Tanelorn.net

Pen & Paper - Spielsysteme => D&D - Dungeons & Dragons => Pathfinder/3.x/D20 => Thema gestartet von: Wormys_Queue am 5.05.2007 | 19:05

Titel: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 5.05.2007 | 19:05
Hallo, liebe Grofafo-Forenuser. Wie Ihr alle wisst, schlugen vor zwei Wochen die Wellen ziemlich hoch, als bekannt wurde, dass WotC die Paizo-Lizenz sowohl für das Dragon Magazine als auch für das Dungeon Magazine nicht mehr verlängern wird. Inzwischen hat sich die Aufregung ein wenig gelegt, und so ist es an der Zeit, den Blick wieder in die Zukunft zu richten. Leider wissen wir nach wie vor nicht genau, was die Küstenmagier mit ihrer Digital Initiative vorhaben und inwieweit sie den guten Namen der beiden verblichenen Magazine weiterbenutzen werden. Dafür wissen wir aber um so besser, wie Paizo (http://paizo.com) den Verlust der beiden Magazine aufzufangen gedenkt.

Die Rede ist von "Pathfinder" (http://paizo.com/pathfinder), der neuen Kampagnenserie von Paizo, in der die Tradition der Abenteuerpfade aus dem Dungeon Magazine fortgeführt wird. Pathfinder bedeutet den Versuch, das beste aus den beiden Magazinen unter einem Dach zu vereinen. Jede Ausgabe wird ein umfangreiches Abenteuer als Teil eines Abenteuerpfads enthalten, das durch kampagnenrelevante Artikel ergänzt wird. Hintergrund der Kampagnen wird eine neuerschaffene Welt sein, die (ähnlich wie das seinerzeit bei Greyhawk der Fall war,)sehr stark durch die Abenteuer sowohl im Pathfinder als auch der GameMastery-Modulserie mitentwickelt wird.

Um uns einen Vorgeschmack auf die neuen Produkte zu geben, hat Paizo einen Blog gestartet, in dem nahezu täglich Details über die neue Welt und die darauf basierenden Produkte zu erfahren sind. Natürlich dient das ganze Werbezwecken, das veröffentlichte Material sieht aber durchaus vielversprechend aus und veranlasste einige auf den Paizo-Boards aktive deutsch(stämmig)e Fans, mit Erlaubnis vonseiten Paizos diese Blogeinträge zu übersetzen und in deutschsprachigen Foren zu veröffentlichen.

Also viel Spaß bei den Worten der Paizos (in für sie ungewohnter Sprache). Kommentare und Diskussionen sind natürlich willkommen, aber das brauchen wir euch bestimmt eh nicht sagen ;). Weitere Blogeinträge, natürlich in englischer Sprache, findet Ihr  im Paizo-Blog (http://paizo.com/paizo/blog).

P.S. Da dies mein erster Post hier ist, vielleicht noch ein Wort in eigener Sache: Ich bin normalerweise unter dem selben Nick im dnd-gate und den Paizo-foren unterwegs. Meiner Meinung nach hat sich Paizo mit der Arbeit der letzten Jahre einen gewissen Vertrauensvorschuss verdient und unsere Gruppe versucht auf diese Art und Weise, Paizo so gut wie möglich zu unterstützen. Das hier ist also tatsächlich ein Fan-Projekt und in keinster Weise von Paizo initiiert.

Gruß, WQ
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 5.05.2007 | 19:06
Und hier gleich der erste Blogeintrag:

Cover der 2. Pathfinder-Ausgabe (http://paizo.com/image/product/secondary/Pathfinder/Pathfinder2_1000.jpg)

Worum geht es bei Pathfinder eigentlich?

Donnerstag, 19. April 2007

Zum jetzigen Zeitpunkt habt ihr wahrscheinlich alle schon von Pathfinder, der brandneuen Abenteuer - Serie aus dem Hause Paizo gehört. (Falls nicht, solltet ihr am besten alles stehen und liegen lassen, was ihr gerade tut und euch das Ganze unter Paizo.com/pathfinder (http://paizo.com/pathfinder) anschauen.) Aber selbst wenn ihr inzwischen wisst, was der Name „Pathfinder“ bedeutet, fragt ihr euch wahrscheinlich immer noch, worum es eigentlich geht. Welche Vision dahintersteckt. Worauf die Serie basiert. Die Antworten auf diese Fragen bekommt ihr von James Jacobs, dem Chefeditor der Pathfinder-Serie :
“Pathfinder ist zugleich die aufregendste als auch die angsteinflößendste Sache, an der ich bisher bei Paizo gearbeitet habe. Zum einen ist es eine Gelegenheit, kopfüber in eine brandneue Welt einzutauchen und eine Geschichte von Beginn an zu erzählen, durch die ihr eure Spieler führen könnt. Zum anderen... ist es eine Gelegenheit, kopfüber in eine brandneue Welt einzutauchen und eine Geschichte von Beginn an zu erzählen, die ihr und eure Spieler gemeinsam erleben werdet. Es gibt keinen Kanon, keine aus der Vergangenheit festgelegte Geschichte des Spiels, um die herum wir arbeiten und so sicherstellen können, dass wir alles richtig machen; dass bedeutet gleichzeitig, dass es auch keine wunderbaren Erinnerungen, keine Tradition gibt, auf der wir aufbauen können. Wir müssen alles von Grund auf neu erstellen...richtig?
Nun, nicht ganz richtig. Wir können immer noch eine riesige Menge Monster und andere Materialien aus dem SRD verwenden. Und auch wenn wir nicht direkt auf einem etablierten Kanon aufbauen dürfen, so ist es uns doch ganz bestimmt erlaubt, an Themen früherer Tage anzuknüpfen. Außerdem können wir das selbe tun, was auch schon Gygax, Kuntz, Arneson und die anderen ganz zu Beginn taten: Wir können auf die Mythologie der realen Welt zurückgreifen. Wenn ihr also den ersten Abenteuerpfad, der im Pathfinder erscheinen wird, lest und die finstere Verschwörung aufzudecken beginnt, die die Steinriesen auf dem Storvalplateau in den Krieg getrieben hat, werdet ihr hier und da wahrscheinlich auch ein paar bekannte Namen und Themen aus den Mythen der realen Welt auftauchen sehen, z.B. Lamashtu, die Baba Yaga, die sieben Todsünden oder sogar Asmodeus.

Willkommen in Varisia!
Der erste Schritt auf dem Weg, einen neuen Abenteuerpfad zu erstellen, war echt der Hammer, da wir für den Pathfinder nicht den Luxus einer bereits existierenden Spielwelt besaßen, in der wir unsere Kampagne ansiedeln konnten. Bevor ich überhaupt damit anfangen konnte, das erste Abenteuer für den „Aufstieg der Runenherrscher“ (Rise of the Runelords) zu schreiben, brauchte ich also eine Welt, in die ich es einfügen konnte.
Alles begann damit, dass Erik Mona über mehrere Blätter Karopapier hinweg eine riesige T-förmige Landkarte erstellte. Am Ende gab es mehrere Kontinente und damit viel zu viel Raum für eine einzige Kampagne. Ich suchte mir daher einen relativ kleinen (klein heißt in diesem Zusammenhang “ungefähr so groß wie Kalifornien”) Abschnitt seiner Karte aus und begann damit, die Lücken zu füllen. Gleichzeitig begannen der Rest des Pathfinder-Teams (F. Wesley Schneider und James Sutter) und ich mit der Arbeit am Handlungsfaden unserer Einführungskampagne “Der Aufstieg der Runenherrscher”. Zu einem gewissen Grade war die Gestalt dieser neuen Region durch die Handlung, die wir entwickelten, vorgegeben. Wir benötigten eine Gebirgskette, die den Vergleich mit dem Himalaya-Gebirge nicht zu scheuen brauchte, ein sich über mehrere hundert Meilen erstreckendes Kliff und die Überreste eines alten Reiches.
Das Ergebnis ist das Reich Varisia.
Im Lauf des Abenteuerpfads “Aufstieg der Runenherrscher” werden wir sechs wichtigen Ortschaften auf der Karte einen Besuch abstatten; zwei davon sind Städte, zwei sind legendäre Berge, einer ist eine Riesenfestung und die letzte eine versunkene Stadt. Das sind aber nur sechs Markierungspunkte auf der Landkarte; zum jetzigen Zeitpunkt enthält Varisia ungefähr 40 Ortschaften (darunter Städte wie das gesetzlose Rätselhafen(Riddleport) und Ruinen wie die unheimlichen Salzmauern (Brine Walls)) sowie 20 kleinere Regionen (wie die ungastliche Moddermarsch (Mud Fens), der verwunschene Eschenwald (Ashwood) und das von Riesen beherrschte Storval-Plateau), die nur darauf warten, erkundet zu werden. Einige dieser Orte werden möglicherweise im „Aufstieg der Runenherrscher“ vorkommen, andere werden wir in den GameMastery-Module besuchen und wieder andere werden in zukünftigen Abenteuerpfaden ins Rampenlicht gerückt. Es reicht aber nicht aus, einfach nur die Orte zu erschaffen, die wir für die nächsten Veröffentlichungen benötigen; tatsächlich gibt es in Varisia genügend Abenteuerpotential für Dutzende Kampagnen.
Im Lauf der nächsten Tage werde ich an dieser Stelle mehr über Varisia, den Aufstieg der Runenherrscher und andere aufregende Entwicklungen bzgl. Pathfinder verraten. Kleiner Appetithappen gefällig? Dann schaut euch die Notizen an, die ich für einen dieser geheimnisvollen Orte auf der Landkarte Varisias verfasst habe – die abgelegene Insel Chorak's Ruhe.

Choraks Ruhe (Chorak's Rest)
Zwar haben die Varisianer keinen Namen für diese winzige und abgelegene Insel, die Riesen des Malmsteingebirges (Gnasher Mountains) aber haben einen. Sie nennen den Ort nach einem berühmten Kriegsherren, der dort in einer ímmensen Gruft begraben sein soll, Chorak's Ruhe. Die Riesen auf dem Storval-Plateau waren nicht immer die Barbaren, die sie  heute sind, soviel kann man schon bei einer groben Recherche in den alten Texten feststellen, die in der Abteilung für Geschichte der Großen Bibliothek von Magnimar aufbewahrt werden. Doch scheinen die Riesen auf Choraks Ruhe mehr an den alten Traditionen zu hängen, als man dass von ihren wilden Kousins im Malmsteingebirge sagen kann. Gerüchten zufolge sind die Riesen auf dieser Insel die Nachkommen der Ehrenwache König Choraks und als solche in den letzten Jahrhunderten selbst Wächter geblieben, die den Zugang sowohl anderer Riesen als auch der Menschen zu dieser Insel verhindert haben. Schiffe, die auf der Insel zu landen versuchen, werden schleunigst mit Felsbrocken und Speeren beworfen und Annäherungen aus der Luft durch den Beschuss mit riesigen, mit seltsamen Runen verzierten Ballistabolzen  oder durch  die Vernichtung durch vom Himmel fallende Blitze verhindert. Wegen dieser Verteidigungsmaßnahmen ist noch niemand nahe genug an die Insel herangekommen um genau festzustellen, was hinter dieser ungeheuerlichen Verteidigungslinie liegt. Was die glückliche (oder unglückliche?) Seele, der es doch einmal gelingt, das Ufer der Insel zu erreichen, dort erwartet, ist unbekannt. Viele Schatzsucher sind allerdings davon überzeugt, dass es den ganzen Ärger durchaus Wert wäre.“

Übersetzung: WQ
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Mitarbeit: Stefan Beate, Tom Ganz, Stefan Happ, David Siegel
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 7.05.2007 | 20:03
(http://paizo.com/image/product/secondary/Pathfinder/Pathfinder1_02_600.jpg) (http://paizo.com/image/product/secondary/Pathfinder/Pathfinder1_02_600.jpg)
Cover der ersten Pathfinder-Ausgabe

Die Neuerfindung des Rades

Ursprünglich war ein Koboldstamm als Hauptgegner für Verbrannte Opfergaben(Burnt Offerings) (http://paizo.com/pathfinder/v5748btpy7xpr), dem ersten Abenteuer der „Aufstieg der Runenherrscher“-Serie,geplant, denn seien wir doch mal ehrlich: Alle lieben Kobolde. Und zwar so sehr, dass sie schlussendlich zu den Bösen Jungs im ersten GameMastery- Abenteuermoduls geworden sind, dass zwei Monate vor Verbrannte Opfergaben im Handel erhältlich sein wird. Das ist für dieses Abenteuer, Die Krone des Koboldkönigs (Crown of the Kobold King)  (http://paizo.com/store/byCompany/p/paizoPublishingLLC/gameMastery/modules/v5748btpy7wix) zwar sehr nett, dafür fehlte nun für Verbrannte Opfergaben eine kleinwüchsige Bedrohung.
 
Auftritt von Wayne Reynolds.

Die Entscheidung, Wayne die ersten zwölf Cover für die Pathfinder-Serie zeichnen zu lassen, hatte den schönen Nebeneffekt, dass er auch das Aussehen unserer Goblins designte. „Mach unsere Goblins fast so niedlich wie angsteinflössend,“ machten wir ihm zur Vorgabe, die er mit einem Schwarm flachköpfiger, zahnbewehrter und rotäugiger Monster, die merkwürdig gezackte Schwerter trugen noch übertraf. (Die Schwerter benannte Chefeditor James Jacobs auf der Stelle in „Hundeschlitzer“um, denn wie ihr weiter unten sehen werdet, hassen Goblins Hunde).
Allein aufgrund ihres Aussehens konnte James Jacobs, der außerdem der Autor von Verbrannte Opfergaben  ist, alle möglichen seltsamen Eigenheiten der Goblins erfinden (gegenwärtig ist das Lied, dass die Goblins beim Plündern singen, der Favorit im Mitarbeiterstab). Und aufgrund dessen, was Wayne mit den Goblins anstellte, können wir verständlicherweise kaum noch erwarten, wie sein Design für die Steinriesen, die Oger und die Drachen aussehen wird – natürlich werdet wir euch auch dazu an dieser Stelle eine kleinen Vorgeschmack geben.

(http://paizo.com/image/product/secondary/Pathfinder/Pathfinder_Goblin_200.jpg) (http://paizo.com/image/product/secondary/Pathfinder/Pathfinder_Goblin_200.jpg)

Zehn lustige Tatsachen über Goblins
[list=1]

(http://paizo.com/image/product/secondary/Pathfinder/Pathfinder_Goblin2_200.jpg) (http://paizo.com/image/product/secondary/Pathfinder/Pathfinder_Goblin2_200.jpg)

Das Goblinlied
Goblins beißen, Goblins kauen,
Goblins schneiden, Goblins hauen,
Schlitz auf den Hund, zerhack das Pferd,
Wir Goblins fressen, stehl'n vom Herd.

Goblins prügeln, Goblins dreschen,
Goblins springen, Goblins preschen,
Zermatsch den Kopf, die Haut brenn' rot,
Wir Goblins kommen, du bist tot.

Das Baby jag, den Welpen fang,
eins auf den Kopf, dann schrein's nicht lang.
Knochen brechen, Fleisch zum Fressen,
Wir sind die Goblins -  Ihr das Essen.

Links:
 Der Paizo-Blog (http://paizo.com/paizo/blog)
 Verbrannte Opfergaben(Burnt Offerings) (http://paizo.com/pathfinder/v5748btpy7xpr)
Die Krone des Koboldkönigs (Crown of the Kobold King)  (http://paizo.com/store/byCompany/p/paizoPublishingLLC/gameMastery/modules/v5748btpy7wix)[/list]
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 13.05.2007 | 00:13
Ein Auge fürs Detail: Das Zusatzmaterial der Pathfinder-Serie

Samstag, 21.April 2007

Als wir das Format der Pathfinder-Serie entwickelten, war eine der schwierigsten Fragen, die wir als Team zu lösen hatten, die folgende: “Okay, der Abenteuerpfad ist klar, aber was wird sonst noch enthalten sein?” Wir wussten zwar, dass das Abenteuer, das das Zentrum eines jeden Bandes bildet, die Aufmerksamkeit der Leser auf sich ziehen würde, wir wussten aber auch, dass es nur etwas mehr als die Hälfte eines jeden Buchs ausmachen würde. Es ist manchmal schwer nachzuvollziehen, welchen Umfang jeder Band dieser Reihe haben wird, bis man sich vor Augen führt, wieviel Inhalt auf diese Seiten passt. Ohne platzraubende Werbung im Innenteil sind etwa einhundert Seiten eine gewaltige Menge weißen Papiers. Wie sollten wir diese nur füllen?
  Viele Ideen wurden entwickelt, viele davon wurden direkt wieder verworfen. Es war alles da, von bekannten Inhalten wie Auflistungen magischer Gegenstände oder aktuellen Neuigkeiten aus der Spieleszene bis hin zu mehr als merkwürdigen Vorschlägen wie einem kleinen, auf den Abenteuerpfad bezogenen und jeder Ausgabe beigelegten Comicbuch (dieser fehlgeleitete Vorschlag kam von mir und stellte sich schnell als  nur unwesentlich billiger als eine Marsexpedition heraus). Schlussendlich aber entwickelten wir zwei Richtlinien für die gesamte „Stützmasse“ (so nennen wir inzwischen das Hintergrundmaterial):

1.alles, was in einer Ausgabe des Pathfinder enthalten ist, muss für einen Spielleiter, der den Abenteuerpfad leitet, von praktischem Nutzen sein.
2.Zumindest ein Teil davon muss auch für die Spieler unterhaltsam und nützlich sein.

Eine der angenehmeren Eigenschaften des Formats der Pathfinder-Bücher ist es, dass die Ausgestaltung der Zusatzmaterialien keiner strengen Formvorgabe gehorchen müssen. Dennoch lässt sich der größte Teil der „Stützmasse“ in eine der folgenden Oberkategorien einordnen.

Städte und Regionen: Eines der stärksten Kaufargumente für die Pathfinder-Serie ist meiner Meinung nach, dass es buchstäblich alles enthält, was man für das Leiten einer Kampagne benötigt. Natürlich ermutigen wir die Leute dazu, den Abenteuerpfad an ihre eigenen selbsterstellten Welten anzupassen, hier bei uns tun einige genau das selbe; auf der anderen Seite aber halten wir es für sehr wichtig, dass das Setting genauso attraktiv wie die eigentliche Handlung gestaltet ist. Allein in Rise of the Runelords (Aufstieg der Runenherrscher) gibt es  ausführliche Ortsbeschreibungen von drei Städten (Sanddorf, Magnimar und Xin-Shalast), die die Charaktere auf ihren Reisen besuchen werden.  Dabei handelt es sich nicht einfach nur um trockene Zahlen auf dem Papier, sondern um ausführliche Artikel, in denen die Örtlichkeiten, NSCs, die Hintergrundgeschichte, Begegnungen und Karten von unerreichter Schönheit und Genauigkeit abgedruckt werden (Ihr denkt bestimmt, ich würde bezüglich der Karten maßlos übertreiben, aber als Wes Schneider die Karte, die er von der Stadt Magnimar (dem Schauplatz des zweiten Abenteuers) gezeichnet hatte mit ins Büro brachte, hätte ich auf den ersten Blick schwören können, das er sie bei Google Maps abgepaust hätte, da sie einfach viel zu detailliert war. Als ich ihn fragte, wie er das denn hinbekommen hätte, zuckte er nur mit den Schultern und meinte: „latent obsessive und zwanghafte Anwandlungen, schätze ich mal.“
  Außerdem wird es eine große Landkarte von Varisia geben, der Region in der Rise of the Runelords stattfindet; auf dieser findet man jede Menge Einträge von Örtlichkeiten, die sowohl bei der Ausgestaltung der Welt als auch als Startpunkte für Zusatzabenteuer dienlich sein können. Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich bin jedenfalls ein großer Fan inspirierender Landkarten, die gerade genug Anregungen enthalten, um meine Phantasie in Gang zu setzen, und den Rest mir überlassen.
Verbesserte Monsterbeschreibungen: Das wir im Rahmen der OGL ein neues Setting erschaffen, bedeutet unter anderem, dass wir die Möglichkeit haben, neue Monster einzuführen und die alten Klassiker neu zu beschreiben (Wenn Ihr eine Ahnung von der Richtung, die wir einschlagen werden, erhaschen wollt, solltet ihr euch den letzten Blogeintrag zu Gemüte führen, der die Goblins unserer Welt beschreibt). In Rise of the Runelords  wollen wir unsere Vision von Steinriesen und Drachen im Detail enthüllen. Dabei werden wir über einen bloßen Eintrag, wie er im Monster Manual stehen könnte, hinausgehen und euch ihre Gesellschaft, ihre Religion und ihre Charakterzüge vorstellen, kurz gesagt, alles was sie antreibt. Denn während eine gute Illustration Monster faszinierend werden lässt, ist es ihre Denkart ( und wie man diese ausspielt), die sie zu bedeutenden Gegnern macht.
Götter und Dämonen: Ähnlich, wie das bei Monstern der Fall ist, denke ich auch bei Göttern und Dämonen (zwei in unserer Welt nahezu austauschbare Begriffe), dass sie dann am meisten Spass machen, wenn sie spannende Geschichten haben. In jedem Abenteuerpfad werden wir mehrere Götter oder Dämonen unserer Kampagnenwelt auswählen und euch einen detaillierten Überblick über sie geben, angefangen mit ihrer Geschichte und ihren Daten bis hin zu ihren Anhängern und Verkündern. Im ersten Abenteuerpfad werden wir uns mit Desna, dem Sphärenklang, dem Schutzpatron der Zigeuner und mit Lamashtu, der Göttin von monströser Geburt, beschäftigen.
Zusätzliche Begegnungen: Was passiert eigentlich, wenn eure Gruppe in einem Teil des Abenteuers die Hälfte der Begegnungen ausgelassen hat, oder wenn sie sich in eine unerwartete Richtung bewegt? Zusätzliche Begegnungen, die für diese Region passen und in geeigneter Weise mit der Kampagne verbunden sind, können euch eine Menge Hektik ersparen.
Bestiarium: Als eine der wenigen Artikelserien, deren Erscheinen in jeder Ausgabe garantiert ist, wird das Bestiarium des Pathfinder jeden Monat eine gewisse Zahl brandneuer Monster enthalten, die zum Teil aktiv im Abenteuer auftreten, zum Teil mit dem Abenteuer nichts zu tun haben, aber vom Thema her dazu passen. Wenn Ihr einen kurzen Blick auf die Monster haben wollt, die im ersten Band enthalten sein werden, solltet ihr diesen Blog im Auge behalten.
NSC: Um einen NSC interessant zu gestalten, braucht man mehr als nur ein Datenblatt. Wann immer es möglich ist, wird der Pathfinder die Nebenbesetzungen- Helden wie Schurken zugleich -  in ausführlichem und leicht in andere Abenteuer übertragbaren Format präsentieren.
das Pathfinder-Journal: Als eine der anderen Konstanten der „Stützmasse“ wird das Pathfinder-Journal in jedem Monat einen anderen Aspekt unserer Kampagnenwelt unter die Lupe nehmen. Darüber hinaus soll es dabei helfen, den Pathfinder mit den 32-seitigen GameMastery-Modulen zu verbinden, was den Zusammenhalt zwischen den beiden Reihen stärkt und euch noch mehr Möglichkeiten gibt, eure Kampagne zu erweitern.
Diverse Regelergänzungen: Ach ja, die Freuden der Abteilung „Verschiedenes“. Hier werdet ihr alles mögliche finden: neue Zauber, Regeln und Talente, die an die Magie der Todsünden anknüpfen (dabei handelt es sich um ein Magiesystem, das mit den sieben Todsünden in Verbindung steht und das von den Runenherrschern benutzt wird);oder auch Artikel darüber, wie man eine eigene Festung oder eine eigene Burg leitet und instandhält.
Geschichte: Ich bin mir ziemlich sicher, dass ihr inzwischen die grundlegende Idee hinter dem Pathfinder recht gut verstanden habt, aber die Geschichte einer Spielwelt ist genauso wichtig und potentiell inspirierend wie ihre Geographie. Eine Gelegenheit für uns (und nicht zu vergessen einigen der größten Namen der Rollenspielbranche), einen Farbtupfer in den geschichtlichen Hintergrund unserer Welt zu setzen? Klar doch!
Vorgefertigte Spielercharaktere: Ihr werdet euch niemals wieder Sorgen darüber machen müssen,ob eure Spieler ihr Charakterbögen zu Hause vergessen werden. Jeder Band des Pathfinder wird vorgenerierte Charaktere enthalten, die auf Wayne Reynolds atemberaubenden Abbildungen der ikonischen Charaktere Paizos beruhen. Das erlaubt es euch und eurer Gruppe, euch das Buch zu nehmen und mit einem Minimum an Vorbereitung direkt mit dem Abenteuer zu beginnen.

Puh! Bedenkt bitte, dass das nur ein paar der Oberkategorien sind, die ihr im Pathfinder vielleicht finden werdet. Ich habe es schon mal erwähnt, aber das, was mich persönlich am meisten an der Pathfinder-Serie fasziniert, ist unsere Freiheit, die Artikel zu veröffentlichen, die gerade sinnvoll sind, und das unabhängig davon, ob sie in irgendeine bereits existierende Kategorie hineinpassen oder nicht. Es ist herrlich, etwas von Grund auf neu zu bauen und dabei  nach Belieben Experimente durchführen zu können. Ich glaube fest daran, das jeder, speziell der Leser, gewinnt, wenn wir die Frage eines Autors: „Wie ausführlich sollte Abschnitt xxx sein? Mit dem Satz: „So ausführlich wie nötig.“ beantworten können.

James Sutter, stellvertretender Redakteur, Pathfinder

zum Abschluss ein paar Zeichnungen von zwei der neuen ikonischen Charaktere, wie sie ihn ähnlicher Form (natürlich mit anderen Charakteren) schon im Dungeon bei den ersten Aps verwandt wurden. Das dritte ist eine Zeichnung des Endgegners des ersten Aps.

Der Kämpfer:
(http://paizo.com/image/product/secondary/Pathfinder/Pathfinder1_Fighter02_200.jpg) (http://paizo.com/image/product/secondary/Pathfinder/Pathfinder1_Fighter02_200.jpg)
Seoni, die Hexenmeisterin:
(http://paizo.com/image/product/secondary/Pathfinder/Pathfinder2_Sorceress01_200.jpg) (http://paizo.com/image/product/secondary/Pathfinder/Pathfinder2_Sorceress01_200.jpg)
Kharzoug, der Magier:
(http://paizo.com/image/product/secondary/Pathfinder/KarzougWizard01_200.jpg) (http://paizo.com/image/product/secondary/Pathfinder/KarzougWizard01_200.jpg)

Links: der Paizo-Blog (http://paizo.com/paizo/blog)

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen, Tom Ganz,Stefan Beate, guennarr
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 17.05.2007 | 21:21
Das Wiedererwecken der Runenherrscher

Oder „Wie man sich von einem TPK erholt und es aussehen lässt, als wäre es von vorn herein so geplant“

Es war einmal vor langer Zeit… Ich leitete eines meiner Lieblingsabenteuer „White Plume Mountain“ für meine Spieler und sie hatten ziemlichen Mist gebaut, waren von einander getrennt worden und landeten schließlich alle unter der Geisteskontrolle eines bestimmten Vampirs, der einen bestimmten Hammer bewacht. Nun, ich wollte es zwar nicht zugeben, aber das Ganze roch nach einem TPK (Total Party Kill – ganze Gruppe stirbt). Daher nahm ich eine Anleihe von einem anderen meiner Lieblingsabenteuer „The Mud Sorcerer’s Tomb“ (ein berühmtes Abenteuer aus der Zeitschrift „Dungeon“) und führte eine uralte Gemeinschaft von Nekromanten zwischen den Sitzungen ein. Als wir uns das nächste Mal trafen, wurden die dominierten SC’s von ihrem neuen Vampirherrscher ausgeschickt, den ersten von mehreren schlafenden Magiern aus einer vergessenen Zeit zu erwecken. Sie ließen einen heraus, allerdings entkamen sie dann der Verzauberung und verwandten den Rest der Kampagne darauf, das wieder rückgängig zu machen, was sie getan hatten. Aber die Idee war zu gut, sie von meinen Spieler wieder gerade biegen zu lassen. Sie schafften es einen der uralten Magier zu besiegen, aber nachdem einer erwacht war, kamen die Anderen in einer Art von Dominoeffekt zurück. Heute sind in meiner Welt einige Nationen unter der Herrschaft dieser wiedergeborenen Nekromanten, und alles nur weil in meiner Studienzeit ein paar Freunde von mir ihren Rettungswurf vermasselt haben.

Und nun weitet sich dieses schicksalhafte Ereignis auch auf Pathfinder aus. Die uralten Runenherrscher von Thassilon haben sich zu einer eigenständigen einzigartigen Macht­gruppierung entwickelt, aber ihre Entstehung verdanken sie jenem schicksalhaften Tag tief unter dem berühmtesten Vulkan des Genres. Weiter unten finden sich ein paar meiner Notizen zum Wesen der Runenherrscher und Thassilon. Ein Warnung an alle, die die Kampagne „Der Aufstieg der Runenherrscher (Rise of the Runelords)“ noch spielen wollen: Achtung! Es folgen Details aus der neuen Kampagne!
Die Runenherrscher

Im ersten Text im Blog über Pathfinder hatte ich erwähnt, dass wir ein ganzes Gebiet für die Kampagne „Der Aufstieg der Runenherrscher“ erschaffen mussten. Tatsächlich war das Ganze etwas komplizierter. Wir mussten nämlich ZWEI Regionen entwerfen. Die eine davon ist Varisia, das Reich, in dem der Abenteuerpfad stattfindet. Die Andere ist Thassilon, das vergangene Imperium, welches sich über einen Großteil dieses Teils der Welt erstreckte. Ein Imperium, welches zu seinem Höhepunkt von sieben mächtigen Magiern regiert wurde, die Runenherrscher genannt wurden.

Thassilon war ein weitläufiges Imperium, ungefähr von der Größe der westlichen Hälfte der U.S.A. Die Runenherrscher waren wahnsinnige Arkanisten, die die Magie verwendeten, um ihre eigenen dekadenten Laster zu schüren. Sie schmiedeten Allianzen mit den Drachen und versklavten die Riesen, indem sie die Geheimnisse der Magie der Runen und Glyphen anwendeten, die sie von den Abolethen gestohlen hatten. Mit den versklavten Armeen der Riesen erbauten die Magier von Thassilon immense Gruften, magische Konstrukte von enormer Größe und erstaunliche Monumente, die bis heute Bestand haben, stumme Zeugen eines geheimnisvollen Zeitalters, das weit in der Vergangenheit liegt. Aber es kam, wie es für Imperien kommen musste, Thassilon zerfiel. Die Gründe für den Untergang bleiben ein Geheimnis, aber als das Ende näher rückte, zogen sich die sieben Runenherrscher zurück in ihre größten Monumente und schlossen sich ein in ihre Gruften, ihren Untergebenen die Anweisungen mitgebend, sie zu einem Späteren Zeitpunkt wieder zu befreien, um ihr Imperium zurück erlangen zu können. Aber leider wurden die Diener von Thassilon versklavt oder getötet. Niemand blieb übrig die Runenherrscher zu erwecken, und so schlummerten die Magierkönige zahllose Zeitalter.

Tugenden des Herrschens, Sünden der Magie

Als Thassilons Stern emporstieg, hielten die Runenherrscher Reichtum, Fruchtbarkeit, ehrlichen Stolz, Überfluss, eifriges Streben, rechtschaffener Ärger und wohl verdiente Ruhe als Tugenden des Herrschens in Ehren – Belohnungen, an denen man sich erfreuen kann, weil man sich in einer Position von Macht und Verantwortung befand. Aber die Runenherrscher ließen die positiven Aspekte dieser Eigenschaften bald hinter sich und wandten sich Habgier, Lust, Hochmut, Völlerei, Neid, Zorn und Trägheit zu als Preis des Herrschens. Heute, lang nach dem Untergang von Thassilon, sind die ursprünglichen sieben Tugenden als Todsünden bekannt, obwohl nur ein paar Gelehrte, die das vergangene Thassilon studierten, über ihre wahre Herkunft bescheid wissen.

Die Magie der Runenherrscher bezog sich stark auf diese sieben Kategorien, so weit, dass sie zu eigenen Schulen der Magie entwickelten. Jeder Runenherrscher war ein spezialisierter Magier. Sieben Schulen der Magie wurden von ihnen anerkannt (dabei wurden Erkenntniszauber mit der Allgemeinen Zaubern in einen Topf geworfen), und jede Schule entsprach einer der sieben Sünden. Ein Thassilonische Magier wählte eine Sünde aus, wenn er sich für eine Schule spezialisierte, und dies bestimmte seine verbotenen Schulen wie folgt:

Neid
Schwerpunkt auf der Unterdrückung von Magie, außer der Eigenen
Spezialisierung: Bannzauber
Verbotene Schulen: Hervorrufung und Nekromantie

Trägheit
Schwerpunkt auf dem Herbeirufen von Dienern und Untergebenen, die Aufgaben für einen erledigen, und der Anwendung von Magie, um bei Bedarf das zu erschaffen, was man braucht.
Spezialisierung: Beschwörung
Verbotene Schulen: Hervorrufung und Illusion

Lust
Schwerpunkt auf der Anwendung von Magie, um andere zu kontrollieren und zu berherrschen, dass sie deine Begierden befriedigen, und auf der Kontrolle des Bewusstseins, der Emotionen und des Willens anderer Kreaturen.
Spezialisierung: Verzauberung
Verbotene Schulen: Nekromantie und Verwandlung

Zorn
Schwerpunkt auf der zerstörerischen Macht der Magie und der Anwendung der Magie, um zerstörerische Kräfte zu lenken.
Spezialisierung: Hervorrufung
Verbotene Schulen: Bannzauber und Beschwörung

Hochmut
Schwerpunkt auf der Anwendung von Magie, um die eigene Erscheinung und deinen Herrschaftsbereich mit Hilfe von Tricks und Illusionen vollkommen erscheinen zu lassen.
Spezialisierung: Illusion
Verbotene Schulen: Verwandlung und Beschwörung

Völlerei
Schwerpunkt auf der Anwendung von Magie zur Manipulation des eigenen Körpers, um einen niemals endenden Durst nach Leben aufrecht zu erhalten.
Spezialisierung: Nekromantie
Verbotene Schulen: Verzauberung und Bannzauber

Habgier
Schwerpunkt auf der Anwendung von Magie, um Dinge in Objekte größeren Wertes zu verwandeln und zur Verbesserung des eigenen Körpers.
Spezialisierung: Verwandlung
Verbotene Schulen: Verzauberung und Illusion
Der große böse Endgegner

Obwohl „Aufstieg der Runenherrscher“ viele unterschiedliche Aspekte des versunkenen Imperiums von Thassilon und seiner bösen Herrscher behandelt, war uns von Anfang klar, dass wir uns nur auf einen Runenherrscher als Oberbösewicht für die Kampagne konzentrieren wollten. Es ist zum einen besser, einen Gegner für die Spielercharaktere zu haben, den sie hassen und verfolgen können, zum anderen, dadurch dass die anderen sechs Runenherrscher so gut wie gar nicht detailliert wurden, lassen wir viel Freiraum für die weitere Entwicklung des Abenteuerpfads und für unsere gesamte Kampagne. Uns war außerdem klar, dass, um seinen hinterhältigen Plan auszuführen, dieser Runenherrscher die Seelen der Kreaturen ernten würde, die seiner favorisierten Sünde zum Opfer gefallen sind.

Aber dennoch – welcher Sünde sollten wir den Vorzug geben?

Zorn schien die offensichtliche Wahl, denn wer kann sich nicht einen explosionsgeladenen bösen Buben mit Feuer im Blut und Blitzen als Haaren vorstellen(das ist vielleicht etwas übertrieben, aber die Idee dahinter wird schon klar). Zorn passt auch gut zu den Riesen, die wir verwenden wollten, aber der Ansatz brach zusammen, als wir das Thema des zweiten Abenteuers darauf anwenden wollten, in dem eine Gruppe von Mördern bekannte Bürger töten. Hätten wir Zorn gewählt, würden sie sich nur gegenseitig umbringen.

Dann fiel unser Blick auf Lust. Eine geniale Sünde, um einen Bösewicht drauf aufzubauen, und es passt hervorragend zum zweiten Abenteuer in einer Manier, wie bei Jack the Ripper. Dann kamen wir zurück zu unseren Riesen. Diese Kerle sind hünenhafte bedrohliche Rohlinge. Nicht gerade bekannt für ihren Sexappeal und was auch immer. Damit war Lust auch vom Tisch (allerdings taucht sie im Gamemastery-Modul „Seven Swords of Sin“ (http://paizo.com/store/v5748btpy7wiz) – übersetzt: „Die Sieben Schwerter der Sünde“ auf).

Und dann stießen wir auf Habgier. Mit dem Runenherrscher der Habgier hatten wir einen großen bösen Endgegner, der schon von vorn herein mit einem Weg der Versuchung ausgestattet war, um Untergebene zu gewinnen: er war stinkreich. Riesen kann man sich sehr einfach als gierige Gesellen vorstellen, und auch unsere Mörder, die Politiker und Kaufleute (und vielleicht auch ein paar Abenteurer wie die Spielercharaktere!) belauerten und töteten, passten perfekt. Dies gab uns auch einige interessante Optionen, als wir sein Aussehen entwarfen. Edelsteine in Knöchel und Stirn eingelassen! Tätowierungen aus Gold! Und wenn wir unsere Arbeit gut machten und unser Runenherrscher der Habgier als sehr effektiver Bösewicht dasteht, werdet ihr die Sorgenfalten auf der Stirn eurer Spieler sehen, wenn ihr sie am Ende des Abenteuerpfades daran erinnert, dass es noch sechs andere Runenherrscher gibt. Runenherrscher, die mit viel gewalttätigeren Sünden als Habgier in Verbindung gebracht werden...

Und so wurde Karzoug, Runenherrscher der Habsucht, unser erster Oberbösewicht von Pathfinder. Da unten, am Ende des Artikels, das ist er. Sieht doch noch ganz gut aus für jemand, der wohl über tausend Jahre alt sein dürfte, oder?



James Jacobs
Pathfinder Chefredakteur

(http://paizo.com/image/product/secondary/Pathfinder/Pathfinder0_Karzoug_320.jpg) (http://paizo.com/image/product/secondary/Pathfinder/Pathfinder0_Karzoug_320.jpg) 

Übersetzung: Oliver von Spreckelsen
Lektorat: guennarr, Stefan Beate
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 22.05.2007 | 21:13
(http://paizo.com/image/product/secondary/Pathfinder/Pathfinder0_400.jpg) (http://paizo.com/image/product/secondary/Pathfinder/Pathfinder0_400.jpg)

Was der Zuckerguß für den Kuchen ist, sind die Monster für Pathfinder

    Montag, der 23. April 2007

    Ich habe nie ein Geheimnis aus meiner Faszination für Monster gemacht. Ich liebe sie. Ich kann gar nicht genug von ihnen bekommen. Werde ich jemals alle Monster verwenden, die ich im Laufe meiner jahrzehnte anhaltenden RSP-Begeisterung gesammelt habe? Sicher nicht. Aber ich würde kein Einizges wieder hergeben wollen.

    Im Gegensatz zu magischen Gegenständen oder Zaubersprüchen sind neue Monster Dinge, die ein SL in ein Spiel einführen kann, ohne Angst zu haben, dass sie seine Kampagne stören könnten. Sollten sie sich als zu langweilig erweisen (wie es in meiner Kampagne mit einem fliegenden geifernden Eradu der Fall war – einer Kreuzung aus Warzenschwein und Hai, der als "neuer Landhai" gedacht war, sich dann aber als Monster mit Glaskinn entpuppte, das schon beim ersten Treffer zu Boden ging), so ist es ein Leichtes sie nie wieder zu verwenden. Sollten die PCs allerdings erst einmal magische Gegenstände oder neue Zaubersprüche erhalten haben, so sind diese, ohne viel Würfelwerfen und vor allem Tränen nicht so leicht aus der Kampagne zu entfernen.

   Mit Pathfinder nehmen wir uns des neuen Monsters komplett an. Jede Ausgabe wird ein Bestiarium enthalten, das etwa sechs neue Monster vorstellen wird. Einige davon werden im Abenteuer derselben Ausgabe zu bewundern sein, während andere dafür gedacht sind, der neuen Kampagnenwelt eine besondere Note zu verleihen. Ein paar mögen gar ein Ausblick auf spätere Abenteuer-Pfade sein. Einige werden realen Mythen zu Grunde liegen, andere kryptozoologischen Berichten, und wieder andere werden komplett den Gedanken unserer Autoren entsprungen sein. Ich hoffe wir alle werden in den kommenden Monaten neue Lieblingsmonster haben.

    Aber nur über die Monster zu reden ist nicht genug. Wir haben noch keine Bilder der sechs neuen Monster die in der ersten Ausgabe des Pathfinders, „Burnt Offerings“, zu finden sein werden, aber wir haben Beschreibungen. Während in vielen Fällen die Namen dieser Monster momentan nur als Platzhalter gelten, stehen deren Beschreibungen jedoch fest. Schaut sie Euch an (Achtung: wie es bei vielen dieser Blogs der Fall ist, enthält der nun folgende Text Spoiler!).
   
Speicherrauner (Attic Whisperer)
    Dieses untote Ding ähnelt dem Skelett eines Kindes mit den Pfoten und dem grinsendem Schädel eines Fuchses. Es ist Grau und mit Spinngeweben bedeckt. Staub fällt unaufhörlich aus seinem Mund. Es hält eine zerlumpte ausgestopfte Puppe in seinen fuchsartigen Skeletthänden, deren Augen mit Nadeln durchstoßen sind. Die Kreatur trägt ein leicht verbranntes Nachthemd, und gleicht einem Kind das in seinem Bett verbrannt sein möge.
   
Riesengecko
    Es gibt zwei Rassen des riesigen Geckos in Varisia. Die erste hat die Größe eines kleinen Pferdes oder Ponys und ist vom Kopf bis zum Schwanz ungefähr 2,40m lang. Seine Augen sind strahlend blau und sein Körper hell gefärbt. Sein offener Mund enthält hunderte kleiner Giftzähne, und seine Füße haben große flache Zehen.
    Die zweite Rasse ist viel größer und muskulöser, und ungefähr 14 Fuß lang von der Schnauze bis zum Schwanz. Dieser Gecko hat Hörner und einen Stachelkamm, der seinen Rücken entlangläuft. Seine Augen sind hellrot und grüner Geifer sabbert aus seinem Maul, was auf einen giftigen Biss schließen läßt.
   
Goblin-Hund
    Obwohl Goblins Warge, Wölfe und Riesengeckos reiten, wenn sie sie bekommen können, müssen die meisten Goblins doch mit diesen verstörenden Reittieren vorlieb nehmen. Goblin-Hunde sind wie geschmeidige Windhunde geformt,  haben aber  eine rattenartige Schnauze und einen rattenartigen Schwanz. Sie teilen außerdem den Hass ihrer Reiter und Meister auf richtige Hunde. Ihre Vorderpfoten sind winzige, schwarze, rattenartige Hände und sie sind ständig am Knurren und Geifern
   
Goblin-Schlange
    Dieses fremde, schlangenartige Ungeheuer ist ungefähr 2 Meter lang und um die Wurzeln eines Baums aufgerollt, die aus einer Höhlendecke herausragen. Die Schlange hat einen schwarzen Körper mit einem dünnen Streifen entlang seiner Flanke. Auf seinem Rücken ist ein winizger Hörnerkam zu sehen. Der Kopf ist der eines Goblins, jedoch ohne Ohren und mit einer gespaltenen Zunge. Er hat große, weiße Schlangenaugen und im Mund sind Giftzähne zu sehen. Einige Weise meinen, dass Goblin-Schlangen ausgemergelte, deformierte Nagas seien, während die meisten Goblins glauben, dass es wiedergeborene Helden sind, die auf diese Welt zurückgeschickt wurden, um die Feinde der Goblins zu bestrafen.
   
Runenbrut (Runespawn)
Humanoid aber deformiert, schockiert dieser ausgezehrte Horror mit unnatürlich langen Armen und Beinen. Jeweils zwei Finger und der Daumen der Hände enden in Krallen und ihre Beine haben die Form von Hundebeinen. Die Runenbrut ist in Fetzen gekleidet, die den größten Teil ihrer Haut freilassen; Venen pulsieren über dem ganzen Körper und formen dunkelblaue oder rote Muster die wie verzerrte Runen aussehen.
Ihre Haut ist blaß und haarlos. Die Köpfe der Runenbrut sind seltsam verlängert. Flache Schlitze deuten eine Nase an und sie haben hervortretende, rote Augen, ohne sichtbare Augenbrauen.
Trotz all dieser Schrecklichkeit bleiben ihre Mäuler doch die verstörenste Ansicht, denn ihr langer Kiefer teilt sich am Kinn in zwei Mandibeln, an denen sich kleine, dreifingrige Hände winden und krümmen, bereit, jederzeit leckere Happen in eine Kehle mit einer sich rekelnden Zunge zu werfen.
   
Der Teufel von Sandspitze
Dieses Kriechtier ist hauptsächlich auf die nordostamerikanische Legende des Teufels von Jersey zurückzuführen.  Die Sandspitzen -  Variante dieses Monsters gleicht einem schrecklichen, pferdeähnlichen Wesen mit einem mit Reißzähnen gespickten Maul, großen Fledermausflügeln und einem reptilienartigen Schwanz. Der Teufel von Sandspitze ist eine der bekanntesten, örtlichen Legenden und es wird gemunkelt, das er von einer Frau geboren wurde, die von Lamashtu, der Göttin der Monster und des Wahnsinns verflucht wurde. Obwohl seit langem eine hohe Belohnung auf ein lebendiges Exemplar ausgesetzt ist, wurde niemals eines gefangen. Doch wenn Jäger oder Reisende verloren gehen und vermisst werden, dauert es nicht lange, bis man es dem Teufel von Sandspitzezuschreibt.

    James Jacobs
    Pathfinder-Chefredakteur

Übersetzung: Tom Ganz
Lektorat: guennarr, Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 28.05.2007 | 15:58
Der folgende Blogeintrag hat zwar nicht direkt mit Pathfinder zu tun (sondern mit den Game Mastery Modules, bei denen es sich um Einzelabenteuer handelt, die in derselben Welt spielen), aber wir wollten euch die Kobolde nicht vorenthalten.

(http://paizo.com/image/product/secondary/Modules/D1-Cover-Small-DnS-filter_400.jpg) (http://paizo.com/image/product/secondary/Modules/D1-Cover-Small-DnS-filter_400.jpg)

Heil dem König
Mittwoch, der 25. April 2007
Kobolde gibt es nun schon sehr lange. Von ihrer Darstellung als rattenähnliche kleine Hundemenschen in früheren Versionen des Spiels bis zu ihrer derzeitigen Erscheinungsform als drachenartige Echsen gehörten diese Wesen zu den beliebtesten Unruhestiftern im Spiel. Gewöhnlich werden sie als heimtückische, hinterhältige Fallensteller dargestellt; doch haben sie außerdem eine Geschichte als niedliche, mitleiderregende Monster, die um ihren Platz im Dungeon kämpfen müssen, wobei sie sich oft am unteren Ende der Nahrungskette wiederfinden. Als wir daher nach einem Monster mit Kultcharakter als Auftakt für unsere 32-seitigen Abenteuermodule suchten, waren die Kobolde eine leichte Wahl.

Wir konnten uns allerdings nicht einfach auf den traditionellen Kobold einigen, da wir doch die Chance dazu sahen, viel mehr zu erreichen als das. Als wir unsern Senior Art Director Sean Glenn damit beauftragten, das alte, etwas uninteressante Monster neu zu erschaffen und ihm eine Auffrischung zu verpassen, wurden all unsere Erwartungen vom Ergebnis weit übertroffen. (Sean gibt seinerseits bereitwillig zu, Sam, den hässlichsten Hund der Welt, als Vorlage benutzt zu haben.  Könnt ihr die Ähnlichkeit erkennen?  (http://ww1.prweb.com/prfiles/2005/11/22/314319/SamUgliestDogLulu.jpg) Diese Wesen sind gemeiner, garstiger und definitiv böser und haben damit das gewisse Etwas, was sie vom Durchschnitt abhebt. Sie haben Stil. Um euch eine Ahnung davon zu geben, präsentieren wir im folgenden ein paar der Kobolde aus “Crown of the Kobold King (Die Krone des Koboldkönigs“ (http://paizo.com/store/v5748btpy7wix).

(http://paizo.com/image/product/secondary/Modules/9-Merlokrep_160.jpg) (http://paizo.com/image/product/secondary/Modules/9-Merlokrep_160.jpg)
Die Herrschaft Merlokreps, des allmächtigen Drachenkönigs der Kobolde vom Stamm der wahren Schuppen und ersten seines Namens, stand schon von seiner Krönung an unter einem schlechten Stern. Aber die feste Entschlossenheit, mit der er seine 18 Geschwister ermordete und sich so den Weg zum Thron ebnete, hat seinen Stamm durch alle unglücklichen Vorkommnisse, durch die Angriffe vonseiten ihrer neuen monströsen Nachbarn und sogar durch die durch diese Dinge ausgelösten mörderischen Zornesausbrüche des Königs selbst  hindurch zusammengehalten. Merlokrep ist jederzeit froh darüber, Besuchern einen Ehrenplatz als „Große Opfer für die Krone“ anzubieten. Nur zu gerne teilt er Wein und Speisen mit ihnen, nur um sie anschließend aufzuschlitzen und ihnen die Herzen aus der Brust zu reißen.

(http://paizo.com/image/product/secondary/Modules/Deschamps-Kobold-scared_103.jpg) (http://paizo.com/image/product/secondary/Modules/Deschamps-Kobold-scared_103.jpg)
Vreggma, die Hauptgemahlin des Königs und „die Einzige, der es erlaubt ist, an seiner Großartigkeit herumzunörgeln“, betrachtet mit Vorliebe ihr eigenes Spiegelbild. Ihre ständige Suche nach glänzendem „Glitter-Glitter“ brachte ihrem König eine nahezu endlose Menge an Ärger ein und endete darin, dass über die Jahre hinweg ein Drittel ihres Stammes bei ohne Sinn und Verstand vorgenommenen Ausgrabungen, um Erze zu finden, ums Leben kam. Jeden, der ihren Bau betritt, versucht sie auf der Stelle mit ihrer Koketterie zu verführen. Wenn aber ihre Annäherung zurückgewiesen wird oder jemand ihre Sammlung glänzenden „Glitter-Glitter“ bedroht, rettet sie sich in eine geifernde Raserei, die ihre liebliche Fassade lügen straft und greift mit aller Bösartigkeit, die ihr zur Verfügung steht, an.

(http://paizo.com/image/product/secondary/Modules/6-Sacrifice_300.jpg) (http://paizo.com/image/product/secondary/Modules/6-Sacrifice_300.jpg)
Jekkajak ist der Schamane des Stammes der wahren Schuppen und wird von vielen „Der mehr vergisst, als alle anderen wissen“ genannt. Seine geheimnisvollen Prophezeiungen werden vom Rest seines Stammes sehr ernst genommen. Zumindest, solange er wach ist. Jekkajak sieht wie die wandelnde Leiche eines Kobolds aus, deren vom Alter verwitterte weiße Schuppen direkt über den Knochen zu liegen scheinen. Seine mickrige, Skelettschnauze enthält einen einzigen Zahn; ständig trieft Spucke heraus. Seine milchigen Augen fokussieren sich dann und wann von neuem auf seine Umgebung.

(http://paizo.com/image/product/secondary/Modules/Deschamps-Kobold-crafty_160.jpg) (http://paizo.com/image/product/secondary/Modules/Deschamps-Kobold-crafty_160.jpg)
Lekmek, der grausame Vorarbeiter der Bergwerke Merlokreps, schindet auf der Suche nach „glänzendem Glitter-Glitter“ für Vreggma Scharen von Sklaven zu Tode. Traurigerweise gehört Gold nicht zu den Schätzen, die man in seinen armseligen Minen finden kann, deren Wände stattdessen mit Eisenadern durchzogen sind. Vreggmas Unzufriedenheit aufgrund des Goldmangels ist für Merlokrep die Quelle ständiger Kopfschmerzen, der im Gegenzug seinen Frust an Lekmek auslässt. Der Vormann macht dem Ärger, der sich so bei ihm ansammelt, dadurch Luft, dass er stündlich an seinen Sklaven Prügelstrafen durchführt.


Eines noch zum Abschluss: Eigentlich hat es nie richtig Sinn gemacht, dass alle Kobolde von braungrauer Hautfarbe sein sollten. Da die chromatischen Drachen in fünf Farben unterteilt werden, erschufen wir fünf verschieden gefärbte Koboldvarianten. Aber als unser Künstler seine Kunstwerke einreichte, entdeckten wir, dass wir nicht fünf, sondern sogar sechs Farben hatten.  Was zur Schlussfrage führt: Was sollen wir mit dem hier machen?

(http://paizo.com/image/product/secondary/Modules/Deschamps-Kobold-happy_160.jpg) (http://paizo.com/image/product/secondary/Modules/Deschamps-Kobold-happy_160.jpg)

Wenn Ihr eine Idee habt, postet sie in unserem  Forum (http://paizo.com/paizo/messageboards/gameMastery/modules/whatShouldWeDoWithTheYellowKobold) und teilt sie uns mit.

Jeremy Walker, stellvertretender Redakteur,
   GameMastery

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Stefan Beate, Oliver von Spreckelsen

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 3.06.2007 | 12:07
Ihr Götter!

Als wir uns dazu entschlossen, sowohl die Pathfinder- als auch die GameMastery-Abenteuermodule in ein und derselben einzigartigen Welt anzusiedeln, war mit das Erste, mit dem wir uns befassen mussten, die Götterwelt. Wie Pathfinder-Chefredakteur James Jacobs immer wieder bemerkt, ist das Spiel ohne aufregende Götter weitaus weniger interessant, und das gilt nicht nur für Kleriker. Bevor man sich über eine andere Person oder Kultur ein Bild machen kann, muss man sich darüber klar sein, wer die Fäden in der Hand hält (oder zumindest was diese Person denkt, wer dies tut). Den Antworten in unserem  "What do you want to know about Pathfinder?" (http://paizo.com/paizo/messageboards/pathfinder/general/pollWhatPartOfPathfinderDoYouWantToKnowMoreAbout)-Thread (Was wollt Ihr über Pathfinder wissen?) nach zu urteilen, denken viele von euch genauso.

Da die Götter einer Kampagnenwelt eine so zentrale Rolle spielen, hatte jeder des Designteams (und eine ganze Menge Leute mehr, die genau genommen nicht dazu gehören) eine Meinung zu dem Thema. Oh, wie häufig wurde an langen Freitagnachmittagen diskutiert, ob die Liebesgöttin zwangsläufig guter Gesinnung sein sollte oder man ihr stattdessen die Domäne der Tricks zusprechen sollte. Ob die Götter die verschiedenen Völker erschufen oder die einzelnen Völker durch ihren Glauben die Götter. Ob Druiden einer Gottheit bedürfen und wenn dies der Fall ist, ob auch Kleriker diese verehren können. Wie man eine Erntegottheit interessant genug gestalten kann, dass man als Spieler tatsächlich den Wunsch verspürt, einen ihrer Kleriker zu spielen.

Am Ende trennte sich die Spreu vom Weizen und unser erschöpftes Team hielt eine Liste von 20 Gottheiten in Händen, die eine solide Basis bildeten, welche so beschaffen ist, dass es nicht schwer fallen würde, ihr weitere geringere Götter hinzuzufügen. Obwohl die meisten der Namen und viele der Konzepte komplett von Jacobs’ erschöpfend dokumentierten eigenen/hausgemachten Spielwelt geklaut sind (wir reden hier von hunderten von Seiten), hat jeder von uns der Ergebnisliste ein paar Pinselstriche hinzugefügt..

Während die Götterwelt ausführlicher im  Rise of the Runelords Player's Guide (http://paizo.com/store/v5748btpy7xpx) beschrieben wird, der im Sommer als Druckversion und kostenloser Download erscheinen wird, wollten wir euch zuerst einen kleinen Vorgeschmack hier in unserem Blog geben. Im Folgenden findet ihr einen kleinen Übersicht der sechs Götter mit den meisten Anhängern in Sandspitze, dem Schauplatz des ersten Abenteuers des Rise of the Runelords-Abenteuerpfades.


Erastil, der Meisterschütze
RG Gott der Landwirtschaft, der Jagd, des Handels und der Familie
Domänen: Gutes, Ordnung, Pflanzen, Tiere
Bevorzugte Waffe: Langbogen

Saranrae, die Morgenblume
NG Göttin der Sonne, der Erlösung, der Ehrlichkeit und der Heilung
Domänen: Feuer, Gutes, Heilung, Sonne
Bevorzugte Waffe: Krummsäbel

 (http://paizo.com/image/product/secondary/Pathfinder/holysymbol_400.jpg) (http://paizo.com/image/product/secondary/Pathfinder/holysymbol_400.jpg)

Shelyn, die Ewige Rose
NG Göttin der Schönheit, der Künste, der Liebe und der Musik
Domänen: Glück, Gutes, Luft, Schutz
Bevorzugte Waffe: Glefe

Desna, die Melodie des Nachthimmels
CG Göttin der Träume, der Sterne, der Reisenden und des Glücks
Domänen: Chaos, Gutes, Glück, Reisen
Bevorzugte Waffen: Sternenmesser

Abadar, Meister der Ersten Kammer
RN Gott der Städte, des Wohlstandes, der Händler und des Gesetzes
Domänen: Erde, Ordnung, Reisen, Schutz
Bevorzugte Waffe: Armbrust

Gozreh, der Wind und die Wellen
N Gott der Natur, des Wetters und der See
Domänen: Luft, Pflanzen, Tiere, Wasser
Bevorzugte Waffe: Dreizack


Natürlich bedarf jede gute Götterwelt viel mehr als einer simplen Auflistung von Domänen und jede dieser Gottheiten hat ihre oder seine Eigenheiten und eine Hintergrundgeschichte, die in zukünftigen Pathfinder-Produkten bis ins kleinste Detail durchleuchtet werden wird… aber hierzu später mehr. Schaut wieder rein, wenn es  mehr Informationen in den kommenden Wochen über die Götter geben wird. Wie immer schätzen wir es über alle Maßen, eure Fragen und Meinungen in den Foren zu lesen.

James Sutter, stellvertretender Redakteur, Pathfinder

Übersetzung: David Siegel
Lektorat: Oliver von Spreckelsen, Björn Arnold
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 14.06.2007 | 12:23
Puh, lange Pause, aber ab sofort gehts (hoffentlich wieder schneller) weiter, diesmal mit einem bissl was für die Augen.

(http://paizo.com/image/product/secondary/Pathfinder/PathfinderDesktop-1_500.jpg) (http://paizo.com/image/product/secondary/Pathfinder/PathfinderDesktop-1_500.jpg)

Pathfinder Hintergründe für euren Bildschirm

Montag, 30. April 2007
Und nun, auf Grund zahlreicher Anfragen… Pathfinder-Bildschirmhintergründe! Zwar hat ein Bildschirm eine gänzlich andere Größe als ein Buch, und sicherlich sind Details im Design noch nicht wirklich festgelegt, aber diese drei Bilder sind wohl bisher die beste Vorschau, wie die ersten drei Titelbilder von Pathfinder (einschließlich dem alternativen Titelbild für Band 1) später aussehen werden. Warum ladet ihr nicht einfach eins von diesen Bildern herunter und benutzt es als Wallpaper, während ihr auf die Veröffentlichung von „Verbrannte Opfergaben“ (Burnt Offerings) wartet?  Unserer Meinung nach kann schließlich jeder etwas mehr Kunst von Wayne Reynolds in seinem Leben gebrauchen…


Hintergrund #1: 1024x768 (http://paizo.com/image/product/secondary/Pathfinder/PathfinderDesktop-1_1024x768.jpg), 1280x960 (http://paizo.com/image/product/secondary/Pathfinder/PathfinderDesktop-1_1280x960.jpg)
Hintergrund #2: 1024x768 (http://paizo.com/image/product/secondary/Pathfinder/PathfinderDesktop-2_1024x768.jpg), 1280x960 (http://paizo.com/image/product/secondary/Pathfinder/PathfinderDesktop-2_1280x960.jpg)
Hintergrund #3: 1024x768 (http://paizo.com/image/product/secondary/Pathfinder/PathfinderDesktop-3_1024x768.jpg), 1280x960 (http://paizo.com/image/product/secondary/Pathfinder/PathfinderDesktop-3_1280x960.jpg)
James Sutter, stellvertretender Redakteur, Pathfinder

Übersetzung: Oliver von Spreckelsen
Lektorat: David Siegel
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 18.06.2007 | 19:13
Wem  das Kampagnenkonzept der Pathfinder-Serie nicht zusagt,  könnte vielleicht Gefallen an der parallel dazu erscheinenden GameMastery-Modulreihe finden, einer Reihe voneinander unabhängiger Abenteuer, die aber ebenfalls in der neuen Kampagnenwelt spielen. Das hier angekündigte Abenteuer spielt   am Rande Varisias und ist für Charaktere der 6. Stufe konzipiert.

(http://paizo.com/image/product/secondary/Modules/PZO9502-Final-Art_500.jpg) (http://paizo.com/image/product/secondary/Modules/PZO9502-Final-Art_500.jpg)

…Und der Drache kommt bei Nacht !

Freitag, 27. April 2007

Ich wollte nur mal kurz vorbeischauen  und euch einen Vorgeschmack auf das brandneue Cover geben, das gerade pünktlich zum Wochenende eingetroffen ist. Es heißt, ein Bild sage mehr als tausend Worte, aber ich wette, dass dieses hier mehr als 22.000 wert ist. Zufällig die Länge von Jason Bulmahns  W1: Conquest of Bloodsworn Vale  (http://paizo.com/store/v5748btpy7wiy)(W1 Die Eroberung des Blutschwurtals), wenn es fertig ist. In dem 32-seitigen Abenteuer treten die Helden gegen verkommene, bösartige Feenwesen an, um das Blutschwurtal zurückzuerobern und die Handelsrouten zwischen Varisia und dem Rest der Welt wieder freizukämpfen. Doch wie uns dieses wunderschön gestaltete Gemälde von WETA- und Savage Tide-Künstler Warren Mahy zeigt, sind böse Feen das kleinste Problem der Abenteuerer…

James Sutter,
stellvertretender Redakteur, Pathfinder

Übersetzung: David Siegel
Lektorat: Björn Arnold
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 24.06.2007 | 00:47
Mit seinen eigenen Worten
Mittwoch, 2. Mai 2007
Gestern abend ist Erik Mona, der Herausgeber, im #pathfinder IRC-Channel  auf dem Otherworlds Network vorbei gekommen, um mit den Fans offen über Pathfinder, GameMastery und die Anwesenheit von Gary Gygax am Paizostand beim nächsten GenCon zu sprechen. Nach dem Eintrag folgt eine Zusammenfassung des Chatlogs.
Wollt ihr an der Unterhaltuing selber teil­nehmen? In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch nachts (ca. 4-6 Uhr MESZ) ergibt sich Woche für Woche die Chance für Fans von Pathfinder, Autoren und gelegentlich auch uns Redakteure zu treffen und die Zukunft von Paizo, unseren Produkten, unserer Kampagnenwelt und mehr in Echtzeit zu diskutieren. Geht auf http://irc.otherworlders.org/chat/cf.php  (http://irc.otherworlders.org/chat/cf.php)und gebt #pathfinder als Channel an, oder leitet euer Chatprogramm (z.B. mIRC) nach:
SERVER: chat.psionics.net
PORT: 6667
CHANNEL: #pathfinder
Vielen Dank an EP Healy, einen Stammbesucher unseres Forums, das Log des Chats zusammenzufassen.
James Sutter, stellvertretender Redakteur, Pathfinder

EP Healy (Pathfinder Gründungsabonnent), Mittwoch, 2 Mai 2007, 11:15
Gestern abend ist Erik Mona, der Herausgeber von Paizo und Chefredakteur des Magazins Dragon, im #pathfinder IRC-Channel vorbei gekommen. Ich habe das gesamte Log, wie versprochen, aber hier ist eine kurze Zusammenfassung, was besprochen wurde (Zitate ohne Namensnennung wurden von Herrn Mona gemacht).

Betreff: Die GAMA Handelsmesse
“Die Distributoren waren sehr unterstützend, ebenso wie die Einzelhändler. Die ersten drei Ausgaben werden komplett umtauschbar sein, daher ermutigen wir sie, mehr zu bestellen, um eine große Nachfrage erfüllen zu können. Wenn die Nachfrage sich nicht einstellt, nehmen wir die Produkte wieder zurück.”

Betreff: Verhältnis von SL- zu Spielerinhalt in Pathfinder
“Wir teilen Pathfinder in zwei Hälften. Die erste Hälfte wird ein riesiges Abenteuer sein; die zweite besteht aus diversen Artikeln, die das Abenteuer unterstützen. Einige dieser Artikel werden sehr allgemeiner Natur sein, und auch über das Abenteuer hinaus sehr nützlich sein. Götterbeschreibungen im Stile von “Core Beliefs” werden zum Beispiel viele Informa­tionen für Spieler enthalten. Wir werden außerdem Monster in jeder Ausgabe haben, die weite Welt betrachten und andere lustige Sachen machen. Diese Inhalte sind allerdings nicht direkt nur auf Spieler ausgerichtet.”

“Das Spieler-Handbuch zum Aufstieg der Runenherrscher ist zu 100% sicher (für die Spieler), und wir werden uns anstrengen, die Berichte über Götter und andere Dinge so zu verfassen, dass man sie an die Spieler als Kopien geben kann.”

Frage von Sharoth: “Was für Regelkram wird es für die Spieler geben?”
Antwort von Erik Mona: “Das Spieler-Handbuch wird dem Spieler eine große Anzahl von Optionen geben, einschließlich einiger neuer Waffen, einiger Talente, die auf Gebieten basieren, und so weiter. Dies ist eine gute Frage für unser Forum, da das Personal von Pathfinder dort mehr Einzelheiten verraten kann.

Betreff: Monster
“Ich hatte heute Gespräche über das Orkproblem mit Jason Buhlmann und mit Clark Peterson.”
“Ich denke, dass fast alle ‘Grundregel’- (sprich ‘langweilig’) Monster von D&D eine Neuinter­pre­tation gebrauchen könnten, die sowohl Mythologie  als auch die Wurzeln aus der Ersten Edition in sich vereinen könnte”
“Die Reaktion auf die Pathfinder Goblins war sehr interessant.”
EP Healy schrieb: “Deine Abhandlung (vom letzten Jahr) über Drachen enthielt kabalistische Verbindungen (etwas über Siegel und so). Gibt es eine Chance, dass diese Elemente auch den Weg in Pathfinder finden werden?”
Erik Mona antwortete: “Vielleicht. Mike McArtor hat die Drachen als sein Spezialprojekt beansprucht, daher vermute ich, dass er eine andere Richtung einschlagen wird.”

Jlward schrieb: “Wer hat die Monster entworfen, die kürzlich bei euch im Blog beschrieben wurden? Ist dafür eine einzelne Person veratnwortlich oder war es eine Gemeinschaftsarbeit?”
Erik Mona antwortete: “Die sind in enger Zusammenarbeit entstanden. Im Falle der Goblins besprachen James Jacobs und Sean Glenn, der künstlerische Leiter, die Thematik der Monster und ihre visuellen Bestand­teile, was eine Beschreibung ergab, die wir “Zeichnungsbestellung” (Art Order) nennen. Sean schickte dies zu Wayne Reynolds, der diese erstaunlichen Viecher malte. Mit dem angefertig­ten Bild vor Augen schrieb James Jacons die ‘Witzigen Dinge’ als Post für das Pathfinder Blog. Der Rest ist Geschichte.”

Samuel Weiss schrieb: “Ich hoffe, dass Pathfinder-Elfen einen ordentlichen neuen Ausdruck finden.”
Erik Mona antwortete: “Elfen sind schwierig, weil es bestimmte Elemente gibt, die Leute, die gerne Elfen spielen, nicht angetastet haben mögen. Gleiches gilt für Zwerge. Diese Art von Rollen gefallen meiner Erfahrung nach einem besonderem Typ Spieler. Typen, die Zwerge spielen, neigen dazu, sehr häufig einen Zwerg zu spielen. Genauso Magier, ehrlich, aber aus anderen Gründen.”
“Ich mache mir nichts aus dem Ansatz ‘Elfen als Indianer im Wald’. Ich bin ein Fan von lako­nischen, verweichlichten Elfen. Ich mag auch die Idee, dass sie im Allgemeinen emotionslos oder zumindest irgendwie unbeeinflusst sind, aber wenn ihr Zorn einmal erwacht ist, sind sie fähig zu heftigsten Stimmungsschwankungen.”
Samuel Weiss schrieb: “Was ich absolut verachte, sind diese megapatriachalischen Elfen, die der gesamten Schöpfung Kultur und Magie gaben.”
Erik Mona antwortete: “Ja, das ist schwach. Die vielleicht größten Magien der Menschen wurden entwickelt, um den Einfluss der Elfen zu überwinden. Ein Anspruch auf ein Monopol ist absurd. Sicher würden die Abolethen da anderer Meinung sein.”

Betreff: Prestigeklassen
“Ich bin sicher,dass wir ein paar neue Prestige­klassen einführen werden – wenn der Bedarf dazu entsteht. Aber es gibt schon VIELE davon in den Büchern von WotC und auch andernorts.
Rick Miller schrieb: “Ich würde gerne etwas mehr Fokus auf das Training für Prestigeklassen sehen. Ausbilder, die das Handwerk lehren können, und so.”
Erik Mona antwortete: “Eine Anzahl von Ausbildern für unterschiedliche Fertigkeiten und so, wäre ein coole Idee für einen Artikel.”

Betreff: Gottheiten und Kosmologie
“Wir haben schon einen Grundpantheon an Gottheiten entwickelt.”
“Unsere grundlegende Annahme ist, dass zumindest für die erste längere Zeit die meisten Spieler die Grund-Kosmologie von D&D verwenden werden. Wenn die Kampagnenwelt die Leute wirklich anspricht und sie sich nicht länger um Traditionen von D&D scheren, werden wir wahrscheinlich etwas wirklich fremdartiges mit den Ebenen machen. Wir werden andere Dimensionen erforschen, zu einem gewissen Grad, genauso wie Planeten im Sonnen­system, analog zu Mars und Venus. Beide Dinge haben eine extrem geringfügige Bedeutung, und sind allerdings Elemente, an denen ich schon gearbeitet habe und die allerdings frühestens nächstes Jahr das Licht der Welt erblicken werden. Venus wird dann voll von Dschungel und gut gebauten Amazonen sein. ”

Betreff: NSC’s hohen Grades
Hobert schrieb: “Wird es NSC’s hohen Grades, wie Elminster, geben und wenn ja, wie groß wird ihre Rolle sein?”
Erik Mona antwortete: “Ich denke, wir wollen den Fokus auf den SC’s behalten, aber es wird prominente NSC’s in der Welt selbst geben. Anführer, Helden, Schurken, etc. Aber die Erzählung ist nicht über sie, sie ist über die Spielercharaktere.”

Betreff: Level der Magie auf der Welt
Hobert schrieb: “Auf einer Skala von 1 bis 10, mit eins für Conan und 10 für Eberron, wieviel Magie wird es geben?”
Erik Mona antwortete: “Conan hat einiges an Magie in den Geschichten,d ie ich gelesen habe. Aber ich verstehe, was du meinst.... 7 ? Mit Zeiten in der fernen Vergangeheit, die fast schon bei 11 lagen. Die Runenherrscher zum Beispiel entstammen einem solchen Zeitalter. “

Betreff: Technologie
Gary Holian schrieb: “Ist von vorn herein etwas eingeschlossen oder ausgeschlossen in Pathfinder? Etwas wie Schießpulver?”
Erik Mona antwortete: “Obwohl eine endgültige Entscheidung noch aussteht, tendieren wir zu irgendeiner Art von Feuerwaffen.”
Dav schrieb: ”Haben die Tätowierungen (die der Hexenmeisterin) eine kulturelle Bedeutung in Varisia, oder sind sie nur künstlerische Freiheit?”
Erik Mona antwortete: “Die Geschichte der Tätowierungen ist noch nicht erzählt worden.”

Betreff: Aussehen und Wesen von Pathfinder
farewell2kings schrieb: “Wenn ich die Zeichnungen und die Blogs zu Pathfinder sehe und die Beschreibungen der Runenherrscher lese, denke ich mehr an einen Rückschritt zu der Art Spiel, wie es früher einmal war... ist das gewollt?”
Erik Mona antwortete: “Ja. Dies ist die bei weitem beliebteste Art von D&D aus meiner Erfahrung (und auch meine Vorliebe). Es ist wirklich das, was wir mit ‘Age of Worms’ (Zeitalter des Wurms) und Maure Castle gemacht haben, und im Grunde alles Andere in Dungeon,das in den letzten Jahren beliebt war (bis auf wirklich innovative Sachen wie ‘The Styes’ oder ‘Quicksilver Hourglass’ und einige wirklich exzellente Eberronabenteuer).”

Betreff: Warum zwei Pfade jedes Jahr?
“Hauptsächlich um das Tempo hoch zu halten und mehr ‘Einstiegspunkte’ zu bieten. Wir wollen nicht, dass unsere Abenteuerpfade stagnieren, oder dass die Leute das Interesse verlieren. Außerdem werden wir wahrscheinlich nicht alle bis zum 20. Grad führen, sondern den Fokus auf den Graden behalten, auf denen die meisten Leute Spaß haben zu spielen. Wir werden aber massig Unterstützuing für hohe Grade in unseren GameMastery-Modulen bieten.”

Betreff: verbundene Handlungsstränge
jlward schrieb: “Kann ich also erwarten, dass einige Module inenander überleiten werden (was mir einen gewissen Grad von stetiger Bedrohung ermöglicht) oder wird jedes Modul irgendwie mit einem ‘Zurück in die Stadt und neu formieren’ enden? Das neu formieren ist ja fein und gut und es ermöglicht einem auch ein wenig Rollenspiel nebenbei, aber manchmal mag ich es einfach den Druck weiter aufrecht zu erhalten. Das könnte ich natürlich auch so machen, unabhängig davon, was das Abenteuer sagt, aber cih mag es Abenteuer zu leiten, ‘wie es geschrieben steht’,”
Erik Mona antwortete: “Ich denke, wir werden das von der Handlung bestimmen lassen, aber ich vermute eine starke Vorliebe für ‘Zurück und neu formieren’-Szenarios.”
RogueMonkeyChief schrieb: “Werden wir irgendwann einmal eine voranschreitende Zeitachse in den Produkten erleben, Neue Pfade beziehen sich auf Ereignisse in früheren, oder wird es statisch bleiben?”
Erik Mona antwortete: “Es wird wahrscheinlich ähnlich zu den drei Abentuerpfaden aus dem Dungeon laufe. Der zweite Abenteuerpfad bei Pathfinder (der wirklich fantastisch in seiner ersten Geburtsphase aussieht) baut auf den Ereignissen des ersten Abenteuerpfad auf und spielt auch in der gleichen Nation. Er wird aber noch geschrieben, so dass ich bisher noch keine Chance hatte ihn zu spielen.”

Guest schrieb: “Was ist mit den GameMastery-Modulen? Werden sie Teile der Welt ausarbeiten, während Pathfinder sich auf Variasia konzentriert?”
Erik Mona antwortete: “Ja. Genau.”

Betreff: Konvertieren in andere Kampagnen
„Wir versuchen es so einfach wie möglich zu machen, in andere Kampagnenwelten zu konvertieren. Übrigens versuchen wir außerdem jedes Modul auf seinen eigenen Füßen stehen zu lassen, dass man es alleine als One-Shot spielen kann. Wir werden wahrscheinlich eine Kolumne oder so was haben mit dem Thema ’Wie spiele ich das als eigenständiges Abenteuer’, Hilfe in Form von einigen Einführungen ins Abenteuer oder welche Elemente der Handlung zu vermeiden sind, weil sie zum Abenteuerpfad gehören, usw.

Betreff: Miniaturen
 jlward schrieb: “Ich würde gerne Produktlinie von Miniaturen sehen, mindestens eine mit all den wichtigen bösen Jungs. Kann Paizo so was in vier Monaten auf die Beine stellen?”
Erik Mona antwortete: “Wir arbeiten daran.”

Betreff: Goblinplüschfiguren
“Das Lustige daran ist, dass ich wette, dass es einen Weg gibt, wie wir Goblin-Plüschis machen könnten. Wie wäre es mit kleinen Plastikstatuen von ihnen? Plüschfiguren kommen allerdings auch in Frage, nehme ich an.”

Betreff: Eingaberichtlinien
“Massenhaft Möglichkeiten dazu beizusteuern.”
jlward schrieb: “Also aus ein paar Forumsbeiträgen habe ich entnehmen können, dass anscheinend die GameMastery-Module der Einstieg für aufstrebende Freischaffende sein werden, während die Pathfinder-Abenteuer reserviert sein werden für frühere Mitwir­kende, die schon vorher eine Beziehung mit Paizo aufgebaut haben. Ist nur mein Eindruck vom Thema, sowiet ich es gelesen habe, und es mag auch sein, dass diese Sache noch nicht entschieden worden ist, aber ich dachte mir einfach, frag einmal – liege ich damit ziemlich richtig?”
Erik Mona antwortete: “Ja, damit liegst du zimlich richtig. Allerdings ist da noch was Anderes in Arbeit, dass exklusiv nur für Autoren ist, die noch nie ein GameMastery-Mosul oder ein Pathfinder-Abenteuer bei uns veröffnetlicht haben.”
jlward schrieb: “Und ich nehme an, dass ihr Zeichner für die Titelbilder von ‘Planet Stories’ (Planetenge­schichten) anhand von schon existierenden Bezie-hungen vergebt, da wohl Andrew Hou alle für die aktuelle Serie von Veröffentlichungen gemacht hat und er auch schon vorher Arbeit für die Magazine abgeliefert hat. Ist das auch richtig?”
Erik Mona antwortete: “Ich denke, wir werden uns für Planet Stories  auf etablierte Künstler konzen­trieren (allerdings nicht unbedingt nur auf welche, mit denen wir schon vorher gearbeitet haben). Andrew wird kein Monopol auf die Serie haben.”

Betreff: Cons
jlward schrieb: “Gibt es eine Chance, dass Angestellte von Paizo dieses Jahr den DragonCon in Atlanta besuchen werden?”
Erik Mona antwortete: “Ich glaibe nicht, dass wir dieses Jahr dort aufschlagen werden. GenCon ist die bei weitem größte Show. Ich bin vor ein paar Jahren auf dem Dragon Con gewesen. Eine GRANDIOSER Con, aber nur ein SEHR GUTER Spiele-Con. GenCon dagegen ist die Reise wert. Es ist absolut phänomenal. Ich bin die letzten 12 Jahre zuverlässig dort gewesen, und würde auch dann gehen, wenn ich auf Hawaii leben würde... und bei McDonalds arbeiten würde.”
“Gygax wird in diesem Jahr am Stand von Paizo signieren. JUCHUUUU!!!!”

Übersetzung: Oliver von Spreckelsen
Lektorat: Björn Arnold
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 25.06.2007 | 22:00
(http://paizo.com/image/product/secondary/Modules/5-SlurkAttack_500.jpg) (http://paizo.com/image/product/secondary/Modules/5-SlurkAttack_500.jpg)

Springender Schleim

Donnerstag, der 03. Mai 2007

Jeder kennt Goblins und Worge. Seit Tolkien ist das aus Goblins und Worgen bestehende Überfallkommando eines der typischsten Merkmale für Fantasy aus dem Genre der Sword&Sorcery. Indem man den Goblins ein Reittier mit Kultcharakter gibt, macht man sie noch einmal so angst einflößend und nützlich (für den Spielleiter). Eine berittene Gruppe Goblins ist nicht mehr länger an ihre unterirdischen Verstecke gebunden und kann damit weite Strecken über Land zurücklegen, unzählige Städte und Dörfer überfallen und so verheerenden Schaden anrichten.

Aber warum sollten Goblins den ganzen Spaß für sich haben? Die armen, missbrauchten Kobolde haben kein solches traditionelles Reittier. Zwar mögen sie ihre Fallen, ohne Reittiere sind sie aber eine ortsgebundenere Gefahr als die Goblins. Für die  Veröffentlichung von  Crown of the Kobold King (Die Krone des Koboldkönigs) (http://paizo.com/store/v5748btpy7wix) entschieden wir uns, dies zu ändern.

(http://paizo.com/image/product/secondary/Modules/9-Slurk_360.jpg) (http://paizo.com/image/product/secondary/Modules/9-Slurk_360.jpg)

Bühne frei für den Schlurk.
Vor langer Zeit führten die Zwerge riesige Waldkröten unter die Erde und veränderten ihre Physiologie mit mächtiger Magie. Sie hofften, auf diese Weise kräftige Lasttiere der Unterwelt zu erschaffen, die die perfekten Reittiere sein würden. Der Schlurk ist das abscheuliche Ergebnis ihrer inzwischen abgebrochenen Versuche. Der unappetitliche Schleim und der widerliche Gestank, den diese Kreaturen aussondern, brachte die Zwerge dazu, ihre eigene Schöpfung vor lauter Ekel zu vertreiben. Kobolde dagegen sind nicht so wählerisch.

Schlurke sind schlammige Scheußlichkeiten, die bleichen, glitschigen Kröten ähneln. Von ihrem Rücken tropft zähflüssiger Schleim, der auch ihren Bauch mit einer dicken Schicht bedeckt. Diesen Schleim benutzen die Schlurke als Angriffswaffe, in dem sie mit dieser klebrigen Flüssigkeit ihre Gegner bedecken. Das macht es ihnen leichter, ihre Hauer, die denen eines Walross gleichen, in ihren hilflosen Opfern zu versenken. Der klebrige Schleim auf ihrem Rücken macht sie für die Kobolde zu idealen Reittieren, die sich dadurch ohne Sattel auf ihnen halten können. Schlurke haben ein gewaltiges Sprungvermögen und dazu fähig, sich mit unglaublicher Schnelligkeit an den Böden und auch Wänden der unebenen unterirdischen Tunnel entlang fortzubewegen. Sie sind allerdings keine besonders intelligenten Tiere, und der Schädel mehr als eines Kobolds wurde durch einen schlecht berechneten Sprung an den Höhlendecken zertrümmert.

Jeremy Walker,
stellvertretender Redakteur, GameMastery

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 28.06.2007 | 02:00
(http://paizo.com/image/product/secondary/Modules/03-Dining-Hall_500.jpg) (http://paizo.com/image/product/secondary/Modules/03-Dining-Hall_500.jpg)

Ich hasse Feen

Freitag, 4. Mai 2007

Ich war noch nie der größte Fan von Feenwesen. Jedesmal, wenn ich eines in einem Spiel einsetze, wird im Hintergrund andauernd gekichert oder ein schlechter Scherz gemacht. Heute zum Beispiel haben wir über diesen Blogeintrag gesprochen und kamen dabei auf die Idee, über die Feenwesen zu reden, die in W1: Conquest of Bloodsworn Vale (http://paizo.com/store/v5748btpy7wiy) (W1: Die Eroberung des Blutschwurtals) eine Rolle spielen. Es dauerte nur Sekunden bis Wesley Schneider ausrief, dass ich „putzige, putzige Prinzessinnen“ möge. Was soll ich sagen... Ihr seht, warum ich Feenwesen nicht mag.

Damit der Vorrede genug; als wir die Handlung der „Eroberung“ ausarbeiteten, schien die Idee, Feenwesen als einige der Schurken einzusetzen, jedenfalls Sinn zu ergeben, und ich machte mich daran, aus Feenwesen etwas zu machen, was die Spieler eher fürchten als verspotten würden. Die Natur hat eine dunkle Seite, eine wilde Seite, in der diese Feenwesen gänzlich aufgehen, welche man unter dem Namen „Rosenblutwichte“ (roseblood sprites) kennt. Ihr werdet sie nicht dabei erwischen, wie sie im Wald herumtollen oder einen Blumenhain pflegen. Viel eher werden diese Feenwesen euch mit vergifteten Rosendornen paralysieren, ermorden und eure Ohren abschneiden, um diese ihrem geistesschwachen König zu überbringen. Die Illustration am Anfang dieses Eintrags ist nur eine Skizze einer Zeichnung aus diesem Modul und zeigt den Moment, in dem die Helden über das makabre Festessen der Feen stolpern (der große Fleischbrocken könnte durchaus einem menschlichen Schenkel ähnlich sehen). Das sollte die Spieler vom Kichern abhalten.
  Und jetzt gebe ich die Frage an euch zurück. Sind Feenwesen für euch handgroße Hippies? Verrückte Naturgeister? Oder etwas völlig anderes? Postet eure Ideen auf unseren Messageboards (http://paizo.com/paizo/messageboards/gameMastery/general/feyWhatTheHeckAreThey) und lasst uns wissen, wie ihr darüber denkt.

Jason Buhlmahn, Produktmanager (GameMastery)

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 29.06.2007 | 23:47
Hier unser Vorbild: Valeros

(http://paizo.com/image/product/secondary/Pathfinder/Pathfinder1_Fighter_200.jpg) (http://paizo.com/image/product/secondary/Pathfinder/Pathfinder1_Fighter_200.jpg)

Montag, 7. Mai 2007

Eine der vielen Lektionen, die wir bei unserer Arbeit für Dungeon und Dragon gelernt haben, ist, dass die Leser  Vorbild-Charaktere (Iconics) lieben. Sehr sogar. Fast jeden Tag tauchte ein neuer Beitrag in unseren Foren auf,  in dem man mehr über den vom Unglück verfolgten Paladin Abelard, den Tieflingkäm­pfer oder über  die berüchtigte Tyralandi Scrimm von James Jacobs wissen wollte. Als wir uns also zusam­men setzten, um die Vorbilder für Pathfinder zu entwickeln, wussten wir schon im Vorhinein, dass das, was wir dort aufs Papier bringen würden, mehr sein musste als nur eine einfache Zeichnungsbeschreibung. Diese Vorbilder mussten ihrer Bezeichnung entsprechen und unsere Welt, unser Einstellung und unsere komplette Vorstellung darstellen, worum es bei dem Spiel geht. Glücklicherweise hatten wir Wayne Reynolds mit an Bord, um  die visuellen Elemente zu entwickeln, daher wussten wir, dass das was wir erhalten würde, uns von den Füßen werfen würde – was es auch tat.
Neben den Präsentationspflichten für unsere Welt haben unsere Vorbilder außerdem noch die Zusatzaufgabe als vorgefertigte Charaktere in Pathfinder und den GameMastery-Modulen. Jedem Abenteuer liegen vier unserer Vorbildcharaktere bei, mit ihren Werten auf die dazugehörige Stufe gebracht, so weit fertig für euch fertiggestellt, dass ihr euch hinsetzen und mit minimalen Aufwand einfach losspielen könnt.
Also ohne viel weiteres Getue möchte ich euch das erste unserer Vorbilder vorstellen: Valeros, einen menschlichen Kämpfer, der seinen ersten Auftritt auf zweiter Stufe in  Crown of the Kobold King (Die Krone des Koboldkönigs) (http://paizo.com/store/v5748btpy7wix) haben wird. Zwar ist er ein Anhänger des beidhändigen Kampfes mit Langschwert und Kurzschwert , sein wahrer Lieblingsgegenstand aber ist der  Krug an seinem Gürtel. Trotz seiner „Mir-ist’s-egal-wen’s-kümmert“-Einstellung, wie man an seiner Haltung (und seinem Haar) sehen kann, hat er eine starke moralische Ader, die ihn neutral gut bleiben lässt… eine Eigenschaft die er für seine Unzahl von Narben und Schrammen an Gesicht und Ausrüstung verantwortlich macht.

James Sutter
stellvertretender Redakteur, Pathfinder

Übersetzung: Oliver von Spreckelsen
Lektorat: Björn Arnold
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 3.07.2007 | 19:48
(http://paizo.com/image/product/secondary/Pathfinder/PathfinderCover-PG_360.jpg) (http://paizo.com/image/product/secondary/Pathfinder/PathfinderCover-PG_360.jpg)

Varisia: Spieler willkommen

Mittwoch, 9. Mai 2007

Wenn man eine neue Kampagne startet, ist es eine der größten Herausforderungen,,  die Spieler in die Welt hineinzuziehen. Klar, das Abenteuer ist vorbe­reitet, alle Notizen geschrieben, Karten eingeprägt und auch der Akzent der verschiedenen einhei­mischen NSC’s fest­gelegt, denen die Gruppe begeg­nen wird… aber was ist mit euren Spielern? Sie können nicht das gleiche Quellenmaterial lesen, wie ihr, ohne alle Nase lang über irgendwelche wich­tigen Geheimnisse zu stolpern, und ein drei­stün­diger Vortrag über die Geschichte und die Gebräuche ihrer Heimatregion klingt nicht unbedingt nach einer spaßigen ersten Sitzung. Wie bringt man also diese Informationen rüber?

Mit Pathfinder machen wir es euch einfach. Anstelle von all dem Theater reicht ihr einfach euren Spielern das „Spieler-Handbuch für den Aufstieg der Runenherrscher“ (Rise of the Runleords Player’s Guide  (http://paizo.com/pathfinder/v5748btpy7xpx)– den ihr  außerdem als kostenlose Beigabe erhaltet, wenn ihr ein Abonnement für Pathfinder abschließt, bevor das erste Buch verschickt wird) und lasst sie auf die Stadt los, ohne irgendwelche Spoiler. Und mehr noch: jeder Abenteuerpfad wird sein eigenes Spieler-Handbuch erhalten, randvoll mit vielen Informationen, um den Spielern die Orientierung zu erleichtern und ihnen zu helfen, einen interessanten Hintergrund für ihre Charaktere auszuarbeiten, dass auch Spielleiter wahrscheinlich ein Exemplar für sich selbst haben wollen.

In dem Spieler-Handbuch könnt ihr Folgendes erwarten:

Da dies einer der ersten detaillierten Einblicke ist, den die Öffentlichkeit auf Varisia und unsere Kampagnen­welt als Ganzes erhalten wird, werden all die Infor­mationen im Spieler-Handbuch zu einem späteren Zeitpunkt zusätzlich zu der Druck­version online als kostenloser Download verfügbar sein. Aber wenn ihr die Menge der Zeichnungen und Informationen gesehen habt , die in diesen 16 Seiten geboten werden, kann es ein, dass ihr nicht warten mögt… besonders da sie wohl billiger sein wird       als die Snacks auf dem Spieltisch (Für die Abonennten ist es sogar kostenlos).

Immer noch nicht begeistert? Pathfinder-Redakteur und Abenteuerpfad-Veteran Wes Schneider, der dies Handbuch schreibt, hat uns freundlicherweise dieses Zitat zur Verfügung gestellt, das zeigt, dass trotz geheimnisvoller Monumente, ergiebiger Abenteuer und leidenschaftlicher Unabhängigkeit das Land von Varisia nicht für jedermann ist:

Die entstellten Lande von Varisia sind der Inbegriff von Wildheit und Rückschritt. Zerklüftete Gebirgszüge durchbrechen den  wertlosen, staubigen Lehm über wunderliche und waghalsige Entfernungen. Wälder werden überwuchert mit Titankraut -  die Flora dieser fruchtbaren Dornenranken ähnelt dichtem Brombeergestrüpp. Verwunschene Gegenden rissiger Erde und sanft verlaufendem  Unterholz bilden das vertrocknete Paradies für allerlei hinterwäldlerische Wilde, einschließlich der dem Untergang geweihten letzten Generationen der primitiven Vorfahren der Menschheit. Und überall trägt das Land die Narben eines vergessenen Volkes, dessen verfallene Ruinen und kruden  Versuche von Kunst wie Abfall verstreut in einer Landschaft liegen, die bereits durch ihre eigene geologische Aussätzigkeit gezeichnet ist.

Darvayne Gios Amprei, Erbarmungslos: Abendigo, Belkzen, Varisia und andere Höllen

James Sutter,
stellvertretender Redakteur, Pathfinder
Übersetzung: Oliver von Spreckelsen
Lektorat: guennar, Björn Arnold
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 5.07.2007 | 21:18
(http://paizo.com/image/product/secondary/Pathfinder/Pathfinder2_Sorceress03_200.jpg) (http://paizo.com/image/product/secondary/Pathfinder/Pathfinder2_Sorceress03_200.jpg)

Hier unser Vorbild

Dienstag, 10. Mai, 2007

Auf Wunsch präsentieren wir das zweite von Wayne Reynolds designte Vorbild für Spielercharaktere: die wunderschöne und geheimnisvolle Hexenmeisterin Seoni.

Anders als die Barbaren, die das östliche Plateau bewohnen oder die kolonialen Einwanderern aus dem südlichen Chelliax ist Seoni eine einheimische Varisianerin. Die Varisianer sind ein  nomadisches Volk das mit den Roma unserer realen Welt zu vergleichen ist. Oder sie ist zumindest größtenteils Varisianerin, denn einer ihrer Vorfahren ist nicht wirklich menschlich, was vielleicht anhand ihrer übernatürlichen Anmut zu erkennen ist. Obwohl sie keine verlässlichen Beweise dafür hat, ist Seoni stets in seltsamen Träumen gezwungen Nachforschung bezüglich ihrer mysteriösen Herkunft anzustellen.

Die runengleichen Tätowierungen Seonis sind mehr als bloße Zierde und spielen eine wichtige Rolle in ihrer Persönlichkeit. Sie gehört einem Stamm an, in dem die Körperschmuckmagie eine große Anhängerschaft besitzt. Ihre Tätowierungen sind  zugleich eine Manifestation ihrer Kräfte und ein Werkzeug bei ihrer Zauberei. Die bloße Anzahl der Bilder, wie auch die ähnlichen Muster auf ihrer Kleidung sind ein Symbol des Ranges in ihrem Stamm, obwohl viele der „zivilisierten“ Bewohner Varisias solch Körperschmuck mit Abscheu begegnen.

Obwohl sie eine großartige Abenteurerin ist, stellt sie für ihre Gefährten oft ein Rätsel dar. Stillschweigend neutral bezüglich der meisten Dinge, gebunden durch Kodexe und Gesetze die sie nur selten näher erläutert, hält die Hexenmeisterin ihre Gefühle nach außen hin verschlossen. Absolut detailverliebt, warum die kampfeslustigeren  Mitglieder ihrer Gruppe sie als so was wie einen „Kontrollfreak“  bezeichnen. Seoni ist eine vorsichtige und sorgfältige Planerin, eine Ränkeschmiedin die oft wegen den improvisierten Plänen ihrer impulsiven Gefährten frustriert ist.

Trotz alledem stand sie ihren Kameraden bereits in mehreren brenzligen Situationen bei, eine Tatsache die Valeros immer wieder verwundert und verwirrt. Der Krieger wundert sich oft lautstark (jedoch nicht immer undankbar) über „die Hexe und ihre Ränke.“

Allerdings  bewahrt Seoni wie bei so vielen anderen Dingen über ihre Motivationen Stillschweigen, wenn sie diese überhaupt selbst versteht.

Gemeinsam mit den anderen Vorbildcharakteren wird Seoni ihren ersten Auftritt in der ersten Ausgabe des Pathfinders sowie in D1: Crown of the Kobold King (Die Krone des Koboldkönigs) feiern.

James Sutter,
stellvertretender Redakteur, Pathfinder

Übersetzung: David Siegel
Lektorat: Björn Arnold
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 8.07.2007 | 20:19
Erik Mona & Jason Buhlman : In their own words II

Als kleiner Einschub eine kleine Zusammenfassung der Pathfinder-relevanten Informationen, die Erik Mona und Jason Buhlman im #pathfinder – IRC Chat vom 08.05.07 von sich gegeben haben, und die dankenswerterweise von ephealy, einem Forenmember auf den Paizoboards ebendort veröffentlich wurde.

Neuigkeiten über die Kampagnenwelt

Die Arbeit an der Geschichte „der Welt“ ist noch nicht vorbei, die Grundlinien stehen aber. Die Region Varisia ist zu diesem Zeitpunkt zwar schon sehr ausgearbeitet, Erik stellte allerdings fest, dass an der Welt insgesamt noch gearbeitet werde.

Erik und Jason betonten, dass die Welt durch Abenteuer entwickelt werden solle, und zwar sowohl durch die der Pathfinder-Serie als auch durch die GameMastery-Module. Paizo werde keine Regelwerke veröffentlichen, Regionalbände seien aber wahrscheinlich und in Zukunft werde möglicherweise auch einen Pathfinder-“Gazetteer“ in Druck gehen. Auch sei irgendwann eine Sammlung der Monster aus Paizo-Produkten denkbar.

Erik sagte:“ Wir wollen die Welt durch unsere Abenteuer weiterentwickeln und damit den Leuten eine Menge Freiraum verschaffen, um sich die Welt zu eigen zu machen. Pathfinder soll eure Kampagne sein, nicht unsere. Unsere Aufgabe ist es lediglich, euch zu helfen und an den richtigen Stellen ein paar sanfte Anstösse zu geben.“

Jason fügte hinzu:“ Wir bewegen uns auf einem schmalen Grat. Wir wollen sicherstellen, alle Werkzeuge für ein gutes Abenteuer bereit zu haben, und das heißt manchmal, dass wir über die Grundregeln hinausgreifen müssen. Unsere Lösung ist wohl die, dass wir jegliche Information, die nicht in den Grundregeln steht, in unseren Produkten aufzuführen. Pathfinder wird die Region Varisia gründlich und detailliert beschreiben. Alle GameMastery-Module enthalten eine kurze Hintergrund-Sektion am Ende, die die Region beschreibt, in der das jeweilige Abenteuer stattfindet und unserer Welt damit etwas mehr an Hintergrund hinzufügt. Darüber hinaus suchen wir nach weiteren Möglichkeiten, euch ein Mehr an Informationen zu geben, ohne euch irgendwelche Kosten zu verursachen. Wir wollen, dass ihr ein gutes Bild unserer Welt habt, ohne dass ihr dafür 100 Ergänzungsbände kaufen müsst.“

Über das Flair des Settings befragt, antwortete Erik: „ Habt Ihr „The Whispering Cairn“ in Dungeon 124 gelesen? Das war mein Versuch, dem Geist der ersten Edition treu zu bleiben, ohne die 30 Jahre anhaltende Entwicklung des Erzählrollenspiels zu ignorieren, die seitdem stattgefunden hat. Das macht „The Whispering Cairn“ zu einem guten Beispiel dafür, wie ähnlich die Abenteuer den altehrwürdigen Vorgängern sein wird.“

Über Varisia hinaus

Varisia ist der Name nur eines (wenn auch recht großen) Landes in der Welt, es ist nicht die Welt selbst. Es gibt unter anderem zwei andere, benachbarte Nationen, deren Hauptreligion die Verehrung zweier einst menschlicher, miteinander rivalisierender Magiergötter ist, die ihre Nationen vor etwa 1000 Jahren in einen endlosen Krieg führten. Nex und Geb, so hiessen die beiden, nutzten routinemässig Wünsche gegeneinander, weswegen ihre Königreiche etwas, sagen wir ungewöhnlich sind (Einer wünschte sich zum Beispiel einen Berg aus Gold).

Erik sagte:“ Möglicherweise kommen wir darum herum, die Örtlichkeiten der Pathfinder-Serie wieder zu besuchen. Die zweite Hälfte jeder Ausgabe wird eine große Menge an Informationen enthalten, die dazu benutzt werden können, eine Varisia-Kampagne in der Zeit nach den Runenherrschern zu spielen. Das „Aufstieg der Runenherrscher-Spielerhandbuch“ enthält ebenfalls eine Menge Informationen, die für Varisia-kampagnen nützlich sind, ob man nun dem Abenteuerpfad folgt oder nicht.“

Das Blutschwurtal, der Schauplatz von W1, liegt am Rande Varisias. „Die sieben Sündenschwerter“ spielt mitten im Königreich. „Mit den Pharaonen begraben“ spielt andererseits in Osirion, einer den alten Ägyptern nachempfundenen Nation ( von Erik als „Pseudo-Ägypten, vermischt mit Napoleons Ausbeutung alter Ruinen und alten Astronauten a la „Das Sirius-Geheimnis“).

GameMastery Module

Einige der Abenteuer aus der GameMastery-Reihe setzen natürlich andere fort. D0, das für den FreeRPGDay vorgesehene Modul ist das Prequel zu D1: Crown of the Kobold King. W1: Conquest of Bloodsworn Dale steht für sich alleine, aber E1: Carnival of Zears, findet wieder in Falcon's Hollow statt, der in D0 und D1 vorgestellten Stadt. Manche Module sind Teile einer Serie, andere eigenständige Abenteuer.
Jason Sagte: „Ich glaube, dass wir, sollte ein Modul sehr erfolgreich sein, sicherlich zu dem Thema bzw. der Handlung zurückkehren werden. Andere Module sind schon von Anfang an auf diese Weise geplant.“

Falkennest (Falcon's Hollow)

Über Informationen über ein Gebiet außerhalb Varisias befragt, erwiderte Jason: „ Falkennest liegt im Schatten eines als Droskar's Crag bekannten Berges, der nach einem alten Erdgott der Zwerge benannt wurde. Die kleine Gemeinde liegt am Rande der Zivilisation. Die Leute gehen dorthin, um zu verschwinden, oder um einfach ein ruhiges Leben zu führen. Die Stadt liegt auch nahe den Schlachtfeldern des Goblinblood War, weswegen es in der kleinen Stadt eine Reihe von Waisen gibt.

Die Götter

Über das Pantheon der Zwerge befragt, stellte Jason fest, dass sie „viele der selben Gottheiten wie die Menschen verehren, aber auch ein paar eigene Götter haben. Droskar zum Besipiel, möglicherweise aber auch ein paar regionale Götter. Ich glaube, dass es für ein und denselben Gott verschiedene Arten der Verehrung geben kann, je nachdem, wo man hingeht.
Erik fügte hinzu: „ Ich würde Götter zulassen, die vor allem von einem einzigen Volk oder einer einzelnen Kultur verehrt werden.“
Jason sagte auch, dass Religion nicht das zentrale Thema der Paizo-Produkte sein werde. „Das soll jetzt nicht heißen, dass es keine Abenteuer geben wird, die ein reiligiöses Thema habe. Zumindest aber bisher hat es keines gegeben.“

Desweiteren gibt es keine Pläne für eine direkte Interaktion mit Göttern.

Magielastigkeit

Das Setting soll von der Magielastigkeit her in der Mitte angesiedelt sein. Es könnte hier und da ein paar Geschäfte geben, die mit magischen Gegenständen handeln, ziemlich sicher aber wird keine aus solchen Geschäften bestehende Handelskette geben. Die Magielastigkeit wird also nicht absurd hoch sein. Aber Magie existiert natürlich, es gibt Personen, die Grad 9-Zauber sprechen können usw.
Erik: „ Ich habe darüber nachgedacht, eine durch magische  Kugeln erleuchtete Stadt einzubauen, die aus den Meerestiefen herauskam. Aber das kann mit dem Zauber „continual flame“ erreicht werden, ist also kaum etwas welterschütterndes.“
Jason: „ Wir wollen Magie als etwas fantastisches, nicht im Alltag gebräuchliches belassen, es gibt also keine magischen Züge.“

Feuerwaffen

Es wird eine begrenzte Menge an Feuerwaffen geben, falls jemand so etwas benutzen möchte, sie werden aber auf keinen Fall ein hervorstechendes Merkmal der Welt sein. Wenn man auf das Cover des Savage Tide Player's Guide schaut, bemerkt man, dass an der Hüfte der Piratenbraut eine Pistole befestigt ist. Man muss allerdings sehr genau hinschauen. Tatsächlich haben auch wir das erst bemerkt, als der Player's Guide schon in Druck war. Das ist eine ziemlich gute Metapher für Waffen in der Kampagnenwelt.
Erik:“ Varisia ist (meines Wissens nach) zufälligerweise keiner der Plätze in unserer Welt, an dem man Feuerwaffen finden würde.“

OGL – Inhalte

Darüber befragt, wie viel Material als Open Content geschaffen würde, antwortete Erik: „ Die Regeln und das Material werden Open Content sein, die Geschichte, die Charaktere und so weiter aber natürlich nicht.“

Zukünftige Abenteuerpfade

Alle AP's werden im selben Setting stattfinden. AP2 wird ebenfalls in Varisia angesiedelt sein, zukünftige Kampagnen werden aber auch andere Weltregionen abdecken.

Romane

Erik: „Werden wir vielleicht machen.“

Übersetzung: Björn Arnold
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 11.07.2007 | 19:52
Mal der Sünde
Freitag, 11. Mai 2007

Wie ihr sehen könnt, habe ich gerade das Startsignal erhalten, um die Gestaltung der Runen des Künstler Jeff Carlisle zu enthüllen. Sie harmonieren mit unserem neuen Sündenmagiesystem, das wir als eines der Hauptthemen in der ersten Pathfinder-Kampagne einführen werden. Überflüssig, darauf hinzuweisen, dass sie fabelhaft aussehen und wir alle ziemlich begeistert von ihnen sind. Jeff und unser Künstlerischer Leiter Sean Glenn verbrachten eine Menge Zeit damit, gemeinsam an dem einzigartigen Design zu arbeiten. Dabei ließ sich Jeff von Wayne Reynolds’ verworrenen Tätowierungen und Stickereien auf den Bildern von Karzoug („Rise of the Runelords'“ großen Bösewicht) und von Seoni (unserer ikonischen Hexenmeisterin) inspirieren.

Über ihren bloßen optischen Eindruck hinaus glaube ich, dass ich sie besonders dafür mag, dass sie praktisch Puzzles sind - sogar ohne zu wissen, welche Rune was versinnbildlicht, könnt ihr es euch immer noch ausmalen, wenn ihr wisst, was ihr da vor euch habt. Obwohl ich mir ziemlich sicher bin, dass ich die Logik und den Symbolismus hinter einer jeden verstanden habe, bin ich neugierig darauf eure Erklärungen zu lesen. Schaut, ob ihr sagen könnt, warum Jeff das jeweilige Symbol so gezeichnet hat, wie ihr es jetzt seht, dann schreibt in unserem Forum (http://paizo.com/paizo/messageboards/pathfinder/general/symbolsOfTheSevenSins) (oder hier im Thread – Anm. der Übersetzer) und lasst uns sehen, ob eure Antwort besser als unsere ist!

James Sutter
Stellvertretender Redakteur, Pathfinder

Übersetzer: Guennar
Lektorat: Oliver von Spreckelsen


Hier die Runen:
(http://paizo.com/image/product/secondary/Pathfinder/SinRunes_500.gif) (http://paizo.com/image/product/secondary/Pathfinder/SinRunes_500.gif)
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 14.07.2007 | 21:26
(http://paizo.com/image/product/secondary/Pathfinder/Equip-Roughs2.jpg) (http://paizo.com/image/product/secondary/Pathfinder/Equip-Roughs2.jpg)

Waffen nach Varisianerart

Mittwoch, 16. Mai 2007

Frisch vom Server kommen drei brandneue Pathfinder-Skizzen, dieses Mal aus dem Rise of the Runelords Player’s Guide. Seht was der Autor Wes Schneider zu jeder einzelnen sagt:

Hundeschlitzer: Eine brutale Waffe aus den geschärften Überbleibseln von Metallteilen. Goblins benannten die kleinen Schwerter nach dem Zweck, zu dem sie meist verwendet werden. Löcher in der Klinge machen sie leichter und damit besser von enthusiastischen, aber schwachen Mördern zu führen. Die meisten Hundeschlitzer sind von kleiner Größe.

Varisianische Tücher: Varisianer sind bekannt als Unterhaltungskünstler mit einem Hang zum Dramatischen, die oft verführerische Gewänder und bezaubernde Requisiten in ihren Darbietungen verwenden. Tücher aus farbenprächtigen Stoffen und durchsichtiger Seide oder solche mit kunstvoll gestickten Szenerien versehene, gehören zu dem beliebtesten Zubehör des wandernden Volks. Neben den gewöhnlichen Ausführungen, haben erfinderische Varisianer diesen Markenzeichen ihres Volkes unauffällig neue Anwendungsmöglichkeiten hinzugefügt. Der Rise of the Runelords Player’s Guide enthält drei solcher modifizierten Tücher, die Varisianern auf ihren Abenteuern behilflich sein können: der Klingenschal, der Taschenschal und der verstärkte Schal.

Desnas Stern: Eine uralte Waffe, die von varisianischen Wanderern bevorzugt wird. Die Waffe wurde von der Kirche Desnas als zweite bevorzugte Waffe akzeptiert. Von einem zentralen Metallring gehen vier konzentrische Klingen aus, ähnlich den Pfeilen einer Kompassrose. Man kann damit wie mit einem Schwert zuschlagen oder es wie ein nicht ganz so aerodynamisches Chakram schleudern.

Schon begeistert? Das waren nur drei der zwölf neuen varisianischen Gegenstände die wir mit dem Rise of the Runelords Player’s Guide einführen werden, der als Druckversion lediglich $2 kosten wird und auf unserer Internetseite gänzlich kostenfrei herunterzuladen sein wird. Für Informationen über Dinge wie den Erdbrecher, Barbarenkau oder den Ogerhaken, werdet ihr einfach dran bleiben müssen…

James Sutter
stellvertretender Redakteur, Pathfinder

Übersetzung: David Siegel
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 21.07.2007 | 13:30
Die jüngste Unannehmlichkeit

Donnerstag, 17. Mai 2007

Obwohl er eigentlich zu sehr damit beschäftigt ist, Orcus und  Iggwilv in Dungeon #149 mit Spielwerten auszustatten, um selbst zu schreiben, dachte sich Pathfinder-Chefredakteuer James Jacobs trotzdem, dass ihr an ein wenig Sandfleck (Sandpoint) Geschichte interessiert sein könntet, an der er gerade für „Burnt Offerings“ (http://paizo.com/store/v5748btpy7xpr) (Verbrannte Opfergaben) arbeitet:

Als Jervis Stoot seine Absicht klar machte, ein Heim auf der Insel gleich nördlich des alten Leuchtturms zu errichten, schenkten ihm die Einheimischen keine große Beachtung. Jervis hatte schon so etwas wie einen Ruf als Exzentriker dafür erworben, dass er einen Ein-Mann-Kreuzzug  führte, um Vogelabbildungen an jedes Gebäude der Stadt zu schnitzen, das es verdiente. Stoot schnitzte niemals, ohne sich die Erlaubnis dafür zu verschaffen, aber seine unglaubliche Kunstfertigkeit sorgte dafür, dass man die Gelegenheit wahrnahm, wenn er jemandes Gebäude als Ort seines neuesten Projektes auswählte. Einen Stoot zu haben, wurde schnell zu einem Gegenstand für Angeberei und Jervis weitete sein Talent aus, so dass es auch Galionsfiguren und sogar Kutschen umfasste.

Diejenigen, die ihn fragten oder Bezahlung für sein Talent anboten, wurden abgewiesen. Stoot sagte ihnen dann „Da ist kein Vogel in dem Holz da, den ich befreien kann“ und zog seines Weges. Stoot wanderte oft für Tage durch die Straßen, bis er einen versteckten Vogel in einem Zaunpfahl, Fenstersturz, einer Turmspitze oder einem Türrahmen bemerkte und sich die Genehmigung besorgte, ihn mit seinen zuverlässigen Schnitzereien „freizulassen“.

Stoots Begründung dafür, auf die Insel zu wollen, erschien harmlos genug – der Ort war ein Zufluchtsort für die Vögel der Gegend und seine Behauptung „Will bei die Vögel sein“ schien Sinn zu machen. Sogar so sehr, dass die Schreinerzunft (mit der Stoot seit einigen Jahren einen freundschaftlichen Wettstreit pflegte) sich anbot, ihm kostenlos eine Treppe entlang der südlichen Klippenseite zu errichten, so dass Stoot sein neues Heim einfach betreten und verlassen konnte. Fünfzehn Jahre lang lebte Stoot auf der Insel. Seine Besuche in die Stadt wurden immer seltener, so dass es so etwas wie ein Ereignis wurde, wenn er ein Gebäude auswählte einen neuen Stoot zu beherbergen.

Sandfleck kannte Verbrechen, sogar Mord. Ein oder zweimal im Jahr gingen die Temperamente durch, Raubüberfälle liefen schief, Eifersucht wurde zu stark, um sie zu ertragen, oder es wurde das eine Glas zu viel getrunken und jemand endete als Leiche. Aber als die Zahl der Toten plötzlich stark anstieg, hatte die Stadt keine Idee, wie sie reagieren sollte. Sandflecks Wachhauptmann zu jener Zeit war ein sehr geradliniger Mensch mit Namen Casp Avertin, ein pensionierter Offizier der Stadtwache  aus Magnimar. Doch selbst er war auf den Mörder schlecht vorbereitet, der als „Hackebeil“ bekannt werden sollte. Im Verlauf eines langen Wintermonats kam alle paar Tage ein neues Opfer zutage. Jedes wurde im gleichen schrecklichen Zustand mit tiefen Schnittwunden am Hals und Körper aufgefunden. Beide Hände und Füße waren abgetrennt und in der Nähe aufgestapelt, Augen und Zungen fehlten vollständig und waren brutal aus dem Kopf gerissen worden.

Im Verlauf dieses schrecklichen Monats suchte sich das Hackebeil 25 Opfer. Seine unheimliche Gabe, Fallen und Verfolgungen auszuweichen, setzte der Stadtwache bald zu und strapazierte besonders Wachhauptmann Avertin, der immer mehr dem Alkohol verfiel. Viele glauben, dass er sogar anfing, seine Frau und seine Tochter zu schlagen und das mag auf seine eigene Weise zur Entstehung des großen Sandfleckbrands beigetragen haben. Auf jeden Fall wurde Wachhauptmann Avertin selbst das letzte Opfer des Hackebeils. Er wurde getötet, als er schließlich den Mörder dabei überraschte, als er sein aktuellstes Opfer in einer Seitengasse verstümmelte, die später als Hackebeilgasse bekannt werden sollte . Im darauf folgenden Kampf schaffte es Avertin jedoch, dem Mörder eine schwere Wunde zuzufügen. Als die Stadtwache wenige Minuten später ihren Wachhauptmann tot neben einem weiteren Opfer fand, konnte sie der blutigen Spur folgen, die der Mörder hinterlassen hatte. Eine Spur, die geradewegs zur Treppe von Stoots Felsen führte.

Zuerst weigerte sich die Wache, der logischen Schlussfolgerung zu glauben und befürchtete, dass das Hackebeil gekommen sei, um den armen Jervis Stoot als 26stes Opfer zu fordern. Was die Wache dann allerdings im bescheidenen Heim auf der Insel und im größeren Raumkomplex fand, der in den Felsen darunter geschlagen worden war, ließ keinen Zweifel. Jervis Stoot und das Hackebeil waren ein und dieselbe Person und die Augen und Zungen der 25 Opfer wurden auf einem grässlichen Altar für einen vogelähnlichen Dämonen gefunden, dessen Namen niemand auszusprechen wagte. Stoot selbst wurde tot vor dem Altar aufgefunden. Er hatte sich als letzte Opfergabe die eigene Zunge und die Augen herausgerissen.

 Die Wächter brachten den Eingang zu den Kammern zum Einsturz, verbrannten Stoots Haus, rissen die Treppe ab und taten ihr bestes, alles zu vergessen. Stoot selbst wurde am Strand auf einem Scheiterhaufen verbrannt, seine Asche gesegnet und danach in dem Versuch verstreut, eine unheilige Rückkehr aus dem Jenseits zu verhindern. Und in den Monaten darauf tat Sandfleck sein bestes, den Schrecken zu vergessen. Trotzdem schrecken sogar heute noch Kinder, die sich an die finstere Zeit vor sechs Jahren zurückerinnern, manchmal nachts aus Albträumen auf, in denen das Hackebeil sich unter ihren Betten versteckt.


James Jacobs,
Chefredakteur Pathfinder

Übersetzung: guennar
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 24.07.2007 | 16:13

(http://paizo.com/image/product/secondary/Modules/2-FoundryOfSouls_360.jpg) (http://paizo.com/image/product/secondary/Modules/2-FoundryOfSouls_360.jpg)

Der Schmiedenschand

Freitag, der 18. Mai 2007

In „Die Krone des Koboldkönigs“ (Crown of the Kobold King (http://file:///store/v5748btpy7wix)) stellen wir euch den Zwergengott Droskar vor, den Gott des Schuftens und des Leidens. Die Verehrung Droskars begann als Reaktion auf bestimmte hedonistische Tendenzen, die zu dieser Zeit die Zwergengesellschaft bestimmten. Seine Anhänger lebten nach einem grausamen Dogma; sie suchten Erlösung durch endloses Schuften und brutalste Unterwerfung unter den Willen des Schwarzen Schmieds, wie Droskar auch oft genannt wurde. Die Zwerge wurden zu Sklaven ihrer eigenen Industrie; sie produzierten Berge von Waffen, Rüstungen und Ausrüstungsgegenständen, um ihren dunklen Gott zu besänftigen. Die Wildnis um ihre Wohnorte wurde den Industriefeuern Droskars geopfert, bis ihre eigenen schwarzen Dämpfe die Zwerge zum röcheln brachten und sie im Staub verhungerten.

Der Aufstieg dieser neuen Religion brachte auch das erste Auftreten eines neuen untoten Monsters mit sich, das mit dieser endlosen Mühe eng verbunden war: dem Schmiedenschand. Wenn ein zwergischer Anhänger Droskars stirbt, wird er vor seinen göttlichen Herrscher gebracht und beurteilt. Falls der Herr des Schwarzen Hochofens ihn als unwürdig erachtet, wird er mit brennenden Widerhaken durchbohrt und als gequälte untote Kreatur wieder in die Welt zurückgebracht. Er hat den unheiligen Auftrag, weitere Seelen für Droskars Hochofen zu sammeln. Schmiedenschande werden von dem Wunsch verzehrt, ihre Seelenketten zu schmieden und jagen jede Kreatur, von der sie glauben, sie leicht überwältigen zu können. Wird ein Schmiedenschand überwältigt und seine Seelenkette von einem anderen an sich genommen, kocht er vor dunkler Wut und macht vor nichts halt, um seine Kette wieder zurückzuerlangen, da er sonst dazu gezwungen wäre, eine andere Kette zu schmieden, was für ihn die Zeit der brennenden Qualen verlängern würde.

Schmiedenschande ähneln schwerfälligen Zwergen, die in schwere Stahlketten eingewickelt sind. Ihre Gesichter, Hände und Körper sind mit glühend heißen Haken und halbgeschmolzenem Stacheldraht gespickt. Schwarzer Rauch steigt von ihren schwelenden Bärten auf, die ein  wahnsinnsverzerrtes Gesicht einrahmen, das mit Ruß und Asche bedeckt ist. Die gequälten Wesen halten in beiden Händen schwarze Eisenhämmer, und die Ketten, die ihre Gestalt umwickeln, führen ein böswilliges Eigenleben wie verärgerte Schlangen aus Metall.

Jeremy Walker
stellvertretender Redakteur, GameMastery

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen, guennarr


(http://paizo.com/image/product/secondary/Modules/8-Forge_Spurned_180.jpg) (http://paizo.com/image/product/secondary/Modules/8-Forge_Spurned_180.jpg)
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Greifenklaue am 24.07.2007 | 16:57
Ich sag mal: geil! Das macht L;ust auf mehr und ist endlich mal nicht der typische Zwergengott, auch wenn er diese Merkmale enthält. Sehr gellungen!
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 26.07.2007 | 23:27
Auf Mord gebaut!

Montag, 21. Mai 2007

Die Gründung einer neuen Stadt ist nichts, was man auf die leichte Schulter nehmen sollte und schon gar nichts, was eine einzelne Person finanzieren kann. Es waren vier mächtige Familien aus der Stadt Magnimar, die Pläne schmiedeten, sich in einer Region 50 Meilen im Nordosten anzusiedeln, und statt gegeneinander zu arbeiten, formten sie lieber in einer Gemeinschaftsanstrengung den Handelsbund von Sandspitze. Bei diesen vier Familien handelte es sich um die Familie Ameikos (Glasbläser und Juweliere), die Familie Valdemar (Schiffsbauer und Zimmerleute), die Familie Scarnetti (Holzfäller und Müller) sowie die Familie Deverin (Farmer und Bierbrauer). Sobald sie sich die Rechte im Landzuteilungsamt von Magnimar gesichert hatten, segelten sie nach Norden, um ihr Land in Anspruch zu nehmen. Doch als sie dort ankamen, stellten sie fest, dass der Ort bereits von einem besonders großen Stamm der Varisianer besiedelt wurde, der die Region schon immer als Winterlager benutzt hatte.

  Der Handelsbund von Sandspitze war nicht willens, seine Pläne zu ändern und begann daher eine Reihe von Verhandlungsgesprächen mit den Varisianern, wobei diesen eine wichtige Position in der neuen Stadt versprochen wurde. Unglücklicherweise schien die erste Woche der Verhandlungen zu keinerlei Ergebnis zu führen, weshalb Alamon Scarnetti, ein ungeduldiger Mann, die Angelegenheit in die eigenen Hände nahm. Zusammen mit einer Gruppe seiner Brüder und Cousins begann Scarnetti einen mörderischen Überfall auf das Lager der Varisianer, um diese alle zu töten. Sie planten, Hinweise darauf zu hinterlassen, dass in der Nähe ansässige Goblins für die Tat verantwortlich seien. Doch gelang es den betrunkenen und leichtsinnigen Scarnettis lediglich, fünf Varisianer zu töten, bevor sie selbst in die Flucht geschlagen wurden, wobei drei von ihnen auf der Strecke blieben. Dieser Vorfall verursachte eine monatelange Verzögerung der Verhandlungen, doch wurde schließlich Wiedergutmachung geleistet und so die Geburt der Stadt Sandspitze ermöglicht.

Trotz dieser gewalttätigen ersten Monate ist es in den etwa 40 Jahren seit der Gründung Sandspitze dort eher friedlich und ruhig zugegangen. Die jüngsten Unannehmlichkeiten, die „Hackebeils“ mörderischen Amoklauf und das kurz darauf folgende Feuer von Sandspitze einschließen, sind das Schlimmste, was der Stadt bisher widerfahren ist. Dennoch kann Kendra Deverin (Mensch, weiblich, Aristokrat 3/Experte 4) die gegenwärtige Bürgermeisterin Sandspitze, das Gefühl nicht abschütteln, dass diese Unannehmlichkeiten nur ein Vorgeplänkel waren und dass in der Tat dunkle Zeiten auf ihre Heimatstadt zukommen.

(http://paizo.com/image/product/secondary/Pathfinder/Mayor.jpg) (http://paizo.com/image/product/secondary/Pathfinder/Mayor.jpg)

Das exzellente Portrait, dass diesen Blogeintrag begleitet, ist nur eines von mehreren Bildern, die Andrew Hou für Pathfinder angefertigt hat, und zeigt Kendra Deverin höchstpersönlich.  Kendra hat Sandspitze in den letzten fünf Jahren als Bürgermeisterin gedient. Als Gesetzgeberin, Richterin und Friedensstifterin in einer Person hat sie bewiesen, sowohl eine fähige Diplomatin zu sein als auch eine strenge Hand zu besitzen, wenn es denn sein muss. Beide Fähigkeiten hat sie in ihrer Jugendzeit ausgebildet, welche sie in Magnimar verbrachte. Ihr Regierungsstil ist sehr volksnah (manche nennen ihn schwesterlich), und die meisten Einwohner Sandspitzes hegen tiefen Respekt vor ihrer feuerhaarigen Bürgermeisterin.

James Jacobs,
Chefredakteur Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Auf Mord gebaut!

Montag, 21. Mai 2007

Die Gründung einer neuen Stadt ist nichts, was man auf die leichte Schulter nehmen sollte und schon gar nichts, was eine einzelne Person finanzieren kann. Es waren vier mächtige Familien aus der Stadt Magnimar, die Pläne schmiedeten, sich in einer Region 50 Meilen im Nordosten anzusiedeln, und statt gegeneinander zu arbeiten, formten sie lieber in einer Gemeinschaftsanstrengung den Handelsbund von Sandspitze. Bei diesen vier Familien handelte es sich um die Familie Ameikos (Glasbläser und Juweliere), die Familie Valdemar (Schiffsbauer und Zimmerleute), die Familie Scarnetti (Holzfäller und Müller) sowie die Familie Deverin (Farmer und Bierbrauer). Sobald sie sich die Rechte im Landzuteilungsamt von Magnimar gesichert hatten, segelten sie nach Norden, um ihr Land in Anspruch zu nehmen. Doch als sie dort ankamen, stellten sie fest, dass der Ort bereits von einem besonders großen Stamm der Varisianer besiedelt wurde, der die Region schon immer als Winterlager benutzt hatte.

  Der Handelsbund von Sandspitze war nicht willens, seine Pläne zu ändern und begann daher eine Reihe von Verhandlungsgesprächen mit den Varisianern, wobei diesen eine wichtige Position in der neuen Stadt versprochen wurde. Unglücklicherweise schien die erste Woche der Verhandlungen zu keinerlei Ergebnis zu führen, weshalb Alamon Scarnetti, ein ungeduldiger Mann, die Angelegenheit in die eigenen Hände nahm. Zusammen mit einer Gruppe seiner Brüder und Cousins begann Scarnetti einen mörderischen Überfall auf das Lager der Varisianer, um diese alle zu töten. Sie planten, Hinweise darauf zu hinterlassen, dass in der Nähe ansässige Goblins für die Tat verantwortlich seien. Doch gelang es den betrunkenen und leichtsinnigen Scarnettis lediglich, fünf Varisianer zu töten, bevor sie selbst in die Flucht geschlagen wurden, wobei drei von ihnen auf der Strecke blieben. Dieser Vorfall verursachte eine monatelange Verzögerung der Verhandlungen, doch wurde schließlich Wiedergutmachung geleistet und so die Geburt der Stadt Sandspitze ermöglicht.

Trotz dieser gewalttätigen ersten Monate ist es in den etwa 40 Jahren seit der Gründung Sandspitze dort eher friedlich und ruhig zugegangen. Die jüngsten Unannehmlichkeiten, die „Hackebeils“ mörderischen Amoklauf und das kurz darauf folgende Feuer von Sandspitze einschließen, sind das Schlimmste, was der Stadt bisher widerfahren ist. Dennoch kann Kendra Deverin (Mensch, weiblich, Aristokrat 3/Experte 4) die gegenwärtige Bürgermeisterin Sandspitze, das Gefühl nicht abschütteln, dass diese Unannehmlichkeiten nur ein Vorgeplänkel waren und dass in der Tat dunkle Zeiten auf ihre Heimatstadt zukommen.

(http://paizo.com/image/product/secondary/Pathfinder/Mayor.jpg) (http://paizo.com/image/product/secondary/Pathfinder/Mayor.jpg)

Das exzellente Portrait, dass diesen Blogeintrag begleitet, ist nur eines von mehreren Bildern, die Andrew Hou für Pathfinder angefertigt hat, und zeigt Kendra Deverin höchstpersönlich.  Kendra hat Sandspitze in den letzten fünf Jahren als Bürgermeisterin gedient. Als Gesetzgeberin, Richterin und Friedensstifterin in einer Person hat sie bewiesen, sowohl eine fähige Diplomatin zu sein als auch eine strenge Hand zu besitzen, wenn es denn sein muss. Beide Fähigkeiten hat sie in ihrer Jugendzeit ausgebildet, welche sie in Magnimar verbrachte. Ihr Regierungsstil ist sehr volksnah (manche nennen ihn schwesterlich), und die meisten Einwohner Sandspitzes hegen tiefen Respekt vor ihrer feuerhaarigen Bürgermeisterin.

James Jacobs,
Chefredakteur Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 31.07.2007 | 14:35
Der neue Stat-Block

(http://paizo.com/image/product/secondary/Modules/Crown-ot-Kobold-King-P_17_2.jpg) (http://paizo.com/image/product/secondary/Modules/Crown-ot-Kobold-King-P_17_2.jpg)

Dienstag, 22. Mai 2007

Da wir schon eine Anzahl von Modulen zum in Druck gegeben  haben, kam es uns kürzlich in den Sinn, dass es höchste Zeit wäre den neuen Stat-Block vorzustellen. Schon klar, da sind viele Dinge, die euch bekannt vorkommen werden, aber einige sind brandneu. Als wir damit begannen, an den Modulen von Pathfinder und GameMastery zu arbeiten, ergriffen wir die Gelegenheit zum Verbessern und Basteln und versuchten dabei das leicht zu verwendende Format beizubehalten, das jeder kennen und lieben gelernt hat.

Im Besonderen haben wir versucht die Informationen besser zu strukturieren, damit man einfacher an die herankommt, die man benötigt. Zum Beispiel bilden RK, Trefferpunkte und Rettungswürfe den Anfang der Sektion über Verteidigung. Alle anderen Eigenschaften (wie Immunitäten, Resistenzen usw.) sind zusammen darunter gruppiert (wie das Entrinnen im Beispiel). Die Angriffssektion hat eine ähnliche Aufbereitung, die wichtigsten Informationen sind immer am Anfang zusammen gefasst.

Als Nächstes kommt die Taktikbox. Anstelle eines Taktikabsatzes im Fließtext der Begegnung zu haben, erschien es uns sinnvoller, diesen mit in den Stat-Block zu integrieren, so dass jedes Monster auch seine eigenen Informationen erhalten konnte. Es gibt eine Sektion darüber, was es vor dem Kampf und im Kampf macht, zusammen mit paar Angaben über seine Moral, wo angegeben wird, ob das Monster sich jemals aus dem Kampf zurückziehen wird. Einige Kobolde nutzen diesen Bereich ausgiebig.

(http://paizo.com/image/product/secondary/Modules/Crown-ot-Kobold-King-P_17_c.jpg) (http://paizo.com/image/product/secondary/Modules/Crown-ot-Kobold-King-P_17_c.jpg)

Der letzte Bereich in unseren Beispielen enthält die statistischen Werte der Kreatur. Diese Informationen sind normalerweise nicht  für jede Kampfsituation wesentlich und werden daher weniger oft herangezogen. Allerdings werden sie dann doch ab und zu gebraucht, daher werden manchmal  einiger dieser Werte auch in den oberen Bereichen verwendet, damit sie nicht übersehen werden. Wenn zum Beispiel eine Kreatur Verbessertes Ergreifen hat, kann man sich sicher sein, dass der Ringkampfbonus oben in der Angriffssektion angegeben sein wird.

Die zwei besonderen Monster in unserem Beispiel aus D1 – Crown of the Kobold King (Die Krone des Koboldkönigs) haben keine besonderen Fähigkeiten, die eine ausführliche Beschreibung erfordern. Wäre das der Fall, würde sich diese Information am Schluss  in einer eigenen Sektion befinden. Der Schlurk zum Beispiel, hat in seinem Eintrag zwei Fähigkeiten, die beschreiben , wie seine schleimige Bauchschmiere und sein klebriges Zeug am Rücken funktionieren (und nein, das sind nicht die echten Bezeichnungen für diese Fähigkeiten).

Wie immer wollen wir von euch was hören. Was haltet ihr von unserem neuen Stat-Block? Lasst es uns über unsere Foren wissen;außerdem gibt es jede Woche am Mittwoch Morgen (MES) ab ca. 6 Uhr  den Chat über GameMastery und Pathfinder. Mehr darüber im Blog-Eintrag vom 2. Mai 2007.

Jason Bulmahn
Produktmanager (GameMastery)

Übersetzung: Oliver von Spreckelsen
Lektorat: Stefan Beate, Björn Arnold


Als kleinen Service findet ihr mit freundlicher Genehmigung vonseiten Paizos die Übertragungen der beiden Beispielsmonster ins Deutsche:

Zitat
Kerrdremak HG 1
Männlicher Kobold Adept 3
RB Kleiner Humanoider (Reptil)
Init +1; Sinne Dunkelsicht 18m; Entdecken +4, Horchen +4

Verteidigung
RK 13,
Berührung 12, auf-falschem -Fuß 12 (+1 GE, +1 natürlich, +1 Größe)
TP 10 (3W6)
REF +2, WIL +5, ZÄH +3
Angriff
Bewegung 9 m
Nahkampf Keule [mA] +3 (1W3)
Vorbereitete Zauber (Zauberstufe 3):
1—Brennende Hände (SG 13), Furcht auslösen (SG 13), Befehl (SG 13)
0—Wasser erschaffen, Kleinere Wunden heilen, Ausbessern

Taktik
Im Kampf: Kerrdremak wirkt Zaubersprüche und hält sich vom Nahkampf fern.
Moral: Kerrdremak ergibt sich, wenn er auf 5 TP oder weniger reduziert wird.

Statistik
Attribute ST 10, GE 13, KO 11, IN 10, WI 15, CH 12
G-AB +1; Ring –3
Talente Im Kampf zaubern, Wachsamkeit (so lange Taily in Armes reichweite ist),
Waffenfokus (Keule)
Fertigkeiten Beruf (Bergmann) +4, Handwerk (Fallenmacher) +2, Heilen +6,
Konzentration +4, Suchen +2, Überleben +4, Verstecken +5, Zauberkunde +2.
Sprachen Handelssprache, Drakonisch
BE Lichtempfindlichkeit, Vertrauten herbeirufen (Ratte namens Taily)
Ausrüstung Keule [meisterliche Arbeit], zerrissene braune Robe,
übergroße  Zwergenstiefel.

Zitat
Dunkelkrallen-Jäger HG 3
 Männlicher Kobold Schurke 2/Kämpfer 1
RB kleiner Humanoider (Reptil)
Init +7; Sinne Dunkelsicht 18m; Entdecken +6, Horchen +6

Verteidigung
RK 18, Berührung 14, auf-falschem-Fuß 15
(+3 Rüstung, +3 GE, +1 natürlich, +1 Größe)
TP 15 (2W6 plus 1W10)
REF +5, WIL +1, ZÄH +2
Defensive Eigenschaften Entrinnen

Angriff
Bewegung 9 m
Nahkampf Fliegende Kralle +6 (1W3 plus Gift) oder
Nahkampf Dolch +6 (1W2)
Fernkampf Wurfspeer +6 (1W3 plus Gift)
Bes. Angriff Gift eines kleinen Tausendfüßlers (Verletzung, SG 11, 1W2 GE/ 1W2 GE),
Hinterhältiger Angriff +1W6

Taktik
Vor dem Kampf Wenn  die Dunkelkralle die Anwesenheit der SCs bemerkt,
legt er einen  Hinterhalt, indem  er zweien  der Kobolde  den Befehl gibt,
 sich im Kessel-Fahrstuhl zu verstecken, während er in die schattige Nische
am Eingang  schleicht. Die anderen  beiden Kobolde  sollen ihre Position  halten 
und damit die Gruppe in die Falle locken.
Im Kampf Sie flankieren , falls möglich.
Moral Dunkelkrallen kämpfen bis zum Tod.

Statistik
Attribute ST 10, GE 16, KO 11, IN 10, WI 12, CH 10
G.-AB +2; Ring –2
Talente Umgang mit exotischen Waffen (Fliegende Klaue),
Verbesserte Initiative, Waffenfinesse
Fertigkeiten Balancieren +6, Beruf (Bergmann) +3, Entdecken +6,
 Entfessellungskunst +8, Handwerk (Fallenmacher) +2, Horchen +6,
Klettern +5, Leise Bewegen +8, Seil benutzen +7 (+9 Fesseln),
Springen +3, Suchen +2, Verstecken +11.
Sprachen Drakonisch
BE Fallen finden, Lichtempfindlichkeit
Kampfausrüstung 2 Anwendungen Gift eines kleinen Tausendfüßlers
Andere Ausrüstung Dolch, Fliegende Kralle, Nietenlederrüstung,
2 Wurfspeere
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 3.08.2007 | 12:17
(http://paizo.com/image/product/catalog/PZO/PZO9503_360.jpeg) (http://paizo.com/image/product/catalog/PZO/PZO9503_360.jpeg)
Sieben Schwerter der Sünde enthüllt

Dienstag, 29. Mai 2007

Man kann über ihre moralische Einstellung  sagen was man will, aber die Herrscher des uralten Thassilon wussten, wie man regiert. Da ihnen klar war, welche Schrecken durch ein uneingeschränktes Duell zwischen ihnen entfesselt würden, einigten sich die Runenherrscher auf eine elegante Art und Weise Konflikte zu lösen. Jeder der sieben Magier erschuf eine einzigartige Klinge, versehen mit einem winzigen Hauch seiner Macht. Immer wenn zwei Herrscher unterschiedlicher Meinung waren, gab jeder seine Klinge einem auserwählten Champion, dessen Aufgabe es war, die Entscheidung in einem blutigen Arenakampf herbeizuführen.  Champion eines Runenherrschers zu werden, war die größte Ehre, die ein Krieger erlangen konnte… allerdings meist eine sehr kurzlebige.
Zwar gingen die meisten Wunder von Tassilon im  Untergang des Imperiums zerstört oder verloren, aber  immer noch  flüstern sich manche Leute zu, dass die Schwerter selbst noch existieren, versteckt, und nur darauf wartend,  wieder getragen zu werden. Den Thassiloniern waren sie bekannt als Alara'hai, die Sieben Schwerter des Schlichtens. Eingedenk des  Rufs der Runenherrscher  nennen  die meisten Gelehrten diese Klingen heutzutage unter einem anderen Namen.

—Chroniken der Wegfinder

Vor einer Weile wurde entschieden, dass Paizo beim diesjährigen GenCon eine „Erkundung“ (Delve) ausrichten würde – ein riesiges dreidimensionales Dungeon, bei dem Teilnehmer zum Stand kommen können und kostenlos 15 Minuten lang D&D spielen, gegen eine Unzahl von grausamen Fallen und Monstern antreten dabei Schlüssel sammeln können, die ihnen den Gewinn von echten Schätzen ermöglichen (was das genau ist, darf ich an dieser Stelle nicht verraten, aber vertraut mir – da ist echt fette Beute dabei). Da wir bei unserer Arbeitsauffassung bleiben wollten, haben wir aus der Erschaffung dieser „Erkundung“ (Delve), so etwas wie ein eigenes Spiel gemacht – jedem interessierten Mitarbeiter bei Paizo wurden ein paar Räume zugeteilt und ein Bereich für die Begegnungsstufen (BS) und die Aufgabe es mit einzigartigen Fallen und Monstern zu füllen. Ziel dabei ist es, herauszufinden, wessen Raum bei der Messe die meisten Opfer fordert. 

Mit Eifer gingen die Leute ans Werk und bald war die „Erkundung“ eine bizarre Aneinanderreihung von tödlichen Begegnungen, eine sonderbarer  als die andere. Aber als die Ideen in unseren Gedanken sprossen, wurde uns schnell klar, dass diese „Erkundung“ einfach zu cool war, keine Eintagsfliege, die nach der Messe entsorgt würde – daraus musste ein publiziertes Produkt werden. Wir könnten einfach die fertigen Räume nehmen, weitere Begegnungen und Plotelemente hinzufügen, um die Größe zu verdoppeln, und dabei eine Geschichte mit hinein zu weben, die alles miteinander verband.  Alle stimmten zu und meinten, das wäre eine gute Idee, und schon bald hatte das Abenteuer ein vages Konzept, einen Namen und auch einen Termin in unserer Planung der Veröffentlichungen.

Die Zeit verging und der Arbeitsalltag lief ohne Probleme weiter. Eines Tages dann in einem Produktmeeting fragte jemand, wer denn die Räume überarbeiten und den ganzen weiteren Inhalt schreiben würde.
"Oh," sagte GameMastery Produktlinienmanager Jason Bulmahn. "Sutter machts."
Ich war gerade am Trinken und verschluckte mich prompt an dem Tee, der in meiner Nase landete. "Wie bitte?" brachte ich beinahe quiekend hervor.
"Überraschung!" sagte Bulmahn, "Ich dachte, es wäre lustiger, es dir auf diesem Wege zu sagen. Du hast einen Monat, es zu schreiben. An die Arbeit. "

Und so ward das GameMastery Modul D2: Die Sieben Schwerter der Sünde (Seven Swords of Sin)  (http://paizo.com/store/v5748btpy7wiz)geboren. In den folgenden Wochen standen wir vor einigen einzigartigen Herausforderungen, um dieses Abenteuer zu entwickeln – Dinge wie, eine Geschichte zu finden, die auch Sinn machte, wenn Dinosaurier reitende Goblins und Magma spuckende lebende Kupferkessel darin auftauchten, oder die zahlreichen Verbindungen mit dem Abenteuerpfad „Der Aufstieg der Runenherrscher“ zu koordinieren — aber am Ende des Tages bin ich wirklich glücklich damit, was schlussendlich als Abenteuer heraus gekommen ist: die Spieler finden heraus, dass eine mächtige Hexenmeisterin namens Tirana zahlreiche mächtige magische Gegenstände gestohlen hat, die teilweise sogar aus dem Zeitalter Thassilons stammen, und werden von der Kirche Abadars angeworben, diese Gegenstände wieder zu erlangen, bevor sie herausfindet, wie die volle Macht der Gegenstände zu erschließen ist. Dazu verfolgt die Gruppe die Diebin nach Kaer Maga, eine Stadt der Gesetzlosen, die komplett in den Ruinen eines großen Gebäudes aus dem Zeitalter Thassilons erbaut ist (und mein Lieblingsteil des Moduls ist, aber dazu mehr in späteren Blogs). Dort angekommen müssen sie das Hauptquartier Tiranas finden und in eine verlassene Forschungsanstalt herabsteigen, gefüllt mit Fallen und monströsen Wächtern, bis sie endlich Angesicht zu Angesicht mit der Zauberin selbst stehen, die das legendäre Schwert der Lust in den Händen hält.

Mit einigen neuen Monstern und magischen Gegenständen, einer gesetzlosen Metropole auf einer Felsklippe, einem tödlichen Dungeon, das einem ein das Gefühl wie ein Abenteuer der ersten Stunde, wie „Die Gruft der Schrecken“ (Tomb of Horrors), vermittelt, und Seiten voller Zeichnungen so hinreißend wie das Titelbild oben, hoffe ich, dass dieses Modul etwas für jeden bietet.

James Sutter
Stellvertretender Redakteur, Pathfinder

Übersetzung: Oliver von Spreckelsen
Lektorat: Stefan Beate, Björn Arnold


P.S. Hier noch mal das Titelbild in groß (http://paizo.com/image/product/secondary/Modules/D2-Swords-of-Sin-Cover.jpg).
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 3.08.2007 | 22:29
Aus aktuellem Anlass unterbreche ich mal unsere gewöhnliche Routine. Seit heute kann man bei Paizo, den Rise of the Runelords Player's Guide (http://paizo.com/pathfinder/v5748btpy7xpx) als gezipte PDF kostenfrei herunterladen. Auf der verlinkten Seite findet ihr den Download.

der Inhalt:
- Karte von Sandpoint
- die Core Races in Varisia
- die Core Classes in Varisia
- varisische Ausrüstungsgegenstände
- das Land Varisia (inkl. Bonusfeats)
- die Stadt Sandpoint
- Karte von Varisia
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 5.08.2007 | 11:43
(http://paizo.com/image/product/secondary/Pathfinder/forest_of_monoliths.jpg) (http://paizo.com/image/product/secondary/Pathfinder/forest_of_monoliths.jpg)

Unbekannte Orte

Mittwoch, 30. Mai 2007

Da wir soeben ein paar großartige Bildentwürfe erhalten haben, die uns Andrew Hou freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat, kamen wir auf die Idee, euch einige der berüchtigteren Abenteuerstätten Varisias vorzustellen. Im Folgenden zeigen wir euch nur ein paar davon – freut euch auf weitere im bald erscheinenden (Anm. d. Übersetzers: inzwischen erschienenen)  Rise of the Runelords Player's Guide (http://file:///store/v5748btpy7xpx).

Blutschwurtal (Bloodsworn Vale): Ein von Fey unsicher gemachter Durchgang in weiter südlich gelegene Länder, der eine Hauptrolle beim Abfall Varisias vom zerbrechenden Reich Cheliax spielte.

Celwynvian: Die zum Untergang verdammte Hauptstadt der Mierani-Elfen, die von ihrem Volk verlassen wurde.

Die versunkene Königin (The Sunken Queen): Ein großes, zeitloses Steingebäude, dass sich aus der Dunkelheit der Moddermarsch (Mushfen) erhebt.

(http://paizo.com/image/product/secondary/Pathfinder/the_pyramid_face.jpg) (http://paizo.com/image/product/secondary/Pathfinder/the_pyramid_face.jpg)

Der Hakenberg (Hook Mountain): Eine Bergspitze üblen Rufs, so gebogen, dass sie einem riesenhaften Haken ähnelt; die Urheimat mehrerer eingeborener brutaler Ogerstämme.

Der Mobhadschacht (Mobhead Leigh): Ein riesiges, tiefes Loch in der Erde; die Shoanti sagen, es habe keinen Boden.

Rätselhafen (Riddleport): Eine lasterhafte, gesetzlose Stadt, deren uralter Hafen einen riesigen, mit Runen bedeckten Bogen trägt.
Die Storvalstufen (Storval Stairs): Titanenhafte Stufen, die in den Storvalhang (Storval Rise)  hineinschneiden, dem Kliff, dass die untere Hälfte Varisias vom Ostplateau (eastern plateau) trennt.
Vipernwall (Viperwall): Die Schlangenzitadelle, deren Wände aus eingeschnitzten Schlangen ununterbrochen ein Giftgas verströmen.

Kaer Maga: Eine Stadt, die in die Ruinen einer einzelnen großen Struktur hinein gebaut wurde, deren einstige Funktion unbekannt ist. Sie liegt auf der Spitze des Storvalhangs (Storval Rise) und ist für ihre anarchisch veranlagte Bevölkerung aus Landbesetzern und Gesetzlosen bekannt.

Wesley Schneider,
stellvertretender Redakteur, Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 7.08.2007 | 21:28
Zwar gibt es sie inzwischen auch im Rise of the Runelords-Player's Guide zu bewundern, aber vielleicht mag es ja noch den ein oder anderen interessieren:

(http://paizo.com/image/product/secondary/Pathfinder/Varisia_500.jpg) (http://paizo.com/image/product/secondary/Pathfinder/Varisia.jpg)

Varisia

Freitag, 1. Juni 2007

Hier zum ersten Mal in all ihrer Pracht präsentiert. Wir würden mehr sagen - und glaubt mir, das werden wir - aber für's Erste möchten wir Rob Lazzarettis schöne Karte für sich selbst sprechen lassen. Klickt bitte auf die Graphik oben, um eine vergrößerte Kartendarstellung zu erhalten.

James Sutter
Stellvertretender Redakteur, Pathfinder

Übersetzung: guennar
Lektorat: Stefan Beate
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 10.08.2007 | 20:29
Wo ist der Unterschied?

Dienstag, 5. Juni 2007

 Als wir unsere neue Welt vorstellten, in der sowohl Pathfinder als auch die GameMastery Module angesiedelt sind, wurde eine Frage immer wieder gestellt: „Wodurch unterscheidet sich eure Kampagnenwelt von anderen?“ Um dies zu beantworten haben wir jedes Mitglied in unserem Redaktionsteam – bei Insidern bekannt als „ Das Loch“ – befragt, was sie denken, was unsere Welt einzigartig macht.

Erik Mona (Herausgeber)

"Die GameMastery-Welt wird eine umfassendere Mischung von Einflüssen aufweisen als die meisten auf dem Markt verfügbaren . Das macht es einfacher, eine Heimat für die Art von Abenteuern zu finden, die ihr spielen mögt. Die Welt ist nicht mit einer alles umfassenden Handlung oder einer Erwartung eines bestimmten Spielstils belastet, sondern erlaubt eine breite Vielfalt von Kampagnen. Wollt ihr wilde Grenzländer erkunden? Die Länder der Linnorm-Könige (Lands of the Linnorm Kings) oder der Herrschaftsbereich der Mammutfürsten (Hold of the Mammoth Lords) liefern dafür den perfekten Hintergrund. Gruppen, die urbanes Rollenspiel und Intrigen bevorzugen, werden von der politischen Welt von Absalom oder dem heimtückischen Hof im teufelsbefleckten Cheliax angezogen werden. Gruppen mit Interesse an Science Fantasy werden das Barbarenland von Numeria mögen, dem Größten der Königreiche des Flusses, in der ein mächtiger Herrscher und sein Hexenrat aus den uralten Ruinen eines gewaltigen Schiffes aus dem Weltall regieren. Sie könnten sogar eine Chance bekommen, die grünen oder roten Welten am Himmel zu erforschen. Der Codename, den wir fürs Entwickeln der Welt jenseits von Varisia (und natürlich einschließlich) haben, ist „Planet des Abenteuers“, weil es ein Ort ist, der für großartige Kampagnen geschaffen ist. Wir hoffen, dass eine davon die eure ist."

James Jacobs (Chefredakteur, Pathfinder)

"Ich denke, dass die Hauptsache für unsere Kampagnenwelt darin liegt, dass wir im Gegensatz zu den meisten Welten nicht mit einer Reihe von Büchern über die Welt beginnen, die die Regionen, Glaubensrichtungen, Städte und die Geschichte der Welt genauer beschreiben. Sondern wir entwickeln unsere Welt hauptsächlich durch Abenteuer, die von den besten Autoren geschrieben werden, die wir finden können. Jedes Abenteuer aus Pathfinder und GameMastery hat eine weitere Einsatzmöglichkeit, nachdem das Abenteuer selber durchgespielt worden ist. Man kann immer Teile daraus  verwenden, um die eigene Kampagnenwelt zu erweitern, sei es die Details einer Stadt, ein neues Monster, ein verwunschener Wald, eine neue Religion oder was auch immer. Früher oder später werden wir sicherlich genügend Material aus den Abenteuern verwenden können, um ein Buch über die Kampagnenwelt oder etwas Ähnliches zu füllen, aber es wird nicht aus dem Nichts erschaffen werden. Alles in unserer Kampagnenwelt wird sich aus den Dingen entwickeln, die schon als Abenteuer vorliegen, anstatt aus Ideen zu erwachsen, um dann erst in Abenteuer verwandelt werden zu müssen.
"Oh, und Dämonenfürsten und Erzteufel und Celestische Paragone und Erzengel können ihren Anhängern Sprüche gewähren. Das ist auch ziemlich cool."

Jason Bulmahn (GameMastery Produktmanager)

"Eines unser Hauptziele ist es, eine Kampagnenwelt bereit zu stellen, die alle Vorteile eines modernen Regelwerkes verwendet und dabei eine „klassische“ Atmosphäre von Fantasy vermittelt. Wir wollen, dass unsere Welt einen Ort für jegliche Art der Spielweise bietet, ohne Spielleiter und Spieler mit einer Masse von grundlegenden Voraussetzungen zu überfluten, die einige Spielweisen behindern oder gar unmöglich machen. Wenn man unsere Welt verwenden will, um ein Abenteuer im ägyptischen Stil spielen, so ist das sicherlich möglich, aber es schließt einen Piratenhintergrund, ein Abenteuer mit feudalen Rittern, eine Jagd nach einem Lich oder ein politisches Ränkespiel in einer Stadt keineswegs aus. Der Trick liegt darin diese Motive und Varianten, mit denen jeder vertraut ist, ausgewogen zu gestalten  und dabei zugleich einen frischen Ansatz zu wählen, der die Vorstellungskraft  beflügelt und es Spielleitern erlaubt den Themen ihr eigenes Flair zu geben. Schließlich wollen wir auch, dass es eure Kampagne ist. "
"Und natürlich gibt es Ninjas."

James Sutter (stellvertretender Redakteur, Pathfinder)

"Mein größtes Problem bei den meisten Kampagnenwelten ist der Kanon. Obwohl ich als Autor die Freude daran gut nachvollziehen kann, dass deine Ideen in Stein gemeißelt sind, dass man sieht, wie Leute das nehmen, was du geschrieben hast, und es als „So Und Nicht Anders Ist Es“ verehren, finde ich es beim Spiel schlussendlich ein dekadentes und selbstherrliches Vergnügen, und wenn man damit anfängt, ist es schwer, sehr schwer damit aufzuhören.
"Als ich begann für Dungeon zu arbeiten, hatte ich mit dem Kanon beinahe täglich meine Auseinandersetzungen. Es schien als ob jedes Mal, wo ich eine Idee hatte, von der ich meinte sie wäre interessant, lächelte jemand voller Mitleid und sagte: „Ja, aber das kannst du leider nicht machen, weil…“ Wer will als Spielleiter schon immer wieder „Nein“ als Antwort  bekommen?
Das ist es, was diese neue Welt so aufregend für mich macht. Klar, jede neue Welt trägt weniger Last mit sich, als eine Welt, die es schon seid Jahren gibt, aber während des gesamten Entwicklungsprozesses haben wir immer versucht die Einstellung „Weniger ist mehr“ beizubehalten. Dies ist unsere Welt, aber es ist auch die Welt der Spieler, und jedes Mal, wenn man einem Spielleiter oder Spieler sagen muss „Das kannst du nicht machen“, hat man einen Abend voller Spaß und Spannung ruiniert. Es ist für eine Kampagnenwelt zu einfach einen Punkt zu erreichen, wo sie durch Jahre des Schaffens und Quellenmaterial bis auf den letzten einfachen Mann detailliert ist, ohne Raum zu lassen, was zu erfinden, zu erforschen oder gar zu erneuern. Dies oder umfassende und weit reichende Änderungen, die man gemacht hat, um seine Welt von den anderen abzuheben („Alle Elfen in unserer Welt sind XXX!“) führen dazu Teile des Publikums abzuschrecken. Das Motto bei unseren Meetings die Welt zu gestalten war „Sag niemals Nie!“. Wir haben alle viel Arbeit investiert, um die Welt so interessant wie möglich zu machen, und es wird zweifellos auch eines Tages offizielle Ergänzungsbände geben, um die Abenteuer zu unterstützen, denn die sind die treibende Kraft dieser Welt. Aber ihr könnt euch sicher sein, dass es uns bei unserer Arbeit klar ist, dass dies nicht nur unser Sandkasten ist – es ist der Sandkasten für jeden, der uns die Ehre erweist, darin zu spielen. Und mit einer solchen Ehre kommt auch eine gewisse Verantwortung."

Jeremy Walker (stellvertretender Redakteur, GameMastery)

"Oft wird eine Kampagnenwelt nicht so sehr dadurch definiert, was sie beinhaltet, sondern dadurch was sie ausschließt. Bestimmte Themen, Elemente und Eigenheiten helfen den Spielern und Spielleitern eine Verbindung mit einer Welt aufzubauen, aber sehr oft führen die Dinge, die die Spieler anfangs interessieren dazu, sie zu vertreiben, da sie durch Frust über die eingeschränkte Anpassungsfähigkeit zur nächsten einzigartigen Welt wandern, nur um diesen Vorgang weiter zu wiederholen, wenn die frischen Ideen dieser Welt schal geworden sind.
"Man könnte daraus schließen, dass die Lösung dafür ist, eine Welt anzubieten, die so allgemein wie möglich gehalten ist, so dass jede Story fast überall platziert werden kann. Und doch suchen Leute nach mehr in einer Kampagnenwelt als eine leere Leinwand. Sie wollen eine Welt, in der man seine eigenen Geschichten auf seine eigene Art erzählen kann, aber sie wollen auch eine Welt die sich real anfühlt. So gesehen ist eine Kampagnenwelt ähnlich wie ein Hintergrundbild auf der Bühne.  Detailreich, aber unabhängig von den Schauspielern, gibt es der Handlung einen Rahmen und eine Bedeutung über ihre individuellen Geschichten hinaus. Eine rein generische Welt wäre wie das Drehen eines Filmes vor einem Schwarz-Weiß-Hintergrund – man erkennt es sofort und offensichtlich als unwirklich.
"Wie kann man nun eine reichhaltige und detaillierte Welt bieten ohne Gefahr zu laufen, dass unsere Rahmenbedingungen und Ideen schal werden? Unsere Lösung ist eine Kampagnenwelt, die viele unterschiedliche Gegenden enthält, und jede enthält ihre eigenen Themen, Charaktere, Geschichten und Ideen. Jeder Landstrich unserer Welt ist also fast eine Mini-Welt in sich. Dynamisch und realistisch, bereit für jede Geschichte, die man zu erzählen wünscht. Und wenn man einer bestimmten Spielweise überdrüssig ist, wartet immer etwas Neues hinter dieser Gebirgskette, den Fluss hinauf oder jenseits des Meeres."

Mike McArtor (stellvertretender Redakteur, GameMastery)

"1. Interaktion: Eins der Dinge, welches Paizo von den Anderen abhebt, ist unsere Bereitschaft auf jene zu hören, die ein Interesse an unserem Werk zeigen. Wenn man sich ein wenig in unseren Foren aufhält, erkennt man schnell, dass wir mit unseren Lesern reden und dabei einen Dialog mit den Lesern führen, keine Einwegdiskussion. Wir werden die Welt zwar nicht nach demokratischen Prinzipien erschaffen, aber wenn das Volk spricht, hören wir zu.
"2. Umfassend: Die neueste Edition des Beliebtesten Fantasy-Rollen-Spiels der Welt (kurz BFRSW) handelt davon euch zu zeigen, was alles möglich ist, und nicht davon, euch zu sagen, was nicht möglich ist. In diesem Sinne wird unsere Welt alles erlauben, was ihr in eurer Kampagne einsetzen wollt. In unserer Welt gibt es alles – oder es kann es zumindest alles geben.
"3. Abwechslung: Das ist die Würze im Leben. Es ist außerdem, was passiert, wenn man uns sieben in einem Raum packt, Koffein hinzufügt, und kräftig schüttelt. Dann die Schleusen für Leute wie Logue und Baur öffnen, und Mannomann, da kommt was zusammen! Wenn ihr Dinosaurier und Cthulhu mögt, wendet euch an James Jacobs da drüben. Wenn euer Spiel eher etwas skurril sein soll, bin ich euer Mann. Von den tiefsten Auswüchsen der Verderbtheit bis zu den aberwitzigsten Unmöglichkeiten, du wirst es irgendwo hier finden.
"4. Geschichte: Wir haben den Vorteil, dass wir auf drei Jahrzehnte Vorgeschichte zurückblicken können, um zu erkennen, was funktioniert hat (und noch wichtiger: was nicht funktioniert hat) Wir werden auf dem grundlegenden Fundament dieser Titanen aufbauen – Gygax, Kuntz, Greenwood und Grubb als Ausgangsbasis. Wir sieben sind uns genau darüber klar, wer schon vorher da war, und wir wollen sicher gehen, dass sie unser Werk gutheißen (und viel wichtiger IHR)."

Wesley Schneider (stellvertretender Redakteur, Pathfinder)

"Wir lassen nur die coolsten Spieler und Spielleiter unsere Welt verwenden. Wütende, endlose Kriegsgesänge jodelnde Goblins werden die Heime derjenigen bevölkern, die für unwürdig befunden werden."

Übersetzung:  Oliver von Spreckelsen
Lektorat: Stefan Beate, Björn Arnold
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 15.08.2007 | 09:13
Die Menschenvölker Varisias

Mittwoch, 6. Juni 2007

Wie bereits in früheren Blogs erwähnt, sind in der Region Varisia drei verschiedene Menschenvölker besonders häufig anzutreffen.

Chelaxianer: Das von Monumenten überladene Magnimar und das imperialistische Korvosa streiten um die Vorherrschaft im südlichen Varisia. In diesen Städten und ihren zahlreichen Vasallensiedlungen, kann die Mehrheit der Einwohner ihre Herkunft zum Volk Cheliax zurückverfolgen. Menschen chelischer Abstammung haben dunkles Haar und dunkle Augen, die in Kontrast zu ihrer hellen Haut stehen. Nicht selten haben sie einen Sinn für kunstvollen Schmuck und hohe Künste.


Shoanti: In den nordöstlichen Gebieten Varisias, sind die sieben wilden Stämme der Shoanti zu Hause, ein temperamentvollesVolk, das an Traditionen festhält, die sich über hunderte von Jahren nicht verändert haben. Diese Ureinwohner leben ein karges Leben, sie jagen selbst Raubtiere und nehmen, was das raue Land ihnen gibt.

Varisianer: Leidenschaftlich und absolut unabhängig, gaben die Varisianer (wie in der Skizze zu sehen) ihrem Heimatland den Namen. Obwohl die in Sippen zusammenlebenden Nomaden in vielen Ländern angetroffen werden können, finden sich nirgends größere Zahlen von ihnen, als im Land ihrer Ahnen.

(http://paizo.com/image/product/secondary/Pathfinder/varisian_gypsy_360.jpg) (http://paizo.com/image/product/secondary/Pathfinder/varisian_gypsy.jpg)

Eigenbrötlerisch und an einer uralten nomadischen Lebensweise festhaltend, bilden Varisianer mit ihren sehen es auch nicht als Belastung, ständig auf Wanderschaft zu sein. Während die Natur die meisten ihrer Bedürfnisse befriedigt, besuchen die Nomaden oft die Städte und Dörfer der sich niederlassenden Völker, um Kunstwerke und Kuriositäten von ihren Reisen zu tauschen, ein paar Münzen als Schausteller oder Gelegenheitsarbeiter zu verdienen und manchmal um Ahnungslose übers Ohr zu hauen oder zu bestehlen – eine Angewohnheit, die sie so häufig ausleben, dass Varisianern überall mit Misstrauen und Argwohn von denjenigen außerhalb ihrer Gemeinschaft begegnet wird. Der typische Varisianer hat olivbraune Haut und Haar, dessen Farbe von schwarz zu dunkelbraun reicht, oftmals lang getragen von sowohl Mann wie Frau. Traditionelle Tätowierungen zeigen oft komplizierte Muster und Symbole, grundverschieden von denen der Shoanti, mit denen sie sich ihr Heimatland teilen. Als Wanderer und oftmals Schausteller, neigen die Kleider der Varsianer zu Extremen: von funktionaler Reisekleidung, zu unglaublich unpraktischen weiten Gewändern, die ihre Tänze, ihre Tätowierungen und auf natürliche Weise wohlgeformten Körper besser akzentuieren.

Wesley Schneider
stellvertretender Redakteur, Pathfinder

Übersetzung: David Siegel
Lektorat: Oliver von Spreckelsen, Stefan Beate
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 26.08.2007 | 10:10
So, nachdem sich die erste Aufregung um die 4E gelegt hat, sollten wir schleunigst mit unserm eigentlichen Thema weitermachen. Aktuell haben die Abonnenten inzwischen die Pdf der ersten Pathfinder-Ausgabe erhalten. Ich bin gerade am Durchlesen, aber soviel kann ich schon mal sagen, das Auftaktabenteuer „Burnt Offerings“ setzt meiner Meinung nach einen neuen Maßstab für Abenteuer der ersten Stufe (Rezension folgt demnächst im Gate).
 
(http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRunelords/Sandpoint_500.jpeg) (http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRunelords/Sandpoint.jpg)

Sandspitze

Freitag, 8. Juni 2007

Letzte Woche (für die Übersetzungen: zu Anfang des Monats August) haben wir euch die Region der Karte von Varisia gezeigt, in der der Abenteuerpfad „Der Aufstieg der Runenherrscher“ stattfindet. Diese Woche legen wir unser Augenmerk auf Sandspitze, dem kleinen Fischerdorf, welches die Kulisse für das erste Abenteuer in der Serie, „Verbrannte Opfergaben“ (Burnt Offerings) bildet. Schaut mal, ob ihr die Straßennamen und Details der Stadt herausfinden könnt, die direkt aus der Kindheit unseres Chefredakteurs James Jacobs stammen!

James Sutter
stellvertretender Redakteur, Pathfinder

Übersetzung: Oliver von Spreckelsen
Lektorat: Stefan Beate
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Mondain am 27.08.2007 | 14:21
Gibt es eigentlich schon einen Veröffentlichungstermin für Pathfinder? Es sollte doch im August erscheinen.
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Selganor am 27.08.2007 | 14:30
Pathfinder 1 ist bereits raus
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Mondain am 27.08.2007 | 14:49
Pathfinder 1 ist bereits raus
Nur als pdf? Zumindest in Deutschland nicht erhältlich. Gibt es schon erste reviews?
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 28.08.2007 | 20:21
Abonnenten haben bereits die pdf und/oder das Hardcover erhalten, der offizielle Ladenverkaufsbeginn ist aber glaube ich der 29., also morgen.

Heute mal ein Blick auf eines der sechs neuen Monster in der ersten Ausgabe der Pathfinder-Serie:

(http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRunelords/sandpoint_devil_500.jpeg) (http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRunelords/sandpoint_devil.jpg)

Der Teufel von Sandspitze

Mittwoch, 13. Juni 2007

Die reale Welt stellt eine großartige Quelle für Monster dar. Viele der Kreaturen aus dem Spiel stammen aus den Mythen und Legenden der realen Welt, aber ein Feld wurde dabei fast komplett ignoriert: kryptozoologische Berichte. Ich rede dabei natürlich über Bigfoot und das Monster von Loch Ness, aber auch über sehr obskure Kreaturen wie den Hodag, Mokele-Mbembe, und den Yowie. Und natürlich den Teufel aus Jersey (Jersey Devil), die Inspiration für eines der ersten neuen Monster von Pathfinder. Gerüchte und Legenden über ein selten auftauchendes schreckliches Wesen haben den Ängsten der Bevölkerung von Sandspitze für Jahrzehnte einen Nährboden verschafft. Die Gerüchte weiter unten enthalten die bekanntesten – oft sich widersprechenden – Geschichten über den berühmten Teufel von Sandspitze.

Schlechtes Omen: Es bringt Pech, den Teufel von Sandspitze zu erblicken. Wer ihn sieht, ist verflucht, ein schreckliches Schicksal zu erleiden. Es wird erzählt, dass der Teufel vor Tragödien, Morden und Schiffhavarien ungesehen von allen durch die Nacht fliegt und nur von den Todgeweihten erblickt wird.

Teufelsbrut: Der Teufel von Sandspitze ist der Sohn einer Witwe namens Agatha Leeds, eine Frau die früher nördlich des Ortes gelebt hat, angeblich schwarze Magie praktiziert hat und mit Kreaturen des Bösen Umgang gehabt haben soll. Als sie mit einem runden Bauch in den Ort kam, ignorierte sie alle Fragen über ihre Schwangerschaft. Wochen später fand man ihr Heim in Asche gelegt, von der geheimnisvollen Besitzerin selbst fehlte jede Spur. Nicht viel später wurde der Teufel von Sandspitze das erste Mal gesichtet.

Verschwinden: Beweise, dass der Teufel von Sandspitze gesehen worden ist, verschwinden oft, bevor ihnen weiter nachgegangen werden kann. Spuren, gebissene Tiere, Waffen, an denen sein Blut klebt, und andere ähnliche Beweise verschwinden einfach, egal wie gut beobachtet oder bewacht sie sind. In der Tat sind auch diejenigen spurlos verschwunden, die versucht haben den Teufel von Sandspitze zu fangen oder zu töten, entweder bei der Jagd oder in den Wochen, nachdem sie von einem fehlgeschlagenen Versuch zurückgekehrt waren.

Brandstifter: Bilder und Berichte über den Teufel von Sandspitze fangen geheimnisvollerweise Feuer, manchmal brennen dabei ganze Häuser nieder.

Unsterblicher Schutzpatron: Einige Varisianer behaupten, dass der Teufel von Sandspitze seit tausenden von Jahren entlang der Verlorenen Küste lebt und dass er die Rohstoffquellen der Küste vor denjenigen beschützt, die das Land ausbeuten wollen. Seine jüngsten Missetaten sind nur sein Weg, das neueste Vordringen der Zivilisation abzuwehren.

Einer von Vielen: Der Teufel von Sandspitze wird manchmal in Begleitung anderer hiesiger Legenden und Spukgestalten gesehen, meistens mit einem weißen Hirsch, dem Geist eines jungen Mädchens und einem Zombie ohne Füße.

James Jacobs
Chefredakteur, Pathfinder

Übersetzung: Oliver von Spreckelsen
Lektorat: David Siegel, Stefan Beate
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 9.09.2007 | 13:21
Nach längerer Pause mal eine kurze Zwischenmeldung: Im Dnd-Gate könnt Ihr eine von mir verfasste Rezension der ersten Pathfinder-Ausgabe nachlesen. Bringt etwas Zeit mit, die ist mir ziemlich ausführlich geraten  :D

Link zur Rezi (http://www.dnd-gate.de/gate3/page/index.php?id=1742)
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 20.10.2007 | 13:13
Hier unser Vorbild: Merisiel

Montag, 23. Juli 2007

(http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRunelords/Pathfinder3_Rogue_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRunelords/Pathfinder3_Rogue.jpg)

Die Elfen haben einen Namen für die elfischen Kinder, die das Pech haben, in einer menschlichen Gesellschaft geboren und aufgezogen werden – die Verlorenen.
In einigen wenigen Fällen finden diese Findelkinder oder Waisen ein liebevolles Elternhaus bei den Menschen. Die Tatsache aber, dass im Laufe der Kindheit die einstigen Spielkameraden zu Beschützen und Pateneltern werden, führt zu einer seltsam verzerrten Selbstwahrnehmung. Die meisten Verlorenen haben nicht so viel Glück – sie leben als ewige Gossenkinder auf den Straßen und müssen zusehen, wie ihre Gefährten älter werden und sich größeren Dingen zuwenden.

Merisiel ist eine der Verlorenen, die jetzt gerade die Jahrzehnte als Gossenkind hinter sich lässt und als junge Erwachsene ihren Weg in der Welt machen will. Meisterhaft darin, als blinder Passagier auf Schiffen zu reisen, hat sie schon Dutzende Städte Heimat genannt, nur um sie wieder zu verlassen, wenn ihre Gefährten über sie hinauswuchsen oder sie sie überlebt hat. Für Merisiel war das Leben niemals einfach, was ihr noch zusätzlich dadurch erschwert wurde, dass sie es immer schwierig fand, die Fähigkeiten zu meistern, die ihren Gefährten leicht fielen. Nie das schärfste Messer im Kasten, wie man so sagt, hat Merisiel gelernt, dies dadurch wett zu machen, dass sie immer mindestens ein Dutzend davon bei sich trägt. Wenn ihre sorgsam ausgearbeiteten Pläne schief gehen (was sie fast immer zu tun scheinen), werden die Messer gezückt und es wird getan, was getan werden muss. Bis heute ist Merisiel noch auf kein Problem gestoßen, was sich nicht auf die eine oder andere Art mit Dolchen hätte lösen lassen.

Merisiels Lebenserfahrung hat sie gelehrt, die Dinge in vollen Zügen zu genießen, so wie sie kommen – es ist unmöglich vorherzusagen, wann die guten Zeiten zu Ende sind. Sie geht mit ihren Gedanken und Emotionen offen und expressiv um. Sie ist immer auf Wanderschaft und arbeitet an ihren neuesten Ideen, an leichtes Geld zu kommen, aber am Ende läuft es immer darauf hinaus, schneller zu sein als alle anderen – entweder schnell auf den Füßen oder mit ihren geliebten Klingen. Sie würde es nicht anders haben wollen.

Merisiel gab ihr Debüt zusammen mit den anderen Signaturcharakteren als vorgefertigter Charakter in Band 1 von Wegfinder und D1: Krone des Koboldkönigs.

Klickt auf das Bild, um die Ansicht einer größeren Version von Wayne Reynolds aufregendem Porträt genießen zu können.

Hier unser Vorbild: Kyra


(http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRunelords/Pathfinder4_Cleric02_360.jpeg) (http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRunelords/Pathfinder4_Cleric02.jpg)

Montag, 30. Juli 2007

Die Priester von Sarenrae leben ein Doppelleben. Ihren Gläubigen als Morgenblume, die Heilende Flamme und das Immerlicht bekannt, lehrt sie Mäßigung und Geduld in allen Dingen. Mitgefühl und Friede sind ihre wichtigsten Tugenden, und wenn die Feinde des Glaubens geläutert und erlöst werden können, so sollte dies geschehen. Aber es gibt jene, die nicht an Erlösung interessiert sind, die sich mit Gemetzel und Tod rühmen. Für das erbarmungslose Böse der Untoten und der Unholde und die Grausamkeiten, die in den Herzen der Menschen geboren werden, predigen Sarenraes Lehren rasche Gerechtigkeit, die mit der Klinge des Krummsäbels zuteil wird. Zu diesem Zweck erwartet sie von ihren Gläubigen, dass sie im Schwertkampf geübt sind. Dies dient sowohl als eine Form der Kampfkünste, um Körper und Geist zu fokussieren, als auch dafür, dass die Feinde im Kampf nicht unnötig lange leiden müssen.

Ihre Priester werden oft in diese beiden Kategorien eingeteilt – diejenigen, die Erlösung als Methode sehen, den Feind zu bekämpfen, und diejenigen die die Klinge vorziehen. Kyra gehört sicher zu den Letzteren. Sie wurde in einem kleinen Bauerndorf als Tochter liebevoller Eltern geboren und wuchs im Schatten eines Schreines der Morgenblüte auf. Sie war in jungen Jahren von der Schönheit des bunten Glases hingerissen, und von der Grazie der drei Priesterinnen, die ihre Kampfübungen jeden Morgen auf dem nahegelegenen Hügel abhielten, während sie die Morgengebete sprachen. Als Banditen das kleine Dorf angriffen, beobachtete Kyra die Priesterinnen, als sie ihr bestes taten, um die Banditen zu überzeugen – und als das nicht fruchtete, versuchten sie, die Bedrohung zu beenden, ehe sie mehr Schaden anrichteten.

Leider waren die Banditen zu stark, und das Dorf wurde niedergebrannt. Kyra gehörte zu den wenigen Überlebenden, und auf den rauchenden Trümmern des Schreines weihte sie Sarenrea ihr Leben und ihren Schwertarm, sie schwor, diejenigen zu schützen, die sich nicht selber schützen konnten, und die Klinge nicht ruhen zu lassen, wenn die Zeit für Erlösung vorbei war.

Sie besitzt einen kämpferischen Willen und ist stolz auf ihren Glauben und ihr Können mit dem Säbel, und ist seit ihrer Feuerprobe weit gereist. Sie hat ihre Familie und ihr Zuhause an jenem schicksalhaften Tag verloren, aber wo andere von Zorn und Rachedurst verzehrt würden, hat Kyra ihren Frieden im Immerlicht gefunden, und den Glauben, dass ihre eigenen Verluste nicht umsonst gewesen sein werden, wenn sie auch nur einen Tod verhindern kann, der von böser Hand kommt.

Kyra gab  ihr Debüt zusammen mit den anderen Signaturcharakteren ebenfalls als vorgefertigter Charakter in Band 1 von Wegfinder und D1: Krone des Koboldkönigs. Auch hier ist das obige Bild wieder mit einer größeren Version verlinkt.


James Jacobs

Chefredakteur, Wegfinder

Übersetzung: Stefan Beate
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 22.10.2007 | 09:23
Zwar sind die Nachrichten schon „etwas" veraltet, dennoch soll auf die Möglichkeit hingewiesen werden, auch die Abenteuer der GameMastery Module – Serie zu abonnieren. Die im Text angedeuteten Möglichkeiten, die Auslieferung der Abos zu kombinieren, um Versandkosten zu sparen, sind natürlich  längst implementiert worden. Im zweiten Teil findet ihr einen Link zu zwei Seiten aus dem ersten Pathfinder-Band, wer einen Eindruck über den Hintergrund des Settings gewinnen möchte, hat hier eine erste Möglichkeit dazu.

Abonnement für GameMastery Module

Freitag, 15. Juni 2007

Ihr habt danach gefragt und wir machen es. Das Abonnement für die GameMastery Module ist verfügbar.

Ab heute (15. Juni 2007), kann man für sich für das Abonnement anmelden und sicherstellen, keinen einzigen heimtückischen  Koboldkönig, kein verlorenes Tal oder kein sündiges Schwert zu verpassen. Meldet euch jetzt an und sobald D1: Die Krone des Koboldkönigs veröffentlicht wird, bekommt ihr es nach Hause zugeschickt und ihr erhaltet es zusätzlich sofort und als PDF-Download (ein Wert von 9 US-$). Das Abonnement geht weiter mit W1: Die Eroberung des Blutschwurtals im Juli und D2: Die Sieben Schwerter der Sünde im August. Jedes Modul im Abo beinhaltet den PDF-Download kostenlos (und früher als das offizielle Veröffentlichungstermin und eure Wahl der Art der Zustellung (preiswerteste Lieferung nach Deutschland für 6,95 US-$).

Hier noch einige Bedingungen. Das Modulabonnement wird nur zum empfohlenen Verkaufspreis angeboten, aber es wird bald eine Möglichkeit zur Verfügung gestellt werden, die Zusendung mit der von Pathfinder zu kombinieren, und damit ein bisschen Geld zu sparen. Ihr werdet dann auswählen können, welche der beiden Veröffentlichungen jeden Monat dann auf die andere wartet. Wenn ihr Pathfinder direkt und sofort haben wollt, dann wird es mit dem GameMastery-Modul des Vormonats verschickt, oder halt anders herum.

In den kommenden Wochen werden wir euch diese Optionen zur Verfügung stellen (allerdings könnt ihr euch jetzt schon anmelden und die Auswahl zu einem späteren Zeitpunkt treffen). Zu Beachten ist, dass D0: Falkenhorsts letzte Hoffnung (Hollow’s Last Hope) nicht mit im Abonnement enthalten ist, da nur extrem begrenzte Mengen vorrätig sind (allerdings konnte man in den USA je ein Exemplar am Free-RPG Day am 23. Juni 2007 in Fantasyläden bekommen, die sich dafür beworben hatten). Wir wollen euch gerne jeden Monat 32 Seiten des Bösen zukommen lassen. Ihr müsst nur danach fragen.

Jason Bulmahn
Produktmanager GameMastery

„Verbrannte Opfergaben“ auf dem Weg zum Drucker!

Montag, 25. Juni 2007

Nun ist der erste Band von Wegfinder (Pathfinder) aus dem Haus zum Drucker. Nehmt euch einen Augenblick Zeit, diese prachtvolle Beispiel einer Doppelseite (http://paizo.com/download/pathfinder/PZO9001_072-079_Thassilon.pdf)  in Augenschein zu nehmen. Es ist ein Auszug aus einem der ergänzenden Beiträge des Bandes zum antiken Thassilon. Und denkt daran – wo das herkommt, gibt es 94 weitere Seiten...

James Sutter
stellvertretender Redakteur, Wegfinder

Übersetzung: Oliver von Spreckelsen
Lektorat: Stefan Beate
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 23.10.2007 | 22:08
(http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/FalconsHallow_500.jpeg) (http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/FalconsHallow.jpg)

Falkengrund

Dienstag 26. Juni 2007

Um die Veröffentlichung des freien PDF’s von GameMastery Modul D0 - Falkengrunds letzte Hoffnung (GameMastery Module D0: Hollow's Last Hope), sowie den Auftakt zu unserem Abonnementservice für GameMastery-Module, und die bevorstehende Veröffentlichung von D1: Die Krone des Koboldkönigs (D1: Crown of the Kobold King) gebührend zu feiern, dachten wir uns, dass es höchste Zeit wäre, euch ein paar Informationen über die kleine Stadt zu geben, die in beiden Modulen auftaucht: Falkengrund. Für weitere Informationen schlagt bitte im Anhang von „Die Krone des Koboldkönigs“ nach.

Falkengrund (Falcon's Hollow) bietet eine ausgezeichnete Operationsbasis für eine Gruppe Charaktere, die im Finstermondtal (Darkmoon Vale) und den Höhlen unter Droskars Klippe (Droskar's Crag) nach Abenteuern suchen. Zusätzlich bieten die Intrigen dubioser Politiker, Holzmagnaten und fleischverschiebender  Gangsterbosse in Falkengrund eine Vielzahl an Gelegenheiten für Konflikte und Action. Die Gruppe kann in Lokalpolitik verstrickt werden, während die kleine Siedlung wächst und Fraktionen entstehen, die eine Regierungsbildung anstreben, um das erdrückende Joch des Holzkonsortiums abzuwerfen. Zusätzlich kann die Gruppe in religiöse Konflikte zwischen verschiedenen Sekten hineingezogen werden, die sich allerlei seltsamen Göttern hingegeben haben – das reicht von solchen Sekten, die nur gegen die Richtung der allgemeinen Theokratie stehen, bis zu den ausgesprochen Bösen, die auf das Verderben der Seelen der einfachen Leute aus sind, die in Falkengrund leben.

Zu guter Letzt ist das Verbrechen eine der größten Einkommensquellen der Stadt, und Banden organisierter Schläger betätigen sich in jeder nur vorstellbaren illegalen Art und Weise. Gute Helden, die in Falkengrund wohnen, werden früher oder später mit diesen Syndikaten aneinandergeraten, und die SC’s können sich in Straßenkämpfen wiederfinden, ehe sie noch die Gelegenheit hatten, in das Tal auszuziehen und ihr Glück zu suchen.


Bemerkenswerte Orte:

Kirche von Iomedae:
Da man in Falkengrund so vielen Unterdrückten predigen kann, haben Missionare von Iomedae, Gottheit der Tapferkeit und Gerechtigkeit hier Fuß gefasst. Viele andere religiöse Sekten, die nach Falkengrund geflohen sind, um der Verfolgung durch die Kirche des Lichts zu entgehen, lehnen Iomedaes Anhänger ab. Die Spannungen zwischen den einzelnen Glaubensgemeinschaften sind hoch, und führen oft zu nicht sehr heiligen Schlägereien auf der schlammigen Straße des Heiligen Weges.


Recht und Billig (Goose'n'Gander): Der örtliche Gemischtwarenladen in Falkengrund wird vom einzigen Gnom im Ort geführt, der auf den Namen Brickasnurd Hildrinsocke hört. Er verkauft alles von normalen Gütern wie Getreide, Lampenöl, Tinte und Minenausrüstung bis hin zu solch seltenen und ausgefallenen Dingen wie Alchemistenfeuer, Gegengifte, einem fetten versteinerten Pseudodrachen, und ausgestopften Nixen (der Renner der Saison).


Grund-Tribunal (Hollow Tribunal): Hier vergibt der winzige Halblingsmagistrat Vamros Harg Lizenzen für Kaufleute, stempelt Minen- und Holzrechte, und spricht Recht in zivilen und Straffällen.
  Die meisten Einwohner (sie nennen sich Falkner) genießen die Ironie des Namens Grundtribunal (englisch: Hollow Tribunal - wörtlich: Hohles Tribunal), da das Recht, welches hier gesprochen wird, selten gerecht ist, da einer Sache nie auf den Grund gegangen wird, sondern eher nur nach einem Grund gesucht wird, für das Holzkonsortium ein Urteil zu sprechen. Es ist allgemein bekannt, dass Harg fest in Gavel Thuldrins Hand ist, was aber nur selten öffentlich geäußert wird, jedenfalls von denen, die an ihrem Leben hängen.


Die Lahme Ente(The Sitting Duck): Vielen Einwohnern ist die Lage der Ente zu nahe an der Palisade, um sich hier wohlzufühlen, dennoch ist sie der hiesige Anlaufpunkt für Abenteurer, Forscher und andere Tunichtgute auf der Suche nach Abenteuern. Die Taverne schenkt ein starkes örtliches Bier aus fermentierten Finsterholzblättern aus, das auch einen Oger nach ein paar Krügen auf die Bretter schickt. Raue Spiele wie „Messerei“ oder „Krug-Um-Zug“, zwei gefährliche hiesige Vergnügungen mit einer hohen Verletzungsrate, laufen oft bis spät in die Nacht. Viele Abenteurer erzählen hier Geschichten über das Finstermondtal, und Informationen über Droskars Klippe und andere Orte in der Umgebung können hier für den Preis eines Krugs Bier gesammelt werden.


Jason Bulmahn
Produktmanager GameMastery

Übersetzung: Stefan Beate
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 25.10.2007 | 15:38
Um vor lauter Aufräumarbeiten nicht das aktuelle Geschehen zu ignorieren, werde ich ab sofort versuchen, parallel zu den alten Artikeln auch die Beiträge neueren Datums in unserem Thread unterzubringen. Den Anfang macht ein Auszug aus dem Anfang November erscheinenden dritten Teil der Pathfinder-Serie, als zweiten Beitrag erfahrt ihr etwas über einen festen Bestandteil jeder Ausgabe, dem Tagebuch des Wegfinders.

(http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRunelords/PZO9003-080-091-Bestiary_360.jpeg)

Hütet Euch vor der Mutter des Vergessens

Mittwoch, der 24. Oktober 2007


Ihr habt die Legenden gehört. Werdet nun Zeuge der ehrfurchtgebietenden Glorie der Schwarzen Magga (Black Magga). In folgendem Beispielsauszug aus der Monstersektion der dritten Ausgabe der Pathfinder-Serie könnt Ihr alles über ihren dimensionsübergreifenden Schrecken nachlesen:

552kB zip PDF (http://paizo.com/download/pathfinder/PZO9003-080-091-Bestiary.zip)


Das Tagebuch des Wegfinders

(http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRunelords/pfcompass_360.jpeg) (http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRunelords/pfcompass_360.jpeg)

Montag, 02.07.2007

Als wir den ersten Entwurf für eine für die  Wegfinder-Serie (Pathfinder) (http://paizo.com/pathfinder) typische Ausgabe erstellten, wollten wir sicherstellen, dass einige Schlüsselmerkmale in jedem Buch enthalten sein würden. Natürlich musste ein Abenteuer darin enthalten sein, außerdem mehrere Hintergrundartikel, die speziell dafür gedacht waren, den Inhalt des Abenteuers weiter zu vertiefen.

Es musste eine Einleitung geben, die den Lesern einen Blick hinter die Bühne erlauben würde, vorgefertigte Charaktere sowie zahlreiche neue Monster, die leicht in das Abenteuer dieser Ausgabe oder in die eigene Heimkampagne integriert werden könnten.

Und doch fehlte noch etwas – ein Platz, an dem wir über den Spielort des aktuellen Abenteuers hinaus noch mehr von unserer Welt zeigen könnten. Es sollte eine Erzählung sein, die uns dabei helfen würde, das Interesse der Leser zu wecken und uns gleichzeitig erlauben sollte, unsere Welt zu erforschen und zu erweitern, um auf diese Weise das Konzept bereits bekannter Monster überarbeiten zu können und damit unserer Welt als Ganzem noch viel mehr Leben einzuhauchen.

Zu diesem Zweck schufen wir das Tagebuch des Wegfinders. In jeder Monatsausgabe der „Aufstieg der Runenherrscher“-Kampagne werden wir dem Tagebuch Eando Klines folgen, einem Novizen der Wegfinder-Gilde. Dieser bereist die Region Varisia, zeichnet die wissenswerten Dinge auf, denen er unterwegs begegnet, und sendet diese an seinen vorgesetzten Erkundungsoffizier zurück. Er hofft, auf diese Weise eines Tages einer Veröffentlichung in den berühmten Chroniken der Wegfinder als würdig erachtet zu werden.

Zwar werden die Tagebücher des Wegfinders normalerweise als fiktive Gedankengänge und naturalistische Skizzen aus den  Eintragungen Klines vorgestellt werden, doch bricht schon der erste Artikel, „Eröffnungszug“ der in „Das Brandopfer“ ( Burnt Offerings (http://paizo.com/store/v5748btpy7xpr)) erscheinen wird, mit dieser Publikationsform, bevor sie überhaupt etabliert wurde. Mit diesem ersten Appetithäppchen bereitet Erik Mona den weiteren Beiträgen die Bühne, in dem er den Hintergrund der Wegfinder-Gilde detailliert beschreibt; ihre Ziele, ihre Führungsstruktur und ihren Platz unter den unzähligen Gesellschaften Golarions. Probiert ein wenig von dem geheimen Wissen, das in den weithin begehrten Chroniken ruht und studiert die (Glaubens-)Regeln, denen alle Wegfinder Folge leisten müssen.

Das alles wird euch auf die zweite Ausgabe vorbereiten, in der Jason Bulmahn das erste Kapitel der Wanderungen Eando Klines vorstellt, dem außergewöhnlichen Wegfinder...

James Sutter,
stellvertretender Redakteur, Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Stefan Beate, Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 26.10.2007 | 23:28
(http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRunelords/GolarionContinents_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRunelords/GolarionContinents.gif)

Wie groß ist Golarion?


Donnerstag, der 25. Oktober 2007

Schon seit einiger Zeit werden wir immer wieder gefragt, wie groß Golarion ist, und wie sich herausstellte, sind viele Leute dem Missverständnis erlegen, dass Varisia, unsere bisher am detailliertesten dargestellte Region, den Großteil unserer Kampagnenwelt ausmache. Nichts könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein, und um euch einen Eindruck vom Maßstab zu geben, hat Jason Bulmahn die Küstenumrisse der beiden Kontinente gezeichnet, aus denen die erste Weltkarte Golarions zusammengestellt sein wird (die im Pathfinder Chronicles Gazetteer (http://paizo.com/store/v5748btpy7zda) veröffentlicht werden wird), und dort unsere Karten Varisias und Osirion (aus J1: Begraben mit den Pharaonen/ Entombed with the Pharaohs (http://paizo.com/store/v5748btpy7x6l)) eingefügt. Lasst euch aber von der Einfachheit der Zeichnung nicht täuschen; die Karte selbst steht ganz kurz vor ihrer Fertigstellung, und in den nächsten Wochen könnt ihr eine Menge neuer Details über unsere Welt im Blog erwarten. Bleibt also dran!

James Sutter,
stellvertretender Editor, Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 27.10.2007 | 19:08

(http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRunelords/Pathfinder5-Wizard_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRunelords/Pathfinder5-Wizard.jpg)

Stelldichein mit einem Vorbildcharakter: Ezren

Freitag, 26. Oktober 2007

Für viele Abenteurer gilt, dass ihre Wanderlust in jungen Jahren erwacht, wenn ihr Verstand sich noch beeindrucken lässt und der Drang, der Langeweile des häuslichen Lebens zu entrinnen, zu stark wird, als dass man ihm noch widerstehen könnte. In anderen Fällen gab es nie eine Wahl; wer auf der Straße groß wird, hat nur wenige andere Möglichkeiten, wenn er kein Verbrecher werden will. Am seltensten sind diejenigen, die erst im fortgeschrittenen Alter die Laufbahn eines Abenteurers einschlagen. Doch genau dies war Ezrens Weg ins Abenteuer. Ezren wurde als Sohn eines erfolgreichen Gewürzhändlers in einem der wohlhabenderen Viertel Absaloms geboren und verbrachte daher eine erfreulich sichere Kindheit. Als viertes von sechs Kindern war er nie mit der Verantwortung eines Erstgeborenen beladen (nie wurde von ihm erwartet, das Geschäft des Vaters weiterzuführen), kannte aber auch nie die Freiheiten der Jüngsten. So genoss er die Annehmlichkeiten einer vermögenden Familie, lebte in einem Viertel, in dem es nur wenige Verbrechen gab und schien einem mittelmäßigen Leben entgegenzusteuern.

Das änderte sich, als sein Vater, von der Kirche Abadars der Häresie angeklagt, abgeführt wurde. Die Vorwürfe waren zu offensichtlich haltlos, um an ihm kleben zu bleiben, doch während sein Vater der Exkommunikation entkam, war der Schaden bereits angerichtet. Das Geschäft seines Vaters ging daran zugrunde. Erschrocken, schockiert und von der Unschuld seines Vaters überzeugt gab Ezren die ihm vorgezeichnete Zukunft auf und verbrachte sein Leben als Erwachsener mit dem Versuch, den ruinierten Ruf seines Vaters wiederherzustellen. Als Ezren schließlich unwiderlegbare Beweise für die Schuld seines Vaters fand und einsehen musste, dass er sein Leben an eine Lüge vergeudet hatte, übergab er die Beweise an die Kirche und sagte seiner Heimat, seiner Familie und seinem alten Leben Lebewohl.

Im Alter von nunmehr 42 Jahren ist sich Ezren vollkommen klar darüber, dass er ein ganzes Erwachsenenleben verpasst hat; doch gleichzeitig freut er sich darauf, die Welt zu entdecken und für eine Sache zu kämpfen, an die er glaubt. Seine Unzufriedenheit mit seiner Familie, der Religion und der Regierung hat dazu geführt, dass er nur noch seinem eigenen Intellekt vertraut. Während er für die Reinwaschung des Rufs seines Vaters kämpfte, wurde er zu einem begabten Forscher, Wissenschaftler und Intellektuellem. Da ihm die gelenkigen Glieder eines jungen Menschen, das Vertrauen in Religion, der starke Arm eines Soldaten oder auch die Beredsamkeit eines Politikers fehlten, fühlte Ezren, dass ihm nur noch eine Möglichkeit bliebe. Er reiste also ins makelbehaftete Oppara, der Hauptstadt Taldors und einer der ältesten Städte auf dem Kontinent Avistan, wo er hoffte, einer der prestigereichen Magierakademien beitreten zu können. Doch wurde er aufgrund seines Alters wieder und wieder abgelehnt. Kein Magier schien einen Lehrling zu wollen, der in vielen Fällen sogar älter gewesen wäre. So musste Ezren wieder einmal auf eigene Faust handeln.
 
Während Ezren in den folgenden zehn Jahren durch Avistan reiste, lernte er, wo er nur konnte und sammelte dabei hier und da die Kniffe der Zauberkunst. Diese Kombination aus arkanen Studien und seiner aus eigener Ansicht gewonnenen Erfahrungen verhelfen ihm zu einem Vorteil gegenüber jungen Magiern, die gerade ihre Lehrzeit beendet haben und darauf brennen, sich einen Namen zu machen. Ezren weiß, auf wie viele Arten die Welt jemanden austricksen und betrügen kann, aber jetzt hat er schlussendlich begonnen, die Kunst der Magie zu meistern, was ihm die Mittel gibt, um endlich zurückzuschlagen.

  Ezren soll laut unserer Planung seinen ersten Auftritt als vorgenerierten Charakter in Band 7 (http://paizo.com/store/v5748btpy7zdb) der Pathfinder-Serie sowie im GameMastery-Modul U2: Hangman's Noose (http://paizo.com/store/v5748btpy7zdi) feiern.

James Jacobs,
Chefeditor Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Germon am 29.10.2007 | 21:01


Eigentlich wollte ich den schönen Infothread hier nicht zumüllen, aber ich denke meine Frage passt hier ganz gut rein.

Ich hab noch nie was aus den USA bestellt, wenn ich jetzt den Pathfinder abonniere, welche Versandkosten kommen denn da drauf, muß ich Zoll zahlen und muß ich extra Gebühren für Kreditkartenzahlung in Fremdwährung berücksichtigen ?
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: sir_ollibolli am 30.10.2007 | 10:30
Ich hab mir das Abo gegönnt. Das Ganze läuft per Kreditkarte. Porto sind ca. 9-10 US$ (wenn du es mit dem Abo der GameMastery-Module kombinierst, wie ich es z.B. gemacht habe). => für max. 24 US$ (das entspricht ca. 16-17 Euronen) bekommst du das Teil nach Hause geschickt und das PDF zur Verfügung gestellt, sobald dein Abo bearbeitet worden ist (sprich: der Aufkleber mit Adresse und Zolldeklaration gedruckt worden sind).

So lange du nicht mit anderen Produkten zusammen über ca. 100 US$ kommst hast du vorm Zoll nix zu befürchten, und musst sebst dann auch dann nur 7% Einfuhrumsatzsteuer für Bücher bezahlen (außer bei echtem Spielzeug da sind's dann 19%, autsch, solltest du dir einen Cthulhu-Plüschi oder Brettspiele bestellen).

Insgesamt dauert der Versand etwas über 2 Wochen (kann aber auch mal länger sein).
Der Kundenservice von Paizo ist übrigens excellent. Ich habe auch andere Sachen bei denen bestellt, die es nicht hier in Deutschland so gibt und habe bisher nur gute Erfahrungen gemacht.
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 1.11.2007 | 11:29
Danke, Olli :)

Wie man einen Spuk inszeniert

Montag, 29.10.2007

So kurz vor Halloween hielten wir es für eine gute Idee, auf das Landhaus der Fuchsschuhs (Foxglove Manor) im Pathfinder #2 (http://paizo.com/store/v5748btpy8029) zurückzublicken (das zufälligerweise sehr gut als Einzelabenteuer für eine Tour durch ein Spukhaus an Allerheiligen passen würde) und eine der dort neu eingeführten gruseligen Ideen etwas genauer zu erklären.
  In „Die Schindermorde“ (The Skinsaw Murders) zeigen wir euch eine neue Möglichkeit,  einen alten Klassiker im Spiel zu benutzen: den Spuk. Die Mechanik für Spukerscheinungen ist sehr schön gelungen und erlaubt es uns, euch wirklich atmosphärische Begegnungen auf eine Weise anzubieten, die Regelmechanik und Grusel miteinander verbindet. Außerdem erlaubt sie eine Flexibilität, die durch die klassischen Monster in einem Spukhaus wie z.B. Geister nicht wirklich möglich ist. Ihr möchtet einen Raum mit blutenden Wänden. Mit einem Spuk funktioniert das. Mit einem Geist ist das ein bisschen komplizierter.
 Ihr könnt also davon ausgehen, dass auch in Zukunft im Pathfinder hier und da ein Spuk auftauchen wird; dann werden wir natürlich die Grundregeln wieder abdrucken, damit ihr nicht jedesmal die zweite Pathfinderausgabe zur Hand nehmen müsst. Aber als ich anfing, die Forenposts über „Die Schindermorde“ zu lesen, wurde mir klar, dass eine Kolumne fehlte, die erklärte, wie man die Spukerscheinung ausspielen könne. Ich hab den Rest dieses Blogs auch im Forum gepostet, halte ihn aber für wichtig genug, um ihn in den Blog zu „befördern“. Hier kommt er!


(WARNUNG: Der Rest dieses Blogeintrags enthält einen kleinen Spoiler für „die Schindermorde“!)

Die beste Analogie für einen Spuk ist eine Falle. Behandelt den Spuk im Spiel wie eine Falle, eine böse, abgefahrene Falle mit einer dahinterstehenden übelwollenden und den Spuk leitenden Intelligenz.
  Sehen wir uns als Beispiel die erste Falle an, den „Brennenden Mantikor“. Wenn die SC den Raum zum ersten Mal durchqueren, riechen sie vielleicht den Geruch brennenden Haares. Beim zweiten Mal manifestiert sich dann der Spuk. Bitten Sie den SC, der dem Spuk erlegen ist um eine Probe auf Entdecken. (Anm. des Übersetzers: an dieser Stelle ist die Übersetzung etwas ungenau, da der Wortlaut die Kenntnis des Abenteuers voraussetzt; dort wird beschrieben, wie verschiedene Arten von Spukerscheinungen einzelnen SC zugeordnet werden können)  Wenn ihm die Probe (SG 20 ) nicht gelingt, manifestiert sich der Spuk und macht seinen Angriff auf den SC. Wenn dieser getroffen wird, macht er einen Reflexrettungswurf, um zu vermeiden, Feuer zu fangen. Wenn er Feuer fängt, sieht es für seine Freunde so aus, als würde er sich spontan entzünden. Denkt daran, dass er der einzige ist, der den Spuk sehen kann. Wenn der Spuk seine Aktion gemacht hat, ist er für diesen Tag beendet und kann innerhalb der nächsten 24 Stunden nicht wieder ausgelöst werden.
  Wenn dem vom Spuk betroffenen SC die Probe auf Entdecken (SG 20) gelingt, lassen Sie ihn Initiative würfeln. Beschreiben Sie ihm das Bild des zum Leben erwachenden Mantikors, wie sich sein Gesicht verändert und sein Fell entzündet, aber lassen sie den Spuk erst bei einer Initiative von 10 handeln. Jeder SC, der vor der 10 an der Reihe ist, kann irgendetwas bzgl. des Spuks tun (aber denken Sie daran, dass nur der vom Spuk betroffene SC diesen auch sehen kann). Das schließt zum Beispiel den Versuch ein, Untote zu bannen, aus dem Raum zu rennen, den Zauber Elemente widerstehen[Feuer] auf den vom Spuk betroffenen Charakter zu wirken und ähnliche Aktionen ein. Bei Initiative 10 wird der Spuk ausgelöst (außer das Ziel hat sich entfernt, in welchem Fall der Spuk verschwindet und 24 Stunden lang nicht wieder ausgelöst werden kann), macht seine Aktion und verschwindet wieder.

James Jacobs
Chefeditor, Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 4.11.2007 | 20:16
Die Eroberung des Tals

Dienstag, 10. Juli 2007

(http://paizo.com/image/product/catalog/PZO/PZO9502_180.jpeg) (http://paizo.com/store/v5748btpy7wiy)

Es gibt vieles, was ich an Drachen mag. Sie sind ein Symbol des Spiels, sie können fliegen, sie haben Odemwaffen, sie sind im Nahkampf tödlich, und sie sind unglaublich intelligent (meistens jedenfalls). Dies lässt sie im Normalfall leider zu Hauptgegnern oder einzelnen Kämpfern werden. Gegen eine ganze Schar Drachen zu kämpfen ist entweder nicht angemessen oder bleibt sehr hochstufigen Charakteren vorbehalten. Es ist zudem im Gegensatz zu anderen Monstern eine Qual, Wahre Drachen zu erstellen.

Für das GameMastery Modul W1: Conquest of the Bloodsworn Vale (http://paizo.com/store/v5748btpy7wiy) (Eroberung des Blutschwurtales) wollte ich unbedingt ein drachenähnliches Monster verwenden, dass einfach zu handhaben und auch in einer Gruppe einzusetzen war, ohne auf die viel zu oft benutzte Schablone für Halb-Drachen zurückgreifen zu müssen. Auftritt des Flammendrachen. Diese Abkömmlinge der Drachen sind degenerierte Cousins der Wahren Drachen, die sich fortpflanzen können. Wie Wahre Drachen auch, haben diese Drachen Odemwaffen, können fliegen und sind im Nahkampf gefährlich. Anders als Wahre Drachen sind sie jedoch weniger verschlagen, erweisen sich als weniger zäh und altern nicht wie Wahre Drachen, was es einfacher macht, sie sowohl einzeln wie auch in Gruppen zu verwenden (in ihrem Fall als tobender Haufen von 3-12 Individuen)

(http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/12-Flame-Drake_360.jpeg) (http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/12-Flame-Drake.jpg)

Speziell Flammendrachen (und es wird andere Drachenarten geben) können alle paar Runden einen Ball aus Flammen entfesseln, der wie ein Feuerball wirkt. Sie haben auch einen ziemlich üblen Bissangriff, der mit jedem Happen auch ein wenig Feuerschaden anrichtet. Zu guter letzt können sie ein paar Mal am Tag auf ihr drakonisches Erbe zurückgreifen, um eine zusätzliche Bewegungsaktion auszuführen. Alles in allem sind sie fiese Viecher, die sicher im Bereich von HG 5 liegen. Gefährlich? Da könnt ihr drauf wetten, aber nicht so schlimm, dass eine Gruppe von PCs, die darauf aus ist, die tödliche Wildnis des Blutschwurtales zu zähmen, damit nicht klar käme. Ihr Meister andererseits ist eine ganz andere Geschichte.

Jason Bulmahn
Produktmanager (GameMastery)

Übersetzung: Stefan Beate
Lektorat: Oliver von Spreckelsen



Furchterregende Verwandlung

Mittwoch, 31.10.2007

Das neue GameMastery-Modul J1: Begraben mit den Pharaonen (  J1: Entombed with the Pharaos (http://paizo.com/store/v5748btpy7x6l)) hat unser Büro erreicht und steht kurz vor dem Versand. Um dieses Ereignis vorwegzunehmen, habe ich mich dazu entschieden, euch alle in schreckliche untote Diener zu verwandeln und euch für immer an das Grab der vier Pharaonen des Aufstiegs zu binden. Seid Ihr bereit? Großartig. Schaut euch doch bitte mal die folgenden vier Bilder an:
(http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/PZO9505-11-Encircled-Rune-of-Subjugation_120.jpeg)  (http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/PZO9505-11-Encircled-Rune-of-Subjugation.jpg) (http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/PZO9505-12-hires_90.jpeg)  (http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/PZO9505-12-hires.jpg)(http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/PZO9505-13-encircled-rune-of-fealty_120.jpeg) (http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/PZO9505-13-encircled-rune-of-fealty.jpg)(http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/PZO9505-14_edited_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/PZO9505-14_edited.jpg)

So! Juckt euch eure Haut ein wenig? Verspürt ihr den Drang, euch in Leinenbandagen zu hüllen? Habt Ihr das Bedürfnis, auszurasten? Herzlichen Glückwunsch, Ihr gehört nun zu den hunderten schrecklichen Mumienwächtern, die für alle Ewigkeit an die Pyramide gebunden sind! Jeder, der alle vier Bilder sieht, erliegt dem Fluch und verwandelt sich in eine schreckliche Mumie. Was natürlich jene unglückseligen Spielercharaktere einschließt, die es wagen, dieses uralte Grabmal zu erforschen.
Happy Halloween wünsche ich euch allen. Und nun ab nach draußen und verstärkt die Plage der Untoten; dafür braucht ihr nicht mal die Erlaubnis eurer Mumie.

Jason Buhlmahn, Produktmanager GameMastery

Übersetzung: Björn Arnold
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 12.11.2007 | 11:10
Wieder mal ein etwas älterer Artikel, der aber für jeden Fan der Core Beliefs-Serie im alten Dragon Magazine interessant sein mag:

Sean stößt dazu

Donnerstag, 12 Juli 2007

Das “Spieler-Handbuch für das Erwachen der Runenfürsten“ ( “Rise of the Runelords Players Guide (http://paizo.com/store/v5748btpy7xpx)”) enthüllt die 20 Hauptgötter unserer neuen Kampagnenwelt, mit ihren Gesinnungen, den von ihnen gewährten Domänen und ihren bevorzugten Waffen – alles, was ein Spieler wissen muss, um einen Kleriker als Charakter zu erschaffen. Unsere Götter haben aber noch viel mehr zu bieten als das.

(http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRunelords/28StarKnifeThrower_360.jpeg) (http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRunelords/28StarKnifeThrower.jpg)

Ab der zweiten Ausgabe des Pathfinders (http://paizo.com/store/%20v5748btpy7xps)werden wir detaillierte Beschreibungen aller zwanzig Hauptgötter veröffentlichen. Fans der Core Beliefs Artikel, die in den letzten drei Jahren im DRAGON veröffentlicht worden sind, werden sich hier auf vertrautem Grund wiederfinden, und das vor allem, da der von den Fans geliebte Autor Sean K Reynolds die Federführung innehat. Sein erster Beitrag wird Desna, die Göttin der Träume, der Sterne, der Reisenden und des Glücks beschreiben. Ihr Glaube spielt eine zentrale Rolle in vielen Abenteuern in Rise of the Runelords. Ihr könnt Euch auf Informationen über Desna, ihre Kirche, ihre Gläubigen, neue Zauber, neue magische Gegenstände, Prestigeklassen (wie die Sternenklingen-werfende Priesterin, die Ben Wootten hier dargestellt hat) und mehr freuen  – alles, was ein Gläubiger des Sphärenklangs wissen muss, um den Massen das Wort Desnas zu verkünden. Wir planen derzeit, vier Götter pro Jahr zu beschreiben (zwei pro Abenteuerpfad). Lamashtu, die Göttin der Monster und des Wahnsinns, wird als nächste im Pathfinder #4 (http://paizo.com/store/v5748btpy7xpu) beschrieben.

James Jacobs,
Chefredakteur Pathfinder

Übersetzung: Stefan Beate
Lektorat: Oliver von Spreckelsen, Björn Arnold
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 17.11.2007 | 23:28
Gold, Land und Titel!

Dienstag, 24. Juli 2007       

Das sind die Belohnungen, die denen versprochen sind, die das Blutschwurtal ( Bloodsworn Vale)  (http://paizo.com/store/v5748btpy7wiy) erobern. Schon in einigen Wochen könntet ihr diese Belohnung einstreichen.

Da wir uns der Veröffentlichung des Moduls immer weiter nähern (inzwischen ist es natürlich längst erschienen - Anm. Wormy), haben wir bemerkt, dass wir noch keine Karte dieser großen ungezähmten Wildnis vorgestellt haben. Um die Überraschungen nicht vorwegzunehmen, hat diese Karte keine Legende (und könnte sich damit auch gut als Material für die Spieler eignen, wenn ihr sie herunterladen wollt). Nichtsdestotrotz verlangen einige wichtige Orte auf der Karte nach einer Erklärung.

(http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/BloodswornValeUnlabeled_500.jpeg) (http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/BloodswornValeUnlabeled.jpg)

Fort Dorn(Fort Thorn): Als der einzigen Siedlung auf der Karte kommt Fort Dorn (dem kleinen Punkt nahe der Mitte) eine lebenswichtige Bedeutung für die Region zu. Der Befehlshaber, Sir Tolgrith, hofft zwar, das Fort eines Tages autark zu machen, aber derzeit ist man auf den ständigen Zustrom an Karawanen, die Lebensmittel und andere Versorgungsgüter bringen, angewiesen.
  Das Fort beherbergt eine wehrhafte Gemeinschaft, die von einer 6 Meter hohen Palisade aus angespitzten Baumstämmen geschützt wird. Jenseits dieser Sicherheit gibt es nichts außer Wildnis. Hohe Bäume und endloses Dickicht wilder Rosenbüsche bedecken den größten Teil des umliegenden Geländes. Es gibt keine Bauernhöfe oder außerhalb liegende Gebäude, die zum Fort gehören – alles was draußen wohnt, sind Einsiedler, Monster oder schlimmeres.

Der Pfad (The Path): Dieser Weg wird durch das Tal gebahnt, um eine wichtige Handelsroute mit Varisias Nachbarn zu etablieren. Er wird derzeit noch ausgebaut. Die Zeit wird langsam knapp, um die Vorgabe des Königs zu erfüllen.

Der Blüten- und der Kaltlauffluß (The Petal and Coldrun Rivers): Diese beiden langsam fließenden Flüsse versorgen die Region mit Süßwasser, wobei der Blütenfluß (der an Fort Dorn vorbeifließt) die üble Eigenschaft hat, alle paar Wochen faul zu werden, so dass alle, die in der Zeit davon trinken, krank werden.

Nebelsee (Mist Lake): Das ruhige Wasser dieses Sees ist immer in einen Nebel gehüllt, der sich über das Land bewegt und die Sümpfe in der Nähe bedeckt. Die Einwohner von Fort Dorn meiden die Gegend, da sie der Meinung sind, sie sei verflucht.

Es gibt in den fernen Ausläufern des Tales natürlich noch viel mehr zu entdecken, aber um das herauszufinden, müsstet ihr schon selber dorthin reisen.


Jason Bulmahn,
Produktmanager (GameMastery)

Übersetzung: Stefan Beate
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 19.11.2007 | 12:15
Magnimar

Freitag, 27 Juli 2007          

Das großartige Debüt wird sie im Pathfinder 2 (http://paizo.com/store/downloads/pathfinder/v5748btpy8029) feiern; hiermit präsentiere ich euch Magnimar – die Stadt der Monumente (in Klammern die Originalnamen, inklusive Erratierung, da die ursprüngliche Legende durcheinander geraten war)
[list=1]
Um eine detailliertere Ansicht zu erhalten,, klickt auf das Bild. (http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRunelords/Magnimar_360.jpeg) (http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRunelords/Magnimar.jpg)


James Sutter
Redakteur, Wegfinder

Übersetzung: Stefan Beate
Lektorat: Oliver von Spreckelsen, Björn Arnold
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 22.11.2007 | 20:42
Willkommen in Fort Dorn

Mittwoch, 1. August 2007

(http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/FortThornLabeled_360.jpeg) (http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/FortThornLabeled.jpg)

Da das GameMastery Modul W1: Die Eroberung des Blutschwurtales (Conquest of the Bloodsworn Vale (http://paizo.com/store/v5748btpy7wiy)) kurz vor der Auslieferung an die Abonnenten steht, ist es an der Zeit, die neue Heimat der PCs vorzustellen: Fort Dorn. Diese kleine Gemeinschaft ist die einzige Bastion der Zivilisation im Tal und somit die wahrscheinlichste Ausgangsbasis für die Erforschung des Tals. Im Folgenden werden einige wichtige Orte beschrieben:


A3 Bergfried (Keep)

Neben dem Schrein ist der Bergfried eines von zwei Steingebäuden hier in der Siedlung. Die massive zweigeschossige Anlage ist die Heimstatt von Sir Gyrad Tolgrith (NG männlicher menschlicher Kämpfer 4/Waldläufer 2) und allen seinen Männern. Das Erdgeschoss enthält einen Versammlungssaal, Rüstkammer, Messe, Küche und Lagerräume. Das Obergeschoss enthält einen kleineren privaten Beratungsraum, die Unterkünfte, den Planungsraum und die Privaträume von Sir Tolgrith.

Fort Dorns derzeitige Besatzung umfasst 40 Soldaten (RG m Mensch, Krieger 2), 4 Kundschafter (NG m Mensch, Waldläufer 2), 2 Feldwebel (RG m Mensch, Kämpfer 4), und Sir Tolgrith.


A6 Der Eberknochen (Boar's Bones )

Kurz nach der Einrichtung des Forts gab es eine erste Krise bei den Soldaten, als die Karawane mit Nahrungsmitteln sich verspätete und die Vorräte zur Neige gingen. Sir Tolgrith schickte seine Kundschafter zum Sammeln und Jagen los, aber nach drei Tagen hatten sie nicht viel gefunden. Am vierten Tag hatten sie einen Volltreffer gelandet und schleppten den Kadaver eines gewaltigen Schreckensebers just in dem Moment ins Lager, als die Nachschubkarawane ankam. Während der Feier am Abend wurde der Eber völlig verzehrt und der Koch des Forts, Orrend, behielt die Knochen.
Einen Monat später eröffnete Orrend (CG m Halbling Experte 3) den Eberknochen, eine kleine Taverne und Gaststätte, um den Soldaten außerhalb der Dienstzeit, Arbeitern und zufälligen Besuchern zu dienen. Die Knochen wurden mit Draht und Holz vorsichtig wieder zusammengesetzt, und das vollständige Schreckenseberskelett sitzt nun mitten in der Taverne, mit einem Beutel, der von seinen Hauern herabhängt. Orrend behauptet steif und fest, dass alle Trinkgelder den trauernden Verwandten des Ebers zukommen.

Das Essen im Eberknochen ist von guter Qualität (4 SM pro Mahlzeit), es setzt sich aus örtlichen Zutaten mit den Karawanenlieferungen zusammen. Orrend muss sein Rosenblütenpils noch perfektionieren, daher kostet jeder Krug nur die Hälfte, wenn er einen neuen Schwung fertig hat. Die Räume im Eberknochen sind einfach, mit nur je einem Bett, Waschschüssel und Schrank, aber sauber und ohne Ungeziefer (1 GM pro Nacht).


A 8 Schrein für Erastil (Shrine to Erastil)

Jeden Morgen schlägt die einsame Glocke dieses steinernen Schreines zweimal, um den Beginn des Gebetes anzuzeigen. Der Schrein ist Erastil geweiht (RG Gott der Jagd, des Handels, der Landwirtschaft und der Familie), auch als Der Meisterschütze bekannt.
Der einzige Priester des Schreins, Vater Apar (RG m Mensch, Kleriker 5), kümmert sich um die spirituellen Bedürfnisse der Gemeinschaft, einschließlich Heilung und anderer kleinerer Zauber. Vater Apar bietet dies den Soldaten kostenlos an, aber alle anderen müssen die üblichen Preise zahlen. Vater Apar hat auch einige Tränke und Schriftrollen zu verkaufen, aber nichts, was mehr als 300 GM kostet.
Vater Apars Morgenpredigten sind normalerweise relativ ruhig, in denen der ältliche Kleriker aus den Heiligen Schriften liest und aktuelle Themen anspricht. Sir Tolgrith achtet darauf, zweimal die Woche dem Gottesdienst beizuwohnen, aber ohne festes Schema. Nach der Morgenpredigt wandert Vater Apar durch den Ort und spricht mit den Einwohnern über ihre Probleme und kümmert sich um die Kranken. Einmal die Woche, wenn das Tagewerk vollbracht ist, lädt Vater Apar alle zu einem Wettkampf im Bogenschießen vor dem Fort ein. Der Gewinner erhält von ihm einen Trank aus eigener Herstellung, üblicherweise Leichte Wunden Heilen.

Es gibt natürlich noch mehr Plätze in Fort Dorn, die man besuchen kann, aber diese Geheimnisse zu entdecken, überlasse ich euch.


Jason Bulmahn,
Produktmanager GameMastery

Übersetzung: Stefan Beate
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 25.11.2007 | 00:01
Buchstabensalat

Montag, 06.08.2007

Das wichtigste zuerst – falls ihr es nicht sowieso schon ausprobiert habt, könnt ihr D0: Falkengrunds letzte Hoffnung (Hollow's Last Hope) inzwischen als kostenlose PDF-Datei hier herunterladen. Worauf wartet ihr noch? Es ist kostenlos!

Ahem. Kehren wir zum eigentlichen Thema zurück: Der Zuweisung von Buchstaben an die Module. D0: Falkengrunds letzte Hoffnung (Hollow's Last Hope (http://file:///store/v5748btpy7xpy)) ist also eine Art Vorspiel für D1: Die Krone des Koboldkönigs (Crown of the Kobold King (http://file:///store/v5748btpy7yqz)). Daraus folgt, dass D2 ein Nachfolger von D1 ist. Richtig?

Nun, eigentlich nicht. D2 hat mit D0 und D1 absolut gar nichts zu tun. Dafür findet E1 (http://file:///store/v5748btpy7x86) in Falkengrund statt, der Siedlung, die als Ausgangspunkt für D0 und D1 dient.

Na, seid Ihr jetzt verwirrt? Bringen wir mal Ordnung in die Angelegenheit. Diese alphanumerischen Bezeichnungen gehen auf eine alte Methode zurück, wie die Module aus der Frühzeit der Rollenspiele durchnummeriert wurden. Mit ein paar Ausnahmen (wie z.B. der A-,D-,G- und Q-Reihe) benutzten die alten Modulreihen ihre alphanumerischen Bezeichner dafür, Abenteuer einer ähnlichen Art zu kennzeichnen, die nicht miteinander verbunden waren. Haltet daher also bitte keinen der Serienbezeichner, die wir bisher angekündigt haben, für ein Zeichen für aufeinander folgende Abenteuer, die man direkt hintereinander spielen kann. Betrachtet im Gegenteil jedes Abenteuer als Einzelabenteuer, wenn es sich nicht selbst ausdrücklich als Nachfolger eines früheren Abenteuers benennt. Der Bezeichner ist lediglich dazu da, euch zu erzählen, was für eine Art von Abenteuer ihr erwarten könnt, während die Nummer euch die Veröffentlichungsreihenfolge anzeigt.

 Aber was bedeuten die Bezeichner denn dann?

D steht für Dungeon.
Diese Abenteuer finden in der Hauptsache in einem Dungeon statt, ob es sich dabei nun um einen Untergrundkomplex oder ein anderes in sich abgeschlossenes Gebiet handelt, dass die SC erforschen können.

E steht für Ereignis
Diese Abenteuer konzentrieren sich auf irgendeine Art Ereignis, dass ihr überall dort platzieren könnt, wo ihr wollt, wie z.B. ein Ritterturnier, eine Königshochzeit oder (wie im Beispiel von E1) einen Karneval. Obwohl alle E-Abenteuer irgendwo in unserer Kampagnenwelt platziert werden, sind sie diejenigen, die man am leichtesten nach eigenem Wunsch oder Bedarf anderswo platzieren kann.

J steht für Reise (Journey)
Diese Abenteuer handeln entweder von einer Reise zu irgendeinem exotischen Ort oder davon, was man an solch einem interessanten Platz vorfindet, nachdem man erst mal hingelangt ist (J1 findet in Osirion statt, der Golarion-Entsprechung Ägyptens).

U steht für Urban
Diese Abenteuer finden in Städten statt und handeln von der Art Abenteuer, die man nur dann erleben kann, wenn man von Tausenden anderer Leute umgeben ist (U1 spielt in einem reichen Viertel Absaloms, einer der größten Städte Golarions).

W steht für Wildnis
Diese Abenteuer spielen an den wilden Plätzen der Welt. Es mag in einem W-Abenteuer einen Hinweis auf Zivilisation geben, das Hauptaugenmerk bleibt aber auf die  noch ungezähmten Gebiete gerichtet (Die SC versuchen in W1 (http://file:///store/v5748btpy7zd8), das Blutschwurtal - englisch „Bloodsworn Vale“ - zu zivilisieren).

C steht für Cookie
Das reicht für mich vollkommen aus.

Irgendwann in der Zukunft werden wir ganz sicher Module veröffentlichen, die zusammen eine Serie bilden, und dann werden wir ihnen wahrscheinlich ihre eigenen Kennzeichnungen geben (Anmerkung des Lektorats: für Juni und Juli 2008 sind die Abenteuer LB 1 und 2 geplant – eine neue Serie um den „Letzten Baron“). Es gehen Gerüchte um eine M-Serie um, in der Erik Mona mehrere miteinander verbundene Abenteuer auf unserem südlichen Kontinent erschafft. Und natürlich können gelegentlich Fortsetzungen für frühere Abenteuer einer Serie auftauchen. Wenn das geschieht, werden wir das auch sehr deutlich hervorheben.

Mike McArtor, Associate Editor,
Game Mastery

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 26.11.2007 | 00:41
Die Feenwesen kommen

Dienstag, 7. August, 2007

Das GameMastery-Modul W1: Die Eroberung des Blutschwurtals (Conquest of Bloodsworn Vale (http://paizo.com/store/v5748btpy7zd8)) ist in unserem Lager angekommen und steht kurz vor der Auslieferung an unsere Abonnenten (Ihr könnt aber auch jetzt noch ein Abonnement abschließen, um das Abenteuer und die kostenlose PDF-Datei zu erhalten). Ich hab schon zuvor über Feenwesen gesprochen, doch ist jetzt ein guter Zeitpunkt, um im Detail auf die Feenwesen in diesem Abenteuer einzugehen.. Solltet Ihr die Absicht haben, dieses Modul zu spielen, ist eine Warnung angebracht: Im folgenden Text lauern Spoiler. Hier kommen also einige Fakten über die Rosenblutgeister (Roseblood Sprites) in Form einer Fertigkeitsprobe auf Naturwissen.

SGInformation
13Rosenblutgeister sind böse Feenwesen, die in einem Gebiet leben, das als das Blutschwurtal bekannt ist. Sie sind eine Bedrohung sowohl für Reisende, als auch für Arbeiter, und sogar für Abenteurer, jedenfalls wenn sie in einer „Büschel“ genannten großen Gruppe auftreten.
18Diese Feenwesen verfügen über die Fähigkeit, sich in gewöhnliche Rosenbüsche zu verwandeln und haben eine Vorliebe dafür, diese wunderschönen Dornenpflanzen in ihrer Rüstung und ihren Waffen zu verwenden.
23Rosenblutgeister haben eine Anzahl magischer Fähigkeiten, bei denen es sich meist um Tricksereien handelt, und sie können sich mit Leichtigkeit durch bewaldete Gegenden fortbewegen.
28Rosenblutgeister, die sich zu großen Gruppen zusammenschließen, werden oft von einem König angeführt, der viel mächtiger als seine Stammesgenossen ist und über die Fähigkeit verfügt, Rosenbüsche zu erwecken und in weitere Geister zu verwandeln.

Die Feenwesen des Blutschwurtales haben noch eine weitere, über diese Grundinformationen hinausgehende garstige Gewohnheit. In jüngster Zeit wurden ihre Opfer mit Verstümmelungen aufgefunden; ihnen fehlte ein Ohr oder sogar beide. Gerüchten zufolge sammeln die bösartigen Geister diese als Trophäen, doch sagen manche, dass dahinter etwas viel schlimmeres stecke.
Ok, soweit zur Eroberung des Blutschwurtales. Solltet Ihr euch dieses Abenteuer noch nicht angesehen haben, geht mal bei eurem hiesigen Spieleladen vorbei, besucht unseren Stand auf dem GenCon oder schaut euch ein paar der anderen Einträge in diesem Blog an. Nächste Woche, werden wir uns in das Modul D2: Die Sieben Schwerter der Sünde ( Seven Swords of Sin (http://paizo.com/store/v5748btpy7wiz)) „vergraben“.

Jason Bulmahn,
Produktmanager GameMastery

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 1.12.2007 | 23:40
Desna im Detail

Mittwoch, 8. August 2007

Jetzt, wo die Arbeit an Die Schindermorde (The Skinsaw Murders (http://paizo.com/store/v5748btpy7xps)) fast beendet ist, würden wir euch gerne einen kurzen Einblick in Sean K. Reynolds tiefergehende Erkundung Desnas geben, der Göttin des Glücks, des Reisens und anderer Dinge. An dieser Stelle präsentieren wir euch einen von mehreren Hauptmythen, die mit ihrer Religion verknüpft sind und von ihren Anhängern häufig wiederholt wird. Außerdem zeigen wir euch eine wunderbare Wiedergabe ihres Heiligen Symbols, gezeichnet vom Savage Tide-Künstler Ben Wootten.

(http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRunelords/DesnaSymbol_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRunelords/DesnaSymbol.jpg)

Lamashtus Falle: In ihren frühesten Tagen als Göttin war Desnas Mentor Curchanus, ein heutzutage meist vergessener Gott der Bestien, der Reisen und der Ausdauer, und sie verbrachte viele Tage damit, den Schilderungen seiner Reisen zu lauschen. Doch Curchanus hatte einen Feind, Lamashtu, eine genauso alte Göttin der Monster, des Wahnsinns und der Alpträume, die nach seiner Kontrolle über die Bestien begehrte. Lamashtu stellte eine Falle für Curchanus auf und führte in auf einem seltsamen Wanderpfad in ihr Reich. Dort ließ sie ihn von Horden furchtbarer Monster überfallen und griff ihn schließlich selbst als großer, missgestalteter Schakal verkleidet an. So entriss sie ihm die Herrschaft über die Bestien.
Diese Wunde erwies sich als zu schwer für die alte Gottheit, die als letzte Tat ihre Macht über das Reisen an Desna weitergab. Seit diesem Diebstahl behandeln die wilden Tiere die Menschen als Außenseiter und als Feind, nicht mehr als Teil der Natur, und Desna sucht seitdem überall nach einer Möglichkeit, Lamashtu dazu zu zwingen, ihr die von Curchanus gestohlene Macht auszuliefern. Die Gläubigen erinnern sich mit dieser Erzählung an Lamashtus Verrat. Gleichzeitig ehren sie damit Curchanus' Geschenk an Desna und rufen sich in Erinnerung, dass ein Versagen nur ein Rückschlag, nicht das Ende ist.

James Sutter,
stellvertretender Redakteur, Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 6.12.2007 | 12:29
Die Zeitrechnung Golarions

Freitag, 10. August 2007

Da unser Forum neuerdings voller Leute ist, die mehr über das Leben und den Tagesablauf auf Golarion wissen wollen, geben wir im Folgenden kurz eine Einleitung in die Datierungsregeln und Zeitmaße unserer Welt. Ihr könnt Euch sicher sein, dass ihr viel mehr davon, z.B. Zeitlinien, Länderübersichten, Historie usw., im bald erscheinenden Gazetteer der Kundschafter-Chroniken (Pathfinder Chronicles Gazetteer) (http://paizo.com/store/v5748btpy7zda) finden könnt.
  Die Zeit verläuft in Golarion ungefähr so, wie sie es auch auf unserer Erde tut. Sechzig Sekunden ergeben eine Minute, sechzig  Minuten eine Stunde und 24 Stunden ergeben einen Tag. Die Einwohner Golarions messen die Zeit auch auf fast dieselbe Weise, wie wir das tun, und fassen sieben Tage zu einer Woche und zwölf Monate a dreißig Tage zu einem Jahr zusammen. Die Jahre werden seit der Gründung des letzten großen Imperiums gezählt, dem Reich Arodens, des letzten Menschen. Obwohl das Reich zusammenbrach, wird sein Kalender bis heute benutzt. Zu Beginn der Kampagne schreiben wir das Jahr 4707 AR (seit Absaloms Reichsgründung – im Original „Absalom Reckoning“).

Die Wochentage

Die Wochentage heißen, wie im Folgenden beschrieben. Jeder Tag hat eine generelle Funktion, die die meisten Einwohner der Region um die Innere See auch befolgen.

Tag – generelle Funktion
Mondtag – Arbeitstag, Religion(Nacht)
Frontag - Arbeitstag
Wohltag - Arbeitstag
Eidstag – Arbeitstag, Vertragsunterzeichnungen, Eidesschwüre
Feuertag – Arbeitstag
Sterntag - Arbeitstag
Sonntag – Ruhetag, Religion(Tag)

Monate

Die Monate Golarions korrespondieren mit den unseren; jedes neue Jahr beginnt kurz nach der Wintersonnenwende. Ihr werdet bemerken, dass jeder Monat etymologisch mit einem bestimmten Gott verbunden ist – die Einwohner Golarions sehen im Wechsel der Jahreszeiten eine Reflexion ihrer Götter, was durch die Monatsnamen wiedergegeben wird. Gozrehs Monat zum Beispiel liegt in einer Zeit der Knospung und des neuen Lebens, während der Monat Zon-Kuthons als der Tod des alten Jahres angesehen wird. Die Feiertage in einem Monat sind im Normalfall mit seiner Schutzgottheit verknüpft. In Reihenfolge heißen die Monate:
Abadius (Januar)
Calistril (Februar)
Pharast (März)
Gozran (April)
Desnus (Mai)
Sarenith (Juni)
Erastus (Juli)
Arodus (August)
Rova (September)
Lamashan (Oktober)
Neth (November)
Kuthona (Dezember)

Mike McArtor,
stellvertretender Editor GameMastery

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 7.12.2007 | 12:53
Ich hab den letzten Eintrag durch eine überarbeitete Fassung ersetzt. Im Moment scheiden sich bei uns etwas die Geister an der Übersetzung des titelgebenden Begriffs "Pathfinder"; wir schwanken etwas zwischen "Pfadfinder" und "Kundschafter". Vielleicht hat ja jemand ne Meinung?
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Asdrubael am 7.12.2007 | 13:13
Ich hab den letzten Eintrag durch eine überarbeitete Fassung ersetzt. Im Moment scheiden sich bei uns etwas die Geister an der Übersetzung des titelgebenden Begriffs "Pathfinder"; wir schwanken etwas zwischen "Pfadfinder" und "Kundschafter". Vielleicht hat ja jemand ne Meinung?

Dict.leo.org meint
pathfinder       der Bahnbrecher
pathfinder       der Führer
pathfinder [mil.]       der Pfadfinder
pathfinder       der Wegbereiter

Und wenn ich mal so die Eingangsposts lese in denen das Projekt beschrieben wird, dann klingt Wegbereiter auch super. dem am nächsten kommt aber Kundschafter besser als Pfadfinder finde ich
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Selganor am 7.12.2007 | 16:51
Ich hab den letzten Eintrag durch eine überarbeitete Fassung ersetzt.
Aber auch bei der Version wieder einen defekten Link gehabt ;) (Hab's - wie in der Vorversion - korrigiert)

Pfadfinder hat im Deutschen denselben Beigeschmack wie es im Englischen das "Boy Scouts" haette...

Kundschafter oder Wegbereiter waere da dann wohl passender
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Nelly am 7.12.2007 | 18:15
Ich hab den letzten Eintrag durch eine überarbeitete Fassung ersetzt. Im Moment scheiden sich bei uns etwas die Geister an der Übersetzung des titelgebenden Begriffs "Pathfinder"; wir schwanken etwas zwischen "Pfadfinder" und "Kundschafter". Vielleicht hat ja jemand ne Meinung?

Laut meiner Dozentin (und meiner eigenen Meinung) kann man den Begriff durchaus stehen lassen. Man muss ihn nicht zwingendermaßen übersetzen und oftmals ist das Original auch besser als der deutsche Begriff. Aber das ist meine Meinung... :)
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Bentley Silberschatten am 7.12.2007 | 21:26
Da schließ ich mich mal schnell Nelly an. Projektnamen dürfen gerne auch Orginal beibehalten werden!
Aber ich könnte auch mit Kundschafter leben :)
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 7.12.2007 | 21:41
Aber auch bei der Version wieder einen defekten Link gehabt ;) (Hab's - wie in der Vorversion - korrigiert)

Die Tücken von copy&paste, danke für die Korrektur.

Zitat von: Nelly
Laut meiner Dozentin (und meiner eigenen Meinung) kann man den Begriff durchaus stehen lassen.
Das wäre auch meine Meinung, aber leider gabs da diesen unsäglichen Kinofilm, mit dem man lieber nicht in Verbindung gebracht werden möchte ;D

Wegbereiter: den reich ich mal an meine Kollegen weiter
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Nelly am 8.12.2007 | 18:29
Wie wäre es mit dem hier? ;)

Damit habt ihr Bezug zum Original, aber nicht zum Film.

PATHFINDER
Die Wegbereiter

Oder Pathfinder - Die Wegbereiter

Schaut doch gut aus und hat einen guten Klang :)
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Greifenklaue am 9.12.2007 | 13:20
Ich bin von Fährtenleser und Spurensucher (oder Fährtensucher) ganz angetan. Etwas verfremdet, kein Konflikt mit kluftentragenden Pfadfindern, trotzdem der Doppelklang. Pathfinder könnte aber auch wie der nicht übersetzte Titel Dungeon Crawl Classics als Brandmark für sich stehen.
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 12.12.2007 | 01:12
Vom Delve zum Dungeon

(http://paizo.com/image/product/catalog/PZO/PZO9503_180.jpeg) (http://paizo.com/store/v5748btpy7wiz)

Dienstag, 14. August 2007

Diejenigen, die diesen Blog regelmäßig lesen, werden wahrscheinlich schon von Paizos Dungeon Delve gehört haben, der auf dem diesjährigen GenCon stattfinden wird. Bei diesem werden die Teilnehmer die Gelegenheit haben, einen Teil eines tödlichen, mit Fallen gespickten Dungeons zu durchlaufen und dabei möglicherweise phantastische Preise zu gewinnen.
Wahrscheinlich wisst ihr auch, dass der Delve eng  mit dem neuen GameMastery-Modul D2: Die sieben Sündenschwerter (D2: Seven Swords of Sin  (http://paizo.com/store/v5748btpy7wiz)) verknüpft ist. Die meisten wissen aber nicht genau, wie aus dem einen das andere entstand...

Der Paizo Delve wurde als Teil eines inoffiziellen internen Wettbewerbs geschrieben, mit dem wir herausfinden wollten, wer von uns die tödlichsten und gleichzeitig kreativsten Räume innerhalb einer vorgegebenen Karte eines Dungeons für eine bestimmte EL-Vorgabe schreiben könnte. Jeder der daran beteiligten Mitarbeiter (für die Reihenfolge haben wir natürlich die Initiative ausgewürfelt) wählte nacheinander eine Kammer aus, bis endlich alle vergeben waren, dann gaben alle ihr Bestes. Das sich daraus ergebende Mischmasch des Schreckens wurde editiert, als höchst unterhaltsam beurteilt und dann als würdig befunden, der erste Paizo GenCon Delve zu sein.

Aber irgendwann im Frühstadium dieses Projekts entstand eine Idee. Was wäre denn, wenn jemand wirklich viel Spaß mit dem Delve hätte und ihn für seine eigene Spielgruppe nach Hause mitnehmen wollen würde? Wie wäre es denn, wenn wir auf der Convention ein Abenteuermodul vorzeigen könnten, dass den Großteil des Delves und noch einiges an Zusatzmaterialien enthalten würde? Also wurde die Entscheidung getroffen, mich damit zu betrauen, unserem grausamen Fleischwolf von einem Dungeon Form und Struktur zu geben.

Das war nicht immer leicht. Unser Delve zum Beispiel benötigt nur ein Mindestmaß an Handlung, denn wenn jede Party nur für ein paar Minuten spielt, kann man in dieser Zeit nicht viel Rollenspiel unterbringen. Für einen Autor wie mich, der zugegebenermaßen mehr einer guten Story als einem reinen Kampfszenario zugeneigt ist, entstand daher eine sehr interessante Herausforderung. An welchem Ort unserer Welt, um ein Beispiel zu nennen, könnten Abenteurer vernünftigerweise überhaupt erwarten, eine so vielseitige Ansammlung unterschiedlicher Räume erwarten?

  Wie sich herausstellt, lautet die Antwort Kaer Maga, ein Paradies für anarchische Hausbesetzer, einer auf der Spitze eines Kliffs und innerhalb der Mauern eines ungeheuren thassilonischen Artefakts gelegenen Stadt. Das Hintergrundmaterial Kaer Magas, des möglicherweise freiesten (und gleichzeitig moralisch fragwürdigsten) der sehr auf ihre Unabhängigkeit bedachten varisianischen Stadtstaaten ist mein Lieblingsteil in diesem Modul. Tatsächlich mögen wir es alle so sehr, dass wir in der dritten Folge des Pathfinder-Journals dorthin zurückkehren werden. Darüber mehr in der nächsten Woche.

Aber selbst nachdem wir nun einen geeigneten Ort gefunden hatten, brauchten wir immer noch eine Story, die auf geeignete Weise höllische, auf Dinosauriern reitende Goblins, Eladrin-Krieger und vampirische Klingenpriester miteinander verband. Sobald wir den Versuch Tiranas ausgetüftelt hatten, die Waffen der einstigen Champions der Runenfürsten zu ihrem eigenen Vorteil miteinander zu verbinden, erschien mir eine aufgegebene geheime Forschungsabteilung die natürlichste Umgebung für ein so mutiges Experiment zu sein. Mit diesem Wissen gewappnet war der nächste Schritt, die Räume herauszunehmen, die einfach nicht in dieses Setting passten und die anderen so umzuarbeiten, dass sie als Einheit zusammenwirken würden.

  Daran schloss sich das Design neuer Räume an. Oder dachtet Ihr etwas, wir würden den Delve einfach nur neu verpacken? Im Gegenteil, solltet Ihr die Möglichkeit haben, zum GenCon zu kommen und die riesigen, mit dreidimensionalem Dungeonterrain vollbepackten Tische zu sehen, solltet ihr immer im Kopf behalten, dass all diese Räume nur ungefähr die Hälfte des Abenteuermoduls ausmachen. Für viele der zusätzlichen Räume habe ich es genossen, den Aspekt der Forschungsabteilung besonders stark hervorzuheben: Brennöfen, Abfallverwertungs- und Luftumwälzungsanlagen, Laboratorien, in denen seltsame neue Monster Amok laufen. Und natürlich ist kein Stadtabenteuer komplett, wenn es nicht zumindest einen Bandenkrieg enthält.

D2 zu schreiben war also eine einzigartige Erfahrung, und ich hoffe, dass diejenigen, die es lesen, genauso viel Spaß daran haben werden, wie ich ihn hatte. Und nächste Woche werde  ich dann mit weiteren Informationen über Kaer Maga zurückkehren.

James Sutter, Pathfinder
stellvertretender Editor

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 16.12.2007 | 22:40
Pathfinder 3 Titelbild

(http://paizo.com/image/product/catalog/PZO/PZO9003_180.jpeg) (http://paizo.com/image/product/catalog/PZO/PZO9003.jpg)

Mittwoch, 15. August 2007

Aktuell stecken wir mitten in der Arbeit an „Das Massaker am Hakenberg“ (The Hook Mountain Massacre, (http://paizo.com/store/v5748btpy7xpt)), dem dritten Band der Pathfinder-Reihe, allerdings haben wir es nicht mehr ausgehalten, mit dem neuen Titelbild von Wayne Reynolds, dem Superstar der Fantasykunst, etwas anzugeben. In einem früheren Blogeintrag haben wir euch die Elfenschurkin Merisiel, einen unserer Vorbildcharaktere, bereits vorgestellt, aber schaut euch doch mal diese Oger an! Mit ihren flachen Zähnen und ihren verzerrten Mäulern schreien sie geradezu nach einem Vergleich mit außer Kontrolle geratenen Muppets. Wie sehr sie außer Kontrolle geraten sind... nun, einige Details müssen noch ausgearbeitet werden, aber sagen wir einfach mal, dass die Leser unzweifelhaft zu dem Schluss kommen werden, dass Nicholas Logue, der Autor, eher in eine Zwangsjacke gesteckt und irgendwo weggeschlossen gehört. Zu unserem Glück lief er zum Zeitpunkt dieses Eintrags immer noch frei herum und konnte daher weiterschreiben...

James Sutter, Pathfinder,
stellvertretender Editor

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen

Nachtrag: Das Cover gibt’s auch als Wallpaper (http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRunelords/PathfinderDesktop-Rogue.jpg)(1280x960)
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 28.12.2007 | 12:25
An dieser Stelle sei allen Lesern unserer Übersetzungen ein verspätetes „Frohe Weihnachten“ gewünscht. Und als kleines Geschenk schenke ich mir dieses Mal die Übersetzung, sondern lasse folgenden Blogeintrag für sich stehen. Den Text hat  Paizo per Karte diversen Bestellungen beigelegt, die sie im Dezember verschickt haben.

Happy Holidays from Paizo

Tuesday, December 25, 2007

Here at Paizo we are pleased to bring some joy, with a little ditty that was on our Holiday Card. Seasons Greetings!

(http://paizo.com/image/content/Logos/paizo_holiday_07.jpg)

(Sung to the tune of Jingle Bells)

Sneaking through your yard,
Going through your stuff,
Hope you didn't like your dog; we got a little rough!
Tied him to a stump.
Lit the stump on fire.
Maybe you'll wake up in time to put out puppy's pyre!

Now we're in your house,
It's fancied up so nice!
With shiny things set all about, there's lots to break and slice!
Here's a stocking full,
And there's a gift-wrapped toy,
For a bit we stand agog—there's so much to destroy!

OHHHHHHHHHHHHHHHH!!

In a pile, Goblin style!
What could be more fun?
Breaking toys for girls and boys
Until we're finally done!

When you wake, hearts will break;
Because we've had our way!
This is great! Let's celebrate!
A Goblin Holiday!
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Morpheus am 28.12.2007 | 20:48
Pathfinder 3 Titelbild

(http://paizo.com/image/product/catalog/PZO/PZO9003_180.jpeg) (http://paizo.com/image/product/catalog/PZO/PZO9003.jpg)

Oh man hat sich der Kauf von Teil 3 gelohnt.
Ich kann es kaum erwarten meine Jungs da durch zu jagen.
Als B-Movie Fans werden sie es lieben.

The hills have Ogres... >;D
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 3.01.2008 | 15:21
Ein frohes neues Jahr wünschen wir allen Lesern.

Los geht es beginnt mit einem Blick auf ein neues Abenteuer aus der GameMastery Module-Reihe, in der zum ersten Mal die Drachen Golarions in den Vordergrund rücken.

(http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/PZO9507-Paragon-hall_500.jpeg) (http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/PZO9507-Paragon-hall.jpg)


Ein erster Blick auf Drachenfall (Dragonfall)

Dienstag, 13. Dezember 2007

Da das GameMastery-Modul E1: Der Karneval der Tränen ( E1: Carnival of Tears (http://paizo.com/store/byCompany/p/paizoPublishingLLC/v5748btpy80op)) schon bald in euren wartenden Händen angelangt sein sollte, ist es an der Zeit, unsere Aufmerksamkeit dem nächsten Abenteuer zuzuwenden: J2: Die Wächter von Drachenfall  J2: Guardians of Dragonfall (http://paizo.com/store/brand/gameMastery/modules/v5748btpy7x87).

In den nächsten Wochen werden wir einen kleinen Ausblick auf einige der Monster und Schurken werfen, die  hinter der Handlung stecken. Diese stellt Drachen in ihren Mittelpunkt und beinhaltet einen der interessanteren Orte in der Welt der „Chroniken der Kundschafter“ (Pathfinder Chronicles), für den Augenblick aber soll der Blick auf eine der großartigen Zeichnungen in dem Modul genügen.

Jason Bulmahn,
Produktmanager GameMastery



Elementare (der) Magie

(http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/PZO9507-Arcanaton_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/PZO9507-Arcanaton.jpg)


Dienstag, 20. Dezember 2007

Lang ist es her, noch vor dem Zeitalter der Finsternis, zu einer Zeit, als mächtige, auf Magie aufgebaute Reiche das Land beherrschten, wurden die Arkanatons (arcanatons) zum ersten Mal auf Golarion gesehen. Diese Kreaturen werden von Ansammlungen magischer Kraft angezogen und bestehen selbst aus dem Rohmaterial arkaner Energie, dem Leben und Form verliehen wurde. Sowieso schon sehr mächtig werden sie nahezu unbesiegbar, wenn man ihnen eine Quelle der Magie gibt, von der sie sich nähren können.

Doch die Zeiten ändern sich. Und Reiche vergehen. In der Dunkelheit, die dem Sternenfall folgte, gingen viele Dinge zu Grunde. Und als die Welt an Macht verlor, verwelkten die Kreaturen aus arkaner Energie und starben schließlich, der magischen Macht beraubt, die sie so dringend als Nahrung benötigten. Nur ein paar wenige haben überlebt, da sie mit den seltenen Relikten der Macht verbunden sind, die noch aus diesen alten Zeiten übrig geblieben sind.

In Golarion gediehen, während die Menschen noch wenig mehr als wilde Tiere waren, die vielen Drachenvölker und waren für lange Zeit die selbsternannten Beherrscher magischer Macht. Sie erlernten die Geheimnisse, mit denen man diese Wesen aus elementarer Magie beschwören und binden konnte, und bis zum heutigen Tage sind diese die Diener der Drachen geblieben. Immer halten sie wachsam nach Adepten der arkanen Kunst Ausschau, die die Horte ihrer Meister plündern wollen. Als daher für die Drachen die Zeit kam, ein wichtiges Symbol ihrer Macht zu erschaffen, wurden unvermeidlich auch Arkanatons als Wächter von Drachenfall (Guardians of Dragonfall (http://paizo.com/store/brand/gameMastery/modules/v5748btpy7x87)) ausgewählt.

Jeremy Walker,
stellvertretender Editor GameMastery

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Archoangel am 3.01.2008 | 22:51
Hallo Wormy, du auch hier...die Welt ist klein :).
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Nelly am 4.01.2008 | 15:58
Die Tücken von copy&paste, danke für die Korrektur.
Das wäre auch meine Meinung, aber leider gabs da diesen unsäglichen Kinofilm, mit dem man lieber nicht in Verbindung gebracht werden möchte ;D

Wegbereiter: den reich ich mal an meine Kollegen weiter

Also dann hätten sich auch die Macher der englischen Version einen anderen Namen überlegen müssen, denn die könnten genauso damit in Verbindung gebracht werden, oder?

Der Titel Shadowrun wurde nicht übersetzt, D&D genauso wenig, genauso wie WOW oder White Wolfe. Es gibt auch Warhammer 40 k anstatt Kriegshammer irgendwas, wie alle anderen Namen auch. Es geht doch um den Wiedererkennungswert und nicht darum einem Kinofilm auszuweichen. Es sei denn natürlich man würde den gleichen Fehler machen den Toyota damals gemacht hat. Dann wäre eine Übersetzung des Wortes zwingend. Bzw. vielleicht sogar ein ganz neuer Name des Produktes.
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: sir_ollibolli am 7.01.2008 | 14:20
Wir haben anfangs Pathfinder nicht übersetzt, da es als Markenname einprägsam ist (mal von dem unsäglichen Film abgesehen, aber das wär nicht so schlimm gewesen) und auf "Adventure Path" als Inhalt deutet.

Für mich kam die Notwendigkeit für eine Übersetzung als ich von der Organisation der Pathfinder las. Sinn und Zweck dieser Gruppe ist es geografisches und historisches Wissen zu sammeln und (teilweise) zu verbreiten.

Geografisches und historisches Wissen mit Kunde zu übersetzen und daraus "Kundschafter" als Übersetzung zu Pathfinder zu entwickeln, war dann die Idee meiner Freundin, die ich ziemlich gut fand, da sie den forschenden und teilweise einzelgängerischen Aspekt (siehe Eando Kline) der Organisation trifft. "Chroniken der Kundschafter" (als Bezeichnung der Kamapgne) hat dann auch eine schöne Alliteration und ist damit einprägsamer.

Aber im Endeffekt ist es (leider) nicht unsere Entscheidung den Namen festzulegen, da die Verhandlung über die Übersetzungsrechte immer noch laufen (und daher der Geheimhaltung unterliegen).

Aber wir werden euch weiterhin fleißig die Neuigkeiten über Golarion präsentieren (meinen Dank hierfür an den nimmermüden Björn für die unzähligen Übersetzungen und den Aufwand das Ganze fürs Posten im Web aufzubereiten).
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 8.01.2008 | 00:23
Hallo Wormy, du auch hier...die Welt ist klein :).

So sieht es aus, hallo  :)

Bevor wir den nächsten Blogeintrag präsentieren,sei ein Hinweis auf die Rezension (http://www.dnd-gate.de/gate3/page/index.php?id=1867) der zweiten Ausgabe des Pathfinders, „The Skinsaw Murders“ gestattet, die seid kurzem im DnD-Gate zu finden ist.

Kaer Maga

(http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRuneLords/KaerMaga_360.jpeg) (http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRuneLords/KaerMaga.jpg)

Mittwoch, 22.08.2007

Nun, da D2: Die Sieben Schwerter der Sünde (  D2: Seven Swords of Sin (http://paizo.com/store/downloads/gameMasteryModules/v5748btpy7zke)) gerade zu den Kunden unterwegs ist, würde ich gerne ein wenig über das sprechen, was mir beim Schreiben am besten gefallen hat: Der Entwurf der Stadt Kaer Maga.

Zu Beginn des Projekts gab es zwei verschiedene Ideen für den Ort, an dem das Abenteuer stattfinden sollte. Für mich klang es nach einem Stadtabenteuer, nach einer verrückten Stadt, in der alles möglich wäre und das Gesetz bestenfalls lückenhaft wäre. Herausgeber Erik Mona dagegen wollte gerne eine besondere Burg in Varisia platzieren, einen massiven Dungeonkomplex, zu dem wir wieder und wieder zurückkehren konnten, wie es uns gerade in den Sinn kam. Die Lösung? Man vermische einfach beide Ideen und baue eine Stadt innerhalb einer Burg, um genau zu sein, einer riesigen thassilonischen Ruine unbekannter Funktion. An diesem Punkt gaben Erik und der Rest des GameMastery-Teams ihr O.K., und ich begann unter dem Arbeitstitel „Der Dunkle Markt“ zu schreiben.


Jeder, der in einem meiner Abenteuer gespielt hat, kann wahrscheinlich bestätigen, dass ich gerne mit moralischen Fragen arbeite. Das Interessante am Bösen ist für mich, dass es sich selbst so selten als solches identifiziert. Eines der größten Ärgernisse in Abenteuer, Film und Fiktion ist für mich etwas, was wir im Büro gerne als „Schnurrbartzwirbeln“ bezeichnen; Schurken nämlich, die einfach nur deswegen böse sind, weil sie es genießen, böse zu sein. (Gleich danach kommt meine Abscheu vor dem langweiligen alten „Wahnsinn“ als Motiv eines Schurken.) Im echten Leben sind die Dinge für gewöhnlich grauer und verschwommener; keine böse Tat existiert in einem Vakuum, und selbst die „bösesten“ Menschen, die ich mir vorstellen kann, haben normalerweise Gründe, die ihren Handlungen in ihren eigenen Augen Sinn geben.

Diese Philosophie hatte ich im Sinn, als ich über Kaer Maga schrieb. Für mich sind alle großen Städte per Definition neutral; wenn man genug Leute zusammenbringt, balancieren sich ihre Gesinnungen gegenseitig aus. Im Fall von Kaer Maga ist diese Neutralität allerdings die Konsequenz eines ins Extreme verschobenen freien Marktes. Die Stadt ist ein anarchisches, freidenkerisches Utopia, in der es den Einwohnern überlassen bleibt, durch ihre eigenen Taten  aufzusteigen oder unterzugehen. Zwar würden viele auf die schmutzigen Straßen schauen, in denen jedes noch so schändliche Laster zum Verkauf steht, und die Stadt dann böse nennen. Ich möchte hingegen darauf hinweisen, dass Kaer Maga gleichzeitig die freieste aller freien Städte Varisias ist. Indem ich das „Böse“ der Stadt als Ideal darstellte, das viele unter uns teilen, hoffte ich, die Szenerie etwas vertrauter und organisch entstanden erscheinen zu lassen. Neben dieser fragwürdigen Moral war es für  mich wichtig, dass Kaer Maga eine monströse Stadt ist, ein Ort, an dem wir einen Hauch von den fremdartigen Genüssen Golarions genießen könnten und der die Einwohner Varisias daran erinnern würde, dass es hinter den Bergketten weit mehr zu finden gibt, als sie sich vorstellen können. Für diese Zwecke schien eine Stadt voller Flüchtlinge und Hausbesetzer perfekt geeignet, wie auch dazu, die Art kulturellen Mischmaschs einzufangen, die ich an Orten wie z.B. Mos Eisley (Star Wars) oder China Miévilles New Crobuzon so liebe. Ich wusste, dass ich in einem 32-seitigen Abenteuer nicht genügend Platz haben würde, um viele Einwohner im Detail darzustellen . Daher schrieb ich mir eine Seite mit den Namen einiger meiner liebsten Science Fiction- und Fantasyautoren auf und schmiss einen Haufen Hinweise und aus dem Stegreif erfundenen Verweisen mit minimalen Erklärungen dazu. Wurmvolk (Wormfolk)? Die Aufgedunsenen (Bloated Ones)? Süßredner (Sweettalker) ? Als ich diese Namen um drei Uhr morgens zum ersten Mal hinschrieb, wusste ich selbst nicht mehr darüber als eben diese Namen. Sobald ich aber wieder zu diesen Begriffen zurückkehrte und sie ein weiteres Mal las, lief meine Vorstellungskraft im Versuch, sich auszumalen, was diese Begriffe meinen könnten, auf Höchsttouren. Ich hoffe sehr, dass das auch allen Anderen so gehen wird. Ich konnte es mir zwar nicht verkneifen, ein paar dieser Begriffe im „Tagebuch des Kundschafters“ (Pathfinder's Journal) des „Massakers am Hakenberg“ (Hook Mountain Massacre) im Detail zu beschreiben, verspreche aber, dass ich wenigstens von einigen die Finger lassen werde.

Zumindest jetzt.

James Sutter,
stellvertretender Editor, Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 11.01.2008 | 21:06
Hinweis: Ab sofort werden wir vor dem eigentlichen Artikel auf mögliche Spoiler hinweisen, um die Spieler der jeweiligen Kampagne/des jeweiligen Abenteuer davor zu bewahren, sich selbst den Spass zu verderben.

Und damit auf zu einem kleinen Ausblick auf das Jahr 2008.

 (http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9006_Xin-Shalast_500.jpeg) (http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9006_Xin-Shalast.jpeg)


Pathfinder im Jahr 2008

Montag, 31. Dezember 2007

Wow. Da sind wir nun, am Ende des Jahres 2007 angelangt, und ich weiß nicht, wie es euch geht, aber an mir hat es sich irgendwie vorbeigeschlichen. Hier bei Paizo ging es im letzten Jahr, zwischen dem Ende der Ära des einen und dem Beginn der Ära eines neuen monatlichen Produktes ziemlich verrückt zu. Es hat riesigen Spaß gemacht, Pathfinder (http://paizo.com/pathfinder) auf den Markt zu bringen, es war aber auch eine Menge Arbeit. Glücklicherweise hat sich das Pathfinder-Team inzwischen wieder von der Dreifachanstrengung, an den alten Magazinen zu arbeiten, Pathfinder zu starten und auf dem GenCon präsent zu sein erholt; gerade rechtzeitig zum Beginn unseres zweiten Abenteuerpfads.

Es gibt eine Menge „Best of 2007“ - Listen im Internet, und ich denke, dass ich so etwas wie „James Lieblingsmomente im Jahr 2007“ hinbekäme, aber um ehrlich zu sein, bin ich viel mehr an dem interessiert, was wir im Pathfinder für das Jahr 2008 geplant haben. Wir haben die inhaltliche Planung bis Band 18 abgeschlossen und selbst wenn eine Menge der Abenteuer und Artikel bis dahin noch gar nicht geschrieben (oder überhaupt vergeben!) wurden, habe ich eine ziemlich gute Vorstellung davon, was im nächsten Jahr auf den Pathfinder zukommen wird. Und nachdem Ihr die folgende Auflistung gelesen habt, wird das auch für euch gelten.

  Im Folgenden werden zwölf aufregende Dinge beschrieben, die Ihr in 2008 auf den Seiten des Pathfinders erwarten könnt. Ich werde für jeden Monat nur eine Sache auflisten, und je weiter wir zeitlich voranschreiten, desto wahrscheinlicher werden sich Details noch ändern, zum jetzigen Zeitpunkt gelten diese Dinge aber als in Stein gemeißelt.

  Einige dieser Details habe ich vielleicht schon in den Dienstag-Nacht-Chats (Anm. des Lektors: Mittwoch morgens ab ca. 5:00 Uhr fängt’s in unserer Zeitzone an) erwähnt, während ich andere mit ziemlicher Sicherheit letzte Woche während der Signierstunde verraten habe. Und mindestens eines davon habe ich außerhalb der Paizo-Büros überhaupt noch nicht angesprochen.


Januar:Der Abenteuerpfad „Das Erwachen der Runenfürsten“ (Rise of the Runelords Adventure Path (http://paizo.com/pathfinder/v5748btpy7xpw)) endet mit einer Reise in die Kodarberge und unausweichlichen Konfrontationen mit abscheulichen Schneemenschen, mit Riesen von gigantischer Größe, Drachen und Schlimmerem in der uralten Ruinenstadt Xin-Shalast, die oben abgebildet ist.

Februar: Der zweite Abenteuerpfad im Pathfinder beginnt. „Der Fluch des Purpurthrones“ (Curse of the Crimson Throne (http://paizo.com/pathfinder/v5748btpy7zdb)) ist eine viel städtischer angelegte Kampagne, gefüllt mit Politik, Seuchen und Gefahren auf und unterhalb der Straßen Korvosas, der größten Stadt in Varisia.

März: Unsere Untersuchung der Gottheiten Golarions geht, von Sean K. Reynolds geschrieben, mit Abadar, dem Meister der ersten Schatzkammer (Abadar (http://paizo.com/pathfinder/v5748btpy7zdd), Master of the First Vault) weiter.

April: Wollt Ihr mehr über die Rakshasa Golarions wissen und herausfinden, welche Rolle sie in „Der Fluch des Purpurthrones“ spielen? Dann solltet ihr die April-Ausgabe des Pathfinder (http://paizo.com/pathfinder/v5748btpy7zdf) nicht verpassen.

Mai: Es gab eine Menge Anfragen nach mehr Informationen über die Shoanti, den barbarischen Nomadenstämmen Varisias. Diese Anfragen werden diesen Monat (http://paizo.com/pathfinder/v5748btpy80i6) in „Das Leben der Shoanti“ beantwortet.

Juni: Schaut mal auf eure Karte Varisias, speziell auf die kleine Notiz „zur Belkzen-Feste“(Hold of Belkzen) im Osten, von der aus ein Pfeil auf Gebiete weist, die nicht mehr auf der Karte liegen. Im Juni (http://paizo.com/pathfinder/v5748btpy80i7) enthüllen wir, wo dieser Pfeil hinzeigt.
Kleiner Hinweis: Belkzen enthält Orks. VIELE Orks.

Juli: Im Juli erscheint das letzte Abenteuer des „Fluch des Purpurthrones“, „Die Reißzahn-Krone“ "Crown of Fangs," (http://paizo.com/pathfinder/v5748btpy80i8) gleichzeitig der erste Pathfinder-Auftritt Tito Leatis. Ich habe seine Karten von Schloss Korvosa (Castle Korvosa) gesehen und kann nur Wow! sagen. Tatsächlich kann ich mehr sagen, aber bevor ich das tue, machen wir lieber mit dem August weiter.

August: Der dritte Pathfinder-Abenteuerpfad beginnt. Die Kampagne „Die zweite Dunkelheit“ beantwortet die Frage, was die Drow Golarions vorhaben und beginnt in der gesetzlosen Stadt Rätselhafen (Riddleport). Das heißt unter der Voraussetzung, dass ich das Abenteuer dieses Bandes jemals beenden werde.

September: Nicht jeder Einwohner Rätselhafens (Riddleport) hat vor, euch auszurauben. Viele Leute dort wollen einfach nur ihren Spass haben. Anhänger Cayden Caileans würden dort perfekt hinpassen, weswegen wir im Semptember seine Religion im Detail untersuchen werden. Bringt eure Bierseidel mit.

Oktober: Etwas Unheimliches geht im Mieraniwald (Mierani Forest) im Westen Varisias vor sich, insbesondere in der aufgegebenen Elfenstadt Celwynvian. Leider werdet ihr bis Oktober darauf warten müssen, herauszufinden, was dort auf eure SC wartet.

November: Im Moment wisst Ihr bereits, dass die „Zweite Dunkelheit“ als Hauptgegner die Drow enthalten wird. Was natürlich logischerweise bedeutet, dass die Kampagne schlussendlich unter die Erde führen sollte. Wir haben uns bisher noch auf keinen Namen für die  riesigen Höhlenregionen festgelegt, die Golarions Unterwelt durchlöchern, aber bis November werden wir das getan haben. Hoffe ich jedenfalls. Weil wir dann nämlich einen Gazzetteer der Regionen unterhalb der Erdoberfläche veröffentlichen werden, die zu dem Abenteuer dieses Monats gehören.

Dezember: Das hier KÖNNTE auch in den Januar verschoben werden, was davon abhängt, ob uns noch ein paar andere Ideen einfallen. Aber bevor die „Zweite Dunkelheit“ zu Beginn 2009 zu Ende geht, könnt ihr einen großen interessanten Artikel über die Dämonenfürsten Golarions erwarten. Immerhin sind sie es, die von den Drow verehrt werden. Und einer oder zwei davon sind vielleicht gerade mit euren Charakteren zusammen in der Materiellen Ebene gefangen...

So, bitte sehr! Hoffentlich ist in 2008 in jedem Monat etwas dabei, auf das ihr euch freuen könnt. Natürlich kratzt diese Auflistung nur an der Oberfläche der Abenteuer, der ergänzenden Artikel und der Monster, die ihr 2008 im Pathfinder entdecken werdet; das „Bestiarium“ (Bestiary) wird weiterhin stark vertreten sein, was auch für Eando Klines Abenteuer im „Journal des Kundschafters“ (Pathfinder's Journal) gelten wird. Cayden Cailean und Abadar machen nur die Hälfte der Gottheiten aus, die wir uns im Jahr 2008 anschauen werden, und die Drow sind sicher nicht die einzigen (vielleicht nicht mal die gefährlichsten) Feinde, denen eure SC in den Tiefen unter der Erdoberfläche gegenüberstehen werden.

James Jacobs,
Chefredakteur Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 14.01.2008 | 21:36
!!!kleinere Spoiler für Pathfinder #5!!!


Stelldichein mit Frostschlund!

(http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRunelords/PZO9005-Freezemaw_360.jpeg) (http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRunelords/PZO9005-Freezemaw.jpg)


Mittwoch, 9. Januar 2008

Eine der ersten Lektionen, die ich lernte, während ich an den Abenteuern für das Dungeon Magazine arbeitete, war die, dass Rollenspieler besondere Anforderungen stellen, wenn es um Drachen geht. Man kann so ziemlich jedes andere Monster ohne Sorgen einfach so in ein Abenteuer einfügen, aber wenn man einen Drachen integrieren möchte, sollte man sicherstellen, dass dieser Drache eine Persönlichkeit und eine Geschichte hat. Ehrlich gesagt, haben die Leser natürlich (wie so oft) recht. Drachen sollten keine Einmalbegegnungen sein und auch nicht einfach als Ergebnis eines Wurfes auf der Monstertabelle vorbeikommen. Für den  Pathfinder (http://paizo.com/pathfinder) werde ich versuchen sicherzustellen, dass jeder in einem Abenteuer erscheinende Drache eine Geschichte zu erzählen hat. Das gilt ganz besonders für die fünfte Ausgabe des Pathfinders, in der der Drache sogar auf dem Cover erscheint.

Der weiße Drache auf dem Titelbild heißt Arkrhyst – die Shoanti nennen ihn Frostschlund (Freezemaw) und ist ein alter weißer Drache, der seit 50 Jahren auf dem Reifschädel (Rimeskull) lebt. In seiner Jugend, also vor mehreren hundert Jahren war Arkrhyst den Shoanti ein großer, verhasster Feind; seine Raubzüge gegen die Nomaden der Velashu-Hochebene (Velashu Uplands) und des westlichen Storval-Plateaus waren legendär. Viele der dort lebenden Stämme singen noch heute Lieder über diese dunklen Zeiten und über die zahllosen Helden, die seine Heimstatt auf dem Reifschädel aufsuchten, um ihn zu vernichten. Niemand erreichte dieses Ziel, aber als Arkrhyst älter wurde, schwand sein Drang nach Raubzügen. Inzwischen ist er mit dem Ruf zufrieden, den er sich erworben hat, und schläft mehrere Jahre am Stück auf seiner bemerkenswerten Sammlung von Schätzen. Und träumt von seinen jugendlichen Vernichtungsfeldzügen.

Natürlich ist Frostschlund nur eine der vielen Bedrohungen, die auf jeden SC warten, der mutig genug ist, um den legendären Dungeon der Runenschmiede im Pathfinder #5 aufzusuchen – ganz sicher aber ist er einer der Bösewichte dieses Abenteuers, die den Spielern stärker in der Erinnnerung haften bleiben werden.

James Jacobs,
Chefredakteur Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 19.01.2008 | 14:27
!!!kleinere Spoiler für das GamesMastery-Modul D2: Swords of the Seven Sins

Trotz obiger Ankündigung geht es im folgenden Artikel weniger um das Modul selbst als um die Haltung der Paizo-Designer bzgl. der Einbindung von Wissenschaft in Fantasy-Abenteuer

Wissenschaft im Dungeon

(http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/NaniteSwarm_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/NaniteSwarm.jpg)


Donnerstag, 28. August 2007

Wenn es irgendetwas gibt, weswegen die anderen Redakteure und ich uns in die Haare geraten, dann über die Menge an Wissenschaft, die innerhalb unseren Fantasiewelten vorhanden sein sollte. Oder besser gesagt, die Menge an Science Fiction. Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich ein riesiger Science Fiction Fan bin und dass ich, solange es nach mir geht, mich diesbezüglich eher für ein  Zuviel als für ein Zuwenig entscheide. Was aufgrund der eher traditionellen Rollenspiel-Fantasy-Atmosphäre unserer Kampagnenwelt bedeutet, dass (James) Jacobs, Wes (Schneider) oder jemand ähnliches mich wieder in die rechten Bahnen zurücklenken muss (Kleines Beispiel: egal, wie sehr ich mich auch dafür einsetzte, hat keiner von ihnen auch nur einen Finger gerührt um mir zu erlauben, in den Hintergrundartikel für Varisia einen magischen Teilchenbeschleuniger oder einen Fahrstuhl ins All einzufügen... was vielleicht auch besser so war).

In D2: Die sieben Schwerter der Sünde (D2: Seven Swords of Sin (http://paizo.com/store/downloads/gameMasteryModules/v5748btpy7zke)) ermöglichte mir der Schauplatz einer Forschungseinrichtung, die von dem mysteriösen „Rat der Wahrheit“ (Council of Truth) aufgegeben worden war, genügend Gelegenheiten, Fantasy und Wissenschaft ganz nach meinem persönlichen Geschmack miteinander zu verbinden. Der Generatorenraum (magiebetrieben und wassergekühlt!), der Verbrennungsofen (Entledigt euch unerwünschter Personen!) wie auch die Turbinen, die den Dungeon mit frischer Luft versorgen stillten alle einen Drang, der in vielen Fantasysettings nur selten Erwähnung findet. Das bei weitesten wissenschaftliche Element war aber eines der neuen Monster: die Naniten (nanites), die von den herrschenden Mächten auch prompt in „Konstruktschwarm“ (construct swarm) umbenannt wurden.

Nur wenige Trends der modernen Wissenschaft inspirieren mich mehr als die Nanotechnologie. Ich muss nur etwas über all die medizinischen und herstellungstechnischen Fortschritte lesen, die dank winziger, autonom agierender Roboter im Moment auf uns zukommen, um zu kichern zu beginnen und lauthals jedem zu erklären wie Wir In Der Zukunft Leben Werden (und das geschieht regelmäßig, wie Jacobs euch sicher erklären wird). Und während ich an D2 schrieb, begann ich darüber nachzudenken, dass der Hauptgrund dafür, dass wir solange gebraucht haben, um im Bereich der Nanotechnologie auf den aktuellen Stand zu kommen, vor allem Beschränkungen herstellungstechnischer Art sind. Mit Magie aber ist die Technologie zum Bau von Konstrukten bereits vorhanden, und auch die Größe ist nach Lust und Laune veränderbar. Es schien mir geradezu die passendste Wahl zu sein. Und wenn mir das außerdem erlaubte, einen hermetisch versiegelten sterilen Raum (einen Reinraum) hinzuzufügen und einen Mann, der von einem schrecklichen intelligenten Schwarm verwandelt worden war, welcher es vorzieht, seine Kämpfe im Blutkreislauf auszufechten... Naja, je mehr, desto besser. Also fügte ich diesen Raum hinzu, obwohl ich absolut darauf vorbereitet war, ihn umschreiben zu müssen. Und zu meiner großen Überraschung blieb er drinnen. Dafür herzlichen Dank an das GameMastery Team. Hoffentlich bereuen sie ihre Entscheidung nicht.

Und jetzt wartet mal ab, bis wir über Golarions Mond zu sprechen beginnen...

James Sutter,
stellvertretender Redakteur, Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 21.01.2008 | 20:30
Ein erster Blick auf Pathfinder #2

Mittwoch, 29. August 2007

Da sich Pathfinder #2 (http://paizo.com/store/v5748btpy7xps) gegenwärtig auf dem sprichwörtlichen langsamen Boot aus China (Anm. d. Übersetzers: „to be on a slow boat from china“ ist ein hier nur schlecht übertragbares Wortspiel, das eine Anspielung darauf enthält, dass der Pathfinder in China hergestellt wird), habt ihr hier schon mal einen Auszug aus dem Bestiarium dieser Ausgabe, um euch Lust auf mehr zu machen. Ich stelle euch hiermit den Boggard vor! Hier könnt Ihr die 528 KB zip PDF-Datei (http://paizo.com/download/pathfinder/PZO9002_080-091_Bestiary.zip) herunterladen.

James Sutter,
stellvertretender Redakteur Pathfinder



(http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRunelords/PathfinderDesktop-4_360.jpeg) (http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRunelords/PathfinderDesktop-4.jpg)

Das Titelbild von Pathfinder #4 ... auch als Wallpaper!

Donnerstag, 30. August 2007

In der Vergangenheit wurden wir jedesmal, wenn wir euch das Cover einer neuen Ausgabe des Pathfinder gezeigt haben, auf der Stelle mit Nachfragen nach einem herunterladbaren Bildschirmhintergrund mit diesem Motiv überschwemmt. Was wir natürlich ein paar Tage später bereitgestellt haben, aber dieses Mal haben wir uns gefragt, warum wir eigentlich damit warten sollten? Immerhin steht uns ein langes Wochenende bevor und wir würden ja nicht wollen, dass eure Monitore eine so lange Zeit ohne das neueste Werk von Wayne Reynolds auskommen müssten.

Hier ist es also, das Titelbild von Pathfinder #4 (http://paizo.com/store/v5748btpy7xpu), auf dem Jedermanns liebste Klerikerin Sarenraes abgebildet ist, die großartige Kyra. Wenn man sich die Steinriesen anschaut, die den (Alp-)Träumen von Wayne entsprungen sind, ist es irgendwie erstaunlich, dass die Helden immer gewinnen, nicht wahr?

Klickt hier (http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRunelords/PathfinderDesktop-4.jpg), um das Bild in Bildschirmgröße herunterzuladen.

James Sutter,
stellvertretender Editor, Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 25.01.2008 | 10:47
Heute stellt sich ein weiterer Iconic Character vor, der in Zukunft zu den vorgefertigten Charakteren gehören wird, die sich am Ende eines jeden Pathfinder – oder GameMastery-Abenteuer finden und Spielern einen schnellen Einstieg ermöglichen. Der zweite Beitrag zeigt ein paar der Innenillustrationen aus der zweiten Pathfinder-Ausgabe. Spoiler würde ich es nicht nennen, Spieler sollten vielleicht trotzdem nicht hinschauen. ;)

Stelldichein mit einem Vorbildcharakter: Lem

 (http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9007-Bard_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9007-Bard.jpg)

Dienstag, 22. Januar 2008

Obwohl Lem inmitten von Luxus aufwuchs, war seine Kindheit alles andere als angenehm. Er hatte nämllich das Pech, in die Sklaverei hineingeboren zu werden, Sohn einer Mutter, die zwangsweise für eine der zahllosen Adelsfamilien von Cheliax arbeitete. Bevor Lem zwei Jahre alt wurde, war er schon ein halbes Dutzend Male an verschiedene Adelige verkauft worden. Das ist das typische Schicksal vieler Halblinge in Cheliax (Halblinge werden von den Einwohnern dieses Landes oft auch als „Schlüpfer“ bezeichnet). Halblinge sind in Cheliax Sklaven von hohem Wert, da sie weniger Platz als andere Sklaven benötigen und ihr angeborener Optimismus ironischerweise ihren Drang zur Flucht dämpft. Halblinge, die in Cheliax in die Sklaverei geboren werden, sind nämlich für den Gedanken anfällig, dass ihr Los „glücklich“ zu nennen sei. „Wenigstens leben wir nicht in der Gosse oder verhungern gar!“ sagen sie gern.

Nichtsdestotrotz gibt es auch Halblinge, denen das Konzept der Sklaverei Verdruss bereitet. Halblinge wie Lem. Dass er als Sklave in dem von Teufeln heimgesuchten Reich Cheliax aufwuchs, setzte Lem einer schockierenden Vielfalt von Dekadenz und Ausschweifung aus. Von jung an lernte er, das zu sagen, was seine Vorgesetzten hören wollten, was ihm in späteren Jahren öfter die weniger beschwerlichen Arbeiten sicherte. Während seine Volksgenossen sich in den Wachräumen im Keller abmühten oder Ställe für Höllenhunde in Ordnung hielten, wurde Lem das Flötenspiel beigebracht, damit er auf Familienversammlungen zur Unterhaltung der Anwesenden aufspielen konnte.

Doch war Lem gegenüber der Mühsal seiner Brüder keineswegs blind, und als er erfuhr, dass ein Dutzend seiner Artgenossen einem Teufel geopfert werden sollten, als Dreingabe zur Besieglung eines neuen Handelsvertrages, wusste Lem, dass die Zeit zum Handeln gekommen war. Dank seiner weiter gesteckten Bewegungsfreiheiten in der Villa war es für ihn recht leicht, in versteckten Ecken des Gebäudes ein paar Feuer zu legen, wobei er sicherstellte, dass seine Halblingssippe außer Gefahr in den Sklavenquartieren waren.


Die Villa brannte schnell nieder, doch war Lem völlig überrascht, als seine Verwandten in einem vergeblichen Versuch, die Flammen wieder auszulöschen, zurück zur Villa rannten. Als das Gebäude bis auf die Grundmauern heruntergebrannt war und die Halblinge ihr Schicksal und den Verlust ihrer schützenden Heimstatt beklagten, entwich Lem verbittert und bestürzt über diese unerwartete Wendung heimlich in die Nacht.


Lem verließ Cheliax als blinder Passagier auf einem Handelsschiff und schaute nie zurück. Heute spricht er nur wenig über seine Kindheit, deren Auswirkungen man aber  an seiner Verachtung für Recht und Gesetz erkennen kann wie auch an seiner Weigerung, jegliche Art von Grausamkeit zu dulden. Lem, der immer schnell bereit ist, sich auf die Seite des Schwächeren zu stellen, hat inzwischen gelernt, dass seine beiden stärksten Charakterzüge sein Optimismus und sein Sinn für Humor sind; Tugenden, die seine geringe Körpergröße und seine Impulsivität nahezu aufwiegen. Lems Gründe dafür, mit seinen gegenwärtigen Gefährten zu reisen, ändern sich jeden Tag je nach Laune. Aber ganz sicher schätzt er ihre Stärken — und den niemals endenden Nachschub an komischen Ideen, den ihre Marotten ihm an die Hand geben.

Lem gibt sein Debut als vorgefertigter Charakter in  Band 7 (http://paizo.com/pathfinder/v5748btpy7zdb) des Pathfinder (http://paizo.com/pathfinder) and im GameMastery Modul W2: Der Fluss in die Dunkelheit  ( River Into Darkness (http://paizo.com/gameMastery/modules/v5748btpy7zdk)).


James Jacobs,
Chefeditor Pathfinder



Das Artwork von Pathfinder #2

 (http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRunelords/19_Boss-Lamia_360.jpeg) (http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRunelords/19_Boss-Lamia.jpg)  (http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRunelords/16_Skinsaw-Cultist_180.jpeg)  (http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRunelords/16_Skinsaw-Cultist.jpg)

(http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRunelords/scarecrow_ghouls_final_hire_360.jpeg) (http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRunelords/scarecrow_ghouls_final_hire.jpg)


Dienstag, 04. September 2007

(http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRunelords/princess_of_the_market_fin_90.jpeg) (http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRunelords/princess_of_the_market_fin.jpg)


Pathfinder #2 (http://paizo.com/store/downloads/pathfinder/v5748btpy7xps) wird gedruckt, es ist also an der Zeit, euch eine kleine Vorschau auf einige der sagenhaften Bilder zu geben, die wir in diesen Band hineingesteckt haben. Von der Lamiamatriarchin bis hin zum Schinderkultisten (skinsaw cultist) mit seiner furchterregenden Kriegsklinge (war razor) sind wir jedenfalls ziemlich stolz auf die visuellen Elemente von Pathfinder #2, und diese beiden sind ja nur ein Tropfen auf den heißen Stein, wenn man bedenkt, wie viele Zeichnungen wir in das Buch hineingepresst haben.
Genießt es einfach!

James Sutter,
stellvertretender Editor, Pathfinder


Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 31.01.2008 | 13:43
Abenteuerpfad: Die Zeit der Zweiten Finsternis

Freitag, der 19. Oktober 2007

Da wir so langsam gefährlich nahe an den Zeitpunkt herankommen, an dem wir die eigentliche Arbeit am zweiten Abenteuerpfad der Pathfinder-Serie, Fluch des Purpurthrones(Curse of the Crimson Throne (http://paizo.com/pathfinder/v5748btpy7zdb)), beginnen werden, habe ich mir gedacht, dass das doch ein großartiger Zeitpunkt wäre, um euch ein paar erste Neuigkeiten über den dritten Abenteuerpfad zu erzählen. Dieser befindet sich natürlich noch in einem sehr frühen Entwicklungsstadium , aber wir haben doch schon eine ganze Menge an Details dafür festgelegt. Und genau darüber möchte ich heute mit euch reden.

Der Name: Der dritte Abenteuerpfad wird „Die Zeit der Zweiten Finsternis“(The Second Darkness“ heißen. Ja, das bedeutet, dass es auch eine „Zeit der Ersten Finsternis“ gegeben haben muss. Scharfäugige Leser der Blogeinträge und unserer Foren können möglicherweise sogar erraten, um was es bei dieser ersten Zeit der Finsternis geht. Anstatt das hier schon zu verraten, bin ich daher geneigt, euch ein bißchen raten und darüber diskutieren zu lassen.

Das erste Abenteuer: Ich werde das erste Abenteuer für „Die Zweite Zeit der Finsternis“ schreiben, das „Der Schatten am Himmel (Shadow in the Sky)“ heißen wird. Dieses wird im nordwestlichen Teil Varisias in und um Rätselhafen (Riddleport) spielen. Die weiteren Abenteuer haben noch keinen Titel, aber ungefähr mit dem vierten Teil werden wir aus dem Nordwesten Varisias in das ausgedehnte Höhlennetzwerk tief unter der Erdoberfläche Golarions gereist sein. Wenn die Kampagne wieder an die frische Luft zurückkehrt, wird das ziemlich weit von Varisia entfernt sein.

Die benutzte Edition: Ich kann heute noch keine Aussage darüber machen, ob die „Zeit der Zweiten Finsternis“ die Regeln der Edition 3.5 oder die der vierten Edition verwenden wird. Das liegt einfach daran, dass wir die vierte Edition noch nicht gesehen haben und daher nicht wissen können, ob sie für das, was wir mit dieser Kampagne planen, geeignet ist. Eines aber kann ich garantieren: Egal, welche Regelgrundlage wir für „Der Schatten am Himmel“ benutzen werden, auf keinen Fall werden wir mitten im Abenteuerpfad die Edition ändern.


Der Stufenbereich: Wie auch in den ersten beiden Abenteuerpfaden beginnen die SC auch in „Die Zeit der Zweiten Finsternis“ auf der ersten Stufe. Ich weiß noch nicht genau, auf welcher Stufe sie am Ende angelangt sein werden. Aber da auch „Die Zeit der Zweiten Finsternis“ als sechsteilige Kampagne konzipiert ist, stehen die Chancen ziemlich gut, dass es sich damit ähnlich wie in den ersten beiden Kampagnen verhalten wird (Anm. des Übersetzers: Also von Stufe 1 bis etwa Stufe 15/16).

Die Handlung: Ich will Euch noch nicht zu viel über die Handlung von „Die Zeit der Zweiten Finsternis“ verraten, immerhin aber kann ich soviel preisgeben: Leser des Pathfinder und der GameMastery-Module haben ohne Zweifel die Abwesenheit einiger der notorischsten Bösewichte in Rollenspielen bemerkt. Das kommt daher, weil wir sie uns für diese Kampagne aufgehoben haben. Ihr hört recht: „Die Zeit der Zweiten Finsternis“ enthüllt die Rolle, die das Volk der Drow in (und unter!) Golarion spielen.

Die Drow Golarions: Drow sind in jedem Fall ein brandheißes Thema für die Fans des Spiels. Eine ganze Menge Leute hassen sie, wie es scheint, aus verschiedenen Gründen und dennoch verkaufte sich jedes Magazin, auf dessen Titelbild ein Drow prangte, unglaublich gut.
  Das eigentlich Ausschlaggebende aber ist, dass Drow schon immer zu meinen Lieblingsschurken gehörten und wohl auch in Zukunft gehören werden. Es ist einfach etwas herrlich Verdrehtes an Elfen, die in Gebieten tief unter der Erdoberfläche wohnen, die Dämonen verehren, einer sadistischen, matriarchalisch geprägten Gesellschaftsstruktur leben und die alle möglichen gruseligen magischen Gegenstände und Tricks im Ärmel haben. Dass das alte D&D-Abenteuer „Queen of the Spiders“ für mich das beste Abenteuer aller Zeiten ist, liegt vor Allem an den Drow, die in dieser Abenteuerserie als ein Volk böser Genies eingeführt wurden. Eclavdra, Erelhei-Cinlu, Tentakelszepter(tentacle rods), Todeslanzen, das Ältere Elementarauge(Elder Elemental Eye), archaische Tempel (Anm. des Lektors: der Unterschied zwischen „temple“ und „fane“ lässt sich nicht richtig übersetzen) und die Dämonen, mit denen die Drow Handel abschlossen; all diese Dinge werde ich als Inspiration für die „Zeit der zweiten Finsternis“ gebrauchen. Erwartet also keine von Ängsten getriebene Einzelgänger in „Die Zeit der Zweiten Finsternis“; die Drow dort werden Bösewichte durch und durch sein.
  Außerdem haben wir ein paar neue Ideen für die Drow in Golarion, darüber darf ich jetzt allerdings noch nichts verraten. Es wird aber auf alle Fälle etwas mit ihrer Herkunft zu tun haben.

Andere Elemente: Natürlich werden die Drow nicht die einzigen Bösewichte in „Die Zweite Zeit der Finsternis“ sein. Ihr dürft davon ausgehen, dass eine oder gar mehrere der folgenden Kreaturen ebenfalls eine wichtige Rolle in der Kampagne spielen werden: Drachen, Derro, riesige Spinnenwesen und Insekten, Dämonen, Tieflinge und vielleicht sogar Aboleths. Und wie ihr vielleicht aus dem Titel des ersten Abenteuers herauslesen könnt, werden nicht alle Monster von unten kommen. Der Himmel über Golarion bringt eigene Gefahren hervor, die Allem, was aus den Höhlen unter der Erdoberfläche in die Welt hervorbrechen kann, mehr als ebenbürtig sind!

James Jacobs,
Chefeditor Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 3.02.2008 | 21:58
Dieses Mal gibt es einen kleinen Teaser für den zweiten Abenteuerpfad des Kundschafters (Pathfinder), „Der Fluch des Purpurthrones“ (Curse of the Crimson Throne), der in großen Teilen als Stadtkampagne geplant ist

Lang lebe die Königin!

(http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9007_Queen_Illeosa_360.jpeg) (http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9007_Queen_Illeosa.jpeg)

Freitag, 28.Dezember 2007

Königin Ileosa Arabasti, die wunderschöne junge Gemahlin des gegenwärtigen Herrschers über Korvosa, ist beim Adel und den Bürgern ihrer Stadt nicht besonders beliebt. Nicht dass sie sich sonderlich darum kümmern würde, was diese weit unter ihr stehenden Narren von ihr halten. Den Pöbel zufrieden zu halten ist immerhin die Aufgabe ihres Ehemanns. Ileosa selbst hat wichtigere Dinge im Sinn. Aber um was könnte es sich bei diesen Dingen handeln?

Bleibt also am Kundschafter (Pathfinder) dran, denn wenn wir unseren zweiten Abenteuerpfad, „Der Fluch des Purpurthrons“, starten, sollten Königin Ileosas Pläne für die Stadt schnell offenkundig werden.

HINWEIS: Momentan ist kein guter Zeitpunkt, um nach Korvosa zu ziehen.

James Jacobs,
Chefeditor Kundschafter (Pathfinder)

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 7.02.2008 | 09:56
Der folgende Artikel enthält einen kleinen Spoiler auf die Handlung des ersten Abenteuers des Abenteuerpfades "Curse of the Crimson Throne".


Vorstellung: Gaedren Lamm

 (http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9000-2-alligatordude_180.jpeg)  (http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9000-2-alligatordude.jpg)


Montag, 04. Februar 2008

Seht Ihr den erbärmlichen Kerl da drüben? Den unheimlichen alten Mann mit den verwahrlosten Klamotten und dem Alligator? Das ist also Gaedren Lamm, einer der ersten Schurken, dem sich die SC im neuen Abenteuerpfad des Kundschafters (Pathfinder), „Der Fluch des Purpurthrones“ (Curse of the Crimson Throne)  gegenüber stehen werden. Teils kriminelles Genie (wie Fagin aus Oliver Twist), teils ein schwacher, aber von Bitterkeit erfüllter böser alter Mann (wie Mr. Burns aus den Simpsons), und teils der für Rollenspiele typische klassische Diebesgildenleiter, ist Gaedren Lamm mehr als nur ein einfacher Endgegner in einem Dungeon. Er ist der Grund, warum eure neuen SC überhaupt die Abenteurerlaufbahn einschlugen.

Im Spielerhandbuch für den Fluch des Purpurthrones (Curse of the Crimson Throne Player's Guide (http://paizo.com/store/v5748btpy806v)) stellen wir mehrere Hintergrundeigenschaften vor, aus denen sich jeder Spieler eine auswählen und in den Hintergrund seines Charakters einarbeiten kann. Obwohl jede dieser Hintergrundeigenschaften eurem Charakter einen kleinen Bonus verleihen (ungefähr im Bereich eines halben Talents... z.B. ein +1 Bonus auf einen bestimmten Rettungswurf), geben sie euch außerdem noch etwas anderes: einen Grund, Gaedren Lamm zu hassen. Vielleicht hat er euren Vater ermordet, vielleicht euren Cousin entführt. Vielleicht seid ihr auch als Waisenkind aufgewachsen, das für ihn als Taschendieb gearbeitet hat, und habt so eine Kindheit voller physischem Missbrauch und voller Schmerz erleiden müssen. Was immer ihr auch auswählt, in jedem Fall werdet ihr zu Beginn der Kampagne einen Grund dafür haben, euch mit den anderen SC zusammenzutun. Ihr alle werdet Hass gegen diesen verabscheuungswürdigen alten Schurken empfinden. Als dann eine mysteriöse Gestalt euch zusammenruft und mit Neuigkeiten über den Ort von Gaedren Lamms tatsächlichem Versteck versorgt, liegt es an der Gruppe, wie der Verbrecher für seine Untaten bezahlen wird.

Aber gebt auf alle Fälle auf seinen Alligator Acht.


James Jacobs,
Chefredakteur Kundschafter (Pathfinder)

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 12.02.2008 | 23:53
Das Allerheiligste

Freitag, 07. September 2007

Im Spielerhandbuch „Das Erwachen der Runenfürsten“(Player's Guide to Rise of the Runelords (http://paizo.com/pathfinder/v5748btpy7xpx)) hatten wir die Möglichkeit, sechs der Heiligen Symbole unserer Hauptgottheiten zu illustrieren. Unglücklicherweise blieben dabei 14 Gottheiten ohne Illustration über. Was geschieht aber nun, wenn ein Spieler eine Zeichnung seines Klerikers der Iomedae anfertigen will. Und wie beschreibt der SL das riesige Symbol Rovagugs, dass in die Wände des bösen Tempels eingemeißelt wurde?

Schlussendlich werden die Symbole aller 20 Hauptgottheiten eine Illustration erhalten, für den Moment sollte euch die folgende Liste mit Kurzbeschreibungen euch wenigstens einen Eindruck davon verschaffen, wie ihre Symbole aussehen. Für Erastil, Desna, Shelyn, Abadar, Gozreh und Sarenrae steht das Aussehen fest. Bei den anderen 14 werden wir uns vielleicht noch für die eine oder andere Änderung entscheiden, bis dahin, könnt ihr aber diese Vorschläge in eurer Kampagne verwenden.

(http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRunelords/Abadar_120.jpeg) (http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRunelords/Abadar_500.jpeg)

Abadar: Ein goldener Schlüssel, in dessen Kopf eine Stadtansicht eingraviert wurde. Am unteren Rand des Kopfs erkennt man 4 Runen sowie ein Schlüsselloch.

Asmodeus: ein rotes Pentagramm

Calistria: drei schmale Dolche, deren Knäufe so aneinandergelegt wurden, dass die Klingen von der Mitte aus nach außen zeigen.

Cayden Cailean: Ein leicht eingedellter, offenbar häufig benutzter Bierkrug.

Desna: Schmetterling, auf dessen Flügeln Sternen-, Sonnen- und Mondsymbole prangen.

(http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRunelords/Erastil_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRunelords/Erastil_500.jpeg)

Erastil: Ein Pfeil, der auf einen aus einem Geweih gefertigten Bogen aufgelegt ist

Gorum: Ein Eisenschwert, dass in der Flanke eines zerklüfteten Berges steckt.

(http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRunelords/Gozreh_120.jpeg) (http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRunelords/Gozreh_500.jpeg)

Gozreh: Ein Blatt, von dessen Spitze ein Wassertropfen heruntertropft

Iomedae: Ein elegantes Langschwert mit einem kreisrunden Lichtschein hinter dem Schwertgriff.

Irori: Eine dunkelblaue Hand, in deren nach außen zeigende Handfläche ein himmelblauer Kreis eingeschrieben ist.

Lamashtu: Ein von vorne betrachteter mönströser dreiäugiger Kopf eines Schakals.

Nethys: Eine androgyne Porzellanmaske, zur Hälfte weiß, zur Hälfte schwarz.

Norgorber: Eine schwarze, konturlose Maske, deren linkes Auge durch einen silberleuchtenden Stern ersetzt wurde.

Pharasma: Ein Komet, dessen Schweif sich zu einer Spirale formt.

Rovagug: Ein kreisrundes, zahnbewehrtes Maul, das von neun sich windenden Spinnenbeinen umgeben ist.

Sarenrae: Ein Engel mit ausgebreiteten Armen, dessen Flügel sich nach oben zu einer Ankh-ähnlichen Form aufschwingen.

(http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRunelords/Shelyn_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRunelords/Shelyn_500.jpeg)

Shelyn: Ein exotischer Singvogel mit langem regenbogenfarbenen Schwanz, der sich über seinen Kopf nach vorne neigt.

Torag: Ein strahlender Silberhammer, auf dem man blockhafte Runen erkennt.

Urgathoa: Eine weißäugige Hausfliege mit blutverschmierten Flügeln und Beinen und dem Muster eines entstellten menschlichen Schädels auf ihrem Körper.

Zon-Kuthon:  Ein zertrümmerter Schädel ohne Unterkiefer; eine Stachelkette wurde durch ein Auge hinein- und durch das andere wieder hinausgezogen, so dass die beiden Kettenenden wie Metalltränen nach unten hängen.


James Jacobs,
Chefredakteur Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 14.02.2008 | 13:33
Saat und Ernte!

(http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/HarrowCrows_180.jpeg)  (http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/HarrowCrows.jpg)


Freitag, 07. Dezember 2007

Eines der innovativsten Dinge, die ich je in D&D gesehen habe, geht auf das ursprüngliche Ravenloft-Abenteuer zurück, indem die Motivation der Schurken, die Platzierung der Schätze und die Ziele, die im Abenteuer zu erreichen waren, vom Ergebnis einer anfangs im Spiel ausgespielten Wahrsagersitzung abhängig waren. Noch Jahre später erinnere ich mich an die Überraschung und die Spannung, die mich ergriff, als ich zum ersten Mal durch das Abenteuer blätterte. Und mit dem zweiten Abenteuerpfad im Kundschafter (Pathfinder), dem „Fluch des Purpurthrones“ (Curse of the Crimson Throne), werden wir etwas ganz ähnliches versuchen.

Das Kartenspiel Saat und Ernte (Harrow Deck) ist unser Werkzeug, das wir in diesem Abenteuerpfad für Weissagungen verwenden werden. Das Deck selbst enthält 54 Karten, bestehend aus sechs Farben zu je neun Karten. Zwar sind die sechs Farben und die Kartenillustrationen im Spiel selbst als „in Character“ konzipiert, allerdings ziehen sie einen großen Teil ihrer Inspiration auch aus der Mechanik des Spiels selbst. Die sechs Farben des Decks symbolisieren jeweils eines der sechs Grundattribute eines jeden Charakters: Stärke, Geschicklichkeit, Konstitution, Intelligenz, Weisheit und Charisma. Und zu jeder dieser sechs Farben haben wir neun verschiedene Karten, eine für jede der neun Gesinnungen. Wir haben also eine chaotisch böse Weisheitskarte, eine neutral gute Stärkekarte, eine rechtschaffen neutrale Geschicklichkeitskarte und so weiter.

Natürlich verstecken die Illustrationen jeder Karte ihre Entstehung aus den Regeln heraus hinter Symbolen und Metaphern, ihr braucht also keine Angst zu haben, dass irgendwelche verrückten metagame-bedingten Seltsamkeiten auftreten (Ich zweifle sehr daran, dass ihr einen Varisianer jemals etwas wie „dieser chaotisch böse König hat ein sehr geringes Charisma“ sagen hören werdet). Das Erntedeck selbst ist ein uraltes Werkzeug, das von den Varisianern für Weissagungen benutzt wird, um die Zukunft und das Schicksal vorherzusehen. Stellt es euch als eine Rollenspielversion des Tarotdecks vor.

Auch die Abenteuer aus „Fluch des Purpurthrones“ sind thematisch mit den sechs Farben des Kartenspiels verbunden, und während Ihr euch durch diese neue Kampagne hindurchspielt, können Lesungen mit dem Deck euch wertvolle Einsichten, hilfreiche Boni und sogar unerwartete Risiken und Gefahren eröffnen. Ihr dürft einige mit Saat und Ernte verbundene, in der Kampagne wiederholt auftretende Themen erwarten, wir werden aber sogar darüber hinausgehen. Die Spieler werden das Talent „Geerntet“ auswählen können, mit dem sie Karten aus dem Deck ziehen und damit hoffentlich das Glück zu ihren Gunsten ändern können. Sie können eine zwielichtige Bar in Korvosas Hafenviertel besuchen und dort ihre Schätze im Kartenspiel „Türme“ verspielen, einem von geschmackslosen Halunken unter Benutzung von Saat und Ernte erfundenen Glücksspiel (das von den Industriegrößen Jason Bulmahn, Mike Selinker und Teeuwynn Woodruff designt wurde). Und genau wie das „Deck of Many Things“ , das durch das Tarot inspiriert wurde, wartet vielleicht auch ein sehr mächtiges Saat und Ernte-Spiel voller Magie darauf, zu einem gewissen Zeitpunkt während des „Fluchs des Purpurthrones“ das Chaos und Tumult in eure Gruppe zu tragen.

Und was das beste daran ist?
Wir stellen für euch ein Spiel „Saat und Ernte“ (http://paizo.com/store/v5748btpy80sv) her, dass Ihr als Teil eurer Kampagne, für eigene Lesungen oder als von Fantasy angehauchtes Kartenspiel verwenden könnt, das einfach nur Spaß macht.. In den nächsten Wochen zeigen wir euch hier im Blog die Zeichnungen, die Kyle Hunter (Anm. d. Übersetzers: der Schöpfer der Downer-Comic im alten Dungeon Magazine) für „Saat und Ernte“ entworfen hat. Haltet die Augen offen und versucht mal herauszufinden, welches Bild zur chaotisch bösen und welches zur rechtschaffen guten Karte der Stärke gehört!

James Jacobs.
Chefredakteur Kundschafter (Pathfinder)

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 16.02.2008 | 20:19
Heute blicken wir auf eines der bereits erschienenen GameMastery Module an, dass sich vor allem an die Freunde von Stadtabenteuern richtet.

Spoiler für U1: Gallery of Evil!!!

(http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/2_-harvester_of_souls_final_360.jpeg) (http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/2.-harvester_of_souls_final.jpg)

Die Macht eines Bildes

Donnerstag, 06.September 2007

(http://paizo.com/image/product/catalog/PZO/PZO9504_120.jpeg) (http://paizo.com/store/v5748btpy7x6k)


Da Die Sieben Schwerter der Sünde ( Seven Swords of Sin  (http://paizo.com/store/downloads/gameMasteryModules/v5748btpy7zke)) unser Lager verlassen haben und sich auf dem Weg in die Briefkästen unserer Kunden befinden, ist der Zeitpunkt gekommen, den Blick auf das nächste GameMastery Modul zu richten. Im September veröffentlichen wir U1: Die Galerie des Bösen ( Gallery of Evil (http://paizo.com/store/downloads/gameMasteryModules/v5748btpy804h)). Bei diesem Modul handelt es sich um unser erstes Stadtabenteuer (daher auch der Code 'U'), weswegen wir es für angemessen hielten, mit der Erkundung eines Stadtteils von Absalom zu beginnen, einer der wichtigsten Städte in Golarion. Diese riesige Metropole liegt auf der Insel Kortos im großen Binnenmeer, was ihr in dieser Region eine besondere Wichtigkeit verleiht.

Die Galerie des Bösen konzentriert sich insbesondere auf das Meisterquartier  (Ivy District), in dem viele der einflussreichsten Künstler und Handwerker der Stadt beheimatet sind. Es ist allerdings nur natürlich, dass sich das Abenteuer mit der dunkleren Seite der Kunst beschäftigt, mit einem verrückten Meister, der seine Werke auf seine arglosen Kritiker loslässt. In den nächsten Wochen werden wir einige Teile dieses Moduls tiefer gehend untersuchen, für jetzt soll es aber mit einem unserer Lieblingsbilder und dem Klappentext des Abenteuers genug sein.

Kunst um des Mordes willen

Die großartige Stadt Absalom ist als Zentrum des Handels, der Ausbildung und der Kunst bekannt. Im Meisterquartier  wohnen dutzende berühmte Künstler. Doch einer hat die Gabe, seine Bilder zum Leben zu erwecken und benutzt die Malerei, um schreckliche, auf Zerstörung versessene Monster zu beschwören. Können die Spielercharaktere den verrückten Maler aufhalten, bevor er seine Kunst perfektioniert?

Die Galerie des Bösen ist ein Stadtabenteuer für Charaktere der achten Stufe und vollkommen mit dem beliebtesten Rollenspiel der Welt kompatibel. Das Abenteuer enthält Details über das Meisterquartier  in der Metropole Absalom wie auch über das Haus des teuflischen Künstlers und seiner pervertierten Werke. Die SC müssen die tödlichen Gemälde aufspüren und die wahre Identität des Künstlers aufdecken, der hinter alledem steckt.
 


Dieses Abenteuer präsentiert die ersten Informationen über die Metropole Absalom, einer der größten Städte in der Kampagnenwelt der Chroniken der Kundschafter.


Jason Bulmahn,
Produktmanager GameMastery

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 18.02.2008 | 22:05
(http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO1106-Chapter-2-opener_360.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO1106-Chapter-2-opener.jpg)

Vorschau: Das Korvosa-Handbuch

Freitag, 11. Januar 2008

„Die Chroniken der Kundschafter: Das Korvosa-Handbuch“ (Pathfinder Chronicles: Guide to Korvosa (http://paizo.com/store/v5748btpy7zdc) )  ermöglicht einen genauen Blick auf den Stadtstaat Korvosa. Genießt diese Innenillustrationen als Vorschau auf  diese zivilisierte und hochkultivierte Stadt.



(http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/PZO9508-Croaker_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/PZO9508-Croaker.jpg)(http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/PZO9508-TortureChamber_360.jpeg) (http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/PZO9508-TortureChamber.jpg)


Vorschau: Die Henkersschlinge

Freitag, 18. Januar 2008

Anbei eine kleine bildliche Vorschau auf unser gespenstisches Stadtabenteuer „Die Henkersschlinge“( U2: Hangman's Noose (http://paizo.com/store/byCompany/p/paizoPublishingLLC/v5748btpy815s)). Frohe Alpträume!



Vorschau: Die Golarion-Landkarte

(http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/GolarionMap_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/GolarionMap.jpg)

Donnerstag, 24. Januar 2008

Hier ist ein erster Blick auf Golarion, die spannende Welt der Pathfinder-Kampagnen und der GameMastery-Module. Von den Grenzen Varisias über die teufelsverderbten Städte Cheliax' bis hin zur eiskalten Feste der Mammutfürsten wird sie euch bestimmt in ihren Bann ziehen.

Anmerkung: Die Karte ist noch nicht fertig, sondern noch in Arbeit.

Carolyn Mull, Paizo,
stellvertretende Verkaufs- und Marketingleiterin

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 21.02.2008 | 23:06
Die Jagd geht los!

 (http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9007-RooftopChase_360.jpeg)  (http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9007-RooftopChase.jpg)


Montag, 11. Februar 2008

Eines der Probleme, das ich in den meisten Spielsystemen erkannt habe, ist die Notwendigkeit, die Geschwindigkeit einer Kreatur festzulegen und mit einem Wert zu versehen. Geschwindigkeit ist vor allem zu Beginn eines Kampfes sicher ein wichtiger Wert, der aber einen unglücklichen Folgeschluss nach sich zieht. Man ist im Vergleich zu allem anderen immer schneller oder langsamer oder auch gleich schnell. Anders gesagt... Verfolgungsszenen sind in Rollenspielen ein echtes Problem, da die statischen Geschwindigkeitswerte garantieren, dass man einen langsameren Feind auf alle Fälle fängt, aber auch, dass man NIEMALS an einen schnelleren oder auch nur gleich schnellen Feind herankommen wird. Was sehr schade ist, da Verfolgungsszenen das Potential für sehr spannende Begegnungen haben (wie jeder bestätigen kann, der einen der Filme French Connection, Jäger des verlorenen Schatzes oder einen der Bourne-Filme gesehen hat).


Unzählige Spieldesigner haben sich im Lauf der Jahre verschiedene Möglichkeiten ausgedacht, wie man Verfolgungsszenen in einem Rollenspiel simulieren kann. Einige der Lösungen sind schnell und elegant, andere unnötig komplex und langweilig. Meiner Meinung nach sollten Regeln für Verfolgungsszenen schnell, einfach und spannend sein, und als ich erkannte, dass in Nicolas Logues „An der Grenze zur Anarchie“ (Edge of Anarchy) eine spannende Verfolgung in den Dach-Slums von Korvosa (einer von den Einwohnern „die Schindeln“ genannte Region) stattfinden würde, wusste ich, dass ich hier und jetzt die Gelegenheit hatte, mich an meinen eigenen Regeln für Verfolgungsszenen zu versuchen.

Leider habe ich hier nicht den nötigen Platz, um in die Details der neuen Regeln zu gehen, das Grundkonzept lautet aber wie folgt: Das Gebiet, in dem die Verfolgung stattfindet wird durch mehrere Papierstücke repräsentiert, auf denen Fertigkeitsproben aufgeschrieben sind, die man bestehen muss, um Hindernisse zu überwinden. Ein Charakter kann sich wahlweise nur ein Papierstück pro Runde weiterbewegen, er kann aber auch mehrere verschiedene Fertigkeitsproben versuchen, um sich zwei oder drei Stücke in einer Runde weiterzubewegen, wobei er das Risiko eines Sturzes oder einer anderen Verzögerung auf sich nimmt, um die Lücke zwischen sich selbst und seiner Beute zu schließen. Sicherlich ist das eine noch abstraktere Simulation als die aus dem Kampf bekannte, aber die Schnelligkeit, in der man das so ausspielen kann, ist natürlich extrem hilfreich, wenn man das Gefühl eines Geschwindigkeitsrausches während einer Verfolgung durch gefährliches Terrain erzeugen will. Das letzte, was man während einer Verfolgungsszene haben will, sind schließlich gelangweilte Spieler!.

James Jacobs,
Chefredakteur Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 23.02.2008 | 09:00
Ein kostenloses Spielerhandbuch!

(http://paizo.com/image/product/catalog/PZO/PZO9000-2S_180.jpeg) (http://paizo.com/store/v5748btpy806v)

Freitag, 15. Februar 2008

In nur wenigen Wochen werden wir mit der Auslieferung des ersten Teils von „Der Fluch des Purpurthrones“ (Curse of the Crimson Throne), der zweiten Kundschafterkampagne beginnen. Und wie schon für „Das Erwachen der Runenfürsten“ (Rise of the Runelords) haben wir auch diesmal ein 16-seitiges Spielerhandbuch geschaffen, dass nicht nur für die Charaktergenerierung für die neue Kampagne von Nutzen ist, sondern euch auch dabei hilft, die Stadt Korvosa kennen zu lernen, da dort der größte Teil von „Fluch des Purpurthrones“ stattfindet.

Und wie schon das Spielerhandbuch: Das Erwachen der Runenfürsten (Rise of the Runelords Player's Guide), ist auch das Spielerhandbuch: Der Fluch des Purpurthrones als PDF kostenlos. Ihr könnt es ab sofort hier (http://paizo.com/download/pathfinder/PZO9000-2E.zip) herunterladen (7.6MB zip PDF).

Das 16-seitige Produkt ist mit allen Arten Fluff und Crunch vollgepackt. Es beginnt mit einem Überblick über Korvosa, die größte Stadt Varisias, inklusive Anmerkungen über die verschiedenen Viertel und die wichtigen NSC, auf die eure Charaktere vielleicht treffen könnten. Als nächstes kommen Anmerkungen darüber, wie die Grundklassen und -Völker in Korvosa repräsentiert werden, gefolgt von einigen neuen Ausrüstungsgegenständen, Waffen und Rüstungen (manche davon erschienen schon im Spielerhandbuch: Das Erwachen der Runenfürsten, andere, wie z.B. der Sägezahnsäbel, die Doktorenmaske oder der XXX (sic!), sind brandneu. Außerdem sind mehrere neue Talente über die PDF-Datei hinweg verstreut (z.B. eines, dass den Fans der Armbrust endlich die notwendige Aufmerksamkeit schenkt). Auf den letzten Seiten stellen wir euch mehrere verschiedene Hintergrundeigenschaften vor, die ihr für euren neuen Charakter auswählen könnt, um ihn damit sofort in das erste Abenteuer aus dem „Fluch des Purpurthrones“, „An der Grenze zur Anarchie“ (Edge of Anarchy) einzubinden. Oh, und außerdem ist auch der Kalender Golarions endlich in Druck gegangen. Ihr müsst also nicht mehr alte Blogeinträge durchsuchen, um herauszufinden, welchen Wochentag in welchem Monat wir gerade haben!

Ladet euch also das kostenlose Spielerhandbuch auf euren Rechner, holt eure sechsseitigen Würfel hervor und würfelt ein paar Atributswerte aus! Bevor die Kampagne zu ihrem Ende kommt, wird Korvosa noch aller Helden bedürfen, die die Stadt bekommen kann!

James Jacobs,
Chefredakteur Kundschafter (Pathfinder)

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 25.02.2008 | 13:04
(http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9007-SeaMonster_360.jpeg) (http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9007-SeaMonster.jpg)
(http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9007-OgreGypsy_360.jpeg) (http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9007-OgreGypsy.jpg)


Vorschau: An der Grenze zur Anarchie (Edge of Anarchy (http://paizo.com/store/v5748btpy7zdb))

Freitag, 08. Februar 2008

Werft schnell einen Blick auf das Chaos, das die für gewöhnlich friedlichen Straßen Korvosas und das Meer vor der Stadt befallen hat.

Carolyn Mull,
stellvertretende Verkaufs- und Marketingleiterin, Paizo

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 26.02.2008 | 21:20
Mehr Ausrüstung!

 (http://paizo.com/image/content/ItemPacks/PZO5007-Standard_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/ItemPacks/PZO5007-Standard_500.jpeg)  (http://paizo.com/image/content/ItemPacks/PZO5007-Horse_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/ItemPacks/PZO5007-Horse_500.jpeg)
 (http://paizo.com/image/content/ItemPacks/PZO5007-Fireworks_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/ItemPacks/PZO5007-Fireworks_500.jpeg)  (http://paizo.com/image/content/ItemPacks/PZO5007-ClericsGarb_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/ItemPacks/PZO5007-ClericsGarb_500.jpeg)



Donnerstag, 07.Februar 2008

Vor einem Jahr haben wir die „Abenteuer-Ausrüstung“ (Adventure Gear (http://paizo.com/store/v5748btpy7u5o)) veröffentlicht, ein Set aus Gegenstandskarten, auf denen die meisten gewöhnlichen Gegenstände abgebildet waren, die Abenteurer mit sich tief in die Eingeweide der Erde hineintragen. Es gab nur ein Problem: Man kann nie genug Ausrüstung mit in die Eingeweide der Erde nehmen. Da kommt die „Abenteurer-Ausrüstung 2“ (Adventure Gear 2 (http://paizo.com/store/v5748btpy7zdn)) gerade recht, ein neues Set mit 54 Gegenstandskarten, auf denen noch mehr gewöhnliche Gegenstände abgebildet sind, die Abenteurer mit sich... ihr wisst schon, was ich meine.
Egal, genug geredet, werft einfach einen Blick auf einige der Karten aus dem Set.

Die „Abenteuer-Ausrüstung 2“ wird voraussichtlich Im Laufe dieses Monats in unserem Lager eintreffen.

Jason Bulmahn,
Produktmanager GameMastery

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 27.02.2008 | 21:22
Heute geht es wieder um das Harrow Deck, ein Kartenspiel, dass unter anderem innerhalb des nächsten Paizo-Abenteuerpfads „Curse of the Crimson Throne“ eingesetzt werden kann. Zuvor aber noch ein kleiner Hinweis auf meine Rezension des dritten Bandes des RotRL-APs, The Hook Mountain Massacre (http://www.dnd-gate.de/gate3/page/index.php?id=1937), die seit kurzem im Gate zu finden ist.

Hütet Euch vor dem Zyklon


(http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9200-cyclone_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9200-cyclone_500.jpeg)

Mittwoch, 06.02.2008

Die 54 Karten von „Saat und Ernte“ (Harrow Deck (http://paizo.com/store/gameAids/gameMasteryProducts/pathfinder/pathfinderChronicles/v5748btpy80sv)) erzählen euch nicht unbedingt das, was ihr gerne hören wollt, nein nein. Sie erzählen euch, was war, was ist, und was sein wird. Und manchmal kommt in eurer Lesung eine Karte zum Vorschein, die ihr nicht sehen wollt.

Eine der Karten, die keiner sehen möchte, ist der gefürchtete Zyklon. Diese schreckliche Karte bedeutet Zerstörung und Verheerung. Schlimmer noch: sie symbolisiert die durch einen denkenden Geist verursachte Katastrophe, nicht die zumeist zufälligen von der Natur verursachten Tragödien.

Doch ist nicht alles verloren, wenn der Zyklon in eurer Lesung auftaucht. Manchmal bedeutet diese Karte des Chaos und des Bösen, wenn sie an bestimmten Orten des Auslegens erscheint, auch Erneuerung und Wiedergeburt nach einer heftigen und anstrengenden Prüfung. Denn zwar weißt der Zyklon nie auf gute Neuigkeiten hin, doch werdet ihr die Herausforderung, die vor euch liegt, überleben.

Welche anderen bösen Omen euch in „Saat und Ernte“ (Harrow Deck) erwarten? Das wird die Zeit erweisen...

Mike McArtor,
Redakteur GameMastery

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 5.03.2008 | 12:43
Ein Meisterwerk des Grauens

(http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/PZO9505-TentacledHorror_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/PZO9505-TentacledHorror.jpg)


Dienstag, 18. September 2007

Die Idee, Gemälde zum Leben erwachen zu lassen, ist sicherlich nicht neu. Seit Jahren ist dieses Stilmittel ein hervorragendes Antriebsmittel für Horrorfilme. Es mag daher überraschen, dass mit diesem Konzept im Bereich der klassischen Fantasy kaum etwas getan wurde. Die neueste Ausgabe unserer GameMastery Module versucht diese Lücke zu füllen, indem sie euch Imron Gauthfellow und seine „Galerie des Bösen“ (Gallery of Evil (http://paizo.com/store/v5748btpy7x6k)) präsentiert.


Auf seinem Rachefeldzug waren gemalte  Geschöpfe eine der nützlichsten Entdeckungen Imrons. Diese Kreaturen werden nur mit Farbe und Vorstellungskraft geschaffen. Sie sind realen Vorbildern nachempfunden und besitzen den geistlosen Gehorsam wie auch die unbezähmbare Natur eines Automaton. Ihre furchteinflößendste Eigenschaft ist aber, dass ein gemaltes Geschöpf nahezu jede Kreatur reproduzieren kann und vom Unachtsamen leicht mit dem wahren Vorbild verwechselt wird.

Jeremy Walker,
Redakteur, GameMastery

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 9.03.2008 | 11:26
Gallery of Evil, die Zweite , diesmal inklusive Spoilergefahr

Der Schatten hinter der Leinwand

(http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/4_Imrons_Gallery_360.jpeg) (http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/4_Imrons_Gallery.jpg)



Freitag, 28. September 2007

In den Jahren, die der finstere Imron Gauthfellow mit dem Studium der magischen Künste verbrachte, hat er überall auf dem Kontinent eine Anzahl einzigartiger Kunstwerke  gesammelt. Als er aber ein besonders spektakuläres Werk aus dem verlassenen Landhaus eines toten elfischen Gelehrten barg, bekam er mehr, als er dafür bezahlt hatte. Als er das Gemälde in seiner eigenen Galerie enthüllte, befreite er, ohne es zu wissen, einen schattenhaften Lauerer (shadowy lurker).

(http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/10-shadow_lurker_final_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/10-shadow_lurker_final.jpg)

Diese untoten, aus Dunkelheit geformten Geister waren einst gefeierte Elfenkünstler. Von ihrem eigenen Stolz betrogen wurden sie vor langer Zeit von den Feenwesen der Ersten Welt ausgetrickst und im Schatten festgehalten. Hass und Einsamkeit verwandelten sie in verkrüppelte, schattenhafte Versionen ihrer selbst. Nach einer gewissen Zeit entdeckten sie Portale, die in ihre Welt zurückführten. Ironischerweise waren diese Portale gerade die Bilder, die sie Jahrhunderte zuvor gemalt hatten, und die inzwischen in Galerien überall in Golarion gesammelt wurden.

Von ihrem alten Leben besessen fanden die schattenhaften Lauerer ihre eigenen Werke und bewachten diese eifersüchtig vor den Blicken geringerer Wesen. Nach und nach haben die schattenhaften Lauerer gelernt, den Geist anderer Personen auf dieselbe Art zu manipulieren, wie sie auch mit Pinsel und Farbe umgingen. Als Meister von Licht und Illusion können sie für ahnungslose Kunstliebhaber zur  tödlichen Falle werden.

Mehr über die Gefahren der Malerei könnt ihr im GameMastery Modul U1: Die Galerie des Bösen ( U1: Gallery of Evil (http://paizo.com/store/v5748btpy7x6k)) erfahren.

Jeremy Walker,
Redakteur GameMastery

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 11.03.2008 | 11:10
Efeupracht, zum Dritten und letzten, heute mit einer Kurzbeschreibung eines Viertels der handlungstragenden Metropole Absalom:

Efeupracht

(http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/IvyDistrict_360.jpeg) (http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/IvyDistrict.jpg)


Donnerstag, 04. Oktober 2007

Das GameMastery Modul U1: Die Galerie des Bösen (U1: Gallery of Evil (http://paizo.com/store/v5748btpy804h)) findet vor der Kulisse Absaloms, der größten Stadt Golarions, statt. Diese aufblühende Metropole ist bis zum Anschlag mit Personen aus allen Lebenslagen und von drei Kontinenten gefüllt. Sicherlich die kosmopolitischste aller Städte dieser Welt muss Absalom immer auf das Unerwartete gefasst sein. Doch ist vielen großen Städten eine gewisse Abgestumpftheit eigen, so dass nichts sie wirklich überraschen kann.

Wir haben zwar die Absicht, im Laufe der nächsten Monate mehr über unsere Vorbildgroßstadt zu verraten, werden uns aber für den Moment immer auf einen einzelnen Stadtteil beschränken. Die dahinter stehende Idee ist, dass dies dem Leser ermöglichen soll, diese Bezirke in eine beliebige Stadt seiner eigenen Kampagnenwelt zu integrieren, während wir gleichzeitig langsam die Identität, die Geschichte und die Kultur Absaloms formen. Später wird diese Metropole eines der wichtigsten Puzzleteile unserer Kampagnenwelt werden und in der Galerie des Bösen zeigen wir euch den ersten Bezirk Absaloms: die „Efeupracht“ (Ivy District).

Als einer der ältesten Stadtteile liegt die „Efeupracht“ ein gutes Stück von den Stadtmauern Absaloms entfernt. Seine ruhigen Parkanlagen, die blühenden Efeustraßen, die geschäftigen Handels- und Handwerksbereiche wie auch die Häuser der Oberklasse waren dadurch gesegnet, dass sie nur wenig durch die zahlreichen Belagerungen gestört wurden, die gegen die Stadtmauern und die Kliffs brandeten, die die Insel Kortos umgeben. Die Efeupracht ist Absaloms Kunst- und Kulturzentrum und hat, wie manche prahlen, den größten Einfluss auf den Stil und die Modetrends der Nachbarkönigreiche.


(http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/7_-DariusFinch_120.jpeg) (http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/7.-DariusFinch.jpg)


Kurvenreiche Pflasterstraßen und festgetretene Lehmpfade winden sich, nur durch enge Abwasserkänäle abgetrennt, die sich schließlich ins Meer entleeren, durch den Bezirk. Zahlreiche Straßen sind auch durch kunstvoll gestaltete Brücken miteinander verbunden; diese sind jeweils auf verschiedenartige Weise geschmückt; Reliefskulpturen, Wandgemälde oder sogar Mosaike erscheinen dabei beinahe zufällig als Brückendekoration. Die Straßen des Viertels gehören nach dem Markt und dem Hafenviertel zu den am Stärksten bevölkerten in der Stadt.

Die „Efeupracht“ ist unter Kunstliebhabern und jenen, die nur die wertvollsten Produkte und die beste Unterhaltung zu schätzen wissen, die beliebteste Örtlichkeit Absaloms. „Efeupracht“ hat den Ruf erlangt, dass man dort Schönheit, Kunst und meisterlich gefertigte Handelsgüter finden kann (kostbare Klingen, modische Rüstungen von höchster Qualität, die Produkte berühmter Edelsteinschneider und Juweliere, ausgesuchte Kleidungen und Teppiche und so weiter), und ist daher auch für Diebe ein sehr verlockender Ort. Das Viertel halt allerdings eine überraschend niedrige Diebstahlsrate, was vor allem der gut bezahlten Bezirkswache und der Bruderschaft Abadars zu verdanken ist, deren Straßenpatrouillen stets nach Anzeichen gesetzloser Aktivitäten und anderer Störungen Ausschau halten.

Eines der wichtigsten Gebiete der „Efeupracht“ ist der „Efeupark“(Ivy District Park) und die Gartenmenagerie(Topiary Menagerie). Dieser öffentliche Park ist voll von wunderschönen Eichenhainen, Pinien, Buchen, Trauerweiden, Zedern und einer großen Vielfalt exotischerer Pflanzen. Blumengärten und Obstbäume säumen die um einen großen Weiher im Zentrum durch den Park führenden gepflegten Wanderwege. An Stellen, an denen das Gewässer eng genug dafür ist, ragen prachtvolle Brücken über seiner ruhigen Oberfläche auf. Enten, Gänse, bunte Fische und Frösche leben in dem Weiher, und auch andere Wildtiere wie Eichhörnchen, Füchse, Eulen und Hasen sind hier anzufinden. Die druidischen Mitglieder des Parfümeurkonzerns (Perfumer Conglomerate) behüten dieses Biotop. Ihren unablässigen Anstrengungen ist es zu verdanken, dass die Bäume, Gräser und Blumen das ganze Jahr über  blühen und geschnitten werden. Das glitzernde, saubere Wasser wie auch das glückliche, gesunde Tierleben sind ein Zeugnis ihrer harten Arbeit.

Eine der Hauptattraktionen des Parks liegt im Zentrum eines hohen Heckenlabyrinths: die Gartenmenagerie. Sträucher und Büsche sind gekonnt in die Gestalt von Tieren, Personen und sogar von seltenen und magischen Kreaturen gebracht worden. Diese wunderbare Gartenbauanlage wirkt ungefährlich genug. Doch kürzlich fanden die wachhabenden Druiden eine Gruppe von Teenagern tot im umgebenden Labyrinth. Außerdem fehlte eine als Einhorn geformte Pflanze in der Menagerie. Die Stichwunden, die man an den Leichen fand, genügten, um den Verdachtsmoment einer Beteiligung dieses Einhorns zu bestätigen, man konnte bisher aber weder feststellen, wie das geschehen konnte, noch, was mit dem verschwundenen Gartenmörder geschehen ist.

Jeremy Walker,
Redakteur, GameMastery

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 12.03.2008 | 21:01
(http://paizo.com/image/content/ItemPacks/PZO5007-HolyText_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/ItemPacks/PZO5007-HolyText_500.jpeg) (http://paizo.com/image/content/ItemPacks/PZO5007-Hourglass_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/ItemPacks/PZO5007-Hourglass_500.jpeg)
(http://paizo.com/image/content/ItemPacks/PZO5007-Alchemist_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/ItemPacks/PZO5007-Alchemist_500.jpeg) (http://paizo.com/image/content/ItemPacks/PZO5007-Perfume_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/ItemPacks/PZO5007-Perfume_500.jpeg)


Ausrüstung für Alle


Donnerstag, 21. Februar 2008

Vor ein paar Wochen haben wir mit ein paar Karten eine Vorschau auf das neue Set aus der GameMastery (http://paizo.com/gameMastery) Item Cards – Serie gewagt, Adventure Gear 2 (http://paizo.com/store/v5748btpy7zdn) , das nächsten Monat veröffentlicht wird. Da wir in der nächsten Woche zur Feier der „Kritische Patzer“-Karten (Critical Fumble Deck (http://paizo.com/store/v5748btpy7zdm)) einen Wettbewerb starten werden(Anm. Des Übersetzers: da gibt’s wohl ne Verspätung, oder ich hab was verpasst), ist heute eine der letzten Gelegenheiten, einen Blick auf diesen aufregenden Nachfolger von Adventure Gear (http://paizo.com/store/v5748btpy7u5o) zu werfen, bevor die Karten auf den Markt kommen. Aber schaut einfach selbst.

Jason Bulmahn,
Marketingmanager GameMastery

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 16.03.2008 | 12:51
Der Schmelztiegel des Chaos

(http://paizo.com/image/product/catalog/PZO/PZO9509_180.jpeg) (http://paizo.com/store/v5748btpy7zdj)


Donnerstag, 10. Januar 2008

Der Schmelztiegel des Chaos (Crucible of Chaos (http://paizo.com/store/v5748btpy7zdj)) ist in Druck gegangen und soll nächsten Monat erscheinen. Dieses Modul enthält ein paar sehr coole Örtlichkeiten, darunter auch eine abgestürzte Himmelsstadt. Ein Blick auf das Cover und die Informationen auf der Rückseite des Moduls sollten genügen, um euren Appetit anzuregen.



Entdeckt die Ruinen der fliegenden Stadt

Legenden erzählen von einer uralten Kultur, die auf riesigen schwebenden Städten durch die Wolken trieb. Dieselben Legenden erzählen auch von einer schrecklichen Katastrophe, die diese abstürzen ließ, aber bis heute hat niemand den wahren Grund dafür herausfinden können. Jetzt aber ist ein mystischer Kompass entdeckt worden, der auf ein unerforschtes Tal zu zeigen scheint. Eines, das vielleicht die Geheimnisse dieses untergegangenen Reiches enthält. Aber wird die damalige Katastrophe noch einmal zuschlagen?

Der Schmelztiegel des Chaos ist ein Reiseabenteuer für Charaktere der 8. Stufe und kompatibel zum beliebtesten Fantasyrollenspiel der Welt. Dieses Abenteuer enthält Details über das Tal, in dem sich die abgestürzte Himmelsstadt befindet, über die dort lebenden Eingeborenen sowie Informationen über diejenigen, die den Absturz der Stadt verursachten.

Das Abenteuer beginnt in den unerforschten Gebieten des Reiches der Mammutfürsten (Realm of the Mammoth Lords) , einer der Nationen in der Kampagnenwelt der Chroniken der Kundschafter (Pathfinder Chronicles), kann aber leicht in jede andere Kampagnenwelt eingefügt werden. Mehr Informationen über dieses Gebiet erhaltet ihr im Länderalmanach der Chroniken der Kundschafter
(Pathfinder Chronicles Gazetteer (http://paizo.com/store/v5748btpy7zda)).

Jason Buhlmahn,
Produktmanager GameMastery

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 19.03.2008 | 21:57
Die Nachricht ist nicht mehr wirklich neu, dennoch hier noch mal die Ankündigung des Pathfinder RPGs in deutscher Übersetzung. Aus Gründen der Aktualität schnell runtergehackt und unlektoriert, Fehler gehen also ganz alleine auf mein Konto :)

Paizo Publishing® kündigt das Pathfinder RPG(TM) an

Pathfinder(TM) wird unter den 3.5-Regeln weitergeführt

Dienstag. 18. März 2008

Paizo Publishing enthüllte heute das Pathfinder RPG, ein im Bereich der Fantasy liegendes Tischrollenspiel, dass als die Grundlage für die beliebten Abenteuer, Quellenbücher und Kampagnen aus dem Pathfinder-Universum dienen wird. Der heutige Tag markiert den Beginn eines einjährigen offenen Testverfahrens für die neuen Regeln, die auf den unter der OGL erhältlichen beliebten Regeln der Edition 3.5 basieren. Das Design des Pathfinder RPGs macht die Rückwärtskompatibilität zu einer seiner Prioritäten; Spieler können also ihr langjähriges Hobby weiterhin genießen, ohne ihre komplette Spielebibliothek damit ungültig zu machen. Die erste Alphaversion des Pathfinder RPG ist zu diesem Zeitpunkt bereits als 65 Seiten langer kostenloser PDF-Download unter paizo.com/pathfinderRPG (http://paizo.com/pathfinderRPG) erhältlich. Bis das fertige Pathfinder RPG Regelwerk als Hardcoverausgabe im August 2009 erscheinen wird, werden alle unter Paizos beliebtem Label Pathfinder erscheinenden Produkte mit den gegenwärtigen Regeln der Edition 3.5 fortgeführt.

„Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit den Spieletestern, um dieses Spiel so gut wie möglich zu machen,“ sagte Jason Bulmahn, der Leaddesigner von Paizo. Dem Geiste der Open Game-Bewegung folgend ist das Pathfinder RPG wirklich euer Rollenspiel. Es ist sehr aufregend, den Designprozess leiten zu dürfen.“

Paizo wird in den kommenden Monaten weitere Alphaversionen des Pathfinder RPG veröffentlichen und damit neue Veränderungen und Regelzusätze abdecken. Spieler können diese herunterladen, lesen und so am kostenlosen offenen Spieltest teilnehmen, indem sie einen paizoaccount generieren  und unter paizo.com/pathfinderRPG (http://paizo.com/pathfinderRPG) an der Diskussion mit den Paizo-Designern teilzunehmen. Das Pathfinder RPG wird zur Edition 3.5 rückwärtskompatibel sein; seit dem Beginn des Design in 2007 stand das Erreichen dieses Ziels im Mittelpunkt.

Im August dieses Jahres wird Paizo eine große, kolorierte Betaversion des Pathfinder RPG als Softcover zum Preis von 24.99 $ veröffentlichen. Das Buch wird auf paizo.com und beim GenCon ebenso wie in den lokalen Spieleläden erhältlich sein. Wie die Alphaversionen wird auch die Betaveröffentlichung als kostenloser PDF-Download auf paizo.com erhältlich sein. Wir erwarten, dass die 3.5 Grundregelwerke von WotC mit der Veröffentlichung der vierten Edition außer Druck gehen; Paizo wird das Pathfinder RPG als Ersatz für die Grundregeln anbieten. Die Betaversion des Pathfinder RPG stellt Paizos erste Veröffentlichung eines upgedateten 3.5-Systems dar; Der Spieletest wird bis zum Frühling 2009 weitergehen; danach wird Paizo das Feedback der Spieletester in das Pathfinder RPG integrieren, um dieses dann im August 2009 als Hardcover im Hobbyhandel, in Buchläden und auf paizo.com zu veröffentlichen.

Paizo hofft, die vierte Edition mit von Fans geschaffenen Online-Konversionen der Pathfinderprodukte  und einer kompletten Produktlinie der Partnergesellschaft Necromancer Games, einem Trendsetter der ursprünglichen Open Game-Bewegung unterstützen zu können. Necromancer hat bereits eine 4E Version ihrer preisgekrönten Monsterenzyklopädie Tome of Horrors angekündigt und plant weitere Produkte sowohl für Spieler als auch Spielleiter.

Außerdem kündigte Paizo heute Die Einstellung von Nicholas Logue als Leiter der organisierten Pathfinder Society -Kampagne ein, einer riesigen Megakampagne, die dieses Jahr auf dem GenCon startet. Die Pathfinder Society wird auf größeren Conventions, in Läden und im für das Spiel zu Hause Events anbieten, um auf diese Weise Tausende Spieler in eine sich ständig entwickelnde Kampagnenumgebung zu involvieren, die von Abenteuerszenarien angetrieben wird, die von Paizo zum Download bereitgestellt werden. Nicholas Logue ist ein langjähriger Mitarbeiter sowohl an den Printausgaben des Dragon wie auch des Dungeon Magazine wie auch an den Pathfinder Abenteuerpfaden und den Pathfinder Modulen. Außerdem ist er als Co-Leiter des IronDM, einem jährlich auf dem GenCon stattfindenen Spielleiterwettkampf aktiv, die auch weiterhin von Nicholas Logue und seinen Mitstreitern betreut werden. Nick beginnt seine Arbeit für Paizo im April.

Nicholas Logue ist einer der energiegeladensten, sympathischsten Spieler, die ich je getroffen habe, sagte Erik Mona, der Paizo-Herausgeber und Mitbegründer der Living Greyhawk-Kampagne während seiner Zeit bei WotC, der größten organisierten Rollenspielkampagne der Spielegeschichte. „ Um eine organisierte Spielkampagne erfolgreich zu leiten, bedarf es einer magischen Kombination cooler Ideen, organisatorischer Fähigkeiten und Enthusiasmus. Nick ist die absolut perfekte Besetzung für diesen Job, und ich bin begeistert, dass er uns hier bei Paizo verstärken wird.

Weitere Informationen über die Pathfinder Society-Kampagne können unter paizo.com/pathfindersociety (http://paizo.com/pathfindersociety) gefunden werden.

Übersetzung: Björn Arnold
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 25.03.2008 | 12:09
(http://paizo.com/image/content/Logos/PathfinderRPGLogo_500.jpeg) (http://paizo.com/pathfinderRPG)


Interview mit Jason Bulmahn, Lead Designer des Pathfinder RPG

(http://paizo.com/image/content/PathfinderRPG/Pathfinder_RPG-3D_200_180.jpeg) (http://paizo.com/pathfinderRPG)


Donnerstag, 20. März 2008

Ich hab mich mit Jason Bulmahn, dem Kopf des Pathfinder RPG (http://paizo.com/pathfinderRPG) zusammengesetzt und ihm ein paar Informationen entlockt.

Was war deine Idee, als Du mit der Arbeit am Pathfinder RPG begannst?


Als wir erkannten, dass eine neue Edition kurz bevorstand, entwickelte Paizo mehrere Pläne, wie wir uns der neuen Situation mit unseren Publikationen anpassen könnten. Eine dieser Optionen beinhaltete, die Unterstützung von 3.5 weiterzuführen.
Ich selbst experimentiere seit letztem Sommer mit den Regeln, verändere Details, die meiner Meinung nach überarbeitet werden sollten und stütze die Teile, die mir gut gefallen. Als Paizo die Entscheidung traf, sich komplett auf die Weiterführung der 3.5 zu konzentrieren, brachte ich meine Regeln mit ins Büro und wir begannen, uns im Team darüber herzumachen. In den vergangenen Monaten kam dabei eine Menge großartiges Zeug dabei raus; nahezu der komplette Stab macht Voschläge und brachte Ideen ein, wie man die Regeln noch verbessern könnte.

Welche für das Pathfinder RPG gemachten Veränderungen werden die größten Auswirkungen auf das Spielerlebnis haben?


Was mich angeht, dienen die meisten für das Pathfinder RPG vorgenommenen Veränderungen dazu, einige der Unebenheiten in 3.5 zu glätten und einigen Regelelementen, die in der Zwischenzeit etwas langweilig geworden sind, neue Würze zu geben. Eine meiner Lieblingsideen ändert die Regeln zum Bannen von Untoten dahingehend ab, dass diese Aktion gleichzeitig auch lebende Kreaturen heilt. Das erlaubt es dem Kleriker, einige seiner Zauber zu sprechen statt diese für die Heilung aufzusparen. Gleichzeitig erlaubt es der Gruppe, zwischen den Rasten länger im Abenteuer voranzuschreiten. Dieses führt in Kombination mit den mehrfach nutzbaren Kräften (Powers) sowohl des Magiers als auch des Klerikers zu einem längeren Abenteuertag, und das ist etwas, was das Spiel dringend brauchte.

Glaubst Du, dass das Pathfinder RPG die Edition 3.5 schlussendlich ersetzen wird?

Da die 3.5 Grundregelwerke in Kürze außer Druck gehen werden, denke ich schon, dass das Pathfinder RPG sie als Regelreferenz für diejenigen, die weiterhin daran interessiert sind, in diesem Regelsystem zu spielen, ablösen wird.

Gibt es im Pathfinder RPG irgendwelche Überraschungen?

Ja, davon gibt es sogar eine ganze Menge. Die Veränderungen an den Domänen und Zauberschulen, die Vereinigung der verschiedenen Kampfmanöver in einem einzigen einfachen System und die Änderungen an „Untote bannen“ scheinen eine Anzahl von Lesern überrascht zu haben.
  Es gibt aber auch kleinere Überraschungen in den Regeln zu finden. Wir haben die Fertigkeit „Einschüchtern“ etwas verändert, damit sie einen Feind mehr als eine Runde lang demoralisiert. Keine große Veränderung, die aber die Fertigkeit zu einer viel interessanteren Option als zuvor macht. Eine andere Veränderung am Talent „Ausweichen“ macht daraus einen simplen +1 Bonus auf die Rüstungsklasse, um die nervige Notwendigkeit abzuschaffen, ständig daran zu denken, gegen wen man „Ausweichen“ gerade einsetzt. Ich glaube, dass eine Menge dieser kleinen Überraschungen noch gar nicht entdeckt wurden und freue mich schon darauf, sie mit unseren Playtestern zu diskutieren.


Was erhoffst Du Dir für das Pathfinder RPG?

Es ist noch eine lange Wegstrecke zurückzulegen, bis wir das Pathfinder RPG finalisiert haben werden, und bis es so weit ist, freue ich mich wirklich darauf, mit den Fans und Playtestern zusammenzuarbeiten, um es zu dem Spiel zu machen, das wir alle auch spielen wollen. Ich hoffe, dass die finale Fassung des Spiels dieses Ziel erreicht und bin zuversichtlich, dass wir mit mehr als 5.000 Playtestern in der Lage sein werden, jedes Problem zu lösen, das sich uns in den Weg stellt.

Carolyn Mull, Paizo
Verkaufs- und Marketingassistentin

Übersetzung: Björn Arnold
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 27.03.2008 | 20:42
!!!Klitzekleine Spoiler für den Rise of the Runelords-AP, nichts bedenkliches, aber wer lieber völlig ahnungslos bleiben will, sollte besser nicht reinschauen!!!


Weise Worte von: „Zweizeh“

(http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRunelords/PZO9006-snowman_360.jpeg) (http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRunelords/PZO9006-snowman.jpg)

Montag, 14. Januar 2008
Letztes Jahr am 14. November haben wir einen etwas kryptischen Blogeintrag hier gepostet. Naja, mehr so eine Art Warnung, ehrlich: „DER YETI KOMMT!“ Nun, etwas später in diesem Monat wird der Yeti eintreffen. Als eine der vielen Gefahren, die die SC in „Die Spitzen von Xin-Shalast“ erwarten,dem letzten Abenteuer aus „Das Erwachen der Runenfürsten“. Kundschafter #6 (http://paizo.com/store/v5748btpy7xpw) enthält außerdem einen kurzen Artikel über andere Gefahren, die jeden erwarten, der die Kodarberge (Kodar Mountains), eine der ungastlichsten Regionen Golarions, zu erkunden wagt. Besagter Artikel beginnt mit einigen Ratschlägen von einem der am Weitesten gereisten Forscher Varisias: dem gegenwärtig vermissten Ronagar Rotschild.

“Die Kälte ist nicht dein Feind. Nein, wenn Du es Dir in deinen verrückten Schädel setzt, dich auf dem Dach der Welt amüsieren zu gehen, gibt es eine ganze Menge anderer Dinge, um die man sich Sorgen machen sollte. Da oben gibt es Berge, die brüllen und dich bei lebendigem Leibe aufzufressen versuchen. Dort gibt es Luft, die Dir nichts mehr nützt und Dir ungefähr so gut tut, als wenn Du in einem See zu atmen versuchtest. Da gibt es Felsen, so stabil wie eine Festungsmauer, solange sie nicht das Einzige ist, was Dich über einer kilometertiefen Schlucht hält. Und dann gibt es da die Dinge. Die schneeigen, hungrigen Dinge, die nichts Fleischliches einfach so vorüber marschieren lassen.

Die Kälte hingegen tötet Dich langsam und leise. Sie wird da sein, wenn Du gefallen und zerschmettert da liegst, halb aufgefressen am Grunde einer Schlucht. Sie wird den Schmerz aufhören lassen, Dich in dumpfe, weiche Taubheit einhüllen und Dich jeden Gedanken daran, wieder hinabzuklettern, vergessen lassen.

Nein, die Kälte ist nicht dein Feind. Da oben ist sie der beste Freund, den Du haben kannst.“

-Ronagard „Zweizeh“ Rotschild, Bergbezwinger par Excellence


James Jacobs,
Chefredakteur Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 30.03.2008 | 19:17
Ankündigung: Neue Produkte


Mittwoch, 27. Februar 2008

In dieser Woche haben wir eine Reihe neuer Produkte angekündigt:


Kundschafter (Pathfinder)

Kundschafter #14 – Die Kinder der Leere (Pathfinder #14 Second Darkness Chapter 2: "Children of the Void" (http://paizo.com/store/v5748btpy81to))- Ein Stern fiel vom Himmel und zerstörte die als „der Ellbogen des Teufels“ bekannte Insel. Von einer Gruppe elfischer Kopfgeldjäger mit der Aufgabe betraut, die Verwicklung eines dunkelelfischen Assassinen in die Katastrophe zu erkunden, reisen die Helden zu der zerstörten Insel. Sie finden diese von Schürfern, Händlern und Söldnern überfüllt, alle begierig, das bestimmt vom Himmel gefallene legendäre „Himmelsmetall“ zu bergen.

Kundschafter #15 – Das Echo von Armageddon (Pathfinder #15 Second Darkness Chapter 3: "The Armageddon Echo" (http://paizo.com/store/v5748btpy81tp)) – Beweise, die auf der als „Ellbogen des Teufels“ bekannten zerstörten Insel gefunden wurden, weisen darauf hin, das abscheuliche Dunkelelfen die in Ruinen liegende Elfenstadt Celwynvian infiltriert haben. Die Helden vereinen ihre Kräfte mit denen der ruhmreichen Elfen des Weinenden Blatts, um den Versuch zu wagen, die Stadt der Dunkelheit wieder zu entreißen.

Kundschafter #16 – Endlose Nacht (Pathfinder #16 Second Darkness Chapter 4: "Endless Night" (http://paizo.com/store/v5748btpy81tq)) - Als böse Dunkelelfen verkleidet dringen die Helden in eine in den unterirdischen Dunkellanden (Darklands) liegende verborgene Stadt ein, um den Plan der Drow für die kommende Apokalypse aufzudecken. Ein Verräter unter den guten Elfen der Erdoberfläche und die Aufdeckung der Verkleidung der Helden führen zu einem verzweifelten Rennen durch trügerische Höhlen, um die Verbündeten vor dem kommenden Untergang zu warnen.

Kundschafter #17 – Erinnerung an die Dunkelheit (Pathfinder #17 Second Darkness Chapter 5: "A Memory of Darkness" (http://paizo.com/store/v5748btpy81tr)) - Mit dem Wissen bewaffnet, dass ein Elfenverräter die Drow mit den magischen Mitteln versorgte, die Sterne herabzurufen und so Golarion zu verwüsten, erreichen die SC die Elfennation Kyonin. Doch dort stoßen ihre Warnungen nur auf taube Ohren.


Die Chroniken der Kundschafter (Pathfinder Chronicles)

Chroniken der Kundschafter: Götter und Magie (Pathfinder Chronicles: Gods & Magic (http://paizo.com/store/v5748btpy81ts)) - Dieses umfassende 64-seitige Handbuch vermittelt einen Überblick über die 20 Hauptgottheiten der Chroniken der Kundschafter und der damit verbundenen Religionen. Die Betonung liegt dabei auf Informationen und Regeln, die die Spieler am Tisch verwenden können, ob sie nun einen eifernden Kleriker, einen tapferen Paladin oder einfach nur ein gläubiges Mitglied einer beliebigen Charakterklasse spielen.

Chroniken der Kundschafter Gegenstandskarten: Die zweite Dunkelheit (Pathfinder Chronicles Item Cards: Second Darkness Deck (http://paizo.com/store/v5748btpy81tt)) - Dieses 54 Karten umfassende Deck erlaubt es den Helden, mit Stil über ihre Ausrüstung Buch zu führen und ist vollständig kompatibel mit allen anderen GameMastery Gegenstandskartensets.

Chroniken der Kundschafter: Die Dunkellande (Pathfinder Chronicles: Into the Darklands (http://paizo.com/store/v5748btpy81tu)) – Taucht ein in die tiefsten Geheimnisse der Dunkellande, einem unterirdischen Reich, das von Dunkelelfen, Schattendrachen und noch schlimmeren Kreaturen bewohnt wird! Dieses umfassende Quellenbuch vermittelt einen Überblick über die Höhlenreiche unterhalb der Oberfläche der Kampagnenwelt der Chroniken der Kundschafter.

Chroniken der Kundschafter: Das Absalom-Handbuch (Pathfinder Chronicles: Guide to Absalom (http://paizo.com/store/v5748btpy81tv)) - In diesem umfangreichen Handbuch wird mit Absalom die größte und wichtigste Metropole, die Stadt im Zentrum der Kampagnenwelt der Chroniken der Kundschafter zum Leben erweckt.


GameMastery Landkarten (GameMastery Maps)

GameMastery Flip-Mat: Die Dunkellande (GameMastery Flip-Mat: Darklands (http://paizo.com/store/v5748btpy81u5)) - Die Karte zeigt ein Labyrinth miteinander verbundener Unterwelttunnel. Die Rückseite enthält eine riesige Höhlenkammer.

GameMastery Flip-Mat: Die Wüste (GameMastery Flip-Mat: Desert (http://paizo.com/store/v5748btpy81u6)) - Die Karte zeigt eine ehrfurchtgebietende Wüste voller Sandverwehungen und riesiger Dünen. Auf der Rückseite ist eine lebensstrotzende Wüstenoase abgedruckt, die um einen kleinen Tümpel zentriert ist.

GameMastery Kartenset: Die Elfenstadt (GameMastery Map Pack: Elven City (http://paizo.com/store/v5748btpy81u3)) - enthält folgende Örtlichkeiten: ein Baumhaus, einen Mystischen Torbogen, den Tempel der vier Winde (ein Garten voller Statuen), und den Rat der Kammern.

GameMastery Kartenset: Der alte Wald (GameMastery Map Pack: Ancient Forest (http://paizo.com/store/v5748btpy81u4)) - enthält folgende Örtlichkeiten: Die Druidenlichtung, den Feenring, überwachsene Ruinen, ein verseuchtes Bergtal, und das Dornengestrüpp.


Planet Stories

The Hounds of Skaith, by Leigh Brackett (http://paizo.com/store/v5748btpy81tw) - Eric John Stark ist wieder unterwegs! Leigh Bracketts unvergesslicher Science-Fiction-Held aus The Secret of Sinharat (http://paizo.com/store/v5748btpy7x8f)
und The Ginger Star (http://paizo.com/store/v5748btpy7zdr)
schlägt eine blutige Schneise über den brutalen Planeten Skaith.

The Dark World, by Henry Kuttner (http://paizo.com/store/v5748btpy81tx)- Henry Kuttners Klassiker der Sword&Sorcery endlich wieder im Druck! Edward Bond, ein Weltkriegsveteran erholt sich noch von einem vernichtenden Zusammenstoß zweier Kampfflugzeuge, als sein Leben eine sehr merkwürdige Wendung erfährt und er einem riesigen Wolf, einer roten Hexe und der unbestreitbaren Macht des Need-Fire begegnet, einem Portal in eine Welt voller Magie und voller Schwertkämpfe, die vollkommen neu und  erschreckend bekannt zugleich zu sein scheint.

Death in Delhi, by Gary Gygax (http://paizo.com/store/v5748btpy81ty) - Ein riesiger Juwel und eine Bitte, die gestohlenen Kronjuwelen von Delhi zu retten erreichen die Villa des Magister Setne Inhetep, dem Philosophenzauberer des Pharao von Ägypten.

Carolyn Mull, Paizo
Verkaufs- und Marketingassistentin

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 5.04.2008 | 00:40
In den Ausgaben des Kundschafters (Pathfinder) werden im Schlussartikel jeder Monatsausgabe neue Monster eingeführt. Das erste Monsterbuch, dass Paizo im Rahmen der Pathfinder Chronicles Serie veröffentlich, verfolgt einen ganz anderen Ansatz: Altbekannte Monster werden einer Frischzellenkur unterzogen.


Die Chroniken der Kundschafter: Alte Monster in neuem Licht

(http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO1107-troll_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO1107-troll.jpg)

Mittwoch, 12. März 2008

Da oben erhaltet Ihr einen ersten Blick auf eines der vielen Monster, die wir in Classic Monsters Revisited (http://paizo.com/store/v5748btpy7zde) vorstellen werden.

„Spiele und andere Aktivitäten, die Menschen als Spaß betrachten würden sind nichts, worüber ein Troll auch nur einen Augenblick nachdenken würde. Sie werden vom Jagdtrieb beherrscht, was für andere Ablenkungen nur wenig Raum lässt. Weibliche Trollgruppen haben immerhin so eine Art Spiel, das sei an jedem Frühlingsanfang zu Ehren ihres schrecklichen Dämonengott durchführen. Ein paar Meter voneinander entfernt bilden sich zwei Reihen aus Trollen die sich gegenseitig anstarren und ihre Aggression und ihren Hass schüren, bis aus ihrer Mannschaft eine Masse wahnsinniger Berserkerwut geworden ist. Der Teamgeist endet allerdings in dem Moment, da eine der Trolle aus ihrer Reihe ausbricht und auf die andere zustürmt. Es scheint keinen offensichtlichen Start zu geben; irgendein Troll spürt einfach, wie seine Wut ihn überkommt und wirft sich daher auf die andere Gruppe. Das Ergebnis ist ein chaotischer Trollkampf, in dem Glieder abgetrennt, Körper auseinander gerissen
und Augen ausgekratzt werden; es gibt sogar Fälle von wuterzeugtem Kannibalismus. Wenn der Kampf vorbei ist, steht noch eine der Trolle, nicht so schwer verwundet wie die anderen. Diese liegen über das Schlachtfeld verstreut, kriechen zu abgerissenen Gliedmaßen hin oder sammeln ihre Eingeweide und stopfen sie in ihre geöffneten Bäuche zurück. Sobald sich alle wieder erholt haben, gehen sie wieder still ihren Geschäften nach.“

Carolyn Mull,
stellvertretende Verkaufs- und Marketingleiterin

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 7.04.2008 | 11:59
Ein Blick auf das aktuelle Pathfinder Module (vormals GameMastery Module, nicht zu verwechseln mit dem Pathfinder Adventure Path):


Reise in die Dunkelheit

(http://paizo.com/image/product/catalog/PZO/PZO9510_180.jpeg) (http://paizo.com/store/v5748btpy7zdk)


Donnerstag, 14. Februar 2008

Das nächste GameMastery Modul, Der Fluss in die Dunkelheit (River Into Darkness (http://paizo.com/store/v5748btpy7zdk)) ist in Druck gegangen. Dieses Abenteuer beschreibt eine große Reise durch die dunklen, mysteriösen Dschungel des südlichen Kontinents Garund (für diejenigen, die es noch nicht wissen, ist das ein Teil der Welt der „Chroniken der Kundschafter“ - Pathfinder Chronicles). Und um noch einen draufzusetzen, gibt es natürlich verärgerte Eingeborene, tödliche Monster und fragwürdige Freunde. Was könntet Ihr mehr verlangen? Nicht viel, behaupte ich. Ihr braucht weitere Beweise? Dann lest hier den Klappentext:

Eine ausgedehnte Handelsgesellschaft hat einen einfachen Auftrag für Euch -  und dazu noch sehr gut bezahlt. Alles, was von Euch verlangt wird, ist, dass Ihr ein paar Wochen lang einen ihrer Außenposten beschützt, bis Verstärkungen eintreffen. Natürlich gibt es einen Haken: Der Außenposten liegt mitten in einem riesigen und gefährlichen Dschungel, dessen Einwohner die Absicht zu haben scheinen, euch bei jedem Schritt Pfeile in den Körper zu jagen. Falls die Reise dorthin euch trotzdem nicht umbringt, könntet Ihr erfahren, was so wertvoll ist, dass ihr euer Leben dafür riskiert.

Der Fluss in die Dunkelheit ist ein Wildnis-Abenteuer für Charaktere der 4. Stufe und völlig kompatibel zum beliebtesten Rollenspiel der Welt. Das Abenteuer enthält alle Informationen, die man braucht, um die Helden auf eine phantastische Reise durch den tiefen, mysteriösen Dschungel zu schicken, inklusive der Begegnungen mit schrecklichen Monstern und feindlichen Eingeborenen.

Das Abenteuer spielt im Mwangidschungel, dem größten Dschungel der Kampagnenwelt der „Chroniken der Kundschafter“ (Pathfinder Chronicles), kann aber leicht in jede andere Welt übertragen werden. Mehr Informationen über dieses Gebiet findet man im „Länderalmanach der Chroniken der Kundschafter“ (Pathfinder Chronicles Gazetteer (http://paizo.com/pathfinder/pathfinderChronicles/v5748btpy7zda)).

Jason Bulmahn,
Produktmanager GameMastery

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 10.04.2008 | 00:05
(http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/PZO9510-PigmyKechFight_360.jpeg) (http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/PZO9510-PigmyKechFight.jpg)


Vorschau: Der Fluss ins Dunkle

Freitag, 22. Februar 2008

Genießt dieVorschau auf das Artwork des GameMastery-Moduls W2: Der Fluss ins Dunkle (W2: River into Darkness (http://paizo.com/store/v5748btpy7zdk)), das im April erscheint und von einer Expedition handelt, auf der es von Konflikten und Gefahren nur so wimmelt.

Carolyn Mull, Paizo,
Verkaufs- und Marketingassistentin

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 11.04.2008 | 10:27
Mal wieder was zum Harrow Deck, einem Kartenspiel, dass auch für Kartenlesungen innerhalb einer Rollenspielkampagne eingesetzt werden kann.


Das Schmieden einer Verbindung


 (http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO9200-Forge_180.jpeg)  (http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO9200-Forge_500.jpeg)  (http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO9200-Marriage_180.jpeg)  (http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO9200-Marriage_500.jpeg)


Mittwoch, 13 Februar 2008

Die 54 Karten von Saat und Ernte (Harrow Deck (http://paizo.com/store/v5748btpy80sv)) verweisen nicht nur auf Trennungen und Kämpfe. Tatsächlich können die Karten auch Schöpfung und Einheit ausdrücken.

Die „Schmiede“, um ein Beispiel zu nennen, repräsentiert aus großer Vielfältigkeit gewonnene Stärke. Sie ist eine Prüfung, und derjenige, der diese Prüfung besteht, geht gestärkt daraus hervor. Die „Hochzeit“ symbolisiert eine Vereinigung; von Menschen, von Ländern oder sogar von Ideen und Gedanken. Vereinigungen, auf die die „Hochzeit“ hinweist, können nicht mehr getrennt werden.

Man beachte, wie sowohl der Hammer der „Schmiede“ als auch die Krone der „Hochzeit“ links in der Mitte der jeweiligen Karte positioniert sind. Schon in vergangenen Blogeinträgen wurde angedeutet, dass die Gesinnung jedes Piktogramms, aber auch die Piktogramme selbst für die Karten eine besondere Bedeutung haben. Die Position des Piktogramms bestimmt die allgemeine Bedeutung der Karte, das Piktogramm selbst legt das Attribut fest, das die Karte repräsentiert.

Saat und Ernte wird schon in wenigen Wochen veröffentlicht. Aber wenn es da ist, sehe ich für euch Jahre des Spielspaßes voraus.

Mike McArtor,
Redakteur GameMastery

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 12.04.2008 | 20:10
Mit dem unten verlinkten Download wurde die fehlerhafte Legende des Magnimarartikels im Pathfinder #2 korrigiert und sogar noch etwas erweitert. Auch wer einfach nur eine sehr schön gestaltete Stadtkarte für seine Heimkampagne sucht, sollte sich das Teil mal anschauen.


(http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRunelords/Magnimar_360.jpeg)



Kundschafter #2 – Ergänzung zum kostenlosen Download


Freitag, 05.Oktober 2007

Es ist eine Tatsache, dass uns manchmal einfach zuviel gutes Material vorliegt, als dass wir es in eine Ausgabe des Kundschafters (Pathfinder (http://paizo.com/pathfinder)) hineinpressen könnten. Wir hier bei Paizo drücken und pressen zwar so fest, wie wir nur können, um sicherzustellen, dass jedes Buch 100% konzentrierte Klasse enthält, doch bringt der Druck bestimmte Begrenzungen mit sich. Immerhin kann in Scheiben geschnittenes Holz nur eine begrenzte Menge Tinte aufnehmen. Deshalb könnt Ihr euch von jetzt an auf kostenlose Ergänzungsdownloads freuen, die in unregelmäßigen Abständen auf paizo.com erscheinen werden. Ob es sich nun um eine alternative Version einer Landkarte, einen zusätzlichen Statblock oder einen neuen Gegenstand handelt; alles, was wir online stellen werden, wird zum Abenteuer passen ohne dafür notwendig zu sein. Es wird im Rahmen unserer Möglichkeiten einfach nur das sein, was wir der Spielergemeinschaft als kleines Extra anbieten können.

Heute handelt es sich dabei um eine alternative Landkarte Magnimars, die mit 30 neuen Straßen und Örtlichkeiten von Interesse beschriftet wurde, zu verdanken unserem Kartenteufel Wes Schneider. Wir hoffen, in Kürze einen Platz auf der Kundschafter-Homepage zu haben, an dem ihr neue Inhalte leicht finden könnt (Anm. d. Übersetzers: Auch ein halbes Jahr später ist der Plan allerdings ein Wunschtraum geblieben, was angesichts der anderen Aktivitäten Paizos kein großes Wunder ist). Bis dahin könnt Ihr einfach hier(1.1 MB zip PDF) (http://paizo.com/download/pathfinder/Magnimar.zip) klicken, um eine hochauflösende Version der Landkarte auf eurer Festplatte zu speichern.

James Sutter, Redakteur Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 15.04.2008 | 12:01
Einen kleinen Einblick, was Paizo in den „Classic Monster Revisited“ mit den Trollen so anstellt, gabs ja schon im Post vom 5. April. Dieses Mal sind die Grottenschrate an der Reihe.


(http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO1107-Bugbear_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO1107-Bugbear.jpg)


Die Geburt der Grottenschrate

Mittwoch, 02 April 2008

Welche Schrecken, welche angsteinflößenden Schwarzen Männer warten in Alte Monster in neuem Licht (Classic Monster Revisited (http://paizo.com/store/v5748btpy7zde)) auf euch? Unter den Kreaturen, die in diesem mit grausamen Wesen gefüllten Band vorgestellt werden, befinden sich auch die durchtriebenen, furchtbaren Grottenschrate. Und was hat diese garstigen Kreaturen hervorgebracht? Lest weiter, liebe Leser, und erzittert vor Angst!

„Grottenschrate sind die Einzelgänger unter den Goblinoiden. Eine Erschaffungslegende behauptet, dass die ersten Grottenschrate von Goblineltern geboren worden seien, doch seien sie mit struppigem Fell bedeckt dem Leib ihrer Mutter entstiegen. Bald zeigte sich, dass sie ganz anders als ihre Verwandten waren, sich daran erfreuten, andere Kinder zu terrorisieren und schließlich mehrere Stammesmitglieder ermordeten. Das ging solange, bis sie ausgestoßen wurden. Seitdem wandern sie ohne Ziel über die Welt, auf immer einsam.“ Einige versteckten sich in den Schatten, die die Gemeinschaft ihrer Eltern umgaben und jagten ihre eigenen Verwandten, um sich an deren Furcht zu ergötzen. Gelegentlich entdecken Abenteurer daher Goblinsiedlungen, die inzwischen zu Geisterstädten geworden sind.   Und im Flüsterton behauptet so mancher Erzähler, dass diese Orte in Schutt und Asche gelegt würden, da eine Familie dieses Stammes einen Grottenschrat hervorgebracht habe, der sie alle bis auf den letzten Goblin gejagt und zur Strecke gebracht habe.“
---Alte Monster in neuem Licht

Mike McArtor, Redakteur

Übersetzung; Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 19.04.2008 | 15:52
Inzwischen ist man etwas schlauer (Riddleport wird der Ausgangspunkt des dritten Abenteuerpfades „Second Darkness“ sein), die Informationsschnipsel des folgenden Eintrags dürften aber nichts von ihrer Gültigkeit verloren haben.



(http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRunelords/Riddleport_360.jpeg) (http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRunelords/Riddleport.jpg)


Willkommen in Rätselhafen

Mittwoch, 10 Oktober 2007

Im Moment lernen die Leser des Kundschafters (Pathfinder) die Stadt Magnimar kennen (die im Kundschafter #2 (http://paizo.com/store/v5748btpy8029) gerade im Detail vorgestellt wird. Und wenn der zweite Abenteuerpfad „Der Fluch des Purpurthrones (Curse of the Crimson Throne (http://paizo.com/store/v5748btpy7zdb)) beginnt, wird es alle möglichen Details über Korvosa zu erfahren geben. Aber was ist mit der dritten Stadt in Varisia, mit Rätselhafen (Riddleport)? Zwar haben wir tatsächlich Pläne, auch Rätselhafen irgendwann im Detail vorzustellen, in nächster Zukunft wird aber nicht viel über die berühmt-berüchtigte Hafenstadt an der nördlichsten Ecke der Verlorenen Küste (Lost Coast) zu erfahren sein.

In der dritten Ausgabe des Kundschafters  (Pathfinder #3 (http://paizo.com/store/v5748btpy7xpt)) ist ein Almanach Varisias enthalten. Erinnert Ihr euch noch an all die Namen und Ortschaften auf der Karte, die am Ende des Spielerhandbuchs (Player's Guide (http://paizo.com/store/v5748btpy7xpx)) abgedruckt war? Sie alle erhalten mindestens einen Absatz beschreibenden Textes. Rätselhafen selbst sogar ein wenig mehr; die Stadt erscheint sogar mit Bild, zusammen mit folgendem Eintrag:


Rätselhafen: Die berüchtigte Stadt Rätselhafen, Varisias nördlichste Hafenstadt, ist als Zuflucht von Halunken, Ausgestoßenen und schlimmerem Volk bekannt. Halsabschneider  tummeln sich im Hafen und den Bordellen bei den Docks, und Rätselhafens Gesetzeshüter sind nur eine weitere Diebesbande (und nicht einmal die Mächtigste). Doch selbst in einer solchen Lasterhöhle der Ungerechtigkeit finden sich viele Gelehrte und Historiker, die die Runen auf dem großen Bogen zu entziffern versuchen, der als das „Runentor“ (Cyphergate) bekannt ist, und der die Hafeneinfahrt überspannt und so über jedem Schiff, dass in die Stadt einfährt aufragt. Obwohl jeder Fortschritt über die Inschriften geheim gehalten wurde, weisen kürzlich erfolgte Ausgrabungen darauf hin, dass es sich bei dem riesigen Bogen um einen Ring handeln könnte, der sich in die den Hafen umgebenden Klippen hinein erstreckt.

James Jacobs,
Chefredakteur Kundschafter (Pathfinder)

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 21.04.2008 | 20:03
Diesmal gibt’s einen älteren Beitrag, der einen Blick auf das größere Format der in jedem Pathfinder oder Modul erscheinenden vorgenerierten Charaktere, erlaubt. Zuvor aber noch eine kleine Preview auf ein Kartenspiel, dass in Kürze erscheinen soll, und  vielleicht für den ein oder anderen Fan solcher Spiele interessant sein könnte.

Der letzte Goblin, der unten ankommt, gewinnt

(http://paizo.com/image/content/Titanic/PZOTGL3001-Split_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/Titanic/PZOTGL3001-Split_500.jpeg)(http://paizo.com/image/content/Titanic/PZOTGL3001-Extra_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/Titanic/PZOTGL3001-Extra_500.jpeg)


Freitag, 18. April 2008

Zwar arbeiten wir ( aka Paizos Spieleabteilung Titanic Games – der Übersetzer) noch dran, doch wollten wir euch dennoch schon einen Blick auf ein paar Karten gönnen, die aus dem bald erscheinenden Remake des populären Kartenspiels Falling (http://paizo.com/store/v5748btpy82cx) stammen. Falling war ein unglaublich lustiges Spiel und ist leider inzwischen nicht mehr in Druck. Wir hielten es für einen Spaß, das Spiel neu zu interpretieren und nochmals das absolut verrückte Gameplay zu genießen. Also haben wir die Golems an die Arbeit geschickt! Und hier ist ein kleiner Vorgeschmack auf den den Saft aus den Früchten ihrer Arbeit. Seid Ihr gut genug? Um als letzte den Boden zu küssen?

Jacob Burgess
Verkaufskoordinator im Online-Bereich

Übersetzung: Björn Arnold



Größer ist besser!

(http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRunelords/ValerosHalfPageCharacter_360.jpeg) (http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRunelords/ValerosHalfPageCharacter.jpg)


Mittwoch, 17. Oktober 2007

Wie der majestätische Einsiedlerkrebs benötigen auch die Vorbildcharaktere mit zunehmender Erfahrungsstufe größere und noch größere Unterkünfte. Daher präsentiert Kundschafter 3 (Pathfinder #3 (http://paizo.com/store/v5748btpy7xpt)) ein brandneues halbseitiges Format für die vorgefertigten Charaktere. Werft einen Blick auf das größere Format und damit gleichzeitig auch auf die Persönlichkeit von Valeros!



James Sutter, Redakteur Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 22.04.2008 | 23:22
(http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRunelords/Pathfinder5_360.jpeg) (http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRunelords/Pathfinder5.jpg)


Wayne machts schon wieder!

Montag, 15. Oktober 2007

Wayne Reynolds hat gerade die Coverillustration für den Kundschafter 5: Die Sünden der Retter (Pathfinder #5: Sins of the Saviors (http://paizo.com/store/v5748btpy7xpv)) abgeliefert und wow, das Bild ist der Hammer. Sieht so aus, als habe Valeros eine wertvolle Lektion darüber gelernt, was es bedeutet, das Frontschwein der  Gruppe zu sein, wenn es um einen Drachen geht. Klickt auf das Bild, um eine größere Version anschauen zu können.

James Sutter,
Redakteur, Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 24.04.2008 | 15:11
Mal wieder etwas aktuelleres und gleichzeitig ein Lehrstück über die Tücken des Weltendesigns:


(http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9000-2-Imp_120.jpeg)(http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9000-2-Pseudodragon_120.jpeg)


Imps und Pseudodrachen

Montag, 24. März 2008

Während Mike am Handbuch: Korvosa (Guide to Korvosa (http://paizo.com/store/v5748btpy81xy)) arbeitete, sammelten er und ich Vorschläge, welche Arten von Gefahren in den Schindeln (Shingles) existieren könnten. Wir hatten beide schon eine Menge Untergrundbereiche einer Stadt gesehen, die voller Monster waren, bei Korvosa ging es aber um etwas anderes; wir wollten Dächer voller Monster. Oder so ähnlich. Was wir dort nicht wollten, waren Schreckensfledermäuse oder Mantikore – was auch immer am Ende in den Schindeln hausen würde, musste relativ klein und beweglich sein: Nick Logues Abenteuer enthielt bereits einen Pseudodrachen; mir gefiel die Idee, dass diese kleinen Drachen in der Region gebürtig waren und sich an das Leben in und über den Dächern der Stadt angepasst hatten, während die Stadt die Landschaft  in Besitz nahm. Und bei Mike flatterten überall abtrünnige, verstoßene Imps herum. Von dieser Grundlage ausgehend hatte ich plötzlich das Bild regelmäßig wiederkehrende Himmelskämpfe zwischen Imps und Pseudodrachen vor Augen. Dieser spannenden Idee konnte ich nicht widerstehen und so wurden die Kämpfe zwischen Imps und Pseudodrachen Teil der Atmosphäre dieser Stadt.

Das war nun wirklich nicht anders als zur Atmosphäre beitragend gemeint, einfach als etwas, das Korvosa einzigartig machen würde. Doch ließen wir uns etwas hinreißen, und plötzlich waren zwei Bilder dieses eigentlich seltenen Ereignisses im Buch enthalten. Durch das Gewicht der Illustrationen wurden die Kämpfe zwischen Imps und Drachen plötzlich DAS Ereignis in Korvosa. Das Problem dabei ist natürlich, dass die Regeln des Spiels diesem atmosphärischen Detail im Wege stehen. Pseudodrachen können Imps eigentlich gar nicht verletzen, logischerweise sollte es also nur einen solchen Kampf geben, und danach gäbe es nur noch Imps, richtig?


Nicht wirklich. Wenn man den Ausgang dieser Kämpfe von der Regelseite her beeinflussen möchte, ist es relativ einfach, mit Varianten und Ergänzungen die Chancengleichheit beider Seiten zu erhöhen. Natürlich kann man auch einfach ein wenig schummeln; man kann behaupten, dass ab einer genügend hohen Menge von Pseudodrachen keine noch so hohe Schadensreduktion mehr hilft. Man kann auch festlegen, dass die Imps Korvosas schon so lange auf der Materiellen Ebene leben, dass sie inzwischen als ansässiger Externar („native outsiders“) gelten und daher ihre Schnellheilung und ihre Schadensreduktion als Ergebnis verloren haben.


Die von mir bevorzugte Idee? Das Talent Imptöter! Man gebe es allen Pseudodrachen Korvosas als Bonustalent und schaue zu, wie die Imps bluten!

Neues Talent: Imptöter

Viele Korvosaner adeligen Geblüts schmücken ihre Dächer mit winzigen Mengen kostbarer Metalle; es gibt mit Silber ausgekleidete Wetterfahnen, Schindeln und Abflussrinnen. Diese sind dazu bestimmt, das Sonnenlicht einzufangen und so ihren Häusern einen besonderen Glanz zu verleihen. Einige Pseudodrachen haben jahrelang ihre Stachel und Zähne an diesen versilberten Schmuckstücken geschärft oder an den Außenbrunnen verschiedener Tempel einen Schluck Weihwasser stibitzt und sich damit selbst in tödliche Waffen gegen die Imps in der Stadt verwandelt.


Voraussetzung: Pseudodrachen

Vorteil: Die natürlichen Waffen des Pseudodrachens umgehen die Schadensreduktion des Imps. Außerdem erlaubt  die große Fähigkeit im Kampf gegen Imps es dem Drachen, statt des Stärkemodifikators den Geschicklichkeitsmodifikator auf den Schaden der natürlichen Waffen zu addieren, da seine Schläge weniger mit Stärke als mit großer Präzision ihr Ziel finden.

Speziell: Pseudodrachen, die in den Schindeln (Shingles) von Korvosa geboren und aufgewachsen sind, erhalten dieses Talent als Bonustalent.

James Jacobs,
Chefredakteur Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 25.04.2008 | 22:50
Stelldichein mit einem Vorbildcharakter: Lini

(http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9011-Druid_360.jpeg) (http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9011-Druid.jpg)

Montag, 14. April 2008

Auf ihren vielen Forschungsreisen begegnete Lini zahlreichen großen Raubtieren, zu denen sie eine bestimmte Anziehungskraft zu besitzen schien. Mehr als einmal wurden Linis Reisegefährten bzw. ihr Wohngemeinschaft von großen Bären oder krallenbewehrten Großkatzen bedroht, doch zähmte Lini die Tiere jeweils mit einer Reihe beruhigender Geräusche und präziser Bewegungen, um sie dann fortzuschicken.

Linis erfolgreiche Tierzähmungen endeten eines Tages, als ein Schneeleopard aus den Bäumen sprang und sie zu Boden warf, bevor sie reagieren konnte. Ihre Freunde rannten weg und ließen Lini allein im Angesicht der Bestie zurück. Lini war zwar von der Kraft und Schnelligkeit der Katze fasziniert, doch zitterte sie vor Angst unter ihren mächtigen Tatzen. Tränen flossen aus ihren Augen. Sie wusste, dass sie ihr Schicksal gefunden hatte, und fand es eine grausame Ironie, auf welche Weise der Tod zu ihr kam.

Doch schlug der Leopard nicht zu.

„Deine Freunde haben dich verlassen“, erklang eine ruhige, weibliche Stimme von außerhalb von Linis Sicht. „Trotz der vielen Male, da Du sie gerettet hast, überließen sie Dich dem Tode.“ Obwohl Lini die Frau nicht sehen konnte, wusste sie von den Nornen des Waldes und vermutete, dass es sich dabei um eine von ihnen handelte.

„Hilf mir, Bitte“, flüsterte Lini, die unter dem Druck der Tatze der Großkatze kaum zu Atem kam.

„Du brauchst nicht meine Hilfe, Angehörige des Kleinen Volks. Du brauchst ihre.“

Lini schaute zu dem Schneeleopard hinauf, geradewegs in seine Augen. Sie erkannte dort weder Hunger noch Bösartigkeit. Immer noch nach Atem ringend, starrte Lini in die Augen der großen Katze und fragte, „Wirst Du mir helfen?“

Unerklärlicherweise hob der Schneeleopard seine Tatze von Linis Brust. Der kleine Gnom wurde von einem krampfhaften Husten geschüttelt. Als sie sich wieder erholt hatte und um sich schaute, war der Schneeleopard verschwunden und auch von der Norne war nichts zu sehen. Verzweifelt schaute sie sich um, plötzlich alleine, plötzlich verängstigt. Ein kleiner Gnom in einer großen Welt.

„Komm zurück!“ rief Lini. „Geh nicht weg! Bitte, geh nicht weg! Lass mich nicht allein!“ Sie sank auf ihre Knie nieder, frische Tränen benetzten ihr Gesicht, bis sie schließlich den Klang sich nähernder Schritte hörte.

Der Schneeleopard war zurückgekehrt. Mit der Zartheit einer Mutter, die sich um ihre Jungen kümmert, leckte sie sanft Linis Gesicht und entfernte so ihre Tränen. Lini warf ihre Arme um den Hals des Leoparden. „Du bist mein Freund. Ich werde dich Droogami nennen, denn so nennen wir gute Freunde.“

Dann schaute Lini zu Boden und hob einen Stock vom Waldesgrund auf, bevor sie an der Seite der Katze empor kletterte und sich auf ihren Rücken setzte.

„Lass uns nun gehen, Droogami. Wir brauchen diesen Ort nicht.“

In den Jahren seit ihrem Aufbruch aus den Landen des Linnormkönigs hat Lini bereits mehr als ein Dutzend Stöcke gesammelt; einen für jeden Wald, den sie besucht. Wenn sie nach vielen Tagen der Reise rastet, sitzt sie an Droogamis Seite und schält die Rinde von den Stöcken, die sie immerzu glättet und poliert.

Lini hat ihren ersten Auftritt als vorgefertigter Charakter in Band 13 des Kundschafters (Pathfinder).


Mike McArtor
Redakteur

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 26.04.2008 | 22:44
Andoran

(http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO1105-EagleKnight_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO1105-EagleKnight.jpg)


Donnerstag, 10.April 2008

Andoran, die Heimat des Dunkelmondtales (Darkmoon Vale) und damit auch von Falkengrund (Falcon's Hollow) war einst ein Besitztum des Imperiums Cheliax. Nach dem Tod Arodens und dem Aufstieg des infernalischen Cheliax sagte Andoran sich davon los und wurde zu einer eigenen Nation, begründet  auf der Herrschaft des Volkes Die folgenden Informationen aus dem Almanach der Chroniken der Kundschafter (Pathfinder Chronicles Gazetteer (http://paizo.com/store/v5748btpy7zda)) gibt nur einen kleinen Einblick in Avistans mächtigste Republik.

Heutzutage verdankt Andoran seine Macht einem Konsortium aus politischen Radikalen, reichen Handelsfürsten und mitfühlenden Adeligen, die die politische Philosophie der gemeinsamen Herrschaft zu verbreiten und neue Märkte auf der ganzen Welt zu erschließen versuchen. Ein Großteil des eindrucksvollen Reichtums dieser Nation rührt von den kostbaren Antiquitäten her, die in fernen, nicht kartographierten Ländern wie Arkadia oder dem Mwangi-Dschungel in Besitz gebracht wurden. Der Wettbewerb um diese Ressourcen wird von Jahr zu Jahr heftiger, so dass exotische Örtlichkeiten wie die ruinenbeladenen Wüsten Osirions oder Stückchen aus dem antiken Azlant bereits Auseinandersetzungen zwischen den Agenten Andorans und feindlicher Mächte wie Cheliax oder Taldor verursacht haben.

Andoraner versuchen nicht, nur ihr Heimatland zu verändern, sondern trachten auch danach, ihre kulturellen, philosophischen und kaufmännischen Ansichten in die ganze Welt zu tragen, Vor Jahren leerten die Helden Andorans die Gefängnisse im ganzen Land und befreiten alle Sklaven, um so die Kampfkraft der Revolte zu verstärken. Seitdem haben sich seine Einwohner aktiv und schon unter Waffeneinsatz der Abschaffung der Sklaverei  (militanter Abolitionismus) verschrieben. Aus der Hauptstadt Almas entsandte Provokateure versuchen aktiv, den Sklavenhandel und die diesen unterstützenden Länder (also so ziemlich alle) rund um die Innere See (Inner Sea) zu unterminieren. Der Rest der Welt betrachtet Andoraner daher als Unruhestifter und unwillkommene ideologische Imperialisten.

-- Almanach der Chroniken der Kundschafter

Mike McArtor,
Redakteur

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 27.04.2008 | 21:26
Ein kleiner Teaser für die wohl diese Woche erscheinende neunte Ausgabe des Kundschafters (Pathfinder), Flucht aus Alt-Korvosa (Escape from Old Korvosa):


Quarantäne!

(http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9009-Quarantine_360.jpeg) (http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9009-Quarantine.jpg)


Freitag, 11. April 2008

Königin Ileosa stellt Alt-Korvosa unter Quarantäne! Brücken Zerstört! Leute von ihren Familien getrennt! Versorgungsnachschub kommt zum Erliegen! Chaos bricht aus! Schaut euch das großartige Artwork aus Kundschafter 9 (Pathfinder #9 (http://paizo.com/store/v5748btpy7zdf)) an, das eine Momentaufnahme der Quarantäne Alt-Korvosas einfängt.

(http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9009-FungusSkeleton_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9009-FungusSkeleton.jpg)



Mike McArtor,
Editor

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 28.04.2008 | 23:11
Ein kleiner Rückblick auf ein bereits erschienenes Pathfinder Module, „Entombed with the Pharaohs“:


(http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/PZO9504-06-majestrixs-exped_360.jpeg) (http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/PZO9504-06-majestrixs-exped.jpg)


Stelldichein mit der Konkurrenz

Dienstag, 16. Oktober 2007

Willkommen in Sothis, der Hauptstadt der großen Wüstennation Osirion, dem Tor zu den Mysterien des Sandes. Vor Jahrhunderten herrschten hier die legendären Pharaonen mit eiserner Faust über eine Nation von Hexenmeistern und Sklaven; sie besaßen gottähnliche magische Fähigkeiten, wie es sie in der modernen Welt nicht mehr gibt. Inzwischen ist diese Zeit vergangen, und alles, was von ihren Wundern und Schrecken noch übrig ist, liegt unter den Dünen vergraben, in riesigen Steinpyramiden verborgen und wird von Fallen und Flüchen geschützt, die das Maß ihrer erschreckenden Genialität reflektieren. Doch die Myriaden von Abenteurern, Führern, Soldaten, Söldnern, Betrügern, Dieben und Adeligen, die aus der ganzen Welt hierher kommen, um eine Chance darauf zu erhalten, die verlorengegangenen Schätze der Pharaonen zu plündern, scheint die Aussicht darauf, in den dunklen Korridoren einer alten Gruft bei lebendigem Leibe von Käfern gefressen zu werden, nicht im geringsten zu stören.

Unter denjenigen, die erst kürzlich hierher gekommen sind, um einen Anspruch auf diese Schätze zu erheben, befindet sich auch eine Gruppe von Abenteurern, die von Para-Graf Julistar, einem chelischen Adeligen angeführt werden, der einer der berühmtesten Osiriontologisten dieser Welt ist. Freundlich, aber fanatisch ist Julistar ein Paradebeispiel für seine Landsleute. Er hat ein eigenes Team aus Profitjägern von überall auf der Welt zusammengestellt, um gegen die SC im Kampf um den Fund des Jahrhunderts anzutreten.

Dieses Spezialistenteam ist auch als „Die Expeditionäre ihrer Majestrix“ bekannt. Die Mitglieder sind Xaven, ein stahlharter, witziger Grabräuber, der so viel Zeit damit verbracht hat, die Fallen der Toten auszutricksen, dass er darüber seinen Sinn für die Realität verloren hat; Szepter, ein grüblerischer Ex-Kundschafter und Scharfschütze, der eine Art Patronengürtel mit extra dafür angefertigten Zauberstäben trägt und mit einem speziell gefertigten Zauberstabgewehr kämpft. Dazu gehören auch Hrakon, ein halborkischer Sturmsoldat und Lonicera, eine umwerfend schöne Lügnerin und Meisterin des langfristig angelegten Betrugs. Zusammen bereiten sie sich darauf vor, es den SC so schwer wir möglich und noch schwerer zu machen, während beide Gruppen den Preis verfolgen, der sie in J1: Im Grab mit den Pharaonen (J1: Entombed with the Pharaohs (http://paizo.com/store/v5748btpy7x6l)) erwartet.


Jeremy Walker,
Redakteur GameMastery

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 29.04.2008 | 23:24
Das Titelbild von Kundschafter 5 auch als Wallpaper!

(http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRunelords/PathfinderDesktop-5_360.jpeg) (http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRunelords/PathfinderDesktop-5.jpg)

Montag, 22. Oktober 2007

Letzte Woche habt ihr den großartigen Kampf mit dem Weißen Drachen gesehen, der als Titelbild für den Pathfinder #5 dienen soll. Diese Woche stellen wir euch das Ding als Bildschirmhintergrund zum Download bereit. Der neueste Vorbildcharakter ist darin schon enthalten. Wer dieser gut ausgerüstete Zauberer ist? Nur die Zeit (und vielleicht auch ein Blogeintrag (Ezren wurde schon vorgestellt, der entsprechende Blog ist hier im Thread zu finden) in naher Zukunft)  kann uns das zeigen...

James Sutter
stellvertretender Editor Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen



(http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRunelords/tome_180.jpeg)

Mehr Thassilonische Magie

Montag, 28. Januar 2008

Für den Kundschafter 5 (Pathfinder #5 (http://paizo.com/store/v5748btpy815p)) baten wir eine kleine Autorenarmee, uns einige Zauber und magische Gegenstände einzusenden, die sich „thassilonisch“ anfühlen sollten. Wie sich herausstellte, erhielten wir doppelt so viele Einträge als wir eigentlich Platz zur Veröffentlichung hatten. Anstatt die zweite Hälfte einfach rauszuschneiden und fortzuwerfen, entschieden wir uns dafür, die zweite Hälfte rauszuschneiden und sie in einer kostenlosen Weberweiterung für den  Kundschafter 5 zu sammeln. Hier ist nur einer dieser Gegenstände abgebildet, ein Fragment des Buches der Völlerei (Gluttonous Tome), ein mächtiges Artefakt, das eng mit Zutha, dem untoten Runenfürsten der Völlerei verbunden ist. WARNUNG: Es mag weise von euren SC sein, einige dieser magischen Gegenstände nicht zu benutzen. Immerhin wurden sie von den Runenfürsten und ihren Untergebenen erfunden!

Um die Weberweiterung für den Kundschafter 5 als kostenlose PDF-Datei herunterzuladen, klickt einfach auf den Link (http://paizo.com/download/pathfinder/MagicOfThassilon.zip) (180 KB zip PDF).

James Jacobs,
Chefredakteur Kundschafter (Pathfinder)

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 30.04.2008 | 22:06
Die Roten Gottesanbeterinnen

(http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9009-RedMantis_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9009-RedMantis.jpg)


Montag, 21. April 2008

Im Kundschafter 9 (Pathfinder #9 (http://paizo.com/store/v5748btpy82t5)) führen wir eine der finstersten Organisationen und Gegenspieler Golarions offiziell ein: den Assassinenorden, der unter dem Namen „Die Roten Gottesanbeterinnen“ bekannt ist. In die für sie bezeichnende rotschwarze Rüstung gekleidet, mit ihren gezackten Klingen und ihren magischen Gottesanbeterinnen-Masken, die ihre Sicht verbessern und gleichzeitig Angst in die Herzen ihrer Opfer tragen, schleichen sich die Roten Gottesanbeterinnen schon seit langem durch die Nächte und Alpträume ihrer Beute. Die Klingen dieser pflichtbewussten, diskreten, professionellen und tödlich effektiven Mörder merzen Grafen mit derselben Leichtigkeit aus wie einfache Leute und kein Zauber, kein geheimer Unterschlupf, nicht einmal eine Armee von Wächtern kann diejenigen beruhigen, die zum Ziel einer Gottesanbeterin geworden sind. Diejenigen aber, die über genügend Gold und Gemeinheit verfügen, können mit ihrem Geld das Versprechen der Roten Gottesanbeterinnen erkaufen, dass diejenigen, die sie mit ihren Sägezahnsäbeln erschlagen, nicht nur sterben, sondern auch nie wieder von den Toten auferstehen werden.

James Jacobs,
Chefredakteur Kundschafter (Pathfinder)

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 4.05.2008 | 13:54
!!!kleinere Spoiler für Spieler der RotRL-Kampagne möglich!!!



Straßenkarte zu den Runenfürsten

(http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO3003-FoxgloveManor_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO3003-FoxgloveManor.jpg)(http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO3003-Thistletop_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO3003-Thistletop.jpg)

Dienstag, 29. Januar 2008

In unserer hier im Büro gespielten Kampagne hat Erik Mona mal eine Seite aus einem Kaufabenteuer gerissen, weil es ihn zunehmends nervte, ständig zwischen der Seite, auf der die Karte abgebildet war und der Seite mit den Beschreibungen der Begegnungen hin und her blättern zu müssen. Der Gedanke an gleichermaßen genervte Leser des Kundschafters (Pathfinder (http://paizo.com/pathfinder)) veranlasste uns, die wichtigsten Karten aus dem „Aufstieg der Runenfürsten“ (Rise of the Runelords (http://paizo.com/store/v5748btpy7zd9)) in einem eigenen Produkt neu zu veröffentlichen. Jetzt könnt ihr eure Gruppe durch die Spukhäuser, Dungeons und Städte der Kampagne führen, ohne dabei eure Bücher zu verschandeln.

Außerdem enthält das Buch Landkartenposter von Sandspitze und Varisia. Denn wer mag schon keine Landkartenposter?


James Jacobs,
Chefredakteur Kundschafter (Pathfinder)

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 5.05.2008 | 20:21
!!!kleinere Spoiler für Pathfinder #6




Sie sind riesig!

(http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRunelords/Pathfinder6CoverIllo_360.jpeg) (http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRunelords/Pathfinder6CoverIllo.jpg)



Montag, 05. November 2007

Was kann man zu diesem Zeitpunkt eigentlich noch über Wayne Reynolds sagen? Ich meine, nach einem grandiosen Cover für den Kundschafter (Pathfinder) waren wir schon aus dem Häuschen, nach dem zweiten waren wir total begeistert. Aber jetzt sind wir schon bei Kundschafter 6 (Pathfinder #6 (http://paizo.com/store/v5748btpy7xpw)) angelegt und sie werden immer noch ständig besser. Die Riesen sind großartig, aber gerade die kleinen Details – die Architektur Xin-Shalasts, die originellen, aber dennoch authentisch wirkenden Schwerter – machen dieses Kunstwerk für mich aus. Außerdem erkennt man, wenn man genau hinschaut, dass unser neuester Vorbildcharakter, der Magier Ezren, gerade rechtzeitig dazugestoßen ist, um kräftig Prügel zu beziehen. Hoffen wir mal, dass er lange genug überlebt, um es noch auf weitere Titelbilder zu schaffen.

James Sutter,
Redakteur Kundschafter (Pathfinder)

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen




Das Cover des Kundschafter #6 als Hintergrundbild zum Download

(http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRunelords/PathfinderDesktop-6_360.jpeg) (http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRunelords/PathfinderDesktop-6.jpg)


Mittwoch, 7. November 2007

Eure Desktopicons werden nie erfahren, was sie getroffen hat. Klickt auf das Bild oben, um es herunterzuladen (Anm. des Übersetzers: ist kein Direktdownload, sondern nur ein Link auf die vergrößerte Bildversion).

James Sutter,
Redakteur Kundschafter (Pathfinder)

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 7.05.2008 | 13:04
In their own words

Ich weiß nicht, wie hoch das Interesse an so etwas ist, daher ist das hier als Versuchsballon zu sehen. Es gibt einen wöchentlichen IRC-chat der Paizofans, an dem eigentlich immer auch Paizo-Offizielle teilnehmen und Fragen beantworten. Falls gewollt (oder wenigstens nicht abgelehnt), würde ich immer mal wieder eine Zusammenfassung der wichtigsten Inhalte hier posten, da das m.E. Einen ganz guten Einblick in die Köpfe der Designer ermöglicht. Dieser hier ist natürlich schon recht, veraltet, ich würde aber versuchen, möglichst schnell in aktuellere Bereiche vorzustossen. Das ganze ist natürlich zusätzlich zu den Blogs, den nächsten gibt’s heute abend.

15-05-2007
Entwicklung der Kampagnenwelt durch Abenteuer
Paizos neue Kampagnenwelt wird vor allem durch die Veröffentlichung neuer Abenteuer entwickelt werden. Jason Buhlman meinte dazu: “Viele Kampagnen der Frühzeit von D&D wurden durch Module entwickelt. In einem gewissen Ausmaß tun wir dasselbe.”

Die Abenteuer von Paizo werden lediglich den Besitz der Grundregelwerke voraussetzen. Ähnlich wie im Dungeon Magazine wird jegliches Material außerhalb der Grundregeln, dass benötigt wird, um das jeweilige Abenteuer zu leiten, dem Produkt beigefügt werden. Es werden also keine weiteren Zusatzkosten entstehen.

05-06-2007 zum selben Thema
James Jacobs: „Dadurch, dass wir unsere Welt eher mit Abenteuern als durch Kampagnenbücher fortentwickeln, vermeiden wir es hoffentlich, unsere Welt zu sehr mit Details zuzustopfen.“
Nicholas Logue: „Aus der Perspektive eines Erzählers gesehen, ist dieser Ansatz genial. Erzähle einfach großartige Geschichten, anstatt eine Welt zu erfinden und dir im Nachhinein Geschichten auszudenken, die in die Welt hineinpassen könnten.“

Gnome in Golarion
Jason Buhlman: Wir arbeiten für alle Spielervölker eine eigene Nische heraus. Die Gnome unserer Welt werden in mancher Beziehung eine engere Verbindung zu Feenwesen haben. Wir arbeiten allerdings noch an den Details.

22-05-2007
geringere Götter
Droskar, eine in den GameMastery-Modulen D0 und D1 zum ersten Mal erwähnte Gottheit, ist eine vergleichsweise geringe Gottheit und kein Teil des Hauptpantheon. Es gibt Anzeichen dafür, dass er sich im Laufe der Zeit verändert hat. Jedoch ist er, um mit den Worten Jason Buhlmans zu sprechen, “ultimativ ein Böser Gott”. Weiterhin sagte er, dass Droskar durchaus auch von rechtschaffen neutralen Personen verehrt werden könnte. “Es sollte allerdings angemerkt werden, dass Droskar in der Gegenwart eine nur geringe Verehrung erfährt.”

29-05-2007 (mit Jason Buhlman)
Game Mastery Module
„Das Modul W1 – Conquest of the Bloodsworn Vale enthält Verbindungen zum zweiten Abenteuerpfad.“
Das Modul J1 – Entombed with the Pharaohs wird hingegen laut Jason aufgrund der geographischen Nähe des Schauplatzes kleinere Verbindungen zum aktuellen Abenteuerpfad enthalten, die aber eher unwichtiger Natur sind. Dafür ist es ein gutes Beispiel für den Versuch Paizos, kulturelle Analogien zwischen der realen Welt und der Kampagnenwelt Golarion herzustellen und wird, wie der Titel schon andeutet, seine Wurzeln in der ägyptischen Mythologie haben wird.
U1 – Gallery of Evil spielt in der Metropolis Absalom, die schon viele Male vergeblich zu erobern versucht wurde. Absalom ist der Hauptsitz dreier Religionen Golarions, warum das so ist, wollte Jason aber noch nicht verraten.


05-06-2007 (mit James Jacobs, Jason Buhlman und Nicholas Logue)
Levelbereich der Pathfinder-Kampagnen
James Jacobs: „Die Pathfinder-Kampagnen werden weniger der Maxime „von 1 bis 20“ folgen; Wir werden es eher so handhaben, dass wir die Geschichte so erzählen, wie sie erzählt werden will und davon abhängig machen, in welchem Levelbereich sie spielt. Wenn wir z.B. den „Shackled City-AP“ als Pathfinder-Kampagne leiten würden, würde sie wahrscheinlich bis Stufe 16 gehen und mit dem Abenteuer „Foundation of Flame“ enden. Eine epische Kampagne wäre wahrscheinlich eine Nachfolgekampagne eines früheren Aps, würde auf Stufe 17 beginnen und dann keine Ahnung wieweit führen.“

Gruppengröße
Das „Shackled City“-Hardcover richtete sich an eine Gruppe von sechs SC. Auf die Frage, ob das auch für die Pathfinder-Produkte gelte, sagte James Jacobs:“Unsere Module werden normalerweise eine Gruppengröße von vier Spielern annehmen, da die Grundregeln mehr oder weniger darauf hin ausgerichtet sind. Meiner Erfahrung nach funktioniert das meistens aber auch mit fünf oder sechs Spielern ziemlich gut.“

Grafts und andere Regelerweiterungen
James Jacobs verriet, dass einer der neuen NSC eine deformierte Hand besitze. „Ich bin aber noch nicht sicher, ob es sich dabei um ein Graft oder um einen seltsamen Geburtsdefekt handelt.
Es sei allerdings weniger die Frage, ob es Grafts geben werde, als die Frage, in welchem Ausmaß das geschehe, die die Verantwortlichen umtreibe: „Das Problem mit Grafts ist, dass es sich dabei um ein Subset der Regeln außerhalb der Grundregeln handelt. Wir müssen also jedesmal, wenn wir etwas damit machen, eine ganze Menge Regeln und Material abdrucken, da jede Ausgabe des Pathfinders in sich abgeschlossen und von anderen Quellen unabhängig sein soll. Möglicherweise würde es so laufen, dass, wenn wir z.B. in „The Skinsaw Murders“ neue Regeln oder ähnliches einführen, die wir dann auch in „Hook Mountain Massacre“ verwenden (möglicherweise weil Pett es besser machte und Logue die Hilfe brauchte), werden wir genügend Material in 'Hook Mountain' erneut abdrucken, damit ihr es nutzen könnt, für die Details aber auf die 'Skinsaw Murders' verweisen.“

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 7.05.2008 | 22:26
Der Im Blut Wandelt

(http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9009-MantisGod_360.jpeg) (http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9009-MantisGod.jpg)

Montag, 28. April 2008

In Golarion sind die Götter unsterblich. Das heißt, sie können sterben, aber die Art und Weise ihres Todes muss ebenfalls göttlichen Ursprungs sein. Ein Sterblicher hingegen kann keinen Gott töten. Doch gilt dieses nicht auch für Halbgötter! Keiner der 20 Hauptgottheiten Golarions ist ein Halbgott, allerdings haben wir inzwischen Einige eingeführt, die man als solche bezeichnen könnte. Ein Halbgott aber kann von Sterblichen getötet werden; in anderen Worten: Halbgötter besitzen einen Statblock.


Letzten Montag habe ich euch eine der berüchtigsten Organisationen Golarions vorgestellt, die Assassinen, die auch als "Rote Gottesanbeter" bekannt sind. Heute stelle ich euch ihren Gott vor, Achaekek, den Gott der Gottesanbeter, Er, Der Im Blut Wandelt. Der Gott der Gottesanbeter ist selbst ein Assassine, ein Werkzeug der Götter, um diejenigen zu erschlagen, die den Tod verdienen. Doch ist der Gott der Gottesanbeter kein echter Gott; er ist ein Halbgott, und wie ich bereits weiter oben erwähnt habe, bedeutet das, dass er einen Statblock erhalten wird. Und den bekommt ihr im Kundschafter 9 (Pathfinder #9 (http://paizo.com/store/v5748btpy82t5)) zu sehen.

Der Gott der Gottesanbeter ist mit Leichtigkeit das stärkste Monster, das die Seiten unseres Bestiariums bisher geziert hat. Ich will hier nicht alle Überraschungen preisgeben, doch solltet ihr euch mal die folgenden interessanten Stichpunkte über den Gott der Gottesanbeter zu Gemüte führen.

Es muss wohl nicht extra betont werden, dass der Gott der Gottesanbeter im "Fluch des Purpurthrones" (Curse of the Crimson Throne) keinen direkten Auftritt haben wird. Es sei denn natürlich, dass Eure Spieler sich darüber beklagen, dass keine Begegnung eine Herausforderung für sie darstellt!

James Jacobs,
Chefredakteur Kundschafter (Pathfinder)

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 8.05.2008 | 23:39
(http://paizo.com/image/product/catalog/PZO/PZO9013_180.jpeg) (http://paizo.com/image/product/catalog/PZO/PZO9013_500.jpeg)


Die zweite Dunkelheit

Freitag, 02. Mai 2008

Mit dem Erscheinen von Kundschafter  12 (Pathfinder #12 (http://paizo.com/store/v5748btpy80i8)) werden wir euch unsere zwölf Vorzeigecharaktere vorgestellt haben, also die Helden, die ihr in allen Kundschafter -(Pathfinder-) Produkten gegen die Bösen ankämpfen sehen werdet. Diese Charaktere sind grundsätzlich als Vertretung eurer SC gedacht, aber sobald wir den elften eingeführt haben (Lini, die Gnomendruidin), haben wir alle Grundklassen abgedeckt. Unser 12 Vorzeigecharakter wird unser „Beispiel für einen Multiclass-Charakter“ sein – ein Kämpfer/Hexenmeister (haltet eure Augen offen, wenn er sein Debüt in wenigen Wochen in unserem Blog feiern wird). Danach aber wollen wir unsere Charaktere nicht dadurch verwässern, dass wir neue erfinden. Und genauso wenig wollen wir ständig dieselben Charaktere auf unseren Titelbildern erscheinen lassen.

(http://paizo.com/image/content/SecondDarkness/PZO9013-Drow_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/SecondDarkness/PZO9013-Drow.jpg)

Stattdessen werden ab Kundschafter 13 (Pathfinder #13 (http://paizo.com/store/v5748btpy80i9)) die Charaktere auf unseren Titelbildern von SC zu NSC hin wechseln. So wie Karzoug auf dem für den Gen Con gefertigten Spezialcover von Kundschafter 1 (Pathfinder #1 (http://paizo.com/store/v5748btpy7zf2)) erschien, werden wir in Zukunft wichtige NSC aus dem jeweiligen Abenteuer auf dem Titelbild zeigen. Manchmal wird dieser NSC der Hauptschurke des Abenteuers sein, manchmal kann es sich dabei aber auch um einen wichtigen Verbündeten handeln. Hier ist das Titelbild von Kundschafter 13 zu sehen, dass zugleich auch unseren ersten Drow-Charakter enthüllt – ob es sich bei ihr um eine Verbündete oder einen Feind handelt, werde ich an dieser Stelle nicht verraten. Aber hey, sie ist eine Drow! Und schaut euch mal die Armbrust an! Mit solchen Accessoires kann man nicht einfach in die Versammlungen der guten Jungs hineinplatzen!

James Jacobs,
Chefredakteur Kundschafter (Pathfinder)

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 14.05.2008 | 11:20
(http://paizo.com/image/product/catalog/PZO/PZO4013_120.jpeg) (http://paizo.com/store/v5748btpy80i0)


Karten-Set: Die Slums

(http://paizo.com/image/content/MapPacks/PZO4013-Market_360.jpeg) (http://paizo.com/image/content/MapPacks/PZO4013-Market_500.jpeg)

Donnerstag, 24. April 2008

Sie sind in „Gewölbekammern“ (http://paizo.com/gameMastery/maps/campaignMapPacks/v5748btpy7pp1) (GameMastery Map Pack: Dungeon Chambers) vorgedrungen, haben „Spukhäuser“ (http://paizo.com/gameMastery/maps/campaignMapPacks/v5748btpy7pp0) (GameMastery Map Pack:Haunted Mansion) überlebt und „Städte“ (http://paizo.com/gameMastery/maps/campaignMapPacks/v5748btpy7vq3) (GameMastery Map Pack:City) und „Landschaften“ (http://paizo.com/gameMastery/maps/campaignMapPacks/v5748btpy7ohh) (GameMastery Map Pack:Countryside) erkundet. Doch nichts hat die Karten-Sets (Map Packs (http://paizo.com/store/gameAids/gameMasteryProducts/maps/campaignMapPacks)) auf ihr neuestes Abenteuer vorbereitet: auf einen Blick in den dunklen Unterleib des Stadtlebens in den Slums (http://paizo.com/store/v5748btpy80i0). Die Slums präsentieren wahrscheinlich das höchste Ratten-zu-Kartenraster-Verhältnis aller GameMastery Karten-Sets (Game Mastery Map Packs) und sind bereits in den Geschäften und auf paizo.com erhältlich.


Mike McArtor,
Redakteuer

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 18.05.2008 | 19:55
Ein erster Blick auf die Alpha-Version 3 des Pathfinder RPG

(http://paizo.com/image/product/catalog/PZO/PZO1110AE_180.jpeg) (http://paizo.com/store/v5748btpy8253)


Mittwoch, 30. April 2008

Die Alpha-Version 2 des Pathfinder RPG ist bereits als kostenloser Download erschienen, die Spieltester posten tonnenweise Feedback in unsere Foren. In den nächsten Wochen werden wir die Version 3 veröffentlichen, die die letzte Alpha-Version vor dem Erscheinen der Betaversion des Spiels im August darstellt.


Am letzten Wochenende feierten einige Regeln auf dem Paizocon ihr Debüt, einer Convention, die nur etwas nördlich von unseren Büros gelegen stattfand. Die Besucher erhielten die Gelegenheit, einen Teil unseres Mitarbeiterstabs zu treffen und an ein paar Spielrunden teilzunehmen. Diejenigen, die sich an meinen Tisch setzten, erhielten die Chance, mit einigen der neuen Regeln zu spielen, worin auch eine Vorabversion des Barden eingeschlossen war. Es muss bemerkt werden, dass alle Charaktere auf fürchterliche Weise verflucht waren, und auch Oglam hier keine Ausnahme macht. Seine Trommeln lassen die Ohren einer jeden Person bluten, der seine Musik hört, es sei denn, ihm gelingt ein Willenswurf (SG 20), wenn er zu spielen beginnt. Dass er ein neutral böser Barde ist, ein Anhänger Rovagugs, bedeutet natürlich, dass ihn die Pein anderer nicht besonders kümmert.

Und nun ein paar Bemerkungen zu Oglam: Das „Lied des Unheils“ (Song of Doom) erlaubt es ihm, Feinde, die das Lied hören in den Zustand erschüttert zu versetzen. „Ablenkung“ (Distraction) funktioniert so ähnlich wie das Bannlied, arbeitet aber auf visuellen Mustern und Einbildungen anstelle von Geräuscheffekten. „Erfahren“ (well-versed) gibt Oglam einen Bonus auf Rettungswürfe gegen die Bardenmusik anderer Barden sowie gegen Effekte, die auf Geräuschen oder Sprache beruhen. Und zu guter Letzt gibt „Bardenwissen“ Oglam einen Bonus von +4 auf alle Wissensproben und erlaubt es ihm außerdem, solche Proben auch untrainiert anzuwenden.

Es warten noch viele andere Geheimnisse darauf, entdeckt zu werden. Wenn ihr alle Details erfahren wollt, ladet ihr euch am besten die Alpha-Version 3 des Pathfinder RPG herunter, das in nur wenigen Wochen erhältlich sein wird.

Oglam Todestrommel

männlicher Halbork, Barde 8
neutral böse, mittelgroßer Humanoide
Initiative: +4
Sinne: Dunkelsicht 20 Meter; Wahrnehmung +2

Verteidigung:
RK: 17, Berührung 12, auf falschem Fuß 17 (+5 Rüstung, +2 Ablenkung)
TP: 55 (8w8+16)
REF: +7 , WIL: +9, ZÄH: +5
Verteidigungsfähigkeiten: Erfahren (well-versed)

Offensive:
Geschwindigkeit: 9 Meter
Nahkampf: +2 Falchion +11/+6 (2w4+6/18-20)

Spezialangriffe: Bardenmusik (8/Tag), Bannlied, Ablenkung, Faszinieren, Lied des Erfolges, Lied des Mutes +2, Lied des Unheils, Einflüsterung
bekannte Zauber (ZS 8 ):
Grad 3 (3/Tag) – Hast, Monster bezaubern(SG 16), Verlangsamen (SG 16)
Grad 2 (5/Tag) – Heldenmut, Spiegelbilder, Unsichtbarkeit, Verschwimmen
Grad 1 (5/Tag) – Leichte Wunden heilen, Person bezaubern (SG 14), Schwächere Verwirrung (SG 14), Stilles Trugbild (SG 14), Fürchterlicher Lachanfall (SG 14)
Grad 0 (5/Tag) – Ausbessern, Botschaft, Geisterhaftes Geräusch, Magie Entdecken, Magierhand, Öffnen/Schließen

(Anm. des Lektorats: Bei den Sprüchen der 0. Stufe gab es noch eine Anpassung. Man wählt am Morgen 5 Sprüche aus den Verfügbaren aus, die man dann beliebig oft sprechen kann. Damit wird der Barde mit den anderen zauberwirkenden Klassen gleich gestellt.).

Statistik:
ST: 16, GE: 10 ,KO: 14, IN: 6 ,WE: 14 ,CH: 16
Grundandgriff: +6  ;CMB: +9
Talente: Abhärtung, Doppelschlag,  heftiger Angriff, verbesserte Initiative,
Fertigkeiten:Auftreten(Rhetorik) +12, Auftreten (Schlaginstrumente) +14, Heimlichkeit (Stealth) +9, Wissen (arkanes) +13, Wissen (Geschichte) +7, Wissen (lokal) +7, Wissen (Natur) +7
Sprachen: Gemeinsprache, Orkisch
Kampfausrüstung:Halskette der Feuerbälle (Typ IV), Zauberstab Leichte Wunden heilen (8 Ladungen)
sonstige Ausrüstung:Rucksack, Kettenhemd +1, Resistenzumhang +1, 6 tote Ratten, Dreck (3 Pfund), Trommeln des Unheils (Drums of Doom), +2 Falchion, schmutzige Lumpen, Schutzring +2

Jason Bulmahn,
Chefdesigner Pathfinder RPG

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 26.05.2008 | 09:21
Das hat nichts direkt mit dem Blog zu tun, aber ich bin gerade aus Versehen über das fangemachte Video "A Tribute to Pathfinder" gestolpert (danke @ Windjammer, den OT-Bereich umfahre ich sonst eher weiträumig^^)  und wollte euch die kleine Kostbarkeit nicht vorenthalten. Schauts euch am besten in der High Quality-Version an, sonst kann man den Text nicht besonders gut lesen:

Linky (http://www.youtube.com/watch?v=hDHKTBSv_es)

Der nächste Blog-Eintrag folgt aber heute noch.
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 27.05.2008 | 14:11
“Ich kenne die Geheimnisse Drachenfalls...“

(http://paizo.com/image/product/catalog/PZO/PZO9507_180.jpeg) (http://paizo.com/store/v5748btpy7x87)


Dienstag, 13. November 2007

“Psst... Du da. Ja, Du! Ich muss Dir ein Geheimnis erzählen. Musst aber für Dich behalten, weil sie Dich umbringen, wenn Du davon weißt. Wer? Na, die Drachen natürlich!

Es heißt, dass die meisten Drachen kurz vor ihrem Tod eine Pilgerfahrt zu einem Ort machen, den man den Drachenfall nennt. Dort werden ihre Knochen neben ihren Verwandten zur Ruhe gebettet und es ist völlig gleich, welcher Farbe oder welchem Glauben sie angehören. Dort warten sie und nur die Götter wissen, warum sie das tun. Das ist aber kein gewöhnlicher Friedhof, oh nein. Er wird von wilden Beschützern bewacht, die jeden erschlagen, der auch nur seine Augen darauf richtet. Gerüchten nach nehmen die meisten Drachen ihre Schätze mit sich, wenn sie sterben und häufen sie dort zu einem gewaltigen Hort auf. Das wäre sicher genug Knete, damit wir beide uns eine Krone oder zwei kaufen könnten,  eh? Ich weiß allerdings natürlich nicht, ob ich Dir weiteres erzählen kann, wenn Du nicht ein paar Münzen in meine Taschen wandern lässt. Weißt schon, für mein Weib und meine Kinder... dieses Geheimnis ist schließlich alles, was wir haben. Ich denke, dass eintausend Goldkronen genug sein sollten.“


Gespräch mit einem gerissenen Bettler in den Alleen Kaer Magas

Das GameMastery Modul J2: Die Wächter Drachenfalls (GameMastery Module J2: Guardians of Dragonfall (http://paizo.com/store/v5748btpy7x87)) soll noch in diesem Monat (November 2007 – der Übersetzer) erscheinen. Wir versprechen auch, dass ihr es für etwas weniger als eintausend Goldkronen bekommen könnt.

Jason Bulmahn,
Produktleiter GameMastery

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 29.05.2008 | 11:40
Stelldichein mit dem Roten Raben

(http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/PZO9512-RedRaven_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/PZO9512-RedRaven_500.jpeg)


Mittwoch, 23. April 2008

Im letzten Jahr hatten wir einen Wettbewerb ausgeschrieben, um den Autor des Moduls W3: Die Flucht des Roten Raben (W3: Flight of the Red Raven (http://paizo.com/store/v5748btpy80hw)) zu bestimmen. Wir erhielten mehr als 150 Einsendungen und der schlussendliche Gewinner David Schwartz, der schon zuvor öfter im Dragon Magazin öfters Artikel veröffentlicht hatte, lieferte ein großartiges Abenteuer ab. Wir freuen uns daher schon darauf, auch in Zukunft wieder mit David zusammenzuarbeiten.

Im Bild oben sieht man den Roten Raben, wie er in dem ab Mai erhältlichen Modul abgebildet ist.

Mike McArtor,
Redakteur



Der Rote Rabe im Rampenlicht

(http://paizo.com/image/product/catalog/PZO/PZO9512_180.jpeg) (http://paizo.com/image/product/catalog/PZO/PZO9512_500.jpeg)


Freitag, 25. April 2008

Es ist mal wieder an der Zeit für einen Blogeintrag! Dieses Mal ist es mir eine Freude, euch mit dem gebührenden Fanfarengetöse das einzig wahre Titelbild unseres in Kürze erscheinenden Moduls W3: Die Flucht des Roten Raben (W3: Flight of the Red Raven (http://paizo.com/store/v5748btpy80hw)) zu zeigen!

Jacob Burgess,
Koordinator für den Online-Versand

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 2.06.2008 | 19:48
Ich fürchte mich vor Clowns

(http://paizo.com/image/product/catalog/PZO/PZO9506_180.jpeg) (http://paizo.com/store/v5748btpy7x86)


Montag, 19. November 2007

Ganz im Ernst, irgendwie machen die mich total nervös. Damit meine ich nicht diesen verächtlichen Schrecken, der mich jedes Mal schreiend davon rennen lässt, wenn ich auf den „Namensclown“ eines gewissen berühmten Fast-Food Restaurant stoße, nein, die lassen mich richtiggehend schaudern. Unnötig zu bemerken, dass, als wir unsere Abenteuer zu planen begannen, ich wusste, dass eines mit furchteinflößendem Zirkusvolks ein Hit werden würde. Jedenfalls wird das GameMastery Modul E1: Der Zirkus der Tränen (GameMastery Module E1: Carnival of Tears (http://paizo.com/store/v5748btpy7x86)) laut Plan bald in unserem Lager ankommen, die Zeit scheint also gekommen, euch ein paar der Schrecken zu zeigen, die dieses Festival anzubieten hat. Schauen wir mal: fürchterliche Freaks aus dem Gruselkabinett – Check. Leute, die im Dutzend abgeschlachtet werden – Check. Karnevalsspiele, die mehr als nur etwas tödlich werden – Check. Und natürlich kleine böse Clowns (jedenfalls so was ähnliches) – Check. Um dem ganzen die Krone aufzusetzen findet das Abenteuer in Falkengrund (Falcon's Hollow) statt, dem Ausgangspunkt von D0 – Letzte Hoffnung für Falkengrund ([http://paizo.com/store/paizoExclusives/v5748btpy82r0]D0: Hollow's Last Hope[/url]) und D1 – Die Krone des Koboldkönigs (D1: Crown of the Kobold King (http://paizo.com/store/v5748btpy7yqz)). Zwar sind diese Abenteuer nicht unbedingt für euer Spiel notwendig, doch fügen sie sich sehr gut in den Hintergrund der Region ein und verleihen ihr dadurch eine besondere Kontinuität.

Noch nicht ganz überzeugt? Hier ist der Klappentext für E1:


Alles nur Spiel und Spaß – Bis jemand seine Seele verliert


Am Vorabend eines schrecklichen Winters kommt der Karneval nach Falkengrund; er bringt die letzte Gelegenheit, zu feiern, bevor die langen kalten Nächte beginnen. Doch als der Frohsinn sich plötzlich in mörderisches Chaos verändert, sind die Helden die einzigen, die den Terror noch stoppen können.

„Der Zirkus der Tränen“ ist ein ereignisbasiertes Abenteuer für Charaktere der fünften Stufe, das mit dem berühmtesten Fantasyrollenspiel der Welt kompatibel ist. Das Abenteuer enthält Details über die vielen Attraktionen des Zirkus  (sowohl die lustigen als auch die tödlichen) und über die schattenhaften Angreifer, die darauf aus sind, die Stadtbevölkerung zu ermorden.

Das Abenteuer spielt in Falkengrund, einer kleinen Stadt, dass sich an die Ausläufer des Finstermondtals (Darkmoon Vale) schmiegt. Diese Region ist auch der Schauplatz des GameMastery Moduls D1: Die Krone des Koboldkönigs, dass ihr online oder in eurem Lieblingsspieleladen erwerben könnt.


Jason Bulmahn,
Produkt- und Marketingleiter GameMastery

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 11.06.2008 | 10:49
Eine Erkundung des organisierten Spiels in der Gesellschaft der Kundschafter (Pathfinder Society), Teil 1

(http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO1111-Absalom_360.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO1111-Absalom.jpg)


Dienstag, 03. Juni 2008

Dein Leben mag sehr früh enden, deine Legende aber soll ewiglich währen. Gürte dich mit deinem Schwert, präge deinen Zauber ein und ergreife dein Gepäck. Deine erste Reise wartet auf Dich. Die Zeit ist gekommen, dass Du deinen eigenen Pfad findest
--Erkundungsoffizier (Venture Captain) Alissa Moldreserva


Das organisierte Spiel innerhalb der Kundschaftergesellschaft  (Pathfinder Society) ist auf die Metropole Absalom zentriert. Dort sind fünf Fraktionen (factions) in einen Schattenkrieg um die Kontrolle über die Politik und Wirtschaft der Stadt verwickelt. Durch euer Spiel, durch denAusgang eurer Abenteuer, eure Handlungen und Taten  beeinflusst ihr die Ereignisse auf globaler Ebene und könnt damit die Richtung geheimer Kriege zwischen einigen der mächtigsten Nationen Golarions wenden. Das Schicksal der Welt liegt buchstäblich in eurer Hand.

In den Monaten Juni, Juli und August werden Nic Logue und ich eine Reihe von Blogeinträgen verfassen und damit den Vorhang über unseren Plänen für das organisierte Spiel in der Kundschaftergesellschaft  heben. Die Premiere findet diesen August auf der GenCon statt. Die Kundschaftergesellschaft   ist Paizos erster Ausflug in die Welt des organisierten Rollenspiels.

Fraktionen sind ein einzigartiger Teil unseres Systems für das organisierte Rollenspiel. Jede Fraktion hat ihre eigene Geschichte, Kultur, ihren eigenen Stil und ihre eigenen Besonderheiten. Jede hat in dem laufenden Kampf um die Kontrolle über Absalom ihre eigene Vorgehensweise und jede bietet den Kundschaftern (Pathfinders), die sich in ihren Dienst stellen, andere Vorteile. Die Wahl der Fraktion wird damit genauso wichtig wie die Wahl  der Charakterklasse oder des Volks. Eine Fraktion hilft, einen Charakter in der Kampagne zu definieren und verbindet einen Kundschafter  mit dem Schicksal einer bestimmten Nation.

Im Folgenden nun eine Vorschau auf Andoran, die Geburtsstätte der Freiheit und der ersten Fraktion für das organisierte Spiel in der Kundschaftergesellschaft, die wir im Rahmen dieses Blogs enthüllen.

(http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO1105-EagleKnight_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO1105-EagleKnight.jpg)


Andoran

Geburtsstätte der Freiheit, junge Demokratie an der Inneren See (Inner Sea).

Die Tage der Könige sind lange vorbei. Wir sind die Zukunft der Menschheit und aller Völker. Wir werden von keiner Krone und keinem Szepter regiert, sondern regieren uns stattdessen selbst.
--Captain Colson Mardris, ein andoranischer Adlerritter


Die Andoraner begannen als bescheidene Holzfäller und Kaufleute, doch bewiesen sie sich in einem kargen Grenzland als Überlebenskünstler. Sie waren schon ein eindrucksvolles Volk, bevor sie ihre Unabhängigkeit erlangten. Als tapfere Forscher und fähige Händler segelten sie als erste auf die See hinter Arodens Pforte hinaus. Sie besiedelten weit entfernte Kolonien und schufen sich ein Leben in wilden Landen und einer ungastlichen, mit Gefahren beladenen Küste. Die Macht der Flotte des antiken Taldor ruhte auf den Schultern fähiger andoranischer Befehlshaber, deren Können im Umgang mit Waffen, feurige Unnachgiebigkeit und seefahrerische Fähigkeiten in den ruhmreichen Zeiten des Imperiums ohne Gleichen waren.

Andoran befreite sich von der Herrschaft des antiken Taldor, als Qadira eine Invasion in das Imperium startete. Kurz darauf zerschlugen sie die teuflischen Ketten, die Cheliax um sie gelegt hatte. Nun hält Andoran die Zügel seines eigenen Schicksals in den starken Händen seines Volkes. Sie haben als erstes Volk an der Inneren See die Regierungsgewalt ihren eigenen Bürgern und nicht auf die gekrönten Stirn eines Königs anvertraut. Ihre Waffen sind die der Erneuerung, einer sturen Hingabe an ihren Idealismus und einen festen Glauben an das Potential der Menschheit. Die Andoraner sind ein hartes Volk, das sich der Freiheit für alle verschrieben hat, und nicht fähig ist, einfach nur herumzusitzen und zu beobachten, wie die Welt um sie herum der Bestialität und Tyrannei anheimfällt.


Ziele: Herrschaft fürs gemeine Volk

Andoraner wollen das Ende der tyrannischen Reiche sehen, die sie einst beherrschten. Sie wollen das Verbot der Sklaverei und Höchststrafen für diejenigen, die andere Personen kaufen oder verkaufen. Sie möchten die Fackel der Freiheit zu den dunkelsten Orten der Welt bringen und Mystizismus, Teufelsanbetung und Furcht aus ihr verbannen. Das Konzept der Herrschaft des gemeinen Volks muss hin zu jedem Horizont verbreitet werden.


Methodik: Entzündet die Feuer der Freiheit

Unsere beste Waffe ist die Tyrannei unserer Feinde.
--Kapitän Colson Maldris, ein andoranischer Adlerritter


Die Fraktion der Andoraner greift ihre Feinde von innen aus an. Sie finden die Dissidenten, Freiheitskämpfer und Revolutionäre innerhalb der Bevölkerung ihrer Feinde und bieten diesen verdeckte Hilfeleistungen, Ausrüstung, nachrichtendienstliche Unterstützung und die notwendigen finanziellen Mittel, die sie benötigen, um die Tyrannen zu stürzen. Aufträge für die Mitglieder der Gruppierung der Andoraner zielen darauf ab, Gruppen von Abweichlern in den anderen Gruppierungen zu helfen, obwohl alles, was die Macht dieser Tyrannen erschüttert, Grund genug für einen Andoraner sind, sich selbst zu engagieren.


Joshua J. Frost,
Verkaufs- und Marketingdirektor

Nicolas Logue,
Koordinator für das Organisierte Spiel


Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 12.06.2008 | 23:21
Stelldichein mit den Künstlern: Concept Art House

(http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9010-StormRoc_360.jpeg) (http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9010-StormRoc.jpg)



Montag, 19. Mai 2008

Mir ist aufgefallen, dass wir in diesem Blog noch nicht besonders viel Zeit darauf verwandt haben, über Kunst zu reden. Wir haben zwar viele Kunstwerke gezeigt, aber natürlich kommen diese ja nicht aus dem Nichts! Manchmal wenden wir uns an bestimmte Künstler, um Illustrationen für unsere Pathfinder-Produkte zu erhalten, wir arbeiten aber auch mit mehreren Künstlerwerkstätten zusammen. Einer unsrer Favoriten ist das Concept Art House (http://www.conceptarthouse.com).

(http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9010-ThousandBones_120.jpeg) (http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9010-ThousandBones.jpg)

Concept Art House ist eine internationale Künstlerwerkstatt, zu deren Kunden die Filmindustrie, Hersteller von Videospielen, die Printmedien und auch die Schöpfer geistigen Eigentums aus der Unterhaltungsbranche – dazu zählt auch unser Kundschafter (Pathfinder) – gehören. Die Gründer haben eine zwanzigjährige Industrieerfahrung aufzuweisen; die Unternehmenszentrale liegt in San Francisco, sie haben aber auch ein komplettes Produktionsstudio in Shanghai. Ihr werdet noch einige ihrer Arbeiten auf den Seiten der Pathfinder-Produkte zu sehen bekommen (wie z.B. die beiden Illustrationen dieses Blogeintrags), aber wenn ihr gerne mehr sehen würdet, solltet ihr einfach ihre Kunstgalerien auf www.conceptarthouse.com besuchen. Und vertraut mir, der Besuch lohnt sich!

James Jacobs,
Chefredakteur Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 13.06.2008 | 23:37
Ein erster Blick auf das Handbuch: Finstermondtal

(http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO1108-Chapter1_360.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO1108-Chapter1.jpg)


Mittwoch, 16. April 2008

Zwar ist das Buch noch in der Entwicklung, aber hier könnt Ihr schon mal einen Blick auf dieses großartige Kunstwerk aus dem bald erscheinenden Handbuch: Finstermondtal (Guide to Darkmoon Vale (http://paizo.com/store/v5748btpy80ib)) werfen.

Mike McArtor
Redakteur

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 14.06.2008 | 23:07
Hier kommen die Nachbarn

(http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO1108-Chapter2_360.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO1108-Chapter2.jpg)


Mittwoch, 21. Mai 2008

Das Finstermondtal ist ein gefährlicher Ort (und Schauplatz der Module D0, D1, D1.5, E1 und LB1), vielleicht sogar der gefährlichste Ort in Andoran. Doch existiert er nicht in einem Vakuum. Um eure Ortskenntnis bzgl. des Tals und seiner Umgebung zu verbessern, stellen wir euch heute diese Vorschau auf das bald erscheinende Handbuch: Finstermondtal (Guide to Darkmoon Vale (http://paizo.com/store/v5748btpy80ib)) vor.


Nachbarn

Zwar scheint die Zivilisation dem Finstermondtal absichtlich aus dem Weg zu gehen, doch hat sie nur wenige Schwierigkeiten damit, sich in den Gebieten um diese Talinsel herum zu entwickeln. Die folgenden Beschreibungen geben euch einen kleinen Einblick auf die größten oder einflussreichsten zivilisierten Ortschaften von Interesse, die in der Nähe des Finstermondtales liegen. Die Interaktion dieser Orte mit Einwohnern des Tales unterscheidet sich stark voneinander.

Hochhelm(Highhelm): Eine uralte, ausgedehnte zwergische Himmelszitadelle in und unterhalb der luftigen Fürstenspitze (Emperor's Peak). Hochelm ist schon seit Jahrtausenden das Zentrum zwergischer Kultur in Avistan. Nordöstlich von Hochhelm beherrschen die Zwerge mit nie in Frage gestellter Autorität das Fünfkönigsgebirge, so dass die Durchreise zwischen den vielen hohen Bergspitzen einigermaßen ungefährlich ist. Zwergenkarawanen aus Hochhelm kommen nur selten ins Finstermondtal, da die meisten in westliche Richtung nach Isger oder Molthune reisen. Allerdings versammelt sich  ungefähr zwei- bis dreimal in zehn Jahren eine Gruppe Händler aus Hochhelm und sendet eine Karawane durch die trügerischen, mit Geröll bedeckten Pfade, die sich halsbrecherisch durch die Berge winden. Die Zwerge heuern dafür Dutzende Söldner an, die die Reihen ihrer hartgesottenen Zwergenwächter verstärken und als Pfeil- und Speerfänger für die unvermeidlichen Angriffe auf diese reich beladenen Karawanen dienen.

Erzherr (Oregent): Diese Großstadt liegt mehrere Meilen südlich des Finstermondtales und beheimatet den Hauptsitz des Holzkonsortiums wie auch dessen fabrikähnliche Schmieden und Sägemühlen. Die Regierung und die Einwohner Erzherrs betrachten sich selbst als Freunde und Verbündete des Finstermondtales und speziell von Falkengrund (Falcon's Hollow). Die meisten Neuankömmlinge im Tal kommen aus Erzherr; entweder waren sie Bürger dieser Stadt oder Reisende, die dort aus anderen Orten weiter im Süden und Osten durchgezogen waren. Zusätzlich zu den Anweisungen des Konsortiums und den zusätzlichen Holzfällern dient Erzherr dem Finstermondtal auch als Hauptverbindung zur Welt dahinter. Informationen für Olfden und Falkengrund fließen durch Erzherr, und viele Bewohner des Tales glauben, dass die Neuigkeiten außerdem vom Holzkonsortium zensiert werden, um die Firma im bestmöglichen Licht darzustellen.

Die Herberge im Wald (Inn of the Wood): Die Herberge im Wald liegt einen kurzen Tagesmarsch südlich von Olfden und ist ein sehr populärer Ort der Erholung bei all denen, die ins oder aus dem Finstermondtal reisen. Auch ist die Herberge der Ort, an dem man am einfachsten Cage Blunnde, den Sheriff der Elberwickauen finden kann. Und es ist der einzige Ort zwischen Olfden und Erzherr, an dem man die Nacht sicher verbringen kann, weswegen er auch stark frequentiert wird (weitere Informationen über die Herberge findet ihr in TC1: Reise in den verwunschenen Wald (TC1: Into the Haunted Forest (http://paizo.com/store/v5748btpy80so)) ).

Mike McArtor,
Editor

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 17.06.2008 | 22:42
Eine Erkundung des organisierten Spiels in der Gesellschaft der Kundschafter (Pathfinder Society), Teil 2

(http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO1111-Pathfinder_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO1111-Pathfinder.jpg)

Donnerstag, 5. Juni 2008

Kein Kneipengänger, der in der örtlichen Taverne mit seinen „Abenteuern„ angibt wird je erfahren, wie sich der Herzschlag beschleunigt, wenn man sich vorne auf einem Schiff des Piratenkönigs den Winden Abendegos entgegenstemmt; nie wird er den majestätischen Anblick kennenlernen, wenn die aufgehende Sonne bei Sothis die Stirn der Sphinx krönt.
---Erkundungsoffizier (Venture Captain) Alissa Moldreserva



In Teil 1 unserer Erkundung haben wir mit Andoran unsere erste Fraktion (faction) vorgestellt und ein paar Worte über das Fraktionssystem verloren, dass wir in der Kundschaftergesellschaft (Pathfinder Society) einsetzen werden. In dieser Folge werden wir kurz über das sogenannte Fraktionsprestige (faction prestige) sprechen, wie man es erwirbt und was es sowohl für die Welt Golarion insgesamt, als auch für Euch als Mitglieder der Kundschaftergesellschaft bedeutet.


Aufträge und Prestige

Ihr gewinnt Fraktionsprestige dadurch, dass ihr spezielle Aufträge erfolgreich abschließt. In einem einzelnen Szenario wird es einen bis drei für eure jeweilige Fraktion bestimmte Aufträge geben, wobei es sich immer um Aufgaben handelt, die, wenn ihr sie erfüllt, eurer Fraktion einen Vorteil in Absaloms Schattenkrieg verschaffen. Vielleicht müsst ihr sicherstellen, dass ein Verbrecherboss stirbt; vielleicht müsst ihr auch einen unschuldigen Händler beschützen, ein entführtes Kind retten, eine wichtige Botschaft überbringen, einen Mordanschlag vereiteln oder eine wichtiges Kommunique stehlen. Unabhängig von der Art des Auftrages verschafft ein erfolgreicher Abschluss euch und eurer Fraktion einen bis drei Punkte Fraktionsprestige. Jedes Szenario der Kundschaftergesellschaft enthält für jede Fraktion dieselbe Menge an möglichem Fraktionsprestige. Und es liegt an euch, sicherzustellen, dass eure Fraktion mehr Punkte erreicht als ihre Mitbewerber.

Wenn euer Fraktionsprestige steigt, belohnt eure Fraktion eure herausragenden Dienste. Gleichzeitig gewinnen die Fraktionen mit dem größeren Prestige an Macht; ihr Stern steigt im Laufe der Rahmenhandlung einer Saison. Jeden Monat wird euch die Kundschaftergazette (Pathfinder missive), unser monatlicher Newsletter, darüber informieren, welche Fraktionen ihren Einfluss auf die Stadt Absalom ausgedehnt haben und welche Fraktionen der schmachvollen Wirkungslosigkeit näher gerückt sind. Am Ende einer Saison regiert dann die Fraktion mit dem höchsten Fraktionsprestige die Stadt von hinter den Kulissen, während ihre Feinde zähneknirschend die Konsequenzen mit ansehen müssen, die das für ihre Königreiche hat. Hat man einen Kundschafter in der Siegerfraktion, gewinnt man dadurch Zugang zu Belohnungen, auf die man sonst keinen Zugriff hätte. (Mehr über die Belohnungen zu einem späteren Zeitpunkt). Jede Saison endet im Juni auf der Origins Spielemesse in Columbus, Ohio. Der Juli ist ein „Brückenmonat“ in dem die lose verknüpften Handlungsfäden der Vorsaison abgeschlossen werden und gleichzeitig die Ereignisse der darauffolgenden Saison ihre ersten Schatten werfen. Das Fraktionsprestige wird im Juli auf Null zurückgesetzt; wenn dann auf dem Gen Con die neue Saison für das organisierte Spiel der Kundschaftergesellschaft beginnt, hat jede Fraktion von neuem die Möglichkeit, Absalom aus dem Schatten zu regieren.



Und nun eine kurze Vorschau auf Cheliax, das infernale Imperium, der zweiten Fraktion der Kundschaftergesellschaft, die wir euch vorstellen wollen.

(http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO1111-Cheliax_360.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO1111-Cheliax.jpg)

CHELIAX
Das infernale Imperium

Asmodeus selbst sieht unsere Mühen mit Wohlgefallen. Wir dürfen nicht ruhen, bis die ganze Welt vor IHM erzittert.
--- Para-Comtesse Zarta Dralneen



Als Aroden starb, so sagen manche, da starb die Seele von Cheliax mit ihm. Das einstmals mächtige Reich zerstörte sich selbst und nur durch die Macht dreier Adelshäuser, die alle in Teufelsanbetung verstrickt waren, wurde die Ordnung wiederhergestellt. Das Reich wird nun auf dem Rücken von Teufeln am Laufen gehalten und wurde zu einer perfekten Maschinerie aus Höllenfeuer und Blut, in der die Moral hinter den Bedürfnissen von Gesetz und Ordnung hinten ansteht.  Es ist leicht, Cheliax als Nation von Teufelsanbetern zu verfluchen, aber nur wenige können die Ergebnisse anzweifeln, die die Kunst, Teufel zu binden, hervorgebracht hat. Haus Thrune, das größte der diabolischen Adelshäuser, hat das Reich einmal mehr unter Kontrolle gebracht. Cheliax erhebt sich wie ein dunkler Stern und ist trotz der kürzlichen Verluste von Galt und Andoran an rebellierende Kräfte so stark wie immer.

Asmodeus erweist sich als genauso machtvoller göttlicher Schutzherr wie Aroden und führt sein Volk zu Ruhm und zur Herrschaft über die Innere See (Inner Sea). Seine Pläne reichen Ewigkeiten in die Zukunft hinein und die geringfügigen Rückschläge von gestern gelten als Abschreibungen bei den Kosten eines teuflischen Geschäfts. Chelaxianer planen immer langfristig und halten sich niemals lange mit den aktuellen Gefechten auf. Am Ende wird doch alles im Höllenfeuer brennen. Das ist nur eine Frage der Zeit und einer durchkalkulierten Eroberungsstrategie.

Die bleichhäutigen Chelaxianer glauben, allen anderen Völkern überlegen zu sein. Ihr Pakt mit mächtigen Teufeln verleiht ihnen selbst Macht über jedes normale Maß hinaus; keine andere Nation an der Inneren See kann mit ihren Beschwörern und Hexern mithalten, wenn es darum geht, mit dunklen Mächten zu verhandeln. Diese Teufel verlangen allerdings eine Bezahlung für ihre Dienste, die oft in Form von zartem Fleisch und kochendem Blut geleistet wird. Sklaven sind daher für Chelaxianer eine wichtige Ressource, genauso wie Artefakte von uralter Macht, deren Geheimnisse ihnen von ihren ewigen Schutzherren verraten werden. Und während sich Andoran noch an seiner neu gewonnenen Freiheit begeistert, dehnt sich das Imperium Cheliax weiter aus. Arkadien (Arcadia) liegt offen vor ihm und Sargava steht kurz davor, unter seinen höllischen Einfluss zu fallen. Die Innere See wird mit dem Rest zusammen unter ihre Herrschaft fallen, sobald Absalom sich fest in den blutigen Händen des Hauses Thrune befindet.


Ziel: Die Hölle in Golarion

Die Chelaxianer haben vor, den dunklen Einfluss Asmodeus' über das Antlitz Golarions auszudehnen. Sie bringen die Ordnung dort, wo Chaos herrscht, unterdrücken die störenden Konzepte von Freiheit und Selbstbestimmung und hinterlassen gebrochene Seelen, die leicht dazu zu bringen sind, die Bande der Sklaverei zu akzeptieren. Die Welt muss sich mit dieser Ordnung abfinden. Sterbliche dienen den größeren Mächten auf Knien. Die Teufel der Neun Höllen sind die natürlichen Beherrscher Golarions und wenn das Gesindel rundum die Binnensee diese einfache Tatsache nicht verstehen kann, muss man sie eben in einer Feuerflut läutern.


Methodik: Der Kuss und die Peitsche

Ein wahrhafter Verderber kann einen Mann dazu bringen, seine Seele mit einem glückseligen Lächeln im Gesicht auszuliefern.
---Para-Comtesse Zarta Dralneen


Die Chelaxianer sind Meister sowohl der Verführung als auch des Schmerzes. Sie bringen ihre Feinde mit dem Versprechen der Unterstützung, von Reichtümern und Ruhm unter ihre Kontrolle, um sie dann mit grausamer Peitsche und dem Feuer der Hölle auf Linie zu halten. Die Chelische Fraktion gewinnt andere durch Versuchungen für ihre dunkle Sache. Lust, Macht, Reichtümer und Eitelkeit, all das bieten die Chelaxianer und schmeicheln der Sündhaften Natur eines jeden Menschen, um ihn so zu erniedrigen. Kann ein Feind nicht verführt werden, muss er stattdessen gegeißelt werden. Viele Aufträge der Chelischen Fraktion beinhalten daher die Versuchung aufrechter Menschen zu Dunkelheit und Laster, um ihnen dann zu drohen, ihre Sünden ans Licht der Öffentlichkeit zu bringen, bis sie dem Imperium als pflichtbewusste Agenten dienen. Die Tricks der Teufel haben schon seit undenkbaren Zeiten die Seelen der Menschen in ihren Besitz gebracht und dienen daher den Chelaxianern  sehr in ihrem Streben nach der Kontrolle über Absalom.

Besucht den Blog nächsten Donnerstag wieder, wenn ihr mehr über das organisierte Spiel in der Kundschaftergesellschaft erfahren wollt.

Joshua J. Frost,
Verkaufs- und Marketingleiter Paizo
Nicolas Logue,
Koordinator der Kundschaftergesellschaft

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 20.06.2008 | 21:10
Diesmal nur schnell runtergeschrieben ohne Lektorat, damit wir es noch aktuell einstellen können. Ist in diesem Rahmen vor allem eine Paizo-Ankündigung, die aber auch für Fans anderer 3rd-Party-Hersteller (Green Ronin, Mongoose, Goodman Games) oder auch WotC sind. Schaut einfach mal hier (http://www.freerpgday.com/stores.htm#Europe) nach, ob der Free RPG Day auch bei Euch in der Nähe stattfindet.

Empfangt die Gabe der Kobolde! Wann? Am Free RPG Day 2008!

(http://paizo.com/image/logo/FreeRPGDay2008_180.jpg) (http://www.freerpgday.com/)

Freitag, 20. Juni 2008

Für diejenigen, die es noch nicht wissen, sei hiermit mitgeteilt, das morgen der zweite jährliche Free RPG Day (http://www.freerpgday.com/) stattfindet. Dieser wurde von den netten Leuten bei Impressions Marketing erfunden und wird auch von ihnen organisiert. Am Free RPG Day arbeiten Spieleläden und Rollenspielverlage zusammen, um In-Store-Events durchzuführen, auf denen Schnellregeln für neue Rollenspiele oder auch Abenteuer verschenkt werden. Dieses Jahr handelt es sich dabei um ein weltweit durchgeführtes Ereignis. Das bedeutet, das Spieler in Großbritannien, Kanada, Deutschland, Spanien, Costa Rica, Chile, Schottland und den Vereinigten Staaten an eine der Kopien von Paizos Abenteuer für den Free RPG Day kommen werden: D1.5: Die Rache des Koboldkönigs (Free RPG Day (http://www.freerpgday.com/)).

(http://paizo.com/image/product/catalog/PZO/PZO9500-2_180.jpeg) (http://paizo.com/image/product/catalog/PZO/PZO9500-2_500.jpeg)

Es hätte das Ende sein sollen. Als blutrünstige Abenteurer seinen Thronsaal stürmten und ihn gnadenlos erschlugen, hätte die Geschichte von Merlokrep, dem letzten König des schicksalsgebeutelten Stammes der Wahren Schuppen enden sollen. Doch das Schicksal war mit dem Koboldkönig noch nicht fertig und nun hat eine Dunkle Macht ihn aus dem Jenseits zurückgeholt, um seine Rache über die närrischen Abenteuer hereinbrechen zu lassen, die seinen Stamm zerstörten.

Die Rache des Koboldkönigs ist mir der Version 3.5 des weltberühmtesten Rollenspiel kompatibel und bringt eure Helden zurück zwischen die verwunschenen Zweige des Finstermondwaldes, in eine uralte Azlantische Gruft. Dort suchen sie nach den nur zu gut bekannten Monstern, die die Einwohner von Falkengrund (Falcon's Hollow) brutal ermorden. Das Abenteuer kehrt ins Finstermondtal zurück, einem Gebiet der Kampagnenwelt der Chroniken der Kundschafter (Pathfinder Chronicles), dass schon in D1: Die Krone des Koboldkönigs (D1: Crown of the Kobold King (http://paizo.com/pathfinder/v5748btpy7yqz)) sowie in E1: Der Karneval der Tränen (E1: Carnival of Tears (http://paizo.com/pathfinder/v5748btpy80op)) besucht wurde und im bald erscheinenden Handbuch der Kundschafter: Das Finstermondtal (Pathfinder Chronicles: Guide to Darkmoon Vale (http://paizo.com/pathfinder/v5748btpy80ib)) weiter beschrieben wird. Die Rache des Koboldkönigs ist ein Dungeonabenteuer aus der Feder von Nicolas Logue, Paizos Koordinator für die Gesellschaft der  Kundschafter (Pathfinder Society).

Zwar werdet ihr das Abenteuer ab Montag kostenlos herunterladen können; auch könnt ihr ab dann eine Druckausgabe auf paizo.com kaufen. Dennoch empfehlen wir auch aufs wärmste, das Free RPG Day Event in eurem Ort zu besuchen, und dort eine kostenlose Druckausgabe zu erhalten. Erzählt allen von Paizo und dem Pathfinder Roleplaying Game (http://paizo.com/pathfinderRPG). Macht mit und leitet Die Rache... für die Spieler in eurem Laden. Sollte euer örtliches Spielegeschäft nicht an dem Event teilnehmen, erzählt ihnen davon und stellt so sicher, dass sie im nächsten Jahr mitmachen!.

Paizo unterstützt den Free RPG Day und wir hoffen, dass unsere Leser, Kunden und Fans dasselbe tun. Wir danken Euch für eure Unterstützung und hoffen, dass ihr mögen werdet, was Nick tief unter dem Finstermondwald für euch bereithält

Joshua J. Frost,
Verkaufs- und Marketingleiter Paizo

Übersetzung: Björn Arnold
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 21.06.2008 | 22:05
Eine Erkundung des organisierten Spiels in der Gesellschaft der Kundschafter (Pathfinder Society), Teil 3

(http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO1111-Osirion_360.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO1111-Osirion.jpg)

Donnerstag, 12. Juni 2008

Ich mache Dir keine Versprechungen, was dein Leib und Leben angeht, junger Novize. Du darfst Dir aber sicher sein, dass Du nie der Langeweile anheim fallen wirst und das deine Taten besungen und beschrieben werden, damit auch das gemeine Volk sie bestaunen kann.
---Erkundungsoffizier Alissa Moldreserva



In Teil 1 unserer Erkundung haben wir mit Andoran unsere erste Fraktion vorgestellt und ein paar Worte über das Fraktionssystem verloren, das wir für das organisierte Spiel innerhalb der Kundschaftergesellschaft verwenden werden. In Teil 2 stellten wir mit Cheliax die nächste Fraktion vor und redeten über das sogenannte Fraktionsprestige: wie man es verdient und was es sowohl für die Welt Golarion im Allgemeinen als auch für euch als Mitglieder der Kundschaftergesellschaft im Speziellen bedeutet. In Teil 3 nun stellen wir euch die dritte Fraktion der Kundschaftergesellschaft vor: Osirion, das Land der Pharaonen.

OSIRION
Land der Pharaonen

Wir müssen die Stärke der Berge wiederfinden, die in unserer Vergangenheit begraben liegt, und sie den Narren vor Augen halten, die glauben, dass wir nichts als Staub im Wind sind.
---Amenopheus, der Weise des Saphirs


Osirion war einst das ruhmreichste Imperium Golarions. Seine Pharaonen herrschten wie irdische Götter, ihre Monumente übertrafen sogar die mächtigsten Bauten Thassilons und ihre Armeen konnten Königreiche zu Staub zertreten und die Sonne mit ihren Todesflügeln verdunkeln. Inzwischen hat sich Osirion unter der Herrschaft des jugendlichen Rubinprinzen Khemet III. Aus jahrtausendlanger Fremdherrschaft befreit, greift Khemet wieder nach dem Ruhm Osirions längst vergangener Tage. Vor einem Jahr öffnete Khemet die ausgedehnten Wüsten Osirions für die Erforschung durch Fremde, nachdem sie lange von den keleshitischen Oberherren, die aus der Nation eine Satrapie Qadiras gemacht hatten, unzugänglich gemacht worden waren. Nun werden die großartigen Schätze und arkanen Formeln der irdischen Götter des antiken Osirion dem staunenden Blick der ganzen Welt zugänglich gemacht. Der Aufstieg des Landes der Pharaonen steht kurz bevor. Die meisten Nationen der Inneren See (Inner Sea) halten Osirion für ein Relikt aus einem vergangenen Zeitalter. In Wahrheit aber ist Osirion ein schlafender Riese, der, sollte er einst erwachen, all seine jungen Herausforderer mit der Macht seiner Traditionen hinwegfegen könnte.
  Die Osirianer sind ein weises Volk, das die Lösungen für gegenwärtige Probleme tief in der Vergangenheit sucht. Dieser Sinn für Geschichte gibt ihnen eine ganz eigene Perspektive für das Auf und Ab im Machtgefüge der politischen Landschaft der Inneren See der Moderne. Ein großer Teil der Bevölkerung Osirions ist von altem garundischen Blut, was man am Bronzeton ihrer Haut und der adeligen Haltung der alten Pharaonen erkennen kann. Es müsste schon eine besonders dumme Person sein, die diesen Anschein von Macht ignorierte und die osirianische Fraktion als eine geringere Bedrohung als die vier anderen Fraktionen abtäte, die um die Kontrolle über Absalom ringen.

(http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/PZO9504-Ankana_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/PZO9504-Ankana.jpg)

Ziele: Die Macht der Vergangenheit wiederzuentdecken

In vergangener Zeit erschufen die Pharaonen des antiken Osirion Wunder über alles Begreifen hinaus. Sie erfanden mächtige magische Seuchen, mit denen sie die Zahl ihrer Feinde dezimierten und errichtete mächtige Monumente, mit denen sich die Seelen von Gottheiten einfangen ließen. Sollen doch die anderen Fraktionen um unwichtige politische Fantasien rangeln, sollen sie sich doch um Tischabfälle wie günstige Wirtschaftsmaßnahmen schlagen. Osirions Interesse liegt in der Wiederentdeckung der mächtigen Artefakte seiner Vorväter und sucht, ihren Diebstahl durch aggressive Mächte wie Cheliax zu verhindern. Und wenn diese Macht einst wieder in die Hände ihrer rechtmäßigen Besitzer zurückgekehrt ist, wird niemand mehr wagen, Osirions Grenzen zu missachten.

Methodik: Verbirg deine Macht, bevor ein Feind sie Dir zu entreißen sucht

Die zupackenden Hände gieriger Diebe können nicht nehmen, von dem sie nicht wissen, dass es sich in deinem Besitz befindet.
---Amenopheus, der Weise des Saphirs


Seit Jahrhunderten betrachten die anderen Mächte der Inneren See Osirion als eine machtlose Nation eines besiegten Volkes. Und Osirion möchte es auch gar nicht anders haben. Seit der Rubinprinz den Thron seiner Vorfahren vor ein paar Jahrzehnten bestieg, sammelt Osirion seine Macht und bereitet sich darauf vor, nach der Vorherrschaft über die Innere See zu greifen. Die meisten Fraktionsaufträge Osirions beinhalten das heimliche Untergraben der Macht ihrer Feinde. Osirianische Agenten pflanzen mit einem Flüstern oder einem giftigen Trunk den Samen des Zerfalls, niemals aber mit blanker Klinge und nie vor Augenzeugen. So wie der größte Teil der Großen Smaragdsphinx unter dem Sand der Wüsten Osirions vergraben liegt, ist auch die Macht der Nation sorgfältig in geheimen Bruderschaften und Spionen verborgen, die loyal zum Thron des Pharaos stehen. Sobald aber Absalom fest in der Hand Osirions liegt, wird Khemet III. sich in der Tradition seiner Vorfahren zum Pharaoh ausrufen lassen und so das zweite Goldene Zeitalter Osirions einläuten.




Weitere Informationen über das organisierte Spiel innerhalb der Kundschaftergesellschaft findet ihr im Blogeintrag am nächsten Dienstag (gemeint ist der Eintrag vom 17. Juni. - d. Ü.)

Joshua J. Frost,
Produkt- und Marketingleiter Paizo

Nicolas Logue,
Koordinator der Kundschaftergesellschaft


Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 22.06.2008 | 22:32
Die Reiter des Nordens

(http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/Cold-Rider_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/Cold-Rider.jpg)


Dienstag, 27. November 2007

Die Feenwesen des Finstermondtales waren nicht immer böse. Jahrzehntelang lebten und spielten sie unter den ausladenden Ästen der Bäume des Waldes und waren zufrieden, in dem Land zu leben, das sie ernährte. Doch kürzlich haben sich die Verhältnisse im Wald geändert. Die Gründung der Sägemühle in Falkengrund ist für eine wachsende Armee von Holzfällern verantwortlich, die den Wald dem Erdboden gleichmachen und den vorhandenen Reichtum an Dunkelholz plündern. Jäger und Fallensteller haben den Wald heimgesucht, auf der Suche nach Pelzen und anderen Trophäen, die sie auf die Märkte Andorans mit zurücknehmen. Und langsam aber sicher begannen sich die Wesen des Waldes zu verändern. Furcht und Zorn ersetzten die launenhafte Verspieltheit seiner Feenwächter. Der eisige Griff des Hasses legte sich um das Land. Die Hexenkönigin (Witch Queen) in ihrem weit entfernten gefrorenen Palast in Irrisen spürte die Gelegenheit und entsandte einen Kalten Reiter (Cold Rider) ins Finstermondtal.

Dieser kam mit dem ersten Hauch des Winterfrosts im Wald an, und als sich Schnee und Eis übers Land legten, bahnte sich seine korrumpierende Anwesenheit den Weg in die Herzen der Feenwesen und verwandelte sie in Alptraumkreaturen.

In E1: Der Karneval der Tränen (E1: Carnival of Tears (http://paizo.com/store/v5748btpy7x86)) müssen sich die SC diesem unerbittlichen Gegner entgegen stellen, der die Menschen aus Falkengrund zu vertreiben sucht, um auf diese Weise die hier lebenden Feenwesen in seinem unbrechbaren Griff zu umklammern. Kalte Reiter sind gerüstete Majestäten des Schreckens. In finstere Frostumhänge gehüllt tragen sie furchterregende Helme aus Eis und Stahl, die von einem fast lächerlich großen kristallblauen Geweih gekrönt sind. Diese finsteren Monster waren einst die Prinzen des Waldes. Sie wurden lebendig vor die Hexenkönigin gebracht, die ihre Lieder wie auch ihre Liebe zur Natur und zur Schönheit stahl und sie durch kalten Hass ersetzte. Die Reiter sind ihre galanten Ritter, ihre bevorzugten Gefolgsleute in ihrem Krieg gegen die Sonne, die Natur und alle Dinge, die vor ihrer eisigen Berührung zurückweichen. Kalte Reiter erfreuen sich am Abschlachten, der Pervertierung und der Korrumpierung anderer Feenwesen. Es ist ihre gelobte Pflicht, frische Seelen, Kandidaten für die Verwandlung in einen Kalten Reiter, an den Hof ihrer Königin zu bringen und sie genießen diese Aufgabe. In ihrem Sichtschutz tanzen ein Paar winziger Frostwirbelwinde, das mit einem kalten Blick noch das unerschütterlichste Herz frieren lässt. Der um sie fließende Nebeldunst nimmt oft die Form ihrer einstmals schönen Gestalten an, die in stummer Agonie kreischen, um dann im aufkommenden Wind zu missgestalteten Schemen verzerrt zu werden.

Jeremy Walker,
Redakteur GameMastery

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 24.06.2008 | 14:40
(http://paizo.com/image/content/MapPacks/PZO4014-Lava_360.jpeg) (http://paizo.com/image/content/MapPacks/PZO4014-Lava_500.jpeg)

Karten-Set: Höhlen

(http://paizo.com/image/product/catalog/PZO/PZO4014_120.jpeg) (http://paizo.com/store/v5748btpy80i1)


Freitag, 6. Juni 2008

Wasser tropft von der Decke und fließt in kleinen Rinnsalen über den Boden. Sich entfernende Laufgeräusche hallen von irgendwo weiter vorne um die Ecke. Ein stechender Geruch von Schimmel dringt aus den nassen Wänden des Dungeons.

Das obige Artwork zeigt nur einen Hauch dessen, zu was diese Map Tiles euch vielleicht inspirieren werden, zu welchen Erzählungen über die feuchten, dunklen Höhlen, durch die sie alsbald hindurchlatschen werden! Die neueste Ausgabe der Karten-Sets (http://paizo.com/gameMastery/maps/campaignMapPacks) führt die Abenteurer mit dem Karten Set: Höhlen (Caverns) (http://paizo.com/store/v5748btpy80i1) tief in die Erde hinein. Mit seinen überraschenden Abzweigungen und Wendungen und dem Ärger, den es für eure Gruppen bedeuten wird, ist dieses Karten-Set die perfekte Ergänzung  für euren geplanten Gang unter die Erdoberfläche. Das Karten-Set: Höhlen (Map Pack: Caverns) wird Anfang Juli in den Läden stehen.

Jacob Burgess,
Online Retail Coordinator

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 26.06.2008 | 13:18
Eine Erkundung des organisierten Spiels in der Gesellschaft der Kundschafter (Pathfinder Society), Teil 4

(http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO1111-Trade_360.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO1111-Trade_360.jpeg)

Dienstag, 17. Juni 2008

Das Leben eines Kundschafters ist in ständiger Gefahr, aber soviel kann ich doch versprechen: ihr werdet niemals die leuchtenden Türme von Alkenstern (Alkenstar) sehen, wenn ihr euch in irgendeiner stocksteifen Akademie abschottet oder die Mauern Absaloms im Helm der Wache bemannt.
---Erkundungsoffizier (Venture Captain) Alissa Moldreserva


In Teil 1 unserer Erkundung haben wir euch mit Andoran unsere erste Fraktion vorgestellt und ein paar Worte über das Fraktionssystem verloren, das wir für das organisierte Spiel innerhalb der Gesellschaft der Kundschafter verwenden werden. In Teil 2 stellten wir mit Cheliax die nächste Fraktion vor und redeten über das Fraktionsprestige: wie man es verdient und was es sowohl für die Welt Golarion im Allgemeinen als auch für euch als Mitglieder der Gesellschaft der Kundschafter im Speziellen bedeutet. In Teil 3 enthüllten wir euch die dritte Fraktion innerhalb der Gesellschaft der Kundschafter: Osirion, das Land der Pharaonen. In Teil 4 bringen wir euch nun die vierte Fraktion: Qadira, ein Königreich an der Grenze zur Wüste, das Tor zum riesigen Kontinent Casmaron und die westlichste Satrapie (Provinz) im Sultanat des Padischahs von Kelesh.

(http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRunelords/Pathfinder4_Cleric02_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRunelords/Pathfinder4_Cleric02.jpg)


Qadira
Königreich an der Grenze zur Wüste

Lass sie doch auf ihren Thronen sitzen und sich an ihrer Macht ergötzen. Denn immer noch werden sie Gewürze für ihr Fleisch brauchen, Nelken, um ihren Atem frisch zu halten und Weihrauch, um den Gestank der Barbarei zu überdecken. Lass ihre Steuern so schnell in unsere goldenen Truhen fließen, wie wir sie eintreiben können.
---Pascha Muhlia Al-Jakri


Als westlichste Satrapie im Sultanat des Padischahs von Kelesh ist Qadira ein Königreich, das sich der Macht des ausgedehnten Casmarischen Reiches in seinem Rücken bewusst ist. Qadira ist Keleshs Zugang nach Avistan und vielleicht das wertvollste Stück Land auf Golarion überhaupt. Durch die Hauptstadt Katheer fließen Ströme von Gewürzen und Gold und Xerbystes II, der Satrap von Qadira hat durchaus recht, wenn er sich damit brüstet, dass sein Königreich genauso reich ist wie beliebige drei andere Königreiche am Inneren Meer (Inner Sea) zusammen.

Qadira ist schon seit langem eine Macht, mit der man rechnen muss. Taldor spürte den Biß ihrer Krummschwerter und hätte in diesem Krieg fast sein gesamtes Reich verloren. Osirion hat mehr als dreitausend Jahre lang das Knie vor Qadira gebeugt. Die Kriegstrommeln Katheers sind seit Ewigkeiten verstummt, doch nie hat man damit aufgehört, Kriege zu führen. Doch ist das Gold die neue Waffe, Gewürze sind der Schild und die unglaubliche Handelsmacht von Qadira die Rüstung.


Die Einwohner Qadiras schätzen Reichtum über alles andere und versuchen, ihr Vermögen im Ausland zu erwerben. Der Reichtum Absaloms, und wichtiger noch die mit der Kontrolle über diese großartige Stadt verbundenen Handelsgelegenheiten zogen schon seit langem den Blick der mächtigsten Handelsfürsten des Satrapen auf sich. Viele Qadiraner sind dazu bereit, ihre Wüste hinter sich zu lassen und dem Versprechen des schimmernden Goldes Absaloms zu folgen.


Ziele: Kein Leben ohne Handel

Die Welt ist klein und wird mit jedem Tag kleiner. Der Schlüssel zur Macht ist der Handel. Qadira könnte es nicht weniger kümmern, wer gerade im Großen Rat von Absalom sitzt, solange die Qadiranische Handelsflotte den Hafen beherrscht. Qadira hat die Absicht, die Kontrolle über den Handel auf dem Inneren Meer zu übernehmen und dann die Schatztruhen der Feinde ausbluten zu lassen. Das Eintreiben von Schulden und die Befriedigung der Nachfrage anderer Völker sind die Methoden, mit denen Qadira die Herrschaft anstrebt. Solange die anderen Königreiche damit beschäftigt sind, ihr Gold nach Osten zu senden, ist die Satrapie zufrieden.


Methodik: Alles, was glänzt, ist Macht

Man kann immer jemanden dafür bezahlen, seine Feinde zu ermorden.
---Pascha Muhlia Al-Jakri


Die Qadiranische Fraktion strebt vor allem nach Handel und wirtschaftlichen Vorteilen. Sie versuchen, die Monopole ihrer Feinde zu brechen und ihre eigenen durchzusetzen. Sie bieten Waren und Güter an, die sonst niemand besorgen kann und zerstören jegliche Konkurrenz mit einer Rücksichtslosigkeit, die selbst das teufelsanbetende Cheliax in den Schatten stellt. Qadiranische Aufträge folgen daher einem größeren Plan und beinhalten gewöhnlicherweise das Blamieren oder den Rufmord eines Wirtschaftsrivalen oder auch den Ruin der Geschäfte der Handels­gesellschaften anderer Nationen.


Besucht den Blog am Donnerstag (19. Juni – d.Ü.) wieder. Dann werden wir euch die letzte Fraktion für das organisierte Spiel in der Gesellschaft der Kundschafter (Pathfinder Society) vorstellen.


Joshua J. Frost,
Verkaufs- und Marketingleiter Paizo

Nicolas Logue,
Koordinator der Gesellschaft der Kundschafter

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 27.06.2008 | 22:28
(http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/PZO9512-TavernBrawl_360.jpeg) (http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/PZO9512-TavernBrawl.jpg)


Eine Erforschung des organisierten Spiels in der Gesellschaft der Kundschafter, Teil 5

Donnerstag, 19. Juni 2008

Wir wissen, dass die Loyalität eines Kundschafters oft im Zwiespalt zwischen der Gesellschaft und der Nation, in der er geboren wurde, steckt. Daher bitten wir Euch nur darum, Euer Interesse an der Entdeckung und Erforschung vor die Interessen Eures Landes zu stellen.
—Erkundungsoffizier (Venture Captain) Alissa Moldreserva


In Teil 1 unserer Erkundung haben wir euch mit Andoran unsere erste Fraktion(faction) vorgestellt und ein paar Worte über das Fraktionssystem verloren, das wir für das organisierte Spiel innerhalb der Kundschaftergesellschaft(Pathfinder Society) verwenden werden. In Teil 2 stellten wir mit Cheliax die nächste Fraktion vor und redeten über das Fraktionsprestige: wie man es verdient und was es sowohl für die Welt Golarion im Allgemeinen als auch für euch als Mitglieder der Kundschaftergesellschaft im Speziellen bedeutet. In Teil 3 enthüllten wir die dritte Fraktion innerhalb der Kundschaftergesellschaft bekannt: Osirion, das Land der Pharaonen. In Teil 4 brachten wir die vierte Fraktion: Qadira, ein Königreich an der Grenze zur Wüste, das Tor zum riesigen Kontinent Casmaron und die westlichste Satrapie im Sultanat des Padischahs von Kelesh. In Teil 5 nun heben wir den Vorhang für die letzte Fraktion: Taldor, Golarions dekadentes und im Abschwung befindliches Imperium, dass aber seine Hände nach wie vor fest um die Küsten der Inneren See (Inner Sea) schließt.


Taldor
Ein dekadentes Reich im Abschwung

Die Sonne über dem Reich von Taldor ist untergegangen. Es liegt an uns, sie noch zu unseren Lebzeiten wieder aufgehen zu sehen.
—Baron Jacquo Dalsine


Einst beherrschte das alte Taldor die gesamte nördliche Küste der Binnensee vom güldenen Opara bis hin zur wilden Grenze Varisias. Inzwischen aber ist es auf ein Viertel seines früheren Glanzes geschrumpft. Als sich der Blick Taldors immer mehr nach innen richtete, entschlüpften ihm seine Vassallenstaaten und Kolonien nach und nach ohne jeglichen Kampf. Andoran und Cheliax fielen schon vor Jahrhunderten vom Reich ab und nur wenige Taldoraner hatten den Wunsch oder den Antrieb, in den Krieg zu ziehen, um dem Einhalt zu gebieten. Warum auch seine Zeit mit unwichtigen Bagatellen verschwenden, wenn doch die eigene politische Zerstörung im Rampenlicht der taldoranischen High Society stattfindet?

Es ist all zu leicht, Taldors früheren Ruhm zu vergessen und das ganze Land als Bande narzisstischer Narren abzutun, die mehr Zeit damit verbringen, ihre Perücken zu putzen, als damit, ihre Grenzen zu verteidigen oder die Unruhen in ihren Großstädten zu besänftigen. Die meisten wissen nur wenig davon, dass auf dem ewigen Schlachtfeld von Opparas Fehden ein paar der gefährlichsten Geheimagenten auf der ganzen Welt geschult werden, während der Großteil der verkrusteten Oberschicht Taldors mehr mit der Mode der aktuellen Saison als dem Wohlergehen ihres einstürzenden Reiches beschäftigt ist. Alte Feindschaften zwischen noch älteren Familien haben die Güldene Stadt schon seit hunderten von Jahren mit dem Blut verdeckter Gewalt und Morde getüncht. Aus diesen Fehden sind eine ganze Menge fähiger Abenteurer, die ursprünglich als Söldner oder als Abkömmlinge eines der Adelshäuser in diesem Kochkessel des Blutvergießens verwickelt wurden, als Überlebende hervorgegangen.

Taldoraner sind dekadente Lebemänner, die reichhaltiges Essen lieben und Prachtgewänder und Juwelenschmuck selbst für noch den geringsten Anlass tragen. Für einen Taldoraner bedeutet das Erscheinungsbild einen Ausdruck seiner Macht, einen guten Modegeschmack interpretiert er als einen scharfen Verstand. Ihre Wertschätzung für die Künste geht über Mode und Malerei hinaus und beinhaltet auch die Hexerei, das Duell und die düsteren Strategien der Politik und des Krieges. Der Verstand eines Taldoraners ist eine gefährliche Sache, wenn sein Zorn erregt wird, eine Tatsache, an die der Rest des Inneren Meers in Kürze schmerzhaft erinnert werden wird.


(http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/PZO9504-Portrait_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/PZO9504-Portrait.jpg)


Ziele: Zurück ins Spiel zu kommen

Belanglose Differenzen und uralte Fehden haben Taldor langsam von einem großartigen glänzenden Stein zu einem abgeschliffenen kleinen Kiesel zerrieben. Der Schlüssel, mit dem man den Sinn des Reiches für seine eigentliche Bestimmung wieder herstellen kann, liegt darin, einen Feind ausfindig zu machen, mit dem man Taldors zersplitterte Fraktionen wachrütteln kann, eine Unternehmung zu entdecken, die es wert ist, den vergangenen göttlichen Ruhm der Nation wiederzuentdecken. Die perfekte Medizin für die schwächende Krankheit, die tief in den Knochen Taldors steckt, wäre es daher, die politische Herrschaft in Absalom an sich zu reißen.


Methodik: Der Wolf und der Tiger

Unsere Schwäche muss nun zu unserer Stärke werden: Jahrhunderte belangloser interner Zwistigkeiten haben uns immerhin eine Waffe verschafft; denn sicherlich gibt es niemanden, der die wahre Meisterschaft in der Kunst der Intrige so rechtmäßig für sich beanspruchen kann wie wir Taldoraner!
—Baron Jacquo Dalsine


Taldors Strategie, um die Kontrolle über Absalom an sich zu reißen ist die, seine Feinde gegeneinander zu wenden. Irreführung und psychologische Kriegsführung sind an der Tagesordnung. Taldoranische Aufträge bestehen daraus, alte Feindschaften zwischen Qadira und Osirion neu zu entfachen oder Cheliax und Andor dazu zu treiben, ihren alten Krieg wieder aufleben zu lassen. „Hetz den Wolf auf den Tiger und schon ist des Jägers Arbeit getan.“ so lautet ein altes Taldoranisches Sprichwort und dies ist das Mantra, mit dem Taldors Agenten Chaos rund um das Innere Meer säen.


Schaut in einer Woche wieder vorbei, um mehr über das organisierte Spiel in der Gesellschaft der Kundschafter zu erfahren. Auch solltet ihr nicht vergessen, einen Blick in das Forum der Gesellschaft der Kundschafter (http://paizo.com/paizo/messageboards/paizoPublishing/pathfinder/pathfinderSociety/general) zu werfen, um mehr über die wunderbaren Möglichkeiten zu erfahren, wie ihr dabei helfen könnt, Paizos organisiertes Spiel beim kommenden Gen Con zu starten.

Joshua J. Frost.
Verkaufs- und Marketingleiter Paizo
Nicolas Logue,
Koordinator der Gesellschaft der Kundschafter

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 29.06.2008 | 23:47
Stelldichein mit einem Vorbildcharakter: Harsk

(http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRunelords/Harsk-DwarfIconic_360.jpeg) (http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRunelords/Harsk-DwarfIconic.jpg)

Dienstag, 20. November 2007

Nicht jeder Zwerg ist für den Bergbau geeignet. Als junger Zwerg verbrachte Harsk jede freie Minute unter dem weiten Himmel des südöstlichen Varisia, am liebsten des Nachts, wenn die Sterne schienen und seine hervorragenden Augen ihn zu einem unvergleichlichen Jäger machten. Er hatte nicht das geringste Interesse an der traditionellen Schmiedekunst seiner Familie, hatte aber immerhin soviel Talent geerbt, dass er seine eigene Armbrust herstellen konnte. Diese ist eine schwere, hochgenaue Waffe, die nur wenige überhaupt zu spannen in der Lage sind. Harsk mied die Gesellschaft seiner Angehörigen. Nur wenige Dinge machten ihn glücklicher, als mit seinem Bogen in einem Baumstand zu kauern, dem Wind zu lauschen, der durch die Blätter des Waldes strich und auf die Ankunft von Rotwild oder größeren Beutetieren zu warten.

Dies alles änderte sich vor 20 Jahren, als sein älterer Bruder Sigur, ein ausgezeichneter Hauptmann seines Clans, einen zwergischen Kriegstrupp aus Janderhoff gegen eine kleine Gruppe Riesen führte, die aus dem Geisteswirrgebirge (Mindspin Mountains) herabgestiegen war, um auf Beutezug zu gehen. Aus einer Gefühlsregung heraus bot Sigurd seinem unerfahrenen Verwandten die Gelegenheit an, mitzukommen und sich als Chefscout und zweiter Befehlshaber unter Sigur zu beweisen. Harsk lehnte ab und sah nicht, welche Ehre sein Bruder ihm damit erwies, bis mehrere Tage seit der Abreise des Trupps vergangen waren. Leichtfüßig und schnell reiste er hinterher und holte seinen Bruder auch schnell wieder ein. Aber nicht schnell genug. Sigur hatte die Größe und das Können der Plünderer unterschätzt und führte seinen Kriegstrupp in einen Hinterhalt. Alle wurden bis auf den letzten Zwerg abgeschlachtet.


Mit dem frischen Blut seines Bruders an seinen Händen wurde Harsk wahnsinnig vor Zorn. In dieser Nacht schlich er sich wie ein rachelüsterner Geist durch das Lager der Riesen und tötete mit seiner Armbrust einen Riesen, bevor er wieder in den Wald verschwand, nur um an anderer Stelle wieder aufzutauchen und das nächste Opfer zu fordern. Als der letzte Riese sterbend im Staub lag, nahm Harsk die Axt seines Bruders und verschwand zwischen den Bäumen. Er schwor, auf ewig eine Stimme der Gerechtigkeit in der Wildnis zu sein, immer die Ruhe zu bewahren und die Opfertaten edler Männer zu verhindern, wie sein Bruder einer gewesen war.

Wie viele seines Volkes ist auch Harsk wortkarg und schroff. Damit endet aber auch der Großteil seiner Verbindungen zur Zwergengesellschaft. Er ist ein Einzelgänger, der es vorzieht, seine Zeit in der Wildnis zu verbringen und mit der Natur zu kommunizieren. Dennoch reist er gelegentlich eine Weile mit anderen zusammen, deren Ziele mit seinen eigenen übereinstimmen. Harsk hat kein Interesse an Bier oder Ale, den Getränken, die in den Augen der Menschen so charakteristisch für Zwerge sind. Lieber trinkt er eine Tasse starken Tees nach der anderen, um seine Sinne scharf zu halten. Nie lässt er die Axt seines Bruders aus den Augen, doch trägt er sie nur als ein letztes Mittel im Kampf, da er nur zu gut weiß, dass seine wahren Fähigkeiten darin liegen, aus der Dunkelheit heraus zu jagen und zuzuschlagen.

James Sutter,
Redakteur, Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 1.07.2008 | 09:00
(http://paizo.com/image/content/Logos/PathfinderSocietyLogo_500.jpeg) (http://paizo.com/pathfinderSociety)


Die Geburt eines Kundschafters

Donnerstag, 26. Juni 2008

Mit dem heutigen Beginn der Origins Game Fair (http://www.originsgamefair.com/) wird das Klackern der Würfel geradezu ohrenbetäubend und das Tosen des Spielens steigt in meinem Herzen auf. Hier in Columbus versammeln sich tausende gleichgesinnter Spieler unter einem Banner um ihre Klinge zu zücken, magische Kräfte zu schleudern, den Zorn der Götter heraufzubeschwören und vielleicht den einen oder anderen Taschendiebstahl durchzuziehen.

Und das ist nur der Anfang. In nur wenigen Wochen beginnt bereits die Gen Con und damit die Einweihung der Saison Null des organisierten Spiels in der Gesellschaft der Kundschafter (http://paizo.com/pathfinderSociety). Die Fackeln in der Loge der Kundschafter werden zu brennen beginnen und hunderte Helden, Halunken und Vagabunden werden sich sammeln um ihre epischen Abenteuer zu beginnen. Ihre Legenden könnten das Antlitz Golarions verändern.



Doch zuerst müssen sie aus eurer kühnen Vorstellungskraft geboren werden. Einen Charakter für die Gesellschaft der Kundschafter zu erstellen ist nahezu dasselbe, als wenn ihr das für eure Heimkampagne tut, allerdings mit ein paar kleineren Änderungen. Im folgenden findet ihr eine kleine Vorschau auf den Inhalt des Spielerhandbuch: Die Gesellschaft der Kundschafter ( Pathfinder Society's Player's Guide) für die Saison Null:

Fraktion(faction): Jede Fraktion hat eine einzigartige Geschichte und Kultur, einen eigenen Stil und einzigartige Besonderheiten. Jede hat eine eigene Vorgehensweise im aktuellen Schattenkrieg um die Kontrolle über Absalom, und jede bietet den Kundschaftern in ihren Diensten andere Vorteile. Die Wahl der Fraktion ist daher ebenso wichtig wie die der Charakterklasse und der Rasse. Die Fraktion definiert euren Charakter innerhalb der Kampagne und verknüpft das Schicksal eures Kundschafters mit dem einer bestimmten Nation. Bevor ihr daher eure Fraktion wählt, prüft jede Einzelne genau und wählt dann die für euch Spannendste. Sobald Ihr diese Wahl getroffen habt, kann sie bis zum Ende der Saison Null (also bis zum Ende der nächsten Origins im Juni 2009) nicht mehr geändert werden. Wählt also weise.

Wurdet Ihr in Cheliax geboren und aufgezogen und seid ein treuer Anhänger der Sache des Asmodeus, oder seid ihr ein früherer Sklave des chelischen Systems, der nach Andoran entkam und dient nun eurer neuen Heimat in ihrem Freiheitskampf? Ihr müsst nicht notwendigerweise ein Angehöriger einer Nation sein, um ihrer Fraktion anzugehören (Ihr könnt auch, um ein Beispiel zu nennen, einen ulfenischen Barbar aus den Landen des Linnormkönigs in den Diensten des Taldoranischen Reiches spielen). Die Mehrheit der loyalen Mitglieder einer Fraktion sind wahrscheinlich Patrioten, die mit familiären Verbindungen und zumindest einem gewissen Nationalstolz  in ihrem Heimatland aufwuchsen, aber alles ist möglich.


Rasse und Klasse: Alle Grundklassen und -völker im Spielerhandbuch stehen auch dem organisierten Spiel in der Gesellschaft der Kundschafter offen. Ja, auch Gnome.

Attribute: In der Gesellschaft der Kundschafter werden alle Charaktere auf die gleiche Art und Weise erschaffen. Ihr braucht keine Würfel, um die Werte eures Kundschafters zu generieren. Stattdessen werden diese durch ein Punktesystem ähnlich dem in der Alphaversion des Pathfinder RPG  (http://paizo.com/pathfinderRPG) generiert. Ihr könnt also die Attribute eurer SC so anordnen, dass sie am besten eurer Idee entsprechen, wen euer Charakter darstellt und am besten zu den von euch bevorzugten taktischen Kombinationen passen.

Fertigkeiten: Alle Fertigkeiten im Spielerhandbuch stehen eurem Charakter offen, auch die Fertigkeiten Handwerk und Beruf.

Talente: Mit einer Ausnahme stehen eurem Charakter auch alle Talente des Spielerhandbuchs offen: Innerhalb des organisierten Spiels in der Gesellschaft der Kundschafter gibt es keine Erschaffung von Gegenständen, weswegen auch die entsprechenden Talente nicht zur Auswahl stehen. Anstelle des Talents Schriftrolle anfertigen können Magier der ersten Stufe daher das Talent Zauberfokus wählen.

Zusätzlich haben die Charaktere der Gesellschaft der Kundschafter Zugang zu speziellen Fraktionstalenten (faction feats), die sie enger mit der von ihnen gewählten Nation verbinden und ihnen einzigartige Fähigkeiten bieten, die die Eigenarten der verschiedenen Kulturen unterstreichen.


Gesinnung: Innerhalb des organisierten Spiels der Gesellschaft der Kundschafter ist es nicht erlaubt, einen bösen Charakter zu spielen. Geht nicht über Los, zieht nicht 4000 Euro ein. Gute und neutrale Gesinnungen sind allerdings erlaubt (AUßER NEUTRAL BÖSE! Aber netter Versuch, Kumpel).

Charakterhintergrund, Aussehen und Glaube: Bisher haben wir das regelmechanische Skelett eures Charakters ausgearbeitet. Jetzt wird es Zeit, Fleisch an die Knochen  zu tun. Gebt Eurem Charakter eine Persönlichkeit und ein paar Macken, die ihr im Rollenspiel einsetzen könnt. Macht ihn zu einer echten Person mit eigenen Beweggründen, ausgeprägten physischen und charakterlichen Eigenschaften und einer einzigartigen, interessanten persönlichen Geschichte.

Gegenstände und Ausrüstung: Nachdem ihr alle Schritte durchlaufen habt, ist euer Kundschafter endlich zum Leben erwacht! Er oder sie ist eine komplette Persönlichkeit, der sich einer Fraktion verschrieben hat, mit eigener Volkszugehörigkeit, eigener Klasse, Attributen, Fertigkeiten und Talenten, ganz zu schweigen von seinem oder ihrem reichhaltigen Charakterhintergrund, dem Aussehen und dem persönlichen Überzeugung. Das einzige, was noch fehlt, sind die Kleider. Ganz genau. Im Moment ist euer Charakter vollkommen nackt! Außerdem ist er komplett unbewaffnet und ohne Nahrung.

Jeder Charakter im organisierten Spiel der Gesellschaft der Kundschafter beginnt die Kampagne mit 150 Goldmünzen. Die Rüstungen, Waffen und die Ausrüstung aus Kapitel 7 des Spielerhandbuchs stehen zum Kauf zur Verfügung, außerdem eine ganze Menge an Gegenständen und besonderen Waffen aus Die Welt der Kundschafter(Pathfinder Chronicles Campaign Setting hardcover (http://paizo.com/store/v5748btpy80ic)).
(Tut mir leid, Leute, momentan gibt’s noch keine Feuerwaffen.)

So, ist euer Appetit nun angeregt? Habt Ihr schon Charakterideen? Falls ja, dann schaut doch einfach mal in unserem Forum (http://paizo.com/paizo/messageboards/paizoPublishing/pathfinder/pathfinderSociety/general) vorbei und erzählt uns alles über euren Kundschafter. Ernsthaft, erzählt uns von eurem Charakter. Ich für meinen Teil kann es gar nicht erwarten, diese zu treffen. Wir sehen uns auf der Gen Con. Bringt Ihr die Würfel mit, ich besorge das Mountain Dew (stark koffeinhaltige Limonade – Anm. d. Übersetzers).

Nicolas Logue,
Koordinator der Spielorganisation

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 3.07.2008 | 23:41
(http://paizo.com/image/product/catalog/PZO/PZO9401_180.jpeg) (http://paizo.com/store/v5748btpy81x7)



Charakterzüge

Montag, 23. Juni 2008

Im ersten Begleitbuch für den Kundschafter (Pathfinder Companion (http://paizo.com/pathfinder/pathfinderCompanion)), dem Spielerhandbuch (Player's Guide (http://paizo.com/store/v5748btpy81x7)) zum Abenteuerpfad „Die Zweite Dunkelheit“ führen wir einen neuen Regelmechanismus ein, mittels dessen ihr den Hintergrund und die Geschichte eures Charakters als Ganzes in die Spielwelt einbinden könnt. Dabei handelt es sich um die sogenannten Charakterzüge (Character Traits). Wir haben dieses Konzept bereits im Spielerhandbuch: Der Fluch des Purpurthrones“ vorgestellt. Dort gibt der gewählte Charakterzug dem Spielercharakter nicht nur einen kleinen Bonus, sondern bindet ihn auch von Anfang an in die Handlung der Kampagne ein. Beginnend mit den Begleitbüchern für den Kundschafter (Pathfinder Companions), werden wir das System so ausbauen, dass man es nicht nur für die Abenteuerpfade, sondern auch für jede andere Kampagne verwenden kann.

In seinem Kern ist ein Charakterzug ungefähr so mächtig wie ein halbes Talent. Tatsächlich haben wir zwischenzeitlich darüber nachgedacht, sie „Halbtalente“ zu nennen, haben die Idee aber aufgegeben, als uns klar wurde, dass dies ein eigentlich nicht existierendes Punktesystem andeuten würde (es gibt ja zum Beispiel auch kein „Doppeltalent“). Am Anfang jeder Kampagne kann man zwei Charakterzüge für den eigenen Charakter auswählen, wodurch man also effektiv ein Bonustalent erwirbt, das man aus zwei verschiedenen Kategorien von Optionen ausgewählt. Doch ist ein Charakterzug nicht einfach nur eine andere Art von Macht, mit der man den eigenen Charakter ausstatten kann; vielmehr ist es eine Möglichkeit, einen in die Welt Golarion passenden Hintergrund in Zahlen auszudrücken (und dadurch die Anlage des Hintergrunds zu ermutigen). Man könnte Charakterzüge als „Handlungskeime“ für den eigenen Hintergrund betrachten. Wenn man zwei Charakterzüge auswählt, hat man damit eine Inspiration, mit der man die Persönlichkeit und Geschichte seines Charakters ausbauen kann. Wenn man bereits einen Hintergrund im Kopf oder sogar schon niedergeschrieben hat, kann man die Auswahl der Charakterzüge als eine Möglichkeit ansehen, diesen Hintergrund in Zahlen auszudrücken, ähnlich wie die Wahl von Rasse, Klasse und Attributswerten die Stärken und Schwächen eines Charakters in Zahlenwerte umsetzen.

Zu Beginn wird es 40 verschiedene Grundzüge geben, aus denen man auswählen kann (jeweils zehn in den Kategorien Kampf, Glaube, Magie und Gesellschaft). Außerdem wird es sechs speziell auf den Abenteuerpfad „Die Zweite Dunkelheit“ abgestimmte Charakterzüge geben (diese ähneln den Charakterzügen, die wir zu Beginn von „Der Fluch des Purpurthrones“ vorgestellt haben), aber das wird sicher nicht das Ende sein. Unser Ziel ist es, auch in zukünftigen „Begleitbüchern für den Kundschafter“ neue Charakterzüge vorzustellen, die auf der Rasse, der Heimat und der Religion eures Charakters aufbauen. Und irgendwann sollte der Pool aus auswählbaren Charakterzügen so ziemlich jeden Charakterhintergrund abdecken können, den man sich nur wünschen kann.

Eine letzte Sache noch: Charakterzüge sind für Spielercharaktere gedacht. Möchte ein Spielleiter diese Züge auch seinen NSC zugestehen, müssen diese sie mit dem Talent „Zusätzliche Charakterzüge“ (Additional Traits) erst kaufen. Spielercharaktere sind etwas Besonderes. Sie sind immerhin die Stars des Spiels und wenn sie so einen Vorteil gegenüber den NSC der Welt haben, macht das schon irgendwie Sinn. Die vorgefertigten Charaktere, die wir im Kundschafter (Pathfinder) und den Modulen präsentieren, werden aber keine Vorauswahl an Charakterzügen besitzen. Das überlassen wir euch, falls ihr einen dieser Charaktere als Spielercharakter einsetzen wollt.

James Jacobs,
Chefredakteur Kundschafter (Pathfinder)

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 5.07.2008 | 12:46
Ein Blick ins Herz der Bestie


(http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO1111-CharOpener_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO1111-CharOpener.jpg)(http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO1111-HistoryTimeline_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO1111-HistoryTimeline.jpg)(http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO1111-MwangiExpanse_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO1111-MwangiExpanse.jpg)



Freitag, 13. Juni 2008

Das Buch „Die Welt der Kundschafter“ (Pathfinder Campaign Setting (http://paizo.com/store/v5748btpy80ic)) steht kurz vor der Veröffentlichung und hier ist die Vorfreude   schon fast zu riechen (riecht übrigens wie Pfannkuchen). Die hektische Aktivität in unseren Büros zu sehen und selbst ein Teil davon zu sein macht jedenfalls einen Riesenspaß. Erlaubt mir, auch eure Vorfreude zu schüren, indem ich euch ein paar Beispiele für das fantastische Artwork präsentiere, die in dieser Bestie von einem Buch enthalten sein wird. Viel Spaß!

Jacob Burgess,
Koordinator für den Online-Shop

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 7.07.2008 | 22:12
(http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9010-ShoantiVsOgre_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9010-ShoantiVsOgre.jpg)(http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9010-RedRender_120.jpeg) (http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9010-RedRender.jpg)(http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9010-EmberstormEscape_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9010-EmberstormEscape.jpg)


Im Schlackland

Freitag, 04.April 2008

In Kundschafter 10: Eine Geschichte der Asche (Pathfinder #10: "A History of Ashes" (http://paizo.com/store/v5748btpy80i6)) verlassen die Spieler Korvosa zum ersten Mal und machen sich in die Wildnis Varisias auf. Werft mal einen Blick auf die Monster, Feinde und anderen Begegnungen, denen ihr euch gegenübersehen werdet, wenn Ihr die Wildnis des legendenumwobenen Schlacklands (Cinderlands) bereist.

Joshua J. Frost,
Verkaufs- und Marketingleiter

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 10.07.2008 | 23:02
Heute gibt’s gleich zwei Blogeinträge zum selben Thema, dem Curse of the Crimson Throne Item Pack.

(http://paizo.com/image/content/ItemPacks/crimson_cards_2_500_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/ItemPacks/crimson_cards_2_500_500.jpeg)(http://paizo.com/image/content/ItemPacks/crimson_cards_3_500_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/ItemPacks/crimson_cards_3_500_500.jpeg)



Plattenpanzer für Sie und Ihn

Donnerstag, 15. Mai 2008

Naja, stimmt zwar nicht ganz, aber zumindest die liebliche Rüstung, die von den Grauen Jungfern (Grey Maidens) Königin Illeosas in der Kampagne „Der Fluch des Purpurthrons“ (Curse of the Crimson Throne) und damit auch im Set „Gegenstandskarten : Der Fluch des Purpurthrons“ (Curse of the Crimson Throne Item Card Deck (http://paizo.com/store/v5748btpy80hv)) getragen werden, sind nur für Frauen gedacht. Aber macht bloß keinen Fehler: Egal, wie gut ihre Rüstungen aussehen, ihr WOLLT euch nicht mit ihnen einlassen.

Noch auffälliger stampfen nur die Höllenritter (Hellknights) vom Orden des Nagels (Order of the Nail) in ihrer weniger modischen, dafür aber umso stärker einschüchternden Kleidung durch Korvosa und Umgebung. Wie es sich für eine Organisation mit dem Wort „Hölle“ im Namen geziemt, ist die Kleidung der Höllenritter darauf ausgerichtet, Unsicherheit und Angst bei denen hervorzurufen, die ihnen begegnen oder gar entgegenstehen. Anders als die Grauen Jungfern aber steht die Mitgliedschaft bei den Höllenrittern Menschen beider Geschlechter offen.


Die Karten Korvosas

Donnerstag, 22. Mai 2008

Einer der Höhepunkte bei der Arbeit in einer Spielefirma, deren Produktlinien so eng miteinander verbunden sind, wie das bei Paizo der Fall ist, ist es, wenn man eine Idee, die man in einem Produkt vorgestellt hat, plötzlich in einem anderen Produkt wieder auftauchen sieht. Tatsächlich ist es ungeheuer befriedigend, Merkmale der Stadt Korvosa in unserem Kernprodukt auftauchen zu sehen, die ich erschaffen habe, obwohl James Jacobs die Stadt, die ich so sorgfältig und liebevoll im “Handbuch: Korvosa“(Guide to Korvosa (http://paizo.com/store/v5748btpy81xy)) aufgebaut habe, gerade systematisch zerstört. Auf ähnliche Weise kommen auch zwei der exzellenten Karten aus den “Gegenstandskarten: Der Fluch des Purpurthrons“(Curse of the Crimson Throne Item Card Set (http://paizo.com/store/v5748btpy80hv)) direkt aus dem Handbuch: Korvosa.

(http://paizo.com/image/content/ItemPacks/PZO5008-Coin_120.jpeg) (http://paizo.com/image/content/ItemPacks/PZO5008-Coin_500.jpeg)

Die erste ist die Münzkarte. Diese Karte zeigt ein Goldsegel (Gold Sail), wie sie in den Goldenen Kammern Abadars (Golden Vaults of Abadar) geprägt werden. Natürlich ist die Münze aber generisch genug, damit ihr sie als Währung jeder Regierungseinheit, die eigene Münzen produziert, benutzen könnt.

(http://paizo.com/image/content/ItemPacks/PZO5008-Badge_120.jpeg) (http://paizo.com/image/content/ItemPacks/PZO5008-Badge_500.jpeg)

Die andere Karte zeigt das Abzeichen der Korvosanischen Garde, des Hauptarms der bewaffneten Kräfte Korvosas. Wie bei der Münzkarte auch ist aber auch hier das Symbol generisch genug, um euch seinen Einsatz überall dort zu erlauben, wo ihr es gerne möchtet.

Schaut euch diese und auch die anderen 52 wunderbaren Karten in dem bald erscheinenden Set “Gegenstandskarten: Der Fluch des Purpurthrons“ an, das am 11. Juni veröffentlicht werden wird.

Mike McArtor, Editor

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 12.07.2008 | 14:59
Kleine Vorschau auf das Artwork im Kundschafter 11

(http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9011-OrcsAtTheGates_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9011-OrcsAtTheGates.jpg)(http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9011-GhostAndThroneOfBones_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9011-GhostAndThroneOfBones.jpg)



Freitag, 23. Mai 2008

„Die Skelette von Narbenwall“ ( "Skeletons of Scarwall" (http://paizo.com/store/v5748btpy80i7)), so der Name von Kundschafter #5 (Pathfinder #5),dem fünften spannenden Kapitel im Abenteuerpfad “Der Fluch des Purpurthrones“ (Curse of the Crimson Throne). Hier eine kleine Vorschau auf die tollen Artworks, die ihr dort finden werdet, wenn es im nächsten Monat erscheint.

Mike McArtor, Editor

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 13.07.2008 | 19:49
Kunst!

(http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/PZO9513-PactHallRitual_360.jpeg) (http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/PZO9513-PactHallRitual.jpg)


Mittwoch, 28. Mai 2008

Wir arbeiten gerade alle wie verrückt daran, dass ihr die wunderbaren Produkte, die ihr inzwischen von uns erwartet, auch bekommt. Und wo wir gerade dabei sind, habe ich hier ein hübsches Bild von Seoni, unserer Lieblingshexenmeisterin aus dem Pathfinder-Modul LB1: Der Turm des letzten Barons (LB1: Tower of the Last Baron (http://paizo.com/store/v5748btpy80hx)). Viel Spaß! :D

Mike McArtor,
Editor

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 14.07.2008 | 21:53
So langsam gehts auf den nächsten Abenteuerpfad zu, was sich auch im ein oder anderen Blogeintrag wiederspiegelt:

Ein ganz normaler Tag in Rätselhafen

(http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9013-Riddleport_360.jpeg) (http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9013-Riddleport.jpg)


Montag, 30. Juni 2008

Das Leben in Rätselhafen (Riddleport) kann ganz schön hart sein, wie ihr in dem Bild oben sehen könnt. Vielleicht ist es ja ein ganz netter, milder Sommertag, der perfekte Tag um etwas Beute zu schmuggeln. Man hat euch gesagt, dass die Gendarmen des Overlords alle bestochen wurden und die Konkurrenten eures Bosses haben andere Probleme, die sie in andere Richtungen blicken lassen. Den jüngsten Fang eines dickbauchigen Handelsschiffs aus Magnimar zum örtlichen Hehler zu transportieren sollte also ein einfacher Job sein. Aber wenn es einen Fehler gibt, den ein gebürtiger Rätselhafener machen kann, dann ist es der, nicht auf der Hut zu sein. Die örtliche Fauna (z.B. Riffklauen (Reefclaws), Sumpfbarrakudas, Haie oder auch der hier abgebildete reizbare Bunyip) kann eine noch größere Gefahr für die Einwohner der Stadt darstellen als ihre etwas gewöhnlicheren Schläger und Diebe.

Die Zweite Dunkelheit (Second Darkness), der dritte Abenteuerpfad im Kundschafter, ist als eine wesentlich globalere Kampagne angelegt als seine beiden Vorgänger. Er beginnt aber nach wie vor in Varisia, in der gefährlichen, aufregenden Stadt Rätselhafen. Der erste Band enthält einen Reiseführer durch die Stadt der Zeichen, der mit Abenteuerhinweisen und versteckten Geheimnissen gespickt ist, die die Spielercharaktere entdecken können. Sie können Geschäfte besuchen, ausrauben oder gar besitzen und an exotischen Glücksspielen teilnehmen. Und natürlich gibt es auch eine Menge gefährlicher Monster und Gelegenheiten. Denkt einfach immer an das eine: Rätselhafen ist gerade dann am gefährlichsten, wenn es ruhig zu sein scheint. Ach ja und gebt den hiesigen Tieren nichts zu fressen.


James Jacobs,
 Chefredakteur Kundschafter

Übersetzung; Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 15.07.2008 | 23:46
(http://paizo.com/image/product/catalog/PZO/PZO1110B_180.jpeg) (http://paizo.com/pathfinderRPG)


Vorschau auf die Betaversion des Pathfinder RPG, Teil 1

Freitag, 11. Juli 2008

Die für den öffentlichen Spieltest gedachte Betaversion des Pathfinder RPG (http://paizo.com/pathfinderRPG) ist inzwischen in Druck gegangen und wird von uns Mitte August veröffentlicht werden. Als kleine Vorschau werden wir euch einige der Änderungen vorstellen, die seit Erreichen des Alpha-Phase durchgeführt wurden, und außerdem einen Blick auf völlig neue Inhalte werfen. Diesmal gibt es das riesige Inhaltsverzeichnis zu sehen, woran anschließend euch schon ein paar der kommenden Vorschau-Artikel vorgestellt werden.

In den nächsten Wochen werden wir einen Blick auf einige der Veränderungen werfen, die seit der Veröffentlichung der Alpha-Version 3 gemacht wurden; z.B. auf die überarbeiteten Magieschulen (dort werdet ihr ab sofort  Bonuszauber wählen können), auf die Änderungen an den meisten Kampftalenten (Combat Feats), die nun zu normalen Talenten werden (und von denen manche, wie z.B. Ausweichen (Dodge) sogar aufgewertet werden); auf die Modifikationen am Barden und Waldläufer, auf die vereinfachten Deckungsregeln wie auch eine Schar anderer Änderungen (viele davon durch unsere Spieltester angestoßen). Wir werden außerdem einen Blick auf einige neue Regeln werfen, die in der Betaversion zum ersten Mal veröffentlicht werden, wie z.B. die überarbeiteten Richtlinien zum Bau von Fallen (Stichwort: HG 19 Meteorschwarm-Falle), ein neues System zum Erstellen von Begegnungen und Berge von Ausrüstungs- und magischen Gegenständen und Zaubern.

Ihr werdet die Betaversion hier auf paizo.com als kostenlose PDF oder als 408-seitiges, vollfarbiges Softcover erhalten können. Das Buch wird zur GenCon zum Verkauf bereit stehen und sowohl hier auf paizo.com als auch in eurem örtlichen Spielladen erhältlich sein. Ab nächste Woche könnt ihr dann einen Blick auf einige der Änderungen werfen, die ihr in der Betaversion finden werdet.

Jason Bulmahn, Chefdesigner PFRPG

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 23.07.2008 | 20:03
[Hier Namen der Fraktion einsetzen] über alles!

Dienstag, 8. Juli 2008

Anstatt meine Zeit damit zu verbringen, euch im heutigen Blogeintrag mit Worten ins Staunen zu versetzen, hab ich mir gedacht, dass wir vielleicht einfach direkt zu den brandneuen Symbolen rüber blenden sollten, die Paizos Art Director Sarah Robinson für die Fraktionen der Kundschaftergesellschaft entworfen hat. Ihr werdet Sarah vielleicht nicht mit Namen kennen, aber ganz bestimmt kennt ihr ihre Arbeit, da sie der Kopf ist, der hinter dem Design des Layouts der Bände der Pathfinder-Abenteuerpfade steckt, die jeden Monat in eurem Briefkasten landen. Sarah hat fünf wunderbare bildliche Repräsentationen der fünf Fraktionen erstellt, die auf ihren Nationalflaggen basieren (die bald in Die Welt der Kundschafter (Pathfinder Chronicles Campaign Setting hardcover. (http://paizo.com/store/v5748btpy80ic)) erscheinen werden).


(http://paizo.com/image/content/PathfinderSociety/Andoran_med.jpg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderSociety/Andoran_big.jpg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderSociety/Cheliax_med.jpg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderSociety/Cheliax_big.jpg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderSociety/Osirion_med.jpg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderSociety/Osirion_big.jpg)
(http://paizo.com/image/content/PathfinderSociety/Qadira_med.jpg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderSociety/Qadira_big.jpg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderSociety/Taldor_med.jpg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderSociety/Taldor_big.jpg)

Sobald auf der Webseite der Kundschaftergesellschaft (Pathfinder Society (http://paizo.com/pathfinderSociety)) alle Funktionen implementiert sind, wird eure Fraktionswahl durch eines der oben gezeigten Symbole repräsentiert und in den Paizo-Foren direkt neben eurem Namen angezeigt werden. Ihr könnt eure Fraktionswahl sogar mit noch größerem Stolz verkünden, sobald wir in nächster Zukunft unsere Produktreihe mit fraktionsspezifischen T-Shirts gestartet haben. Außerdem sollten auf der Stelle Gerüchte in Umlauf gebracht werden, dass ihr am Spieltisch einen kleinen Bonus erhalten werdet, wenn ihr bei einem offiziellen Event der Kundschaftergesellschaft euer Fraktionsshirt tragt.

Joshua J. Frost,
Marketingdirektor Paizo

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 25.07.2008 | 00:01
Mike im Gespräch über die Regionalbände

Montag, 26. November 2007

Kürzlich habe ich einen Forenthread (http://paizo.com/paizo/messageboards/paizoPublishing/gameMastery/general/helpUsGiveYouWhatYouWant) eröffnet und dort um Fragen gebeten, die wir vielleicht hier im Blog beantworten könnten. Und jetzt hat Sutter mich dazu angehalten, tatsächlich mal eine dieser Fragen zu beantworten. Mach ich doch glatt:
Unser Forenmitglied Dungeon Grrrl fragt: „Wenn ihr euch dazu entscheidet, eine Region zu entwickeln, wie geht ihr dann dabei vor? Wird dabei im Vorfeld ein Grundkonzept erstellt oder wird die Endversion in einem Rutsch erstellt? Gibt es einen Entwicklungsprozess, der einsetzt, sobald der Autor ihn konzipiert hat? Habt ihr große Versammlungen, in denen die Leute Ideen in den Raum werfen?“

Beantworten wir die Fragen eine nach der anderen.


Wenn ihr euch dazu entscheidet, eine Region zu entwickeln, wie geht ihr dann dabei vor?

Als erstes entscheiden wir, welche Region oder welches Gebiet wir entwickeln wollen. Dabei sind die Bedürfnisse unserer Abenteuer, ob nun die der Abenteuerpfade im Kundschafter(Pathfinder) oder die Einzelabenteuer, der Mittelpunkt unserer Überlegungen. Unser Handbuch: Korvosa (Guide to Korvosa (http://paizo.com/store/downloads/pathfinderChronicles/v5748btpy7zdc)) zum Beispiel beschreibt die Stadt, in der der Abenteuerpfad Der Fluch des Purpurthrones (Curse of the Crimson Throne) abläuft. Das Handbuch: Das Finstermondtal (Guide to Darkmoon Vale (http://paizo.com/store/games/roleplayingGames/p/pathfinder/pathfinderChronicles/v5748btpy80ib)) hingegen beschäftigt sich mit der Region, in der wir die GameMastery Abenteuer D0: Falkengrunds letzte Hoffnung (D0: Hollow's Last Hope (http://paizo.com/store/paizoExclusives/v5748btpy82r0)), D1: Die Krone des Koboldkönigs (D1: Crown of the Kobold King (http://paizo.com/store/downloads/pathfinderModules/v5748btpy7yqz)), E1: Der Karneval der Tränen (E1: Carnival of Tears (http://paizo.com/store/downloads/pathfinderModules/v5748btpy7x86)) sowie die LB-Reihe angesiedelt haben.

Sobald wir festgelegt haben, welchen Bereich das Buch abdecken soll, müssen wir natürlich jemanden finden, der es auch schreibt. Im Falle von Korvosa führte das dazu, dass James Jacobs zu mir herüberkam und fragte: „Willst Du das Korvosa Handbuch schreiben?“ Ihr könnt euch meine Antwort natürlich denken. Im Falle das Finstermondtales fragte Erik mich dasselbe (und bekam dieselbe Antwort).

Zu diesem Zeitpunkt wissen wir also, wo das Buch angesiedelt sein soll und haben außerdem einen Autor. Der dritte Schritt ist es dann, zu überlegen, was wir alles im Buch haben wollen ( NSC, Örtlichkeiten, Monster und Ereignisse).

Danach muss der Autor nur noch ranklotzen und etwa 50.000 Worte schreiben.


Wird zunächst eine Grundlagenhandbuch verfasst oder wird die Endversion direkt am Stück geschrieben?

Die endgültge Version ist fast komplett am Stück geschrieben worden. Wir haben eine Art Bibel, ein Basishandbuch, für die Welt Golarion, zu dem wir alle Zugang haben und aus dem Teile in den Gazetteer: Die Chroniken der Kundschafter (Pathfinder Chronicles Gazetteer (http://paizo.com/store/downloads/pathfinderChronicles/v5748btpy7zda)) eingehen werden, was uns natürlich dabei hilft, die Konsistenz der Welt zu waren, ansonsten aber wird die Endfassung eines Handbuchs zur Bibel für die Region, die darin beschrieben wird.


Gibt es noch einen Entwicklungsprozess, nachdem die Autoren zu schreiben begonnen haben?

Ja. Nachdem ich das Korvosa-Handbuch fertiggestellt hatte, las James (Jacobs, d. Übers.) es sich durch, um die Dinge zu finden, die ich hinzuzufügen vergessen hatte oder von denen ich nichts wusste, die er aber für den Abenteuerpfad benötigte. Ich habe innerhalb einer Woche diese Dinge hinzugefügt und dann die Version 1.2 abgeliefert, die im Moment von Jeremy Walker editiert wird. Es gibt nur 4 Seiten mit Regelmaterial im Handbuch: Korvosa, weswegen dieser Entwicklungsdurchgang wohl vor allem ein Lektoratsdurchgang sein wird, in dem auch die Konsistenz der Informationen überprüft wird.


Macht ihr Großversammlungen, auf denen ihr mit Ideen um euch werft?

Ja.Wir beginnen mit einem Brainstorming. Für das Handbuch: Korvosa nahmen James Jacobs, Wes Schneider und ich an dem Brainstorming teil, und per Email trugen auch Nick Logue, Richard Pett und Tito Leati ein paar wunderbare Ideen bei. Für das Handbuch: Das Finstermondtal bestand die Brainstorm-Gruppe aus der kompletten R&D-Abteilung sowie Josh Frost und Jeff Alvarez.

Das Team setzt sich hin und entscheidet darüber, welche Arten von NSC, Monstern und Örtlichkeiten in dem jeweiligen Buch auftreten sollen. Zu diesem Zeitpunkt werden noch keine direkten Details festgelegt, stattdessen versuchen wir die Hauptaspekte des Buchs abzustimmen. Die Details werden größtenteils dem jeweiligen Autor überlassen.

Ich hoffe, das gibt euch einen Einblick hinter die Kulissen von Paizo. Ihr könnt im Forum gerne weitere Fragen an mich und den Rest der R&D-Bande stellen.


Und Danke fürs Lesen!

Mike McArtor,
stellvertretender Redakteur, GameMastery

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 26.07.2008 | 23:24
(http://paizo.com/image/content/SecondDarkness/PZO9013-GoldenGoblinStatue_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/SecondDarkness/PZO9013-GoldenGoblinStatue.jpg)



Glücksspiel im Goldenen Goblin

Montag, 14. Juli 2008

“Der Schatten im Himmel“ ("Shadow in the Sky" (http://paizo.com/pathfinder/v5748btpy80i9)) beginnt mit einem großen Glücksspielturnier in einer Spielhalle in Rätselhafen (Riddleport) mit dem Namen „Der Goldene Goblin“. Die Spielercharaktere können sich während dieser Eröffnungsszene die Zeit nehmen, aufeinanderzutreffen, einige der wichtigsten NSC’s dieses Abenteuers kennenzulernen und vielleicht auch ein bisschen Geld zu machen. Natürlich wäre ein solches Turnier nicht komplett, wenn es nicht auch einige komische lokale Spiele gäbe – und in Kundschafter #13 (Pathfinder #13) geben wir euch vier neue Spiele, mit denen ihr eure Spieler von ihrem Geld trennen könnt! Eines dieser Spiele, ein Würfelspiel namens „Grenzstein“ (Anm. des Übersetzers: bounder - sehr frei übersetzt, aber mir fiel nichts Griffigeres und Passendes ein) wird im Folgenden auszugsweise beschrieben.

“Grenzstein“
“Grenzstein, Grenzstein, Grenzstein! Kein Verdoppeln, kein Verdoppeln!“

Was man dazu benötigt: 3w6 für den Austeiler und 2w20 für jeden Spieler, dazu Münzen, um die Wetteinsätze nachzustellen.

So wird es gespielt: „Grenzstein“ ist ein in einer Hinsicht einzigartiges Glücksspiel: sowohl die Spieler als auch der Austeiler benutzen Würfel. Der Austeiler spielt mit drei sechsseitigen Würfeln, die Spieler mit je zwei zwanzigseitigen Würfeln. Zu Beginn macht jeder Spieler einen Einsatz (Minimum: 1 Silbermünze). Jeder Spieler würfelt mit einem w20 und setzt so seinen „Punkt“. Nachdem alle Spieler ihre Punkte ausgewürfelt haben, darf jeder Spieler seinen Einsatz nach Belieben verdoppeln.

Danach würfelt der Austeiler mit 3w6. Jeder Spieler, dessen Punkt mit dem Wurf des Austeilers übereinstimmt, verliert seinen Einsatz.

Danach würfelt jeder Spieler mit seinem zweiten w20. Sind die beiden Augenzahlen eines Spielers auf beiden Seiten des Wurfergebnisses des Austeilers – ein Wurf also höher und einer niedriger als die Augenzahl des Austeilers – dann „grenzt“ er den Spielleiter damit ein und gewinnt einen Betrag in Höhe seines Einsatzes. Ansonsten verliert er seinen Einsatz.

Würfelt ein Spieler eine 1 und eine 20 (oder eine 20 und eine 1) dann gewinnt er den doppelten Einsatz.

Wettchancen: Der Hausvorteil in diesem Spiel beträgt ohne Verdoppelung 18 %. Ein Spieler wird also im Schnitt mit der Zeit etwa 14/17 seines Einsatzes zurückerhalten (Anm. d. Ü.: im Original steht hier 7/17, das würde aber einen Hausvorteil von > 50% ergeben; gemeint ist wohl, dass man in etwa 7 von 17 Spielen gewinnt, dann stimmts auch mit dem Hausvorteil – nachgerechnet vom Übersetzer auf Anmerkung des Lektors :) ). Die Randzahlen als „Punkt“ (1, 2, 19 und 20) erhöhen die Gewinnchance auf 47.5 %, hier ist das Verdoppeln also im Vergleich vernünftiger (aber immer noch nicht vernünftig).

James Jacobs,
Chefredakteur Kundschafter (Pathfinder)

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 30.07.2008 | 09:43
Kleine News vorweg: Paizo überspringt bei den Downloads der Pathfinder RPG Alpha die 25.000-Marke (http://paizo.com/paizo/news/v5748eaic9lbf)

KARZOUG FHTAGN!

(http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRunelords/B1_Hound_360.jpeg) (http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRunelords/B1_Hound.jpg)

Freitag, 30. November 2007

Ich habe schon früher meine Vorliebe für H.P. Lovecraft und seinen Mythos über die wahnsinnigen, heimtückischen Großen Alten erwähnt. Beginnend mit Kundschafter 4 (Pathfinder #4 (http://paizo.com/store/v5748btpy80hm)) wird Golarion aber den ersten echten Eindruck vom Cthulhu-Mythos erhalten; im Folgenden abgebildet seht ihr einen Hund von Tindalos, eines der neuen Monster im Bestiarium dieser Ausgabe.


Diese seltsamen zeitreisenden und seelenfressenden Monstrositäten wurden 1929 von Frank Belknap Long in seiner Kurzgeschichte „Die Hunde von Tindalos“ erfunden, sollten aber denjenigen, die das Call of Cthulhu RPG kennen, durchaus vertraut sein. CoC wird von Chaosium herausgegeben (und ist selbst eines der ältesten Rollenspiele, das durchweg in Druck war). Schaut einfach mal  auf chaosium.com (http://www.chaosium.com/) vorbei. (Anm. des Lektorats: In Deutschland bei Pegasus (http://www.pegasus.de/cthulhu.html)) Jeder Spieler mit nur ein bißchen Selbstachtung, der mehr über die Hunde von Tindalos erfahren will (oder über andere kosmischen Schrecken aller Geschmacksrichtungen) sollte in jedem Falle einen Blick auf die riesige Liste an Büchern und Abenteuern (http://paizo.com/store/brand/callOfCthulhu/roleplayingGames) werfen, die für Call of Ctulhu produziert wurden. Die tatsächlichen Spielstatistiken der Hunde, wie sie hier erscheinen, sind natürlich ziemlich anders als die aus der Call of Cthulhu-Version, aber die Atmosphäre ist unabhängig von Regeln.

Wir werden im weiteren Verlauf des „Erwachens der Runenfürsten (Rise of the Runelords)“ ein weiteres Mal zu Lovecraft zurückkehren, wenn wir im Kundschafter 6 (Pathfinder #6 (http://paizo.com/store/v5748btpy7xpw)) einen Blick auf das Reich Leng und das unbekannte Kadath erhaschen. Hier und Da werden auch andere Namen fallen. Erwartet aber nicht, dass Golarion komplett in die Klauen der Großen Alten fallen wird. Jedesmal, wenn der Mythos sein häßliches Haupt erhebt (oder seine Tentakeln, seine Zunge oder Farbe, was auch immer im Falle des jeweiligen Monsters als „Kopf“ durchgehen mag), muss dies durch die Story und die Bedürfnisse des Abenteuers gerechtfertigt sein. Außerdem muss das jeweilige Element etwas sein, was sich innerhalb unseres Genre, der „Sword&Sorcery“, nicht vollkommen fehl am Platze anfühlt. Auch darf es nicht mit unserer Erde verbunden sein. Cthulhu selbst zum Beispiel hängt ziemlich in Ry'leh fest, ein Ort am Grund des Pazifiks (47° 9' südlicher Breite und 126° 43' westlicher Länge für diejenigen unter euch, die ein Boot und einen dringenden Todeswunsch besitzen). Es macht also überhaupt keinen Sinn, ihn in Golarion auftauchen zu lassen, und ihr braucht gar nicht darauf zu warten, dass er in nächster Zeit seine wabernde Visage ins Bild schiebt. Dinge allerdings, die durch die Dimensionen reisen (wie die Hunde von Tindalos), aus den weit entfernten Ecken des Universums stammen (die sind von Golarion genauso weit weg wie von der Erde, ehrlich) oder aus ganz anderen Reichen stammen (beziehungsweise im Falle von Leng oder Kadath andere Reiche sind) sind aber völlig in Ordnung



Tekeli-li! Tekeli-li!

James Jacobs,
Chefredakteur Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 31.07.2008 | 16:46
Zehn weitere Gottheiten

(http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO1111-Religion_360.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO1111-Religion.jpg)

Mittwoch, 02. Juli 2008

Neben den 20 Hauptgöttern gibt es noch weitere Gottheiten, die nicht so allgegenwärtig sind, dass ihre Namen und Kulte überall in Avistan oder Garund gefunden werden können. Manchmal liegt das einfach daran, dass ihre Anhänger es unterlassen, aktiv neue Mitglieder für ihren Glauben zu suchen, in anderen Fällen ist es sogar die Gottheit selbst, die von einem Wachstum abrät. Im Fall von Aroden zerfiel eine einst mächtige Religion zu einem Schatten einstigen Ruhmes, als der Gott selbst starb.

Über diese zehn hinaus gibt es noch weitere Götter, die aber für gewöhnlich auf spezielle Völker oder Regionen fokussiert sind und bisher nicht über ihre recht eng gesetzten Grenzen expandiert sind, um Kontakt zu anderen Reichen oder Gläubigen aufzunehmen. Die zehn anderen, in „Die Welt der Kundschafter“ (Pathfinder Campaign Setting) beschriebenen Götter werden im Folgenden aufgeführt, und einige werden hier zum allerersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt!


Achaekek (Er, der im Blute wandelt): Gottheit der Roten Gottesanbeterinnen und der Assassine.

Aroden (Der Letzte Azlant): Gott der menschlichen Kultur, der Erfindungen und der Geschichte

Besmara (Die Piratenkönigin): Göttin der Piraterie, des Zanks und der Seemonster

Droskar (der Schwarze Schmied): Gott der Arbeit, der Sklaverei und des Betrugs

Ghlaunder (der Hauchzarte König): Gott der Parasiten, der Infektion und der Stagnation

Groetus (Gott der Endzeit): Gott der verlassenen Orte, der Ruinen und des Vergessens.

Kurgess (der Starke Mann): Gott des Wettstreits, des Sports und der Selbstaufopferung

Milani(die Immerblühende): Göttin der Hoffnung, der Hingabe und der Aufstände

Sivana (der Siebte Schleier): Göttin der Illusion, der Reflexion und der Geheimnisse

Zyphus (der Grimmige Erntemann): Gott des zufälligen Todes, der Friedhöfe und der Tragödie


James Jacobs,
Chefredakteur Kundschafter

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 3.08.2008 | 14:10
Ein älterer Beitrag zu einem für unser Spiel nicht ganz unwichtiges Thema :)

Die Drachen Golarions

(http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRunelords/Dragon-Red_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRunelords/Dragon-Red.jpg)

Montag, 03. Dezember 2007

Im Kundschafter 4 (Pathfinder #4 (http://paizo.com/store/v5748btpy80hm)) kommen wir endlich dazu, über die Drachen unserer Welt zu sprechen. Wir wussten von Anfang an, dass das Abenteuer dieser Ausgabe den ersten offiziellen Kampf gegen einen Drachen im Kundschafter enthalten würde (der übrigens von Wayne Reynolds auf dem alternativen Titelbild des Kundschafter 1 (Pathfinder #1 (http://paizo.com/store/v5748btpy7zf2)) verewigt wurde), wollten es aber dabei nicht bewenden lassen. Drachen sind ein Teil des Namens dieses Spiels und wir wollten sicherstellen, dass unsere Drachen ein so ausgeprägtes Aussehen hätten, dass sie auf der einen Seite anders wirkten, dennoch aber immer noch wie Drachen aussahen. Das bedeutete Hörner, scharfe Zähne, lange Hälse, Flügel, das ganze Programm eben. Außerdem mussten wir ihre Geschichte, ihre Götter, ihre Gesellschaft, ihre Clans und Blutlinien, aber auch ihre Physio- und Psychologie, ihre Sprache, Artvarianten und anderes kennen.

(http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRunelords/Dragon-Gold_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRunelords/Dragon-Gold.jpg)

Zum Glück ist Mike McArtor nicht zu bremsen, wenn es um Drachen geht, er ist außerdem noch ein großartiger Autor (und nur für den Fall, dass es so weit kommen sollte, weiß ich, wo er wohnt, wenn die von ihm versprochenen Artikel sich verspäten sollten). Dass waren sie aber nicht und daher verwöhnen wir euch im Kundschafter 4 mit „Die Drachen Golarions: Mythos und Flamme“, einem Artikel, der die Grundlagen der Drachen unserer Welt abdeckt.

Oh, und außerdem enthält er Portraits der zehn klassischen Drachen; also der fünf chromatischen wie auch der fünf Metalldrachen. Wes lässt mich euch aber nur zwei der zehn Bilder zeigen, deswegen nehme ich einfach mal die beiden großen Jungs: Gold und Rot. Schaut euch ihr majestätisches Erscheinungsbild mal an!

James Jacobs,
Chefredakteur, Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 4.08.2008 | 22:40
Hinweis: vorläufige Übersetzung, die nicht mit der späteren offiziellen Übersetzung von Ulisses übereinstimmen muss :)

Hardcover im Anmarsch!


(http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO1111-Varisia_360.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO1111-Varisia.jpg)



Mittwoch, 16. Juli 2008

Die Welt der Kundschafter (Pathfinder Chronicles Campaign Setting (http://paizo.com/store/v5748btpy80ic)) ist inzwischen in Druck gegangen. Letzte Woche erreichte eine Vorab-Druckfahne Paizo und das Ganze sieht fantastisch aus. Das Buch wird pünktlich zur Gen Con in den Handel gehen, aber bis dahin werden wir wie bisher hie und da mal  kleinere Auszüge und Vorschauen in den Blog posten. Für den heutigen Blogeintrag hatten wir eine Forenanfrage nach dem Inhaltsverzeichnis, was nach einer sehr guten Idee klang. Ohne weiteres Rumgetue haben wir es daher hier für euch, zusammen mit einem Bild aus dem Varisia-Abschnitt des Buchs.

Vorwort 3

Kapitel1: Charaktere 4
- Völker 6
- Klassen 41

Kapitel 2: Die Innere See (Inner Sea) 52
- Überblick über die Innere See 52
- Die Länder um die Innere See 54
- Jenseits der Inneren See 152

Kapitel 3: Religion 158
- Wichtige Götter 160
- Andere Götter 170
- Das Große Jenseits 178

Kapitel 4: Organisationen 186
- Wichtige Organisationen 187
- Kleinere Organisationen 196

Kapitel 5: Die Welt 198
- Geschichte und Chronologie 198
- Die Dunkellande (Darklands) 202
- Domänenzauber 204
- Ausrüstung 206
- Fauna 212
- Flora 214
- Talente 216
- Sprachen 218
- Untergegangene Reiche 220
- Prestigeklassen 222
-- der Wahrsager (Harrower) 222
-- der Niedere Templer 224
-- der Chronist der Kundschafter 226
-- die Assassine der rote Gottesanbeterin 228
-- der Kettenpirat 230
- Psioniker 232
- Technologie 234
- Raum und Zeit 236
- Der Handel 238
- Wetter und Klima 240

Anhänge 242
- A: Die Orte der Welt der Kundschafter 242
- B: Leitfaden zur Aussprache von Begriffen 244
- C: Galerie der Schurken 246
- D: Monster 252

Index 254

James Jacobs,
Chefredakteur Pathfinder

Übersetzung: Bjoern Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 5.08.2008 | 23:14
Ein kleiner Einblick in Pathfinder #13, den ersten Teil des Second Darkness-AP.

(http://paizo.com/image/product/catalog/PZO/PZO9013_120.jpeg) (http://paizo.com/pathfinder/v5748btpy80i9)


Das Abenteuer liegt in Deiner Hand!


Mittwoch, 23. Juli 2008

Der Pathfinder (http://paizo.com/pathfinder/v5748btpy80i9) des nächsten Monats ist mehr als nur der Start des Abenteuerpfads Die Zweite Dunkelheit(Second Darkness), in ihm findet gleichzeitig eine Premiere statt, nämlich ein neues Format im Pathfinder: den ersten „Abenteuerschauplatz(Set Piece)“! Dabei handelt es sich um achtseitige Kurzabenteuer, die mit dem Hauptabenteuer der jeweiligen Monatsausgabe in Verbindung stehen. Die Abenteuerschauplätze bieten dem SL eine Fülle an Optionen, ob er nun den aktuellen AP oder eine eigene Kampagne leitet oder einfach nur eine besondere Örtlichkeit benötigt. Jeder Abenteuerschauplatz ist als eine optionale Episode des Abenteuerpfads angelegt und beinhaltet Details, wie man ihn in das Abenteuer des jeweiligen Monats einbauen kann. Gleichzeitig ist das Format aber flexibel genug gestaltet, um es Spielleitern auf der Suche nach leichterer Kost zu ermöglichen, den Abenteuerschauplatz in jede gerade laufende Kampagne einzubauen oder ihn sogar als kurzes, an einem Abend spielbares Abenteuer zu verwenden. Man weiß auch nie, wann das Spiel eine bekannte Fantasyörtlichkeit benötigt, eine Diebesgilde, ein Piratenschiff, eine Ruine voller Monster oder irgendein anderer archetypischer Schauplatz eines Abenteuers. Damit werden die Abenteuerschauplätze auch für die SL nützlich, die plötzlich eine Örtlichkeit brauchen, wenn die Spieler links abbiegen, wo sie eigentlich rechts abbiegen sollen.

Der erste Abenteuerschauplatz, „Sankt Caspierans Heil“ von Tim Hitchcock stellt eine Rätselhafener Räuberhöhle vor, die hinterhältigerweise unter der Maske einer herabgekommenen Kapelle operiert. Die SC sind gezwungen, intrigante Betrüger von den tatsächlich Bedürftigen zu trennen und müssen sich daher durch eine Menge verdächtiger Ausgestoßener arbeiten, um die Missetaten aufzudecken, die ihre Wurzeln mitten in den guten Taten der Herberge haben.

(http://paizo.com/image/content/SecondDarkness/PZO9013-Beltais_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/SecondDarkness/PZO9013-Beltais.jpg)


Die Unglücklichen Sankt Caspierans
w6 Begegnungen in der Mission

1 Ukkar der Starke: Ukkar war einst ein zorniger Krieger, was sich an dem Tag änderte als seine Beine in einem Wagenunfall zertrümmert wurden und sogar amputiert werden mussten, als der Wundbrand einsetzte. Nun sitzt er in einem kleinen Wagen und schiebt sich mit seinen schwieligen Händen selbst an.

2 Sylee: Dieses Waisenmädchen starrt euch aus furchtsamen Augen an, ohne auch nur ein Wort von sich zu geben. Verzweifelt umklammert es eine schmutzstarrende Stoffpuppe, der ein Arm fehlt.

3 Klein-Lirt: Ein junger Bursche versucht, die Taschen eines SC mit einem Rasiermesser aufzuschlitzen und sich mit deren Inhalten auf und davon zu machen. Wird er auf frischer Tat ertappt, heult er um Gnade.

4 Jhonas:Wenn er nicht gerade an Vater Patricks Seite zu finden ist, läuft Jhonas durch die Mission und redet mit verschiedenen Gemeindemitgliedern und Landstreichern. Er versucht genau so sehr, von ihren Erfahrungen zu lernen, wie er darum bemüht ist, ihnen seinen Segen anzubieten.

5 Die Hand des Armen: Diese lästigen Diebe treiben sich ständig hier herum. Entdeckt einer die Charaktere, eilt er davon, um die anderen Mitglieder seiner Gilde zu alarmieren.

6 Der Gefallene Mika: Dieser arme, verrückte Kerl läuft barfuß und nur in altes Sackleinen gehüllt herum. Er glaubt, dass er ein gefallener Engel sei, hierhergeschickt, um verlorenen Seelen Trost zu spenden und so selbst Erlösung zu finden. Denjenigen, die er für am meisten leidend hält, bietet er die wahre Erlösung an, indem er mit ihnen auf ein hohes Dach steigt und sie von dort herunter stößt.


Diese und einige andere der verzweifeltsten und verabscheuungswürdigsten Einwohner Rätselhafens werdet ihr in „Sankt Caspierans Heil“ treffen, dem ersten Pathfinder-Abenteuerschauplatz, das nächsten Monat in Pathfinder #13 erscheinen wird.


F. Wesley Schneider,
geschäftsführender Redakteur, Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen



Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 7.08.2008 | 19:15
Rätselhafen aus der Vogelperspektive

(http://paizo.com/image/content/SecondDarkness/PZO9014-Riddleport_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/SecondDarkness/PZO9014-Riddleport.jpg)


Montag, 28. Juli 2008

Das hier, Leute, ist der Ort, der kurz vorm Untergang steht: Rätselhafen (Riddleport), die Stadt der Symbole, der gefährlichste Piratenhafen nördlich des Bogens von Aroden (Arch of Aroden). Nächsten Monat öffnen sich mit Pathfinder #13 (http://paizo.com/pathfinder/v5748btpy80i9), dem Beginn des Abenteuerpfads “Die zweite Finsternis“(Second Darkness) die Schleusentore und tausende Spielercharaktere werden auf die Stadt losgelassen, um diese Zuflucht allen möglichen Gesindels auf den Kopf zu stellen. Bis zu diesem Moment aber wirkt alles noch sehr friedlich. Werft einfach einen Blick aus der Vogelperspektive auf diese Stadt. Welches dieser Häuser ist das neue Heim eures Charakters? In welcher Allee wird er von Piraten überfallen werden? Unter welchem Dock wird sie in den Hinterhalt eines Bunyip geraten? Und welche Räuberhöhle wird brennen, wenn der erste Feuerball das Ziel verfehlt? Es ist alles da, der Goldene Goblin, Zinchers Arena, Sankt Caspieran, der Tempel Besmaras...Ihr müsst einfach nur noch bis nächsten Monat warten, um herauszufinden, was was ist.

Etwas gibt’s aber gratis für euch. Das Tor der Symbole (Cyphergate)? Das ist dieser große Torbogen.

Viel Spaß!

F. Wesley Schneider,
geschäftsführender Redakteur, Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen


P.S. Wie eigentlich immer kann man sich eine vergrößerte Bildversion in diesem Fall der Karte anschauen, wenn man einfach auf das Bild klickt.
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 8.08.2008 | 23:18
(http://paizo.com/image/content/Logos/PathfinderSocietyLogo_360.jpeg) (http://paizo.com/pathfinderSociety)


Mitternachts frostige Finger: Eine Vorschau auf ein Szenario der Kundschaftergesellschaft

Donnerstag, 03. Juli 2008

Letzten Samstagabend versammelte Craig Shackleton ein paar Paizo-Besucher auf der Origins-Messe in der Lobby des Drury Inn in Columbus (Ohio) und leitete uns durch das allererste Szenario für die Kundschaftergesellschaft (Pathfinder Society). Das treffenderweise „Mitternachts frostige Finger“ genannte Abenteuer hielt ein paar von uns viel zu lange wach, als wir im Dienste der Kundschaftergesellschaft Absalom erforschten. Wir hatten den Auftrag, den Ursprung einer  Frostkrankheit zu finden, die einen hochgeachteten Botschafter aus dem Land der Linnormkönige befallen hatte.


Als Rollenspielfanatiker schufen wir natürlich eine kleine Freak-Show-Ansammlung von Charakteren , die zu merkwürdig zum Überleben und zu selten zum Sterben war:

Erik Mona spielte Ecritus, einen Kundschafter (Pathfinder) im Dienste der Fraktion Cheliax und gleichzeitig ein Asmodeus-Kleriker, dessen Stimme sehr nach dem Monarchen (http://en.wikipedia.org/wiki/The_Monarch) aus dem Cartoon „The Venture Bros.“ auf Adult Swim klang. Er war kaum fähig, seine weniger intelligenten Brüder zu ertragen und nutzte jede Gelegenheit, seine Kundschaftergefährten so zu manipulieren, dass sie nach seiner Pfeife  tanzten.


Michael (ein Vertreter/ Mitarbeiter der Firma, die die Beta des PFRPG für uns druckt) spielte Angelo, einen Paladinkundschafter im Dienst der Fraktion Andoran, der völlig verunsichert durch die fürchterliche Truppe war, der die Kundschaftergesellschaft ihn zugeteilt hatte, um das Geheimnis hinter der Frostkrankheit zu lösen. Angelo war ein ruhiger, freundlicher Typ, der sich die meiste Zeit über im Hintergrund und damit außer Reichweite von Ecritus und Jason Bulmahns Charakter hielt.


Jason spielte Dar-An'Sumat, einen osirischen Nekromanten, der davon besessen war, die Toten zu ihrem angemessenen Ruheplatz in Pharasmas Armen zu senden. Dar war außerdem Angehöriger der Fraktion Osirion; während er versuchte, die Aufgabe seiner Faktion innerhalb des Szenarios zu erfüllen, verbrachte er eine Menge Zeit mit seinen Haken, Baumwollaken und Abhäutmessern, mit denen er die dahingeschiedenen Feinde der Gruppe ins Große Jenseits sandte. Jason war in seiner Rolle ganz eindeutig gruselig.


Chris Self, Paizos Verkaufsleiter, spielte Blaise, einen Hexenmeister im Dienst der Fraktion Cheliax. In jeder anderen Gruppe von Kundschaftern wäre Blaise ein gruseliger, seltsamer Charakter gewesen aber im Vergleich mit dem noch gruseligeren und seltsameren Osirioner und seinem eigenen Landsmann wirkte Blaise ziemlich zahm. Chris spielte ihn als finsteren Grufti.


Mein eigener Charakter war ein Ulfenischer Barbar mit einem unglaublich langen und unaussprechlichen Namen im Dienst der Fraktion Qadira. Er war Mitglied in der Kundschaftergesellschaft geworden, weil die Ziele der Organisation, Wissen zu finden und zu beschützen, sich mit seinen eigenen Zielen deckten. Er war als junger Mann aus den Ländern der Linnormkönige verbannt worden,hatte seitdem die Gebiete um die Innere See (Inner Sea) durchwandert und sich selbst die Lebensweise der zivilisierteren Völker beigebracht. Ich spielte ihn als smarten und eloquenten Dolph Lundgren ähnelnden Charakter, für den Gewalt das letzte Mittel darstellte und der, wenn er in Rage ging, einen totalen Blackout hatte. Es machte viel Spaß, ihn zu spielen und die Rolle war im Zusammenspiel mit seinen „Erst zuhauen, dann fragen“-Gefährten eine echte Herausforderung.


Last but not least,  kam Nicolas Logue als der ulfenische Krüppel und Albinoschurke Thalg Siechauge (Thalg Sickeyes) daher. Nick dazu im Thread Post Your Gen Con Character Concepts Here! (http://paizo.com/paizo/messageboards/paizoPublishing/pathfinder/pathfinderSociety/general/postYourGenConCharacterConceptsHere) im Forum der Kundschaftergesellschaft: „Mit seiner blutigen Geburt endete das Leben seiner Mutter, er hatte also schon die erste Person getötet, noch bevor er seinen ersten Atemzug getan hatte. Schon bei seiner Geburt war sein linker Arm verkrüppelt und ist bis zum heutigen Tage lahm geblieben. Thalg ist ein Albino mit gelblich-kranken Augen und strähnigem weißen Haar.“ Folgt dem Link, wenn ihr mehr über Nicks ganz schön pervertierten ulfenischen Schurken erfahren möchtet.


Unser erster Ausflug in ein Szenario der Kundschaftergesellschaft war ein Riesenspaß. Craig Shackleton hat ein ganz fantastisches kleines Abenteuer für die Gen Con geschrieben und ich bin sicher, dass jeder, der dort „Mitternachts frostige Finger“ spielen kann, ebenfalls davon beeindruckt sein wird. Und wer weiß, wenn ihr Glück habt, ist Craig vielleicht sogar euer SL.

Es sind schon seltsamere Dinge geschehen.


Und nun: Bilder!

(http://paizo.com/image/content/Conventions/Origins2008-3254_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/Conventions/Origins2008-3254_500.jpeg)

Von links nach rechts am Tisch: Jason, Erik, Nick (schon in-character), Craig, Chris und Michael bereiten ihre Charaktere für „Mitternachts frostige Finger“ vor.


(http://paizo.com/image/content/Conventions/Origins2008-3261_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/Conventions/Origins2008-3261_500.jpeg)

Craig zeichnet eine Karte.

(http://paizo.com/image/content/Conventions/Origins2008-3262_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/Conventions/Origins2008-3262_500.jpeg)

Jason (in-character) schwenkt ein Messer, während er davon redet, die Wächter ins Nachleben zu senden. Erik (in character) schaut ihm dabei verächtlich zu.

(http://paizo.com/image/content/Conventions/Origins2008-3267_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/Conventions/Origins2008-3267_500.jpeg)

Oh, ein kleiner Blick auf einen der Kämpfe in den „frostigen Fingern“. Was könnten nur all diese Miniaturen bedeuten?

Joshua J. Frost,
Marketingdirektor

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen, Guenarr

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 10.08.2008 | 09:06
Das Abenteuer „Carnival of Tears“ wurde ja schon das ein oder andere Mal Gegenstand der Betrachtung, zum Abschluss gibt’s diesmal ein Monster der etwas anderen Art zu bestaunen.

Schneller als ein Benz mit Bleifuß

(http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/PZO9506-Prig_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/PZO9506-Prig.jpg)

Dienstag, 04. Dezember 2007

Als ich durch das GameMastery-Abenteuer E1: Der Jahrmarkt der Tränen blätterte, sprang mir eine Sache sofort ins Auge. Es gibt im Modul eine Kreatur namens Schnelling (quickling), deren Grundgeschwindigkeit 72 m beträgt. Ich hielt das zuerst für einen Druckfehler, aber Jeremy (Walker-d.Übers.) versicherte mir, dass die Angabe korrekt sei. Dieses im Modul Prig genannte Feenwesen ist so unglaublich schnell, dass es nur zu fangen schon die Hälfte der Begegnung ausmacht. Zum Glück ist es voller Übermut und nicht in der Stimmung, dem Kampf auszuweichen. Zur Feier der bevorstehenden Veröffentlichung des Jahrmarkts der Tränen möchte ich euch ein paar lustige Fakten über diesen flinken Gegner der SC geben.


In D1: Die Krone des Koboldkönigs (D1:Crown of the Kobold King (http://paizo.com/store/v5748btpy7yqz)) könnte Prig, wenn er am Eingang zum Dungeon losliefe, in 4 Runden den ganzen Weg zum König hinab laufen, ihm eine Ohrfeige verpassen und wieder zurück rennen. Und hätte sogar noch Zeit übrig.

Freie Bahn vorausgesetzt könnte Prig in nur etwas mehr als einer Stunde von einem Ende des Blutschwurtales, das in W1: Die Eroberung des Blutschwurtales (W1: Conquest of Bloodsworn Vale (http://paizo.com/store/v5748btpy7zd8)) vorgestellt wird  zum anderen und wieder zurück laufen, da er sich über Land mit etwa 200 km/h fortbewegt.

Prig könnte mit Anlauf mit Leichtigkeit über den in D2: Die sieben Sündenschwerter (D2: Seven Swords of Sin (http://paizo.com/store/v5748btpy7zke)) beschriebenen unterirdischen See springen.

Schaut Euch mal U1: Die Galerie des Bösen (U1: Gallery of Evil (http://paizo.com/store/v5748btpy804h)) an: Prig könnte in exakt einer Minute 16 komplette Runden um die Villa Gauthfallow laufen.


Dank seines Talents Tänzelnder Angriff könnte Prig 30m von Szepter (aus J1: Begraben mit den Pharaonen  - J1: Entombed with the Pharaohs (http://paizo.com/store/v5748btpy80ea)) entfernt aus loslaufen, diesem in die Nase kneifen und wieder wegrennen, um erst außerhalb der Reichweite jedes von Szepters Zaubern und seinem Stabgewehr (wand rifle) seine Bewegung zu beenden.

In E1: Der Jahrmarkt der Tränen (E1: Carnival of Tears (http://paizo.com/store/v5748btpy80op)) kann Prig die Fertigkeit Springen (+100) einsetzen, um mit Leichtigkeit über 8,3 m breite Zelte hinwegzusetzen und ohne Ende weiter den SC zuzusetzen.

Jason Bulmahn,
Marketing- und Verkaufsleiter GameMastery

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 11.08.2008 | 23:29
Oh nein! Otyugh!

(http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRunelords/Otyugh_500.jpeg) (http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRunelords/Otyugh.jpg)


Montag, 10. Dezember 2007

Wayne Reynolds behält seinen Hang zu brillanten Kunstwerken im Pathfinder bei. Obiger Hintergrund für das Titelbild von Pathfinder #7 (http://paizo.com/store/v5748btpy7zdb), dem ersten Abenteuer des Abenteuerpfads Der Fluch des Pupurthrones (Curse of the Crimson Throne), zeigt uns, dass es in den Abwasserkanälen wesentlich schlimmeres als Alligatoren gibt. Ich liebe insbesondere die kleinen Details, wie das Herbergsschild oder den Höllenritter (Hellknight), der das Monster gerade im Alleingang anzugreifen im Begriff ist, bevor unsere Vorbildcharaktere die Chance dazu haben. Klickt einfach auf das Bild, um eine größere Version herunterzuladen.

James Sutter,
Stellvertretender Redakteur Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 12.08.2008 | 22:24
Vorschau auf die Kunst im Begleitbuch für den Kundschafter!

Freitag, 30. Mai 2008

(http://paizo.com/image/product/catalog/PZO/PZO9401_120.jpeg) (http://paizo.com/store/v5748btpy81x7)


Es hat ganz sicher seine Vorteile, einer der Neuangestellten hier bei Paizo zu sein. Einer davon ist, dass ich einiges vom neuen Material zu sehen bekomme, sobald es hier eintrifft. Und um nicht als total selbstsüchtiger Mensch zu gelten, teile ich ein bischen davon mit euch.


(http://paizo.com/image/content/PathfinderCompanion/PZO9401-Riddleport_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderCompanion/PZO9401-Riddleport.jpg)


(http://paizo.com/image/content/PathfinderCompanion/PZO9401-Opener_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderCompanion/PZO9401-Opener.jpg)


Das da oben sind ein paar sehr schöne Kunstwerke aus dem im August erscheinenden Begleitbuch für den Kundschafter: Die Zweite Dunkelheit (Pathfinder Companion: Second Darkness (http://paizo.com/store/v5748btpy81x7)). Falls es jemand noch nicht weiß: Die Begleitbücher für den Kundschafter (Pathfinder Companions (http://paizo.com/pathfinder/pathfinderCompanion)) sind eine neue spielerorientierte Reihe von Büchern mit 32 Seiten, die im Zweimonatsrhythmus erscheinen und verschiedene Aspekte der Kampagnenwelt der Chroniken der Kundschafter (Pathfinder Chronicles campaign setting) beleuchten sollen, z.B. Die Elfen Golarions (Elves of Golarion (http://paizo.com/store/v5748btpy81x8)) oder Osirion: Das Land der Pharaonen (Osirion: Land of the Pharaohs (http://paizo.com/store/v5748btpy81x9)). Das erste Begleitbuch für den Kundschafter wird die wichtigste Ressource für die Spieler und Spielleiter sein, die den Abenteuerpfad Die Zweite Dunkelheit spielen, der mit Pathfinder 13 (Pathfinder #13 (http://paizo.com/pathfinder/v5748btpy80i9)) startet.

Jacob Burgess,
Koordinator Onlineshop

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 14.08.2008 | 09:39
(http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO9202-Cover_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO9202-Cover_500.jpeg)


Wenn Götter Krieg führen

Freitag, 25. Juli 2008

Im letzten Jahr hatten wir ein paar unglaublich schöne Titelbilder. Wir sahen amoklaufende Monster, unglaubliche Landschaften, tödliche Schurken, tapfere Helden und großartige Drachen, illustriert von einigen der besten Fantasykünstler in diesem Metier. Es ist schwer sich mit so fantastischen Bildern wie dem Titelbild des Pathfinder Chronicles Campaign Setting (http://paizo.com/store/v5748btpy80ic) von Wayne Reynold, Steven Prescotts Arbeiten für den Pathfinder Chronicles Gazetteer (http://paizo.com/store/v5748btpy82t7), John Gravatos Titelbild für den Guide to Darkmoon Vale (http://paizo.com/store/v5748btpy80ib) oder dem Titelbild von Classic Monsters Revisited (http://paizo.com/store/v5748btpy82r5) (Andrew Hou) vergleichen zu müssen. Das bedeutet aber keineswegs, dass unsere Lieblingskünstler nicht wenigstens den Versuch wagen würden, sogar diese fantastischen Bilder noch wegzupusten. Ein typisches Beispiel dafür ist Wayne Reynolds Titelbild für das im Oktober erscheinende Gods and Magic (http://paizo.com/store/v5748btpy81ts), auf dem die flammenbeflügelte Sarenrae, die Sonnengöttin, göttliche Vergeltung an Rovagug, dem Gott der Zerstörung, ausübt. Ich will das Kunstwerk gar nicht länger mit meinen hässlichen Worten beladen. Wenn ihr aber persönlich einen Blick auf die 20 Hauptgötter Golarions (und sogar ein paar Neulinge im Götterpantheon) werfen wollt, dann schaut mal in das bald erscheinende Gods and Magic.

F. Wesley Schneider
geschäftsführender Redakteur Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Oliver von Spreckelsen

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 17.08.2008 | 21:30
Diesmal ohne Lektorat, Fehler gehen also komplett auf meine Kappe :)

(http://paizo.com/image/product/catalog/PZO/PZO1110B_180.jpeg) (http://paizo.com/store/v5748btpy8254)


Vorschau auf die Beta-Version des Pathfinder RPG, Teil #2

Freitag, 18. Juli 2008

Die Betaversion des Pathfinder Roleplaying Game (http://paizo.com/pathfinderRPG) ist in Druck gegangen und wird Mitte August veröffentlicht (14. August – d. Übers.). Im Vorfeld werfen wir einen Blick auf einige Änderungen an den Alphaversionen wie auch auf einige ganz neue Inhalte. Dieses Mal betrachten wir einige der Änderungen zwischen der Version Alpha 3 und der Betaversion.




Änderungen an den Klassen: Einige Klassen wurden aufgrund des Feedbacks vonseiten der Spieltester hier und da verändert. Um nur ein kleines Beispiel zu geben: Der mächtige Kampfrausch des Barbaren ist nun etwas leichter aufrechtzuerhalten (er kostet nur noch 3 Punkte pro Runde, nicht mehr 4 wie vorher).Klerikerdomänen und Zauberschulen gewähren nun Bonuszauber anstelle von zauberähnlichen Fähigkeiten (sie behalten allerdings ihre übernatürlichen Fähigkeiten). Der SG der Bardenmusik basiert nun auf der Stufe des Barden. Waldläufer übertragen nun ihren Bonus gegen ihren Erzfeind auch auf ihren Tierbegleiter, sofern sie einen haben. Die Blutlinien des Hexenmeisters wurden weiter verfeinert; z.B. wurde beim Abyssalischen Hexenmeister nun Einschüchtern gegen Wissen (Die Ebenen) getauscht.

Kampftalente: Die Kampftalente, wie ihr sie wahrscheinlich aus der Alpha 3 her kennt sind Geschichte. Jetzt bezieht sich dieser Begriff auf jedes Talent, dass als Bonustalent des Kämpfers ausgewählt werden kann. Natürlich wurden die meisten großartigen Kampftalente überarbeitet, damit sie sich in diese Veränderung einfügen. Manche Talente wurden sogar aufgewertet, wie z.B. Ausweichen (dessen Bonus nun auf +2 steigt, wenn man 10 oder mehr Ränge in Akrobatik hat) oder Arkaner Schlag (dessen Bonus nun für jeweils 5 Zauberstufen eines Charakters um +1 steigt).


Zauber: Die Zauberschulen des Magiers wurden für die Beta ebenfalls überarbeitet. Die größte Veränderung ist die, dass Magier nun die Zauber auswählen können, die sie auf allen geraden Stufen erhalten. Diese Zauber müssen aus der entsprechenden Schule stammen und sind festgelegt, hat man sie erst ausgewählt. Es sollte nochmals angemerkt werden, dass diese Zauber nun als Bonuszauber gelten, nicht als zauberähnliche Fertigkeiten. Diese Veränderung hat aber keinen Einfluss auf die von den Zauberschulen gewährten übernatürlichen Fähigkeiten.

Andere Regeln: Es gibt noch dutzende weiterer kleiner Änderungen an den Regeln. Die bevorzugten Klassen eines Charakters gewähren nun wahlweise einen Bonustreffer- oder einen Bonusfertigkeitspunkt. Wenn man einen Zauberstecken auflädt, verbraucht man nur noch den höchststufigen Zauberslot. Die Regeln für Deckung sind vereinfacht worden und nun etwas leichter adjustierbar. Fast jedes Kapitel enthält zahlreiche Veränderungen, die auf eurem Feedback und euren Kommentaren beruhen.

Ihr werdet die Betaversion entweder als kostenlose PDF-Datei hier auf paizo.com oder als 408 Seiten starkes, vollfarbiges Softcover käuflich erwerben können. Das Buch wird auf der Gen Con, in unserem Online-Shop und eurem Spieleladen zum Verkauf stehen. Nächste Woche zeigen wir euch dann einige der neuen Regeln, die ihr in der Betaversion des Pathfinder RPG finden werdet.

Jason Bulmahn,
leitender Designer

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 20.08.2008 | 22:24
(http://paizo.com/image/content/Logos/PathfinderSocietyLogo_360.jpeg) (http://paizo.com/pathfinderSociety)


Wie spielt man einen Paladin in chelischen Diensten?

Donnerstag, 10. Juli 2008

Gute Frage! Und da diese und ähnliche Fragen im Moment im Forum der Kundschaftergesellschaft (Pathfinder Society) (http://paizo.com/paizo/messageboards/paizoPublishing/pathfinder/pathfinderSociety) gestellt werden, nutzen wir den heutigen Blogeintrag einfach dazu, euch eine kleine Vorschau auf den Cheliax-Abschnitt im  Spielerhandbuch: Kundschaftergesellschaft (Pathfinder Society Player's Guide) zu geben, dass kurz vor der Veröffentlichung auf paizo.com steht. Im Spielerhandbuch werden alle Grundklassen abgedeckt. Im folgenden haben wir ein paar Klassen kurz beschrieben, die sich die Leser nur schwer als nicht böse Mitglieder der Fraktion Cheliax vorstellen können.

Chelische Kundschafter

Seitdem Haus Thrune zu Bedeutung gelangt ist, war es das Hauptziel des Hauses, den vergangenen Ruhm Cheliax' wiederherzustellen und ihre Besitztümer überall auf der Welt neu für sich zu beanspruchen. In der gnadenlosen Heimat sammeln sich riesige Armeen, Während chelische Agenten weite Entfernungen zurücklegen, um den teuflischen Einfluss des Imperiums auszudehnen. Die chelische Kultur ist äußerst populär, in den meisten Nationen Avistans und Garunds findet man chelische Modeeinflüsse. Haus Thrune legt größten Wert darauf, Relikte aus der Vergangenheit zu entdecken und die Enthüllung wie auch die Interpretation historischer Funde zu kontrollieren. Die Adelshäuser ermutigen daher die Bevölkerung und sogar die eigenen Sprößlinge der Kundschaftergesellschaft beizutreten und nach Schätzen früherer Mächte zu suchen, mit denen man die des Imperiums stärken kann.

Barbaren:Cheliax ist auf Gesetz und Ordnung aufgebaut. Das Imperium funktioniert mit Hilfe seiner höllischen Verbundeten reibungslos und toleriert keinerlei Störung der Abläufe der Nation. Barbarei gedeiht in der chelischen Kultur, die sich Teufeln unterwirft, daher nur schlecht. Dennoch gibt es in Westkrone (Westcrown) Arenen, in denen Männer, getrieben vom ohrenbetäubenden Lärm der Masse und dem heißsprühenden Blut der Feinde zu wahren Bestien werden. Die grimmigsten in Schlachtenwut verfallenden Kämpfer Cheliax' werden aus Sklaven herangezüchtet, die sich ihren Platz in der Armee erst durch brutale Streiche in den Arenen verdient haben. Andere rekrutieren sich aus gefangenen Shoanti aus Varisia, die manchmal dem Haus Thrune ihre Treue schwören und im Dienste des Reiches in die Kundschaftergesellschaft eintreten.

Druiden: Die alten chelischen Kolonien brachten mehrere Wächterorden hervor, die sich der Bewahrung der majestätischen Natur verschrieben hatten. Als Haus Thrune die Kontrolle über das zerfallende Imperium übernahm, unterwarfen sie diese Wunder der Natur ihren eigenen höllischen Zwecken. Sogar heute noch werden die meisten natürlichen Ressourcen des Reiches rücksichtslos abgebaut und in die neue Hauptstadt Egorian gesandt, um dort den finsteren Plänen Haus Thrunes zu dienen. Einige wenige der alten Druidenzirkel leisteten Widerstand und versuchten ihr Bestes, um die Zerstörung der Umwelt einzudämmen und die Adelshäuser davon zu überzeugen, ihren unersättlichen Raubbau zu verlangsamen, bevor die Ressourcen ausgetrocknet seien. Die Schwarzen Wächter (Black Wardens) überlebten, indem sie sich selbst den Dogmen Asmodeus' unterwarfen und nun behaupten, dass sie die Bäume wachsen lassen, um die seinem dunklen Ruhm zur Ehre entzündeten Feuer zu schüren. Andere Zirkel wie die Eichenschwestern (Sisters of Oak) halten ihre Schutzwache auch ohne offizielle Verbindungen zur Kirche des Asmodeus aufrecht, was aber gelegentlich Konflikte zwischen ihrem Orden und der Regierung in Egorian verursacht. Dennoch kann die chelische Regierung es sich wegen der schwindenden natürlichen Ressourcen nicht erlauben, diese Druiden auszurotten und ist daher gezwungen, lockere Übereinkünfte mit ihnen zu treffen, um ihre Nation vor der völlige Zerstörung des Landes zu  bewahren.

Mönche:Mönchsorden gibt es in Cheliax in Hülle und Fülle; die meisten beschäftigen sich mit einst in den schwelenden Tiefen der Neun Höllen geübten Kampftechniken. Diese sehr begehrten Kampfkünste der Höllenwesen werden inzwischen von den Chelaxianern in geheimen Sekten und Klöstern im ganzen Reich ausgeübt. Mehrere dieser Orden sind Teil der chelischen Legion; Mönche im Kriegsdienst praktizieren insbesondere die Kampfkunst Hamalatsu, die sie einst von Klingenteufeln erlernten. Andere Orden sind zum Beispiel die Sidaal Thram, ein Orden glefenschwingender Meister der Kampfkunst, die man an ihren langen Bärten erkennt, in die sie Widerhaken und Klingen eingeflochten haben, oder auch der Stachelketten schwingende Orden der rasiermesserscharfen Kette, dessen Angehörige sich in die Ketten des Kytons hüllen und sich auf ihrem Weg zu herausragendem Können fürchterlichen Akten der Selbstverstümmelung hingeben.


Paladine: Paladine sind in Cheliax ein seltener Anblick. Vor dem Aufstieg Haus Thrunes ritten die leuchtenden Diener Iomedaes und ihres erschlagenen Herren Arodens durch das alte Cheliax. Noch existieren einige und tun ihr bestes, dem Ruhm ihrer von Finsternis überschatteten Nation zu dienen. Sie sehen als als ihre heilige Pflicht an, das Imperium auf den Pfad der Mäßigung zurückzuführen oder wenigstens das Böse in ihrer Heimat auszubalancieren. Mehr als nur ein paar Paladine Arodens glauben noch daran, dass ihr Gott eines Tages zurückkehren und die Nation ins Licht zurückführen werde. Diese Paladine bleiben, um seine Rückkehr zu verkünden und halten an der hell leuchtenden Idee des alten Cheliax fest, eines ausgedehnten Reiches dessen Ruhm ein Leuchtfeuer in einer finsteren, wilden Welt war.


Joshua J. Frost,
Marketingdirektor
Nicolas Logue,
Koordinator der Spielorganisation

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 21.08.2008 | 22:52
(http://paizo.com/image/content/Logos/PathfinderSocietyLogo_360.jpeg) (http://paizo.com/pathfinderSociety)

Ein Blick auf den Papierkram

Freitag, 01. August 2008

Mittwoch Abend trafen Nick und ich uns mit Dutzenden möglicher Teilnehmer an der organisierten Kampagne der Kundschaftergesellschaft in einem moderierten Chat und diskutierten über bestehende Fragen zu Paizos kurz vor der Veröffentlichung stehenden Rollenspielsystem für die Organisation. Lilith von den Paizoboards machte als Moderatorin einen fantastischen Job; sie hatte die Fragen im Vorfeld gesammelt und an Nick und mich weitergeleitet. Während des Chats sagte ich nun unter anderem folgenden Satz:

„Der späteste Erscheinungstermin für die PDF-Datei Handbuch: Organisiertes Spiel in der Kundschaftergesellschaft (Guide ot Pathfinder Society Organized Play) ist der 8. August. Wenn wir es schaffen werden, wir es aber schon früher veröffentlichen. Auf alle Fälle aber werden wir ein paar Schlüsselinhalte im Freitagsblog veröffentlichen, um den Mordsappetit der Fans, die sich jetzt schon der Kundschaftergesellschaft verschrieben haben, wenigstens etwas zu stillen.“

Ich halte mein Wort. Klickt hier (http://paizo.com/download/pathfinder/PFSocietyCharChron.zip), um einen Vorgeschmack vom Charakterbogen der Kundschaftergesellschaft und einer Kundschafterchronik zu erhalten, natürlich ohne den ganze Text, den diese als Chronik des Szenario 01: Die stille Flut (Silent Tide) normalerweise enthalten würde. Ich weiß, das ist keine Vorschau auf die Charaktergenerierung, aber immerhin habt ihr nun einen leeren Teller, auf den ihr noch eine Woche lang starren könnt.

Und um den Rest des Chatlogs des Chat vom Mittwoch zu lesen, müsst ihr einfach nur hier (http://paizo.com/paizo/messageboards/paizoPublishing/pathfinder/pathfinderSociety/general/pathfinderSocietyChatJuly30th6pm&page=2) klicken und etwa bis zur Hälfte runterscrollen.

Joshua J. Frost,
Marketingdirektor

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 22.08.2008 | 23:01
Gut gegen Böse

(http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO9202-Asmodeus_120.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO9202-Asmodeus.jpg)(http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO9202-Iomedae_120.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO9202-Iomedae.jpg)

Freitag, 22. August 2008

Eine der schönsten Belohnungen beim Fertigstellen des  in Kürze erscheinenden Götter und Magie (Gods and Magic (http://paizo.com/store/v5748btpy81ts)) ist es, alle 20 Hauptgötter Golarions im Bild sehen zu können. Ein paar davon haben wie ja schon hier und da im Pathfinder kennengelernt, in diesem Buch aber sind sie alle drin. Zwei der Götter unserer Welt sind hier abgebildet – der finstere Asmodeus und die unbezwingbare Iomedae.

James Jacobs,
Chefredakteur Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 25.08.2008 | 11:12
(http://paizo.com/image/content/SecondDarkness/PZO9015-ThroneoftheDrow_360.jpeg) (http://paizo.com/image/content/SecondDarkness/PZO9015-ThroneoftheDrow.jpg)


Die Drow Golarions

Montag, 25. 08. 2008

Einer der großen Vorteile an der Arbeit am Pathfinderist die Möglichkeit, mit meinen Helden zusammenzuarbeiten. In Pathfinder #15 (http://paizo.com/pathfinder/v5748btpy81tp) gibt es einen Artikel über die Drow, geschrieben von niemand geringerem als Jeff Grubb, dem Autor von Produkten wie dem Manual of the Planes, Spelljammer, der Finder's Stone-Trilogie und zahlreichen anderen Klassikern. Und wie es sich zufällig ergibt, hat er auch an meinem liebsten D&D-Abenteuer aller Zeiten mitgewirkt, dem Superabenteuer Queen of the Spiders. die Bewerbungsunterlagen dieses Typen, den wir über unsere Drow schreiben lassen wollten, sahen also ganz gut aus.

In Pathfinder #15 werden wir also so einen Artikel haben; alles, was ihr über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den Drow Golarions und denen anderer Settings wissen wollt. Jeff machte mit seiner Abbildung der Drow genannten Verderbnis einen großartigen Job, machte sie aber andersartig genug, so dass sie nun für Golarion einen ganz einzigartigen Charakter annehmen.

James Jacobs,
Chefredakteur Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 27.08.2008 | 11:58
(http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO9202-SymbolGroetus_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO9202-SymbolGroetus.jpg)

Aus der Leere

Mittwoch, 27. August 2008

Scharfäugigen Lesern des dritten Kapitels des Pathfinder Chronicles Campaign Setting (http://paizo.com/store/v5748btpy84eo) ist aufgefallen, das der Gottheit Groetus, dem Gott der Endzeit (der gruselige Mond da ist übrigens sein Heiliges Symbol), eine Domäne weniger als den anderen Göttern gewährt wurde. Das Problem ist natürlich, dass unter den Domänen der SRD keine große Auswahl für einen chaotisch neutralen Gott der Apokalypse besteht. Mein Ziel war es daher, eine neue Domäne für Groetus im Buch vorzustellen, aber leider wurde dieser Plan durch Platzprobleme zunichte gemacht.

Doch sorgt euch nicht! Im bald erscheinenden Ergänzungsbuch Götter und Magie (Gods and Magic (http://paizo.com/store/v5748btpy81ts)) wird Groetus seine fehlende Domäne erhalten: die Domäne „Leere“(Void)! an die Dunkelheit zwischen den Sternen und an Geheimnisse geknüpft, die die Menschheit nie erfahren sollte, stärkt die Domäne „Leere“ den Geist gegen schädliche Magie und gewährt Zugang zu Sprüchen, die den Flug durch leere Räume ermöglichen und die Macht bescheren, Externare, die hinter den Sternen leben zu beschwören.

Domäne: Die Leere

Gewährte Kraft: Du erhältst einen Verständnisbonus von +4 auf Rettungswürfe gegen jede Art von geistbeeinflussenden Effekten.

Domänenzauber

1 Federfall
2 Schweben
3 Fliegen
4 Schwächerer Bindender Ruf
5 Überlandflug
6 Bindender Ruf
7 Schwerkraft umkehren
8 Mächtiger Bindender Ruf
9 Tor

James Jacobs,
Chefredakteur Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 28.08.2008 | 23:47
Stelldichein mit einem Vorbildcharakter: Seelah

(http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRunelords/Pathfinder7_Paladin_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRunelords/Pathfinder7_Paladin.jpg)


Montag, 17. Dezember 2007

Zwar wird Iomedae von vielen Theologen und Traditionalisten als Neuling unter den Weltreligionen betrachtet, doch scheint die Erbin unter den Göttern  zur Größe bestimmt zu sein. Zielstrebig und schnell haben ihre zahlreichen Paladinorden sich erhoben um die vielgerühmte Rolle des Vorbilds in vielen Gesellschaften zu übernehmen. Fast messianisch in ihrem Überschwang, die Kunde von Iomedaes Weisheit zu verbreiten, waren ihre Missionare ausschlaggebend für die Verteidigung während der berühmten Belagerung Solkus. Sie retteten die Stadt vor den gnollischen Sklavenhändlern, in dem sie ihr Leben opferten. Und obwohl keiner von ihnen die Belagerung überlebte, lebten sie in der Erinnerung der Nachwelt weiter. Besonders in den Augen der jungen Seelah.

Die Mitglieder von Seelahs Familie kamen als Pilger in die befestigte Stadt Solku, als Flüchtlinge vor den Grausamkeiten des weit entfernt im Süden liegenden Geb. Unglücklicherweise tauschten sie nur eine Gefahr gegen die andere. Nur wenige Monate, nachdem sie sich in Solku niedergelassen hatten, begannen die Gnolle des Weißen Canyons ihre berüchtigten Raubzüge. Seelahs Eltern wurden schon beim ersten Überfall getötet,  sie blieb als 14-jähriges Waisenkind in einer fremden Stadt zurück. Sie tat, was für das Überleben in den Straßen der Stadt notwendig war, stahl, terrorisierte andere und verdingte sich sogar als Söldner.

Als eine Gruppe von Rittern der Iomedae ankam, um Solku zu verteidigen, war Seelah sofort von ihrer schönen, glänzenden Rüstung begeistert und hatte innerhalb von nur einer Stunde einen besonders wertvollen Mithralhelm mit einem goldenen Vogel auf der Stirnseite gestohlen. Doch dann geschah etwas seltsames: Seelah wurde von den Schuldgefühlen wegen ihres Diebstahls völlig überwältigt. Tagelang zermarterte sie sich wegen ihrer Tat den Kopf und versuchte mehrere Male vergeblich, den Helm zu verpfänden. Dann, während der Schlacht von Rotheil (Red Hail) erkannte Seelah, dass eine der tapfersten Ritter, eine Frau namens Acemi, die ihr Haar zu langen Zöpfen geflochten hatte, in der Schlacht ohne ihren Helm focht. Das war das Ende dieser Frau – während sie dir Tore Solkus hielt, erlitt sie durch den Flegel eines Gnolls eine tödliche Verletzung. Der Heldenmut dieser Frau rettete den Tag, aber am Abend erlag sie ihren Wunden.

Durch ihre Schuldgefühle völlig am Boden näherte Seelah sich dem Körper Acemis, deren Gefährten den Scheiterhaufen für sie vorbereiteten. Schweigend beobachteten diese, wie Seelah den gestohlenen Helm über den Kopf der toten Frau stülpte und dann selbst auf den Scheiterhaufen kletterte, um sie in den Tod zu begleiten.  Die Paladine waren von dieser Tat hoch bewegt. Sie hatten von Anfang an gewusst, dass Seelah den Helm gestohlen hatte, aber Acemi hatte ihren Brüdern und Schwestern verboten, ihn zurückzuholen. Sie hatte gehofft, dass der Helm dem verzweifelten Waisenkind genug Geld einbringen würde, um ein paar weitere Monate überleben zu können. In dieser Nacht nahmen die Ritter Iomedaes Seelah in ihre Reihen auf.
Obwohl Seelah in der Zwischenzeit den Tod Acemis verarbeitet hat, bedauert sie nach wie vor den Diebstahl, der sie ironischerweise in die Umarmung Iomedaes führte. Ursprünglich kam sie wegen ihrer Schuldgefühle zu Iomedae, doch hat diese Schuld sich inzwischen in machtvolle Liebe und Vertrauen in die Erbin verwandelt.

Die junge Paladin trägt ihr Haar im selben Stil, wie Acemi es tat und ist im Gebrauch des Langschwertes geübt. Auf diese Weise hofft sie, die guten Taten Acemis fortzuführen, die diese noch getan hätte, wäre sie nicht  in der Schlacht von Rotheil gefallen. Sie glaubt, dass das das mindeste ist, was sie tun kann, um für den Tod zu bezahlen, den sie zuließ.


Seelah debütierte als vorgenerierter Charakter in Band 7 (http://paizo.com/pathfinder/v5748btpy7zdb) des Pathfinder und in Der Fluss in die Dunkelheit (GameMastery Module W2: River Into Darkness (http://paizo.com/store/v5748btpy7zdk)).


James Jacobs,
Chefredakteur Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 29.08.2008 | 20:49
Heil dem Kopflosen König!

Mittwoch, 13. August 2008

Es gibt mehr Götter im Multiversum als nur die der zivilisierten Völker Golarions. In den nahezu unendlichen Reichen des Großen Jenseits lauern Wunder und Schrecken, die weit über die Vorstellungskraft der Sterblichen hinausgehen, Wesen, die der Verehrung würdig sind, aber auch Schrecken von denen die Menschen niemals hätten erfahren sollen.

Zusätzlich zu den zwanzig bedeutendsten Gottheiten der Welt der Kundschafter (Pathfinder Chronicles Campaign Setting) geht der nächste Band aus der „Chroniken der Kundschafter“ (Pathfinder Chronicles)- Reihe, Götter und Magie(Gods and Magic (http://paizo.com/store/v5748btpy81ts)) auch auf die Himmel und Höllen ein und erweckt die göttlichen Bewohner der Reiche außerhalb der Welt der Sterblichen vom gelassen ruhigen Nirvana bis hin zu den Höllenqualen Abbadons zum Leben. Über bekannte Verbündete wie Cayden Caillean oder Desna, aber auch über seelenverschlingende Alpträume wie Lamashtu oder Zon-Kuthon hinaus enthüllt Götter und Magie eine Reihe neuer göttlicher Schutzherren und unsterblicher Gefahren. Die Legenden der geschuppten Völker erzählen zum Beispiel von einem gewissen Ydersius, der unter den Dahingleitenden auch als der Kopflose König bekannt ist...

(http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO9202-Ydersius_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO9202-Ydersius.jpg)

Ydersius(der Kopflose König): Diese uralte Wesen war einst der Schutzgott des fast vergessenen Volks der Schlangenmenschen, die einst den Kampf gegen das mächtige Azlant verloren. Der Schlangenkönig war gezwungen, sich mit seinen sterblichen Dienern in den Finsterlanden (Darklands) zu verkriechen. Dort wurde er von einem mächtigen Helden enthauptet. Doch so groß war die Macht dieses Gottes, dass er , in zwei Teile geteilt, doch am Leben blieb. Nun schlägt sein geistloser Körper wild und rücksichtslos um sich, sein Kopf aber ging verloren und verrottete vermutlich, bis nur noch der Schädel übrig blieb. Manche aber behaupten, dass der Schädel nach wie vor Leben in sich trägt und ein winziges Maß an Macht kontrollieren kann. Und sollte er jemals wieder mit seinem Körper  vereinigt werden, würde Ydersius wieder genesen und sein Volk zum Angriff auf die Welt an der Oberfläche Golarions führen.

Götter und Magie wird von Paizos jüngster Neuerwerbung, dem „Theologen“ Sean K. Reynolds verfasst und im Oktober im Handel erscheinen.

F. Wesley Schneider,
geschäftsführender Redakteur Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 30.08.2008 | 22:56
Mal wieder was zu dem kleinen, aber feinen Harrow Deck, das nicht ganz ohne Grund einen Ennie als bestes Game Accessoire gewonnen hat.

Türme: Ein „Saat und Ernte“-Spiel

Mittwoch, 19. Dezember 2007

(http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO9200-beating_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO9200-beating_500.jpeg)


Das Kartenspiel „Saat und Ernte“ (Harrow Deck (http://paizo.com/pathfinder/pathfinderChronicles/v5748btpy80sv)) kennt eine große Vielfalt verschiedener Anwendungen, die vom Hilfsmittel eines Wahrsagers bis hin zu einem wohlbekannten Spiel reicht, das unter dem Einsatz von Kupfermünzen in den Schankstuben Golarions gespielt wird. Dieses Spiel heißt „Türme“ (Towers) und ist im Umfang von  „Saat und Ernte“ enthalten.


(http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO9200-hidden_truth_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO9200-hidden_truth_500.jpeg)


Türme ist ein einfaches Glücksspiel für zwei bis vier Spieler. Zu Beginn des Spiels werden sechs spezielle „Saat und Ernte“-Karten als Basis der Türme ausgelegt. An jeden Spieler werden nun drei Karten ausgeteilt. Nacheinander platzieren die Spieler Karten aus ihrer Hand auf die einzelnen Türme und versuchen dabei, soviele Karten wie möglich abzulegen und gleichzeitig ihren Gegnern die Möglichkeit zu blockieren, dasselbe zu tun. Kann man ein einige Karten nicht ablegen, werden sie als Schulden den anderen Spielern gegenüber angesammelt. Im weiteren Spielverlauf wird es immer schwerer, Karten abzulegen, womit die Schuld sehr stark anwachsen kann. Das Spiel endet, wenn kein Spieler mehr weitere Karten ablegen kann. Danach werden die Schulden der Spieler miteinander verrechnet und die Spieler müssen die Differenz an die Teilnehmer mit dem geringsten Schuldenwert auszahlen.

Das Spiel ist einfach zu erlernen, bietet aber denjenigen, die ihre Gegner gerne ausnehmen möchten, einiges an Komplexität. Ein Wort der Warnung: Das Spiel kann süchtig machen und ich würde es wirklich hassen mit ansehen zu müssen, dass jemand ein Vorpalschwert wegen ein paar schlechter Kartenverteilungen verlieren würde.

Jason Bulmahn,
Marketingmanager GameMastery

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 1.09.2008 | 20:54
Und Spinnen sind DOCH großartige Monster!

(http://paizo.com/image/content/SecondDarkness/PZO9015-CutlassSpiderGolem_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/SecondDarkness/PZO9015-CutlassSpiderGolem.jpg)

Montag, 01. Spetember 2008

Wir haben im letzten Jahr auf den Seiten des Pathfinder (http://paizo.com/pathfinder) schon eine furchtbar große Anzahl Monster gesehen, die auf der Thematik von Spinnen aufbauen. Genug jedenfalls, um schon einige Beschwerden darüber zu hören zu bekommen. Als wir zusätzlich noch verrieten, dass der dritte Abenteuerpfad (http://paizo.com/pathfinder/adventurePath/secondDarkness) sich um das Volk der Drow drehen würde, hörten wir einen noch lauteren Aufschrei gegen Spinnen. Ich weiß nicht, wie sehr dieser Widerstand gegen Spinnen mit dem ganzen Spinnenzeugs im Pathfinder zu tun hat und wieviel davon auf Arachnophobie beruht, in jedem Fall aber versuchen wir tatsächlich, weniger spinnenbasiertes Material zu verwenden. 

Es ist allerdings ganz schön schwierig, 'Nein!' zu so etwas wie der Machetenspinne (Cutlass Spider) zu sagen, einem von vier neuen im Bestiarium des Pathfinder #15 (http://paizo.com/store/v5748btpy81tp) erscheinenden Monstern. Und obwohl im Abenteuer dieses Monats eine ganze Menge Drow vorkommen, ist die Machetenspinne tatsächlich keine Schöpfung der Drow. Tatsächlich handelt es sich dabei um ein Konstrukt, dass oft auf Piratenschiffen und anderen Örtlichkeiten der Seefahrt verwendet wird, wo sie als Wachen, Leibwächter oder sogar als Assassinen eingesetzt werden. Eines der interessantesten Dinge an ihnen ist allerdings, dass sie magische Waffen in ihre Körper integrieren können und damit die Eigenschaften besagter magischer Waffen auf ihre natürlichen Waffen übertragen. Eine Machetenspinne, die ein Vorpalschwert ergattern könnte, wäre in der Tat eine ganz schöne Bedrohung. Und ratet mal , was geschieht, wenn eine Machetenspinne auf diese Weise eine intelligente Waffe absorbiert.

Auf jeden Fall möchte ich mich bei all denen entschuldigen die der Spinnenmonster inzwischen müde sind. Aber wie sich zeigt, sind Spinnen einfach eine viel zu fantastische Inspirationsquelle, als das wir ihr allzulange widerstehen könnten.

James Jacobs,
Chefredakteur Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 2.09.2008 | 16:04
Stelldichein mit einem Vorbildcharakter: Amiri

(http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9010-Barbarian_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9010-Barbarian.jpg)


Montag, 31. März 2008

Es gibt Millionen Möglichkeiten, im Reich der Mammutfürsten zu sterben. In diesem brutalen Land leben die nomadischen Kelliden, die das Beste aus dieser noch ganz ursprünglichen Welt gemacht haben. Amiri ist eine dieser Barbaren. Von Geburt an mit einer Kombination aus Unabhängigkeit und Muskelkraft gesegnet war ihre Kindheit doch von ständiger Herausforderung geprägt. Denn für die Leute ihres Stammes, den Sechs Bären, waren Muskelkraft und Mut keineswegs die idealen Eigenschaften, die eine Frau haben sollte. Die Rolle einer Frau im Stamm der Sechs Bären war ganz einfach definiert: Kinder großzuziehen, sich um die Kranken zu kümmern und die Bande zu anderen Stämmen zu stärken. Frauen waren Ressourcen. Wenn ein Stamm mit einem anderen ein Bündnis zu schließen wünschte, wurden Fleisch, Felle, Schätze und Töchter als Geschenke gesandt. Amiri aber sah sich nicht als Vieh und versuchte bei jeder Gelegenheit, ihre Brüder und Cousins zu übertreffen. Sobald ein Jäger ein Karibu für den Stamm fing, tat sie es ihm nach und fing sogar zwei. Wenn eine Gruppe von Orks sich in  die Jagdgründe des Stammes verlief und ein Held vier tötete, versuchte sie ihn zu übertreffen, indem sie sechs tötete. Ihr Wettkampfdenken machte ihr aber nur wenige Freunde. Ihre Brüder fühlten sich gleichermaßen von ihrer Wildheit eingeschüchtert wie von ihrer Schönheit umgarnt, während ihre Schwestern nur zu genau wussten, dass sie jedesmal, wenn Amiri gegen die Tradition verstieß, alle bestraft werden würden.

Als Amiri schließlich das Erwachsenenalter erreichte, hatte sich ihr Ruf inzwischen bereits über die Sechs Bären hinaus verbreitet. Die anderen Stämme begannen, sie den „sanften Häuptling“ zu nennen. Dieser Ausdruck erniedrigte sie wie auch ihre Verwandten, da er zum Ausdruck brachte, dass diese zu schwach seien, um einer Frau aus ihrem Stamm die Unabhängigkeit und Stärke zu verwehren. Keiner der anderen Stämme wollte etwas mit ihr zu tun haben, so dass ihre Anwesenheit bei den Sechs Bären zu einer Quelle des Streits unter einander einst freundlich gesinnten Stämme wurde. Und so beschlossen die Stammesältesten schließlich, dass es nur einen Ausweg gab: Amiri musste sterben. Das kleine Problem dabei war allerdings der allgemeine Glaube, dass der Mord an einem Familienmitglied das größte Tabu und den sichersten Weg in die Hölle darstellte.

Doch bald genug ergab sich die Gelegenheit, die störende Schwester loszuwerden, als sich die Kunde von einem Stamm Frostriesen verbreitete, die in den nahegelegenen Bergen gesichtet worden waren. Die Stammesältesten organisierten einen Kriegstrupp, der die Berge auskundschaften und die Riesen vertreiben sollte und stellten sicher, dass Amiri dazugehörte. Völlig überrascht, aber stolz, endlich ausgewählt worden zu sein, bemerkte Amiri nicht das Lächeln der Ältesten ob ihrer Bereitwilligkeit mitzugehen. Die Stammesältesten aber wussten, dass Amiris Wettkampfwille sie schnell in eine Situation bringen könnte, mit der sie nicht fertig würde und beauftragten die anderen Jäger insgeheim, sie in genau eine solche Situation zu führen.

Der Kriegstrupp zog zu den Ausläufern der Kodarberge. Es dauerte auch nicht lange, bis man Hinweise auf die Riesen fand. Eines Morgens eilte der Anführer des Trupps ins Lager und schwang einen Dolch von der Größe eines menschlichen Armes über seinen Kopf. Der Krieger behauptete, eigenhändig einen Riesen erschlagen und seinen Dolch an sich genommen zu haben. Die anderen Mitglieder gratulierten ihm ob seines Mutes und seiner Fähigkeiten. Amiri aber biss an und verkündete, dass sie bis zum Sonnenuntergang mit einer noch größeren Waffe zurückkehren würde. Sie hatte keine Ahnung, dass der Dolch ein teil der Täuschung war, den der Kriegstrupp schon von Anfang an bei sich gehabt hatte, um sie zu einem wahnwitzigen Unternehmen zu verleiten.

Was der Kriegstrupp wiederum nicht voraussehen konnte, war, dass Amiri tatsächlich einen Frostriesen finden würde. Als sie durch die Berge wanderte, stieß sie am Fuße eines Kliffs auf eine gigantische Leiche. Der Riese war schon vor Wochen abgestürzt. An seiner Seite lag sein riesiges Bastardschwert. Amiri wusste natürlich, dass nicht sie den Riesen getötet hatte. Sie wusste aber auch, dass sie nur das Schwert als Beweis brauchte und dass sicherlich keiner ihrer Verwandten es wagen würde, ihre Behauptung in Zweifel zu ziehen, wenn sie eine so großartige Trophäe präsentieren konnte. Doch als sie an den Platz zurückkehrte, an dem sie ihre Leute verlassen hatte, fand sie den Platz leer vor. In Sorge darum, dass sie den Gefahren der Region zum opfer gefallen sein konnten, verfolgte sie ihre Spuren, bis sie den Kriegstrupp auf halbem Wege zum Stammeslager wieder einholte. Als sie sich aber dem Lager näherte, erkannte sie, dass irgendetwas merkwürdig war: ihre Leute sprachen über sie, und sie lachten.

Ungesehen schlich sie bis zum Rand des Lagers, wo sie endlich erkannte, dass sie hereingelegt worden war. Sie musste mit anhören, wie ihre Leute sich über ihre Art lustig machten, darüber, wie sie auf ihre Täuschung hereingefallen war und wie sie nun wahrscheinlich im Kochkessel eines Riesens gargekocht würde. Es war nicht mal so sehr, dass sie so dankbar über ihren Tod schienen und so leicht darüber hinwegkamen, was Amiri in Wut versetzte. Es war der Beweis, dass ihre eigenen Leute sie für eine Närrin hielten, der sie zornig machte. Mit zornsprühenden Augen trat Amiri mitten ins Lager und hielt ihr neues Schwert empor, laut verkündend, dass sie sie selbst jetzt noch übertroffen habe. Die anderen Krieger waren zuerst geschockt, sie noch am Leben zu sehen, verfielen aber  bald wieder ins Gelächter und wiesen darauf hin, dass sie eine unhandliche Waffe kaum führen könne. Amiris Zorn wuchs, sie umklammerte das Heft des Schwertes und versuchte, eine drohende Position einzunehmen. Doch brachte die schiere Größe des Schwertes sie aus der Balance und sie fiel sehr zum Vergnügen der anderen Barbaren, zu Boden.


Das war zuviel. Aufbrüllend sprang Amiri wieder auf die Beine. Ihre Wut erfüllte ihren ganzen Körper, verschleierte ihre Sicht und nahm ihre Seele in Besitz. Zwei Barbaren waren bereits mit dem Riesenschwert geköpft, bevor sie überhaupt verstanden, dass der Tod unter sie gekommen war. Der Kampf war schnell und brutal. Amiri spürte die Schläge nicht, die sie hinnehmen musste und bewegte sich einfach von einem Verräter zum nächsten, um sie hinzurichten.

Als ihr Zorn endlich versiegte, erkannte Amiri, was sie getan hatte. Sie wusste, dass die Jäger ihr Schicksal verdient hatten, sie war sich aber auch darüber im Klaren, dass es immer noch ihre Verwandten waren, die sie getötet hatte. Der Grund, sie zu töten, war berechtigt, doch änderte das nichts an ihren Blutsbanden, die sie nun durchschnitten hatte. Sie wendete sich im Vertrauen darauf, dass die Leichen bald von einem anderen Jägertrupp gefunden werden würden, von den Überresten ab. Sie wanderte gen Irrisen und die unbekannten Reiche, die dahinter lagen. Zum ersten Mal fühlte sie sich frei, da keine Traditionen mehr ihre Zukunft beeinträchtigten.

Inzwischen schätzt sie ihr übergroßes Schwert. Obwohl sie es nur dann richtig führen kann, wenn ihre Kampfeswut in ihrem Blut brennt, ist es inzwischen genau so zum Teil ihrer selbst geworden wie ihre wilde Unabhängigkeit und ihr brennendes Herz. Nicht länger sieht sie sich als Mitglied der Sechs Bären, und nie redet sie von den Umständen, die sie zur Flucht aus ihrer Heimat zwangen. Denn manche Dinge bleiben besser ungesagt.

Amiris erster Auftritt als vorgenerierter Charakter ist in Band 13 (http://vhttp://paizo.com/store/v5748btpy80i9) der Pathfinder-Serie.

James Jacobs,
Chefredakteur Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 3.09.2008 | 18:18
Module: Wieder im Plan!

(http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/PZO9514-UnderwaterBrawl_120.jpeg) (http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/PZO9514-UnderwaterBrawl.jpg)



Dienstag, 02. September 2008

Es ist schon ein Weilchen her, dass wir in diesem Blog über ein Pathfinder Module (http://paizo.com/pathfinder/pathfinderModules) gesprochen haben. Das hat den ganz einfachen Grund, dass sie das unglückselige Opfer waren, die wir den Dämonen des Abgabetermins machen mussten, wenn wir alles ander planmäßig hinbekommen wollten. Die gute Nachricht ist allerdings, dass auch die Module selbst inzwischen wieder im Plan liegen. Ab der in Kürze bevorstehenden Veröffentlichung von Hungrig sind die Toten (Hungry Are the Dead (http://paizo.com/store/v5748btpy80hz)) könnt ihr wieder alle zwei Monate ein neues Pathfindermodul erwarten.


(http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/PZO9515-ShaftEyesBones_120.jpeg) (http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/PZO9515-ShaftEyesBones.jpg)

Zu Feier hab ich mir gedacht, zeige ich euch Kunst nicht nur aus einem , sondern aus gleich zwei bald erscheinenden Modulen. Ihr könnt ja mal ausprobieren, ob ihr erratet, welches der beiden Bilder aus dem Seeabenteuer Der Schatz der Schimärenbucht (Treasure of Chimera Cove (http://paizo.com/store/v5748btpy80hy) ) und welches aus dem grausigen Untoten-Abenteuer Hungrig sind die Toten stammt.

James Jacobs,
Chefredakteurt Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 7.09.2008 | 19:04
Monster à la Lamashtu

(http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRunelords/PZO9005-LamashtuPrestigeCla_360.jpeg) (http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRunelords/PZO9005-LamashtuPrestigeCla.jpg)



Montag, 24. Dezember 2007

In Pathfinder #5 (http://paizo.com/store/v5748btpy7xpv) veröffentlichen wir den zweiten Artikel in unserer Serie über die Götter Golarions. Diesmal redet Sean K. Reynolds, der Meister alles Religiösen, über Lamashtu, die Mutter der Monster, einer der berüchtigsten Gottheiten Golarions. Immerhin ist sie nicht nur diejenige, die von Goblins, Gnollen und allen möglichen anderen Arten von Monstern verehrt wird; sie ist vor allem diejenige, die eine Menge Monster ERSCHAFFT. Und solltest Du sie zufälligerweise ebenfalls verehren, dann lernst Du vielleicht, wie Du selbst ein paar Monster erschaffen kannst. Wir sind zwar nicht sicher, WAS der Gnollwaldläufer Lamashtus da in den Fingern hält, ganz sicher aber qualifiziert es sich als Monster!



Ah, und nur so nebenbei, so sehen die Gnolle Golarions aus. Obwohl der hier wohl wesentlich besser gekämmt als die meisten seiner Artgenossen ist. Normalerweise machen sich Gnolle nicht so viel aus persönlicher Hygiene/ Körperpflege.


James Jacobs,
Chefredakteur Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: guennar

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 10.09.2008 | 22:31
(http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO9204-CoverArtwork_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO9204-CoverArtwork.jpg)

F wie Finsterlande

Freitag, 08.August 2008

Nachdem er vor nur ein paar Wochen das unglaubliche Titelbild für Götter und Magie (Gods & Magic (http://paizo.com/store/v5748btpy81ts)) eingereicht hatte, kam er wieder an und ließ, schon wieder, unsere Kinnladen herunterklappen. Dieses Mal schaffte er es mit dem neuen Titelbild für unser nächstes Pathfinder Chronicles-Buch, In die Finsterlande (Into the Darklands (http://paizo.com/store/v5748btpy81tu)). Wie immer spricht auch dieses Mal Dr. Reynolds Bild für sich selbst: ein finsterer Dunkelelf, der in den Finsterlanden finstere Magie wirkt. Was könnte man mehr wollen? In die Finsterlande erscheint im Dezember dieses Jahres.

F. Wesley Schneider,
geschäftsführender Redakteur Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: guennar

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 12.09.2008 | 11:09
Was in den Tiefen lauert

(http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO9204-DuergarAbduction_360.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO9204-DuergarAbduction.jpg)



Donnerstag, 28. August 2008

Nachdem Götter und Magie (Gods and Magic (http://paizo.com/store/v5748btpy81ts)) in Druck gegangen ist, wenden wir uns nun ganz offiziell dem nächsten Produkt aus unserer Reihe Pathfinder Chronicles zu – In die Finsterlande (Into the Darklands (http://paizo.com/store/v5748btpy81tu)). Denjenigen unter Euch, die gerade erst dazugekommen sind, sei gesagt, dass die Finsterlande Golarions ein ausgedehntes Höhlensystem sind, das tief unter der Oberfläche Golarions verborgen liegt. Die Finsterlande sollen gleichermaßen ein auf der Stelle vertraut erscheinender kultiger Ort als auch eine geheimnisvolle neue mit Überraschungen gespickte Grenze darstellen. Klar, in den Finsterlanden gibt es Drow, Duergar, Derro und Aboleths; aber es gibt dort auch die missgebildeten menschenähnlichen Morlocks , geheimnisvolle vergessene Welten, die von Dinosauriern bewohnt werden, ein geheimes Volk von Verstandfressern, Lovecraftsche Schrecken wie die Gugs und das Schlangenvolk; es gibt die Urdefans, ein verborgenes Reich menschenähnlicher Bluttrinker und noch vieles mehr. All das wartet darauf, von tapferen neuen Forschern in diesen tiefsten Teilen der Spielwelt entdeckt zu werden.

In den nächsten Wochen wird es noch einige detailliertere Vorschauen auf In die Finsterlande geben, wenn die einzelnen Kapitel des Buchs editiert und für die Veröffentlichung vorbereitet werden. Da die Innenillustrationen aber schon nach und nach eintreffen, wollte ich euch einfach schon mal zeigen, was passiert, wenn ein SC in  Duergar-befallenen Tunneln zurückbleibt!

James Jacobs,
Chefredakteur Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: guennar

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 13.09.2008 | 20:09
Bewohner der Finsterlande

(http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO9204-WormMonster_120.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO9204-WormMonster.jpg)


Mittwoch, 03. September 2008

Die Finsterlande (Darklands) sind ein sehr gefährlicher Ort voller seltsamer Monster und unheimlicher Gefahren. Doch sind sie nicht vollkommen unzivilisiert. Obwohl – an einem Ort, an dem ein Volk von Untoten als eine Form der Zivilisation durchgeht und ein Reich in Vergessenheit geratener im Wasser lebenden Fischmenschen als eine andere, mag man unter dem Begriff „Zivilisation“ etwas anderes verstehen als dass, was Besucher von der Oberfläche normalerweise erwarten würden.

In die Finsterlande (Into the Darklands (http://paizo.com/store/v5748btpy81tu)) beschreibt detailliert viele verschiedene unterirdisch lebende Völker . Eine stattliche Anzahl davon sollten dem Leser bereits vertraut sein;  Völker wie die Drow, Derro, Duergar, Abolethen und Swirfneblin. Auch andere Völker wie  Vegepygmäen,  Verstandfresser (intellect devourer),  Abskaume (ein Versuch, das englische Wortspiel nachzumachen, dass aus "scum" die Voksbezeichnung 'Skum' macht - WQ) oder Ghule leben dort. Aber da es sich um eine nagelneue Welt im größeren Rahmen des Spiels handelt, könnt ihr darauf wetten, dass wir auch einige neue Völker hinzufügen werden. Missgestaltete menschliche  Rückschläge in eine primitive Zeit (Morlocks!) zum einen, ein schlummerndes Reich uralter Geheimniskrämer und Kultisten (das Schlangenvolk!) zum anderen. Es gibt sogar ein paar komplett neu entworfene Völker wie die myteriösen irrsinnsverbreitenden Seugathi. Auf dem Bild ist ein Angehöriger dieses Volks abgebildet, ein Dolch im einen Tentakel, ein Feuerball-Zauberstab  in  einem anderen, und ein Maul voller Giftzähne!

James Jacobs,
Chefredakteur Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Guennarr

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 15.09.2008 | 12:25
U2: Die Henkerschlinge

(http://paizo.com/image/product/catalog/PZO/PZO9508_360.jpeg) (http://paizo.com/store/v5748btpy7zdi)


Freitag, 21. Dezember 2007

Kurz bevor Die Wächter Drachenfalls (Guardians of Dragonfall) unser Warenlager erreicht, ist es auch schon an der Zeit, einen Blick auf unser nächstes GameMastery Modul zu werfen. Als kleine Vorbereitung kommt hier das Titelbild von U2: Die Henkersschlinge (). Sieht sehr danach aus, als hätte Seoni genug davon, auf Abenteuerfahrt zu gehen... vielleicht auch vom Atmen. Ihr wollt mehr wissen? Hier der rückseitige Klappentext.


GameMastery Modul U2: Die Henkersschlinge

Genau auf den Tag 10 Jahre nach dem fürchterlichsten Unrecht in der Historie Absaloms kehrt ein unversöhnlicher Geist zurück, um Rache an denjenigen zu nehmen, die ihn einst an den Galgen brachten. Unglücklicherweise gehörten die Helden damals zu den Geschworenen  und wenn sie es nicht schaffen, den wahren Schuldigen zu finden, werden sie alle beim nächsten Morgengrauen hängen.

Die Henkerschlinge ist ein Stadtabenteuer für Charaktere der ersten Stufe und kompatibel zum beliebtesten Fantasyrollenspiel der Welt. Das Abenteuer enthält Details über das fürchterliche Verbrechen, über diejenigen, die sich an seiner Vertuschung beteiligten und über das verfallende Gerichtshaus, in dem einst Verbrechen, Prozess und Hinrichtungstattfanden.

Das Abenteuer spielt sich in der Metropole Absalom ab, einer der größten Städte in der Kampagnenwelt der Pathfinder Chronicles (http://paizo.com/pathfinder/pathfinderChronicles), kann aber leicht in jedes andere Setting übernommen werden. Weitere Informationen über die Stadt erhaltet ihr in U1: Die Galerie des Bösen (U1: Gallery of Evil (http://paizo.com/store/v5748btpy804h)) und dem Pathfinder Chronicles Gazetteer (http://paizo.com/store/v5748btpy7zda).

Jason Bulmahn,
Marketingmanager GameMastery

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Guennar

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 17.09.2008 | 23:30
Schneller Fall, abrupter Halt

Donnerstag, 27. Dezember 2007

Die Henkersschlinge (Hangman's Noose (http://paizo.com/store/v5748btpy7zdi)) ist das erste echte Kriminalabenteuer um einen rätselhaften Mord in der Welt  des Pathfinder Chronicles (http://paizo.com/pathfinder/pathfinderChronicles) Campaign Settings. Als solches enthält es natürliche eine Menge verdächtiger Personen, manche davon charmant, andere ruchlos. Und während jeder irgendwie in den Scheinprozess verwickelt war, der den Spuk in diesem Abenteuer auslöste, verdient es einer von ihnen wirklich, zu hängen. Wenn die SC den Schuldigen allerdings nicht bis zum Morgengrauen entlarvt haben, könnten sie es sein, die anstelle des Mörders hängen. Ein paar der Verdächtigen seien hier vorgestellt.

(http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/PZO9508-halgrak_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/PZO9508-halgrak.jpg)


Halgrak: Dieser bedrohlich aussehende Halbork ist wegen seines verstümmelten Fußes als „Fünf Zehen“ (Five Toes) bekannt  und von Beruf der ortsansässige Schmied. Als die Dinge  beginnen,schief zu laufen , ist er schnell davon überzeugt, dass alle verdammt sind.

Patrissa:Obwohl sie sich all zu vielen Genüssen hingegeben hat, ist die frühere Abenteurerin immer noch eine ziemlich attraktive Frau. Sie trägt ein kostbares Kleid und ebenso kostbaren Schmuck. Sobald sie im Gerichtssaal eingesperrt ist, wird sie sich mit Sicherheit Schutz suchend an die Helden wenden. .

(http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/PZO9508-sirrekkart_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/PZO9508-sirrekkart.jpg)

Herr von Rekkart: Dieser unerschütterliche  alternde Paladin Iomedaes war vor zehn Jahren einer der Geschworenen und ist sich sicher, dass der Gerechtigkeit genüge getan wurde. Ihn vom Gegenteil zu überzeugen könnte sich ohne sicheren Beweis als unmöglich erweisen.


Tablark: Der nörgelige alte Zwerg ist schon so ziemlich jedem Beruf nachgegangen, den man in Absalom finden kann. Wenn die Lage mal aussichtslos erscheint,  können sich die Helden darauf verlassen, dass dieser Zwerg unerschütterlich und siegeszuversichtlich bleibt.

Ist einer dieser Juroren verantwortlich? Vielleicht war es ja auch einer der Anderen? Nächste Woche werde ich ein paar weitere Verdächtige vorstellen, gegen die ihr ermitteln könnt.

Jason Bulmahn,
Marketingleiter GameMastery

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Guennar

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 19.09.2008 | 10:07
Um die Berichterstattung über das Modul "Hangman's Noose" zu vervollständigen:

Stelldichein mit den Verdächtigen, Teil 2


Donnerstag, 03. Januar 2008


In der letzten Woche haben wir euch 4 der 8 Verdächtigen vorgestellt, gegen die die SC ermitteln müssen, während sie zur gleichen Zeit in einem von einem Spuk geplagten Gerichtsgebäude gefangen sind und einen Wettlauf gegen die Zeit unternehmen müssen. Hier sind die anderen vier Kandidaten für die Henkersschlinge (Hangman's Noose: (http://paizo.com/store/downloads/pathfinderModules/v5748btpy7zdi)).


(http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/PZO9508-jebin_120.jpeg) (http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/PZO9508-jebin.jpg)


Der Narr: Ebin Blithoddle ist ein ganz besonderer Gnom, der sich kunterbunt kleidet und bei jeder Gelegenheit einen blöden Witz oder ein böses Wortspiel anbringt. Obwohl er nicht einmal eine Hyäne zum Lachen bringen könnte, hört der arme alte Depp einfach nicht auf, in Ausbrüchen manischer Hysterie um das Gerichtsgebäude zu tanzen und zu tollen. Dennoch hat der grinsende und tanzende Narr etwas unheimliches an sich - manchmal wirken seine Augen glasig, sein Lächeln festgefroren. Sogar für Ebin gibt es etwas an diesem Gerichtsgebäude, was nicht im geringsten lustig ist.


Der Neugierige: Killian Paltreth vielleicht noch der normalste unter den Verdächtigen. Natürlich ist in diesem Abenteuer alles Normale automatisch ein Verdachtsmoment. Der Alchemist wirkt wie ein ganz vernünftiger Kerl, der aufrichtig daran interessiert ist, dem Geheimnis auf den Grund zu gehen. Aber wer weiß schon, was dieser scheinbar ehrliche alte Mann in seinem Labor ausheckt? Und wie wurde er überhaupt in dieses schmutzige Geschäft verwickelt?


Der Schläger: Malgrim Hurkes ist eine der berüchtigsten Gestalten in Absalom. Der ruchlose Hobgoblin ist der Anführer der Gang "Die Schatten der Grindelstraße" und hat seine Finger in einer Menge Gewaltverbrechen in den schäbigeren Stadtvierteln stecken. Leider nimmt er es nicht allzu freundlich auf, wenn er von irgendwelchen herbeigelaufenen Abenteurern befragt wird.


(http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/PZO9508-madge_120.jpeg) (http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/PZO9508-madge.jpg)


Die Unschuldige: Diese süße, wohlgestaltete Halblingsfrau namens Gretchen Blütenherz (Madge Blossomheart) war noch ein Kind, als die Verbrechen geschahen und hat sich ihren jugendlichen Charme größtenteils bewahrt. Die unglückselige Jungfrau versteht den Großteil der Ereignisse nicht einmal... oder behauptet das zumindest. Doch welche dunklen Geheimnisse könnten sich hinter diesem glühenden Lächeln verbergen?



Jeremy Walker,
stellvertretender Redakteur GameMastery

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 20.09.2008 | 20:29
(http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO9204-DrowCity_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO9204-DrowCity.jpg)(http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO9204-DinosaurCave_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO9204-DinosaurCave.jpg)


In die Finsterlande trotten wir

Freitag, 12. September 2008

Wieder einmal ist es meine Aufgabe, euch einen quälenden Vorgeschmack von der auf den Seiten des Pathfinders enthüllten grandiosen Tafel zu geben. Heute zeige ich euch zwei Bilder aus In den Finsterlanden (Into the Darklands (http://paizo.com/store/v5748btpy81tu)). Das erste zeigt eine Gruppe Drow und ihre Sklaven, die frisch gefangenen Helden in eine Drowstadt bringen. Das zweite zeigt,nun..., es zeigt eine unterirdische Höhle, die vom Typ her der "Verlorenen Welt" ähnelt, in der Riesenmonster Dinosaurier bekämpfen. Ich glaube, dass das für sich selbst spricht. Hab ich schon mal erwähnt, wie sehr ich meinen Job liebe?


Viel Spaß!

Jacob Burgess,
Koordinator für den Online-Shop

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Guennar

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 21.09.2008 | 20:47
Erschütternde Weissagungen

(http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/Harrow_Unicorn_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/Harrow_Unicorn_500.jpeg)


Mittwoch, 02. Januar 2008

Man bekommt nicht jeden Tag die Gelegenheit, ein Zeitreisegerät zu erschaffen. Manche mögen zwar behaupten, dass Weissagungen nicht wirklich als Zeitreise bezeichnet werden können, aber so wie ich es sehe, reist ein Ernteprophet (Harrower), als jemand, der für den Gebrauch der Saat und Ernte - Karten (the Harrow deck (http://paizo.com/store/byCompany/p/paizoPublishingLLC/gameMastery/pathfinder/pathfinderChronicles/v5748btpy80sv)) begabt ist, mit den 54 Karten des Spiels auf den Pfaden der Zeit, wobei er unterwegs einen kurzen Blick auf die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft erhascht.

Unter diesem Hintergrund musste ich mich selbst als Ernteprophet vorstellen. Jede Karte musste allgemein genug definiert sein, um eine Vielzahl von Situationen abdecken zu können, musste aber gleichzeitig spezifisch genug sein, damit diejenigen, die Erntelesungen durchführen würden - und diejenigen, die Abenteuer leiten - ein Stück echte Information herausziehen könnten. Und sobald die ersten Illustrationen aus Kyles bildhafter Feder bei mir eintrudelten, modifizierte ich die Bedeutung der Karten um ihre Verbindung zu besagten Bildern zu erhöhen.

Die Weissagungsmechanik selbst musste leicht nutzbar sein, die passende mystische Stimmung erzeugen und zu der Spielweise von Rollenspielern passen. Wir gaben daher jeder Karte ein Symbol für eine der sechs Attribute auf einer von neun die Gesinnungen symbolisierenden Positionen. Zum Beispiel ist das Einhorn eine chaotisch gute Karte, was durch die Krone in der Ecke oben rechts angezeigt wird. Der Ernteprophet legt die Karten in einem 3x3 - Weissagungsmuster aus, dass den Verlauf der Zeit (Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft) mit der Gesetz-Chaos-Achse verbindet. Immerhin ist die Vergangenheit (repräsentiert durch das Gesetz) am stärksten festgelegt und am schwersten (wenn auch nicht unmöglich) zu verändern, während die Zukunft (das Chaos) unbegrenzt veränderlich ist. Auf ähnliche Weise repräsentiert die Gut-Böse-Achse für die Person, auf deren Fragen der Ernteprophet antwortet, positive, neutrale und negative Situationen. Die für das Gute stehende Zeile des Musters symbolisiert positive Ereignisse, während die für das Böse stehende Zeile negative Ereignisse symbolisiert. Diese Grundmuster verschafft dem Ernteprophet eine stabile Grundlage, um Lesungen durchzuführen, die Nuancen der Karten sind aber sinnträchtig und interpretierbar genug, damit ein fähiger Ernteprophet sie in vielen Situationen sowohl innerhalb als auch außerhalb des Spiels einsetzen kann. Schaut es euch doch einfach mal selbst an, um herauszufinden, ob ihr dem zustimmen könnt.

Teeuwynn Woodruff,
Designer von "Saat und Ernte"

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 23.09.2008 | 11:38
Vorschau: Der Fluch des Purpurthrons

(http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9007-Shark_Bridge_360.jpeg) (http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9007-Shark_Bridge.jpg)


Freitag, 04. Januar 2008

Mit Pathfinder #7 beginnt die Kampagne Der Fluch des Purpurthrons (Curse of the Crimson Throne (http://paizo.com/store/v5748btpy7zdb)). Hier ein kleiner Ausblick auf die Innenillustrationen.


(http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9007-Devilfish_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9007-Devilfish.jpg)


Carolyn Mull,
Verkaufs- und Marketingassistentin Paizo

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 24.09.2008 | 11:17
Vorschau: Sieben Tage bis ins Grab


(http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9008-PlagueShip_360.jpeg) (http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9008-PlagueShip.jpg)


Freitag, 15. Februar 2008

(http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9008-WerebatRebel_120.jpeg) (http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9008-WerebatRebel.jpg)



Viel Spass mit diesen Innenillustrationen aus dem zweiten Kapitel von Der Fluch des Purpurthrons (Curse of the Crimson Throne),
Sieben Tage bis ins Grab ("Seven Days to the Grave." (http://paizo.com/store/v5748btpy7zdd)). Atmet nur nicht zu tief ein.

(http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9000-2-CrimsonThrone_120.jpeg) (http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9000-2-CrimsonThrone.jpg)


Carolyn Mull,
Marketing- und Verkaufsleiterin Paizo

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 25.09.2008 | 23:37
Der Doktor ist da

(http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9008-PlagueDoctor_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9008-PlagueDoctor.jpg)


Montag, 18. Februar 2008

Wie krank müsstet ihr sein, bevor ihr das Gebräu trinken würdet, dass dieser Mann euch entgegenhält?

In Pathfinder #8, "Sieben Tage bis ins Grab" ("Seven Days to the Grave," (http://paizo.com/store/v5748btpy7zdd)) werden eure Charaktere es herausfinden. Der hier abgebildete lustige Geselle ist einer der Medicusse der Königin und damit ein Teil der offiziellen Antwort Königin Ileosas auf die Seuche, die Korvosa im zweiten Kapitel der Kampagne Der Fluch des Purpurthrones (Curse of the Crimson Throne) befallen hat. Natürlich können wir das Lob für die Gewandung dieses Typen nicht komplett für uns in Anspruch nehmen; diese ist mehr oder weniger komplett den Anzügen der Seuchenärzte (http://www.historyonthenet.com/Stuarts/plague_doctor.htm) des Mittelalters nachempfunden, den diese während der Pest trugen. Stellt ihn euch als frühen Sicherheitsanzug vor. Unglücklicherweise trugen diese Anzüge nur wenig dazu bei, die Doktoren unserer Welt vor der Ansteckungsgefahr zu schützen. Ließ sie dafür aber um so gruseliger aussehen!

James Jacobs,
Chefredakteur Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 26.09.2008 | 21:24
(http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO1107-GoblinFireBrigade_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO1107-GoblinFireBrigade.jpg)(http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO1107-OgreDance_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO1107-OgreDance.jpg)


Vorschau: Classic Monsters revisited


Freitag, 14. März 2008

Werft einen schnellen Blick auf die Neubearbeitung einiger eurer liebsten Monster, die in  dargestellt werden. Goblins, Trolle und Oger, oh-oh!


Carolyn Mull,
Verkaufs- und Marketingleiterin Paizo

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 30.09.2008 | 23:15
(http://paizo.com/image/content/SecondDarkness/PZO9013-SwampBarracuda_120.jpeg) (http://paizo.com/image/content/SecondDarkness/PZO9013-SwampBarracuda.jpg)

Geh nicht so nah ans Wasser!

Montag, 04. August 2008

Die Gewässer rundum den Hafen von Rätselhafen (Riddleport) wimmeln also von Dingen, die die Einwohner schmackhaft finden. Ein Pirat oder Schmuggler, der über Bord geht, hat für gewöhnlich nur wenige Minuten, um ans Ufer zu gelangen oder wieder an Bord eines Schiffes zu klettern, bevor ein Hai, ein Bunyip, eine Riffklaue (Reefclaw) oder ein anderes Raubtier seine Witterung aufnimmt. Manchmal allerdings warten diese hungrigen Jäger nicht darauf, dass jemand ins Wasser fällt - wenn es notwendig wird können sie auch an Land hüpfen um dort nach Beute zu jagen. Ein berüchtigter hier vorkommender Räuber mit dieser nervigen Angewohnheit ist der Sumpfbarrakuda (Swamp Barracuda).

Natürlich sind Sumpfbarrakudas entlang der varisischen Küste schon lange eine Bedrohung, und insbesondere die ortsansässigen Sczarni-Familien haben eine ganz einzigartige Arbeitsbeziehung zu diesen Bestien. Lasst euch das folgende als Beispiel dafür dienen, warum es meistens eine schlechte Idee ist, diese Kriminellen zu verärgern.

Der Fischtank:Bilder von Seeschlangen mit glasigen Augen und skandalös gekleideter Meerjungfrauen starren dümmlich von den Holzbalken dieses Karawanenwagens herab, dessen seeblaue Farbe langsam abblättert. Der Wagen befindet sich im Besitz von Jaster Frallino, dem Boss der als "Galgenstricke"(Gallowed) bekannten Sczarnibande von Magnimar.Im Inneren des Wagens steht nur ein einzelner ramponierter Schemel und ein etwa 1,20 m hohes mit trübem Wasser gefülltes Glasaquarium. In diesem Glastank räkeln sich Frallinos drei fette Sumpfbarrakudas, die er sich als Haustiere hält: Verna, Argarno und der Große Mal. Mehrere faule Strolche und unzuverlässige Geschäftspartner haben bereits, wenn sie Frallinos Missfallen erregten, einen Zeh, eine Nase oder gar eine ganze Hand an "Die Fische des Boss" verloren, und mehr als ein Feind des Gangsterbosses ist sogar schon kopfüber in den Tank gefallen. Außerdem gehen Gerüchte um, dass der Sczarniboss am Boden des Aquariums eine kleine Sammlung geheimnisvoller, rostiger Schlüssel von seinen geliebten Haustieren bewachen lässt.

Der Sumpfbarrakuda ist eines von vier neuen Monstern, die im Bestiarium von Pathfinder #13 (http://paizo.com/store/v5748btpy84em) vorgestellt werden.

James Jacobs,
Chefredakteur Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 1.10.2008 | 21:02
Massive Monster-Musterung

Mittwoch, 01. Oktober 2008

Nach sechzehn Pathfinder-Abenteuerbänden und mehr als einem Dutzend Pathfinder-Modulen ist uns vor ein paar Tagen etwas aufgefallen: Das bedeutet eine Riesenmenge an Monstern! Inklusive der Pathfinder-Bestiarien und wenigstens einem neuen Monster in den Modulen schauen wir inzwischen auf mehr als 100 nie zuvor gesehene Alpträume, klassische Kreaturen und dämonische Feinde zurück, die innerhalb eines Jahres veröffentlicht wurden. Glaubt ihr nicht? Dann schaut euch mal die folgende Liste an, die den Großteil der neuen Monster beinhaltet, die wir von Pathfinder #1 bis #15 und in den Modulen veröffentlicht haben.


Monster NameCRSource
Dream Spider0.57
Giant Maggot0.58
Monstrous Cockroach0.513
Akata114
Carrionstorm12
Flesh-Eating Cockroach Swarm113
Giant Fly18
Giant Gecko11
Goblin Dog11
Goblin Snake11
Reefclaw17
Boggard22
Cinder Wolf210
Dark Ice Brownie2E1
Darklands Sentinel213
Doll, Soulbound27
Lyrakien22
Sinspawn21
Slurk2D1
Swamp Barracuda213
Tatzlwyrm2D0
Fungal Crawler313
Gutdragging Lurcher3U2
Mosquito Swarm3W2
Nightmare Bats3D2
Raktavarna37
Wooden Protector3TC1
Attic Whisperer41
Carrion Golem47
Devilfish47
Ercinee45
Faceless Stalker42
Frosty Chiseler4E1
Smoke Haunt43
Blast Shadow515
Chariot Beetle5D1.5
Crepitus5LB1
Croaker5U2
Derhii, the Flying Apes5J3
Flamedrake5W1
Forest Drake515
Forge Spurned5D1
Sikari Macaque Swarm59
Siren514
Cutlass Spider615
Deathweb64
Fell Flotsam6W2
Granule Construct Swarm6D2
Maftet615
Redcap64
Revenant62
Witchwyrd614
Hound of Tindalos74
Rajput Ambari79
Totenmaske73
Bonestorm810
Chatterer Swarm8D3
Cold Rider8E1
Crag Spider86
Daughter of Urgathoa88
Denizen of Leng86
Lamia, Kuchrima86
Lamia, Matriarch82
Marsh Gaint85
Moonflower814
Sandpoint Devil81
Shadowy Lurker8U1
Wings of Protection8J2
Arcanaton9J2
Beatific One99
Daemon, Leukodaemon98
Skull Ripper93
Tongue of Rebuke9J2
Witchfire95
Devil, Contract; Phistophilus1012
Gug1011
Mobogo1012
Scanderig104
Taiga Giant104
Argorth113
Lamia, Harridan126
Shining Child of Thassilon124
Red Reaver1310
Son of Perdition13D3
Akaruzug1412
Chained Spirit1411
Danse Macabre1411
Demon, Shemhazian145
Rune Gaint146
Lamia, Hungerer156
Lawgiver158
Mother of Oblivion153
Night Monarch155
Shoggoth15J3
Thais1514
The Prince in Chains1511
Yethazmari155
Devil, Belier; Bdellavritra1612
Wendigo176
Rakshasa Maharajah189
Havero2410
Achaekek, The Mantis God309
Granule Swarm HostPlus 0D2
RuneslavePlus 04
NosferatuPlus 28
OgrekinPlus 23
Osirion MummuyPlus 3J1
Painted CreationVariesU1
Umbral DragonVaries11

F. Wesley Schneider,
leitender Herausgeber Pathfinder

Übersetzung des Fließtextes: Björn Arnold


Anmerkung: Die Zahlen in der dritten Spalte geben die Nummer der jeweiligen Ausgabe des Pathfinders an, die Buchstaben-Zahlenkürzel stehen für das jeweilige Modul.
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 4.10.2008 | 22:31
Monster des Irrsinns

(http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/PZO9509-Shoggoth_360.jpeg) (http://paizo.com/store/v5748btpy7zdj)


Donnerstag, 17. Januar 2008

"Als wir zurückschauten, erwarteten wir, falls die Nebel dünn genug wären, eine schreckliche, unglaubliche Wesenheit sich auf uns zubewegen zu sehen; doch hatten wir aber von dieser Wesenheit eine klare Vorstellung. Was wir dann aber sahen - denn in der Tat hatten sich die Nebel nur allzu böswilligerweise ausgedünnt - war etwas vollkommen anderes, auf unfassbare Weis noch hässlicheres und abscheulicheres. Es war die vollkommene, in Form gegossene Verkörperung dessen, was die Schreiber von Phantasieromanen ein "Ding, das nicht sein sollte" nennen...'

...Es war ein schreckliches, unbeschreibbares Wesen, größer als die Zugmaschine einer U-Bahn; eine gestaltlose Ansammlung protoplasmischer Blasen, die schwach aus sich selbst heraus leuchteten. Myriaden sich ständig neu bildender, dann wieder vergehender Augen waren wie Pusteln aus grünlichem Licht auf der den ganzen Tunnel ausfüllenden Vorderseite zu sehen, die sich auf uns zubewegte und dabei die sich wie Wahnsinnig gebärdenden Pinguine einfach zerschmetterte, während das Wesen über den schimmernden Boden rutschte, den es und seine Artgenossen in übler Absicht frei von jedwedem Schutt geräumt hatten. Und immer noch ertönte dieser magische, spöttische Ruf: 'Tekeli-li! Tekeli-li!' "


H.P. Lovecraft
At the Mountains of Madness

Jeremy Walker
stellvertretender Redakteur GameMastery

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 9.10.2008 | 11:58
aus aktuellem Anlass:

(http://paizo.com/image/content/SecondDarkness/PZO9014-SolarSystem_360.jpeg) (http://paizo.com/image/content/SecondDarkness/PZO9014-SolarSystem.jpg)


Blick zu den Sternen

Montag, 06. Oktober 2008

So, nach längerer, ungeplanter Verzögerung sieht es nun endlich so aus, als ob ziemlich bald der Pathfinder #14 (http://paizo.com/store/v5748btpy81to) in unserem Lager einträfe und zum Versand wäre. Es ist schon eine Weile her, dass wir über diesen Band gesprochen haben, aber hier schon mal eine kleine Vorschau auf etwas, auf das sich eine Menge Leser freuen, nämlich auf dass, was außerhalb der Grenzen des Planeten Golarions liegt.

In Pathfinder #14 werden wir genau dieses Thema behandeln: welche anderen Welten sich um Golarions Sonne drehen, welche Arten von Kreaturen auf diesen Welten leben und wie sie wie auch die Einwohner Golarions sich durch die ungastliche Kluft des Weltraums zwischen den Planeten hin- und herbewegen. Natürlich zeigt die beigelegte Karte des Sonnensystems die Planeten und die Distanz zwischen ihnen nicht maßstabsgetreu ( ich vermute, dass wir eine riesige faltbare Karte hätten beilegen müssen, um das hinzubekommen), aber sie zeigt immerhin, wie viele verschiedene Welten es da draußen gibt. Für mich ist das, um der Wahrheit die Ehre zu geben, fast schon ein bißchen überwältigend; wir haben gerade mal an der Oberfläche eines kleinen Teils Golarions gekratzt, reden aber schon über die anderen Planeten! Hoffentlich befriedigt Pathfinder #14 den Bedarf an Information über die anderen Planeten für eine Weile - lange genug wenigstens, damit wir wieder zu Atem kommen und austüfteln können, was wir mit all diesen Welten anstellen werden!



James Jacobs
Chefredakteur Pathfinder
Übersetzung: Björn Arnold


Anmerkung des Übersetzers: Tatsächlich konnte ich gestern die PDFs runterladen, was heisst, dass die Printausgabe ihre Reise zu meinem Postkasten angetreten hat. Kleiner Teaser: Das Vorwort erwähnt den Film "Alien"! *rubs his hands gleefully*
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 10.10.2008 | 11:57
(http://paizo.com/image/content/SecondDarkness/PZO9014-GateToAnotherWorld_360.jpeg) (http://paizo.com/image/content/SecondDarkness/PZO9014-GateToAnotherWorld.jpg)



In die Schwärze

Montag, 11. August 2008

Seitdem wir mit dem Pathfinder Chronicles Campaign Setting begonnen haben, denke ich schon über die Sterne nach. Klar, alleine schon den Planeten Golarion zu entwickeln ist der Hammer, aber was liegt dahinter? Denkt nur mal daran, wie viele Geschichten wir bereits in nur einer einzigen Region unserer Welt erzählen konnten ( und noch erzählen wollen); wie viele Geschichten könnte es dann erst auf den Elf Planeten und Dutzenden Monden alleine in Golarions Sonnenystem zu erzählen geben? Und, was noch wichtiger ist, wie seltsam würden diese Geschichten sein? Welche dunklen Geheimnisse, welche nie gehörte Wunder finden sich auf Welten, die nicht durch die Regeln der Evolution und Magie, die für Golarion gelten, gebunden sind?

Zu meinem Unglück war nicht ich derjenige, der diese Geschichten erkunden durfte. Herausgeber Erik Mona hatte schon frühzeitig das Sonnensystem für sich beansprucht (auch wenn er natürlich für Vorschläge offen ist). Wir lieben zwar beide als Teil des  Planet Stories (http://paizo.com/planetstories/)-Team Science Fiction, seine Sicht des Kosmos ist aber viel stärker von Pulp bestimmt als die meine. Dort wo ich harte Wissenschaft, Astronomie und nahezu unfassbare Kulturen auf allen Stufen technologischer Entwicklung sah, sah er Burroughs vom Krieg zerissenes Barsoom und Otis Adalbert Klines fruchtbare Venus, beide voller hartgesottener Krieger und wunderschöner Prinzessinnen in knappen Mondgewändern. Still und heimlich begrub ich meine Hoffnungen auf Gasgiganten, in denen intelligente Quallen schwammen und von mit Gezeitenkraftwerken beheizten Monden in meinem Schreibtisch.

Das heißt, solange, bis Erik selbst zu beschäftigt mit dem Pathfinder Chronicles Campaign Setting war und jemanden benötigte, der diesen Bereich für ihn abdeckte.

Das Ergbnis ist die ausführliche Übersicht über Golarions Sonnensystem in Pathfinder #14 (http://paizo.com/pathfinder/v5748btpy81to). Zwischen Eriks Liebe zu den Sword&Planet-Romanen der Pulp-Ära und meiner eigenen Neigung zu technischer SF gelangten wir zu einem Kompromiss, der, wie ich hoffe, jedem Geschmack etwas bietet. Ob ihr also Steam-Punk oder kosmischen Horror mögt, ob ihr Aliens mit Käferaugen bevorzugt oder lieber gewohnte Gesichter sehen wollt, unser Sonnensystem deckt das alles ab.


Außer Robotern. Unser leitender Redakteur Wes Schneider hat schon lange öffentlich bekannt gemacht, dass sein größtes Lebensziel es sei, mich davon abzuhalten, einfach so Roboter in unsere Welt einzufügen (ANMERKUNG: Es mag dennoch Roboter geben.)

Auf jeden Fall hoffe ich, dass ihr die Welten (von Bretheda über Eox und Aballon bis hin zu Diaspora), die wir für euch geschaffen haben, mögen werden. Um euch schon mal einen ersten eindruck zu geben, zeige ich euch im folgenden den Eintrag für Akiton, den Roten Planeten:

Akiton, der Rote: Kälter und harscher als Golarion ist Akiton ein Planet tapferer vierarmiger Krieger, deren Lanzen und Stahlnadelgeschossgewehre vor dem Hintergrund rostig-roten Sands und Felsens glänzen. Monster durchziehen die kalten Gebirge und verlassenen Ebenen. Von Tyrannen beherrschte Reiche gründen schlichte, gleichwohl wunderschöne Städte in den ausgetrockneten Senken früherer Ozeane. Die Stämme der Shobhad-neh, 3,60 m großer Riesen, die in jeder ihrer vier Hände ein Schwert zu halten vermögen, sind sehr auf ihre Territorien bedacht und nur wenige Kreaturen mit gesundem Menschenverstand würden es wagen, einen einzelnen, in seinen Kampfharnisch gerüsteten Krieger herauszufordern. Ganz zu schweigen von den Kriegstrupps und Gruppen von Plünderern, die die Grenzen der Gebiete dieser Giganten ständig neu ziehen. Doch gibt es hier auch noch andere Völker: Die furchtsamen, aber geschickten Rattenmenschen der Ysoki, oder auch das rothäutige Echsenvolk, dessen Mitglieder die großen Sandschlangen nur mit einfachen Speeren und ihren Zähnen jagen. Doch am merkwürdigsten von allen sind die Grübler von Ashok, in deren weiche, pochende Gehirnsäcke der Äther gelegentlich die Geheimnisse der Vergangenheit wie auch der Zukunft hineinflüstert.

James Sutter
Redakteur Planet Stories

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 11.10.2008 | 13:07
(http://paizo.com/image/product/catalog/PZO/PZO9516_180.jpeg) (http://paizo.com/store/v5748btpy81x0)


Abschlussstein des Paktsteins

Freitag, 19. September 2008

Eine neue Ausgabe der Pathfinder Modules (http://paizo.com/pathfinder/pathfinderModules) wird gerade veröffentlicht, und das bedeutet natürlich, dass auch neue Bilder, insbesondere das neue Titelbild, veröffentlicht werden. Wieder einmal also ist es mir eine Freude, euch direkt von meinem Schreibtisch aus das heiße Titelbild (immerhin zeigt es eine Wüste) für die Paktstein-Pyramide (The Pact Stone Pyramid (http://paizo.com/store/v5748btpy81x0)) zu präsentieren. Viel Spass damit!

Jacob Burgess,
Koordinator Online-Shop

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 12.10.2008 | 13:35
(http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/PZO9516-PactStoneGirallonB_360.jpeg) (http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/PZO9516-PactStoneGirallonB.jpg)


Die Paktstein-Pyramide

Donnerstag, 25. September 2008

Auf dieser Innenillustration sehen wir einen mit glühenden magischen Hieroglyphen bedeckten Girallon im Kampf mit Seelah und Kyra; Schauplatz ist einer der Innenräume der Paktstein-Pyramide. Na gut, es ist nicht wirklich ein Girallon, sondern ein magischer Fluch in der Form eines Girallons, aber wenn dir das Vieh gerade einen Vierfachschlag ins Gesicht verpasst, ist dieser feine Unterschied wahrscheinlich nicht deine größte Sorge...


Sean K. Reynolds,
Entwickler/Redakteur

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Guennar

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 17.10.2008 | 20:05
(http://paizo.com/image/content/Logos/PathfinderSocietyLogo_360.jpeg) (http://paizo.com/pathfinderSociety)


Wie kann ich der Pathfinder Society behilflich sein?

Donnerstag, 18. Oktober 2008

Gute Frage!

Eine ganze Menge Leute haben mich per email (http://mailto:josh@paizo.com) und im Forum der Pathfinder Society (http://paizo.com/paizo/messageboards/paizoPublishing/pathfinder/pathfinderSociety) gefragt, wie sie dabei helfen können, den Bekanntschaftsgrad von Paizos organisiertem RPG-Programm zu erhöhen und dadurch neue Spieler zu gewinnen, egal, ob es sich dabei um Neulinge oder erfahrene Spieler handelt. Zu diesem Zwecke haben wir nun ein hilfreiches Werbeblatt entworfen, dass ihr hier oder auf der Homepage (http://paizo.com/pathfinderSociety) der Pathfinder Society herunterladen könnt. In der folgenden Liste schlagen wir euch mehrere Orte vor, an denen ihr das Werbeblatt auslegen könnt:



Klickt hier (http://paizo.com/download/pathfinder/PFSOneSheet.zip), um die gezippte PDF herunterzuladen.

Noch eine schnelle Anmerkung zu unserer offenen Ausschreibung: Der Abgabezeitraum endet Freitag Nacht. Verpasst nur nicht den Annahmeschluß!

Joshua J. Frost,
Eventleiter

Übersetzung: Björn Arnold


*TUT DAS BLOSS NICHT!
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 19.10.2008 | 19:36
(http://paizo.com/image/content/SecondDarkness/PZO9014-AlienPlant_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/SecondDarkness/PZO9014-AlienPlant.jpg)


Pflanzen aus dem All!

Mittwoch, 20. August 2008

Wie ihr wahrscheinlich wegen des ganzen Geredes über fallende Sterne und fremdartige neue Welten schon bemerkt haben werdet, blickt Pathfinder #14 (http://paizo.com/pathfinder/v5748btpy81to) hinauf zu den Sternen. Da Raumfahrer und Mondmonster in "Die Kinder der Leere" (Children of the Void) und den anderen Artikeln dieser Ausgabe eh schon im Zentrum der Betrachtung stehen, schien uns das die passende Gelegenheit zu sein und einen Teil des Bestiariums dem wahrhaft fremdartigen zu widmen. Also voll ausgewachsenen, ohne Tarnung zwischen den Welten reisenden Außerirdischen. Wir nahmen uns unsere liebsten Außerirdischen Bedrohungen als Inspiration, um in Pathfinder #14 drei neue fremdartige Feinde von der Leine zu lassen. Erwartet aber nicht, dass wir all diese schrecklichen Reisenden mit fliegenden Untertassen durch die Gegend fliegen lassen, oder dass wir sie aus dem Brustkorb ihrer Wirte herausbrechen lassen. Manche, wie z.B. die unter Sternen geborene Mondblume, verfolgen subtilere Ansätze, auch diese aber direkt aus ähnlich inspirierenden Invasoren aus Buch und Film entwickelt.

"Alle Pflanzen bewegen sich. Normalerweise ziehen sie sich aber nicht selbst aus dem Boden, um dich zu verfolgen. Wenn wir herausfinden könnten, wie das Ding funktioniert, könnten wir vielleicht eine einfachere Methode herausbekommen, wie wir es töten können."
--John Wyndham, Blumen des Schreckens (Day of the Triffids)

Außerirdische Pflanzen sind in der Unterhaltungsbranche nichts neues. Wir kennen die Triffids aus John Wyndhams Day of the Triffids, die Schoten aus Jack Finneys Roman "Die Körperfresser kommen" und den beiden großartigen Kinofassungen von 1956, 1978 und 1993. Wir kennen das berüchtigte "Gibs mir!" von Seymores Audrey II in Charles B. Griffiths "Kleinem Horrorladen". Rollenspielen sind hungrige Pflanzen aus dem Weltall auch keine Unbekannten; als Beispiel seien die 1980 in "Expedition to the Barrier Peaks" erschienenen genannt. Die Mondblume verdankt ihre Existenz all diesen Vorgängern und Dutzenden anderer Musen, die nicht von dieser Welt sind.

F. Wesley Schneider,
leitender Redakteur Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 20.10.2008 | 21:02
(http://paizo.com/image/content/Logos/PathfinderSocietyLogo_360.jpeg) (http://paizo.com/pathfinderSociety)



(Über)Schäumende September-Szenarien


Donnerstag, 18. September

Da ich nun diese lästige Lungenentzündung aus meinen empfindlichen Lungen entfernt habe, hab ich mir vorgenommen, die Pathfinder Society wieder in den Zeitplan zu bringen. Den Anfang macht die Vorstellung der (inzwischen erschienenen) September-Szenarien. Ohne weiteres Rumgerede:


Pathfinder Society Szenario #5: Mists of Mwangi

Vor kurzem kam der Kundschafter (Pathfinder) Lugizar Trantos mit gehetzten Augen und einem Rucksack voll seltsamer Idole aus dem Mwangidschungel (Mwangi Expense) zurück. Das berühmte Blakros-Museum zu Absalom kaufte die Figuren. Dann verschwand Lugizar. Auf den seltsamen Affensymbole, die er aus den Nebeln des Mwangischungels mitgebracht hat haftet ein tödlicher Fluch, der sich nun auch auf das Museum gelegt hat. Kann die Pathfinder Society die Ursache dieses Fluchs rechtzeitig finden, oder wird das Blackros-Museum für immer an die Nebel Mwangis verloren sein?

Geschrieben von Nicolas Logue


Pathfinder Szenario #6: Black Waters

Die Pathfinder Society sucht den antiken Rubinring des Salamanders und überträgt einem Team von Kundschaftern die Aufgabe, diesen zu finden. Zuletzt wurde er in den Drei Türmen gesehen, einst einer Eliteuniversität für die Jugend Absaloms. Jetzt aber gilt der Rubinring als im Untergegangenen Hof verloren. Dieser Hof ist alles, was von den Drei Türmen übrig blieb, als sie vor 10 Jahren in dem großen Erdbeben zerstört wurden. Die Kundschafter müssen das Risiko eingehen, dass ein seltsames schwarzes Sekret und die Salzlake im Untergegangenen Hof mit sich bringen; aber werden sie auch ihre eigenen Seelen riskieren?

Geschrieben von Tim und Eileen Connors


Beide Szenarien werde ungefähr um den 1.Oktober für 3.99 $ auf paizo.com/pathfindersociety (http://paizo.com/pathfinderSociety) erhältlich sein. Viel Spaß!

Joshua J. Frost
Eventleiter

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 21.10.2008 | 18:36
(http://paizo.com/image/content/SecondDarkness/PZO9015-DrowCleric_120.jpeg) (http://paizo.com/image/content/SecondDarkness/PZO9015-DrowCleric.jpg)


Drow-chemie

Montag, 08. September 2008

Im Verlauf der Kampagne „Die zweite Finsternis“ (Second Darkness (http://paizo.com/pathfinder/adventurePath/secondDarkness) Adventure Path (http://paizo.com/pathfinder/adventurePath)) werden die SC immer mehr über die zahllosen Möglichkeiten erfahren, mit denen die Drow Schmerz, Leid und Untergang verursachen. In Pathfinder #15 (http://paizo.com/store/v5748btpy81tp) wird die Alchemie dem Arsenal der Dunkelelfen hinzugefügt, wozu zum Beispiel auch alchemische Munition für ihre allgegenwärtigen Handarmbrüste zählt.


Säurebolzen: Diese Metallbolzen enthalten in ihrer Mitte einen mit Säure gefüllten Glasbehälter. Bei einem erfolgreichen Treffer machen sie normalen Schaden sowie 1w4 Punkte zusätzlichen Säureschaden. Säurebolzen verursachen keinen Schaden mit Flächenwirkung. Kosten: 40 GM pro Bolzen.

Drowgiftbolzen: Diese Bolzen haben kleine Harzspitzen, die zerbrechen, wenn der Bolzen das Ziel trifft und die eine Dosis Drowgift enthalten. Jeder, der von einem Drowgiftbolzen getroffen wird, muss einen Zähigkeitsrettungswurf gegen SG 13 bestehen oder wird für eine Minute bewusstlos. Nach einer Minute muss das Opfer einen weiteren Zähigkeitsrettungswurf gegen SG 13 bestehen oder bleibt für weitere 2w4 Stunden bewusstlos. Der Nutzer eines Drowgiftbolzen riskiert nicht, sich selbst zu vergiften. Doch beeinträchtigt die seltsame Bolzenspitze die Treffgenauigkeit des Bolzens. Bei einem Schuss mit einem Drowgiftbolzen verdoppelt sich der Entfernungsmalus. Kosten: 100 GM pro Bolzen.

James Jacobs,
Chefredakteur Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: guennar

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 22.10.2008 | 20:25
(http://paizo.com/image/content/PathfinderRPG/Duelist_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderRPG/Duelist.jpg)


Prestigeklassen im Pathfinder RPG

Mittwoch, 22. Oktober 2008

Eine ganze Reihe von Regeln schafften es nicht in die zum Spieltest freigegebene Betaversion des Pathfinder Roleplaying Game (http://paizo.com/pathfinder/pathfinderRPG).  Eines der unglücklichen Opfer waren die Prestigeklassen. Die Magie des Internets erlaubt es uns aber glücklicherweise, euch die entsprechenden Regeln zur Verfügung zu stellen, damit ihr sie testen und beurteilen könnt. Das entsprechende Dokument wird ab Montag, dem 27. Oktober auf paizo.com bereitstehen. Wir haben uns aber gedacht, dass wir euch schon im Vorfeld einen kleinen Einblick in einer der im Dokument vorgestellten Klassen geben könnten. Werft einfach mal einen Blick auf einige der neuen Fähigkeiten des Duellanten.


Präziser Schlag(AF): Der Duellant erwirbt die Fähigkeit, mit einer leichten oder einhändig geführten Stichwaffe präzise Treffer zu landen und addiert seine Stufe als Duellant auf den Schadenswurf.

Wenn ein Duellant einen präzisen Schlag ausführt, darf er nicht gleichzeitig mit einer Waffe in der anderen Hand angreifen. Auch darf er keinen Schild benutzen. Der präzise Schlag des Duellanten erzielt seine Wirkung nur gegen Kreaturen mit erkennbarer Anatomie. Jede Kreatur, die immun gegen kritische Treffer ist, ist auch durch einen präzisen Schlag nicht verwundbar, und jeder Gegenstand oder jede Fähigkeit, die eine Kreatur vor kritischen Treffern schützt, schützt sie auch gleichzeitig vor präzisen Schlägen.

Parade(AF): Auf der zweiten Stufe lernt der Duellant die Angriffe anderer Kreaturen zu parieren und fehlgehen zu lassen. Jedesmal, wenn der Duellant einen vollen Angriff mit einer leichten oder Einhandwaffe durchführt, kann er auf einen seiner Angriffe verzichten, Stattdessen kann er vor Beginn seiner Aktion in der nächsten Runde jederzeit versuchen, als augenblickliche Aktion einen Angriff gegen sich oder einen Verbündeten in einem benachbarten Feld zu parieren. Um den Angriff zu parieren, macht der Duellant einen Angriffswurf mit denselben Boni, die auch für den Angriff galten, den er bei seiner vorherigen Aktion ausgelassen hatte. Erzielt sein Angriffswurf ein höheres Ergebnis als der Wurf des Angreifers, verfehlt der Angriff automatisch sein Ziel. Der Duellant erleidet für jede Größenkategorie, die der Angreifer größer ist als er selbst einen Malus von -4 auf seinen Angriffswurf. Der Duellant erleidet denselben Malus außerdem, wenn er versucht, einen Angriff gegen einen Verbündeten in einem benachbarten Feld zu parieren. Der Duellant muss die Anwendung dieser Fähigkeit bekanntgeben, nachdem der zu parierende Angriff angekündigt wurde, aber noch bevor der dazugehörende Angriffswurf gemacht wurde.

Riposte(AF): Ab der fünften Stufe darf ein Duellant einen Gelegenheitsangriff gegen jede Kreatur ausführen, deren Angriff er erfolgreich pariert, solange diese Kreatur in seiner Reichweite ist.

verhinderter Rückzug(AF): Ab der neunten Stufe provozieren alle Feinde des Duellisten, die sich in einem ihm benachbarten Feld befinden, einen Gelegenheitsangriff, wenn sie einen Rückzug ausführen.

Schaut auf jeden Fall am Montag vorbei um euch diese kostenlose PDF abzugreifen und ihren Inhalt eurem Spiel hinzuzufügen. Die dazugehörende Spieltestphase beginnt am 24. November und wird bis zum 7. Dezember andauern.

Jason Bulmahn
Chefdesigner

Übersetzung: Björn Arnold
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 23.10.2008 | 22:05
(http://paizo.com/image/content/SecondDarkness/PZO9015-CoverBackground_360.jpeg) (http://paizo.com/image/content/SecondDarkness/PZO9015-CoverBackground.jpg)


Amiri kämpft einfach zu gerne gegen Drachen!

Dienstag, 16. September 2008

Wie der Titel und auch das Bild bereits andeuten, liebt es unsere Vorbild-Barbarin einfach, mit großem geflügeltem Gewürm zu raufen! Dieses liebliche Stück Kunst ist nur ein Bestandteil des Titelbilds von Pathfinder #15, Das Echo des Weltuntergangs (The Armageddon Echo (http://paizo.com/store/v5748btpy81tp)), ganz freigestellt von Logo oder Titelcharakter. Ganz Frei, sage ich! ich hoffe, ihr habt Spaß dran!

Jacob Burgess,
Koordinator des Onlineshops

Übersetzung: Bjoern Arnold
Lektorat: Guennarr

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 28.10.2008 | 17:49
(http://paizo.com/image/content/PathfinderCompanion/PZO9402-ElvesCover_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderCompanion/PZO9402-ElvesCover.jpg)

Die Elfen Golarions

Freitag, 29. August 2008

Der zweite Pathfinder Companion ist in Druck gegangen! Die Elfen Golarions (Elves of Golarion (http://paizo.com/store/v5748btpy81x8)) ist mit allen möglichen Informationen über eines der beliebtesten Spielvölker prall gefüllt; angefangen mit den Details über die Elfennation Kyonin über magische Nahrung bis hin zu elfischen SC-Charakterzügen (Character Traits) ist alles vorhanden. Und mehr! In den nächsten Wochen werden wir euch mit einigen weiteren Informationen versorgen, aber jetzt schaut euch erst mal Ben Woottens großartiges Titelbild an, auf dem die liebliche Merisiel (mit ein paar Freunden) einer Bande Grottenschrate ein angemessenes elfisches Willkommen in den Wäldern bereitet.

James Jacobs
Chefredakteur Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Guenarr

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 29.10.2008 | 20:48
(http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PaperMinisGangOfIconics_120.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PaperMinisGangOfIconics.jpg)(http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PaperMinisGoblins_120.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PaperMinisGoblins.JPG)(http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PaperMinisMerisielAndSetyiel_120.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PaperMinisMerisielAndSetyiel.JPG)(http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PaperMinisTroupeOfIconics_120.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PaperMinisTroupeOfIconics.jpg)


Pathfinder! Jetzt auch in wunderbarem 2-D!

Mittwoch, 29. Oktober 2008

Jeder, der sich schon längere Zeit auf den Paizo-boards rumtreibt ist wahrscheinlich schon mal das Artwork von Ashton Ferry gestoßen, hier auch als N'wah bekannt (falls nicht, sucht einfach mal in diesem Thread (http://paizo.com/paizo/messageboards/community/offTopic/illDrawYouPathfinderPC) nach seinen Posts. Das Ashton ein ziemlich großer Pathfinder-Fan ist, muss nicht extra erwähnt werden. Vor ein paar Monaten schafften es seine riesigen Papier-"Miniaturen", auf denen er unsere Runenriesen darstellte, uns dermaßen zu begeistern, dass wir auf keinen Fall nein sagen konnten, als er uns fragte, ob er anderen Charakteren aus dem Pathfinder-Universum dieselbe Behandlung angedeihen lassen dürfe. Die künstlerischen Früchte von Ashtons Arbeit kamen jedenfalls heute bei uns an und sind einfach viel zu großartig, als dass wir sie für uns behalten könnten. Helden, Schurken, und eine Menge Goblins! Ein weiterer Beweis dafür, dass wir die talentiertesten, wahnsinnigsten und unglaublichsten Leser auf der ganzen Welt haben. Ein großes Dankeschön an Ashton und seinen Koloristen Ben (Benchak auf unseren Boards) für diese tolle Arbeit!

Kleiner Nachtrag, weil wir das den Leuten ständig erklären müssen: Das sind nicht einfach nur Papierpuppen, das sind exakt skalierte Miniaturen und damit eine echte Hilfe für die Kampfdarstellung. Das ist ein Unterschied.

F. Wesley Schneider,
leitender Redakteur Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 3.11.2008 | 10:42
Heil dem Hasenprinzen!

(http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/HarrowRabbitPrince_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/HarrowRabbitPrince_500.jpeg)


Mittwoch, 23. Januar 2008

In den 54 Karten von Saat und Ernte (http://paizo.com/store/v5748btpy80sv) (Harrow Deck) leben eure Vergangenheit, eure Gegenwart und eure Zukunft weiter. Wie ihr auch ist jede Karte einzigartig und hat eine Geschichte zu erzählen.

Zum Beispiel der Hasenprinz. Er erzählt von Schlachten, ruhmreichen, blutigen, schrecklichen Schlachten, in denen sich die Feinde im Kampfgetümmel gegenüberstehen und alles versuchen, um sich mit Schwert und Speer und Axt zu töten. Der Hasenprinz liebt den Nahkampf und ist wie dieser sowohl schnell als auch wechselhaft.

Schauen wir uns doch die Karte selbst einmal an. Das zerbrochene Schwert symbolisiert die einzige Aufgabe einer Schlacht: zu zerstören. Jeder, der an einer Schlacht teilnimmt, kann vernichtet und getötet werden, ganz egal, wie mutig, erfahren und fähig er ist. Als Mitglied des Adels kann der Prinz selbst junge Adelige königlichen wie auch geringeren Blutes repräsentieren. Und was bedeutet der Schlüssel? Und beeinflusst seine Position auf der Karte seine Bedeutung?*


Nun, es gibt noch einige Dinge, deren Erklärung noch etwas warten muss. Denn während die Karten alles wissen, haben sie es nicht unbedingt immer eilig, dieses Wissen auch zu teilen.

Mike McArtor, Editor

Übersetzung: Björn Arnold



*Inzwischen ist natürlich bekannt, dass die Symbole auf der Karte für eines der sechs Attribute eines Charakters stehen (der Schlüssel steht z.B. für Geschicklichkeit), und ihre Platzierung auf der Charakter eine der neun Gesinnungen symbolisiert. Der Hasenprinz ist z.B. eine chaotisch neutrale Karte.

Sowohl Attribut als auch Gesinnung haben in Kombination mit der gestellten Frage und der Platzierung der Karte während der Lesung eine Bedeutung, die dem Spielleiter bei der Interpretation der Karte behilflich sein kann.
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 14.11.2008 | 12:51
(http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/PZO9517-ClashKingslayers_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/PZO9517-ClashKingslayers.jpg)

(http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/PZO9517-Firefight_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/PZO9517-Firefight.jpg)



Beginn der Kollision

Freitag, 14. November 2008

Viele, viele Monate sind vergangen, seitdem Leandra Christine Schneider den ersten RPG Superstar Contest (http://paizo.com/rpgsuperstar) gewann, aber jetzt haben wir es fast geschafft: Während ich diese Zeilen schreibe, durchläuft ihr Abenteuer Kollision der Königsmörder (Clash of the Kingslayers (http://paizo.com/store/v5748btpy81qp)) die letzten Editierungsmassnahmen. Werft zur Feier des Tages doch einfach mal einen Blick auf einige der Abenteuerillustrationen.

James Jacobs,
Chefredakteur Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 21.11.2008 | 23:30
(http://paizo.com/image/content/SecondDarkness/PZO9016-Zirnakaynin_360.jpeg) (http://paizo.com/image/content/SecondDarkness/PZO9016-Zirnakaynin.jpg)


Die letzte Heimat der Elfen

Montag, 15. September 2008

In den letzten Monaten steckten wir dank des Abenteuerpfades Die Zweite Finsternis (Pathfinder's Second Darkness Adventure Path (http://paizo.com/pathfinder/adventurePath/secondDarkness)) bis zum Hals in Drow-Themen , und die ganze Zeit hing eine ganz schreckliche Frage bedrohlich über unseren Köpfen: Wo leben nur – angesichts einer Geschichte voller fantastischer dunkelelfischer Städte -  die Drow Golarions? Die Antwort begann als Skizze auf einem Stück Zeichenblatt und wuchs sich zu einer Monstrosität aus Klebeband und Gitternetzen aus, die für mehrere Wochen allen Platz auf meinem Esszimmertisch für sich beanspruchte. Aus diesem sich immer weiter ausdehnenden Wahnsinn entwickelte sich schließlich eine riesige Untergrundmetropole, die ich zu guter Letzt Zirnakaynin taufte, die letzte Heimat  der Elfen.

Die Stadt der Drow wird zwar erst in Pathfinder #16 (http://paizo.com/store/v5748btpy81tq) endgültig Gestalt annehmen, allerdings konnten die Spieler, die auf der  diesjährigen GenCon an dem Pathfinder Society Event Der Aufstieg der Drow (Ascension of the Drow) teilnahmen, einen ersten Blick auf den massiven, über Drei-Höhlen-Komplex werfen. Für alle, die den "Aufstieg" verpasst haben, gibt es hier eine kleine Vorschau auf das Herz des Drowvolkes, ihre Festung und ihr Heiligtum: Zirnakaynin.

Nicht einmal die Drow selbst wissen noch, wie lange ihre Vorfahren durch die Finsternis wandelten; aber seit mehr als 8.000 Jahren stehen  Siedlungen unter den steilen Klippen Cocyrdavarins, der großen Kaverne, die nun Zirnakaynin beherbergt. Die ersten Stadtmauern wuchsen auf den steilsten Hängen der Kaverne und ergossen sich wie ein Gletscher nach und nach über die unteren Hänge. Mit der Zeit erhielt jede Stufe einen eigenen Namen und eigene Merkmale.

Auf dem höchsten Plateau stehen die uralten klingenbesetzten Wälle der Letzten Stadt, dem dicht bebauten Herzen Zirnakaynins, in dem sich die Drow zuerst voller Angst vor der Finsternis zusammendrängten. Heute ist dies das Heim der reichsten und mächtigsten Nichtadeligen der Stadt, gemeiner Künstler und der Lieferanten aller Arten von Dekadenz. Am westlichsten Rand des Plateaus steht inmitten von Gärten aus dunklem Stein der unermesslich hohe Turm von Ileccinoc, dem Sitz des Stadtrats, dem vielspitzigen Pfeiler, der ganz Zirnakaynin überragt.

Unterhalb der Höhen der Letzten Stadt breitet sich Arsyrvhar aus, die Bleiche Mark, der Heimat des größten Teils der Drowbevölkerung der Stadt. Dort befinden sich viele Geschäfte und Niederlassungen sowie die Märkte von Ovessia. Unter die Drow mischen sich Händler aus den unterworfenen Städten Zirnakaynins und anderer fremder Örtlichkeiten überall aus den Finsterlanden (Darklands), die hierher reisten, um zu feilschen und sich bei den adeligen Drow einzuschmeicheln. Die Händler, deren Waren als unwürdig angesehen werden, von Elfen verwendet zu werden, werden aus diesem emsig wimmelnden Viertel auf den Slum-Bazar von Drashes in Ghenavoc verbannt.

Die Grube Ghenavoc, der tiefste Bereich Cocyrdavarins, beherbergt die wertlosesten Mitglieder der Drowgesellschaft: Die Niedriggeborenen, die Entstellten, die wenigen freigelassenen Sklaven der Stadt sowie ausländische Einwohner. Zwischen den Armenhäusern, Sklavenpferchen, Drogenhöhlen und Warenlagern richten sich die geringsten in Zirnakaynins Gesellschaft ihr bemitleidenswertes Leben ein.

F. Wesley Schneider
leitender Redakteur Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Guennarr

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 22.11.2008 | 13:58
Das Pathfinder Module "Crucible of Chaos" erschien bereits zu Beginn dieses Jahres. Wolfgang Baur schrieb dieses Abenteuer für Charaktere der 8. Stufe, in dem es um die Überreste einer uralten, lange verschollenen Stadt und ihre Geheimnisse geht.


Ein schreckliches Trio (http://paizo.com/gameMastery/modules/v5748btpy7zdj)


(http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/PZO9509-yakmar_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/PZO9509-yakmar.jpg) (http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/PZO9509-Banderak_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/PZO9509-Banderak.jpg) (http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/PZO9509-Yithdul_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/PZO9509-Yithdul.jpg)


Freitag, 25. Januar 2008

Als Ulduvais (http://paizo.com/store/v5748btpy7zdj) Bürger den langsamen, unvermeidlichen Niedergang ihrer einstmals großartigen Zivilisation miterleben mussten und eine fliegende Stadt nach der anderen ihrer Dekadenz, Krankheiten, Eroberungen oder anderen Missgeschicken zum Opfer fiel, kam in den letzten Tagen ein seltsamer Wanderer dorthin. Dieser führte ein Relikt mit sich, dessen Herkunft unbekannt , aber dessen Macht unbestreitbar war. Der geheimnisvolle Externar fand in der Stadt nahrhaften Boden für seinen Plan. Die Bürger waren verdorben genug, um sich Perversionen hinzugeben, die für jeden anderen undenkbar gewesen wäre. Gleichzeitig waren sie verzweifelt genug, um jeden Versuch zu unternehmen, ihrem so sicher wie die Sterne erscheinenden Schicksal zu entkommen.

Es dauerte daher gar nicht lange, bis der Kult des Fremden , an dessen Spitze drei mächtige Hexenmeister standen, stark genug geworden war, um einen Großteil der Stadt zu kontrollieren. In einer dunklen Nacht versammelten die drei Anführer die Kultisten und leiteten arkane Magie durch das Artefakt, um so die Geheimnisse der Schöpfung zu enträtseln und lebende Götter zu werden. Was dann geschah, war nicht das, was sie erwartet hatten.

Jahrhunderte später halten sich die drei Kultisten nach wie vor in den Trümmern ihrer Zivilisation auf. Jeder kontrolliert einen Teil der Stadt. Jeder ist davon überzeugt, dass er mit den richtigen Werkzeugen und mit genügend Zeit Ulduvai wieder zu seinem alten Ruhm zurückführen und das Chaos verbannen kann, dass die Stadt bis zur Unkenntlichkeit verzerrt hat. Doch spielt es keine Rolle, was sie tun und welche Geheimnisse sie aufdecken; sie sind den Antworten, die sie suchen, auch heute noch keinen Schritt näher gekommen, als sie es Jahrhunderte zuvor in einer schicksalhaften Nacht gewesen sind.

Jeremy Walker,
stellvertretender Redakteur GameMastery

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 5.12.2008 | 09:47
So, ich hab zwar für keine so gute Entschuldigung wie SK Reynolds für die nur langsam erscheinenden Blogübersetzungen der letzten Wochen. Auf der anderen Seite: Wenn er noch die Zeit für so einen Blogeintrag hat, kanns ja so schlimm nicht sein ;)


(http://paizo.com/image/product/catalog/PZO/PZO9205_180.jpeg) (http://paizo.com/paizo/blog/2008/store/v5748btpy81tv)


Es hört einfach nicht auf


Donnerstag, 28. Oktober 2008

Hier bei Paizo geht es sehr geschäftig zu. In jedem Monat veröffentlichen wir sechs (oder mehr) Bücher, Romane, Gegenstandskarten und Karten. Ich fühle mich daher wie jemand, der mehrere Teller gleichzeitig auf Stäben balancieren muss.

Und ich liebe es. Ich liebe es, viel zu tun zu haben; besser so, als wenn ich mich langweilen würde. Seitdem ich im Juli bei Paizo angefangen habe, habe ich mindestens 12 verschiedene Produkte lektoriert und editiert. Und dabei zähle ich die Planung für künftige Produkte genausowenig mit (z.B. das Pathfinder RPG (http://paizo.com/pathfinderRPG)) wie das Feedback, dass ich anderen Mitarbeitern zu ihren Projekten gebe. Klar, manchmal hängen wir hinterher, aber ich sage öfters: "Nichts macht jemanden produktiver als die letzte Minute." Dann reißen wir uns zusammen und arbeiten eben schneller.

Gerade heute bin ich an der Fertigstellung von Osirion, Land of Pharaohs (http://paizo.com/store/v5748btpy81x9) und Pathfinder Chronicles Guide to Absalom (http://paizo.com/pathfinder/pathfinderChronicles/v5748btpy81tv) beteiligt, erstelle eine Kopie einer bisher noch nicht angekündigten Überraschung, beginne mit der ersten Entwicklungsphase für Dragons Revisited (http://paizo.com/store/v5748btpy84b9), durchlaufe einen schnellen Editierungsdurchgang für das Pathfinder Society Scenario #7, bearbeite das Seitenlayout von Clash of the Kingslayers (http://paizo.com/store/v5748btpy81qp), schreibe einen Auftrag für eines der Artworks für den Guide to Katapesh (http://paizo.com/store/v5748btpy84ba) und überprüfe Skizzen für das nächste Item Card Set. Puh! Es geht ganz schön schnell und verrückt zu, dafür ist es sehr befriedigend, wenn die Bücher im Lager ankommen und ich weiß, dass unser Team hart gearbeitet hat, um sie fertigzustellen. Das ist übrigens ein ganz normaler Arbeitstag. Ich hab mal unser Planung für Oktober angeschaut; an vier der Veröffentlichungen dieses Monats war ich als Entwickler mitbeteiligt, eine fünfte hab ich selbst geschrieben. Ihr denkt ja vielleicht, dass man, wenn man bei einer Spielefirma arbeitet nur herumsitzt, die Würfel rollen lässt und Pizza isst, tatsächlich ist das aber eine Menge intensiver und harter Arbeit.

Einer der Editoren des Dragon Magazine schrieb in den 80ern oder 90ern ein Editorial über die Veröffentlichung eines monatlich erscheinenden Magazins; er beschrieb, dass man immer zum Erscheinungstermin der Ausgabe runterzählen würde. Danach ist der erste Tag der Arbeit an einer Ausgabe der Erscheinungstermin -30, der nächste -29 und so weiter. Und der Tag nach der Auslieferung der jeweiligen Ausgabe ist nicht etwa Erscheinungstermin +1: nö, er ist der Erscheinungstermin -30 für die nächste Aufgabe. Das hört nie auf! Man hat immer etwas, an dem man arbeiten muss.

Und wo wir gerade davon reden: ich muss bis heute Abend noch drei weitere Sachen erledigen. Zeit für Kaffeenachschub! Und vielleicht etwas leckeren Kuchen...*


Sean K. Reynolds,
Entwickler

Übersetzung: Björn Arnold



*kleiner Insiderwitz: auf den Paizoboards hat sich die Tradition entwickelt, dass  ein paar der Forenmember zusammenlegen und eine Riesenladung Pizzen ins Paizo HQ schicken (siehe den Blogeintrag vom 08. 11. 2007) (http://paizo.com/paizo/blog/2007/november)). Allerdings hat irgendein Witzbold aus der Paizoredaktion für das nächste Mal um Kuchen gebettelt, und seitdem ist das zum running gag geworden.
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 5.12.2008 | 22:29
(http://paizo.com/image/content/LegacyOfFire/PZO9019-GnollAmbush_360.jpeg) (http://paizo.com/image/content/LegacyOfFire/PZO9019-GnollAmbush.jpg)



Das Erbe des Feuers


Freitag, 05. Dezember 2008

(http://paizo.com/image/content/LegacyOfFire/PZO09019-PersianPrincess_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/LegacyOfFire/PZO09019-PersianPrincess.jpg)


Die Zweite Finsternis(Second Darkness) ist erst zu zwei Dritteln veröffentlicht, da stecken wir hier bei Paizo auch schon wieder bis über die Ohren im Vierten Abenteuerpfad (http://paizo.com/pathfinder/adventurePath/legacyOfFire). Gerade ist das Titelbild für das erste Kapitel, Das Heulen des Kadaverkönigs (Pathfinder #19, The Howl of the Carrion King (http://paizo.com/store/v5748btpy84bd)) eingetroffen. Das könnt ihr natürlich drüben im Paizo Store betrachten, ich hab mir aber gedacht, dass es doch ziemlich cool wäre, euch hier das ein oder andere Artwork zu zeigen und es für sich selbst sprechen zu lassen. Mit Das Erbe des Feuers (Legacy of Fire) reiht sich Jesper Ejsing unter die bisherigen Künstler ein, die Titelbilder für den Pathfinder gemalt haben. Ich kann es kaum erwarten, was er sich ausdenkt, wenn die Abenteuer zunehmend Genie-al werden.

James Jacobs,
Chefeditor Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 6.12.2008 | 21:40
Die Schwarze Kompanie

(http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO1106-SableUniform_120.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO1106-SableUniform_500.jpeg)

Donnerstag, 31. Januar 2008

Der Guide to Korvosa (http://paizo.com/store/v5748btpy7zdc) beschreibt detailliert die inoffizielle Hauptstadt Varisias. Korvosa ist eine militärisch geprägte, Teufeln gegenüber tolerante Stadt mit einer sehr strikten Anwendung von Gesetzen und Bestrafungen (speziell von letzterem). Drei Militärarme beschützen die Stadt vor äußeren wie inneren Feinden: die für die Aufrechterhaltung des inneren Frieden zuständige Korvosanische Garde, die hartherzigen Höllenritter vom Orden des Nagels und die auf Pferdegreifen reitenden Elitesoldaten der Schwarzen Kompanie. Im folgenden erhaltet ihr einen kleinen Eindruck, für was die beliebten Marines der Säbelkompanie eigentlich stehen

Die Schwarze Kompanie

Zuerst entsprang es nur der Tradition, inzwischen ist es aber auch in die Charta der Stadt aufgenommen: Die Schwarze Kompanie ist dem Führer Korvosas nicht rechenschaftspflichtig, egal welchen Titel dieser Führer auch tragen mag. Statt dessen untersteht die Schwarze Kompanie direkt dem Seneschall von Burg Korvosa.

Kommandant Markus Thalassinus Endrin führt die auf Pferdegreifen reitenden Marines bei der Verteidigung des korvosanischen Luftraumes und der umgebenden Gewässer an. Überfälle auf Schiffe, aber auch Bedrohungen aus der Luft unterliegen der Rechtsprechung der schwarzgekleideten Mitglieder der Schwarze Kompanie, die die Operationen der Korvosanischen Garde in der Luft und zu Wasser unterstützen. Die Schwarze Kompanie arbeitet eng mit der Korvosanischen Garde zusammen und benutzt die Verbindungen zu dieser Gruppe, um gemeinsame Aktionen mit den Höllenrittern und der Acadamae zu koordinieren (zwei Organisationen, mit denen die Schwarze Kompanie nicht besonders gut zusammenarbeitet).

Mike McArtor,
Redakteur GameMastery

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 7.12.2008 | 09:52
 (http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/PZO9509-dinosaurambush_360.jpeg) (http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/PZO9509-dinosaurambush.jpg)

Vorschau: Der Schmelztiegel des Chaos

Freitag, 01. Februar 2008

Hier habt ihr eine kleine Vorschau auf einen der lebenden Alpträume denen ihr in der Untergegangenen Stadt begegnen werdet. Genießt dieses aussagekräftige Bild, das beispielhaft für den Inhalt von Der Schmelztiegel des Chaos ( Crucible of Chaos (http://paizo.com/store/v5748btpy7zdj)) ist.

Carolyn Mull,
Verkaufs- und Marketingassistentin Paizo

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 8.12.2008 | 12:42
(http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO9204-PoisonousCrystal_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO9204-PoisonousCrystal.jpg)


Gefahren im Dunkel

Mittwoch, 10. September 2008

In den Finsterlanden (http://paizo.com/store/downloads/pathfinder/pathfinderChronicles/v5748btpy81tu) gibt es sicherlich eine ganze Menge Monster, doch weiß jeder erfahrene Reisende in den nachtschwarzen Tunneln tief unter der Erdoberfläche davon zu berichten, dass es du unten auch andere Wege zu sterben gibt als die Zähne und Klauen einer Bestie oder die vergiftete Klinge eines Dunkelelfen. Es gibt da unten giftige Pilze, zerstörerische Wasser- und Magmafluten, Giftgase, Erdbeben, schlechte Luft und sogar radioaktive Mineralien. Hier ist einer dieser tödlichen Kristalle abgebildet: der Faulbrand (blightburn).

Der Faulbrand ist hochgradig radioaktiv und verströmt eine nichtmagische Aura, die die Umgebung ähnlich stark erhellt, als würde man eine Kerze verwenden. Diese Aura kann durch Stein oder wenigstens 30 cm dickes Blei oder Leder, aber auch durch Krafteffekte blockiert werden. Körperkontakt mit dem Faulbrand löst sofortige körperliche Schmerzen aus, verursacht  auf der Haut Brandblasen und 2w6 Punkte Feuerschaden. Zusätzlich vergiftet die Ausstrahlung jeden in einem Umkreis von 20 m Radius mit Faulbrand, einer tödlichen Krankheit (Zähigkeit SG 22, sofortige Ansteckung, 1w6 Kon/1w6 Kon); Opfer dieser Krankheit werden zunehmend schwächer; Geschwüre brechen an ihrem Körper aus, das Haar fällt aus und die Knochen werden erschreckend brüchig.

In Gebieten, in denen der Faulbrand vorkommt, funktionieren Teleportationszauber nur sehr schlecht. Um in einer Höhle, deren Wände Faulbrandkristalle enthalten, einen solchen Zauber erfolgreich zu wirken, aber auch, wenn man zu einem solchen Ort hinteleportieren möchte, muss dem Zauberer eine Probe auf die Zauberstufe (SG 30) gelingen.

James Jacobs,
Chefeditor Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 9.12.2008 | 14:58
(http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO9204-IntellectDevourer_120.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO9204-IntellectDevourer.jpg)(http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO9204-Neothelid_120.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO9204-Neothelid.jpg)


Den Weg zum Orv hinab

Mittwoch, 17. September 2008

Die Finsterlande Golarions sind in drei Regionen unterteilt. Die höchstgelegene ist als Nar-Voth bekannt; dabei handelt es sich um die "Wildnis" der Finsterlande. Die hier lebenden Völker sind vergleichsweise isoliert, in Stämmen organisiert oder klein. Eine Ausnahme sind natürlich die Duergar, aber das liegt nur daran, das es eine Menge bereits existierender verlassener Zwergenstädte gibt, in die sie sich breitmachen konnten. Unterhalb Nar-Voths liegt das größte Reich: Sekamina. Dies ist das klassische unterirdische Tunnellabyrinth, das sich über Kontinente erstreckt und  langjährigen Spielern  am vertrautesten sein wird. Die Drow sind hier das dominierende Volk, aber es gibt auch andere wie Skaume (Skum), das Schlangenvolk, Ghule und Morlocks.

Dann gibt es da noch die dritte Region. Das tiefstgelegene Reich. Vor allem dort machen wir den Übergang vom klassischen Untergrundreich bekannter Rollenspiele zurück zum Pulp. In diesem, als Orv bekannten Reich gibt es viele riesige Höhlen, die auch  „Kammern“ (Vaults) genannt werden. Golarion hat keine Hohle Welt oder ein Pellucidar im Stile Edgar Rice Burroughs, doch sind diese Gewölbe groß genug, um als Ersatz dafür zu dienen. Unterirdische Meere, Dschungelhöhlen    mit künstlichen Sonnen, ganze Nationen kriegstreibender Humanoider sowie Regionen mit Gebirgszügen und ausgedehnten Wüsten tief unter der Erdoberfläche überwiegen in Orv. Die Einwohner der oberen Finsterlande denken an die Kammern mit demselben angsterfüllten Staunen, wie die Oberflächenbewohner an sie . Orv ist eine Art Finsterlande für die Finsterlande.

In die Finsterlande (Into the Darklands (http://paizo.com/store/v5748btpy81tu)) deckt alle Völker und die wichtigsten Örtlichkeiten aller drei Regionen ab. Orv ist das Reich, bei dem ich die meiste Vorfreude empfand, es erwachen zu sehen. Die riesigen verlorenen Welten tief unter der Erde sind ein klassisches Hauptthema des Genres, allerdings eines, das bisher sehr stiefmütterlich im Spiel behandelt wurde. Bis jetzt auch ganz bestimmt im Rahmen von Pathfinder; wir hatten natürlich unseren Anteil an großen Verliesen und Höhlensystemen, aber jetzt? Jetzt ist es an der Zeit für riesige unterirdische Wüsten, die von untoten Drow beherrscht werden, , für Dschungel voller Dinosaurier, in denen Höhlenmenschen und Troglodyten sich um die besten (und sichersten) Plätze balgen und , aber hallo, .... Gebiete, die von klassischen Monstern wie den Verstandfressern (intellect devourers) und Riesenwürmern beherrscht werden!

James Jacobs,
Chefredakteur Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Guennarr

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 13.12.2008 | 09:39
(http://paizo.com/image/content/SecondDarkness/PZO9016-CoverDetail_360.jpeg) (http://paizo.com/image/content/SecondDarkness/PZO9016-CoverDetail.jpg)


Die Endlose Nacht beginnt

Montag, 22. September 2008

Pathfinder #15 (http://paizo.com/store/v5748btpy81tp) ist in Druck gegangen, und ihr wisst, was das bedeutet! Es bedeutet, dass es Zeit wird, mit der Arbeit an Pathfinder #16 (http://paizo.com/store/v5748btpy81tq) zu beginnen! Das Bild oben ist Steve Prescotts Titelbild von Die Endlose Nacht (Endless Night), dem vierten Band des Abenteuerpfads Die Zweite Finsternis (Second Darkness). Im Verlauf des nächsten Monats werden wir mehr über die Inhalte dieses Bandes verraten (Drinnen und Dämonen und Mottennmenschen, ohoh!), aber für den Moment schlage ich vor, dass ihr euch  einfach am ganz typischen Tagesablauf  von Oberflächenbewohnern in einer Drowstadt ergötzt.

James Jacobs,
Chefredakteur Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Guennarr

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 14.12.2008 | 11:14
(http://paizo.com/image/content/LegacyOfFire/PZO9404-CoverArt_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/LegacyOfFire/PZO9404-CoverArt_500.jpeg)



Zu heiß zum Anfassen!

Freitag, 12. Dezember 2008

Ich muss das hier tun, weil mein Boss ein Oger ist. Er ist abgehauen, um sich seinen 24% täglicher Faulenzerei hinzugeben (tatsächlich hat er mir befohlen, dass zu schreiben - irgendwie jedenfalls). Egal! Obwohl die Zweite Finsternis noch in vollem Gange ist, wollten wir euch schon mit einem Stück vom Erbe des Feuers (Legacy of Fire (http://paizo.com/pathfinder/adventurePath/legacyOfFire)) den Mund wässrig machen, was wir hier grad schön zum Dampfen gebracht haben. Die Ruchlosen finden eben keinen Frieden und so. Vincent Dutrait, der bereits das Cover für den Second Darkness Player's Guide (http://paizo.com/store/v5748btpy84en) gezeichnet hat, liefert uns auch für den Legacy of Fire Player's Guide das passende höllenfeuerheiße Titelbild. Schaut es euch einfach mal an! Im kommenden Februar heizt der Pathfinder Companion: Legacy of Fire Player's Guide (http://paizo.com/store/v5748btpy84bh) die Dinge jedenfalls mächtig an.



F. Wesley Schneider,
leitender Redakteur Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold


(So, Jacobs, ich bin fertig. Krieg ich jetzt ein Selters?) :P
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 18.12.2008 | 11:24
(http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO9205-Cover_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO9205-Cover.jpg)


Die finsteren Straßen Absaloms

Mittwoch, 15. Oktober 2008

Wenn ihr euch in Absalom aufhaltet, solltet ihr euch immer dessen bewusst sein, dass hier eine Unmenge an Diebesbanden, Schlägern, Taschendieben, Kniebrechern, Kriminellen und anderen Tunichguten herumlaufen. Solltet ihr aber selbst zu dieser Armee von Gesetzesbrechern gehören, solltet ihr auf alle Fälle sichergehen, dass euer Ziel nicht die unbegrenzte Macht des Universums in seinen Händen hält (oder ein unendliches Arsenal an Wurfdolchen). So oder so werden die Dinge für irgendjemanden wohl keinen guten Ausgang nehmen, wie wir an dem wieder mal unglaublich guten, von Wayne Reynolds gezeichneten Titelbild für das bald im Rahmen der Pathfinder Chronicles erscheinende Handbuch: Absalom (Guide to Absalom (http://paizo.com/store/v5748btpy81tv)) sehen können.

F. Wesley Schneider,
leitender Redakteur Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 19.12.2008 | 12:33
(http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO9205-AbsalomSkyline_360.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO9205-AbsalomSkyline.jpg)



Die Stadt am Mittelpunkt der Welt

Mittwoch, 05. November 2008

So nennen die Leute Absalom: Die Stadt am Mittelpunkt der Welt. Absalom ist die größte Stadt in der Region um die Innere See und auf Golarion das kulturelle und religiöse Zentrum der Menschheit. Das heißt aber natürlich nicht, dass man dort nur Menschen antreffen kann. In Absalom, der ersten wirklich riesigen Stadt Golarions, die wir im Detail beschrieben haben, geht eine Menge Dinge vor, die in kleineren Städten wie Korvosa wahrscheinlich fehl am Platz wirken würden. In Absalom aber sind diese Dinge alltäglicher Bestandteil des Lebens.


Das Buch ist vor kurzem in Druck gegangen, könnte es also einen besseren Zeitpunkt geben, um den Lesern einen ersten offiziellen Blick auf Ben Wooten's Darstellung der Skyline der Stadt am Mittelpunkt der Welt zu gestatten?


James Jacobs,
Chefredakteur Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 20.12.2008 | 13:26
Mal wieder was älteres:

Zeigt her eure Toten!

(http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9008-DanceOfTheDead_360.jpeg) (http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9008-DanceOfTheDead.jpg)


Montag, 25. Februar 2008

In Pathfinder #8 erkunden wir, was mit einer typischen Stadt in einer Fantasywelt geschieht, wenn dort eine Seuche ausbricht. Die Seuche in Sieben Tage bis zum Tod ("Seven Days to the Grave" (http://paizo.com/store/v5748btpy7zdd)) heißt "Blutschleier", aber die Hauptinspirationsquelle dafür ist natürlich die Beulenpest - der Schwarze Tod. Als Ergänzung für das Abenteuer dieser Ausgabe fügen wir einen Artikel an, der alle Arten von Krankheiten und Seuchen diskutiert und der skizziert, wie Epidemien wirken und was man zu ihrer Bekämpfung tun kann. Für mehrere Krankheiten, die nicht in den Grundregelwerken aufgeführt werden, werden außerdem Regeln vorgestellt. Die meisten dieser Krankheiten folgen einem Vorbild aus der realen Welt. Schaut euch als Beispiel den Eintrag für die vorhin erwähnte Beulenpest an.

Beulenpest: Infiziertes Ungeziefer und Parasiten verbreiten durch ihre Bisse diese Krankheit, die auch als "Berührung des Dämons" oder als der "Schwarze Tod" bekannt ist. Sobald die Krankheit übertragen wurde, breitet sie sich schnell aus und vergiftet den Körper des Opfers. Sobald sie die Lymphknoten erreicht, erleidet das Opfer schwere Entzündungen der Drüsen; seine Haut kann eine schwarzblasse Färbung annehmen. Zu den Symptomen der Krankheit zählen Fieber, Kopfschmerzen, Übelkeit, Müdigkeit und Bubo genannte Schwellungen an den Lymphknoten im Nacken, an den Unterarmen und den Innenschenkeln, am Ende auch Hautblutungen. Jedes Opfer, dass durch diese Krankheit eine beliebige Menge Konstitutionsschaden erleidet, muss sofort einen Zähigkeitswurf ablegen oder gilt solange als müde, bis der Konstitutionsschaden komplett ausgeheilt ist. Jedes Mal, wenn das Opfer durch den Schwarzen Tod 2 Punkte Konstitutionsschaden erleidet, erleidet es außerdem noch 1 Punkt Charismaschaden.

Ist es angesichts solcher Symptome ein Wunder, dass Künstler ihr bestes taten, um die Krankheit in den Zeiten des Schwarzen Todes in menschlicher Form darzustellen? So ungefähr wie hier, mit einer Jungfrau, einem Streifenhörnchen und einem Skelett, die um einen Baumstumpf herumtollen? (Das Streifenhörnchen gibt dem Bild eine ganz neue Bedeutung, wenn ihr mich fragt... besonders weil es wahrscheinlich voller Beulenpesterreger ist!)


James Jacobs,
Chefredakteur Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 21.12.2008 | 23:35
Vorschau: Der Dämon im Innern

(http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/PZO9511-VrockFight_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/PZO9511-VrockFight.jpg)(http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/PZO9511-Glabrezu_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/PZO9511-Glabrezu.jpg)


Freitag, 29. Februar 2008

Viel Spaß mit dieser Bildervorschau auf das GameMastery-Modul D3: Der Dämon im Innern (GameMastery Module D3: The Demon Within. (http://paizo.com/store/v5748btpy7zdl)). Das Spukschloss erwartet euch!

Carolyn Mull,
Verkaufs- und Marketingassistentin Paizo

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 23.12.2008 | 13:55
(http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO9205-ArodenFounds_360.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO9205-ArodenFounds.jpg)


Die Entstehung Absaloms

Montag, 27. Oktober 2008

Seit mehr als 4000 Jahren ist Absalom die Stadt am Mittelpunkt der Welt, eine metropolengroße Ausstellung der größten Schätze Golarions. Doch war sie das nicht immer.

Oder doch?

Städte werden nicht geboren, sie werden erschaffen. Für gewöhnlich geschieht das im Verlauf von Jahrhunderten durch harte Arbeit und zahllose Schwierigkeiten überwindend. Mit Absalom aber war das anders. Diese Stadt wurde in einem einzigen Augenblick zur Welt gebracht; von Anfang an war sie bereit zu wachsen, zu blühen und ihren Platz als Stadtstaat einzunehmen, der mit ganzen Reichen konkurrieren konnte. Folgender Bericht stammt aus den frühesten Aufzeichnungen über diesen wundersamen Ort, wie er in den Chroniken der Pathfinder im Leitfaden: Absalom (Guide to Absalom (http://paizo.com/store/v5748btpy81tv)) aufgezeichnet wurde.

" Es gibt keinen Bericht über die ersten Augenblicke der Existenz Absaloms; denn Aroden war allein, als er die Insel Kortos aus den Tiefen des Meeres emporhob und dort den Sternenstein platzierte. Mit dieser Tat markierte er den Dreh-und Angelpunkt der zukünftigen Stadt am Mittelpunkt der Welt. Noch in den ersten Jahrhunderten der Geschichte Absaloms, damals, als Aroden noch ein häufiger Gast in den Straßen und Hallen der Stadt war, behauptete niemand zu wissen, wie oder warum Aroden den Sternenstein bewegte oder seinen neuen Ruheplatz schuf. Einige glauben, dass die Sternsteinkathedrale Arodens großartigstes Bauwerk sei, andere wiederum behaupten, der Sternenstein selbst habe das ihn beschützende Monument erschaffen. Jedenfalls war die Kathedrale vollendet, bevor der erste Bewohner in Absalom ankam. Doch ist sie seit dieser Zeitin den  folgenden Jahrhunderten weiter gewachsen. Aroden selbst beantwortete nie die Fragen, die ihm über die Kathedrale gestellt wurden. Er sagte immer nur, dass jeder, der dieses Wissen wirklich benötigte, es von selbst herausfinden würde.

"Tatsächlich sind die Aufzeichnungen über die ersten Jahrhunderte der Geschichte Absaloms im besten Fall bruchstückhaft zu nennen. Das Gründergesetz Absaloms (Founding Law of Absalom), die Gesetze, die selbst der Großrat (Grand Council) nicht ändern oder für ungültig erklären darf, wurden in Burg Azlanti (Azlanti Keep) in Stein geschrieben, ansonsten hat kein Originaldokument die Zeiten überstanden. Vier Jahrtausende lange Beschädigung durch Schimmel, Unfälle oder gar bewusste Sabotage haben jedes Buch, jede Schriftrolle und jede Tafel aus der Zeit vor 4000 AR zerstört. Natürlich können überall in der Stadt Kopien von anderen Kopien gefunden werden, die von sich behaupten, den Originaltext wahrheitsgetreu wiederzugeben, doch widersprechen sich verschiedene Texteditionen selbst im Forae Logos. Der größte Teil des ersten Jahrtausends seit der Gründung Absaloms ist daher weniger als Geschichte denn als Mythologie zu bezeichnen.

"Klar ist jedenfalls, dass Aroden den Ort für die Stadt festlegte, als er den Sternenstein platzierte, und dass diese Tat ihn sehr viel Kraft kostete. Manche Mythen behaupten, dass die Insel Kortos einem schrecklichen Seedämonen oder dem Gott der Minotauren gehörte und dass Aroden in ein riesiges Labyrinth eintauchte, um den ursprünglichen Bewohner zu vernichten. Andere Legenden machen Absalom zu einem alten azlantischen Außenposten, einst im Meer versunken und nun vom letzten Sohn dieser Zivilisation wieder aus den Tiefen zurückgebracht und schreiben es diesem Grund zu, dass nach wie vor Fischmenschen in und um die Stadt herum leben. Die meisten Einwohner nehmen für Tatsache, dass Aroden die Insel aus den Tiefen emporhob, als er den Sternenstein barg, indem er sie aus dem Gestein des Meeresbodens und dem daraufwachsenden Tang erschuf. Doch kann keine Aufzeichnung dieser Version der Geschehnisse auf die Zeit vor 1450 AR zurückdatiert werden. Auch gibt es keine Aufzeichnungen darüber, dass Aroden selbst diese Tat als die seine beansprucht hätte. Und so ist diese letzte Version der Ereignisse zwar das offizielle Dogma mehrerer Kirchen, viele ernstzunehmende Wissenschaftler tun sie allerdings als unbelegbar ab.

Owen K.C. Stephens schrieb den Pathfinder Chronicles Guide to Absalom (http://paizo.com/store/v5748btpy81tv), der im Dezember dieses Jahres veröffentlicht wird.

F. Wesley Schneider
leitender Redakteur Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Pathfinder 2009!
Beitrag von: Wormys_Queue am 1.01.2009 | 19:20
(http://paizo.com/image/content/LegacyOfFire/PZO9020-Stegapede_360.jpeg) (http://paizo.com/image/content/LegacyOfFire/PZO9020-Stegapede.jpg)


Pathfinder 2009!

Mitwoch, 31. Dezember 2008

Heute vor einem Jahr postete ich in diesem Blog einen Beitrag darüber, was im Jahr 2008 auf die Leser der Pathfinder - Abenteuerpfade zukommen würde. Ich hab das gerade nochmal gelesen und habe es recht interessant gefunden. Zum größten Teil haben wir alles auf der Liste auch geschafft, obwohl ich festgestellt habe, dass einige der Vorhersagen für das Jahr 2008 nicht genauso eintrafen, wie es eigentlich geplant war. Pathfinder #16 enthielt keinen Almanach der Region der Finsterlande (Darklands) um die Drowstadt, und wie ich gefürchtet hatte verschob sich der Artikel über die Dämonenfürsten tatsächlich von #17 nach #18. Insgesamt gesehen aber haben wir unser Ziel fast erreicht!

Wie dem auch sei, der eigentliche Grund, warum ich auf das Thema gekommen bin, ist natürlich, dass wir nun das Ende des Jahres 2008 erreicht haben und ich ein Thema für den heutigen Blogeintrag brauchte. Besonders weil wir in den letzten Tagen wegen der Schneekalypse (Seattle war eingeschneit. - d. Ü.) einige Posts auslassen mussten. Um also nicht mehr weiter um den heißen Brei herumzureden: hier sind die Dinge, auf die ihr euch 2009 im Pathfinder freuen könnt!


Januar: In diesem Monat findet der Abenteuerpfad "Die Zweite Finsternis" mit Brian Cortijos Abstieg nach Mitternacht ("Descent Into Midnight" (http://paizo.com/pathfinder/v5748btpy84bc)) ihr Ende und führt die SC in die tiefsten Gebiete der Finsterlande. Ein Almanach über das geheimnisvolle Land aus Schwarzem Blut (Land of Black Blood) sowie ein Artikel über die 29 bekanntesten Dämonenfürsten Golarions runden die erste Ausgabe dieses Jahres ab. Auch die Freunde Eando Klines werden diesen Band nicht verpassen wollen, der auch sein langes Abenteuer zum Ende führt!


Februar:Im eiskalten Februar heizen wir die Dinge damit an, dass wir weit südlich von Varisia reisen, um dort den Abenteuerpfad Das Erbe des Feuers (Legacy of Fire) zu starten. Paizos Herausgeber Erik Mona persönlich schrieb das Abenteuer dieser Ausgabe, Das Heulen des Kadaverkönigs ("Howl of the Carrion King" (http://paizo.com/pathfinder/v5748btpy84bd)) und die New York Times Bestseller Autorin Elaine Cunningham übernimmt das Pathfinder Journal und beginnt eine neue Erzählung parallel zur Kampagne "Das Erbe des Feuers".


März: Wer noch nicht genug von den Gnollen des ersten Abenteuers der "Erbe des Feuers"-Kampagne im Februar hat, der wird Das Haus der Bestie ("The House of the Beast" (http://paizo.com/pathfinder/v5748btpy84be)) von Tim Hitchcock lieben. Das oben gezeigte Bild von Svetlin Velinov zeigt nur eine der aufregenden Begegnungen, auf die ihr euch in diesem riesigen Dungeon Crawl freuen könnt und beweist damit, dass da noch ganz andere Dinge als nur Gnolle auf euch warten. Sean K. Reynolds setzt seine Erkundung der Gottheiten Golarions mit Sarenrae fort, und Steve Kenson erforscht das Gebiet um den Bleichberg (Pale Mountain) im Nordwesten Katapeshs, dem "Ground Zero" der Hälfte der Abenteuer in "Das Erbe des Feuers".


April: Im April beginnt Wolfgang Baurs vierteilige Serie über die Dschinns Golarions mit einem Artikel darüber, was es bedeutet, eine dieser magischen Elementarkreaturen zu sein. Darrin Draders erstes Pathfinder-Abenteuer Der Preis des Schakals ("The Jackal's Price," (http://paizo.com/pathfinder/v5748btpy84bf)) führt die SC in die zweitgrößte Stadt der Region um die Innere See, und Richard Pett zeigt uns, wie es auf einem typischen Marktplatz in Katapesh so zugeht. Fürchtet euch, heißt es...


Mai: Jason Nelsons (einer der Finalisten des letztjährigen RPG Superstar (http://paizo.com/rpgsuperstar) Wettbewerbs) Abenteuer Das Ende der Ewigkeit ("The End of Eternity," (http://paizo.com/pathfinder/v5748btpy85jn)) führt die SC in ein bisher völlig unbekanntes Gebiet ganz nah, aber auch ganz weit von Katapesh entfernt, während Todd Stewart, der Autor von Das Große Jenseits (The Great Beyond) das chaotische extraplanare Volk der Proteaner erforscht. Wolfgangs Serie über die Dschinns  wird mit einer Beschreibung der Methoden fortgesetzt, wie man Dschinni an sich binden und sie befehligen kann.


Juni: Mitten im Sommer macht der Pathfinder einen Ausflug zu einem der legendärsten Orte des Spiels: der von Efreeti beherrschten Stadt aus Messing auf der Ebene des elementaren Feuers. Greg A, Vaughans Abenteuer Das unmögliche Auge ("The Impossible Eye" (http://paizo.com/pathfinder/v5748btpy85jo)) führt uns tief in eine der Palastfestungen der Stadt, während Wolfgang Baur den Rest der Stadt in einem Almanach dieses mythenumwobenen Reichs erkundet. Außerdem fügt Sean K. Reynolds mit Rovagug der Liste der großen Artikel über die Götter Golarions einen weiteren Eintrag hinzu.


Juli: In "Der Letzte Wunsch" ("The Final Wish" (http://paizo.com/pathfinder/v5748btpy85jp)) aus der Feder des letztjährigen RPG Superstar-Finalisten Rob McCreary erreicht "Das Erbe des Feuers" seinen hochexplosiven Abschluss. Und erfahren, was genau passiert, wenn ein verrückt gewordener Dschinn zu großzügig mit seiner Wunscherfüllungskunst umgeht.Wolfgangs Artikelserie endet mit allen möglichen Arten Dschinn-Magie, und wir ziehen den Schleier zurück, der bisher vor der Brut Rovagugs lag. Die Tarraske ist nur eine davon, immerhin die berühmteste.


August: Wie gewöhnlich werden die Dinge etwas unklarer, sobald wir uns auf den Gen Con zubewegen. Ich weiß aber, dass im August nichts geringeres als der erste Pathfinder RPG (http://paizo.com/pathfinderRPG)- Abenteuerpfad seinen Anfang nehmen wird. Mit "Der Rat der Diebe" ("Council of Thieves" (http://paizo.com/pathfinder/adventurePath/councilOfThieves)) kehrt dieser Abenteuerpfad, der voll kompatibel  sowohl mit den neuen Regeln wie auch dem SRD 3.5 sein wird, wieder in den Norden zurück, genauer nach Westkrone (Westcrown), einer Stadt in Cheliax, der Heimat von Teufelsanbetern, Tieflingsbanditen und einer ganzen Menge an Rebellen! Bei uns hier kursiert das Abenteuer (http://paizo.com/pathfinder/v5748btpy85jq)  unter dem Titel "Der Pate trifft Das Omen", aber ich bin immer noch nicht ganz sicher, was wir damit eigentlich genau meinen. Jedenfalls sollten für diejenigen unter euch, die bisher geduldig auf eine Menge Details über die Höllenritter (Hellknights) gewartet haben, einer der Ergänzungsartikel dieser Ausgabe von ganz besonderem Interesse sein.


September: Die Kampagne Der Rat der Diebe spielt komplett in der Stadt Westkrone und ihrer Umgebung. Im Ergebnis haben daher viele Abenteuer dieser Kampagne eine unverwechselbare städtische Atmosphäre. Das Abenteuer dieser Ausgabe setzt noch einen drauf; Die SC müssen nicht nur die Gefahren von Stadtabenteuern bewältigen, sondern müssen auch noch an einem gefährlichen und brutalen Spiel teilnehmen um den ortsansässigen Adel zu beeindrucken. Jeder kann einen Otyugh töten; aber wie viele Abenteurer können sich mitten in einem Kampf um ihr Leben noch an ihre nächste Zeile in einem Bühnenstück erinnern.


Oktober: Die SC stellen sich auch weiterhin dem Rat der Diebe entgegen, während Westkrone immer mehr dem Einfluss dieser mysteriösen Diebesgilde erliegt. Der zweite Teil der Erkundung der chelischen Höllenritter (der erste Teil ist für den August geplant) zeigt uns weitere Details über die Mittel und Methoden dieser Organisation.


November: Irgendwann im Laufe von "Der Rat der Diebe" werden wir meiner Einschätzung nach einige Worte über die Hölle und über Teufel verlieren - insbesondere über Mammon und Erebus. Ich will jetzt nicht allzuviel versprechen, was das Erscheinen dieses Erzteufels im November angeht, die Chancen dazu stehen aber gut! Das Abenteuer dieser Ausgabe, vorläufig nennen wir es "Das Infernalische Syndrom" (The Infernal Syndrom) beschäftigt sich gerade mit der Frage, warum es eine schlechte Idee ist, sich für die Bequemlichkeiten rundum das eigene Heim zu sehr auf Teufelsmagie zu verlassen.


Dezember: Es ist sehr wahrscheinlich, dass wir um diese Zeit einen schönen großen Artikel über die Tieflinge Golarions präsentieren werden. Auch hätte ich vielleicht erwähnen sollen, dass Sean schon im September einen langen Blick auf die Kirche Iomedaes werfen wird. Im Dezember haben wir dafür ein knuspriges Geschenk für jedermann: Asmodeus, eine der Gotttheiten, deren Ausarbeitung im Pathfinder am häufigsten erbeten wurde, hat hier endlich seinen Auftritt.


Und das wars. Wes und ich werden diese Woche noch einiges an Zeit damit verbringen, den "Rat der Diebe" im Detail auszuarbeiten. Und ich bin sicher, dass wir in den kommenden Monaten noch einige Worte darüber verlieren werden. Für den Moment aber werden diese Hinweise und Teaser reichen müssen. Auf jeden Fall sieht es so aus, als könnte das kommende Jahr das großartigste Jahr für Paizo bisher werden - und ich hoffe, ich sehe euch alle dort wieder.


James Jacobs,
Chefredakteur Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Dragons on Dragons Action!
Beitrag von: Wormys_Queue am 2.01.2009 | 12:30
(http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO9207-cover_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO9207-cover.jpg)


Drachen vs. Drachen

Mittwoch, 19. November 2008

Bei dem Riesenerfolg des Classic Monsters Revisited (http://paizo.com/store/v5748btpy82r5) war es nur eine Frage der Zeit, bevor wir mit dem zweiten Buch einer geplanten Buchserie begannen, in der jeweils zehn wohlbekannte Monster aus dem Spiel im Detail erkundet werden. Aufgrund der Tatsache, dass es in den Grundregeln zehn Drachen gibt, mussten wir über das Thema das zweiten Buchs nicht lange nachdenken. Schaut euch mal die Illustration der Titelseite dieses Buchs an, des Dragons Revisited (http://paizo.com/store/v5748btpy84b9).



James Jacobs,
Chefredakteur Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: The Art of Dragons Revisited
Beitrag von: Wormys_Queue am 3.01.2009 | 11:25
(http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO9207-WhiteDragonWalpole_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO9207-WhiteDragonWalpole.jpg)
Künstler: Tyler Walpole

(http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO9207-WhiteDragonWooten_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO9207-WhiteDragonWooten.jpg)
Künstler: Ben Wootten


Die Illustrationen von Dragons Revisited

Freitag, 02. Januar 2009

Bei dem ganzen Schnee, dem wir (in Seattle - Anm. d. Ü.) in der letzten Zeit ausgesetzt waren hielt ich es für angemessen, euch ein paar zum Wetter passende Illustrationen zu zeigen. Und wie es sich gerade so ergibt, haben wir genau das Richtige für euch im bald erscheinenden Dragons Revisited (http://paizo.com/store/v5748btpy84b9): ein ganzes Kapitel über Weiße Drachen! Natürlich gibt es über jede der zehn klassischen Drachenarten ein Kapitel in diesem Buch, aber tatsächlich fürchte ich mich derzeit vor allem vor Weißen Drachen, wenn ich draußen durch die Gegend wandere.

James Jacobs,
Chefredakteur Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Gazetteer: Osirion
Beitrag von: Wormys_Queue am 4.01.2009 | 10:26
wieder was älteres, aber für diejenigen, die einen ersten Blick in die Welt der Pathfinder werfen möchten, dürfte der Gazetteer nach wie vor eine gute Anlaufstelle bieten.

(http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO1105-Sphinx_360.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO1105-Sphinx.jpg)


Der Gazetteer: Osirion

Donnerstag, 28. Februar 2008

Der Pathfinder Chronicles Gazetteer (http://paizo.com/store/v5748btpy7zda) ist gerade in Druck gegangen; hier ist also der erste Einblick in das, was ihr an Inhalt in diesem leckeren 64-seitigen Buch finden könnt.


Osirion


Das Land der Pharaonen

Gesinnung: rechtschaffen neutral
Hauptstadt: Sothis (111,989)
Größere Siedlungen: Ipeq (12.370), Totra (52.360), Shiman-Sekh(6.680)
Herrscher: Rubinprinz Khemet III.
Regierungsform: Himmlische Monarchie
Sprachen:Osiriani
Religion: Nethys, Sarenrae, Pharasma, Lamashtu, Irori, Norgorber, Rovagug


Noch beinahe 2000 Jahre, nachdem der Sternenstein aus dem Weltall herabgefallen war und so die Innere See erschaffen hatte, war Golarion von Chaos und Zerfall bestimmt. Die alten Reiche waren der Zerstörung anheimgegeben, seltsame, aus Furcht und Finsternis geborene Kreaturen schlichen übers Land. Es war eine Zeit der Barbarei und des Schreckens, gleichbedeutend mit der langsamen Ausrottung der Menschheit. Doch in den Dschungeln und Wüsten an der Südküste der Inneren See erhob sich die Menschheit von neuem. Osirion, das Land der lebenden Gottkönige und monolithischen Pyramiden erhob sich als Leuchtturm in einer Welt der Barbarei und wurde so zum ersten, der Großen Königreiche im menschlichen Zeitalter des Schicksals.

Azghaad, ein Prophet des Nethys vereinigte die kriegerischen Stämme am Fluss Sphinx und gründete in der Stadt Sothis die erste Dynastie der Osirianischen Pharaonen. Heute noch stehen in dieser Stadt riesige Statuten, die nach dem Bild des ersten Herrschers über Osirion angefertigt wurden. Das Volk Osirions ehrte seine Pharaonen als fleischgewordene Götter, erfüllte jeden ihrer Wünsche und marschierte in jede Richtung, die ihr großer Ehrgeiz vorgab. Nach nur 500 Jahren kontrollierte Osirion ausgedehnte Territorien in Thuvia und den heutigen Reichen Rahadoum und Katapesh wie auch in einer schließlich verlorenen Kolonie, aus der das Königreich Geb entsprang. In diesem ersten Zeitalter Osirions wurden Pyramidengräber und Tempel für unzählige Pharaonen und deren Diener errichtet. Viele davon sind bis heute nicht wieder entdeckt worden (und sicherlich noch mit Fallen versehen).

In den mittleren Jahrhunderten der Zeit des Schicksals wurde Osirion von einer Anzahl geringerer Pharaonen und zeitweilig auch fremder Herrscher regiert. Diese errichteten in dem Versuch, der Geschichte ihren Stempel aufzudrücken, eigene Städte und Tempel. Doch sind die meisten heute in Vergessenheit geraten. Während dieser Epoche schwand der Einfluss Osirions auf die Innere See und schließlich wurden die kleineren Kolonien aufgegeben.

Etwa zwei Jahrhunderte vor der Gründung Taldors stoppten vier miteinander wetteifernde Kriegsherren, die auch als die Vier Pharaonen des Aufstiegs bekannt wurden, den Niedergang Osirions. Sie stellten durch List, aber auch mit Gewalt den Einfluss sowie den Herrschaftsbereich  der Nation wieder her. Das daraus entstehende Wachstum befeuerte die Moral der Nation und wurde so zum Grundstein des zweiten Zeitalters Osirions.

1532 AZ stürzten Qadiranische Agenten die korrupte Regierung Pharao Menedes XXVI. und beendeten damit Osirions Machtstellung nach außen hin. Osirion wurde zu einer Satrapie des Kelehitischen Imperiums im Osten. Im Lauf der folgenden Jahrhunderte veränderten keleshitische Einwanderer den ethnischen Charakter der Nation. Im Versuch, das Schicksal Osirions zu ändern wurden viele der alten Monumente und Bauwerke völlig zerstört.

Diese Ereignisse brachten auch die Religion Sarenraes nach Osirion, in deren Mittelpunkt die Sonne steht. Bis dahin waren die eigenen religiösen Traditionen immer sehr stark auf die Bewegungen der Himmelskörper fokussiert gewesen. Doch als der Kult der Morgenblume (Dawnflower) unter Keleshiten und Garundi immer größere Popularität erlangte, wurde sie zu einer Betrohung für den Satrapen, der folgerichtig die Derwische in die Wüsten Thuvias verbannte.

2253 ermordeten Mitglieder des Kults der Morgenblume den Satrapen Osirions und setzten den ersten in einer langen Reihe unabhängiger keleshitischer Sultane auf den Thron von Sothis. Vor genau 100 Jahren stürzte ein Aufstand den letzten dieser Diktatoren. Die Regierung wurde an Khemet I. übergeben, einen garundischen Prinzen, der seine Abstammung auf die Dynastie der Azghaaden in Osirions Erstem Zeitalter zurückführen konnte. Jahrtausende der Unterdrückung und des Niedergangs hatten die Bürger für einen Retter bereit gemacht, und Prinz Khemet schien ihre Hoffnungen zu erfüllen. Heute regiert Khemets Enkel, der sich selbst den Rubinprinzen nennt, Osirion. Man sagt, dass er eines Tages diesen Titel vielleicht in Pharaoh ändern wird, doch würde eine solche Änderung unter den Nachbarn der Wüstennation für ernsthafte Unruhe sorgen.

Der junge Prinz Khemet III. hat die Grenzen Osirions für Schatzsucher aus der ganzen Welt geöffnet und bietet denjenigen, die die verborgenen Wunder der Vergangenheit wieder entdecken, eine hohe Belohnung an. Sothis ist daher voll von Schatzjägern jeder Art. Zwar sind die Wachen eifrig darauf bedacht, jeden zu erwischen, der das Erbe Osirions zu stehlen versucht, doch gibt es eine Menge Wege, um die alten Artefakte außer Landes zu schmuggeln. Osirianische Relikte sind daher auf den Märkten Avistans zu einer kostbaren Handelsware geworden.


Jason Bulmahn,
Chefdesigner Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Pathfinder Goat vs Chupacabra Edition
Beitrag von: Wormys_Queue am 5.01.2009 | 10:12
(http://paizo.com/image/content/LegacyOfFire/PZO9019-GoatHead_120.jpeg) (http://paizo.com/image/content/LegacyOfFire/PZO9019-GoatHead.jpg)
Künstler: Kevin Yan

(http://paizo.com/image/content/LegacyOfFire/PZO9019-Chupacabra_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/LegacyOfFire/PZO9019-Chupacabra.jpg)
Künstler: Eric Lofgren


Pathfinder-Sonderausgabe: Ziege vs. Chupacabra


Montag, 05. Januar 2009

Das wird mir zwar eh keiner glauben, aber es war absolut keine Absicht von mir, dass Pathfinder #19 (http://paizo.com/pathfinder/v5748btpy84bd) nicht nur die golarianische Version des berühmt-berüchtigten Chupacabra, sondern außerdem noch einen recht bedeutenden Ziegen-NSC enthalten wird. Bei fraglicher Ziege handelt es sich um einen unglückseligen Burschen namens Rombard, der nicht etwa von Chupacabras, sondern von etwas völlig anderem in "Das Heulen des Kadaverkönigs" (Howl of the Carrion King) ,dem Abenteuer dieser Ausgabe bedroht wird. Was aber nicht heißt, dass er sich keine Sorgen um die "Ziegensauger" machen müsste, die später im Bestiarium derselben Ausgabe herumlungern.

James Jacobs,
Chefredakteur Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Where do Driders come from?
Beitrag von: Wormys_Queue am 6.01.2009 | 10:53
(http://paizo.com/image/content/SecondDarkness/PZO9016-DrowFleshmelt_120.jpeg) (http://paizo.com/image/content/SecondDarkness/PZO9016-DrowFleshmelt.jpg)


Wo kommen Drinnen her?

Mittwoch, 24. September 2008

(http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO9204-Drider_120.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO9204-Drider.jpg)


In Die Zweite Finsternis (Second Darkness Adventure Path (http://paizo.com/pathfinder/adventurePath/secondDarkness)) wollten wir die Drow als Hauptgegenspieler benutzen. Und natürlich gibt es da, wo es Drow gibt, auch Drinnen. Da sich allerdings die Darstellung der Drowgesellschaft Golarions (insbesondere, wen und was sie verehren) im Vergleich zu ihrer klassischen Darstellung im Spiel veränderte, musste auch die Entstehungsgeschichte der Drinnen geändert werden. Das verschaffte uns eine recht interessante Prise neuer Würze sowohl für Drinnen als auch für Drow.

In (Unter?) Golarion sind Drinnen keinegöttliche Bestrafung. Sie sind Bestrafungen der Drow selbst. Eine Adelsfamilie der Drow, Haus Parastric, hat ihre Macht durch den Besitz eines mächtigen Geheimnisses bewahrt: Die Kunst der Fleischformung (fleshcrafting). Zum einen erlaubt es diese Kunst den Drow, mittels verschiedener Gifte Teile des Körpers umzugestalten und damit einem Soldaten  z.B. große Klauen, einen giftigen Biss oder auch Fühler zu verleihen, mit denen er sich noch leichter in der Dunkelheit bewegen kann. Doch das ist nur der Anfang; da die Drow aus Haus Parastric außerdem eine Methode entwickelten, mit der sie ganze Kreaturen neugestalten konnten. Dies Kunst ist als Fleischverzerrung(fleshwarping) bekannt und diejenigen, die den schmerzhaften und erniedrigenden Prozess überleben, heißen Fleischverzerrte (fleshwarped). Jedes Volk, dass diesen Prozess durchläuft, geht daraus als etwas anderes hervor: aus Troglodyten werden riesige Behemoths/ Riesentier; aus Oberflächenelfen werden verzerrte, missgebildete Monster; aus Halblingen wird herumhuschendes vierfüßiges Ungetier usw.. Und doch erwiesen sich die Drow selbst als die eindrucksvollsten Versuchsgegenstände, die man dem Fleischverzerren unterwerfen konnte, denn alle Drow, die diesem Prozess unterzogen werden, gehen als Drinnen daraus hervor.

Die Drowgesellschaft sieht Drinnen als Missgeburten und Mutanten an. Zu einer Drinne zu werden, ist nichts ruhmreiches; es ist ein physischer Beweis für eine Bestrafung und ein Schandmal sondergleichen. Doch sind Drinnen nicht etwa zerbrechliche, hilflose Fleischverzerrte. Sie sind für sich genommen mächtige Geschöpfe. Daher werden Drider in der Drowgesellschaft oft als Hüter, Soldaten oder Leibwächter eingesetzt. Sie behalten nur wenige Erinnerungen an ihr früheres Leben zurück und dienen daher ihren Drow-Herrinnen und -Herren ohne Widerworte. Das gilt aber nicht für alle.

Insbesondere weibliche Drinnen sind sturer und aggressiver, wie das auch für weibliche Drow gilt. Die meisten Drinnenaufstände werden daher von einem Weibchen angezettelt und in den abgelegenen Ecken der Finsterlande gibt es zahlreiche kleine Drinnenstämme, die nicht der Herrschaft der Drow unterliegen. Deshalb sind die meisten Drinnen, die man in Drowstädten zu Gesicht bekommt, männlich. Und zum Glück für diese Drow ist es wirklich einfach, die Geschlechter zu unterscheiden. Weibliche Drinnen behalten oberhalb der Hüfte ihre schlanken, schönen elfischen Körperformen und auch ihre Spinnenkörper sind schlank und geschmeidig. Die Männchen jedoch sind sehr viel entmenschlichter gestaltet. Ihre Gesichter sind eine furchteinflößende Mischung aus Drow- und Spinnenmerkmalen, und ihre Körper sind stachelig und rauh. Beispiele für diese geschlechtliche Zweigestaltigkeit findet ihr auf den beiden Bildern, ein von Ben Wootten illustriertes Weibchen und ein von Concept Art House entworfenes Männchen.


In Pathfinder #16 (http://paizo.com/store/v5748btpy81tq) stellen wir die "Drow-Abscheulichkeiten" vor, ein Artikel in dem wir sowohl Fleischformung als auch Fleischverzerrung besprechen, damit Ihr wisst, welche Dinge euren SCs bevorstehen, wenn sie in die Hände Haus Parastrics fallen sollten.


James Jacobs,
Chefredakteur Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold
Lektorat: Guennarr

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 7.01.2009 | 12:12
Dunkle Wasser (http://paizo.com/store/v5748btpy7zdk)

Donnerstag, 06. März 2008

(http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/PZO9510-Flotsam_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/PZO9510-Flotsam.jpg)



Die schlammigen Fluten des großen Vanji fließen über hunderte Kilometer hinweg mitten durch tiefstes Dschungelgebiet. Und während er durch die Dunkelheit fließt, trinkt der Fluss in langen Zügen vom Blut tausender Kreaturen, angefangen von der kleinsten Echse, die von einem Flußkrokodil verzehrt wird,  über ein  Menschenopfer, dass ertränkt wird, um die finsteren Dschungelgötter zu besänftigen bis hin zum Schlachtfeld benachbarter Stämme, sie sich gegenseitig in ungezügelter Brutalität die Kehlen zerfetzen. Manchmal gebären Tod und Schrecken entlang der finsteren Uferbänken Monster. Als schreckliche Verschmelzung von Dschungelabfällen und menschlichen Seelen treiben diese den Fluß entlang, so still wie fließendes Wasser, solange, bis sie einer lebenden Kreatur begegnen, die sie ihrer Stille hinzufügen können.


Jeremy Walker,
stellvertretender Redakteur GameMastery

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 9.01.2009 | 00:53
(http://paizo.com/image/content/PathfinderCompanion/PZO9403-ShadowSphinx_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderCompanion/PZO9403-ShadowSphinx.jpg)


Willkommen in Osirion!

Freitag, 03. Oktober 2008

Unser drittes Begleitbuch für den Kundschafter (Pathfinder Companion) führt uns nach Süden, in die legendären Sandwüsten Osirions. Und was ist so ziemlich die wichtigste Sache, nach der man in Osirion Ausschau halten sollte? Richtig, nach Mumien! Was mich angeht, solltet ihr euch allerdings nicht in erster Linie wegen der Mumien auf Ralph Horsleys Titelbild für Osirion: Land der Pharaonen (http://paizo.com/store/v5748btpy81x9) Sorgen machen. Meinen Charakteren würde vielmehr derjenige Angst einjagen, der diese verrückte Sphinx im Bildhintergrund gebaut hat.

James Jacobs,
Chefredakteur Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 10.01.2009 | 11:49
(http://paizo.com/image/content/PathfinderCompanion/PZO9403-ValleyofthePyramids_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderCompanion/PZO9403-ValleyofthePyramids.jpg)(http://paizo.com/image/content/PathfinderCompanion/PZO9403-Street_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderCompanion/PZO9403-Street.jpg)



Tag der osirianischen Kunstwerke!

Freitag, 07. November 2008

Eine der interessantesten Sachen in Osirion, das Land der Pharaonen(Osirion, Land of the Pharaohs (http://paizo.com/store/v5748btpy81x9)) sind die Illustrationen. Osirion war für mich schon immer das "Ägypten" Golarions. Das bedeutet, dass es für mich ungefähr wie Ägypten aussah, nur mit mehr Mumien und Riesenskorpionen. Doch sind inzwischen einige der Illustrationen bei uns eingetrudelt und plötzlich sieht Osirion viel mehr nach einem ganz eigenständigen Ort aus: einige der Elemente sind zwar vertraut, gleichzeitig aber beginnt die Region eine ganz eigenständige Gestalt anzunehmen. Beispiele dafür findet ihr in den beiden Bildern, von denen das eine ein verborgenes Tal voller Pyramidengräber und das andre einen geschäftigen Markttag in Sothis zeigt.

James Jacobs,
Chefredakteur Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 11.01.2009 | 14:25
Stelldichein mit einem Vorbildcharakter: Sajan

(http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9009-Monk_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9009-Monk.jpg)


Montag, 03. März 2008

Sajan Gadadvara und seine Zwillingsschwester Sajni wurden als Kinder von Eltern aus der Kriegerkaste der Padapranja im schönen Vudra geboren. Noch bevor sie laufen lernten, hielten sie bereits Tempelschwerter in ihren Händen. Die strikte Disziplin der Padapranja schmiedete ein felsenfestes Band zwischen den Geschwistern, die selbst die seltenen Momente der Ruhe gemeinsam verbrachten, in denen sie sich in den neuesten ihnen gelehrten Kampftechniken übten. An ihrem zwölften Geburtstag wurden sie allerdings getrennt: Sajan lebte ab sofort mit den kämpfenden Männern der Ghana Padapranja, während Saini sich den Kampffrauen der Sastra Padapranja anschloss. Trotz dieser Trennung trafen sich die Zwillinge auch weiterhin, so oft sie nur konnten, trainierten und scherzten miteinander, wie sie es in ihrer Kindheit getan hatten.

Die lehrreiche Erzählung Vigrahin Patitraka besagt,  dass "das Leben eines Kriegers dem Kampf gehört". Und so geschah es, dass Sajans Herr sich in einen Konflikt mit einem Nachbarn verstrickte. Der größte Teil des Heeres, der von Sajans Fürst ins Feld geschickt wurde, bestand aus Rekruten, die mit den Waffen ihres Gewerbes ausgerüstet waren, während die wertvollen Padapranja als Reserve zurückgehalten wurden. Schnell stellten die Krieger fest, dass ihre Seite verlieren würde, doch waren sie verpflichtet, bis zum Tode zu kämpfen, falls ihnen das befohlen wurde. Statt dessen aber stahl ihr Fürst ihnen die Ehre des Schlachtentods, als er sich um einen Frieden bemühte, nachdem seine Rekruten vom Schlachtfeld geflohen waren. Im Zuge der Kapitulation übergab der Fürst die Hälfte seiner Sastra Padapranja - darunter auch die junge Sajni.

In Tränen aufgelöst kehrte Sajan zu seiner Kaserne zurück (und erhielt dafür Prügel von seinem eigenen Vater). In dieser Nacht schwor er, eines Tages wieder mit seiner Schwester vereint zu sein. Mehrere Wochen vergingen, bevor er die Gelegenheit zur Flucht erhielt. Er floh in die Region und schlich sich heimlich in die Stadt Sumadhadra ein, durch deren Tore er seines Schwester hatte gehen sehen. Nach mehreren Tagen seiner unbeholfenen Suche stellte er schließlich fest, dass alle verkauften Sastra Padapranja auf Schiffe geladen wurden, die für das weit entfernte Jalmeray bestimmt waren.

Sajan heuerte schnell als Wache auf einem der Schiffe an, deren Ziel diese abgelegene Insel war und gelangte mehrere Monate später an den schwer bewachten Docks des Eilandes an. Innerhalb einer Woche erfuhr Sajan vom Schicksal der meisten Sastra Padapranja, die als Wachen und Pagen für den Thakur der Insel arbeiteten, doch war Sajni nicht unter ihnen. Mehrere Wochen verstrichen, bevor Sajan erfuhr, dass seine Schwester sich genau wie er zuvor als Wache auf einem Handelsschiff verdingt hatte, dessen Ziel ein Ort namens Absalom war.

Der verzweifelte junge Padapranja erlangte Passage nach Absalom und bestaunte bei seiner Ankunft ehrfürchtig dessen Größe und Pracht. Ihm schien es, dass die seltsamen westlichen Barbaren, in deren Mitte er sich aufhielt, eigentlich nicht fähig sein konnten, einen so großartigen Ort zu erschaffen. Als er aber seine Besitztümer zusammenraffte und seine Suche wieder aufnehmen wollte, konnte er keine Spur seiner Schwester mehr finden, denn dieselbe Größe, die ihn so beeindruckte, machte  es ihm auch beinahe unmöglich, seine Schwester wiederzufinden.

Sajan weiß, dass er nicht mehr nach Vudra zurückkehren kann, da er dort als Deserteur von den Padapranja hingerichtet werden würde. Allerdings verschwendet er auch keinen Gedanken an seine Heimat mehr und sucht weiterhin nach irgendwelchen Hinweisen, die ihn zu seiner Schwester führen könnten.

Mike McArtor, Editor

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 12.01.2009 | 10:21
(http://paizo.com/image/content/PathfinderCompanion/PZO9208-GuideToKetapesh_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO9208-GuideToKetapesh.jpg)


Finstere Märkte

Montag, 24. November 2008

Ich weiß schon, wir haben gerade erst vor ein paar Tagen das Cover eines anderen Buchs vorgestellt, aber wenn Titelbilder so kurz hintereinander eintreffen, wie das manchmal der Fall ist, hab ich auch nichts dagegen, ein Blogthema in einer Woche zu wiederholen. Werft mal einen Blick auf Vincent Dutraits Titelbild für das in Kürze erscheinende Buch Finstere Märkte: Ein Leitfaden für Katapesh (Dark Markets: A Guide to Katapesh (http://paizo.com/store/v5748btpy84ba)) aus der Pathfinder Chronicles Reihe. Eine Bemerkung an alle gnoll'schen Sklavenhändler da draußen: Nur weil die Führer einer Stadt sagen, dass es in Ordnung ist, wenn ihr eurem Gewerbe offen in den Straßen der Stadt nachgeht, heißt das noch lange nicht, dass nicht ein rachelüsterner SC aus der Menge springen mag, um euch mit ein paar Schwertern den Tag zu verderben.

James Jacobs,
Chefredakteur Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Pathfinder Blog: Katapesh Fashion Show
Beitrag von: Wormys_Queue am 13.01.2009 | 09:56
(http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO9208-HalfOrc_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO9208-HalfOrc.jpg)(http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO9208-Human_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO9208-Human.jpg)(http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO9208-Seelah_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO9208-Seelah.jpg)


Modeschau in Katapesh

Montag, 12. Januar 2009

Eines der lustigeren Ergebnisse daran, dass wir  mit dem nächsten Abenteuerpfad aus Varisia aus- und in ein neues Land umziehen, ist das daraus folgende ziemlich unterschiedliche Erscheinungsbild unserer NSC. Ich schätze, dass wir uns Tage lang im Internet rumgetrieben haben, als wir die Bildaufträge für den AP vorbereiteten, nur um immer noch exotischere Outfits für unsere Charaktere zu finden. Das in Kürze erscheinende Finstere Märkte: Ein Leitfaden für Katapesh (Dark Markets: A Guide to Katapesh (http://paizo.com/store/v5748btpy84ba&source=search)) ist das Ergebnis dieser stundenlangen Internetrecherche. Oben werden drei NSC porträtiert, die in dem Buch abgebildet werden. Jeder ist ein ganz anderer Charaktertyp. Aber allen könntet ihr während eines Abenteuers in der Region begegnen:  mürrischen Halborkhändlern, anmutigen, aber tödlichen Schwertkämpfern und sogar einem verzweifelten jungen Mädchen, dass VIELLEICHT eines Tages zu einem weltberühmten vorbildhaften Paladin werden könnte!


James Jacobs,
Chefredakteur Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold


P.S. Die kleine Seelah hats übrigens geschafft ;)
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 15.01.2009 | 11:36
(http://paizo.com/image/content/LegacyOfFire/PZO9019-Doru_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/LegacyOfFire/PZO9019-Doru.jpg)
Illustration: Tyler Walpole


Dew: Dämonen der Wüste

Mittwoch, 14. Januar 2009

Im Pathfinder #19, "Das Heulen des Kadaver-Königs"( "Howl of the Carrion King" (http://paizo.com/pathfinder/v5748btpy84bd)) führt der Abenteuerpfad "Das Erbe des Feuers" (Legacy of Fire) die ersten Exemplare einer neuen Reihe dämonischer Schrecken ein: Die Dew (Divs). Diese entstammen der Persischen Mythenwelt und sind in unserer Welt neutral böse infernalische Kreaturen, die aus den Seelen gefallener Dschinne entstehen.Während die Dämonen Abbadons danach bestrebt sind, die Seelen der materiellen Ebene zu ernten, streben Dew danach, Nöte zu verursachen und das Leben der Sterblichen genauso qualvoll wie das Leben nach dem Tod in der Hölle zu machen. Ihr könnt euch in jedem Monat auf einen neuen, von Adam Daigle erforschten und ins Spiel umgesetzten Dew freuen: vom (hier von Tyler Walpole illustrierten) böszüngigen Doru  bis hin zu Ahriman, dem obersten Fürsten des Volks der Dew. Alle Dew unterscheiden sich sehr voneinander, haben aber gleichzeitig bestimmte Ähnlichkeiten.

Die Eigenheiten der Dew

Dew sind ein in Abbadon heimisches Volk infernalischer Wesen, deren einziger Existenzgrund Pein und Zerstörung ist. Sie sind eng mit den Daimonen (daemons, nicht zu verwechseln mit demons) und den anderen Dämonen der Äußeren Ebenen verwandt, obwohl viele Gelehrte sie für Abkömmlinge der ersten bösen Dschinne halten, die aus deren Seelensubstanz entstanden. Diese Kreaturen haben unterschiedliche Kräfte, es gibt aber durchaus Merkmale, die sie miteinander verbinden. Dew sprechen häufig Abyssisch, Celestisch und Diabolisch.

Merkmale: Ein Dew besitzt folgende Merkmale, es sei denn, der Eintrag der jeweiligen Kreatur besagt etwas anderes:


Richtig, man kann niemals genug infernalische Kreaturen haben.


F. Wesley Schneider,
leitender Redakteur Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 16.01.2009 | 21:03
(http://paizo.com/image/product/catalog/PZO/PZO9520_180.jpeg) (http://paizo.com/store/v5748btpy85js)


Jasons Neue Kampagne!

Freitag, 16. Januar 2009

Letztes Jahr ist es hier bei Paizo wirklich heftig und geschäftig zugegangen. Ich glaube, ich hab 2008 für meine Call of Ctulhu-Kampagne einen einzigen Spielabend geleitet, und was D&D hier im Büro angeht, haben wir so ziemlich gar nichts gespielt. Gar nicht gut. Aber glücklicherweise scheint jetzt in 2009 eine Veränderung in der Luft zu liegen. Keine Ahnung, ob wir endlich den Berg an Arbeit bewältigt haben oder ob wir inzwischen unseren Schlafrhythmus an die neue Wirklichkeit angepasst haben: jedenfalls beginnen die Spiele im Büro wieder von neuem. Ich hoffe, dass ich im Februar meine eigene Kampagne in Sandspitze in Gang bringen kann, aber Jason ist sogar noch schneller als ich. Letzten Montag begannen wir mit der ersten Runde seiner neuen Kampagne! Wir beginnen damit, das Abenteuer spielzutesten, dass er für bald erscheinende Pathfinder-Modul "Die Krypta der Immerflamme" (Crypt of the Everflame (http://paizo.com/store/v5748btpy85js)) am Schreiben ist. Die blutigen Details findet ihr in diesem Thread (http://paizo.com/paizo/messageboards/community/gaming/campaignJournals/cryptOfTheEverflamePlaytest) in unserem Forum. Ich spiele in diesem Abenteuer Merisiel und hab mich noch nicht ganz entschieden, ob ich für sie ein großes, ins Detail gehende Tagebuch führen will; ich bin nämlich nicht sicher, ob Merisiel überhaupt der Typ für ein Tagebuch ist. Vielleich eine Liste der von ihr getöteten Personen. Oder sogar eine Liste der "müssen noch getötet werden" Personen. Hmmmm....

James Jacobs,
Chefredakteur Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 21.01.2009 | 20:00
Mal zwischen durch ein kleiner Testballon:

(http://paizo.com/image/splash/PlanetStories.jpg) (http://paizo.com/planetStories)

Bitte sei unser Freund!

Dienstag, 20. Januar 2009

Unsere jüngste Anstrengung, mit der wir die riesigen Entfernungen zwischen der Intergalaktischen Gemeinschaft überbrücken und den Bekanntheitsgrad der spannenden Planet Stories (http://paizo.com/planetStories) erhöhen wollen, die von interplanetarischen, romantischen Abenteuern handeln, besteht daraus, dass wir eine Planet Story Fanpage bei Facebook sowie eine Planet Story Seite bei MySpace eingerichtet haben. Wir haben ja bereits ein aktives Planet Stories Forum ( ihr seid eingeladen, dort  hin zu kommen und uns euer Feedback bzgl. der von uns veröffentlichten Romane zu übermitteln und uns eure Wünsche für die Zukunft zu nennen). Das sind also nur zwei neue Möglichkeiten um über unsere Aktivitäten informiert zu bleiben. Den grenzenlosen Abyss des Raumes (ehm, des Publizierens) zu überwinden, ist ganz schön hart und während wir weiter nach neuen Wegen suchen werden, um die Werbetrommel für die Planet Stories zu rühren, ist eines ganz klar - unser mächtigster Verbündeter seid ihr, liebe Leser!

Wenn ihr also bei Facebook (http://www.facebook.com/pages/Planet-Stories/43919159126) oder bei MySpace (http://www.myspace.com/planetstories) eingeloggt seid und der Klang von "Schwertkämpfen und explodierenden Robotern" (so beschreibt Erik die Planet Stories gerne) eurer Blut in Wallung versetzt, dann added uns doch bitte als Fan oder Freund oder hinterlasst uns einen Kommentar, was ihr von den Romanen haltet oder sagt einfach nur "Grüße, Abenteurergenossen!"

Lasst uns den Kosmos gemeinsam erkunden!

Christopher Carey
Redakteur, Planet Stories

Übersetzung: Björn Arnold



Abschlussfrage: Besteht Interesse daran, dass ich in Zukunft auch die Berichterstattung über die Planet Stories mit in die Blogs aufnehme?
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 23.01.2009 | 00:43
Kritzeleien für Fortschrittspläne

Mittwoch, 21. Januar 2009

Für jedes Buch, an dem wir arbeiten, gibt es einen eigenen Ordner, der einen Fortschrittsplan enthält. Dieser Plan hilft uns dabei, den Entwicklungsstand jedes Artikels im jeweiligen Buch im Auge zu behalten: Beginn des Designs, Entwicklungsdurchlauf, erster, zweiter und dritter Editionsdurchgang, Redaktion und Endabnahme. Da die Zeitpläne der Bücher sich überschneiden, stehen im Normalfall mehrere Ordner gleichzeitig auf meinem Schreibtisch (aktuell sieben). Als visuell veranlagte Person ist es für mich leichter, den richtigen Ordner zu finden, wenn ich an jedem Fortschrittsplan eine große, gut erkennbare Kritzelei befestige, um nicht den handschriftlichen Titel lesen zu müssen. Manche dieser Kritzeleien sind sehr einfacher Natur (ein Drachenkopf für Dragons Revisited (http://paizo.com/store/v5748btpy84b9), eine Pyramide für Osirion, Land of Pharaohs (http://paizo.com/store/v5748btpy86j7) usw.). Manche geraten allerdings etwas seltsam.


(http://paizo.com/image/content/Secondary/PZO9518-SKRDoodle_120.jpeg) (http://paizo.com/image/content/Secondary/PZO9518-SKRDoodle.jpg)


Die Kritzelei für Blood of Dragonscar (http://paizo.com/store/v5748btpy84bg) ist ein merkwürdiges, bleiches, weiß-äugiges Gesicht mit einer Sense, da in einem Großteil dieses Abenteuers merkwürdige, bleiche Untote eine Rolle spielen. Noch kreativer musste ich für die Kritzelei für den Legacy of Fire Player's Guide (http://paizo.com/store/v5748btpy84bh) vorgehen, da dieser sich auf Katapesh bezieht und ich Verwechslungen mit dem Ordner für Dark Markets (http://paizo.com/pathfinder/v5748btpy84ba) ausschließen wollte. Daher gestaltete ich ihn als Bilderrätsel (LEGO + C + Feuer = Legacy of Fire).


(http://paizo.com/image/content/Secondary/PZO9404-SKRDoodle_120.jpeg) (http://paizo.com/image/content/Secondary/PZO9404-SKRDoodle.jpg)


Die dritte ist für Beyond the Vault of Souls (http://paizo.com/pathfinder/v5748btpy85jr) gedacht. Zu ihrer Erklärung muss ich etwas weiter ausholen. Der Autor dieses Abenteuer ist mein Freund Colin McComb, der unter anderem für TSRs Planescape-Kampagne schrieb. Eines der Planscape-Abenteuer hieß Well of Worlds (http://paizo.com/store/v5748btpy7mog). Das Titelbild zeigte einen Mann, der von einer seltsamen schleimigen Kreatur in ein Loch gezerrt wurde. Colin stand dieser Illustration als Modell Pate. Meine Kritzelei für dieses von Colin geschriebene Abenteuer ist also Colin als Kunstobjekt aus einem ganz anderen, älteren planaren Abenteuer.


(http://paizo.com/image/content/Secondary/PZO9519-SKRDoodle_120.jpeg) (http://paizo.com/image/content/Secondary/PZO9519-SKRDoodle.jpg)


Sean K Reynolds
Entwickler

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 27.01.2009 | 11:12
(http://paizo.com/image/content/Logos/PathfinderSocietyLogo_360.jpeg) (http://paizo.com/pathfinderSociety)


Illustrationen in den Pathfinder Society Scenarien #13 und #14

(http://paizo.com/image/content/PathfinderSociety/PZOPSS0013E-Dretch_120.jpeg) (http://ttp://paizo.com/image/content/PathfinderSociety/PZOPSS0013E-Dretch.jpg)


Donnerstag, 22. Januar 2009

(http://paizo.com/image/content/PathfinderSociety/PZOPSS0014E-Centipede_120.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderSociety/PZOPSS0014E-Centipede.jpg)


Hier könnt ihr euch den Dretch und den Riesentausendfüßler anschauen - beides Monster aus den in der nächsten (vom Datum des Blogeintrags aus gesehen - d. Ü.) Woche erscheinenden Szenarien der Pathfinder Society #13: The Prince of Augustana und #14:The Many Fortunes of Grandmaster Torch. Der Dretch wurde von Kevin Yan (http://kevinyanart.com/)  dargestellt, der Riesentausendfüßler von Ben Wootten (http://www.benwootten.com/?page=home). Viel Spaß!

Joshua J. Frost,
Leiter der Pathfinder Society

Übersetzung: Björn Arnold
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 3.02.2009 | 11:38
Hmpf, ich komm schon wieder in Verzug, da muss was gegen unternommen werden.

(http://paizo.com/image/content/LegacyOfFire/PZO9021-TakingItEasy_360.jpeg) (http://paizo.com/image/content/LegacyOfFire/PZO9021-TakingItEasy.jpg)


Der Pathfinder - "Nimms Leicht!" - Untertitel-Aus*- Wettbewerb

Montag, 02. Februar 2009


In den bisher fast zwanzig Ausgaben des Pathfinder (http://paizo.com/pathfinder/adventurePath)  haben wir unsere 12 Vorbildcharaktere schon in eine Menge Schwierigkeiten gebracht. In Pathfinder #4 (http://paizo.com/store/v5748btpy80hm) wird Seoni von einem Kliff gestoßen, in Pathfinder #11 (http://paizo.com/store/v5748btpy83yw) wird Lem stranguliert und in Pathfinder #18 (http://paizo.com/store/v5748btpy84bc) wird Lini von ihren Gefährten (und ihrem Kätzchen) im Stich gelassen. Ok, wir springen mit den Leuten eben etwas härter um. Daher gönnen wir ihnen in Pathfinder volume #21 (http://paizo.com/store/v5748btpy84bf) eine kleine Erholungspause. Schauts euch einfach an (Kleine Vorwarnung, man kann sich drüber streiten, ob das für die Ansicht am Arbeitsplatz geeignet ist.

Und wenn ihr damit fertig seid, Valeros anzugaffen, hab ich noch einen Vorschlag für euch. Bis einschließlich Freitag, werden wir im "Takin' It Easy" UnThread** (http://paizo.com/paizo/messageboards/paizoPublishing/pathfinder/general/takinItEasyUnThread&page=1#0) Bildunterschriften für dieses Kunstwerk annehmen. Denjenigen, dessen Bildunterschrift uns am lautesten lachen lässt, belohnen wir mit einer kostenlosen PDF oder...irgendwas anderem (wir arbeiten noch an den Details). Aber es wird auf alle Fälle was cooles sein. Nur eine Bildunterschrift pro Teilnehmer bitte (das gilt auch für eure Aliases).

So, und jetzt seid ihr dran. Schreibt einfach, was euch in den Sinn kommt (versucht bitte, das ganze einigermaßen jugendfreundlich - im Amerikanischen: PG 13 - d. Ü.) zu halten) und vielleicht staubt ihr die Belohnung ab. Und ja, es stimmt, das sind nicht allzuviele Informationen für euch, aber wie hielte es für lustiger für alle, wenn wir locker an die Sache gehen. Ich kann es gar nicht abwarten, auf welche Ideen ihr kommen werdet!

F. Wesley Schneider.
leitender Redakteur Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold


* Anm.: ich hab damit das "Un" von "UnThread" nachzuahmen versucht, das sich wohl auf den Bekleidungszustand unserer Helden bezieht.

**der Thread ist jetzt schon recht gut mit Ideen gefüllt, vielleicht lest ihr das besser erst, wenn ihr euch selbst was ausgedacht habt. Ansonsten wärmstens empfohlen, ich hab ein paar mal herzlich lachen müssen.

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 4.02.2009 | 12:05
Inhaltsübersicht für "Das Erbe des Feuers"(Spoileralarm!!!)

(http://paizo.com/image/content/LegacyOfFire/PZO9019-EfreetiSketch_120.jpeg) (http://paizo.com/image/content/LegacyOfFire/PZO9019-EfreetiSketch.jpg)

Mittwoch, 04. Februar 2009

Mit Band 19 (http://[url=http://paizo.com/store/v5748btpy84bd) der Pathfinder Adventure Path-Reihe starten wir die inzwischen vierte Kampagne in unserer Kampagnenwelt Golarion. Das Erbe des Feuers (Legacy of Fire (http://paizo.com/pathfinder/adventurePath/legacyOfFire)) präsentiert im Stich gelassene Dschinns, animalische Gnolle, unheimliche Kaufleute und die Hinterlassenschaft der gemeinen Bestie Rovagug. Das alles in einem Abenteuerpfad, der euch in die Welt der Geschichten Sindbads, der arabischen Nächte und der Mythologie des Nahen Ostens entführen will. Wenn ihr euch schon darauf freut, diese neue Kampagne zu leiten, dann schaut euch die kostenlose Preview aus Band 19 an, die wir weiter unten verlinkt haben: Die komplette Übersicht inklusive Hintergrund des Abenteuerpfads "Das Erbe des Feuers"!

ACHTUNG: Noch mehr Spoiler als hier kanns wohl gar nicht geben, Leute, wenn ihr also als Spieler an der Kampagne teilnehmen wollt, solltet ihr an dieser Stelle vielleicht zu lesen aufhören!




Direkt-Download:
Legacy of Fire Campaign Outline (http://paizo.com/download/pathfinder/LegacyofFireCampaignOutline.zip) (840 KB zip PDF)


James Jacobs,
Chefredakteur Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 5.02.2009 | 10:40
(http://paizo.com/image/content/Logos/PathfinderSocietyLogo_360.jpeg) (http://paizo.com/pathfinderSociety)


Adam Vehiges Monster

Donnerstag, 05. Februar2009

Adam Vehige zeichnet für vier der Monster auf den Titelbildern der ersten vierzehn Pathfinder Society Szenarien (http://paizo.com/pathfinderSociety/scenarios) verantwortlich: den Sahuagin in The Hydra's Fang Incident (http://paizo.com/pathfinderSociety/scenarios/v5748btpy84k1), den Affen in Mists of Mwangi (http://paizo.com/pathfinderSociety/scenarios/v5748btpy8530), den Zombie in Among the Living (http://paizo.com/pathfinderSociety/scenarios/v5748btpy85p3) sowie das Riesenkrokodil in Eye of the Crocodile King (http://paizo.com/pathfinderSociety/scenarios/v5748btpy860c).


(http://paizo.com/image/content/PathfinderSociety/PZOPSS0015E-Impy_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderSociety/PZOPSS0015E-Impy.jpg)


Für das Pathfinder Szenario #15: The Asmodeus Mirage, das diesen Monat erscheinen wird, trägt Adam den Imp bei, einen kleinen roten Teufel, der auf dem Schädel einer unbelebten Gargoylestatue sitzt. Schaut euch auf jeden Fall mal Adams Seite bei deviantArt (http://vegasmike.deviantart.com/) an, wenn ihr mehr von seinen Bildern sehen wollt.

Viel Spaß!

Joshua J. Frost,
Organisationsleiter der Pathfinder Society

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 6.02.2009 | 11:37
(http://paizo.com/image/content/LegacyOfFire/PZO9021-TakingItEasy_360.jpeg) (http://paizo.com/image/content/LegacyOfFire/PZO9021-TakingItEasy.jpg)


Der Gewinner des "Nehmt's Leicht"- Nicht - Wettbewerbs!

Freitag, 06. Februar 2009

Meine Güte, schaut euch mal den "Takin' it Easy" Unthread (http://paizo.com/paizo/messageboards/paizoPublishing/pathfinder/general/takinItEasyUnThread) an (oder, falls ihr auf der Arbeit seid, tut das besser nicht). Mehr als 300 Posts,  die meisten davon enthalten echt lustige Untertitel für die skandalöse Szene in Band 21 des Pathfinder Adventure Path (http://paizo.com/pathfinder/v5748btpy84bf). Es war ne unglaublich schwere Entscheidung, aber am Ende war der Untertitel, über den sich die Leute in unserer Editorengrube am meisten amüsierten James Martains kurzes, aber leckeres:

"Lieber Pathfinder-Leserbriefonkel..."

Für dieen lustigen Spruch ergatterte James ein paar kostenlose PDFs. Wir haben aber noch ein paar, die wenigstens eine ehrende Erwähnung verdient haben. Ich danke allen Teilnehmern. Eure Beiträge waren wirklich lustig, danke, dass ihr mitgemacht habt!

Ezrens Freund hatten nicht die leiseste Ahnung, dass sein magisches Auge auch unter Wasser perfekt funktionierte.

Merisiel: "He, ist der Tattergreis tot?! Ich nehm sein Zeug!"

Seit Wochen schon ertrug Sajan die Spötteleien und Sticheleien der anderen. Dass sie ihn aber nicht zur Poolparty eingeladen hatten, ging zu weit.


F. Wesley Schneider,
leitender Redakteur Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 11.02.2009 | 19:53
(http://paizo.com/image/content/Logos/hankwoon.jpg)

Vorstellungen allerorten!

Montag, 09. Februar 2009

Ich freue mich, ein paar neue Gesichter in unserem Paizo-Büro willkommen heißen zu dürfen: David Eitelbach und Hanl Woon, unsere neuen enthusiastischen Redaktionsassistenten! David und Hank werden uns in der Redaktionsgrube bei ... naja... so ziemlich allem helfen, was uns so einfällt. Und das kommt uns gerade recht! Stellt euch drauf ein, sie in den Foren posten, Blogeinträge über das ganze coole Zeug verfassen werden, dass über ihren Schreibtisch geht und dass sie ganz generell einen neuen Blick auf das beitragen werden, was bei uns bei Paizo so passiert. Wenn ihr irgendwelche Fragen an Dave und Hanl habt, oder einfach nur "hallo" sagen wollt,  dann schreibt doch einfach einen Willkommenspost!

Aber genug geredet. Als erster stellt sich Hank Woon vor und morgen folgt dann David.

F. Wesley Schneider,
leitender Redakteur Pathfinder




Hallo, Paizo-Leser! Das hier ist mein erster Blog, den ich für Paizo schreibe. Ihr wollt wissen, wer ich bin und warum ich eure Zeit verschwende? Ich bin genau wie ihr: Fan, Spieler und begeisterter Unterstützer der Marke Pathfinder. Im Gegensatz zu euch bin ich aber nicht von diesen ganzen einengenden Grenzen gebunden, die man auch als "angemessenes gesellschaftliches Verhalten" kennt; das gilt auch für lächerliche und Ärgernis erregende Theorien wie "das Gesetz". Jedenfalls habe ich es durch gekonnte Informationsbeschaffung geschafft, die Adresse der geheimen Paizo-Festung  tief in der gnadenlosen Wildnis von Bellevue, Washington herauszufinden. Und ohne zu zögern begab ich mich auf die Queste, ihre Geheimnisse an mich zu reißen.

Felsenfest dazu entschlossen, die darin verborgenen Mysterien zu enträtseln, erzwang ich mir auf geschickte Weise Zugang durch ein unversperrtes Geheimportal mit dem Titel "Eingang". Unglückseligerweise wurde ich bald von Paizos herumpatrouillierenden winzigkleinen, aber flinken Ninjarobotern gefangengesetzt ( diese täuschend schnellen mechanischen Bedrohlichkeiten entstammen der unheiligen Verbindung  von Computer-Ersatzteilen und Kaugummi und sind fanatische Anhänger des Paizo-Teams.

Und jetzt haben die Paizonianer an einen Schreibtisch gefesselt und zwingen mich zur Bestrafung, Dokumente für sie zu redigieren. Die dummen Sterblichen wissen nicht, dass das genau das ist, was ich wollte. Wenn sie gerade nicht hersehen (oder mit Heftzwecken nach mir schmeißen, wie sie es für gewöhnlich tun), werde ich Informationen über die internen Vorgänge dieser Akademie von Schwarzmagiern nach draußen schaffen, nicht nur dieses sanfte, politisch korrekte Gesicht, dass sie sich selbst nach außen hin geben, oh, nein... Die Wahrheit ist viel interessanter. Man findet hier Gefahren, Spannung, Romantik, Abenteuer... und natürlich diese Roboter.

Bleibt dran!

Hank Woon,
Redaktionsassistent Paizo

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 11.02.2009 | 23:05
Und gleich noch einer, diesmal wieder etwas älteres, was aber sicher auch in Zukunft noch als Thema interessant sein dürfte:

Dreimal Böses

(http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9008-PestilenceDemon_360.jpeg) (http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9008-PestilenceDemon.jpg)


Montag, 10. März 2008

Wir haben eigentlich schon immer gewusst, welche Rolle Teufel und Dämonen innerhalb das Spiels besetzen. In der Welt der Pathfinder werden wir die klassischen Kategorien für böse Externare benutzen. Unsere rechtschaffen bösen Externare sind die Teufel - Monster, deren Interesse in der Korruption und Zerstörung des Verstandes liegt. Sie unterwandern Religion, Politik und wissenschaftliche Vorhaben und streben danach, Sterbliche gegen ihre eigentliche Natur zu Verrätern und Ketzern  zu machen. Die chaotisch bösen Externare sind die Dämonen - Kreaturen urtümlicher Zerstörung und  des Untergangs, die schon so lange wie das Leben selbst existieren. Sie versuchen, die Welt zu verwüsten und zu zerstören, sind Kräfte der Entropie, deren einziger Lebenszweck es ist, das Ende der Welt herbeizuführen.

Aber das sind nur 2/3 der Gleichung. Was ist denn mit den neutral bösen Scheusalen? Die scheinen immer außen vor gelassen zu werden. Wenn man bereits Gruppen hat, die den Verstand und den Körper korrumpieren... was bleibt dann noch übrig? In "Sieben Tage bis zum Grab" ("Seven Days to the Grave" (http://paizo.com/pathfinder/v5748btpy7zdd)) stellen wir euch den ersten neuen Daimon vor, der das Pathfinder Bestiarium mit seiner Anwesenheit beehrt, den krankheitsübertragenden Leukodaimon (der hier abgebildet ist).  Im Kampagnenbuch der Pathfinder Chronicles verraten wir  euch etwas mehr  über die Rolle, die die Scheusale in unserem Setting .

Was unsere  neutral bösen Scheusale, die Daimonen, angeht: Diese sind Verkörperungen des Todes. Die physische Welt und die Freuden und Leiden des Fleisch kümmern sie nur wenig. Sie sind auch nicht besonders daran interessiert, Sterbliche dazu zu bringen, ihren Bedürfnissen zu dienen oder ihre Artgenossen zu verraten. Daimone haben vielleicht das einfachste aller Bedürfnisse: sie ernähren sich von Seelen. In vielerlei Hinsicht sind Daimone vielleicht die gefährlichsten der drei, da man selbst mit gebrochenem Verstand oder Körper noch weiterleben kann, nachdem Dämonen oder Teufel mit einem fertig sind. Wenn ein Daimon mit euch fertig ist... seid ihr einfach tot.

Tatsächlich macht das die Daimone zu den menschlichsten der drei Arten von Scheusalen. Zumindest foltern sie euch nicht so viel.


James Jacobs,
Chefredakteur Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold


Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 12.02.2009 | 12:10
(http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9009-Rakshasa_360.jpeg) (http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9009-Rakshasa.jpg)


Vorschau: Flucht aus Alt-Korvosa


Freitag, 07. März 2008

Viel Spass mit dieser künstlerischen Vorschau auf einen der NSC in "Flucht aus Alt-Korvosa" (Pathfinder #9 — "Escape from Old Korvosa" (http://paizo.com/store/v5748btpy7zdf)) . Das nenn ich mal ein glückliches Kätzchen.

(http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9009-RakshasaDancer_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9009-RakshasaDancer.jpg)

Carolyn Mull,
Verkaufs- und Marketingassistentin Paizo

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 12.02.2009 | 22:37
Vorstellungen allerorten, Teil 2

(http://paizo.com/image/content/Logos/DaveEitelbach_120.jpeg)


Diensstag, 10. Februar 2009

Seid gegrüßt, meine lieben Paizonianer! Letzte Woche haben Hank Woon und ich unseren Forenstatus von "Pathfinder Abonnent" zu "Redaktionsassistent" upgegradet - ganz recht, wir sind jetzt die neuesten Paizo-Mitarbeiter!

Ich bin David Eitelbach und mindestens so aufgeregt (wahrscheinlich sogar aufgeregter) darüber, einen Job bei Paizo zu bekommen, wie ihr es euch wahrscheinlich vorstellt. Mit meinen 23 Jahren bin ich außerdem das jüngste Mitglied im Paizo-Team. Meine ruhmreichen Collegejahre endeten gerade, als die Wirtschaft sich selbst ins Klo spülte. Ohne Job und mit nur schwachen Hoffnungen auf eine berufliche Karriere bewarb ich mich für ein Praktikum in der Paizo-Redaktion, wider alle Erwartung hoffend, dass Paizo mich genauso sehr wollen würde, wie ich für sie arbeiten wollte. Wenn ich meine reichlich vorhandene Freizeit sowieso damit verbrachte, Pathfinder zu lesen, warum sollte ich das denn nicht bei Paizo tun und gleichzeitig etwas Redaktionserfahrungen sammeln? Unglaublicherweise (so schien es mir jedenfalls) bekam ich den Job...äh, das Praktikum.

Als ich die Paizobüros zum ersten Mal betrat, verstand ich endlich, wie Charlie sich gefühlt haben muss, als er Willy Wonkas Schokoladenfabrik erkundete - da sind wirklich überall Rollenspiel-Schätze zu sehen! Der Schreibtisch jedes Mitarbeiters ist voller Spielsachen; es gibt dort eine gigantische Sammlung von Science-Fiction- und Fantasyromanen der Pulp-Ära, darunter zerfledderte Originalausgaben von jeder Ausgabe der Amazing Stories (für einen Fan von H.P. Lovecraft kann es nichts aufregenderes geben); die Regale ihrer Bücherei sind proppenvoll mit Rollenspielprodukten (darunter zu meinem großen Vergnügen auch zwei Exemplare der Grauen Box der Vergessenen Reiche); Und an die Wände der Arbeitsplätze sind grandiose Titelbilder angeheftet, die Wayne Reynolds für künftige Titelbilder gezeichnet hat. Ich war im siebten Himmel angekommen.

Dieses Hochgefühl? Ja, es ist auch eine Woche später noch da. Meiner Erinnerung nach zum ersten Mal bin ich traurig, ewnn ich meinen Arbeitsplatz verlasse und freue mich schon darauf, am nächsten Tag wieder zurückzukommen. Ich verbringe meine Tage im Büro damit, die Pathfinder-Artikel zu lesen und zu editieren, die ich auch vorher schon in meiner Freizeit studiert habe und bin stolz darauf, Paizo dabei zu helfen, ihre Produkte zu den besten in der Branche zu machen. Dazu erhalte ich Gratisausgaben von allen Produkten, was ziemlich genau die Definition von "Genial" darstellt.

Für den Blog habe ich große Pläne: ich möchte Paizos ganz eigenen "Appendix N" schaffen, Artikel über verschiedene Regionen Golarions schreiben, die hilfreiche Tips für das Spiel in der Sandbox enthalten, Verbindungen zwischen den Planet Stories und Pathfinder knüpfen und ganz generell über all die coolen Sachen sprechen, die hier im Büro so vor sich gehen. Alles in allem ist das Praktikum bei Paizo mein wahrgewordener irrer Traum und jeder andere sollte natürlich die Gelegenheit haben zu sehen, wie genial das alles ist.


David Eitelbach, Redaktionspraktikant Paizo

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 13.02.2009 | 20:15
(http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO9209-Cover_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO9209-Cover.jpg)


Das Große Jenseits


Freitag, 13. Februar 2009

In Das Große Jenseits - Ein Leitfaden für das Multiversum (The Great Beyond, A Guide to the Multiverse (http://paizo.com/store/v5748btpy84bb)) machen wir eine ausgedehnte Rundreise in die Gebiete jenseits Golarions, die hinter den Grenzen von Leben und Tod, von Realität und Entropie und von Gut und Böse  liegen. Wayne Reynolds unglaubliches Titelbild zeigt uns hier nicht nur den Mahlstrom (die chaotisch neutrale Äußere Ebene), sondern auch noch eine seiner eingeborenen Gefahren; einen Proteaner, um genau zu sein, einen Keketar-Proteaner (HG 17). Wir können nur hoffen, dass Seltiyel in der Lage ist, einige schnelle Verwirrungs-Zauber auszuhalten, eine rechtschaffene Waffe  und einen guten Zähigkeitsrettungswurf besitzt, um all den Verwandlungen zu widerstehen, die unvermeidlich geschehen werden, wenn das Monster ihn mit seinen Klauen aufreißt. Und um Desnas Willen, Seltiyel ... Versuch bloß nicht zu teleportieren, wenn der Keketar dir so nahe ist wie jetzt!

James Jacobs,
Chefredakteur Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Luxferre am 13.02.2009 | 21:49
Was für ein selten geniales Bild!
Und der Hintergrundband verspricht großartig zu werden  :d
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 13.02.2009 | 23:20
Das hoffe ich. Todd Stewart, der Autor, dürfte dem ein oder anderen Planescape-Fan (speziell denen, die auch mal auf planewalker.com verkehren) unter seinem Forennick Shemeska the Marauder bekannt sein. Sprich, mit den Ebenen und dem Great Wheel kennt der Herr sich ziemlich gut aus :)
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 14.02.2009 | 11:40
(http://paizo.com/image/content/PathfinderRPG/RPGComingSticker_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderRPG/RPGComingSticker.jpg)


Schau an! Das Titelbild fürs Pathfinder RPG!


Dienstag, 03. Feburar 2009

Wie einige von euch bereits gesehen haben, haben wir nun das Titelbild für das im Sommer erscheinende Pathfinder RPG (http://paizo.com/pathfinder/v5748btpy8255). Falls nicht, schaut es euch an. Wie bereits gewohnt zeigt uns Wayne Reynolds auch diesmal, worum es beim Rollenspiel eigentlich geht: Magie, Schwerter und hungrige Drachen! Tragt euch schon mal den 13. August 2009 in euren Kalender ein. An dem Tag startet nämlich eure neue Kampagne.

F. Wesley Schneider,
leitender Redakteur Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 14.02.2009 | 23:23
(http://paizo.com/image/content/LegacyOfFire/WorldWorks-4_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/LegacyOfFire/WorldWorks-4.jpg)


Die verfallene Krypta unter Kelmarane


Montag, 09. Februar 2009

Die Vorfreude auf den nächsten Abenteuerpfad "Das Erbe des Feuers" (Legacy of Fire (http://paizo.com/pathfinder/adventurePath/legacyOfFire)) hat in den Paizobüros den Siedepunkt erreicht. An jedem Tag scheint uns eine neue Illustration, ein spannendes Manuskript oder eine unglaublich gemeine Idee für die anstehende Kampagne zu erreichen. Die letzte Erschütterung unserer Anspannung geschah, als unsere Partner drüben bei WorldWorks Games (http://paizo.com/store/downloads/worldWorksGames) uns Bilder ihres ersten downloadbaren Pathfinder Terrain Bausatzes zuschickten: Die verfallene Krypta unter Kelmarane.

(http://paizo.com/image/content/LegacyOfFire/WorldWorks-9_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/LegacyOfFire/WorldWorks-9.jpg)

Kelmarane ist das Dorf, dass von den Spielercharakteren im ersten Kapitel von "Das Erbe des Feuers", dem "Heulen  des Kadaverkönigs" gerettet wird, das in  Band 19 (http://paizo.com/store/games/roleplayingGames/p/pathfinder/adventurePath/legacyOfFire/v5748btpy84bd) der Pathfinder Adventure Path-Reihe erscheinen wird. Ich bin von dem Bausatz natürlich ganz besonders begeistert, weil ich Kelmarane und das erste Abenteuer von "Das Erbe des Feuers" vor ein paar Monaten selbst erschaffen habe, und ziemlich ungeduldig auf die Veröffentlichung meines ersten Abenteuers seit "The Whispering Cairn" im Dungeon #124 (http://paizo.com/store/downloads/dungeon/v5748btpy7ym6)  warte, dem ersten Abenteuer der Age of Worms-Kampagne. Als ich dieses Abenteuer für eine Gruppe bestehend aus den All Stars des Paizo-Teams leitete, musste ich meine Karten auf einem langweiligen alten Set leerer Vorlagen für Bodenplatten  zeichnen. Die Idee, meine gemeinen Fallen und nahezu unfairen Schurken in einem wunderschönen 3D-Dungeon auf meine Arbeitskollegen loszulassen, der von den Leuten bei WorldWorks Games geschaffen wurde.... nun, das reicht fast, um Tränen aus dem niemals blinzelnden Auge meines einäugigen Forenavatars fließen zu lassen.

(http://paizo.com/image/content/LegacyOfFire/WorldWorks-11_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/LegacyOfFire/WorldWorks-11.jpg)

Weidet eure Augen an dieser ersten Bildervorschau der "verfallenen Krypta von Kelmarane" und rüstet euch schon mal für die spannendste und fantastischste Kampagne, die im Pathfinder seit der Veröffentlichung der ersten Ausgabe erscheinen wird. Und das sage ich nur zum Teil deswegen, weil der Blick auf den Dungeon in 3D es mir sehr erleichtert, mir die Miniaturen meiner Freunde über seine Steinfliesen wie lebloses Fleisch verstreut vorzustellen.

Zu den Waffen, meine lieben Pathfinder-SL! Zu den Waffen!

(http://paizo.com/image/content/LegacyOfFire/WorldWorks-14_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/LegacyOfFire/WorldWorks-14.jpg)


Erik Mona
Herausgeber

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 16.02.2009 | 12:40
(http://paizo.com/image/content/LegacyOfFire/StrangeElephant_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/LegacyOfFire/StrangeElephant.jpg)
Illustration: David Bircham


Osirion, das Land der Ph-antastischen Großartigkeit


Mittwoch, 11. Februar 2009

Ein Teil der Freude, die mir meine Existenz als Redaktionspraktikant bereitet, rührt daher, dass ich all das Gute zu lesen bekomme, was unter dem Namen Pathfinder firmiert. Kostenlos. Und noch vor dem Rest der Welt. Vor kurzem wurde ich darum gebeten, einen Editionsdurchlauf mit ein paar Kapiteln des neuen Pathfinder's Journal zu machen. Diese tragen den Obertitel "Der dunkle Gobelin" ("Dark Tapestry") und stammt aus der Feder der produktiven und unglaublich talentierten Elaine Cunningham (mal im Ernst, wer könnte zu dem Auftrag schon nein sagen).

Diese neue Pathfindergeschichte spielt im Wüstenreich Osirion und tut alles, was Fiktion, die in einer Rollenspielwelt angesiedelt ist, tun sollte: Sie stellt glaubwürdige, interessante Charaktere vor, erweckt die Welt zum Leben und, was das wichtigste ist, sie erreicht, dass ich auf der Stelle eine Pathfinderkampagne in Osirion spielen möchte.

Ganz im Ernst, für mich betont die Geschichte alles, was ich an Pathfinder so sehr genieße. Es fühlt sich vertraut an, aber zur selben Zeit kann ich nicht ein einziges Mal den Satz sagen: "Hey, hier war ich schon mal." Während ich das Pathfinder's Journal las, erkannt ich viele wohlbekannte Aspekte wieder - hier ein magischer Gegenstand, dort der Name einer Klasse - und doch, obwohl ich schon seit meiner Grundschulzeit Rollenspiel betreibe, hatte ich nicht ein einziges Mal das Gefühl, dass es sich bei der Geschichte nur um einen weiteren langweiligen Aufguss handele. Osirion zieht ganz offensichtlich seine Inspiration aus dem antiken Ägypten, und doch fühlt es sich nie wie eine oberflächliche Interpretation der Realgeschichte an. Während ich die Worte Elaine Cunninghams las, fühlte es sich wirklich so an, dass wenn ich irgendwie in der Lage wäre, den dahinwandernden Wüstensand abzuschälen, ich damit die Gebeine zahlloser Jahrhunderte freilegen würde, eine tiefe, reiche und lebendige Geschichte voller epischer Erzählungen von Heldentum und Tragödien, in der die Abenteuer der SC lediglich das jüngste Kapitel darstellen.

Jedenfalls werde ich, glaube ich in ein Paar Sandalen schlüpfen, mir etwas Sonnenschutz auftragen und dann mal rüber nach Osirion gehen. Ich seh euch dort!

Hank Woon,
Redaktionspraktikant Paizo

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 18.02.2009 | 00:10
Eine erschütternde Erfahrung

(http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO9200-Cricket_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO9200-Cricket_500.jpeg)


Dienstag, 11. März 2008

Aus dem Tagebuch von Mike Selinker, dem ersten Turmdeuter (Harrower):

Die Geschichte über die Turmkarten (Harrow (http://paizo.com/store/v5748btpy80sv)) beginnt, wie alle guten Geschichten das tun, nämlich mit Erik Mona und einer Vorahnung nahenden Unheils. "Ihr, Meister Selinker", so deutete er an, "werdet von einer unerschrockenen Bruderschaft gejagt werden. Eine Gruppe, die nicht einmal von den mächtigsten Erschreckern erschreckt werden kann. Natürlich spreche ich von den strammen jungen Männern der Pathfinder (http://paizo.com/pathfinder). Sie werden dich holen." 




Ich suchte nach einem Ausweg, aber, seht ihr, es handelt sich um Pathfinder. Sie können jede beliebige Person finden, und da ich eine beliebige Person bin, fanden sie auch mich. Was sie von mir erwarteten, war eine Wohltat: ein Tarot-Spiel, das sie ihr eigen nennen könnten.  Die Herren James und James und Jason und F.Wesley glaubten, dass die Welt nach einem solchen Spiel dürste. Und ich, ein bescheidener Hausierer auf dem Markt der Spiele, sei derjenige, der diesen Durst stillen könne.

(http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO9200-QueenMother_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO9200-QueenMother_500.jpeg)

"So-ho!" äußerte ich all denen gegenüber, die es hören wollten. "Ich werde dieses Spiel 'Harrow (http://paizo.com/store/v5748btpy80sv) nennen, da es von der Reise durchs Inferno handelt und sich auf 'Tarot' reimt. Und ich werde dieses Unterfangen nicht alleine beginnen. Wenn ich schon auf dieser Straße wandeln soll, dann will ich auch einen mächtigen Illustrator dabei haben, der meinen Weg illuminiert." Der Abbilder der Seelen würde Kyle Stanley Hunter (http://paizo.com/store/comics/downer) sein, er, der aus den finsterem Ebenen die verstörenden Bilder sammeln könnte, die Legionen von Spielern dazu zwingen würden, sich zwischen Teppich und Bett zu verstecken.

"Ich brauche eine Karte," stellte ich Mr. Stanley Hunter gegenüber fest. Die Erleichterung in seinem Gesicht war spürbar, und genau so vergänglich, als ich fortfuhr. "Eine Karte für jede der 54 Kombinationen aus Attributen und Gesinnungen auf einem unsichtbaren Rast. Das ist mein Befehl. Aber welche werden es sein?"



"Es könnte einen Hasenprinzen geben," verkündete Kyle, " und eine Grille mit einem Melonenhut, eine Königin mit sechs Beinen und..." Ich ließ ihn mit seiner Litanei alleine und ging auf eine Frau zu, die unsere Methode ausarbeiten konnte, mit welchen Lockmitteln wir der Vergangenheit, der Gegenwart und der zukunft die Wahrheit entreißen konnten. Diese Frau, ein Orakel von (Phila-)Delphi(-a), trug den merkwürdigen Namen Teeuwynn Woodruff. "Verkünde mir meine Zukunft," bat ich die Herrin Teeuwynn, "die Zukunft, die beinhaltet, dass Du den größten Teil des Regelwerks schreiben wirst."

Sie setzte ihren Laptop auf dieses seherische Aufgabe an und ich kehrte zu Junker Bulmahn zurück, ihm, der ein ungestümes Lachen und einen unbeugsamen Magen besitzt. "Von Euch fordere ich das Konzept für ein mörderisches Glücksspiel," flehte ich ihn an. Er war schon vor diesem Schicksal gewarnt worden. "Es wird dort Türme geben, deklamierte er, "oh ja, es wird dort Türme geben."


Könnte es ein paar getreuer Anhänger geben, die all diese Dinge miteinander verweben könnten, mutmaßte ich. Es konnte. Wir würden einen weiteren Mike (McArtor) und einen weiteren James (Davis) anstellen, um die Redaktion und das graphische Design dieses epischsten aller Kartenspiele zu übernehmen. Und sie woben, von hier und von dort.

Jetzt war es geschafft. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft waren vorhergesagt. Was nun noch blieb, war das rituelle Teilen magenumdrehender Limonaden, das Nacherzählen unserer Ruhmestaten und das Schreiben der angeforderten 617 Worte. Was nunmehr geschehen ist.

Also jetzt, meine ich.

Mike Selinker,
Designer Titanic Games

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 18.02.2009 | 13:39
(http://paizo.com/image/content/Logos/DMG_180.jpeg) (http://paizo.com/store/v5748btpy7meo)


Der legendäre Anhang!

Donnerstag, 12. Februar 2009

Für meinen Einführungsblog habe ich mir vorgenommen, zu einigen der ursprünglichen Wurzeln alter Schule zurückzukehren, die Paizo miteinander verbunden hat, um die Welt Golarion zu erschaffen. Viele Paizo-Mitarbeiter spielen das Spiel seit der ersten Edition und haben es als eines ihrer Designziele festgelegt, ein Setting zu erschaffen, dass den Ursprüngen des Hobbys treu, gleichzeitig aber frisch und spannend bleibt.

Zur Zeit der Veröffentlichung des Dungeon Master's Guide der ersten Edition im Jahr 1979 war der Anhang N in eben diesem Buch etwas ziemlich revolutionäres. Dieser Anhang bestand aus einer Liste von Fantasyautoren, denen E. Gary Gygax die größte Rolle in der Entstehung von Dungeons & Dragons zuschrieb. Darin fanden sich so berühmte Autoren, wie Edgar Rice Burroughs, Robert E. Howard, H.P. Lovecraft und  Michael Moorcock (http://paizo.com/search?q=michael+moorcock+kane&what=all). Was den Anhang N so bemerkenswert machte, war die Tatsache, dass zu dieser Zeit die meisten dieser Autoren recht unbekannt waren und nur eine Handvoll älterer Autoren in den Genuss neu aufflammender Beliebtheit kamen, was vor allem den Anstrengungen zeitgenössischer Fantasyautoren wie L. Sprague de Camp und Lin Carter zu verdanken war.

Seit Veröffentlichung des ersten DMG hat der Anhang N eine kaum zu überschätzende Rolle in der Entwicklung unseres Hobbys gespielt. Die Autoren und Werke , die in dem Anhang aufgelistet werden, haben die frühesten Auflagen des Spiels beeinflusst und tun dasselbe 30 Jahre später mit den heutigen Spieldesignern. Die ersten beiden Auflagen von Deities & Demigods (1st ed.) enthielten zum Beispiel das Melnibonéische Pantheon aus Michael Moorcocks Elric-Zyklus wie auch die Großen Alten aus H.P. Lovecrafts Ctulhu Mythos. Uns heutzutage inspirieren Edgar Rice Burroughs Mars- und Venusromane die Designer zu Golarions roten und grünen Geschwisterplanten. Tatsächlich war es die Absicht Paizos, mit  den unter dem Label  Planet Stories (http://paizo.com/planetstories) erschienen Romanen die alten Fantasyautoren heutigen Spielern neu vorzustellen. Die Wurzeln, die Anhang N geschlagen hat, reichen also in der Tat sehr weit.

Mit diesem Hintergrund möchte ich in Zukunft herausfinden, welche Bücher, Filme, Comics und Rollenspielprodukte für die Paizo-Mitarbeiter die größte Rolle sowohl für ihren Designstil als auch für die Entwicklung Golarions gespielt haben. Und unser erster Interview-Gast wird Paizo-Herausgeber Erik Mona höchstpersönlich sein. Mehr darüber im nächsten Blog!


David Eitelbach,
Redaktionspraktikant Paizo

Übersetzung: Björn Arnold
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 18.02.2009 | 23:09
Kritische Patzer

(http://paizo.com/image/content/ItemPacks/PZO3004-Rules1_120.jpeg) (http://paizo.com/image/content/ItemPacks/PZO3004-Rules1_500.jpeg)(http://paizo.com/image/content/ItemPacks/PZO3004-Rules2_120.jpeg) (http://paizo.com/image/content/ItemPacks/PZO3004-Rules2_500.jpeg)(http://paizo.com/image/content/ItemPacks/PZO3004-Card4_120.jpeg) (http://paizo.com/image/content/ItemPacks/PZO3004-Card4_500.jpeg)(http://paizo.com/image/content/ItemPacks/PZO3004-Card37_120.jpeg) (http://paizo.com/image/content/ItemPacks/PZO3004-Card37_500.jpeg)

Donnerstag, 13. März 2008

Jeder liebt die Geschichten über den kritischen Treffer, der den Drachen gerade in dem Moment niederstreckte, als alles verloren schien. Unglücklicherweise geht es im Kampf nicht nur um die besten Treffer. Manchmal geht es auch um die schrecklichsten Treffer. Das Kartenset: Kritische Patzer (http://paizo.com/store/v5748btpy7zdm) soll unser Warenlager in wenigen Wochen erreichen. Dieses Kartenset ist der Nachfolger für das ungemein populäre Kartenset: Kritische Treffer (http://paizo.com/store/v5748btpy7wv9) , das wir im letzten Jahr veröffentlicht haben. Obwohl man das Kartenset: Kritische Treffer nicht benötigt, um das Kartenset: Kritische Patzer einzusetzen, können die beiden auch wunderbar zusammen benutzt werden, um euren Spielern Freude und Sorge zu bereiten. So oder so werdet ihr eine gute Zeit haben. In der nächsten Woche werden  wir einen Blick auf einige weitere Karten werfen und ein paar der optionalen Regeln für die Benutzung des Kartensets anschauen.

Jason Bulmahn
GameMastery Brand Manager

Übersetzung: Björn Arnold


Anmerkung: Aktuell ist das Kartenset ausverkauft, soll aber demnächst neu aufgelegt werden.
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 19.02.2009 | 12:17
(http://paizo.com/image/content/Blog/BlurryMini.jpeg)

Ein Tag im Büro

Donnerstag, 12. Februar 2009

Im Paizobüro geht es nicht um Rollenspiele und Romane; es ist unglaublich, was sonst noch hier alles so los ist. Neulich bin ich extra früh zur Arbeit erschienen nur um an Pierce Watters wöchentlichem Tai-Ji-Quan*-Training teilzunehmen. Das ist wirklich eine tolle Methode, den Tag zu beginnen: ich erlernte die Aufwärmübungen des Qigong, die Anfängerübung Tui-Shou sowie die zehn Methoden. einen Mann mit einer Augenwimper zu töten.

Pierce weiß unheimlich viel über Tai-Ji-Quan, worüber seine 40 Jahre Kampfsporterfahrung, seine Arbeit als Gründungsredakteur der Zeitschrift Internal Arts und viele Veröffentlichungen in der Zeitschrift Kung Fu ein beredtes Zeugnis ablegen. Aber vielleicht weiß er sogar noch mehr über chinesische Teesorten. Jeden Tag bereitet Pierce eine Kanne Tee vor, und nach dem Unterricht bot er mir etwas von seinem schmackhaften Gebräu an (es gibt nichts, was man damit vergleichen könnte, mit Pierce Watters eine Tasse Tee zu trinken, während man sich mit ihm über die chinesische Teekultur, Tai-Ji-Quan und seine Zeit bei TSR* unterhält).

Nachdem der Tag also schon prima begonnen hatte, gab es nur noch eine Sache, die das ganze toppen konnte: die Arbeit an den Pathfinder-Produkten. An dem Tag erging es mir besonders gut:  David und ich beendeten die ersten beiden großen Projekte, die uns zugeteilt worden waren, und wir durften ein Kapitel des in Kürze erscheinenden Quellenbuchs Pathfinder Chronicles: The Great Beyond, A Guide to the Multiverse (http://paizo.com/store/v5748btpy84bb) redigieren. (Das Buch wird großartig; David und ich sind schon ganz neugierig darauf, auch den Rest lesen zu dürfen).

Gegen Sechs war ich schon geneigt, den Tag zum vollen Erfolg zu erklären, nach hause zu gehen und zu Abend zu essen (das Mittagessen hatte ich ausgelassen), eine Folge von The Office zu schauen und dann ins Bett zu gehen. Ich hatte keine Ahnung, dass da noch etwas viel großartigeres auf mich zukam: Sean K. Reynolds kam vorbei und lud uns dazu ein, an seiner wöchentlichen Freizeitbeschäftigung teilzunehmen, nach der Arbeit Miniaturen zu bemalen. Ich war schon fast am verhungern aber das musste ich mir ansehen.  David und ich sprangen also rüber ins Konferenzzimmer, wo uns Sean in die Grundlagen dieser Feingefühl erfordernden Kunst einwies, während er uns gleichzeitig versicherte, dass es eigentlich ganz einfach sei.

Der wirklich coole Teil kam, als er eine Schaumstoffschatulle enthüllte, in der er seine noch anzumalenden Miniaturen aufbewahrt, und uns erlaubte, eine davon auszusuchen. Dabei sagte er lächelnd: "Malt sie an und behaltet sie." Also wie cool ist das denn?! (Ich suchte mir übrigens eine Miniatur aus, die wie ein maskierter, in einen Umhang gehüllter weiblicher Menschenschurke mit einem Langschwert aussieht.) Ich finde diese Sessions wirklich spannend, auch wenn ich die Malerei selbst ein Stück weit entmutigend finde. er sagt zwar, dass es leicht zu erlernen wäre, aber dann schaut man auf seine Miniaturen, und die sind wirklich kleine Kunstwerke.

Aber wisst ihr was? Auch wenn ich eine komplette Niete bin (und da bin ich mir eigentlich ziemlich sicher, ich kann ja nicht mal innerhalb der Linien eines Ausmalbuchs bleiben... jep, ihr habt richtig gehört, ich male Ausmalbilder an), wird es ganz sicher eine Menge Spaß machen. Außerdem weiß Sean eine menge sehr unterhaltsamer Anekdoten über verschiedene Spiele zu erzählen, die er mit anderen berühmten Spieledesignern zusammen gespielt hat (womit er mich viel länger bei der Stange hielt, als mein grummelnder Magen es ansonsten zugelassen haette). David und ich haben bereits entschieden, dass diese Geschichten unbedingt blogwürdig sind; wir werden auch Bilder unserer schlampigen Versuche, Miniaturen zu bemalen posten, sobald wir unsere ersten fertig haben (ok, Davids Miniaturen könnten sogar recht gut ausfallen).

Jedenfalls hatten wir eine Menge Spaß und ganz sicher war es ein toller Abschluss dessen, was einfach nur ein ganz normaler Tag im Büro war.

Hank Woon,
Redaktionspraktikant

Übersetzung: Bjoern Arnold



Anmerkungen:

Tai-Ji-Quan ist im Deutschen besser unter den Namen Tai-Chi-Chu'an bzw. Chinesisches Schattenboxen bekannt. Qigong (Chigong) ist eine Sammlung von Konzentrations- und Meditationsuebungen, die sowohl in der traditionellen chinesischen Medizin als auch im Kampfsport Anwendung finden. Eine der Uebungen ist Tui-Shou ("schiebende Haende"), eine Partnerübung im Tai-Ji-Quan.

Pierce Watters war in verschiedenen Funktionen von 1996 - 2005 für die beiden Printmagazine Dragon und Dungeon Magazine tätig. Für kurze Zeit war er sogar Chefredakteur des Dungeons.
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 20.02.2009 | 10:39
Der legendäre Anhang - Erik Mona, Teil 1

(http://paizo.com/image/content/Blog/ErikMonaUnholyObsession_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/Blog/ErikMonaUnholyObsession.jpeg)


Monday, February 16, 2009

Wie ich in meinem Einführungsblog erklärte, soll es die Aufgabe dieser Artikelserie sein, Paizos ganz eigenen Anhang N zu erschaffen, eine halbwegs vollständige Liste der Bücher, Comics, Filme und Rollenspielprodukte, die jedes Mitglied von Paizo bei ihrer Arbeit an der Kampagnenwelt der Pathfinder Chronicles inspirierte. Um einen Anfang für die Serie zu finden, schien niemand besser geeignet als Erik Mona einer der ursprünglichen Schöpfer Golarions , der gleichzeitig die treibende Kraft hinter den Planet Stories ist. Er hatte einiges zu dem Thema zu sagen. Als wir mit dem Mittagessen fertig waren, hatte ich drei komplette Seiten mit Notizen gefüllt uns sah mich bereits gezwungen, das Ende des Interviews auf einer Serviette zu notieren. Unglücklicherweise (oder zum Glück, je nachdem, wie man es sehen will) hat uns die Länge des Interviews dazu gezwungen, das Ganze in drei Teile zu zerlegen. In diesem ersten Teil verrät Erik uns, welche Autoren am meisten Einfluss auf seine Ideen hatten, welche Grundatmosphäre er Golarion geben wollte.


David: Welche Autoren oder Bücher ragen für dich als die heraus, die den größten Einfluss auf dein Design und auf Golarion ausübten?

Erik: Robert E. Howards Conan-Serie, insbesondere die Sammlung der originalen Conan-Stories die von Del Rey veröffentlicht wurden - The Coming of Conan the Cimmerian, The Conquering Sword of Conan - diese eben. Fritz Leibers Fafhrd und der Graue Mauser-Reihe; Moorcocks Elric-Zyklus; China Miévilles Romane, insbesondere Perdido Street Station und The Scar; Jack Vances Dying Earth-Tetralogie (die inzwischen, glaube ich, als Gesamtausgabe veröffentlicht wurde; C.L.Moores Jirel of Joiry (http://paizo.com/planetStories/v5748btpy7x8d)-Zyklus; Hugh Cooks zehnbändiger Zyklus The Chronicles of an Age of Darkness; H.P. Lovecraft; und Henry Kuttners The Dark World (http://paizo.com/planetStories/v5748btpy81tx) und Elak of Atlantis (http://paizo.com/planetStories/v5748btpy7x8e)

Die meisten dieser Autoren und Bücher haben die Atmosphäre und den Tonfall unserer Kampagnenwelt insoweit beeinflusst, als es sich dabei um Sword &Sorcery handelt. Mit der Ausnahme von Michael Moorcocks Elric-Zyklus haben diese Geschichten Protagonisten, die keine Übermenschen sind; jeder ist einfach nur ein Typ. So ähnlich, wie auch Captain America ein ganz durchschnittlicher Mensch im Vergleich zu den anderen Marvel-Superhelden ist: er kann nicht fliegen und hat keine besonders bemerkenswerten Superkräfte. Batman fällt ganz offensichtlich in dieselbe Kategorie. Die Charaktere in diesen Romanen sind zwar mächtig, aber nicht übermenschlich mächtig. Wichtiger noch ist allerdings die Idee, dass die Umwelt selbst der Gegner ist - und dass die Charaktere zwar außergewöhnliche, aber ansonsten ganz normale Leute sind, die sich zur Wehr setzen müssen, wenn sie nicht von der Welt zerstört werden wollen.

Tolkien war nur insoweit ein Einfluss, als er auch D&D beeinflusst hat. Seine Welt passte einfach nicht zu dem, was wir mit Golarion zu tun versuchten. Um ehrlich zu sein gibt es in Mittelerde zu viel Hoffnung, sie ist nicht düster genug. Als wir mit der Schöpfung Golarions begannen, stellte ich Jason Bulmahn die rhetorische Frage, ob es für Paizo möglich sei, eine Welt zu erschaffen, in der es keine Gnome, Zwerge, Elfen usw. gäbe. Wir kamen natürlich sofort zu dem Schluss, dass das unmöglich wäre, aber vielleicht gibt das die Grundidee wieder, die wir mit Golarion zu verwirklichen versuchten.

Gary Gygax' Gord the Rogue-Bücher waren sehr einflussreich wegen der Art in der sie durch die erzählten Geschichten und die zugrundeliegende Welt die Art von Milieux zeigten, die einer Welt inherent sind, die von den Regeln des Spiels bestimmt ist. Selbst wenn sie einfach nur als Startpunkt benutzt werden, ist das eine ungeheuer wertvolle Ressource. Auch die frühen "Thieves World"-Anthologien beeinflussten das Setting, allerdings eher durch ihren Stil und die dort präsentierte Weltsicht als durch andere Eigenschaften. Greyhawk und Sanctuary sind Kopien von Leibers Lankhmar und wenn es darum geht, den Ort auszuwählen, der am ehesten den Geist von Fantasyrollenspielen symbolisiert, dann fällt die Wall eindeutig auf Lankhmar.

Damit endet der erste Teil meines Interviews mit Erik und des Legendären Anhangs. Inhalt der nächsten Ausgabe: Erik beschreibt, wie Osirion und Cheliax geboren wurden, und nennt die Bücher und schrecklichen Urlaubsorte, die bei ihrer Schöpfung Pate standen.


David Eitelbach,
Redaktionspraktikant Paizo

Übersetzung: Björn Arnold


Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 24.02.2009 | 10:22
(http://paizo.com/image/product/catalog/PZO/PZO8001_360.jpeg) (http://paizo.com/image/product/catalog/PZO/PZO8001_500.jpeg)


Von dem Mann, mit dem alles begann

Freitag, 29. Juni 2007

Es gab viele Diskussionen darüber, welche der historisch bedeutenden und unterhaltsam zu lesenden Bücher in unserer Buchserie Planet Stories (http://paizo.com/store/paizo/planetStories) als erste erscheinen sollten, allerdings war es ganz einfach, das allererste Buch auszuwählen. Gary Gygax hat, als international anerkannter Vater der Fantasyspiele, mehr für die Verbreitung und Etablierung des modernen Begriffs der Fantasy getan als fast jede andere Person, was ihn in Bezug auf die historische Bedeutung gleichbedeutend neben so bekannte Gestalten wie J.R.R. Tolkien stellt. Und dennoch haben überraschend wenig Leute Gygax' eigene Bücher gelesen. Als wir daher die Gelegenheit bekamen, mehrere seiner Romane neu aufzulegen, stürzten wir uns geradezu auf diese Chance.

Im ersten dieser Bücher, ,öffnet Gygax uns die Tür in eine unheimliche, vertraut erscheinende mittelalterliche Welt. Einer Welt sich bekriegender Zauberer, voller mörderischer Intrigen, die sich von den Pyramiden des antiken Ägyptens hin zu den nebelverhangenen Städten Avilloniens erstreckt. Irgend Jemand erpresst und ermordet die mächtigsten Zauberer der Welt. Die Blutspur führt direkt zu Anubis, dem pathetischen Gott, den die meisten als der Herr der Schakale kennen. Ein Fall für Magister Setne Inhetep, Magier und persönlicher Berater des Pharaos, und seine wunderschöne wie tödliche Leibwächterin Rachelle. Kann Setne mit seiner Magie und seinen überlegenen Ermittlungsfähigkeiten das Geheimnis lüften, bevor er selbst zum nächsten Opfer wird?

The Anubis Murders (http://paizo.com/store/v5748btpy7x8a) wird ab August überall erhältlich sein. Den Startschuss wird eine Werbeaktion am Paizostand auf der diesjährigen GenCon geben; Gary Gygax höchstpersönlich gibt sich und uns die Ehre, indem er sich mit denjenigen, die sein Erbe weitertragen trifft. Holt euch also ein Exemplar des Buches, lehnt euch zurück und seht die Welt durch die Augen des Meisters.


James Sutter,
Redakteur Planet Stories

Übersetzung: Björn Arnold


Anmerkung:
The Anubis Murders gibt es auch in deutscher Übersetzung. Siehe dazu auch die im Gate erschienene Rezension (http://www.dnd-gate.de/gate3/page/index.php?id=2305)
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 24.02.2009 | 23:44
(http://paizo.com/image/content/ItemPacks/PZO3004-36_120.jpeg) (http://paizo.com/image/content/ItemPacks/PZO3004-36_500.jpeg)(http://paizo.com/image/content/ItemPacks/PZO3004-OptRules_120.jpeg) (http://paizo.com/image/content/ItemPacks/PZO3004-OptRules_500.jpeg)(http://paizo.com/image/content/ItemPacks/PZO3004-OptRules-2_120.jpeg) (http://paizo.com/image/content/ItemPacks/PZO3004-OptRules-2_500.jpeg)(http://paizo.com/image/content/ItemPacks/PZO3004-48_120.jpeg) (http://paizo.com/image/content/ItemPacks/PZO3004-48_500.jpeg)


Weitere Patzer

Donnerstag, 27. März 2008

Das Kartenset: Kritische Patzer (http://paizo.com/store/v5748btpy7zdm) wird jetzt jeden Tag in unserem Lagerhaus erwartet. Und wie versprochen seht ihr hier ein paar weitere Karten und eine der Karten für die Optionalen Regeln. Diese letztere Karte gibt euch ein paar zusätzliche Werkzeuge in die Hand, um kritische Patzer in euer Spiel zu integrieren. Schauts euch an, und wenn ihr mögt, postet doch eure optionalen Regeln für die Benutzung dieses Kartensets in unsere ]Foren (http://[url=http://paizo.com/paizo/messageboards/paizoPublishing/gameMastery/general). Das Kartenset: Kritische Patzer ist der Nachfolger des sehr beliebten Kartenset: Kritische Treffer (http://paizo.com/store/v5748btpy7wv9), dass im letzten Frühjahr erschienen ist. Beide Kartensets können kombiniert werden, um euren Kämpfen ein neues Überaschungsmoment hinzuzufügen.

Jason Bulmahn,
Chefdesigner Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 26.02.2009 | 11:51
(http://paizo.com/image/content/LegacyOfFire/PZO9020-SunlordThalachos_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/LegacyOfFire/PZO9020-SunlordThalachos.jpg)


Aus der Gruft geklaut: Pathfinder #20 - Das Haus der Bestie

Donnerstag, 26. Februar 2009

Unter hohem Risko für unser eigenes Wohlergehen haben mein Kollege und ich die Verteidigungsanlagen der wohlgewschützten Paizo-Gruft überwunden, um euch, unseren treuen Lesern diese exklusive Vorschau auf Band 20 des Pathfinder AP, "Das Haus der Bestie" (http://paizo.com/pathfinder/v5748btpy84be) zeigen zu können. Nun müssen wir fliehen, bevor unsere Verfolger uns entdecken...

Der Sonnenfürst Talachos ist Sarenraes liebster Engel, ihr Kontakt zur Welt der Sterblichen, den Heerscharen der astralen Devas und den Ränken der mächtigeren Engel (eingeschlossen der Empyrealen Fürsten). Er ist eine eindrucksvolle Gestalt, etwa 2,50 m groß und 150 kg schwer und spricht mit seiner vollen Baritonstimm immer auf klare und präzise Weise. Seine Metallhaut ist so hart wie Stahl, wenn jemand ihm Schaden zufügen möchte, samtweich aber für jeden, der freundlich, gnädig und gut ist. Er ist der Champion der Dämmerblume in Golarion und ihre bevorzugte Waffe gegen Rovagugs Brut (obwohl sie ihn nur dann herbeiruft, wenn keine sterblichen Heldern zur Verfügung stehen). in der Zeit vor dem Tod Arodens überbrachte er oft Prophezeiungen im Namen seiner Göttin und mehrere der Geschichten in Die Geburt von Licht und Wahrheit wurden von Orakeln geschrieben, die er persönlich durch Sarenraes Reich begleitete. Inzwischen ist es seine einzige noch ähnlich zu nennende Pflicht , bei glücksverheißenden Geburten zu erscheinen.

Den vollständigen Artikel über den Sonnenfürsten Thalachos könnt ihr im Bestiarium von Pathfinder #20 finden, der außerdem eine komplette Beschreibung der Religion Sarenraes enthält.

Vadid und Nahk, Vorschau-Diebe

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 26.02.2009 | 21:10
(http://paizo.com/image/content/ItemPacks/PZO5008-03_120.jpeg) (http://paizo.com/image/content/ItemPacks/PZO5008-03_500.jpeg)(http://paizo.com/image/content/ItemPacks/PZO5008-35_120.jpeg) (http://paizo.com/image/content/ItemPacks/PZO5008-35_500.jpeg)(http://paizo.com/image/content/ItemPacks/PZO5008-38_120.jpeg) (http://paizo.com/image/content/ItemPacks/PZO5008-38_500.jpeg)(http://paizo.com/image/content/ItemPacks/PZO5008-52_120.jpeg) (http://paizo.com/image/content/ItemPacks/PZO5008-52_500.jpeg)


Gegenstandskarten: Fluch des Purpurthrons

Mittwoch, 26. März 2008

Nun, da der Abenteuerpfad "Der Fluch des Purpurthrones" im Pathfinder (http://paizo.com/store/v5748btpy81xw) erscheint, haben wir vor kurzem die Gegenstandskarten: Der Fluch des Purpurthrones"[/i] (Curse of the Crimson Throne Item Cards (http://paizo.com/store/v5748btpy80hv)) in Druck geschickt. Das Deck enthält eine Vielzahl verschiedener Gegenstände, auf die man treffen kann, während man den Kampf mit den Feinden Korvosas austrägt. Ihr werdet Gegenstände wie den Totemspeer finden, aber auch die Doktorenmaske und die geheimnisvollen Turmkarten. Falls ihr noch mehr Beweise braucht, dass das ganze sich zu einem großartigen Kartenset zusammenfügt, schaut einfach die Karten oben an. Die "Gegenstandskarten: Der Fluch des Purpurthrones" besteht aus 54 Karten und ist in jedem Fantasy-RPG verwendbar (wie z.B. dem ). Das Kartendeck soll im Mai in den Geschäften erhältlich sein.

Jason Bulmahn,
Chefdesigner Paizo

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 27.02.2009 | 21:55
(http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO1105-AzlantiComet_360.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO1105-AzlantiComet.jpg)


Die Zeitleiste im Gazetteer

Montag, 17. März 2008

Der Pathfinder Chronicles Gazetteer (http://paizo.com/store/v5748btpy7zda) enthält zusätzlich zu den Kapiteln über die verschiedenen Nationen, Götter und Völker, ein kurzes Kapitel, dass sich der Geschichte und Kosmologie Golarions widmet. Dieses Kapitel enthält auch eine lange Zeitleiste wichtiger Ereignisse aus Golarions Vergangenheit. Der folgende Ausschnitt ermöglicht euch eine kleine Vorschau auf einige historische Ereignisse, die für verschiedene Abenteuer und andere Ergänzungsbände von besonderer Wichtigkeit sind. Und ja, manche dieser Verbindungen sind ziemlich dünn, aber uns geht es vor allem darum, euch zu zeigen, wie die Dinge in Golarion miteinander verbunden sind. Jedenfalls viel Spaß damit!


-5293: Der Erdenfall: Der Sternenstein stürzt auf Golarion hinab, verursacht dabei die Bildung der Inneren See und startet ein Jahrtausend der Finsternis. Azlant und Thassilon werden zerstört. Die Elfen verlassen Golarion.

-3472: Gründung des antiken Osirions.

-2323:  Shorische Luftmagier gründen Kho als erste ihrer legendären fliegenden Städte. (http://paizo.com/store/v5748btpy81qt)

-1498: Die Vier Göttlichen Pharaonen verbünden sich, um gemeinsam Osirion zu beherrschen; Beginn des Zweiten Zeitalters des Reiches.

1: Absalom wird gegründet. (http://paizo.com/store/v5748btpy804h) Aroden, der Letzte Azlant birgt den Sternenstein aus den Tiefen der Inneren See und wird so ein lebender Gott.

1893: Norgorber besteht den Test des Sternensteins und folgt damit Arodens Weg zur Göttlichkeit.

2765: Cayden Cailean überlebt betrunken den Test des Sternensteins.

3832:  Iomedae, die Heldin des Leuchtenden Kreuzzugs, versucht sich erfolgreich an der Prüfung des Sternensteins und wird zu Arodens Herold.  (http://paizo.com/store/v5748btpy7zdl)

4307: Gründung der Gesellschaft der Kundschafter in Absalom.

4407:  Cheliax gründet Korvosa in der Grenzregion Varisia. (http://paizo.com/store/v5748btpy81xy) (War doch klar, dass ich sicherstellen würde, dass dieses Erwähnung findet.*)

4508: Der Waldkönig Narven stirbt im Ardschlagwald. (http://paizo.com/store/v5748btpy80so)

4606: Aroden stirbt und hinterlässt das Reich Cheliax ohne himmlisches Mandat.

4640: Teufelsanhänger aus dem Haus Thrune übernehmen die Kontrolle über Cheliax und beenden auf brutale Weise drei Jahrzehnte eines wütenden Bürgerkriegs. Ein dunkler Schatten legt sich über das Reich.

4697:  Die Goblinblutkriege erschüttern Isger. (http://paizo.com/store/v5748btpy7zde)

4707:  Abenteurer öffnen einen erneuten Durchgang durch das Blutschwurtal. (http://paizo.com/store/v5748btpy7zd8)
Pharao Khemet III. erlaubt ausländischen Forschern den Zugang zu den Ruinen Osirions. (http://paizo.com/store/v5748btpy80ea)

4708: Das aktuelle Jahr.


Mike Mearls,
stellvertretender Redakteur GameMastery

Übersetzung: Björn Arnold



*Mike Mearls ist der Autor des Guide to Korvosa.

 
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 28.02.2009 | 12:02
(http://paizo.com/image/content/Secondary/WWGPT1-ruk_1_120.jpeg) (http://paizo.com/image/content/Secondary/WWGPT1-ruk_1.jpg)(http://paizo.com/image/content/Secondary/WWGPT1-ruk_2_120.jpeg) (http://paizo.com/image/content/Secondary/WWGPT1-ruk_2.jpg)(http://paizo.com/image/content/Secondary/WWGPT1-ruk_3_120.jpeg) (http://paizo.com/image/content/Secondary/WWGPT1-ruk_3.jpg)(http://paizo.com/image/content/Secondary/WWGPT1-ruk_5_120.jpeg) (http://paizo.com/image/content/Secondary/WWGPT1-ruk_5.jpg)

(http://paizo.com/image/content/Secondary/WWGPT1-ruk_6_120.jpeg) (http://paizo.com/image/content/Secondary/WWGPT1-ruk_6.jpg)(http://paizo.com/image/content/Secondary/WWGPT1-ruk_7_120.jpeg) (http://paizo.com/image/content/Secondary/WWGPT1-ruk_7.jpg)(http://paizo.com/image/content/Secondary/WWGPT1-ruk_8_120.jpeg) (http://paizo.com/image/content/Secondary/WWGPT1-ruk_8.jpg)(http://paizo.com/image/content/Secondary/WWGPT1-ruk_12_120.jpeg) (http://paizo.com/image/content/Secondary/WWGPT1-ruk_12.jpg)


Pathfinder in 3-D!


Montag, 23. Februar 2009

Eines der spannendsten Dinge an der Arbeit am Pathfinder ist es für mich, dass andere Unternehmen ab und an großartige Ideen haben, wie sie das, was wir tun, weiter verbessern können. Begrüßt also mit dem Beginn des Legacy of Fire Adventure Path (http://paizo.com/pathfinder/adventurePath/legacyOfFire) auch die Firma WorldWorksGames (http://paizo.com/store/downloads/worldWorksGames) in unseren Reihen! WorldWorks Games bietet einige unglaubliche 3D-Papier-Dungeons an und wird zu jedem Abenteuer der Legacy of Fire-Kampagne eine faltbare miniaturisierte Repräsentation eines der wichtigsten Dungeons oder anderer wichtiger Gebiete aus dem Abenteuer der jeweiligen Ausgabe bereitstellen. Der erste Versuch stellt euch die Zerfallene Krypta unter Kelmarane (http://paizo.com/store/v5748btpy8763) vor, einem gefährlichen Dungeon, den die Spieler des ersten Abenteuers, "Das Heulen des Kadaverkönigs" (Howl of the Carrion King (http://paizo.com/pathfinder/v5748btpy84bd)), auf dem Höhepunkt des Abenteuers erforschen können.

Wir haben euch ja schon ein paar Bilder der verfallenen Krypta gezeigt; hier habt ihr noch ein paar mehr. Was aber vielleicht noch wichtiger ist, dass die hilfreichen Leutchens bei WorldWorkGames ein Anleitungsbuch geschrieben haben, wie man den Dungeon aufbaut. Wenn ihr euch also einen besseren Eindruck davon verschaffen wollt, wie es ist, wenn man für seine SC einen zu erkundenen Dungeon baut, ladet euch einfach die "Bauanleitung (http://paizo.com/pathfinder/v5748btpy84bd) (37 MB zip PDF) für die Verfallene Krypta unter Kelmarane herunter!

James Jacobs,
Chefredakteur Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 1.03.2009 | 20:25
Der legendäre Anhang - Erik Mona, Teil 2

(http://paizo.com/image/content/Blog/Erik2_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/Blog/Erik2.jpg)


Mittwoch, 18. Februar 2009

Dies ist der zweite Teil meines Interviews mit Erik Mona, in dem es um die Inspirationsquellen geht, die er auflisten würde, wenn Paizo ihren eigenen "Anhang N" erstellen würden. Im heutigen Blogeintrag spricht Erik über die Bücher und Ideen, die ihn bei der Erschaffung von Osirion und Cheliax inspiriert haben, zwei der am besten bekannten Regionen in der Kampagnenwelt der Pathfinder Chronicles.


David: Auf welche historischen, mythologischen oder fiktiven Quellen hast bei der Entwicklung Osirions zurückgegriffen? Ich weiß, dass Du The Sirius Mystery (http://en.wikipedia.org/wiki/The_Sirius_Mystery) im Forum erwähnt hast? Gibts noch andere Quellen wie diese?

Erik: Ich bin schon immer am Alten Ägypten interessiert gewesen. Was Bücher zu dem Thema angeht, war eine Sammlung von Illustrationen, die von Feldmessern der napoleonschen Armee in Ägypten zusammengetragen wurde, eines meiner Lieblingsbücher. Napoleons wissenschaftliche Studien über Ägypten waren eine der Hauptinspirationen für das Konzept der Gesellschaft der Kundschafter - einer Gruppe von Forschern und Schatzjägern, die einen sehr unterschiedlichen Grad an Selbstlosigkeit an den Tag legen.

Eine andere Inspirationsquelle war da von dir erwähnte The Sirius Mystery von Robert Temple. Temple stellt in diesem Buch die Idee vor, dass außerirdische Astronauten, Wasserwesen, die von einem Planet um den Hundestern (Sirius) kamen, auf die Erde gekommen seien und den alten Ägyptern die Kultur gebracht hätten. Nachdem ich das gelesen hatte, hatte ich sofort die Vision von Aqäudukten, Wasserwegen und -Becken um Ägypten herum, in deren Tiefen Aboleths schwammen und den Einwohnern den Befehl gaben, riesige Monumente zu errichten. Tatsächlich stammt der Name Osirion, aus dieser Vermischung Ägyptischer Kultur und außerirdischer Einflüsse (und vermischt die Namen Sirius und Osiris.


David: Was ist die Geschichte hinter Cheliax? Wann kam dir die Idee eines Volkes von Teufelsanbetern? Was waren in diesem Fall deine Hauptinspirationsquellen?

Erik: Ich bin in Minnesota aufgewachsen, und als ich die Landeshauptstadt besuchte, sach ich ein Bild, dass sich sofort in mein Gehirn einbrannte, das Bild eines christlichen Mönchs, der vor einer Gruppe Indianer eine Predigt hielt. Seitdem hatte ich die Idee religiöser Kolonisierung immer im Hinterkopf. Vor einer Weile habe ich nur aus Spass ein Miniaturenspiel entworfen. Ich wollte, das das Spiel eine Menge an Konflikten enthielt, was mich auf die Idee einer Fantasy-Gesellschaft brachte, die Portale zu einer anderen, ressourcenreichen Welt entdeckt. Ich wollte, dass das Spiel von Kolonisierung und den damit verbundenen Konflikten handelt und entschied daher, dass ich mehrere Fraktionen brauchte, die sich in gegenseitiger Antipathie verbunden waren. Für eine dieser Fraktionen griff ich das Bild des Missionars wieder auf, nur dass ich anstelle des christlichen Kreuzes das Pentagramm als Symbol für diese Fraktion wählte. Das griff das Thema, das ich wollte, nämlich das Thema "religiöse Kolonisation", wieder auf, machte es aber unübersehbar und zutiefst böse.

Für den Namen der Fraktion benutzte ich den Namen eines bösen Imperiums, dass ich für eine Sword&Sorcery-Erzählung entworfen hatte, die ich noch zu College-Zeiten schrieb. Zu dieser Zeit trug das Reich den Namen Chelan, frei nach einem fürchterlich miesen Familienurlaub, den wir in Washington State am Chelansee verbracht hatten. Nachdem ich nach Washington umgezogen war, wollte ich den Namen ändern, gleichzeitig aber noch böser klingen lassen. Cheliax in Golarion begann in meinem Kopf als Kolonialmacht, mit Arkadien als dem Vertreter für den unerforschten Kontinent, den es in meinem Miniaturenspiel gegeben hatte.


Und damit endet der zweite Teil meines Interviews mit Erik über seine Inspirationsquellen. Im abschließenden dritten Teil verrät uns Erik, auf welche Weise sein Miniaturenspiel noch mehreren anderen Nationen Golarions zur Geburt verhalf. Außerdem erklärt er uns, wie Thundarr der Barbar in das Gesamtbild hineinpasst. Inspirationsquellen im Überfluss, sozusagen!

David Eitelbach,
Redaktionspraktikant Paizo

Übersetzung: Björn Arnold




Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 3.03.2009 | 10:36
(http://paizo.com/image/content/LegacyOfFire/PZO9021Genie_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/LegacyOfFire/PZO9021Genie.jpg)


Ursprünge und Anfänge: Die Dschinns Golarions


Montag, 02. März 2009

Einer der Vorteile, meiner Existenz als Praktikant bei Paizo ist es, dass ich das Privileg besitze, Pathfindermaterial zu lesen und zu redigieren, die  ich normalerweise in meiner Freizeit lesen würde. In meiner ersten Woche hier bei Paizo wurde mir das Manuskript für einen Artikel gegeben, der in Pathfinder Adventure Path #21 (http://paizo.com/pathfinder/v5748btpy84bf) „Der Preis des Schakals“ enthalten sein wird. Dieser Artikel beschreibt die verschiedenen Dschinnkulturen und die Legenden, die sich um Dschinns ranken und sollte damit sehr nützlich für die Spielleiter sein, die die Begegnungen der Spieler mit diesen mythischen Kreaturen im Abenteuerpfad „Das Erbe des Feuers“ ausbauen wollen. Kürzlich hatte ich die Gelegenheit, mit Wes(ley F. Schneider – d.Ü.) über die historischen und mythischen Quellen zu sprechen, die für die Erschaffung der Dschinns Golarions herangezogen wurden.

Eine der ausführlichsten Quellen ist Jan Knapperts Encyclopedia of Middle Eastern Mythology and Religion. Eingequetscht auf den Seiten dieses Nachschlagewerkes, zwischen den Einträgen Jilani und Jiris (anscheinend die arabische Form des namens Georg), findet man eine ziemlich lange Beschreibung der Jinns. Knappert erklärt, dass in den islamischen Ländern die Geister in Dschinns Sheitans, Ifrits und Marids unterteilt werden, und das im Alten Persien einige Dschinns und andere böseGeister als Dew bezeichnet werden (auch diese Spielen in „Das Erbe des Feuers“ eine gewisse Rolle als eine neue Art von Scheusalen. Weiterhin zeigt der Eintrag Beispiele für Dschinns aus den Mythen. Knappert erklärt zum Beispiel, dass viele Dschinns „hässliche und erschreckende Gestalt besitzen“, ein Ergebnis eines Fluchs, den Gott über sie ausgesprochen hatte, weil sie mit Tieren kopulierten.

Eine andere benutzte Quelle ist Egerton Sykes Everyman's Dictionary of Non-Classical mythology. Unter anderem wurde dieses Buch zur weiteren Ausarbeitung der Sheitans benutzt, den neuen Erde-basierenden Dschinns, die als Ersatz für die Erd-Dschinns von D&D (die nicht unter die OGL fallen). Der kurze Eintrag erklärt, das Sheitan der islamische Name für den Teufel ist, und dass er auch auf „die dritte Art von Dschinns angewendet wurde“.

Wikipedia erwies sich ebenfalls als wertvolle Quelle des (manchmal fragwürdigen) Wissens über Dschinns und die allgemeine Mythologie des Nahen Ostens. Der Eintrag für den ifrit (http://en.wikipedia.org/wiki/Ifrit) beschreibt diesen zum Beispiel als riesige geflügelte Kreatur aus Rauch, die entweder weiblich oder männlich sein kann und die unterirdisch, häufig in Ruinen lebt“. Weiterhin erläutert der Eintrag, dass „gewöhnliche Waffen und Kräfte zwar keine Macht über sie haben, sie aber empfindlich gegenüber Magie sind, was Menschen ausnutzen können, um sie zu töten oder zu fangen und zu versklaven.“ Das hört sich schon fast wie ein Text in einem RPG an und kann eine Menge dazu beitragen die Vorstellungskraft eines Spielleiters zu entfachen.

Mögen diese Quellen als Ausgangspunkt für eure eigenen Nachforschungen über die Natur der stets unvorhersehbaren, gefährlichen Dschinns dienen und euch dazu inspirieren, den Charakter der Dschinns in euren eigenen Spielen auszubauen. Außerdem könnt ihr euch auf eine detaillierte Erkundung der Dschinns und ihrer Gesellschaftsstruktur im Pathfinder #21 freuen. Und schaut euch Jesper Eisings Dschinn-Illustration auf dem Titelbild dieses Bandes an, mit dem er eine Reihe von vier Titelbildcharakteren beginnt, die zwar nicht zwingend bestimmte Persönlichkeiten des Abenteuerpfads darstellen, die aber die Dschinns darstellen, die in dem jeweiligen Abenteuer auftauchen.


David Eitelbach,
Redaktionspraktikant Paizo

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 4.03.2009 | 21:11
Die Stadt Glimmerfeste aus "Kampf der Königsmörder"

Mittwoch 04. März 2009

Warnung: Die unten abgebildete Karte ist ein potentieller Spoiler für einen Teil dieses Abenteuers. Falls Ihr die Absicht haben solltet, als Spieler das Abenteuer zu erleben, solltet Ihr eure Augen abwenden!


Das Pathfinder-Modul "Kampf der Königsmörder" (Clash of the Kingslayers (http://paizo.com/pathfinder/v5748btpy86uz)) aus der Feder der letztjährigen RPG Superstar-Gewinnerin Leandra Christine Schneider findet in und um die Zwergenstadt Glimmerfeste statt. Während der Entwicklung des Abenteuers zeigte sich, dass der Text etwas zu lang geraten war. Um ein wenig Platz zu schaffen, entfernten wir die Karte von Glimmerfeste,  da in der Stadt nur wenige Kämpfe stattfinden und die Karte daher keine kritische Bedeutung für das Abenteuer hatte. Allerdings ist die Karte von Rob Lazaretti  ziemlich cool: eine Zwergenstadt auf Säulen in der Mitte eines künstlichen Sees.  Hier ist sie daher, bereit für die Erkundung durch neugierige SC.

Sean K. Reynolds,
Entwickler Paizo

Übersetzung: Björn Arnold



Und hier nun endlich die Karte:

(http://paizo.com/image/content/RPGSuperstar/PZO9517-Glimmerhold_360.jpeg) (http://paizo.com/image/content/RPGSuperstar/PZO9517-Glimmerhold.jpg)
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 8.03.2009 | 13:07
Ha, bald bin ich wieder nur noch 11 Monate hinterher :D

(http://paizo.com/image/content/MapPacks/SLUMS_LowMarket_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/MapPacks/SLUMS_LowMarket_Sample.jpeg)(http://paizo.com/image/content/MapPacks/SLUMS_Church_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/MapPacks/SLUMS_Church_Sample.jpeg)(http://paizo.com/image/content/MapPacks/SLUMS_Shacks_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/MapPacks/SLUMS_Shacks_Sample.jpeg)


Vorschau: In den Slums

Freitag, 21. März 2008

Hier eine kleine Vorschau auf unser GameMastery Map Pack: Slums (http://paizo.com/store/v5748btpy80i0). Egal ob ihr durch die Straßen von Alt-Korvosa (http://paizo.com/store/v5748btpy81xy), die Straßen einer anderen Stadt in Golarion (http://paizo.com/store/v5748btpy7zda) oder auch einer von euch selbst erstellten Stadt stapft, immer wird es dort auch Slums geben. Werft einfach mal einen Blick auf unsere Bodenkarten für die Bezirke mit den wirklich niedrigen Mieten.

Chris Self
früherer Redaktionsassistent Paizo

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 9.03.2009 | 11:08
Kleine Vorbemerkung: Der Gazetteer ist natürlich schon lange veröffentlich und für diejenigen, die das Kampagnenbuch ihr eigen nennen, von eher geringem Interesse. Als Kurzreferenz für Spieler und als Einblick für diejenigen, die erst mal einen Blick auf die Welt werfen wollen, bevor sie in das Kampagnenbuch investieren, ist das Ding aber nach wie vor gut geeignet.

Und außerdem wollte ich euch die Bilder nicht vorenthalten:

(http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO1105-FirstStep_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO1105-FirstStep.jpg)(http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO1105-ClericMartyrs_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO1105-ClericMartyrs.jpg)


Vorschau auf den Pathfinder Chronicles Gazetteer

Freitag, 28. März 2008

Von den der Dekadenz anheimgefallenen Gerichtshöfen des infernalischen Cheliax bis hin zu den zerfallenden Monumenten der in Vergessenheit geratenen Pharaonen Osirions bietet die Welt Golarion unzählige Gelegenheiten, die Abenteuer eines Fantasyrollenspiels zu erleben. Diese kleine Vorschau auf die Illustrationen des in Kürze erscheinenden  gibt einen Eindruck von den tollen Bildern in diesem Buch. Zu den Künstlern, die Beiträge für den Gazetteer geleistet haben zählen James Zhang, Julie Dillon und Andrew Hou; Jeff Carlisle hat 21 Heilige Symbole beizutragen.

Der Pathfinder Chronicles Gazetteer, der von Jason Bulmahn und so nem Typ namens Erik Mona geschrieben wurde) ist gerade auf dem Weg zurück vom Drucker; der geplante Veröffentlichungstermin ist Mitte Mai.


Erik Mona,
Herausgeber Paizo

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 9.03.2009 | 12:58
Und weil ich heute nen fleißigen Tag hab, gleich noch einer:

(http://paizo.com/image/product/catalog/PZO/PZO8003_180.jpeg) (http://paizo.com/store/v5748btpy7x8c)


Die Stadt des Ungeheuers

Mittwoch, 18. Juli 2007

Die Stadt des Ungeheuers (City of the Beast (http://paizo.com/store/v5748btpy7x8c)), das zweite Buch, das im Rahmen der Planet Stories veröffentlich wird, könnte gar nicht besser in unsere Buchreihe hineinpassen. Zunächst mal ist  Michael Moorcock der Autor des Buchs, der sicherlich einer der wichtigsten Autoren aller Zeiten für das Genre der Sword &Sorcery ist, also der man, der mit Elric con Melniboné den ersten Antihelden des Fantasy-Genre schuf und der Konzepten wie dem "Multiversum" zu Popularität verhalf. Fügt man die Tatsache dazu, dass Moorcock in Die Stadt des Ungeheuers, dem ersten Teil der Michael Kane-Trilogie (im deutschen besser als "Der Marskrieger" bekannt - WQ.), diesen Aspekt seines Ewigen Helden in einer epischen Hommage an Edgar Rice Burroughs auf den roten Planeten schickt, und schon hat man alle Zutaten für ein episches Sword & Planet-Abenteuer zusammen.

In Die Stadt des Ungeheuers schleudert ein Unfall im Hochsicherheitstrakt eines Regierungslabors den Top-Physiker und erfahrenen Fechter Michael Kane durch Raum und Zeit auf den Mars, wie er Millionen von Jahren früher war, in eine Zeit, auf der noch das Laben auf dem Planeten blühte. Dort trifft er auf die wunderschöne Prinzessin Shizala - und auf die gnadenlosen blauen Riesen, die ihre Heimatstadt belagern. Dank der in seiner Jugend erhaltenen Ausbildung als Schwertkämpfer und dank seines in den Dschungeln von Vietnam ausgebildeten taktischen Verstandes gelingt es Michael Kane, die Verteidigung der Stadt gegen die Barbaren zu verstärken und verdient sich mit seinem scharfen Verstand und seinen flinken Fingern den Respekt der Einheimischen. Aber als Shizala von einem der ihren verraten und von den blauen Riesen entführt wird, muss der Erdenmensch Michael Kane die Reise über einen feindlichen Planeten wagen, um sie wieder nach Hause zu bringen.

Das fantastische Titelbild von Andrew Hou und das Vorwort von Kim Mohan, dem früheren Redakteur der Amazing Stories machen Die Stadt des Ungeheuers zu einem liebevoll gestalteten buch, dass von einem Meister seines Fachs geschrieben wurde. Ab September (2007-WQ) könnt ihr es bei uns und im Handel erwerben.

James Sutter,
Redakteur Planet Stories

Übersetzung: Björn Arnold


Anm.: "Der Mars-Krieger" von Michael Moorcock erschien 1985 in deutscher Übersetzung bei Bastei Lübbe. Im Handel wird man es kaum noch erhalten, aber bei Amazon.de wird man noch fündig. Bei Paizo wurde der Zyklus inzwischen komplett aufgelegt.
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 10.03.2009 | 10:00
Der legendäre Anhang N - Erik Mona, Teil 3

(http://paizo.com/image/content/Blog/Erik3_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/Blog/Erik3.jpg)


Freitag, 20. Februar 2009

Im zweiten Teil meines Interviews mit Erik Mona, indem es darum geht, welche Bücher, Filme und andere Quellen er in Paizos eigenen Anhang N aufnehmen würde, erklärte er uns, dass die Idee einer teufelsverehrenden Kolonialmacht (also das Konzept, aus dem schließlich die gefürchtete Nation Cheliax entstehen sollte) als Fraktion innerhalb eines Miniaturenspiels begann, das er selbst in seiner Freizeit erstellt hatte. Im Abschlussteil verrät uns Erik nun,  dass auch mehrere andere Nationen Golarions, z.B. Andoran und das Reich der Linnormkönige, ihren Anfang in seinem Miniaturenspiel nahmen. Außerdem wäre keine Version des legendären Anhang N ohne eine Auflistung inspirierender und bildender Bücher vollständig. Bewundernswerterweise versorgt Erik uns mit einer großen Liste an Quellenmaterial.


Erik: Eine andere Kolonialmacht in meinem Miniaturenspiel waren die Wikinger; dass ich aus Minnesota stamme, skandinavische Wurzeln habe, ein Fan der Minnesota Vikings und prinzipiell die Wikinger als einen der Archetypen des Sword&Sorcery-Genres mag, machten ihre Teilnahme eigentlich unvermeidbar. Viele S&S-Autoren, z.B. Robert E. Howard und Paul Anderson, verarbeiteten die isländischen Sagas in ihren eigenen Welten. Und ich wollte diesen Archetyp in die Welt der Pathfinder transportieren.

Bevor wir mit der Arbeit an der Welt der Pathfinder begannen, hatte ich für meine eigenen Spiele eine eigene Welt gebastelt. Ich habe nie die Chance erhalten, auch in dieser Welt zu spielen. Aber die erste Region, die ich in dieser Welt ausgearbeitet hatte war das Reich der Wikinger gewesen, dass ich das Land der Linnormkönige nannte. Und als wir Golarion erschufen, importierte ich dieses Reich inklusive des Namens und alles anderen direkt in unsere Welt. Es gibt eine Reihe Quellen, die meine Vorstellung der Wikinger geprägt haben: Die isländischen Sagas, Paul Andersons The Valor of Cappen Varra, Der 13. Krieger, verschiedene historische Bücher über die Wikinger und natürlich meine eigenen Besuche Norwegens.

Andere Fraktion in meinem Miniaturenspiel waren z.B eine Fantasyversion des kolonialen Amerikas sowie eine von der Französischen Revolution inspirierte Fraktion. Andoran und Galt waren also von Anfang an Teil meiner Idee von Golarion. Bücher, die meine Vorstellung der Revolutionsfraktion beeinflussten waren z.B. Claude Mancerons fünfteilige Reihe The Age of French Revolution,die das Frankreich der Jahre beschreibt, die zur Französischen Revolution führten, sowie Simon Schamas Citizens - ich liebte die Idee, dass die Revolution mit idealistischen Absichten begann, dann aber fürchterlich schiefging.


Es gibt einige Quellen, die das Design andere Regionen in Golarion inspirierten. Irrisen ist in der Essenz das Reich, in der die Eishexe Narnias auf Baba Yaga trifft; das Reich der Mammutfürsten wurde als Hommage sowohl an die klassischen "Verlorene Welt"-Geschichten über riesige Tiere und Riesen als auch an die Welten im Stile der Hollow Worlds, die Edgar Rice Burroughs schuf, konzipiert; Numeria könnte man am Besten als Mischung aus Expedition to the Barrier Peaks und Thundarr the Barbarian beschreiben. Mendev wurde von den Kreuzzügen inspiriert und enthält Elemente aus John Ostranders Comic GrimJack, den Schwarm aus Hugh Cooks Romanen und die Chaosmächte aus Warhammer Fantasy. Die Hauptquellen für die Flusskönigreiche waren die Bandit Kingdoms Greyhawks und die Young Kingdoms aus Michael Moorcocks Elric-Zyklus. Taldur ist inspiriert vom Klima und der Optik der Kreuzfahrer-Königtümer im Heiligen Land sowie der kulturellen Dekadenz des Antiken Roms und de Vorrevolutionären Frankreichs. Und Absalom ist sehr stark von HBO's TV-Serie "Rom", die Adelsfamilien darstellte, deren Stammbaum tausende von Jahren zurückreicht, während der Sternenstein und die Religionen, mit denen er verbunden ist, eine offensichtliche Parallele zu Jerusalem darstellt. Der Sternenstein selbst ist von der Kaaba in Mekka inspiriert und hat seinen Namen nach einer Kurzgeschichte von Henry Kuttner und C.L. Moore erhalten, The Quest of the Starstone., die ihm Rahmen der Planet Stories sowohl in Northwest of Earth (http://paizo.com/planetStories/v5748btpy7zdo) als auch in Black God's Kiss (http://paizo.com/planetStories/v5748btpy7x8d) von C.L. Mooreveröffentlicht wurde.


Danke fürs Mitlesen, Freunde Paizos! Und bleibt dran, da bald weitere Interviews mit den Paizomitarbeitern folgen werden, um Paizos Anhang N weiter auszubauen.


David Eitelbach,
Redaktionspraktikant Paizo

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 11.03.2009 | 11:24
Die Pathfinder-Wiki

(http://paizo.com/image/content/LegacyOfFire/PZO9021-ScholarRayhan_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/LegacyOfFire/PZO9021-ScholarRayhan.jpg)

Künstlerin: Eva Widermann

Dienstag, 10 März 2009

Hallo, Paizonianer! Ich würde gerne mal einen Moment mit euch über die Pathfinder Wiki. (http://pathfinder.wikia.com/wiki/Main_Page) reden, falls ihr sie nicht schon kennt. Die Pathfinder Wiki ist ein Gemeinschaftsprojekt, dass von unserem Forenmitglied yoda8myhead geleitet wird und enthält aktuell etwa 1.100 Artikel über Golarion und verschiedene Produkte aus dem Pathfinder-Universum. Falls Ihr noch nicht das Vergnügen hattet, solltet ihr dort mal vorbeischauen und sie euch ansehen. Und falls ihr Interesse habt, am Aufbau einer riesigen Pathfinder-Datenbank für euch und eure Spielleiterkollegen aufzubauen, tragt doch einfach selbst etwas dazu bei! (Für Wiki-Analphabeten gibt es dort auch Tutorials und Hilfeseiten). Natürlich möchten wir dort keine wortgetreuen Kopien unserer Produkte wiedergekäut werden, wir heißen aber kurze, prägnante Zusammenfassungen von Pathfinder-Inhalten herzlich willkommen. Prinzipiell wäre es eine großartige Sache, wenn ihr einen Bekannten, der etwas über Pathfinder erfahren will, einfach auf die Wiki hinweisen könntet und diese die Aufgabe übernehmen lassen könntet, ihn oder sie in  unsere großartige Pathfinderwelt einzuführen.

Falls ihr also nach weiteren Informationen über diesen oder jenen Charakter oder dieses oder jenes Land sucht, oder dabei helfen wollt, eine fantastische Wissensquelle für Pathfinder aufzubauen, dann legt doch einfach mal einen Zwischenstop bei der Pathfinder Wiki ein, wenn ihr die Möglichkeit dazu habt.

Hank Woon,
Redaktionsassistent Paizo

Übersetzung: Björn Arnold


Kleine Anmerkung: Da ich selbst dort ab und zu etwas mithelfe, kann ich folgenden Hinweis geben. Die Pathfinder Wiki verzichtet bewusst darauf, das eigentlich unter die OGL fallende Regelmaterial zu kopieren. Im Gegenzug ist es erlaubt, eigentlich unter das geistige Eigentum Paizos fallendes Hintergrundmaterial wiederzugeben. Was sie tatsächlich zu einer interessanten Informationsquelle macht, da man das dort zu lesende Material auf legalem Wege sonst nur über den Kauf der Produkte in die Finger bekommt (sofern es nicht im Blog veröffentlicht wurde, natürlich)..
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 12.03.2009 | 12:27
(http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO9208-Katapesh_360.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO9208-Katapesh.jpg)


Ein Blick nach Katapesh

Montag, 26. Januar 2009

Während ich diese Zeilen schreibe, stecke ich gerade mitten in der Entwicklung von Der Preis des Schakals ("The Jackal's Price." (http://paizo.com/pathfinder/v5748btpy84bf)), dem dritten Abenteuer des Abenteuerpfads Das Erbe des Feuers. In diesem Abenteuer besuchen wir zum ersten mal die legendäre Stadt Katapesh., kratzen aber nur an der Oberfläche der Abenteuer, die eine Gruppe von Helden bei einem Besuch der Stadt erleben kann. Es sieht ganz danach aus, als würde Finstere Märkte - Almanach zu Katapesh (Dark Markets, A Guide to Katapesh (http://paizo.com/store/v5748btpy84ba)) ein großartiger Ergänzungsband für Spielleiter werden, die alle Ecken und Winkel der Stadt erkunden wollen. Im Bild seht ihr den Anblick, der Besucher der berühmten Stadt begrüßt, wenn sie durch die Stadttore treten.


James Jacobs,
Chefredakteur Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 12.03.2009 | 22:35
Aus der Schatzkammer entwendet: Finstere Märkte - Der Almanach zu Katapesh


Freitag, 06. März 2009

Meine lieben Paizonianer: Wieder ist es meinem Kollegen und mir gelungen, einen spekatulären Einblick in die Schatzkammer zu gewinnen. Seht die Zephyrwache, hier von Jaseon Engle abgebildet...


Vadid und Nahk,
Vorschaudiebe



(http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO9208-ZephyrGuard_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO9208-ZephyrGuard.jpg)


Die Paktmeister (Pactmasters) werden nur selten außerhalb ihrer Paläste gesichtet. Und doch sind sie sich dank ihres Spionagenetzwerks und die Patrouillen der Zephyrwache (Zephyr Guard) über alles, was in Katapesh so vor sich geht, genauestens informiert. Die Zephyrwache ist aus Angehörigen verschiedener ethnischer Gruppen und Rassen zusammengestellt. Die meisten Mitglieder sind allerdings Humanoide, v.a. Menschen, Halbelfen und Halborks. Ihnen allen gemein ist ihre Kampferfahrung und die Sorgfalt, mit der sie ihre Pflichten erfüllen. Eine Mannschaft der Zephyrwache besteht für gewöhnlich aus fünf Elitesoldaten (RN, Kämpfer 4) und ihrem Mannschaftsführer (RN, Kämpfer 6). Jeder Mannschaftsführer ist im Besitz eines [/i]Zaubers der Herrschaft über Aluum[/i], die magisch an sie gebunden und damit für jeden anderen wertlos sind. Aluum sind mächtige Golems, die zu dem Zweck erschaffen wurden, die Ordnung in Katapesh aufrechtzuerhalten, wenn jede andere Form der Regierungsgewalt versagt (die Werte findet ihr im Anhang). Überall in der Stadt sind an wichtigen Punkten schlafende Aluum für die Zephyrwache verteilt. An Straßenecken, in den Schatten von Gebäuden, an geschäftigen Plätzen und auf zahlreichen Bazaaren stehen sie schweigend Wache. Egal wo man hingeht, in Katapesh ist ein Aluum nie weit.


Den kompletten Artikel über die Zephyrwache findet ihr in dem in Kürze erscheinenden Pathfinder Chronicles: Finstere Märkte -  Almanach zu Katapesh (Pathfinder Chronicles: Dark Markets—A Guide to Katapesh! (http://paizo.com/pathfinder/pathfinderChronicles/v5748btpy84ba)).


Übersetzung: Björn Arnold
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 13.03.2009 | 21:29
(http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO1105-Chelaxian_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO1105-Chelaxian.jpg)


Die stolzen Chelaxianer

Donnerstag, 03. April 2008

Der Pathfinder Chronicles Gazetteer (http://paizo.com/store/v5748btpy7zda)  enthält Beschreibungen aller üblichen Völker: Zwergen, Elfen, Gnome, Halblinge, die Mischlingsvölker und die Menschen. Außerdem aber enthält er die Beschreibungen mehrerer menschlicher Ethnien, die in der Region um die Innere See Golarions leben. Zu den Ethnien mit der höchsten Bevölkerungszahl gehören die Chelaxianer, eine Volksgruppe, die direkt von den alten Azlanten abstammt. Folgender Textabschnitt steht im Pathfinder Chronicles Gazetteer in einer Kolumne, die dieser vornehmen, hochmütigen Bevölkerungsgruppe gewidmet ist:

"Die entfernten Verwandten und Bastarde der azlantischen Flüchtlinge verbreiteten sich über Avistan, als ob ihnen die Götter selbst dieses Land zugeteilt hätten. Chelaxianer haben scharf geschnittene Gesichtszüge, dunkles Haar, dunkle Augen und blasse Haut und unterscheiden sich dadurch ( was in weit zurückliegender Vergangenheit durch die damals weit verbreitete Vermischung mit den blasshäutigen Räuberhändlern Ulfens verursacht wurde, von denen sie auch die legendäre chelaxianische Wut geeerbt haben) von ihren dunkelhäutigeren taldanischen Verwandten.

"Chelaxianer sind am besten für ihren Stolz und ihren Ehrgeiz bekannt und besitzen ein Anspruchsdenken, dass ihnen zu jedem Zeitpunkt der Geschichte eigen war. Sie respektieren starke Autoritäten und haben für Barbarei nur Hohn übrig. Etwaigen Groll hegen die Chelaxianer länger als die meisten anderen Menschen. Am häufigsten trifft man sie in den gegenwärtigen, aber auch den früheren Besitztümern des einst riesigen chelaxianischen Reiches an, wozu auch Andoran, Galt, Nirmathas, Molthune und die südlichen Regionen Varisias gehören. Die meisten sprechen Taldane."
--Pathfinder Chronicles Gazetteer


Mike Mc Artor,
früherer Redakteur bei Paizo

Übersetzung: Björn Arnold
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 14.03.2009 | 20:25
Gottheiten im Duett

Donnerstag, 08. Mai 2008

Der Pathfinder Chronicles Gazetteer (http://paizo.com/store/v5748btpy82t7) ist nun erschienen und erhält glänzende Kritiken. Falls ihr noch nicht die Chance hattet, einen Blick hineinzuwerfen, dann erhaltet ihr hier ein Beispiel für das, was ihr bisher verpasst habt. Ich habe ein Faible für Shelyn, da diese mein erster größerer Beitrag zur Kampagnenwelt war: Hier also, direkt aus dem Gazetteer, der erste offizielle Blick auf sie.

(http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO1105-Shelyn_180.jpeg)

Shelyn

Die Ewige Rose

Göttin der Schönheit, der Kunst, der Liebe und der Musik

Gesinnung: NG
Domänen: Glück, Gutes, Luft, Schutz, Verzauberung
Bevorzugte Waffe: Glefe
Zentren der Verehrung: Absalom, Galt, Sargava, Taldor
Nationalität: Taldanisch

Eine alte Geschichte erzählt, wie Shelyn ihrem Halbbruder Zon-Kuthon die Glefe Seelenflüsterer stahl, um diesen zu erlösen. Offensichtlich gelang dieser Versuch aber nicht, zur großen Frustration dieser intelligentan Waffe misslingen aber auch ihre wiederholten Versuche, Shelyn zu korrumpieren oder wenigstens zu beeinflussen.

Alle Abbildungen Shelyn zeigen sie unabhängig vom Volk oder der Ethnie, als der sie zugehörig abbgebildet wird, als junge Frau mit blauen oder silbernen Augen, die kaum dem Jugendalter entwachsen ist.


Shelyns haselnussbraunes Haar reicht ihr bis zu den Füßen; mehrere Strähnen sind leuchtend rot-, grün- oder goldgefärbt. Sie ist stets in geschmackvolle Gewänder und gekleidet und ebenso geschmackvollen Juwelen geschmückt, die ihre Schönheit unterstreichen ohne zuviel davon zu enthüllen. Shelyn predigt (und handelt auch danach), dass wahre Schönheit von innen kommt und bevorzugt Romanzen, die nicht allein auf Sinneslust beruhen. Kleriker Shelyns bemühen sich, an jedem Tag etwas Schönes zu erschaffen, entweder durch eine künstlerische Betätigung oder durch ungewöhnlichere Tätigkeiten, z.B. als Gärtner, der einen Blumengarten pflegt.

Und alleine schon aufgrund ihrer historischen Verbindungen folgt hier der garstige Zon-Kuthon,der auch im bald erscheinenden Pathfinder #11 (http://paizo.com/store/v5748btpy80i7) einen Auftritt haben wird.

(http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO1105-Zon-Kuthon_120.jpeg)

Zon-Kuthon

Herr der Mitternacht

Gott des Neids, des Schmerzes, der Dunkelheit und des Verlustes

Gesinnung: RB
Domänen: Böses, Dunkelheit, Ordnung, Tod, Zerstörung
Bevorzugte Waffe: Stachelkette
Zentren der Verehrung: Belkzen, Cheliax, Geb, Irrisen, Nidal, Varisia
Nationalität: Außerirdisch

Die Schattenhafte Sammlung, die die Geschichte Zon-Kuthons beschreibt, behauptet, dass er einst der Halbbruder Shelyns, der Göttin der Schönheit gewesen sei, aber dass sein Neid, den er auf ihre Begabung empfand, ihn dazu brachte, schreckliche Taten an ihr und ihren Werken zu begehen. Für seine Verbrechen verbannten die Götter Golarions ihn auf die Schattenebene, wo er so lange bleiben sollte, wie die Sonne am Himmel hing. Unglücklicherweise entkam Zon-Kuthon in der Zeit der Finsternis seinem Gefängnis und weinte Freudentränen, als er auf das in Nacht gefangene Golarion zurückkehrte. Hier sah er eine Welt, die bereit zur Eroberung war, die vor dem Licht der Sterne verborgen und in den Mantel der Furcht und der Entropie gehüllt war.

Zon-Kuthon wird von seinen Anhängern so gut wie nie abgebildet, seine Anwesenheit auf Bildern manifestiert sich aber als tiefe Dunkelheit in ihrem Zentrum sowie als freistehender Torweg, der nur in die Leere führt.

Der Herr der Mitternacht richtete in der Zeit der Finsternis schreckliche Zerstörungen an, im Lauf der Jahre wurde die Welt aber weitestgehend von seinem üblen Einfluss gereinigt. Die einzige Ausnahme ist der Schattenhof von Pangolais, den heimlichen Herrschern über Nidal.In dieser finsteren Nation ist die Religion des Herrn der Mitternacht immer noch die am weitesten verbreitete, und ihre Führer erlassen ihre Edikte aus pechschwarzen Kammern.

MikeMcArtor,
Redakteur

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 17.03.2009 | 00:20
Die Bastarde von Erebus -  Playtest 1

(http://paizo.com/image/content/CouncilOfThieves/PZO9025-Playtest-BigSewagePuddle_120.jpeg) (http://paizo.com/image/content/CouncilOfThieves/PZO9025-Playtest-BigSewagePuddle.jpg)


Donnerstag, 19. Februar 2009

Zu unserer großen Freude lud Sean K. Reynolds David und mich dazu ein, am Playtest seines neuesten Abenteuer im Pathfinder Adventure Path (http://paizo.com/pathfinder) ,Die Bastarde von Erebus (The Bastards of Erebus (http://paizo.com/pathfinder/adventurePath/councilOfThieves)) teilzunehmen.

(http://paizo.com/image/content/CouncilOfThieves/PZO9025-Playtest-DontLookAtTheSkeleton_120.jpeg) (http://paizo.com/image/content/CouncilOfThieves/PZO9025-Playtest-DontLookAtTheSkeleton.jpg)

Wir fanden das Abenteuer wirklich toll (also zumindest den Teil, den wir durchgespielt haben, bis wir einem TPK zum Opfer fielen). Außer einem gnomischen Hexenmeister und einem Zwergenkleriker beinhaltete unsere Gruppe auch einen Halborkdruiden (mich) und einen menschlichen Schurken (David). Davids Charakter war der einzige gebürtige Chelaxianer, wass sich ein paar Mal als tatsächlich sehr hilfreich herausstellte.

Ich kann jetzt hier nicht zu sehr ins Detail gehen, möchte aber schon mal verraten, dass es sehr viel Ungewissheit auf Seiten der Spieler gab, was eine Menge Diskussionen über den einzuschlagenden Weg auslöste (sowas liebe ich total!). Der Kampf, der uns umbrachte, war eigentlich schon ziemlich ausbalanciert, aber wir machten ein paar besonders schlechte Würfe, während unserem Feind genau das Gegenteil passierte.

(http://paizo.com/image/content/CouncilOfThieves/PZO9025-Playtest-HellknightsApproach_120.jpeg) (http://paizo.com/image/content/CouncilOfThieves/PZO9025-Playtest-HellknightsApproach.jpg)

Mein Druide war mit seinem Verstricken in Höchstform, aber leider reduziert der Zauber Dexmodifikatoren nur statt sie komplett aufzuheben, weswegen er sich für den Schurken als nur wenig hilfreich erwies. Außerdem verhinderte die defensive Art, in der ich den Zauber gewirkt hatte nicht nur für unsere Gegner, sondern auch für uns selbst einfaches Flankieren.

Sean schätzt, dass der Spieltest in etwa 4 Spielabenden abgeschlossen werden kann und David und ich werden darüber abwechselnd einen Blogeintrag verfassen. Hoffentlich wird sein erster Post bessere Neuigkeiten als einen TPK enthalten, so oder so aber weiß ich, dass er ein absoluter Knaller sein wird. Bleibt also dran!

(http://paizo.com/image/content/CouncilOfThieves/PZO9025-Playtest-TPK_120.jpeg) (http://paizo.com/image/content/CouncilOfThieves/PZO9025-Playtest-TPK.jpg)

Hank Woon,
Redaktionspraktikant Paizo

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 17.03.2009 | 20:51
(http://paizo.com/image/content/Blog/Playtest2-FailDieRoll_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/Blog/Playtest2-FailDieRoll.jpg)

Die Bastarde von Erebus - Spieltest, 2. Teil

Mittwoch, 25. Februar 2009

David ist ziemlich wegen seiner "Anhang N"-Posts ziemlich beschäftigt, weswegen ich den zweiten Playtest-Blog schreibe. Die zweite Session begann damit, dass Sean uns den für uns tödlichen Kampf neu wiederholen ließ. Vor dem Kampf hatten wir über einige neue Ideen diskutiert, entschieden uns aber schließlich dafür, dass unsere Taktik beim letzten Mal eigentlich ganz gut funktioniert hatte (jedenfalls bis wir gestorben sind) und versuchten es deswegen damit noch einmal.

Die Begegnung begann dieses Mal wesentlich besser als beim Mal davor. Unseren ersten Gegner brachten wir ziemlich schnell um die Ecke... und das war genau der Moment, als sich die Ereignisse plötzlich gegen uns wandten. Zuerst wurde mein Adler aus dem Spiel genommen. Und dann wurden wir von unseren Würfeln betrogen. Jetzt weiß ich natürlich, dass jeder schon mal einen ziemlich schlechten Würfelabend hinter sich gebracht hat, aber bei uns war es unglaublich, in astronomischem Ausmaß und zum Kaputtlachen schrecklich. Selbst Sean schüttelte verzweifelt seinen Kopf und trug es als ein erstes Mal in sein Buch ein.

Nun fielen wir um wie die Fliegen. Der Zwergenkämpfer und mein Druide machten zwar am meisten Schaden, aber das bedeutete umgekehrt, dass wir auch die ersten waren, die fielen (mein Adler stabilisierte sich inzwischen bei -9). Womit der gnomische Hexenmeister und Davids Schurke übrig blieben. Nach einer ganzen Reihe unglücklicher Würfe (wie wir sie alle zu beklagen hatten) gelang es dem Gnom schließlich einen der Gegner zu treffen, während er gleichzeitig dem Schurken einen Flankenbonus verschaffte... dann ging auch er zu Boden. Was David und den letzten Bösewicht im Kampf Mann gegen Mann zueinanderführte. Das ganze verlief etwa so (und mit etwa meine ich "genau" so):

Sean (würfelt 1W20): 1
Daivd (würfelt 1W20): 1
Sean (würfelt 1W20): 1
Daivd (würfelt 1W20): 1

Zwei Runden nacheinander! In der Zwischenzeit verbluteten der Gnom, der Zwerg und mein Druide langsam. Der Gnom stabilisierte sich bei, wie ich glaube, -8, der Zwerg bei -9 und ich lag einfach weiter im Sterben. Doch dann gelang es David mit einem mächtigen Hieb mit seinem Rapier (mit dem er 1 Schadenspunkt verursachte) den letzten Feind zu Boden zu schicken und weil Sean ein netter Kerl ist, erklärte er, dass es David gelang, mich gerade noch bei -9 zu retten.

Danach stiegen wir eine Stufe auf (Juhu!) und gingen zur nächsten Phase des Abenteuers über, die von unserer Seite aus einiges an sorgfältiger Planung mit sich bringen würde...

Hank Woon,
Redaktionspraktikant Paizo

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 18.03.2009 | 19:38
(http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9009-Scoring_360.jpeg) (http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9009-Scoring.jpg)

Wer hat Lust auf eine Partie BLUTSCHWEIN?

Montag, 07. April 2008

Wir haben im Pathfinder bereits mehrere varisianische Arten des Zeitvertreibs vorgestellt, von 'Möwenmord' (Killgull), dem Lieblingsspiel der Goblins bis hin zum Hafenspaß "Messerchen" (Knivesies). Und in Pathfinder #9 (http://paizo.com/store/v5748btpy7zdf) präsentieren wir euch ein neues Spiel, dass eure Charaktere spielen können: Blood Pig (Blutschwein)!

Die Grundidee des Spiels ist ganz simpel. Zwei Teams stehen einander gegenüber, jedes Team kontrolliert ein Tor und ein Schwein.  Das Ziel des Spiels ist es, das Schwein des gegnerischen Teams zu erobern und dieses dann über das Spielfeld zurück ins eigene Tor zu treiben. Natürlich ist der Spielablauf ein kleines bißchen komplizierter, vor allem, wenn das gegnerische Team aus einer Bande Verrückter besteht, das Schwein eine panische quickende Bedrohung darstellt  und in den Gruben, die beiden Teams als Tor dienen ausgehungerte Vielfraße lauern. Und da das Spiel von einem der geistig instablieren, wahnsinnigen neuen Verbrecherboß in Korvosa erfunden wurde, naja, sagen wir mal, dass ein Spiel, dass ohne eine gewisse Menge Blutvergießen abläuft eher einen Glücksfall darstellt. Die Regeln jedenfalls ermutigen sicherlich zu gewalttätigen Taktiken.

Das sollte euch aber keine Angst einjagen. Immerhin sollten eure SC zu diesem Zeitpunkt bereits Aufstände, Untote und alle möglichen anderen gefährlichen Situationen überstanden haben, richtig? Wieviel Ärger kann da schon ein Schwein machen?

James Jacobs,
Chefredakteur Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 20.03.2009 | 21:53
Und in dieser Ecke...

(http://paizo.com/image/content/Blog/PaizoLibrary_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/Blog/PaizoLibrary.jpg)


Freitag, 20. März 2009

Heil Euch, Paizo-Anhänger! David und ich möchten euch mal einen kleinen Einblick ins Büro geben, indem wir euch zeigen, was hier so als ganz gewöhnliche Sammlung von Spielbüchern gilt: Die Paizo-Bibliothek.

Dieses prallgefüllte Regal enthält eine atemberaubende Ansammlung von Rollenspielen, genug jedenfalls um einen erwachsenen Menschen darin zu begraben (geht auch mit mehreren kleinen Kindern). Diese eingestaubten Bände stehen bereit, um zu Zwecken der Inspiration, der Entspannung oder auch nur aus einer nostalgischen Gefühlsregung heraus durchblättert zu werden. Das einzige, was das noch übertreffen kann, ist die komplette Sammlung der Amazing Stories (http://paizo.com/amazingStories/issues) ,die in Reih und Glied auf der Oberkante des Regals entlangmarschieren, gleichsam eine Art Hugonianischer Krone (Anm WQ.: Die Hugo Awards sind einer der wichtigsten Literaturpreise im Bereich der Science Fiction und Fantasy, und in den Amazing Stories sind eine ganze Menge Presiträger veröffentlicht worden). Und wenn euch gerade nicht nach lesen zumute ist, könnt ihr ja jederzeit auch einfach eine Partie Star Wars-Kicker spielen.

Echt ein Wunder, dass bei all der Ablenkung hier überhaupt noch gearbeitet wird...

Hank Woon,
Redaktionspraktikant Paizo

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 21.03.2009 | 21:34
(http://paizo.com/image/content/Blog/AppendixN-Sticky_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/Blog/AppendixN-Sticky.jpg)

Weitere Folgen des legendären Anhangs in Vorbereitung!

Freitag, 27. Februar 2009

Seid gegrüßt, liebe Blog-Süchtige!

Ich freue mich, ankündigen zu dürfen, dass der Weg zur Erschaffung von Paizos eigenem Anhang N weiterführt; ein Interview mit dem Chefredakteur des Pathfinders James Jacobs ist gerade in Arbeit. James Vorliebe für Lovecraft, die Derro und für Horrorfilme ist hier im Büro geradezu legendär, er sollte also eine großartige Liste von Inspirationsquellen parat haben, die all den Spielern dienlich sein kann, die ihre Spiele mit einem  Spritzer (oder auch einer ganzen Sintflut) Horror würzen wollen.

Wie üblich sind die Paizomitarbeiter mit Arbeit überladen, und ich hab ganz schön daran rumgekaut, wie ich sie dazu bringen sollte, sich etwas Zeit in ihrem Arbeitsplan zu schaffen und meine sicherlich viel zu begeisterten Fragestunden zu erdulden. Glücklicherweise schlug Wes Schneider vor, einen W6 zu würfeln, um auf diese Weise festzulegen, welcher "glückliche" Mitarbeiter als nächstes die Ehre haben würde, von mir interviewt zu werden. Wie ihr sehen könnt, erhielt Mr. Jacobs - Pech für ihn - die Startnummer 2. Für uns natürlich ein Grund zu Jubeln!

David Eitelbach,
Redaktionspraktikant Paizo

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 22.03.2009 | 21:16
Die Bastarde von Erebus - Spieltest, 3. Teil

(http://paizo.com/image/content/Blog/Playtest3_120.jpeg) (http://paizo.com/image/content/Blog/Playtest3.jpeg)

Mittwoch, 04. März 2009

"Vergiß den Zwerg! Turn durch die Bösewichte durch, schnapp dir meinen Vogel und lass uns verdammt nochmal hier abhaun!"

Die Dinge standen nicht gut für uns. David hatte bereits damit begonnen, diese Spieltestabende "Die Missgeschicke von Erebus" zu nennen. Aber dennoch machte es Spaß. Das interessante an diesem Spieltest war, wie viel Planung, wie viel Ausloten von Möglichkeiten damit verbunden war. Für diese Begegnung hatten wir die Wahl zwischen mehreren Vorgehensweisen. Nachdem wir uns schließlich für eine davon entschieden hatten, wurden wir aktiv. Ich zauberte ein weiteres Mal Verstricken (Sean nennt meinen Druiden inzwischen den "Verstricker"), beschwor eine Eule, zauberte Magische Fänge auf meinen Adler und sandte dann meine beiden geflügelten Rächer los, um einen der Übeltäter zu flankieren. Außerdem nutzten wir ein paar der neuen Regeln, die Jason für Tierbegleiter designt hat, und wegen eines Druckfehlers wurden sowohl der Adler als auch mein herbeigerufener Verbündeter ernsthaft geschwächt. Die Regeln an sich sind eigentlich sehr schön ausbalanciert, aber wegen dieses Missverständnis war meine Taktik nur wenig hilfreich und Sean verwandelte die beiden Tiere schnell (und, um das anzufügen, voller Schadenfreude) in geflügelte Pappfiguren.

Nachdem Beaky, mein Adler und der Zwergenkämpfer zu Boden gegangen waren und mein beschworener Verbündeter wieder verschwunden war, rief ich David das oben beschriebene Zitat des Abends zu, der sich weigerte, wegzurennen oder meinen Adler aufzuheben. Ich warnte ihn außerdem, dass, wenn auch er zu Boden ginge, ich nur meinen Tiergefährten retten würde. Naja, ums kurz zu machen, werden wir diesen Kampf am nächsten Spielabend noch einmal bestreiten. ;)

Wir trieben die Story also etwas weiter, und mussten alsbald weitere Strategien planen. Das ist wirklich etwas, was ich an diesem Abenteuer mag. In den drei Teilen, die wir bisher gespielt haben, hatten wir immer mehrere Auswahlmöglichkeiten, die alle mit ihren eigenen interessanten taktischen Vor- und Nachteilen verbunden waren. Das endet zwar immer mit langen Diskussionen, aber ich bin schon seit langem ein Freund dieser Art des Spiels, weil es die Spieler am Tisch hält. Natürlich hatten wir immer auch die Standardtaktik, einfach vorzustürmen und die Tür einzutreten, aber anders als viele veröffentlichte Module zwingt uns dieses keinen Weg auf, in dem unsere einzige Option die ist, welche Tür wir als nächste öffnen wollen.

Wir hatten uns gerade über unsere Taktik für den dritten Teil des Abenteuers verständigt, als Sean das Ende des Abends verkündete. Jetzt müssen wir wieder eine Woche warten, bis wir herausfinden, ob unser sorgfältig ausgetüftelter Plan uns zum ruhmreichen Sieg oder zur demütigenden Niederlage führt... Möge Shelyn uns beschützen!

Hank Woon,
Redaktionspraktikant Paizo

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 23.03.2009 | 11:21
(http://paizo.com/image/product/catalog/PZO/PZO8004_180.jpeg) (http://paizo.com/store/v5748btpy7x8d)



Die Tür wird eingetreten

Mittwoch, 25. Juli 2007

Dass nicht mehr Menschen den Namen C.L.Moore kennen ist eine der größten Tragödien in der Geschichte der Science Fiction und der Fantasy. Diesen Oktober planen wir bei Planet Stories, alles dafür zu tun, dass sich das ändert.

Catherine Lucille Moore wurde zum ersten mal 1934 in Weird Tales veröffentlicht und schrieb als zu einer Zeit Science Fiction und Fantasyerzählungen, als weibliche Autoren noch rar gesät waren und quasi noch nicht zu Wort gekommen waren. Moore kürzte ihren Namen ab, um so ihre Geschlechtszugehörigkeit zu verbergen, und stieg schnell in den Rängen der Pulpautoren auf. Sie veröffentlichte gemeinsam mit Zeitgenossen wie Robert E. Howard und wurde sogar von H.P. Lovecraft gelobt (Ihre Verkleidung war so erfolgreich, dass der SF-Autor Henry Kuttner sie für einen Mann hielt, als er ihr einen Fanbrief schrieb. Die beiden heirateten ein paar Jahre später und arbeiteten intensiv zusammen). Mehr noch, als ihre Geschlechtszugehörigkeit bekannt wurde, schrieb sie auch weiterhin exzellentes Material und machte so den Weg für zahlreiche zukünftige weibliche SF- und Fantasy-Autoren frei.

In Der Kuss des Schwarzen Gottes (Black God's Kiss (http://paizo.com/store/v5748btpy7x8d)) haben wir alle sechs Stories über Jirel von Joiry gesammelt, in denen Moore der Welt die erste weibliche Fantasyprotagonistin vorstellte. Die Pulpstories dieser Zeit waren voller Damen in Not und hilfloser Mimosen, die der Rettung bedurften. Jirel hingegen platzte geradezu überlebensgroß auf die Bühne. Mit schwingendem Schwert und Zähnen, die jederzeit bereit waren, die Kehlen ihrer Feinde herauszureißen beherrschte Jirel ihr herrschaftsgebiet in Moores Analog zum mittelalterlichen Frankreich mit eiserner Faust und hielt es gegen alle Möchtegerneroberer  durch die Stärke ihrer Klinge. Moores düsterer und bildhafter Stil war für diese zeit gleichermaßen unnormal und von der Höllenlandschaft unter Jirels Schloss bis hin zu den Gebieten außerirdischer Ghoule in Die Suche nach dem Sternenstein (Quest of the Starstone) inspiriert Moores grenzenlose Phantasie Fans und Autoren bis zum heutigen Tag.

Die bekannte SF-Autorin Suzy Mckee Charnas weist in ihrem Vorwort darauf hin, dass C.L.Moore und Jirel von Joiry nicht einfach die Tür für Frauen in Science Fiction und Fantasy öffneten – sie traten sie ein. Ob Männlein oder Weiblein, Der Kuss des Schwarzen Gottes ist für jeden ernsthaften Science-Fiction-Liebhaber ein absolutes Muss.

Kommt und lest die Geschichten, die eine Revolution starteten. Ihr werdet nicht enttäuscht sein.

James Sutter,
Redakteur Planet Stories

Übersetzung: Björn Arnold


Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 24.03.2009 | 12:02
(http://paizo.com/image/product/catalog/PZO/PZO8005_360.jpeg) (http://paizo.com/store/v5748btpy7x8e)


Rückkehr nach Atlantis

Montag, 10. September 2007

Ray Bradbury bezeichnete Henry Kuttner einst als einen „missachteten Meister, ein Mann, der die Science Fiction und die Fantasy in ihren wichtigsten Jahren formte.“ Kuttner verkaufte 1936 seine erste Geschichte „Die Friedhofsratten“  an Weird Tales, demselben Jahr, in dem er im Irrglauben, dass sie ein Mann sei, einen Leserbrief an die hoffnungsvolle SF-Autorin C.L.Moore schrieb. 1940 heirateten die beiden, und arbeiteten in den folgenden Jahren unter mindestens 17 Pseudonymen zusammen (die bekanntesten sind Lewis Padgett und Keith Hammond). In seinem Vorwort für unsere bald erscheinende  Kuttner-Sammlung Elak of Atlantis (http://paizo.com/store/v5748btpy7x8e) berichtet Joe R. Lansdale, dass es heiße, das die beiden so eng zusammenarbeiteten, dass es geschehen konnte, dass wenn der eine die Schreibmaschine verließ, um das Badezimmer aufzusuchen, der andere sofort seinen Platz einnahm und die Geschichte nahtlos an der Stelle fortsetzte, an der sie gerade unterbrochen worden war. Doch noch vor dieser Zusammenarbeit, noch vor der Geburt der vielen im Ctulhu-Mythos spielenden Geschichten, die aus der Beziehung zu H.P. Lovecraft und Clark Ashton Smith heraus entstanden, noch vor seinen Drehbüchern und Filmadaptionen wie „Mimzy – meine Freundin aus der Zukunft“ (deutscher Titel der 2007 veröffentlichten Neuverfilmung, das Original „The last Mimzy“ flimmerte 1934 über die Leinwände), noch vor allen diesen Dingen gab es Elak.

Elak von Atlantis war einer der ersten Helden im Genre der Sword & Sorcery und ist bis heute einer der wichtigsten. Howard's Conan  trat als unzivilisierter Barbar mit wenig mehr als einem Schwert und seiner Haltung an die Öffentlichkeit. Elak war eine ganz andere Persönlichkeit. Zwar war er ein Dieb, ein Ehebrecher und ein kaltblütiger Mörder, und doch bereitete er als, kultivierter, lustiger Fechter mit blitzendem Rapier und geheimer Vergangenheit den Weg für eine ganz neue Art von hauptfigur, die irgendwo zwischen dem Grauen Mauser und Erol Flynn angesiedelt war. Mit seinem ständig betrunkenen, an Sancho Pansa erinnernden Begleiter kämpfte Elak sich durch die fantastischen Gebiete des antiken Antlantis, erschlug Götter, Zauberer, Zwerge und finstere Schrecken aus Dagons finsteren Tiefen, versetzte die begierigen Leser der Weird Tales in Hochspannung und schuf sich damit selbst im Pantheon der Fantasy einen Platz für die Ewigkeit.

In Elak von Atlantis , dem neuen Buch aus unserer Reihe Planet Stories (http://paizo.com/planetStories), dass gerade in Druck geht, während ich diese Worte schreibe, haben wir alle Geschichten über Elak von Atlantis an einem Ort versammelt, von denen viele nur noch außerordentlich schwer zu bekommen sind. Außerdem haben wir zwei sogar noch schwieriger erhältliche Geschichten über Prinz Raynor in die Sammlung mit aufgenommen. Raynor ist Kuttners ein klein wenig besser erzogener Erbe des imperialen Gobi, des Reiches dass schon lange unterging, bevor Mesopotamien zum Geburtsort der modernen Zivilisation wurde.

Von Marion Zimmer Bradley zu Roger Zelazny wurde Kuttner von nahezu allen Autoren als Inspirationsquelle genannt, Richard Matheson und Ray Bradbury haben ihm sogar ganze Romane gewidmet. Durch die Neuveröffentlichung dieser Geschichten hoffen wir einen der einflussreichsten Autoren des Genres einer ganz neuen Generation von lesern vorzustellen.

Viel Spaß!

James Sutter,
Redakteur Planet Stories

Übersetzung: Björn Arnold


Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 25.03.2009 | 12:15
(http://paizo.com/image/product/catalog/PZO/PZO9500-2_180.jpeg) (http://paizo.com/image/product/catalog/PZO/PZO9500-2_500.jpeg)


Einen echten Kobold steht immer wieder auf

Montag, 05. Mai 2008

In Die Rache des Koboldkönigs (Revenge of the Kobold King) stehen die SC erneut einer tödlichen Gefahr im Finstermondtal gegenüber. Aber dieses Mal arbeiten sie für einen Mann, der ebenso gefährlich ist, wie jedes Monster, dass den schattigen Wald durchstreift.


Thuldrin Kreed ist der bei weitestem mächtigste der Holzbarone im Finstermondtal und beherrscht Falkengrund schon seit langem mit eiserner Faust, um sich am Elend des einfachen Volks zu weiden. Als eine unbekannte, heimtückische Macht seine Interessen im Tal zu bedrohen beginnt und ein Lagervon mitten in der Nacht abgeschlachteter Holzfäller zurücklässt, benötigt Kreed eine Gruppe tapferer Narren, um mit dieser Bedrohung fertig zu werden.

Ihr habt Interesse an dem Auftrag? Dann redet doch mal kurz mit Thuldrin Kreed, dem Vorsteher des Holzkonsortiums:

"Wir wissen alle, dass ich ein gemeiner alter Bastard bin. Ich lass' diese Männer und Weiber bluten, bis ich sie ausgequetscht hab, bezahl ihnen aber dafür einen anständigen Lohn und sie sind immer noch freie Leute ohne Ketten an den Gelenken. Ihr denkt, dass ich mich nich' um die Leute kümmer? Dann seid ihr Idioten. Ich brauche sie. Klar, die Jahre lange Schufterei macht die Leute auf Dauer kaputt, aber was immer grad da draußen ist, tötet sie jetzt. Und niemand außer mir steckt in meine Leute ein Messer. Ihr geht da raus und schnappt euch das Ding, dass das angerichtet hat. Ich lass doch meine Leute nicht wie Schweine abschlachten.

"Vorstehener Tiedum wird mit euch gehen, um sicherzustellen, dass ihr auch Erfolg habt. Ich will die Aufgabe keinen Außenseitern alleine anvertrauen. Die Leute verdienen es, gerächt zu werden, klar, vor allem werde ich nichts und niemanden meine Interessen am Tal bedrohen lassen. Wenn ihr versagt, euch der Bauch von einem Messer aufgeschnitten wird, ihr euch im Maul eines Monsters wiederfindet oder euch einfach unterwegs der Mut verlässt. Zahltag wird da sein, um das aufzuheben, was ihr fallen lasst und die Sachen durch schauen. Ich werd nicht wegen Monstern, plumpen Zwergengeistern oder tanzenden Feen aufgeben. Das Tal gehört mir und ich werde es behalten. Lieber brenn ich den ganzen gottverdammten Wald ab bevor ich zulasse, dass ihn mir irgendwer wegnimmt."


Die Rache des Koboldkönigs ist ein sechzehnseitiges, ganzfarbiges Pathfinder-Abenteuer, dass Paizo zum Free RPG Day am 21. Juni (2008!-WQ) anbieten wird. Dabei handelt es sich um den Nachfolger zu Paizos allererstem Modul Die Krone des Koboldkönigs (Crown of the Kobold King (http://paizo.com/store/v5748btpy7yqz)).


Anmerkung des Übersetzers:
Der Free RPG Day 2008 ist natürlich schon lange rum, das Abenteuer ist aber immer noch kostenlos bei paizo.com im Download erhältlich.

Nicolas Logue,
Autor von Die Rache des Koboldkönigs

Joshua J. Frost,
Verkaufs- und Marketingleiter

Übersetzung: Björn Arnold
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 26.03.2009 | 09:56
Die Bastarde von Erebus: Spieltest, Teil 4


(http://paizo.com/image/content/Blog/DeadTiefling_120.jpeg) (http://paizo.com/image/content/Blog/DeadTiefling.jpg)


Mittwoch, 11. März 2009

Ich liebe es, wenn Pläne gelingen. Wir hatten uns mit unseren Vorbereitungen beeilt, aber plötzlich ein neues zu überwindendes Element entdeckt - eine einzelne Wache. Wir entschieden uns dafür, das einzig vernünftige und clevere zu tun...ihn zu töten. Nachdem wir unseren Feind mit Federn gespickt hatten, zeichnete Sean schnell eine Skizze unseres toter-als toten Freundes, und wir setzten unsere lustige Reise fort: genau in eine Serie von Begegnungen hinein. Wir kamen nicht sehr weit, bevor Sean das Ende des Abends ankündigte, und sind jetzt gerade dabei, ein feiges Scheusal zu verfolgen, dass sich gerade hinter einer Tür verschanzt hat.

Und zu unserer großen Überraschung starb dieses mal nicht nur niemand, wir schlugen uns sogar richtig gut. Ich glaub, das liegt daran, dass ich endlich mal daran gedacht habe, meine eigenen Würfel mitzubringen.

Eine Sache, die ich noch erwähnen möchte, ist, dass ich noch nie einen SL erlebt habe, der so gekonnt die Regeln für die Lichtverhältnisse einsetzte (und darauf bestand, dass die Regeln angewandt würden). Anscheinend gilt das auch für meine drei Gefährten, da ich der einzige bin, der bei der Charaktergenerierung Fackeln gekauft hat. Egal, jedenfalls habe ich mich dazu entschieden, das  zu mögen. Es hat unseren Taktiken eine ganz neue Dimension verschafft, und das bedeutet immer ein Mehr an Spaß. Tatsächlich kam es in einer der früheren Sitzungen (ich glaub, es war die erste) zwischen unserem Zwerg und ein paar der "Feinde" zu einem lustigen Spiel, als diese damit begannen, Fackeln hin und herzuschleudern, um auf diese Weise zu versuchen, der einen Seite gute Sicht zu verschaffen, während man es gleichzeitig der anderen Seite verweigerte. Und am letzten Abend wurde unser Schurke, der eine Runde lang langsam gemacht hatte, um seine Armbrust neu zu laden, richtiggehend im Dunkeln stehen gelassen, was seine Optionen deutlichst beeinträchtigte.

Werden unsere Helden in der nächsten Folge von "Die Bastarde von Erebus ihren Siegeszug fortsetzen? Werden die Spieler endlich daran denken, ihre eigenen Würfel mitzubringen? Werden ihre Charaktere daran denken, sich irgendeine Art von Beleuchtungsmittel zu kaufen. Seid beim nächsten Mal dabei, wenn ihr es herausfinden wollt.

Hank Woon
Redaktionspraktikant Paizo

Übersetzung: Björn Arnold


Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 26.03.2009 | 22:09
(http://paizo.com/image/product/catalog/PZO/PZO9021_180.jpeg) (http://paizo.com/image/product/catalog/PZO/PZO9021_500.jpeg)


Aus der Schatzkammer entwendet: Pathfinder #21 - Der Preis des Schakals



(http://paizo.com/image/content/LegacyOfFire/PZO9021-CarrionKing_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/LegacyOfFire/PZO9021-CarrionKing.jpg)


Donnerstag, 12. März 2009


Wieder einmal sind die wagemutigen Diebe in die Tiefen der Schatzkammer des Golems hinabgestiegen, um euch, liebe Leser, einen Blick auf die Zukunft zu gewähren. Heute zeigen wir euch das Titelbild von Pathfinder #21 - Der Preis des Schakals (The Jackal's Price (http://paizo.com/pathfinder/v5748btpy84bf)). Genießt den Anblick, liebe Leser, bevor der Golem zurückkehrt und seinen Preis fordert...

Vadid und Nahk

Vorschau-Diebe


Ein seltsames, in den Eingeweiden einer uralten Ruine entdecktes Artefakt hält ganz Katapesh in Atem. Doch kann niemand die fremden Symbole entziffern oder etwas über die Aufgabe der Schriftrolle sagen. Man weiß nur, dass die Magie, die sie enthält wahrhaft mächtig ist. Um mehr darüber zu erfahren, ist eine Reise in die ausgedehnte Marktstadt Katapesh selbst vonnöten. Doch wollen andere die Karte für sich selbst, intrigante Kaufleute, die mit ihrem Verkauf ein Vermögen zu machen hoffen, wütende Gnolle, die begierig darauf sind, zurückzufordern, was sie für ihr rechtmäßiges Eigentum halten. Und sogar eine finstere Geheimgesellschaft, die zu morden bereit ist, um diesen Schatz für sich zu beanspruchen. Was könnte darinnen verborgen sein, dass so viele Personen zu so verzweifelten Akten der Gewalt und Zerstörung bringen könnte. Handelt es sich bei diesem Artefakt etwa um die einzigartige Schriftrolle Kakishon? Kontrolliert derjenige, der die Karte kontrolliert, gleichzeitig auch eine ganze Welt?

Übersetzung: Björn Arnold
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 28.03.2009 | 12:48
(http://paizo.com/image/content/Blog/BastardsConfrontingTheVillainCropped_120.jpeg) (http://paizo.com/image/content/Blog/BastardsConfrontingTheVillainCropped.jpg)


Die Bastarde von Erebus: Spieltest, Teil 5

Dienstag, 17. März 2009

(http://paizo.com/image/content/Blog/BastardsConfrontingTheVillain_120.jpeg) (http://paizo.com/image/content/Blog/BastardsConfrontingTheVillain.jpg)

Verflucht sei die Drei.

Ganz unter uns, die Zahl Drei muss mindestens ein Dutzend Mal gefallen sein. Immerhin ist sie höher als 1, ich schätze mal, das bedeutet, dass wir besser werden. Außerdem, war es lustig anzuschauen, wie Sean seinen Kopf mehrfach gegen den Tisch schlug, nachdem die zehnte Drei erschienen war.

David hatte schon wieder seine Würfel vergessen, ich denke, dass war für unser Pech verantwortlich (er hatte nicht nur seine Würfel vergessen, aber als er sich am Anfang hinsetzte, hatte er sogar seinen Charakter und seinen Stift vergessen!). Später wurde sein Schurke mit einer Täuschung dazu gebracht, Beaky anzugreifen, was uns für mehrere Runden aus dem Kampf hielt (mich, weil mein Druidin damit beschäftigt war, ihm hinterherzujagen um ihn daran zu hindern, meinen Adler zu töten).

Ich glaube aber dennoch, dass wir das Abenteuer bald beendet haben werden. Sean meinte, dass wenn nicht die erschreckend vielen schlechten Würfe an jedem Abend gewesen wären, wir sicherlich jetzt schon durch wären. Diesen Abend beendete er mit einem Cliffhanger. Gerade als mein Charakter durch eine Tür  stürmte (das ist ihre neueste Macke, durch Türen zu stürmen, bevor der Rest der Gruppe die Vorbereitungen abgeschlossen hat), stellte er zwar noch den Raum auf, beendete aber damit die Sitzung, dass ein neu erschienener  NSC uns ein nervenzerfetzendes Versprechen von Tod und Untergang gab; Kann aber auch sein, dass Sean das OoC sagte, ich bin mir da nicht ganz sicher...

Hank Woon,
Redaktionspraktikant Paizo

Übersetzung: Björn Arnold


Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 31.03.2009 | 23:40
Aus der Schatzkammer entwendet: Das Große Jenseits

Freitag, 13. März 2009

Nach dem unglücklich verlaufenen Abenteuer vom Vortag (Am 12. März gabs ein paar Probleme mit den Verlinkungen der enthaltenen Illustrationen - Anm. WQ) haben wir beschlossen, künftig nicht mehr so viel Qadiranischen Feuerwein zu trinken, bevor wir uns in die Tiefen der Schatzkammer stürzen. Heute, liebe Leser, versprechen wir, dass wir nur die kostbarsten Kunstegegenstände aus dem grenzenlosen Schatz des Golems stehlen werden. Heute stellen wir euch die Axiomiten und Astradaimonen aus dem Buch Pathfinder Chronicles: Das Große Jenseits (Pathfinder Chronicles: The Great Beyond (http://paizo.com/store/v5748btpy84bb)) vor, das von Sarah Stone illustriert wurde. Und nochmals entschuldigen wir uns zutiefst für die Fehler bei unserem letzten Diebstahl.

Vadid und Nahk,
Vorschaudiebe


(http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO9209-Axiomite_120.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO9209-Axiomite.jpg)

Die Axiomiten sind die Herren, Bewahrer und Architekten der ewigen Stadt Axis. Sie besitzen eine große Vielzahl an äußeren Gestalten, was in einem merkwürdigen Gegensatz zu der Einförmigkeit der Stockbewohnenden Formianer steht, dem anderen hier gebürtigen Volk. Ein Zufallsschnitt durch die axiomitische Gesellschaft enthält auch diejenigen, die fehlerfreien, perfekten Humanoiden jedweder Variante entsprechen; also typischen Menschen, Elfen, Tieflingen, Zwergen, Halblingen, Riesen und sogar Gnomen. Aber diese äußeren Gestalten überdecken ihre wahre Form, die immer dann einen kurzen Moment lang gesehen werden kann, wenn die Axiomiten sich bewegen oder irgendeine komplexe Handlung ausführen. In solchen Momenten lösen sich ihre Körper teilweise in leuchtende Wolken aus goldenem Kristallstaub auf. Diese Wolken bewegen und verzerren sich nach ihrem eigenen Maßstab und fließen zeitweise zu den verschlungenen Linien mathematischer Symbole und komplexen Gleichungsgewirren zusammen. Tatsächlich ist jeder Axiomit ein unsterbliches Konstrukt aus lebendiggewordener, intelligenter Mathematik, die eine humanoide Gestalt approximiert.

(http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO9209-Astradaemon_120.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO9209-Astradaemon.jpg)

Astradaimone erscheinen als geisterhafte, schwach phosphoreszierende Humanoide mit übertrieben langen Gliedmaßen, die so dürr wie Bohnenstroh sind. Diese Scheusale haben auch eine scheinbar zufällige Anzahl durchscheinender Tentakel, die aus ihrem Rücken, ihren Schultern und Oberarmen entspringen und durch die Luft wehen und flattern. Auf ihren bizarren Körpern ruhen längliche und leicht fisch- oder reptilienförmige , manchmal auch raubtierhafte Skelettköpfe, das Gesicht immer eine schmerzverzerrte, hungrig grinsende Grimasse. Aus ihren Händen und Füßen sprießen gefährliche gebogene Klauen. Der Schwanz jeder dieser Kreaturen bewegt sich im selben Rhythmus wie ihre Tentakel, ist etwa doppelt so lang und hängt typischerweise zum Boden hinab. Eine Berührung dieser immer ausgehungerten Diener der Erzdaimone Abbadons  ist für die spirituelle Materie der Seelen korrumpierend und schädigend. Ihre Berührung und insbesondere ihr Biss kann bei allem, was sie angreifen, fürchterlichen Schaden verursachen, der ähnlich dem eines Todesalp ist.
Am meisten gefürchtet ist allerdings ihre Fähigkeit, die Seelen derjenigen, die in ihrer Nähe getötet wurden, vollkommen zu verzehren, sich von ihrer Essenz zu ernähren oder sie zu ihren infernalischen Herren zu bringen.

Übersetzung: Björn Arnold
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 2.04.2009 | 09:42
Aus der Gruft entwendet: Das Große Jenseits, ein Leitfaden für das Multiversum


Dienstag, 31. März 2009

Aus den Tiefen der Schatzkammer bringen wir euch einen weiteren Einblick in das von Sarah Stone illustrierte "Große Jenseits" (The Great Beyond (http://paizo.com/store/v5748btpy84bb))...

(http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO9209-Keketar_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO9209-Keketar.jpg)

Die Länge individueller Keketar reicht von 2,30m - 13,30m, obwohl sie sich wie die  ungeformte Realität des Mahlstroms selbst ständig verformen und verändern. Ihre Farbe verändert sich, wie die sich schlängelnden Bandmuster auf ihrer Haut; sie schrumpfen zusammen oder werden länger und durchlaufen sogar noch radikalere physische Veränderungen. Jeder Keketar besitzt allerdings zwei immer gleichbleibende Eigenschaften: zum einen haben seine Augen immer eine durchdringende Violetschattierung, egal wie der Rest seines Körpers gerade aussieht; und zum anderen schwebt über und um seinen Kopf ein wirbelnder Ring aus sich immer wieder verändernden Symbolen, gleichsam eine gestaltwandelnde Krone. Die Symbole in dieser Wolke winden und verwickeln sich und vermischen sich mit einander, sie verschmelzen und verändern sich ohne offensichtliches Muster. Jeder Keketar ist durch einzigartige stilistische Merkmale der Symbole und der grundsätzlichen Orientierung und Erscheinung der Krone gekennzeichnet, was nützlich ist, wenn man zwischen verschiedenen Individuen unterscheiden möchte. Sie können die Krone nach Belieben verbergen oder manifestieren, lassen sie aber üblicherweise sichtbar um ihren Kopf schweben.

Vadid und Nahk,
Vorschaudiebe

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 6.04.2009 | 10:51
Der Schatten unter Sandspitze - Beginn einer Kampagne!

Montag, 06. April 2009

(http://paizo.com/image/content/Blog/ShadowUnderSandpoint-Devil_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/Blog/ShadowUnderSandpoint-Devil.jpg)

Letzten Donnerstag versammelte sich eine seltsame Gruppe von Fremden in den Docks von Sandspitze und begannen mit einem zweifellos unglücklichsten Abenteuer in der eigentlich friedlichen Geschichte der Stadt. Dieser Zeitpunkt kennzeichnet den Start der neuen im 2-Wochen-Rhythmus gespielten Pathfinder RPG-Kampagne in unserer Redaktionsgrube: James Jacobs "Schatten unter Sandspitze!" Seht zu, wie sich diese Katastrophe entfaltet und lest die regelmäßigen Berichte der Charaktere, die Sendschreiben, Kommentare und Tagebucheinträge, die in dem Thread Shadow Under Sandpoint (http://paizo.com/paizo/messageboards/community/gaming/campaignJournals/theShadowUnderSandpoint) erscheinen werden.

Und wünscht den Einwohnern Sandspitzes viel Glück. Sie werden es brauchen.

F. Wesley Schneider
Leitender Redakteur

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 7.04.2009 | 20:50
Aus der Schatzkammer entwendet: Ratsheek

(http://paizo.com/image/content/LegacyOfFire/PZO9019-Ratsheek_120.jpeg) (http://paizo.com/image/content/LegacyOfFire/PZO9019-Ratsheek.jpg)


Dienstag, 07. April 2009

Für diejenigen von euch, die den Abenteuern der druidischen Kundschafterin Channa Ti in Elaine Cunninghams Einträgen im "Tagebuch der Kundschafter" mit dem Titel "Der finstere Wandteppich" (The Dark Tapestry) gefolgt sind, haben wir hier das Gesicht von Ratsheek, dem schurkenhaften Gnoll, wie ihn sich der Künstler David Bircham vorgestellt hat...

Vadid und Nahk
Vorschau-Diebe

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 11.04.2009 | 21:52
(http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO9500-3-Cover_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO9500-3-Cover.jpg)

Das Warten wert!

Freitag, 10. April 2009

Obwohl der Free RPG Day (http://www.freerpgday.com/) noch etwa 70 Tage von uns entfernt ist, haben wir hier im Büro gerade schon den ersten Blick auf unser diesjähriges Angebot werfen können, das Pathfinder Roleplaying Game: Bonus Bestiary (http://paizo.com/pathfinderRPG/v5748btpy87f9). Und für ein kostenloses Werk fällt mir nur der Kommentar "Wow!" ein. Das sechzehnseitige Mini-Monsterhandbuch ist viel mehr als nur eine Vorschau auf das im Sommer erscheinende Pathfinder RPG Bestiary. Es stellt neue Pathfinder RPG-Regeln für Monster vor, enthält eine Aufzählung von 257 Monstern, die ihr im September im Bestiarium erwarten dürft und schon angepasste Statistiken für 13 klassische Monster, darunter der Allip, die Karyatidensäule (?-WQ), der Feendrache und der Schattenmastiff. Die anderen Überraschungen, die es in das Büchlein geschafft haben, will ich hier gar nicht erst erwähnen. Auch kriegt ihr hier (auf der Produktseite war es schon eine Weile versteckt) das actiongeladene Titelbild von Tyler Walpole, dass sozusagen noch ein Monster verrät, dass sich in dem Buch versteckt. Ihr könnt eine völlig kostenlose Druckausgabe des Bonus Bestiary in den am Free RPG Day (findet am Samstag, dem 20.Juni statt) teilnehmenden Spieleläden erhalten. Hier auf paizo.com werden außerdem kostenlose PDF-Ausgaben am Free RPG Day und danach erhältlich sein (wie auch kurz darauf eine begrenzte Anzahl an Druckausgaben billig erhältlich sein wird). Gutes Zeug, und ich kanns gar nicht erwarten, euch im nächsten Monat mehr davon zu zeigen - wie z.B. eine Menge fantastischer Monsterillustrationen.

Oh, und das hier geht noch an ctulhudarren, einem unserer Forenmitglieder: Du darfst dich in dem Teil auch auf Stats für dein Lieblingsmonster (http://paizo.com/paizo/messageboards/paizoPublishing/pathfinder/general/whyDoesPaizoLoveTheHuecuvaSo) freuen. Viel Spaß!

Wes Schneider,
leitender Redakteur

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 14.04.2009 | 22:10
In der Sternenkammer

(http://paizo.com/image/content/Blog/ConferenceRoom1_120.jpeg) (http://paizo.com/image/content/Blog/ConferenceRoom1.jpg)(http://paizo.com/image/content/Blog/ConferenceRoom2_120.jpeg) (http://paizo.com/image/content/Blog/ConferenceRoom2.jpg)(http://paizo.com/image/content/Blog/ConferenceRoom3_120.jpeg) (http://paizo.com/image/content/Blog/ConferenceRoom3.jpg)

Mittwoch, 08. April 2008

Unser nächster Halt auf unserer improvisierten virtuellen Reise durch die Paizo-büros findet im großen Konferenzsaal statt, in dem die Angestellten sich den Kopf zerbrechen und Spielercharaktere erschlagen werden. Ein langer, breiter Tisch stellt den Mittelpunkt des Raumes dar. Zum Schutz vor neugierigen Augen getönte Fensterreihen verlaufen oberhalb niedriger Regalschränke voll von Terraindarstellungen, daneben stehen an die Wand zurückgeschobene Stühle. Auf fast jeder Oberfläche stehen aufmerksam riesige Miniaturenarmeen, die auf eine Art und Weise durcheinander sind, die nur für die verschiedenen in diesem Raum leitenden Spielleiter Sinn ergibt. An der Südwand des Raumes hängt ein Whiteboard, auf dessen Oberfläche unheilige Sprache und geheimnisvolle Symbole aufgetragen wurde, Handlungsvorgaben, die genauso leicht die verrückten Pläne von Managern und Redakteuren wie die von Zauberern und Dämonen sein können.

Hank Woon,
Redaktionspraktikant Paizo

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 15.04.2009 | 11:02
Der erste Actionheld der Science Fiction

(http://paizo.com/image/product/catalog/PZO/PZO8007_180.jpeg) (http://paizo.com/store/v5748btpy7zdo)


Donnerstag, 05. Februar 2008

Ich hab mit dem Ding zwei Editierungsdürchläufe gemacht, ich hätte es also wissen müssen. Trotzdem war das Geräusch, dass unsere Vorabkopie von Northwest of Earth machte, als Erik es vor mir auf den Schreibtisch fallen ließ, wirklich sehr befriedigend. Ihr müsst wissen, dass dieses Buch dick ist und weniger in Seiten als in Pfund gemessen werden muss. Und das zum gleichen Preis wie all unsere anderen Veröffenltichungen in der Planet Stories -Reihe, nämlich 12.99 $, was Northwest Smith zu einem echten Schnäppchen für diejenigen macht, die genau wie ich (besonders in meiner Kindheit) aus jedem Euro so viele Seiten wie möglich herauszuholen versuchen.

Aber ernsthaft: Northwest of Earth: The Complete Northwest Smith (http://paizo.com/store/v5748btpy7zdo) wäre den Preis wert, selbst wenn es nur halb so umfangreich wäre. Jahrzehnte bevor Han Solo Greedo erschoß, 30 Jahre, bevor Captain Kirk zum ersten mal eine verführerische Alien erblickte, da gab es nur Northwest Smith, einen hartgesottenen Raumfahrer mit einer Vorliebe für die Schmuggelei und die Arbeit als Söldner, schnell mit dem Hitzegewehr und noch schneller mit dem Schnapsglas. In Begleitung seines venusischen Kumpels bereitete Northwest den Weg für zahlreiche Helden der Science Fiction, die gerade außerhalb der von den Gesetzen gegebenen Grenzen operierten. Mit einem Federstrich erschuf C. L. Moore einen der am meisten geschätzten Archetypen des Genres.

Aber warum sollte uns das eigentlich überhaupt überraschen? Immerhin war C.L.Moore selbst so etwas wie eine Wegbereiterin. Zu einem Zeitpunkt, zu dem weibliche Autoren im besten Fall an den Rand gedrängt wurden und in der Literatur des Genre nahezu nichtexistent waren, trat Catherine Lucille Moore durch die Tür und machte die Leserschaft auf sich aufmerksam. Nach ihrer ersten Veröffentlichung in den Weird Tales im Jahr 1934 stieg sie schnell an die Spitze der Pulpauthoren auf und veröffentlichte an der Seite von Zeitgenossen wie Robert E. Howard und H-P- Lovecraft, und auch als ihr Geschlecht bekannt wurde, hielt sie das nicht davon ab, weiterhin glänzende Arbeit abzuliefern. Jirel von Joiry, eine andere ihrer Schöpfungen (die komplette Sammlung ihrer Abenteuer ist bei den Planet Stories als Der Kuss des Schwarzen Gottes (Black God's Kiss (http://paizo.com/store/v5748btpy7x8d)) erhältlich), war die erste weibliche Heldin der Sword & Sorcery, eine kampfhungrige Kriegerin, die keine Gefangenen machte und die der Welt der Fantasy bewies, dass einige der so klischeehaften "Fräulein in Not" ganz gut auf sich selbst aufpassen konnten, vielen Dank.

Northwest of East ist die erste komplette Sammlung aller Geschichten um Northwest Smith und enthält sogar die nur noch selten zu findenden Erzählung "Nymphe der Finsternis" (Nymph of Darkness), eine Zusammenarbeit mit Forrest J. Ackerman) und "Die Suche nach dem Sternenstein"( Quest of the Starstone), einer ausgelassenen, genrevermischenden Hatz, in der Moore und ihr Ehemann Henry Kuttner (http://paizo.com/store/v5748btpy7x8e) (seines Zeichens selbst ein bahnbrechender SF-Autor) Smith und Jirel gemeinsam gegen einen bösen Magier antreten lassen, der dazu fähig ist, sich zwischen den Welten hin- und her zu bewegen.

Ich könnte den ganzen Tag lang darüber reden, wie wichtig diese Geschichten für das Genre sind, wie nahtlos sie kosmischen Horror und strahlengewehrbewaffnete Science Fiction miteinander verschmelzen. Aber vielleicht würdet ihr ja lieber eine etwas angesehenere Stimme darüber sprechen hören. Wie wärs denn mit, sagen wir H.P. Lovecraft? In seinen Briefen hat Lovecraft folgendes über das Werk Moores zu sagen:

"Diese Geschichten haben eine besondere Qualität kosmischer Verrücktheit an sich, die kaum definierbar, aber leicht erkennbar ist, und die sie als etwas wirklich einzigartiges kennzeichnen. In diesen Erzählungen finden wir eine undefinierbare Atmosphäre vager Fremdheit und kosmischer Ängste vor, ein Zeichen für seltsame Werke der besten Art. Das einzigartige an Miss Moore ist ihre Fähigkeit, Umweltbedingungen, Sehenswürdigkeiten und Phänomene von äußerster Fremdartigkeit und Originalität herzustellen und diese in einer Sprache zu beschreiben, die etwas von ihrer unkonventionellen, phantasmagorischen und furchterfüllten Qualität an den Leser weitergibt." - H.P. Lovecraft

Seht ihr: Schon vor 70 Jahren verstanden die zeitgenössischen Autoren, dass C.L.Moore eine ganz besondere Person war, dass sie eine Imaginationskraft und schriftstellerische Fähigkeiten besaß, die weit über das hinausgingen, was man von einem normalen Pulpauthor erwarten durfte. Wir bringen dieses Jahr eine Menge hervorragender Bücher heraus, Northwest of East allerdings veröffentlichen wir mit ganz besonderem Stolz. Ich hoffe, ihr werdet Spaß daran finden.

Und weil jeder kostenfreie Inhalte liebt, gibts zum Abschluss noch einen kleinen Appetithappen:

Eine, zwei Minuten lang geschah nichts. Dann glaubte Smith, der die Wand betrachtete, auf einmal, dass er den Umriss des Symbols ausmachen könne, dass er bis hierher verfolgt hatte. Irgendwie wurde es zwischen den auf die Wand gemalten Figuren plötzlich sichtbar. Zwischen den Linien, denen er mit seiner Hand gefolgt war, breitete sich Gräue aus, eine Art Nebel, der dichter und gleichzeitig sichtbarer wurde, bis Smith das Flechtwerk innerhalb der von den Linien begrenzten Fläche nicht mehr ausmachen konnte. Und schließlich war ein großes, aus Nebel gebildetes Symbol deutlich sichtbar auf der Wand zu sehen.

Er verstand nicht einen Moment lang, was da vor sich ging. Er sah, wie die Gräue an Dichte zunahm und mit jedem verstreichenden Moment stärker wurde. Aber erst, als ein langer Nebelfaden langsam in den Raum hinaustrieb und die Gräue sich über den Rand zu ergießen begann, wabernd und wogend, als wäre die Wand in Brand gesetzt, begann er zu verstehen. Und von weit weg, ganz weit weg, über unendliche Weiten hinweg erhielt er einen schwachen Eindruck von einer Macht, die so groß war, dass er in einem Augenblick den ganzen Schrecken verstand, den er hier betrachtete.

Der auf die Wand mit seinem eigenen metallischen Gegenstück geschriebene Name öffnete ein Tor für das Ding, dass diesen Namen trug. Es kam zurück auf die Welt, die es vor Jahrmillionen verlassen hatte. Es quoll durch die offene Tür, und nichts, was er tun konnte, würde es aufhalten...

James Sutter,
Redakteur Planet Stories

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 15.04.2009 | 22:13
In den Ebenen jagen

(http://paizo.com/image/content/LegacyOfFire/PZO9022-SpookyTheFamiliar_120.jpeg) (http://paizo.com/image/content/LegacyOfFire/PZO9022-SpookyTheFamiliar.jpg)

Mittwoch, 15. April 2009

Scharfäugige Leser werden vielleicht einen kleinen Unterschied bei den Credits im Pathfinder Adventure Path #22 (http://paizo.com/pathfinder/v5748btpy87ux) feststellen. Zwischen all die "wer ist wer" und "was ist was" ist eine Würdigung an Spooky, den Mächtigen Jäger eingeschoben worden, den legendären Katzenvertrauten. Ich hab Spooky nicht persönlich gekannt, da er Gary Teters langjähriger Kumpane war, aber als Lisa zu uns kam und uns die Nachricht überbrachte, dass der verführerische Kumpel unseres Webzaren sich aufgemacht hatte, um auf anderen Existenzebenen zu jagen und gleichzeitig den Vorschlag machte, Spooky in einem Pathfinder-Abenteuer zu verewigen, waren wir alle sofort dafür. Sogar Kevin Yan war sofort dazu bereit, bis zum Ende der Deadline ein superschnelles Porträt unseres edlen Jägers anzufertigen. Also nur als kleiner Hinweis für die Tausende von Spielern, die sich am "Rand der Ewigkeit" in Pathfinder #22 versuchen - haltet nach Spooky Ausschau, eine wandernde Katze die sich als genauso zuverlässiger, hartnäckiger und bewundernswerter Partner in Golarion erweisen wird, wie sie das hier auch schon tat. Und Gute Jagd!

F. Wesley Schneider,
Leitender Redakteur

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 18.04.2009 | 13:17
Die Hütte brennt!

(http://paizo.com/image/content/PathfinderCompanion/PZO9406-FireGuy_120.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderCompanion/PZO9406-FireGuy.jpg)

Freitag, 17. April 2009

Ihr werdet bemerkt haben, dass es in letzter Zeit eine Anhäufung von Previews im Paizoblog gab (Anm. WQ: für die deutschen Leser gilt, dass ihr es noch merken werdet^^). So spannend es aber ist, neue Bilder und Vorschauen auf die künftig erscheinenden Pathfinder-Produkte zu erhalten, ist es tatsächlich aber so, dass die Anzahl der Vorschauen direkt mit der Menge an Arbeit korreliert, die wir hier im Büro zu bewältigen haben. Kurz gesagt geht es hier bei Paizo gerade sehr verrückt zu. Die Veröffentlichung des Pathfinder Roleplaying Game: Grundregelwerk (http://paizo.com/pathfinderRPG/v5748btpy8255) sowie des Pathfinder Roleplaying Game: Bestiarium (http://paizo.com/pathfinderRPG/v5748btpy85k5) steht kurz bevor, weswegen in der Redaktionsstube wilder Aktionismus ausgebrochen ist, da jeder damit beschäftigt ist, noch andere Produkte fertig zu bekommen. Und selbst wir Praktikanten bleiben von diesem Wahnsinn nicht verschont. Hier mal ein kleine Eindruck von dem, was diese Woche bei Paizo so abgeht:

Sarah Robinson (Paizos Art-Direktrice - WQ.) macht die letzten Pinselstriche an "Das unmögliche Auge" (Pathfinder Adventure Path #23: The Impossible Eye (http://paizo.com/pathfinder/v5748btpy85jo)).

Wes Schneider und James Jacobs sind damit beschäftigt, das letzte Kapitel von "Das Erbe des Feuers (Legacy of Fire)", "Der Letzte Wunsch" (Pathfinder Adventure Path #24: The Final Wish (http://paizo.com/pathfinder/v5748btpy85jp))zu entwickeln.

Sean K. Reynolds setzt seine gleichzeitige Entwicklungsarbeit an Qadira, Tor nach Osten(Qadira, Gateway to the East (http://paizo.com/pathfinder/v5748btpy85k1)) und Jason Bulmahns Krypta der Immerflamme (Crypt of the Everflame (http://paizo.com/pathfinder/pathfinderModules/v5748btpy85js)) fort, dem ersten Pathfindermodul, dass die Regeln des Pathfinder RPG nutzen wird.

Chris Carey und James Sutter haben alle Hände voll damit zu tun, Redaktionsarbeit am Pathfinder RPG und am Pathfinder #24 zu leisten.

Jason Bulmahn hat die Woche damit verbracht, Veränderungen und letzte Feinjustierungen am Pathfinder RPG vorzunehmen.

Vic Wertz, Lisa Stevens und Erik Mona haben sich selbst in Quarantäne geschickt, während sie das Pathfinder RPG redigieren.

Und Hank Woon und David Eitelbach sind damit beschäftigt, den Pathfinder #24 zu bearbeiten, und natürlich, Blogs zu schreiben!


Da oben das ist eine Illustration von Tyler Walpole aus dem , die ziemlich genau zusammenfasst, wie der Stand der Dinge hier gerade ist. Und jetzt nix wie zurück an die Arbeit.

Ihr hört das Knallen einer Peitsche...

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 23.04.2009 | 01:29
Die Bewohner der Glutsteppe

(http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9010-Shoanti_360.jpeg) (http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9010-Shoanti.jpg)

Dienstag, 06. Mai 2008

So ungastlich die brennenden Ebenen des Storvalplateaus auch sein mögen, so gibt es doch mehrere Völker, die sich aktiv darum bemühen, dem harten Ton und der leblosen Asche ihren Lebensunterhalt abzuringen.

Gargoyles: Schon lange haben Gruppen blutrünstiger Gargoyles das Storvalplateau zu ihrer Heimat gemacht. Besonders in der Glutsteppe (Cinderlands) segeln die asche- und ziegelfarbenen Gargoyles des Aschenflügelstamms von Horst zu Horst, greifen sich jede Nahrung, die sie erhaschen können und fliegen weiter, wenn die Feuer des Landes ihnen zu nahe kommen.

Orks: Die Räuber aus der Belkzenfeste und die Wilden aus Urglin machen häufig auf die selben Tiere Jagd, die den eingeborenen Shoanti als Nahrungsquelle dienen, aber auch auf die Shoanti selbst. Aus Angst vor dem tödlichen Land verweilen sie selten für längere Zeit. Der Anblick der verkohlten Überreste eines Orks, der nicht schnell genug war, um vor einem Glutsturm davonzurennen, ist allerdings nichts Ungewöhnliches.

Shoanti: Die Stämme der Sklar-Quah-Shoanti wandern durch die Glutsteppe, machen auf die tödlichen Räuber in diesem Land Jagd und folgen den Wanderungen der Auerochsen. Die Flammen dieses Landes haben schon seit langem einen festen Platz im Glauben und den Traiditionen dieser kriegerischen Barbaren, die am deutlichsten in den furchtlosen Sturmangriffen der Brandreiter werden, aber auch in dem Initiationsritus, denn alle Mitglieder der Quah durchlaufen müssen: Den Feuerlauf (siehe dazu auch "Die Bewohner des Storvalplateau" und das Journal des Kundschafters in Pathfinder #7).

Varisianer: Auch die wandernden Verwandten der Shoanti bewegen sich gelegentlich durch die Glutsteppe, entweder, weil sie auf der Durchreise sind, oder aber einfach, damit sie behaupten können, dort gewesen zu sein.

James Jacobs,
Chefredakteur Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 23.04.2009 | 23:41
(http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9010-EmberstormEscape_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9010-EmberstormEscape.jpg)(http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9010-LeavingKorvosa_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9010-LeavingKorvosa.jpg)

Blick in den Pathfinder #10

Freitag, 09. Mai 2008

Werft mit mir einen Blick auf die Zukunft in Form einer Illustration aus Pathfinder #10—Curse of the Crimson Throne: "A History of Ashes" (http://paizo.com/store/v5748btpy82u9).

Jacob Burgess.
Koordinator Onlineshop

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 24.04.2009 | 21:13
(http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9010-Cinderlander_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9010-Cinderlander.jpg)


Der Glutsteppenmann


Montag, 12. Mai 2008

In "A History of Ashes," (http://paizo.com/store/v5748btpy82u9) werdet ihr eine ganze Reihe von Außenseitern, Unruhestiftern, Helden, Antihelden und richtigen Schurken treffen. Das komplizierte daran ist, die Rolle, die viele dieser NSC einnehmen werden, davon abhängt, wie die SC mit ihnen interagieren.

Ein solcher Charakter ist der geheimnisvolle Glutsteppenmann,  dessen Familie von den Shoanti erschlagen wurde, so dass ihm am Ende nichts blieb außer dem dringenden Wunsch nach Rache. Er gab sein altes Leben auf und wanderte in die Glutsteppe, in der er zu einer Legende wurde. Viele Shoanti glauben, dass der Glutsteppenmann kein Mensch aus Fleisch und Blut sein kann; sie glauben, dass es sich bei ihm um einen Geist des Zorns handelt, der von den Männern angetrieben wird, die während der Raubzüge in die südlichen Ebenen erschlagen wurden.

Nachdem der Glutsteppenmann schon jahrelang Shoanti gejagd und getötet hatte, ereilten ihn zwie zynische Erleuchtungen. Erstens würde es, egal, wieviele Shoanti er im Laufe seines Lebens töten würde, immer mehr davon geben. Zweitens aber waren die Shoanti bereits ein zum Untergang verdammtes Volk, dass nach und nach zwischen der Zivilisation im Süden und den brutalen Orks im Norden zerrieben werden würde. Nun, da sein gerechter Zorn erschöpft ist, verdingt sich der Glutsteppenmann als Führer für diejenigen, die die Glutsteppe sicher durchqueren wollen und erleichtert damit die Inlandsreisen der Südländer. Insgeheim verspürt er Unbehagen ob des Paradox, dass er im Lauf der Jahre den Shoanti, die er jagte, ähnlicher geworden ist als dem chelischen Erbe, dass er zu verteidigen suchte. doch weiß er nicht, was er sonst  tun soll.

James Jacobs,
Chefredakteur Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold


Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 25.04.2009 | 13:07
Das hier stammt eigentlich aus dem Store-Blog, ist aber vielleicht interessant genug, um es trotzdem an dieser Stelle zu veröffentlichen:

Papier fürs Feuer!  (http://paizo.com/store/byCompany/p/pathfinderPaperMinis)

N'wahs lizensierte Papierminiaturen für die Pathfinderserie sind da!

(http://paizo.com/image/product/catalog/PZOP/PZOPDFPPMGNOLLSE_180.jpeg) (http://paizo.com/store/byCompany/p/pathfinderPaperMinis)

Samstag, 25. April 2009

Eine der schönsten Dinge daran, CEO von Paizo zu sein, ist es, all das coole Zeug zu sehen, dass unsere Community erschafft. Die Paizo-Foren (http://paizo.com/paizo/messageboards) sind vollgepackt mit Links zu Werkzeugen, Karten, Illustrationen und anderen Dingen, die das Leiten von Pathfinder (http://paizo.com/pathfinder)-Abenteuern erleichtern und den Spielspass erhöhen. Und jetzt, haben wir auf allgemeinen Wunsch (http://ing/pathfinder/adventurePath/legacyOfFire/iNeedNwahsMinisForThisAP6uqy5) einem der hiesigen Lieblinge eine Lizenz erteilt: Ashton Sperry, in den Foren besser als N'wah (http://paizo.com/people/Nwah)bekannt. Er startet seine Pathfinder Papier Minis (http://paizo.com/pathfinder/pathfinderPaperMinis) mit zwei Produkten, die gut zu unserem neuen Pathfinder -Abenteuerpfad Das Erbe des Feuers (Legacy of Fire (http://paizo.com/pathfinder/adventurePath/legacyOfFire)) passen.

Den Nichteingeweihten sei gesagt, dass Papierminis PDF-Dateien sind, die man ausdrucken und dann ausschneiden kann, um eine eigene Sammlung von 2D-Miniaturen herzustellen. N'wah hat eine praktische Anleitung (http://paizo.com/pathfinder/v5748btpy87p2) geschrieben, die ihr kostenlos herunterladen könnt, und die euch zeigt, wie ihr die Papierminis am besten zusammenbaut. Und was das beste an Papierminis ist? Na, wenn ihr noch ein paar mehr braucht...druckt ihr einfach welche aus.

Das erste Pathfinder Papierminiset heißt Monster Set 1—Gnolls (http://paizo.com/store/v5748btpy87ji). Es enthält sieben verschiedene Gnolle und eine Hyäne. Die Gnolle haben verschiedene Färbungen und Persönlichkeiten, und es macht viel Spaß, daraus eine Kriegsbande der Gnolle herzustellen ( am liebsten mag ich die farbigen Tattoos der Hyäne).

Das zweite, von Crystal Frasier designte Set stellt eine Katapesh-Karawane (http://paizo.com/store/v5748btpy8826)dar und enthält eine Auswahl evokativer Karawanenmeister, Wacheleuten und Fahrern, ganz zu schweigen von dem obligatorischen Kamel und sogar einer Babyziege! Katapesh ist ein Handelsparadies, es  scheint nur vernünftig, dass es auf den Straßen dieses Landes viele umherfahrende Karawanen geben wird. Crystals Karawane wird eine solche Begegnung mit Leben erfüllen.

Und das allerbeste ist, dass N'wah uns darum gebeten hat, unsere Promotionsaktion PDF Love (http://paizo.com/store/blog#v5748dyo5la9d) auch auf seine Minis auszudehnen. Bis zum Ende des Monats erhaltet ihr, wenn ihr beim Checkout den Code PDFLove eingebt, eure Pathfinder Paper Minis (http://paizo.com/pathfinder/pathfinderPaperMinis) um 35% billiger!

Lisa Stevens,
CEO Paizo

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 28.04.2009 | 01:02
Aus der Gruft gestohlen: Taldor, das Echo der Herrlichkeit

(http://paizo.com/image/content/PathfinderCompanion/PZO9405-EchoesOfGlory_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderCompanion/PZO9405-EchoesOfGlory.jpg)

Mittwoch, 18. März 2009

Hurra! Die Vorschaudiebe kehren wieder einmal mit einem fantastischen Preis aus der verräterischen Gruft des Golems zurück: Mit Ralph Horsleys Illustration für das Titelbild des Pathfinder Companion: Taldor, das Echo der Herrlichkeit (Pathfinder Companion: Taldor, Echoes of Glory (http://paizo.com/store/v5748btpy84bi)). Solche wunderschöne Kunstwerke werden vom Golem und seinen Schergen besonders sorgfältig bewacht. Doch muss euch, unsere treuen Leser, die Gefahr für unser eigenes Leben natürlich nicht kümmern. Jetzt aber entschuldigt uns bitte, da wir ganz schnell zusammengestellte Verkleidungen anziehen.

Vadid und Nahk,

die Vorschaudiebe

Angeschlagene Ritterlichkeit

Ritter, liebliche Maiden, heldenhafte Abenteuer und gerechte Questen: diese Dinge sind die Legenden über das alte Taldor. Doch ist das einst mächtige Reich von seiner früheren Herrlichkeit herabgesunken. Nun bekämpfen sich rivalisierende Adelige, die bitter gewordene Ritter und ihre Armeen für ihre persönliche Macht statt der Ehre wegen einsetzen. Ein gespannter Friedensschluss mit Qadira droht wieder in Krieg umzuschlagen und die Tochterstaaten Taldors betrachten das Land mit Verachtung. Und doch, es gibt immer noch Größe in Taldor, und unter den abblätternden Goldverzierungen steckt ein steinhartes Fundament. Die Söhne und Töchter vergessener königlicher Blutlinien hören die Veränderung, die der Wind mit sich bringt. Wer weiß schon, ob es sich dabei um die Andeutung kommender Größe oder um das Todesröcheln eines Reiches ist, dass seinen Höhepunkt schon lange überschritten hat?

Dieser Pathfinder Companion beschreibt die Natin Taldor und ihre Hauptstadt Opara. Werde Mitglied bei den Löwenklingen, einer Prestigeklasse für die Geheimagenten des Reiches! Lerne die Magie der unterdrückten Kirche der Dämmerblume kennen! Steige mit neuen Talenten aus bescheidenen Anfängen zur Größe auf! Eigen dir die pompöse Magie von Taldors reicher Elite an! Taldor braucht Streiter - bist Du für diese Herausforderung bereit?

Übersetzung: Björn Arnold
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 29.04.2009 | 20:54
Wurzeln und Anfänge: Taldor

(http://paizo.com/image/content/PathfinderCompanion/PZO9405-EmperorStavianIII_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderCompanion/PZO9405-EmperorStavianIII.jpg)


Dienstag, 24. März 2009

Nächsten Monat wird der Pathfinder Companion: Taldor, Echoes of Glory (http://paizo.com/store/v5748btpy84bi) in den Buchregalen der Spieleläden und der Abonennten eintreffen. Hank und ich hatten vor kurzem die Gelegenheit, das Buch zu redigieren; Taldor wird auf alle Fälle den Spielern gefallen, die eine kleine (oder auch große) Dosis byzantinischer Politik in ihrem Spiel mögen.

Ich habe mich mit Joshua J Frost, dem Organisationsleiter der Pathfinder Society (http://paizo.com/paizo/h/pathfinderSociety) und gleichzeitig Autor von Taldor, Echoes of Glory (http://paizo.com/store/v5748btpy84bi) über seine Inspirationsquellen unterhalten. Nach eigenen Worten stellte sich Josh das dekadente, im Untergang begriffene Reich als eine Mischung aus der Dekadenz Amsterdams im 16. und 17. Jahrhundert sowie der äußerst komplizierten Politik  und Regierungsgewalt im byzantinischen Reich vor.

Die Güldene Stadt Oppara, Herz Taldors und verrotteter Kern des zerfallenden Reichs zugleich, wurde nach dem Überfluss und der Korruption im historischen Amsterdam (http://en.wikipedia.org/wiki/History_of_Amsterdam) modelliert. In dieser Zeit war die Wirtschaft der Stadt hauptsächlich darauf abgestellt, eine handvoll einzelner Personen geradezu obszön reich zu machen, während der Rest der Bevölkerung in der Mittel- bzw. der Unterklasse verharren musste. Diese Trennung zwischen arm und reich findet offensichtlich ihren Niederschlag in der Politik der Güldenen Stadt, in der die Königsfamilie und die senatorische Schicht in üppiger Dekadenz leben, während die Massen sich als Arbeiter, zwangsverpflichtete Soldaten und bettelarme Landstreicher abmühen. Die Aristokratische Kultur Taldors wurde außerdem vom London des 16. und 17. Jahrhunderts beeinflusst, insbesondere in Bezug auf die Wichtigkeit, die die jungen Männer Opparas dem Besitz eines kostbaren Schwertes zuschreiben. Das Konzept der "jungen Klingen" stammt direkt aus dieser Periode der britischen Geschichte.

Joshs Studien über das Reich Byzanz (http://en.wikipedia.org/wiki/Byzantine_Empire) dienten als Inspiration für Taldors verworrenes politisches System. Die kostspielige Bürokratie des Taldanischen Imperiums, die Macht des Imperators, Beamte und einfache Bürger in die höheren Ränge aufzunehmen sowie die Trennung zwischen dem "bärtigen" Adel und den "bartlosen" Massen wurden alle nach den komplizierten politischen Vorgängen der byzantinischen Aristokratie gestaltet. Insbesondere die Tendenz der byzantinischen Herrscher, zahlreiche, scheinbar redundante Titel (http://en.wikipedia.org/wiki/Byzantine_aristocracy_and_bureaucracy#Court_titles) an die "Bärtigen" der Aristokratie zu verleihen, inspirierte direkt die ausgetüftelte Hierarchie von Adelstiteln in Taldor.

Spielleiter, die gerne politische Intrigen in ihr Spiel integrieren, sollten jedenfalls nicht über das Reich Byzanz hinwegschauen. Tatsächlich war die Bürokratie dieses Reichs so riesig und kompliziert, dass der Begriff "byzantinisch" zu einem Synonym für Dekadenz und Doppelzüngigkeit geworden ist. Wenn ihr es gar nicht abwarten könnt, gefährliche, zweischneidige politische Intrigen in eure Kampagne einzufügen, oder wenn ihr einfach nur einen detaillierten Blick auf das im Untergang begriffene Reich Taldor werfen wollt, könnt ihr euch auf den Pathfinder Companion: Taldor, Echoes of Glory (http://paizo.com/store/v5748btpy84bi) freuen!

David Eitelbach,
Redaktionspraktikant Paizo

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 2.05.2009 | 22:47
Die Bastarde von Erebus - letzter Spieltest

(http://paizo.com/image/content/Blog/NoMoreBastards_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/Blog/NoMoreBastards.JPG)

Mittwoch, 25. März 2009

Und so kommt unser Bastarde von Erebus( Bastards of Erebus (http://paizo.com/pathfinder/v5748btpy85jq))-Spieltest zu seinem Ende; Wir, die tapferen und kühnen Abenteurer, sind siegreich geblieben. Die Höhepunkte des Abends: mein Halbork fiel auf -1 TP, hielt aber (dank seiner orkischen Wildheit) noch eine Runde länger durch und verursachte Maximalschaden , bis er endgültig zu Boden ging. Davids Schurke wurde schon wieder von einem Furchteffekt/Zauber erwischt und rannte angsterfüllt in die Dunkelheit. Einer der Schurken, der nur noch 1TP besaß, wendete sich an den Hauptgegner und bat um Hilfe,worauf der Bösewicht erwiderte: "Ich werde deines Opfers gedenken!" und ihn - zusammen mit uns - mit Brennende Hände in Brand steckte. Unser Zwergenkrieger rannte dem fliehenden Hauptgegner hinterher, zog seine Wurfaxt und beendete seine Bewegung gerade in Wurfreichweite. Dann schleuderte er die Axt dem Gegner, gerade als dieser drauf und dran war, aus der Tür zu verschwinden, genau in den Hinterkopf, womit er ihn erschlug und damit das Abenteuer beendete.

Alles in allem hat das Abenteuer viel Spass gemacht. Genauso wie der Spieltest der jüngsten Version des Pathfinder RPG, die mir sehr gut gefallen hat. Ich bin nicht sicher, ob wir auch an den Spieltests für den Rest des APs teilnehmen können, kann aber sagen, dass ich wirklich gespannt darauf bin, wie es weitergeht...

♪We are the champions, my friends...♪

Hank Woon,
Redaktionspraktikant Paizo

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 4.05.2009 | 21:13
Vorschau auf den Leitfaden zum Finstermondtal

Mittwoch, 07. Mai 2008

Wir bereiten uns gerade darauf vor, den Leitfaden zum Finstermondtal (Guide to Darkmoon Vale (http://paizo.com/store/v5748btpy80ib)) in Druck zu geben. Hier ist ein kleiner Auszug über das verhasste Holzkonsortium, dass bis zur Veröffentlichung des Buchs euren Appetit anregen soll.

(http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO1108-LumberConsortium_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/PathfinderChronicles/PZO1108-LumberConsortium_500.jpeg)


Das Holzkonsortium

Das Holzkonsortium ist ein Überbleibsel aus der Zeit, als Andoran noch eine Provinz des chelischen Reiches war. Mit dem Aufstieg der Demokratie aber begann sein Stern zu sinken und es an Einfluss zu verlieren. Zwar ist es nur noch ein Schatten früherer Pracht, nichtsdestotrotz aber übt das Holzkonsortium nach wie vor einen großen Einfluss auf bestimmte Regionen und Gemeinden besonders in den wildnisreicheren Ecken Andorans aus. Nirgendwo aber ist diese Macht deutlicher zu erkennen als im Finstermondtal, in dem dier größte Teil des Holzabbaus durch das Konsortium vorgenommen wird.

Organisation:Das Konsortium wird nicht durch eine einzelne Person, sondern durch ein Direktorium kontrolliert, dessen Mitglieder gemeinsam ihre Interessen wahren, die gemeinschaftlichen Unternehmungen überwachen, lang angelegte und weitreichende Strategien entwerfen und das Tagesgeschäft den auch Gavels genannten Vorarbeitern vor Ort überlassen. Die mächtigen, skrupellosen Männer des Direktoriums, alle Holzbarone und -magnaten, haben ihr Vermögen auf den Rücken der Holzfäller und auf Kosten der Wälder erworben. Sie waren nie eine Gruppe, die hohen moralischen Standards folgte. Als aber ihre Macht schwand, sind viele Mitglieder des Direktoriums zunehmend sadistisch und grausam geworden. Es gibt sogar Gerüchte, die ein paar der Direktoren mit dem geheimnisvollen, finsteren Aspiskonsortium in Verbindung bringen.

Nur noch zwei Gavels (auf dem Höhepunkt der Macht des Konsortiums gab es mehr als ein Dutzend solcher Amtsträger) behaupten die absolute Kontrolle über die letzten Güter des Konsortiums. Thaldrin Kreed ist der Gavel des Finstermondtals. Er ist ein verhasster, gleichzeitig hasserfüllter Mann, der die Stadt (Falkengrund - WQ) auf sadistische, grausame Weise unter seinem gefühllosen Daumen hält. Als Gavel hat Thaldrin Kreed die absolute Kontrolle über das Konsortium im Finstermondtal, was auch für seine Angestellten und seine Reichtümer gilt. Solange er jedes Jahr einen größeren Gewinn aus dem Tal presst, kann er in den Augen des Konsortiums gar nicht falsch handeln (dessen Advokaten den Gavel bei zumindest vier Anlässen vor dem Galgen bewahrt haben). Mit jedem neuen Jahr wird es für Kreed allerdings schwerer, seine  gewinne zu vergrößern, was in immer schlimmeren Darbietungen von Ausbeutung und Habgier mündet.

Mike McArtor,
Redakteur Paizo

Übersetzung: Björn Arnold
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 7.05.2009 | 11:35
(http://paizo.com/image/product/catalog/PZO/PZO1108_180.jpeg) (http://paizo.com/store/v5748btpy80ib)

Die Biologie im Tal, Teil 1

Mittwoch, 04. Juni 2008

In Golarion gibt es viele interessante Tiere und Pflanzen. Der Leitfaden zum Finstermondtal (Guide to Darkmoon Vale (http://paizo.com/store/v5748btpy80ib)) stellt einige der berühmtesten oder auch berüchtigsten Exemplare der Flora und Fauna des Tals vor. Zunächst ein kleiner Einblick in die Fauna.

Die Fauna des Finstermondtals

Die meisten Kreaturen im Finstermondtal sind einfache Tiere oder einfaches Ungeziefer, die keine finstere Agenda über das eigene Überleben hinaus verfolgen. Die folgenden Kreaturen gehören zu den am häufigsten vorkommenden Wesen der Region.

Feuerfußfennek: Diese rotpfotigen Füchse kommen überall im nördlichen Andoran und im südlichen Isger vor. Ihre Pelze sind in Absalom und Molthune recht beliebt.

Dämmerspinne: Diese Spinnenart bringt Exemplare mit einem Durchmesser von 30 cm hervor und bewohnt in großen Kolonien den Ardschlagwald. Sie weben riesige Spinnennetze über eine Fläche von mehreren Morgen Land hinweg. Dämmerspinnengift kann zu einer starken Alkoholischen Droge verarbeitet werden, wenn es auf die richtige Weise von lebenden Exemplaren gemolken wird.

Riesenmoskito: Diese Plagen sind so groß wie kleine Vögel, sind aber (glücklicherweise) eher Einzelgänger. Weibliche Riesemoskitos trinken (wie ihre normalgroßen Verwandten) das Blut warmblütiger Tiere.

Riesensumpfschlange: Diese schlangenartigen Räuber sind nachtaktive Wesen. Sie sind Würgeschlangen und ziehen es vor, sich an ihre Opfer heranzuschleichen, währen ihre mögliche Mahlzeit tief und fest schläft.

Weiherschwan: Weiherschwäne kommen nur auf dem Drosksee vor. Dabei handelt es sich um normale Schwäne, die den leicht säurehaltigen Knallkarpfen essen können und die zur Verdauung nur eine ganz bestimmte Sorte vulkanischen Gesteins verwenden. Die Kombination dieser beiden Eigenschaften bedeutet, dass die von den Weiherschwänen wieder hochgewürgten Verdauungssteine glattpolierte halbkostbare Edelsteine sind, die sich bei Zwergen großer Poplarität erfreuen.

Bergpferd:Diese langhaarigen, massiven Pferde leben in den  und sind bei den Bergleuten wegen ihrer Gutmütigkeit und Anspruchslosigkeit sehr beliebt.

Knallkarpfen: Das leicht säurehaltige Fleisch des Knallkarpfens, der im Drosksee lebt, macht ihn zu einem sehr unbeliebten Speisefisch (außer für die ebenfalls dort lebenden wunderschönen Weiherschwäne). Wenn sie bedroht werden, können Knallkarpfen die Luft explosionsartig aus ihrer Luftblase pressen, um sich auf diese Weise schnell wegzubewegen, wobei ein charakteristisches Knallen ertönt, dass dem Fisch seinen Namen gegeben hat.

Schlurk: Schlurke sind das abscheuliche Ergebnis, das aus den Anstrengungen schlecht beratener Zwerge entstand, Untergrundfrösche zu züchten. Kobolds schätzen die übelriechende, schleimbedeckte Kreatur als Haus- und Reittier. Schlurke leben unter der Erdoberfläche in feuchten Höhlen, in denen die Pilze und Flechten leben, die sie als Grundnahrungsmittel bevorzugen.

Zhenwurm:Die Zhenwürmer Andorans sind eine kleinere Ausgabe der Großwürmer und etwa halb so groß wie die berühmten Alamienwürmer Qadiras. Sie können in Umgebungen überleben, die für ihre größeren Verwandten tödlich wären. Zhenwürmer gedeien in warmer, feuchter Erde und wandern oft  in die Gebiete um die Geysire, Schlammbecken und anderen geothermalen Stellen im Finstermondtal

Mike McArtor,
früherer Redakteur Paizo

Übersetzung: Björn Arnold
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 13.05.2009 | 12:38
Das Pathfinder RPG - Vorschau Nr. 1

(http://paizo.com/image/content/PathfinderRPG/PZO1110-TOC_90.jpeg)
Download 164 KB zip PDF (http://paizo.com/download/pathfinder/PZO1110-TOC.zip)

(http://paizo.com/image/content/PathfinderRPG/PZO1110-Races_180.jpeg)
Download 3.4 MB zip PDF (http://paizo.com/download/pathfinder/PZO1110-Races.zip)


Mittwoch, 13. Mai 2009

Vor gerade mal knapp zwei Wochen haben wir das Pathfinder Roleplaying Game Core Rulebook (http://paizo.com/pathfinderRPG/v5748btpy8255)  in Druck geschickt. In den kommenden 14 Wochen werden wir euch ein paar tiefere Einblicke in die Endfassung gewähren, nacheinander die einzelnen Klassen betrachten und andere Elemente des Spiels erkunden.

Als erstes werfen wir aber einen Blick auf das Inhaltsverzeichnis des Grundregelwerks. Wie ihr sehen könnt, hat das Buch einen Umfang von mächtigen 576 Seiten. Dazu gehören ein 56 Seiten umfassendes Klassenkapitel (dass nun auch alle Regeln für die Arkanen Schulen, die Blutlinien und die Domänen enthält), ein 150 Seiten umfassendes Kapitel, dass die Zaubersprüche enthält, sowie das 98 Seiten umfassende Kapitel über magische Gegenstände (inklusive der Regeln für intelligente Gegenstände, fluchbeladene Gegenstände, Artefakte und die Erschaffung magischer Gegenstände). Das Kapitel über die Prestigeklassen haben wir direkt hinter den Zaubersprüchen eingeschoben. ungefähr die ersten 400 Seiten des Buchs sind also mit Regeln und Material gefüllt, dass sich an die Spieler richtet. Zur Abrundung enthält das Buch am Ende einen superpraktischen vierseitigen Index, der so ziemlich jede Referenz enthält, die uns eingefallen ist.

Aber das ist noch nicht alles; Diese Woche zeigen wir euch außerdem einen Auszug aus dem Völkerkapitel. Das gesamte Buchinnere ist von Sarah Robinson, unserer leitenden Artdirektrice und Graphikdesignerin für dieses Projekt auf fantastische Art und Weise gestaltet worden. Wir waren der Meinung, dass es wichtig für dieses Buch sei, dass die Völker richtig aussehen und haben daher ganz neue Illustrationen für alle Grundvölker bestellt.

Die andere Seite gewährt uns einen guten Blick auf den Zwerg (die mein Lieblingsvolk sind). Abgesehen von etwas neuem Text, der die Charakterzüge des Zwergenvolks beschreibt, sind am Zwerg der Betaversion nur wenige Änderungen vorgenommen worden. Die meisten davon dienten lediglich dazu, die Beschreibung des Volks zu verbessern und mit den neuen Regeln auf einen Nenner zu bringen. Eine bedeutsame Veränderung gibt es allerdings. ich überlasse es euch, selbst herauszufinden,  um was es sich dabei handelt.

Das wärs dann für diese Woche. in der zweiten Woche unserer 14-Wochenvorschau, werden wir einen Blick auf Valeros, unseren Beispielskämpfer werfen. Seine Werte aufzuschreiben ist eine ganz schöne Leistung!

Jason Bulmahn,
leitender Designer

Übersetzung: Bjoern Arnold
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 15.05.2009 | 00:24
Die Biologie im Tal, Teil 2

(http://paizo.com/image/product/catalog/PZO/PZO1108_180.jpeg) (http://paizo.com/store/v5748btpy80ib)

Die Flora des Finstermondtales

Es gibt viele Arten seltener, ja sogar einzigartiger Pflanzen im Finstermondtal. Im folgenden seien die für Einwohner und Besucher der Region interessantesten Exemplare genannt.

Apfelblatt: Diese niedrigwachsende Pflanze hat Blätter, die in Vierergruppen aus dem Stamm wachsen und leicht nach sauren Äpfeln schmecken. Das Apfelblatt ist in den Wäldern des Finstermondtals und im südlichen Isger überall anzutreffen.

Schwarzer Scheuerling: Dieser schwarzhütige Pilz ist zäh und schmeckt scharf und bitter. Er wächst im Wasser und verursacht Schwarzscheuerflecken, wenn irgendein Teil von ihm (das gilt auch für seine Sporen) verzehrt wird, was für gewöhnlich geschieht, wenn man durch den Scheuerling verunreinigtes Wasser trinkt. Der Schwarze Scheuerling stammt ursprünglich nicht aus dieser Region und wurde erst vor kurzem hier eingeführt.

Daumbeeren:Obwohl die Pflanze, die diese Beeren trägt, riesige Dornen hat, sind Daumbeeren im Spätsommer und Frühherbst ein beliebtes Saisondessert. Daumbeeren wachsen am besten in trockenem Klima und können überall auf der Ostseite des Aspodell-Gebirges und der Wolfshügel gefunden werden.

Altbaummoos: Dieses halbmagische Moos wächst nur auf dem jeweils ältesten Baum eines Waldes. Dementsprechend gibt es nur zwei bekannte Vorkommen in der Umgebung des Finstermondtales: einen auf dem Baumältesten im Finstermondwald, den anderen auf dem Grünen Patriarchen im Ardschlagwald. Altbaummoos kann bei korrekter Zubereitung als starker Schleimlöser eingesetzt werden. Bei falscher Zubereitung aber, so munkeln es die Leute, kann es vorzeitige Alterung verursachen.

Leuchtschimmel: Wie der Name schon sagtet, leuchtet Leuchtschimmel. Ziemlich hell sogar. Leuchtschimmel wächst sehr langsam auf der Unterseite von Lavagestein; die größten Ansammlung dieses nützlichen Schimmelpilzes existiert schon seit Jahrhunderten unter Steinen, die zu schwer sind, um sie leicht umstoßen oder -rollen zu können. Kleinere Funde leuchten mit der Helligkeit einer Fackel. Unabhängig von der Größe einer Kolonie leuchtet  Leuchtschimmel nach der Ernte 3 Tage lang.

Eisenblütenpilz:Diese schlecht wachsenden Pilze gedeihen nur in lichtlosen, metallreichen Plätzen. Der Speiseplan de Zwerge des Fünf königsgebirges besteht zu einem großen Teil aus Eisenblütenpilzen, was vor allem daran liegt, dass die Pflanze ganz natürlich in und um Zwergenschmieden herum wächst. Die proteinreichen Eisenblütenpilze haben ein leicht salziges Aroma, ansonsten aber keinen Eigengeschmack, was sie zu einer hervorragenden Beilage vieler Zwergengerichte macht.

Pesh: Dieses starke Stimulanz hat leichte halluzinogene Eigenschaften; in der Kombination macht es Konsumenten leicht erregbar und unberechenbar aggressiv (und dank ihrer blutunterlaufenen Augen, oftmals mit Nasenbluten verbunden, leicht identifizierbar). Ursprünglich aus Vudra importiert, gedeiht der Peshkaktus in warmen, feuchten Gebieten wie denen um die Schlammbecken und heißen Quellen im Tal. Nahe geothermaler Quellen droht wildwachsender Peshkaktus sogar, die einheimischen Spezies zu verdrängen. Außerhalb Katapeshs ist das Finstermondtal der größte Pesh-Produzent in Avistan.

Paueliel: Dieser Weichholzbaum hat eine silberne Rinde und wächst auf riesige Höhen heran, wird aber im Durchmesser nie dicker als einen halben bis etwa einen Meter. Die Holzfäller behaupten, dass Pauelielbäume irgendwie mit den Elfen verbunden seien und schlagen daher um Pauelielwäldchen einen großen Bogen.

Rattenschwanz: Diese überaus salzige Wurzel dient eingelegt als mildes Schmerzmittel. Roh verleiht der Rattenschwanz jedem Mahl einen starken salzigen Geschmack. Viele der ärmeren Bewohner des Finstermondtals nutzen den Rattenschwanz, um ihr Essen zu würzen, das Salz für die meisten nicht erschwinglich ist.


Mike McArtor,
früherer Redakteur Paizo

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 17.05.2009 | 23:51
(http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9012-Seltyiel_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9012-Seltyiel.jpg)

Stelldichein mit einem Vorbildcharakter: Seltyiel (Teil 1)

Montag, 26. Mai 2008

Unter Schreien und Entwürdigung von einer bereits toten Mutter geboren, hätte dieser kränkliche Halbelf niemals überlebt, wäre er in die wartenden Arme seines Stiefvaters gefallen. Doch vereitelte ein grausamer Trick des Schicksals mit den Tränen seiner Halbschwester Seltyiels Chance auf ein gnädig kurzes Leben.

Seltyiel hätte als Bastard der betrogenen Herrin Phiaura Bhrostra und des Räuberhexer Lairsaph - dem sogenannten Betrügerprinzen des chelischen Wisperwalds - niemals überleben sollen. Durch List und Illusion wurde der Halbelf als lebende Entwürdigung der sohnlosen Familie Bhrostra empfangen; diese waren strenge, kriegerische Traditionalisten, die schon lange Jagd auf die Räuber des Waldlandes machten. Die Tragödie, dass sein Weib bei der Geburt starb, verbunden mit der zerstörten Hoffnung auf einen männlichen Erben trieben Fürst Ghran Bhrostra fast in den Wahnsinn, und nur das Schluchzen seiner Tochter hielt die Klinge des Fürsten zurück. In den folgenden 12 Jahren stellte ein anhaltender Tränenfluss das Leben des jungen Bastards sicher.

Seltyiel wurde von seiner Schwester Sioria aufgezogen, doch entsprach sein Leben einer Geschichte der Demütigung. Offiziell war er Lirt, ein adoptierter Straßenkind, dass im Licht der grenzenlosen Mildtätigkeit Bhrostras lebte. In den Wahrheiten, die von Dienern spottenden Fürsten zugeflüstert wurden, war er der lebende Beweis für Fürst Bhrostras Versagen als Ehemann, Fürst und als Mann. Fürst Bhrostra war sich des Ehrverlustes, den der Name seiner Familie erlitten hatte, nur zu bewusst, und so erinnerte er den Sohn seines Weibs mit Schlägen und gebrochenen Knochen sehr häufig an seine Abscheu.

Zwei Wochen vor Seltyiels 13. Geburtstag, der Junge war gerade bettlägerig und pflegte einen dreifach gebrochenen Arm, stürmte Fürst Bhrostra betrunken und zornig in die Dachkammer des Bastards. Der Junge konnte dem stämmigen Fürsten kaum standhalten und erhielt eine mächtige Tracht Prügel, bevor er mit einem Reflex  zuschlug. Der Junge erwischte den unvorbereiteten Fürsten im Unterleib; sein Schlag ließ Fürst Bhrostra zurücktaumeln und rücklings die Treppenstufen zur Dachkammer hinabstürzen. Voller Schrecken starrte Seltyiel auf den bewusstlosen Körper seines Stiefvaters hinab. Ohne ein letztes Wort an seine Schwester zu richten, floh der blutende, verkrüppelte Halbelf in dieser Nacht in den Wisperwald.

Tagelang wanderte der Junge durch den Wald. Er wurde vom Regen durchnässt, von Schlangenranken gepeitscht, von einem Eber gejagd und an den Rand des Hungertodes getrieben. Wie es allerdings sein weiter anhaltendes Unglück wollte, fanden drei finstere Wegelagerer den Jungen. Voller Furcht nannte Seltyiel wiederholt den Namen, den er Fürst Bhostra tausende von Malen hatte verfluchen hören: Lairsaph. Verwirrt zerrten die Halunken den Jungen zu seinem Vater.

F. Wesley Schneider,
leitender Redakteur Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 21.05.2009 | 16:20
(http://paizo.com/image/product/catalog/PZO/PZO1110_180.jpeg) (http://paizo.com/pathfinderRPG/v5748btpy8255)


Das Pathfinder RPG: Vorschau Nr. 2

Mittwoch, 20. Mai 2009

Das Grundregelwerk für das Pathfinder Roleplaying Game (http://paizo.com/pathfinderRPG/v5748btpy8255) wird am 13. August 2009 erscheinen. Im Hinblick auf dieses Ereignis veröffentlichen wir jede Woche einen Vorschauartikel. Heute werfen wir einen Blick auf Valeros, unseren Beispielskämpfer.

Valeros
männlicher Mensch Kämpfer 14
NG mittelgroßer Humanoide
Init +5; Sinne:Wahrnehmung +13

VERTEIDIGUNG
RK 28, Berührung 17, auf dem Falschen Fuß 23; (+2 Ablenkung, +5 GE, +10 Rüstung, +1 Schild)
TP 137 (14d10 + 56)
ZÄH +12, REF +9, WIL +3 (+7 gegen Furcht)
Widerstand Feuer 10

ANGRIFF
Bewegungsrate 9m
Nahkampf+3 scharfes Langschwert +23/+18/+13 (1W8+13/17-20), +2 Eiskurzschwert +20/+15/+10 (1W6+7 plus 1W6 Kälte/19-20)
Fernkampf +1 aufflammender Kompositkurzbogen +20/+15/+10 (1W6+4 plus 1W6 Feuer/x3)

WERTE
ST 16, GE 20, KO 16, IN 13, WE 8, CH 10
G.-AB. +14; KMB +17;KMV 34
Talente Abhärtung, Defensive Kampfweise, Doppelschnitt, Heftiger Angriff, Kampf mit zwei Waffen, Konzentrierter Schlag, Mächtiger Kampf mit  zwei Waffen, Mächtiger Waffenfokus (Langschwert), Mächtige Waffenspezialisierung (Langschwert), Verbesserter Kampf mit zwei Waffen, Verbesserter konzentrierter Schlag, Verteidigung mit zwei Waffen, Waffenfokus (Langschwert), Waffenspezialisierung (Langschwert), Zwei-Waffen-Riss
Fertigkeiten Einschüchtern +17, Klettern +20, Reiten +22, Schwimmen +20, Wahrnehmung +13
Sprachen Gemeinsprache, Halblingisch
Spezielle Eigenschaften Rüstungstraining +3, Tapferkeit +4, Waffentraining (schwere Klingen +3, leichte Klingen +2, Nah +1)
Kampfausrüstung Feuerballhalskette (Typ V), Löschzepter, Trank: Fliegen, Trank: Heldentum, Trank: Schwere Wunden heilen (3)
Weitere Ausrüstung Nimmervoller Beutel (Typ 2), +4 feuerresistente Brustplatte des kleinen Bollwerks, +1 aufflammender Kompositkurzbogen (+3 ST), +2 Eiskurzschwert, Gürtel der physischen Perfektion +2, Schwebestiefel, +3 scharfes Langschwert, Anhänger der Wundheilung, Schutzring +2, Widderring

(http://paizo.com/image/product/secondary/Pathfinder/Pathfinder1_Fighter_200.jpg) (http://paizo.com/image/product/secondary/Pathfinder/Pathfinder1_Fighter.jpeg)

Es sei vorausgeschickt, dass der neue Valeros dazu vorgesehen ist, Schmerzen auszuteilen, dass aber seine eigene RK etwas zu gering für diese Stufe ist. Im Kampf kann er das durch Defensive Kampfweise reparieren, da ihm das Talent auf dieser Stufe einen Ausweichbonus von +4 auf seine RK gewährt (was auch auf die Kampfmanöververteidigung (KMV) angerechnet wird, aber dazu später mehr), gleichzeitig aber eine Runde lang einen Malus von -4 auf alle Angriffswürfe verursacht. Außerdem kann er das Talent Heftiger Angriff benutzen, um +8 SP auf den mit seinem Langschwert verursachten Schaden und 4 SP auf den Schaden mit seinem Kurzschwert zu addieren, wobei er wiederum eine weiteren Malus von -4 auf seine Angriffswürfe erhält. Wahrscheinlich wird er nicht beides gleichzeitig einsetzen, kann es aber je nach Situation miteinander kombinieren. Wenn es ihm gelingt, ein Ziel mit seinem Lang- und seinem Kurzschwert in derselben Runde zu treffen, verursacht er wegen des Talents Zwei-Waffen-Riss zusätzliche 1W10+4 SP.

Diese Berechnungen gehen davon aus, dass Valeros seinen Zug beginnt, während er direkt bei seinem Feind steht. Falls das nicht der Fall ist, kann er heranstürmen und einen einzelnen Angriff mit seinem Langschwert ausführen, wobei er gleichzeitig die Talente Heftiger Angriff und Konzentrierter Schlag einsetzt. Dieser vernichtende Angriff wird mit einem Bonus von +23 ausgeführt und verursacht 3W8+21 SP. Man beachte, dass Valeros sich während dieses Sturmangriffs 9m weit bewegen kann, obwohl eine Brustplatte trägt. Das liegt an seinem Rüstungstraining, dass es ihm erlaubt, sich mit voller Bewegungsreichweite zu bewegen, während er diese Rüstung trägt.

Vielleicht fällt euch auch ein neuer Eintrag in Valeros' Werten auf; KMV, was die Abkürzung für Kampfmanöververteidigung ist. Dieser Wert stellt den SG für jeden anderen dar, der ein Kampfmanöver gegen Valeros (beispielsweise Ansturm, Entwaffnen oder Ringkampf) durchführen will. Dieser Wert ist von seinem KMB+10 abgeleitet, wozu noch eine Reihe weiterer Modifikatoren kommen (in diesem Fall Geschicklichkeit und Ablenkungsboni). Man beachte, dass Valeros seine Boni für Waffentraining auf die KMV addieren darf, wenn jemand versucht ihn zu entwaffnen oder seine Waffe zu zerschmettern, wenn er eine Waffe trägt, die in eine der gewählten Waffengruppen gehört. (Er addiert diese Boni auch auf seine Würfe auf Kampfmanöver, wenn er eine Waffe aus diesen Gruppen verwendet.

Zu guter Letzt stehen Valeros auch noch einige lustige magische Gegenstände zur Verfügung. Eine Feuerballhalskette (Typ V) zu besitzen, ist nie falsch, vor allem, wenn eine feuerresistente Rüstung trägt. Der Anhänger der Wundheilung schützt ihn vor Blutungsschaden, der aufgrund einiger neuer Talente (z.B. Blutender kritischer Treffer) nun etwas häufiger vorkommt. Und der Widderring ist für einen Kämpfer wie Valeros ein großartiges Spielzeug, um etwas Kontrolle über das Kampffeld auszuüben. Wenn er nur eine Ladung einsetzt, erlaubt ihm das das Kampfmanöver Ansturm mit einem Bonus von +17 einzusetzen, was ausreichen sollte, um kleinere Monster herumzustoßen.

Das solls für diese Woche gewesen sein. Für die Mathematiker unter euch verbergen sich noch ein paar Kleinigkeiten in Valeros' Werten, aber diese herauszufinden überlasse ich unseren Forenmitgliedern. Nächste Woche, also in Teil 3 unserer 14-wöchigen Vorschau, schauen wir uns Seoni, unsere Beispielshexenmeisterin, etwas näher an. Und mit etwas näher meine ich eigentlich ziemlich nahe, nahe genug jedenfalls, um ihr Blut unter die Lupe zu nehmen.

Jason Bulmahn,
Chefdesigner Pathfinder RPG

Übersetzung: Björn Arnold


Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 22.05.2009 | 20:48
(http://paizo.com/image/content/Blog/d20AndiPhoneEtc_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/Blog/d20AndiPhoneEtc.jpg)

Frage an die Profis: Frage 1

Freitag, 22. Mai 2009

Nachdem ich mein Praktikum bei Paizo begonnen hatte, war eines der Dinge, die ich wirklich faszinierend fand, zu beobachten, wie die Profis bestimmte Dinge handhaben; ganz kleine Details, wie sie z.B. das Wort Tarraske aussprechen (engl. tarrasque - WQ). Und dabei bin ich auf den Gedanken gestoßen, dass die meisten Rollenspieler gar nicht die Erfahrung machen, wie irgendetwas außerhalb ihrer Gruppe gehandhabt wird, weswegen ich mir dachte, dass wenigstens einige von euch vielleicht genauso sehr wie ich daran interessiert sind, wie die Profis spielleiten, weswegen ich ein paar Fragen an die Leute hier bei Paizo gestellt habe.

1. Wenn ihr eure Spieler Wahrnehmungswürfe machen lasst, nehmt ihr dann diejenigen, die einen Erfolg würfeln beiseite oder schaut ihr sie einfach an und sagt: "Du siehst/hörst...?"

Lisa Stevens: Ich machs einfach vor allen Spielern. Sie sind Profis, ich vertraue ihnen. Manchmal tue ich es einfach, um herauszufinden, wie jemand darauf reagiert oder wie jemand versucht,  dieselbe Nachricht an den Rest der Gruppe weiterzugeben. Besonders interessant wird das, wenn zwei Spielercharaktere eine etwas antagonistische Beziehung zueinander haben; es ist ziemlich lustig, wenn der eine den Wurf schafft und der andere nicht. Ich gebe dann dem Spieler gerne die jeweilige Info, einfach nur um zu sehen, ob er sie mit den anderen teilt und, falls er das nicht tut, wie der andere Spieler darauf reagiert.

F. Wesley Schneider: Hängt von der Situation ab. Wenn es etwas eher epische ist, bin ich der Meinung, dass es spannender ist, wenn ein Spieler die Information enthüllt, als wenn es der Spielleiter tut.

James Jacobs: Ich gebe die Info einfach vor allen Mitspielern weiter.

Erik Mona: Das hängt wirklich von der damit verbundenen Spannung ab. Wenn es nichts besonders wichtiges ist oder wenn es einfach nur das Spiel verlangsamen würde, dann  nein. Aber falls ein Spieler eine andere Agenda betreibt als der Rest der Gruppe, dann ganz sicher.

Jason Bulmahn: Kommt drauf an. Wenn es sich um eine Situation handelt, bei der die Ergebnisse nicht offensichtlicher Natur sind, dann vielleicht, aber wenn es sich um eine Situation handelt, in der ein Monster gerade kurz davor ist, aus seinem Versteck zu springen und anzugreifen, und jeder das in ein paar Sekunden eh erfahren würde, dann sag ich es einfach.

Sean K. Reynolds: Ich sage es allen und vertraue darauf, dass niemand Metagaming betreibt.

Joshua J. Frost: Ich sage es einfach vor allen Mitspielern.

James Sutter: Vor allen. Ich vertraue meinen Spielern und verlasse mich auf ihre Ehrlichkeit.

Chris Self: Allen. Ich vertraue meinen Spielern, dass sie Spieler- und Charakterwissen voneinander trennen können. Außerdem wird es bei Dingen wie Wahrnehmungswürfen sowieso jeder nur wenige Momente später wissen.

Diese erste Frage ist eine, bei der ich mich schon oft gefragt habe, wie das andere Gruppen handhaben. Ich hab oft einfach gesagt: "Ok, ihr beide seht...", habe aber nach einer Weile gedacht: "Mann, dass ist ja fast Zeitverschwendung, sie alle würfeln zu lassen, da ja wenigstens eine Person eh erfolgreich sein wird!" Gut zu wissen, dass ich nicht der einzige bin, der so spielt.

Hank Woon,
Redaktionspraktikant Paizo

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 24.05.2009 | 19:43
Stelldichein mit einem Vorbildcharakter: Seltyiel Teil 2

(http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9012-Seltyiel_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9012-Seltyiel.jpg)

Als er erkannte, das Lord Bhostra tatsächlich seinen eigenen Sohn aufgezogen hatte, lachte Lairsaph fast eine Stunde lang. Danach hieß er seinen Sohn mit grausamem Amüsement in seinem Lager willkommen. Der Betrügerprinz gab dem Jungen den Namen Seltyiel, was eine Verballhornung des elfischen Worts für bösartigen Humor darstellt, und begann zu überlegen, wie er sich den jungen Mann nützlich machen könnte. In den folgenden Wochen machte der Hexenmeister mehrere grausame Versuche, aus dem Jungen Anzeichen angeborener magischer Fähigkeiten herauszuquetschen. Trotz all dieser Anstrengungen wurde es aber schnell offenbar, dass sein Sohn nichts von des Räuberfürsten zauberischem Blut besaß. Angeekelt entließ Lairsaph Seltyiel in die Ränge seiner feigen und kriecherischen Anhänger.

Zehn Jahre lang lebte Seltiyel nun unter den Dieben des Wisperwaldes. Blass, mürrisch und dünn litt er unter dem nicht enden wollenden Missbrauch durch die Bande seines Vaters. Während Lairsaph und seine Männer sich mit Briganterie und gewaltsamen Raubzügen bereicherten, musste der Halbelf niedere Dienste verrichten und sich von den Abfällen der anderen ernähren. Langsam aber wuchs das Kind zum jungen Mann heran und entwickelte einen ruhigen Intellekt. Er begann die Dinge zu zu sammeln, die sein Vater und dessen Leute liegen ließen: die Briefe, Kassen- und andere Bücher der Händler, die sie überfielen. Langsam lehrte er sich selbst das Lesen, zuerst auf Taldane, dann auch in anderen Sprachen. Kurz vor seinem 20. Geburtstag machte er in einem ausgeraubten Karawanenwagen seine größte Entdeckung: einen zerfledderten Buchband, ein Buch über einfache Magie. Seltyiel wurde davon besessen. Mehrere Jahre lang las er das Buch ein übers andere Mal, lernte die darin enthaltenen Runen, memorisierte die darin enthaltenen Symbole und erlangte ein gewisses Maß an Kontrolle über die darin enthaltenen geringen Zauber.

Im 23. Lebensjahr des Halbelfs wagten Lairsaph und seine Männer einen kühnen Überfall und stahlen einen vollbeladenen Wagen, der mit den in den östlichen Besitztümern der Majestrix eingesammelten Steuern auf dem Weg zurück nach Egorian war. Trotz seiner Fähigkeiten war der Räuberfürst nicht auf die schnelle Reaktion der infernalischen Königin und die Fähigkeit ihrer Jäger gefasst. Eine halbe Legion chelischer Soldaten unter der Führung eines Höllenritters vom Orden der Streckbank serfolgte Lairsaphs Spur zu seinem versteckten Lager und machte aus den Ausschweifungen des Abends eine Nacht aus Feuer und Blut. Der schnelle Angriff zerschlug die Ordnung in den Reihen des Betrügerprinzen und machte seine Männer für die gnadenlosen Soldaten zu leichten Opfern. In dem Durcheinander aus Schreien und zuschlagenden Klingen fand sich Seltyiel auf der Flucht wieder - schockierenderweise an der Seite seines Vaters. Die Kriegshunde und der beharrliche Höllenritter verfolgten Vater und Sohn die ganze Nacht hindurch. Lairsaph verbrauchte jeden Zauber, den er beschwören konnte im Versuch, den in Eisen gerüsteten Jäger zu behindern, dennoch holte der höllische Ritter weiter auf. Schließlich, im Wissen, dass seine Gefangennahme lange Folter und eine dramatische Hinrichtung zur Folge haben würden, wendete sich Lairsaph seinem Sohn zu, zog diesen an sich heran und  zerschmetterte mit der flachen Klinge seines Speers Seltyiels Knie.

Die die Männer der Magistrix nur wussten, dass die Verbrecher des Wisperwaldes von einem Elf angeführt wurden, zerrten sie Seltyiel in Ketten nach Egorian. Wochenlang wurde der Halbelf Foltern und arkanen Angriffen auf seinen Geist unterzogen. Langsam aber akzeptierten seine Häscher, dass er nicht der Räuberfürst Lairsaph war, sondern lediglich ein Trick des Betrügerprinzen. Als einfacher Bandit eingestuft wurde er in einen feuchten chelischen Kerker geworfen und dort für fast fünf Jahre vor sich hinrotten gelassen.


Die Einflüsterungen kamen während Seltyiels Gefangenschaft. Scheinbar aus der Dunkelheit in den Tiefen seiner Zelle trieben sie zu ihm heran, waren gleichsam ein kühlender Balsam für die Feuer, die in seinen Wunden wüteten und den vor sich hin schwelenden Hass in seiner Seele. SIe erinnerten ihn an seine Furcht, seine von Gewalt erfüllte Jugend, seinen Hass, und an den Betrug, dem er anheimgefallen war. Sie erzählten ihm auch dieses: Geschichten über eine Magie, die älter als die Götter war, Wege zu verlorengegangenen Schätzen, die von schwächlichen Wächtern behütet wurden, und Namen von Wesen, die ihm Geheimnisse verraten könnten, die den Menschen unbekannt waren. Über lange Jahre hinweg lauschte er diesen Stimmen, und seine Seele verwandelte sich in Stahl. Wenn er jemals etwas für sich haben wollte, würde er es sich nehmen müssen. Er würde Reichtümer und Einfluss besitzen wie Fürst Bhostra. Er würde respektiert und gefürchtet werden wie Lairsaph. Er würde Rache nehmen.

4707 wurde Seltyiel freigelassen. Kalt und voller Entschlossenheit wanderte er von Egorian nach Westkrone. Unterwegs tötete er zwie Diebe mit arkanem Feuer. Mit ihren nunmehr zweimal gestohlenen Münzen erkaufte er sich eine Fahrt auf einem Schiff, ohne eine Ahnung von dessen Ziel zu haben. Er würde seine Väter töten, er würde sich rächen: aber zuallererst würde er sich Macht verschaffen.


Seltyiel debütiert als vorgefertigter Charakter in Band 13 im Pathfinder.

F. Wesley Schneider,
leitender Redakteur Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold


Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 27.05.2009 | 23:42
(http://paizo.com/image/product/catalog/PZO/PZO1110_180.jpeg) (http://paizo.com/pathfinderRPG/v5748btpy8255)


Vorschau auf das Pathfinder RPG, Teil 3 (1. Teil)

Mittwoch, 27. Mai 2009

Das Grundregelwerk für das Pathfinder Roleplaying Game (http://paizo.com/pathfinderRPG/v5748btpy8255) wird am 13. August 2009 veröffentlicht. Im Hinblick auf dieses Ereignis veröffentlichen wir jede Woche einen Vorschauartikel. Heute werfen wir einen Blick auf Seoni, unsere Beispielshexenmeisterin.


Seoni
weiblicher Mensch, Hexenmeisterin 10
Init: +2; Sinne: Wahrnehmung +11

VERTEIDIGUNG
RK: 23, Berührung 15, auf dem falschen Fuß 20; (+2 Ablenkung, +2 Ausweichen, +2 GE, +4 Rüstung, +4 Schild)
TP: 57 (10W6+20)
ZÄH +6, REF +7, WIL +12
SR: 10/Adamantit

ANGRIFF
Bewegungsrate: 9m
Nahkampf: Stecken des Feuers +4 (1W6-1)
Fernkampf: Strahl +7 (bei Zaubern)
Spezialangriffe: Metamagischer Adept (2/Tag)

bekannte Zauber: (ZS 10)
Grad 5 (4/Tag) - Kältekegel (SG 22)
Grad 4 (6/Tag, 5 verbliebene) - Dimensionstür, Eissturm, Feuerwand, Steinhaut
Grad 3 (7/Tag) - Blitz (SG 20), Fliegen, Hast, Magie bannen
Grad 2 (7/Tag, 6 verbliebene) - Energien widerstehen, Sengender Strahl, Spiegelbild, Spinnennetz (SG 17), Unsichtbarkeit
Grad 1 (8/Tag, 7 verbliebene) - Brennende Hände (SG 18), Identifizieren, Magierrüstung, Magisches Geschoss, Person vergrößern, Schild
Grad 0 (nach Belieben) - Arkanes Siegel, Benommenheit (Sg 15),  Kältestrahl, Licht, Magie entdecken, Magie lesen, Magierhand, Säurespritzer, Zaubertrick

WERTE
ST 8, GE 14, KO 12, IN 10, WE 16, CH 20
G.-AB.: +5; KMB +4; KMA 19
Talente: Ausweichen, Durchschlagende Zauber, Gestenlos zaubern, Mächtiger Zauberfokus (Hervorrufung),  Materialkomponentenlos zaubern, Schnell zaubern, Wachsamkeit (durch den Vertrauten), Zauber ausdehnen, Zauberfokus (Hervorrufung)
Fertigkeiten: Bluffen +14, Fliegen +11 (+16 mit Fliegen), Klettern +2, Wahrnehmung +11, Wissen (lokales) +9, Zauberkunde +9
Sprachen: Gemeinsprache
Spezielle Eigenschaften: Arkane Blutlinie, Arkane Verbindung (Vertrauter: Echse), Blutlinienmagie (SG +1 für metamagisch verstärkte Zauber)
Kampfausrüstung: Geringeres Metamagisches Zepter (Zauber verstärken), Schriftrolle: Energiewand, Schriftrolle: Mächtiges Magie bannen, Trank: Schwere Wunden heilen (2)
Weitere Ausrüstung: Federfallring, Resistenzumhang +2, Schutzring +2, Spinnenschuhe, Stecken des Feuers, Stirnreif der geistigen Stärke +2 (WE und CH)

(http://paizo.com/image/product/secondary/Pathfinder/Pathfinder2_Sorceress03_200.jpg) (http://paizo.com/image/product/secondary/Pathfinder/Pathfinder2_Sorceress03.jpg)

Als erstes sei gesagt, dass Seoni bereits ein paar Zauber gewirkt hat, deren Wirkung bereits in ihre Werte eingerechnet wurde: ein ausgedehntes Schild, Magierrüstung sowie Steinhaut. Mit ein paar weiteren Runden der Vorbereitung könnte sie ihre Schutzmassnahmen noch mit Energien widerstehen, Hast und Spiegelbild weiter ausbauen.

Als Hexenmeisterin hat Seoni die Wahl zwischen zehn verschiedenen Blutlinien. Wir haben die arkane Blutlinie gewählt, die für bereits existierende 3.5-Hexenmeister die Standardblutlinie darstellt, weil sie als einzige einen Vertrauten gewährt. Alle Blutlinien gewähren dem Hexenmeister mit zunehmender Stufe weitere Vorteile, z.B. zusätzliche bekannte Zauber (Seoni erhält  auf der dritten Stufe Identifizieren, auf der fünften Stufe Unsichtbarkeit, auf der siebten Stufe Magie bannen und auf der neunten Stufe Dimensionstür, eine Bonusklassenfertigkeit (Seoni erhält eine Wissensfertigkeit ihrer Wahl) sowie eine Anzahl spezieller Blutlinienkräfte (über die wir gleich noch sprechen werden). Neu in der Endfassung des Spiels ist die Blutlinienmagie. Jede Blutlinie gewährt nun einen  besonderen Bonus auf eine spezielle Gruppe von Zaubern. In Seonis Fall erhöht sich der Schwierigkeitsgrad jedes metamagisch verstärkten Zaubers, dessen Zauberstufe um wenigstens 1 erhöht wurde, ebenfalls um +1 (insgesamt, nicht etwa pro erhöhte Stufe). Das bedeutet, dass sich der Schwierigkeitsgrad eines von Seoni gezauberten Blitz für den Versuch, den Schaden zu halbieren, auf 21 erhöht. Andere Blutlinien gewähren ähnliche Vorteile. Die Schicksalhafte Blutline gewährt dem Hexenmeister z.B. eine Runde lang einen Glücksbonus auf alle Rettungswürfe, wenn er einen Zauber mit der Zauberreichweite persönlich wirkt.

Zusätzlich zu der Fähigkeit Arkane Verbindung (die Seoni einen Vertrauten beschert) gewährt die arkane Blutlinie zwei weitere Fähigkeiten. Die erste ist Metamagischer Adept, eine Fähigkeit, die es Seoni erlaubt, metamagisch verstärkte Zauber zu wirken, ohne dass sich dabei der Zeitaufwand erhöht. Auf ihrer gegenwärtigen Stufe kann sie diese Fähigkeit zweimal am Tag einsetzen. Es sei angemerkt, dass Schnelles Zaubern dahingehend verändert wurde, dass Hexenmeister es einsetzen können, ohne den Zeitaufwand für das Zaubern zu erhöhen; das bedeutet, dass sich Seoni den Einsatz dieser Fähigkeit für ausgedehnte und gestenlos gezauberte Zauber aufheben kann. Die zweite Fähigkeit ist Neue Zauber, die Seoni einen weiteren bekannten Zauber zugesteht (sie wählte Steinhaut.

Wenn wir Seoni weiter aufstufen würden, würde sie auf der 15. Stufe eine Zauberschulenkraft erhalten, die ihr einen Bonus von +2 auf den SG für alle von ihr gewirkten Zauber einer bestimmten Zauberschule gewähren würde. Auf Stufe 20 würde sie dann eine Arkane Apotheose durchlaufen, die es ihr erlauben würde, jeden metamagisch verstärkten Zauber zu wirken, ohne dabei den Zeitaufwand für diesen Zauber zu erhöhen und die es ihr weiterhin erlauben würde, Zauberslots auszugeben, um magische Gegenstände mit Ladungen einzusetzen.

Jason Bulmahn,
Chefdesigner Pathfinder RPG

Übersetzung: Björn Arnold
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 28.05.2009 | 13:13
(http://paizo.com/image/product/catalog/PZO/PZO1110_180.jpeg) (http://paizo.com/pathfinderRPG/v5748btpy8255)


Vorschau auf das Pathfinder RPG, Teil 3 (2. Teil)

Mittwoch, 27. Mai 2009

(http://paizo.com/image/product/secondary/Pathfinder/Pathfinder2_Sorceress03_200.jpg) (http://paizo.com/image/product/secondary/Pathfinder/Pathfinder2_Sorceress03.jpg)

Kommen wir als nächstes zu Seonis Zauberliste. An manchen der dort aufgeführten Zauber hat es ein paar Änderungen gegeben, was meistens zum Ziel hatte, ihre Anwendung zu vereinfachen, manchmal aber auch ihre Stärke etwas erhöhen sollte. Eissturm macht zum Beispiel immer noch dieselbe Menge Schaden, macht nun aber außerdem noch das bezauberte Gebiet zu schwierigem Gelände und führt zu einem Malus auf alle Würfe auf Wahrnehmung.

Kein anderer Spruch im Spiel kann den Spielfluss so schnell unterbrechen wie Magie bannen. Nicht nur, das es eine Weile dauerte, die Wirkung des Zaubers festzulegen, dieser zwang das Ziel auch eine ganze Menge Werte neu zu berechnen, falls er einmal besonders erfolgreich war. Jetzt erfordert Magie bannen nur noch einen einzelnen Konzentrationswurf und das Ergebnis wird auf alle auf dem Ziel aktiven Zauber angewendet. Er bannt den Zauber mit der höchsten Zauberstufe, auf die er einwirken kann. Das schwächt die Macht des Zauber zwar etwas ab (auch wenn es keine Begrenzung des möglichen Bonus auf den Wurf von +10 mehr gibt), macht ihn in der Anwendung aber wesentlich leichter einsetzbar. Mächtiges Magie bannen erlaubt es dem Anwender nach wie vor, mehrere Zauber zu bannen, auch diese Variante erfordert aber nur noch einen einzelnen Wurf. Je  4 Zauberstufen bannt er einen Zauber, beginnend mit dem Zauber mit der höchsten Zauberstufe, auf die er einwirken kann. Ich sollte dazu anmerken, dass man nach wie vor beide Zauber dazu einsetzen kann, einen ganz bestimmten Zauber zu bannen,  was es dem Anwender erlaubt, die Steinhaut oder das Fliegen auf dem Feind auszuschalten, wenn es wirklich darauf ankommt.

Auch Spiegelbild hat eine gewisse Überarbeitung erfahren, um ihn leichter einsetzbar zu machen. Schaut ihn euch selbst an.

Soiegelbild
Schule: Illusion (Einbildung); Grad: Barde 2, Hexenmeister/Magier 2
Zeitaufwand: 1 Standardaktion
Komponenten: V, G
Reichweite: Persönlich
Ziel: Du
Dauer: 1 Minute/Stufe

Dieser Zauber erzeugt illusionäre Doppelgänger  deiner selbst, die an der Stelle erscheinen, an der du dich aufhältst. Deinen Feinden wird es dadurch schwer gemacht, dich präzise zu lokalisieren und anzugreifen.
Wenn Spiegelbilder gewirkt wird, erscheinen 1W4 Doppelgänger + einer pro drei Zauberstufen (insgesamt maximal 8 Doppelgänger). Diese bleiben in deiner Nähe, bewegen sich mit dir und ahmen deine Bewegungen, Geräusche und Aktionen genau nach. Immer wenn du angegriffen wirst oder das Ziel eines Zaubers wirst, bei dem ein Angriffswurf gemacht werden muss, besteht die Chance, dass statt dir einer deiner Doppelgänger anvisiert wird. Trifft der Angriff, würfle, um zu ermitteln, ob es sich bei dem Getroffenen um dich oder einen deiner Doppelgänger handelt. Ist es ein Spiegelbild, wird dieses zerstört. Wirst du angegriffen und der Angriff misslingt um nicht mehr als maximal 5 Punkte, wird eines deiner Spiegelbilder durch den Beinahetreffer zerstört. Zauber mit Wirkungsbereich betreffen dich ganz normal und zerstören keine Doppelgänger.
 Ein Angreifer muss natürlich in der Lage sein, die Spiegelbilder zu sehen, um von ihnen getäuscht zu werden. Bist du unsichtbar oder ist der Angreifer blind, hat der Zauber keine Wirkung (wobei dann natürlich die üblichen Fehlschlagchancen bestehen).

Außerdem möchte ich noch einen Moment lang über Seonis Stecken des Feuers reden. Wie in den alten Regeln für Zauberstecken kann Seoni auch jetzt noch alle in dem Stecken gespeicherten Zauber auf ihrer eigenen (10.) statt der Zauberstufe des Steckens wirken, der nur 8 beträgt. Auch kann sie ihren Charismamodifkator und ihre Talentboni bei der Berechnung der SG für Rettungswürfe mit einrechnen. Zauberstecken haben in den neuen Regeln insgesamt nur noch 10 Ladungen, können allerdings wieder aufgeladen werden. Einmal am Tag kann Seoni einen Grad 4-Zauber ausgeben (also den höchststufigen Zauber im Stecken des Feuers), um dem Stecken eine Ladung hinzuzufügen. Die meisten Stecken sind neu bearbeitet worden, um mit diesen neuen Regeln zu arbeiten.

Das soll es für diese Woche gewesen sein. Nächste Woche wird Harsk auf die Bühne stapfen, damit wir einen Blick auf den Beispielswaldläufer werfen können. Ich hab gehört, dass er Bevorzugtes Gelände (Internet) besitzt, wir sollten also besser auf der Hut sein.

Jason Bulmahn,
Chefdesigner Pathfinder RPG

Übersetzung: Björn Arnold
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 30.05.2009 | 14:27
Der gruselige Crepitus

(http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/PZO95130-Crepitus_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/PZO95130-Crepitus.jpg)


Donnerstag, 29. Mai 2008

Hier kommt eine weitere Vorschau auf das in Kürze erscheinende Pathfinder Modul LB1: Tower of the Last Baron (http://paizo.com/store/v5748btpy80hx).

Es wird vermutet, dass Asmodeus die ersten Crepitus-Teufel erschuf, die auch manchmal Magierschurken genannt werden, um mit ihnen sterbliche Magier zu versuchen und dazu zu verführen, ihre Seelen der Verdammnis anheimzugeben. Allerdings ist es zwar wahr, dass der Crepitus eine hochintelligente Kreatur mit einer Begabung für die arkane Zauberkunst ist, dieses wird aber dadurch ausgeglichen, dass er ein Narr ist, nicht fähig, auf kompetente Art und Weise Sterbliche unter Asmodeus Willen zu locken. Im Ergebnis sind die Artgenossen, die auf der Materiellen Ebene zu finden sind, öfter Sklaven als teuflische Verführer.


Die Lebensweise

Ein Crepitus ist etwa 1m bis 1,20m groß. In seinem echsenartigen Kopf, der zu schwer für seinen dürren, mit Runen bedeckten Körper zu sein scheint, brennen helle Augen. Aus seinen Schultern sprießen Fledermausflügel, die ihn zu einem hervorragenden Flieger machen; seine scharfen Klauen sind überraschend geschickt und bei der Durchführung magischer Rituale zu geringsten Verbesserungen fähig. Der durchschnittliche Crepitus wiegt 15 kg. Wie andere Teufel benötigt auch der Crepitus keine Nahrung; diese Wesen haben aber besonders viel Spass daran, die Vertrauten von Magiern zu verzehren (und manchmal noch die Magier gleich dazu). Crepitus-Teufel sind gebürtige Höllenbewohner; viele befinden sich um Asmodeus' infernalischen Palast herum und dienen ihm oft als Boten.

Lebensraum und Gesellschaftsstruktur

Wenn man sie sich selbst überlässt, sind Crepitus-Teufel fähige, bösartige Witzbolde, die es zufrieden sind, ihre Tage damit zu verbringen, in der Hölle herumzuflattern und die verlorenen Seelen, aber auch die Teufel zu piesacken. Crepitusse werden aber nur selten für längere Zeit sich selbst überlassen, und daher stammt wahrscheinlich auch ihr langanhaltender Hass auf die Magier. Da sie wegen ihrer zauberähnlichen Fähigkeiten und ihres intuitiven Wissens über die Magie von sterblichen Magiern und anderen Teufeln hochgeschätzt werden, werden Crepitusse oft mit Verträgen gebunden oder einfach offen versklavt. Diese Situation empfinden die intelligenten Teufelchen natürlich als äußerst demütigend. Dass Crepitusse oft das erste Geschenk sind, dass Dämonen, die einen höheren Rang bekleiden, den sterblichen Zauberern überreichen, um sie zu verführen, ist in dieser Beziehung auch nicht besonders hilfreich. Wenn er die Möglichkeit dazu erhält, unternimmt ein Crepitus daher so gut wie alles, um einen Magier zu zerstören und seine kostbaren Zauberbücher zu Asche zu verbrennen (das kann auch in umgekehrter Reihenfolge geschehen). Chelische Magier binden Crepitus-Teufel regelmässig an sich und betrachten einen versklavten Crepitus als Zeichen ihres Prestiges.

Crepitusse spielen ihrerseits gerne gegenüber ihren deutlich schwächeren Cousins, den Imps, den großen Herren. Einen Crepitus als Imp zu bezeichnen ist daher die schwerstmögliche Beleidigung.

Mike McArtor,
früherer Redakteur Paizo

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 31.05.2009 | 13:17
(http://paizo.com/image/product/catalog/PZO/PZO8008_180.jpeg) (http://paizo.com/store/v5748btpy7zdp)

Mehr Moorcock!

Dienstag, 04. März 2008

Hier bei den Planet Stories (http://paizo.com/planetStories) gab es ein paar glückliche Wendungen, die uns dabei halfen, aus dem sehnsüchtigen Traum unseres Pulp-Liebhabers Erik Mona einen Publisher zu erschaffen, der einige der besten und wichtigsten Fantasy- und SF-Bücher des letzten Jahrhunderts ausgraben und neu veröffentlichen darf. Von all diesen glücklichen Umständen ist der beste wahrscheinlich unsere Beziehung zu Michael Moorcock. Zusätzlich dazu, dass er uns seine Kane-Serie veröffentlichen ließ (die drei Bücher   City of the Beast (http://paizo.com/store/v5748btpy7x8c), Lord of the Spiders (http://paizo.com/store/v5748btpy7zdp), und das noch bevorstehende Masters of the Pit (http://paizo.com/store/v5748btpy80hq)), hat Moorcock auch noch ein paar sehr einsichtsvolle Einleitungen für unsere anderen Bücher geschrieben und uns sogar noch auf ein paar andere potentielle Autoren für unsere Planet Stories hingewiesen; immerhin liest er das Zeug schon länger, als die meisten Mitglieder unseres Verlag leben.

Warum das für uns so eine große Sache ist? Natürlich deswegen, weil Michael Moorcock ganz ohne Zweifel einer der wichtigsten und einflussreichsten noch lebenden Fantasyautoren ist. Mit fünfzehn Jahren - mit fünfzehn! - begann er als Redakteur für das Tarzan Magazine zu arbeiten. In den darauffolgenden Jahrzehnten hat er dutzende Romane geschrieben, die ganzen Generationen als Inspiration dienten. Er hat den Nebula Award gewonnen, den World Fantasy Award, den British Fantasy Award (den sogar zweimal) und  den Bram Stoker Livetime Achievement Award. Er ist sogar Mitglied in der Hall of Fame der Science Fiction. Und während er all diese Auszeichnungen gewonnen hat, hat er uns einige der denkwürdigsten Charaktere des Genres geschenkt, insbesondere Elric von Melniboné, den Albino, der mit seinem schwarzen Schwert Sturmbringer der vielleicht berühmteste aller Ewigen Helden Moorcocks wurde.

Die Idee des schuldbeladenen Antihelden in der Fantasy; das Konzept eines ewigen Kampfes, nicht etwa zwischen Gut und Böse, sondern zwischen Ordnung und Chaos; selbst der Begriff "Multiversum" mit dem man sich überlappende Dimensionen beschreibt - all diese von Moorcock populär gemachten Dingen sind seitdem zum festen Bestandteil der Welt der Fantasy geworden, und zwar sowohl in der Literatur als auch im Bereich der Spiele. Von Autoren von Neil Gaiman bis hin zu China Miéville haben ihn als Einflussquelle genannt, und seine Werke sind heute noch genau so relevant wie vor 40 Jahren.

Aus all diesen Gründen ist es für uns eine so große Ehre, mit ihm zusammenzuarbeiten. Wenn ihr das nicht schon sowieso getan habt, dann tut euch selbst einen Gefallen und schaut euch mal  City of the Beast (http://paizo.com/store/v5748btpy7x8c) oder Lord of the Spiders (http://paizo.com/store/v5748btpy7zdp) an, um einen Einblick in einen der besten Teile der SF-Geschichte zu erlangen.

James Sutter,
Redakteur Planet Stories

Übersetzung: Björn Arnold


Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 31.05.2009 | 22:23
Pfingsten ist was tolles. So viel Zeit. (nicht wirklich, aber trotzdem^^):

(http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/PZO9516-PortalGolemBattle_360.jpeg) (http://paizo.com/image/content/GameMasteryModules/PZO9516-PortalGolemBattle.jpg)

Schwitzkasten!

Montag, 29. September 2008

Einmal mehr zeige ich euch eine großartige Illustration für die Paktstein-Pyramide (http://paizo.com/store/v5748btpy81x0), diesmal gestiftet von den Bento Box Studios. Was soll man schon mehr sagen als mit einem Bild von Paladinen, die Mumien in den Schwitzkasten nehmen. Paladine, die Mumien in den Schwitzkasten nehmen.

Jacob Burgess,
Koordinator Onlineshop

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 4.06.2009 | 19:52
(http://paizo.com/image/content/Blog/Blued20_180.jpeg)

Fragen an die Profis, Frage 2

Dienstag, 02. Juni 2009

Wir setzten unsere Reihe der "Fragen an die Profis" mit der Sache fort, die, je nachdem, wen man fragt, den wichtigsten Teil der Interaktion mit NSC ausmacht bzw. der dämlichste Teil am ganzen Rollenspiel ist.

2. Wenn ihr eure NSC reden lasst, tut ihr das dann als der Charakter oder in der 3. Person?

Lisa Stevens: Als der Charakter.

F. Wesley Schneider: Kommt drauf an. Wichtige, namentlich bekannte Charaktere haben bei mir typischerweise eine eigene Stimme, aber falls ein Spieler nur mal schnell beim Schmied vorbeigehen will, um eine Kleinigkeit einzukaufen, dann werd ich ihm normalerweise einfach nur den Preis nennen.

James Jacobs: Als der Charakter. Vielleicht nicht immer mit einer eigenen Stimme, aber definitiv immer als der Charakter.

Erik Mona: Als der Charakter.

Jason Bulmahn: Kommt drauf an: Wichtige Charaktere lasse ich in der Rolle auftreten, aber wenns nur die Stadtwache Hans Müller ist, dann kürze ich das für gewöhnlich ab.

Sean K. Reynolds: Mischung.

Joshua J. Frost: Ich spiele immer den Charakter.

James Sutter: Immer mit eigenen Stimmen. Ich glaube, dass, wenn man für einen Charakter eine lustige oder interessante Stimme finden kann, dann macht das den besten Teil des Charakters aus.

Chris Self: Ich mach das in der dritten Person. Ich bin ganz schlecht im Stimmen nachmachen. Wenn ich das versuche, bitten mich meine Spieler im Normalfall, damit aufzuhören (lacht).

Ich selbst nutze niemals Stimmen... ich bin einfach kein guter Charakterspieler.

Hank Woon,
Redaktionspraktikant, Paizo

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 5.06.2009 | 13:33
(http://paizo.com/image/product/catalog/PZO/PZO1110_180.jpeg) (http://paizo.com/pathfinderRPG/v5748btpy8255)


Vorschau auf das Pathfinder RPG, Teil 3

Mittwoch, 27. Mai 2009

Das Grundregelwerk für das Pathfinder Roleplaying Game Core Rulebook (http://paizo.com/pathfinderRPG/v5748btpy8255) wird am 13. August 2009 veröffentlicht. Im Hinblick auf dieses Ereignis veröffentlichen wir jede Woche einen Vorschauartikel. Heute werfen wir einen Blick auf Harsk, unseren Beispielswaldläufer.

Harsk
männlicher Zwerg, Waldläufer 11
RN mittelgroßer Humanoid
Init: +5 (+9 Unterirdisch, +7 Gebirge)
Sinne: Dunkelsicht 20m; Wahrnehmung +17

VERTEIDIGUNG
RK: 24, Berührung 15, auf falschem Fuß 19; (+6 Rüstung, +5 GE, +3 natürlich)
TP: 109 (11W10+44)
REF +12, WIL +8, ZÄH +10; (+2 gg. Gift, Zauber und zauberähnliche Fähigkeiten)
Verteidigungsfähigkeiten: Verteidigungstraining (RK +4 gg. Riesen), Entrinnen

ANGRIFF
Bewegungsrate: 6m
Nahkampf: +2 Zweihändige Axt +15/+10/+5 (1W12+5/x3)
Fernkampf: +1 leichte Blitzarmbrust des Grundsatzes +15/+15/+10/+5 (1W8+1 plus 1W6 SP Elektrizität/17-20)
Spezialangriffe: Erzfeind (Humanoide [Riesen] +6, Untote +2, Drachen +2), bevorzugtes Gelände (unterirdisch +4, Gebirge +2),  Bund des Jägers (Begleiter), Beute
Vorbereitete Zauber (ZS 8 ):
Grad 3 - Mittelschwere Wunden heilen, Verbündeten der Natur herbeizaubern III
Grad 2 - Ausdauer des Ochsen, Rindenhaut (bereits gezaubert)
Grad 1 - Energien Widerstehen, Lange Schritte, Mit Tieren sprechen

WERTE
ST 14, GE 20, KO 16, IN 10, WE 16, CH 6
G.-AB. +11; KMB +13; KMV 28 (32 gg. Ansturm und Niederwerfen)
Talente: Ausdauer, Eiserner Wille, Kernschuss, Präszisionsschuss, Punktgenaues Zielen, Schnelles Nachladen, Schnelles Schiessen, Tödliche Zielgenauigkeit, Verbesserter Kritischer Treffer (leichte Armbrust), Verbesserter Präzisionsschuss
Fertigkeiten: Heilkunde +17, Heimlichkeit +24, Klettern +16, Überlebenskunst +17 (+22, wenn Harsk Spuren verfolgt), Wahrnehmung +17, Wissen (Gewölbekunde) +14
Sprachen: Gemeinsprache, Zwergisch
Besondere Eigenschaften: Schneller Verfolger, Spuren lesen +5, Tierempathie +9, Unterholz durchqueren
Kampfausrüstung: Zauberstab: Leichte Wunden heilen (50 Ladungen)
sonstige Ausrüstung: +3 beschlagene Lederrüstung, +2 Zweihändige Axt, +1 leichte Blitzarmbrust des Grundsatzes, 40 Bolzen, 20 Silberbolzen, 20 Bolzen aus kaltgeschmiedetem Eisen, 5 Adamantbolzen, Gürtel der unglaublichen Geschicklichkeit +4, Stirnreif der erwachten Weisheit +2, Elfenumhang

(http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRunelords/Harsk-DwarfIconic_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRunelords/Harsk-DwarfIconic.jpg)

Lasst mich euch eine kleine Geschichte erzählen: Schon seit Monaten verbreiteten sich Geschichten, die von brutalen Angriffen auf Handelskarawanen auf ihrem Weg durch die Irrsinnsberge handelten. Das war in dieser Jahreszeit eigentlich nichts ungewöhnliches. Und doch wurde Harsks Aufmerksamkeit von diesen Berichten geweckt, als er von einem riesigen Mann hörte, der ganz mit Eis bedeckt sei. Nicht einmal eine Woche später war Harsk schon hoch im Gebirge unterwegs und suchte nach einer Spur. Er war bereits an zwei völlig zerstören Karawanen vorbeigekommen, als er auf eine stieß, die erst vor kurzem angegriffen worden war. Die frischen Fußstapfen im Schnee bestätigten, was er bereits vermutet hatte: der Angreifer war ein Frostriese. Zwei Tage lang folgte er der Spur, ohne sie auch nur einmal zu verlieren; diese führte immer tiefer in die Berge hinein, bis sie schließlich an der Öffnung zu einer tiefen, finsteren Höhle endete. Der trickreiche Zwerg schlich sich hinein. Schnell fand er seine Beute, die gerade einen Haufen gestohlener Beute sortierte. Der Riese wusste nicht, dass der Tod schon direkt hinter ihm stand, als Harsk ihn mit seiner geliebten Armbrust ins Ziel nahm.

Das ist genau die Art von Situation, von der Waldläufer wie Harsk träumen. Da er den Riesen in einer Höhle erwischt hat, erhält er einen Riesenbonus gegen den Behemoth. Seine Boni auf Bevorzugtes Gelände verleihen Harsk eine Bonus von +2 auf alle Würfe auf Überlebenskunst, während er den Riesen durch das Gebirge verfolgt. In den Höhlen (die als unteriridisch gelten) wächst dieser Bonus auf +4. Dieser verbessert außerdem seine Initiative (und gewährt ihm damit die großartige Chance, als erster anzugreifen), seine Würfe auf Wahrnehmung wie auch die auf Heimlichkeit. Sein Bonus von +6 gegen seine Erzfeinde, die Riesen, wird auf Bluffen, Motiv erkennen, Überlebenskunst, Wahrnehmung und Wissen angerechnet und, was noch wichtiger ist, gilt auch für seine Angriffs- und Schadenswürfe. Alles in allem verleihen ihm diese Boni einen Gesamtbonus von +32 auf Überlebenskunst, wenn er den Riesen in den Höhlen (im Gebirge +30) verfolgen will, sowie einen Bonus von +28, wenn er sich ungesehen bis auf 10m an den Riesen heranschleichen will, um ihn dann anzugreifen.

Wenn Harsk dem Riesen zuvorkommen sollte, kann er das Talent Punktgenaues Zielen in der Überraschungsrunde einsetzen, um sicherzustellen, dass er einen Treffer landet. Dieses Talent ermöglicht es ihm, einen einzelnen Angriff als Standardaktion auszuführen, der den Rüstungsbonus des Riesen, seine Bonus für natürliche Rüstung sowie seinen Schildbonus ignoriert (was die Rüstungsklasse des Riesen auf 8 senkt). Wenn er die Initiative gewinnt, kann er im Anschluss einen Vollen Angriff gegen den Riesen ausführen. Mit dem Talent Tödliche Zielgenauigkeit ( dieses erlaubt es ihm, gegen einen Malus von -3 auf seine Angriffswürfe  einen Bonus von +6 auf seine Schadenswürfe zu erhalten; das Talent funktioniert also wie heftiger Angriff, nur für Fernkampfwaffen) erhält er auf die Angriffe dieser Runde Boni von +19/+19/+14/+9, wobei jeder Angriff 1W8+14 SP plus 1W6 Punkte Elektrizitätsschaden sowie 2W6 durch die Eigenschaft "des Grundsatzes" verursacht. Wenn alle vier Angriffe treffen (sowie der in der Überraschungsrunde ausgeführte Angriff, der etwas weniger Schaden verursacht), erzielt er damit im Durchschnitt etwa 138 Schadenspunkte, was gerade ausreicht, um den Riesen ins Grab zu schicken.

Wenn Harsk den Erfolg ernsthaft sicherstellen wollte, würde er den Riesen vor Kampfbeginn als seine Beute bestimmen. Diese Fähigkeit erhält er auf der 11. Stufe. Sie ermöglicht es dem Waldläufer, eine Kreatur, die in eine seiner Erzfeind-kategorien fällt, als Beute festzulegen, was ihm einen Bonus von +2 auf seine Angriffswürfe gewährt und automatisch alle kritischen Drohungen gegen das Ziel bestätigt. Auch kann er auf seine Würfe auf Überlebenskunst eine 10 nehmen, wenn er seine Beute mit voller Geschwindigkeit verfolgen will, ohne dabei einen Malus zu erleiden. Zwar kann Harsk nie mehr als eine Beute zur gleichen Zeit festlegen, er kann aber eine Stunde, nachdem er eine frühere Beute erschlagen hat, eine neue festlegen.

Das ist nun nicht gerade ein fairer Kampf, da Harsk ja speziell dazu gebaut wurde, Riesen in Höhlen zu töten, allerdings sind Waldläufer genau dazu konzipiert, in bestimmten Situationen zu brillieren. Gegen andere Gegner und bei anderen Umgebungsbedingungen sind sie immer noch fähige Kämpfer, sie glänzen aber ganz besonders, wenn sie ihre Erzfeinde jagen oder in ihrem bevorzugten Gelände operieren.

Harsk besitzt außerdem die Klassenfähigkeit "Bund des Jägers", die es ihm mit einer Bewegungsaktion ermöglicht, auf alle Verbündete in einem Umkreis von 10m  gegen einen Feind seinen halbierten Bonus gegen Erzfeinde zu übertragen. Dieser Bonus hält drei Runden an. Stattdessen hätte er auch einen Tiergefährten nehmen können, aber diese werden wir im Rahmen der Vorschau auf den Druiden genauer anschauen. Für jetzt reicht es, sich zu vergegenwärtigen, dass Harsk, wenn er sich einen Tiergefährten nehmen wollte, einen effektive Druidenstufe 8 besäße (nicht 5, wie das noch in 3.5 der Fall war).

Des weiteren stehen Harsk noch ein paar unterstützende Zauber zur Verfügung. Seine Zauber spricht er nun auf einer Zauberstufe entsprechend seiner Stufe als Waldläufer -3 (nicht mehr der halben Waldläuferstufe). Seine Zauberprogression wurde also ein Sück weit verbessert, wodurch er einige Zusatzzauber erhält. Einer besonderen Erwähnung wert ist der Zauber Verbündeten der Natur herbeizaubern, mit dem er einen Eber, einen Vielfraß oder sogar 1W3 kleine Erdelementare herbeizaubern kann. Weitere Beispiele findet ihr in der folgenden Liste (die man sogar als kleine Vorschau auf das Pathfinder RPG Monsterhandbuch (http://paizo.com/pathfinderRPG/v5748btpy85k5) betrachten könnte.

Stufe 1
Adler
Blutmücke
Delphin
Feuerkäfer
Giftfrosch
Giftschlange
Milbe
Pony (Pferd)
Reithund
Riesentausendfüßler
Schreckensratte

Stufe 2
Ameisendrohne
Elementar (klein)
Goblinhund
Hyäne
Kalmar
Oktopus
Pferd
Wolf

Stufe 3
Affe
Ameisensoldat
Auerochse (Herdentier)
Eber
Elektrischer Aal
Gepard
Hai
Krokodil
Leopard (Katze)
Riesenechse
Riesenkrabbe
Schreckensfledermaus
Vielfraß
Würgeschlange


Harsk hat noch ein paar andere Fähigkeiten. Schnelles Verfolgen erlaubt es ihm, sich mit normaler Bewegungsrate zu bewegen, während er mit Überlebenskunst eine Spur verfolgt. Außerdem reduziert es den Malus, wenn er sich mit doppelter Bewegungsrate bewegen will auf -10. Spuren lesen gewährt nun einen Bonus in Höhe seiner halben Stufe als Waldläufer auf alle Würfe auf Überlebenskunst, um Spuren zu lesen. Diese Veränderung wurde durchgeführt, weil nun jeder mit Überlebenskunst Spuren lesen kann, was die Fähigkeit redundant machte. Auf höheren Stufen wird Harsk weitere Erzfeinde und bevorzugte Gelände erhalten, weitere Kampfstil-Talente (Bogenschützentalente in Harsks Fall), verbessertes Entrinnen, Tarnung, Meisterliches Verstecken. Auf Stufe 20 wird er dann die Fähigkeit Meisterjäger erhalten, die es ihm erlaubt, seine Erzfeinde mit einem einzigen Bolzen zu töten, sofern ihnen ein Rettungswurf misslingt. Mit dieser Fähigkeit kann er einem Ziel auch nichttödlichen Schaden in Höhe von dessen Trefferpunktmaximum zufügen, und so seine Beute lebend zu erwischen.

Das solls für den Waldläufer gewesen sein, Nächste Woche folgen dann die Domänen Kyras, unserer Beispielsklerikerin.

Jason Bulmahn,
Chefdesigner Pathfinder RPG

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 7.06.2009 | 01:39
(http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9011-BelkzenMonk_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9011-BelkzenMonk.jpg)

Ein Besuch in Belkzen

Montag, 02. Juni 2008

In Pathfinder #11 (http://paizo.com/pathfinder/v5748btpy80i7) besuchen wir die feindliche, von Orks besetzte Feste von Belkzen. Das Abenteuer "Die Skelette von Narbwall" ist zwar hauptsächlich auf eine einzelne Ruine in diesem wilden Land begrenzt; wir haben aber auch einen Reiseführer für die Feste in die Ausgabe gepackt, falls ihr unterwegs etwas Sightseeing betreiben wollt. Alle möglichen Überraschungen und Gefahren harren dort ihrer Entdeckung; schaut euch mal die folgenden Beispielsorte an, die wir auszugsweise dem Artikel entnommen haben und euch hier als Beispiel präsentieren.

Das Schwefelorakel: Die stolzen Orkhäuptlinge sind zwar sehr unabhängig, doch auch sie suchen manchmal Rat. In solchen Fällen schicken die meisten Kriegsherren ihre Unteranführer zum Schwefelorakel, dem Tempelkomplex hoch oben im rauchenden Krater eines Vulkans. Dort bietet ein uralter, inzestuöser Mönchsorden gegen riesige Tributzahlungen seinen Rat an. Die Mönche bewahren nicht nur die einzigen, angeblich kompletten Aufzeichnungen über die orkische Geschichte, - dabei handelt es sich um eine lange Reihe von Höhlenmalereien, die bis zum erstmaligen Auftreten der Orks zurückreicht - sie sind außerdem auch Wahrsager, die die Dämpfe aus den aktiven Fumarolen des Vulkans einatmen, um damit seltsame, blutige Prophezeiungen zu machen. Unglückseligerweise sind die Dämpfe, die ihnen ihre Einsichten verleihen, hochätzend und verätzen damit ihre Gesichter und Lungen für immer. Aus diesem Grund senden die meisten Anführer auch lieber ihre Unteranführer mit den Fragen dorthin, da die grausamen, gleichzeitig klugen Priester häufig auf die Idee kommen, die Fragesteller selbst über die schwefelhaltigen Gruben zu hängen, damit diese ihre Antowrten aus erster Hand erhalten können.

Die Rutschwälle: Diese riesigen, sandigen Erdhügel erstrecken sich Kilometerweit durch die Hügel am Fuße der Irrsinmsberge und werden von allen bis auf die wahrhaft Verzweifelten gemieden. Dabei handelt es sich nämlich um die Zugänge zu einer ausgedehnten, komplexen Reihe von Ankhegnestern. Meistens sind die kriegerischen Ankhegarmeen damit zufrieden, sich gegenseitig in ihren riesigen unterirdischen Tunneln zu bekriegen, was von oben und als tiefes Brummen zu hören ist. Allerdings werden wagemutige Wanderer manchmal auch Zeuge, wie eine Ankhegkolonie einen neuen Erdhügel mit beängstigender Geschwindigkeit und Effizienz aufwirft. Alle paar Jahre allerdings strömen die von den heftigen Gebirgsstürmen ausgelösten Fluten in die Ebenen, was dazu führt, dass die Kolonien zu tausenden aus ihren Löchern hervorbrechen und nach Osten drängen, wobei sie alles verzehren, was sich ihnen in den Weg stellt.

Sech Nevali: Sech Nevali wird auch das hängende Kloster genannt und ist ein Überbleibsel aus thassilonischer Zeit. Es handelt sich dabei um einen ausgedehnten Tempelkomplex aus Stein, der über einem kilometertiefen Abgrund schwebt, gehalten von riesigen Ketten, die zwischen drei hohen Bergspitzen verlaufen. Ursprünglich war das Kloster dem Pfauengeist geweiht, inzwischen wird es aber von einem Orden geheimnisvoller, isolationistischer Mönche bewohnt, die glauben (und damit haben sie recht), dass selbst die Orks es nicht wagen würden, die höchst verräterischen Berge Belkzens zu bezwingen, um ihre Einsamkeit zu stören. Es bleibt allerdings jenseits der schwankenden Mauern Sech Nevalis ein Geheimnis, was denn der ultimative Sinn und Zweck des Ordens an einem so abgelegenen, ungastlichen Platz sein könnte.

James Jacobs,
Chefredakteur Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 7.06.2009 | 10:32
(http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9012-Mobogo_180.jpeg) (http://paizo.com/image/content/CrimsonThrone/PZO9012-Mobogo.jpg)


Heil Dir, Mobogo!

Montag, 09. Juni 2009

Pathfinder #12 (http://paizo.com/store/v5748btpy80i8) ist gerade in Druck gegangen, und somit auch eine weitere Gruppe vier neuer Monster. Drei von diesen Vieren spielen in dem Abenteuer dieser Ausgabe "Crown of Fangs" eine Rolle. Um also nichts zu spoilern, schauen wir uns einfach das vierte an - den schrecklichen Mobogo! Wir haben diese riesigen froschähnlichen Monster zum ersten Mal in Pathfinder #2 im Monstereintrag für die Boggards erwähnt und ich wusste damals schon, dass wir früher oder später diese Monsterfürsten der Sümpfe zu Gesicht bekommen würden. Schaut ihn euch an! Scheint er nicht glücklich darüber zu sein, endlich den Weg hierher gefunden zu haben?

Mobogos wohnen in den ursprünglichsten Sumpfgebieten Golarions, in den zauberischen Wildnisgebieten, die schon seit Jahrhunderten kein menschlicher Fuß mehr betreten hat. Die primitive Religion der Boggards sagt, dass die Gottheit Gogunta ihre Froschbrut im schlammigen Morast der Kontinente Golarions legte, als diese sich gerade erst formten. Die ersten, die schlüpften, waren die Mobogos. Seit dieser Zeit schlafen und fressen diese Könige des Sumpfes, machen Jagd auf die Tiere in ihren stinkenden Weihern, bis sie auf riesenhafte Größe angewachsen sind und in Lethargie verfallen. Dann träumen sie in  unverständlichen amphibischen Träumen von der Rückkehr ihrer göttlichen Mutter.

James Jacobs,
Chefredakteur Pathfinder

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 8.06.2009 | 22:58
Fragen an die Profis: Vierte Frage

(http://paizo.com/image/content/Blog/Yellow20_180.jpeg)

Montag, 08. Juni 2009

4. Du spielst an einer Kampagne schon seit vielen Monaten, bis deine Gruppe einen TPK (total player kill) erleidet. Schummelst Du beim Würfeln, denkst dir einen Grund aus, mit dem Du sie wieder zurück bringen kannst? Lässt Du deine Spieler neue Charaktere erstellen und machst da weiter, wo die alten aufgehört haben oder beendest Du einfach die Kampagne?

Lisa Stevens: Ich hatte noch nie einen TPK, war aber schon nahe dran! (lacht) Ich bin eine große Anhängerin des Erschaffens und des Aufbaus einer Kampagne über einen langen Zeitraum hinweg. Bei mir sind schon wichtige NSC gestorben, weswegen ich die Story völlig neu erfinden musste. Aber ich glaube nicht, dass ich je zulassen würde, dass die SC an einen Punkt kommen, an dem sie mit einem TPK konfrontiert werden. Das würde die Story ruinieren, und es würde meinen Spass als SL ruinieren. Das wäre ja, als ob man eine Season von CSI sieht und mittendrin alle Charaktere und Schauspieler ersetzt werden und keine einzige der Handlungslinien jemals aufgelöst werden würde.

F. Wesley Schneider: Ja, ich versuche sie normalerweise zu retten. Ich meine, wenn es nur ein oder zwei Charaktere sind, die sterben, dann ist das in Ordnung, man kann sich einen neuen Charakter in der nächsten Stadt oder dem nächsten Dungeon besorgen. Aber wenn es dabei um die ganze Gruppe geht, dann versuche ich normalerweise einen Weg zu entsinnen, mit dem ich sie weitermachen lassen kann. Ich meine damit, dass ich schon geschummelt habe, sie gefangengenommen statt getötet habe, usw.

James Jacobs: Jedesmal, wenn ich einen TPK hatte, war das das Ende der Kampagne. Und ein Neuanfang.

Erik Mona: Kommt drauf an. Wenn... also, es kommt drauf an.

Jason Bulmahn: Manchmal schummele ich, vor allem aber versuche ich, die Spieler danach einzuschätzen, ob sie noch daran interessiert sind, weiterzumachen. Manchmal beginne ich eine neue Gruppe und gehe dieselbe Storyline aus einer anderen Perspektive an. Lass uns zum Beispiel einmal annehmen, dass sie alle Soldaten im Dienste eines Kriegsherren sind, die herausfinden, dass er böse ist und sich gegen ihn wenden, dabei aber einen TPK, erleiden. Dann könnten ihre nächsten Charaktere zum Beispiel ein Haufen Dorfbewohner sein, deren Dorf von gerade diesem Kriegsherren zerstört wurde.

Sean K. Reynolds: Was ich möglicherweise tun würde, wäre, sie alle einen Zweitcharakter erschaffen zu lassen, dessen einzige Aufgabe es ist, die andere Gruppe zu retten. Auf diese Art wären die Spieler immer noch dafür verantwortlich, sich selbst zu retten.

Joshua J. Frost: Wenn alle sterben, ist es vorbei. Und damit eine Chance, etwas neues zu beginnen.

James Sutter: Wenn es mein Fehler war, würde ich mir nichts vergeben, "Meine Schuld" zu sagen, und die Begegnung zu wiederholen. Für gewöhnlich geschieht das aber nicht. Ich glaube, dass der Tod eines Charakters eines der wichtigsten Teile des Spiels ist. Sogar aus der Sicht eines Spielers ist es eine unglaubliche Erfahrung, wenn ein Charakter auf eine sehr dramatische Art stirbt. Tatsächlich hatte ich bereits Kampagnen, in denen einer meiner SC getötet wurde, ich dann einen neuen Charakter erschuf und sich für die nächsten Spielabende die Handlung um die Rache für den Verstorbenen drehte.

Chris Self: Ich  lasse tatsächlich den letzten Kampf wiederholen und gebe ihnen damit einen neuen Versuch. Ich bin der Typ SL, der die Handbremse zieht, wenn das notwendig wird. Ich sehe  Rollenspiele eher als kooperatives Geschichtenerzählen an und TPKs machen einfach keinen Spaß.

Ich hab bisher noch nie einen TPK gehabt, was jammerschade ist. Ich denke aber, dass ich mir wahrscheinlich einen Weg auszudenken versuchen würde, wie man die Kampagne fortsetzen könnte, wenn meine Spieler das wirklich, wirklich wollten.

Hank Woon,
Redaktionspraktikant Paizo

Übersetzung: Björn Arnold

Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 8.06.2009 | 23:45
Fragen an die Profis: Dritte Frage

(http://paizo.com/image/content/Blog/Purple20_180.jpeg)

Freitag, 05. Juni 2009

3. Ermutigt ihr eure Spieler dazu, einen gut ausgearbeiteten Hintergrund zu erschaffen, der Abenteuerideen enthält, die ihr in eure Kampagne einfügen könnt?

Lisa Stevens: Ich ermutige sie dazu, belohne sie aber nicht dafür. Im Prinzip sage ich meinen Spielern einfach, dass sie, wenn sie sich interessante Hintergründe ausdenken, für sich mehr aus meiner Kampagne herausholen können; sie wird dann mehr auf sie persönlich zugeschnitten sein, da ich ihre Abenteuerideen nehme und sie in der Kampagnenhandlung verwende. Wenn man keinen Hintergrund erschafft, wird man immer noch Spaß haben, die Story wird dann aber vielleicht nicht so sehr auf den Charakter zugeschnitten sein. Für mich ist beides in Ordnung; ich lasse die Spieler selbst entscheiden, was sie sich von der Kampagne erwarten.

F. Wesley Schneider: Ja. Sie müssen keine komplizierte Hintergrundgeschichte haben, ich bitte sie aber für gewöhnlich darum, mir wenigstens ihre Eigenheiten mitzuteilen.

James Jacobs: Ja, absolut. Auf jeden Fall.

Erik Mona: Das spielt für mich keine Rolle. Wenn ein Spieler so etwas wirklich möchte, dann nehm ich seine Ideen und verwebe sie mit der Kampagne, aber wenn das dem Spieler egal ist, dann ist es mir auch egal.

Jason Bulmahn: Ich bitte darum, mache es aber nicht zu Pflicht und überlasse es dem Entscheid der Spieler. Ich belohne diese Zusatzarbeit aber in jedem Fall damit, dass ich die Story mit ihrem Hintergrund verbinde, sie generell auf irgendeine Weise davon profitieren lasse und das ganze persönlicher gestalte.

Sean K. Reynolds: Ich ermutige das.

Joshua J. Frost: Ja, ich ermutige das.

James Sutter:Wenn die Spieler ihre Charakterkonzepte gebastelt haben, arbeite ich gerne mit ihnen zusammen, um sie alle zusammenzuführen. Es gibt aber Spieler, die einfach nur gerne erscheinen und losgehen wollen und das ist völlig in Ordnung. Ich glaube, dass ein gut durchdachtes Konzept den Spielspaß erhöht, habe aber selbst natürlich manchmal das Problem, dass ich mir eine richtig lange und detaillierte Hintergrundgeschichte für meinen Charakter ausdenke, und der dann nach einem Spielabend stirbt. (lacht)

Chris Self: Auf jeden Fall.

Ich hab das schon immer für das beste am Leiten einer Kampagne gehalten.

Hank Woon,
Redaktionspraktikant Paizo

Übersetzung: Björn Arnold
Titel: Re: Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt
Beitrag von: Wormys_Queue am 11.06.2009 | 13:42
(http://paizo.com/image/product/catalog/PZO/PZO1110_180.jpeg) (http://paizo.com/pathfinderRPG/v5748btpy8255)

Vorschau auf das Pathfinder RPG, Teil 5

Mittwoch, 10. Juni 2009

Das Grundregelwerk für das Pathfinder Roleplaying Game Core Rulebook wird am 13. August 2009 veröffentlicht. Im Hinblick auf dieses Ereignis veröffentlichen wir jede Woche einen Vorschauartikel. Heute werfen wir einen Blick auf Kyra, unsere Beispielsklerikerin.

Kyra
weiblicher Mensch, Klerikerin Sarenraes 8
NG, mittelgorße Humanoide (Mensch)
Init: +3; Sinne: Wahrnehmung +5
Aura: gut

VERTEIDIGUNG
RK: 19, Berührung 9, auf dem falschen Fuß 19 (+8 Rüstung, -1 GE, +2 natürliche Rüstung)
TP: 55 (8d8+16)
REF +5 WIL +13 ZÄH +10
Widerstand: Feuer 10

ANGRIFF
Bewegungsrate: 6m
Nahkampf: +1 aufflammender Krummsäbel +9/+4 (1W6+3 plus 1W6 Feuer/18-20)
Besondere Angriffe:Positive Energie fokussieren (4W6, 4W6+8 gg. Untote, SG 17, 4/Tag), Feuerbolzen (+5 Berührung auf Entfernung, 1W6+4 Feuer, 8/Tag), Nimbus des Lichts (8/Tag)
Vorbereitete Klerikerzauber (ZS 8 ):
Stufe 4 - Todesschutz, Göttliche Macht, Feuerschild*, Heiliger Schlag
Stufe 3 - Magie bannen, Feuerball*, Gebet, Fluch brechen, Gleißendes Licht
Stufe 2 - Bärenstärke, Metall erhitzen*, Stille,  Waffe des Glaubens
Stufe 1 - Segen, Brennende Hände*, Göttliche Gunst(2), Schutz vor Bösem (2), Schild des Glaubens
Stufe 0 (nach Belieben) - Magie entdecken, Licht, Magie lesen, Stabilisieren
* Domänenzauber; Domänenzauber: Feuer, Sonne

WERTE
ST 14, GE 8, KO 14, IN 10, WE 20, CH 12
G.-AB.: +6; KMB +8; KMV 17
Talente:Verbessertes Fokussieren, Verbesserte Initiative, Blitzreflexe, Gezieltes Fokussieren, Untote vertreiben
Fertigkeiten: Diplomatie +12, Heilkunde +16, Wissen (Religion) +11, Zauberkunde +11
Sprachen: Gemeinsprache
Spezielle Eigenschaften: Segen der Sonne
Kampfausrüstung: Zauberstab: Leichte Wunden heilen (50 Ladungen), Perle der Macht(Stufe 2), Schriftrolle: Flammenschlag
sonstige Ausrüstung:+1 aufflammender Krummsäbel, +2 Kettenrüstung, Amulett der natürlichen Rüstung +2, Resistenzumhang +2, Stirnreif der erwachten Weisheit +2

(http://paizo.com/image/content/RiseOfTheRunelords/Pathfinder4_Cleric02_180.jpeg) (http://192.168.132.6/image/content/RiseOfTheRunelords/Pathfinder4_Cleric02.jpg)

Kyra ist eine recht normale Klerikerin, die Sarenrae verehrt, die feurige Göttin der Sonne. Vieles am Kleriker ist unverändert geblieben, es gibt aber dennoch einige bemerkenswerte Änderungen.

Das erste ist eine Änderung an der Funktionsweise der Domänen. In der Betaversion des Spiels verloren die Domänen ihre Bonuszauber und erhielten statt dessen eine Menge spezielle Fähigkeiten, die sie auf bestimmten Stufen erhielten. In der Finalfassung des Spiels sind wir wieder zu den Bonuszaubern zurückgekehrt, haben aber die Zauberlisten etwas geändert (ihr habt vielleicht den Feuerball in der Aufzählung ihrer Stufe 3-Zauber bemerkt). Auch haben wir einige der Spezialfähigkeiten beibehalten und damit viele der vorher gewährten Domänenkräfte ersetzt. Kyra erhält auf Stufe 1 den Feuerbolzen und den Segen der Sonne. Mit dem Feuerbolzen kann sie jeden Tag eine begrenzte Anzahl von Malen Feuerstrahlen verschießen. Die Kraft Segen der Sonne wirkt auf Kyras Fähigkeit, Energie zu fokussieren ein und hindert Untote daran, ihren Widerstand gegen Vertreibungsversuche auf ihre Rettungswürfe gegen Energie fokussieren zu addieren (mehr dazu aber gleich). Ab Stufe 6 verleiht die Feuerdomäne Kyra Widerstand gegen Feuer ( der mit zunehmender Stufe ansteigt). Auf der achten Stufe erhält sie durch die Sonnendomäne die Kraft Nimbus des Lichts. Diese mächtige Fähigkeit erlaubt es ihr, jeden Tag eine Anzahl von Malen, die ihrer Stufe als Klerikerin entspricht ein Licht mit der Stärke des Zaubers Tageslicht zu erzeugen. Dieses Licht bannt jeden Finsternis-Effekt und fügt jedesmal, wenn Kyra an die Reihe kommt, Untoten in ihrer Umgebung Schaden zu (1 SP/Klerikerstufe  pro Runde). Auch die Lichtzauber an sich wurden etwas überarbeitet. Es gibt jetzt vier Beleuchtungsgrade: Finsternis, Dämmerlicht, normales und helles Licht. Zauber wie Licht erhellen ein Gebiet in einem festgelegten Umkreis mit normaler Beleuchtung und erhöhen den Grad der Beleuchtung um einen Schritt,  wenn der Beleuchtungsgrad des Gebiets niedriger als normal ist. Zauber wie Finsternis reduzieren den Beleuchtungsgrad in einem Gebiet. Undurchdringliche Dunkelheit kann ein Gebiet tatsächlich sogar so finster machen, dass nicht einmal mehr Dunkelsicht es durchdringen kann.

Außer den Domänen sind auch die Regeln für das Vertreiben von Untoten überarbeitet worden. Diese Fähigkeit firmiert nun unter den Oberbegriff "Energie fokussieren" und setzt in einem Umkreis von 9m eine Welle positiver oder negativer Energie frei. Wenn Kyra diese Fähigkeit einsetzt, hat sie die Wahl, lebende Kreaturen zu heilen oder untoten Kreaturen Schaden zuzufügen (in den Betaregeln konnte sie noch beides gleichzeitig). Wählt sie die Option zu heilen, werden alle lebendigen Kreaturen in dem Wirkungsbereich um die angegebene Menge an Trefferpunkten geheilt (in ihrem Fall 4W6 TP). Will sie Untoten Schaden zufügen, erleiden alle Untoten im Wirkungsbereich die angegebene Menge an SP (4W6+8 wegen ihrer Domänenfähigkeit Segen der Sonne), können mit einem erfolgreichen Rettungswurf  den Schaden allerdings halbieren. Böse Kleriker können diese Fähigkeit auf umgekehrte Art und Weise einsetzen, um lebendige Kreaturen zu verletzen oder um Untote zu heilen. Kyra besitzt zusätzlich ein paar Talente, um ihre Fähigkeit, Energien zu fokussieren zu verbessern. Verbessertes Fokussieren erlaubt es Kyra, den SG für den Versuch, sich der Fähigkeit zu widersetzen um +2 zu erhöhen, und gezieltes Fokussieren ermöglicht es ihr, eine ihrem Charismamodifkator entsprechende Anzahl von Zielen in ihrem Wirkungsbereich von der Wirkung des Fokussierens auszunehmen. Die größte Veränderung ist allerdings das Talent Untote Vertreiben. Dieses Talent erlaubt es Kyra, eine tägliche Anwendung ihrer Fähigkeit, Energien zu fokussieren dafür zu verwenden, Untote zur Flucht zu zwingen, falls ihr Rettungswurf misslingt. Diese Version verursacht keinen Schaden, kann aber in einem Kampf eine völlig neue Situation herstellen.

Auch an den Klerikerzaubern hat es einige Veränderungen gegeben. Viele hatten den Zweck, den Kleriker besser mit einigen der anderen Klassen auszubalancieren oder eine vorher verwirrende Zauberbeschreibung zu vereinfachen. Todesschutz verleiht nun keine prinzipielle Immunität gegen Todeseffekte mehr. Statt dessen verleiht er Boni, mit denen man solchen Effekten leichter widerstehen kann und erlaubt dir sogar dann einen Rettungswurf, wenn das normalerweise nicht erlaubt wäre. Außerdem entfernt er für die Dauer des Zaubers die durch negative Stufen verursachten Abzüge. Göttliche Macht erfuhr ebenfalls eine deutliche Veränderung, um zu verhindern, dass der Kleriker mit nur einem oder zwei Zaubern ein besserer Nahkämpfer als der Kämpfer wird. In der neuen Version verleiht der Zauber Boni auf Angriffe und Schadenswürfe, gewährt temporäre Trefferpunkte und (wie mittels des Zaubers Hast einen zusätzlichen Angriff im Falle, dass der Kleriker einen Vollen Angriff ausführt. Es ist also immer noch ein guter Zauber, der aber nicht mehr länger  viel zu stark ist. Auch Fluch brechen hat ein wenig Aufmerksamkeit verdient. Dieser Zauber wie auch alle anderen, die irgendwelche Beeinträchtigungen entfernen, gelingt nicht mehr automatisch. Wenn Kyra einen dieser Zauber wirkt, muss sie einen Wurf auf ihre Zauberstufe ablegen