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Pen & Paper - Rollenspiel => Pen & Paper - Allgemein => Pen & Paper - Umfragen => Thema gestartet von: Morf am 9.01.2022 | 12:12

Titel: Games of my life...
Beitrag von: Morf am 9.01.2022 | 12:12
Moin,

man hat ja im Laufe des Zockerlebens 4-5 Spiele die einen geprägt haben oder die man heiss und innig liebt.

So wie gute Musik, stehen sie für ein Spielgefühl und ganz viele Erinnerungen (aus der unbeschwerten Zock-Jugend etc.).

Was waren eure "Games of my life"?

Bei mir:

Ad&d = mein persönliches Old School Feeling, aber eher im oberweltlichen Explorer-Modus über viele Staffeln hinweg, mit jede Menge geiler Spielwelten und viel, viel Homebrew-Elementen.

Cyberpunk 2020 = all-time-love, nirgends haben wir soviel selbst an ABs durchgezockt, mit sehr geilen Handouts und selbstgebastelten Gimmicks und aus dutzenden Quellen geklaut wie Filme, Serien, Bücher, Games.

Earthdawn = Epik, Drama, Atmossphäre!!! Tolles Konzept und stimmungsvolles charakterzentriertes RPG. Love!

Daneben müssen Erwähnung finden, weil lange, lange Jugend-Zeit gedaddelt: DSA, MERS und Cthulhu.

To be continued..




Titel: Re: Games of my life...
Beitrag von: HEXer am 9.01.2022 | 12:25
Shadowrun: Mein erstes Rollenspiel und immer noch meine große Liebe. Auch wenn es immer eine schwierige Beziehung war.

HârnMaster: Es gibt für mich nichts, was an ernstzunehmenden Low-Fantasy Spielen an Hârn heran kommt. 12 Jahre geleitet, und sogar ein Bisschen was für den Verlag gemacht und geschrieben.

Hollow Earth Expedition: über 10 Jahre geleitet. Meine zweite große Liebe. Pulp einfach genau richtig umgesetzt. Und wenn es sowas wie ein Universalregelwerk gäbe (!), dann wäre es m. Mn. Ubiquity. Ganz großes Kino.

Das Potential, die neuen Games of my life zu werden, hätten momentan vor allem Broken Compass und Forbidden Lands (evtl. mit Coriolis als weiterer YZE Inkarnation. Symbaroum und Degenesis werden wohl leider weiter eher Lektüre und Artbooks als tatsächliche Spiele für mich bleiben…
Titel: Re: Games of my life...
Beitrag von: Kaskantor am 9.01.2022 | 12:41
Shadowrun war mein Einstieg ins Rollenspiel. Auf dieses komme ich immer wieder zurück, auch wenn ich die Regeln leidlich finde.

Star Wars (egal ob D6 oder später D20) haben wir als jugendliche sehr viel gespielt, aber heute reitzt mich das Universum (seid Disney) immer weniger.

Vampire/ Werewolf war dann weiterhin unsere große Liebe. Heute möchte das in meinem Umfeld leider nie jemand mit mir spielen. Ich bevorzuge dabei allerdings mehr Action, statt Intrige.

D20 High-Fantasy nach der WoD- Zeit bis heute. Eigentlich D&D, aber PF ist mitlerweile das Spiel meiner Wahl (DCC, wenn es etwas oldschooliger sein soll).

Fate das Spiel, welches sich für mich am meisten von den anderen abgrenzt, aber dennoch ein Rollenspiel im für mich eigentlichen Sinn ist (zb. es nutzt noch Würfel, es gibt noch SL und Spieler usw.). Dieses Spiel werde ich gegenwertig häufiger nutzen wollen.
Titel: Re: Games of my life...
Beitrag von: ghoul am 9.01.2022 | 13:08
BECMI und AD&D2: Dungeons. DUNGEONS!

Call of Cthulhu: Chaosium style.

oWoD: muss irgendwie auch dazu.
Titel: Re: Games of my life...
Beitrag von: Weltengeist am 9.01.2022 | 13:09
Tja, hier kommt der Offenbarungseid...

DSA1: Mein erstes Rollenspiel. Seine Macken haben zwar schnell genervt, und wir haben es auch ca. 3 Jahre gespielt, bevor wir auf Midgard umgestellt haben, aber den Platz als erstes Spiel (mit allen dazugehörigen Erinnerungen aus Teenie-Zeiten) nimmt ihm natürlich keiner mehr weg.

Rolemaster: Das Spiel der Studi-Tage. Einige unserer krassesten Runden ever haben wir damit bespielt, und wir mussten auf die harte Tour lernen, dass SC im Spiel auch tatsächlich einfach sterben können.

DSA4: Ja, ich weiß. Aber ich habe es zwischen 2009 und 2012 ziemlich intensiv auf der Drachenzwinge gesuchtet und vermutlich weit über 200 Runden damit gespielt, darunter die am längsten laufende Kampagne aller Zeiten. Freundschaften sind darüber entstanden und wieder zerbrochen. Am Ende hat mich das System nur noch genervt, aber die Erinnerungen bleiben.

Splittermond: Das erste und einzige Rollenspiel, für das ich offiziellen Content schreiben durfte - das allein sichert ihm einen Ehrenplatz. Ach ja, und die deutlich über 100 Runden (darunter die größte abgeschlossene Kampagne, die ich je geleitet habe), tragen ebenfalls zu seinem Sonderstatus bei.

Savage Worlds: Seit mittlerweile zwei Jahren mein Rollenspiel für alles. SaWo hat mich von der Systemhopping-Sucht kuriert und mir viele tolle, verrückte, unerwartete Erinnerungen gegeben. Und ich bin wie es aussieht auch noch lange nicht fertig damit.
Titel: Re: Games of my life...
Beitrag von: Jiba am 9.01.2022 | 13:17
Werewolf: The Apocalypse: DSA3 hat mich mit Rollenspiel in Verbindung gebracht. Aber die alte World of Darkness hat mich wirklich zum Rollenspieler gemacht. Und zum Rollenspielleiter. Vampire: The Masquerade war zwar mein erstes WoD-System und ich hab das Grundbuch während eines Städteurlaubs in Wien verschlungen... aber "Werewolf" ist meine eigentliche, große Liebe in diesem Setting... und ich hatte vorher mit Werwölfen nicht so richtig was am Hut. Aber der Mystizismus im Setting, die Gruppendynamiken... und die schiere Tatsache, dass die Werwolf-Runden, die ich gespielt habe in puncto Charakterdynamik, Zusammenspiel und, ja, Kreativität die Vampire-Runden eigentlich immer übertrafen, hat mich als Jugendlicher relativ tief in das Setting einsteigen lassen. Mit diesem System habe ich meine ersten, erwähnenswerten Schritte als SL gemacht und ich glaube das Spiel (eigentlich die gesamte WoD) hat mir gezeigt, dass ich im Rollenspiel eher auf Drama und Geschichten, die typische, zwischenmenschliche Probleme und allgemeine Lebensfragen thematisieren, aus bin, denn auf Questabenteuer. Selbst Fantasy-Rollenspiele müssen das für mich inzwischen primär liefern oder zumindest on the side liefern können.

7th Sea: Dieses Spiel hat mir im Grunde beigebracht, dass nicht alles kleinteilig simuliert werden muss und das Spiele auch Genreemulation relativ gekonnt betreiben können. Daneben lehrte es mich einen actionorientierteren Stil, der stärker den Rule-of-Cool-Ansätzen folgte, als andere Systeme. Diesem System entstammt auch eine meiner nachhaltigsten Leiterfahrungen, da ich hier zum ersten Mal für eine Gruppe leitete, die alle Rollenspielunkundige waren, bestehend aus meinen damaligen Schulkameraden.

Exalted: Das erste Spiel, für das ich im Internet Zeugs veröffentlicht habe und damit mein erstes Engagement in einer echten Rollenspielcommunity (das "Unofficial Exalted Wiki" war Anfang/Mitte der 0er-Jahre einfach ein fantastischer, kreativer Umschlagplatz im Internet... und es ist immer noch online). Es war auch (bis zum kürzlichen Ableben des Cons) mein Standard-Con-Spiel, das ich, ab 2006 glaube ich, auf jedem Feen-Con geleitet habe, den ich besuchte.

Fiasco: Steht exemplarisch für Indie- und Story-Rollenspiele und ist von denen, die ich in dieser Phase kennengelernt habe, sicher mein meistbespieltes. Es war gewiss nicht mein erstes - ich hatte gehofft, "Primetime Adventures" würde etwas für mich sein, aber da war die Lektüre erhellender und funktionaler denn die Spielerfahrung. Fiasco ist windschnittig designt, regt zum Nachdenken und Selbermachen an und war das erste, echte Pick-Up-Game, das einfach keinerlei Vorbereitung erfordert. Außerdem hat es mir beigebracht, wie wichtig die richtige Gruppendynamik und Ehrlichkeit bei Absprachen über Spielinhalte für gelungene Runden den Ausschlag geben.

FreeFate: Abgesehen von seinem narrativen Fokus bei relativ klassischer Regelgestaltung (eine Kombination, die ich mag) hat es mich zum ersten Mal dazu gebracht, Settings zu konvertieren, also wirklich darüber nachzudenken, was (für mich) die wichtigen Elemente von Rollenspielsettings sind und wie diese gewinnbringend in Regeln verpackt werden können. Fate hat also die dritte Zutat in meinen RPG-Werdegang eingebracht: Es hat mich zum Rollenspieldesigner werden lassen. Und dadurch, dass es so offen ist, kann man bei Fate auch immer wieder über neue und elegantere Mechaniken nachdenken.

Honorable Mentions gehen hier an 4 Spiele:
Engel, ein Spiel, das mir gezeigt hat, wie wichtig interessantes Worldbuilding im Rollenspiel ist.
Der Eine Ring, ein Spiel, das mich wieder zurück zur klassischen Fantasy brachte und mich den Reiz darin wiederentdecken ließ.
Monsterhearts, exemplarisch für viele andere PbtA-Spiele, das im Bereich Rollenspieldesign nahtlos an Fate anschloss. Ich könnte hier auch alternativ Bluebeard's Bride, Girl Underground, Ironsworn oder Saga of the Icelanders nennen... wirklich, Monsterhearts war nur das Erste... ganz, ganz viele PbtA's sind einfach auf den Punkt designt. Nicht perfekt, aber man merkt oft, dass die Designer drüber nachdenken, was sie machen wollen.
Golden Sky Stories, exemplarisch dafür, dass der Blick auf den amerikanischen Markt ein zu enger Fokus ist und dass auch Feel-Good-Rollenspiel gut funktionieren kann.

(Ja, 5 Titel zu nennen ist schwierig, auch allein deshalb, weil natürlich alles ineinander überfließt und man aus jedem Rollenspiel auch was mitnehmen kann, das einen weiterbringt. Im Moment erschließe ich für gerade die wunderbare Welt der Zufallstabellen, die auch narratives Rollenspiel stark bereichern können. Gestern "Worlds Without Numbers" entdeckt, tolles Ding!)  ;)

Edit: Präzisiert bei "Fate".
Titel: Re: Games of my life...
Beitrag von: Boba Fett am 9.01.2022 | 13:25
Traveller
Auch wenn ich vorher D&D und DSA gespielt habe, war Traveller meine Initialzündung. Ohne classic Traveller hätte ich das Rollenspiel nie als Hobby entdeckt, das man jahrzehntelang spielen kann.
Und Traveller ist immer noch mein liebstes System, mein liebstes Universum, etwas, mit dem ich mich stundenlang beschäftigen kann.

Cyberpunk 2020
Quasi "Traveller mit 'mehr Power, Harr, harr harr'"...? Ja, irgendwie schon. Traveller hatte mich als SF Fan gefangen, mit all seinen Möglichkeiten.
Cyberpunk war eine Art Antithese, dass es in der Zukunft eben nicht utopisch zugeht, sondern dreckig, gewltätig und abgefahren.
Die Überlegung, dass die Zukunft eben nicht zwischen den Sternen stattfindet, sondern im Cyberspace, und das die Welt eben ein gutes Stück den Bach heruntergeht,
war damals Ende der 80er in der richtigen Zeit, ich im richtigen Alter und die damaligen Moden genau das richtige.

Earthdawn
Earthdawn ist das einzige Fantasy Rollenspiel, das ich gerne lange spiele und spielleitere.
Für mich stimmt bei Earthdawn schlicht "alles", auch wenn es sich an bestimmten Bereichen klunky afühlen mag.
Da mich eher SF Settings anziehen, ist das etwas besonderes.

Fading Suns
Es sind ja durch den neuen Kinofilm "alle" im Dune Fieber. Ich habe die Dune Romane 1986 das erste mal verschlungen. Und auch die Lynch Verfilmung 1988 gesehen.
Fading Suns ist für mich Dune, ist "der Name der Rose", ist kitchen Sink SF und Fantasy und finsteres Mittelalter gemischt.
Fading Suns ist für mich auch das einzig vernünftige Warhammer 40K (denn mit dem echten WH40K konnte ich mich niemals anfreunden).
Tolle Welt. Allerdings konnten mich die Spielregeln noch nie in den Bann ziehen.
Titel: Re: Games of my life...
Beitrag von: Crimson King am 9.01.2022 | 13:27
Geprägt haben mich 7te See, Polaris und PDQ#. Und The Bard's Tale am C64.
Titel: Re: Games of my life...
Beitrag von: Megavolt am 9.01.2022 | 13:35
freilich das gute alte DSA, das mir damals eine geheime Welt aufgeschlossen und mich unglaublich bereichert hat - und dann zwei wesentliche Lösungsbewegungen davon weg:

Savage Worlds - hat mir entgegen meiner DSA-Erfahrung vorgeführt, dass ein Regelgesamtpaket klasse und interessant sein kann

DCC - hat mir entgegen meiner DSA -Erfahrung vorgeführt, dass Abenteuermodule auch in Serie klasse und interessant sein können
Titel: Re: Games of my life...
Beitrag von: Haukrinn am 9.01.2022 | 13:52
Eigentlich sind das zu viele ums aufzuzählen, aber besonders schwerwiegend waren sicherlich:

1. D&D/AD&D2 (TSR-Ära, mein zweites Rollenspiel überhaupt), weil ich hier gelernt habe, dass es nicht nur DSA (mein erstes Rollenspiel überhaupt) gibt und was darüber hinaus so alles möglich ist. Und das Abenteurer sterben, natürlich. Und lebt dank Beyond the Wall sogar bis heute irgendwie fort. :)
2. Witchcraft: Weil es (in Zeiten der WoD) gezeigt hat, wie wenig man (bei einem klassischen Rollenspiel) eigentlich für richtig coole und dichte Urban Fantasy braucht. War außerdem ein extrem flexibles Universalregelwerk, wenn auch aus heutiger Sicht sicherlich nicht mehr State-of-the-Art. Vielleicht auch weil's WoD-Freunden zu GURPSig und zu kleinteilig war...
3. Eclipse Phase: Weil es kaum ein anderes Spiel geschafft mich dermaßen lange zu fesseln, obwohl ich es bis heute nicht zum Kampagnenspiel gebracht habe und ich das Regelsystem total kacke finde. Liegt im Übrigen gerade wieder auf meinem Schreibtisch... ;)
4. Apocalypse World, oder besser überhaupt pbta. Ich glaube ich habe durch kein anderes System so sehr begriffen was es für gutes Rollenspiel braucht. Und Pbta beeinflusst seit ich es kenne mein komplettes Spiel, egal in welchem System.
Titel: Re: Games of my life...
Beitrag von: JohnnyPeace am 9.01.2022 | 14:22
DSA, was mich seit Jahrzehnten bis heute begleitet.
Titel: Re: Games of my life...
Beitrag von: Weltengeist am 9.01.2022 | 14:41
@Boba: What? Kein Midgard? Und das obwohl du sogar noch einen Platz freigehabt hättest? :o
Titel: Re: Games of my life...
Beitrag von: Kurna am 9.01.2022 | 15:08
DSA
DSA 1 war mein erstes System und DSA 1 bis 3 waren die Systeme, die ich bis ca. 2000 hauptsächlich geleitet habe. Seit meinem Umzug spiele ich es gelegentlich als Gastspieler in meiner alten Runde (dann DSA 4.1).

Midgard
Das zweite System, dass ich kennengelernt habe. Bis in die späten 90er habe ich es oft gespielt (als Spieler). Nach 2000 wurde es mein neues System, wenn ich Fantasy geleitet habe (in einer gehausregelten M3-Variante).

Vampires
Erst auch kurz als SL, aber richtig liebe ich es, seit Sylvester 1998 unsere Kölner Chronik gestartet hatte, in der ich Spieler bin. Die SpielerInnen haben zum Teil gewechselt, die SCs auch, aber es ist immer noch die gleiche Chronik wie damals. Was mir vor unserer letzten Session wieder angenehm bewusst wurde, weil ich Dateien und Unterlagen von 2002 raussuchen musste, die aktuell gerade wieder relevant wurden.  :headbang:

Abenteuer 1880
Seit 2014 läuft die von mir geleitete Hauptrunde. Außerdem habe ich es seitdem mehrmals für die Sylvesterrunde geleitet. Ist momentan mein Lieblingssystem. Mir gefällt, wie ich so locker zwischen Detektiv-, Entdeckungs- und übernatürlichen Abenteuern wechseln kann.  8)

Titel: Re: Games of my life...
Beitrag von: klatschi am 9.01.2022 | 15:15
DSA 3 als das System, mit dem ich zum Rollenspiel gekommen bin - ich verbinde eine meiner schönste Erinnerung an Schulferien damit. Jeden Tag am Bolzplatz, heim zum Essen, abends dann DSA spielen - und das zwei Wochen lang. Habe es aus Spaß 2020 nochmal geleitet, aber na ja - es ist in meinen Augen nicht gut gealtert. Ich hab das Vierer dann ein paar Mal ausprobiert, aber da war das alles schon nicht mehr so wirklich mein Ding.

DnD 5 als das System meines Wiedereinstiegs. Dummerweise habe ich während meiner Studienzeit kaum Rollenspiele gespielt, was ich echt schade finde im Nachhinein. Nachher ist man immer schlauer. Ich hatte viel Spaß bisher mit DnD5 und es ist auch das System, mit dem ich mit die meisten NeueinsteigerInnen beehren durfte.

Symbaroum und Coriolis als Beispiel für Systeme, bei denen alles wie aus einem Guss wirkt und in die ich einfach immer wieder gerne reinlese. Die Artworks von Martin Grip sind einfach genial und evozieren ganz viele Bilder vor meinem geistigen Auge. Ich freue mich darauf, irgendwann die Throne of Thornes Kampagne auf den Tisch zu bringen, sei es mit Symbaroum Original oder Symbaroum 5e und auch die Mercy of Icons Kampagne steht auf meinem Wunschzettel sehr weit oben.

Star Wars von FFG hat mich auch stark überzeugt und das narrative Würfelsystem begeistert mich immer wieder. Für mich ist das System insofern gut gelungen, als dass die Würfel tatsächlich dabei helfen, die Narration voranzutreiben und das System ist wunderbar cineastisch. Ich hab es neben Star Wars für Shadowrun verwendet und auch das hat wunderbar geklappt. Kommt einfach immer wieder auf den Tisch!
Titel: Re: Games of my life...
Beitrag von: Prisma am 9.01.2022 | 15:40
Battletech und Einsamer Wolf
Wenn auch keine Rollenspiele, waren sie mein erster Kontakt zur "Szene". Battletech gehört immer noch zu meinen Leib- und Magen Spielen und die Abenteuer in Magnamund waren immer magisch.

AD&D 2nd Edition
Mein erster richtiger Kontakt zum Rollenspiel. Es war Liebe auf den ersten Blick. Die erste Gruppe ist auch irgendwie immer die Beste. Konzentriertes Spielen von 14 bis 4 Uhr war damals am Samstag die Regel. Die Zeit verflog im Winde. AD&D 2nd bleibt für mich einfach d a s Rollenspiel, mit dem wir lange Jahre unglaublich viel Spaß hatten.

Cyberpunk 2020
Von Gibsons Romantrilogie - Neuromancer, Biochips und Mona Lisa Overdrive - begeistert, gab mir ein Schulkamerad den Tipp mir Cyberpunk 2020 zuzulegen. Ich führte es in unsere Gruppe ein und das Spiel erwies sich als der Hammer. Genau wie AD&D 2nd wurde es zu einem unserer Favoriten.


Später lernte ich noch sehr viele andere Rollenspiele in anderen Gruppen kennen und lieben. Einige entwickelten sich zu legendären Runden: Cthulhu, Heavy Gear, Aberrant, Arcane Codex, Mechwarrior 3rd Edition, um nur ein paar zu nennen, die ich hoch schätze, doch gerade AD&D 2nd, Cyberpunk 2020 und auch immer wieder Battletech bleiben die Spiele wo ich mich am meisten zu Hause fühle.
Titel: Re: Games of my life...
Beitrag von: Rumpel am 9.01.2022 | 16:02
DSA 1 - der Anfang; und im Prinzip bis zur 3. Edition, das ging bei uns alles nahtlos ineinander über.

Sturmbringer/MERS/Cthulhu - warum die zusammengehören? Weil die damals alle bei Laurin erschienen und das für mich irgendwie State-of-the-Art-RSP bedeutete. Ich habe alle drei gar nicht so irre viel gespielt, aber die Laurin-Ausgaben davon haben bei mir insgesamt einen gewaltigen Eindruck hinterlassen. Besonders Sturmbringer ist für mich in dieser Fassung eines der ansprechendsten Rollenspiel-Gesamtwerke, die es gibt.

Dann lange nichts, dann der Neustart:

Ashen Stars - eine wunderbare Kampagne damit geleitet. Weiß nicht, ob ich unbedingt noch mal Gumshoe am Spieltisch brauche, aber die Abenteuer für Ashen Stars waren alle ziemlich spaßig, das Setting auch, und die Raumkampfregeln haben mir sogar richtig Spaß gemacht. Außerdem habe ich ein Abenteuer dafür geschrieben und auf Englisch veröffentlicht.

Numenera - ebenfalls eine wunderbare Kampagne geleitet. Inzwischen begeistern mich System und Setting nicht mehr, aber die Spielerlebnisse damit bleiben.

Das sind die wirklich "biografisch" relevanten Sachen, obwohl auf anderer Ebene natürlich auch Mythras, das neue RuneQuest und einiges anderes wichtig für mich sind. Aber nur die genannten Sachen haben bei mir über lange Zeit hinweg auch tiefe Spieleindrücke hinterlassen und stehen mit Lebensphasen von mir in Bezug.
Titel: Re: Games of my life...
Beitrag von: Fezzik am 9.01.2022 | 16:15
MERS: Mit diesem System hatte ich zum ersten mal Kontakt zum Rollenspiel auf dem Geburtstag eines Freundes. Gespielt wurde völlig losgelöst vom Herr der Ringe Hintergrund. Ein einschneidendes Erlebnis. Ich Denke immer wieder gern daran zurück.

DSA3: Heute würde ich es nicht mehr spielen wollen. Aber zu meiner Schulzeit war es einfach das System. Es war etwa ein Jahr sehr angesagt bei den Freunden und Bekannten und danach kristallisierte sich daraus der Kern meiner langjährigen Stammrunde. Selbst spielte und erlebte ich jahrelang in einer DSA3 Runde solche Abenteuer wie Unter dem Nordlicht, Das Jahr des Greifen und die sieben Gezeichneten. War sehr cool.

AD&D2nd: Zufälliger Fund im Rollenspielladen. Nach DSA3 war das einfach mal was anderes und traf einfach mehr meinen Geschmack. Tolle Zeit und tolle Runden. Gespielt und geleitet für bestimmt 15 Jahre, fast durchgehend mit den gleichen Leuten. War toll, möchte ich nicht missen. Der Grund wieso ich bei diesem ganzen OSR Zeug einfach hängengeblieben bin.

MIDGARD:Die alte Box von Klee Spiele. Keine Ahnung welche Edition das ist. Als Spieler in einer tollen Runde, an die ich immer wieder gerne zurückdenke.

Ich liebe auch andere Systeme und hab mit diesen tolle Abende verbracht, aber die oben genannten haben mich sicher am stärksten geprägt.
Titel: Re: Games of my life...
Beitrag von: Runenstahl am 9.01.2022 | 16:40
Bedeutendste Spiele für mich:

DSA - Mit der ersten Edition angefangen und lange Jahre gespielt. Auch wenn ich DSA heute nicht mehr ausstehen kann ist es doch ein wichtiges System für mich gewesen.

D&D - Nach DSA sind wie auf D&D (damals AD&D) umgestiegen und ich habe das nie bereut. Auch heute noch bin ich mit der 5e sehr glücklich. Es ist vielleicht nicht das beste RPG aller Zeiten aber es ist sehr gut und man findet viele Mitspieler.

Feng Shui - Abgefahrene Welt und Regeln die eindeutig die "Rule of Cool" in den Mittelpunkt nehmen. Auch heute noch in der 2e sehr gut.

Dungeon World - Mein erster Schritt in die PbtA-Welt. Hat mich sehr inspiriert und ist ein tolles System wenn man es mal etwas weniger Chrunchig mag.

Viele andere Spiele haben natürlich auch wichtige Impulse geliefert, waren aber insgesamt weniger Prägend für mich:
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Titel: Re: Games of my life...
Beitrag von: General Kong am 9.01.2022 | 16:53
So, hier nun die Spiele aus dem Dschungel:
1. D&D Rote Box und folgende: Mein Start ins System. Ich habe es nach langem Quengeln am 6.12.1983 zum Nikolaus bekommen, dan mit Freunden eine Spielrunde gestartet, die bis heute (zwei Originalspielern der allerersten Stunde) auch noch existiert. Zudem habe ich an der deutsche Labyrinth Lord-Version mitübersetzt, ein Abenteuer wurde (sehr lokal vom Highlander Games in Bochum) veröffentlicht und ich spiele es immer noch gerne.
2. Champions und HERO System: Ein Universalsystem, das ich fast 12 Jahre schwerpunktmäßig gespielt hat. Ein Regelsystem für alle Genres und man ist ein HELD - das war toll. Selbst das Charakererschaffen mit Nachteilen, selbstgestrickten Powers usw. ist eine Art Spiel gewesen. JA, als man noch Zeit hatte (und die Ausdauer) 8-12 Stunden jeden Samstag durchzuzocken oder gemeinsam 4 Studen am Charakter zu feilen.
3. Cthulhu nach Chaosium: DAS Horrorsystem. Brachte mir den Mythos nahe. Tolles Material, eingängige Regeln.
4. D&D 3.5/ D20-Systeme: Conan D20, D20 Modern, Star Wars D20 ... eingängig, mechanisch gute Spielsysteme.
5. Savage Worlds: HERO, aber in schnell und furios und auf alle Genres anwendbar. Dachte ich früher mögliche Spielsituation in HERO-Mechaniken durch, mache ich das nun mit SaWo. Geht viel schneller. Noch nie waren Kämpfe so schnell, kreativ und aufregend.

Nennung ehrenhalber:
6. GURPS: keiner in meiner Gruppe mag es, aber wenn man nicht genau weiß, wie lange eine handlung im Spiel dauern lönnte, einfach mal überlegen, wie lange sie in der Realität dauert. Dann ist das die GURPS-Antwort.
7. Tunnels & Trolls/ Schwerter & Dämonen: Ich mag das Kampfsystem nicht, aber die "schnoderdeutsche" Übersetzung des S&D-Regelwerks durch Ulrich Kiesow ist zum Niederknien!
Titel: Re: Games of my life...
Beitrag von: aikar am 9.01.2022 | 17:14
DSA 4(.1). Das erste System, das ich geleitet habe (zu Spielen begonnen habe ich mit DSA2 und DSA3), das System, das ich am längsten geleitet habe (13 Jahre, inkl. 7G-Kampagne) und mit Aventurien die Welt, in die ich bis heute am tiefsten eingetaucht bin. Und schlussendlich der Augenöffner, dass es so (mit dieser Regeltiefe) nicht mehr weitergehen kann.

Infolge dann Savage Worlds, das mich zwar aufgrund verschiedener Punkte dann nicht dauerhaft halten konnte, mir aber erstmalig gezeigt hat, dass mir leichtgewichtigere Systeme liegen könnten und dass es so etwas wie Universalsysteme überhaupt gibt. Es hat außerdem meinen Sammeltrieb losgetreten und ab da ist die Anzahl meiner Systeme und Settings immer weiter explodiert.

FATE Core. Die FATE-Edition, mit der ich endlich verstanden habe, wie FATE funktioniert (erstes Interesse kam mit FreeFATE, Dresden Files und Malmsturm 1.0 schon auf, aber irgendwie war es nie greifbar genug, um es zu leiten) und damit mein Weg in die narrativ-erzählerische Rollenspielschiene und die Akzeptanz von Player Empowerment.

Dungeon World in der deutschen System Matters-Ausgabe. Mit dieser Ausgabe hab ich Dungeon World (und die ganze pbtA-Rollenspiellinie), das vorher für mich nur ein interessantes Rätsel war, endlich wirklich verstanden und zu leiten begonnen. Und damit endgültig erkannt, wie viel Verregelung eigentlich (für mich) unnötig ist (wie die lange als alternativlos angesehene Kampfrunde mit Initiative).

Numenéra. Numenéra hat meinen kreativen Funken so richtig gezündet. Wo ich vorher mit wenigen Ausnahmen vor allem fertige Kaufabenteuer und Settings geleitet habe, hat es mir mit seinem auf 180 aufgedrehten Alles-geht vor Augen geführt, wie viel Spaß es machen kann, der eigenen Kreativität einfach grenzenlos Lauf zu lassen. Das Cypher-System hat mir außerdem gezeigt, dass man Spielern auch ruhig richtig viel Macht in die Hände drücken kann, wenn es richtig gemacht wird (Ein einmal einsetzbarer tragbarer Vulkan oder ein Gehirnimplantat mit 3 Anwendungen für einen Orbitalschlag? Klar, mal schauen, wann sie sich trauen es einzusetzen...)

D&D5. Meine Offenbarung der goldenen Mitte (passt irgendwie für alle Spieler:innen in meinem Freundeskreis) und der angenehmen Komplexitäts-Obergrenze für mich (alles was komplexer ist als D&D5, hat mich früher oder später zu nerven begonnen) und seit Jahren für mich DAS System für längere Kampagnen.

Und kein System aber trotzdem für mich prägend: Robin D. Laws "Gutes Spielleiten" (Robin's Laws of Good Game Mastering) mit seinen Erklärungen zu unterschiedlichen Spielertypen. Auch wenn es nach mancher heutigen Meinung zu oberflächlich sein mag, hat es mir überhaupt erst die Augen dafür geöffnet, dass verschiedene Spieler:innen unterschiedliche Erwartungen an Rollenspielrunden haben, was manche Probleme, die vorher unverstanden im Raum geschwebt sind, endlich verständlich und damit lösbar gemacht hat.
Titel: Re: Games of my life...
Beitrag von: Destroy all Monsters am 9.01.2022 | 18:51
DSA 1, weil ich damit angefangen habe.

D&D, weil ein Freund es hatte, uns die Bücher ausgeliehen hat und wir jede Menge Monster und magische Gegenstände auf DSA "konvertierten". (Da ich nur ca. 1,5 Jahre DSA gespielt habe, war es völlig egal, was für einen Weg Aventurien genommen hat.)

Midgard, weil es das nächste Spiel nach DSA war, das ich ausgiebig gespielt und geleitet habe und an dem ich wirklich Freude hatte. Für mich immer noch eine ideale Mischung zwischen magischer Welt und "irdischem" Abenteuerspiel.

V:tM im Kontext der cWoD, ein Spiel, das nie so funktioniert hat, wie ich es mir gewünscht hätte, das ich aber trotzdem lange gespielt/geleitet habe.

AD&D (ich glaube 2E) weil ich dadurch nach dem Storytelling wieder Spaß am Rollenspiel gefunden habe.

D&D 4E, weil es mir gezeigt hat, dass ich Freude an ausgewogenen Spielen (Balance) habe und gerne Charaktere mit klassenbasierten Fähigkeiten sehe.

13th Age, weil es D&D4 um ein paar Freestyle-Komponenten ergänzt.

Honorable Mentions:
Warhammer, Savage Worlds und D&D5E, Spiele, die ich zwar (längere Zeit) gespielt und geleitet habe, die für mich nicht so prägend waren.
Titel: Re: Games of my life...
Beitrag von: KhornedBeef am 9.01.2022 | 19:01
Warhammer 40000 5. Edition

... weil Rollenspiel vorher für mich Barbiespiel mit DSA 4 unter alten Freunden hieß, aber über 40k bin ich auf das zugehörige Rollenspiel gekommen. Boom.

Und Fate Core, weil es der erste Vertreter von Spielen bei mir war, bei denen Erzählung und Spielen eben anders verzahnt waren als bei traditionellen Rollenspielen. Hätte auch etwas anderes sein können, war es aber nicht.
Titel: Re: Games of my life...
Beitrag von: Gunthar am 9.01.2022 | 19:02
DSA 1: Das erste selbst gekaufte Einsteige-RPG bei mir. So simpel und doch so toll.
D&D 1 BECMI: Das was ich zuerst mit Kollegen gespielt hatte. Die rote Box der Klassiker per se.
AD&D 1 und 2: Das am längsten gespielte System.
Warhammer Fantasy 2: Der Wiedereinstieg ins RPG.
D&D 5e: Das neben Midgard das meiste gespielte System.
Midgard: Schlichtweg mein Lieblingssystem, das ich auch aktiv bespiele.
Titel: Re: Games of my life...
Beitrag von: Tarin am 9.01.2022 | 19:10
In chronoligischer Reihenfolge:

DSA 3 und 4
Der RPG Einstieg und das erste mal richtig in ein Setting versenken. Der ganze Zauber des Anfangs. Ein Komplettpaket aus Spielrunden, Romanen, der Nordlandtrilogie am PC und Soloabenteuern.

Call of Cthulhu
Obwohl es eigentlich kaum anders war, gefühlt ein meilenweiter Sprung von DSA zu einem anderen Genre und Spielstil. Mit CoC kam die Erkenntnis, dass es offensichtlich noch andere Spiele gibt, die sich lohnen können. War wichtig und prägend, aber irgendwann verlor CoC seinen Reiz ziemlich komplett.

Cyberpunk 2020
Jahrelang DAS System für alles. Night City Street Kampagnen, Söldner Spec Ops Kram und eigentlich alles, CP war unser Universalsystem. Ich wage zu behaupten, nach wie vor jede Regel im GRW ohne Inhaltsverzeichnis innerhalb von Sekunden finden zu können, obwohl ich es ewig nicht in der Hand hatte.

Labyrinth Lord
Ich bin ja Anfang der 2000er ins Hobby eingestiegen, für mich war altes D&D also was Neues. Es brauchte auch einige Zeit, bis ich es kapiert hatte, aber oh boy! Mit LL kam die Erkenntnis, wie Rollenspiel funktioniert, wie einzelne Komponenten ineinandergreifen und was RPG sein kann. Für mich die funktionale Spitze des Rollenspieltums. Gleichzeitig aber auch das Spiel, dass die bittersüße Erkenntnis lieferte, dass es ab hier nur noch abwärts gehen wird -  und damit das Spiel, mit dem ich dem Hobby Rollenspiel den Rücken kehrte.
Titel: Re: Games of my life...
Beitrag von: Grey am 9.01.2022 | 20:59
Midgard 2 -- meine Einstiegsdroge. Ich hatte zwar vorher schon mal in DSA 1 reingeschnuppert, aber da hatte mich das Magiesystem abgeschreckt. (Nur dreizehn Zauber und dann noch diese albernen Reime ...) Sobald ich im Kontrast dazu die Zaubertabelle im Midgard-Regelbuch gesehen hatte, war ich verliebt! ;) Dass dann noch mein erster SL 12 Jahre lang eine absolut unschlagbar ober-endgeile Kampagne in Midgard leitete, tat sein Übriges, um dieses System unauslöschlich in mein Herz zu brennen.

AD&D -- das System der anderen großen Kampagne, die neben meiner Midgard-Hauptkampagne parallel lief. Ich verdanke ihr sowohl einige der spannendsten als auch einige der absurdesten Fantasy-Szenen meines Rollenspielerdaseins. ;D

Alle anderen Systeme und Settings, die ich ansonsten angetestet habe, blieben im Vergleich dazu distanzierte Bekanntschaften. Schon von frühesten Midgard-Zeiten an packte mich ohnehin der Eigenentwicklungseifer und der mündete vorletztes Jahr in meinem dritten und (vorerst) letzten "Game of my life": Heroen.
Titel: Re: Games of my life...
Beitrag von: Niniane am 9.01.2022 | 21:55
In chronologischer Reihenfolge:

ADND - weil ich ohne dieses Spiel nicht hier wäre

Primetime Adventures - weil es mir gezeigt hat, was im Indie- und Erzählspielbereich möglich ist

Heredium - weil es das erste Spiel war, für das ich geschrieben habe

Fate - weil Fate. Auch wenn wir inzwischen eine offene Beziehung führen und ich ihm ab und an mit pbtA fremdgehe, uns bringt nichts mehr auseinander

Coriolis - weil es mein erstes großes Projekt war

Monsterhearts und Monster of the week - weil ich sie beide mag und sie für mich einfach die schönsten pbtA-Systeme sind.
Titel: Re: Games of my life...
Beitrag von: Ma tetz am 9.01.2022 | 22:01
ADnD 2nd und DnD3 waren mein Rollenspieleinstieg. Hat mich sicher geprägt , würde ich heute aber nicht mehr anfassen.

Endland weil es mein erstes nichtfantasy Rollenspiel war. Da es aber nie wieder so toll sein kann, wie damals steht es nur im Schrank.

DSA 4.1 war meine intensivste Rollenspielphase. Es gibt kein Spiel bei dem ich so stark investiert war. Aventurien mag ich noch immer, die Regeln nimmer.

Shadowrun 3/4 habe ich jahrelang wöchentlich gespielt/geleitet. War schön aber nun ist es auch abgespielt.

Danach habe ich zwar zahlreiche Spiele ausprobiert und mein Leitstil hat sich nochmal deutlich verändert. Aber zu der Rollenspielmonogamie meiner Schul- und Studienzeit finde ich nicht mehr zurück

Titel: Re: Games of my life...
Beitrag von: Teylen am 9.01.2022 | 22:11
Liebe / Prägend:

Vampire: Die Maskerade
Entdeckt, verliebt und die Liebe ist nicht gestorben. Mal ist sie heiß, mal wie ein normaler Partner wo mal da ist, sie bleibt aber.
Es war mein erstes "echtes" Rollenspiel das funktionierte und wo die Charaktere Werte hatten und es Würfe für Konflikte gab.
Der Hauptfaktor für den Anfang meiner Begeisterung ist wohl der Umstand das es um Vampire geht, weil ich das Spiel irgendwann um meinen Genus von Interview mit einem Vampir her fand. ^^;

Prägend:

Fortsetzungsgeschichten Rollenspiele (Babylon 5, Star Trek)
Die erste funktionierende Begegnung mit einer Rollenspielform die nicht nicht auf einem (Super)Nintendo läuft.
Habe ich sehr lange gemacht, teilweise wohl auch recht intensiv, bin allerdings raus weil mir Werte fehlten und es bei jeder Gruppe früher oder später sowas von massiven Streß gab. Auch, denke ich, weil es außer den externen Belohnungen und Rahmenanforderungen keine wirklichen internen Regeln für die Geschichten gab.

Ansonsten:
Reign und Powered by the Apocalypse Spiele hatten es mir extrem regelseitig angetan.
Wobei ich Reign nur einmal spielte und nicht viele PbtA Spiele - vermutlich weil ich kein PvP mag.
Ich würde ja gerne mal in einer Tenro Bansho Zero Runde mitspielen, das Buch las sich super,... aber es wird halt nicht angeboten (das ich es gesehen hätte)
Titel: Re: Games of my life...
Beitrag von: The Forlorn Poet am 9.01.2022 | 23:51
Warhammer Fantasy Rollenspiel 2nd Edition

Die Rollenspielliebe meines Lebens. Von vorne bis hinten für mich perfekt. Ich würde wirklich nichts (!) am System ändern. Selbst seine Macken gehören für mich dazu. Und dazu die völlig verquere Geschichte, wie ich überhaupt dazu kam. Von vorne bis hinten eine legendäre Liebesgeschichte. Würde ich heute noch spielen, wenn ich eine aktive Runde hätte.

Cthulhu

Weil es mir gezeigt hat, was atmosphärisch im Rollenspiel geht! Bei Cthulhu hatte ich Spielrunden, bei denen die Spieler (!) Angst hatten auf die Toilette zu gehen, weil sie dazu durch ein stockfinsteres Treppenhaus gehen mussten. Und ja ... ich spreche von den Spielern in der echten Welt. Fantastische Spielabende gehabt.

D&D 5e

Weil es meine Liebe zum Rollenspiel aus einem sehr langen Tief geholt hat. Das System selbst ist nicht perfekt ... aber die Begeisterung, die ich dafür mal gefühlt habe, werde ich dem System nicht vergessen. Auch, wenn die Begeisterung inzwischen etwas nachlässt.
Titel: Re: Games of my life...
Beitrag von: seanchui am 10.01.2022 | 07:39
DSA 2/3E

Meine Einstiegsdroge. Unvergessene, kindliche Spielnachmittage. Noch heute ist "DSA spielen" wie "zu Hause nach Aventurien kommen".

DSA 4/4.1

Eine erste Blütezeit des Rollenspiels. In dieser Phase haben wir alles mögliche ausprobiert - von Shadowrun über Deadlands bis zu Star Wars D6. Großer Konsens bestand aber immer bei DSA, was immer die Gruppe zusammengehalten hat. Die eine "große" Kampagne in meinem Leben haben wir mit DSA 4.1 ge"spielt".

FADING SUNS

Über einen Spieltest sind wir hier nie hinaus gekommen, weil das Regelsystem uns so gar nicht passte. Aber: Die Welt, das Setting, die Quellenbände! Man, was habe ich hier Lesezeit versenkt - und einer meiner ersten OPC-Beiträge (...damals...) war dann auch für dieses beste SF-Setting ever.

CTHULHU

Ein System, mit dem ich früh begann zu liebäugeln. Aber erst, als unsere DSA 4.1-Kampagne zum Ende kam fanden wir Zeit, hier tiefer einzusteigen. Mittlerweile ist CTHULHU in all seinen Facetten tief mit meinem Leben verzahnt - von der Spielgruppe über Autorenschaft und Blog bis hin zu Redaktionsposten beim LC. Und es ist die ungeliebte, deutschtümelnde Heller-Variante, die es mir am meisten angetan hat.

To be mentionend: ABOREA. Das System hat mich gar nicht so von sich überzeugt und ich bin froh, mal wieder was anderes zu spielen. Es hat aber seinen besonderen Platz in meinem Herzen, weil wir eine tolle Kampagne damit hatten.
Titel: Re: Games of my life...
Beitrag von: Boba Fett am 10.01.2022 | 08:52
@Boba: What? Kein Midgard? Und das obwohl du sogar noch einen Platz freigehabt hättest? :o
Ich mag Midgard 5. Aber es hat mich nicht geflashed oder so.
Es ist herrlich unaufregend und ein solides Werkzeug.
Aber eben auch unsexy. Und es hat seine Macken.

Midgard ist sozusagen der Makita Akkuschrauber unter den Rollenspielen.
Aber es ist eben kein Bosch Professional und schon gar kein Festool.
leider

P.S.: Nur zur Erklärung, Diskussion gern, aber nicht hier (Midgard Channel)... :btt:
P.P.S.: Die Cyberpunk 2020 Dichte ist bemerkenswert...
Titel: Re: Games of my life...
Beitrag von: Arkam am 10.01.2022 | 10:15
DSA 1
Ohne DSA hätte ich wohl kaum das Rollenspiel und das Schreiben von eigenem Material kennen gelernt. Tharun und Schwertmeister Professional brachten dann eine ganz neue Perspektive ind Spiel, http://www.cedrik.net/rpg/dsa/tharun/index.html (http://www.cedrik.net/rpg/dsa/tharun/index.html).

Warhammer 1. Edition
Hat meine Runde aus dem DSA Zirkel heraus und in die Große weite Welt des Rollenspiels gebracht. Irgendwann schreibe ich dann auch die Kampagne um "Die 7 Siegel der Macht" zuende.
Auf diese Regeln aufsetzend habe ich dann auch eine Fassung für den WH 40.000 Hintergrund geschrieben. Die auch tatsächlich gespielt wurde.

Cyberpunk 2.0.2.0.
Hat mich zusammen mit einigen Romanen in die Welt des Cyberpunks eingeführt. Machte leider auch einen intensiven Ausflug in die Welt der Regelanalyse und Hausregeln nötig. Und hat dazu geführt das ich mein erstes eigenes Rollenspiel geschrieben habe, http://www.drosi.de/cyberpunk/ (http://www.drosi.de/cyberpunk/).

Traveller
Die totale Freiheit was Raumschiffe, Planetensysteme und den möglichen Geschichten hat zu einigen hervorragenden Runden geführt. Eddi der Bordcomputer mit: "Ein zwei Fronten Krieg ist auf jeden Fall zu vermeiden aber auch die beiden Flottenadmiräle in ihren Hoverrollstühlen bleiben in guter Erinnerung.

Paranoia
Diese Liebe lebt gerade mindestens den 4. Frühling. Ich schreibe gerade begeistert sowohl an neuen Missionen als auch am Hintergrundmaterial, https://drive.google.com/drive/folders/1lRD3Vapzj11h-pAoT9r7_wX_0MrK9aJm (https://drive.google.com/drive/folders/1lRD3Vapzj11h-pAoT9r7_wX_0MrK9aJm). Ich leite für eine Onlinerunde https://discord.gg/RuDqVSFYtC (https://discord.gg/RuDqVSFYtC) die mich immer wieder begeistert. Ich lese mich mehr oder weniger begeistert durch englischers Material. Zu guter letzt halte ich hier auch die Flagge dieses bekannten aber selten gespielten Systems hoch https://www.tanelorn.net/index.php/topic,114002.150.html (https://www.tanelorn.net/index.php/topic,114002.150.html).

35 Jahre Rollenspiel in 5 Punkten abgearbeitet. Jetzt fühle ich mich alt und schwelge in Erinnerungen.

Gruß Jochen - Ergänzung bei Warhammer
Titel: Re: Games of my life...
Beitrag von: unicum am 10.01.2022 | 10:37
D&D 1 - Rote Box, damit bin ich zum Rollenspielen gekommen und ich habe es in der Mittelstufe lange und ausgiebig gespielt bis ich auf

Midgard 2 - umgestiegen bin das habe ich bis Midgard 4 eigentlich immer gespielet danach gab es einen ziemlichen break.

Rolemaster
- Das System während meiner Oberstufenzeit, das hat sicherlich dazu beigetragen das ich mich in englisch von einer 5 auf eine 2 verbessert habe.

Runequest (AH)
- Das System neben Rolemaster und Midgard in der Zeit in welcher es 3 Systeme fast gleicherechtigt nebeneinander gab.

Deadlands (Classic/HoE) - Damit brach alles andere erstmal ab, es war gegen Ende des Studiums und ich habe sicherlich 3 jahre lang nichts anderes mehr gespielt (die Betonung liegt auf gespielt, in den anderen war es eigentlich so das Ich immer geleitet habe).

Warhammer Fantasy Roleplay - Ist jezt tatsächlich das einzige Systrem was ich derzeit regelmäsig spiele (leiten tue ich aufgrung Familiärer Umstellungen derzeit garnicht mehr). Unregelmäsig ab und an ist es auch noch Midgard 5.

Ansosnten natürlich sehr vieles mehr auf Cons ausprobiert oder mal kurzfristig mitgespielt,...
Titel: Re: Games of my life...
Beitrag von: Ahab am 10.01.2022 | 10:39
KULT: My alltime Favorite ohne Wenn und Aber. Es war das erste Rollenspiel, dass mir seinerzeit wirklich Spaß gemacht hat. Es war nicht mein erstes (die Ehre gebührt DSA2), aber das zweite, und es sollte mein ewiger Liebling werden (bis heute in der 4. Edition). Mit der ersten/zweiten Edition, die damals den Weg nach D. gefunden haben, habe ich unzählige Abende geleitet und den größten Spaß meines Lebens gehabt, wenn auch eher unter der Prämisse "Splatterpunk" denn "persönlicher Horror und seelische Grausamkeit".

MERS: Drittes Rollenspiel und mein wirklicher Einstieg in die Fantasy, ziemlich zeitnah nachdem ich HdR gelesen hatte. Ich hatte zufällig jemanden kennengelernt, der mich fragte, ob ich Rollenspiel spiele, und als ich bejahte, mir seine MERS-Box unter die Nase hielt. Wir haben dann sehr kleinteilig und aufwändig erarbeitet, wie das System funktioniert und wo man welche Infos findet. Bis heute mein konfusestes Regelwerk aber die schönsten nostalgischen Erinnerungen an Fantasy-Rollenspiel. Und der Grund, warum ich heute so irre auf Against the Darkmaster stehe.

Shadowrun: Wie bei vielen anderen hier auch, eine Hassliebe. Regelseitig mit keiner der bisherigen Editionen zufrieden, und stetig auf der Suche nach einer guten Conversion. Aber die Spielwelt ist einfach eine der genialsten, mit so vielen Aspekten und Möglichkeiten, dass wir Stunde und Stunde unsere Ideen darin vergraben haben, von transhumanistischen Höhenflügen, über niederste Begierden bis hin zu alternativ-magischem Geschwurbel auf Metaebenen. Aktuell bin ich ein wenig überfressen dran, aber das wird sich sicherlich auf irgendwann wieder ändern.

Cthulhu: Sicherlich das am längsten gespielte von allen Systemen, was wohl auch der Grund ist, dass ich es in allen Facetten und von allen Seiten sehr gut kenne und ziemlich stark abgestumpft bin, was diese Art von Horror bzw. Rollenspiel angeht. Ich leite gerade, nach vielen Jahren, endlich die Berge des Wahnsinns, und wir sind 9 Sessions in, bislang ohne Verluste und mit sehr viel Spaß.

Against the Darkmaster: Ich habe dieses System von OEG ganz zufällig entdeckt und so lange die Werbetrommel gerührt, bis ich es für Pro-Indie übersetzen durfte. AtD ist eine Neuerfindung von MERS/Rolemaster und eine der größten Neuentdeckungen für mich. Es ist ein generisches Fantasy-System, welches den Kampf der Freien Volker gegen die eine Dunkle EminenzTM abbilden soll, und das macht es mMn hervorragend. Regeltechnisch und vom Feeling her drückt es alle Nostalgie-Knöpfe bei mir, und auch eine erste Testrunde war sehr vielversprechend.

Dragon Age: Makelbehaftetes System, aber eine epische Fantasy-Welt, die aus irgendeinem Grund eine Saite bei mir anschlägt. Wir haben zwei Kampagnen parallel laufen (mit großen zeitlichen Abständen in Real Time) und werden im Februar wieder einen Fewshot auf unserem Twitch-Kanal spielen, weil wir eine Spielrunde mit unserem Blog/Podcast/YT-Kanal 3P verlost haben. Es gibt aktuell keine Spielwelt, die mich so sehr fasziniert, wie Dragon Age. Aktuell gibt es aber einen Runner-Up, nämlich

HeXXen 1733: Das letzte Spiel in der Reihe, und das erste, welches mich nach vielen Jahren wieder so fasziniert, dass ich es mir gekauft habe und leiten möchte. Es ist das erste originär deutsche Rollenspiel, das mit einem frischen Setting und mMn guten Regeln zu begeistern weiß, ohne hotzenplotzig daher zu kommen.
Titel: Re: Games of my life...
Beitrag von: Blizzard am 10.01.2022 | 10:54
Hm, dann will ich auch mal...

(außer Konkurrenz): DSA. Das war vor vielen, vielen Jahren mein Einstieg ins Hobby. Auch wenn ich es schon lange nicht mehr aktiv bespiele, hat es sich dennoch diesen Platz verdient-aber eben außer Konkurrenz.

Jetzt aber zu den Rollenspielen, die für mich zum Betreff des Threads gehören...

7teSee (1.Edition): Das war mein Wiedereinstieg ins Hobby. Und zudem die längste aktive Spielrunde, der ich jemals beiwohnen durfte (~7 Jahre). Weil es mir gezeigt hat, was Drama im RPG bedeuten und ausmachen kann und wie man dieses Feature gekonnt in einem System umsetzt. 7te See hat mir schon damals recht früh gezeigt, was mit Player Empowerment & Style over Substance möglich ist. Und ja 7teSee und die Runde damals haben meinen späteren RPG-Werdegang mitnichten nicht unwesentlich beeinflusst.

Deadlands:Classic: Weil es für mich das erste Western-RPG war, mit dem ich in Berührung kam. Und es mich gleich geflashed hat. Selten zuvor eine so gute Verbindung von System & Setting gehabt. Die Horror- & Steampunkelemente runden das sehr stimmig ab. Das ist eine Liebe, der ich bis heute treu geblieben bin. Und: Nur das Original ist das einzig Wahre. Die ganzen Conversions (egal ob Reloaded oder D20) konnten mich nicht überzeugen.

WarHammer Fantasy 2nd RPG: War so mit das erste Dark Fantasy- RPG für mich damals. Und für mich hat es sehr gut funktioniert -auch vom System bzw. von den Regeln her. Ich konnte damals keine Ungereimheiten feststellen, auch wenn das immer wieder von irgendwelchen Leuten behauptet wurde. Steht heute noch bei mir im Schrank und will ich irgendwann mal wieder spielen...

Arcane Codex: Weil es als "Fantasy-Eintopf" ganz gut funktioniert und mir viele gute und unterhaltsame Runden beschert hat. Wir haben uns damals auch nicht am vermeintlich inkonsistenten Setting gestört( mein Gott es ist Fantasy) sondern uns viel mehr an den positiven Aspekten orientiert. Schade nur, dass sie das mit dem Balancing nicht so ganz hinbekommen haben...

Alpha Omega: Das war so mit das erste Buch aus den Bereichen SciFi & Cyberpunk, das ich in den Händen hielt. Mich hat es damals ziemlich geflashed- nicht nur wegen seinen ungewöhnlichen Formats sondern vor allen Dingen wegen seiner Bilder & Optik. Und wenn ich ehrlich bin, geht mir das heute teilweise auch noch so. Ich schlage das Buch auf und denke mir so: " boah geil, das bzw. dort will ich spielen..." dazu kommen ein sehr interessantes Regelsystem und eine große Optionsvielfalt bei der Charaktererschaffung. Ebenfalls in Erinnerung ist mir die -damals- sehr aufwendig gestaltete Homepage des Spiels geblieben. Leider ist ihm nicht die Bekanntheit zu Teil geworden, die es imho verdient gehabt hätte, denn ich hätte gerne noch mehr gehabt & gesehen als ein GRW und ein Monster-Manual.

Dread: Weil es für mich als Horror-System mit dem Jenga-Turm einfach super funktioniert und ich damit nicht nur schon legendäre Horror-Runde hatte sondern auch mit die besten Horror-Runden in den letzten 10 Jahren.

Honorable Mentions:

Elyrion 1.5: Weil es an und für sich ein ganz gutes Steamfantasy-RPG ist mit einigen interessanten Aspekten. Leider fallen einem dann bei genauerem Hinsehen doch einige Ungereimtheiten auf, die den Spielfluss & Spielspaß dann doch teilweise stören, so dass man selbst nachjustieren muss. Damit kann man zwar einige Dinge beheben, es bleibt aber leider noch etwas Sand im Getriebe. Wenn das nicht wäre, dann wäre es wohl auch oben gelandet.

Finsterland: Gefällt mir gut als Steamfantasy. Mit einigen wenigen Hausregeln funktioniert das System echt gut und auch die Welt ist interessant und liebevoll aufgemacht. Aber bislang fehlen mir Spielrunden(erlebnisse), der einzigartigen Sorte damit, dass ich es oben auflisten könnte.

Heredium: Sehr gutes Endzeit-RPG, zumal aus deutschen Landen und einfach anders als Fallout & Konsorten. Gefällt mir auch von der Welt und den Fraktionen her richtig, richtig gut. Leider konnte ich es bislang nur vereinzelt auf Cons als One Shot anbieten und testen. Die Spieler damals waren zwar allesamt begeistert aber mir fehlt einfach eine/die Langzeiterfahrung damit um es in höhere Regionen hieven zu können.
Titel: Re: Games of my life...
Beitrag von: Mithras am 10.01.2022 | 10:56
AD&D 2nd Edition
Das Rollenspiel mit dem ich vor 25 Jahren angefangen habe, es hat mir eine ganz neue Welt eröffnet, die Möglichkeit in seiner Fantasie Abenteuer zu erleben und jemand anders zu sein. Diese Faszination ist bis heute ungebrochen obwohl ich fast nur Spielleiter bin. Und das System ist für mich angenehm zwischen OSR, Crunchy und Regeln die nur das notwendige abdecken. Dazu gehört irgendwie auch DCC, die sinnvolle Weiterentwicklung von D&D 3 und OSR und alles atmet einfach nur Stil und Charme der Weird Fantasy aus jenseits von Tolkien. Passende Stimmung für Sword&Sorcery Abenteuer wie sie von Howard, Wagner und anderen geschrieben wurden, aber diesmal zum mitspielen.

Cthulhu
Mich begeistert der übernatürliche Horror von Lovecrafts Werk und das System ist funktional, anders als Stufenbasierte Mactzunahme mit W% und gepaart mit historischem Hintergrund ist es immer wieder spannend und gruselig beim Spielen.

Savage Worlds
Das Universal System für mich, ich muss nicht dauern Regeln lernen,  man kann fast alles damit problemlos Umsetzen und die Geatwanderung zwischen Grimm&Gritty und heroisch pulpig ist genau getroffen mit wenigen sinnvollen Fertigkeiten und zerbrechlichen aber fähigen Charakteren.

Hârnmaster
Mein Lieblingssystem aller Zeiten, ich mag W% Systeme, logische Charakterentwicklung, tödlicher Kampf und Low Magic Magiesystem mit sinnvoller Hintergrund ohne High Fantasy! Damit habe ich schon Warhammer und Conan gespielt. Einfach DAS System für mich und fast alle Spieler waren davon sehr angetan bisher!

Cyberpunk 2020
Das Sci-Fi System mit stimmungsvoller Ästhetik, praktikable Regeln und düsterem Hintergrund das mir gezeigt hatte das die Zukunft keine Star Trek Utopie wird sondern dreckig und gemein. Und großer Bonus durch reine Menschen, keine komischen Trolle, Elfen und Magier drin!

Erwähnen möchte ich noch Midgard 5 und D&D 3. Die mag ich sehr gerne aber irgendwie muss ich mich ja für 5 Rollenspiele entscheiden... seufz.
Titel: Re: Games of my life...
Beitrag von: Argovan am 10.01.2022 | 12:58
Teil I (Schulzeit):

Mit DSA1 fing alles an. Der Schwarze Keiler, der Wald ohne Wiederkehr, das Schiff der verlorenen Seelen, Nedime und viele andere Abenteuer haben einfach Spaß gemacht.

D&D mit seiner roten und blauen Box kam aber schon kurze Zeit später und wurde schnell als das bessere System empfunden. So retteten wir die Silberprinzessin, durchstreiften die Grenzlande und die Insel der Schrecken und erkundeten Burg Bernstein.

Durch einen erstaunlich gut informierten Schulkameraden (und das noch ohne Internet) erfuhr ich aber auch von anderen Spielen, die nicht in der örtlichen Buchhandlung zu finden waren sondern in einem kleinen Laden am anderen Ende der Stadt, dem sogenannten „Fantastic Shop“. Und so spielten wir bald auch Midgard (1 und 2), Traveller und sogar die GW-Ausgabe von Call of Cthulhu.

All das sind Spiele, die mich geprägt haben und die ich heute noch liebe.
Titel: Re: Games of my life...
Beitrag von: Argovan am 10.01.2022 | 14:51
Teil II (Studium):

WFRP 1 war das erste Spiel, das wir in unserer Uni-Runde gespielt haben und die Restless-Dead-Minikampagne endete in einem unvergesslichen Finale.

Midgard 3 war ansonsten das Fantasy-Rollenspiel der Wahl, und wohl das letzte System, das ich als Spieler und nicht als Spielleiter erlebt habe …

TORG sprengte die Genre-Grenzen und war zu seiner Zeit mit dem Drama-Deck, der Dramatic Skill Resolution, der logarithmischen Würfeltabelle und der Infiniverse-Kampagne ein atemberaubend innovatives System.

Earthdawn ließ uns in Barsaive gegen die Horrors kämpfen und bot mit Tskrang, Obsidimen, Trolls und Windligen erfrischend andere Charakteroptionen in einer neu zu entdeckenden Welt.

Es kamen auch zahlreiche andere Systeme auf den Tisch, aber diese vier waren zu dieser Zeit sicher diejenigen, die mich am meisten beeinflusst haben.
Titel: Re: Games of my life...
Beitrag von: Argovan am 10.01.2022 | 15:13
Teil III (die ersten Jahre nach dem Studium):

Ich denke, die Phileasson-Saga haben wir noch nach DSA3-Regeln gespielt, aber auch wenn die Kampagne ein Erlebnis war, würde ich das Spielsystem nicht als prägend einstufen.

Ansonsten war das die Zeit von D&D3/D20. Die OGL ermöglichte Abenteuer aus den verschiedensten Quellen und so hatten wir fantastische Erlebnisse in Freeport und mit den ersten Abenteuern von Necromancer Games.

Savage Worlds war dann für lange Zeit das letzte neue System für mich und der Evernight-Abenteuerband die vorerst letzte längere Kampagne, die wir gespielt haben.

In den darauf folgenden Jahren gab es nur ab und an einen Cthulhu-One-Shot.
Titel: Re: Games of my life...
Beitrag von: First Orko am 10.01.2022 | 15:17
DSA 3
...war das DSA, mit dem ich recht spät in das Hobby eingestiegen bin. Habe ich nach über 15 Jahren mit der alten Gruppe nochmal gespielt und finde es mittlerweile auf angenehm-melancholische Art schrullig. Würde ich nur in genau dieser Konstellation nochmal spielen. Hat immer einen Platzt in meinem Herzen.

DRYH
...hat mir gezeigt, dass Rollenspiel auch GANZ anders sein kann, als Attribute, Fertigkeitslisten und langwierige, wiederholende Kampfwürfe. Mein Einstieg in den Indiebereich und nach wie vor ein sehr gelungenes System für mich.

Savage Worlds
... hat mich in seiner zielgerichteten Modernität mit dem klassischen Ansatz wieder versöhnt.

FATE
... bleibt für mich das Schweizer Taschenmesser des "Mal schnell dieses eine Setting ausprobieren, wofür ich kein System habe".

Beyond the Wall
...hat mir dann beigebracht, dass es auch ein DnD gibt, was sogar mir Spass bringt!
Titel: Re: Games of my life...
Beitrag von: Svirfneblin am 10.01.2022 | 16:39
DSA 3
Wie für viele auch für mich der Einstieg. An die Charaktere oder Geschichten, die wir gespielt haben, hab ich kaum noch Erinnerungen. Dafür an die gemeinsamen Abende und Wochenenden in der Schulzeit. Hat mich dementsprechend geprägt. DSA hab ich aber nach der Schulzeit nie mehr wirklich gespielt und ich weiß auch durchs Ausprobieren vor ein paar Jahren, dass es nichts mehr für mich ist.

Shadowrun 3.01D
War definitiv prägender und die Sachen, die wir gespielt haben, sind mir auch noch in Erinnerung. Fing auch in der Schulzeit an und hielt sich noch eine Weile danach. Liegt jetzt schon seit einer Weile bei mir rum und ich hätte glaube ich auch mal wieder Lust drauf, bin aber mit anderen Spielen gut ausgelastet und ich weiß auch nicht, ob ich mich noch mal durch das System wühlen wollen würde. Außerdem müsste ich dann erstmal rausfinden, welche Edition denn. Ist irgendwie unübersichtlich geworden.

Vampire: The Dark Ages (2 ed.)
Mit Abstand das langlebigste Rollenspiel für mich. Ebenfalls in der Schulzeit angefangen und hat bis über die Uni hinaus bis heute überdauert. Wir spielen es immer noch so regelmäßig wie möglich, wenn auch mittlerweile mit einem stark verhausregelten System. Mit Maskerade konnte ich nie viel anfangen, Dark Ages hatte aber immer einen ganz anderen Ansatz für mich und hat viele Mechaniken, die irgendwie immer mehr Sinn ergeben haben.

D&D 5e
Erst in den letzten Jahren wirklich prägend geworden, nachdem ich in der Schulzeit nur mal sehr kurz 3.5e ausprobiert hatte. Ich hab mich viel eingelesen, mir Einiges an Material besorgt und auch schon wirklich einige Runden hinter mir. 5e bietet viele Möglichkeiten zum Basteln und zum Ausprobieren und ich mag Forgotten Realms als Standard-Setting (s. Name ähem), aber bisher hat sich noch keine wirklich langfristige Kampagne ergeben. Mal gucken, was 2020 bringt.

Numenera
Das Cypher-System ist meine Hassliebe und Numenera hat als Setting für mich erst funktioniert, nachdem ich es massiv gehomebrewed und daraus einen seltsamen StarWars-FallenEarth-Sword&Planet-Hybrid gemacht habe. Es ist schön flexibel und bietet einen guten Rahmen, um ausgefallene und wacky Konzepte und Settings zu bespielen. Aber es hat auch noch wirklich einige Altlasten, die mir immer mal wieder zu schaffen machen.

Barbarians of Lemuria
Ich hatte sehr viel Spaß mit einigen kürzeren Abenteuern und habe auch irgendwie gemerkt, dass es sich nicht so richtig für längere Kampagnen zu eignen scheint. Aber das System ist schnell und flexibel und das Setting bietet genug Freiräume, um was Eigenes draus zu machen. Außerdem lässt es sich super schnell für alles mögliche adaptieren. Everywhen noch ein bisschen besser vielleicht, hab ich aber noch nicht so viel mit gemacht.

Spire und Heart
Ist so mein erster richtige Schritt in die "Indie"-Ecke gewesen und ist definitiv das neueste Spiel, das mich nachhaltig geprägt hat. Das Resistance-System ist ziemlich einzigartig und funktioniert für die Settings gut. Vor allem die sind es aber, die mich richtig abgeholt und mich vor allem im World Building geprägt haben. Unglaublich originell und kreativ - und dabei viel kohärenter und fokussierter als zum Beispiel Numenera. Ich habs bisher immer nur kurz angespielt und würde gerne mal sehen, wie es sich für längere Kampagnen eignet.

Hard Wired Island
Macht irgendwie vieles, was Shadowrun machen will, besser - mit einem Fokus auf den punkigen Überlebensaspekt. Das Setting ist schön kompakt und in sich wunderbar geschlossen, bietet aber natürlich nicht so viel Tiefgang wie das riesige Shadowrun-Universum. Trotzdem, auch das System ist super elegant und ganz anders, als das meiste, was ich bisher gespielt habe. Wirklich großartig und ich hoffe, dass ich 2020 dazu komme, mehr darin zu spielen, als nur ein paar One-Shots.
Titel: Re: Games of my life...
Beitrag von: Argovan am 10.01.2022 | 16:52
Teil IV (seit 2017):

Ulisses muss ich danken, dass sie mich mit ihren Crowdfundings zu TORG Eternity und DSA Retro ins Hobby zurückgeholt haben. Seitdem haben wieder zahlreiche Bücher und Boxen den Weg auf meine Regalbretter gefunden.

Ihren Weg auf den Spieltisch gefunden und bleibenden Eindruck hinterlassen haben aber bisher in erster Linie folgende Systeme:

Old-School Essentials, das ich aber nicht wirklich zählen kann, da es "nur" eine sehr gelungene Neuauflage von B/X D&D ist.

Tales from the Loop, das meinen Horizont bzgl. was und wie man spielen kann wirklich erweitert hat.

D&D 5E – Trotz ein paar Ecken und Kanten flutscht das Spiel hervorragend. Es trifft für mich genau den richtigen Komplexitätsgrad. ‚Dank‘ Corona spielen wir praktisch nur noch online. Die Online-Unterstützung durch D&D Beyond und Roll20 ist ein Traum. Und die Popularität des Spiels ist super nützlich: braucht man eine Karte, eine Grafik, ein Abenteuer – irgend jemand hat es schon gemacht.
Titel: Re: Games of my life...
Beitrag von: Zanji123 am 10.01.2022 | 17:04
Angefangen hat's mit der "Helden des Schwarzen Auges" Basisbox von DSA 3. Da war ich ca 16 Jahre, noch kurz vor der Mittleren Reife und mir das dank ner Empfehlung vom Weltbild verlag *lol* gekauft/bekommen. Leider noch keine Freunde gehabt mit denen ich das dann gespielt habe. Erst ca 2 Jahre später durch Yu-Gi-Oh dann ne Clique gefunden mit denen ich "Den Dunklen Turm" und "Die Höhlen des Seeogers" gespielt habe. Dann durch das Sammelkartenspiel an andere Nerds gekommen die schon die erweiterten Regeln nutzten und so haben wir echt lange DSA 3 gespielt. Nach dem Turnier direkt irgendwo getroffen und bis 3 Uhr morgens durch. Wir haben etwas die G7 gespielt (dann aber aufgehört) aber vorher auch zich Abenteuer inkl. der Spielsteinkampagne

DSA 4.1 habe ich mir dann mit ... glaub 22 oder so vom eigenen Azubi Gehalt gekauft. Auch hier wieder direkt nach dem Kartenturnier DSA gezockt. Aber langsam merkte ich auch das mich das "always SL" etwas nervte. .... und mir die Regeln langsam auf den Zeiger gingen.  Weißer Berg, n gratis mega Abenteuer aus dem Orkenspalter Forum, Kanäle von Grangor....

Aber Aventurien wird immer einen echt großen Platz in meinem Herzen haben (klingt kitschig) :) auch wenn wir damals (DSA 3) schon mit Hausregeln gespielt haben.


Hexer von Salem war dann das erste mal das ich ein "neues" nicht DSA System für mich entdeckt habe. Bissle Mythos mit Pulp fand ich cool und so konnten wir auch zwei Abenteuer spielen (ich leider wieder als SL) aber das zeigte mir das es noch außerhalb DSA etwas gibt (ich war... 25 oder so?)

Shadowrun 5 lange als "najaaaa wird mir das gefallen?" abgetan aber der Preis des GRWs war verlockend also mal gekauft kurz nachdem es rausgekommen ist und BÄM ich fands genial. Die regeln waren ....okay aber die Spielwelt super :) leider zu wenig gespielt aber meine Begeisterung für "was anderes" war halt geweckt. Aber ich habe es immerhin geschafft meinen Großcousin als RPG Nerd ranzuziehen der dann für uns alte Säcke Shadowrun geleitet hat xD

Beyond the wall für mein erstes "okay ich will eine Kampagne machen OHNE das ich ein vorgefertigtes Abenteuer nutze" ich habe einfach nur das Regelwerk gelesen und mir sind ideen in den Kopf gestiegen das kannte ich vorher halt nicht da ich immer nur brav die gekauften Abenteuer runtergespielt habe. War die Kampagne einfach? Definitv (Böser Magier zieht Energie aus der Erde daher verfault die Erde und er hebt ne Untoten Armee aus, Die Energie zieht er aus Mana linien welche in nem Dreieck angeordnet sind, verschiebt oder zerstört diese Punkte und dann Endkampf) aber meine Spieler hatten Spass. Ich hab einfach improvisiert und ja es war geil :)

Everquest D20 ist mein erstes "Dungeons and Dragons" das ich wirklich kenne ... und mein erstes "ich will das mal komplett haben einfach... WEIL"

Schatten des Dämonenfürsten einfach weil ich das System mag, ich bisher mega spass damit habe und ich es wohl noch lange leiten werde :D
Titel: Re: Games of my life...
Beitrag von: YY am 10.01.2022 | 17:16
P.P.S.: Die Cyberpunk 2020 Dichte ist bemerkenswert...

Ist mir auch aufgefallen - und ich kacke ebenfalls auf diesen Haufen ;D


Shadowrun 2/3: Nach dem Einstieg mit DSA das Spiel meiner ersten 10 Jahre. Dürfte an gespielten Sitzungen immer noch der Spitzenreiter sein.
Zu kritteln hatte ich daran natürlich immer was und es wurde entsprechend gebastelt, aber es hat (besonders rückblickend im Vergleich mit späteren Editionen) trotzdem gut funktioniert.

Cyberpunk 2020: Die Konkurrenz- und Parallelveranstaltung zu Shadowrun. Kurioserweise haben wir das damals gar nicht so übermäßig viel gespielt, aber es hat unseren gesamten Spielerkreis gemessen an der tatsächlichen Spielzeit unverhältnismäßig stark beschäftigt (und tut das zumindest in meinem Fall bis heute).
In meinen Augen immer noch der große Wurf von RTG, auch wenn man beim späteren Wildwuchs des Systems schon recht genau wissen muss, was man vom Spiel will und was lieber außen vor bleibt.
Spielmechanisch zumindest solide, leicht angepasst und atmosphärisch nach wie vor ziemlich konkurrenzlos.

Deadlands Classic: Bei Erscheinen gekauft und dann anpreisen müssen wie sauer Bier...aber ein paar Jahre später im Studium hat es dann doch noch seine Blütezeit erlebt.
Ich sage nach dem Vergleich mit DL:R auch: Nur das Original zählt.

GURPS 4: Kann zwar mMn bei weitem nicht alles, aber hat mir für viele Projekte getaugt und ist immer noch ein recht heißer Kandidat. Zwar gibt es auch mal gute Antworten auf die Frage "Warum nicht mit GURPS?", aber oft genug eben nicht ;)

Warhammer Fantasy 2: Kam zwar relativ spät (WH1 ging an mir vorbei), aber da war über Heroquest, Romane, Videospiele und Tabletop schon eine solide Wissens- und Interessensgrundlage vorhanden. Außer der Alten Welt brauche ich kein Fantasy-Setting (ist ja auch genug zusammengeklaut ;D) :d
Die 40K-Verwandtschaft (zumindest Dark Heresy) zähle ich hier mal am Rande mit dazu.
 
Titel: Re: Games of my life...
Beitrag von: Outsider am 10.01.2022 | 20:30
DSA 1

Einstiegsdroge in den Sommerferien. Das System wurde einen Sommer lang stark bespielt und leitete meine RPG Zeit ein. Fand nach der intensiven Anfangszeit aber keinen Platz mehr in dem Rollenspielregal. Zuviel „Slapstick“ am Ende der Intensivzeit haben mir das Spiel nachhaltig verdorben. Ich muss immer noch Schmunzeln aber für ein ernsthaftes Spiel reichte es nicht mehr.

Ad&D

Dem Computerspiel "Eye of the Beholder" lag damals ein schniekes Handbuch bei, in dem es viele Tabellen zu dem Spiel gab und damit fing die lange Reise in die Welt von Ad&D an welche von Ad&D bis D&D 3.0 reichte. Mit Planescape hatte Ad&D ein für mich angenehm skuriles wie auch episches Setting in dem man sich austoben konnte. 

Cthulhu

Hier war die Einstiegsdroge die Romane von H.P. Lovecraft und später auch die Hexer Reihe von Hohlbein.

Alien RGP von Leading Edge

Fan der Filme daher war der Titel ein Muss, auch wenn der Charakterverschleiß riesig war.

Zu guter letzt:

Millenniums Ende von Chameleon Eclectic

Endlich ein System ohne klassische TP oder Stufen mit einer weitestgehend frei gestaltbaren Charaktererschaffung, das als Hybridsystem für die Steigerung den Einsatz der Fertigkeiten belohnte und noch zusätzlich EP´s vergab. Mein Traum wurde wahr. Kämpfe dauerten nicht mehr ewig, medizinische Fähigkeiten hatten einen Sinn und es gab richtig gutes Fanmaterial für alle Bereiche des Spiels.

Für mich bis heute das System für moderne Settings.
Titel: Re: Games of my life...
Beitrag von: YY am 10.01.2022 | 22:43
Millenniums Ende von Chameleon Eclectic

Ich habe es in meiner Liste schweren Herzens nicht genannt, weil die tatsächliche Spielfrequenz dafür letztlich zu gering war.
Aber es hat ein paar Mechanikideen (u.A. das Initiativekonzept) und Perspektiven, auf die ich bis heute zurückgreife und die ich immer wieder mal in andere Systeme implementiere.

Massentauglich war es prinzipbedingt nie, aber mir geht jedes mal das Herz auf, wenn es in irgendeiner Diskussion über Technothriller-Systeme genannt wird - 30 Jahre später und schon damals obskur...muss man auch erst mal schaffen, selbst bei nur wenigen Leuten so einen Eindruck zu hinterlassen.
Titel: Re: Games of my life...
Beitrag von: Marduk am 10.01.2022 | 23:16
Hmm... Games of my Life:

Shadowrun 1/2 - Damit kam ich zum Rollenspiel. Auf einem ausgefallenen Wandertag in der Umkleide der Schulsporthalle mit Klassenkameraden das erst Mal Shadowrun 1 gespielt, das hat mich dann für immer vom Rollenspiel begeistert. Nach einer DSA 2 Phase, dann ganz viel Shadowrun 2 gespielt.

Kult - Eines meiner liebsten Settings, hatte ich zwar die deutsche Edition gesammelt, aber nie wirklich spielen können, da in meinem Umfeld leider keiner so richtigen Horror mochte. Mit der 4ten Edition habe ich bis jetzt zwei Kurzkampagnen als SL beenden können, die einfach genial waren. Auch hat mich Kult 4 von PbtA überzeugen können, was inzwischen zu einer meiner Lieblingssystemfamilien gehört.

WOD - ich mag die WOD ob jetzt oWoD oder nWoD (ich ignoriere die Umbenennung der nWoD zu Chronicles of Darkness. Basta! Auf meinen Büchern steht WoD und damit hat es sich). Speziell mit Magus - Die Erleuchtung hatte ich viele ( teilweise verrückte) Stunden geleitet, teilweise bis mitten in die Nacht, wo keiner mehr klar denken konnte.

Warhammer 2 - war damals eigentlich ein Spontankauf, der mich dann einfach fasziniert hat. Ich mag die Dark Fantasy-Welt, die dort präsentiert wird einfach und das Regelsystem funktioniert für mich auch. Die 4te Edition ignoriere ich (nicht weil sie schlecht wäre, aber ich bin mit der 2ten Edition einfach zufrieden)

GURPS - Damit hab ich Englisch gelernt, da englischstämmige Klassenkameraden das damals aus England mitgebracht haben (das war noch bevor es die deutsche Edition von Pegasus gab). Auch hier hab ich viele Stunden mit verbracht, die vielfältigen Möglichkeiten des Systems haben mich damals einfach fasziniert und auch meinen Faible für Simulation befriedigen können.
Titel: Re: Games of my life...
Beitrag von: Gotham Rundschau am 11.01.2022 | 08:50
Wie so viele hier mit DSA 1 begonnen. Lag klassisch unter dem Weihnachtsbaum, weil "neu" und Spontankauf der Eltern. Es durchgelesen, ratlos geblieben, nicht verstanden. Lag dann ein paar Monate herum, bis ein Vereinskollege sagte, er habe eine Spielrunde. Teilgenommen, schwupps, das war's! Hab dann den Wechsel zu DSA 2 noch mitgemacht, das wurde mir dann mit der Talent-3W20-Würfelei dann irgendwann zu viel, zu kompliziert...

Dann kam auf einmal ein Schulkamerad mit AD&D 2nd Edition um die Ecke. Ja, was soll ich sagen? Spielerhandbuch ausgeliehen, an einem Stück durchgelesen. Das war genau das, was ich gesucht habe. Seit dem bin ich dem Urvater und seinen jeweiligen Inkarnationen (den echten jedenfalls) treu geblieben. Die 90er mit ihrer Settingvielfalt, der Beginn meiner Forgotten Realms Sammelleidenschaft, Abstecher nach Ravenloft oder in das genial designte Planescape: unvergessen!

Für mich als FR-Fan waren dann die D&D 3E/3.5E nach der bereits mit Zusatzmaterial vollgestopften 2nd Ed. ein Eldorado! Allerdings wurden mir die Regeln nach einer Weile zu crunchig und das Mikro-Management von Effekten, Stacking, Leveln, Zaubern etc. überforderte mich dann doch etwas. Deswegen freute ich mich auf Vereinfachung, die dann mit der toll designten und zugänglichen D&D 5E auch kam! (Hab ich da ne Edition ausgelassen? Mal überlegen...Nö!)

Daneben für One-Shots und Kurzkampagnen die "klassischen" Zweitsysteme. Natürlich Cthulhu, damals noch bei Laurin, hat uns viele schöne schaurige Spielabende beschert. Der Fokus auf Erforschen, die Handouts, das war mehr Detektiv- als Rollenspiel - und das W100 drunterwürfeln war bis zur Edition 7 (wo ich das Regelwerk seit Jahren zu Ende zu lesen versuche) schön simpel.

Das Gegenteil von simpel hingegen das klassische "Zweit"-Zweitsystem Shadowrun und zwar Original, 2. und 3.01D - hier mochte ich insbesondere den Metaplot sehr und habe Quellenbücher verschlungen, obwohl ich es nur selten gespielt habe. Systeme, in die wir nur für ein paar Spielrunden reingeschnuppert haben, waren Plüsch, Power und Plunder, Earthdawn und VtM.

Generell habe ich insbesondere die Spiele geliebt, die eine Spielwelt boten, die regelmäßig durch Abenteuer und Quellenbände supportet wurde und die insbesondere auch durch Romane oder Kurzgeschichten nicht nur erleb- sondern auch erlesbar war. Mit meinen Shadowrun, Forgotten Realms und "Alles rund um Lovecraft und den Mythos" Büchern könnte ich jede Menge Fußboden belegen und einiges an Regalmetern füllen. Arbeits- und Familienbedingt kam das eigentliche Spielen im letzten Jahrzehnt etwas zu kurz, aber meine Kinder schielen inzwischen recht neugierig auf das, was das Elternteil da so in seinen großen Regalen an Schätzen lagert. Die verlorene Mine von Phandelver wartet jedenfalls vorbereitet auf die Kinder und ihre und ihre Freunde...
Titel: Re: Games of my life...
Beitrag von: Olibino am 11.01.2022 | 15:07
Midgard
Mein erstes Rollenspiel. Und auch das am häufigsten in meinem Leben gespielte. Auch meine längste Kampagne bisher (gut 100 Sessions). Ich habe so einige Fantasy-Rollenspiele ausprobiert, aber keines hat mir wirklich besser als Midgard gefallen. Man kann jahrelang spielen ohne das die Charaktere die Bodenhaftung verlieren und Halbgötter werden.

Monster of the Week
Das System das mich wirklich von PbtA überzeugt hat, aber auch dass es mindestens so viel Spaß macht in der jetzigen Zeit zu spielen als in irgndeiner Fantasiewelt. Es ist so einfach und konzentriert sich auf genau die Dinge die Spaß machen: Actionszenen, Geheimnisse aufdecken, Kommunikation. Ich habe mehrere Kampagnen und Oneshots damit gespielt. Und es hat mir auch die Welt eröffnet, mir andere PbtA- und regelleichte Spiele anzuschauen.

Ich möchte kein einzelnes weiteres System mehr benennen. Für mich ist gerade die Vielfalt der regelleichten Systeme faszinierend. Man kann so viele interessante Genres und Spielweisen entdecken ohne alles in ganz viele Zahlen und Formeln gießen zu müssen.
Titel: Re: Games of my life...
Beitrag von: Outsider am 11.01.2022 | 16:02
Ich habe es in meiner Liste schweren Herzens nicht genannt, weil die tatsächliche Spielfrequenz dafür letztlich zu gering war.
Aber es hat ein paar Mechanikideen (u.A. das Initiativekonzept) und Perspektiven, auf die ich bis heute zurückgreife und die ich immer wieder mal in andere Systeme implementiere.

Massentauglich war es prinzipbedingt nie, aber mir geht jedes mal das Herz auf, wenn es in irgendeiner Diskussion über Technothriller-Systeme genannt wird - 30 Jahre später und schon damals obskur...muss man auch erst mal schaffen, selbst bei nur wenigen Leuten so einen Eindruck zu hinterlassen.

Wenn wir rein beim Technothriller geblieben wären, müsste ich auch sagen "Spielfrequenz" zu selten. Aber ich habe z.Bsp. Cthulhu und Alien darauf umgeschrieben. Alien mit all den ganzen Packages die man für die Charaktererschaffung nutzen kann / Verletzungstabelle für die Aliens usw. Es ist ein sehr schönes Individualsystem für moderne Settings. Heute für viele wahrscheinlich zu aufgebläht und die Charaktererschaffung zu komplex, aber damals in Zeiten von SR 2.01d / Harnmaster / Mers usw. war das nichts Ungewöhnliches.

Das Einzige was mich an ME abgeschreckt hat war der bewaffnete Nahkampf weil man da in der Tat zu viel würfeln und rechnen musste. Beim Fernkampf musste man ja immerhin "nur" Rechnen  >;D

Es ist bis heute jedenfalls (auch wenn ich es nicht mehr spiele) das Regelgerüst in dem ich mich am wohlsten fühle.
Titel: Re: Games of my life...
Beitrag von: YY am 11.01.2022 | 17:35
Heute für viele wahrscheinlich zu aufgebläht und die Charaktererschaffung zu komplex, aber damals in Zeiten von SR 2.01d / Harnmaster / Mers usw. war das nichts Ungewöhnliches.

Gut, die Charaktererschaffung ist ein bisschen umständlich (die will ich mir bei Gelegenheit auch noch mal vornehmen, den Rest habe ich schon zu meiner Zufriedenheit angepasst - was nicht sehr viel Aufwand war), aber das eigentliche Spiel ist doch ziemlich schlank.

Lustigerweise habe ich erst vorgestern einen Podcast gehört, in dem einer davon gesprochen hat, dass ME wohl das crunchigste System sei, dass er jemals gespielt hätte - und Regelelemente zum Besten gegeben hat, die da gar nicht drin sind (!)...klare Fehlerinnerung :think: :rtfm:
Titel: Re: Games of my life...
Beitrag von: Outsider am 11.01.2022 | 18:03
Gut, die Charaktererschaffung ist ein bisschen umständlich (die will ich mir bei Gelegenheit auch noch mal vornehmen, den Rest habe ich schon zu meiner Zufriedenheit angepasst - was nicht sehr viel Aufwand war), aber das eigentliche Spiel ist doch ziemlich schlank.

Lustigerweise habe ich erst vorgestern einen Podcast gehört, in dem einer davon gesprochen hat, dass ME wohl das crunchigste System sei, dass er jemals gespielt hätte - und Regelelemente zum Besten gegeben hat, die da gar nicht drin sind (!)...klare Fehlerinnerung :think: :rtfm:

Kurz noch mal OT :D heißt ja nicht "ME of my Life" :D

Ich persönlich empfand das Spiel auch nicht aufgebläht, aber wenn es Regeln für Blutung, Schock, spitze, stumpfe Gewalt (und noch mehr), Schadenstabelle, Skills mit Unterskills, Trefferschablonen usw. gibt ist das meiner Erfahrung nach für die meisten zu viel.

Auch wenn die Charaktererschaffung bisschen arg viel Buchhaltung beinhaltete bis der Char stand war das zumindest kein System bei dem ich das Gefühl hatte dem Char mangelte es an irgendwas. Man muss es halt mögen Punkte zu verteilen und akzeptieren, dass die Werte zum Charakter gehören.

Das "Crunchigste System" würde ich auch nicht unterschreiben wollen, da sind die späteren D&D Ableger und PT aber bei weitem vorne! Hast du ein Link zu dem Podcast, der würde mich auch mal interessieren.
Titel: Re: Games of my life...
Beitrag von: diogenes am 11.01.2022 | 18:10
Shadowrun Mein erstes regelmäßig gespieltes System in der Schulzeit. Die allererste Rollenspielrunde überhaupt dürfte ein DSA gewesen sein, welche Edition weiß ich nicht mehr, aber ich meine, es war noch das Schmidt-Spiele-Logo drauf ;) Aber in Shadowrun habe ich das erste Mal wirklich langfristig gespielt, einen Charakter entwickelt und Kampagnen erlebt. Shadowrun lief dann auch immer weiter parallel und dürfte die Reihe sein, von der ich die meisten Bücher habe.

Dungeons & Dragons 3.5 So richtig eingestiegen (und hängengeblieben) bin ich dann im Studium mit D&D 3.0/3.5. Das haben wir lange gespielt, mehrere Kampagnen, ich hab meine ersten Bücher gekauft, das erste Mal selbst geleitet etc.

Pathfinder War dann nach dem Ortswechsel und dem Wechsel zu der Tatsache, dass ich so langsam Forever-DM wurde, mein Haus und Hofspiel. Macht dann auch Shadowrun in der Bücherzahl Konkurrenz.

Dungeons & Dragons 5e Nach langer Pause das Spiel, das mich vor kurzem erst wieder so richtig in Brand gesetzt hat, für Rollenspiel.
Titel: Re: Games of my life...
Beitrag von: Jens am 11.01.2022 | 18:23
DSA3 Basisbox, war damals der Einstieg für mich ins Hobby und diese Magie und Leichtigkeit wurde nie wieder erreicht. Klar, danach war ich ja spoiled und leitete jahrelang DSA3 mit immer mehr Boxen. Was habe ich auf "Götter, Magier und Geweihte" gespart, damit ich diese coolen kleinen Bücher mit dem Heptagramm und dem Pentagramm auch selbst haben konnte!

Shadowrun war mein zweites Spiel und ich habe das Setting geliebt (grade den Fantasyaspekt) aber die Regeln haben es fast jedes Mal zur Katastrophe werden lassen. Nur in einer Runde in Hemmingen, wo ich extra immer ewig mit Bus und Bahn hin gefahren bin, hat es geschafft, dass es irgendwie funktionierte (da war grad Edition 4 aktuell)

DSA4 habe ich sicherlich am meisten gespielt und geleitet, meine Aufzeichnungen zu Spielrunden mit meinem Lieblingscharakter habe ich immer noch und als SL unzählige Szenarien und Abenteuer entworfen, von denen die meisten dankenswerterweise nicht mehr aufzufinden sind... ;D Aber ich hab sogar am einen oder anderen Abenteuer mitgewirkt und deswegen schmunzle ich immer noch wenn ich in einem DSA5 Buch am Anfang meinen Namen finde

Myranor (was eigentlich ja auch DSA4 ist) hat dann auch einen Ehrenplatz, weil sich da Freundschaften gebildet haben, die länger hielten als die Spielrunde und die das Spiel mit neuem Funken (und anderem System) wieder starten möchte

Coriolis, weil es mich nach der Elternschaft wieder ins Rollenspielleben geholt hat und einfach sehr inspirierend war und ist - vor allem weil ich einmal das Setting in einem Aspekt falsch gelesen habe und jetzt eine Doppelsternsystem umwälzende Kleinkampagne leite, um das Setting in den Zustand, wie es in den Büchern beschrieben ist, zu überführen. Oder auch nicht. Wir werden sehen...

Ars Magica hat einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen: Nicht lange gespielt, aber doch für immer fasziniert. Der Ansatz, das System, die Magie, es ist einfach unbeschreiblich. Einfach nur drüber nachzudenken zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht. Das möchte ich ganz bald wieder spielen...
Titel: Re: Games of my life...
Beitrag von: Mr. Ohnesorge am 11.01.2022 | 19:31
Shadowrun: Ich habe das GRW der 2nd Edition und ein, zwei Quellenbücher bei Preisschausschreiben des Amiga Joker gewonnen und von der Aufmachung und dem Setting sofort angetan. Auch wenn das Sytem nie krass gut war, habe ich ich SR2, SR3 und SR4 lange Jahre in vielen Kampagnen als SL und Spieler erlebt.

Earthdawn: Aufmachung, Core Story, die exotischen Rassen, das freie Steigerungssystem, das Magieystem, Parlainth und der Schlangenfluss haben mich gefesselt und nie wieder losgelassen. Das GRW habe ich mir vor einem maggeligen Metalkonzert am HbF Hamburg gekauft. Meine längste Kampagne mit 200+ Sessions habe ich in dem System gespielt. Und schlussendlich viel Content veröffentlicht bei RedBrick und Vagrant Workshop.

Eclipse Phase: "alles geht" in einem SciFi-Setting, das vor Konflikten, Zukunftsideen und abgefahrenen Ideen. Wunderschöne Quellenbücher.

13th Age: endlich ein d20-System, das funktioniert und viele kreative Freiheiten ermöglicht. Dazu sind die Ideen um die Icons gelungen, ebenso das Dragon Empire und vor allem die fantastischen Monsterbücher. On top: Eyes of the Stone Thief.

Spire & Heart: ein Setting, das vor kreativen Ideen strotzt, elegante Mechanik hat und auf seine Art und Weise "alles geht!" ruft.