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Pen & Paper - Spielsysteme => RuneQuest/BRP => Thema gestartet von: felixs am 26.09.2018 | 09:31

Titel: Wie "griechisch" ist Meeros/Thennla?
Beitrag von: felixs am 26.09.2018 | 09:31
Hallo,

die Illustrationen wecken starke Assoziationen mit griechischer Mythologie. Stimmt das so?

Wie "griechisch" ist die Welt? Was gibt es da sonst noch?

Was beinhalten die erschienenen Abenteuer?

Hintergrund meiner Fragerei ist, dass ich ein realistisches Rollenspiel auf niedrigem Machtniveau in einer realistischen (aber eben nicht dystopischen oder "dreckigen" Welt)  interessant fände. Mit griechischer Mythologie und der griechischen Antike an sich kann ich aber bezugsmäßig nicht viel anfangen. Mich reizt das alles ästhetisch und intellektuell nicht besonders. Im Vergleich zu früher (null Interesse) ist es  etwas besser geworden, aber ich würde immer noch nicht in einer sehr stark an das antike Griechenland angelehnten Welt spielen wollen.
Bin ich damit raus?
Titel: Re: Wie "griechisch" ist Meeros/Thennla?
Beitrag von: Magister Ludi am 26.09.2018 | 12:49
Meeros ist nicht wirklich "griechisch", sondern einfach ein antiker Stadtstaat. Über die Welt und ihre Götter weiß man nur sehr wenig.

Thennla ist eine weite Welt mit zahlreichen Kulturen. Besonders ausführlich dargestellt ist Korantia, bei dem die Ähnlichkeiten zur griechischen Kultur unübersehbar sind (Stadtstaaten, Seefahrernation, zahlreiche überseeische Kolonien, Kreaturen wie Nymphen und Satyrn). Aber anders als in den griechischen Sagen halten sich die Götter sehr zurück.

Man muss einfach sehen, dass Meeros und Thennla nicht die pseudo-mittelalterlichen Kulturen haben, die man aus D&D und anderen klassischen Rollenspielen kennt.
Titel: Re: Wie "griechisch" ist Meeros/Thennla?
Beitrag von: felixs am 26.09.2018 | 23:38
Danke! (Und an der Stelle auch noch ein großes Dankeschön für die vielen tollen Übersetzungen!)

Gewiß; dass Thennla nicht pseudo-mittelalterlich ist, das wird sehr klar und das finde ich auch gut.

Die Illustrationen legen aber dann doch eine sehr starke Anlehnung an das antike Griechenland nahe.

Mal anders gefragt: Was sind denn die anderen Einflüsse auf Thennla?
Titel: Re: Wie "griechisch" ist Meeros/Thennla?
Beitrag von: Weltengeist am 27.09.2018 | 06:50
Mal anders gefragt: Was sind denn die anderen Einflüsse auf Thennla?

Irdische Kulturen aus der Zeit vor dem Jahr 0 unserer Zeitrechnung. Römer, vorderasiatische Reitervölker etc. Wobei mir selbst das Taskanische Imperium sehr gut gefallen hat, während mich Koranthia (aus Gründen, die ich gar nicht so richtig präzisieren könnte) irgendwie so gar nicht angesprochen hat.
Titel: Re: Wie "griechisch" ist Meeros/Thennla?
Beitrag von: felixs am 27.09.2018 | 13:47
Habe mir das Heft mit der Setting-Beschreibung jetzt einfach mal bestellt - bin ja schon gespannt.

Sieht aber auf den zweiten Blick alles gar nicht so Low-Fantasy aus. Magie ist auch eher verbreitet, oder?
Titel: Re: Wie "griechisch" ist Meeros/Thennla?
Beitrag von: Magister Ludi am 27.09.2018 | 13:58
Irdische Kulturen aus der Zeit vor dem Jahr 0 unserer Zeitrechnung. Römer, vorderasiatische Reitervölker etc. Wobei mir selbst das Taskanische Imperium sehr gut gefallen hat, während mich Koranthia (aus Gründen, die ich gar nicht so richtig präzisieren könnte) irgendwie so gar nicht angesprochen hat.

Nicht zu vergessen die Kulturen aus 1001 Nacht in Assabia. Übrigens sehe auch ich im Taskanischen Imperium das größere Spielpotenzial, es sei denn, man liebt es, als korantischer (oder assabischer) Seefahrer fremde Länder und Kulturen kennenzulernen.
Titel: Re: Wie "griechisch" ist Meeros/Thennla?
Beitrag von: AndreJarosch am 28.09.2018 | 08:57
Irdische Kulturen aus der Zeit vor dem Jahr 0 unserer Zeitrechnung. Römer, vorderasiatische Reitervölker etc. Wobei mir selbst das Taskanische Imperium sehr gut gefallen hat, während mich Koranthia (aus Gründen, die ich gar nicht so richtig präzisieren könnte) irgendwie so gar nicht angesprochen hat.

Ich sehe Korantia als Grundwissen, an, dass man haben sollte auf welchen Fundamenten die zivilisierten Städte Thennlas gebaut sind.
Korantia ist die Heimatkultur.
Die vielen Insel-Kolonien haben sich aus diesem Grundgerüst weiterentwickelt und so ähnlich sahen die Städte des Taskanischen Imperiums ja auch aus, bevor sie zum Imperium wurden.

Das schöne am Korantia-Buch ist, dass gleich einige Abeneuer enthalten sind, was mir ehrlich gesagt beim Zusatzband über das Tasklanische Imperium gefehlt hat... aber die Abenteuer werden ja bald "nachgeliefert".

Das Spielpotential von Thennla liegt auf den abenteuerlichen Reisen im Binnenmeer (von Korantia aus zu den korantischen Kolonien?), bei denen ich immer an Jason und die Argonauten und die Sindbad-Filme der 1960er und 1970er denken muss, UND innerhalb des Taskanischen Imperiums, bzw. seinen Randgebieten.
Titel: Re: Wie "griechisch" ist Meeros/Thennla?
Beitrag von: Rumpel am 28.09.2018 | 09:44
Habe mir das Heft mit der Setting-Beschreibung jetzt einfach mal bestellt - bin ja schon gespannt.

Sieht aber auf den zweiten Blick alles gar nicht so Low-Fantasy aus. Magie ist auch eher verbreitet, oder?

Stimmt, ist ja typisch für RuneQuest-Inkarnationen. Low Fantasy ist es eher auf der Achse, dass Magie halt nicht so flashy wie im typischen D&D-Spiel ist sondern eher subtil (Waffenschaden erhöhen statt Feuerbälle schmeißen).

Insgesamt finde ich Korantia vom Entwurf auch sehr interessant und durchdacht, es hat bei mir allerdings nie die Lust zum Spielen geweckt - das Settingbuch kommt doch etwas dröge daher, und irgendwie ist an der ganzen beschriebenen Stadtstaaten-Kultur wenig, was "Abenteuer!" schreit. Da reizt mich Thennla auch viel mehr, allerdings auch gerade deshalb, weil es etwas magischer und kulturell ausgefallener daherkommt.
Titel: Re: Wie "griechisch" ist Meeros/Thennla?
Beitrag von: Weltengeist am 28.09.2018 | 16:30
Insgesamt finde ich Korantia vom Entwurf auch sehr interessant und durchdacht, es hat bei mir allerdings nie die Lust zum Spielen geweckt - das Settingbuch kommt doch etwas dröge daher, und irgendwie ist an der ganzen beschriebenen Stadtstaaten-Kultur wenig, was "Abenteuer!" schreit.

Gut auf den Punkt gebracht, so ging mir das auch. Auch und gerade das mit dem "dröge".
Titel: Re: Wie "griechisch" ist Meeros/Thennla?
Beitrag von: felixs am 28.09.2018 | 21:03
Insgesamt finde ich Korantia vom Entwurf auch sehr interessant und durchdacht, es hat bei mir allerdings nie die Lust zum Spielen geweckt (...) reizt mich Thennla auch viel mehr, allerdings auch gerade deshalb, weil es etwas magischer und kulturell ausgefallener daherkommt.

Ist Korantia nicht ein Teil von Thennla?
Titel: Re: Wie "griechisch" ist Meeros/Thennla?
Beitrag von: Rumpel am 28.09.2018 | 21:05
Ist Korantia nicht ein Teil von Thennla?

Entschuldigung, hab ich durcheinandergebracht - ich meinte das taskanishe Imperium.
Titel: Re: Wie "griechisch" ist Meeros/Thennla?
Beitrag von: felixs am 28.09.2018 | 21:12
Das ergibt dann viel mehr Sinn  :)

(Ich dachte schon, ich hätte da einen neuen Twist im Chaos der Welten und Regeln von BRP/Runequest/Mythras/etc nicht mitbekommen...)

Gerade das taskanische Reich ist dann aber sehr magielastig, oder? Ist da nicht dieser Golem-Herrscher und das Ziel der Nutzbarmachung von Magie?
Und auf welcher irdischen Kultur basiert das eigentlich?
Titel: Re: Wie "griechisch" ist Meeros/Thennla?
Beitrag von: AndreJarosch am 29.09.2018 | 10:07
Das ergibt dann viel mehr Sinn  :)

(Ich dachte schon, ich hätte da einen neuen Twist im Chaos der Welten und Regeln von BRP/Runequest/Mythras/etc nicht mitbekommen...)

Gerade das taskanische Reich ist dann aber sehr magielastig, oder? Ist da nicht dieser Golem-Herrscher und das Ziel der Nutzbarmachung von Magie?
Und auf welcher irdischen Kultur basiert das eigentlich?

Wenn Korantia die griechischen Stadtstaaten sind, dann ist das Taskanische Imperium das Rom der Kaiserzeit.
Titel: Re: Wie "griechisch" ist Meeros/Thennla?
Beitrag von: felixs am 29.09.2018 | 11:00
Wenn Korantia die griechischen Stadtstaaten sind, dann ist das Taskanische Imperium das Rom der Kaiserzeit.

Danke!

Das hilft sehr beim einordnen!
Titel: Re: Wie "griechisch" ist Meeros/Thennla?
Beitrag von: Lichtschwerttänzer am 29.09.2018 | 12:34
Wenn Korantia die griechischen Stadtstaaten sind, dann ist das Taskanische Imperium das Rom der Kaiserzeit.
Nicht so wirklich
Titel: Re: Wie "griechisch" ist Meeros/Thennla?
Beitrag von: Magister Ludi am 1.10.2018 | 13:09
Wenn Korantia die griechischen Stadtstaaten sind, dann ist das Taskanische Imperium das Rom der Kaiserzeit.
Unterschiede zu Rom liegen in der vergleichsweise liberalen Gesellschaft, was die Abschaffung der Sklaverei und die Rolle der Frau anbelangt. Und natürlich in der Existenz von Magie, die in der Bevölkerung weit verbreitet ist, aber sich dort weitgehend auf "praktische" Zauber wie Polieren, Aufräumen usw. beschränkt. Die höhere Magie ist den Angehörigen der diversen Kulte und den Staatsfunktionären vorbehalten. Der Metallgolem, der den Göttlichen Kaiser in der Öffentlichkeit vertritt, wurde in der hochmagischen Stadt Sorandib hergestellt, die nicht Teil des eigentlichen Imperiums ist.

Die Ähnlichkeit mit dem römischen Imperium liegt im allgemeinen zivilisatorischen Niveau, der imperialen Struktur, dem Kaiserkult, staatlichen Fernstraßen, der permanenten Expansion, den Auseinandersetzungen mit den Nachbarkulturen (vor allem den Kelten-artigen Thennalt) und den Nomaden im Süden. Die hoffentlich bald neu veröffentlichte Korazoon-Kampagne (aus "Age of Treason") beschreibt die Situation in einem Grenzfort am Rande der Wüste, und man denkt sofort an die römische Provinzen Numidia und Africa. 
Titel: Re: Wie "griechisch" ist Meeros/Thennla?
Beitrag von: Lichtschwerttänzer am 1.10.2018 | 13:16


Die Ähnlichkeit mit dem römischen Imperium liegt im allgemeinen zivilisatorischen Niveau, der imperialen Struktur, dem Kaiserkult, staatlichen Fernstraßen, der permanenten Expansion, den Auseinandersetzungen mit den Nachbarkulturen
Unterschied zum medisch-achämenidischen* Imperium oder dem der Parther, Sassaniden?

*mkn gab es bei den Achämeniden keine Sklaverei äquivalent zur römischen und dieses Imperium gilt als "Blaupause"  für das römische und folgende.
Titel: Re: Wie "griechisch" ist Meeros/Thennla?
Beitrag von: Magister Ludi am 2.10.2018 | 13:13
Leider kennen ich mit den Medern, Parthern und Sassaniden nicht genug aus, um diese Frage beantworten zu können. Aber warum hast Du den Kaiserkult gestrichen? Ab dem "divus Augustus" haben sich alle römischen Kaiser offiziell mit Opfern, Tempeln usw. verehren lassen. Natürlich schenkten sie einem dafür keine Magie.
Titel: Re: Wie "griechisch" ist Meeros/Thennla?
Beitrag von: Lichtschwerttänzer am 2.10.2018 | 16:43
Weil das mkn nicht für meine  Vergleiche zutraf,

Die Rolle der Armee im klassischen Prinzipat unterscheidet sich massiv von der im taskanischen Imperium, Prätorianer gibt es überhaupt nicht.
Titel: Re: Wie "griechisch" ist Meeros/Thennla?
Beitrag von: felixs am 6.10.2018 | 11:39
Bevor ich dafür eine neue Diskussion eröffne:
Kann mir jemand sagen, wie tödlich das bisher veröffentlichte Material ist?
Welche Rolle spielen Kämpfe, wie vermeidbar sind sie, wie gefährlich sind sie?

Und wieviel Magie "muss" man nutzen, um mit dem veröffentlichten Material spielen zu können?
Titel: Re: Wie "griechisch" ist Meeros/Thennla?
Beitrag von: Weltengeist am 6.10.2018 | 15:58
Bevor ich dafür eine neue Diskussion eröffne:
Kann mir jemand sagen, wie tödlich das bisher veröffentlichte Material ist?
Welche Rolle spielen Kämpfe, wie vermeidbar sind sie, wie gefährlich sind sie?

Lass es mich so sagen: Bei dem Abenteuer "Sarinyas Fluch" (https://www.tanelorn.net/index.php/topic,95386.msg134457023.html#msg134457023) aus "Abenteuer in Meeros" habe ich keine Ahnung, wie eine Gruppe das bei der Gefährlichkeit der Runequest-Regeln überleben soll... >;D
Titel: Re: Wie "griechisch" ist Meeros/Thennla?
Beitrag von: Lichtschwerttänzer am 6.10.2018 | 16:13
Been there done that, IIRC hat keiner auch nur eine nennenswerte Wunde abbekommen
Titel: Re: Wie "griechisch" ist Meeros/Thennla?
Beitrag von: Magister Ludi am 8.10.2018 | 11:50
Lass es mich so sagen: Bei dem Abenteuer "Sarinyas Fluch" (https://www.tanelorn.net/index.php/topic,95386.msg134457023.html#msg134457023) aus "Abenteuer in Meeros" habe ich keine Ahnung, wie eine Gruppe das bei der Gefährlichkeit der Runequest-Regeln überleben soll... >;D
Ich hab "Sariniyas Fluch" dreimal auf Conventions geleitet, und es ist jedes Mal gut für die Gruppe ausgegangen. Natürlich setzt das etwas guten Willen seitens des Spielleiters voraus; insbesondere, dass sich die Wilden ab einem gewissen Zeitpunkt ehrfürchtig zurückhalten. Und dann gilt, wie immer in Mythras, dass viele Spielercharaktere des scheinbar übermächtigen Gegners Tod sind. (12 Aktionspunkte gegen 5!)
Titel: Re: Wie "griechisch" ist Meeros/Thennla?
Beitrag von: Weltengeist am 8.10.2018 | 19:11
Ich hab "Sariniyas Fluch" dreimal auf Conventions geleitet, und es ist jedes Mal gut für die Gruppe ausgegangen. Natürlich setzt das etwas guten Willen seitens des Spielleiters voraus; insbesondere, dass sich die Wilden ab einem gewissen Zeitpunkt ehrfürchtig zurückhalten. Und dann gilt, wie immer in Mythras, dass viele Spielercharaktere des scheinbar übermächtigen Gegners Tod sind. (12 Aktionspunkte gegen 5!)

Ich meinte nicht den Endgegner, ich meinte tatsächlich die schiere Anzahl der Kultisten. Wenn die sich natürlich zurückhalten, sieht es sehr anders aus, aber wenn die ihr Heiligtum verteidigen... dann muss die Gruppe schon echt gute Ideen auffahren.
Titel: Re: Wie "griechisch" ist Meeros/Thennla?
Beitrag von: AndreJarosch am 8.10.2018 | 21:55
Ich meinte nicht den Endgegner, ich meinte tatsächlich die schiere Anzahl der Kultisten. Wenn die sich natürlich zurückhalten, sieht es sehr anders aus, aber wenn die ihr Heiligtum verteidigen... dann muss die Gruppe schon echt gute Ideen auffahren.

Auch Kultisten haben einen Selbsterhaltungstrieb. Wenn es ZU töglich aussieht, ziehen sie sich zurück (um sich neu zu formieren, einen Plan zu fassen und zurückzukehren).
Titel: Re: Wie "griechisch" ist Meeros/Thennla?
Beitrag von: Weltengeist am 9.10.2018 | 06:31
Auch Kultisten haben einen Selbsterhaltungstrieb. Wenn es ZU töglich aussieht, ziehen sie sich zurück (um sich neu zu formieren, einen Plan zu fassen und zurückzukehren).

Zunächst einmal sind die Kultisten massiv in der Überzahl, und sie haben ALLES zu verlieren. Wenn man realistisch spielt, werden sie sich mMn nach dem Erstkontakt organisieren. Und RQ/Mythras ist dank des W100 ein System, bei dem die Typen mit der Überzahl normalerweise ziemlich schnell gewinnen, auch wenn ihre Werte nicht so doll sind. Spätestens beim großen Kampf in der Haupthalle wäre ich davon ausgegangen, dass sie aus allen Löchern gequollen kommen, und sei es nur um mit Dingen zu schmeißen...
Titel: Re: Wie "griechisch" ist Meeros/Thennla?
Beitrag von: Magister Ludi am 9.10.2018 | 14:18
Zunächst einmal sind die Kultisten massiv in der Überzahl, und sie haben ALLES zu verlieren. Wenn man realistisch spielt, werden sie sich mMn nach dem Erstkontakt organisieren. Und RQ/Mythras ist dank des W100 ein System, bei dem die Typen mit der Überzahl normalerweise ziemlich schnell gewinnen, auch wenn ihre Werte nicht so doll sind. Spätestens beim großen Kampf in der Haupthalle wäre ich davon ausgegangen, dass sie aus allen Löchern gequollen kommen, und sei es nur um mit Dingen zu schmeißen...
Die Kultisten sind ja nicht gerade mit Intelligenz gesegnet. Und wenn es hart auf hart kam, habe ich immer die Priesterin auftreten lassen, die Einhalt gebietet, da sie ja auch neugierig ist, was die Eindringlinge wollen bzw. aufgrund einer Prophezeiung ahnt, was auf sie zukommt. Sie möchte den Auftraggeber ein bisschen quälen, bevor sie "schweres Geschütz" auffährt.