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Pen & Paper - Spielsysteme => Star Wars => Thema gestartet von: Medizinmann am 30.06.2020 | 15:21

Titel: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: Medizinmann am 30.06.2020 | 15:21
Hallo zusammen :)
Ich wollte mich mal in Star Wars D6 (dem alten System) einlesen  und finde hier so gar nichts dazu ....
Bin Ich zu doof richtig zu suchen ?
Oder hab Ich was übersehen ?

mit freundlichem Tanz
Medizinmann
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: JS am 30.06.2020 | 15:46
Nein, nicht zu doof. SW D6 ist aus den 90ern, hier im SW-Channel fangen die Beiträge ab 2013 an. Da ist eben zu D6 generell nicht mehr so viel zu holen.
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: Medizinmann am 30.06.2020 | 15:50
Ich hab sowas schon vermutet/befürchtet, da die Suche nur einen einzigen Beitrag aus dem Jahr 2003 ergab
Hachjeh....:(

mit leicht melancholischem Tanz
Medizinmann
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: JS am 30.06.2020 | 15:51
Was genau möchtest du denn wissen? Ich habe SW D6 komplett im Regal und spielte es seit der 1. Ed.
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: Morf am 30.06.2020 | 16:03
Wir nutzen eine D6-Variante für unser Fantasy-RSP Kaltland. Eher ein Mix aus Star Wars D6 und Mini6, das ist etwas eleganter. Ich finde das System immer noch sehr schick und schön flott :)


Das D6-System steht in diversen Ausprägungen über die OpenD6-Lizenz zur freien Verfügung.


Du findest sehr viel Infos via Google unter OpenD6 und auch viele alte D6-RSPs als PDF (die wurden seinerzeit auch kostenlos bereitgestellt, kann sein, daß sich das aber geändert hat)
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: Medizinmann am 30.06.2020 | 16:10
Was genau möchtest du denn wissen? Ich habe SW D6 komplett im Regal und spielte es seit der 1. Ed.
Wissen nichts so sehr°
(Ich hab auch viel von dem Material UND ich habe das D6 Core Set Deluxe Edition  >;D HaHA )
Ich will/wollte mich nur einlesen ,weil vielleicht bald bei mir eine neue Runde Star Wars D6 entsteht und meine Fantasie gerade hochfliegt, und ich mir die alten Sachen durchlese und deswegen in Foren mal rumstöbern wollte .
WENN wir dann mit einer neuen Runde starten DANN werden die Fragen kommen .
Soll ich die dann hier stellen ?
Es werden evtl auch Setting Fragen sein....
° obwohl ich mir,WENN es mit der neuen Runde was wird, nochmal komplett in die Regeln einlesen werde/muss ....

mit hochfliegendem Tanz
Medizinmann
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: Selis am 30.06.2020 | 17:06
Na, der Channel heißt ja auch SW und nicht FFG SW oder so  ~;D^

Übrigens bei meinem Discord Server ist es genauso, da soll jeder SW so spielen wie er möchte, nur dort sind keine Versionskriege oder Diskussionen erlaubt.
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: JS am 30.06.2020 | 17:14
Die PDF zur D6 sind immer noch komplett und einfach im Netz von einer zentralen Seite aus herunterzuladen.

Ich frage aber aus Neugier: Warum von allen Möglichkeiten gerade D6?
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: Doc-Byte am 30.06.2020 | 17:33
Ich wollte mich mal in Star Wars D6 (dem alten System) einlesen  und finde hier so gar nichts dazu ....
Bin Ich zu doof richtig zu suchen ?
Oder hab Ich was übersehen ?

Du bist halt im falschen Forum.  >;D

-> https://blutschwerter.de/forum/d6
(Is allerdings auch seit längerem in Carbonit eingefroren...)

Ansonsten, wie schon angesprochen, würde ich D6 mit etwas OpenD6 erweitern. Da fällt mir bspw. das System der Vor- und Nachteile ein. Und es gibt da ein interessantes Büchlein (https://www.drivethrurpg.com/product/249649/Defining-A-Galaxy) mit Hintergrundgeschichten, wo ganz am Ende kurz ein alternatives Kampfsystem angerissen wird, was ich äußerst spannend finde, weil es eine gewisse Ähnlichkeit zu einem zeitgenössischen Regelwerk hat, von dem ich öfters mal spreche.  ;)
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: Medizinmann am 30.06.2020 | 17:54
Zitat
Ich frage aber aus Neugier: Warum von allen Möglichkeiten gerade D6?

Ähmmm, Puffff.hmmmm,
zum einen :
Ich bin ein großer Star Wars Fan
(Eher Episode 4-7 und Rogue One und Star Wars Rebels als Episode 1-3 oder 8-9 aber egal :) )
Mein SL auch .
und star wars D6 hab Ich hier im Schrank und im PC .Ja ich habe auch die neue Star Wars Edge of teh Empire hier stehen ,aber ich finde die Würfel doofohrig
Dann kennen wir beide Star Wars D6 ( Ich kenne auch noch dutzende anderer Sci-Fi-RPGs so isses nich ;) )
Dann habe ich im Augenblick eher Lust auf Sci-Fi und nicht so sehr auf Fantasy oder SR.
Und mein SL wollte wieder mal was leiten
und wir haben mal geguckt was wir beide so kennen und was wir spielen wollen
Es war die erste Basis, die wir gemeinsam haben .Es wird bestimmt andere Basen geben evtl auch bessere, aber so klappt das schonmal .
Ich hab auch schon Rundmails an meine Kumpel und Mitspieler rausgeschickt und es ist ein bischen was zurückgekommen
Nur leider nicht so viel wie ich mir es wünsche(aber eine kleine Runde mit zuverlässigen Spielern ist mir lieber als eine grosse ,bei der immer die 1/2 fehlt ! )
Es hat sich also irgendwie ergeben als zufällige gemeinsame Basis


@Docbyte
Hör mir auf mit den Blutschwertern, da haben mir zuviele doofe Ohren .Da bin ich schon seit jahren nicht mehr....

Zitat
Ansonsten, wie schon angesprochen, würde ich D6 mit etwas OpenD6 erweitern. Da fällt mir bspw. das System der Vor- und Nachteile ein.
Ich hab ja die deluxe Ed von Open D6 hier und wenn was aus der Runde wird will ich da reingucken und das mit dem SL absprechen.Aber dazu muss ich mir das selber erstmal durchlesen (Vor & Nachteile sind aber an sich schonmal was gutes :) )

JahtaHey
Medizinmann
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: Lord Verminaard am 30.06.2020 | 18:07
Ah, gutes altes Star Wars d6. Ich schätze, es war einfach wenig dazu zu sagen, weil nie jemand damit irgendwelche Probleme hatte. Es war einfach zu gut. ;D

Ich habe in der Ära vor Tanelorn fast alles mit d6 geleitet und auch zwei Kampagnen im Star Wars Setting, wobei ich allerdings von dem ganzen EU-Zeug nur wenig genutzt habe. Würde mich freuen, über mein altes Leib-und-Magen-System zu lesen und zu schreiben. :)
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: JS am 30.06.2020 | 18:11
Ah, gutes altes Star Wars d6. Ich schätze, es war einfach wenig dazu zu sagen, weil nie jemand damit irgendwelche Probleme hatte. Es war einfach zu gut. ;D

Joa, das ist aber mal nur ihre Meinung.
;)
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: YY am 30.06.2020 | 18:52
So viele Baustellen sehe ich da auch nicht - daher mein sehr überschaubarer Gesprächsbedarf in den letzten Jahren. Die paar Kleinigkeiten waren leicht alleine angepasst.
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: Medizinmann am 1.07.2020 | 13:51
So, hier die ersten Fragen :) :
Wie lange ist eine Runde ? Das hab Ich nirgendwo gefunden ( Ingame ist der Timer der Bombe auf 30 Sekunden gesprungen . Wieviele Runden habe ich noch Zeit sie zu entschärfen ? )
Ich hab noch in Erinnerung das man 1W für 3x +1 bzw 2x +2 eintauschen konnte ,das finde ich aber auch nicht .Hab Ich das übersehen oder war das eine Hausregel ?
Wie kommen sonst +1 oder +2 hinter einen Würfel ?
Was hat es mit Pushing the Luck auf sich . das war noch eine Regel der ersten Edition , Oder ?
Wie ist die ?
Wo finde Ich Regeln um bessere Chars zu Erschaffen ?
Basic ist ja 18W für die Attribute und 7 W für die Skills (6 W mit Spezialisierungen)
Und ist das wirklich alles ?
das sind ja ganz schöne Luschen .Erst recht wenn man einen Jedi spielen will.
Wenn der Jedikräfte haben will ist, der ja noch schlechter als jeder Nicht-Force-User
DAMIT kann man nix machen was Jedi aus den Filmen so machen können
(Deshalb die Frage wo / wie man mehr Punkte bei der Erschaffung bekommen kann)

Mit einem ersten Fragetanz
Medizinmann
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: AngeliAter am 1.07.2020 | 13:57
Deine +1/+2 kommen von steigern her.
Eine Fertigkeit/Attribut (angenommen, Wert ist auf 1) wir gesteigert von 1w auf 1w+1, dann auf 1w+2 und schließlich erst springt der Wert auf 2w+0.
Heißt also, du müsstest deinen Wert von 1w erst 3x steigern bevor du 2w besitzt. Effektiv also eine Designentscheidung welche dazu führt, das man nicht zu schnell zu viele Würfel werfen darf.
Das man bei Proben einen Würfel gegen einen +1 Bonus austauschen darf ist mir neu und würde auch keinen Sinn ergeben da man ja eh mindestens immer eine 1 würfelt (und da man ja eh immer einen wildice für krits/patzer würfelt macht es auch keinen Sinn die Anzahl der Würfel senken zu wollen).
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: Medizinmann am 1.07.2020 | 14:11
Zitat
Das man bei Proben einen Würfel gegen einen +1 Bonus austauschen darf ist mir neu und würde auch keinen Sinn ergeben da man ja eh mindestens immer eine 1 würfelt

einen Würfel gegen 3x +1 oder 2x +2 eintauschen ;)
(genau wie man 1 Würfel gegen 3 Spezialisierungen tauschen kann )

Kann natürlich auch eine Hausregel gewesen sein .
Es ist einfach zu lange her :)

HokaHey
Medizinmann
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: Gunthar am 1.07.2020 | 14:37
Abo
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: Imion am 1.07.2020 | 15:32
Zitat
Each round represents five seconds of time - give or take a few seconds for dramatic license.
Star Wars Roleplaying Game, Second Edition Revised, p. 77.

Zitat
Combat is normally fought in five second rounds (as outlined in "The Rules").
Star Wars Roleplaying Game, Second Edition Revised, p. 88.
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: Kaskantor am 1.07.2020 | 15:48
Und mit den Jedi verhält es sich wie bei vielen anderen Spielen mit den Magiern, am Anfang luschen, später Mega stark.

Einer meiner ältesten Chars war damals so richtig auf Han Solos Spuren, wie auch der Versuch einen Falcon nachzubauen. Hab den Char sehr lange gespielt. Vielleicht der hochgespielteste Char von mir überhaupt.

Aber wir waren auch Kinder/ Jugendliche und haben echt viel gespielt 😉
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: Gunthar am 1.07.2020 | 15:57
Kann mich noch vage an meinen Wookie erinnern, den ich in SW D6 gespielt hatte.
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: Vargy72 am 1.07.2020 | 16:14
Jedi waren in Krieg der Sterne 1-3 (für alle die die anderen Filme als Kanon sehen, es sind Ep 4-6 gemeint) nicht als "Superhelden" vorgesehen. Das sind alles Anfänger.
Im Tales of the Jedi D6 mag das vielleicht anders geregelt gewesen sein.

Die 5 Sekunden müssten im Deutschen beim Kampfkapitel dabei stehen.
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: Medizinmann am 1.07.2020 | 16:16
5 Sekunden ....(danke fürs raussuchen Imion :) )
Hmmm, das beißt sich etwas mit meinem Gefühl für Realität, wenn ich lese was /wie wenig man machen kann.
ImO sind 2 oder 3 Sekunden passender .
Werde ich mal mit meinem SL/der Runde ansprechen .
Das Universelle D6 hat übrigens 79 Punkte als Basis ( ein Attributs-w6 = 4 Pt und ein Skill-W6 ist 1 .Womit das genau gleich ist)
Ausserdem hat es Vor & Nachteile
Ich rede mal mit meinem SL ob wir nicht mit 80 oder 85 Pkt anfangen sollen/können .
Und Padawane (falls es welche gibt) mit 100 !
( Voll ausgebildete Jedis sollten noch weitaus mehr Punkte haben . 1W in einer der 3 Kraftlinien kostet ja schon einen Attributs-W6 oder 4 Universalpunkte)

Zitat
Und mit den Jedi verhält es sich wie bei vielen anderen Spielen mit den Magiern, am Anfang luschen, später Mega stark.
Hmmmm eher nicht so .
Sie starten ja ganz schwach (mit weniger Attributen als andere Chars) und wenn sie die XP nutzen um die Kräfte zu füttern fehlen ihnen die für Skills und Attribute .Sie werden also immer hinterherhinken (mMn)

der lieber mit Punkten tanzt
Medizinmann
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: Vargy72 am 1.07.2020 | 16:18
Für "bessere" Chars stehen glaube ich in den Open D6 Bücher  was drin.
Aber in Krieg der Sterne sind die Chars mit der üblichen Erschaffungsregel, besser als die "normalen" NSCs.
Ansonst zwei oder drei Würfel einfach mehr geben.
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: Medizinmann am 1.07.2020 | 16:25
Zitat
Aber in Krieg der Sterne sind die Chars mit der üblichen Erschaffungsregel, besser als die "normalen" NSCs.

Das stimmt . sie bekommen 18W für die Attribute .
NSC Standard ist 12 (ich hab aber auch schon 10 - 14 gesehen, kommt auf die Rasse an)

Zitat
Ansonst zwei oder drei Würfel einfach mehr geben.
bei 85 statt 79 Universalpunkten wäre das entweder 1 Attributsw & 2 Skill-W mehr oder 6 Skillw (oder 5 Skillw & 3 Spezis) mehr als in der Vanilla-Erschaffung

Was haltet ihr denn von der Hausregel einen Attributswürfel in 3x +1 oder 2x +2 zu tauschen ?

ACH
Und wenn wir über die Filme Reden/schreiben lasst uns die Ofiziellen Episoden nehmen .
Keine Abkürzung der englischen oder deutschen Titel .keine Nummern,etc mich verwirrt das Immer !
Star Wars fing mit Episode 4 bis 6 an , danache kamen Episoden 1 bis 3 danach Episoden 7 bis 9
OK ? :) ( ! )

mit Tauschtanz
Medizinmann
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: nobody@home am 1.07.2020 | 16:43
5 Sekunden ....(danke fürs raussuchen Imion :) )
Hmmm, das beißt sich etwas mit meinem Gefühl für Realität, wenn ich lese was /wie wenig man machen kann.
ImO sind 2 oder 3 Sekunden passender .
Werde ich mal mit meinem SL/der Runde ansprechen .

Nimm halt pi Sekunden -- schließlich heißt es ja auch Kampfrunde. ~;D

Ansonsten dürfte, denke ich, die genaue Sekundenzahl ohnehin in den wenigsten Kämpfen von echter Bedeutung sein, Hauptsache, jeder kriegt seine Aktionen. Außerdem reden wir hier ja über Star Wars, da spielt die Zeit ohnehin nach Hollywoodregeln. 8)
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: Medizinmann am 1.07.2020 | 16:53
Zitat
Nimm halt pi Sekunden -- schließlich heißt es ja auch Kampfrunde
~;D

Da hast Du Recht .
Genau DAS werde Ich machen

HeyaHeyaHeyaJa
Medizinmann
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: Doc-Byte am 1.07.2020 | 23:10
So, hier die ersten Fragen :) :
Wie lange ist eine Runde ? Das hab Ich nirgendwo gefunden ( Ingame ist der Timer der Bombe auf 30 Sekunden gesprungen . Wieviele Runden habe ich noch Zeit sie zu entschärfen ? )

Wurde ja schon von anderen drauf eingegangen, aber wenn du eh ein paar Regeln tunen willst, wie wäre es sich etwas hier abzuschauen?

Zitat
Ausmaß von Raumkämpfen

Ein Raumkampf wird auf mehreren Ebenen ausgefochten, die jeweils auf die Größenordnung
der beteiligten Schiffe abgestimmt sind. Jede Runde einer bestimmten Größenordnung dauert
doppelt so lange wie eine Runde auf der nächstkleineren Größenordnung. Zum Beispiel wickeln
zwei Jagdgeschwader (Größenordnung 1), die eine Fregatte (Größenordnung 3) umfliegen,
vier (2 × 2) Kampfrunden ab, während die Fregatte eine Kampfrunde abwickelt.

„Ihr könnt dieselbe Vorgehensweise verwenden, um die Kampfrunden während eines Kampfs
auf Charakterebene vor dem Hintergrund eines Raumkampfs zu zählen. Im oben genannten
Beispiel hätten Charaktere während einer Runde der Fregatte acht Kampfrunden zur Verfügung.”

–Dammi

D6 kennt ja "Maßstäbe" und wäre mit dieser Regel afair relativ einfach kombinierbar.

Ich hab noch in Erinnerung das man 1W für 3x +1 bzw 2x +2 eintauschen konnte ,das finde ich aber auch nicht .Hab Ich das übersehen oder war das eine Hausregel ?

Kenne ich nur von der Charaktererschaffung, wo man 1W in +1 und +2 oder 3x +1 (oder so ähnlich) aufteilen konnte.

das sind ja ganz schöne Luschen .Erst recht wenn man einen Jedi spielen will.
Wenn der Jedikräfte haben will ist, der ja noch schlechter als jeder Nicht-Force-User
DAMIT kann man nix machen was Jedi aus den Filmen so machen können
(Deshalb die Frage wo / wie man mehr Punkte bei der Erschaffung bekommen kann)

Wir hatten das damals so gehandhabt, dass wir massiv mehr XP vergeben haben. Aber wir waren jung und hatten eine komische Phase.  ;D

ACH
Und wenn wir über die Filme Reden/schreiben lasst uns die Ofiziellen Episoden nehmen .
Keine Abkürzung der englischen oder deutschen Titel .keine Nummern,etc mich verwirrt das Immer !
Star Wars fing mit Episode 4 bis 6 an , danache kamen Episoden 1 bis 3 danach Episoden 7 bis 9
OK ? :) ( ! )

Momentan ja, aber in den letzten Tagen mehren sich die Gerüchte, Disney (evtl. unter Einbeziehung von GL) wolle Ep. 7-9 evtl. gar alle Filme komplett umdeuten, erstere neu schneiden (da scheinbar tonnenweise Material von der aktuellen "Cheffin" verworfen wurde und ständig neue Szenen gedreht werden mussten) oder gar Ep. 7 bis 9 komplett aus dem Kanon werfen und nochmal neu starten. - Wie gesagt, sind bisher Gerüchte / Berichte, tauchen aber auf unterschiedlichen YT Kanälen auf. Da scheint zumindest irgendwas im Hintergrund vor sich zu gehen, dessen Ausgang noch nicht so recht abzusehen ist.
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: Lord Verminaard am 2.07.2020 | 00:10
Kenne ich nur von der Charaktererschaffung, wo man 1W in +1 und +2 oder 3x +1 (oder so ähnlich) aufteilen konnte.

Also grundsätzlich ist die Metrik natürlich so, dass 1W sich in 3x +1 oder 1x +2 und 1x +1 aufteilen lässt. Wenn man also selber eigene Archetypen basteln will, was ich für meine diversen Conversions oft gemacht habe, dann ist das Prinzip, Anzahl der Attribute x3D und dann aufteilen, wobei 2D die Untergrenze und 4D die Obergrenze für Menschen ist, 1D und 5D für Aliens / andere Spezies.

Die 7D bei der Charaktererschaffung kann man allerdings nicht so aufsplitten, man kann nur entweder 1D oder 2D auf einen Skill packen (2nd Edition Englisch S. 10).

Ich empfinde Anfänger-Charaktere gar nicht als so luschig. Mit Storm Troopers wischt man von Anfang an den Boden auf. Du läufst in in deinem Paradeskill mit bis zu 6D rum, damit schlägst du bei durchschnittlichem Wurf eine Schwierigkeit von 20 (hard), und Force Points gibt's ja auch noch. Mit Spezialisierung könntest du sogar 7D erreichen. Klar, die Force User müssen ihre anfänglichen Werte in den Force Skills teuer bezahlen. Die sind dann halt eher hinten raus stark. Am Ende der Kampagne war es dann typischerweise so, dass unser Failed Jedi alleine ungefähr so stark war wie der Rest der Gruppe.

Der Failed Jedi ist von den Werten her auch noch einigermaßen ok, dem fehlen halt 2D in den Attributen aber er nutzt Mechanical und Technical als Dump Stats. XP gehen hauptsächlich in Light Saber und Force Skills. Irgendwann im Laufe der Kampagne sollte man natürlich dann mal jemanden finden, der einem den fehlenden Force Skill beibringt. Aber das ist gar nicht so wichtig, wichtig ist Light Saber Combat und den hat der Failed Jedi von Anfang an, und damit rockst du dann auch von Anfang an gut los mit deinem Buttermesser. ;)
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: Medizinmann am 2.07.2020 | 07:17
Moin,Moin zusammen :)

@Doc-Byte

Zitat
aber wenn du eh ein paar Regeln tunen willst, wie wäre es sich etwas hier abzuschauen?
Die Regel finde ich ok,aber wie alle Regeln muss das der SL absegnen/enscheiden UND vor allem ins Spiel bringen
(Ich weiß das der SL hier mitliest aber Ich werde nicht sagen/schreiben ,wer er/sie ist . Outen muss er sich schon selber ;) )
Zitat
Kenne ich nur von der Charaktererschaffung, wo man 1W in +1 und +2 oder 3x +1 (oder so ähnlich) aufteilen konnte.
und
Zitat
Also grundsätzlich ist die Metrik natürlich so, dass 1W sich in 3x +1 oder 1x +2 und 1x +1 aufteilen lässt.

Wenn das die ofiziellen Regeln sind dann bin ich voll dafür .
Hab Ich zwar nicht gefunden, aber wenn Ihr das sagt/schreibt will ich das gerne Glauben :)

Zitat
Wir hatten das damals so gehandhabt, dass wir massiv mehr XP vergeben haben.
Wieder ein Fall für den/die SL

Zitat
gar alle Filme komplett umdeuten
Han Solo hat zuerst geschossen . Punkt . (Ende der Diskussion)
Ich hab auch abgeklärt das es MidiKLOrianer bei uns nicht geben wird !

Zitat
Die 7D bei der Charaktererschaffung kann man allerdings nicht so aufsplitten, man kann nur entweder 1D oder 2D auf einen Skill packen (2nd Edition Englisch S. 10).
Die Skillwürfel wollte ich auch nicht Splitten sondern Attribute .
Im Open D6 sind maximal 3D bei einem Skill erlaubt (plus Spezi)

Zitat
Ich empfinde Anfänger-Charaktere gar nicht als so luschig.
Ich schon !
Ich werde am WE mal ein paar basteln .
Vor allem die fehlenden NSC für die Crew°
Ich tappe mit der Bewertung aber noch im Dunkeln, da Ich keinerlei Erfahrung(mehr) habe
Deine Brutto-Aufrechnung sieht auf den ersten Blick ganz gut aus ,aber was ist mit den ganzen Modifiers und ist so ein Char nicht ein One-Trick-Pony ?
Nach meinem ersten Überschlagen brauchen die Chars einfach mehr Punkte für mehr Skills .
Gerade wenn man keine Lusche spielen will sondern eine Raumschiffcrew ,die auch irgendwo ankommen will und im Leben ihren Mann ...ihren Alien stehen will .
Ich denke wenn wir 85 statt 79 Punkte nehmen (WENN ich meinen SL von dem Punktesystem überzeugen kann)
dann sind das entweder 6D mehr für Skills oder 1D für Attribute & 2D für Skills ,etc .
Das ist ein Bischen mehr ,aber (ImO ) nicht zuviel mehr
rein Intuitiv scheint mir das die richtige Menge zu sein,aber ich will jetzt nicht einen ganzen Tag mit dem Charbasteln/NSC Basteln verbringen nur und mir ....Der/Die SL hinterher sagt, das machen wir aber nicht ;) .
Ich hab auch nichts dagegen wenn Padawane mit 100 Punkten starten, aber der einzige Spieler, der einen Spielen will, hat nix dagegen,wenn er nur genausoviele Punkte hat wie die anderen Nicht-Force-User ....
....ooOOOOO( Ich kenne Spieler, binden sich selber die Beine zusammen bei einem Arschtrittwettbewerb ,NehNehNeh >;D wtf? ;D :gasmaskerly: :ctlu: )

° Zur Crew
Nach erstem Anschein
Sind wir wohl 3 Spieler und haben eine Crew von 5 oder 6 ( Ich will mal auflisten ,wie ich mir das Idealerweise vorstelle, das finale OK vom SL muss aber noch kommen .Das folgende ist ....mein Wunschkonzert )
----
Captain  & Navigator (mein Char, ein Codru-Ji )
1 Offizier ( NSC,  Back-Up Pilot & Engineer und Security , ein Yuzzem )
Engineer & Mechaniker ( SC , ein Pho Ph'eahianer )
Medic, Sensoren, Trading ,Buchhaltung (NSC, eine Hapan)
----
ein geflüchteter Padawan ( SC )
Evtl 2ter geflüchteter Padawan( mein Back-Up-Char , ein Iktotchi.... oder vielleicht ein Vurk,oder ein Chiss...
ein Ipharian-Da'Lor oder ein Gen'Dai wären natürlich Awesome, Aber warscheinlich "Over-The-Top" DAS will ich meinem /meiner SL nicht antun, obwohl......
UND irgendwie will ich noch einen/eine Farghul und/oder Trianii reinbringen . Wie gesagt ,ein Wunschkonzert )
-----------------------------
als Crew eines HT-2200 Medium Freighters
(Die (Snap) Dragon Turtle)

Soviel erstmal von mir :)

Hough
Medizinmann


Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: Lord Verminaard am 2.07.2020 | 13:32
Na, es ist halt ein Kampagnenspiel, da soll ja auch noch Luft nach oben sein. ;) Aber so frustrierend inkompetent wie in manch zeitgenössischem Spiel sind Anfänger-Charaktere auf jeden Fall nicht.

Und @ XP, es gibt ja pro Abenteuer bis zu 15 (und die 15 sollten auch erreichbar sein), damit kann man schon einiges machen. Laut 2nd Edition S. 47 gehen die 15 Punkte von zwei Spielsitzungen aus. Damit kommt man schon ganz gut voran. Vorausgesetzt natürlich, man verbrät nicht alles während des Spiels, um sich Boni einzukaufen. Damit sollte man halt geizig sein. Oder es so hausregeln, dass das zwei unterschiedliche Währungen sind, so würde ich es heute vermutlich machen.
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: Vargy72 am 2.07.2020 | 15:30
Auch die 7W können gesplittet werden. Steht bei der Charaktererschaffung sowohl in Krieg der Sterne als auch in den Core Büchern.
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: Medizinmann am 2.07.2020 | 15:44
Zitat
Und @ XP,

Wir werden voraussichtlich 1x Monat spielen .
Also nicht zu häufig .
Mal schauen was der/die SL dazu sagt...

mit nicht zu häufigem Tanz
Medizinmann
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: Doc-Byte am 2.07.2020 | 20:27
Ich hab mal das "Regelupdate" aus dem o.g. Buch (https://www.drivethrurpg.com/product/249649/Defining-A-Galaxy) rausgesucht.

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)

Ich glaube, dass es im Sinne des Autors ist, wenn diese Regeländerung ihren Weg an den Spieltisch finden sollte, aber ich kann das Buch auch jedem empfehlen, der sich für die Entstehungsgeschichte des Star Wars Rollenspiels und dessen Einfluss auf das EU interessiert. (Über Amazon hab ich das übrigens auch "versandkostenfrei" als Hardcopy bekommen.) Da sind die paar Euro echt gut ausgegeben.

Das Kampfsystem von WEGs Star Wars RPG war für mich immer der einzige echte Stolperstein und das hier vorgeschlagen System glättet es in meinen Augen deutlich mit (s)einem modernen Ansatz (der Text entstand 2017), zu dem bspw. das öfters von mir erwähnte Match-System unanabhängig von diesem Text auch gelangt ist. Die Parallele ist echt erstaunlich. - Oder vielleicht auch nicht, sondern einfach konsequent weitergedacht.  :think:
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: Morf am 3.07.2020 | 02:20
Danke, Klingt teils sehr ähnlich zu Mini6, die ja auch die Defensivwerte statisch schlicht als Mindestwurf ableiten.
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: Morf am 3.07.2020 | 09:50
Einzig 3x stunned = unconscious passt für mich nicht in die Gesamtlogik - so wie es da steht.
Würfel ich drei mal mickrige Schadenswerte geht der Mon Cal k.o.? Oder lese ich das falsch?
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: Ninkasi am 3.07.2020 | 10:41
Obwohl ich es nicht tragisch finde, wenn eine Figur nach drei Treffern in einem Kampf raus ist. (Bzw. vielleicht geht da was noch über einen Check um Stunned vor Kampfende los zu werden.)
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: Vargy72 am 3.07.2020 | 11:59
Einzig 3x stunned = unconscious passt für mich nicht in die Gesamtlogik - so wie es da steht.
Würfel ich drei mal mickrige Schadenswerte geht der Mon Cal k.o.? Oder lese ich das falsch?
Ja, liest du falsch.
Stun bedeutet -1W für die aktuelle Runde und die Nächste, danach ist es wieder weg.
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: Doc-Byte am 3.07.2020 | 14:51
Ja, liest du falsch.
Stun bedeutet -1W für die aktuelle Runde und die Nächste, danach ist es wieder weg.

Soweit ich das sehe nicht nach den alternativen Regeln von Bill Slavicsek. Da wird Stun Schaden erst am Ende der Kampfszene regeneriert. So wie die Regeln da stehen, bedeutet 3x geschockt = bewußtlos. Finde ich aber auch völlig okay, denn dafür ist der Betäuben-Modus ja schließlich auch gedacht und es wäre eher doof, wenn der nach dem 3. Treffer dann "echte" Verletzungen verursacht, mit denen man aber einfach weiter rumlaufen kann, statt das Ziel bewußtlos zu machen.
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: YY am 3.07.2020 | 15:05
Man muss nur aufpassen, dass das Betäuben nicht zu viel leichter wird als "richtigen" Schaden zu verursachen...
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: Vargy72 am 3.07.2020 | 15:14
Soweit ich das sehe nicht nach den alternativen Regeln von Bill Slavicsek. Da wird Stun Schaden erst am Ende der Kampfszene regeneriert. So wie die Regeln da stehen, bedeutet 3x geschockt = bewußtlos. Finde ich aber auch völlig okay, denn dafür ist der Betäuben-Modus ja schließlich auch gedacht und es wäre eher doof, wenn der nach dem 3. Treffer dann "echte" Verletzungen verursacht, mit denen man aber einfach weiter rumlaufen kann, statt das Ziel bewußtlos zu machen.
Dann sollte erstmal geklärt werden, von welcher Regelversion von Krieg der Sterne geredet wird.
Beim deutschen, wen die Waffe auf Betäubung gestellt ist, wird ab Verwundung erst betäubt. Den Betäubt in deutsch ist nicht gleich betäubt in englisch.
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: Morf am 3.07.2020 | 23:21
Man muss nur aufpassen, dass das Betäuben nicht zu viel leichter wird als "richtigen" Schaden zu verursachen...

Exakt das meinte ich
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: Lord Verminaard am 3.07.2020 | 23:48
Wo wir gerade über Stuns reden, im Regelwerk steht ja, bei einer Differenz zwischen Stärkewurf und Schaden von >= 0-3 ist es ein Stun. Ich hatte das immer so verstanden, dass, wenn der Stärkewurf den Schadenswurf übertrifft, nichts passiert, was zu dem klassischen Wookie-Problem führte (ich treffe den Wookie aber es macht ihm nix), das mich seinerzeit zu umständlichen Hausregeln veranlasste. Neulich meinte Settembrini, jeder Treffer sei ein Stun, selbst der Hold-Out-Blaster gegen den Wookie, was mir sofort einleuchtet, dass das im Spiel funktioniert. Auf jeden Fall viel besser als meine Hausregeln von damals.

Rein von der mathematischen Logik her finde ich aber meine Auslegung des Regeltextes nach wie vor richtig. Wie habt ihr die Regel verstanden?
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: YY am 4.07.2020 | 00:05
Das ist von 1e auf 2e geändert worden.

In 1e steht es genau so drin, wie Settembrini sagte: Wenn der Stärkewurf höher ist als der Schadenswurf, ist es (trotzdem/immer noch) ein stunned-Ergebnis.

In 2e steht dagegen explizit, dass bei einem höheren Stärkewurf kein Effekt eintritt und bei einem höheren Schadenswurf die entsprechenden Effekte nach Tabelle, beginnend mit Stun bei 0-3 Differenz. Also deine Interpretation (wobei es da gar nicht so viel zu interpretieren gibt, die Formulierung ist für mich eindeutig).


MMn klarer Punkt für die 1e  ;)
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: Morf am 4.07.2020 | 00:57
Detailfrage: Zockt das jemand mit Roll20? Da wir das ggf. nutzen, nteressiert mich wie ihr dort den Würfelwurf mit dem explodierenden Joker-W6 simuliert (und dieser z. B. eben auch eine andere Farbe aufweist als der Rest...) oder kann man das D6-System in Roll20 gezielt einrichten?
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: Medizinmann am 9.07.2020 | 07:58
Also wir werden am Tisch zocken, die Würfel selbst in die Hand nehmen und mit unseren (unmodifizierten ) eigenen Augen das Ergebnis sehen .
Ich hab jetzt mal meine Mitspieler und den SL angeschrieben/nachgefragt ,wie und wann wir spielen,welches System genau (Star Wars Vanilla oder Open D6 mit Vor & Nachteilen) .
Damit der Stein (Glückliche neue Runde am Tisch) ins Rollen kommt, muss er anscheinend ständig angestubbst werden .
P.S.
Es gibt anscheinend doch mehr Unterschiede zwischen der 1. Ed, der 2ten Ed und der Revised 2ten Ed als wir bisher dachten . Ich gehe davon aus/hoffe ,das wir uns auf die 2te Ed einigen werden

der auf rollenden Steinen tanzt
Medizinmann
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: Lord Verminaard am 9.07.2020 | 11:30
Habe die Revised nicht gespielt, nur mal angeschaut, hatte nicht den Eindruck, dass der Unterschied zur 2nd so gigantisch war, nur etwas umfassender und übersichtlicher. Und die kaputten Scale-Regeln aus der 2nd wurden durch funktionierende Regeln ersetzt.
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: Medizinmann am 9.07.2020 | 12:37
Nur mal ein Beispiel:
In der ersten & 2ten Ed konnte man mehrere Aktionen mit -1D versuchen (Pushing the Luck)
das geht anscheinend in der revised nicht mehr .
in den ersten beiden Ed hatten Waffen keine Limitierung auf die Feuerrate in der Revised nur noch 1 Schuss pro Runde (und die ist 5 Sekunden lang .....
Statt PiuPiuPiu (wie man das von den Filmen her kennt) ist es nur noch Piu....auf die Uhr guck und bis 5 zählen... Piu
NEHHH Bjaäch ,sowas geht GAR nicht ! Also zumindest nicht für mich

Und das waren nur die ersten 2 Punkte die ich mit meinem/meiner SL besprach.
Was meinst Du ,was alles noch kommt,wenn wir richtig anfangen zu suchen ;)

HokaHey
Medizinmann
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: YY am 9.07.2020 | 21:02
Kleine Korrektur:

Es gibt immer noch mehrere Aktionen pro Runde, aber die bekommen in der 2e nicht mehr ihr eigenes Segment, was insbesondere fürs Ausweichen wichtig ist (weil das in 1e segmentweise zählt).

Und die Limitierung hat nicht jede Waffe, aber es gibt eben auch nur Feuerrate 1 und unbegrenzt, sprich sobald FR 1 an einer Waffe dran steht, landet die bei erster Gelegenheit im Altmetall...
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: Medizinmann am 11.07.2020 | 08:38
Ich hab meine Gruppe gerade folgendes geschickt :

Moin,Moin zusammen
Ich beschäftige mich gerade mit den Lichtschwertern von unserem Star Wars D6
Ich wollte die Regeln mal in Reihe bringen, Hausregel vorschlagen,etc.
Wie ist denn eure Meinung dazu ?

1 Schwierigkeit
es gibt verschiedene Schwierigkeiten im Nahkampf ( sehr einfach, einfach, normal,schwierig, sehr schwierig , Heroisch) die anzeigt wie schwer es ist mit einer Waffe umzugehen , sie zu handhaben .
ein typisches Messer ist sehr einfach, ein Bajonat ist einfach, eine Vibroklinge ist normal, eine Vibroaxt ist Normal.
Ein Laserschwert ist Schwierig.....
Neh ,also sorry, es ist einfacher ein Laserschwert zu schwingen als eine Virbroaxt . Die Klinge ist Gewichtslos, hat keinen Widerstand ist nicht unbalanciert ,etc .
Die schwierigkeit sollte MINDESTENS auf Normal gehoben werden, wenn nicht sogar auf einfach
(das wäre meine Hausregel :) )

2 Arten von Lichtschwertern
es gibt kurze (kleine)  Lichtschwerter (als Linke Hand schwert wie bei Ahsoka Tano oder für kleine Jedis wie Yoda)
Normale Lichtschwerter (über die Farben kann ich in einem seperaten Post was schreiben)  mit 1 Meter Länge
Grosse Lichtschwerter mit 2 Meter länge (sind aus dem Zeitalter der alten Republik,also noch vor der Episode 1)
und Doppellichtschwerter (Darth Maul z.B.) bzw Lichtpiken (Normale Lichtschwerter mit Stabgriff ) auch mit 2 Meter Länge ( und dann gibts noch Lichtpeitschen, aber die haben doofe Ohren, die ignoriere ich ;) )
Ich würde folgenden Crunch vorschlagen :
Kurze Lichtschwerter : Schw. Einfach / -1W auf Parieren (Reichw.) / Schaden 5W (der Basisschaden)
Normale Lichtschwerter: Schw Normal / keine Mod aufs Parieren / Schaden 5W
Lange Lichtschwerter : Schw Normal / +1W auf Parieren (Reichweite) / Schaden 6W
Doppellichtschwerter : Schw  Normal / +2W auf Parieren  / Schaden 5W
Lichtpike : Schw Normal / +1W auf Parieren ( Reichweite) / Schaden 5W
Lichtparierstangen  (Kylo Ren's ) geben +1W auf Parieren /Schaden 3W (separater Angriff)
-----------------------------
Was meint Ihr dazu ?

der mit Lichtschwertern tanzt
Medizinmann
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: nobody@home am 11.07.2020 | 08:50
Neh ,also sorry, es ist einfacher ein Laserschwert zu schwingen als eine Virbroaxt . Die Klinge ist Gewichtslos, hat keinen Widerstand ist nicht unbalanciert ,etc .

...und es ist auch viel einfacher, sich mit einem Laserschwert rein aus Versehen selbst einen Arm oder ein Bein zu amputieren, als mit der Vibroaxt. Schließlich schwingt sich so ein Ding ja gerade mangels Gewicht und entsprechendem Gefühl für seine Position viel zu leicht mal eben für einen kurzen Moment wild durch die Gegend und seine "Klinge" hat keine flache Seite... ;)
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: Medizinmann am 11.07.2020 | 09:01
Zitat
...und es ist auch viel einfacher, sich mit einem Laserschwert rein aus Versehen selbst einen Arm oder ein Bein zu amputieren, als mit der Vibroaxt.
DESHALB gibts für Lichtschwerter (und nur für die soweit ich das sehen kann) eine böse Extraregel fürs selberschneiden ;)

UND ich bezweifel das es mit einem Lichtschwert einfacher ist sich selber zu verletzen als mit einer Vibroaxt.
Denn wenn man (instinktiv )merkt das was daneben geht kann man ein Lichtschwert viel einfacher wieder ablenken (mit einem Flick of the Wrist/Dreh des Handgelenks ) als eine Vibroaxt .Wenn die unterwegs ist ,ist sie unterwegs .

UND ändert es nichts daran, WENN etwas schiefgeht , wie einfach die Waffe zu handhaben ist .
Selbst wenn es warscheinlicher wäre, das man sich mit einem Lichtschwert selber verletzt als mit einer Vibroaxt (was es ImO nicht ist) ändert es nichts daran, das man ein Lichtschwert leichter führen kann als eine Vibroaxt

Hokahey
Medizinmann
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: nobody@home am 11.07.2020 | 09:33
UND ich bezweifel das es mit einem Lichtschwert einfacher ist sich selber zu verletzen als mit einer Vibroaxt.

Bezweifeln darfst du das gerne. Da's beide in der Realität (noch?) nicht gibt, läßt sich das so oder so nicht "in echt" testen, und ich orientiere mich auch nur an der Meinung von YouTube-Hobbyschwertkämpfern meines Vertrauens, bei denen ich mal schlicht davon ausgehe, daß sie etwas mehr Ahnung haben als ich selbst. ;)

Allerdings ist es schon etwas verdächtig, daß im Star-Wars-Universum anscheinend praktisch nur Leute mit übernatürlichen Kräften mit Lichtschwertern herumlaufen. Wenn die so einfach zu benutzen wären, warum sieht man sie dann nicht öfter auch als einigermaßen vielseitig einsetzbares Alltagswerkzeug (und natürlich Selbstverteidigungswaffe) in den Händen von "Normalos"?
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: Medizinmann am 11.07.2020 | 09:54
Zitat
Bezweifeln darfst du das gerne. Da's beide in der Realität (noch?) nicht gibt, läßt sich das so oder so nicht "in echt" testen, und ich orientiere mich auch nur an der Meinung von YouTube-Hobbyschwertkämpfern meines Vertrauens, bei denen ich mal schlicht davon ausgehe, daß sie etwas mehr Ahnung haben als ich selbst

Und genau aus dem Grunde (weil es beides nicht gibt) haben die Experten auch keine Erfahrung ;)
man kann nur von dem Ausgehen was man an Angaben vor sich hat und daraus etwas abschätzen .
DA sind dann die Experten und ich ....im gleichen Boot(aus Mangel an realer Erfahrung) .
Aber OK, wenn Du mir einen Experten zeigst(ein Video) der Argumente dafür hat das ein Lichtschwert schlechter ,schwieriger zu führen ist als eine grosse , fette Vibroaxt will ich mir das gerne ansehen und weiter darüber diskutieren .
Und wenn der Experte gute Argumente hat, will ich gerne meine Meinung ändern .
Ich kenne sogar das Video von Shadiversity (? ) der darlegt,das der Kampfstil de Jedis eher Suboptimal ist und das ein Fechtstil besser ist .Und ImO hat er sogar Recht .
Du kannst mir gerne Glauben ,das ich mir da schon ein oder zwei Gedanken drum gemacht habe ;)
Und mir ist schon Klar ,das wir hier über Fiktives Reden/schreiben ,aber dennoch kann man sich Gedanken zu (real existierenden ) Physikalischen Gesetzen und Warscheinlichkeiten machen .
Wie warscheinlich ist es, das ein Gegenstand, der nur ganz wenig wiegt(Lichtschwertgriff) relativ leicht zu bewegen ist .
Wie warscheinlich ist es ,das man den leichter bewegen kann als eine Axt , (klar, der Vibroanteil ist reine Fiktion) aber die Grundlagen einer Axt (die dem zugrunde liegt) kann man schon abschätzen .
Ich gehe mal davon aus, das deine Experten die Ansicht vertreten werden, das so ein Lichtschwertgriff leichter zu handhaben ist ,schneller bewegt werden kann und auch schneller die Richtung ändern kann als eine Axt.
Wie Gesagt, wenn du einen Experten findest, der da anderer Meinung ist zeig mir sein Video und ich will mir das gerne angucken

Zitat
daß im Star-Wars-Universum anscheinend praktisch nur Leute mit übernatürlichen Kräften mit Lichtschwertern herumlaufen.
Das Lichtschwert ist ein Statussymbol und nur Jedis durften damit rumlaufen (bzw Sith mit den roten Lichtschwertern)
UND nur Machtuser konnten die herstellen UND sie waren ein/DER wertvollste Besitz eines Jedis .Da ist es dann kein Wunder das Nur Jedis damit rumrannten .(Sein Lichschwert wegzuwerfen, das schaffen /machen nur die allerwenigsten .Mir fällt da nur Ahsoka Tano ein)

Achja
UND in einer Galaxie von mehreren Billiarden Lebewesen gabs selbst zur Hochzeit (nicht Wedding ;) )
vielleicht 1000 .....5000 .....10.0000 Jedis ? also wenn man sich nicht sein Schwert selber macht (und das konnten nur Force User) dann ist einfach die Chance eines irgendwo zu finden so marginal &minimal das Sie einfach gleich 0 ist .
DESHALB rennt kein ....Nicht-Force-User mit Lichtschwertern rum .
Ach und (Hah,Fast Vergessen) General Grivious ,auch ein Nicht-Force-User kämpfte auch relativ locker sogar mit 4 Lichtschwertern(von Jedis die er tötete) und wurde von Darth,....Darth Sideous ?...Wiehiessergleich-Cristopher-Lee--Darth trainiert)

Später (So ab Episode 7) sieht man auch Nicht-Force User  mit Lichtschwerten rumfechten (Finn) und
für jemanden der noch nie damit gekämpft hat ,sah das alles sehr .....geschmeidig aus.
(Ja ich weiß, ist'n Film und so ,aber welche Vergleichsmöglichkeiten habe ich denn noch ? UND was in den Filmen kommt wird oft früher oder später zum Canon  )

der wie im Film tanzt
Medizinmann
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: nobody@home am 11.07.2020 | 10:22
Aber OK, wenn Du mir einen Experten zeigst(ein Video) der Argumente dafür hat das ein Lichtschwert schlechter ,schwieriger zu führen ist als eine grosse , fette Vibroaxt will ich mir das gerne ansehen und weiter darüber diskutieren .

Also, es bezieht sich jetzt nicht gerade auf Vibroäxte (von denen ich mir einigermaßen sicher bin, daß sie so groß und fett auch nicht wären -- richtige Äxte zum Kämpfen sind meinem laienhaften Verständnis nach nämlich gerne kleiner, leichter, und haben feinere Klingen, als man es in diversen Fantasy-"Kunstwerken" sieht), aber ich bin mir ziemlich sicher, daß ich dabei dieses Video von Skallagrim (https://www.youtube.com/watch?v=fdXxAB4jQTc) im Hinterkopf hatte. (Vom selben Skallagrim gibt's dann auch hier (https://www.youtube.com/watch?v=S75THbl4tzM) ein etwas "neutraleres" Video zur Frage, inwieweit sich der Kampf mit Energieschwertern von dem mit den Metallversionen unterscheiden könnte.)

Was speziell General Grievous angeht: in was für einer Galaxis spielst du eigentlich, in der ein ausgesprochener Super-Cyborg noch als "normale Person" zählt? ;)
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: Medizinmann am 11.07.2020 | 10:57
Aaaahlso :)
Ja, in der Realität kämpften sie früher mit eher kleineren Ä'xten (Franciscas z.B.)
Aber im Star Wars universum sind Vibroäxte doch etwas dickere Oschis (so von der Größe von Feuerwehräxten .
Skallagrim und Scholagladiatora sind mir bekannt .
Ich schaue mir gerade das Video an ....
Ja Sicherheitsaspekt,  stimmt ,aber dafür gibts im Regelwerk ja den Spezialcrit nur für Lichtschwerter (hab Ich ja weiter oben geschrieben) ja, die bezeichnung Sabre für das Lichtschwert ist nicht wirklich korrekt (ABER so wird es nunmal genannt ) .
Ahhh hier kommt Skallagrimm in den Bereich wor er nicht mehr richtig ist (richtig sein kann)
JA, ein Nicht Force User wird schwierigkeiten haben die Lichtklinge zu fühlen, aber ein Forceuser fühlt die Klinge schon.Es gibt extra Kräfte dafür und mit denen macht der Jedi dann auch noch mehr Schaden ,weil er durch die Macht die Lichtklinge fühlt .
Tja.....
Da ist aber nichts ,was mein Argument (Ein Lichtschwert ist leichter zu handhaben als ein Bajonet oder eine Vibroaxt) Widerlegt !

Zitat
Was speziell General Grievous angeht: in was für einer Galaxis spielst du eigentlich, in der ein ausgesprochener Super-Cyborg noch als "normale Person" zählt?
Really ? Ich sehe da ein Strohman-Argument . Wo Steht (bitteschön) das ich behaupte ,er wäre eine Normale Person ? Versuch bitte nicht ein Argument zu widerlegen,das ich gar nicht erst gemacht habe.(Ich hab sogar zusätzlich geschrieben ,das er von Darth Dingensbumms trainiert wurde)
Hey Ich könnte verstehen das ,wenn wir uns real unterhalten ,du das so mißverstehst ,aber du kannst Nachlesen, was Ich schreibe .Da gibts keine Mißverständnisse (und da hilft auch kein Zwinkersmilie ;) )!

Gen.Grivious ist ein NICHT-FORCE-USER !
Das hab Ich geschrieben und dazu stehe ich
Hier nochmal :
Zitat
Ach und (Hah,Fast Vergessen) General Grivious ,auch ein Nicht-Force-User kämpfte auch relativ locker sogar mit 4 Lichtschwertern

Und was ist mit Finn ?
IIRC hat der in Episode 7  recht gut mit dem Lichtschwert gekämpft und der hatte noch nie vorher so ein Teil in der Hand gehabt (oder habe Ich das falsch in Erinnerung.....? ist schon etwas länger her )
moment
https://www.youtube.com/watch?v=FJTz-ahXyyI

Doch ,für einen Nicht-Force-Iser und zum ersten Mal oder so, ganz ok

mit ganz-OK-Tanz
Medizinmann








Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: Medizinmann am 11.07.2020 | 11:06
P.S.
Ich denke (korrigiere mich ,wenn Ich falsch liege) das dein Diskussionsargument immer noch ist, wie schnell man sich mit einem Lichtschwert verletzen kann .
Das ist kein Thema mehr (war es nie ) Es gibt ja extra Regeln für Kritische Patzer)
Mein Argument/Diskussionspunkt ist der das ein Lichtschwert nach den Regeln die falsche Schwierigkeit hat und das es einfacher sein sollte mit dem Lichtschwert zu kämpfen als die REgeln das vorgesehen haben ,denn es kann (nach Meiner Meinung) nicht schwieriger sein jemanden mit einem Lichtschwert zu treffen als mit einem Bajontett oder einer Vibroaxt .
ImO sollte es sogar etwas leichter sein .
Zitat
Deshalb die Schwierigkeit Normal (womit es die gleiche Schwierigkeit wie eine Vibroaxt hat und eine Kategorie ÜBER dem Bajonett liegt  ! )

Wenn DU (oder jeder andere :) ) DAGEGEN ein Argument vorlegen kannst bin ich gerne bereit weiter darüber zu reden oder zu schreiben .
Ansonsten will ich das Thema/Argument :" Uihh, du kannst dich aber ganz leicht selber damit verletzen" ad Acta legen, weil das schon durchgekaut ist

Der mit seinen Tänzen weiterkommen will
Medizinmann
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: nobody@home am 11.07.2020 | 11:21
Gen.Grivious ist ein NICHT-FORCE-USER !

Ja -- und? Daß er trotzdem auf seine Art recht offensichtliche Superkräfte hat -- darauf kam's mir von Anfang an an! Force oder Nicht-Force ist in dem Zusammenhang etwas, mit dem nur du argumentierst; meinerseits würde ich auch von einem entsprechend programmierten Droideka erwarten, daß er mit einem Lichtschwert umgehen kann (zumal der dann auch entbehrlicher ist, wenn er doch mal "ausrutscht").

Was Finn angeht, ist der laut J.J. Abrams machtsensitiv. Das mag in den Filmen nicht großartig zum Ausdruck gekommen sein, ist aber anscheinend Kanon.

P.S.
Ich denke (korrigiere mich ,wenn Ich falsch liege) das dein Diskussionsargument immer noch ist, wie schnell man sich mit einem Lichtschwert verletzen kann .
Das ist kein Thema mehr (war es nie ) Es gibt ja extra Regeln für Kritische Patzer)

Doch, genau das ist aus meiner Sicht das Thema. Gibt's diese Extraregeln? Möglicherweise (tatsächlich bin ich mit Star Wars D6 nie in größere Berührung gekommen), aber dann würde ich davon ausgehen, daß die etwas sind, was selbst für Experten noch gilt; überhaupt aber erst mal mit etwas, was einen mal schnell dummerweise aus Versehen filetieren kann, zum nennenswerten Experten zu werden, stelle ich mir durchaus berechtigterweise schwieriger vor als mit sicherer führbaren Waffen.

Dein auf rein "wiegt aber weniger!" reduziertes Argument könnte eventuell dann Sinn ergeben, wenn das Problem statt dessen darin bestünde, daß ein Lichtschwert eine höhere Mindeststärke erfordert als ein konventionelles -- das scheint aber nicht der Fall zu sein, oder?
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: Medizinmann am 11.07.2020 | 11:23
Ich überlege mir auch , WENN ich einen Padawan spiele (das wird evtl mein Back-Up-Char) zum Planeten der Gungans zu fliegen und mir einen der Energieschilde dort zu holen .
Schild & Schwert wäre doch was ,oder ? (warum hat da kein anderer Jedi dran gedacht ....Ja OK, die waren alle im Krieg beschäftigt und wurden dann wg Order 66 dahingemetzelt.Hatten wohl keine Zeit dafür....)
Zumindestens wäre DAS ein Alleinstellungsmerkmal  >;D :d :gasmaskerly:

Zitat
Gibt's diese Extraregeln?
Boah, Echt ?
Wenn Ich 2 oder 3mal davon schreibe fragst Du wirklich ob es die Gibt ?
Also entweder Du glaubst mir ,wenn ich das sage/schreibe oder Du läßt es bleiben .....  ::)

Zitat
Dein auf rein "wiegt aber weniger!"

Und schon wieder ein Strohmann  :o wtf? :q
So, jetzt reichts mir ,Ich verplempere meine Zeit nicht mir jemandem ,der widerholt auf Strohmänner zurückgreift .
Sowas ist unehrlich und dafür ist mir meine Zeit zu schade .
Also wenn jemand anders was zu sagen /schreiben hat, bin ich gerne dazu bereit darauf einzugehen,aber Nobody@home ist raus für mich !


mit einzigartigem Tanz
Medizinmann
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: Lord Verminaard am 11.07.2020 | 12:36
Also aus der Erfahrung mit dem Spiel ist das Lichtschwert in Combo mit der Lightsaber Combat Force Power auch so schon imba genug. Spätestens bei etwas erfahreneren Charakteren. Zumal man IIRC mit einer normalen Melee Weapon nicht parieren kann? Die innerweltlichen Begründungen mögen vielleicht fadenscheinig sein, so ähnlich wie bei den Armor Proficiencies in D&D, aber die Regel erfüllt halt einen Zweck in Sachen Spielbalance und auch in Sachen Setting-Konsistenz: Dass nur Jedis Lichtschwerter benutzen, macht bei Schwierigkeit 20 auf jeden Fall viel mehr Sinn als bei Schwierigkeit 10.

Hast du wirklich so eine Angst, dass dein (Ersatz-)Charakter nicht effektiv genug sein könnte, dass du bereits bevor du das Spiel ein einziges mal gespielt hast, schon Lobbyismus für Hausregeln zu deinem Vorteil betreiben musst? ;)
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: Medizinmann am 11.07.2020 | 12:52
Zitat
Hast du wirklich so eine Angst, dass dein (Ersatz-)Charakter nicht effektiv genug sein könnte, dass du bereits bevor du das Spiel ein einziges mal gespielt hast, schon Lobbyismus für Hausregeln zu deinem Vorteil betreiben musst?

nein überhaupt nicht :) (Honi soit qui mal Y pense ;) )
An sowas habe ich auch gar nicht gedacht .
Es ging mir einzig darum das ich die Regeln gelesen habe und sie für doof halte (zumindest die Schwierigkeit)
Ich hab da weder an meine potenziellen Char gedacht(Ich weiß ja noch nichtmal OB ich ihn überhaupt spiele und wenn,dann wann ?) auch nicht an meinen Mitspieler und seinen Padawan, sondern einfach : Das ist eine Blöde Regel, das kann nicht stimmen ,hmmm, so einfach kann man das besser machen

Zitat
Also aus der Erfahrung mit dem Spiel ist das Lichtschwert in Combo mit der Lightsaber Combat Force Power auch so schon imba genug. Spätestens bei etwas erfahreneren Charakteren.
Aha, Cool, schön zu wissen, mal schauen wie es bei uns ist, wann wir da mal hinkommen ...
Ändert aber nichts daran, das es einfacher sein sollte (egal für wen) mit einem Lightsaber zu treffen als mit einem Bajonet oder einer Axt oder whatever .(oder zumindest GENAU so einfach und nicht schwieriger)
OB man trifft,dafür sind die Würfel da ,aber nach welchen Regeln man trifft DAS kann man absprechen /logischer/nachvollziehbarer handhaben

Zitat
Dass nur Jedis Lichtschwerter benutzen, macht bei Schwierigkeit 20 auf jeden Fall viel mehr Sinn als bei Schwierigkeit 10.
Wie das ?

UND wir haben ja (Gen.Grivious, Finn, GMV ) gesehen das auch Nichtuser so ein Lichtschwert brenutzen können.
Dass Jedis besser damit sind sollte nach intensivem Training ja auch klar sein, aber wenn untrainierte Force User (Rey ) und Nicht Force User (Finn) mit ausgebildeten Sith (Kylo Ren) mithalten können dann spricht das ImO eher dagegen,das Lichtschwerter so schwierig zu handhaben sind

Guckt nach unten
Ahh, dann ist das gut so ,macht Platz für bessere Unterhaltungen (und ich brauche mich nicht mit Usern rumärgern die nicht verstehen WOLLEN worum es geht und dann wieder mit Absicht was falsches lesen)

mit einem recht einfachen Tanz
Medizinmann
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: nobody@home am 11.07.2020 | 12:55
So, jetzt reichts mir ,Ich verplempere meine Zeit nicht mir jemandem ,der widerholt auf Strohmänner zurückgreift .
Sowas ist unehrlich und dafür ist mir meine Zeit zu schade .

Unehrlich ist, wer scheinheilig nach "Meinungen" fragt, dann aber mit solchen, die von seiner eigenen vorgefaßten abweichen, nicht klarkommt und sofort selber zu Strohmännern und Unterstellungen greift. Das bin ich von dir eigentlich überhaupt nicht gewöhnt, aber bitte -- sei's halt so. :P

Und ja, damit bin ich hier in der Tat raus.
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: JS am 11.07.2020 | 13:03
Es ist schade und unnötig, daß hier nun solche Härten aufkommen. Ihr könntet doch auch ohne solche Härten und Seitenhiebe einfach unterschiedlicher Meinung sein.
 :think:
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: Lord Verminaard am 11.07.2020 | 13:15
Wie das ?

Weil mit einem Wert von 3D oder 4D die Chance, sich selbst zu verletzen, bei Schwierigkeit 20 viel zu hoch ist. Und 3D oder 4D sind ja die Werte, die normale Gegner haben.
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: Medizinmann am 11.07.2020 | 13:24
Das heißt also das ein Jedi mit dem Lichtschwert nach den Vanillaregeln sich leichter selber verletzen kann ?

(weil Jedis jetzt nach meiner Einschätzung auch  nur im 4 oder 5D Bereich liegen ,wenn es keine Kämpfer sind)

Das macht ja auch keinen Sinn, oder ?
Jedenfalls kenne Ich es von den Filmen und Serien her NICHT,das sich Jedis/Padawane so häufig selbst verstümmeln  .
Wenn also die Regeln dem Film, dem Canon widersprechen dann sind das doofe Regeln .Oder habe Ich was falsch verstanden ?

mit Selbstverstümmelungstanz
Medizinmann
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: Lord Verminaard am 11.07.2020 | 14:04
Naja wenn der Lightsaber Combat Wurf klappt, dann kommen ja noch mal 2-3D Sense dazu. Und du steigerst das ja auch relativ schnell.

Edit: Und der Unterschied zwischen 4D und 4D+2 oder 5D ist schon recht erheblich für die Selbstverstümmelungs-Wahrscheinlichkeit.
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: YY am 11.07.2020 | 14:09
Der hohe Mindestwurf für das Lichtschwert ist deswegen sinnvoll, weil so mit einer einzigen Zahl alles abgedeckt ist.

Nicht vergessen: Der Zielwert zum Parieren entspricht dem Würfelergebnis des Angreifers.
D.h. es ist immer relativ schwer, einem Lichtschwertangriff zu entgehen, aber man muss umgekehrt auch was können, um damit überhaupt erst mal erfolgreich anzugreifen.

Durch den hohen Mindestwurf hat man einen deutlichen Anreiz, nur dann zu einem Lichtschwert zu greifen, wenn man auch daran ausgebildet ist.
Und als Begründung für den hohen Mindestwurf spielt deutlich mit rein, dass man sich damit selbst so leicht verletzen kann* - aber da muss man schauen, was man im Spiel sehen will.
Klar wird das immer angeführt, aber man sieht selten (nie?) jemanden, der sich tatsächlich mit einem Lichtschwert selbst verletzt, weil man es gar nicht erst versucht**.

Macht man das über einen einfachen Angriff und irgendwelche Patzerregeln, sind letztere entweder zu harmlos und damit kein echtes Hindernis, oder es kommt so häufig vor, dass das Ganze leicht zu Slapstick wird und man sich fragen muss, warum auch Jedi selbst nicht lieber was anderes benutzen. Dann müsste man das wieder mit Ausnahmen für Jedi o.Ä. auffangen und am Ende hat man zwei oder drei Schichten an Regeln für ein Ergebnis, das man wie gesagt auch mit einer einzigen Zahl erreichen kann, nämlich einem hohen Grundmindestwurf.


*Das ist übrigens für beide Perspektiven auf Lichtschwerter passend, also sowohl für die Variante, dass sie durch die gewichtslose Klinge und den Schwerpunkt im Griff extrem wendig sind als auch für den Gegenentwurf, dass Lichtschwerter durch den gyroskopischen Effekt der Klinge träge sind und viel mehr nachschwingen, als es ihr geringes Gewicht suggerieren würde.

**Und selbst für den Fall, dass mal ein Untrainierter sich ein Lichtschwert schnappt, gibt es passende Spielmechanik: Der hat dann durch den hohen Mindestwurf einen deutlichen Anreiz, Force Points auszugeben, damit das auch klappt. Sprich: Dann kann er tatsächlich kurz mit dem Lichtschwert glänzen, aber auf Dauer geht das nicht gut.
Also exakt so wie in der medialen Vorlage... ;)
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: Lord Verminaard am 11.07.2020 | 14:38
Und selbst für den Fall, dass mal ein Untrainierter sich ein Lichtschwert schnappt, gibt es passende Spielmechanik: Der hat dann durch den hohen Mindestwurf einen deutlichen Anreiz, Force Points auszugeben, damit das auch klappt. Sprich: Dann kann er tatsächlich kurz mit dem Lichtschwert glänzen, aber auf Dauer geht das nicht gut.
Also exakt so wie in der medialen Vorlage... ;)

Good point! :d
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: Medizinmann am 11.07.2020 | 16:34
Zitat
Naja wenn der Lightsaber Combat Wurf klappt, dann kommen ja noch mal 2-3D Sense dazu. Und du steigerst das ja auch relativ schnell.
Sowas ist noch ausserhalb meines Erfahrungsschatzes :)

Zitat
Der hohe Mindestwurf für das Lichtschwert ist deswegen sinnvoll, weil so mit einer einzigen Zahl alles abgedeckt ist.

Hmmmp

Zitat
Nicht vergessen: Der Zielwert zum Parieren entspricht dem Würfelergebnis des Angreifers.

Das hat aber nichts mit der Schwierigkeit an sich zu tun
wenn das Lichtschwert einfach zu handhaben ist ( sagen wir 15 braucht um zu treffen ,dein Padawan aber 25 Würfelt weil er so toffte ist und Würfelglück hat oder ob das Schwert eine 20 Braucht und der Padawan 25 Würfelt in beiden Fällen ist der Wurf des Padawans dien Richtwert zum Parieren

Zitat
Durch den hohen Mindestwurf hat man einen deutlichen Anreiz, nur dann zu einem Lichtschwert zu greifen, wenn man auch daran ausgebildet ist.
Und hier haben wir ein (ImO ganz ) grosses Problem ....
Vanilla Chars haben 18W für ihre 6 Attribute und 7 W für ihr ganzen Skills .
Padawane/Jedis müssen 1AttributsW pro Macht-W abgeben .Es gibt 3 Machtkategorien .
Ein Anfänger Padawan hat also nur noch 15 Attributsw ,wenn er in allen Kräften das Minimum nimmt und nur noch 12 AttributsW ,wenn er 2W in allen Machtkategorien haben will .Leute, 2W ist nicht wirklich viel(passt aber zu einem Padawan-Allrounder )
Damit hat er 12W für Attribute was ein Durchschnitt von 2W ist .Wenn er min/maxt kommt er auf 4W in Dex (4-5D sind für viele Rassen das Maximum ) UND er hat dann nur noch 8W für seine 5 anderen Attribute .Das ist schon heftiges Min/maxing (ImO!  Sehe ich das falsch ? )

 und wenn er sich auf Kampf spezialisiert, gibt er 2 seiner 7 Skill-W für Lichtschwertkampf aus .---> er hat 6W ,wenn er sich weiter spezialisiert/konzentriert evtl 7W und ist dann ein One-Trick-Pony im Lichtschwertkampf .
Ich finde es doof ,wenn du dich zum One-Trick-Pony machen mußt um so 1/2wegs gut kämpfen zu können
denn bei 6-7 W bist du im Bereich von 21-24 und das ist nur ein bischen über dem was du brauchst um im Normalfall mit dem Lichtschwert zu treffen ...
ImO ist das falsch !


Ein Padawan, der sich nicht auf  Kampf konzentriert, der gerade mal 1 W in den Machtfähigkeiten hat hart somit 15 W für seine 6 Attribute ,wenn er GES 3 nimmt und 1W in Lichtschwertkampf (evtl Spezi) dann hat er 4 bzw 5W bei Spezi ...
Das ist ein Bereich von 15-18 trifft also sehr oft nicht den Gegner der vor ihm steht .....
ich weiß nicht ,Jedis/Padawane ,die Ihre Gegner vor ihnen nicht treffen(also ich meine keine Sith, Ich meine Kampfdroiden oder Sturmtruppler , das ist einfach nur falsch oder nicht ? )

Zitat
aber da muss man schauen, was man im Spiel sehen will.
Ich will sehen, das Padawane/Jedis Standardgegner mit dem Lichtschwert regelmässig treffen, wenn sie vor Ihnen stehen !
Dass sollen keine ausgebildeten Kampfschweinjedis sein, sondern ganz normale Jedis/Padawane .
(Kampfschweinjedis dürfen gerne 2-3 Kampfdroiden auf einmal killen wenn sie sie treffen )
Das hat nichts damit zu tun ob Ich einen Padawan spielen will oder nicht (absolut nicht) !
Ein Padawan mit 3W in Dex und 1W im Lichtschwertkampf sollte mit seinen 4(5 bei Spezi) Würfeln im Durchschnitt Treffen ! Wenn die Schwierigkeit 18-20 ist ,ist das zuviel ,ist sie 12-15 wäre das OK.

Es kann natürlich sein, das wenn sie viele XP bekommen und ihre Skills schnell erhöhen können ,das dann die ganze Rechnung besser wird .
Also ein Vanilla-Nichtkampfschwein-Padawan, der innerhalb von ....2 Abenteuern seinen Pool von 4-5 W auf 6-7 W erhöhen kann,OK, dann will ich gar nichts gesagt haben .°
Aber geht das so schnell ?
Frage an die Leutz mit D6 Erfahrung : kommt man in 1-2 oder 3 Abenteuer von 4-5 auf 6-7 W ?



Zitat
**Und selbst für den Fall, dass mal ein Untrainierter sich ein Lichtschwert schnappt, gibt es passende Spielmechanik: Der hat dann durch den hohen Mindestwurf einen deutlichen Anreiz, Force Points auszugeben, damit das auch klappt. Sprich: Dann kann er tatsächlich kurz mit dem Lichtschwert glänzen, aber auf Dauer geht das nicht gut.
Also exakt so wie in der medialen Vorlage...

Ja,OK :)
das ist das ERSTE (ImO gute) Argument für eine hohe Schwierigkeit....
Aber das passiert eher selten, oder ?
Ich würde lieber haben,das wir vernünftige allgemeine Regeln beim Lichtschwertkampf(und auch bei allem anderen ) haben ,als das wir schlechte Regeln durch seltene Sonderfälle legitimieren .

°Doch, ich will dann schon was gesagt haben .
Dann wäre es immer noch Doofohrig, das ein Gegenstand, der leichter/einfacher zu führen ist dennoch schwieriger zu handhaben sind ,aber dann wäre es nicht ganz so schlimm

P.S.
Ich mach die ganze Mathe hier intuitiv im Kopf ,wenn ich irgendwo falsch liege, sagt/schreibt Bescheid ;)


JahtaHey
Medizinmann
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: YY am 11.07.2020 | 16:45
Das ist ein Bereich von 15-18 trifft also sehr oft nicht den Gegner der vor ihm steht .....
ich weiß nicht ,Jedis/Padawane ,die Ihre Gegner vor ihnen nicht treffen(also ich meine keine Sith, Ich meine Kampfdroiden oder Sturmtruppler , das ist einfach nur falsch oder nicht ? )
Ich will sehen, das Padawane/Jedis Standardgegner mit dem Lichtschwert regelmässig treffen, wenn sie vor Ihnen stehen !

Wenn die Spielmechanik komplett prozessorientiert sein soll, dann kann man das so machen - dann ist aber eher GURPS angesagt als D6.

Sobald man Sachverhalte zusammenfasst und nicht einzeln (")simuliert("), ist der hohe Mindestwurf vollkommen ok (so wie AC oder HP bei D&D, die bei genauerer Betrachtung auch nicht so ganz schlüssig sind, wo man aber für eine "richtige" Darstellung, bei der sich realer Ablauf und Spielmechanik möglichst weitgehend decken, einen meist unverhältnismäßig großen Aufwand treiben muss).

Ich bin deutlich dagegen, an dem hohen Mindestwurf rumzubasteln - dann wird das nämlich zur Dauerbaustelle.
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: Medizinmann am 11.07.2020 | 16:55
Das hab Ich jetzt nicht so ganz verstanden ?

Zitat
Ich bin deutlich dagegen, an dem hohen Mindestwurf rumzubasteln - dann wird das nämlich zur Dauerbaustelle.

Ich bin auch gegen Dauerbaustellen, das will ich weder meinem SL zumuten noch stundenlange Diskussionen in der Gruppe haben .Ich will,wenn wir am Tisch sitzen, auch Spielen!
Aber wie kommst Du darauf, das wenn es sich NUR um das Lichtschwert und seine Schwierigkeit geht, das es dann eine Dauerbaustelle wird. Wenn wir das einmal festlegen ist es doch gut ?....

mit Tanz der ?
Medizinmann
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: YY am 11.07.2020 | 17:07
Weil man die Handhabungsschwierigkeit dann anders darstellen muss - die kritischen Patzer sind dafür nicht ausreichend.

Wie oben angeführt: Senkt man den Mindestwurf, will aber alles haben, was der recht elegant mit umfasst, muss man es über andere Regeln wieder einbringen und mit der zugehörigen Spielerfahrung austarieren.

Wenn ein Padawan vom Start weg halbwegs zuverlässig treffen und noch was anderes können soll, dann schrauben wir meinetwegen die Startwerte hoch (genau darüber hatten wir ja schon gesprochen); das ist dann nämlich das passende Stellrad.
Aber der Regelmechanismus an sich funktioniert so, wie er ist, mMn ganz hervorragend.
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: Vargy72 am 11.07.2020 | 17:17
Mann kann auch Charakterpunkte als Würfel dazu nehmen, bis zu 2 für Angriff waren es glaube ich. Wenn man nun Jedi Charakteräeren erlaubt auch bis zu 5 Charakterpunkte zunehmen, braucht man die "normale" Regel nicht ändern. So als Vorschlag.

Aus historischer Sicht, waren nie richtige Schüler im SW D6 gedacht, es gibt auch kaum richtige Jedi Ritter im Galaktischem Bürgerkrieg.
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: Medizinmann am 11.07.2020 | 17:27
Zitat
Wie oben angeführt: Senkt man den Mindestwurf, will aber alles haben, was der recht elegant mit umfasst, muss man es über andere Regeln wieder einbringen und mit der zugehörigen Spielerfahrung austarieren.

Kann Ich jetzt so nicht nachvollziehen, aber Ich vertrau dir da mal
Weil ich sehe nicht wo die Regelung Elegant sein soll....?

Willst Du vielleicht nochmal aufdröseln was weniger Elegant ist, wenn die Schwierigkeit mit einem Lichtschwert zu treffen von 16-20 (Schwierig) auf 11-15(Normal) sinkt .
Und was man sonst noch reinbringen müßte ?
Der Parierwert (um nicht vom Jedi getroffen zu werden) liegt doch an dessen Angriffswert, nicht an der Schwierigkeit der Waffe....



Zitat
Mann kann auch Charakterpunkte als Würfel dazu nehmen, bis zu 2 für Angriff waren es glaube ich.
Ja ,kann man ,aber dann fehlen die die Charpunkte für die Charentwicklung und ich fände es doofohrig immer auf diese Krücke zurückgreifen zu müssen, nur damit Padawane auch regelmäßig treffen .
Weil sie dann wiederum langsamer steigern als Mundane Chars.....

mit Geheimnisvollem Tanz
Medizinmann
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: YY am 11.07.2020 | 17:36
Willst Du vielleicht nochmal aufdröseln was weniger Elegant ist, wenn die Schwierigkeit mit einem Lichtschwert zu treffen von 16-20 (Schwierig) auf 11-15(Normal) sinkt .
Und was man sonst noch reinbringen müßte ?

Dann kann jeder (oder jedenfalls mehr) mit einem Lichtschwert kämpfen und man muss die Gefahr, sich selbst zu verletzen, zu einer "realen", d.h. spielmechanisch abgebildeten Gefahr machen - und die muss man für Jedi ggf. wieder stärker relativieren als für andere, die gut kämpfen können.

Und selbst wenn das austariert ist und regelseitig rund läuft, hat man immer noch den Bruch zur medialen Vorlage, dass sich Leute tatsächlich öfter mal selbst verletzen, womit man noch mal deutlich dümmer da steht als wenn man nur "nicht trifft" (was aber selbst bei einem nicht abgelegten Paradewurf vom Ziel nicht heißt, dass man zu blöd ist, ein still stehendes Ziel zu hauen. Gegen ein still stehendes Ziel wird nicht gewürfelt (!)).
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: Medizinmann am 11.07.2020 | 17:50
Zitat
Dann kann jeder (oder jedenfalls mehr) mit einem Lichtschwert kämpfen und man muss die Gefahr, sich selbst zu verletzen, zu einer "realen", d.h. spielmechanisch abgebildeten Gefahr machen -

Und wo ist das Problem ?
Ich sehe kein Problem .Im Gegenteil ,ich finde das Prinzipiell erstmal richtig....ABER
Lichtschwerter sind einfach zu selten, (das ist ImO die Defaulteinstellung) als das jemals das Problem aufkommen könnte .Zudem werden Lichtschwertträger gejagt....

Zitat
und die muss man für Jedi ggf. wieder stärker relativieren als für andere, die gut kämpfen können.
Jedis/Padawane/Sith sollten die einzigen sein, die mit Lichtschwertern trainiert sind.Alle anderen solltennur ihre reine DEX als Pool haben und das sind selten mehr als 5W .

Zitat
hat man immer noch den Bruch zur medialen Vorlage, dass sich Leute tatsächlich öfter mal selbst verletzen,

???
Also Ich kenne jetzt nur die Filme und die Animated Serien(aber auch nicht alles) Ich kann mich nicht daran erinnern, das sich Jedis mit Lichtschwertern selbst verletzen ....
Ist das in den Büchern anders ? Würde mich wundern,aber hey...

Zitat
Gegen ein still stehendes Ziel wird nicht gewürfelt (!)).
Sind denn Droiden /Sturmtruppler/Piraten etc gegen die der Padawan/Jedi kämpft stillstehende Ziele ?
Käme mir seltsam vor.
In anderen Rollenspielen sind Gegner (egal ob sie dran sind oder nicht) jedenfalls keine stillstehenden Ziele.
DAS kannst Du doch nicht gemeint haben,oder ?

mit leicht verwirrtem Tanz
Medizinmann

Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: YY am 11.07.2020 | 18:03
Also Ich kenne jetzt nur die Filme und die Animated Serien(aber auch nicht alles) Ich kann mich nicht daran erinnern, das sich Jedis mit Lichtschwertern selbst verletzen ....

Eben.
Deswegen kann der Darstellungsansatz für "Lichtschwerter sind schwer beherrschbar und man muss gut ausgebildet sein, um sich damit nicht selbst zu verletzen" nicht sein, tatsächlich Regeln zur Selbstverletzung einzuführen.
Stattdessen braucht es einen anderen Anreiz, ein Lichtschwert nur dann zu nutzen, wenn man damit umgehen kann. Wie z.B. einen hohen Mindestwurf für den Angriff.

Sind denn Droiden /Sturmtruppler/Piraten etc gegen die der Padawan/Jedi kämpft stillstehende Ziele ?
Käme mir seltsam vor.
In anderen Rollenspielen sind Gegner (egal ob sie dran sind oder nicht) jedenfalls keine stillstehenden Ziele.
DAS kannst Du doch nicht gemeint haben,oder ?

Nein, habe ich nicht.

Ich habe kein Problem damit, wenn Angriffe auch gegen Ziele, die nicht explizit (spielmechanisch) parieren, mal daneben gehen.
Andersrum formuliert: Ich kann den Anspruch nicht nachvollziehen, dass ein Padawan grundsätzlich (meistens) treffen müsste und deswegen der Mindestwurf anders aussehen muss. Wenn er treffen soll, muss er eben die Voraussetzungen mitbringen.
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: Medizinmann am 11.07.2020 | 18:33
Zitat
"Lichtschwerter sind schwer beherrschbar und man muss gut ausgebildet sein, um sich damit nicht selbst zu verletzen" nicht sein, tatsächlich Regeln zur Selbstverletzung einzuführen.
Stattdessen braucht es einen anderen Anreiz, ein Lichtschwert nur dann zu nutzen, wenn man damit umgehen kann. Wie z.B. einen hohen Mindestwurf für den Angriff.

Ich bin aber gar nicht der Meinung das Lichtschwerter schwer zu beherrschen sind .
Im Gegenteil ; es sollte einfach sein mit Lichtschwertern zu kämpfen (wie man das bei Finn Und Rey gesehen hat .Rey hatte ja am Anfang im Film auch keinerlei Ausbildung als Jedi und hat sich in Episode 7 ganz gut gehalten .Auch Finn als Mundaner hat ganz gut gekämpft (UND es kommen noch die Punkte ,die Ich letzte Seite /am Anfang des Kapitels geschrieben habe)

 Mundane werden deswegen nicht mit Lichtschwertern kämpfen ,weil sie keine haben,Weil die nur zu den Jedi(Sith) gehören, jeder gejagt wird der eins hat, sie kein Training mit Lichtschwertern haben UND (Kirsche auf dem Eisbecher) weil sie damit Patzen und sich selber zerschnippeln können.
Deshalb werden Mundane so gut wie NIE mit Lichtschwertern rumhantieren .
Die einzigen die sie benutzen sind Force User.
So und DIE wiederum sind trainiert darin,aber das spiegelt sich eben NICHT in den Regeln wieder weil die Schwierigkeit 16-20 ist .Oder Noch Höher, es kommen ja noch Mods hinzu (und die sind Erfahrungsgemäss eher mali als Boni ;) )
Wir haben also einmal den ...:"Realitätswiderstand" als auch den Canonwiderstand, der gegen eine zu hohe
Schwierigkeit spricht .
Hell, Ich plädiere ja NICHT dafür das jeder, der ein Lichtschwert hält immer damit trifft,aber SO schwierig, wie es die Regeln vorgeben kann es nicht sein.

Zitat
Ich habe kein Problem damit, wenn Angriffe auch gegen Ziele, die nicht explizit (spielmechanisch) parieren, mal daneben gehen.
 
Ich auch nicht .Deswegen würfelt man ja .
Würfeln ist gut, Würfeln ist richtig !

Zitat
Andersrum formuliert: Ich kann den Anspruch nicht nachvollziehen, dass ein Padawan grundsätzlich (meistens) treffen müsste und deswegen der Mindestwurf anders aussehen muss. Wenn er treffen soll, muss er eben die Voraussetzungen mitbringen.
Auch hier bin Ich d'accord
Aber die Voraussetzungen sollten nicht sein : Ich muss einen gemin/Maxten oder One-Trick-Pony Jedi machen der mindestens 8W in Dex & Lichtschwertkampf hat um den Gegner überhaupt zu treffen
Sondern die Anforderung sollte sein:
Hey ,Ich bin ein Normaler Padawan mit Dex 3 und 2W im Lichtschwertkampf Ich treffe öfters bzw hey, Ich bin ein Kampfschweinjedi  mit 6W Total ich treffe meistens,aber nicht immer.
DAS ist das was ich die ganze Zeit sage/schreibe ;)

Der Heute eigentlich den ganzen Tag den gleichen Tanz tanzt
Medizinmann
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: YY am 11.07.2020 | 19:00
Ich bin aber gar nicht der Meinung das Lichtschwerter schwer zu beherrschen sind .
Im Gegenteil ; es sollte einfach sein mit Lichtschwertern zu kämpfen (wie man das bei Finn Und Rey gesehen hat .Rey hatte ja am Anfang im Film auch keinerlei Ausbildung als Jedi und hat sich in Episode 7 ganz gut gehalten .Auch Finn als Mundaner hat ganz gut gekämpft (UND es kommen noch die Punkte ,die Ich letzte Seite /am Anfang des Kapitels geschrieben habe)
...
 Mundane werden deswegen nicht mit Lichtschwertern kämpfen ,weil sie keine haben,Weil die nur zu den Jedi(Sith) gehören, jeder gejagt wird der eins hat, sie kein Training mit Lichtschwertern haben UND (Kirsche auf dem Eisbecher) weil sie damit Patzen und sich selber zerschnippeln können.

Da sehe ich aber einen gewissen Widerspruch.
Soll es jetzt schwer sein (also Training erfordern und gefährlich sein) oder nicht?

Entweder stimmt die eine Seite des Arguments oder die andere.


Was Finn angeht: Der ist immer noch ein Protagonist in einem Film - daraus kann man keine allgemein gültige Spielmechanik ableiten, wohl aber Gummipunktregelungen, bei deren Erstellung man genau das im Hinterkopf hatte.
Das ist alles längst vorhanden und funktioniert.


Aber die Voraussetzungen sollten nicht sein : Ich muss einen gemin/Maxten oder One-Trick-Pony Jedi machen der mindestens 8W in Dex & Lichtschwertkampf hat um den Gegner überhaupt zu treffen

Weil - wie gesagt - das Regelwerk erst mal dafür sorgt, dass man als Jedi anfangs eine ziemliche Wurst ist.
Aber dann dreht man auch genau dort und nicht woanders.
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: Medizinmann am 11.07.2020 | 19:27
Zitat
Da sehe ich aber einen gewissen Widerspruch.

??
Zitat
Soll es jetzt schwer sein (also Training erfordern und gefährlich sein) oder nicht?
Das was Ich von Anfang an sagte :)
von der Basis her, sollte es einfach sein jemanden mit einem Lichtschwert anzugreifen & zu treffen .
nicht supereinfach ,aber einfacher als die Grundregeln sagen ,denn du brauchst mindestens 5-6W um jemanden nach Regeln mit dem Lichtschwert zu treffen .(Evtl noch mehr wenn Mods mit ins Spiel kommen, aber da habe Ich keine Erfahrung)
Mundane HABEN kein Training, es ist egal ob sie Training haben sollten oder nicht .Sie HABEN einfach keins ;)
und es ist Gefährlich, deshalb gibts die Patzerregeln .

Zitat
Weil - wie gesagt - das Regelwerk erst mal dafür sorgt, dass man als Jedi anfangs eine ziemliche Wurst ist.
Aber dann dreht man auch genau dort und nicht woanders.

das sind für Mich 2 völlig unterschiedliche Baustellen
Das eine ist die Wurstigkeit der Jedis.
Wie ich schob erwähnte, hab Ich kein Problem wenn Padawane einen Ticken mehr Punkte bekommen ,weil sie durch ihr gesammtes Training einfach ganz gut sein sollen .(unabhängig davon ob ich einen spiele oder nicht)
Ich hätte auch keine wirklichen Probleme wenn sie (wegen der Spielbalance  ::) ) mit den gleichen Punkten wie die anderen Chars starten.
Ich bin aber auch der Meinung das ausgebildete Jediritter keine Startchars sein sollten,weil die dann einfach zu gut sind/sein sollten .Das sie nach den Regeln so eine Wurst sind betrifft mich erstmal nicht,da ich keinen spielen will .
Das ist die eine Baustelle .
Die andere ist die ,das der Kampf mit einem Lichtschwert nicht so schwierig sein kann/sein sollte wie er nach Vanilla Regeln ist .

mit unbalanciertem Tanz
Medizinmann



Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: YY am 11.07.2020 | 19:35
und es ist Gefährlich, deshalb gibts die Patzerregeln .

Wie sehen die aus und gelten die nur für Lichtschwerter?

Die andere ist die ,das der Kampf mit einem Lichtschwert nicht so schwierig sein kann/sein sollte wie er nach Vanilla Regeln ist .

Der hohe Mindestwurf liefert eben noch andere gewollte Effekte. Das ist keine rein prozessorientierte Regel, d.h. es geht dabei nicht nur darum, wie schwer es "realistisch" betrachtet sein sollte, mit einem Lichtschwert zu treffen.
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: Doc-Byte am 11.07.2020 | 20:25
Leute, das ist doch jetzt echt nicht so schwer. Die Spielregeln eines Rollenspiels dienen nicht (primär) dazu, die / eine (fiktionale) Realtiät abzubilden, sondern sollen das Spiel überhaupt erst ermöglichen. Dashalb ist die erste und wichtigste Aufgabe eines Regelwerks immer, ein Spielgleichgewicht zu schaffen. - Ja, das klappt manchmal besser, machmal weniger gut, wissen wir alle. - Und genau das ist der eigentlich Hintergrund beim Lichtschwertkampf im D6 System, denn wie schon angemerkt wurde, bekommen Jedi noch einen Bonus durch ihre Machtfähigkeiten. Jedis sollen natürlich gut mit einem Lichtschwert kämpfen können, aber auch wieder nicht so gut, dass sie zum absoluten Powergamertraum werden und alle anderen Charaktere in den Schatten stellen. - Aber eigentlich muss ich dir das doch nicht erklären, Medizinmann, du hast doch selber oft genug über 'Magerun' geklagt. ;)

PS: Davon unabhängig ist es in den allermeisten Rollenspielen auch beabsichtigt, dass Anfängercharktere mit eher überschaubaren Fähigkeiten ins Spiel starten. - Jedenfalls, wenn das Spiel ein Konzept mit Erfahrungspunkte verfolgt. - Das dient der Langzeitmotivation der Spieler / Kunden, denn viele Spieler möchten ihren Charakter mindestens die ganze Kamapgne spielen und nicht ständig neue Charaktere in den Ring werfen. - Wenn man natürlich schon vor Spielbeginn im Kopf hat, möglicher Weise abwechselnd zwei Charaktere zu spielen (und ich weiß, dass der Medizinmann gerne Charaktere baut  ;)), muss man sich halt bewusst sein, dass man damit hinter Spielern zurückfallen wird, die alle ihre XP in einen einzigen Charakter stecken. - Well, jedenfalls so lange der nicht drauf geht. ;D

Ich glaube, das eigentliche Problem ist hier, dass du, Medizinmann, die frisch erschaffenen Charaktere als zu "schwach" empfindest und das besonders im Fall eines Jedis. Deshalb möchtest du eine Reihe von Spielregeln schon vor Spielbeginn verändern. Vielleicht wäre es besser, erstmal ein, zwei oder drei Spielabende mit den unveränderten Regeln zu verbringen, um ein Gefühl dafür zu bekommen. Wenn euer Spielempfinden dann immer noch sagt, die SCs sind Luschen, das wollen wir so nicht haben, okay, dann verteilt einfach ein paar kostenlose Extra-XP und macht die Charaktere stärker. Wenn man einmal irgendwo in die Regeln eingreift, zieht das oft eine ganze Reihe von Folgen hinter sich her, daher würde ich versuchen, das möglichst gering zu halten. - Aber es ist natürlich euer Spiel und wenn alle am Tisch damit klarkommen, könnt ihr machen, was immer ihr wollt. - Nur nicht erwarten, dass alle anderen außerhalb eurer Runde das automatisch für großartige Ideen halten.  :d

In diesem Sinne denke ich, ist eigentlich alles gesagt. Wenn du die Schwierigkeit für Lichtschwerter gerne senken willst und deine Mitspieler und SL das okay finden, macht es einfach. Es wird ja keiner der anderen hier gezwungen, es euch nachzutun. - Wenn allerdings so ziemlich jeder hier der Ansicht ist, dass es eine eher ungute Idee wäre, solltest du dich hinterher nicht beklagen, falls es doch nach hinten losgehen sollte. Aber wer weiß, vielleicht funktioniert es auch prima für euer Spiel. Ohne es zu probieren, kann man es nicht sagen.
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: Medizinmann am 11.07.2020 | 21:32
Zitat
Wie sehen die aus und gelten die nur für Lichtschwerter?
wenn Du den Angriff um 10+ Punkte verfehlst hast Du dich automatisch selber getroffen !
Ich habe die NUR bei Lichtschwertern gesehen

Zitat
Der hohe Mindestwurf liefert eben noch andere gewollte Effekte
welche ?

Zitat
Das ist keine rein prozessorientierte Regel, d.h. es geht dabei nicht nur darum, wie schwer es "realistisch" betrachtet sein sollte, mit einem Lichtschwert zu treffen.
Sondern worum ?

Zitat
Jedis sollen natürlich gut mit einem Lichtschwert kämpfen können, aber auch wieder nicht so gut, dass sie zum absoluten Powergamertraum werden und alle anderen Charaktere in den Schatten stellen.
Tun sie aber nicht (Kämpfen) im Gegenteil, es ist leichter für Jedis mit anderen Waffen zu kämpfen
Und das sollte so nicht sein ! Jedis sollten mit Lichtschwertern kämpfen und nicht dafür bestraft werden .
Und Force User sind alles andere als Powerchars .
So wie ich das lese sind sie sogar schlechter als Normale Chars
(12 W für Attribute wenn sie gerade mal 2W in Machtfähigkeiten haben Vs 18W für Attribute für Normalos )

Zitat
Aber eigentlich muss ich dir das doch nicht erklären, Medizinmann, du hast doch selber oft genug über 'Magerun' geklagt
.
Geklagt ist das falsche Wort .Ich habe es bemerkt,halte es nicht für richtig, bin aber Flexibel wie Wasser und habe  deshalb fast nur noch Erwachte Chars in SR, eben weil es weniger bringt Mundane zu spielen .Ist doof,aber nunmal so.

Zitat
Davon unabhängig ist es in den allermeisten Rollenspielen auch beabsichtigt, dass Anfängercharktere mit eher überschaubaren Fähigkeiten ins Spiel starten. - Jedenfalls, wenn das Spiel ein Konzept mit Erfahrungspunkte verfolgt.
Das ist doch gar nicht das Problem
UND das kann man ganz leicht lösen, indem man ein Ticken mehr Punkte vergibt oder flexiblere Regeln (Wie z.B. Vor & Nachteile aus dem Open D6) mit reinnimmt.
Das Hauptproblem ist (nach wie Vor) das Lichtschwerter zu schwierig zu handhaben sind.Das es weder mit der Realität( Ja, Ich weiß Laserschwerter sind fiktive Waffen) hinkommt UND auch das sie Forceuser schlechter werden lassen .
Wenn man Forceusern mehr Charpunkte gibt oder sie schneller steigern läßt kann das vielleicht Problem 2 lösen, aber nicht Problem 1 .
Zudem öffnet es dann die Baustelle,das Force User zu schnell zu mächtig werden ,wenn sie diese Punkte NICHT in Laserschwertkampf stecken .
Und das ist auch Kokolores .
Padawane,Jedis,Sith sollten mit Laserschwertern rumhantieren .Das gehört (für Mich) einfach zum Star Wars Universum dazu .
Wenn Die Regeln die Spieler auf die Idee bringen ; Hey Ich spiele zwar einen Jedi/Padawan, aber ich stecke lieber meine Charpunkte in Blaster und Handgranaten, weil damit bin ich besser als mit dem blöden Schwert (UND Ich hacke mir nicht selber meine eigene Hand ab,wenn ich zuwenig würfel) ,dann läuft was falsch mit den Regeln .

Zitat
: Davon unabhängig ist es in den allermeisten Rollenspielen auch beabsichtigt, dass Anfängercharktere mit eher überschaubaren Fähigkeiten ins Spiel starten. - Jedenfalls, wenn das Spiel ein Konzept mit Erfahrungspunkte verfolgt. - Das dient der Langzeitmotivation der Spieler /
Damit habe Ich auch kein Problem ,im Gegenteil ich finde es richtig,das Chars sich im Laufe der Zeit verbessern .
Aber es macht schon einen Unterschied ob du am Anfang einen geMin/maxten Padawan spielen MUSST um 1/2wegs mit dem Laserschwert zu treffen
Oder ob das auch mit einem normalen Padawan geht und mit den Vanilla Regeln geht es NICHT

Zitat
Wenn man natürlich schon vor Spielbeginn im Kopf hat, möglicher Weise abwechselnd zwei Charaktere zu spielen (und ich weiß, dass der Medizinmann gerne Charaktere baut
Jupp, korrekt ,Ich LIEBE Chars basteln :D
Das mit dem zweiten Char ,mit einem möglichen Padawan ist eine Back-Up Idee .
Mein Hauptchar ist und bleibt der Captain der Snap Dragon Turtle (und der hat KEIN Laserschwert ;) )

Zitat
muss man sich halt bewusst sein, dass man damit hinter Spielern zurückfallen wird, die alle ihre XP in einen einzigen Charakter stecken.
Kumpel,DAS ist mir klar, Ich kann ja rechnen
(Ist aber auch wieder nicht das Problem dieses Kapitels ,das ist und bleibt das die Schwierigkeit von Lichtschwertern mindestens eine Stufe zu hoch ist )

Zitat
Ich glaube, das eigentliche Problem ist hier, dass du, Medizinmann, die frisch erschaffenen Charaktere als zu "schwach" empfindest und das besonders im Fall eines Jedis.

Wenn dann im Falle eines Padawans und den vergleiche Ich mit anderen neu erschaffenen Chars .
Ich träume ja noch nichtmals davon,das neue Padawan-Chars auch nur die 1/2 von dem machen können ,was die Padawane in den Filmen machen können .
Ich Träume davon, das sie nicht völlig abloosen ,das sie bei einem normalen Angriff nicht jedes 3te mal (oder so) sich das Lichtschwert selber in den Arm rammen,etc.

Zitat
Deshalb möchtest du eine Reihe von Spielregeln schon vor Spielbeginn verändern.
Ähh , nein :)
Ich hab nicht so kommpliziert um 3 Ecken gedacht
Es war wirklich so wie ich am Anfang schrieb :
Ich hab entdeckt das Lichtschwerter die 16-20 brauchen um zu Treffen (Schwierig ) fand das war doof, weil kann (mMn) nicht so sein . Hab dann mal alles was ich über Lichtschwerter fand gesammelt und geordnet ,das an meine Mitspieler & SL geschickt und genauso Hier gepostet um mit euch drüber zu reden/schreiben .
Ich bin auch gerne bereit bei guten Argumenten meinen Standpunkt zu ändern (Wenn man mir nicht mit Strohmännern blöd daherkommt oder mir Scheinheiligkeit vorwirft )
Aber ich habe bisher noch keine wirklich guten Argumente gegen meine Hypothese gefunden :)

Zitat
Vielleicht wäre es besser, erstmal ein, zwei oder drei Spielabende mit den unveränderten Regeln zu verbringen, um ein Gefühl dafür zu bekommen.
Da ich weder einen Padawan , noch einen Lichtschwertträger spiele ,wird mich das überhaupt nicht betreffen
(Hab ich doch schon häufiger erwähnt ,oder ? Mein Hauptchar ist eine Mundaner ,der Captain der Snap Dragon Turtle.
Der wird kein Lichtschwert haben und auch kein Interesse eins zu besitzen)

Zitat
Wenn euer Spielempfinden dann immer noch sagt, die SCs sind Luschen, das wollen wir so nicht haben, okay, dann verteilt einfach ein paar kostenlose Extra-XP und macht die Charaktere stärker.
Das ist wieder die ganz andere Baustelle(wenn überhaupt) und ,neeeeh, Ich befürchte nicht das sie Luschen sind
Und selbst wenn, wäre mir das egal ,wir würden das ja dann sehen und ich bin mir sicher, das der SL/Wir das dann in den Griff kriegen
(also neh, das ist gar keine Baustelle ;) )

Zitat
Wenn man einmal irgendwo in die Regeln eingreift, zieht das oft eine ganze Reihe von Folgen hinter sich her, daher würde ich versuchen, das möglichst gering zu halten.
jaklar sind mir diese Pitfalls bekannt :)
Es geht mir hauptsächlich um diesen eingriff in diesen speziellen Fall und das auch nur,weil Lichtschwerter so Ikonisch sind.
Wenn ich entdecken würde das ....Nadlerpistolen einen Heroischen Wurf bräuchten um zu Treffen
Dann wäre mir das egal .Ich würde es auch für falsch halten,aber es wäre mir nicht so wichtig weil Star Wars kann auch ohne Nadlerpistolen funktionieren .
Es gibt halt manchmal sachen da sagt man sich ,Häh,Neeeh, das ist doch falsch (und dann ist es egal ob es den eigenen Char betrifft oder nicht . Falsch bleibt falsch) Und Ich bin jemand, der sowas gerne abspricht und eine gute ,diplomatische Lösung für alle finden will.

Zitat
Wenn du die Schwierigkeit für Lichtschwerter gerne senken willst und deine Mitspieler und SL das okay finden, macht es einfach.
Ich bin da Oldschool ,Ich kann das nicht so einfach machen . Das muß der Sl entscheiden, Ich kann meine Argumente vorbringen ,hoffen das er mich/meinen Standpunkt versteht,aber entscheiden muss das der SL.
Ich weiß ja auch ,das er hier mitliest ;)
Ich hab den Punkt ja auch hier im Forum gepostet weil Ich mich mit euch darüber unterhalten will ,vielleicht liege Ich ja falsch (Ich versuche ja soviele richtige und sowenig falsche Dinge wie möglich zu glauben ) .deswegen begrüße Ich ja den Meinungsaustausch
Aber ich sehe nichts /keine Argumente, die meine Meinung ändern.
Bisher nicht,wer weiß was noch kommt ....

HokaHey
Medizinmann



Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: YY am 11.07.2020 | 22:02
welche ?

Er macht es automatisch schwer, erfolgreichen Lichtschwertangriffen zu entgehen,
er schafft Anreize, ein Lichtschwert nur zu nutzen, wenn man damit umgehen kann oder es cinematisch passt (Force Point-Einsatz),
er vermeidet den Slapstick-Effekt, dass man sich mit Lichtschwertern regelmäßig selbst verletzt - was man in der Vorlage auch (so gut wie?) nie sieht. 


Man kämpft mit dem Lichtschwert auch nicht dauerhaft schlechter. Das ist ja kein Abzug, sondern eine Hürde - sobald die genommen ist, ist alles paletti.
Und das Lichtschwert hat einige Alleinstellungsmerkmale, die es dem Blaster gegenüber nie verliert, auch wenn Spielerjedi traditionell recht oft auch einen Blaster dabei haben.
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: Medizinmann am 11.07.2020 | 22:41
Zitat
Er macht es automatisch schwer, erfolgreichen Lichtschwertangriffen zu entgehen,
ahhh,Nein (Deutsches GRW 2te Ed  Kampf & Vereletzungen   Seite 69 & 70)
Ich werde von Sith Böskopp angegriffen und setze volle Verteidigung ein (eine Aktion, gilt für die ganze Runde).
Normalerweise braucht Sith B. eine 20 um mich zu treffen , wenn ich gut würfel für meine volle Verteidigung (oder voller Block) und sagen wir mal 6 W habe und 25 Erwürfel muss Sith Böskopp eine 45 erwürfeln  denn der Verteidigungswurf geht auf den Mindestwurf drauf.
Schafft er nur 35 oder weniger hat er sich selber getroffen .
(Hey,Ich merke mir das, sobald ich von einem Sith angegriffen werde gehe Ich auf volle Verteidigung und dann tötet er sich selber )
Und selbst wenn ich nur 1/2 Verteidigung nehme (was mich keine Aktion kostet) und dann weniger als 20 würfel dann kann ich mich immer noch entscheiden das die Basis 20 gilt um mich zu treffen .

Zitat
er schafft Anreize, ein Lichtschwert nur zu nutzen, wenn man damit umgehen kann oder es cinematisch passt (Force Point-Einsatz),
und weil normale ,Nicht-Kampfschweinpadawane eher nur 4-5 Würfel haben und damit eher nicht treffen,werden sie keine Lichtschwerter benutzen  sondern anders, mit anderen,leichteren Waffen kämpfen....Suboptimal
ein typisches Messer nacht STR +1W Schaden ,maximal 6W, was 1W mehr ist als ein Lichtschwert ,aber es ist sehr einfach damit zu treffen.Auf 1-5 als Mindestwurf anstatt 16-20 wie beim Lichtschwert
eine Vibroaxt macht 7W was 2W mehr an Schaden ist,aber man trifft auf 11-15 anstatt 16-20(und man haut sich nicht selber bei einem Patzer)

Zitat
er vermeidet den Slapstick-Effekt, dass man sich mit Lichtschwertern regelmäßig selbst verletzt
Ganz im Gegenteil durch den hohen Schwierigkeitsgrad (16-20 ) ist die Chance sich selber zu verletzen viel höher .Gerade wenn der Gegner auf volle Verteidigung geht(Wie gesagt geht bei voller Verteidigung der Verteidigungswurf AUF den Mindestwurf drauf )
Also passiert genau das Gegenteil(ein Patzer) viel Häufiger .

Zitat
Man kämpft mit dem Lichtschwert auch nicht dauerhaft schlechter.

??
Wenn ich mit einem Laserschwert 20 als Hürde habe (anstatt nur 15 bei der Vibroaxt) nur 5W Schaden mache (anstatt 7W wenn man eine STR von 4 hat) UND ich bei einem Patzer mich selber verletze,dann ist das Lichtschwert doch in allen Bereichen schlechter ! 

Zitat
Und das Lichtschwert hat einige Alleinstellungsmerkmale, die es dem Blaster gegenüber nie verliert, auch wenn Spielerjedi traditionell recht oft auch einen Blaster dabei haben.
und ich weiß auch warum ;)

mit Gegenteilstanz
Medizinmann

Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: YY am 11.07.2020 | 23:24
Ok, wir sollten mal strukturieren, ob wir darüber sprechen, was in welcher Edition steht oder darüber, was wie gemacht werden sollte.

Meine Grundlinie ist:
Es gibt keine Selbstverletzung durch Lichtschwerter (wie es in 1e war) und die ganze Regel ist mMn eine deutliche Verschlimmbesserung.
Der Paradewurf ersetzt den Mindestwurf.

Ich hätte schwören können, dass meine Paradevariante die offizielle Regel ist, aber das war damals offensichtlich unsere Hausregel.
Dann ergibt jetzt hoffentlich alles Sinn, was ich zum Lichtschwert geschrieben habe ;)
So ist es nämlich eine Hürde, die ab einem gewissen Punkt irrelevant wird und keine immer wirksame Erschwernis.


Ansonsten finde ich den Schadensvergleich reichlich unfair, wenn ich einerseits von maximaler Stärke ausgehe, aber dem Jedi keinerlei Schadensbonus zugestehe, den er aus Machtfähigkeiten ziehen kann.
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: Medizinmann am 12.07.2020 | 06:35
Moin,Moin zusammen :)

Zitat
Meine Grundlinie ist:
Es gibt keine Selbstverletzung durch Lichtschwerter (wie es in 1e war) und die ganze Regel ist mMn eine deutliche Verschlimmbesserung.
Gut , sehr gut  :d Selbstverstümmelung hat doofe Ohren

Zitat
Der Paradewurf ersetzt den Mindestwurf.
Laut der 2ten Ed hast Du 2 Möglichkeiten :
1  volle Abwehr ( Ausweichen,parieren,blocken);
 das ist eine Aktion, gilt für die ganze Runde und dein Wurfergebnis kommt auf den Mindestwurf drauf,
bei Ges 4 , dazu 1W in Abwehr (Spezi Nahkampf) bist Du bei 6W (und Dex 4 & Skill 1 sind Anfangswerte, die jeder leicht bekommen kann) 6 x 3.5 sind 21 . der MW beim Lichtschwert ist Schwer ,also 16-20 .Also irgendwas um 40 , bei gutem Wurf eher 45+
2 einfache Abwehr ;
 das ist keine Aktion per se,muss aber angesagt werden ,dann wird gewürfelt und wenn das Ergebnis besser als der Mindestwurf ist wird das genommen ansonsten kann sich der Spieler entscheiden den Mindestwurf zu nehmen .
DAS sind die Regeln, die ich hier habe(Ich kann ja nur nach denen gehen) :)

Zitat
Ansonsten finde ich den Schadensvergleich reichlich unfair, wenn ich einerseits von maximaler Stärke ausgehe, aber dem Jedi keinerlei Schadensbonus zugestehe, den er aus Machtfähigkeiten ziehen kann.
REICHLICH Unfair finde Ich jetzt Unfair ;)

Eine Vibroaxt macht Str +3W+1(max 7W) also bei Str 3  6W+1 und Str 4  7W
Str 4 ist aber jetzt recht wichtig für einen Kämpfer weil das nicht nur der Nahkampfschaden ist ,sondern auch dein Schadenspolster .Dex 4 & Str 4 sind Valide Kämpferattribute

Und Ja, der Jedi kann durch Machtfähigkeiten den Schaden erhöhen ,Muss aber 2 der 3 Machtkategorien haben und mindestens 2W  in jeder .
Hat also schon 4 seiner 18 Attributspunkte allein dafür ausgegeben .
Damit kommt er auf 7W ( gleicher Schaden wie Vibroaxt bei Str 4)
hat aber nur noch 14 Attributswürfel für seine 6 Attribute .Der Kämpfer mit Vibroaxt seine vollen 18W
D.h. wenn der Jedi beim Schaden gleichziehen will, hat er weitaus weniger Attributswürfel und muss minmaxen bzw kann nicht soviel Minmaxen wie der Axtkämpfer mit vollen 18W

Zitat
Der Paradewurf ersetzt den Mindestwurf.
Wenn ich gegen Sith Blödkopp kämpfe würde ich nicht parieren ,sondern entweder auf die Schwierigkeit von 20 als MW hoffen
oder Volles Ausweichen nehmen und dann hoffen, das der Sith keine 40 - 45 erwürfelt -
Aber hey, ich mache mir da keine Sorgen .
Ich bin Flexibel :)
Wenn ich meinen SL nicht überzeugen kann das die Lichtschwert-Schwierigkeit zu hoch ist ,dann spiele ich einfach keinen Padawan .Dann hat mein Mitspieler , der einen spielen will eben die Arschkarte gezogen .
Das sage/schreibe ich jetzt nicht aus "Bockigkeit" oder so, sondern ich will Spass beim Spiel haben und wenn ich keinen Spass habe, spiele ich das nicht
(deswegen spiele ich auch keine Technomancer bei SR) . Ich will mich einfach nicht damit belasten.

der jetzt zu seiner 2ten Tasse Kaffee tanzt
Medizinmann
 

Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: YY am 12.07.2020 | 14:14
Und Ja, der Jedi kann durch Machtfähigkeiten den Schaden erhöhen ,Muss aber 2 der 3 Machtkategorien haben und mindestens 2W  in jeder .
Hat also schon 4 seiner 18 Attributspunkte allein dafür ausgegeben .
Damit kommt er auf 7W ( gleicher Schaden wie Vibroaxt bei Str 4)
hat aber nur noch 14 Attributswürfel für seine 6 Attribute .Der Kämpfer mit Vibroaxt seine vollen 18W
D.h. wenn der Jedi beim Schaden gleichziehen will, hat er weitaus weniger Attributswürfel und muss minmaxen bzw kann nicht soviel Minmaxen wie der Axtkämpfer mit vollen 18W

Kommt auf die Edition an - in 1e ist es leichter, den Schaden zu erhöhen.
Davon ab bekommt man davon ja nicht nur den Schadensbonus, sondern nebenbei auch noch Machtfähigkeiten.

Klar ist der Jedi anfangs etwas im Nachteil gegenüber Spezialisten, weil er mehr Baustellen hat. Dafür kann er nach oben raus Sachen, die die anderen nie lernen können.
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: Medizinmann am 12.07.2020 | 15:15
HoyHoy

Zitat
Kommt auf die Edition an - in 1e ist es leichter, den Schaden zu erhöhen.
Tja, dann muss sich mein SL die Regeln nochmal durchlesen und vielleicht besprechen wir das bei unserem ersten Treffen.
Es kann vielleicht sogar diesen Monat schon sein

Zitat
Davon ab bekommt man davon ja nicht nur den Schadensbonus, sondern nebenbei auch noch Machtfähigkeiten.
Das ist natürlich auch korrekt

Zitat
Dafür kann er nach oben raus Sachen, die die anderen nie lernen können.

Dann hoffe ich (AUCH für meinen Padawan-Mitspieler), das wir lange spielen und viele Charpunkte bekommen
damit wir schnell steigern


mit Tanz der Vorfreude
Medizinmann

Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: TEW am 12.07.2020 | 16:05
Also Ich kenne jetzt nur die Filme und die Animated Serien(aber auch nicht alles) Ich kann mich nicht daran erinnern, das sich Jedis mit Lichtschwertern selbst verletzen ....

https://youtu.be/L5h6BFZktJ4?t=99

;D
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: Doc-Byte am 14.07.2020 | 19:13
Was mir noch zum Thema 'Regel-Mix" eingefallen ist: Mir gefallen die alternativen Ressourcenregeln von OpenD6 sehr gut, die ohne das lästige Thema "monetäres Vermögen" auskommen bzw. die Thematik sehr vereinfachen. Finde ich total elegant, denn das Thema "Einnahmen" war damals so eine Sache bei Star Wars, die ich gefühlt immer etwas unstimmig fand.
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: Koronus am 18.10.2020 | 00:29
Redet ihr vielleicht zufällig davon?
https://store.us.asmodee.com/catalogue/star-wars-the-role-playing-game-anniversary_1342/
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: Doc-Byte am 18.10.2020 | 00:41
Das kann man jetzt so oder so sehen...
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: Medizinmann am 18.10.2020 | 13:59
Hallo Ihr lieben :)
Wir haben wieder gespielt .
Wir haben jetzt 4 Spieler, 2 Padawane auf der Flucht, einen Force Sensitiven Iktotchi und meinen Captain Sparks
den (einzigen) nicht Force User und Captain der Snap Dragonturtle .
Abenteuer ist durch .
Wir haben folgende Hausregel eingesetzt :
Die Charackterpunkte, die man bekommt können erst dann eingesetzt werden, wenn sie vorher im Spiel genutzt werden .
Ich hab mit meinem Char jetzt an 4 Sessions gespielt und von den erhaltenen 23 Punkten 14 für gewagte Aktionen eingesetzt die ich jetzt (nach Ende des ersten Abenteuers ) für Steigerungen ausgeben kann .
Charakterpunkte gibts 5 Pro Session für jeden der da ist plus ein paar Extra für gutes Rollenspiel oder ein wichtiges Ziel
erreicht und so .

mit Tanz des Zwischenstands
Medizinmann
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: caranfang am 8.12.2020 | 15:02
Ich habe lange Star Wars d6 gespielt und war eigentlich zu frieden. Ein Teil meiner regulären Rollenspiel-Runde in den 1990ern hat mal so extensiv Star Wars d6, dass ihre Charaktere wirklich mächtig wurde. Der SL musste schon mit Gegnerhorden ankommen, weil der schwächste Charakter einen normalen Trupp Strumtruppen in einer Runde auslöschte, und dies nur mit seiner Blasterpistole. Auch hätten sie locker dem Imperator und Darth Vader gemeinsam besiegen können, wenn sie dies gewollt hätten. Das hat mir die Augen für die Probleme des Rgelwerks geöffnet.
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: YY am 8.12.2020 | 15:31
Das Hauptproblem sind die absurd niedrigen Werte für Sturmtruppen & Co - die sind ja schon für Anfängercharaktere keine wirklichen Gegner und wenn dann die Fertigkeitswerte nach oben offen sind und sich daraus u.A. Initiative und Handlungen pro Runde ableiten...ja, dann wird das schon mal wacklig.

Andererseits muss man da auch gar nicht soo weit hoch gehen, bis die immer eine Herausforderung bleiben; Stunlock lässt grüßen...setzt halt voraus, dass die wenigstens ab und zu was treffen (würden).

"Nur Blasterpistole" ist aber auch gut - dem richtigen Modell fehlt doch nur die Reichweite im Vergleich zum Gewehr.
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: Isegrim am 8.12.2020 | 15:57
Auch hätten sie locker dem Imperator und Darth Vader gemeinsam besiegen können, wenn sie dies gewollt hätten. Das hat mir die Augen für die Probleme des Rgelwerks geöffnet.

Wenn man die in Source Books veröffentlichten Werte bedenkt, müssen die echt lange gespielt haben. Auf 16D muss man erst mal kommen...
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: nobody@home am 8.12.2020 | 16:19
Das Hauptproblem sind die absurd niedrigen Werte für Sturmtruppen & Co - die sind ja schon für Anfängercharaktere keine wirklichen Gegner und wenn dann die Fertigkeitswerte nach oben offen sind und sich daraus u.A. Initiative und Handlungen pro Runde ableiten...ja, dann wird das schon mal wacklig.

"Bloße" Sturmtruppen sind halt auch in den Filmen schon keine wirklichen Gegner (außer vielleicht für andere Mooks) und nur in hinreichender Anzahl bedrohlich. Rein vom Ansatz her paßt das schon -- was natürlich nicht heißt, das es dann bei der konkreten Regelumsetzung nicht trotzdem auch noch haken kann...
Titel: Re: Was ist eigentlich aus Star Wars D6 geworden
Beitrag von: caranfang am 9.12.2020 | 09:32
Wenn man die in Source Books veröffentlichten Werte bedenkt, müssen die echt lange gespielt haben. Auf 16D muss man erst mal kommen...
Nicht lange, sondern sehr viel. ich meine mich zu erinnern, dass sie diese Kampagne in den Sommerferien durchgezogen haben und täglich von morgens bis abends gespielt haben.