man erfährt mit welchen Werte-Gefüge und Weltbild Diana aufgewachsen ist und wie es sie geprägt hat.
Sie hat einen aktiven Konflikt zwischen ihren ursprünglichen Glauben das die Menschheit in sich moralisch gut ist und der Realität das die Menschheit in sich weder moralisch gut noch böse ist womit einzelne Menschen in die eine oder andere Richtung ausschlagen. Was gerade in dem Kontext das sie, wenn sie mag, jeden Menschen den sie scheiße findet mit einem Panzer zermatschen kann, sowohl ein interessanter interner wie externer Konflikt ist.
Daneben erfährt man wie sie auf direkte Herausforderungen/Abwertungen reagiert wie im englischen Parlament und man weiß dass sie sich für Babies und Eis begeistern kann. Das sie in der normalen Welt wohl davon angetan ist Statuen zu reparieren. Das sie sich des Abends auch schon einmal langweilige Trailer die ihr Bats schickte ansieht, bevor sie vom Dach Richtung Superhelden-Action hupft.

In Bezug auf Carol erfährt man das sie auf der Kree-Welt kleingehalten wird und sich schon von Anfang an ziemlich weigert so humorlos sowie kalt zu sein, wie man es von ihr erwartet. Sie läuft dann etwas durch die Weltgeschichte und lässt sich dies und jenes erklären. Auf sexistische Anmache reagiert sie nicht wirklich (was normal ist, aber halt auch wortwörtlich nicht sehr dramatisch).
Dann lernt sie das sie quasi ein Space-Nazi war, kommt darüber in einen Augenaufschlag weg und macht ihre Ex-Kumpels nieder. Wobei es immerhin eine nette Szene gibt von wegen "Kämpfe ehrenhaft mit mir und [mach dich klein]" welches mit dem "Leck mich!"-Schlag beantwortet wird - wie eigentlich schon in der ersten Szene. Zwischendurch gibt es eine Kompilation an Steh-Auf Momenten.
Ich hab danach keine Ahnung von ihrem Job, ihrem Essen, ihrer Lieblingsmusik (das NIN-Shirt war ja eher zufällig gestohlen) oder anderen Sachen die mir einen Char so für gewöhnlich nahe bringen.

Insofern würde ich behaupten, das Wonder Womans Darstellung im Film durchaus facettenreicher und nuancierter ist, als die von Carol Danvers.

+1
Das hier

Gut, mag ja ein Stehaufmännchen mit PTSD sein. Aber dann passt irgendwie die Motivation nicht. Man geht zur Air Force um tolle Jets zu fliegen.  Nicht aus Moralingründen. Die kriegt man vorher und dabei immer wieder Gehirn Wäsche mäßig beigebogen.

Danvers muss aber als Tante super sein. Sonst wäre Lieutenant Trouble nicht so erfreut sie zu sehen. Und Rambo nicht bereit mit zu fliegen.

Ich sag ja, die Schauspielleistung war gut bis super.

Nur ist bis auf Andeutungen nichts im background zu sehen das das rechtfertigen würde. Nicht das es nicht da ist. Man muss sich vieles denken und einiges ignorieren.

Damit die Story ohne Referenzen stehen kann ein wenig dünn. So Valerian-Niveau mit besserem Schauspiel
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Teylen am 10.04.2019 | 23:21
Wir wollen mal fairerweise sagen Zeit zur Reflexion hatte sie nicht
Ich würde doch behaupten das da schon etwas Zeit war.
Zumindest für eine Reaktion oder Emotion über "Oh, ok. Ich bin dann jetzt auf eurer Seite" und "Hm, ich sollte die Farbe meines Anzug ändern" hinaus. Wenn sie jetzt eine Vulkanierin gewesen wäre, würde es passen. Sie wurde aber bisdahin als eine Person gezeigt die selbst als Kree-Soldatin Emotionen und Humor hatte. Ich fand das ganze ohne Charakter-Reaktion sehr befremdlich.

Ich sehe durchaus das Argument das sie richtig handelt. Das heißt, das sie nicht zu ihren vormaligen Opfern geht und um Verzeihung bittet oder diesen die Last aufbürdet mit einer Anleitung aufzukommen wie sie dafür Sühnen kann. Sondern das sie es akzeptiert und dann ihr bestes tut bzw. tatkräftig wird. Irgendwo fehlt mir da aber so der Moment des moralischen, menschlichen und emotionalen Konflikt.
Das jetzt so ziemlich alles was man die letzten paar Jahre gelernt hat falsch war.
Das Leute mit denen man gekämpft hat und Leute für die man gekämpft hat auf der falschen Seite stehen.
Das man an der Seite der Kree sehr wahrscheinlich Kriegsverbrechen begangen hat.
Es gibt da aber nichts, nur ein "weheeeee"-Freuden-Juchzen als sie durch die Kree-Schiffe blastert und da vermutlich ein paar hunderte bis tausende Soldaten dem sicheren Tod überantwortet, an deren Seiten sie noch so 24 bis 48 Stunden vorher kämpfte. Ich mein ich kann das zwar rationalisieren als "Die Kree sind halt scheiße Böse [wie in allen anderen Serien gezeigt] und haben es nicht anders verdient, Comic Book Villains halt" aber so emotional oder wenn ich nur ein bisschen drüber nachdenke kriege ich das nicht so richtig zusammen.

Zumal sie dann ja auch noch ein Schiff voller Space-Kree-Nazis mit einem Mini-Boss-Gegner drauf laufen läßt. Ich mein, klar technisch gesehen darf Ronanen nicht vor Guardians of the Galaxy sterben, wäre doof. Allerdings wäre da doch ein Schiff ohne den Obermöppes drauf intellgenter gewesen - und vielleicht etwas fairer gegenüber den anderen ggf. Gehirngewaschenen.

Was dann auch noch so ein Punkt ist. Am Anfang erwähnte einer ihrer Mitstreiter das er auch mal in Skrull Gefangenschaft geriet, und diese ihn dann mit einem Fake-Gedächtnisding folterten. Wie wir aber gezeigt bekommen haben, sind die Dinger keine Fake-Gedächtnis-Folter-Maschinen. Und Talos erwähnt ja auch das da noch andere mit Gehirnwäsche in der Kree-Armee sind. Was es dann um so bizarrer macht, das Carol keinerlei Gewissenskonflikt oder Emotionen zeigt. Außer der Feststellung das Minerva sie allgemein net mochte.

Gut, mag ja ein Stehaufmännchen mit PTSD sein. Aber dann passt irgendwie die Motivation nicht. Man geht zur Air Force um tolle Jets zu fliegen.  Nicht aus Moralingründen. Die kriegt man vorher und dabei immer wieder Gehirn Wäsche mäßig beigebogen.

Danvers muss aber als Tante super sein. Sonst wäre Lieutenant Trouble nicht so erfreut sie zu sehen. Und Rambo nicht bereit mit zu fliegen.
Ich sehe jetzt nicht den Konflikt von patriotisch bis Top Gun Style mäßig drauf und eine nette Tante für Lt. Trouble sein sowie best buddy von Rambeau?
Es wurde auch erwähnt, dass sie eigentlich zur Air Force wollte um Kampfeinsätze zu fliegen, allerdings aufgrund der Einschränkungen für Frauen im Dienst nur Test Jet-Flüge machen durfte(n).

Zitat
So Valerian-Niveau mit besserem Schauspiel
Ich persönlich fand die Charaktere bei Valerian jetzt nicht besonders, abgesehen von dem sehr bizarren Liebes-Gespräch neben dem Raumschiff der Flüchtlings-Aliens, nachvollziehbarer als Carols. Nun und ich fand jetzt auch das Schauspiel bei Valerian nicht schlecht. Bei Marvel auch nicht, wobei ich den Eindruck bekommen hatte, dass man jetzt Bries Schauspieltalent nicht gerade nutzte.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Lichtschwerttänzer am 11.04.2019 | 10:30
Ich würde doch behaupten das da schon etwas Zeit war.
Zumindest für eine Reaktion oder Emotion über "Oh, ok. Ich bin dann jetzt auf eurer Seite" und "Hm, ich sollte die Farbe meines Anzug ändern" hinaus. Wenn sie jetzt eine Vulkanierin gewesen wäre, würde es passen.

Das ist vielleicht das falsche Genre für oder sie hatte jetzt nicht die Kraft übrig zur Seelenfindung, sie kam mir weniger emotional und humorvoll nachdem sie die Wahrheit erfuhr.
Sie hat  ihr Leben in den Dienst der Skrulls gestellt als sie es erfuhr.

Die Kree Commandos haben in den Accusers mkn nur ein nützliches Übel gesehen, und sich Gedanken über andere Gehirngewaschene zu machen wenn man sich gerade mit einer Armada rumprügelt die Genozid begehen will ist ein bisschen arg viel verlangt von Säulenheiligen.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Teylen am 11.04.2019 | 10:49
Man muss deswegen ja nicht direkt eine intime, dramatische Arthaus-Betrachtung daraus machen.
Ich hätte mir nur so ein bisschen Behandlung / Acknowledgement des ganzen gewünscht.
Für mich war da einfach nichts, noch nicht einmal das sie jetzt ernster geworden wäre oder so.

Funktionierte ja ansonsten auch bei Wonder Woman mit der Erkenntnis das Menschen arschig sein können oder bei Black Panther mit der Erkenntnis das die Isolationspolitik schlecht war. Wenn einem Zeit fehlt, wobei man schon mit nur 5 Minuten mächtig was machen könnte, hätte man ja einfach etwas vom Roadtrip bzw. dem Mittelteil streichen können ^^;

Die Gedanken zu den anderen Gehirngewaschenen hätte ich mir so kurz danach gemacht, wo man mich überzeugt das mein Gehirngewaschen wurde ^^;
Wobei man da auch alternativ die Anfangsszene rausnehmen kann, wo es explizit thematisiert wird das andere auch so eine Erinnerungserfrischung bekamen. Dann hat man auch mehr Zeit für etwas emotionale / charakterliche Reaktion XD
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Lichtschwerttänzer am 11.04.2019 | 11:02
Man muss deswegen ja nicht direkt eine intime, dramatische Arthaus-Betrachtung daraus machen.
Ich hatte mich auf in Film time äquivalent zu Ingame Time bezogen.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Teylen am 11.04.2019 | 11:20
Ich hatte mich auf in Film time äquivalent zu Ingame Time bezogen.
Ich denke das es da durchaus Zeit zwischen Rambeaus Haus und dem Skrull/Kreeschiff war.
Zumal sie da ja auch noch den sehr merkwürdigen Plan mit dem Suizid-Skrull hatten, der als Captain Marvel posiert hat (Ich hätte mich da ja als Skrull-Marvel-StandIn davon gemacht, in dem Moment wo die Tür aufging, da ja doch recht klar war das die Maskerade nicht durchgehalten wird).
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Lichtschwerttänzer am 11.04.2019 | 11:23
Was war an sie hat den Skrulls einen de facto Blankoscheck an Hilfe zugesagt jetzt da so unklar, unbedeutend etc,
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Teylen am 11.04.2019 | 11:37
Ich spreche von einem Charakterkonflikt, Emotionen und einer Entwicklung.
Etwas zwischen: "Ich habe erfahren, ich war ein Space-Nazis."
Und, dem Augenaufschlag zu:
"Ich vernichte einen Großteil der Armee, an deren Seite ich bis vor 24 Stunden kämpfte."

Es gibt in Wonder Woman ja auch etwas zwischen: "Ich habe erfahren, dass Menschen nicht unbedingt gut sind."
Und der Erkenntnis:
"Ich werde für die Menschen kämpfen und ich werde nicht einfach die nicht-guten Menschen killen."

Das heißt nicht, dass man in Captain Marvel eine kleine "Lars von Trier"-Dramaphase einbauen sollte, aber so eine minimale gezeigte Charakterentwicklung, anstelle einer Art Charakter-Schalter, wäre schon extrem cool gewesen. Imho.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Infernal Teddy am 11.04.2019 | 12:07
I had fun, I was entertained.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Lichtschwerttänzer am 11.04.2019 | 12:42
https://ze.tt/ist-captain-marvel-die-feministische-superheldin-auf-die-alle-gewartet-haben/
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Teylen am 11.04.2019 | 12:58
Mein intersektionaler feministischer Stammtisch (aka #FemFreq) hat bei Captain Marvel durchaus genug gefunden, um damit eine Folge zu füllen. Ebenso wie mein interektionaler, größtenteils feministischer, Freundeskreis auf fB. ^^
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: tartex am 11.04.2019 | 14:22
Ich fasse mich kurz. Wonder Woman war eine große Enttäuschung für mich - und ich bin im Kino auch tatsächlich gegen Ende des Filmes weggepennt.

Captain Marvel hat mir Spass gemacht. Der dritte Akt hat mich zwar auch nicht beeindruckt, aber war zumindest nicht völlig in den Sand gefahren.

Fairerweise muss man dazu sagen, dass ich bei Wonder Woman deutlich höhere Erwartungen hatte, weil ich einerseits vom 1.WK sehr fasziniert bin, und weil sie in Batman vs. Superman für mich so gerockt hat.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: hassran am 11.04.2019 | 14:33
Mein intersektionaler feministischer Stammtisch (aka #FemFreq) hat bei Captain Marvel durchaus genug gefunden, um damit eine Folge zu füllen. Ebenso wie mein interektionaler, größtenteils feministischer, Freundeskreis auf fB. ^^

Inwieweit Captain Marvel als weiße, vermutlich heterosexuelle Frau im Militär als "marginalized" verstanden werden kann, erschließt sich mir jedoch immer noch nicht...bzw. will sagen, solange der Film sich nicht mit systematischer Unterdrückung etc. beschäftigt, ist es ebnein banaler, wenig-sagender Popcorn-Film.

Grüße

Hasran
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Teylen am 11.04.2019 | 14:50
Ich würde nicht behaupten das Captain Marvel eine negative Erfahrung war. Es war für mich halt nur ein solides "Okay".
Was jetzt deutlich weniger war als erwartet, allerdings kein "es war schlecht" oder "Ich bin eingeratzt" ist.

WW habe ich 3x gesehen (iirc) und bin nicht einmal eingeratzt ^^

@hasran
Es gibt einerseits Diskussionen in wie weit Carol Denvers vielleicht lesbisch ist.
Das heißt, wäre Marie Rambeau ein Marc Rambeau hätte man von der Erzählweise angenommen, dass die Charaktere zusammen sind.
Es gibt dahingehend ein Video von Rowan Ellis, wo soweit alle Punkte aufgeführt werden: definitive proof captain marvel is gay (spoilers) (https://www.youtube.com/watch?v=6SJ1q2nq8Xw)
Wobei ich empfehle, das Video nicht anzuschauen, sondern auf den Ton zu hören. Da ich von der schwenkenden Kamera doch quasi so "motion sickness" bekam. Das einzige was in dem Rahmen merkwürdig ist, ist das sie zum Schluß einfach so wegfliegt.
Dahingehend galt wohl auch im Militär, gerade in den 80ern bzw. 90ern, wohl das Credo das man homosexuell bzw. lesbisch sein durfte, wenn man es so rein gar nicht öffentlich macht.

Es gibt andererseits kleinere Diskussionen das Carol Denvers beim Militär war sowie wie sie auf normale 90er Sexismus reagiert.
Das heißt, der Film spricht direkt an das Carol keine Kampfjets in Einsätzen fliegen durfte, weil sie halt eine Frau war, und es damals nicht drin war.  Ebenso wie Gespräche darum wie der Film mit Szenen wie jene in der der zur Zeitunglesenden Marvel meint "Lächel mal" mit Alltagssexismus umgeht. Inklusive eines Interview wo jemand gegenüber Brie sinngemäß meinte "Das ist aber interessant das ihr das so reingebaut/erfunden habt" und Brie dann sowas sagt wie "Huh, eigentlich ist das sowas was man ganz normal als Frau erfährt, so tag ein tag aus".

Es gibt letztlich eine größere Diskussion bezüglich des Umstand das Captain Marvel thematisiert wie Carol von Anfang an konstant von der Gesellschaft klein gehalten wird (durch den surpresser), aufgefordert sich klein zu machen (im Konflikt mit Jude Laws Char wo er meint "nutze nicht deine Energiefäuste!") und anschließend über diesen Ansatz des Kleinmachen, des runter ziehen und der toxischen Maskulinität mit dem "Leck Mich du Arsch"-Schlag drüber steht.

Neben so Diskussionen wie das bspw. die Interaktion zwischen Fury und Marvel gefiel, weil ersterer ihr einfach auf Augenhöhe begegnet ist.

Nun under die Betrachtung von Reaktionen wo Leute heulen das Fury ja quasi entmannt wurde und Mar-Vell doch bitte eigentlich ein Kerl ist was den Film total ruiniert - und so halt.

Nun, und kleineren Dingen wie das das Film gleich mehrere weibliche Figuren drin hat, deren Namen man sich merkt, und die jetzt nicht über Beziehungen reden. Was jetzt weder Wonder Woman noch Alita so richtig gut hinbekommen hat.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: hassran am 11.04.2019 | 15:00
Dahingehend galt wohl auch im Militär, gerade in den 80ern bzw. 90ern, wohl das Credo das man homosexuell bzw. lesbisch sein durfte, wenn man es so rein gar nicht öffentlich macht.

"Don't ask, don't tell" hieß das, meine ich.

Fandest du denn , dass Captain Marvel ernsthaft gesellschaftskritisch war und intersektionelle Kritik aufgenommen hat?

Wenn der "surpressor" stellvertretend für "systemische Unterdrückung" stehen sollte, dann ist nämlich die Botschaft ("Du schaffst das schon! Ganz alleine aus eigener Kraft heraus!") eher ...schlecht und nichts weiter als der amerikanische Mythos der "self made person" mit Energieblitzen.

Ich bin soweit bereit mitzugehen, dass der Film auf jeden Fall Themen der intersektionellen Kritik aufgreift, diese aber weder besonders schlau noch besonderes gut aufbereitet. Auch nicht schlecht. Eher mittelmäßig. Dahingehend fand ich Black Panther deutlich interessanter.

Grüße

Hasran
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Teylen am 11.04.2019 | 15:12
Ich finde ihn dahin gehend persönlich nicht besonders spannend und finde das es auch einer der Punkte ist die WW und Alita für mich besser hinbekommen haben (wenn auch jetzt nicht so brilliant das es mehr wäre als Popcorn Kino).
Ich sehe allerdings durchaus die Diskussionen und finde es schön das andere da Wert für sich aus dem Film ziehen können.

In Bezug auf die Unterdrückung bzw. das Kleinhalten.
Dahingehend wird aufgezeigt das es ein bedeutender Teil von Carols Ausgangssituation ist und ein Teil in dem sie quasi wächst bzw. eine Entwicklung durch macht. In dem sie erkennt das sie kleiner gemacht wurde als sie ist, und wo sie sich am Ende hin gegen das System stellt.
Hierbei wird weniger die "Aufstehen"-Montage gefeiert, als das sie auf Yon-Rogg's Aufforderung "Begib dich auf mein Niveau runter, mach dich kleiner, benutze nur deine Fäuste und wenn du mich damit besiegst bekommst du meine Anerkennung ansonsten nicht" mit dem Energie-Schlag reagiert. Das heißt, sich weigert sich runter zu begeben, kleiner zu machen, und sich die (toxisch männliche) Bestätigung/Anerkennung abzuholen.

Das beinhaltet zwar ein "Du schaffst es schon! Aus deiner eigenen Kraft heraus!" allerdings ist es nicht so, dass der Film einen glauben machen will, dass man aus eigener Kraft raus Superheldenkräfte kriegt. Es ist in dem Rahmen mehr so ein "Stell dein Licht nicht unter den Scheffel" respektive ein "Lass dich nicht auf Aufforderungen zum Beweis ein die dich klein machen und bewusst deine Stärken ignorieren".
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: hassran am 11.04.2019 | 15:23
Das beinhaltet zwar ein "Du schaffst es schon! Aus deiner eigenen Kraft heraus!" allerdings ist es nicht so, dass der Film einen glauben machen will, dass man aus eigener Kraft raus Superheldenkräfte kriegt. Es ist in dem Rahmen mehr so ein "Stell dein Licht nicht unter den Scheffel" respektive ein "Lass dich nicht auf Aufforderungen zum Beweis ein die dich klein machen und bewusst deine Stärken ignorieren".

Nein, aber wenn der "surpressor" für systemische Unterdrückung steht, dann finde ich die Auflösung des Konflikts oder viel eher die Art und Weise, wie sie diese Unterdrückung ablegt wortwörtlich "an den Haaren herbeigezogen". Aber wie gesagt, das ist wahrscheinlich Kritik an Inhalten, die so gar nicht von den Autoren reflektiert wurden bzw. zeigt eben die impliziten puritanischen-calvinistischen Denkmuster ("Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied!").

Sei es d'rum, gibt auf jeden Fall genug andere, interessante weibliche Charaktere im MCU. Mich wunder nur ernsthaft die Polarisierung zu der dieser mittelmäßige Film in den USA geführt hat. Culture warriors will be culture-warring, I guess.

Grüße

Hasran



Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Teylen am 11.04.2019 | 15:41
Hrm, also ich muss zugeben das mir da im MCU keine anderen interessanten weibliche Charaktere einfallen.
Respektive nicht vor jetzt Black Panther, wo es gleich mehrere interessante gab, respektive die keinen oder wenig Raum zum "atmen" bekamen. Wobei ich nicht gerade sklavisch jeden MCU Film schaue, nur jenseits von Black Panther war da imho nix überzeugendes.

Ich würde sogar die These wagen, dass es bisher ein (kleines) Problem für Marvel war bzw. ist.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Sir Mythos am 11.04.2019 | 15:46
Ich weiß ja nicht, ich finde sowohl Maria Hill als auch Black Widow, Agent 13 und Peggy Carter ganz interessante Charactere.
Leider hat man von allen dreien zu wenig gesehen
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: hassran am 11.04.2019 | 15:52
Hrm, also ich muss zugeben das mir da im MCU keine anderen interessanten weibliche Charaktere einfallen.
Respektive nicht vor jetzt Black Panther, wo es gleich mehrere interessante gab, respektive die keinen oder wenig Raum zum "atmen" bekamen. Wobei ich nicht gerade sklavisch jeden MCU Film schaue, nur jenseits von Black Panther war da imho nix überzeugendes.

Ich würde sogar die These wagen, dass es bisher ein (kleines) Problem für Marvel war bzw. ist.

Die These lässt sich sicherlich vertreten. Gerade, wenn es um "screen time" etc. geht.
Persönlich finde ich sogar Black Widow interessanter als Captain Marvel. Oder Valkyrie. Oder eben nahezu alle weiblichen Charaktere aus Black Panther. Sind aber, wie du sagst, vergleichsweise spät eingeführt worden.

Der Film und der Charakter war wie "Come as you are": Mäßig unterhaltsam, alles schon mal gehört und auch bei weitem nicht der beste Nirvana Song.

Grüße

Hasran
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Teylen am 11.04.2019 | 16:06
Maria Hill sehe ich gefühlt alle Jubeljahre einmal in einen MCU Film und wenn sie 5 Sätze sagt, war sie schon arg gesprächig.

Agent 13 sagt mir gar nichts und Peggy Carter hat es mir in der Serie extremst verlitten - eine der wenigen Serien, welche ich nach einer Staffel Unfug absetzte. Unter anderem weil sie meines Erachtens mitunter das Gegenteil von feministisch war.

Valkery hat in Thor bei mir keinen Eindruck hinterlassen. Nun und das letzte an das ich mich in Bezug auf Black Widow als nennenswert erinnere, war das sie quasi als Hulk-Beruhigerin tätig war und ihre Muttereigenschaften thematisiert wurden. Zumal ich den Eindruck hab das ScarJo entweder nicht schauspielern kann oder nicht spielen will - vielleicht wird es ihr auch verboten, kA.

Nun und Scarlett Witch wie Pepper Potts waren bisher auch eher peripher da. Wobei ich ein oder zwei Iron Man Filme ausgesetzt habe. Bei Spiderman gibt es da auch nicht viel zu holen. Außer Spider Gwen aus dem Into the Spiderverse Film, aber das ist ja nicht MCU.

Heißt, so eigentlich wüsste ich nicht, von welchen weibl. Marvel Charakter ich gerne ein eigenes Filmchen hätte. Gerade wenn ich mal Captain Marvel (Minerva, Mar-Vell, Marie) und Black Panther (Alle XD) außen vor nehme.
Vermutlich Nebula - wobei die ein wenig die Meg (Family Guy) des MCU zu sein scheint - oder Gamorra - wobei sie unter dem Crush auf Peter und dem Aufschlag auf den Boden leidet. XD
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Alexandro am 11.04.2019 | 16:46
Agent 13 = Sharon Carter

Und wenn Pepper peripher ist, dann hat Wonder Woman bis auf Diana nur "periphere" Charaktere (keine der anderen Amazonen, und auch nicht die weibliche Antagonistin, ist jetzt wesentlich zentraler als Pepper).

Dann wären da noch Betty Ross (nur für einen Film, aber da gut) und Jane Foster (Portmann scheint die Rolle zwar ziemlich egal zu sein - aber selbst eine Portmann die nur halbherzig schauspielert ist besser, als eine Margot Robie auf 100%). Die Schwestern-Beziehung zwischen Gamora und Nebula wurde ja schon genannt (so etwas fehlt bei Wonder Woman tatsächlich - Diana hat keine (negativen oder positiven) Beziehungen zu irgendwelchen Charakteren, die sich nicht mit "Verwandschaft" oder "potentieller love-interest" erschöpfend beschreiben lassen).
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Teylen am 11.04.2019 | 17:11
Ich habe Agent 13 gegoogelt und bin dann darauf gekommen das sie Sharon Carter ist. Weshalb ich sie auch in einen Satz mit Peggy Carter packte. Sie kam in den Filmen die ich sah jedoch entweder nicht vor oder hat so rein gar keinen Eindruck hinterlassen. Das heißt, ich habe mich noch nicht einmal dunkel an ihr Gesicht erinnert.

Es kann sein, dass Pepper in weiteren Iron Man Filmen eine größere Rolle hat. Ich habe sicher nur Iron Man 1 gesehen, einen der anderen gaaaanz grob nebenher (iirc), und ansonsten sie in Spiderman: Homecoming bemerkt.

Ich habe durchaus erwähnt, direkt im ersten Beitrag hier, dass sowohl Wonder Woman als auch Alita weniger weibliche Charaktere - die gar noch bemerkenswert sind - haben als Captain Marvel. Das heißt, dass die anderen Figuren recht peripher sind. Sowohl die rundliche Sidekick von Wonder Woman deren Namen ich vergaß und die vermutlich in der Gegenwart gestorben ist (so an Alter), als auch jetzt Shirin oder die eine jugendliche Mit-Rollerball-Enthusiastin bei Alita.

Ansonsten geht es mir ja weniger um allgemein weibliche Figuren in Marvel MCU Filmen, sondern um die von denen es cool wäre, würde es dazu einen Film mit weiblichen MCU Figur als Hauptcharakter * geben. Da helfen Name-Drops von obskuren Nebenfiguren nichts.
(*) Wo nicht aus Black Panther oder Captain Marvel kommt.

Nun und Wonder Woman gefällt mir als (sehr) guter Film mit einer weiblichen Superheldin in der Hauptrolle.
Da brauche ich keine weiteren rangeklatschten Beziehungen die so ggf. gar nicht passen?
 
Wobei es ein wenig unfair ist zu sagen das Wonder Women keine negativen oder positiven Beziehungen zu Charakteren hat die nicht mit ihr Verwandt sind. Einerseits ist da die Sidekick. Andererseits ist da komplett Themyscira. Wo ich davon ausgehe das sie da als Zeus-Töpfer-Produkt mit allen halbwegs gleich "verwandt" ist. Also quasi ein Verwandschaftsverhältnis mit 90% der weiblichen Figuren mit Namen die im Film vorkommen hat. ^^;
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Alexandro am 11.04.2019 | 17:49
Etta Candys' Rolle beschränkt sich darauf, dass sie Diana ankleidet.
Hippolytas' Rolle beschränkt sich darauf, dass sie Dianas Mutter ist.
Die Rolle der restlichen Amazonen beschränkt sich darauf im Hintergrund rumzustehen oder in Kampfszenen durchs Bild zu hopsen.
Die Rolle von Robyn Wrights Amazone (deren Name ich vergessen habe, weil sie so belanglos für den Film war) beschränkt sich darauf, dass sie stirbt - einen Charakter umzubringen und davon auszugehen, dass das automatisch dramatisch für den Charakter ist (obwohl Gadot und Wright vorher im Film kaum zwei Worte gewechselt haben) ist wahrscheinlich der Inbegriff des "lazy writing".

Und für gute Ausdifferenzierung von Black Widow empfehle ich einen Blick in "Winter Soldier", sowie den ersten "Avengers".
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: hassran am 11.04.2019 | 18:16
Was mich vor allem stört ist, dass bei Captain Marvel vertan würde einen interessanten Kriegs-Film mitzuerzählen.

Die meisten guten Marvel-Filme zeichnen sich für mich dadurch aus, dass sie auch weiteres "Genre" mitbedienen:
Winter Soldier - Agenten Thriller
Ant-Man - Heist (ich würde übrigens beide Nieren dafür geben in dem Teil des Multiversums zu leben, in dem Edgar Wright seinen Ant-Man machen durfte)
Guardians of the Galaxy - Space Opera
etc.

Captain Marvel ist halt vor allem Origin-Story. Einige Samen für einen Kriegsfilm sind zwar zu erkennen (Skrull-Reveal, Individualismus vs Schwarm et al.), denen wurde für meinen Geschmack zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Ich hätte z.B. gerne länger mit der Skrull-Geschichte verbracht als den Mar'Vel-Subplot (auch wenn das bedeutet hätte, einige Dinge neu strukturieren zu müssen).

...darauf gekommen bin ich, weil Alexandro mich an Winter Soldier erinnert hat, der tatsächlich Romanoffs Charakter viel Liebe schenkt.

Grüße

Hasran
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Teylen am 11.04.2019 | 18:48
@Alexandro
Ich finde es schön, dass du meine Aussage, das Wonder Women nicht gerade viele starke (weibliche) Nebencharaktere hat, zum zweiten mal bestätigst.
Nun, und kleineren Dingen wie das das Film gleich mehrere weibliche Figuren drin hat, deren Namen man sich merkt, und die jetzt nicht über Beziehungen reden. Was jetzt weder Wonder Woman noch Alita so richtig gut hinbekommen hat.
Möchtest du dich vielleicht noch ein drittes mal wiederholen und mir erklären was ich vor deinem Post schon sagte? Ich mein, vielleicht habe ich es ja die ersten beiden male nicht genug appreciated?

Daneben fand ich die Rollen von Hippolyta (Mutter bzw. Erzieherin) und Antiope ("heimliche" Ausbilderin, Kampf) nicht so klein. Waren halt nach dem ersten viertel storytechnisch weg.
Wobei ich persönlich Antiopes ableben besser umgesetzt fand, auch für den Charakter, als jetzt Mar-Vells ableben. Letztere hat mich, auch aufgrund des Umstand das Carol dadurch ihre Kräfte kriegt, mehr an einen Kühlschrank erinnert, als jetzt Antiope, die ja nur quasi für mitsorgte das es etwas dramatischer ist wie Wonder Women ihren Hintern von der Insel kriegt.
Nu und Etta Candy hat halt hauptsächlich Mode-Support gemacht und dann so Telefonberatung, fand ich beides nicht schlimm. Wobei man aus intersektioneller feministische argumentieren könnte, dass sie da etwas mehr Body Diversity reinbrachte als es nun so bei Captain Marvel der Fall war.

Wegen des ersten Avengers und Winter Soldier, mal schauen. Wenn ich Zeit habe und es mir auf die Füße bzw. vors Gesicht fällt. Bisher hat mich noch kein Disney-Marvel Film außer Black Panther so richtig geflasht.
Gesehen hab ich rel. sicher an MCU Filmen:
Iron Man 1, Captain America, Hulk wo er auf den Berg hoch hupft, Avengers 2, Doctor Strange, Guardians 1 & 2, Thor Ragnarok, Civil War, Dead Pool 1 & 2, Avengers 3, Black Panther & Spiderman: Home Coming
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Vash the stampede am 11.04.2019 | 18:51
Dead Pool ist kein MCU.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: hassran am 11.04.2019 | 18:55
@Alexandro
Ich finde es schön, dass du meine Aussage, das Wonder Women nicht gerade viele starke (weibliche) Nebencharaktere hat, zum zweiten mal bestätigst.Möchtest du dich vielleicht noch ein drittes mal wiederholen und mir erklären was ich vor deinem Post schon sagte? Ich mein, vielleicht habe ich es ja die ersten beiden male nicht genug appreciated?

Daneben fand ich die Rollen von Hippolyta (Mutter bzw. Erzieherin) und Antiope ("heimliche" Ausbilderin, Kampf) nicht so klein. Waren halt nach dem ersten viertel storytechnisch weg.
Wobei ich persönlich Antiopes ableben besser umgesetzt fand, auch für den Charakter, als jetzt Mar-Vells ableben. Letztere hat mich, auch aufgrund des Umstand das Carol dadurch ihre Kräfte kriegt, mehr an einen Kühlschrank erinnert, als jetzt Antiope, die ja nur quasi für mitsorgte das es etwas dramatischer ist wie Wonder Women ihren Hintern von der Insel kriegt.
Nu und Etta Candy hat halt hauptsächlich Mode-Support gemacht und dann so Telefonberatung, fand ich beides nicht schlimm. Wobei man aus intersektioneller feministische argumentieren könnte, dass sie da etwas mehr Body Diversity reinbrachte als es nun so bei Captain Marvel der Fall war.

Wegen des ersten Avengers und Winter Soldier, mal schauen. Wenn ich Zeit habe und es mir auf die Füße bzw. vors Gesicht fällt. Bisher hat mich noch kein Disney-Marvel Film außer Black Panther so richtig geflasht.
Gesehen hab ich rel. sicher an MCU Filmen:
Iron Man 1, Captain America, Hulk wo er auf den Berg hoch hupft, Avengers 2, Doctor Strange, Guardians 1 & 2, Thor Ragnarok, Civil War, Dead Pool 1 & 2, Avengers 3, Black Panther & Spiderman: Home Coming

Winter Soldier ist erstaunlich solide als Film. Deutlich besser als der erste Captain America und ein halber Avengers Film.

Grüße

Hasran
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Alexandro am 11.04.2019 | 19:16
@Teylen: Du hattest behauptet, Wonder Woman wäre nuancierter als Captain Marvel.

Was ich bezweifle, denn Diana:
- hat keine Freunde (Redshirt-Antiope und Etta zähle ich nicht) und keine problematischen Beziehungen (=Leute mit denen sie nicht gut steht, die aber auch keine Feinde sind)
- ihr moralischer Konflikt wird im Finale unter den Teppich gekehrt (was tartex schon mit dem GAU-Ende angesprochen hat)
- die Enthüllung über ihre Herkunft wird nicht weiter adressiert - das nimmt sie halt im Vorbeigehen mit, ohne groß drauf zu reagieren (wie auch, da die Personen welche es betreffen würde nicht im Finale vorkommen - ich hoffe da dass Wonder Woman 2 in dieser Hinsicht nachbessert).

Das sind schon ziemliche Brecher - wenn eine Sache davon bei einer Figur passiert würde ich das bereits kritisch sehen, aber alle drei... puh,schwierig.
Captain Marvel ist vielleicht auch keine perfekte Charakterstudie, aber diese drei Punkte macht der Film halt gerade besser:
- Carol hat Freunde und problematische Beziehungen
- ihre moralischer Konflikt steht im Zentrum des Finales - nachdem sie die Kree ihr ganzes Leben als "notwendiges Übel" gesehen hat, weil die Skrulls ja soviel schlimmer sind, muss sie erkennen, dass sie lieber auf ihr Gewissen hören sollte und die beschützen, welche es ihrer Meinung nach verdienen (manche mögen sagen, dass diese Wandlung zu schnell kam - aber sie kam auch nicht schneller als Tony Starks Wandlung zum Waffen-Ablehner in Iron Man oder Steve Rogers Wandlung vom treuen Shield-Soldaten zum Untergrundkämpfer in Winter Soldier).
- die Enthüllung um ihre Herkunft wird in einer Weise aufgelöst, dass sie eine Chance auf eine finale Konfrontation mit Yon-Rogg, der Supreme Intelligence und (über eine Rückblende) Lawson hat - es ist klar, wie sich der Charakter verändert hat und was das für sie bedeutet
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Teylen am 11.04.2019 | 20:00
Zu der Behauptung steht ich auch.
Der Fakt das Wonder Women als Charakter nuancierter gezeichnet ist und mehr Charakter hat, hat ja auch nichts mit deiner Fixierung drauf zu schaffen das es weniger bemerkenswerte Nebencharaktere in WW gibt.


Freunde
Carol Danvers hat auch keine Freunde. Sie schert sich einen feuchten Dreck um ihr Kree-Team. Ihre Beziehung zu Marie Rambeau und Tochter müssen beide ihr vorkauen, worauf sie nicht wirklich emotional oder so reagiert und in der Konsequenz gen Ende auch abhaut. Dafür kriegt sie Kühlschrank bzw. Redshirt Mar-Vell, mit der sie so ziemlich genau eine Szene hat, was jetzt echt nicht eindrucksvoll ist.
Es gibt auch keine problematischen Beziehungen für Carol. Sie lässt sich von den Rambeaus alles mit Stoik erklären und nickt dann. Es gibt auch für sie kein Problem mit Yon Rogg. Ich seh da echt keine Änderung oO
(@IronMan: Des hat einen Grund weshalb ich nachdem ersten keinen weiteren Teil guckte)

Wonder Woman hat durchaus freundliche Verwandte. Sie hat mit Hippolyta eine Mutter und man erfährt wortwörtlich was Hippolyta sie so lehrte und wie sie so aufwuchs. Weshalb sie die naive Idee mit Ares hat. Sie hat ihre Tante Antiope, zu der sie ausbüchste, mit der sie trainierte und das gegen den Willen von Mom. Inklusive des Konflikt darum wie sie von der Insel kommt. Das ist jetzt nicht furchtbar viel, aber auch nicht weniger als Carol hat. Nun und runter von der Insel freundet sie sich durchaus mit ihrer Gruppe an und eigentlich fast jeden dem sie über die Füße läuft wo nicht direkt antagonistisch ist - weil Diana zu Beginn des Films eine ziemliche Knuffel ist. Was sich dann etwas ändert, als sie merkt wie Menschen eigentlich sind.

Moralischer Konflikt
Carol Danvers hat in dem ganzen Film keinen moralischen Konflikt von dem man etwas erfährt oder der unter den Teppich gekehrt werden könnte. Meiner persönlichen Meinung nach hilft es wenn Charaktere auf dem Niveau wie Marvel, Wonder und Supes moralische Konflikte haben - sonst bleibt da nichts.
Es wird auch nicht gezeigt oder angedeutet das sie mit den Kree einen Konflikt hat oder da nur wegen der fiesen Skrulls mitkämpft. Der einzige Konflikt da, ist das sie nicht ganz so emotionslos sein mag wie Yon-Rogg das will. Ansonsten hält/hielt sie aber die Kree scheinbar für die allgemein Guten, nicht nur ein "notwendiges Übel". Ich mein, sie war da bei den Elite-Soldaten und hat sich bei der Supreme Intelligence um einen quasi Aufstieg beworben?

Wonder Woman hat einen moralischen Konflikt, und der wird mit der Kehrtwende nachdem Mord an Fake-Ares und der Rückkehr ins Senfgas zerbombte Dorf schon vor dem Finale thematisiert und etwas dran abgearbeitet. Im Finale kriegt man den Konflikt dann nochmal, inkl. leicht Klischee'iger Paradise-Szene, und Wonder Woman darf sich mächtig konfliktiert fühlen ob sie nun Dr. Poison zermatscht und/oder auf die Dunkle Seite geht oder halt nicht und ein Held bleibt.
Was gefühlt sogar ein bisschen glaubwürdiger und tiefer umgesetzt wurde als so im "Standard".

Da ändert auch nichts dran das Schnorres-Dad-Ares ein ziemlich dämliches Design ist und die Mega-Sayajin-Prügelei, naja, eben das war. Führt vielleicht zu Amnesie bei manchen Zuschauer, aber der moralische Konflikt der Figur bleibt ja da. Respektive wurde in dem Rahmen soweit erstmal gelöst.

@Mega-Sayajin-Prügelei
Heißt, man kann bei dem Film einfach bis zu der Stelle gucken wo sie es mit Ares ausdiskutiert hat, sich entscheidet, über die Sayajin-Szene drüber spulen, bis dann zu London. Fertig. Konflikt ohne den Großteil des nicht so coolen Kampf. ^^
Wobei ich den persönlich nicht für einen GAU halte, sondern der mir so gen Ende mal als WW-Noob verdeutlichte was sie eigentlich drauf hat. Was ich bei Wonder Women noch eine Idee eindrucksvoller fand, als jetzt beim Binary-Mode. Einfach weil man direkter sah wie sie prügelte und sich die Erde hob und so.. gegenüber ein paar Raumschiffen und einem "wheeeee" damit man weiß das der Punkt da Carol ist.
Beides nicht so super ideal, aber bei Wonder Women imho eindrucksvoller und "näher".

Herkunft
Häh? Wieso sollte sich Wonder Women wegen ihrer Herkunft konfliktiert fühlen? Sie wurde halt von Zeus aus Ton als Halbgott gemacht. Ist halt so. Abgesehen davon, dass sie damit wohl keine Amazone ist sehe ich da keinen Konflikt? Ihre Mutter hat ihr ja schon davor gesagt, als sie von der Insel runter wollte, dass sie keine Amazone ist. Ich mein, sie können ein Gespräch darüber führen was es jetzt bedeutet, auch so mit ihren Klapp-Angriff, aber Konfliktpotential sehe ich da nicht.
Ist ja nicht so als würde Wonder Women Richtung White Violinist tendieren, respektive als wäre Hippolyta dahingehend so wirklich ernsthaft besorgt.. vielleicht ein bisschen. Jetzt aber so nicht dramatisch.
Allgemein ging es nicht um Wonder Women's Herkunft als Quell des Konflikts im Film?

Ich hoffe das sich Patty Jenkins was ähnlich cooles einfallen lässt wie in Teil 1.
Und nicht irgendwelche obskuren Sachen wie der nicht wirklich problematischen Herkunft hinterherjagt oO
Ich mein, weshalb sollte sich Wonder Women 1984, also ~50 Jahre nach ihren Erstkontakt mit ihrer Herkunft auseinandersetzen? oO;
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: hassran am 11.04.2019 | 20:18

@Mega-Sayajin-Prügelei
Heißt, man kann bei dem Film einfach bis zu der Stelle gucken wo sie es mit Ares ausdiskutiert hat, sich entscheidet, über die Sayajin-Szene drüber spulen, bis dann zu London. Fertig. Konflikt ohne den Großteil des nicht so coolen Kampf. ^^
Wobei ich den persönlich nicht für einen GAU halte, sondern der mir so gen Ende mal als WW-Noob verdeutlichte was sie eigentlich drauf hat. Was ich bei Wonder Women noch eine Idee eindrucksvoller fand, als jetzt beim Binary-Mode. Einfach weil man direkter sah wie sie prügelte und sich die Erde hob und so.. gegenüber ein paar Raumschiffen und einem "wheeeee" damit man weiß das der Punkt da Carol ist.
Beides nicht so super ideal, aber bei Wonder Women imho eindrucksvoller und "näher".

Puh, den Ares-Quatsch hatte ich erfolgreich verdrängt. Mensch, war das schlecht. Vor allem, weil der "Mensch kann nicht ohne Krieg! Er ist dem Menschen ein Wolf!" einen schöne Ergänzung zum Pulp des restlichen Films dargestellt hätte.

Grüße

Hasran
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: BobMorane am 12.04.2019 | 08:45
Ich weiß ja nicht, ich finde sowohl Maria Hill als auch Black Widow, Agent 13 und Peggy Carter ganz interessante Charactere.
Leider hat man von allen dreien zu wenig gesehen

Grade Black Widow hätte schon früher einen eigenen Film verdient gehabt. Was Cap M angeht schließe ich mich dem Teuflischen Teddy an.  >;D
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: BobMorane am 12.04.2019 | 08:50
Und für gute Ausdifferenzierung von Black Widow empfehle ich einen Blick in "Winter Soldier", sowie den ersten "Avengers".

+1
Winter Soldier führt immer noch meine MCU Hitliste an. Bei mir heist der Film auch

Captain America and Black Widow
                     im
         The Winter Soldier
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Timo am 12.04.2019 | 10:42
So mal in den Topf geschmissen und aus der Ecke geworfen, ich hätte gerne den SpiderWoman Comicrun (hochschwanger von unbekannt, Baby kriegen und zusammen mit D-Riege Bösewicht als Nanny leben und gleichzeitig noch Geheimagentenmissionen machen) mit BlackWidow umgesetzt im MCU, das könnte funktionieren und Scarlett Johannsen traue ich das zu, dass auch spielen zu können.

Außerdem stimme ich Teylen zu, WW hat mehr Charakterzüge und bessere Nebencharaktere als Captain Marvel und ist auch neutral betrachtet der bessere Film von Storyaufbau her, Captain Marvel (Film) ist einfach nur Marvelfanservice und Fun, für mich funktioniert er.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: tartex am 12.04.2019 | 10:51
 Winter Soldier hat fast am Ende halt doch den Schwanz eingezogen und irgendwie war dann ja doch das Hauptproblem das Hydra den Präsidenten  ::) töten könnte. Inkonsequent und ein Schwachpunkt für mich.

Okay, am ganz am Ende gab es dann Filesharing für alle, aber das könnte die Macke nicht völlig ausbügeln.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: hassran am 12.04.2019 | 12:20
Winter Soldier hat fast am Ende halt doch den Schwanz eingezogen und irgendwie war dann ja doch das Hauptproblem das Hydra den Präsidenten  ::) töten könnte. Inkonsequent und ein Schwachpunkt für mich.

Okay, am ganz am Ende gab es dann Filesharing für alle, aber das könnte die Macke nicht völlig ausbügeln.

Es sind eben reaktionäre Filme. Genau so wie Captain Marvel die Marvel-Fantasy-NSA (SHIELD) moralisch "reinigt", indem Fury Director wird. Die Institution wird nie kritisiert, nur ihre Inkarnation.

Grüße

Hasran
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: lowfyr am 16.04.2019 | 08:58
Winter Soldier hat fast am Ende halt doch den Schwanz eingezogen und irgendwie war dann ja doch das Hauptproblem das Hydra den Präsidenten  ::) töten könnte. Inkonsequent und ein Schwachpunkt für mich.

Okay, am ganz am Ende gab es dann Filesharing für alle, aber das könnte die Macke nicht völlig ausbügeln.

Das hauptproblem war wohl eher, das Hydra jeden töten wollte, der ihnen gefährlich werden könnte. Ob der President darunter war, wurde meiner Erinnerung nach nie gesagt. Kann man dann je nach Laune auslegen^^
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: lowfyr am 16.04.2019 | 09:06
Es sind eben reaktionäre Filme. Genau so wie Captain Marvel die Marvel-Fantasy-NSA (SHIELD) moralisch "reinigt", indem Fury Director wird. Die Institution wird nie kritisiert, nur ihre Inkarnation.

Grüße

Hasran

Schau dir Avengers und auch Winter Soldier noch mal an. Da wird schon einiges an grundlegender Kritik geäußert. Auch an der Überwachung. Und da auch Fury so einiges  wohlwollend grau zu nennen anstößt, unter anderem die totale Überwachung, wird da eher nicht "moralisch gereinigt". Den Schluss nach Captain Marvel zu ziehen, vor allem mit dem Vorwissen aus vorrausgegangen Filmen, halte ich für ziemlich gewagt.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: hassran am 17.04.2019 | 14:04
Schau dir Avengers und auch Winter Soldier noch mal an. Da wird schon einiges an grundlegender Kritik geäußert. Auch an der Überwachung. Und da auch Fury so einiges  wohlwollend grau zu nennen anstößt, unter anderem die totale Überwachung, wird da eher nicht "moralisch gereinigt". Den Schluss nach Captain Marvel zu ziehen, vor allem mit dem Vorwissen aus vorrausgegangen Filmen, halte ich für ziemlich gewagt.

Vielleicht erinnere ich mich nicht richtig, aber die Auflösung war doch "Hydra war es!!!"? Es sind also nie die Institutionen als solche problematisch, sondern eben einzelne Akteure oder Verschwörungen.

Abgesehen davon ist Nick Fury the Spy, da sollte man nicht zu lange drüber nachdenken, wenn man sich Ethik und Moral von seinen Charakteren wünscht. Wird in meiner Erinnerung aber von keinem der Filme kritisch reflektiert.

Grüße

Hasran
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: lowfyr am 18.04.2019 | 09:25
Die Überwachung und das Ausschalten von auch potentiellen Gegnern  hat er unterstützt. Da gibt es die Diskussion mit Cap am Anfang, wo der seine Ablehnung deutlich kund tut. Der Unterschied bei Hydra war eigentlich nur, das dann ihre Liste von Gegnern abgearbeitet wird.

Und wie gesagt das Shield jetzt nicht der weiße Ritter war, wurde spätestens schon im ersten Avengers mehr oder weniger subtil angedeutet^^
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Teylen am 23.04.2019 | 12:50
Mir ist der Twitter-Thread zu Captain Marvels Charakter-Arc wieder über den Weg gelaufen:
https://twitter.com/GeneticJen/status/1113715734746750976 (https://twitter.com/GeneticJen/status/1113715734746750976)

Ich sehe es zwar etwas anders, kann aber nachvollziehen das andere es so wahrnehmen.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: zaboron am 23.04.2019 | 23:56
Ja hab ich auch schon gesehen. Langer Faden aber wert es gelesen zu werden.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Erdgeist am 24.04.2019 | 09:25
Hab den Film nun kurz vor Schluss auch noch spontan geguckt und für sehr unterhaltsam befunden. :d
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Teylen am 8.06.2019 | 17:09
Ein cooles Video zu eher weniger klugen Thesen einiger Menisten/AltRighter zur letzten CutScene:
Real Lawyer Reacts to Captain Marvel (Is She the Villain?) // LegalEagle (https://youtu.be/kIoWt2jPiK0?list=WL)
LegalEagle DESTROYS Ben Shapiro...or has a polite discussion about the nature of criminal law.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Alexandro am 8.06.2019 | 18:50
Außerdem stimme ich Teylen zu, WW hat mehr Charakterzüge und bessere Nebencharaktere als Captain Marvel und ist auch neutral betrachtet der bessere Film von Storyaufbau her,

Sehe ich nicht so.

@Bessere Nebencharaktere:

Über Maria Rambeoau weiß ich:
-dass Carol und sie Kolleginnen bei der Air Force waren
-dass sie auch privat zusammen etwas unternommen haben (Karaoke-Abende)
-dass Carol auf Monica aufgepasst hat
-Maria würde ihr Leben für Carol riskieren, aber Carol will Monica nicht zur Waise machen (Konflikt)
-Monica ist sehr erwachsen für ihr Alter und scheut sich nicht, ihrer Mutter die Meinung zu sagen (sagt etwas darüber aus, was für eine Art Mutter Maria ist)

Das ist schon ein ziemlich rundes Bild, für einen Nebencharakter, der nicht viel Screentime hat.

Im Vergleich dazu Antiope:
-sie ist die Tante von Diana
-sie hat sie heimlich im bewaffneten Kampf ausgebildet

Oder Etta Candy:
-sie kleidet Diana ein

Oder Hippolyta:
-Sie ist die Mutter von Diana (und damit beginnt und endet ihre Rollenbeschreibung)

Wir wissen nicht, wie Diana über diese Figuren denkt, ob sie auch privat was mit ihnen unternimmt (wenn die Eisessszene mit Etta statt mit Steve wäre, hätte schon geholfen...Diana mit Antiope außerhalb einer Trainingssequenz zu zeigen wäre auch nicht schlecht gewesen) und wie sich diese weiterentwickeln.

Gerade die Bombshell gegen Ende "Dianas Mutter hat mit Zeus geschlafen" wäre eine Gelegenheit für eine Entwicklung gewesen, nur reagiert Diana leider überhaupt nicht auf diese welterschütternde Enthüllung und weder ihre Mutter, noch Zeus selber, sind anwesend, um das irgendwie zu kommentieren (da wäre es besser gewesen, wenn Diana stattdessen die Tochter von Ares gewesen wäre - oder man hätte diesen Plotarc gleich weglassen können, wenn man sowieso nichts daraus macht).
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: tartex am 8.06.2019 | 19:25
Also ich finde, dass Captain Marvel ein viel besserer Film als Wonder Woman ist.

Aber "Dianas Mutter hat mit Zeus geschlafen" müsste man dann fairerweise trotzdem bei Hippolyta noch anführen. (Ansonsten kann ich mich nicht mehr an viel erinnern.)
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: TaintedMirror am 9.06.2019 | 09:01
Mal abgesehen von einigen Wiedersprüchen zu den anderen Filmen, die dieser Film unnötigerweise kreiert hat, fand ich schlimm, dass man mal wieder viel mehr über den Mainchar gesprochen hat, als man zeigt. Der gesamte Charakter wird nicht dargestellt, sondern nur beschrieben. Andere sagen, sie sei zu emotional, wird aber überhaupt nicht so gezeigt. Sie wirkt weniger emotional als alle anderen. Carols Freundin fangirled total und beschreibt, wie witzig sie ist, wie selbstlos und wie heldenhaft, aber gezeigt wird eigentlich genau das Gegenteil. Es gibt wenig Mtigefühl oider Verständnis für Leute in ihrer Umgebung (Beispielsweise die sinnlose Zerstörung des Plattenspielers, nur um Fury zu zeigen, wie badass sie ist) und auch ansonsten gibt sie sich sehr arrogant, aufgrund ihrer Kräfte. Witz ist nicht wirklich da (oder soll Grimassenschneiden gegenüber einem Alienfeind Witz sein? Hätte sie auch Schlitzaugen gegenüber nen Koreaner gemacht?).
Auch über ihre Vergangenheit wird nur von außen reflektiert. Wir wissen nicht, wie sie selbst über ihre Ausbildung oder ihren Vater denkt, sondern ein kleines Mädchen, was wohl kaum 6 war, als Carol verschwand, erzählt über ihr Verhältnis zu ihrem Vater, welcher gar keine Rolle in dem Film spielt. Ihre Freundin berichtet darüber, wie sie immer weiter macht, obwohl alle ihr sagen, sie könne nicht, aber im Endeffekt sieht man das nicht. Was man sieht, ist oft valide Kritik, die ihr gegenüber geäußert wird und einfach sonst keinen impact hat. Außer einmal, wenn Carol meint, sie wisse nciht wer sie ist, gibt es eigentlich keinen Moment, wo sie selbst über alles reflektiert.
Würde man den Film sehen und alle Kommentare über Carol wären entfernt, würde sich ein ganz anderes Bild des Charakters zeichnen. Diese Dissonanz stört mich schon.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: tartex am 9.06.2019 | 11:20
Sie ist halt ein Soldat, die sind oft eher simpel gestrickt.

Diese Backstory hat mich schon bei Green Lantern kalt gelassen.

Natürlich würde ein wirklich guter Film gerade bei so einem Charakter viel rausholen.

Insgesamt bin ich aber schon zufrieden, wenn ein Charakter wie sie ein wenig gegen die Erwartung gebürstet ist. Und sie hat was leicht empathieloses, das empfinde ich fast schon als mutig. Wenn man fies wäre, könnte man natürlich sagen: einfach ein Wolverine-Abklatsch in anderer Skin, aber gerade bei weiblichen Charakteren habe ich niedrigere Erwartungshaltung in Blockbustern. In Vergleich zu Rey ist sie ja z.B. wirklich mit Ecken und Kanten ausgestattet.
Titel: Re: [Film] Captain Marvel
Beitrag von: Teylen am 9.06.2019 | 19:27
Wegen der Nebencharaktere, wenn man sie auf die Rolle im Film reduziert dann bleibt bei Maria Rambeau nichts übrig außer das sie zum Abschluß den Flieger flog. Die Charakterzuschreibungen an Captain Marvel sind welche die sich auf ein früheres Ich von Carol Danvers beziehen, in dem sie nicht zu sehen ist und zu dem sie nicht zurück kehrt. Ansonsten wäre sie nicht so mir nichts dir nichts weg.

Die Nebencharaktere in Wonder Woman kann man so beschreiben, wenn man halt die erste halbe bis dreiviertel Stunde auf den Plot reduziert weil einem scheinbar die weiblichen Figuren sonst wo vorbei wuppen.
Wozu dann das komplette Unverständnis passt, wo ein möglicher Konflikt zwischen Hippolyta und Diana liegt.
Wieso sollte der Umstand das Diana irgendwie von Zeus abstammt eine Bombshell sein?
Man hat Diana davor erzählt sie sei aus einem Stück Lehm geformt geworden. Jetzt ist es halt Zeus gewesen. Wobei man nicht weiß ob Zeus sie so geschaffen hat, ob Zeus Sex mit Hippolyta hatte oder wie so ein Gott Kreaturen erschafft. Selbst wenn es Sex war, könnte es wer anders als Hippolyta gewesen sein.
Der eigentliche Konflikt wäre, dass Hippolyta Diana bezüglich ihres Power Level angeschwiegen hat. Was sie allerdings relativ offen machte. Einerseits mit dem Verbot sie zur Kämpferin ausbilden zu lassen. Andererseits das erste mal wo Diana ihren Unterarm-Boom-Clap macht.
Jetzt könnte Diana theorethisch Hippolyta böse sein, dass sie ihr nicht erzählte das sie die Waffe ist. Wobei recht deutlich wird, so im Kontext und allen, dass sie es wohl tat weil sie sich um Diana sorgte. Nun und Diana wirkt jetzt nicht wie eine Person die nachtragend ist, sondern mehr wie eine die im übermenschlichen Maß gütig ist - was ja auch Kern des Endfight war. Ebenso wie sich die Frage stellt in wie weit Hippolyta von den Fähigkeiten Dianas jenseits des Power-Clap weiß.
Die These das es in irgendeiner Form für den Charakter welterschütternd ist, halte ich für nicht nachvollziehbar. War vielleicht für einige Zuschauer welterschütternd, aber imho nicht für die Figur.