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Pen & Paper - Rollenspiel => Pen & Paper - Allgemein => Thema gestartet von: Supersöldner am 7.02.2020 | 10:58

Titel: Agenten Vs Pulp ?
Beitrag von: Supersöldner am 7.02.2020 | 10:58
Agenten VS Pulp ? Meiner Meinung nach sind Agenten storys wie James Bond oder Kimgsman (nur Beispiele nicht zu sehr daran aufhängen ) dem Gren Pulp sehr sehr ähnlich. Sind sie Gleich bzw Agenten nur eine Modernisierte Variante von Pulp ? Oder sehr ich das total Falsch ? Wo seht ihr die Ähnlichkeiten ,Gemeinsamkeiten und Unterschiede ?
Titel: Re: Agenten Vs Plup ?
Beitrag von: Tele am 7.02.2020 | 11:10
Meinst du Pulp? Wenn ich Plup google krieg ich Rechtsanwälte angezeigt...

Sonst klär mich bitte auf, was plup ist.
Titel: Re: Agenten Vs Pulp ?
Beitrag von: Supersöldner am 7.02.2020 | 11:12
ist korrigiert .
Titel: Re: Agenten Vs Pulp ?
Beitrag von: Tele am 7.02.2020 | 11:17
Dann...einfach ja, wie ich finde. Gerade James Bond ist sooo sehr eine Figur aus dem Genre.

 Pulp ist toll. Ich mag auch John Sinclair und viele andere Sorten einfacher Literatur, die übrigens gar nicht so einfach zu schreiben ist.

Edit: James Bond ist das wandelnde Klischee. Seine emotionale Tiefe und seine Reflexionstiefe entsprechen einem Nichtschwimmerbecken. Die Geschichten sind geradlinig und behandeln aktuelle Themen, keine großen Fragen...bumm hasste einige gute Eckpfeiler für pulp.
Titel: Re: Agenten Vs Pulp ?
Beitrag von: HEXer am 7.02.2020 | 11:39
Ich denke auch, dass da zumindest eine große Schnittmenge zu Pulp ist. Ich habe irgendwann mal einen kleinen Definitionsversuch zu Pulp geschrieben, daran könnte man sich ja in Bezug auf Agenten abarbeiten.

(Ignoriert den etwas ruppigen Einstiegston in dem zitierten Post!)

https://www.tanelorn.net/index.php/topic,106893.msg134629808.html#msg134629808
Titel: Re: Agenten Vs Pulp ?
Beitrag von: nobody@home am 7.02.2020 | 12:28
Gerade der klassische Film-Bond a la Connery und Moore mit seinen diversen Gadgets von Q und teilweise schon regelrechten Klischee-Superbösewichten mit ihren herrlich schrägen Plänen ist aus meiner Sicht eigentlich schon zu 100% Pulp -- vielleicht ein paar nominelle Jahrzehnte später als manche "Klassiker", aber immer noch dasselbe Genre.

Und die Original-Romanfigur...ist meiner dunklen Erinnerung nach eigentlich auch nicht so weit weg. Okay, dieser Bond und seine Gegner mögen etwas bodenständiger sein, und er hat wohl auch ein paar Stufen mehr lieber in "Harter Kerl fürs dreckige Geschäft" als speziell in die "Charmebolzen"-Prestigeklasse gesteckt -- aber wenn er sich plötzlich beispielsweise in einem regelrechten Pulp-SF-Abenteuer an der Seite von Flash Gordon wiederfinden würde, würde er sich wahrscheinlich auch bald berappeln und nach Möglichkeit seinen Mann stehen...und sich dann hinterher Gedanken machen, wie zum Geier er seinen Bericht für seine Vorgesetzten am besten so verfaßt, daß sie ihn nicht wegen Verdachts auf irgendwelche fantastischen Wahnvorstellungen vom Dienst suspendieren. ;)