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Medien & Phantastik => Sehen, Lesen, Hören => Sehen => Thema gestartet von: 1of3 am 2.11.2015 | 19:47

Titel: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: 1of3 am 2.11.2015 | 19:47
Es gibt neue Charaktere, die nichts mit den Filmen, die es nicht gibt, zu tun haben. Ob das bedeutet, dass es auch die originale Zeitlinie ist... naja, ich man darf ja hoffen.

http://www.startrek.com/article/new-star-trek-series-premieres-january-2017


Edit: Titel bekannt ab Beitrag #48.
http://www.tanelorn.net/index.php/topic,96035.msg134396695.html#msg134396695
Titel: Re: Neue Star-Trek-Serie - Januar '17
Beitrag von: Orok am 2.11.2015 | 19:57
Habs auch vorhin bei Takei gelesen. Leider noch so gar nichts bekannt drüber. Bin sehr gespannt.

Hier der Artikel. Steht mMn das gleiche drin wie im oberem Link: http://the-daily.buzz/new-star-trek-tv/
Titel: Re: Neue Star-Trek-Serie - Januar '17
Beitrag von: 1of3 am 2.11.2015 | 20:06
Doch, da sind mehr Informationen: Die Verantwortlichen waren Co-Autoren für jene scheuslichen Machwerke. Ich hoffe, sie hatten da nur wenig Einfluss.
Titel: Re: Neue Star-Trek-Serie - Januar '17
Beitrag von: Orok am 2.11.2015 | 20:17
Steht in beiden Artikeln ;)
Titel: Re: Neue Star-Trek-Serie - Januar '17
Beitrag von: Greifenklaue am 3.11.2015 | 10:54
Hab ich Bock drauf!

Und ein Hinweis auf den deutschen SpON-Artikel (http://www.spiegel.de/kultur/tv/star-trek-neue-serie-startet-2017-bei-cbs-a-1060767.html) für die englischfaulen.
Titel: Re: Neue Star-Trek-Serie - Januar '17
Beitrag von: Thandbar am 3.11.2015 | 11:48
O Gott! Wie soll ich jetzt noch 2016 aushalten ...  :P
Titel: Re: Neue Star-Trek-Serie - Januar '17
Beitrag von: McCoy am 3.11.2015 | 11:51
Es wurde auch mal wieder Zeit.  ;)

Ich finde es auch immer noch schade, das Enterprise nach 4 Staffeln gekippt wurde, da die letzten beiden Staffeln meiner Meinung nach sehr gut waren.

Bleibt nur die Hoffnung, das sie es nicht komplett versauen.
Titel: Re: Neue Star-Trek-Serie - Januar '17
Beitrag von: Greifenklaue am 3.11.2015 | 11:56
O Gott! Wie soll ich jetzt noch 2016 aushalten ...  :P

Mit Star Trek Beyond evtl.?
Titel: Re: Neue Star-Trek-Serie - Januar '17
Beitrag von: Mann mit Ukulele am 3.11.2015 | 12:25
Ist das klasse, dass zunehmend mehr Leben ins (von mir bereits totgelaubte) StarTrek-Universum kommt!
Nach der letzten Serie, die ich mehrfach anzusehen versucht habe, aber nie über den Pilotfilm hinaus wirklich angesehen habe,
hatte ich mich schon auf ewige Wiederholung eingestellt.

Dann plötzlich haun die diese genialen neuen Filme raus und jetzt kommt auch noch ne Serie? Ich bin begeistert!
Titel: Re: Neue Star-Trek-Serie - Januar '17
Beitrag von: First Orko am 3.11.2015 | 12:30


Nach der letzten Serie, die ich mehrfach anzusehen versucht habe, aber nie über den Pilotfilm hinaus wirklich angesehen habe,
Ging mir erst ähnlich, aber dann war es schnell für mich die beste von allen ST Serien!
Echt, zieh dir mal die erste Staffel rein.
Ich kenne die allerdings auf english, weiß nicht ob die Übersetzung da verschlimmert.
Titel: Re: Neue Star-Trek-Serie - Januar '17
Beitrag von: Orok am 3.11.2015 | 12:35
Ging mir erst ähnlich, aber dann war es schnell für mich die beste von allen ST Serien!
Echt, zieh dir mal die erste Staffel rein.
Ich kenne die allerdings auf english, weiß nicht ob die Übersetzung da verschlimmert.

Sehe ich genau so. Die Spiegeluniversumsfolge feiere ich immer noch jedes mal wenn ich dran denke :)


Zur Überbrückung gibt es je ein paar Ansätze TOS fortzusetzen.
Star Trek Phase 2 (http://digitalnewage.com/dnapartners/stp2/default.asp?epi=IHW) 6 Folgen bisher. Viele der alten Garde treten auf. Hat mir sehr gut gefallen.

Star Trek Continues (http://www.startrekcontinues.com/episodes.html) 5 Folgen bisher. Habe es selber noch nicht gesehen, macht aber nen guten Eindruck.

Und natürlich gibt es noch ein paar Filme bei You Tube.
Titel: Re: Neue Star-Trek-Serie - Januar '17
Beitrag von: Infernal Teddy am 3.11.2015 | 12:49
So lange es nicht in AbramsTrek angesiedelt ist, ist alles gut.
Titel: Re: Neue Star-Trek-Serie - Januar '17
Beitrag von: Mann mit Ukulele am 3.11.2015 | 13:13
Darf ich interessehalber mal nachfragen, worin die ablehnende Haltung gegenüber den neuen Filmen gründet?

Vielleicht bin ich ja nur ein Banause, aber mir haben beide Filme richtig gut gefallen... ^^
Titel: Re: Neue Star-Trek-Serie - Januar '17
Beitrag von: Antariuk am 3.11.2015 | 13:36
Zuviel Lens Flare? >;D
Titel: Re: Neue Star-Trek-Serie - Januar '17
Beitrag von: Infernal Teddy am 3.11.2015 | 13:54
Die neuen Filme sind nettes actionkino, bescheidenes Star Trek, und beschissene Science Fiction.
Titel: Re: Neue Star-Trek-Serie - Januar '17
Beitrag von: Rumpel am 3.11.2015 | 13:57
Die neuen Filme sind nettes actionkino, bescheidenes Star Trek, und beschissene Science Fiction.

Star Trek und Science Fiction im selben Satz zu nennen, ist aber auch ziemlich gewagt. würde ich allenfalls noch für TOS gelten lassen ...
Titel: Re: Neue Star-Trek-Serie - Januar '17
Beitrag von: Infernal Teddy am 3.11.2015 | 14:05
Star Trek und Science Fiction im selben Satz zu nennen, ist aber auch ziemlich gewagt. würde ich allenfalls noch für TOS gelten lassen ...

Für TOS noch am allerwenigsten.
Titel: Re: Neue Star-Trek-Serie - Januar '17
Beitrag von: Rumpel am 3.11.2015 | 14:07
Für TOS noch am allerwenigsten.

Ich meine jetzt den Unterschied zwischen SF (es geht vordringlich um Ideen, TOS) und Soap Opera in Space (TNG-ENT), nicht um die Frage der Wissenschaftlichkeit.
Wobei ich TNG und DS9 ja durchaus mag, aber eben doch eher als Soaps denn als SF ...
Titel: Re: Neue Star-Trek-Serie - Januar '17
Beitrag von: Infernal Teddy am 3.11.2015 | 14:11
I still disagree :)
Titel: Re: Neue Star-Trek-Serie - Januar '17
Beitrag von: Mann mit Ukulele am 3.11.2015 | 18:17
Die neuen Filme sind nettes actionkino, bescheidenes Star Trek, und beschissene Science Fiction.
1. check, 3. check - SciFi erwarte ich auch nicht von StarTrek.
2. Da würde ich nun nicht zustimmen. Es wird doch alles erfüllt - es gibt die Crew, es gibt Raumkämpfe, es gibt Außenteams, es gibt die oberste Direktive, es gibt TechnoBabble.
Was von Star Trek fehlt dir denn? Exploration fällt tatsächlich etwas flach, aber das finde ich verschmerzbar.
Titel: Re: Neue Star-Trek-Serie - Januar '17
Beitrag von: Talasha am 3.11.2015 | 18:26
Irgend eine Idee dahinter.

Wobei der zweite tatsächlich eine Frage stellt, mit Spocks Vorschriftentreue Khans Frage: Sie können nicht einmal Vorschriften brechen wie können sie dann Knochen brechen?!
Oder auch Vizeadmiral Markus der sich Gedanken über den Weg den die Sternenflotte nehmen soll.
Titel: Re: Neue Star-Trek-Serie - Januar '17
Beitrag von: Sin am 3.11.2015 | 18:32
Das spricht dann wohl für die neuen Filme, wenn man bedenkt, dass so mannche alten Filme keine erkennbare Idee dahinter hatten, und man bei manchen überhaupt nicht wusste, was das jetzt sollte.
Titel: Re: Neue Star-Trek-Serie - Januar '17
Beitrag von: Talasha am 3.11.2015 | 18:49
Das spricht dann wohl für die neuen Filme, wenn man bedenkt, dass die meisten alten Filme keine erkennbare Idee dahinter hatten, und man bei manchen überhaupt nicht wusste, was das jetzt sollte.

V'Ger auf der Suche nach Wissen und Menschlichkeit ist schon eine Idee, oder eher eine Frage.
Der Zorn des Khans die Genesistechnologie
Auf der Suche nach Spock nun die Suche nach Spock und was ist Identität.
Zurück in die Gegenwart Ha! ihr Menschen seid doch nicht so wichtig.
Am Rande des Universums, geht es um den "inneren Tumor" wie ein Kumpel es ausdrückt den jeder in sich trägt.
Das unentdeckte Land, Zukunft gestalten neue Träume suchen und Leben.
Treffen der Generationen, Was ist ein gutes Leben?
Der erste Kontakt, Schicksal, was würdest du tun wenn du dein Schicksal kennen würdest? Was bedeutet Loyalität, seelische Verwundungen usw usf.
Der Aufstand, Wie möchtest du Leben? Die Bedeutung des Augenblickes.
Nemesis, Indivualität und Identität.

Nun Abramstrek:
Star Trek: Raumschiff BUM BUM und ein sinnloser Racheplot.
Into Darkness hat wenigstens eine Idee, dafür dann aber nichtmal eine innere Konsistenz, im ersten dauerte es 10 Minuten bis Vulkan hier nur eine Minute bis Kronos, da ist aber der Millenium Falcon ein bissi lahm dagegen.
Titel: Re: Neue Star-Trek-Serie - Januar '17
Beitrag von: Imunar am 3.11.2015 | 18:50
Nunja Star Trek TOS und TNG lebten eben noch von den Visionen und Regeln Roddenberrys
die neue Filme sind für sich als Blockbuster betrachtet gut, nur passen sie eigentlich nicht in die
zugegeben recht geleckte Utopie von Roddenberrys Star Trek

Dazu haben sie mir den Romulus/Remus des alten und den Vulkan des neuen Universums gekillt..
nein danke... (auch wenn ersteres in STO recht gut weiterentwickelt wurde)


achja:

Und warum ist die neue Enterprise so groß wie die D?
und die Vengeance NOCH Größer?
Titel: Re: Neue Star-Trek-Serie - Januar '17
Beitrag von: Talasha am 3.11.2015 | 18:53
@Imunar
Weil sie einen Star Wars Fan rangelassen haben.  ;)
Titel: Re: Neue Star-Trek-Serie - Januar '17
Beitrag von: Imunar am 3.11.2015 | 18:54
@Imunar
Weil sie einen Star Wars Fan rangelassen haben.  ;)

Ich weiß..... *Seufz*

Wie gesagt ich habe nichts gegen die Filme.. nur mit dem Namen ;)
Titel: Re: Neue Star-Trek-Serie - Januar '17
Beitrag von: 1of3 am 3.11.2015 | 19:12
Darf ich interessehalber mal nachfragen, worin die ablehnende Haltung gegenüber den neuen Filmen gründet?

Die Bubi-Crew, die fehlende Utopie, die Star-Wars-Anleihen, das neue Universum.
Titel: Re: Neue Star-Trek-Serie - Januar '17
Beitrag von: Sin am 3.11.2015 | 19:17
V'Ger auf der Suche nach Wissen und Menschlichkeit ist schon eine Idee, oder eher eine Frage.
Der Zorn des Khans die Genesistechnologie
Auf der Suche nach Spock nun die Suche nach Spock und was ist Identität.
Zurück in die Gegenwart Ha! ihr Menschen seid doch nicht so wichtig.
Am Rande des Universums, geht es um den "inneren Tumor" wie ein Kumpel es ausdrückt den jeder in sich trägt.
Das unentdeckte Land, Zukunft gestalten neue Träume suchen und Leben.
Treffen der Generationen, Was ist ein gutes Leben?
Der erste Kontakt, Schicksal, was würdest du tun wenn du dein Schicksal kennen würdest? Was bedeutet Loyalität, seelische Verwundungen usw usf.
Der Aufstand, Wie möchtest du Leben? Die Bedeutung des Augenblickes.
Nemesis, Indivualität und Identität.

Nun Abramstrek:
Star Trek: Raumschiff BUM BUM und ein sinnloser Racheplot.
Into Darkness hat wenigstens eine Idee, dafür dann aber nichtmal eine innere Konsistenz, im ersten dauerte es 10 Minuten bis Vulkan hier nur eine Minute bis Kronos, da ist aber der Millenium Falcon ein bissi lahm dagegen.

Ich würde sagen die Neuinterpretation der Charaktere in Star Trek (2009) stellt schon eine Idee an sich dar (oder darf genug Raum einnehmen, dass eine pseudophiloshische Behandlung einer Idee auch mal wegfallen darf). Ich betrachte mich nicht als Fan der neuen Filme, ich hab noch nichtmal das Bedürfnis einen davon ein zweites Mal zu sehen, allerdings waren mMn mehrere der alten Filme schlechter. Man denke an Nemesis, der hat zwar eine im Gegensatz zu vielen anderen Filmen der Reihe eine leicht erkennbare "Idee", aber das ist auch schon das einzig gute was man über den Film sagen kann.

Bei den neuen Filmen ist eigentlich die Crew das einzige was ich ganz gut fand, was wohl auch für einige der alten Filme gilt...  :) Insofern haben die Filme dann doch für mich recht viel gemeinsam und das gibt mirHoffnung, das eine Serie basierend auf den neuen Filmen ganz nett sein könnte.
Titel: Re: Neue Star-Trek-Serie - Januar '17
Beitrag von: Talasha am 3.11.2015 | 19:23
Der neue Kirk ist einfach schrecklich, ein Milchbubi das nichtmal die Akademie abgeschlossen hat und alles vögelt was bei drei nicht auf dem Baum ist? Das ist eher ein mieses Klischee des alten als eine eigene Figur.
Titel: Re: Neue Star-Trek-Serie - Januar '17
Beitrag von: Sin am 3.11.2015 | 19:28
Ich habe noch nie jemanden getroffen, der den alten Kirk irgendwie als Charakter ernst genommen hätte. Insofern sehe ich das Problem nicht. Und es gibt viele Menschen, die alles vögeln wollen, was bei drei nicht auf dem Baum ist, ich sehe nicht, warum das in einer halb-utopischen Zukunft anders sein sollte.
Titel: Re: Neue Star-Trek-Serie - Januar '17
Beitrag von: alexandro am 3.11.2015 | 19:29
Der neue Kirk ist einfach schrecklich, ein Milchbubi das nichtmal die Akademie abgeschlossen hat und alles vögelt was bei drei nicht auf dem Baum ist?

Im Gegensatz zu dem Mitvierziger (bzw. in den Filmen: dem Greis mit schlechtem Toupet), der sich benimmt wie ein Milchbubi und alles vögelt was bei drei nicht auf dem Baum ist?  ;D
Titel: Re: Neue Star-Trek-Serie - Januar '17
Beitrag von: Talasha am 3.11.2015 | 19:35
Ich habe noch nie jemanden getroffen, der den alten Kirk irgendwie als Charakter ernst genommen hätte. Insofern sehe ich das Problem nicht. Und es gibt viele Menschen, die alles vögeln wollen, was bei drei nicht auf dem Baum ist, ich sehe nicht, warum das in einer halb-utopischen Zukunft anders sein sollte.

Und deshalb verpeinlicht man ihn total?  :o
Titel: Re: Neue Star-Trek-Serie - Januar '17
Beitrag von: Sin am 3.11.2015 | 19:37
Ich finde den Neuen nicht peinlich, etwas überzeichnet, aber sonst wäre es nicht Kirk.
Titel: Re: Neue Star-Trek-Serie - Januar '17
Beitrag von: Talasha am 3.11.2015 | 19:40
Ich finde den Neuen nicht peinlich, etwas überzeichnet, aber sonst wäre es nicht Kirk.
Entschuldige, der neue ist eine verpeinlichte Version des eh schon eher peinlichen(oder extrem schlecht gealterten) alten Kirks.
Titel: Re: Neue Star-Trek-Serie - Januar '17
Beitrag von: pharyon am 3.11.2015 | 19:55
Der alte Kirk hat zwar häufig geflirtet, aber mit vielen wirklich rum gemacht kaum. Der hatte ja weniger Beziehungen als Picard oder Janeway.

Die neuen Filme sind (stellenweise) lustig und turbulent, fangen jedoch kaum das (den?) Flair und (was für mich schlimmer ist) auf keinen Fall den Esprit der Klassiker ein. Klar gab es (viele) schlechte Folgen und (einige) schwache Filme (für mich vor allem V und X), aber derart weit vom Kerngedanken waren die auch nicht weg.

@topic: Ich freue mich auf die neue Serie.

p^^
Titel: Re: Neue Star-Trek-Serie - Januar '17
Beitrag von: Oh Gott sie sind Überall am 3.11.2015 | 20:08
Saucool Danke für die Nachricht die meinen Tag etwas heller gestaltet!

Zu Abrams ST, nunja ich fand sie nicht schlecht. Ja ich schätze Roddenberrys Utopie. Aber mal ehrlich ein bischen Pepp ging über die Jahre verloren. Ich finde zwar das Rick Berman gute Arbeit geleistet hat. Aber manchmal wurde es langweilig und streckenweise auch unglaubwürdig (vor allem bei DS9).

Aber meine Güte ist halt Geschmackssache. Ich freue mich jedenfalls schön das dieses Franchise weiter belebt wird!



Auch wenn Star Wars besser ist :P
Titel: Re: Neue Star-Trek-Serie - Januar '17
Beitrag von: Infernal Teddy am 3.11.2015 | 23:27
AbramsTrek ist dumm, und jeder der es mag auch.

Das ist zwar nur meinen Meinung, aber ich habe recht.
Titel: Re: Neue Star-Trek-Serie - Januar '17
Beitrag von: 6 am 3.11.2015 | 23:38
O Gott! Wie soll ich jetzt noch 2016 aushalten ...  :P
Ganz einfach: Mit Star Trek Frontiers (http://de.trictrac.net/news/vlaada-plus-star-trek) :D
Titel: Re: Neue Star-Trek-Serie - Januar '17
Beitrag von: alexandro am 4.11.2015 | 06:24
V'Ger auf der Suche nach Wissen und Menschlichkeit ist schon eine Idee, oder eher eine Frage.
Der Zorn des Khans die Genesistechnologie
Auf der Suche nach Spock nun die Suche nach Spock und was ist Identität.
Zurück in die Gegenwart Ha! ihr Menschen seid doch nicht so wichtig.
Am Rande des Universums, geht es um den "inneren Tumor" wie ein Kumpel es ausdrückt den jeder in sich trägt.
Das unentdeckte Land, Zukunft gestalten neue Träume suchen und Leben.
Treffen der Generationen, Was ist ein gutes Leben?
Der erste Kontakt, Schicksal, was würdest du tun wenn du dein Schicksal kennen würdest? Was bedeutet Loyalität, seelische Verwundungen usw usf.
Der Aufstand, Wie möchtest du Leben? Die Bedeutung des Augenblickes.
Nemesis, Indivualität und Identität.

Nun Abramstrek:

Star Trek: Ist es wichtiger (persönlich) ein erfülltes Leben zu haben, oder Verantwortung für andere zu übernehmen? Wenn jemand dir einen Plan deiner Zukunft entwirft, würdest du ihm folgen?
Into Darkness: Sicherheit vs. Freiheit. Prädestination vs. freie Entscheidung. Angst vs. Forscherdrang.

Wer in den Abrams-Filmen nur KrachBumm sieht, der hat einen gründlichen Sehfehler. Die Themen werden vielleicht nicht so mit dem Holzhammer durchgeprügelt wie bei den Classic-Filmen, sind aber immer noch deutlich konkreter als die schwammigen Themenfelder der TNG-Filme.
Titel: Re: Neue Star-Trek-Serie - Januar '17
Beitrag von: Darius am 4.11.2015 | 07:19
Ich freue mich auf die neue Serie und hoffe auch, dass wieder mehr der alte Star Trek Flair gebracht wird.

Die neuen Abrams Filme sind zwar super unterhaltend und kurzweilig, haben aber mit Star Trek, wie man es zuvor 40 Jahre lang kennen gelernt hat, wenig zu tun.

Ich will wieder einen Plot mit Cardassianern, Romulanern, Klingonen, evtl. dem Dominion. Vielleicht auch Borg.

Ich will wieder einen ernst zu nehmenden Kommandeur sehen, der eine tolle Crew hat, die nicht in jedem 2. Satz einen Witz reißt. Ich will Holodeck- und Transporterfolgen sehen.

Ich will Q mal wieder sehen oder halt einen aus dem Q-Kontinuum. :)

Vielleicht was zu Sektion 31. Eben solche Sachen, die Potential für einen langen Plot haben.
Titel: Re: Neue Star-Trek-Serie - Januar '17
Beitrag von: Nomad am 4.11.2015 | 10:33
Ich hoffe sie sagen bald in welcher Zeitlinie die neue Serie spielen soll. Hoffentlich nicht wieder etwas in der Vergangenheit.
Titel: Re: Neue Star-Trek-Serie - Januar '17
Beitrag von: Orok am 4.11.2015 | 10:39
Ach ich fände den Krieg zwischen Föderation und Romulanern schon ein ziemlich cooles Vergangenheitssetting...
Aber auch eine Fortsetzung der Zeitlinie wäre interessant. Vielleicht die Titan-Bücher?
Titel: Re: Neue Star-Trek-Serie - Januar '17
Beitrag von: Darius am 4.11.2015 | 11:00
Befand sich eigentlich die Voyager Geschichte in der selben Zeitlinie, wie DS9 und TNG? Zu welchem Zeitpunkt kommt die Voyager denn zurück?
Titel: Re: Neue Star-Trek-Serie - Januar '17
Beitrag von: YY am 4.11.2015 | 11:09
Ich freue mich auf die neue Serie und hoffe auch, dass wieder mehr der alte Star Trek Flair gebracht wird.

Die neuen Abrams Filme sind zwar super unterhaltend und kurzweilig, haben aber mit Star Trek, wie man es zuvor 40 Jahre lang kennen gelernt hat, wenig zu tun.

Star Trek ist doch eh sehr uneinheitlich, was Stil und Flair angeht - sowohl die Serien untereinander als auch die eigentlich zueinander gehörenden Serien und Filme.

Und innerhalb der einzelnen Serien hat man auch eine Gaußverteilung von den paar komplett hirnrissigen Totalausfällen über das erträgliche bis genießbare Mittelfeld zu der Handvoll großartiger Folgen.


Von daher mache ich mir da keinerlei Gedanken.
Außer vielleicht, dass ich um Voyager und Enterprise einen Riesenbogen gemacht habe und mir die neuen ST-Filme trotz einiger Macken* ganz gut gefallen haben - sieht für mich also eher gut aus  ;D

*die aber je nach Blickwinkel durchaus im Stil von TOS waren...


Befand sich eigentlich die Voyager Geschichte in der selben Zeitlinie, wie DS9 und TNG? Zu welchem Zeitpunkt kommt die Voyager denn zurück?

Ja, die überschneiden sich großteils:
https://de.wikipedia.org/wiki/Zeitleisten_von_Star_Trek
Titel: Re: Neue Star-Trek-Serie - Januar '17
Beitrag von: Mann mit Ukulele am 4.11.2015 | 11:10
Ja, Voyager und DS9 spielen etwa parallel.
In der Voyager-Pilotfolge haben DS9-Leute Gastauftritte. Die Rückkehr der Voyager liegt aber hinter dem Ende von DS9.
Titel: Re: Neue Star-Trek-Serie - Januar '17
Beitrag von: Imunar am 4.11.2015 | 11:16
ich finde hier ist es noch etwas deutlicher
dass TNG+DS9 (Gibt ja sogar Referenzen)
und DS9 + VOY
sich überschneiden

http://memory-alpha.wikia.com/wiki/Timeline
Titel: Re: Neue Star-Trek-Serie - Januar '17
Beitrag von: Orok am 4.11.2015 | 11:31
Im Jahr 2364 wird Picard Captain der Enterprise.
Die Föderation übernimmt DS9 2369.
TNG endet 2370.
2371 beginnt Voyager.
Aufstand auf Kardassia und Friedensvertrag mit dem Dominion sind im Jahr 2375.
Die Voyager kommt 2378 zurück.

Einzelne zeitliche Ausreißer gibt es natürlich in den Folgen.

War mir gar nicht richtig klar wie sehr sich die drei Serien zeitlich überschneiden...
Titel: Re: Neue Star-Trek-Serie - Januar '17
Beitrag von: 1of3 am 24.07.2016 | 08:48
Comic Con hat uns Trailer und Schiffsnamen beschwert: Discovery, NCC 1031. Zeitlich also vor Kirk.

https://youtu.be/Cxba2WjlN90

Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: Kowalski am 24.07.2016 | 10:57
Wieder was neues?
Uh, oh.

Übrigends ist Star Trek Beyond ein Friedensangebot an die TOS Fans.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: Infernal Teddy am 24.07.2016 | 11:06
Ich weiß noch nicht so ganz ob mich das Schiffsdesign überzeugt. Sieht ein wenig aus wie die Entwürfe zum  ersten Star Trek Kinofilm bzw. Star Trek Phase II.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: Kowalski am 24.07.2016 | 11:13
Ich weiß noch nicht so ganz ob mich das Schiffsdesign überzeugt. Sieht ein wenig aus wie die Entwürfe zum  ersten Star Trek Kinofilm bzw. Star Trek Phase II.

Wie die Nummerierung zeigt ist das ein Schiff vor der NCC-1701, deutlich.
Krieg mit den Romulanern?
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: Waldviech am 24.07.2016 | 11:16
Stimmt, es sieht ziemlich stark so aus. Ich bin gespannt, ob andere Designldeen daraus auch verwendet werden und wie stark der "Retrovibe" des Ganzen wird. Irgendwo schwirrte auch das Gerücht rum, Discovery könnte eine Art "Anthologieserie" werden, ähnlich wie American Horror Story - mit jeder Staffel in einer anderen Epoche. Ich habe keinerlei Ahnung, wo "faktenbasiert" das ist - zumal ich grad auf die Schnelle die Quelle des Ganzen Nicht wiederfinde, aber die Idee ist interessant...
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: Infernal Teddy am 24.07.2016 | 11:24
Gerade nachgeschaut in "Star Trek Design - da ist tatsächlich ein Entwurf für Phase II enthalten, welches sehr nach dem neuen Schiff aussieht - inklusive einem Raumdock in einem Asteroiden...
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: 1of3 am 24.07.2016 | 11:48
Einen vulkanischen Captain und mehr von Delta IV kann ich mir sehr gut vorstellen. Immer ran damit.

Ansonsten soll die neue Serie weniger episodisch werden als die anderen Star-Trek-Serien. Damit liegt sie sicher im Trend. Also mithin das Gegenteil einer Anthologie.

Krieg mit den Romulanern wirds auch nicht geben, denn es sind "neue Bösewichte" versprochen. Die Idee scheint durchaus zu sein, existierendes Material weiträumig zu umgehen.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: Kowalski am 24.07.2016 | 14:09
Einen vulkanischen Captain und mehr von Delta IV kann ich mir sehr gut vorstellen. Immer ran damit.

Ansonsten soll die neue Serie weniger episodisch werden als die anderen Star-Trek-Serien. Damit liegt sie sicher im Trend. Also mithin das Gegenteil einer Anthologie.

Krieg mit den Romulanern wirds auch nicht geben, denn es sind "neue Bösewichte" versprochen. Die Idee scheint durchaus zu sein, existierendes Material weiträumig zu umgehen.

Ja, sonst kriegt man es ja wieder mit den Fans zu tun die alles besser wissen.
Oder man pfeift drauf und macht es in sich stimmig.

Ich wäre ja mal für ein Star Trek ohne Transporter.....
... und mit Raumanzügen.....
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: 1of3 am 24.07.2016 | 14:24
Raumanzüge kommen tatsächlich in den neueren Serien (Voyager / Enterprise) häufiger vor. Die Kraftfeldgürtel aus TAS wurden danach nie wieder gesehen.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: Waldviech am 24.07.2016 | 15:35
Vermutlich auch, weil es etwas doof aussieht, wenn man gelbe Linien um reale Schauspieler malt. :P
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: Talasha am 24.07.2016 | 16:22
Raumanzüge kommen tatsächlich in den neueren Serien (Voyager / Enterprise) häufiger vor. Die Kraftfeldgürtel aus TAS wurden danach nie wieder gesehen.

Auch in der Orignalserie kommen Raumanzüge vor, aber nicht so oft. Vermutlich waren sie zu teuer.  ;D

Und sie sehen natürlich peinlich aus:

(http://vignette4.wikia.nocookie.net/memoryalpha/images/9/99/Raumanzug2268.jpg/revision/latest?cb=20110623084815&path-prefix=de)
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: Xiam am 24.07.2016 | 16:30
Auch in der Orignalserie kommen Raumanzüge vor, aber nicht so oft. Vermutlich waren sie zu teuer.
Naja, Raumanzüge in SF-Serien sind immer ein bisschen Kind ihrer Zeit und haben einen gewissen Retro-Chic. Schau dir mal die Dinger bei Raumpatrouille Orion an. In der digital aufbereiteten HD-Version der Serie ist deutlich zu erkennen, dass die Käseglocken, die die Darsteller als Helme tragen, oben offen sind (vermutlich, damit die Schauspieler nicht ersticken  ;D

Bei Star Trek II -- der Zorn des Khan waren auch Raumanzüge zu sehen, als Chekov auf Ceti Alpha 5 landet. Die sehen auch heute noch ganz okay aus, finde ich.



In dem Trailer (eher ein Teaser) sieht für mich übrigens alles ein bisschen arg computeranimiert aus. Das wird aber schon eine Realserie, oder? Sieht für mich fast nach dem Teaser für ein Videospiel aus.

Wie auch immer, ich bin gespannt :) Nachdem ich die neuen Filme eher durchwachsen sehe, freue ich mich auf diese neue Serie.

Nebenbei, die alten Filme bis zum ersten neuen von Abrams gibt es derzeit in HD bei Amazon Prime für Prime-Nutzer kostenlos. Soweit ich weiß, sind die erstmals ohne Zuzahlung im Abo enthalten.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: Infernal Teddy am 24.07.2016 | 16:32
Ich hab sie mir einfach in der zehnerbox au DVD gekauft.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: Kowalski am 24.07.2016 | 17:26
Ich werde den Verdacht nicht los das man die neuen Kinofilme deswegen nicht mag weil die von einem bekennenden Star Wars Fan gemacht wurden.
Das finde ich aber keinen Widerspruch.
Man kann Herr der Ringe im Weltall mögen
 und
 Uno-Friedenstruppen im Weltall auch.

Es hat beides seine Erzählberechtigung.

Und das man die alten, schnarchlangsamen, U-Bootkampf im Weltall, Star Trek Filme auf die Geschwindigkeit von Top Gun hievt finde ich nicht schlimm.

Solange die Grundlage nicht Magie (Macht) im Weltraum ist, sondern Technik und ein moralischer Anspruch an Gesellschaften.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: Infernal Teddy am 24.07.2016 | 17:54
Ich werde den Verdacht nicht los das man die neuen Kinofilme deswegen nicht mag weil die von einem bekennenden Star Wars Fan gemacht wurden.

Nö. Wer von was ein Fan ist, ist mir egal. Die filme finde ich einfach nur kacke.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: Mann mit Ukulele am 25.07.2016 | 13:46
Nö. Wer von was ein Fan ist, ist mir egal. Die filme finde ich einfach nur kacke.
Is mal gut oder? Du hast deinem Unmut doch nun wirklich weidlich Ausdruck verliehen. Wo kommt denn all diese Toxizität der Leute immer her?

@Topic: Mir gefällt das neue Schiffsdesign nicht übermäßig, ist vermutlich aber Gewöhnungssache.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: Thandbar am 25.07.2016 | 14:02
Sieht irgendwie ein bisschen klingonisch aus ...
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: Nomad am 25.07.2016 | 15:27
Ich freue mich, dass es wieder etwas von Star Trek gibt. Ich gehöre auch zu den Leuten, die mit den neuen Filmen nicht soviel anfangen können.
Tatsächlich freue mich aber noch mehr auf den Fan-Film über Axanar. Den Trailer finde ich immer wieder großartig.

Ich würde mich freuen, wenn sie sich bei der Serie mal wieder trauen würden, etwas neues zu wagen. Meine Lieblingsserie ist immer noch DSP 9 (ab der dritten Staffel ;) und ich würde mich freuen, wenn es keine reine Sternenflotte Crew wäre sondern wieder ein paar "Zivilisten" eine Rolle spielen würden.
Da könnte man genug machen. Ein Forschungsraumschiff halb Sternenflotte, halb Romulaner oder ein Schiff mit Kadetten, was auch immer.

Mir wäre es auch lieber gewesen, sie hätten im alten Universum weiter gemacht, aber wahrscheinlich wollen sie sich es offenhalten von den neuen Filmen auf eine Serie abzuleiten.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: 1of3 am 25.07.2016 | 17:44
Es IST das alte Universum. Falls du meintest, dass sie die Zeitlinie Post-Nemesis weiterspinnen, ja, das wäre auch schön. Aber ich find frühe Föderation auch ganz reizvoll. Ob sie etwas Neues wagen? Das wird sich denke ich noch zeigen.

Mir ist übrigens erst heute morgen aufgefallen, dass die Serie wie ein Space Shuttle heißt. Schön anders rum.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: Caranthir am 25.07.2016 | 18:30
Eigentlich finde ich es schade, dass die neue Serie vor TOS spielt. Immerhin gab es das schon mit Enterprise und da hatte man sogar das Alleinstellungsmerkmal "Wir sind das erste Warp 5 Raumschiff" (um mal einen passenden FATE-Aspekt einzubringen). Gespannt bin ich trotzdem.

Was ist denn aus den ganzen Gerüchten von vor ein, zwei Jahren geworden? Da wurde doch gestreut, dass es eine quasi CSI-Star Trek Serie gibt, oder so eine Special-Rescue-Operation-Dingens-Geschichte.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: Nomad am 25.07.2016 | 20:19
Es IST das alte Universum. Falls du meintest, dass sie die Zeitlinie Post-Nemesis weiterspinnen, ja, das wäre auch schön. Aber ich find frühe Föderation auch ganz reizvoll. Ob sie etwas Neues wagen? Das wird sich denke ich noch zeigen.
Ich meinte eher so parallel oder nach Voyager. Also die Story Line seit Next Generation weiter spinnen. Für mich ist es eben nicht DAS alte Universum, da es ja vor Kirk spielt und da trennen sich die beiden ja erst.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: Kowalski am 25.07.2016 | 20:52
Umm. Ich sehe das eh differenzierter. So wie bei Rollenspielsettings setzt jeder Spielleiter (Produzent/Regisseur) eine eigene Interpretation frei.

Das sieht man auch bei ST:TOS, ST:TNG oder anderen Serien wo bestimmte Regisseure ihren eigenen Stil setzen.
Wenn es "in sich" stimmig ist, fein.
Wenn es nicht dem Kanon der anderen SLs entspricht? So what?
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: Nomad am 25.07.2016 | 21:02
Wo habe ich gesagt, dass ich das nicht differenziert sehe. Aber um bei deiner Analogie zu bleiben, es gibt einige SL, bei denen würde ich nicht in der Gruppe spielen, wenn du mir Geld zahlen würdest. Das heißt ja nicht das ich denen die Rollenspielpolizei auf den Hals schicken. Ok vielleicht wenn sie auf meinem Lieblingscon auftauchen ;)
Jeder soll glücklich werden wie er will. Ich werde halt mit den neuen Filmen nicht glücklich. Den letzten jetzt habe ich mir erst gar nicht im Kino angesehen. Das dürfte das erste Mal sein, dass ich den neuen Star Trek nicht im Kino gesehen habe. Gibt ja zum Glück genug andere Sachen mit denen man seine Zeit tot schlagen kann.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: Wisdom-of-Wombats am 25.07.2016 | 21:19
Also mithin das Gegenteil einer Anthologie.

Also wenn ich das richtig verstanden habe, dann soll jede Staffel eine abgeschlossene Story sein, ähnlich wie American Horror Story.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: Andorian Spaceman am 26.07.2016 | 13:49
Übrigends ist Star Trek Beyond ein Friedensangebot an die TOS Fans.

Nicht nur das. Die Handlung und ihre Wendungen verkörpert sogar das was auch die kritischsten Fans von Star Trek erwarten dürften.

Gerade nachgeschaut in "Star Trek Design - da ist tatsächlich ein Entwurf für Phase II enthalten, welches sehr nach dem neuen Schiff aussieht - inklusive einem Raumdock in einem Asteroiden...

Das stimmt. Diese Entwurfzeichnung für den Phase II Pilotfilm habe ich auch in einem Buch. Ich bin mal gespannt ob die das wirklich nutzen, oder ob das nur eine Art Testballon war um im Gespräch zu bleiben und Reaktionen zu testen.

Auch in der Orignalserie kommen Raumanzüge vor, aber nicht so oft. Vermutlich waren sie zu teuer.  ;D
Und sie sehen natürlich peinlich aus:

Die Tos Raumanzüge sehen für die 60er sogar sehr realistisch aus. Die Serie stammt immerhin aus der Zeit vor der echten Mondlandung.
Und echte Anzüge werden in Zukunft wahrscheinlich auch wieder etwas beweglicher.

zum Vergleich:
(http://4.bp.blogspot.com/-x9JnnSeDn6E/VVyZOzAlpsI/AAAAAAAAFKs/3BdC6Ko8EQQ/s640/Geschichte-der-NASA-Weltraumanzuege-Familienfunk-Kinder-Uni-03.PNG)

In welchem Jahr die Serie spielt wurde bisher nicht angekündigt. Genaugenommen wurde nur der US-Sender, der Lizenznehmer, der  Logo-Trailer, der Titel, das Shatnerverse, die Produzentenriege, die Serialstruktur und dieser Raumschiff-Teaser offiziell bekanntgegeben.

Der Retrolook und die Registrierungsnummer bedeuten nicht zwingend, dass das Serial vor Tos spielt.

Ehrlichgesagt glaube ich auch nicht, dass man an Enterprise anknüpft oder eine Setzung wählt die so ein Risiko hat Kontinuitätsabweichungen zu produzieren. Aber es freud mich, dass man in allen Pine-Verse Filmen diese unterschätzte Serie zitiert hat.

Aber am Ende kommt es eh nur darauf an ob man es gut macht und sympatische Figuren hat.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: Kowalski am 26.07.2016 | 14:15
 :d
Eben
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: Sir Mythos am 26.07.2016 | 15:21
Mal sehen was da kommt.

Der Trailer sah mir aber sehr "künstlich" aus. Ich hoffe, dass kriegen sie in der richtigen Serie besser hin.

Ansonsten gehe ich nicht davon aus, dass wir nochmal ins "alte" Universum (also der alten Zeitlinie) zurückkehren, da das für neues Publikum dann zu verwirrend sein könnte (die jungen Leute, die nur die neuen Filme kennen). Ich gehe davon aus, dass alles was an Star Trek jetzt kommt nur noch in der neuen Zeitlinie (welche ja bis zu Film XI identisch ist) spielt. Wobei ich mich frage, inwieweit die Zeitreisen die gemacht wurden bzw. dann nicht gemacht wurden das Universum verändert haben.  :o
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: Buddy Fantomas am 31.07.2016 | 10:34
Das Ganze hat mich anfänglich eher abgeschreckt, weil der erste Teaser gleich die "Neue Crew, neue Feinde"-Line verwendet hat und weil es für mich nicht das zentrale Thema von Star Trek sein sollte, den "Enemy of the season / week" loszulassen. Zusammen damit, dass berüchtigtes Personal maßgeblich beteiligt ist, war das eher das Salz in der Wunde, die Abrams meiner (!) Meinung nach geschlagen hat. Ich hatte null Bock auf das Ding.

Spätere Informationsfetzen haben das allerdings wieder etwas relativiert und ich muss zugeben, dass mich die Spekulationen über die "Bird of Prey"-Enterprise doch ziemlich hippelig gemacht haben. Ich will jetzt zumindest sehen, ob ich die Rückkehr von Star Trek in Serie mögen kann. Und nach über 10 Jahren TV-Tiefschlaf des Franchise wird's wirklich mal wieder Zeit.

Ich wünschte nur, es würde langsam mal etwas zur Besetzung durchsickern, weil die am ehesten etwas darüber verrät, wohin es stilistisch gehen soll.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: Wulfhelm am 31.07.2016 | 10:53
Die "Schiff wird im Dock beleuchtet"-Szene kann ich leider nicht mehr anders denken als so:
https://youtu.be/b6x8B8sawTI?t=932
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: Kowalski am 31.07.2016 | 16:55
Mal sehen was da kommt.

Der Trailer sah mir aber sehr "künstlich" aus. Ich hoffe, dass kriegen sie in der richtigen Serie besser hin.

Ansonsten gehe ich nicht davon aus, dass wir nochmal ins "alte" Universum (also der alten Zeitlinie) zurückkehren, da das für neues Publikum dann zu verwirrend sein könnte (die jungen Leute, die nur die neuen Filme kennen).

Dir ist schon klar das alles was VOR Kirks Geburt stattfindet in beiden Universen gleich ist und sich nicht unterscheidet?

Ich gehe davon aus, dass alles was an Star Trek jetzt kommt nur noch in der neuen Zeitlinie (welche ja bis zu Film XI identisch ist) spielt. Wobei ich mich frage, inwieweit die Zeitreisen die gemacht wurden bzw. dann nicht gemacht wurden das Universum verändert haben.  :o

Man kann davon ausgehen das es immer nur eine "mögliche" Zukunft ist. Das heisst auch das "Anything goes, canon-ass-kissers UP YOURS...." dran ist. Schon seit ST:TOS....

Die "Schiff wird im Dock beleuchtet"-Szene kann ich leider nicht mehr anders denken als so:
https://youtu.be/b6x8B8sawTI?t=932

 :)

Wobei ich die Kritik nicht ernst nehmen kann, wenn Sachen die im Film klar erwähnt ignoriert werden. Da bastelt sich jemand gerne einen Strohmann damit "Haters haten können...."
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: Sir Mythos am 31.07.2016 | 22:20
Dir ist schon klar das alles was VOR Kirks Geburt stattfindet in beiden Universen gleich ist und sich nicht unterscheidet?

Ist mir klar, deswegen war ja auch das "alte" in Anführungsstrichen. :D
Das dies hier jetzt quasi in "beiden" Zeitlinien spielt, weil vor Kirks Geburt, ist mir klar.
Ich wollte mit dem Post nur aussagen, dass ich nicht davon ausgehe, dass ncohmal Sachen in der Shattner-Zeitlinie spielen werden, da das neue Publikum eher die Pine-Zeitlinie kennt. Und eine Serie oder ein Film im Shattner-Universe würde vermutlich eher verwirren - deswegen mein Tipp: In dem Bereich wird nichts mehr kommen (in nächster Zeit).
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: Talasha am 31.07.2016 | 22:32
Wäre interessant mal diese eine Ur-Enterprise zu sehen die Gene Rodenberry mal angedacht hat, die ohne Antimateriereaktor wo ein Warptransfer noch eine Minute oder so gedauert hat.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: Infernal Teddy am 31.07.2016 | 22:35
Ich frage mich gerade, ob Discovery nicht vielleicht eine "Antwort" auf Axenar sein soll, vielleicht sogar die eigene Serie zum Thema dieses Fanfilms...
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: Sagittarius am 1.08.2016 | 06:19
Mich erinnert die Discovery an die alten Kklingonen Kreuzer der Kirk Ära. Ansonsten ist diese Dock Szene eher abschreckend. Mal gespannt, was die Crew zu bieten hat.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: ManuFS am 1.08.2016 | 10:24
Mich erinnert die Discovery an die alten Kklingonen Kreuzer der Kirk Ära. Ansonsten ist diese Dock Szene eher abschreckend. Mal gespannt, was die Crew zu bieten hat.

Das Design der Discovery basiert höchstwahrscheinlich auf alten, bisher unverwendeten Concept Zeichnungen aus den 70ern: http://www.ign.com/articles/2016/07/25/comic-con-2016-star-trek-discoverys-new-ship-might-be-based-on-a-design-by-star-wars-legend-ralph-mcquarrie
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: Wulfhelm am 1.08.2016 | 10:40
Das Schiffsdesign hat alles, was man für den Wiedererkennungswert eines prä-TNG-Föderationsschiffes braucht:
- Untertassensektion (in der klassischen Tellerform)
- Rumpf mit "Hauptdeflektor"
- Warpgondeln (in der klassischen runden Form)

Und das ist wichtig. Ich weiß, es ist wahnsinnig oberflächlich, aber einer der Gründe, warum ich mit VOY gleich am Anfang nicht so recht warm geworden bin, war die Tatsache, dass sie die runde Untertassensektion (a la TNG) durch diesen seltsamen Schnabel ersetzt hatten.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: Karl Lauer am 1.08.2016 | 10:58
Ich wollte mit dem Post nur aussagen, dass ich nicht davon ausgehe, dass ncohmal Sachen in der Shattner-Zeitlinie spielen werden, da das neue Publikum eher die Pine-Zeitlinie kennt. Und eine Serie oder ein Film im Shattner-Universe würde vermutlich eher verwirren - deswegen mein Tipp: In dem Bereich wird nichts mehr kommen (in nächster Zeit).
Du meinst sowas wie wenn man eine "The Flash" Serie macht und dann die Figur in einem Film nutzt, aber da dann lieber Serie und Film Universum auseinander hält und einen anderen Flash nimmt...
Deshalb denke ich... anything goes.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: Imunar am 1.08.2016 | 11:51
Und das ist wichtig. Ich weiß, es ist wahnsinnig oberflächlich, aber einer der Gründe, warum ich mit VOY gleich am Anfang nicht so recht warm geworden bin, war die Tatsache, dass sie die runde Untertassensektion (a la TNG) durch diesen seltsamen Schnabel ersetzt hatten.

ich glaube genau deswegen mochte ich Voy wohl am liebsten ;)
diese TNG Untertasse fand ich schrecklich..

doch das ist genau das "Problem" mit jeder Serie von Star Trek.
Für fast jeden gilt:
Star Trek XXX ist MEIN Star Trek und alles andere nicht.
Es gibt die TOS die TNG die DS9, die ENT und die Voy Fraktion.
jede für sich ist Star Trek doch sehr sehr sehr sehr selten kommt es vor, dass jemand mehr als eine
Serie für sich als Star Trek anerkennt.


und was das Konzept angeht öhm..
das wurde glaube ich schön öfters genannt und hier noch einmal gepostet:
http://de.memory-alpha.wikia.com/wiki/Star_Trek:_Planet_Of_The_Titans
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: Wulfhelm am 1.08.2016 | 11:58
Du meinst sowas wie wenn man eine "The Flash" Serie macht und dann die Figur in einem Film nutzt, aber da dann lieber Serie und Film Universum auseinander hält und einen anderen Flash nimmt...
Deshalb denke ich... anything goes.
Bei Superhelden (die mir ansonsten eher auf die Nerven fallen) geht man charmanterweise sehr entspannt damit um, verschiedene Versionen der gleichen Charaktere in ähnlichen, aber ganz klar nicht identischen fiktiven Welten in verschiedenen Werken auftreten zu lassen, ohne das innerhalb der Handlung zu erklären. Dass man sich das bei JJA-Trek nicht getraut hat, sondern (wie es die obsessiven Fans ja wohl auch wollen) auf ein zusammenhängendes (aber durch die "Paralleluniversum"-Erklärung direkt wieder in Frage gestelltes) fiktives Universum besteht, ist in meinen Augen ein großes Manko.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: Infernal Teddy am 1.08.2016 | 12:08
Ich mag eigentlich alle Star Trek serien.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: Wulfhelm am 1.08.2016 | 12:08
diese TNG Untertasse fand ich schrecklich..
Öh. Die Untertasse haben doch alle Star-Trek-Serienschiffe außer der Voyager.

Zitat
Für fast jeden gilt:
Star Trek XXX ist MEIN Star Trek und alles andere nicht.
Es gibt die TOS die TNG die DS9, die ENT und die Voy Fraktion.
jede für sich ist Star Trek doch sehr sehr sehr sehr selten kommt es vor, dass jemand mehr als eine
Serie für sich als Star Trek anerkennt.
Kann ich ganz und gar nicht bestätigen. Ich fand sowohl TNG als auch DS9 (jeweils nach den Kinderkrankheiten der ersten 1-2 Staffeln) sehr gut, aber ich würde nie sagen, dass TOS und VOY "nicht Star Trek" seien. Ich habe auch bei TOS und VOY (trotz anfänglicher Abneigung) die eine oder andere Folge gesehen, aber die Serie halt nicht so verfolgt wie TNG und DS9. Nur ENT ist irgend wie komplett an mir vorbei gegangen, ohne dass es dafür einen besonderen Grund gegeben hätte.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: Karl Lauer am 1.08.2016 | 13:04
Nur ENT ist irgend wie komplett an mir vorbei gegangen, ohne dass es dafür einen besonderen Grund gegeben hätte.
Ging mir genau so. Ich schiebe es auf die damalige Ausstrahlungstaktik von SAT 1. Immer mal Folgen zeigen. Plötzlich aufhören und Wiederholungen bringen. Sendezeit verschieben. Nix mehr zeigen. Plötzlich wieder was zeigen. Wieder aufhören... usw
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: 1of3 am 1.08.2016 | 13:10
Öh. Die Untertasse haben doch alle Star-Trek-Serienschiffe außer der Voyager.

Die Tasse der Galaxy ist gestaucht, während die Tasse der Intrepid gestreckt ist. Schau mal genau hin.

Und ENT ist durchaus sehenswert. Die dritte Staffel ist meines Erachtens ein Griff ins Klo, aber die Mehrteiler in der vierten (Augment Crisis, Vulkanische Reformation, Romulanische Überälle) sind großartig.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: Kowalski am 1.08.2016 | 13:27
Öh. Die Untertasse haben doch alle Star-Trek-Serienschiffe außer der Voyager.

 :)

Nachschauen  (http://imghumour.com/categories/star-trek/view/star-trek-ships/Star-Trek-Ships.jpg)hilft.

Du hast Recht das die Untertasse ob kreisförmig oder oval ÜBERWIEGT. Aber es ist nicht die einzige Form der Kommandosektion der Föderation. Es gibt auch andere.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: Wulfhelm am 1.08.2016 | 14:07
Irgendwelche Schiffe, die aus Computerspielen stammen oder irgendwo mal für fünf Frames im Hintergrund zu sehen waren, interessieren mich genau so wenig wie hanebüchene "Bei Anwendung der richtigen Maßstäbe ist auch der Osterhase ein Weihnachtsmann"-Argumente.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: Wulfhelm am 1.08.2016 | 14:09
Ging mir genau so. Ich schiebe es auf die damalige Ausstrahlungstaktik von SAT 1. Immer mal Folgen zeigen. Plötzlich aufhören und Wiederholungen bringen. Sendezeit verschieben. Nix mehr zeigen. Plötzlich wieder was zeigen. Wieder aufhören... usw
Das war sicher ein Faktor. Erschwerend kam vielleicht noch das Konzept des "Prequels" dazu, nachdem man sich an die TNG-Ära (in der ja die drei vorangehenden Serien alle spielten) gewöhnt hatte.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: Kowalski am 1.08.2016 | 15:43
Weder die Untertassensektion der Enterprise D noch die der E sind klassisch rund.
Die ellipsoide Draufsicht der Voyager ist auch nicht viel anders als die der anderen Star Fleet Schiffe.

Aber ok, alles ab St:TOS ist FREVEL, ok, ok.

Habe verstanden.....
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: Buddy Fantomas am 1.08.2016 | 17:06
Ab TNG, also seit dank digitaler Technik nicht für jedes andere Schiff aufwendig neue Modelle gebaut und animiert werden mussten, sind unzählige Föderationsschiffe in allen möglichen Formen aufgetaucht; einige wichen sogar komplett vom klassischen Segmentmodell ab. Der Kanon gäbe also Einiges her.

Wenn eine persönliche Note gestattete ist: Sonderlich hübsch oder glaubwürdig fand ich Schiffe in Star Trek nie, dazu war ich schon zu früh Hard-SF'ler, der Schiffe gerne möglichst gedrungen und stabil hätte, damit sie natürlicher und künstlicher Einflüssen standhalten und keine fragwürdigen Handwedeleien hinsichtlich der Reißfestigkeit der verwendeten Baustoffe bei stinknormalen Veränderungen der Ausrichtung nötig sind. Aber ich habe einfach mal akzeptiert, dass die Dinger so aussehen, wie sie nun einmal aussehen und dass Star Trek damit eine eigene Darstellungskonvention etabliert hat. Gegenüber der raketenförmigen Vorstellung der visualisierten SF *vor* Star Trek war das auf jeden Fall ein stilistischer Durchbruch.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: Kowalski am 1.08.2016 | 20:55
Ab TNG, also seit dank digitaler Technik nicht für jedes andere Schiff aufwendig neue Modelle gebaut und animiert werden mussten, sind unzählige Föderationsschiffe in allen möglichen Formen aufgetaucht; einige wichen sogar komplett vom klassischen Segmentmodell ab. Der Kanon gäbe also Einiges her.

Wenn eine persönliche Note gestattete ist: Sonderlich hübsch oder glaubwürdig fand ich Schiffe in Star Trek nie, dazu war ich schon zu früh Hard-SF'ler, der Schiffe gerne möglichst gedrungen und stabil hätte, damit sie natürlicher und künstlicher Einflüssen standhalten und keine fragwürdigen Handwedeleien hinsichtlich der Reißfestigkeit der verwendeten Baustoffe bei stinknormalen Veränderungen der Ausrichtung nötig sind. Aber ich habe einfach mal akzeptiert, dass die Dinger so aussehen, wie sie nun einmal aussehen und dass Star Trek damit eine eigene Darstellungskonvention etabliert hat. Gegenüber der raketenförmigen Vorstellung der visualisierten SF *vor* Star Trek war das auf jeden Fall ein stilistischer Durchbruch.

Umm. In den meisten SciFi Büchern oder Filmen sind die Schiffe Kräften ausgesetzt die nur durch handwedeln ("Trägheitsdämpfer") nicht zur Zerstörung der Schiffe führen....
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: Nomad am 1.08.2016 | 21:12
Für mich steht und fällt die Serie mit dem Captain. Ich kann das noch nicht mal richtig erklären. Bei Voyager hat mich Janeway so genervt, dass es die anderen Charaktäre nicht rausreißen konnten. Sisko macht auch ab der 3. Staffel einen Charakterwandel durch und dadurch wird die Serie sehr viel besser. Da spielen natürlich auch andere Sachen eine wichtige Rolle, das sie so langsam den Delta Q. mehr einbringen, aber trotzdem.
Auch Archer hat mich auch schon ab der 1. Folge genervt gerade weil er mich sehr an Janeway erinnert hat.

Ich bin sehr gespannt auf die Besetzungsliste und hoffe dass sie sich mit dem Charakterkonzept des Captains mal was neues einfallen lassen.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: Kowalski am 1.08.2016 | 23:21
An Voyager oder Enterprise hat nicht der Captain sondern das episodenhafte, wenig zusammenhängende genervt.
Und das es keinen Gegenpart gab.
Serien haben sich inzwischen weiterentwickelt, wir sind nicht mehr auf dem Stand der 60-er.

Was das Personal angeht ist Kirk, Spock und Bones schon nahe an einer idealen Kombination.
Das Problem ist das hier auch die Schauspieler eine große Rolle spielen, wenn einer alle an die Wand spielt geht das nicht, da muessen die andern auf aehnlichem Level sein.

Picard/Riker, Worf, Data ging auch, die ergänzen sich auch gut.

Auch Ivanova, Sheridan, Garibaldi funktionieren als Team.

Oder Sisko, Odo, Bashir, das funktioniert auch.

Jedes Team hat ein anders Gleichgewicht, und das macht es erst interessant.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: Buddy Fantomas am 3.08.2016 | 14:14
Umm. In den meisten SciFi Büchern oder Filmen sind die Schiffe Kräften ausgesetzt die nur durch handwedeln ("Trägheitsdämpfer") nicht zur Zerstörung der Schiffe führen....

Handgewedelte "Trägheitsdämpfer" haben allerdings in der Regel - wie übrigens auch bei Star Trek (http://de.memory-alpha.wikia.com/wiki/Trägheitsdämpfer) - eher die Funktion, die Auswirkungen von Beschleunigungskräften auf die Besatzung zu annullieren bzw. zu reduzieren, nicht jedoch, die Struktur des Schiffes selbst zu entlasten. Massive, leblose Objekte kommen üblicherweise mit Kräften, die durch konventionelle Beschleunigungsmanöver entstehen, auch ohne so ein Brimborium ganz gut klar und wenn's dann extrem wird, ist ohnehin Handwedelei im Spiel und die Schiffe stecken jeweils in Warp-Blasen, im Hyperraum oder was weiß ich wo noch.

Was ich hinsichtlich Star Trek meinte ist eher, dass die Schiffe für radikale Manöver mit Impuls entweder viel zu filigran gebaut sind oder aus Materialien bestehen müssen, dessen Reißfestigkeit enorm sein muss. Wenn man solche Materialien hätte und das sogar in ausreichender Menge, um ganze Schiffe daraus zu bauen, sollen einem noch ganz andere Anwendungsgebiete einfallen, die dann unlogischerweise im Star-Trek-Universum nicht existieren.

Aber wie schon geschrieben, dass soll hier nicht der zigtausendeste Ausflug in die "Whacky Science of Star Trek" werden. Ich wollte einfach nur mal erwähnen, dass sich das Look & Feel der Schiffe für mich schon immer etwas falsch angefühlt, mich aber auch nie ernstlich gestört hat und ich den stilistischen Bruch mit den gängigen Raumschiffdarstellungen vor Star Trek durchaus zu würdigen weiß.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: Kowalski am 3.08.2016 | 17:38
Handgewedelte "Trägheitsdämpfer" haben allerdings in der Regel - wie übrigens auch bei Star Trek (http://de.memory-alpha.wikia.com/wiki/Trägheitsdämpfer) - eher die Funktion, die Auswirkungen von Beschleunigungskräften auf die Besatzung zu annullieren bzw. zu reduzieren, nicht jedoch, die Struktur des Schiffes selbst zu entlasten.

Und das steht wo das das so ist?
Was unterscheidet lebende MATERIE von toter MATERIE?
Zoomt man GANZ nahe dran gibt es kaum unterschiede bei den Atomen und den Bindungen dazwischen.....

Massive, leblose Objekte kommen üblicherweise mit Kräften, die durch konventionelle Beschleunigungsmanöver entstehen, auch ohne so ein Brimborium ganz gut klar und wenn's dann extrem wird, ist ohnehin Handwedelei im Spiel und die Schiffe stecken jeweils in Warp-Blasen, im Hyperraum oder was weiß ich wo noch.

Ja, stimmt. Ein Roboterjet kann Beschleunigungen von 20G aushalten. Aber kann er auch 60000G aushalten? (Beschleunigung eines Raumers bei Perry Rhodan z.B.....)
Ist schon klar das Wetware viel schneller kaputt geht als Hardware. Aber irgendwo ist Schluß, auch für Hardware. Und SciFi zeichnet sich häufig dadurch aus JENSEITS der Grenze zu operieren wo Hardware intakt bleibt......

Was ich hinsichtlich Star Trek meinte ist eher, dass die Schiffe für radikale Manöver mit Impuls entweder viel zu filigran gebaut sind oder aus Materialien bestehen müssen, dessen Reißfestigkeit enorm sein muss. Wenn man solche Materialien hätte und das sogar in ausreichender Menge, um ganze Schiffe daraus zu bauen, sollen einem noch ganz andere Anwendungsgebiete einfallen, die dann unlogischerweise im Star-Trek-Universum nicht existieren.

Du hast recht. In einem realen Universum ist die Form der Schiffe Grütze. Kugeln sind besser.

Und auch nicht. Trägheitsdämpfer  (https://de.wikipedia.org/wiki/Star-Trek-Technologie)to the rescue.

Aber wie schon geschrieben, dass soll hier nicht der zigtausendeste Ausflug in die "Whacky Science of Star Trek" werden. Ich wollte einfach nur mal erwähnen, dass sich das Look & Feel der Schiffe für mich schon immer etwas falsch angefühlt, mich aber auch nie ernstlich gestört hat und ich den stilistischen Bruch mit den gängigen Raumschiffdarstellungen vor Star Trek durchaus zu würdigen weiß.

Nein.
Trägheitsdämpfer........
Eine andere Erklärung gibt es nicht.

Vor allem weil in Star Trek Raumschiffe ziemlich schnell beschleunigen können...... Noch schneller als bei Perry Rhodan (die mit 60-TAUSEND G)
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: Andorian Spaceman am 3.08.2016 | 20:18
Die Tasse der Galaxy ist gestaucht, während die Tasse der Intrepid gestreckt ist. Schau mal genau hin.
Und ENT ist durchaus sehenswert. Die dritte Staffel ist meines Erachtens ein Griff ins Klo, aber die Mehrteiler in der vierten (Augment Crisis, Vulkanische Reformation, Romulanische Überälle) sind großartig.
Enterprise hlitt sicher am meisten daran, dass sich das Filmstudio mit seinen Gesellschaften (z.B. dem TV-Network) sanieren musste. Was sie dann ja auch haben. Und  Star Trek so ziemlich das einzige wertvolle was sie hatten. 

Von Fanseite hatte man wohl das Problem das so mancher TNG-Trekkie alles hassen wollte was nicht 24 Jahrhundert war und sich dabei deutlich weniger offen gezeigt hat wie man sich sonst so gerne gibt.
Dass die dritte Staffel so ist wie sie ist ergibt sich aus den ereignissen vom 11.Sep. Ein Kontext den man bei uns vielleicht nicht so wahrnimmt. Aber diese Staffel ist auch eine Art Aufarbeitung dieses Schreckens.

Ich mag auch die Charaktere. Die Serie hat auch die einzige länger andauernde Romanze in einer Trek Serie die sowas wie eine kontinuierliche Entwicklung hat.

Ab TNG, also seit dank digitaler Technik nicht für jedes andere Schiff aufwendig neue Modelle gebaut und animiert werden mussten, sind unzählige Föderationsschiffe in allen möglichen Formen aufgetaucht; einige wichen sogar komplett vom klassischen Segmentmodell ab. Der Kanon gäbe also Einiges her.

Wenn eine persönliche Note gestattete ist: Sonderlich hübsch oder glaubwürdig fand ich Schiffe in Star Trek nie, dazu war ich schon zu früh Hard-SF'ler, der Schiffe gerne möglichst gedrungen und stabil hätte, damit sie natürlicher und künstlicher Einflüssen standhalten und keine fragwürdigen Handwedeleien hinsichtlich der Reißfestigkeit der verwendeten Baustoffe bei stinknormalen Veränderungen der Ausrichtung nötig sind. Aber ich habe einfach mal akzeptiert, dass die Dinger so aussehen, wie sie nun einmal aussehen und dass Star Trek damit eine eigene Darstellungskonvention etabliert hat. Gegenüber der raketenförmigen Vorstellung der visualisierten SF *vor* Star Trek war das auf jeden Fall ein stilistischer Durchbruch.

Man hat bei Star Trek sehr lange an Modellgenerierten Schiffen festgehalten. Aus gutem Grund. Bei TNG hatten die Schiffe noch Modelle als Grundlage. Nur Lichteffekte wurden in der Nachbearbeitung hinzugefügt. In den 90ern konnte man im Computer generierten Modellen noch nicht die Substanz geben, die man bei einem aus echtem Material generierten  Modell wahrnimmt.
Deshalb sehen die Effekte der Trek Serien auch deutlich besser aus als in anderen Sci-Fi Serien der selben Zeit. Ehrlichgesagt sehen sie sogar besser aus als in vielen Kinofilmen aus der selben Zeit.

Ich persönlich liebe das typische Sternenflottendesign. Die Enterprise erinnert mich immer an einen wunderschönen Schwan. Das ist eine der schönsten Skulpturen die je ein Mensch erschaffen hat.
Ich habe jede Menge Varianten davon bei mir rumstehen. Enterprises kann man nicht genug haben.

An der neuen Serie stört mich am meisten, dass sie bei uns auf Netflix laufen soll. Ich will nicht nur wegen einer Serie den "Sender" abonieren. SyFy oder sowas hätte mir deutlich besser gepasst.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: 1of3 am 3.08.2016 | 21:55
Handgewedelte "Trägheitsdämpfer" haben allerdings in der Regel - wie übrigens auch bei Star Trek (http://de.memory-alpha.wikia.com/wiki/Trägheitsdämpfer) - eher die Funktion, die Auswirkungen von Beschleunigungskräften auf die Besatzung zu annullieren bzw. zu reduzieren, nicht jedoch, die Struktur des Schiffes selbst zu entlasten.

Richtig. Das andere übernimmt das Strukturelle Integritätsfeld, eine Weiterentwicklung der bei Enterprise verwendeten polarisierten Hülle.  :cthulhu_smiley:  :headbang:

Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: Kowalski am 4.08.2016 | 00:21
Richtig. Das andere übernimmt das Strukturelle Integritätsfeld, eine Weiterentwicklung der bei Enterprise verwendeten polarisierten Hülle.  :cthulhu_smiley:  :headbang:

Das ist das gleiche.... Gleiches Voodoo
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: vanadium am 4.08.2016 | 01:05
An der neuen Serie stört mich am meisten, dass sie bei uns auf Netflix laufen soll. Ich will nicht nur wegen einer Serie den "Sender" abonieren. SyFy oder sowas hätte mir deutlich besser gepasst.
Also ich kann SyFy hier nicht frei empfangen...    wtf?
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: Kowalski am 4.08.2016 | 01:07
Also ich kann SyFy hier nicht frei empfangen...    wtf?

Es dauert ein wenig, dann ist das auch im Free-TV, später halt, wenn Sky und Netlix die gesendet haben.
Mit ein wenig Geduld muss man nix für zahlen.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: vanadium am 4.08.2016 | 03:48
Es dauert ein wenig, dann ist das auch im Free-TV, später halt, wenn Sky und Netlix die gesendet haben.
Mit ein wenig Geduld muss man nix für zahlen.

Ironie!
Netflix findet er doof (Abo), aber SyFy wär ok...
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: Kowalski am 4.08.2016 | 09:48
Ironie!
Netflix findet er doof (Abo), aber SyFy wär ok...

Ja, gut.
Netflix geht auch nur wenn die Bandbreite adaequat ist.
Kostet auch was....

Aber das weisst Du ja.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: Andorian Spaceman am 4.08.2016 | 10:18
Ironie!
Netflix findet er doof (Abo), aber SyFy wär ok...

Du kannst mich auch direkt ansprechen. 

Ich sage ja nicht, dass Netflix etwas böses ist, sondern nur dass es für mich unattraktiv ist, weil Star Trek das einzige wäre was mich an denen interessiert.

Ob Syfy, Pro7 oder ARD ist mir einerlei.  Ich will eben nicht 2-5 TV-Abos abschließen, sondern habe mich auf einen Anbieter festgelegt. Syfy ist auch nicht komplett frei (meistens gehört es aber zum Grundpaket bei den Anbietern) und es gibt mehrere Alternativen es zu empfangen.

Das es Geld kostet stört mich nicht grundsätzlich. Die Produzierenden wollen ja auch Butter aufs Brot.


Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: Buddy Fantomas am 4.08.2016 | 15:48
(Vorweg: Wäre ein/e Moderator/in vielleicht so lieb, diesen Teil auf ein passendes Board auszugliedern? Mit der kommen Serie hat das ja kaum noch zu tun ...)

Und das steht wo das das so ist?
Was unterscheidet lebende MATERIE von toter MATERIE?

In dem Bereich, in dem wir uns gerade bewegen? Eigentlich nur Dauerfestigkeit, Dichte, Druckfestigkeit, Duktilität, Elastizität, Härte, Risszähigkeit, Werkstoffdämpfung und Zugfestigkeit.
Oder, um es einfacher auszudrücken: Die Kräfte, die beispielsweise auf die Gelenke eines industriellen Hydraulikarms wirken, hält ein vergleichbares Beugegelenk deines Körpers nicht unbedingt aus. Einem Hydranten macht es gar nichts aus, in einer Sekunde von Null auf Hundert beschleunigt zu werden, dir jedoch schon. Und in dem Kräftesegment bewegen wir uns.
   
Zitat
Zoomt man GANZ nahe dran gibt es kaum unterschiede bei den Atomen und den Bindungen dazwischen.....

Falls du mal mit einer fliegenden Werkzeugkiste kollidieren solltest (Was ich dir nicht wünsche ...), kannst du ja den Chirurgen darüber aufklären, dass die Atome der Kiste und die der Werkzeuge darin sich von GANZ nahe dran eigentlich kaum von denen deines Torso und der Organe darin unterscheiden. ;)

Mal ganz abgesehen davon, dass die atomaren Bindungen eines Metalls und die organischer Stoffe durchaus signifikant unterscheiden. Genau daraus ergeben sich schließlich die sehr unterschiedlichen Eigenschaften.

Zitat
Ist schon klar das Wetware viel schneller kaputt geht als Hardware. Aber irgendwo ist Schluß, auch für Hardware. Und SciFi zeichnet sich häufig dadurch aus JENSEITS der Grenze zu operieren wo Hardware intakt bleibt......

Deshalb schrieb ich ja bereits, dass für dieses Problem sowohl Star Trek als auch andere SF-Universen andere - handgewedelete - Lösungen (Warp-Blase, Hyperraum, spezielle Schilde etc.) gefunden haben. Der Trägheitsdämpfer bleibt aber trotzdem, was er ist, und die Kernfrage betrifft trotzdem immer noch konventionelle Manöver, bei denen dir wirkenden Kräfte logischerweise durch die Ausströmgeschwindigkeit der verwendeten Schubgase limitiert sind. Und wir waren auch nicht bei Perry Rhodan, sondern bei Star Trek, wo der konventionelle Antrieb Impulsantrieb heißt und wo ich eine Diskrepanz zwischen Bauart und Baustoffen sehe, wenn es darum geht, dass die Schiffe dabei intakt bleiben - ungeachtet dessen, welche Maßnahmen verhindern, dass Kirk bei einem gewagten Manöver auf seinen Sessel kotzt, auf Uhuras Schoß landet oder sich ungespitzt in die nächstbeste Wand bohrt. >;D
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: Kowalski am 4.08.2016 | 16:01
Deshalb schrieb ich ja bereits, dass für dieses Problem sowohl Star Trek als auch andere SF-Universen andere - handgewedelete - Lösungen (Warp-Blase, Hyperraum, spezielle Schilde etc.) gefunden haben. Der Trägheitsdämpfer bleibt aber trotzdem, was er ist, und die Kernfrage betrifft trotzdem immer noch konventionelle Manöver, bei denen dir wirkenden Kräfte logischerweise durch die Ausströmgeschwindigkeit der verwendeten Schubgase limitiert sind. Und wir waren auch nicht bei Perry Rhodan, sondern bei Star Trek, wo der konventionelle Antrieb Impulsantrieb heißt und wo ich eine Diskrepanz zwischen Bauart und Baustoffen sehe, wenn es darum geht, dass die Schiffe dabei intakt bleiben - ungeachtet dessen, welche Maßnahmen verhindern, dass Kirk bei einem gewagten Manöver auf seinen Sessel kotzt, auf Uhuras Schoß landet oder sich ungespitzt in die nächstbeste Wand bohrt. >;D

Nicht ablenken!

Sind denn die Beschleunigungen in Star Trek kleiner oder größer als bei PR?
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: Buddy Fantomas am 4.08.2016 | 16:36
Sind denn die Beschleunigungen in Star Trek kleiner oder größer als bei PR?

Das ist schwer zu beantworten, weil bei Star Trek hinsichtlich des Impulsantriebes und der Manövriertriebwerke nur relative Werte und gar keine vergleichbaren Einheiten verwendet. Den einzigen Wert, den ich gefunden habe ist der, dass voller Impuls eine maximale Geschwindigkeit von 0,25 c (also 1/4 Lichtgeschwindigkeit) erlaubt, allerdings ohne Angabe, wie lange beschleunigt werden muss, um diese Geschwindigkeit zu erreichen.

Zum Glück ist Star Trek aber ein visuelles Medium und man kann *sehen*, was die Raumschiffe mit konventionellen Triebwerken anstellen und da die Größe der Raumschiffe bekannt ist, kann man die Entfernungen abschätzen und erahnen, was für Kräfte da am Werk sein müssen, wenn sie beispielsweise lustig umeinander herum tänzeln und sich auf Sichtweite beschießen oder einfach nur aus relativem Stillstand heraus beschleunigen. Grob gesagt, die Schiffe haben das Flugverhalten *verdammt großer* Kampfjets, wenn diese an der Belastungsgrenze von Pilot und Maschine agieren.

Kampfjets sind allerdings vergleichsweise kompakt und die Masse des gesamten Konstrukts spielt ebenso eine Rolle wie abnehmende Reiß- und Zugfestigkeit von Materialien mit der Größe der Bauteile und deren Verbindung - beispielsweise ist ein Stahlklotz stabiler als mehrere hintereinander zusammengeklebte Stahlklötze oder ein Stahlträger gleichen Querschnitts, aber größerer Länge.

Bei Star Trek sitzen die Auslässe des Impulsantriebs am Heck der "Untertassen"-Sektion oder - bei abdockbarer Sektion - sowohl an der Untertasse als auch am Torso, aber anscheinend nicht in den Warpgondeln. Dass müsste eigentlich fatal sein, denn wenn der Impulsantrieb losheizt, um die zu beobachtenden Beschleunigungen zu erreichen, wollen die Warpgondeln erst einmal ganz träge da bleiben, wo sie sind, bevor sie über die Träger der Warpgondeln mitgezogen werden. Sprich, die komplette Belastung des Supi-Dupi-Impulsantriebs liegt dann auf den Trägern der Warpgondeln. Aus was immer die gemacht sind, daraus würde ich beispielsweise Shuttles bauen, die auch ohne Schilde mechanisch nahezu unkaputtbar wären. ;)
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: Wulfhelm am 4.08.2016 | 18:23
Den einzigen Wert, den ich gefunden habe ist der, dass voller Impuls eine maximale Geschwindigkeit von 0,25 c (also 1/4 Lichtgeschwindigkeit) erlaubt,
Ohne dass man wiederum unvorstellbare SF-Supertechnologien postuliert und/oder die Schiffe sehr anders aussehen lässt, als sie aussehen (weil sie dann nämlich zu einem großen Teil aus Rückstoßmasse bestehen müssten), ist das physikalisch im Grunde unmöglich.

Ich glaube, man würde besser damit fahren, den "Impulsantrieb" als eine Unterleistungsvariante des Warpantriebs zu behandeln, der nur Unterlicht schafft, das Schiff ohne Warpblase o.ä. im Normalraum belässt und wie so vieles andere auf Nachfrage hin "gut" funktioniert. Aber ganz ernsthaft: Für solche Fragen interessiert man sich auch in den seltenen wirklichen SF-Folgen von Star Trek zurecht nicht. Auch in vernünftig verstandener Hard SF werden diejenigen wissenschaftlichen und technologischen Probleme, welche das Thema der Geschichte sind, akkurat behandelt - und nicht triviale Fragen darüber, wie die handelnden Personen von A nach B kommen.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: Buddy Fantomas am 4.08.2016 | 22:21
Ohne dass man wiederum unvorstellbare SF-Supertechnologien postuliert und/oder die Schiffe sehr anders aussehen lässt, als sie aussehen (weil sie dann nämlich zu einem großen Teil aus Rückstoßmasse bestehen müssten), ist das physikalisch im Grunde unmöglich.

Das sowieso. An sich ist es aber auch unerheblich, denn das Entscheidende ist ja nicht die angeblich erreichbare Höchstgeschwindigkeit oder die bemüht verschleierte Funktionsweise (Irgendwas mit Kernfusion, ebenso gut könnte es aber die Fusion von Pfefferminzbonbons und Selters sein ...), sondern die maximal mögliche Beschleunigung. Und das, was man an Beschleunigung in Star Trek sieht, passt nicht mit der Konstruktionsweise der Schiffe zusammen bzw. die dadurch implizierten Materialien finden sich nirgendwo sonst im ST-Universum wieder.

Aber egal, die Raumschiffe waren damals stilistisch progressiv und sehen noch heute einzigartig aus. Visueller Zweck erreicht.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: Kowalski am 4.08.2016 | 23:09
Das sowieso. An sich ist es aber auch unerheblich, denn das Entscheidende ist ja nicht die angeblich erreichbare Höchstgeschwindigkeit oder die bemüht verschleierte Funktionsweise (Irgendwas mit Kernfusion, ebenso gut könnte es aber die Fusion von Pfefferminzbonbons und Selters sein ...), sondern die maximal mögliche Beschleunigung. Und das, was man an Beschleunigung in Star Trek sieht, passt nicht mit der Konstruktionsweise der Schiffe zusammen bzw. die dadurch implizierten Materialien finden sich nirgendwo sonst im ST-Universum wieder.

Aber egal, die Raumschiffe waren damals stilistisch progressiv und sehen noch heute einzigartig aus. Visueller Zweck erreicht.
+1

Form Follows Plot! YAY!
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: Xiam am 5.08.2016 | 01:39
Der Trägheitsdämpfer bleibt aber trotzdem, was er ist, ...
André Bormanis Antwort auf die Frage "Wie funktionieren die Trägheitsdämpfer?": "Gut, danke."
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: Kowalski am 5.08.2016 | 11:20
André Bormanis Antwort auf die Frage "Wie funktionieren die Trägheitsdämpfer?": "Gut, danke."

Szenengerecht wäre auch keine falsche Antwort.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: Buddy Fantomas am 5.08.2016 | 15:07
André Bormanis Antwort auf die Frage "Wie funktionieren die Trägheitsdämpfer?": "Gut, danke."

Es ist nun einmal wissenschaftlich nicht erklärbar, wie ein Gerät funktionieren soll, das bereits dem Namen nach kompletter Unfug ist: Trägheit kann man nicht dämpfen, schließlich ist es eine nicht skalierbare Eigenschaft. Ebenso gut könnte man versuchen, einen "Todesdämpfer" zu bauen - wäre ja super, dann wäre man im Todesfall immer nur so tot, wie man es als Mensch noch recht gut aushalten kann. ;D

Und natürlich gibt es durchaus plausible Mittel und Wege, eine physikalische Eigenschaft erträglich zu machen, wenn man sie schon nicht ändern kann. Aber wenn der Captain "Vollen Impuls!" anordnet und sich die Crew beispielsweise erst einmal in massive Behälter begibt, in denen ihre Körper bis in die Zellen hinein mit einem Stabilisator-Gel gefüllt und umgeben werden, wäre das dem Erzählfluss doch tendenziell abträglich. :P
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: Isegrim am 5.08.2016 | 15:15
Es ist nun einmal wissenschaftlich nicht erklärbar, wie ein Gerät funktionieren soll, das bereits dem Namen nach kompletter Unfug ist: Trägheit kann man nicht dämpfen, schließlich ist es eine nicht skalierbare Eigenschaft.

Auch nicht unsinniger als die künstliche Gravitation, die auf Star Trek-Raumschiffen herrscht. Durch Rotation entsteht die offensichtlich nicht (was realistischerweise ginge).
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: Buddy Fantomas am 5.08.2016 | 15:24
Auch nicht unsinniger als die künstliche Gravitation, die auf Star Trek-Raumschiffen herrscht. Durch Rotation entsteht die offensichtlich nicht (was realistischerweise ginge).

Vermutlich haben die Fußböden der Schiffe einfach nur eine enorme Masse und wurden aus Weißen Zwergen geschnitzt. >;D
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: Isegrim am 5.08.2016 | 15:29
Vermutlich haben die Fußböden der Schiffe einfach nur eine enorme Masse und wurden aus Weißen Zwergen geschnitzt. >;D

Macht die Trägheitsdämpfer nur umso wichtiger...   8]
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: pharyon am 5.08.2016 | 15:56
Vermutlich haben die Fußböden der Schiffe einfach nur eine enorme Masse und wurden aus Weißen Zwergen geschnitzt. >;D
Das muss echte Qualitätsarbeit sein. Jeder Ingenieurs-Anwärter ab dem 1. Semester weiß doch, dass man hierfür nicht jeden weißen Zwerg nutzen kann.

Davon abgesehen bin ich insbesondere darauf gespannt, wie die Crew sich zusammensetzen wird. Ebenso auf Spezies und Geschlecht des Captains. Das spiegelte bisher recht gut die allgemeine Geisteshaltung der Produzierenden wieder.

p^^
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: Kowalski am 5.08.2016 | 17:30
Das muss echte Qualitätsarbeit sein. Jeder Ingenieurs-Anwärter ab dem 1. Semester weiß doch, dass man hierfür nicht jeden weißen Zwerg nutzen kann.

Davon abgesehen bin ich insbesondere darauf gespannt, wie die Crew sich zusammensetzen wird. Ebenso auf Spezies und Geschlecht des Captains. Das spiegelte bisher recht gut die allgemeine Geisteshaltung der Produzierenden wieder.

p^^

Und braune Zwerge, gehen die?
Ich wäre ja für GestaltwandlerIn mit beliebig bestimmbarer sexueller Orientierung.
Gleichzeitig BuddhistIn, AgnostikerIn und wiedergeborene ChristIn ist.
Nicht zu vergessen kurz vor dem vulkanischen Kolinahr stehend.

Wie klingt das?

Wahrscheinlich gäbe das mit den Kolinahr wieder einen Shitstorm epischen Ausmaßes. Streichen wir das....
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: Buddy Fantomas am 5.08.2016 | 20:32
Auf der Enterprise ist einfach Kirks massives Ego, dass für Schwerkraft sorgt. Keine Ahnung, wie andere Schiffe das handhaben.

p.s.: Chuck Norris fliegt vollen Impuls mit deaktiviertem Trägheitsdämpfer und bringt jedes Schiff mit einem Roundhouse-Kick auf Warp 11.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: 1of3 am 11.08.2016 | 21:21
Info, info, info.

10 Jahre vor TOS
Female lead
Regular gay character

13 Folgen
Handlung ist ein Ereignis, das in anderen Serien erwähnt wurde.

Dann spekuliert mal los.


http://www.startrek.com/article/bryan-fuller-reveals-discovery-details
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: Kurna am 11.08.2016 | 23:23
Es geht um eine Gruppe von Technikern und Wissenschaftlern, die herausfinden soll, wie ein für unmöglich gehaltenes Phänomen doch möglich war. Die Serie folgt dem Verlauf der Untersuchung. Das Phänomen war, dass
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: Kowalski am 12.08.2016 | 01:43
Es geht um eine Gruppe von Technikern und Wissenschaftlern, die herausfinden soll, wie ein für unmöglich gehaltenes Phänomen doch möglich war. Die Serie folgt dem Verlauf der Untersuchung. Das Phänomen war, dass
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)

Hmm. Beim stöbern in Memory Alpha sehe ich WESSEN Beagle Scotty weggebeamt hat (http://memory-alpha.wikia.com/wiki/2245). Uiui. Lol.

Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: Talasha am 12.08.2016 | 15:02
Sagt er doch deutlich im  Film.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: Kowalski am 12.08.2016 | 16:02
Sagt er doch deutlich im  Film.

Ja. Aber das es DER Carter ist, das war mir nicht klar.....
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: Buddy Fantomas am 12.08.2016 | 18:01
Ja. Aber das es DER Carter ist, das war mir nicht klar.....

"Archer", nicht "Carter". ;)
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: Kowalski am 12.08.2016 | 18:59
Ja, Altersalzheimer.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: Andorian Spaceman am 14.08.2016 | 12:03
Info, info, info.
10 Jahre vor TOS
Female lead
Regular gay character
13 Folgen
Handlung ist ein Ereignis, das in anderen Serien erwähnt wurde.
Dann spekuliert mal los.
http://www.startrek.com/article/bryan-fuller-reveals-discovery-details

Am meisten überrascht mich, dass man wirklich ein Prequel  zu TOS macht. Allerdings dürfte es in so fern einfacher sein, als das die Technologie für den Zuschauer noch nachvollziebarer ist als es bei Post Nemesis Geschichten sein müsste.
Da es keine episodische Serie sein wird, sondern ein überschaubares Serial kann man wahrscheinlich auch ganz gut Kontinuitätsfehler vermeiden.

Ansonsten sagen die Infofetzen noch wenig über das Ergebnis. Man merkt ja oft, dass das fixieren auf Einzelelemente, der Fanwahrnehmung des Gesammtwerks nicht gut tut.

ca. 10 Jahre vor TOS war der Vertrag von Amens mit der Sheliak-Korporation (TNG)
Der Talos IV Zwischenfall...

Mal schauen.

PS: Das Schicksal des Hundes wird übrigens in den ergänzenden Materialien aufgeklärt.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: 1of3 am 14.08.2016 | 12:14
Wir wissen natürlich ziemlich genau, was bei Talos IV passiert ist und das Schiff hieß Enterprise. Sheliak fände ich sexy.


Gesendet von meinem K011 mit Tapatalk

Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: Kowalski am 14.08.2016 | 16:43
Am meisten überrascht mich, dass man wirklich ein Prequel  zu TOS macht. Allerdings dürfte es in so fern einfacher sein, als das die Technologie für den Zuschauer noch nachvollziebarer ist als es bei Post Nemesis Geschichten sein müsste.
Da es keine episodische Serie sein wird, sondern ein überschaubares Serial kann man wahrscheinlich auch ganz gut Kontinuitätsfehler vermeiden.

Ansonsten sagen die Infofetzen noch wenig über das Ergebnis. Man merkt ja oft, dass das fixieren auf Einzelelemente, der Fanwahrnehmung des Gesammtwerks nicht gut tut.

ca. 10 Jahre vor TOS war der Vertrag von Amens mit der Sheliak-Korporation (TNG)
Der Talos IV Zwischenfall...

Mal schauen.

PS: Das Schicksal des Hundes wird übrigens in den ergänzenden Materialien aufgeklärt.

Die Frage ist was man als Referenzpunkt nimmt.
Kirk an Bord der Enterprise?
Kirk am Ende seiner Star Fleet Academy Zeit?
Die Indienststellung der Enterprise USS-1701?
Die Geburt von Kirk?
Die Geburt von Spock?

Vor ST:TOS kann sehr vieles sein.
Insofern lassen wir uns überraschen.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: 1of3 am 14.08.2016 | 17:23
Was wäre denn 10 Jahre vor Spocks Geburt?

Hmmm... Laut Alpha-Kanon wissen wir nicht, wer Maltuvis war.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - Januar '17
Beitrag von: 1of3 am 12.11.2016 | 19:16
Laut startrek.com ist es 2255 (http://memory-alpha.wikia.com/wiki/2255). Sheliak scheinen wahrscheinlicher.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: 1of3 am 29.11.2016 | 19:55
"Astromykologe" erhält ab heute einen besonderen Platz in meinem Wortschatz.

http://www.startrek.com/article/star-trek-discovery-beams-up-three-cast-members
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Bad Horse am 29.11.2016 | 20:01
Das ist doch der Dolge!  :o
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Trichter am 18.05.2017 | 09:19
Neuer Trailer:
https://www.youtube.com/watch?v=C617-CS4Vsg

Die Klingonen sehen irgendwie gewöhnungsbedürftig aus.  :o
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Silent Pat am 18.05.2017 | 09:26
Die Klingonen sehen irgendwie gewöhnungsbedürftig aus.  :o

Auch nicht gewöhnungsbedürftiger als die Veränderungen von TOS zu den Filmen.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: 1of3 am 18.05.2017 | 09:42
Es erscheint mir ganzen Battlestar-Galactica-t. Gut, das war eigentlich zu erwarten.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Angua am 18.05.2017 | 09:51
Neuer Trailer:
https://www.youtube.com/watch?v=C617-CS4Vsg

Die Klingonen sehen irgendwie gewöhnungsbedürftig aus.  :o

Vielleicht waren sie ja wieder krank  ;D
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Trichter am 18.05.2017 | 09:53
Auch nicht gewöhnungsbedürftiger als die Veränderungen von TOS zu den Filmen.
Aber seitdem hat sich das Aussehen der Klingonen nicht mehr so dramatisch geändert. TNG, DS9, Voyager, Enterprise, Kinofilme. Da war das eigentlich recht einheitlich gehalten. Naja, vielleicht wird ja noch ein pseudo-Erklärung nachgeliefert. ;)

EDIT:
@Angua: Das ist natürlich eine Möglichkeit.  ~;D
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: YY am 18.05.2017 | 10:01
Naja, vielleicht wird ja noch ein pseudo-Erklärung nachgeliefert. ;)

Bitte nicht.

Die Brücke bzw. der Hauptschirm ist jetzt auch im Apple-Hochglanz-Design, obwohl die Serie vor TOS spielt. Dafür will ich erst recht keine aus den Fingern gezogene Erklärung.
SF ist gerade visuell ein Kind ihrer Zeit und man darf solche Sachen auch einfach mal anders machen, ohne groß rumzuschwurbeln.

Es muss halt passen, das ist der Knackpunkt.
Paradebeispiel Star Wars: Da gibt es in den Filmen, die es nicht gibt, technisch wundertoll gemachte Sinnloskonstrukte, die atmosphärisch überhaupt nicht ins etablierte Bild passen.
In den neueren Filmen gibt es dagegen einige neue Gefährte, die zwar mit aktueller Tricktechnik dargestellt werden, aber genau so ins Gesamtbild passen wie die alten (die dank neuer Technik auch anders aussehen als früher).
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Alex am 18.05.2017 | 10:09
Neuer Trailer:
https://www.youtube.com/watch?v=C617-CS4Vsg
Ich finde den Trailer gelungen, vor allem für eine Serie und werde mir nicht die Vorfreude verderben lassen, weil zu den Nord- und Südklingonen jetzt noch die Westklingonen hinzukommen.  ;)

Dass man jemand wie Michelle Yeoh für eine tragende Rolle gewonnen hat, macht die Sache nicht schlechter ...

Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Tante Petunia am 18.05.2017 | 11:07
Der Trailer ist in der Tat, gut gemacht - so wie ein Trailer sein sollte: Er macht Lust auf mehr!

Die Klingonen sehen in der Tat - sehr gewöhnungsbedürftig aus.
Die Idee mit der Krankheit vor der Krankheit, über die "man" dann hinterher natürlich nicht als Klingone spricht ist eine verlockende Erklärung  ~;P
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: alexandro am 18.05.2017 | 13:53
Sieht eher "meh" aus, sowohl visuell (das Klingonen-Makeup  :( ), als auch inhaltlich (ein lahmer Aufguss der letzten "Enterprise"-Serie - und schon wieder Vulkanier *gähn*).

The Orville hat mich da deutlich mehr geflasht - das ist zwar nur eine Parodie, strahlt aber trotzdem etwa 100% mehr Liebe für das Genre aus, als dieses "nach Schema F" durchkalkulierte Konstrukt ("eigentlich haben wir keine Ideen, aber langsam müssen wir irgendetwas rausbringen - die Fans werden es schon schauen").
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Greifenklaue am 18.05.2017 | 15:01
The Orville hat mich da deutlich mehr geflasht - das ist zwar nur eine Parodie, strahlt aber trotzdem etwa 100% mehr Liebe für das Genre aus, als dieses "nach Schema F" durchkalkulierte Konstrukt ("eigentlich haben wir keine Ideen, aber langsam müssen wir irgendetwas rausbringen - die Fans werden es schon schauen").
Sah nett aus, aber irgendwie bin ich Seth McFarlane-allergisch. Nicht nur, dass ich seinen Humor nicht lustig finde, mir wird da immer übel ...
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: alexandro am 18.05.2017 | 15:41
Von seinem Schauspiel kann man halten was man will (ich finde es auch nicht sooooo toll - etwa auf einer Linie mit Tim Allen), aber er ist zumindest immer 100% bei der Sache.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Greifenklaue am 18.05.2017 | 18:24
Von seinem Schauspiel kann man halten was man will (ich finde es auch nicht sooooo toll - etwa auf einer Linie mit Tim Allen), aber er ist zumindest immer 100% bei der Sache.
Ja, rein die Optik der Serie ist besser. Aber sein Humor zündet einfach bei mir nicht.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: 1of3 am 18.05.2017 | 22:58
...- und schon wieder Vulkanier *gähn*).

Sogar schon wieder DER Vulkanier. Ja, das ist jetzt bei mir nicht so der Hit. Aber ansonsten...
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Sagittarius am 19.05.2017 | 10:52
Der Trailer reißt mich jetzt nicht gerade vom Hocker. Dasn Ganze wirkt so krampfhaft bemüht. Würde nicht Star Trek drauf stehen, wäre es ein Fall für geehen und vergessen ...
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: 1of3 am 21.06.2017 | 16:01
Einige Infos zur Protagonistin:

http://ew.com/tv/2017/06/20/star-trek-discovery-sonequa-martin-green-burnham/
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Lyonesse am 21.06.2017 | 16:37
Ich werde sicher reinschauen, aber ich bin bisher jedenfalls nicht gerade geflasht.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Rumpel am 21.06.2017 | 16:47
Mir gefällt's irgendwie, kann aber nicht genau sagen, woran es liegt. Vielleicht an den abgefahren aussehenden Klingonen oder daran, an Michelle Yeoh oder daran, dass ich die Figuren spontan alle schon im Trailer als recht präsent empfinden, im Gegensatz zu Voyager oder Enterprise, wo ich mit den Crews irgendwie bis zum Ende nicht warm geworden bin ...
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: 1of3 am 23.07.2017 | 15:49
https://www.facebook.com/StarTrek/videos/1527442793942581/

Gibt einen Trailer; so mit Sprechen. Scheint mir sehr battlestar-ig, insbesondere durch die Musik. Boldly Going kam da für mich jetzt nicht so vor.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Sagittarius am 24.07.2017 | 06:35
Der neue Trailer hier mal für Leute wie mich, die kein Facebook nutzen:

https://youtu.be/oWnYtyNKPsA (https://youtu.be/oWnYtyNKPsA)

Der macht schon um Längen mehr appetit. Allerdings scheint das Augenmerk der Serie auf Action zu liegen.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kingpin000 am 24.07.2017 | 09:19
Ich musste spontan an Mass Effect denken, als ich den Trailer sah.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Socrates am 28.07.2017 | 21:26
Obwohl ich vorher wusste, dass es um Klingonen geht, brauchte ich mehrere Durchläufe ... ACH, DAS SIND DIE KLINGONEN.  >;D
Naja, ich hoffe, es wird eine gut erzählte Serie, weit weg von Abrams' blutleeren 80er-Reboots. Ich mochte Enterprise.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: LushWoods am 28.07.2017 | 22:31
weit weg von Abrams' blutleeren 80er-Reboots. Ich mochte Enterprise.

Was soll das genau bedeuten?
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Socrates am 29.07.2017 | 01:07
Abrams ist so streberhaft nerdkanonbeflissen, dass er selbst nur seelenlose Versionen entwickelt, Star Trek; Außer Actionspektakel nix gewesen, ber unterhaltsam, Star Wars, autsch, zu retroverkrampft (Rogue One zeigt, wie es gehen kann], Super 8: Spielberg ohne das gewisse Etwas.
Alles solide. LOST und Alias sichern ihm aber meinen Respekt.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Uwe-Wan am 30.07.2017 | 21:15
Der neue Trailer hier mal für Leute wie mich, die kein Facebook nutzen:

https://youtu.be/oWnYtyNKPsA (https://youtu.be/oWnYtyNKPsA)

Der macht schon um Längen mehr appetit. Allerdings scheint das Augenmerk der Serie auf Action zu liegen.

Mega geil!  :headbang:
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: YY am 21.08.2017 | 16:23
Ich muss sagen, die ganze Gerüchteküche und die diversen Dramas im Hintergrund haben die Serie schon vor dem Start recht unterhaltsam gemacht ;D

Und das ganze Rechte- und Copyright-Gedöns war mir bislang gar nicht bewusst. Darunter leidet ein Franchise natürlich enorm.

(Exemplarischer Einstiegspunkt: https://www.youtube.com/user/Wynstorm3/videos)
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Orok am 25.09.2017 | 13:40
Die ersten beiden Folgen sind nun zu sehen, und ich bin begeistert. Das ist Star Trek, und das ist  zeitgemäße Aufmachung. Klar werden sich wieder die Geister scheiden, aber mir gefällt es. Auch das die Klingonen nun mehr nach Aliens aussehen, als nach Menschen mit Gummistirn finde ich sehr gelungen, auch wenn man sich als Altfan erst einmal daran gewöhnen muss. Die Kulissen und Kostüme (egal obs nun alles aus dem Computer kommt...) fand ich atemberaubend. Ich freue mich auf mehr!
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Alex am 25.09.2017 | 13:45
Ich mache es kurz: Der Hammer.  :headbang:
Danke CBS/Netflix
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Quaint am 25.09.2017 | 13:46
Ich hab gerade die ersten beiden Folgen gesehen und für gut befunden.  :d
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Der Narr am 25.09.2017 | 17:09
Ist gut. Also Charaktere, Schauspieler, Dramaturgie, Optik usw. usf., ich bin mehr als zufrieden.

Mit dem modernen Look, naja, da muss man einfach akzeptieren, dass dies vor allem eine Sache der Zeit in der die Serie jeweils entsteht und des Budget ist. Mir fällt es da schon schwer, mir Worf in diesem Klingen-Kostüm vorzustellen, aber ehrlich gesagt war die komplett TNG-Ära für mich ja der Star Trek Karnevalsverein und DS9 hat es nicht viel besser gemacht. Auf jeden Fall sind die Klingonen aber mit sehr viel Liebe entstanden. Problematisch ist evtl. noch, dass auf dem Raumschiff so verdammt viel Platz ist! Das ist ja nicht nur eine Ästhetik-Sache, und da wäre ich bei meinem einzigen richtigen Negativpunkt:

Stören tun mich ein paar auffällige Inkonsistenzen, z.B. die holographischen Kommunikationen. Die sind ja "eigentlich" erst viel später etabliert worden. Das ist für mich schon ein ärgerlicher Bruch, aber bei solchen Dingen war man ja nie so genau oder hat es totgeschwiegen. Legendär in dieser Hinsicht ist ja das DS9-TOS-Crossover, in dem die Crew der DS9 Captain Kirk begegnet - und sehr verblüfft über das Aussehen der Klingonen ist, worauf hin Worf noch bestätigt, dass dies Klingonen seien :D. Solchen Humor wird man in der neuen Serie wohl nicht finden, ich habe den Eindruck, dass die sich sehr ernst nimmt. Und solange die Folgen weiter so gut bleiben wie die ersten zwei bin ich auch verdammt zufrieden damit :).

Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: YY am 25.09.2017 | 17:19
Legendär in dieser Hinsicht ist ja das DS9-TOS-Crossover, in dem die Crew der DS9 Captain Kirk begegnet - und sehr verblüfft über das Aussehen der Klingonen ist, worauf hin Worf noch bestätigt, dass dies Klingonen seien :D

Andererseits hat man da einen Riesenaufwand betrieben, die alten Kulissen, Uniformen etc. nachzustellen.


Rein ästhetisch ist Discovery also doch ein Remake/Relaunch/whatever, denn wenn die z.B. mal auf die Kirk´sche Enterprise treffen sollten, wird die ja wohl kaum aussehen wie zu TOS-Zeiten ;)
Im Grunde wäre ja nichts verloren gegangen, wenn man mit dem aktuellen Stand der Zeitlinie weitergemacht hätte - passenden Plot kann man immer schaffen.

Aber in der Hinsicht sind die Trekkies eh eine sehr undankbare Zielgruppe.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Der Narr am 25.09.2017 | 19:55
Ich kenne kaum einen Trekkie, k.A. ob das so ist.

Bei der Ästhetik ist mir halt aufgefallen, dass das ja eben nicht nur Ästhetik ist. In den Serien ist ja gesetzt, dass die Raumschiffe immer größer geworden sind und daher auch immer mehr Platz in den Quartieren. Und dann kommt Discovery mit so einer riesigen Brücke ;). Das sind ja auch Funktionalität und technische Eigenheiten...

Das finde ich schwierig, kann ich aber mit leben. Ich informiere mich praktisch gar nicht über die Serie und bin daher gespannt, was noch kommt und wie andere Schiffe aussehen. Es muss ja nicht gleich die Enterprise sein, aber z.B. ein anderes Raumschiff derselben Klasse.

Ach so. Geräusche im Weltall - URGHS. Darauf hätten sie noch verzichten können -_-.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: YY am 25.09.2017 | 20:11
In den Serien ist ja gesetzt, dass die Raumschiffe immer größer geworden sind und daher auch immer mehr Platz in den Quartieren.

Joah; grad die Enterprise D war ja auch irgendwo zwischen Forschungsexpedition, Luxusliner und repräsentativem Dickschiff ;D


Ach so. Geräusche im Weltall - URGHS. Darauf hätten sie noch verzichten können -_-.

Ja, wie gewohnt und erwartet gab es da ein paar Momente, bei denen es in Sachen technischer/physikalischer Hintergrund ein bisschen geknirscht hat.

Da Discovery natürlich nicht anders kann als den Erzählweisen und -konventionen* aktueller Serien zu folgen, ist so was noch weniger Schwerpunkt als früher, wird also sicherlich so bleiben.

*Die stören mich abseits der technischen Seite noch am Ehesten, aber es ist erträglich.
Die Klingonen empfinde ich immer noch als Fehlgriff. 
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Mann mit Ukulele am 26.09.2017 | 01:46
Ich bin mir noch nicht sicher, was ich davon halten soll. Im Prinzip find ichs gut.
Aber: Irgendwie steht Star Trek drauf, es wirkt (jedoch) noch nicht wie Star Trek. Eher wie eine spannende neue Sci-Fi-Serie, auf die man ein Star Trek-Etikett gepappt hat.

Ich verstehe halt nicht, wieso man nicht im 24. Jhd. weitergemacht hat. Da wären so viele Freiheiten möglich gewesen.
Jetzt sind wir zehn Jahre vor Kirk mit anderer Technik, anderen Uniformen, neuen Aliens und wieder neuen Klingonen (die auf Schiffen fliegen, die keine Klingonenschiffe sind ^^).

Aber das sind die Sorgen von mir Altfan. Für neue Zuschauer ist das vielleicht genau das Richtige, um Star Trek weiter am Leben zu halten.
Und immerhin bin ich soweit angefixt, dass ich wissen will, wie es weiter geht.

Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Captain T am 26.09.2017 | 02:17
Ich denke, ich kann mich auch als StarTrek-Fan zählen, ohne Hardcore-Trekkie zu sein.

Mir ist die Kontinuität des Universums, das durch etliche Serien, einen halbherzigen Reboot, Zeitreise-Galore und zahlreiche andere eher hingerotzte Inhalte (Videospiele, Bücher etc.) aufgebläht und verzerrt ist, mittlerweile egal. Ich will gut unterhalten werden. Gerne auch mit Variationen/kosmetischen Reboots etc., wenn sich diese *einigermaßen* in das bisher bestehende Kuddelmuddel einfügen. Für Nerd-Expertenwissen im Stile von "Aber die Stirnfalten der Klingonen sind nicht kompatibel zu den technischen Zeichnungen des Holoemitters in der Duschkabine von Janeway" fühle ich mich mittlerweile zu alt. Andererseits habe ich auch nie die Faszination für Pokemon oder sowas verstanden. Vielleicht fehlt mir da ein Nerd-Gen.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: 1of3 am 26.09.2017 | 09:28
Ich fühlte mich von den ersten zwei Szenen, dem Brunnenbohren bei den Insektoiden und dem Flug über die Raumstation sehr trekmäßig angerührt. Als Altfan hat mir zudem gefallen, dass die Autoren die vulkanische Erziehung durch jene T'Pol-artigen Ablehnungen gezeigt haben.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Caranthir am 26.09.2017 | 09:37
Ich wurde gut unterhalten, die Optik stimmt, Michael ist eine spannende Figur! Die Handlung konzentriert sich auf die eine Figur, mit dem Rest der Brücke bin ich nicht wirklich warm geworden, okay, das hat Gründe  ;). Ich bin aber schon darauf gespannt, ob man irgendwann eine ähnliche Vertrautheit zu den anderen Figuren gewinnt, so viele Folgen bekommen die Serie ja scheinbar nicht.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Antariuk am 26.09.2017 | 10:50
Ich fand die ersten beiden Folgen als Doppelpack zuerst spannend und toll, dann etwas langweilig, dann wieder toll, dann leider nur noch OK (weil es so absehbar war was passiert).
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Suro am 26.09.2017 | 11:01
Ich fand die ersten beiden Folgen ästhetisch sowie inhaltlich ganz schön, mal schauen, was nach dieser Exposition kommt. An den Klingonen hat mich ehrlich gesagt die Sprache mehr gestört als das Aussehen; vermutlich ist das wieder das Original? Aber so viel davon fand ich aus irgendeinem Grund ziemlich anstrengend.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: wild dice am 26.09.2017 | 11:03
Wir haben gestern nur die 1. Folge gesehen und schaffen es hoffentlich heute weiter zu schauen - ziemlich gut!
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Tante Petunia am 26.09.2017 | 11:22

Kurz zusammengefaßt:

Der Treckie in mir schlägt die Hände überm Kopf zusammen und ist am pöbeln und randalieren.

Davon mal abgesehen: Gutes SF-Popcorn-Kino. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und habe Lust auf mehr!
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Selganor am 26.09.2017 | 11:33
Der Treckie in mir schlägt die Hände überm Kopf zusammen und ist am pöbeln und randalieren.
Dann mal Butter bei die Fische: Was genau ist daran so schlimm? (Gerne auch als Spoiler fuer die Leute die noch nicht geschaut haben -  ich komme vermutlich erst nachher zur 2. Folge)
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Tante Petunia am 26.09.2017 | 11:52
Dann mal Butter bei die Fische: Was genau ist daran so schlimm? (Gerne auch als Spoiler fuer die Leute die noch nicht geschaut haben -  ich komme vermutlich erst nachher zur 2. Folge)
Mann mit Ukulele hat es oben schon sehr gut beschrieben:
Ich bin mir noch nicht sicher, was ich davon halten soll. Im Prinzip find ichs gut.
Aber: Irgendwie steht Star Trek drauf, es wirkt (jedoch) noch nicht wie Star Trek. Eher wie eine spannende neue Sci-Fi-Serie, auf die man ein Star Trek-Etikett gepappt hat.

Ich verstehe halt nicht, wieso man nicht im 24. Jhd. weitergemacht hat. Da wären so viele Freiheiten möglich gewesen.
Jetzt sind wir zehn Jahre vor Kirk mit anderer Technik, anderen Uniformen, neuen Aliens und wieder neuen Klingonen (die auf Schiffen fliegen, die keine Klingonenschiffe sind ^^).

Aber das sind die Sorgen von mir Altfan. Für neue Zuschauer ist das vielleicht genau das Richtige, um Star Trek weiter am Leben zu halten.
Und immerhin bin ich soweit angefixt, dass ich wissen will, wie es weiter geht.

 
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Davon losgelöst einmal abgesehen kann ich mich nur wiederholen (soll hier bitte keiner sagen können, daß ich alter Knochen mich nicht noch auf etwas neues einlassen könnte):

Zitat
Davon mal abgesehen: Gutes SF-Popcorn-Kino. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und habe Lust auf mehr!
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Der Narr am 26.09.2017 | 12:54
An den Klingonen hat mich ehrlich gesagt die Sprache mehr gestört als das Aussehen; vermutlich ist das wieder das Original?
Es soll die erfundene Sprache sein, habe ich gelesen, also das "echte" Klingonisch mit Grammatik und Wörterbuch. Mir war nur aufgefallen, dass manche Wörter anders ausgesprochen wurden als in TNG/DS9, aber so eine Sprache kann sich ja auch verändern. Es ist aber in der Tat anstrengend, denen zuzuhören, ich finde weil die so langsam sprechen und ungewohnt betonen. Als ob denen jedes Wort schwer fällt und sie Überwindung kostet, dass man es geradezu ausspucken muss. Ich hoffe, das war jetzt nicht rassistisch :P.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: YY am 26.09.2017 | 13:54
Dass es kein Reboot/Relaunch ist und in der Prime-Timeline spielt, ist ja quasi Discoverys Lebenslüge.
Dabei war von Anfang an klar, dass es einen Riesenbruch darstellt und das bei der zeitlichen Verortung auch muss.


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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Antariuk am 26.09.2017 | 14:43
Es soll die erfundene Sprache sein, habe ich gelesen, also das "echte" Klingonisch mit Grammatik und Wörterbuch. Mir war nur aufgefallen, dass manche Wörter anders ausgesprochen wurden als in TNG/DS9, aber so eine Sprache kann sich ja auch verändern. Es ist aber in der Tat anstrengend, denen zuzuhören, ich finde weil die so langsam sprechen und ungewohnt betonen. Als ob denen jedes Wort schwer fällt und sie Überwindung kostet, dass man es geradezu ausspucken muss. Ich hoffe, das war jetzt nicht rassistisch :P.

Gerade das fand ich sehr erfrischend und gut - es machte den Eindruck als wenn Klingonen, zumindest wenn sie öffentlich und als Krieger untereinander reden und verhandeln, nichts leichtfertig sagen. Und was die Aussprache in älteren Installationen von Star Trek angeht habe ich mal gehört die Aussprache wäre dort oft eine Katastrophe aus Sicht von Klingonisch-Linguisten, aber kA ob das stimmt ;D
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Der Narr am 26.09.2017 | 16:13
Und was die Aussprache in älteren Installationen von Star Trek angeht habe ich mal gehört die Aussprache wäre dort oft eine Katastrophe aus Sicht von Klingonisch-Linguisten, aber kA ob das stimmt ;D
Dann haben die Klingonisch-Linguisten aber schlechte Arbeit gemacht, denn die Aussprache der Serien ist ja nun mal die Primärquelle, aus der sich jede Klingonisch-Linguistik ableiten muss. Was generell das Theatralische der Klingonen angeht, so stimme ich zu, die Klingonen "sind halt so". Das hat die Serie bis jetzt finde ich auch gut eingefangen und es sind ja auch alle Schlüsselworte gefallen, von Kronos über High Council bis Sto'vo'kor. Ich kann gar nicht die Inszenierung der Vulkanier-Mystik abwarten. Man erinnere sich an TOS, wo hochrangige Vulkanier auf Sänften getragen werden und man einen Kampf auf Leben und Tod führen muss, bevor es an die Hochzeit geht :D. Sowas will ich sehen, nur in cool und modern.

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Ich freue mich schon auf den Lumberjack:
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Der war auch in DS9 öfter mal zu sehen und meistens ein sicherer Knock-Out gegen Ende eines Kampfes - m.E. auch eine Hommage an TOS.

Aber was Discovery angeht
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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Captain T am 26.09.2017 | 16:15
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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Runenstahl am 26.09.2017 | 16:33
Paradebeispiel Brunnen:
Warum sollte man da hinlatschen, außer um nicht aufzufallen?
Aber wieso flaniert man dann mitten durch den Brutbereich derer, von denen man nicht entdeckt werden will?
Wenn man sich sowieso direkt am Brunnen hochbeamen lassen will, kann man sich auch dort runterbeamen lassen.

Das macht in der Tat wenig Sinn. Genau genommen hat die Beam-Philosophie bei Star Trek aber noch nie viel Sinn ergeben. Ähnlich wie bei Star Wars (wo man auch nie dort landet wo man eigentlich hinwill) ist es halt immer spannender erstmal ein paar Kilometer laufen zu müssen. So kann halt auch viel mehr passieren ;)

Gerade Star Trek ist bei vielen seiner Technologien sehr inkonsistent. Ist auch nicht verwunderlich wenn man bedenkt das bei insgesamt über 700 Folgen ja etliche verschiedene Leute daran gearbeitet haben.
Da gibt es auf einmal langstrecken Scanner die Spocks Gesicht in einer Menschenmenge auf Romolus entdecken können (!). Da ist man auf der DS9 in der Lage einen feindlichen Offizier vom Holodeck der Station zur Kommandozentrale zu beamen (obwohl diese sich in Feindeshand befindet !). Realistisch könnte man also jegliche Eindringlinge einfach direkt ins Gefängnis, das All oder die nächste Sonne beamen (oder sie gar nicht erst wieder materialisieren sondern direkt verpuffen lassen).

Ich gebe dir völlig recht das man gerade bei einer neuen "modernen" Serie darauf achten könnte sowas besser zu machen (oder zumindest eine Technobabble-Erklärung zu liefern warum man nicht direkt zum Brunnen beamen konnte). Für mich ging das noch in Ordnung ohne meinen (positiven) Gesamteindruck zu stören. Aber da ist die Grenze bei jedem halt anders gesetzt.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: YY am 26.09.2017 | 16:52
@Dolge:

Grundsätzlich ja, aber zum Einen ist jetzt wie gesagt die Fallhöhe zu hoch. Da wird man zurückrudern müssen.
Und das Ganze hat sich zum Zweiten für mich nicht sonderlich nachvollziehbar ergeben, sondern war ganz viel Drama um des Dramas willen.
Ich tue mir schwer, dafür eine griffige Formulierung zu finden, aber das zieht sich mMn durch fast alle modernen Serien und geht mir auch an anderer Stelle enorm gegen den Strich.

Man hat einen Verlauf, den man cool und ganz toll dramatisch findet und darauf wird auf Biegen und Brechen hingearbeitet, auf die Nachvollziehbarkeit gepfiffen und das ganze Drama dann auch noch völlig überzogen dargestellt.

Das past bei so einem Adoptivvulkanier wie Burnham dann halt noch viel weniger, wenn jeder erzählt und zeigt, wie toll die ist und sie dann wenig später nur noch Scheiße abliefert.

Ist natürlich auch eine Sache der Präferenz - mir sind ruhigere Darstellungen deutlich lieber und Charaktere dürfen bei mir gerne still leiden anstatt bei jeder Gelegenheit mit *Heul, Kreisch, Verzweiflungstat* um die Ecke zu kommen.
Deswegen schaue ich mir ja so viel von dem neumodischen Zeug nicht an.
Da passiert fast alles mit dem Drama-Holzhammer, anstatt die Leute in echte Zwickmühlen zu bringen und sie auch mal kompetent und rational Entscheidungen treffen zu lassen, die dann doch negative Konsequenzen haben, für die aber keiner was in dem Sinne kann, dass er es total verrafft hat.

Ich gebe dir völlig recht das man gerade bei einer neuen "modernen" Serie darauf achten könnte sowas besser zu machen (oder zumindest eine Technobabble-Erklärung zu liefern warum man nicht direkt zum Brunnen beamen konnte). Für mich ging das noch in Ordnung ohne meinen (positiven) Gesamteindruck zu stören. Aber da ist die Grenze bei jedem halt anders gesetzt.

Beamen ist halt eine der unseligen Altlasten, mit denen man als Star Trek-Autor leben muss.

Aber es gibt aus allen Serien Beispiele, wie man es richtig macht.
Wie du selbst sagt, solange man eine Erklärung liefert, sprich die Rahmenbedingungen vorher öffentlich macht, funktioniert das.
Das kann durchaus situationsweise geschehen und muss nicht, einmal gesetzt, auf ewig so bleiben.
Nur sollte man es eben vorher erklären und dieser kleine abgesteckte Rahmen dann eingehalten werden.
Das ist hier ganz klar nicht passiert (wie auch am Ende der zweiten Folge).

Eigentlich ist das keine große Kunst, aber wird immer wieder versaubeutelt.
Und dann ärgerts mich eben, wenn mehrere Leute in 5 Minuten mit verschiedenen Varianten aufwarten können, die alle die gleiche Erzählung ermöglichen und gleichzeitig konsistent sind.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Mann mit Ukulele am 26.09.2017 | 18:03
Ich fühlte mich von den ersten zwei Szenen, dem Brunnenbohren bei den Insektoiden und dem Flug über die Raumstation sehr trekmäßig angerührt. Als Altfan hat mir zudem gefallen, dass die Autoren die vulkanische Erziehung durch jene T'Pol-artigen Ablehnungen gezeigt haben.
Ja, das kann ich nachvollziehen, da hatte ich auch richtiges Star Trek-Feeling.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: 1of3 am 26.09.2017 | 18:41
Dann haben die Klingonisch-Linguisten aber schlechte Arbeit gemacht, ...

Nein. Die klingonische Grammatik für die TOS-Filme geschrieben. Bei DS9 war das schon längst fertig. Nur hatte sich das Studio da keine Experten geleistet, um den Schauspielern beizubringen, wie sie es aussprechen sollten, noch war an jedem Drehbuch jemand dran, der Klingonisch konnte: Das ist häufig eher so gut gemeint bis unverständlich. Insofern freue ich mich, dass ich endlich mal zumindest Brocken verstehe.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Orok am 26.09.2017 | 19:02
Hatten die das mit dem Brunnen nicht quasi erklärt? Also klar, nicht vorgekaut, aber sie sagten, das es Strahlung gäbe durch einen Asteroideneinschlag, und die Scanner des Schiffes konnten nicht mal die Sender des Außenteams erfassen, geschweige den sie optisch finden/verfolgen. Das sie dann den Brunnen nicht aus dem All orten konnten erschien mir logisch, ohne das es extra erklärt wurde. Und das sie mit dem Raumschiff nicht direkt über den Brutstätten der Aliens einfliegen wollten (was sie ja scheinbar mussten, um schon so etwas wie die Comgeräte/Lebenszeichen zu orten), passte für mich auch...
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Haukrinn am 26.09.2017 | 19:04
@Orok: Aber wie konnten Sie dann das Außenteam überhaupt absetzen? Und warum rechtfertigt das Retten der beiden Offiziere quasi das Brechen der ersten Direktive?

Also die (etwas düsterere) Optik gefällt mir super und das mischen der "klassischen" Technologie (Handphaser, Kommunikatoren, und vor allem die ToS-Geräusche) mit der glaubwürdigeren modernen Technik finde durchaus gelungen. Auch die Besetzung ist okay. Das mit den Klingonen wäre bei einem echten Reboot ala Battlestar Galactica vertretbarer gewesen, so wirkt es reichlich deplatziert (vor allem diese dusselige Uruk-Hai - Thor 2-Dunkelelfen - Optik, haben die Maskenbildner in den USA gar keine Fantasie mehr?), aber ich freue mich trotzdem diesmal vielleicht eine nicht ganz so eindimensionale Klingonenkultur kennen zu lernen.

Aber dieses Mimimi-Drama, das geht wirklich gar nicht. Warum müssen die Amis sowas immer sofort total aufgesetzt und unglaubwürdig gestalten? Warum nur so gefakte moralische Entscheidungen? Warum so eine platte, vorhersehbare Unsympathin als Hauptcharakter (die nervt noch mehr als Wesley Crusher, echt...). Ich hoffe das legt sich noch im Laufe der Serie.

PS: Schickes Intro, passt gut zur Serie und ist gestalterisch gelungen.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Orok am 26.09.2017 | 19:09
Entfernt abgesetzt. Deswegen sind sie ja erst durch die Wüste gewandert, bis sie am Dorf ankamen. Retten war wieder weit entfernt vom Dorf, oder?
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Talasha am 26.09.2017 | 19:52
Schade das sie die Kampfentfernungen nochmal runter gesetzt haben.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: YY am 26.09.2017 | 19:53
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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Haukrinn am 26.09.2017 | 20:14
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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Orok am 26.09.2017 | 20:23
@YY: Karte hätte ich jetzt aus der Zeit vor dem Asteroideneinschlag vermutet. Der Planet/die Zivilisation/die Siedlung scheint ja vorher schon beobachtet, bzw. erforscht worden zu sein. Woher hätten sie sonst davon gewusst?
Das mit dem vorher ausmachen eines Abholpunktes ist aber richtig. Da bin ich mir auch nicht sicher, könnte es mir noch mit der Aussage "der Sturm kommt schneller als erwartet" weg-erklären. Sie schaffen es einfach nicht mehr rechtzeitig zum Abholpunkt.
Aber ja ich versuch es mir schön zu reden. MMn kann man es halt mit gutem Willen alles passend erklären, oder ohne guten Willen alles zerreißen. Beides funktioniert, und die Wahrheit liegt wohl irgendwo dazwischen...

Die Scheiben sind übrigens abgedunkelt worden. Das Licht (ein künstlicher fucking Stern) hat die Filter nur völlig überlastet (wird explizit gesagt).
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Haukrinn am 26.09.2017 | 20:31
Die Scheiben sind übrigens abgedunkelt worden. Das Licht (ein künstlicher fucking Stern) hat die Filter nur völlig überlastet (wird explizit gesagt).

Aber müsste bei einer Überlastung dann nicht alles dunkel werden? Ach, lassen wir das, liegt an der Plottoniumstrahlung und irgendwie war's mit gleißend hell auch irgendwie cooler...  8)
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Orok am 26.09.2017 | 20:58
...und irgendwie war's mit gleißend hell auch irgendwie cooler...  8)
Da hast du absolut recht 😁
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Der Narr am 26.09.2017 | 22:44
Zum Viewscreen

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: YY am 26.09.2017 | 23:12
Aber bei vielen Dingen, die unlogisch erscheinen, müssen wir eh bedenken, dass die Technologie so fortschrittlich ist, dass sie uns wie Magie vorkommen muss. Inklusive komischer Einschränkungen oder Dinge, die damit auf einmal nicht mehr gehen

Du meinst, die Klingonen haben so fortschrittliches Licht, dass es überall durch leuchtet?  :P ;D

Bei vielen Sachen kann man ein Auge zudrücken, aber manches wird nie Sinn ergeben, egal wie fortschrittlich die zugehörige Technologie angeblich ist.
Und es ist immer ein handwerklicher Fehler, wenn Dinge erklärt werden und aufgrund dieser Erklärung kurz danach Widersprüche aufkommen.

Sich gerade in der SF als Autor ständig auf "das ist halt (so gut wie) Magie" zurückziehen ist das Eingeständnis, das man sich völlig verrannt hat. Und genau so wenig darf man vom Zuschauer erwarten, dass er selbst zu diesem Erklärungsmodell kommt.
Speziell dann, wenn auch ganz andere Sachen plump und mit dem großen Holzhammer durchgezogen werden, ist diese Erklärung nicht sonderlich naheliegend.


Ja, manches kann man nicht schlüssig technisch erklären, weil es aus heutiger Perspektive unmöglich ist. Aber man kann die Rahmenbedingungen der Funktion erklären und wenn man irgendwas nicht erwähnt, ist es wie gewohnt bzw. wie man es erwarten würde.
Und diese Wundertechnologien sind bei Star Trek altbekannt. Das bedeutet nicht, dass man sich ständig irgendwelchen neuen Kram aus den Fingern saugen kann, der noch dürftiger erklärt ist und einzig kurzfristigen dramatischen Anforderungen gehorcht.

Und daneben gibt es noch Unfug mit Gewohnheitsrecht, an dem man mit einer gewissen Portion Selbstironie festhalten darf wie z.B. die explodierenden Konsolen auf der Brücke.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kowalski am 26.09.2017 | 23:12
Also ich finde das sind interessante Zeiten.
Folge 1 und 2 machen Appetit auf mehr aber wie es jetzt weiter geht ist sehr offen.
Macht halt neugierig und das ist für die Serie nicht schlecht.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Mann mit Ukulele am 28.09.2017 | 09:53
Eine Sache, die mir noch aufgestoßen ist, v.a. weil ich grad erst die entsprechende TNG-Folge gesehen habe: Klingonische Leichen sind doch eigentlich wertlose Hüllen.
Und jetzt gibts da plötzlich so einen Totenkult? Das hat mich fast am meisten gestört.

Was Inkosistenzen in der Handlung angeht muss ich mich mal ganz offen outen:
Mir fällt in 8 oder 9 von 10 Fällen nicht auf, wenns unlogisch ist. Mir wär z.B. die Inkonsistenz mit dem Brunnen nicht aufgefallen.
Wenns hier jemand schreibt, kann ich das schon nachvollziehen. Aber während es läuft, lass ich mich einfach mitreißen und denk über sowas nicht nach.
Und es fällt mir auch nicht einfach ins Auge.
Ich nehme mal an, dass ich da nicht der einzige bin; vielleicht spekulieren Drehbuchautoren da drauf? ^^

Ansonsten lässt sich - nach den zwei Folgen - sagen: Es gibt Licht und Schatten. Die Diskussion hat hier eigentlich alles genannt, was mir auch positiv oder negativ aufgefallen ist.
Ich werde in jedem Fall weiter kucken.
Und die ganzen Unker, die meinten "The Orville wird 100 mal mehr Star Trek sein als Discovery!" haben m.E. auch nicht wirklich recht behalten.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Niniane am 28.09.2017 | 11:21
Die Klingonen fand ich komplett daneben. Die Maske erinnerte an Ferengi (sind den Klingonen zwischen Discovery und TOS in einer spontanen Mutation Haare gewachsen?), die Aussprache war grottig (und ich meine mich zu erinnern, dass die Klingonen von sich selbst nicht als "Klingonen" sprechen, so wie die Romulaner sich ja auch als "Rihannsu" bezeichnen. Kann aber sein, dass das Roman-Kanon ist) und die Optik war Stargate meets Warhammer 40k. Und die klingonische Mythologie wurde doch in TNG nun genug ausgeschlachtet.

Der Rest der Serie war cool.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: 1of3 am 28.09.2017 | 11:34
Das klingonische Wort für klingonisch ist /thlIngan/. "Ich bin Klingone" heißt "thlIngan jIH".

Tatsächlich können wir davon ausgehen, dass die Romulaner Romulaner heißen, weil Klingonen sie "romulgnan" nennen. Einziger Grund für diese Koinzidenz kann sein, dass Hoshi in ENT:Minefield mit den Romulanern Klingonisch als lingua franca teilt.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Rumpel am 28.09.2017 | 11:51
Mir hat's insgesamt gut gefallen; gestört hat mich, ähnlich wie YY, ein bisschen die Pseudodramatik von Michaels Entscheidung zur Meuterei - Burnham fliegt ihre Position ja einfach von Sareks Seite her zu, deshalb gibt es da keine nachvollziehbare Entwicklung eines Konflikts oder eines Dilemmas bezüglich des richtigen Vorgehens. Vom Pacing her fand ich die Schlacht mit den vielen Unterbrechungen auch etwas holperig.

Die neuen Klingonen finde ich klasse - so etwas hätte ich mir schon bei Enterprise gewünscht, dass die Klingonen endlich als das Auftreten, was sie nie (auch in TOS) nicht waren, als was sie im Rückblick von TNG aber immer wieder dargestellt werden: als gleichsam furchterregendes und kulturell schillerndes Kriegervolk. Da ich in Sachen Make-Up bei Star-Trek einer absoluten Laissez-Faire-Haltung anhänge und für Unterschiede bei Garderobe und Darstellung der Kultur nur zu gerne die Erklärung hinnehme, dass die Klingonen eben eine über mehrere Planeten verteilte und außerordentlich vielfältige Kultur sind, von der wir noch längst nicht alles gesehen haben (wer sagt also, dass es da im Totenritus nur eine Interpretation zum Status des Leichnams gibt) - ehrlich gesagt finde ich sie sogar einleuchtender als das Gefühl aus der TNG-Ära, dass alle Klingonen die gleiche Alu-Fell-Kombination tragen, die gleiche Frisur haben und (mit Ausnahme vielleicht von Worf) in Sachen Persönlichkeit die gleiche Mischung aus Wikinger-Suffkopp, Samurai und Teddybär sind.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: YY am 28.09.2017 | 15:47
Eine Sache, die mir noch aufgestoßen ist, v.a. weil ich grad erst die entsprechende TNG-Folge gesehen habe: Klingonische Leichen sind doch eigentlich wertlose Hüllen.
Und jetzt gibts da plötzlich so einen Totenkult? Das hat mich fast am meisten gestört.

Ist mir auch recht deutlich aufgefallen, weil ich die Folge vor nicht allzu langer Zeit gesehen habe :)
Gar keine Form von Totenkult oder Begräbnisritus finde ich einerseits schon ziemlich fremdartig und andererseits passt es mMn gut dazu, dass die Klingonen u.A. Weltraumsowjets sind.
Das ist schon ein netter Kontrast zum sonstigen ritualisierten und tradierten Gedöns, das die so mit sich rumschleppen.


Jedenfalls sind die Klingonen einer der Punkte, wo man ziemlich deutlich merkt, dass es eben doch ein Reboot ist.
Die Erklärung mit den verschiedenen Klingonenkulturen ist bis jetzt ziemlich hanebüchen und wird es auch bleiben, weil man mbMn in der ganzen Serie keine "originalen" Klingonen sehen wird. Weder ihre Schiffe noch ihre Haltung noch ihr Aussehen.

Die Mischung aus religiösem Gedöns und Kulturprotektionismus als Motivation der Klingonen finde ich bislang eher missraten, zumal man für die Glaubwürdigkeit so einer Opferrolle ein armes unterdrücktes Volksstämmchen sein muss und kein souveränes Sternenreich. Aber da sich ja auch nicht alles nur um den Krieg mit den Klingonen drehen wird, soll es mir erstmal egal sein.

Ich nehme mal an, dass ich da nicht der einzige bin; vielleicht spekulieren Drehbuchautoren da drauf? ^^

Die spekulieren da nicht nur drauf, sondern arbeiten beim neuen Serienstil ganz gezielt damit, solche Sachen mit entsprechenden Schnitten, künstlicher Hektik und schnell herbeigezauberten Nebenschauplätzen zu überdecken.

Ich bin da blöderweise relativ "empfindlich" in dem Sinne, dass mir so was ziemlich leicht auffällt* und bei den o.g. Erzähltechniken dann auch direkt die Warnlampe angeht und ich noch mehr aufpasse.

Das ist einer der Gründe, warum ich auf viele neumodische Serien so gereizt reagiere. Die ganze Welt überschlägt sich vor Begeisterung, wie clever die doch gemacht wären und wie gut alles zusammenpasst, was für ein Planungsgenie den Plot entworfen hat usw. und ich denke mir alle fünf Minuten "so ein hirnverbrannter Schwachsinn".
Richtig nervig ist das dann, wenn man die gleichen Plotverläufe mit geringstem Denkaufwand auch ohne das ganze Blendwerk hinbekommen kann.


*im Großen wie im Kleinen. So bin ich auch direkt über Sareks Satz gestolpert: "Der halbe Quadrant kann den neuen Stern sehen". Am Arsch :P Die Geschichtsinteressierten der nächsten Jahrzehnte und Jahrhunderte können sich irgendwann mal den neuen Stern ansehen  ;)



Dazu auch:
gestört hat mich, ähnlich wie YY, ein bisschen die Pseudodramatik von Michaels Entscheidung zur Meuterei - Burnham fliegt ihre Position ja einfach von Sareks Seite her zu

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: 1of3 am 28.09.2017 | 16:02
"...zumal man für die Glaubwürdigkeit so einer Opferrolle ein armes unterdrücktes Volksstämmchen sein muss und kein souveränes Sternenreich." (http://www.afd.de)
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Talasha am 28.09.2017 | 16:04


Die Mischung aus religiösem Gedöns und Kulturprotektionismus als Motivation der Klingonen finde ich bislang eher missraten, zumal man für die Glaubwürdigkeit so einer Opferrolle ein armes unterdrücktes Volksstämmchen sein muss und kein souveränes Sternenreich. Aber da sich ja auch nicht alles nur um den Krieg mit den Klingonen drehen wird, soll es mir erstmal egal sein.


Bernd Höcke, Nigel Farrage, Jeand Marie LePen labern doch das gleiche von daher.


Edith sag:
Mist, da hätte ich mich schneller trauen sollen.  ~;D
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Der Narr am 28.09.2017 | 16:06
*im Großen wie im Kleinen. So bin ich auch direkt über Sareks Satz gestolpert: "Der halbe Quadrant kann den neuen Stern sehen". Am Arsch :P Die Geschichtsinteressierten der nächsten Jahrzehnte und Jahrhunderte können sich irgendwann mal den neuen Stern ansehen  ;)
Sensoren haben in Star Trek eigentlich schon immer in Überlichtgeschwindigkeit Daten gesammelt. Was die da auf weite Entfernungen alles bestimmen können! Aber stimmt, wörtlich verstanden können die die Boje natürlich nicht sehen - es sei denn es handelt sich um ein im Subraum mit hoher Warpgeschwindigkeit übermitteltes Signal. Und ich hatte den Eindruck, dass es genau so etwas o.ä. sein soll.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: YY am 28.09.2017 | 16:52
Bernd Höcke, Nigel Farrage, Jeand Marie LePen labern doch das gleiche von daher.

Geht etwas differenzierter betrachtet zu weit Richtung SC, daher nur ganz kurz:

Ja, ich weiß, SF ist ein Spiegel ihrer Zeit.
Trotzdem muss man nicht jeden tagesaktuell überbewerteten Schwachsinn von beiden Seiten des Großen Teiches zum zentralen Element machen und erst recht nicht dermaßen plump.
Das betrifft im Übrigen auch die Stellen mit den klingonischen Terrorangriffen.


Aber stimmt, wörtlich verstanden können die die Boje natürlich nicht sehen - es sei denn es handelt sich um ein im Subraum mit hoher Warpgeschwindigkeit übermitteltes Signal. Und ich hatte den Eindruck, dass es genau so etwas o.ä. sein soll.

Es wird sogar explizit von einem Subraumsignal gesprochen.
Das Leuchten ist damit entweder reiner Nebeneffekt oder dient ästhetischen/symbolischen Zwecken (was auch wieder ziemlich wirr wäre).

Ein Stern sendet aber kein solches Subraumsignal aus und daher besteht keine Verwechslungsgefahr, wenn man dieses Signal empfängt.
Sarek kann sich also nur entweder auf das sichtbare Licht beziehen und liegt damit komplett falsch oder er hat eine sehr blumige Ausdrucksweise mit einem ziemlich schiefen Vergleich als Grundlage. Entweder sieht man es gar nicht oder man kann es nicht für einen Stern halten.
Und wenn als Drittes auch Sterne exakt solche Subraumsignale aussenden würden und das Ding damit nicht von einem Stern unterscheidbar wäre, wäre es als Signalgeber ungeeignet.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Zocat am 28.09.2017 | 17:11
Mir gefällt das Remake der Klingonen nicht, weil die Gesichter der Schauspieler vollgekleistert sind und viel ihrer Mimik verloren geht. Und der mit künstlichen Zähnen vollgestopfte Mund ist vermutlich der Grund für das langsame/schwer verständliche Sprechen.

Ansonsten stört mich die Mindmeld basierte Kommunikation zwischen Sarek und Burnham. Sie hätte einfach mit dem Teil von ihm reden sollen, der beim Mindmeld zurückblieb (sowas gab's ja schon öfter). Wenn Vulkanier allerdings nur aufgrund eines Mindmelds über Lichtjahre in Echtzeit kommunizieren können (ja, temporäre physische Strapazen einbezogen), dann wäre die Föderation und deren Aussenposten vermutlich leicht anders aufgebaut.

Mit nur 2 Leuten (und auch noch Captain & First Officer) das Klingonenschiff angreifen. Nichtmal ein Redshirt mitgenommen....

Burnhams Verhalten fand ich teilweise sehr an den Haaren herbeigezogen, und im Endeffekt war es "Drama wegen Drama und keinerlei Auswirkungen auf die Story". YY hat das schon recht ausführlich beschrieben (bei Red Alert mit einem "Trust me!" die Brücke verlassen, neue Informationen nicht geteilt sondern wieder "Trust me", und der Angriff auf den Captain war in meinen Augen auch sehr merkwürdig).
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kowalski am 28.09.2017 | 19:00
Die Klingonen fand ich komplett daneben. Die Maske erinnerte an Ferengi (sind den Klingonen zwischen Discovery und TOS in einer spontanen Mutation Haare gewachsen?), die Aussprache war grottig (und ich meine mich zu erinnern, dass die Klingonen von sich selbst nicht als "Klingonen" sprechen, so wie die Romulaner sich ja auch als "Rihannsu" bezeichnen. Kann aber sein, dass das Roman-Kanon ist) und die Optik war Stargate meets Warhammer 40k. Und die klingonische Mythologie wurde doch in TNG nun genug ausgeschlachtet.

Das Problem sind wohl "Intellectual Properties" die bei anderen Rechteinhabern liegen und die man somit nicht kopieren kann.
Das gilt mehr für "Look & Feel" als für die Kultur, aber ich denke die wollten dem ganzen einen anderen Spin geben um da eine humanistische Story drum herum zu basteln.


Mir hat's insgesamt gut gefallen; gestört hat mich, ähnlich wie YY, ein bisschen die Pseudodramatik von Michaels Entscheidung zur Meuterei - Burnham fliegt ihre Position ja einfach von Sareks Seite her zu, deshalb gibt es da keine nachvollziehbare Entwicklung eines Konflikts oder eines Dilemmas bezüglich des richtigen Vorgehens. Vom Pacing her fand ich die Schlacht mit den vielen Unterbrechungen auch etwas holperig.

Ich denke da könnten gleich zwei "Denkfehler" drin sein.
Zum einen könnte das z.B. jemand wie Kirk als "Abwenden einer größeren Gefahr" deuten wenn er den Richtern verklickern kann das die Klingonen Feigheit und Schwachheit nicht respektieren und somit der normale Weg der Föderation der, sonst richtige, hier aber der falsche ist. Zumindest wenn man dem Vulkanischen "Das Wohl der vielen wiegt schwerer als das Wohl Einzelner" folgt und größeren Schaden abwenden möchte. Auftritt Zeuge "Sarek".
Es ist eine Güterabwägung. Und Michael trägt hier die Konsequenzen so wie es Vulkanier halt tun. Wobei Vulkanier hier der Logik folgen würden und die Sache eben nicht in einem Gefängnis enden, zumindest falls sich die Vermutung was Mentalität der Klingonen angeht bestätigt.

Die neuen Klingonen finde ich klasse - so etwas hätte ich mir schon bei Enterprise gewünscht, dass die Klingonen endlich als das Auftreten, was sie nie (auch in TOS) nicht waren, als was sie im Rückblick von TNG aber immer wieder dargestellt werden: als gleichsam furchterregendes und kulturell schillerndes Kriegervolk. Da ich in Sachen Make-Up bei Star-Trek einer absoluten Laissez-Faire-Haltung anhänge und für Unterschiede bei Garderobe und Darstellung der Kultur nur zu gerne die Erklärung hinnehme, dass die Klingonen eben eine über mehrere Planeten verteilte und außerordentlich vielfältige Kultur sind, von der wir noch längst nicht alles gesehen haben (wer sagt also, dass es da im Totenritus nur eine Interpretation zum Status des Leichnams gibt) - ehrlich gesagt finde ich sie sogar einleuchtender als das Gefühl aus der TNG-Ära, dass alle Klingonen die gleiche Alu-Fell-Kombination tragen, die gleiche Frisur haben und (mit Ausnahme vielleicht von Worf) in Sachen Persönlichkeit die gleiche Mischung aus Wikinger-Suffkopp, Samurai und Teddybär sind.

Full Ack!

Star Trek Discovery, auch mit den Eindämmungsfeldern, ist endlich das was es mal sein sollte. Zumindest was Look & Feel angeht.

Storytechnisch warten wir mal ab.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kowalski am 28.09.2017 | 19:04
Gar keine Form von Totenkult oder Begräbnisritus finde ich einerseits schon ziemlich fremdartig und andererseits passt es mMn gut dazu, dass die Klingonen u.A. Weltraumsowjets sind.
Das ist schon ein netter Kontrast zum sonstigen ritualisierten und tradierten Gedöns, das die so mit sich rumschleppen.

Womit aber 90% der Zuschauer null anfangen können.
Oder zumindest der Großteil des Zielpublikums.

Und Aufbahrung von Lenin & Stalin?

Die heutige Parallele sind die islamischen Dschihadisten????

Das ist einer der Gründe, warum ich auf viele neumodische Serien so gereizt reagiere.

Hmm.
Altersstarrsinn vielleicht?

Wenn es dem Mainstream gefällt und mir nicht, könnte es ja auch an meinem Geschmack liegen?
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Captain T am 28.09.2017 | 19:08
Das Problem sind wohl "Intellectual Properties" die bei anderen Rechteinhabern liegen und die man somit nicht kopieren kann.
Das gilt mehr für "Look & Feel" als für die Kultur, aber ich denke die wollten dem ganzen einen anderen Spin geben um da eine humanistische Story drum herum zu basteln.

Hast du eine Quelle dafür? Davon habe ich bisher noch gar nichts gehört und es wäre eine interessante Erklärung.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: YY am 28.09.2017 | 19:20
Wenn es dem Mainstream gefällt und mir nicht, könnte es ja auch an meinem Geschmack liegen?

Habe ich jemals was anderes gesagt?
Und was mache ich jetzt? Mich umgewöhnen?  :P


Hast du eine Quelle dafür? Davon habe ich bisher noch gar nichts gehört und es wäre eine interessante Erklärung.

U.A.:
http://memory-alpha.wikia.com/wiki/Star_Trek_corporate_history


Im Vorfeld von Discovery haben sich viele YT-Kanäle dahingehend ausgelassen.
Die aktuelle Lizenzlage ist ziemlich undankbar für das Franchise, aber so schnell wird sich daran nichts ändern.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Der Narr am 28.09.2017 | 19:21
Es wird sogar explizit von einem Subraumsignal gesprochen.
Das Leuchten ist damit entweder reiner Nebeneffekt oder dient ästhetischen/symbolischen Zwecken (was auch wieder ziemlich wirr wäre).
Aha, das hatte ich schon vergessen. Dann verstehe ich dein Problem nicht so ganz. Klar kann man die Metapher des Sterns nicht mögen, ich finde sie recht eindeutig und klar.
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Zum Todeskult, stellt euch da mal nicht so an. Solche Unstimmigkeiten gibt es auch innerhalb einzelner Serien. Die DS9-Folge, in der die Ferengi per Zeitreise auf der Erde des 20. Jahrhunderts landen? Die finden es total schrecklich, dass die Menschen ihre eigene Erde mit Atombomben zerstören. Ich fand das sehr schön, weil da die Ferengi mal von einer anderen Seite gezeigt wurden und auch stärker herauskam, warum die Menschen von manchen für so barbarisch gehalten werden (vgl. Q). Ein paar Folgen später war das vergessen in dem Gehabe um Grand Nagus-Wechsel, Frauen mit Kleidern usw. und Quark lässt sich über Umweltschutz aus und was das denn soll, wenn man seinen Müll nicht überall entsorgen kann blabla, also wieder die überspitzen Klischee-Kapitalisten. Das passte einfach nicht zusammen. Ungefähr auf dem Niveau würde ich es betrachten, wenn irgendwelche Klingonen sich jetzt doch einen Kopf um ihre Toten machen. Zumal man sich auch überlegen muss, wann wurde die leere Hülle gesetzt? Solche Sitten können sich auch ändern, ja, auch innerhalb weniger Jahrzehnte.

Außerdem, warum Klingonen? Man muss sich ja mal überlegen, was denn überhaupt möglich ist. Irgendwo wird es albern, sich immer neue gefährliche interstellare Imperien aus dem Hut zu ziehen. Am ehesten kann man vermutlich hinsichtlich der Kontinuität Spezies aus Enterprise aufgreifen, die in TOS/TNG keine Rolle spielen und man könnte Discovery nutzen um zu erklären, wieso sie eben keine Rolle mehr spielen. Tja, oder alternativ greift man sich die Aliens raus, die jeder kennt, gibt ihnen einen neuen Twist oder was man dafür hält ("die sehen jetzt cool und böse aus") und damit wäre das auch bedient. Und erfindet dann nach Bedarf für jeden entdeckten Planeten einfach ein neues Alien.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: YY am 28.09.2017 | 19:29
Irgendwo wird es albern, sich immer neue gefährliche interstellare Imperien aus dem Hut zu ziehen. Am ehesten kann man vermutlich hinsichtlich der Kontinuität Spezies aus Enterprise aufgreifen, die in TOS/TNG keine Rolle spielen und man könnte Discovery nutzen um zu erklären, wieso sie eben keine Rolle mehr spielen.

Neues Viehzeug treffen wäre kein Problem gewesen, wenn man in der Zeitlinie nach Nemesis weiter gemacht hätte.

So ist es aus verschiedenen Gründen ein Reboot geworden und die Kontinuitätsfrage hat sich damit sowieso erledigt.

Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Captain T am 28.09.2017 | 19:46
Im Vorfeld von Discovery haben sich viele YT-Kanäle dahingehend ausgelassen.
Die aktuelle Lizenzlage ist ziemlich undankbar für das Franchise, aber so schnell wird sich daran nichts ändern.

Ich bin möglichst blind an die Sache herangegangen. Ich habe nur aus der Ferne mitbekommen, dass es einiges an Debatten wegen der Diversität des Casts und der Charaktere gab. Wenn die Lizenz so doof ist, haben sie das imho wirklich gut hinbekommen.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Nomad am 28.09.2017 | 19:53

Was ich nicht verstanden habe, welches Schiff zerstört eigentlich die
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Ein Freund und ich haben das irgendwie nicht ganz durchgeblickt. Es ist ja nicht das Schiff auf dem der Klingone selber ist. Er sagt aber irgendetwas in die Richtung von "Zweifelt noch jemand an, das ich ein Schiff unsichtbar machen kann." Helft mir bitte mal auf die Sprünge.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: YY am 28.09.2017 | 19:55
Ich habe nur aus der Ferne mitbekommen, dass es einiges an Debatten wegen der Diversität des Casts und der Charaktere gab.

Na ja, das war ziemlich sinnfreies Geplärre von allen Seiten.

Wenn die Lizenz so doof ist, haben sie das imho wirklich gut hinbekommen.

Joah, manches musste man eben anders machen als gewohnt; ist ja aber auch kein Beinbruch.

Man hätte das ganze Thema allenfalls anders kommunizieren können - aber wie gesagt, beim harten Kern kann man eh nichts richtig machen (obwohl die es dann doch gucken und in 15 Jahren über die neue Serie maulen und sagen, dass Discovery noch echtes Star Trek war) und der Rest sieht das nicht so eng.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kowalski am 28.09.2017 | 22:17
Neues Viehzeug treffen wäre kein Problem gewesen, wenn man in der Zeitlinie nach Nemesis weiter gemacht hätte.

So ist es aus verschiedenen Gründen ein Reboot geworden und die Kontinuitätsfrage hat sich damit sowieso erledigt.
^

Umm. Ja. Aber z.B. die Xindi von Star Trek Rentnerprise?
Der Weltraum mag zwar groß sein, aber mit Romulanern, Klingonen, Gorn und den Andorianern sind schon viele Eckchen besetzt.
Addiere noch mal Cardassianer und Ferengi und dann bleibt für "grosse" Gegnerreiche eigentlich kein Platz mehr.

Und wenn etwas sehr "wichtig" ist, warum spielt das dann 20 oder 50 Jahre später keine Rolle mehr???
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Der Narr am 28.09.2017 | 22:35
Und wenn etwas sehr "wichtig" ist, warum spielt das dann 20 oder 50 Jahre später keine Rolle mehr???
Sie könnten z.B. in der Föderation aufgegangen sein oder einen technischen Rückschlag erleiden. Die Klingonen haben ja sicher auch eine Weile gebraucht, um sich von den Geschehnissen in Unentdecktes Land zu erholen. Da kann also einfach was herbeierzählt werden, zur Not ist dann halt der Heimatplanet explodiert. Die Föderation schreckt ja auch vor Genozid nicht zurück, um einen Gegner auszulöschen (zur Not muss halt Sektion 31 herhalten). Aber so wie ich es verstehe, war das ja jetzt auch nur der bombastische Anfang und die Serie wird sich dann eher um klassisches Entdecken und First Contact á la TOS drehen.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Andorian Spaceman am 29.09.2017 | 00:05
Was ich nicht verstanden habe, welches Schiff zerstört eigentlich die
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Ein Freund und ich haben das irgendwie nicht ganz durchgeblickt. Es ist ja nicht das Schiff auf dem der Klingone selber ist. Er sagt aber irgendetwas in die Richtung von "Zweifelt noch jemand an, das ich ein Schiff unsichtbar machen kann." Helft mir bitte mal auf die Sprünge.

Wir haben das im ersten Moment auch nicht so ganz kapiert was da passiert. Das riesige getarnte Schiff hat die 
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Ich habe gehofft, dass die Serie besser wird als die, nicht nur von mir, als sehr nervig empfundene Kampagne im Vorfeld. Ich wünsche mir auch ein gutes und erfolgreiches Star Trek. Bislang habe ich jede jemals produzierte Episode gesehen und auch viele Sekundärquellen konsumiert.

Insgesamt war es besser als befürchtet. Aber berührt hat es mich bisher nicht.

Beim Design bin ich recht gnädig. Auch wenn man ein paar Sachen einfah ignorieren muss.
Allerdings hätte man die Klingonen ruhig etwas behutsamer überarbeiten können. Wobei ich das rein auf die visuelle Gestaltung beziehe. In den Pine-Verse Filmen hat man das meiner Meinung nach geschickter gemacht.  Die kulturelle Abweichung schätze ich momentan noch als Teil der Handlung ein. Bei Enterprise waren die Unterschiede der vulkanischen Kultur ja auch Teil der Serienhandlung.

Allerdings glaube ich nicht, dass man den Handlungsstrang um die biologische Veränderung der Klingonen erwähnen wird. In dieser Ratsversammlung war nichts erkennbar was auch nur die Möglichkeit von alternativen Klingonen wahrscheinlich sein lässt.
Und das obwohl die Serie etwas kitschig wirkt. Man nimmt sich für alles andere extrem viel Zeit es dem Zuschauer aufzudröseln. Im Grunde waren die ersten zwei Episoden nur eine Art Prolog ohne das es richtig los geht. Die etwas peinliche Mary-Sue Story von Michel hätte man vielleicht besser Schritt für Schritt offenbart.   

Aber ich bin mir schon ziemlich sicher wie die Charakterstory endet. Es ist aber eine reine Theorie: 
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Ich hoffe die Serie hat in den weiteren Folgen mehr Handlung und ganz wichtig auch ein paar sympatische Charaktere. Aber ich finde schon die Hautdarstellerin so unsympatisch. Wenn auch Ihre Darstellung besser ist als ihr echtes auftreten.

Ich fände es schade wenn es weiterhin so dahindümpelt.
Ohne den Titel und einige widererkennbare Begriffe, Ojekte und Symbolen wäre es in meinen Augen eine Serie mit ein paar Potentialen, bei der es aber auch noch passieren kann, dass man nach zwei weiteren Folgen dann doch lieber was anderes anmacht. Wobei mir das hier schlimmstenfalls auch noch passieren könnte.

Ich hatte gehofft, dass es insgesamt weniger düster daherkommt.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kowalski am 29.09.2017 | 01:13
Ich hatte gehofft, dass es insgesamt weniger düster daherkommt.

Nur wenn es düster ist kann der Humanismus glänzen.
Wenn alles so schön friedlich ist gibt es keinen Grund Prinzipien Prinzipien zu nennen.
Dann ist es mehr eine Ästhetik des Umgangs miteinander.

Wobei ich die Düsterheit gar nicht nachvollziehen kann.
Klar es kann Probleme geben aber es ist um Klassen weniger aggressiv als 72 hochtechnisierte Protonentorpedos ohne Vorwarnung auf Chronos abzufeuern...
Oder Vulcan zu schreddern.

Klar, es kann sich zu einem ausgewachsenen Krieg ausweiten und als erneutes Treffen nach ST: Enterprise scheint man es wieder zu verkacken, aber noch sehe ich keine Full Scale War.
Es ist ein ernster Zwischenfall und als Star Fleet wäre ich aus mehreren Gründen besorgt.

Aber düster? Dazu bin ich was die Föderation, ihre Verbündete und deren gesammelte Fähigkeiten angeht zu optimistisch.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Haukrinn am 29.09.2017 | 21:33
Das mit den Rechten finde ich aber ein bisschen seltsam. Die liegen doch allesamt bei CBS? Selbst die neuen Filme wurden doch nur in Lizenz produziert?
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kowalski am 29.09.2017 | 23:29
Das mit den Rechten finde ich aber ein bisschen seltsam. Die liegen doch allesamt bei CBS? Selbst die neuen Filme wurden doch nur in Lizenz produziert?

Der, der die Rechte an ST:TOS hält, der muss nicht auch noch Rechte an ST:TNG, ST: DS9 oder ST :VOY halten.
Und dann hast Du den Relaunch und ST:Enterprise.

Es ist ja nicht so das es nur eine Firma wäre die das alles verbrochen hat. Und wenn man sich das anschaut dann hat CBS die meisten Rechte in dem Spiel hier, darf aber die Rechte von Viacom nicht tangieren.

ST: Enterprise --> Paramount TV & Braga Productions
ST: Discovery --> CBS & andere
ST: Relaunch --> Paramount Pictures & Bad Robot
ST I, II bis X --> Paramount Studios


ST: TOS --> Paramount TV
ST: TNG --> Paramount TV
ST: DS9 --> Paramount TV
ST: Voy --> Paramount TV



Wenn man sich an Sachen "vergreift" auf die man keine Lizenz hat dann kann es in den USA SEHR TEUER werden.

Plus:

Per 1. Januar 2006 erfolgte die Aufteilung des Mutterkonzerns Viacom in zwei getrennte Unternehmen, Paramount Pictures gehört seither zur „neuen“ Viacom, Paramount Television dagegen zur CBS Corporation.

Man kann also Ikonografie aus den Kinofilmen und aus dem Relaunch der Kinofilme nehmen aber nichts das nur in den Fernsehserien war. Oder so ein ähnlicher Schmarn
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Der Narr am 29.09.2017 | 23:46
"CBS Television Studios (formerly Paramount Television, CBS Paramount Television and its production arm CBS Paramount Network Television) is a television broadcasting company owned by the CBS Corporation (formerly Viacom) that currently holds the production rights of any future Star Trek television series." http://memory-alpha.wikia.com/wiki/CBS_Television_Studios

Soweit ich durchblicke liegt jetzt so ziemlich alles bei CBS?
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kowalski am 29.09.2017 | 23:59
"CBS Television Studios (formerly Paramount Television, CBS Paramount Television and its production arm CBS Paramount Network Television) is a television broadcasting company owned by the CBS Corporation (formerly Viacom) that currently holds the production rights of any future Star Trek television series." http://memory-alpha.wikia.com/wiki/CBS_Television_Studios

Soweit ich durchblicke liegt jetzt so ziemlich alles bei CBS?

Von den TV Serien, ja, hast Recht.
Aber alles was es nur in den Kinofilmen gab ist verbotenes Terrain. Nehme ich zumindest an.
Und da die ganzen Hollywoodfirmen sich gegenseitig nix gönnen müssen die Macher von Discovery gut aufpassen.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Andorian Spaceman am 30.09.2017 | 01:26
Nur wenn es düster ist kann der Humanismus glänzen.
Wenn alles so schön friedlich ist gibt es keinen Grund Prinzipien Prinzipien zu nennen.
Dann ist es mehr eine Ästhetik des Umgangs miteinander.

Wobei ich die Düsterheit gar nicht nachvollziehen kann.
Klar es kann Probleme geben aber es ist um Klassen weniger aggressiv als 72 hochtechnisierte Protonentorpedos ohne Vorwarnung auf Chronos abzufeuern...
Oder Vulcan zu schreddern.

Das Düstere beziehe ich nicht darauf, dass es in den Geschichten Personen gibt die schreckliche Dinge tun oder dass man sich mit schrecklichen Dingen auseinandersetzen muss.
Das hat es in bei Star Trek immer gegeben.  Ich beziehe, dass eher auf die Gesammtatmosphäre. Und ich denke, dass alle bisherigen Star Trek Inkarnationen da grundsätzlich erstmal einen optimistischeren Ansatz hatten.  Wobei die Zerstörung Vulkans in Star Trek 11 meiner Meinung nach die schlechteste Kreativentscheidung der Pine-Verse Filme war, und meiner Meinung zu schwerwiegend war um es so in der Geschichte einzusetzen. Insgesammt strahlen aber auch diese Filme eine gewisse Freude und Leichtherzigkeit aus, und sie haben Figuren die einem leicht an Herz wachsen.

Das es Krisen, Konflikte und Probleme gibt ist zwingend für eine solche Serie. Ich gehörte nie zu der Gruppe die so tat als wäre das Star Trek Universum immer glücklich und friedlich gewesen.


Von den TV Serien, ja, hast Recht.
Aber alles was es nur in den Kinofilmen gab ist verbotenes Terrain. Nehme ich zumindest an.
Und da die ganzen Hollywoodfirmen sich gegenseitig nix gönnen müssen die Macher von Discovery gut aufpassen.

Wobei in den neuen Filmen recht zahlreiche Referenzen zu den Serien sind. Ich würde daher vermuten, dass Beschränkungen sich ausschließlich auf neues Material beziehen und insbesondere darauf wer welches Material vermarkten darf.

Die Teilung wurde damals vom Großaktionär durchgesetzt der erwartete, dass Paramount aufgespalten in zwei Unternehmungen mehr wert wäre als ein eines. CBS war der Name eines in Paramount aufgegangenen Unternehmens an dem man noch die Namensrechte hatte, dass aber nur noch ein Markenname war.

Natürlich wollten beide Teile gerne das Filetstück. Beide haben es bekommen. Ohne die Star Trek Filmrechte gäbe es wohl auch keine Paramount Filmproduktion mehr.
Und ohne die letzten Kinofilme wäre man wohl auch nicht auf eine neue Serie gekommen. Beim "alten" Paramount-Fernsehen passte Star Trek eigentlich auch nicht mehr ins Konzept. Die haben Ihr Geld mit Musikshows und Realitykram verdienen wollen.

Ich gehöre zu den Fans diesowohl die bisherigen Serien als auch die Abramsfilme lieben. Ich finde es richtig schrecklich das die Wartezeiten zwischen den Filmen so lang sind.

Zu Discovery habe ich noch keine abschliessende Meinung. Es ist jedenfalls noch Luft nach oben. Und ausserhalb des Internets habe ich bisher auch keinen getroffen der richtig begeistert war.

In der Vergangenheit haben mich die Trekserien von der ersten Folge an eingefangen.  Und CBS kann richtig gute Serien mit großartigen Casts produzieren. Allerdings sind meine Favoriten da meist Krimis wie Mentalist oder das herausragende Blue Bloods. Aber vielleicht wird man auch einfach zu alt für den Kram... Oder in der Unterhaltung ersäuft einfach vieles alles in diesem kindischen Bedürfniss "erwachsen" und  tiefsinnig sein zu wollen.


Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Tigerbunny am 30.09.2017 | 08:30
Ich war von dem Start sehr angetan. Endlich richtige Aliens, starke Frauenfiguren, eine ordentliche Raumschlacht, monströse Klingonen(nicht diese ehrlosen Wikingerwaschlappen, die immer nur von Ehre reden), alles richtig gemacht.
Die Andeutung im Vorfeld, es handele sich eventuell um eine dritte, unabhängige Zeitlinie, finde ich positiv(echten Kanon hatte Star Trek sowieso nie).
Den Spoiler von Frakes, dass es
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geben wird, finde ich extrem cool.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: 1of3 am 30.09.2017 | 16:15
Wie das funktionieren soll, kann ich mir nicht so recht vorstellen, aber sie haben es ja auch geschafft Ferengi in ENT zu haben.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Lyonesse am 1.10.2017 | 14:12
Die Serie ist eigentlich ganz ordentlich geworden und viele der verwendeten Versatzstücke
gefallen mir, dennoch bin ich eher verhalten, auch weil ich bisher mit Michael Burnham
nicht so viel anfangen kann. Die beste Szene war für mich gleich am Anfang mit dem
Brunnen und davon hätte ich mir auch etwas mehr gewünscht, aber leider haben einem
die Klingonen da einen Strich durch die Rechnung gemacht; immerhin sorgten sie jedoch für
eine zünftige Raumschlacht. Ich werde vor allem wegen dem Cliffhanger am Ende von Folge 2
erst mal dranbleiben, denn die Serie hat sicher noch einiges Potential nach oben und bisher
auch nicht wirklich etwas falsch gemacht.

Edit: Vielleicht hätte dem Franchise auch mal eine andere Herangehensweise ganz gut getan.
Immer nur das Konzept Raumschiff auf Entdeckungsreise auszuspielen wird auf die Dauer einfach
langweilig oder gibt es nix anderes in dem Universum?
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: YY am 1.10.2017 | 20:31
starke Frauenfiguren

Das finde ich ja einen recht inhaltsleeren Begriff - gerade wenn ich mir anschaue, wer da was drunter versteht.
Ist jetzt aber auch keine Kategorie, in der ich bei Filmen und Serien gewohnheitsmäßig denke.


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Immer nur das Konzept Raumschiff auf Entdeckungsreise auszuspielen wird auf die Dauer einfach
langweilig oder gibt es nix anderes in dem Universum?

Spätestens zu DS9-Zeiten ging bei mir im Bekanntenkreis öfter mal der Gedanke an eine Serie mit Freibeutern/-händlern im ST-Universum rum.
Das haben mittlerweile andere gründlich abgegrast und das in Settings, die das eher hergeben.

Star Trek hat da eine gewisse institutionelle Trägheit entwickelt und andere Konzepte entfernen sich schnell von den zentralen Elementen der anderen Serien.
Star Trek heißt bis auf Weiteres auch automatisch Starfleet und das steckt einen Rahmen, der mit DS9 schon arg strapaziert war.
Wenn das gut gemacht ist, sehe ich darin aber auch nichts Schlechtes, Langweiliges oder Abgelutschtes - da lässt sich im Kleinen, d.h. im Bereich einzelner, abgeschlossener Folgen, schon enorm viel draus machen und auch wenn die anderen o.g. SF-Serien nicht im ST-Universum spielen, sind die Zuschauer damit dennoch erst mal in andere Richtungen bedient.


Als kleinere Ableger (gerne auch als Eigenbau im P&P) könnte ich mir schon Sachen vorstellen wie einen Fokus auf die Zeitpolizei oder eine bierernste Sektion 31-Kampagne.
Das funktioniert aber nur in Abgrenzung und als Kontrast zum "üblichen" ST-Universum. Aber ST ist seit Jahren im Mainstream nicht mehr präsent genug, dass so was in der Breite (d.h. als Serie o.Ä.) funktionieren würde.

Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Samael am 1.10.2017 | 21:01
Ich habe die erste Folge nicht zu Ende geschaut. Erst der Quatsch mit den Fußspuren, dann gibts auf einmal keine unbemannten Sonden mehr und die eimzigen optischen Sensoren an Bord bestehen aus einem alten Teleskop.

Ok, „Science“ war nie das Wichtigste bei Star Trek. Hier wurde aber wirklich auf jedes Mindestmaß an Plausibilität gekackt.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Nomad am 1.10.2017 | 21:43
Wie wäre es mal mit einer Serie aus der Sicht eines der anderen Völker.

Aber ich gebe zu, das hätte höchstens Chance als Nischenprodukt und wäre kein Mittel um das Franchise neu zu starten.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Captain T am 2.10.2017 | 08:05
Meine Gedanken zu den ersten 10 Minuten von Folge 3: "Orange is the new Trek."

Bitte bitte bitte hört auf mit der Wackelkamera. Vor allem dann, wenn sie stilistisch völlig unnötig ist. Aaaarg.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Curwen am 2.10.2017 | 11:19
Von den ersten zwei Folgen hab ich mich ziemlich verarscht gefühlt, weil sie wegen besagter Logiklöcher (keine Raumsonden, Teleskop als optische Sensoren usw. ..wie Samael es bereits anmerkte) und der meiner Meinung nach im Verhalten überzeichneten Klingonen so mittelmäßig gut war, daß noch nicht mal die lens flares es rausreißen konnten.

Aber die dritte Folge hat alles auf den Kopf gestellt. Was für eine geniale Wendung und feine Charakterzeichnung! Warum beginnt man eine neue Serie so schwach, um sich dann kurz danach bei Weitem zu übertreffen?

Diese Folge hat mich sehr positiv überrascht!  :d
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Antariuk am 2.10.2017 | 11:26
Meine Gedanken zu den ersten 10 Minuten von Folge 3: "Orange is the new Trek."

Das ist mein Win of the Day, danke dafür! >;D :d
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Captain T am 2.10.2017 | 12:00
Aber die dritte Folge hat alles auf den Kopf gestellt. Was für eine geniale Wendung und feine Charakterzeichnung! Warum beginnt man eine neue Serie so schwach, um sich dann kurz danach bei Weitem zu übertreffen?

Diese Folge hat mich sehr positiv überrascht!  :d

Ich sage doch: Sie lassen sich Zeit für Exposition. Stell dir Folge 3 ohne die Folgen 1 und 2 vor. Die Interaktion mit Saru (für mich der schauspielerische Höhepunkt) wäre doch völlig für den Eimer.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Lyonesse am 2.10.2017 | 15:12
Ich stimme zu. Ab der dritten Folge fängt die Serie langsam zu schnurren an. Dafür sorgen
einige neue interessante Charaktere, Horrorelemente und ein zunehmend besser werdender
Plot nach dem zweiteiligen Prolog. Ruhig weiter so.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: YY am 2.10.2017 | 15:27
Meine Gedanken zu den ersten 10 Minuten von Folge 3: "Orange is the new Trek."

;D

Beschreibt aber ganz gut einige Macken der Folge.

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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Captain T am 2.10.2017 | 15:29
Cdt. Tilly finde ich besonders spannend. Das birgt Fallhöhe  >;D
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Xemides am 2.10.2017 | 17:34
Meine Gedanken zu Folge 3:

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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Orok am 2.10.2017 | 17:44
Irgendwie scheine ich reht konträr zur Allgemeinheit zu laufen. Ich fand die ersten beiden Folgen ziemlich gut, das handeln der Charaktere nachvollziehbar und ohne echte Logiklücken. Die Dritte war unspannend, die Charaktere haben sich für mich unglaubwürdig verhalten, und Logiglücken durch die ein Borgkubus locker durch passt...
Klingonenboardingparty ohne Schiff...ARGH!
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Captain T am 2.10.2017 | 17:46
Klingonenboardingparty ohne Schiff...ARGH!

Oh verdammt. Tatsächlich ...

(Ist es klingonisch, einfach abzuhauen, nachdem man von der Boarding Party stundenlang nix mehr gehört hat? Oder wäre es klingonisch, immer weiter Männer in den Reißwolf zu werfen, bis dieser sein Maximum Kill Level erreicht hat?)
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Orok am 2.10.2017 | 17:55
Ein gestrandetes feindliches Schiff im eigenen Raum unbewacht zurücklassen? Zumal eigene Leute da noch am Leben sind? (Man konnte ja scheinbar Lebenszeichen orten, woher hätten die von der Discovery gewusst das alle tot sind)
Star Fleet kann die Bestie anschließend einfangen (Endszene), aber Klingonen die vor gewarnt sind, nicht? Naja...
Keine Sonde, das Schiff nicht zerstört, keine Verstärkung gerufen. Einfach Außenteam abgeschrieben und geflohen? Klingt für mich ziemlich seltsam...
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Captain T am 2.10.2017 | 17:57
Vielleicht waren die Klingonen auch Gefangene? Gefangene, die in voller Kampfausrüstung eingesperrt waren?  ::)
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Orok am 2.10.2017 | 18:01
Vielleicht waren die Klingonen auch Gefangene? Gefangene, die in voller Kampfausrüstung eingesperrt waren?  ::)
:D
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Talasha am 2.10.2017 | 18:42
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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Runenstahl am 2.10.2017 | 20:45
Das ist ein Übersetzungsfehler der deutschen Fassung. Im Englishen (und seltsamerweise auch in den deutschen Untertiteln) wird deutlich das das Schiff nicht IM sondern nahe AM Klingonischen Raum treibt. Das könnte auch der Grund sein warum die Klingonen da nicht länger als nötig rumhängen.

Ich selbst fand die dritte Folge (genau wie die ersten Beiden) auch sehr gut. Und endlich bekommen wir mehr als nur 3 Charaktere. Ich freu mich schon auf mehr...
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Orok am 2.10.2017 | 20:58
Ich habe es tatsächlich nur auf Englisch gesehen. Kann aber sein, das ich da was falsch verstanden hatte. Dann macht das Verhalten der Klingonen aber noch weniger...Selbst wenn sie vor der Discovery geflohen wären, warum nicht das feindliche Schiff zum Abschied sprengen? Das ist doch eine kriegswichtige Ressource ?!
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Imion am 2.10.2017 | 23:06
Zusammenhanglose Gedanken zu E03:

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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Der Narr am 3.10.2017 | 11:04
Gut fand ich die neuen Charaktere, sowohl den Wissenschaftler als auch den Captain, sowie die Special Effects.

Weniger gut gefiel mir
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Eine Kleinigkeit, die mir gefiel, waren die bunten Datenscheiben. Mich erinnern sie an die bunten Scheiben, die Captain Kirk immer an seinem Stuhl auswechselt.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: 1of3 am 3.10.2017 | 11:28
Tilly find ich großartig. Lorca ist Sisko auf Speed.

Und ich frage mich, ob wir jetzt neue Sternkarten kriegen, denn die Grenze zwischen Alpha und Beta läuft ganz sicher nicht mehr da, wo sie gewöhnlich bezeichnet wird. Wäre immerhin konsistent, mit dem was in den Serien sonst erzählt wird.

Ansonsten nehme ich an, dass die Glenn mit dem neuen Ding samt klingonischer Entertruppe zurück in den Föderationsraum gesprungen ist. Denn die Discovery war zu Beginn der Folge weit weg von der Grenze, wir eh von der Grenze, wie eine Mitgefangene bemerkt.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Haukrinn am 3.10.2017 | 12:52
Ich weiß immer noch nicht was ich davon halten soll. Die meisten Charaktere sind dünn, sehr Star-Trekkig fühlt es sich auch nicht an
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Momentan ist es für mich eher ein  "Oh, geil, Battlestar Galactica, sowas machen wir auch", "Oh, geil, House of Cards, sowas machen wir auch" und jetzt auch noch "Oh, geil, The Expanse, sowas machen wir auch". Und dazu noch Michael, die übergroße Unsympathin, gepaart mit ellenlangem konsequenzlosem Pseudodrama. Ein Fortschritt den ich nach Folge 3 aber sehe: Nicht mehr ganz so viel Mimimi. Und die zahlreichen Anspielungen auf ToS natürlich, vor allem:

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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Runenstahl am 3.10.2017 | 13:02
Eigentlich macht der Kaptain nichts anderes als alle anderen vor ihm. Die "Werte der Föderation" sind (für die Hauptpersonen) immer schon mehr so eine Richtlinie gewesen als ein Gesetz.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: viral am 3.10.2017 | 13:43
ich fühlte mich gut unterhalten, aber wer TNG erwartet wird wohl herb enttäuscht.

Geühlt haben sie sich an den Action-Episoden von Voyager oder DS9 orientiert ... und zur Moral in der Sternenflotte

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Ist halt alles düster und dunkel - was ja aktuell relativ "In" ist.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Mutifu am 3.10.2017 | 14:47
Mir gefiel was in der Folge gezeigt wurde. Die Folge gefiel mir nicht. Komisches Gefühl.

Ich finde super was man von der Crew gesehen hat, vor allem der Captain und Tilly gefallen mir, das sind Charaktere, die man bisher so nicht gesehen hat in Star Trek, die aber zu einer modernen Version passen. Ich fand auch gut, dass man gesehen hat, dass das Universum noch voller Gefahren und Wunder ist. Insgesamt macht mich das neugierig auf das, was noch kommt.

Aber wie man das gezeigt hat... Ich hoffe jetzt wo die Einführung vorbei ist, steht der Fokus nicht mehr ganz so auf Michael. Ich finde sie einfach nur narzisstisch und gemeingefährlich; als "Wahlvulkanierin" verbindet sie praktisch das Schlechteste aus beiden Welten. Dazu kommt das schon von mehreren angesprochene zwanghafte Drama und die für meinen Geschmack billigen Horrorelemente.

Keine gute Folge, die die Serie gut fortführt. Kriegt man ja Kopfschmerzen bei  :ctlu:
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Lyonesse am 3.10.2017 | 15:23
Zu Michaels Aufstand:
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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Haukrinn am 3.10.2017 | 15:26
Geühlt haben sie sich an den Action-Episoden von Voyager oder DS9 orientiert ... und zur Moral in der Sternenflotte

Eigentlich ist ja DS9 genau dafür das Vorzeigeobjekt schlechthin. Auch da ist Krieg, auch da wierden die kommandierenden Offiziere immer wieder in das Dilemma hineingezogen Entscheidungen zwischen Moral/Idealen und dem was notwendig zu ist zu fällen. Bei Discovery habe ich eher den Eindruck, das man da sagt "ist doch eh egal" - sowohl bei Michael als auch bei dem Captain. Damit nimmt man sich natürlich eine Menge dramatisches Potenzial selber weg - und das wird dann durch aufgesetztes Drama ersetzt. Bei mir hinterlässt das einen ziemlich faden Nachgeschmack.

Ist halt alles düster und dunkel - was ja aktuell relativ "In" ist.

Ja, aber leider nutzt sich das auch ab. Und auch düster muss man können. Hier zeigt sich deutlich - das Autorenteam von Discovery kann es definitiv nicht (was schade ist, denn das SFX-Team kann es offensichtlich schon).
Und selbst so wie es ist hätte es auch gut gepasst - für ein eigenes Universum. Aber da wo Star Trek drauf steht habe ich eigentlich auch die Hoffnung das Star Trek drin ist - und die wurde bis jetzt eher enttäuscht.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: YY am 3.10.2017 | 16:49
Eigentlich macht der Kaptain nichts anderes als alle anderen vor ihm. Die "Werte der Föderation" sind (für die Hauptpersonen) immer schon mehr so eine Richtlinie gewesen als ein Gesetz.

Die anderen haben sich aber wenigstens daran orientiert und versucht, aus schlechten Situationen das Beste herauszuholen. Gerade Picard spricht das auch mal direkt an mit der Überlegung, sich an den Geist der Vorschriften zu halten statt an die Buchstaben.
Da hat man ab und zu mal auf Autorenseite gewaltig danebengegriffen, speziell bei Capt. Janeway, aber die gewünschte Richtung war immer klar.

Man hätte sich aber einen großen Gefallen getan, wenn man keine überlichtschnelle Kommunikation gehabt hätte, dann geht es nämlich nicht anders, als diese Entscheidungen den Leuten vor Ort zu überlassen. Mit gefühlter Echtzeitkommunikation nimmt man öfter mal unnötig Potential raus.


Lorca scheißt da einfach ganz offen drauf
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Ansonsten bin ich ganz bei Haukrinn.
Auch düster muss man können und das hier ist bisher deutlich mehr gewollt als gekonnt.
Am Liebsten wäre es mir, wenn man die Kurve kriegen würde weg von Selbstzweckdrama und Versatzstücken aus allem Möglichen, was sonst irgendwie grad erfolgreich ist.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: viral am 3.10.2017 | 19:26
Eigentlich ist ja DS9 genau dafür das Vorzeigeobjekt schlechthin. Auch da ist Krieg, auch da wierden die kommandierenden Offiziere immer wieder in das Dilemma hineingezogen Entscheidungen zwischen Moral/Idealen und dem was notwendig zu ist zu fällen. Bei Discovery habe ich eher den Eindruck, das man da sagt "ist doch eh egal" - sowohl bei Michael als auch bei dem Captain. Damit nimmt man sich natürlich eine Menge dramatisches Potenzial selber weg - und das wird dann durch aufgesetztes Drama ersetzt. Bei mir hinterlässt das einen ziemlich faden Nachgeschmack.

Da bin ich ganz bei dir. Sie haben halt die DS9 Fraktionen genommen die Sisko & Co eben auch innerhalb der Förderation bekämpft haben. Nur haben sie hier keinen prinzipientreuen Charakter - zumindest bisher. Evtl. soll sich das Drama daran aufspannen das "Tolle" an Prinzipientreue zu finden ...

Ja, aber leider nutzt sich das auch ab. Und auch düster muss man können. Hier zeigt sich deutlich - das Autorenteam von Discovery kann es definitiv nicht (was schade ist, denn das SFX-Team kann es offensichtlich schon).
Und selbst so wie es ist hätte es auch gut gepasst - für ein eigenes Universum. Aber da wo Star Trek drauf steht habe ich eigentlich auch die Hoffnung das Star Trek drin ist - und die wurde bis jetzt eher enttäuscht.

Es ist halt Düsternis-Einheitsbrei. Es ist nicht schlecht, sticht aber nicht aus der Masse heraus.

Wie gesagt unterhalten wurde ich, aber wenn jetzt nicht Star Trek draufstehen würde, hätte ich die Serie nicht in das Universum verortet
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Bildpunktlanze am 3.10.2017 | 21:01
die staerker werdende Grauschattierung der DS9 Charakter und die Einführung einer episoden übergreifendenen Storyline aka Metaplot ist aber nur dem damals parallel laufenden Serie Babylon 5 zu verdanken. eine Serie die damals leider ihrer Zeit voraus war...
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: viral am 3.10.2017 | 21:06
die staerker werdende Grauschattierung der DS9 Charakter und die Einführung einer episoden übergreifendenen Storyline aka Metaplot ist aber nur dem damals parallel laufenden Serie Babylon 5 zu verdanken. eine Serie die damals leider ihrer Zeit voraus war...

wie wahr ...
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Darius am 5.10.2017 | 07:09
Bei aller Kritik, die teilweise ja durchaus gerechtfertigt sein mag. Lassen wir doch so einer Serie mal Zeit. Es sind jetzt gerade mal 3 Folgen raus, wobei die ersten 2 Folgen nur der Pilot war und praktisch nur den Grundkonflikt vorgab.

Jetzt geht ja erstmal das Tagesgeschäft auf der Discovery los. Also das, was ja eine Star Trek Serie wirklich ausmacht. "Normale" Folgen, die sich mit Crew und dem Schiff befassen. Nach 3 Folgen schon den Stab zu brechen halte ich für etwas verfrüht. Ein zwilichtiger Captain ist doch mal echt was anderes und hat einfach viel Potential.

Es wird in der Serie auch nicht in erster Linie um den Captain gehen, sondern um Michael. Sie bleibt die Hauptperson.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Rumpel am 5.10.2017 | 09:59
Mir gefiel was in der Folge gezeigt wurde. Die Folge gefiel mir nicht. Komisches Gefühl.

[...]

Keine gute Folge, die die Serie gut fortführt. Kriegt man ja Kopfschmerzen bei  :ctlu:

Mir geht's ähnlich, wobei ich mich nicht so sehr an Burnham störe (sie bisher aber auch noch nicht besonders interessant oder sympathisch finde ...). Die Elemente sind Interessant, auch Lorca könnte als Figur was werden, und Stamets gefällt mir sogar sehr; seine Verschnupftheit über den Verrat der wissenschaftlichen Ideale der Föderation kommt sehr überzeugend rüber, so überzeugend, dass er trotz (oder wegen) seiner abweisenden Haltung sogar die bisher sympathischste Figur der Serie für mich ist. Ich finde auch tatsächlich die Erzählweise ungewohnter, als erwartet - ich dachte, dass Michael ganz schnell rehabilitiert wird und wir dann zurück in den Brückencrew-Modus finden, bisher ist es aber noch anders ...

Was mir nicht gefiel, sind die tausendfach gesehenen Space-Horror-Anleihen samt Alienmonster. Irgendwie fühlte sich die ganze Außenmission völlig belanglos an.

Mal sehen. Nach wie vor Luft nach oben, ich wünsche mir aber sehr, dass was vernünftiges draus wird, weil ich die Elemente tatsächlich interessant finde. Andererseits wurde bei ST schon oft Potenzial verschenkt (Husthust Voyager), also bleibe ich skeptisch ...
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: YY am 5.10.2017 | 10:12
Es wird in der Serie auch nicht in erster Linie um den Captain gehen, sondern um Michael. Sie bleibt die Hauptperson.

Du sagst das, als wäre es was Positives  ~;D


Nein, im Ernst:
Discovery hat gar nicht mal das Problem gerade der ersten beiden Serien, erst mal seinen Rhythmus finden zu müssen.
So professionell produziert ist es dann schon. Die wissen genau, was sie tun.
Das heißt allerdings im Umkehrschluss, dass die großen und kleinen Unstimmigkeiten so bleiben werden.
Auf die eigens dafür angeheuerten "Superfans" hat man jedenfalls an einigen Stellen offensichtlich nicht gehört - und die großen Plotverläufe werden die ohnehin nicht beeinflusst haben.


Für mich greift da zur Zeit ganz klar der Star Trek-Bonus (eigentlich unverdienterweise :P ;)).
Stünde die Serie auf eigenen Füßen, hätte ich die erste Folge wohl nicht zu Ende geschaut. So warte ich noch ab, bis ich zu einem endgültigen Urteil komme.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Mann mit Ukulele am 5.10.2017 | 12:15
Irgendwer hat es vor mir schon geschrieben.
Aber dieses "Alle hassen Burnham" ergibt für mich NULL, wirklich ab.so.lut. keinen Sinn.
Ich hab schon überlegt, die ersten zwei Folgen nochmal zu überfliegen, weil ich vielleicht was verpasst habe.
Kanns mir jemand erklären?

Optisch gefällt mir die Discovery besser als erwartet, allerdings scheint das, ähnlich wie schon bei der Excelsior-Klasse, eine Blickwinkelsache zu sein.
Die Excelsior sieht aus gewissen Positionen hammergeil aus und aus anderen einfach nur klobig. Bei der Discovery stört mich die Rumpfsektion - aber eben nur aus gewissen Winkeln.

Was haltet ihr von der ringförmigen Untertasse? Ist das nicht unpraktisch, wenn man mit den Turboliften fahren/durch die Jeffries-Röhren kriechen will?
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Wisdom-of-Wombats am 5.10.2017 | 12:23
Zu Michaels Aufstand:
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Ansonsten mein hoffentlich spoiler-freier Eindruck nach 3 Folgen:
- Michael ist mir trotz allem nicht unsympathisch
- Captain Phillipa Georgiou rockt
- Saru ist teilweise geschrieben wie Spock in den Filmen. Gefällt mir nicht, da wir mit Michael bereits eine vulkanisch erzogene Person haben
- Captain Lorca wirkt auf mich wie ein Picard, der seine Intelligenz und Bildung verwendet hat, Machiavellist statt Humanist zu werden (und ja, intellektuell kann er Picard definitiv das Wasser reichen), insgesamt: cooler Charakter
- Lt. Stamets gefällt mir, ich mag seine Art irgendwie
- Tilly ist als comic-relief zu sehr "in your face"
- Landry, die Sicherheitsoffizeuse, gefällt mir auch trotz der stereotypen Rolle "stoischer Sicherheitsoffizier"

Gefeiert habe ich beim Away Team in Episode 3:
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Bester Spruch in Episode 1 war Saru als Michael von den Sensoren verdrängt mit den ungefähren Worten: "Ich bin Wissenschaftsoffizier und kann Zahlen analysieren und interpretieren, nicht einfach nur vorlesen." Bin mir nicht sicher, ob das ein Seitenhieb auf TOS und TNG war?

Mich stört, dass die Kamera fast ständig auf Michael als unser POV hängt. Dadurch entgehen uns der Umgang der Crew miteinander ohne Michael. In Star Trek Adventures wäre Michael Burnham der Solo-SC und die restlichen Charaktere alles Supporting Charakters. Star Trek ist dadurch stark, dass es eine Ensemble Crew ist. Gerade bei TNG und DS9 leben die Serien geradezu davon, dass der Captain nicht in jeder Szene anwesend ist. Und entgegen der Einschätzung der Discovery Macher habe ich bei TNG, DS9, VOY und ENT das Gefühl, die Kamera ist ein neutraler Beobachter und nicht: der Captain steht ständig im Mittelpunkt. Es waren Ensembles. Jetzt haben wir den  Fokus auf Burnham und sehen das Star Trek Universum durch ihre Linse. Dummerweise wird dabei so viel Klischee über stoische, übercoole Charaktere verwendet, dass man nicht wirklich mit ihr "Mitfühlen" kann (und dabei ist die vulkanische Erziehung zusätzlich hinderlich). Torchwood hatte da mit Gwen einen besseren POV als Einstieg (ja, ich weiß kein Trek). The Expanse benutzt sehr schön multiple POV und gewinnt dadurch.

Was die Pilotepisoden angeht: da hat Discovery mehr überzeugt als TNG, DS9 oder ENT. Voyager ist eigentlich die einzige Trek Serie, die ihr Konzept im Pilotfilm halbwegs gut verkauft hat. Beim DS9 Piloten schlafen mir regelmäßig die Füße ein. Mission Farpoint habe ich mir genau einmal angeschaut und an den Enterprise Piloten kann ich mich noch nicht mal mehr richtig erinnern.

Schönster Kommentar zur Serie, den ich im Freundeskreis gehört habe: "Können wir die Serie Discovery nennen und das Star Trek weglassen? Dann ist es gute Sci Fi."
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: 1of3 am 5.10.2017 | 12:29
Zitat
Mission Farpoint habe ich mir genau einmal angeschaut und an den Enterprise Piloten kann ich mich noch nicht mal mehr richtig erinnern.

Du kannst dich an Broken Bow nicht erinnern? Da wird alles vorgestellt, was die Serie ausmacht: Klingonen, überhebliche Vulkanier, der Interstellar Medical Exchange, der temporale kalte Krieg.

Und The Emissary hat auch gute Momente. Die Szene zwischen Kira, verschwitzt, und Bashir, blauäugig, ist genial.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: YY am 5.10.2017 | 14:25
Aber dieses "Alle hassen Burnham" ergibt für mich NULL, wirklich ab.so.lut. keinen Sinn.
Ich hab schon überlegt, die ersten zwei Folgen nochmal zu überfliegen, weil ich vielleicht was verpasst habe.
Kanns mir jemand erklären?

Ich kann mich nur wiederholen:
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Auf der anderen Seite darf sie trotzdem von Autorenseite schön weiter ihre Extratouren fahren.
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Und das Sternenflottenkommando braucht auch keinen Sündenbock. Die Klingonen haben die sprichwörtliche ausgestreckte Hand von Capt. Georgiou weggeschlagen und das Feuer eröffnet.
Warum soll man in den eigenen Reihen einen Schuldigen suchen, wenn die Klingonen offensichtlich angefangen haben?



Was haltet ihr von der ringförmigen Untertasse? Ist das nicht unpraktisch, wenn man mit den Turboliften fahren/durch die Jeffries-Röhren kriechen will?

Ja, an bestimmten Punkten hat man einfach die Arschkarte, wenn mal was ist und man schnell von A nach B muss.
Ziemlich seltsame Konstruktion.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Rumpel am 5.10.2017 | 14:36
Ich kann mich nur wiederholen:
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Da sehe ich auch den Knackpunkt mit der Backstory - geht mir beim besten Willen nicht in den Kopf, warum man sich nicht für diese dramatischere und schlüssigere Lösung entschieden hat. Dann wäre es nämlich auch aus Zuschauerperspektive doch durchaus krass gewesen, was Michael da evtl. doch zu verantworten hat ...
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Der Narr am 5.10.2017 | 14:52
Ich bin total verblüfft, dass ihr meint, dass Burnhams Image auf purer Faktenlage beruhen soll. Die werden da genauso populistische Medien haben wie wir heute. Man denke an DS9, wo ein junger Mann nur mit Schulbildung Journalist für den Starfleet News Service wird. Der bringt sicher tolle Qualifikation mit. Ach ja, er ist "Sohn", klar, in der vor Nepotismus triefenden Starfleet-Gesellschaft ist das schon eine wichtige Qualifikation. Viele wissen einfach nicht, was genau vorgefallen ist, dann hört man was, irgendwas wird rumerzählt, dann ist da auf einmal ein Meuterer...  Die Experten wissen schon Bescheid und DIE haben auch eine differenziertere Meinung. Der "alle hassen Burnham"-Einschlag, wo kommt das denn raus? Hauptsächlich

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Bei anderen ist das schon deutlich differenzierter. Mich erinnerten gerade die Reaktionen der Starfleet-Masse an die Reaktionen auf das erste Auftreten von Ro Laren in TNG. Etwas schärfer vermutlich auch deswegen, weil es frischer war und gravierende Auswirkungen hatte.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: YY am 5.10.2017 | 15:09
Die Experten wissen schon Bescheid und DIE haben auch eine differenziertere Meinung.

Noch nicht mal die meisten derjenigen, die dabei waren, haben diese differenzierte(re) Meinung.
Auch Capt. Lorca hat das im Grunde nicht, ihm ist es nur egal.
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Der einzige mit einer wirklich nachvollziehbaren Haltung ist Lt. Cdr. Saru und dem geht es gerade nicht darum, ob sie den Krieg angefangen hat oder nicht.

Der "alle hassen Burnham"-Einschlag, wo kommt das denn raus? Hauptsächlich
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Und bei Cdr. Landry. Und allen Leuten vom Engineering, bei Cdt. Tilly mit kleinen Abstrichen. Die bezieht sich nämlich "nur" darauf, dass alle anderen Burnham hassen und das ihr eigenes Verhalten beeinflusst.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Wisdom-of-Wombats am 5.10.2017 | 15:16
Du kannst dich an Broken Bow nicht erinnern? Da wird alles vorgestellt, was die Serie ausmacht: Klingonen, überhebliche Vulkanier, der Interstellar Medical Exchange, der temporale kalte Krieg.genial.

Jetzt wo Du erwähnst... Aber irgendwie trotz der Zutaten nicht der Reißer.

Und The Emissary hat auch gute Momente. Die Szene zwischen Kira, verschwitzt, und Bashir, blauäugig, ist genial.

Ja, er hatte "Momente", aber das ist ein Unterschied zu "es war ein guter Pilotfilm".

Exposition sehe ich als wichtigste Eigenschaft eines Pilotfilms. Da hat Star Trek auch jedes Mal geliefert. Aber das reicht quasi für Schulnote "befriedigend". Ein Pilotfilm kommt bei mir nur auf eine höhere Wertung, wenn er mehr liefert als die notwendigen Erklärungen. Eine packende Story wäre top. Gute Momente sind nicht von der Hand zuweisen. Das hatte neben Emissary auch Caretaker und der Discovery Pilot. Nur fehlten den früheren Piloten echt der Schmackes, um es echte Hits zu machen. Alle Serien hatten später supercoole Zweiteiler (Best of Both Worlds, das DS9 Finale, Equinox, viele Mehrteiler aus der 4. Staffel ENT). Aber der Anfang war gerade genug, um wegen der beiden Worte "Star Trek" der Serie ne Chance zu geben. Und fast alle Serien haben bis Staffel 3 gebraucht, um richtig gut zu werden. Die Zeit hat man heute nicht mehr. Entweder Staffel 1 überzeugt, oder die Serie wird abgesetzt. Schafft man Staffel 2, dann kann man meistens auch fertig drehen.

Da fällt mir auf: die Discovery Titel sind mir zur direkt und offensichtlich. Das war früher besser und bei Orphan Black top.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Caranthir am 6.10.2017 | 09:07
Mich hatte Enterprise nach der Pilotfolge sehr angefixt, die Serie nahm dann langsam Fahrt auf und hat sich viel Zeit genommen, die einzelnen Charaktere zu beleuchten. Die Serie ist für mich herrlich bodenständig, Technik die in Star Trek Standart ist, hat hier noch einen großen Wow-Faktor, das machte Enterprise für mich sehr sympathisch.

Mit Discovery werde ich nach der Pilotfolge dagegen nicht so richtig warm. Ich weiß nicht nicht so recht, wohin die Serie will. Aber das ist vielleicht auch gar nicht so schlecht. Die bisherigen Star Trek Serien liefen alle nach dem gleichen Schema ab. Und Enterprise wurde nach nur vier Staffeln eingestellt, da dieses Crewkonzept scheinbar einfach übersättigt ist. Die Leute wollen glaube ich keine neue Crew mehr. Spannend finde ich an Discovery, dass sie jetzt scheinbar einen anderen Weg gehen.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Mithras am 6.10.2017 | 13:28
Ich bin froh das ich kein Trekkie bin, ich gehe hier nämlich völlig unvoreingenommen ran und finde die Serie bisher richtig interessant!

Ich kenne aber die restlichen Star Trek Sachen nur Bruchstückhaft: die Filme habe ich alle gesehen, TOS max. 2 Folgen, TNG habe ich in meiner Jugend teilweise gesehen und Voyager und DS9 genauso. Enterprise habe ich erst dieses Jahr auf Netflix angefangen die 1. Staffel zu sehen und bin damit noch nicht durch. Ich finde Star Trek darf ruhig etwas ernster sein und alle Serien haben bisher etwas anders gemacht, das macht für mich das Konzept aus. Eigentlich will ich mir noch die restlichen Staffeln Enterprise und DS9 ansehen. Mal gucken wann das klappt.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: YY am 6.10.2017 | 13:40
Und Enterprise wurde nach nur vier Staffeln eingestellt, da dieses Crewkonzept scheinbar einfach übersättigt ist.

Da bin ich mir gar nicht so sicher.
Zumindest ich würde mir immer noch eine Serie nach altbekanntem Schema angucken, aber Voyager und Enterprise haben für mich nie den richtigen Ton getroffen. Grundkonzept nach wie vor gut, Umsetzung eher schlecht - das war mein Problem mit den beiden.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Caranthir am 6.10.2017 | 15:38
Da bin ich mir gar nicht so sicher.
Zumindest ich würde mir immer noch eine Serie nach altbekanntem Schema angucken, aber Voyager und Enterprise haben für mich nie den richtigen Ton getroffen. Grundkonzept nach wie vor gut, Umsetzung eher schlecht - das war mein Problem mit den beiden.

Krass, Enterprise kommt, finde ich, 100 Prozent auf den Punkt. Da war nach zwei Folgen wirklich klar, wohin die Reise geht: Ein Entdecker-Captain, dessen Vater und er selbst auch am Warp-5-Antrieb gearbeitet haben. Er ist Pilot, Ingenieur und natürlich Boss. Das mit der Diplomatie muss er noch lernen und steht für mich damit in einem schönen Gegensatz zu den anderen Captains.

Dann haben wir da den vulkanischen Wissenschaftsoffizier, klar ein Klassiker, aber neuer Wind kommt durch die Tatsachen auf, dass es eine Frau ist  ;) und dadurch dass endlich mal das Verhältnis der Menschen und Vulkanier näher beleuchtet wird. Die ganzen Folgen rund um Vulkan und wie sich die Kultur entwickelt fand ich klasse.

Und endlich mal ein Kom-Offizier, der was kann! Hoshi spricht dutzende Sprachen, kann neue schnell lernen und ist Codeknackerin. Endlich mal keine Sekretärin als Kom-Offizierin!

Insgesamt bleibt die Serie bei den Charaktere sehr bodenständig, es gibt einen Haufen Menschen an Bord und genau zwei Exoten, einfach supi! Genau sowas hatte ich mir von Enterprise gewünscht. Nur scheinbar kam das Konzept nicht an. Zu teuer in der Produktion, zu geringe Einschaltquoten. Wobei TOS ja auch nach wenigen Staffeln eingestellt wurde. Schaue ich mir TNG, DS9 und VOY an, hatten diese Serien bei Weitem mehr Längen und konnten sich mehr Zeit für Charaktere nehmen als Enterprise.

Daraus haben die Machen von Discovery anscheinend gelernt. Sie stecken mehr Geld in einzelne Folgen (gefühlt) und erzählen eine zusammenhängende Geschichte, die den Zuschauer bei der Stange halten soll. Bin gespannt, ob der Plan aufgeht und wie sich das weiter entwickelt.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Mithras am 6.10.2017 | 15:55
Caranthir bringt meine Gefühle für Enterprise genau auf den Punkt, die beste Serie bisher die ich von Star Trek gesehen habe.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Talasha am 6.10.2017 | 16:02


Und endlich mal ein Kom-Offizier, der was kann! Hoshi spricht dutzende Sprachen, kann neue schnell lernen und ist Codeknackerin. Endlich mal keine Sekretärin als Kom-Offizierin!

Uhura konnte das alles auch, Roddenberry durfte das nur nicht zeigen.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Wisdom-of-Wombats am 6.10.2017 | 17:06
Uhura war Technikoffizier, Hoshi war Wissenschaftlerin. Das ist eine enorme Verschiebung der Zuständigkeiten. Und ab TNG ist der Kommunikationsposten endgültig aufgelöst. Vom Kommunikationsoffizier der Shensou hat man ja nicht viel mitbekommen.

Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Talasha am 6.10.2017 | 20:12
Uhura war Technikoffizier, Hoshi war Wissenschaftlerin. Das ist eine enorme Verschiebung der Zuständigkeiten.
Dennoch unterscheiden die beiden sich in erster Linie in der Uniformfarbe, Uhura durfte halt nicht so stark auftreten um die ganzen Misogynen und Rassisten nicht zu vergraulen.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Tante Petunia am 6.10.2017 | 20:29
Dennoch unterscheiden die beiden sich in erster Linie in der Uniformfarbe, Uhura durfte halt nicht so stark auftreten um die ganzen Misogynen und Rassisten nicht zu vergraulen.
Für ihre Zeit war Uhura (60er des letzten Jahrhunderts) eine ausgewachsene Revolution. Ein Riesenskandal. Und das war gut so!
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Caranthir am 7.10.2017 | 11:30
Uhura konnte das alles auch, Roddenberry durfte das nur nicht zeigen.

Oder durfte zeigen, dass sie es nicht drauf hat. Im sechsten Star Trek-Film bricht sie sich einen ab, mal ein bisschen Klingonisch zu sprechen, echt peinlich. Und das war in den 90ern.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Tante Petunia am 7.10.2017 | 12:13
Oder durfte zeigen, dass sie es nicht drauf hat. Im sechsten Star Trek-Film bricht sie sich einen ab, mal ein bisschen Klingonisch zu sprechen, echt peinlich. Und das war in den 90ern.
Was tut man als Schauspieler nicht alles, um dem Regisseur zu gefallen...O tempora o mores...... ::) :Ironie:
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Sphärenwanderer am 7.10.2017 | 12:25
Enterprise ist mMn damals an ihrer Crew gescheitert. Zumindest alle Leute aus meinem Umfeld fanden fast alle Mitglieder furchtbar unsympathisch bis ekelhaft. Der kleine servile Schwarze, der vom weißen Mann noch so viel lernen kann, die asiatische Überfliegerin - es stecken für die Produktionszeit noch viele Rassismen in dem Format. Dazu kommen die sich durch den Weltraum pöbelnden weißen Amerikaner und eine vulkanische von Schönheits-OPs verunstaltete und ständig angepisste Vulkanierin, die von der ersten Folge an quasi in Emotionen badet.

Die Serie hatte aber tolle andere Ansätze, und ich hätte mich dennoch über eine nicht so abrupte Einstellung gefreut.

Bisher hat Discovery in meinen Augen noch nicht so krasse Ausrutscher in ihren Rollen. Bin gespannt, wie es weiter geht.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Talasha am 7.10.2017 | 12:29
Oder durfte zeigen, dass sie es nicht drauf hat. Im sechsten Star Trek-Film bricht sie sich einen ab, mal ein bisschen Klingonisch zu sprechen, echt peinlich. Und das war in den 90ern.
Meinst du als plötzlich alle vergaßen wie man elektronische Speichermedien benutzt, und den Klingonen das Gestammel nicht aufgefallen ist? Ja, die Szene war eine absolute Drehbuchpeinlichkeit.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Der Narr am 7.10.2017 | 12:42
Ich finde Enterprise ganz gut. Gerade die Vulkanierin mag ich, auf jeden Fall eine der heißesten Frauen bislang in Star Trek. Finde daher auch nur passend, dass sie als einzige ein hautenges Kostüm tragen darf, das ihren wohlgeformten Körper zur Schau stellt, und auch ihre Unterwäsche ist natürlich knapper als die der Männer.

Im Ernst, gerade wie T'Pol mit ihren Emotionen umgeht (es ist auch mehrmals in der Serie erwähnt worden, dass Vulkanier ihre Emotionen nur unterdrücken und nicht gar keine haben) fand ich sehr gelungen - und ihren trockenen Humor und ihre subtil-bissige Art finde ich genial. Was vulkanische Logik angeht, so muss man ja auch sehen, dass hier die Übersetzung aus dem Vulkanischen ins Englische und Deutsche ein Problem ist, also dass man da nicht einfach ein Wort übersetzt, sondern dass es eigentlich um einen komplexen kulturellen Wert geht, der nicht einfach übersetzt werden kann. Also was die als vulkanische Logik bezeichnen ist ja nicht analog zu unserer Logik, sondern eigentlich eher vergleichbar mit unseren Konzepten von common sense oder gesundem Menschenverstand. Also immer wenn ein Vulkanier erklärt, dass dies oder jenes logisch sei, dann meint er damit, dass das seiner Auffassung nach vernünftig sei. Und Vernunft kommt nun mal zu verschiedenen Ergebnissen - darum gibt es ja zwischen Vulkaniern durchaus Meinungsverschiedenheiten. Da darf man sich nicht von der Propaganda täuschen lassen.

Ich finde jedenfalls die Interaktionen mit T'Pol auch viel interessanter als die zwischen Trip und Melcom oder einem der beiden und Archer.

Aus Travis hätte man mehr machen können. Auf dem Schiff gibt es auch generell wenig Schwarze, Asiaten und sonstwie eindeutig andere (also auch unter den Statisten die man mal im Hintergrund sieht). Hoshi, naja...

Uhura hatte übrigens auch was drauf, was sie auch zeigen durfte: sie konnte singen. Schon in einer der ersten Folgen.

Aber meiner Meinung nach ist Star Trek sowieso immer zu einem gewissen Teil scheinheilig. In Star Trek VI war es glaube ich, wo das mal aufgegriffen wurde. Ich meinte das mit dem Nepotismus in der Starfleet auch durchaus ernst. Die Sache mit dem Völkermord, den die Förderation in DS9 bereitwillig zulassen möchte (und in TNG gegenüber den Borg sogar anordnet!), ist auch hart. Und mal ehrlich, in TOS ist das ganz stark, da begegnet man Aliens immer mit großen Misstrauen und oft stecken hinter allem auch die bösen Aliens, in TNG ist das in Teilen auch noch so, da steckt in den Serien insgesamt ein großes Misstrauen gegenüber dem Fremden drin. Auch wenn einzelne Folgen da anders gestrickt sind (und in TNG auch eine Veränderung wahrnehmbar ist) und vor allem auch wenn die in Starfleet ja immer das Gegenteil behaupten. In DS9 wird das dann ja auch sehr direkt thematisiert und ich finde, dass DS9 da auch das EHRLICHSTE Bild von Starfleet/Föderation zeigt. Auch, wenn die Crew z.B. darüber redet dass man doch unmöglich jemand daten könne, dessen Gehirn man sehen kann...

Discovery wird von manchen Anti-Third-Wave-Feministen ja vorgeworfen, dass Männer in der Serie so grundheraus schlecht dargestellt werden.

Discovery ist düsterer, auf jeden Fall, aber ich finde es nicht verkehrt, mal diese Seite zu zeigen. Und ich fühle mich ein wenig an Das Unentdeckte Land erinnert. Natürlich nicht den Humor und die Feinsinnigkeit, alles halt ein wenig platter und mehr Drama, aber vom Düster-Faktor her. Wobei es bis jetzt auch nicht grimdark geworden ist.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Lichtschwerttänzer am 7.10.2017 | 13:00
Die anderen haben sich aber wenigstens daran orientiert und versucht, aus schlechten Situationen das Beste herauszuholen.
Sisko hat versucht, also  welche Werte hat die Förderation noch einmal?
Oder durfte zeigen, dass sie es nicht drauf hat. Im sechsten Star Trek-Film bricht sie sich einen ab, mal ein bisschen Klingonisch zu sprechen, echt peinlich. Und das war in den 90ern.
AFAIK war Uhura Kommunikationstechnologie nicht Linguistik, d.h. sie war dafür verantwortlich mit den Kommunikationssystemen des Schiffes mit anderen kommunizieren zu können - nicht deren Sprachen zu verstehen.
Meinst du als plötzlich alle vergaßen wie man elektronische Speichermedien benutzt, und den Klingonen das Gestammel nicht aufgefallen ist? Ja, die Szene war eine absolute Drehbuchpeinlichkeit.
Eine Computerstimme wäre aufgefallen.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Talasha am 7.10.2017 | 13:12
     Eine Computerstimme wäre aufgefallen.
Im Gegensatz zum radebrechen mit starken Swahili-Akzent?  Und ich sprach nicht vom Universalübersetzer, sondern von dessen elektronischen Wörterbüchern, damit sie nicht zu viert in den dicken Wälzern herumblättern müssen und dennoch nichts finden.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Lichtschwerttänzer am 7.10.2017 | 14:25
I stand corrected
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Talasha am 7.10.2017 | 18:14
I stand corrected
Wenn du damit meinst das die Szene besser den selben Weg geht, wie die in der Han Solo was von mit Warp 1,5 mal eben durch eine halbe Galaxis mit einem Durchmesser von 100.000 Lichtjahren zu gondeln labert. Dann in der Tat.  ;)
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Lichtschwerttänzer am 7.10.2017 | 18:28
Han shot first
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: YY am 8.10.2017 | 05:59
Anti-Third-Wave-Feministen

Wenn es solche Begriffskonstruktionen braucht, wird das i.d.R. ohnehin keine sinnvolle Diskussion mehr.
Zumal gerade in Amiland einige Gestalten unterwegs sind, die "ihre" Themen in der Richtung mit der Brechstange überall reindrücken.

Gut, Discovery bietet da vielleicht etwas mehr Angriffsfläche als frühere ST-Serien, aber auch nicht so recht auf dem Schirm, sondern nur hinter den Kulissen und in Interviews, wo es wesentlich eindeutigere Absichtserklärungen u.Ä. gibt als früher.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Sagittarius am 8.10.2017 | 08:49
Im Gegensatz zum radebrechen mit starken Swahili-Akzent?  Und ich sprach nicht vom Universalübersetzer, sondern von dessen elektronischen Wörterbüchern, damit sie nicht zu viert in den dicken Wälzern herumblättern müssen und dennoch nichts finden.
Oh ja, diese Szene läßt mich jedesmal schaudern. Plötzlicher technischer Rückschritt ins Mittelalter. Khaless hatt wohl verhindert, daß die Bücher digitalisiert wurden ::) Zumindest die Übersetzung aus dem Klingonischen per Computer hätte kein Problem sein sollen. Die Übersetzung ins Klingonische hätte bei Uhuras gestammel jeder Sprachcomputer aus den 80ern besser hin bekommen.
Genauso peinlich ist die Szene, in welcher der klingonische Botschafter seinen und den Part seines Gegenüber redet ::)

Mal zurück Discovery:
Nachdem mir die Klingonen zu gestelzt daher kamen (unter anderem war soviel "Maske" im Gesicht, daß man die Worte nur schwer verstand), das Schicksal von Michael Burnham zu konstruiert ist, der optischen Aufmachung der Serie zu viel Gewicht beigemessen wird, gefällt mir, daß die Beziehung innerhalb der Crew nicht politisch korrekt dargestellt werden. Ich hoffe nur, daß das Zwischenmenschliche nicht dem Weichspüler der Serie anheim fallen wird.

Auch wenn ich wohl der Einzige bin, ich finde, daß der Captain der Discovery und Jean-Luc sich etwas ähnlich sehen.

Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Lyonesse am 8.10.2017 | 14:34
Auch wenn ich wohl der Einzige bin, ich finde, daß der Captain der Discovery und Jean-Luc sich etwas ähnlich sehen.

Joa, beide sind hager, können streng gucken und haben einen ziemlichen Zinken im Gesicht.
Allerdings ist Jason Isaacs eigentlich schon ewig auf Schurken abonniert - mal sehen wie schlimm er es diesmal treiben wird. ;)
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Niniane am 8.10.2017 | 16:15
...und beide sind Briten (also die Schauspieler). Ne, sorry, ich fürchte, da bist du wirklich der Einzige, der das sieht.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Talasha am 8.10.2017 | 20:41
Han shot first
Aber vorher hat er von Warp 1,5 als affenartige Geschwindigkeit geredet.



Naja Back to topic:
Briten sind coole Captains!
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Captain T am 9.10.2017 | 11:57
Ich fall vom Glauben ab. Folge 4 gesehen.

Nein. Einfach nur Nein. Es ist unsinnig, jetzt alles aufzuzählen, was mir aufstößt. Es ist einfach SCHEISSE.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Nomad am 9.10.2017 | 12:54
Und ich hatte mich schon auf heute Abend gefreut  :'(
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: CAA am 9.10.2017 | 13:15
Also ich find die Serie bisher echt genial. Und das einzige was etwas stören könnte...
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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Mann mit Ukulele am 9.10.2017 | 13:19
Findet jemand eine stimmige Erklärung dafür, dass eine einzige Kolonie 40% des gesamten Dilithiums der Föderation fördert und dann ist in zwei Tagen Umgebung kein Schiff zugegen?
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: CAA am 9.10.2017 | 14:20
Wurden halt abgezogen um andernorts Probleme zu lösen. Beispielsweise evakuierung einer anderen Kolonie.

Mal abgesehen von der Frage wie viele Schiffe die Federation überhaupt hat, nachdem in der Eröffnungsschlacht des Krieges bereits nen Dutzend zerstört wurden.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Mann mit Ukulele am 9.10.2017 | 14:28
Wurden halt abgezogen um andernorts Probleme zu lösen. Beispielsweise evakuierung einer anderen Kolonie.
Das ergibt NULL Sinn. ^^ Ein derart entscheidender Ort wird doch nicht einfach unbewacht zurückgelassen... Sinngemäß hieß es "Die ganze Flotte liegt lahm ohne diese Minen."
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Sashael am 9.10.2017 | 14:54
Findet jemand eine stimmige Erklärung dafür,
Someone casted the spell "Create Urgent Mission".

Das ist halt ein Aufhänger. Star Trek hat in ALL seinen Inkarnationen Plotholes von Quadrantengröße, da stört mich dieses Detail mal so überhaupt nicht.

Mögliche Erklärung:
Die Kolonie befindet sich bereits tief "genug" im Förderationsraum, dass man unvorsichtig wurde.
Es wurde in der Folge gesagt, dass die Klingonen den Verteidigungsgürtel durchbrochen haben. Also WAREN ja vielleicht Schiffe vor Ort, die beim Angriff aber vernichtet wurden.
Die Förderation war zu lange mit Rumforschen beschäftigt, die wissen nicht mehr, wie man ordentlich Krieg führt.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Mann mit Ukulele am 9.10.2017 | 15:15
Mögliche Erklärung:
Die Kolonie befindet sich bereits tief "genug" im Förderationsraum, dass man unvorsichtig wurde.
Es wurde in der Folge gesagt, dass die Klingonen den Verteidigungsgürtel durchbrochen haben. Also WAREN ja vielleicht Schiffe vor Ort, die beim Angriff aber vernichtet wurden.
Die Förderation war zu lange mit Rumforschen beschäftigt, die wissen nicht mehr, wie man ordentlich Krieg führt.
Ja, da kann ich mit anfreunden.

Was ich übrigens sehr "star-trekkig" fand, war Burnhams Umgang mit dem Viech. Die Natur des Fremden durchschauen und gewaltlos reagieren - ein schöner Moment!
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Nebula am 9.10.2017 | 17:22
Also ich find die Serie bisher echt genial. Und das einzige was etwas stören könnte...
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da sehe ich jetzt nicht so das Problem
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/maeuse-aus-kuenstlicher-eizelle-geschaffen-a-1117093.html

sollte also dank Gentechnik gut möglich sein =)
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Lyonesse am 9.10.2017 | 18:01
Was ich übrigens sehr "star-trekkig" fand, war Burnhams Umgang mit dem Viech. Die Natur des Fremden durchschauen und gewaltlos reagieren - ein schöner Moment!

Absolut. Überlegt und cool.

Etwas zur vierten Folge:
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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Talasha am 9.10.2017 | 18:07
Folge 4:
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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Mann mit Ukulele am 9.10.2017 | 18:39
Diese grauslige Sicherheitschefin ist, gottseidank, Geschichte. :-)
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Antariuk am 9.10.2017 | 18:40
Finde dieses Geschrei von einigen wegen "wo ist da die Logik?" etwas nervig mittlerweile... wenn TNG oder DS9 mit Hotzenplotz-Logik aufwarten, dann muss man das plötzlich allegorisch oder metaphorisch verstehen, aber bei Discovery ist dass nicht ok weil man lieber vordergründige Schlüssigkeit à la Sherlock haben will? Nee, ist klar ::)
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Sashael am 9.10.2017 | 18:42
Folge 4:
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Uuuuuund da isser, der Volltreckie, der mal wieder alles Scheisse findet.

Zu 1) weil sie durch den Captain unter Druck steht,  deswegen schneller Ergebnisse möchte, als Burnham das liefern will und deshalb einen folgenschweren Fehler macht: Denken, dass das Biest durch das Anästhesieprotokoll betäubt ist. War's aber nicht.

Zu 2) auch hier nochmal: Wir sehen NICHTS davon, was vorher passiert ist. Vielleicht waren da 20 Förderationsschiffe in der besagten durchbrochenen Verteidigung stationiert und die Klingonen haben mit 30 Schiffen angegriffen. Übrig blieben die 6-8, mit denen sich die Disvovery noch herumschlagen musste. Man WEISS es nicht. Für die Folge selbst ist das aber auch total irrelevant, denn die vorgehenden Geschehnisse hätten keinen Einfluss auf die Ereignisse der Folge gehabt.

Das nichterzählen von Informationen wird aber von westlichen Zuschauern (mal wieder) übel genommen.

Die Folge war ziemlich genial. Die Charaktere sind keine mainstreamig weichgespülten Helden. Bisher macht die Serie den Eindruck, dass Redshirts nicht mehr nur in den unteren Rängen der Schiffsicherheit zu finden sind. Es gibt großartige sehr treckige Handlungsstränge (Burnham und das Tardigrad) und gleichzeitig Brüche mit der üblichen Vorgehensweise.

Das einzige, was mich an dieser Serie langsam nervt, sind die Zahnprotesen der Klingonendarsteller. Die klingen alle, als ob sie an den Dingern gleich ersticken.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Captain T am 9.10.2017 | 18:46
Die ganze Geschichte lässt meine Suspension of Disbelief einfach vollkommen zusammenbrechen.

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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Sashael am 9.10.2017 | 18:49
Dann guckts halt nicht. Gibt mit The Expanse ja noch ne Ausweichmöglichkeit auf Action im Weltraum. Und dutzende Staffeln alter Serien mit noch viel absurderen Plotlöchern.

Ernsthaft, bei Star Trek gabs schon dermaßen viel dermaßen gigantischen Müll, dagegen ist das hier Autorenkino.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Caranthir am 9.10.2017 | 18:56
Das mit dem "Wir haben keine Schiffe in Reichweite" ist aber schon Tradition bei Star Trek. In wie vielen Filmen/Folgen war die Enterprise das einzige Schiff in Reichweite der Erde? Ich meine, ist ja nur die Erde. Von daher kann ich gut über solche Logiklöcher hinwegsehen. Es ist halt Star Trek und ich gebe meinen Vorrednern recht: Es ist keine Hard-SF, in der man alles logisch begründen muss. Es wurde schon immer viel mit Technik rumgezaubert.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Captain T am 9.10.2017 | 18:56
Das schlimme ist: Ich will es wirklich mögen. Ich habe kein so großes Problem mit den Figuren wie viele andere Trekkies und auch das Klingonen-Refit stört mich überhaupt nicht. Aber die Bullshit-Science-Geschichten betreffen nicht nur einzelne Episodenplots, sondern total zentrale Elemente des Settings. Vielleicht bin ich auch als Biologe zu empfindlich in der Richtung. Ich habe aber den Eindruck, früher hätte man sich ein bisschen mehr Mühe gegeben.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Lyonesse am 9.10.2017 | 19:09
@Dolge
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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Pyromancer am 9.10.2017 | 19:12
Ich habe aber den Eindruck, früher hätte man sich ein bisschen mehr Mühe gegeben.

Früher gab's auch bescheuerte Folgen, die haben wir nur verdrängt. Wenn ich mir Mühe gebe, dann finde ich bestimmt 10 TNG-Folgen, die schlechter und unlogischer sind als alles, was wir bisher von Discovery gesehen haben. Nur davon wird Discovery halt auch nicht besser.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Sashael am 9.10.2017 | 19:30
Besser als die letzte Enterpriseserie finde ich sie allemal. Moment, besser als die letzten BEIDEN StarTrekSerien.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Mann mit Ukulele am 9.10.2017 | 20:01
Sry Sashael, aber VOY auf eine Stufe mit ENT runterzuleveln ist unangemessen.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: 1of3 am 9.10.2017 | 20:03
Richtig. ENT war bedeutend besser. :P

Und ehrlich geht mir das Rumgeheule hier auf den Sack.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Wisdom-of-Wombats am 9.10.2017 | 20:03
Folge 4 hatte coole Elemente. Nur das Klingonendrama hätte man sich sparen können.


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Discovery ist deutlich besser als Voyager. Da war die Crew unfreiwillig unsymapthisch. Hier ist das Absicht.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Mann mit Ukulele am 9.10.2017 | 20:07
Und ehrlich geht mir das Rumgeheule hier auf den Sack.
:d

Sehen wirs doch mal realistisch: Wir haben die Serien in unterschiedlichen privaten Situationen und Stadien gesehen, haben unterschiedliche Vorlieben und individuelle Kenntnisse und Fertigkeiten.
Jeder findet also dies oder das an dieser oder jener Serie gut oder schlecht.
Ich z.B. bin DS9- und VOY-Fan, habe ENT in einer Zeit gesehen, da ich ziemlich weg war von Star Trek und es hat mich nicht gefesselt.
Und TNG, das ich früher liebte, sehe ich aktuell mit neuem Blick und schüttle ziemlich den Kopf.
DS9 wiederum finde ich erst seit einigen Jahren gut, seit ich die Serie erstmals am Stück gesehen habe.

Bleiben wir doch vielleicht nur bei Discovery in diesem Thread. Ob es nun früher Logiklöcher gab oder nicht, spielt eigentlich keine Rolle.
Jetzt gibt es welche, die mir teilweise auffallen, teilweise völlig an mir vorbeigehen. Das Auffallen geschieht jedoch an unnötigen Stellen, die mit einem Satz hätten erklärt werden können.

Davon abgesehen gilt nach wie vor: Auf mich wirkt es phasenweise star-trekkig, und dann wiederum wirkt das Star-Trek-Etikett wie aufgeklebt.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Sashael am 9.10.2017 | 21:49
Star Trek Discovery schaffte es mit der rsten Folge, mich zum Weitrschauen zu bewegen und jetzt will ich unbedingt wissen, wie es weitergeht. Ein in meinen Augen fantastisch modernisiertes Star Trek.
Das hat Scott Bakula nicht einmal im Ansatz geschafft. Iirc hab ich nach drei Folgen vollkommen desinteressiert aufgehört.
Naja, und VOY hat die für mich unsympathischste Crew aller Star Trek Zeiten. Aber das gehört jetzt wirklich in einen andeen Thread. ;D
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Talasha am 9.10.2017 | 22:17
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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Niniane am 9.10.2017 | 22:27
Discovery ist deutlich besser als Voyager. Da war die Crew unfreiwillig unsymapthisch. Hier ist das Absicht.

Captain Betonfrisur und ihre Weichspül-Rebellencrew sind auch schwer zu unterbieten  :P

Ich fand Folge 4 irgendwie belanglos. Es plätscherte dahin, Michael nervt immer noch, Tilly ist offensichtlich zum plakativen moralischen Gewissen aufgestiegen, und der Klingonenschauspieler ist echt mal das Mieseste, was ich seit langem im Fernsehen gesehen habe.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Nomad am 9.10.2017 | 22:27
Habe die Folge jetzt auch gesehen und fand sie ok.

Ich mag die Crew und den Captain und freunde mich langsam mit Micheal an.

Was die Sicherheitsoffizierin betrifft, die hat sich ihren
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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: YY am 9.10.2017 | 23:03
Zu 1) weil sie durch den Captain unter Druck steht,  deswegen schneller Ergebnisse möchte, als Burnham das liefern will und deshalb einen folgenschweren Fehler macht: Denken, dass das Biest durch das Anästhesieprotokoll betäubt ist.

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Zu den Klingonen:

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Besser als die letzte Enterpriseserie finde ich sie allemal. Moment, besser als die letzten BEIDEN StarTrekSerien.

Zu denen hat aber auch schon jeder seine Haltung entwickelt.
In 7 Jahren interessiert mich wahrscheinlich auch nicht mehr, was ich hier geschrieben habe, weil Discovery dann in irgendeiner Form Geschichte ist und ich längst weiß, was ich davon halte.


Voyager und Enterprise habe ich mir nach der "Probezeit" schlicht nicht mehr angeschaut und kann da heute höchstens noch aufzählen, warum das so war.

Viele, die hier maulen, sind die, die Discovery gerne mögen würden und sich eben an diversen unnötigen Unstimmigkeiten und Eigenheiten stören.
Wenn die Serie einfach rundum Mist wäre und sich keiner dafür interessieren würde, würde hier schlicht nichts geschrieben und fertig.

Das Gemaule legt sich jedenfalls dann zum größten Teil, wenn sich die meisten entweder an den Erzählstil gewöhnt oder die Serie verworfen, sprich eine endgültige Haltung dazu entwickelt haben.
Wird also noch einige Wochen dauern  ;)
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Selganor am 9.10.2017 | 23:40
Findet jemand eine stimmige Erklärung dafür, dass eine einzige Kolonie 40% des gesamten Dilithiums der Föderation fördert und dann ist in zwei Tagen Umgebung kein Schiff zugegen?
Ja, wurde ja auch gesagt:

"The Klingons ambushed the blockade that was protecting the colony, and now, the closest Federation ship is 84 hours away."

Die Foederation hat die Kolonie schon (per Blockade) geschuetzt, also wohl nicht nur ein paar Schiffe, aber so wirkliche Erfahrungen (und vor allem Gegenmassnahmen) hat die Foederation mit den Tarnvorrichtungen der Klingonen noch nicht, dadurch wurden sie ueberrannt.

Was "in der Naehe" war hat wohl noch versucht zu helfen, aber inzwischen ist das naeheste Schiff 84 Stunden weg (ausser eben der Discovery die ja Entfernungen eher relativ sieht)
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Sphärenwanderer am 9.10.2017 | 23:45
Tarnvorrichtungen haben die Klingonen noch nicht, mit Ausnahme des Flaggschiffs von unserem Albino.  ::)

Aber du hast natürlich Recht, es wird erklärt, dass die Kolonie nicht schutzlos war.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Uwe-Wan am 10.10.2017 | 09:39
Tilly erinnert mich an die beiden UK-Wissenschaftler von Agents of SHIELD.  :P
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Der Narr am 10.10.2017 | 09:41
Wenn die Kolonie so wichtig war, warum haben die Klingonen nicht mit 10x so vielen Schiffen angegriffen? ~;D
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Uwe-Wan am 10.10.2017 | 09:51
Vielleicht waren die woanders im Einsatz.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Lichtschwerttänzer am 10.10.2017 | 10:54
Vernutlich weil sie nur 9mal so viele Schiffe hatten und 7 von denen für Rura Penthe brauchten
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: YY am 10.10.2017 | 11:17
Vielleicht waren die woanders im Einsatz.

Oder die sind einfach kaputt - ein Bird of Prey zerplatzt ja zum Einen anscheinend von einmal leicht anphasern und zum Zweiten werden die wohl schwerpunktmäßig als Rammjäger genutzt.


Will heißen:
Ein bisschen mehr "richtige" Raumschlacht hätte es schon sein dürfen, vielleicht sogar mit Entfernungsangaben, die grob zu dem passen, was auf dem Bild zu sehen ist (oder halt ohne...).
So wars halt schnell runtergehaspelt.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Tigerbunny am 10.10.2017 | 11:20
Langsam kriege ich ein Problem mit der Serie. Außer Ripper ist so ungefähr keiner von der Crew auch nur einen Deut sympathisch. Das sind in meinen Augen alles Feiglinge, Kotzbrocken und bestenfalls Idioten. Michel genießt noch einen Rest Sympathie, aber auch nur, weil ich als Zuschauer in ihre Perspektive gezwungen werde(das hat bei Stargate: Universe schon nicht funktioniert). Selbst die Klingonen sind bloß noch fremdartiger als früher, aber nun doch wieder die üblichen, ehrlosen Gesellen.

Krieg hin, Krieg her, das ist doch nicht die Föderation. Das ist ein totalitäres Regime. Ich erwarte nunmehr fast, dass wir demnächst einen Perspektivenwechsel erleben und feststellen, dass wir uns die ganze Zeit im Spiegeluniversum aufgehalten haben.

Wie kann man nach so einem starken Piloten nur dermaßen abstürzen?
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Captain T am 10.10.2017 | 11:29
Ich hoffe ja, dass sich das alles noch als Pilztrip herausstellt.

Huehuehue.

 :(
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Niniane am 10.10.2017 | 11:55
Was mich halt so massiv an den Klingonen stört, ist, dass sie so völlig anders sind. Das ist ja eine nette Idee, ein Volk vorkommen zu lassen, das bekannt ist, aber dann doch nicht so völlig verzerrt und verändert.

Wenn es da Probleme mit den Rechten gab, hätte ich mir anstelle der Serienmacher was anderes ausgedacht. Achja, und dafür vielleicht richtige Schauspieler verpflichtet und nicht diese Overacting-Karikaturen, die da nuschelnd durch die Kulissen staksen. Von Voq krieg ich Aggressionen.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Mutifu am 10.10.2017 | 12:04
Interessant, wie krass der Abstoßungseffekt bei einigen ist. Ich fand die Folge nämlich auch toll. Das war richtiges Star Trek und das habe ich lange nicht mehr in neuer Form gesehen.

Logiklöcher findet man immer, unser Alltag ist voll von solchen, dennoch heißt es dann sobald es Fiktion ist immer schnell "unlogisch" oder "unrealistisch". Ich bin da aber auch recht hart im Nehmen und finde, dass nicht alles immer erklärt werden muss.

Allerdings stört mich das teils übertriebene Drama auch immer noch (da zähle ich auch die Sicherheitsoffze zu), da kann kein Befehl einfach mal gegeben und quittiert werden, ohne irgendwas dramatisch dahinzuhauchen... bin ich aber bereit als moderne Erzählform erstmal so hinzunehmen.

Davon sind die Klingonen übrigens explizit ausgenommen, die Dramaklingonen finde ich toll und mir erscheint das als Weiterführung einer stark auf Ehre und Riten aufgebauten Gesellschaft auch schlüssig. Ich habe den Eindruck einige wünschen sich die Klingonen entweder als ehrvolle, kriegerische Menschen oder als eine Art "Feenwesen", die nur in der ihnen bestimmten Weise handeln können. Zum Glück sind sie das nicht.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: YY am 10.10.2017 | 12:47
die Dramaklingonen finde ich toll und mir erscheint das als Weiterführung einer stark auf Ehre und Riten aufgebauten Gesellschaft auch schlüssig.

Grad diese Folge hat es mir schwer gemacht, mir ein halbwegs schlüssiges Bild zu machen, wie die Klingonen ticken.
Da kann ich nur alles von einem Moment zum nächsten so hinnehmen, wie es mir gerade präsentiert wird - und das nimmt der ganzen politischen Seite ziemlich den Reiz.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Talasha am 10.10.2017 | 17:13
Eine schöne Erklärung wieso ST Discovery für viele nicht so gut funktioniert: (https://www.heise.de/tp/features/Die-Glaubwuerdigkeit-der-Zukunft-3852242.html)
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: 1of3 am 10.10.2017 | 18:46
Danke für den Link. Ich habe die Kommentare gelesen.   ;D

Es gibt offenbar zwei ziemlich distinkte Gruppen von Kritik:
- Es ist nicht optimistisch genug.
- Es ist nicht realistisch genug.

Und dann gibts Leute, die haben ST:Vanguard mit Freude gelesen. Und die haben an der Serie offensichtlich Spaß.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: tartex am 10.10.2017 | 18:50
Eine schöne Erklärung wieso ST Discovery für viele nicht so gut funktioniert: (https://www.heise.de/tp/features/Die-Glaubwuerdigkeit-der-Zukunft-3852242.html)

Also darf StarTrek jetzt TechnoBubble nicht mehr?

Ich dachte, dass Problem wäre, dass es eben nicht mehr wie die alte Serien ist?
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Teylen am 10.10.2017 | 18:59
Also darf StarTrek jetzt TechnoBubble nicht mehr?

Ich dachte, dass Problem wäre, dass es eben nicht mehr wie die alte Serien ist?
Das Problem ist, das Techno Bubble im Kontext einer ernsten, harten und düsteren Drama Serie mitunter nicht gleichfalls gut funktioniert respektive ankommt. Entsprechend der Umsetzung natürlich. Schließlich gibt es bei The Expanse durchaus auch TechnoBabbel.
 
Wobei der Hauptkritikpunkt des Artikels auch weniger das TechnoBabbel ist, als mehr das Star Trek in der Discovery Variante, gegenüber The Expanse hinsichtlich des politischen Rahmen komplett sich hart auf den Schnabbel legt wenn es drum geht interessant oder anspruchsvoll zu sein.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Sashael am 10.10.2017 | 19:19
Der Artikelschreiber findet The Expanse toll und Discovery Scheisse. Ich finde The Expanse Kacke und Discovery endlich mal wieder ein startrekiges Star Trek.

Geschmacksfragen.
Ich persönlich hoffe, dass Discovery genügend Fans findet, damit sie einfach weiterproduziert wird. Noch eine huiwierealistisch Serie kann mir wirklich gestohlen bleiben. Mittlerweile ist ein "realistisches" Setting für mich ein Hinweis, dass ich die Serie mit großer Wahrscheinlichkeit Scheisse finden werde.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: tartex am 10.10.2017 | 19:44
Wobei der Hauptkritikpunkt des Artikels auch weniger das TechnoBabbel ist, als mehr das Star Trek in der Discovery Variante, gegenüber The Expanse hinsichtlich des politischen Rahmen komplett sich hart auf den Schnabbel legt wenn es drum geht interessant oder anspruchsvoll zu sein.

Tja, aber die Kritik wäre dann ja auch für alle StarTrek-Serien berechtigt.

Grundaussage: StarTrek ist nicht mehr zeitgemäß

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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: JohnnyPeace am 10.10.2017 | 20:23
Also mir gefällt die Serie insgesamt. Ein paar Dinge hab ich als Logik-Schwächen erlebt, aber damit kann ich leben. Grade die letzte Folge hatte phasenweise auch für mich ein richtiges Star-Trek-Feeling.
Interessanterweise finde ich die Klingonen und besonders die Entwicklung von Voq relativ interessant. Voq ist ja scheinbar weder übermäßig durchtrieben noch übermäßig tapfer oder sonst total überzeichnet, weshalb ich tatsächlich neugierig bin, wie es mit ihm weitergeht. Diese individuelle Rache-Story (falls ich das da richtig reininterpretiere) hätte für mich nicht sein müssen.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Pyromancer am 10.10.2017 | 21:21
Tja, aber die Kritik wäre dann ja auch für alle StarTrek-Serien berechtigt.

Grundaussage: StarTrek ist nicht mehr zeitgemäß

Finde ich nicht. Wir haben ja mit "The Orville" eine Star-Trek-Serie, die mit heller, optimistischer Grundstimmung, sympathisch(er)en Charakteren und Drehbüchern wie aus dem TNG-Mülleimer zeigt, wie man es besser machen kann.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: tartex am 10.10.2017 | 21:31
Finde ich nicht. Wir haben ja mit "The Orville" eine Star-Trek-Serie, die mit heller, optimistischer Grundstimmung, sympathisch(er)en Charakteren und Drehbüchern wie aus dem TNG-Mülleimer zeigt, wie man es besser machen kann.

Naja. Nach den im Telepolis-Artikel angewandten Kriterien würde The Orville genauso durchfallen.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Talasha am 10.10.2017 | 21:33
Naja. Nach den im Telepolis-Artikel angewandten Kriterien würde The Orville genauso durchfallen.
Kommt halt darauf an wie deren Regierung und Gesellschaft dargestellt wird. Bei Discovery hat man eine ziemlich crude Mischung gewählt so wie ich das sehe. Wenn sich die Serie fängt hat sie ja durchaus Potential.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Pyromancer am 10.10.2017 | 21:37
Naja. Nach den im Telepolis-Artikel angewandten Kriterien würde The Orville genauso durchfallen.

Nichts, was der Artikel kritisiert, trifft auf "The Orville" zu. Die Serie hat andere Schwächen.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Haukrinn am 10.10.2017 | 21:38
Also nach der letzten Folge funktioniert meine Suspension of Disbelief entgültig nicht mehr...

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Ansonsten ist es interessant mal zu sehen, dass so ein Schiff offenbar auch dann funktioniert wenn du es ausschließlich von Volltrotteln und Arschlöchern betreiben lässt. Und mich stört immer noch, dass Discovery unbedingt Expanse und Battlestar Galactica sein will - und beides nicht mal ansatzweise hin bekommt.

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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Talasha am 10.10.2017 | 22:13
. Und mich stört immer noch, dass Discovery unbedingt Expanse und Battlestar Galactica sein will - und beides nicht mal ansatzweise hin bekommt.

Uh genau das! Das wollte ich die ganze Zeit ausdrücken!
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Der Narr am 10.10.2017 | 22:37
Ich sehe da ehrlich gesagt weder Expanse noch BSG und auch nicht den Versuch, eines von beiden seien zu wollen.

Gebt es doch zu, ihr mögt die Serie einfach nicht und sucht danach nach Gründen oder Rationalisierungen, warum dem nicht so ist ;D.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Talasha am 10.10.2017 | 22:41
Ich sehe da ehrlich gesagt weder Expanse noch BSG und auch nicht den Versuch, eines von beiden seien zu wollen.

Gebt es doch zu, ihr mögt die Serie einfach nicht und sucht danach nach Gründen oder Rationalisierungen, warum dem nicht so ist ;D.
Naja nicht mögen, ich schätze schon das diese Mischung aus The Expanse und Star Trek funktionieren kann wenn sie erstmal die richtige Mischung aus Salz und Honig gefunden habe. Im Augenblick kriegen sie das noch nicht hin. Aber mal gucken die Szene mit Michael und dem Bärtierchen gibt mir da durchaus Hoffnung.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: YY am 10.10.2017 | 22:47
Ansonsten ist es interessant mal zu sehen, dass so ein Schiff offenbar auch dann funktioniert wenn du es ausschließlich von Volltrotteln und Arschlöchern betreiben lässt.

Eigentlich ja gar nicht so unrealistisch  ~;D

Noch eine huiwierealistisch Serie kann mir wirklich gestohlen bleiben. Mittlerweile ist ein "realistisches" Setting für mich ein Hinweis, dass ich die Serie mit großer Wahrscheinlichkeit Scheisse finden werde.

Was mMn hauptsächlich daran liegt, dass man sehr gerne mit diesem Label hausieren geht und dem dann in keinster Weise gerecht wird.

Die letzte Serie, die das für mich über weite Strecken hinbekommen hat, ist von 2002  :P
Ich finde aber auch die meisten explizit unrealistischen Serien Scheiße  ;D


Gebt es doch zu, ihr mögt die Serie einfach nicht und sucht danach nach Gründen oder Rationalisierungen, warum dem nicht so ist ;D.

Wie ich schon sagte:
Man merkt ihr den "modernen" Erzählstil (mit dem ich tatsächlich nur in Ausnahmefällen was anfangen kann) an vielen Stellen überdeutlich an und das passt zu Star Trek höchstens dann, wenn man es als Kontrastprogramm aufzieht.
Das funktioniert aber nicht derart mit dem Holzhammer und auch sonst nur dann, wenn das, wovon man sich abheben will, genug Präsenz hat - was für ST nicht unbedingt zutrifft.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kreggen am 10.10.2017 | 22:54
Ich fühle mich gut unterhalten. Mehr erwarte ich nicht. Ich hab TNG geliebt, DS9 auch (wenn nicht mehr), Voyager weniger und bei Enterprsie hat's nicht mal für die erste Staffel gereicht.
Disc gefällt mir bisher gut.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Pyromancer am 10.10.2017 | 22:54
Gebt es doch zu, ihr mögt die Serie einfach nicht und sucht danach nach Gründen oder Rationalisierungen, warum dem nicht so ist ;D.

Ja? Das ist doch der "normale" Prozess: Man konsumiert irgend etwas, stellt durch Bauchgefühl fest: Oh, mag ich nicht (bzw. mag ich)! Und dann überlegt man sich, woran das wohl liegen könnte.

Es schaut ja keiner (außer du vielleicht?) eine Serie, setzt sich dann hinterher nüchtern analysierend hin, wägt Vor- und Nachteile ab und trifft dann eine bewusste Entscheidung, dass man die Serie mag.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Wisdom-of-Wombats am 11.10.2017 | 00:41
Eine schöne Erklärung wieso ST Discovery für viele nicht so gut funktioniert: (https://www.heise.de/tp/features/Die-Glaubwuerdigkeit-der-Zukunft-3852242.html)

Der Artikel ist bei mir unter "Quark" gelandet, nachdem der Autor behauptet hat, "The Expanse" sei ursprünglich als Strategiespiel konzipiert gewesen. Bereits hier hätte ein Blick nach Wikipedia gezeigt: The Expanse war als MMORPG konzipiert und später sollte es ein Table Top Spiel (RPG?) werden.

The Expanse liefert dreckige Politik in einem "near Future hardish SciFi" Universum. Habe da bisher allerdings nur 2 Seasons gesehen und lese/höre gerade Buch 2 "Caliban's War".
Star Trek war immer ein Plädoyer an das Gute im Menschen und den Pioniergeist. Damit hat es eine völlig andere Stoßrichtung und ist eine andere SF als The Expanse.

The Expanse liefert letztlich Gegenwartskritik im SF Gewand und damit genau das, was gute SciFi ausmachen kann.
Star Trek hatte nie einen tieferen Gegenwartsbezug, obwohl Klingonen vs. Föderation als Allegorie für den Kalten Krieg strapaziert wurden. Star Trek liefert Utopie. Eine zukünftige Welt, in der man leben möchte. In "The Expanse" möchte ich nicht leben, in der Föderation aus TOS oder TNG hingegen schon.

Discovery könnte guter Trek werden, wenn man der Serie Zeit gibt. Wir erinnern uns: TNG und DS9 haben jeweils bis Staffel 3 gebraucht, um gute Serien zu werden. Das waren über 40 Folgen... Discovery ist da bereits jetzt mit einer höheren Lernkurve unterwegs.

Den einzigen Fehler, den ich hier sehe, ist Discovery in der Vergangenheit anzusiedeln. Hier hätte es gut getan, sich freizuschwimmen vom Trek Canon und im 25. Jahrhundert weiterzumachen, statt ins 23. Jahrhundert zurückzukehren. Denn wie schon bei Enterprise sehen Shenzou und Discovery moderner aus als jede Enterprise oder die Voyager.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kowalski am 11.10.2017 | 04:52
Bisher immer besser werdend.

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Machen wir uns auf eine Entwicklung der Charaktere  gefasst die uns teilweise überraschen wird.
Was durchaus klar ist, ist das Druck im Kessel ist und es potentielle Konflikte einzelner Protagonisten untereinander gibt.

Michael sehe ich hier als unbeugsamen Idealisten stehen. In der Tradition von Martin Luther, Snowden, Assange, Michael Kohlhaas. Was fehlt ist das Zulassen des menschlichen Touches. Das kommt aber noch. Und wird doch nie ganz werden.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Sashael am 11.10.2017 | 07:41
Also nach der letzten Folge funktioniert meine Suspension of Disbelief entgültig nicht mehr...

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Ernsthaft, Haukrinn? Ernsthaft?
Da hörts bei dir auf? In STAR TREK?
Wo es Götterwesen im Dutzend billiger gibt, mit individuellen Geschmacksnoten?
Oder lebende Steinscheiben, die sich durch die Erde fressen?
Oder Viren, die ausserplanetare Humanoide in einheimische Unsichtbare verwandeln?
Oder zweidimensionale Weltraumkreaturen, die selbst ein Schiff mit eingeschaltetem Warpantrieb festhalten?
Oder eine Spezies, die in einem flüssigen(!) Paralleluniversum wohnt?
Oder eine (einzige!) Spezies, die ihre Schilde so modulieren kann, dass JEDER weitere Beschuss auf dieser Frequenz komplett genullt wird? Wieso kann das eigentlich KEINE andere Spezies?
Oder wo Menschen sich in amphibische Tiere devolutionieren, wenn sie auf Warp 10 beschleunigt werden?
Und wo ein solcher Devolutionprozess anscheinend vom medizinischen Personal mit links rückgängig gemacht werden kann? Was die zuständige Captain trotzdem nicht dazu motiviert, ihr ganzes verdammtes Schiff endlich mal nach Hause zu schaffen und dort einfach die Crew behandeln zu lassen.

Die Liste ließe sich noch locker zwei, drei Seiten fortführen. Darum meine Frage: WAS stört dich daran so sehr, dass DORT deine SoD versagt? ;)
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Rumpel am 11.10.2017 | 08:00
Ich empfinde Folge 4 als Steigerung, bin aber immer noch zwiegespalten.

Auf der Haben-Seite stehen klassische Trek-Motive um Verstehen und Verständigung. Sehr platt dargeboten, aber das ist eben typisch Star Trek. Bin ich mit einverstanden, und durch den Konflikt mit der Kriegspolitik wird das auch ganz interessant.

Gestern hat meine Frau aber auch etwas benennen können, was uns diffus stört: Es herrscht so eine Grundspannung/Angepisstheit zwischen praktisch allen Figuren, die auf die Dauer angepisst ist und mich ein bisschen an nervige Tatort-Gespanne erinnert, die sich immer anzicken. Konflikt ist ja schön und gut, aber das hier ist eher ... tja, eben dauerndes Angezicke. Das muss in meinen Augen dringend besser werden (und war auch in den ersten beiden Folgen überhaupt nicht so).

Aller Technik- und Alien-Blödsinn ist halt Star Trek und gehört dazu. Und ein Bärtierchen schlucke ich da weit eher als Stirn-Aliens.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: 1of3 am 11.10.2017 | 09:00
Ernsthaft, Haukrinn? Ernsthaft?

Ich vermute das ist wie mit dem Tal, dass bei der Annahme von Robotern steht. Sehr unmenschliche Roboter finden die Leute OK. Von Menschen fast ununterscheidbare auch. Dazwischen herrscht ein Tal des Unwohlseins.

Deshalb ist "Die Schwelle" so verhasst, während die Götterwesen problemlos durchgehen. Ein mehr an Fantasy ist nicht schlimm. Es ist eine gewisse Zone, die dafür sorgt, dass wir "Captain, wir durchfliegen gerade einen kohärenten Tetryon-Strahl!" (VOY: Caretaker) für unterhaltsam halten, während der Pilzdrive für Kopfschütteln sorgt.

Das ist natürlich nicht logisch.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Saffron am 11.10.2017 | 09:21
Ich bin bisher noch ganz offen und schau mal, was noch so passiert.

Rein vom Kopf her gibt es bisher nichts, was mich so richtig abschreckt, und bei den Charakteren geb ich mir noch ein bissche Zeit, mit ihnen warm zu werden. Finde schon mal gut, dass die nicht alle so glattgebügelt sind. Das hat mich bei TNG und Voyager immer gestört.

Nur sobald die Klingonen kommen, langweil ich mich zu Tode. Interessiert mich einfach nicht, was da passiert. Und da die Schauspieler klingonisch sprechen müssen und das (subjektiv?) total langsam geht, ziehen sich diese Szenen wie Kaugummi, und meine Gedanken schweifen sofort ab, statt die Untertitel zu lesen. Und das, obwohl ich neulich Narcos geschaut habe, eine Serie die etwa zur Hälfte in Spanisch mit Untertiteln ist. Vielleicht wird das besser, wenn die Klingonen dann irgendwann mal mit den Föderationsleuten interagieren dürfen.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Mutifu am 11.10.2017 | 10:06
Das Tierchen habe ich als eine Art Popkultur-Referenz verstanden und als solche hat es bei mir auch funktioniert. Als ich an den Analysebildern erkannt hab, was die da gefangen haben, war die Reaktion in etwa: "Das macht absolut keinen Sinn, aber es ist ziemlich cool!"

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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: bolverk am 11.10.2017 | 10:36
Nur sobald die Klingonen kommen, langweil ich mich zu Tode. Interessiert mich einfach nicht, was da passiert. Und da die Schauspieler klingonisch sprechen müssen und das (subjektiv?) total langsam geht, ziehen sich diese Szenen wie Kaugummi, und meine Gedanken schweifen sofort ab, statt die Untertitel zu lesen. Und das, obwohl ich neulich Narcos geschaut habe, eine Serie die etwa zur Hälfte in Spanisch mit Untertiteln ist. Vielleicht wird das besser, wenn die Klingonen dann irgendwann mal mit den Föderationsleuten interagieren dürfen.
Ah, das geht mir genau so. Ausgerechnet die Klingonen-Szenen sind so kraftlos, spannungsarm und laaaaangatmig, es ist zum verzweifeln.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: YY am 11.10.2017 | 10:36
Ernsthaft, Haukrinn? Ernsthaft?

Ich lehne mich mal ein kleines bisschen aus dem Fenster und behaupte, Haukrinn hat sich Voyager u.A. vor diesem Hintergrund nicht angeschaut.


In ähnlicher Richtung:
Aller Technik- und Alien-Blödsinn ist halt Star Trek und gehört dazu.

Auch das kann man gut und schlecht aufziehen.
Knackpunkt ist da für mich vor Allem die Frage: Braucht man das in genau dieser Form, um die aktuelle Geschichte gut zu erzählen?
Ja? Dann sieh zu, dass es so weit wie möglich passt und den Rest muss die SoD machen.
Nein? Dann lass den Schrott komplett raus.

Natürlich gab es in den letzten 50 (!) Jahren Star Trek mehr als genug Mist, mit dem man alles rechtfertigen könnte, wenn man wollte.
Aber hier gilt eben nicht "Ist der Ruf erst ruiniert...", sondern das Prinzip, dass jedes Produktionsteam für sich versuchen sollte, das Beste daraus zu machen.
Das hat keine ST-Serie durchgehend geschafft, aber gerade bei Voyager hat man da komplett drauf gepfiffen und das hat man als Zuschauer deutlich gemerkt.


Hirnrissiger Blödsinn ist jedenfalls nicht der Markenkern von Star Trek  :P ;)
Man muss sich umgekehrt fast schon fragen, wie Star Trek mit der Vielzahl an Fehlgriffen in dieser Richtung überhaupt jemals an seine Hardcore-Fans gekommen ist.
Ok, man hatte ja nichts früher. Und in dem Bereich, den diese Fans toll finden, hat man immer noch nichts und hatte auch zwischendrin nichts, also kann man auch bei ST bleiben...


Und das, obwohl ich neulich Narcos geschaut habe, eine Serie die etwa zur Hälfte in Spanisch mit Untertiteln ist.

Da sprechen aber auch normale Leute Spanisch und nicht Leute mit drei Kilo Silikon im Gesicht Schlaganfall-Suaheli.


Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Teylen am 11.10.2017 | 11:10
Finde ich nicht. Wir haben ja mit "The Orville" eine Star-Trek-Serie, die mit heller, optimistischer Grundstimmung, sympathisch(er)en Charakteren und Drehbüchern wie aus dem TNG-Mülleimer zeigt, wie man es besser machen kann.
Naja. Nach den im Telepolis-Artikel angewandten Kriterien würde The Orville genauso durchfallen.
Der Artikel wendet die Kriterien auf Discovery an, weil Discovery definitiv mehr Expanse sein will als Star Trek.
The Orville wiederum will gar nicht Expanse oder TWD-artig sein, weshalb es für einen Artikel keinen Sinn ergeben würde, die Serie damit zu vergleichen.

Ich sehe da ehrlich gesagt weder Expanse noch BSG und auch nicht den Versuch, eines von beiden seien zu wollen.
Die Autoren äußerten das sie es auf die Konfliktebene bzw. das Niveau von The Walking Dead heben möchten.
Im SF Genre übersetzt sich das halt in Richtung Expanse, BSG und ähnliches. Die meilenweit über TWD liegen.
Was man dann im Endprodukt merkt.
Wo sich halt das Problem ergibt das die Serie, die Utopie, notwendigerweise nicht mehr hat.
 
Was ich dabei schade finde, bis hin zu maximal dumm, ist die Aussage das heutzutage eine SF Serie mit Utopie nicht funktionieren kann, respektive es zwangsweise anspruchslos in der Erzählsweise und dem Inhalt wäre.
The Orville Episode 3 bot da eine bessere Geschichte und mehr Anspruch als mindestens die ersten beiden Episoden Discovery. Geht also offensichtlich.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: LevArris am 11.10.2017 | 12:15
Hallo Zusammen,
mein erster Post... ich bitte daher um etwas Nachsicht, falls ich irgend eine "übliche Umgangsform" nicht beherrsche ;-)
Habe vergebens nach einem Vorstellungs-Thread gesucht. Daher hier auch nicht wirklich eine umfassende Vorstellung und ich bleibe bei Star Trek. Wenn's nen geeigneten Ort für mehr gibt oder Neugier besteht, bitte ich um einen Tipp, Hinweis oder PN..

Zu meinem Star Trek - Hintergrund:
Obwohl damit aufgewachsen, gerade wieder am Durchlauf von TNG, DS9 und dann ENT (welches ich mit Ausnahme der "mehr Action hinten raus" als genial empfinde), alle Filme gesehen und auch Bücher hinter mir habe, wo man Kapitelweise Beschreibungen lesen konnte, warum ein Wesen derart gebrechlich andersartig ist, dass es sich auf einem einfachen runden Holzstab als Sitzgelegenheit rundum wohl fühlt,

... würde ich mich nicht als Trekkie bezeichnen. Schlicht, weil ich mir das alles garnicht im Detail merken kann (geschweige denn mitreden) und mich lieber am Effekt des "mit einer anderen Welt und Blickwinkel infiziert fühlens" selbst erfreue, statt dann das Haar in der Suppe zu suchen.

Vor diesem Hintergrund gefällt mir Discovery sehr gut. Und gerade die hier etwas schlecht weg kommende Folge 4. Gerade die Entwicklung mit dem Bärtierchen empfinde ich als spannend und gibt mir Hoffnung auf mehr Konflikt/Zwiespalt zwischen "Moral und Notwendigkeit".
Auch empfinde ich die Verquickung von Biologie mit Hightech nicht verkehrt. Ein viel zu wenig betrachtetes Thema. Gerade auch mit dem indirekten Nachweis des Higgs-Bosons und den damit umgebenen Theorien sind wir doch aktuell dabei, nachzuweisen, dass Hightech und Biologie fundamentale Verwandschaft auf Basis elementarer Stoffe haben. Lediglich die Ausprägung lässt uns die ersten Blicke nicht erkennen.
Oder der aktuelle Streit zwischen Musk (Neuro-Interface) vs Zuckerberg (AI) zeigt uns dies.

In sofern begrüße ich diese Thematik sehr. Auch wie das Wesen sich im "Wald" wohlfühlt ist für mich ein sehr gelungener Moment. Genauso wie sein "Leiden" zu sehen und den sich anbahnenden Konflikt (zumindest für mich) zu erahnen.
Das Klingonen endlich mal so kulturtrunken/religiös dargestellt werden, wie Worf mit seinen Verweisen auf "alte Traditionen und Liedern und Legenden" permanent andeutete, kommt mir recht. Lediglich haben Sie's für meinen Geschmack in EP04 etwas überzogen. Aktuell habe ich das Gefühl, dass man hier versucht darzustellen, wie ein religiößer Fanatiker die kampfbetonten Klingonen zu beeinflussen, was wiederum weiterer Nährboden für Worfs verweise auf die Vergangenheit sein könnte.

Ums nicht ausufern zu lassen:
Abschließen noch das kleine Gimmick, dass Musk in einer Linie mit Zev Cochrane genannt wird.
Das ließ mich zwiegespalten zurück. Ich mag es einerseits enorm, wenn Zeitgeist einzug hält. Der Immersionsschub ist bei mir da enorm.
Auf der anderen Seite, frage ich mich dann nat. auch, ob das im Kontext gerechtfertigt ist, was der Immersion wieder ein bischen entgegen geht. Insgesamt bin ich aber glaube ich demgegenüber eher positiv verortet.

Soviel erstmal zu meinem Empfinden bisher....

LG

Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Lichtschwerttänzer am 11.10.2017 | 12:42
@LevArris

Vorstellungsthread macht hier jeder selbst einen, Willkommen.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Teylen am 11.10.2017 | 13:11
Dieses Bild lies mich schmunzeln  ^-^
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kowalski am 11.10.2017 | 13:28
Ich vermute das ist wie mit dem Tal, dass bei der Annahme von Robotern steht. Sehr unmenschliche Roboter finden die Leute OK. Von Menschen fast ununterscheidbare auch. Dazwischen herrscht ein Tal des Unwohlseins.

Deshalb ist "Die Schwelle" so verhasst, während die Götterwesen problemlos durchgehen. Ein mehr an Fantasy ist nicht schlimm. Es ist eine gewisse Zone, die dafür sorgt, dass wir "Captain, wir durchfliegen gerade einen kohärenten Tetryon-Strahl!" (VOY: Caretaker) für unterhaltsam halten, während der Pilzdrive für Kopfschütteln sorgt.

Das ist natürlich nicht logisch.

Das grossangelegte Benutzen von "biogenischer" Technologie steht nicht von ungefähr auf der galaktischen Verbotsliste (Zumindest in ST:TOS und den Filmen danch). Dummerweise bewegt sich die Discovery genau in dem Gebiet. Umgangssprachlich und im Wortsinne.

Ich fand es im ersten Augenblick auch als WTF?!?, wieso wieder eine neue Sau durchs ST Universum jagen, aber da das in allen Serien in gefühlt jeder dritten Folge passiert hab ich das mit einem Achselzucken abgeschüttelt.

Das ganze "Technobabble" Zeug ist einfach nur das Vehikel um die Geschichte zu erzählen. Bei 80 Tagen um die Welt ist der genaue Hersteller des Heißluftballons, der Lokomotiven und des Dampfschiffs am Ende auch egal. Das man es trotzdem in 80 Tagen schafft dank Datumsgrenze ist der eigentliche Clou und nicht der Fluff. Klar würde es eine Eisenbahnfreak stören wenn 1880 eine Lokomotive platziert wird die es nicht vor 1900 gab. Aber halt eben nur den.

Das es ein biogener Antrieb ist der unangenehme Eigenschaften hat erklärt auch die Obsession der Klingonen mit der Forschung der Menschen in "Der Zorn des Khan". Vielleicht haben die mit der Menschheit ja unangenehme Erfahrungen gemacht.

Wo sich halt das Problem ergibt das die Serie, die Utopie, notwendigerweise nicht mehr hat.
 
Was ich dabei schade finde, bis hin zu maximal dumm, ist die Aussage das heutzutage eine SF Serie mit Utopie nicht funktionieren kann, respektive es zwangsweise anspruchslos in der Erzählsweise und dem Inhalt wäre.

Gerade Michael ist die, die noch an die Utopie glaubt. Lorca trauert alten Zeiten nach (der AfDler der Truppe)

Willlommen LevArris!

Elon Musk:
 PayPal, Tesla, SpaceX, HyperLoop und noch ein paar nicht getätigte Investitionen aus der Zukunft?

Auch wenn er jetzt nicht alles (oder eher nichts :) )  auf der Technologieseite beigetragen hat, so hat er die Projekte vorangetrieben und mal mehr, mal minder, erfolgreich gemacht.

Ob er auch in 200 oder 300 Jahren noch als Vorreiter gesehen wird? Wer weiss das schon.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Captain T am 11.10.2017 | 13:51
Uncanny valley kann durchaus eine Erklärung sein, warum mir die Pilz-Bärtierchen-Technik nicht schmeckt. Wie erwähnt mein Biotech-Hintergrund ebenso.

Ich hake das einfach mal als eine verunglückte Folge in einer Serie ab, die mir insgesamt trotzdem noch ganz gut gefällt. Wohin die Reise geht (moralisches Dilemma um den Makrotardigraden, der ja offensichtlich bei jedem Sprung leidet), ist vorhersehbar, aber nicht verkehrt.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Teylen am 11.10.2017 | 14:13
Gerade Michael ist die, die noch an die Utopie glaubt. Lorca trauert alten Zeiten nach (der AfDler der Truppe)
Es ist ein Unterschied ob man einen Character hat der dran glaubt, gibt es bei TWD auch immer mal wieder welche (inklusive Patsche von wegen "Die Welt/Mitmenschen ist gemein!"), oder ob es auch in der Geschichte / Erzählung rüber kommt.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kowalski am 11.10.2017 | 14:38
Es ist ein Unterschied ob man einen Character hat der dran glaubt, gibt es bei TWD auch immer mal wieder welche (inklusive Patsche von wegen "Die Welt/Mitmenschen ist gemein!"), oder ob es auch in der Geschichte / Erzählung rüber kommt.

Sowohl Michael als auch ein Großteil der Föderation glaubt an die Utopie als Prinzip. Nur ist die gerade in Gefahr und Akteure wie Lorca überlegen ob man nicht statt Wertepolitik lieber Realpolitik macht.
Ich halte es nicht für ausgemacht das die Werte zur Disposition stehen, aber das einige sich überlegen ob es am Ende nicht einfach nur ums Überleben geht.

Wenn man so will ist gerade der Druck der durch den Konflikt mit den Klingonen entsteht, derjenige der den harten Kern in Föderation und Klingonen zum Vorschein bringt.
Was am Ende auch durchaus wieder als Ansatz für die Lösung des Konfliktes dienen kann.

---- Edit AfterTrek

Ich habe mir jetzt das #AfterTrek zu den Pilotfolgen angeschaut, und es erklärt schon ein wenig. Auch wenn es typisch amerikanisch sehr laut, überschwenglich und Fangirlig/-boyig ist.
https://twitter.com/hashtag/aftertrek?lang=de
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: First Orko am 11.10.2017 | 15:20
Star Trek war für mich immmer in erster Linie: Visionär.
Was die technische Entwicklung angeht: Handys, Tablets, Endoskopie, Hologramm, 3D-Drucker, Warp (?),  Beamen (??!) etc.
Was Toleranz angeht: erster Kuss zwischen Schwarz/Weiß, erster Kuss zwischen Mensch und Aliens ;), Internationale / Intergalaktische Besatzung usw.
Was Gesellschaftssysteme angeht: Wissen als Währung, Pazifizmus, Nicht-Einmischung (naja...).

Davon bleibt im neuen Kosmos für mich nicht viel übrig. Pilzantrieb klingt in der Tat mehr nach Fantasy - oder es gibt brandneue, astrophysikalische Erkenntnisse, von denen ich noch nix weiß.
Der Rest ist reaktionär: Dominante Pfeiffen in Führungspositionen, Verrat der eigenen Ideale sobald es mal ernst wird, Versklavung Außerirdischer... you name it.

Passt aus meiner Sicht alles mehr nach AkteX als zu Star Trek.

Trotzdem macht mir Discovery Spass. Klingonen wirken mehr wie Aliens auf mich, der Pilzantrieb ist zumindest mal... interessant. Dass das Wesen ein Bärtierchen ist hab ich total gefeiert - immerhin sind die Viecher ja angeblich tatsächlich im All überlebensfähig, insofern ist das an der Stelle gar nicht mal sooooo weit weg... (naja)
Die Optik rockt. Ich mag das Schiff. "Schwarter Alarm" ist cheesy. Ich mag den Dok. Streibare Charaktere: viel Potential zur Entwicklung, würde ich sagen.

Ansonsten schaun mer mal wo es langgeht. Ich geb Discovery mal 1,5 Staffeln und dann wird ggf. nochmal ordentlich gerantet oder still weitergeguckt.

(PS:
Ich guck gerade parallel nochmal DS9 und... meine Güte. Da wird mir bei der ersten Staffel schon klar, warum ich es damals nicht lange ausgehalten hab. Immerhin kann ich es heute mal im O-Ton gucken, das macht erforder noch ein wenig Aufmerksamkeit...  Aber echt mal: Was fürn Schnarchensemble! Da tue ich mich schon öfter mal schwer, lange genug wachzubleiben, um die doch mal überraschenden Entwicklungen am Ende der Folgen mitzubekommen.
Thematisch sind da schon ein paar interessante Konzepte dabei, aber die Verpackung sieht schon arg nach Valium aus ;) )
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Niniane am 11.10.2017 | 15:35
DS9 hat mit dem Dominion und der Defiant deutlich gewonnen. Und mit der veränderten Frisur von Avery Brooks ;)
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Sashael am 11.10.2017 | 15:39
DS9 hat mit dem Dominion und der Defiant deutlich gewonnen. Und mit der veränderten Frisur von Avery Brooks ;)
Aber hallo! Seitdem er wieder aussah wie Hawk aus der Serie Spenser for Hire wurde auch die Handlung um einiges cooler. ;D
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: LevArris am 11.10.2017 | 15:49
Pilzantrieb klingt in der Tat mehr nach Fantasy - oder es gibt brandneue, astrophysikalische Erkenntnisse, von denen ich noch nix weiß.

https://www.welt.de/print-welt/article526936/Der-groesste-Organismus-der-Welt.html

Vielleicht hilft das weiter (musste auch erst googlen, habe selber dazu eine Doku im TV gesehen). Natürlich bedarfs der Fantasie und der enormen Steigerung. Wenn man aber zum einen bedenkt, dass auch nachgewiesen ist, dass Microorganismen im Weltraum überleben/reisen können und auch mit der aktuellen Higgs-Boson-Theorie (Materiekonnektor zu einer Art "Ursuppenfeld"), welcher man am CERN hinterher jagt, bekommt man vielleicht einen leicht anderen Bezug dazu.
Ich bin wahrlich kein Experte (ein solcher würde mich vermutlich im Nu wegen Ungenauigkeit abwatschen). Aber mir reichts um es irgendwie in der Zukunft wenigstens nicht für absolut abwägig zu halten.

Ich spinne jetzt mal (bitte jeder [Astro]Physiker mal Augen und Ohren zu):
Wenn der Pilsorganismus uralt ist und es geschafft hat zum "Ursuppenfeld" (ich meine es heisst Higgsfeld)  durchzudringen könnte es sich überall wo das Higgsfeld besteht rematerialisieren bzw. dort weiter sich verbreiten. Wer das als "Autobahn" nutzen kann....

Beamen war jahrzehntelang absolutes Sciencefiction. Heute experimentiert man mit Quantenverschränkung (Übertragung von physikalischen Eigenschaften von Atomen über längere Distanz unter Verlust des Ursprungatoms) und bricht immer weitere Distanzrekorde.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Captain T am 11.10.2017 | 16:13
Als amtierender Astromykologe des Forums: Nein. Einfach nur nein. Und ein Bärtierchen ist ein Organismus mit einigen hundert Zellen. Das ist der Grund, warum es Dauerstadien bilden kann, die im Vakuum und bei harter Strahlung überlebensfähig sind. Wenn man das auf das Riesenviech hochskaliert, kommt dabei etwas vollkommen anderes heraus. Nehmt halt irgendwas, lasst es cool aussehen etc., aber die Erklärung, dass es all die tollen Dinge kann *weil* es ein Tardigradum ist, klappt nicht. Die Idee von wegen Pilzquantenquark-alles-ist-eins-bla überlasse ich mal den Physikern.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: First Orko am 11.10.2017 | 16:41
Als amtierender Astromykologe des Forums: Nein. Einfach nur nein. Und ein Bärtierchen ist ein Organismus mit einigen hundert Zellen. Das ist der Grund, warum es Dauerstadien bilden kann, die im Vakuum und bei harter Strahlung überlebensfähig sind. Wenn man das auf das Riesenviech hochskaliert, kommt dabei etwas vollkommen anderes heraus. Nehmt halt irgendwas, lasst es cool aussehen etc., aber die Erklärung, dass es all die tollen Dinge kann *weil* es ein Tardigradum ist, klappt nicht. Die Idee von wegen Pilzquantenquark-alles-ist-eins-bla überlasse ich mal den Physikern.

Siehe mein "naja"  ;)

Das stimmt ja wohl auch alles so wie du es schreibst. Trotzdem finde ich es netter - so als kleiner Zwinker-Moment - ein Bärtierchen zu vergrößert als..hm.. sagen wir mal: Generisches Stachel-Alien Nummer 253.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kowalski am 11.10.2017 | 16:56
Pilzantrieb ist halt Öko.
Antimaterie war gestern und sonstige Fusions- und Fissionsantriebe auch.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Rumpel am 11.10.2017 | 17:09
Als amtierender Astromykologe des Forums: Nein. Einfach nur nein. Und ein Bärtierchen ist ein Organismus mit einigen hundert Zellen. Das ist der Grund, warum es Dauerstadien bilden kann, die im Vakuum und bei harter Strahlung überlebensfähig sind. Wenn man das auf das Riesenviech hochskaliert, kommt dabei etwas vollkommen anderes heraus. Nehmt halt irgendwas, lasst es cool aussehen etc., aber die Erklärung, dass es all die tollen Dinge kann *weil* es ein Tardigradum ist, klappt nicht. Die Idee von wegen Pilzquantenquark-alles-ist-eins-bla überlasse ich mal den Physikern.

Und das ist jetzt ein größeres Problem als Kreuzung verschiedener Spezies usw.?
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Pyromancer am 11.10.2017 | 17:26
Michael sehe ich hier als unbeugsamen Idealisten stehen. In der Tradition von Martin Luther, Snowden, Assange, Michael Kohlhaas. Was fehlt ist das Zulassen des menschlichen Touches. Das kommt aber noch. Und wird doch nie ganz werden.

Ja. Das uralte Star-Trek-Ideal, zu meutern, um dann unprovoziert das Feuer zu eröffnen auf das Schiff eines Volkes, zu dem man 100 Jahre keinen Kontakt mehr hatte.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Teylen am 11.10.2017 | 17:47
Ich bin da bei Pyromancer.
Einerseits hat sie ihren Captain mittels Vulkanier-Griff aktiv angegriffen. Mit dem Ziel auf die Klingonen zu feuern.
Was meines Erachtens kein Verhalten ist, welches ich von einem ersten Offizier der Föderation erwarte.
Neben dem Umstand das es bei den Artefakt-Klingonen, von denen sie zu dem Zeitpunkt bereits einen getötet hat, nicht gut angekommen wäre. Wie man das normalerweise auch erwarten kann.
Wobei der Charakter bei der These der "ehrenwerten Krieger-Klingongen" auch total verschlafen hat das sie vor kurzem, unbewaffnet, von einen von quasi Hinten angegriffen wurde und den besiegte. Was ja so eigentlich voll die Stärke Demonstration wäre.

Andererseits würde das ganze Problem nicht bestehen, hätte sie, entgegen der expliziten Warnung von allen nicht darauf bestanden zu dem Artefakt rüberzuzwockeln. Wohl gemerkt während da eine suspekte Ruine eines Föderations war, mit Inteferenzen und ohne ein Team welches das Artefakt näher begutachten könnte. Im Grunde hat sie da ja nur rumgestanden und "ohhhhh" gemacht. Was imho weniger Forschergeist ist, als mehr so ein "Es ist da, es ist fremd, aber jetzt ist es mein!"-Gehabe.
 
Da verhalten sich die Jungs und Mädels von der Orville idealistischer, im utopischen Sinn, und auch einfach intelligenter.
Wenn man so anguckt was die mit den rumtreibenden Artefakt machten bzw. mit umgingen.

Ich mein, vielleicht ändert sich Michael ja noch.
Soweit war da aber eher noch die asiatische Captain idealistisch und der Typ vor ihrer Knast-Zelle, der kurz nach seiner "Uhhh, sind wir nicht eine friedliche Forschertruppe?!"-Frage von einer Explosion ins Jenseits geblastert wird.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: 1of3 am 11.10.2017 | 17:54
Und das ist jetzt ein größeres Problem als Kreuzung verschiedener Spezies usw.?

Bei ENT weisen immerhin darauf hin, dass es für die Kreuzung von Menschen und Vulkaniern Gentechnik braucht. Und wir sind ja auch alle Humanoide, weil diese Aliens vor Millionen von Jahren irgendwas mit "unserem" Genom gemacht haben...

Aber wenn euch solche Sachen so wichtig sind, erzähl ich aus fachlicher Sicht gern ein paar Takte zum Universalübersetzer.  o:)
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Lichtschwerttänzer am 11.10.2017 | 17:55
Niemals hätten Kirk, Spock, Picard etc. sich über Vorschriften und Befehle hinweggesetzt


https://www.youtube.com/watch?v=3sFw5Mt70vY
https://www.youtube.com/watch?v=ZgK-FubKQd4
https://www.youtube.com/watch?v=JgTvIg4eZWk
https://www.youtube.com/watch?v=VoN0NhO-Mm8
https://www.youtube.com/watch?v=FPxRnQmwheE
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Teylen am 11.10.2017 | 17:57
Es geht nicht um die Frage ob die sich über Befehle hinwegsetzen.
Mehr darum ob die einen direkten Vorgesetzten Angreifen & Ausschalten um anschließend wortwörtlich freie Schußbahn, zwecks Erstschuß, zu haben.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Settembrini am 11.10.2017 | 18:00
Wenn man nur die TOS + Die ersten 3 Archer-Staffeln mag, lohnt es da überhaupt reinzugucken? TNG, DS9 und V und ganz besonders die JJ-Filme finde ich... sagen wir aktiv uninteressant.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: First Orko am 11.10.2017 | 18:04
Wenn man nur die TOS + Die ersten 3 Archer-Staffeln mag, lohnt es da überhaupt reinzugucken? TNG, DS9 und V und ganz besonders die JJ-Filme finde ich... sagen wir aktiv uninteressant.
Gerade wenn du mit JJ nix anfangen kannst: Lass es.


Gesendet von meinem GT-I9301I mit Tapatalk

Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Sashael am 11.10.2017 | 18:47
Es geht nicht um die Frage ob die sich über Befehle hinwegsetzen.
Mehr darum ob die einen direkten Vorgesetzten Angreifen & Ausschalten um anschließend wortwörtlich freie Schußbahn, zwecks Erstschuß, zu haben.
Du hast aber schon bemerkt, dass sie damit die alte Taktik der Vulkanier kopieren wollte? Die innere Zerrissenheit von Burnham (vulkanisch erzogener Mensch) hat Kowalski ja schon mal erwähnt.
Man kann jetzt noch darüber streiten, ob das im Großen und Ganzen klug war, aber dieses "DAS finde ich bei einem 1. Offizier der Sternenflotte VOLL daneben" halte ich für verfehlt. Und ehrlich gesagt finde ich die Charaktere in Star Trek, die sich IMMER an alle Regeln halten, auch am allerlangweiligsten.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kowalski am 11.10.2017 | 18:49
Wenn man nur die TOS + Die ersten 3 Archer-Staffeln mag, lohnt es da überhaupt reinzugucken? TNG, DS9 und V und ganz besonders die JJ-Filme finde ich... sagen wir aktiv uninteressant.

Erwarte einfach nicht das Du Ähnlichkeiten außer in den Props vorfindest.
Wenn die inhaltlichen Ähnlichkeiten zu wenig sind, denk Dir halt das Star Trek weg, dann ist es nur "Discovery".

Was mir gefiel ist das sie mal echte Eindämmungsfelder auch in Funktion zeigen.
Das erklärt mal wieso die alle in Pyjamas/Overalls rumhüpfen und nicht in Raumanzügen.
Erwarte High Stakes Action und vielschichtige Charaktere die einem erst mal ziemlich unsympathisch erscheinen. Geht mir zum Beispiel mit Michael so.

Um ein Kontrastprogramm zum "MiMiMi" (Sorry, aber wenn es Euch nicht gefällt, verschwendet einfach keine Zeit damit) der sogenannten Trekkies (ich mag Star Trek, mir ist aber der Canon schnuppe solange ich mich wiederfinde, und da bin ich schon sehr flexibel, insofern bin ich kein Trekkie Gläubiger, sondern Trekkie Enthusiast???) zu finden kann man sich auch, NACH der Pilotdoppelfolge auch mal die erste Folge des #AfterTrek antun. Ist halt der Serie geschuldeter "Hurrah-Patriotismus" aber das ist halt die Sicht der Macher und Akteure, also nicht unspannend wie ich finde. Wenn auch ziemlich Ami-Laut.

Im Gegensatz zu den anderen Serien, wo die Werte der Föderation seltener hinterfragt und getestet werden, ist gerade dieser Test der Werte eines der zentralen Erzähl-stränge.
Funktionierendes Recht kann man ja nur zeigen wenn jemand was unrechtes tut und zur Verantwortung gezogen wird.

Und Werte die nur bei Sonnenschein bestand haben sind einfach keine.

Und ich bin ja sogar konform mit Pyromancers Einwand das einen Kapitän anzugreifen und in der Absicht einen interstellaren Konflikt zu "vermeiden" einen unprovozierten Angriff auf die Klingonen zu starten schon ziemlich unprofessionell ist.
Kriegsgericht und Lebenslänglich ist unheimlich milde. Überantwortung an ein klingonisches Tribunal wäre eher geeignet die diplomatischen Wogen zu glätten (aus Menschensicht zumindest).

Da die "Gedankenübertragung" von Sarek eine singuläre Erfahrung ist, könnte es durchaus sein das es nur das Unterbewußtsein von Michael selbst ist das hier agiert. Das dies kurz nach einer fast tödlichen Verstrahlung stattfand mag mildernde Umstände bedeuten und auch eine medizinische Diagnose bedeuten.
Und auch erklären wieso Michael, wieder bei Sinnen, sich schuldig bekannte.

Jeder halbwegs patente Anwalt hätte dem Kapitän und dem Schiffsarzt eine deutliche Mitschuld an dem Geschehen nachgewiesen. Was statt Meuterei dann halt eine unehrenhafte Entlassung durch grobes Fehlverhalten bedeutet hätte und zu Disziplinarmaßnahmen gegen den zuständigen Arzt.

Zumindest wenn das eine Organisation ist die halbwegs wie eine Küstenwache/professionelle Handelsmarine funktioniert.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Lyonesse am 11.10.2017 | 19:04
Es geht nicht um die Frage ob die sich über Befehle hinwegsetzen.
Mehr darum ob die einen direkten Vorgesetzten Angreifen & Ausschalten um anschließend wortwörtlich freie Schußbahn, zwecks Erstschuß, zu haben.

Ich weiß sowieso nicht, warum Michael umbedingt zuerst ballern wollte? Schilde hoch und die erste Angriffswelle kommen lassen.
Anschließend kann man dann mit voller Legitimität aus allen Rohren feuern, wenn man meint. Die Notwendigkeit bis hin zur Hysterie
war mir nicht klar oder ging es da um Traumata aus der Kindheit? Dann war sie eh nur bedingt diensttauglich und gar nicht voll
verantwortlich.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Sashael am 11.10.2017 | 19:08
Ich weiß sowieso nicht, warum Michael umbedingt zuerst ballern wollte? Schilde hoch und die erste Angriffswelle kommen lassen.
Anschließend kann man dann mit voller Legitimität aus allen Rohren feuern, wenn man meint. Die Notwendigkeit bis hin zur Hysterie
war mir nicht klar oder ging es da um Traumata aus der Kindheit, und dann war sie eh nur bedingt diensttauglich und gar nicht voll
verantwortlich.
1) Das Klingonenschiff war ihnen militärisch überlegen. Wurde in der Folge auch gesagt. Burnham hatte gehofft, mit der vulkanischen Erstschlagstaktik einen taktischen und möglicherweise entscheidenden Vorteil zu erlangen.
2) Die "Hysterie" ist wohl ziemlich klar eine Spätfolge ihrer Erlebnisse während des Massakers der Klingonen als sie ein kleines Kind war.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Teylen am 11.10.2017 | 19:11
Du hast aber schon bemerkt, dass sie damit die alte Taktik der Vulkanier kopieren wollte?
Deswegen bin ich auch lang und breit drauf eingangen das sie mit einem Klingonen erfolgreich kämpfte.
Womit die alte Taktik der Vulkanier, die so auch schon nur mäßig inntelligent war, nicht so wirklich zieht.
 
Nun und ich finde es ist ein Unterschied ob ein Captain oder 1st Off. mal die Regeln dehnt oder übertritt, oder ob er sich wie ein Murderhobo verhält der erst den Captain ausschaltet und dann das Feuer eröffnen will.
 
Gerade wenn man mir gerade den Charakter als Idealist im Kontext der Star Trek Utopie verkaufen mag!
Ein Idealist bei Star Trek schaltet ggf. den Captain aus, aber dann opfert er/sie/es sich selber oder macht es weil der Captain dabei war ein Murderhobo zu sein.

Ich weiß sowieso nicht, warum Michael umbedingt zuerst ballern wollte?
Wegen ihren Vulkan-Ersatz-Daddy.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Pyromancer am 11.10.2017 | 19:22
1) Das Klingonenschiff war ihnen militärisch überlegen. Wurde in der Folge auch gesagt. Burnham hatte gehofft, mit der vulkanischen Erstschlagstaktik einen taktischen und möglicherweise entscheidenden Vorteil zu erlangen.

"Star Fleet doesn't fire first!"

Man kann mir Michael als rationale Pragmatikerin verkaufen, die tut, was Nützlich ist, oder als traumatisierte Person, die durchdreht. Aber dass sie die kompromisslose Idealistin ist, die in einer düster-grau-in-grau-Zukunft die Sternenflotten-Ideale hochhält, das sehe ich halt nicht.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kowalski am 11.10.2017 | 19:26
Wenn man der Geschichte folgt hat ihre Tat eine gewisse Logik.
Und, von einem anderen Standpunkt aus, ist das gleiche voll Assi.

Unterschiedlicher Kontext macht hier die unterschiedlichen Deutungen möglich.

Und auch in der Geschichte wechselt Michael von ihrem "Das ist die Rettung! Der EINZIG richtige Weg" zwischen Cliffhanger der ersten Folge und dem Cliffänger am Ende der Doppelfolge zum "Das ist ein unentschuldbarer Fehltritt und ich trage die Konsequenzen"

Und wenn schon die Serie das voraussehbare Gejammer einiger Kritiker in die Geschichte mit aufnimmt, dann haben die sich dabei sicher was gedacht. (Was aber nicht heisst das man den Weg auch mit den Schreibern mitgeht).
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Captain T am 11.10.2017 | 19:28
Und das ist jetzt ein größeres Problem als Kreuzung verschiedener Spezies usw.?

Die Geschichte wurde ja mit den Progenitoren erklärt, die ihre Saat über verschiedene Planeten gestreut haben. Du hast aber vollkommen recht - sowas stört mich auch ^^ Und 1of3s Einwurf zum Universalübersetzer ist auch verständlich - man stört sich an dem, was die eigene Fachmaterie streift, sicher am meisten.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kowalski am 11.10.2017 | 19:32
"Star Fleet doesn't fire first!"

Das ist in JJ-Trek aber GANZ anders.
Außerdem hast Du da weder Sektion 31 noch Kirk oder Sisko gefragt.

Man soll der Föderationspropaganda auch nicht alles glauben.

Man kann mir Michael als rationale Pragmatikerin verkaufen, die tut, was Nützlich ist, oder als traumatisierte Person, die durchdreht. Aber dass sie die kompromisslose Idealistin ist, die in einer düster-grau-in-grau-Zukunft die Sternenflotten-Ideale hochhält, das sehe ich halt nicht.

Ich sehe das Potential dazu.
Und, wenn man Michael am Anfang der Pilotfolge gefragt hätte ob sie ihre spätere Handlungsweise für korrekt und für sich für möglich gehalten hätte, hätte sie das weit von sich gewiesen.

Die Geschichte wurde ja mit den Progenitoren erklärt, die ihre Saat über verschiedene Planeten gestreut haben. Du hast aber vollkommen recht - sowas stört mich auch ^^ Und 1of3s Einwurf zum Universalübersetzer ist auch verständlich - man stört sich an dem, was die eigene Fachmaterie streift, sicher am meisten.

Es ist halt Hollywoodrealität. Geht mir immer (98%)  auch so wenn ich irgendwo eine grafische Darstellung von Hacking oder Codeknacken sehe.
Krieg ich Plaque von.

Mr. Robot und ein paar rühmliche Ausnahmen mal ausgenommen
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Engor am 11.10.2017 | 19:39
Wenn man nur die TOS + Die ersten 3 Archer-Staffeln mag

Wow, das ist ne ziemlich wilde Kombi... ;)
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Lichtschwerttänzer am 11.10.2017 | 20:00
Nein Sisko und Ross würden sowas nie tun
https://www.youtube.com/watch?v=DhkfuyBLDlY
https://www.youtube.com/watch?v=K-YyL7X4CWw
https://www.youtube.com/watch?v=XGcAbI-4_io
https://www.youtube.com/watch?v=dBmmlHR1Bwg
https://www.youtube.com/watch?v=QcD9DClrQkg
https://www.youtube.com/watch?v=1HSJtJZLyls
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Rumpel am 11.10.2017 | 20:36
Die Geschichte wurde ja mit den Progenitoren erklärt, die ihre Saat über verschiedene Planeten gestreut haben. Du hast aber vollkommen recht - sowas stört mich auch ^^ Und 1of3s Einwurf zum Universalübersetzer ist auch verständlich - man stört sich an dem, was die eigene Fachmaterie streift, sicher am meisten.

Also als Übersetzer stört mich der Universaltranslator bei Star Trek kein bisschen (ich bin allerdings froh, dass es ihn nicht wirklich gibt und dass er so unwahrscheinlich ist ...).

Ich weiß halt nur echt nicht, wo man bei Star Trek anfangen und aufhören sollte, wenn man sich an wissenschaftlichem Blödsinn an sich stört. Replikatoren, die unermessliche Energiemengen zum Herstellen einer Tasse Earl Grey verpulvern müssten, eine Galaxis voller planetarer Monokulturen (immerhin hat Discovery da ja  anscheinend die Ambition, das bzgl. der Klingonen ein bisschen zu ändern), und vor allem der allwöchentliche Blödsinn - man erinnere sich an die TNG-Folge, in der sich alle durch eine missglückte Retroviren-Impfung evolutiönär zurückentwickeln (hat mir übrigens sehr gefallen), oder an die Voyager-Folge mit den Makroviren, oder die mit der durch ein Warpexperiment beschleunigten Evolution hin zum Sumpfmolch (ist es wirklich möglich, dass die Drehbuchautoren nicht kapiert haben, dass Evolution keine genetisch vorprogrammierte Entwicklung ist, sondern von der Interaktionen von Organismen mit ihrer Umwelt abhängt? Anscheinend schon), oder die TOS-Folge "Miri", in der eine Parallelerde mit gleicher Kontinentalanordnung auftauchte, was dann aber für den Rest der Story völlig belanglos war und nie über Spocks "In der Theorie könnte eine Parallelerde durchaus existieren" hinaus erklärt wurde?

Star Trek ist auf dieser Ebene wirklich so voll von Blödsinn, und zwar von Blödsinn, für den es oft keine hinreichende Veranlassung aus der Story heraus gibt, sondern der einfach unerklärlicherweise immer wieder von den Machern der Serien produziert wird, da weigere ich mich, ausgerechnet DAS als berechtigte Kritik an Discovery stehen zu lassen. Dann muss man bitte Star Trek allgemein verdammen.

Alles andere - Kritik an uninteressanten Figurenbeziehungen, Pseudodrama, saudummen Entscheidungen von Starfleet-Persona und groben Inkonsistenzen der Story - kann ich absolut nachvollziehen. Aber Star Trek ausgerechnet dann einen drauf zu geben, wenn sie mal was anderes als ein Stirn-Alien machen, weil die Designanlehnung ans Bärtierchen keinen Sinn ergibt - das finde ich schon echt hart ...
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Captain T am 11.10.2017 | 20:51
Tja, ich habe vor allem bei biologischem Blödsinn immer besonders schlimme Bauchschmerzen gehabt. Ob du meine Kritik valide findest oder nicht, stört mich letztlich auch gar nicht. Immerhin muss ich meinen Geschmack ja nicht verteidigen. Ich werde auch auf keinen Fall aufhören, die Serie zu schauen, da müssten ganz andere Schnitzer passieren und ich bin bezüglich StarTrek auch einfach immer noch extrem neugierig. Und diese Neugier kann ich akzeptabel nur mit neuen Folgen stillen  ;D
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Rumpel am 11.10.2017 | 20:54
Tja, ich habe vor allem bei biologischem Blödsinn immer besonders schlimme Bauchschmerzen gehabt. Ob du meine Kritik valide findest oder nicht, stört mich letztlich auch gar nicht. Immerhin muss ich meinen Geschmack ja nicht verteidigen. Ich werde auch auf keinen Fall aufhören, die Serie zu schauen, da müssten ganz andere Schnitzer passieren und ich bin bezüglich StarTrek auch einfach immer noch extrem neugierig. Und diese Neugier kann ich akzeptabel nur mit neuen Folgen stillen  ;D

Ach so - ich habe deinen Beitrag so interpretiert, dass Discovery für dich nach diesem Bärtierchen-Blödsinn gestorben sei und war deshalb so schockiert, dass ausgerechnet dass der Anlass sein soll!
Dann entschuldige ich mich für meine lange und unnötige Tirade.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Settembrini am 11.10.2017 | 21:03
Wow, das ist ne ziemlich wilde Kombi... ;)

Ja, so im Nachhinein hast Du Recht. Danke für die Pointers, ich halte mich dann fern und das ist ja schonmal sehr viel gelernt und Lebenszeit gespart.
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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kowalski am 11.10.2017 | 21:30
ST:TOS ist ein Kind des Kalten Krieges, wo sich die Macher überlegt haben wie es nach einer Beilegung des selben aussehen würde.
ST:TNG ist ein Kind der Entspannung und des Erkennens das hinter dem Eisernen Vorhang auch nur Menschen leben. Hier zähle ich auch DS9 und VOY dazu.

ENT, hat das eine Verankerung? Das ist zwar seht "Back to TOS", aber eben an vielen Stellen uninspiriert.

ST:DIS schaut für die Gegner nicht so sehr nach außen sondern nach innen. Sowohl bei den Klingonen und bei der Föderation kommt die wahre Gefahr für die Werte von innen und nicht von außen.

Wieder ein Aufguß von TOS geht nicht, es paßt meiner Meinung nach nicht zum Zeitgeist. Man holt die paar Rentner ab die TOS oder TNG lieben und der Rest schaut was anderes.
Ich denke das ist auch der Grund warum es keine JJ-Trek  Serie gibt, auch wenn ich mir das wünschen würde. Und bei den Stilmitteln sind sich JJ-Trek und ST:DIS gar nicht so unähnlich.

Ich beziehe mich hier auf die Erzählstrukturen und übergeordnete Botschaften. Wann das im ST Universum zeitlich stattfindet ist im Endeffekt wumpe.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Der Narr am 11.10.2017 | 21:35
Ich teile die Einschätzung bzgl. Kirk und für mich ist TNG auch erstmal zuerst eine ganz andere Serie als TOS und nur an zweiter Stelle eine Star-Trek-Serie. Ich finde eh, dass keine Star-Trek-Serie wie eine andere wäre und irgendeiner Form "typisch" für Star Trek. TNG oder den Karnevalsverein, wie ich die Serie nenne, kann ich auch gut im Hintergrund oder nebenher laufen lassen. Mit TOS kann ich das nicht so gut, finde die Serie aber auch anstrengender zu gucken, weil ich diese langsame Erzählweise nicht mehr gewohnt bin. Dafür sind die Dialoge die besten in Star Trek und man hat den besten Captain der bisherigen Star-Trek-Geschichte - ja, besser selbst als Captain Ed Mercer. Ich finde inzwischen, dass Shatners Kirk in manchen Zügen eine große Ähnlichkeit zu Falks Columbo hat. Ich liebe es, wie Shatner dem Problem auf die Schliche kommt. Discovery, naja, da muss ich mich auch drauf konzentrieren, weil ich sehen möchte, was passiert, nur in den Actionszenen wird mir langweilig (zum Glück sind die nicht so lang wie in Hollywood-Actionfilmen).
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Captain T am 11.10.2017 | 21:45
Lustig. Für mich ist TNG, VOY und DS9 stilistisch sehr nah aneinander und erzeugen insgesamt das, was ich als StarTrek-Universum wahrnehme. ENT ist sehr bemüht hineingekleistert, scheitert aber imho an der Besatzung und daran, den Zeitgeist komplett verfehlt zu haben. TOS dagegen ist wie aus einem anderen Jahrhundert, im Verhältnis zur Erzählweise und den Geschichten der moderneren ST-Iterationen wirkt es auf mich wie eine Jules-Verne-Geschichte im Vergleich zu zeitgenössischer SciFi. Man wusste es halt noch nicht besser - und besser auf den Schirm bringen konnte man es damals auch noch nicht.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Pyromancer am 11.10.2017 | 22:17
Für TOS-Fans:
http://startrekcontinues.com/index.html

Leider kommt demnächst die letzte Folge, und dann ist Schluß. Es war rechtetechnisch eh ein Wunder, dass es so lange gut ging.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Talasha am 11.10.2017 | 23:22
. Dafür sind die Dialoge die besten in Star Trek und man hat den besten Captain der bisherigen Star-Trek-Geschichte - ja, besser selbst als Captain Ed Mercer. Ich finde inzwischen, dass Shatners Kirk in manchen Zügen eine große Ähnlichkeit zu Falks Columbo hat. Ich liebe es, wie Shatner dem Problem auf die Schliche kommt.
Ja, nur sein Balzverhalten ist richtig übel.  ;)
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: YY am 11.10.2017 | 23:51
Beamen war jahrzehntelang absolutes Sciencefiction. Heute experimentiert man mit Quantenverschränkung (Übertragung von physikalischen Eigenschaften von Atomen über längere Distanz unter Verlust des Ursprungatoms) und bricht immer weitere Distanzrekorde.

Star Trek´sches Beamen ist immer noch Science Fiction oder vielmehr reine Fantasie. Bestenfalls Magie im Clarke´schen Sinne, aber dann halt deutlich unpassend zum Rest der Föderationstechnologie.
Historisch gewachsen...  ;)

Was mir gefiel ist das sie mal echte Eindämmungsfelder auch in Funktion zeigen.
Das erklärt mal wieso die alle in Pyjamas/Overalls rumhüpfen und nicht in Raumanzügen.

Keine sonderlich gute Erklärung, aber eine Erklärung, ja.
Vielleicht hat die Dame auf der Shenzhou auch diesen abgefahrenen Helm nur aufgehabt für den Fall, dass ihre Konsole explodiert...  ;D

Kriegsgericht und Lebenslänglich ist unheimlich milde. Überantwortung an ein klingonisches Tribunal wäre eher geeignet die diplomatischen Wogen zu glätten (aus Menschensicht zumindest).

Da die Föderation in solchen Dingen relativ zuverlässig funktioniert wie ein moderner Rechtsstaat ist das wohl mit das Letzte, was da passieren würde.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Sashael am 11.10.2017 | 23:55
Vielleicht hat die Dame auf der Shenzhou auch diesen abgefahrenen Helm nur aufgehabt für den Fall, dass ihre Konsole explodiert...  ;D
Ich hab die als so ne Art Proto-Data wahrgenommen.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: YY am 12.10.2017 | 00:01
Man sieht am Hals normale Haut und die Hände sind extern verkabelt.
Bei der hat man sich mMn also gerade große Mühe gegeben, alles extern zu lassen.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kowalski am 12.10.2017 | 00:32
Im #AfterTrek wird sie als "augmentiertes" Alien gehandelt.
Siehe auch die Dame mit Kunstauge.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Wisdom-of-Wombats am 12.10.2017 | 01:17
Nun und ich finde es ist ein Unterschied ob ein Captain oder 1st Off. mal die Regeln dehnt oder übertritt, oder ob er sich wie ein Murderhobo verhält der erst den Captain ausschaltet und dann das Feuer eröffnen will.

Mich hat das an die Minbari aus Babylon 5 erinnert: der Erde-Minbari Krieg hat wegen eines Missverständnisses angefangen. Die Minbari erweisen Respekt, in dem sie ihre Waffenluken öffnen. Die Erdschiffe fühlten sich von einem akuten Angriff bedroht.

Klingonen respektieren offensichtlich nur Gegner, die zuerst feuern. Soweit ich das verstanden habe, muss das Klingonenschiff dabei nicht vernichtet werden.

Michael ist im Pilotfilm die Antithese zu Kirks Befehlsüberschreitungen: er hatte immer Erfolg mit dem was er tat. Michael nicht. Daher muss sie als Meuterer gerade stehen. Starfleet ist nämlich ziemlich opportunistisch: wenn man Erfolg hat, kommt man mit Befehlsüberschreitungen durch.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: YY am 12.10.2017 | 01:29
Starfleet ist nämlich ziemlich opportunistisch: wenn man Erfolg hat, kommt man mit Befehlsüberschreitungen durch.

Ich weiß nicht, ob das unbedingt der richtige Schluss aus dem Vergleich Kirk-Burnham ist.
Er ist ja nie in einer Weise gescheitert, dass man die damalige Starfleet-Reaktion gesehen hätte.


Zu Kirks Zeiten war erst mal mehr Pioniergeist, Auftragstaktik oder wie man das Kind auch immer nennen will angesagt.
Und natürlich hat gerade weit draußen der Captain den Hut auf und sonst keiner.
Will heißen, Capt. Georgiou hätte das möglicherweise befehlen können und wäre damit durchgekommen.
Bei Burnham ging es ja noch nicht mal um das Inhaltliche, sondern um das Formelle - sie hat sich mit Gewalt über ihren Captain hinweggesetzt und in der dargestellten Form wäre ihr das mMn auch im Erfolgsfall zum Verhängnis geworden.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Lichtschwerttänzer am 12.10.2017 | 15:42

Kriegsgericht und Lebenslänglich ist unheimlich milde. Überantwortung an ein klingonisches Tribunal wäre eher geeignet die diplomatischen Wogen zu glätten (aus Menschensicht zumindest).
Ich sehe das nicht als auch nur im mindesten akzeptable Option an.
Der Justiz dürfte die Diplomatie nicht reinreden dürfen.
Und an die Klingonen(Rura Penthe) dürfte dermassen massiv gegen die Rechte des Individuums verstossen, das die Verantwortlichen wohl auch lebenslänglich bekommen.
Die Minbari erweisen Respekt, in dem sie ihre Waffenluken öffnen. Die Erdschiffe fühlten sich von einem akuten Angriff bedroht.
und nebenbei massive Störungen auf dem Erdschiff verursachten, einem Schiff nicht mehreren.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Wisdom-of-Wombats am 12.10.2017 | 23:35
Bei Burnham ging es ja noch nicht mal um das Inhaltliche, sondern um das Formelle - sie hat sich mit Gewalt über ihren Captain hinweggesetzt und in der dargestellten Form wäre ihr das mMn auch im Erfolgsfall zum Verhängnis geworden.

Halten wir noch mal fest: Michael meutert. Georgiou stoppt sie. Nachher geht Georgiou auf einen Vorschlag von Michael ein und nimmt sie in ihrer Funktion als Erster Offizier mit auf die Außenmission. Die Mission scheitert, Georgiou stirbt. Michael kehrt zurück. Saru ist der ranghöchste Offizier, der über die Vorfälle Bericht erstattet. Saru empfindet Michael als gefährlich. Die Meuterei hat die Situation an sich weder eskaliert noch deeskaliert, da nie gefeuert wurde. Die Meuterei ist eigentlich eine Fußnote und wäre Georgiou noch am Leben, hätte sie den Fall begraben können. Sowas machen Picard und Sisko fast am laufenden Band.

Also sieht es für mich immer mehr so aus, als ob die Föderation einen Krieg erklären muss, den sie selber nicht ganz versteht. Für die Föderation sieht das ohne das Wissen aus den klingonischen Blutoperszenen ziemlich unerklärlich aus. Michael dient als Sündenbock. Und Saru dürfte am Urteil mit Schuld haben.

Discovery hat größtenteils Michael als POV. Wir wissen also nicht was wirklich passiert ist. Und egal wie fortschrittlich die Föderation ist: einen Krieg müssen sie der Zivilbevölkerung gegenüber rechtfertigen.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: YY am 12.10.2017 | 23:57
Die Meuterei ist eigentlich eine Fußnote und wäre Georgiou noch am Leben, hätte sie den Fall begraben können. Sowas machen Picard und Sisko fast am laufenden Band.

Reibereien und unterschiedliche Ansichten gerade in Stresssituationen sowie zeitkritische Entscheidungen mit begrenzten Informationen sind das eine, aber auf dem Level von Burnhams Aktion hat das auf der NCC-1701-D nie einer abgezogen, der nicht irgendeinen Alienwurm im Kopf hatte o.Ä.
Das ist mMn eine ganz andere Nummer.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kowalski am 13.10.2017 | 00:31

Discovery hat größtenteils Michael als POV. Wir wissen also nicht was wirklich passiert ist. Und egal wie fortschrittlich die Föderation ist: einen Krieg müssen sie der Zivilbevölkerung gegenüber rechtfertigen.

Du erwartest nicht wirklich das die Föderation aufgibt und sich sofort geschlagen gibt?
Man sagt "Wir kommen in Frieden" und die anderen eröffnen das Feuer?
Was ist daran zu deuteln? Zumindest aus der Föderationssicht?

Und was muss man einer Zivilbevölkerung erklären wenn einem eine andere Nation den Krieg erklärt?
Space is a Dangerous Place, das weiss man schon lange.

Die Idee das man hier der Zivilbevölkerung was erklären muss finde ich abwegig.
Das man Michael vor ein Kriegsgericht gestellt hat und sich herausstellte das einige ihrer Aktionen durchaus der Auslöser der Kriegshandlungen hätten sein können, ja, das verstehe ich.

Es mag sogar sein das durch die Föderationsmedien und den üblichen Flurfunk der Eindruck entstanden ist das Michael mit an dem Krieg schuld ist. Vor allem in der Unter- und Halbwelt die am Rande der Föderation floriert und die Werte der Föderation ablehnt kann sich der Mythos gebildet haben das Michael Teil einer großangelegten Vertuschung eines Major Fuckups der Föderation ist.

Ich gehe zumindest davon aus das in rein hedonistischen Kreisen man auf Star Fleet als einen Haufen elitärer Schnösel mit Stock im Arsch herabblickt. Und wenn die dann allen noch Schwierigkeiten (sprich Krieg mit den Klingonen) einbrocken, dann werden sie den Fehler wohl vertuschen wollen.

Einen Krieg muss man nur "verkaufen" und an den Mann bringen, wenn man selber anfängt.
Wusste schon Bismarck. Der ließ dann die Franzosen anfangen.
Ich denke nicht das ein allgemeiner Verdacht besteht Star Fleet hätte einen Krieg gewollt.
Das Michael einen Krieg wollte, ja, der Eindruck ist sicher entstanden und da hat Michael auch sicher mit dem Schuldeingeständnis mit zu beigetragen.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: 1of3 am 13.10.2017 | 07:20
Im #AfterTrek wird sie als "augmentiertes" Alien gehandelt.
Siehe auch die Dame mit Kunstauge.


Laut der Novellisierung (oder Romanisierung?) ist sie ein Mensch mit nem Helm auf.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: YY am 13.10.2017 | 08:14
Finde ich die passendste Variante.

Lustigerweise gucke ich mir momentan recht viel Drumherum an, aber gerade #AfterTrek finde ich gleichzeitig anstrengend und uninteressant.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kowalski am 13.10.2017 | 12:48
Laut der Novellisierung (oder Romanisierung?) ist sie ein Mensch mit nem Helm auf.

Hmm.
Ok.
Sieht aber nicht so aus.
Welche Novellisierung?
Meinst Du "Desperate Hours"????
Das spielt ja vor de Pilotfolge, könnte also jemand anderes sein.

Bei den ganzen Büchern zum Film hab ich schon so viel Müll gelesen das ich mir die meistens spare.
Ähnliches, auch negatives Beispiel, sind Bücher zu Rollenspielen, BattleTech oder zu Computerspielen.

So wie es im Buch dargestellt wird funktioniert das Spiel nicht,
Oder , bei Büchern zum Film, wird dei Handlung beschrieben, aber die Innenwelt der Charaktere bleibt unerwähnt.

Nicht immer, aber leider oft.



Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Andorian Spaceman am 13.10.2017 | 13:39
Hmm.
Ok.
Sieht aber nicht so aus.
Welche Novellisierung?
Meinst Du "Desperate Hours"????
Das spielt ja vor de Pilotfolge, könnte also jemand anderes sein.

Bei den ganzen Büchern zum Film hab ich schon so viel Müll gelesen das ich mir die meistens spare.
Ähnliches, auch negatives Beispiel, sind Bücher zu Rollenspielen, BattleTech oder zu Computerspielen.

Wahrscheinlich meint er http://www.startrekromane.de/romane/star_trek_-_discovery/gegen_die_zeit.html (http://www.startrekromane.de/romane/star_trek_-_discovery/gegen_die_zeit.html).

Der ist zumindest von einem erfahrenen Autoren geschrieben, dem man zutrauen kann, dass er so einiges gradeziehen und kanonisieren kann.
Und ehrlichgesagt schreibt David Mack ja auch einen Stil der so speziellen Charakteren wie Burnham gerecht wird. 
Ich frage mich allerdings wie stark dieser Roman überhaupt mit der Serie verknüpft ist.

Bei dem Roman zu Star Trek 12- Into Darkness hat man auch mit Alan Dean Foster einen echten Veteranen eingesetzt, der nochmal eine ganze Liga über David Mack spielt.
Der Roman erklärt z.B. auch einiges was der Hardcorefan zum Film gerne wissen wollte (z.B. wie beamt sich Khan nach Kronos). Vielleicht sollten Star Trek 12 und diese Serie den Titel tauschen, würde mehr zum Flair passen.

Hat schon jemand den ersten Discovery Roman gelesen? Ist er dramaturgisch besser als die Serie?

Ist schon komisch. Die Serie hat einige gute Ideen und extrem viele Macken. Aber als Fan will man es noch nicht sofort aufgeben, obwohl kaum noch Chancen auf einen extremen Qualitätsschub bestehen.

Das ist die erste trek-Serie bei der ich mich eher zwingen muss...

Ich hoffe Star trek 14 wird bald verwirklicht und nicht allzu negativ von dem fehlenden Stil der Serie beeinflusst.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Sashael am 13.10.2017 | 13:43
Das ist die erste trek-Serie bei der ich mich eher zwingen muss...
Finde ich total seltsam. Das ist die erste Serie seit DS9, die ich wirklich gerne gucke. Bei Voyager hab ich echt durchgequält und immer (vergeblich) auf Besserung gehofft, bei Captain Archer hab ich nach drei Folgen aufgegeben.
Persönlich hoffe ich, es gibt genug wie mich.  :P
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kowalski am 13.10.2017 | 14:56
Also ich konnte bisher allen was abgewinnen.
Mir ist aber auch Kanon egal.

ST:TOS leider nur in den leicht verunstalteten ZDF Versionen, das ist die Serie wo ich noch am wenigsten Kontinuität und am meisten das Episodenhafte sehe.
ST:TNG schon eher als Serie, auch wenn ich nicht immer alle Folgen jeder Staffel schaffte
ST:DS9 hatte ich einen Hänger drin, war mit die "untrekkigste" Serie, auch wenn sie ihre Eigenheiten und Stärken hatte.
St:VOY, war ich zwiespältig. Konnte Janeway irgendwie als Kapitän nie so für voll nehmen. Interessant, aber oft schwache/durchwachsene Folgen.
ST:ENT fand ich gut, hatten uns immer die Videos in der Videothek geliehen, Von der Komposition sehr Nahe am Original, hatte aber wenige Highlights die einen an die Serie banden, kann also verstehen warum die Leute die nicht so ausdauernd schauten.


kowalski's the only real Ranking:  ~;D

ST:TNG (einfach weil sie meiner Meinung nach die vollständigste Schau der Föderation ermöglicht)
ST:DIS (könnte sogar platz 1 erreichen, oder abrutschen, not enough data)
ST:TOS
ST:DS9
ST:VOY
ST:ENT (einfach weil sie am wenigsten Innovativ und damit am uninteressantesten war)
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Angua am 13.10.2017 | 16:00
Ich mag sie alle und ich fand sie zunehmend besser (die Rangfolge spar ich mir daher). Würde zur Zeit nicht ausschließen, dass dieser Trend anhält, aber noch ist es zu früh.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Talasha am 13.10.2017 | 16:04

Persönlich hoffe ich, es gibt genug wie mich.  :P

Ich hoffe sie fängt sich und bekommt die Mischung richtig hin, dann wird die Serie bestimmt großen Spaß machen.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Wisdom-of-Wombats am 13.10.2017 | 18:32
Reibereien und unterschiedliche Ansichten gerade in Stresssituationen sowie zeitkritische Entscheidungen mit begrenzten Informationen sind das eine, aber auf dem Level von Burnhams Aktion hat das auf der NCC-1701-D nie einer abgezogen, der nicht irgendeinen Alienwurm im Kopf hatte o.Ä.
Das ist mMn eine ganz andere Nummer.

Data übernimmt in einer Folge das ganze Raumschiff. In "Der Aufstand" rebelliert die gesamte Crew (zwar zurecht, aber das ist genau mein Punkt - hätten die da Unrecht gehabt, wäre Picard mit Mannschaft nicht in Nemesis sondern im Gefängnis gelandet). Worf agiert mehrmals gegen direkte Befehle Picards. Das ist auch eine Form von Meuterei. etc. etc. pp. Was Meutereien angeht, war Burnham eigentlich eher dämlich als klug. BTW, ich bin mir nicht sicher, ob gegen Kirk, Picard, Sisko, Janeway oder Archer nicht auch mal gemeutert wurde. Und zwar gerade von Spock oder T'Pol, die wenn das Vorgehen ihnen logisch erscheint, durchaus dazu fähig sind.

Und was muss man einer Zivilbevölkerung erklären wenn einem eine andere Nation den Krieg erklärt?
Space is a Dangerous Place, das weiss man schon lange.

Also, Du hast die Föderation, die friedlich vor sich hinforscht. Dann trifft man auf ein klingonisches Schiff, dass eigentlich nix anderes tut, als andere klingonische Schiffe rufen. Dann wird geschossen. Ja, die Klingonen haben zuerst geschossen. Aber es bleibt nicht bei einem Gefecht! Sowas ist erwartbar (siehe Nerendra III oder die TOS-Romulaner Folge, beides resultierte nicht in Krieg). Aus der Schlacht am Binärsystem wurde ohne große Erklärung ein richtiger und vollständiger Krieg. Also werden auch die politisch Verantwortlichen fragen: was ist da eigentlich passiert? Weil erschließen tut sich das nur dem Zuschauer. Burnham ist ein willkommener Sündenbock.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kowalski am 13.10.2017 | 19:10
Also, Du hast die Föderation, die friedlich vor sich hinforscht. Dann trifft man auf ein klingonisches Schiff, dass eigentlich nix anderes tut, als andere klingonische Schiffe rufen. Dann wird geschossen. Ja, die Klingonen haben zuerst geschossen.


Ja. I rest my case.

Aber es bleibt nicht bei einem Gefecht! Sowas ist erwartbar (siehe Nerendra III oder die TOS-Romulaner Folge, beides resultierte nicht in Krieg). Aus der Schlacht am Binärsystem wurde ohne große Erklärung ein richtiger und vollständiger Krieg.


Ja. Möchtest Du eine 24 Stunden, 12 Doppelfolgen, Erklärung wie es zu Kriegen aus einzelnen Zwischenfällen kommt?
Oder reicht Dir der History Channel?`
Mir schon.

Also werden auch die politisch Verantwortlichen fragen: was ist da eigentlich passiert?


Bei Lichte betrachtet ist diese "Michael Burnham" ist der Grund des Krieges, Humbug!
Ja Michael Burnham hat sich der Meuterei schuldig gemacht, oder so was ähnliches.
Aber das hat NULL mit dem Krieg zu tun.
Ob nun mit oder ohne T'Kuvma, die Würfel sind in dem Moment gefallen wo die Flotte der Klingonen die Flotte der Föderation aufmischte.
Ab dem Moment war das Schiff von T'Kuvma auch valides Enterziel und ein Prisenkommado oder eine Entermannschaft rüber zu schicken ist durchaus normales marines Militärisches vorgehen. Das T'Kuvma nicht gefangen genommen werden konnte, Pech halt. Bis auf einen gewissen symbolischen Wert hatte er bei den anderen Klingonen nicht.

Ich denke nicht das viele der Klingonenanführer irgend eine Träne T'Kuvma nachweinen. Sein Tod mag ein willkommener Grund sein den Krieg mit besonderem Eifer zu führen, aber ich bezweifle das.

Weil erschließen tut sich das nur dem Zuschauer. Burnham ist ein willkommener Sündenbock.

Wenn irgendein Pole mit einem Kamikazeflugzeug Hitler weggepustet hätte, Anfang des WWII, hätte das irgendwas an den Plänen Deutschlands geändert?
So wie es sich darstellt, und so wie die Föderation nach sechs Monaten ächzt, scheint es ja schlecht für die Föderation zu laufen.

Der Krieg wird also fortgeführt weil er für die Klingonen erfolgreicher läuft als für die Föderation.

Das für den Feld-Wald und Wiesen Föderierten ggf. die Information durchsickerte das Michael als erstes Schießen wollte mag den Eindruck erwecken sie wäre an dem Krieg schuld.
Aber für wie naiv hältst Du die Politiker der Föderation bei der Aufarbeitung der ersten Kriegstage?
Die Föderation BRAUCHT keinen Sündenbock.
Sie fing ja nicht an. Weder unabsichtlich noch absichtlich.

Nur wenn man, obwohl man kein Alibi braucht, sich eines beschafft, ja, dann macht man sich verdächtig.

Gehe gerne davon aus das sich die Politik des 23-ten Jahrhunderts von Fake-News verabschiedet hat.
Den Fake News Mythos braucht man um Wahrheit von Lüge ununterscheidbar zu machen und sich auf eigene Behauptungen statt auf Fakten zu stützen.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Wisdom-of-Wombats am 14.10.2017 | 00:53
Das für den Feld-Wald und Wiesen Föderierten ggf. die Information durchsickerte das Michael als erstes Schießen wollte mag den Eindruck erwecken sie wäre an dem Krieg schuld.

Das muss nicht und wurde wohl kaum durchgestochen. Sondern: Erster Offizier meutert und verursacht dadurch den Krieg.

Aber für wie naiv hältst Du die Politiker der Föderation bei der Aufarbeitung der ersten Kriegstage?
Die Föderation BRAUCHT keinen Sündenbock.
Sie fing ja nicht an. Weder unabsichtlich noch absichtlich.

Die Politiker halte ich für genau so durchtrieben wie das was wir heute haben. Die werden keine besseren Menschen.
Der Sündenbock hält dafür her, warum es gerade zu Entbehrungen kommt und Toten etc. Da geht es nicht um Sündenbock für Politiker, sondern um einen Sündenbock für die generelle Bevölkerung, die in einen Krieg geschlittert ist. Die Föderation von Discovery ist nicht die idealistische Föderation von TOS oder TNG.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kowalski am 14.10.2017 | 02:33
Das muss nicht und wurde wohl kaum durchgestochen. Sondern: Erster Offizier meutert und verursacht dadurch den Krieg.

Hat sie doch objektiv nicht. Der Versuch wurde erfolgreich von Georgiou unterbunden. Sie "wollte" und "hätte", hat dann aber doch nicht.

Die Politiker halte ich für genau so durchtrieben wie das was wir heute haben. Die werden keine besseren Menschen.

Dann kann es keine Föderation geben.
Klar gibt es noch anachronistische Politiker, aber die werden seltener gesät sein.
Einfach weil es nicht nur Menschen, sondern Andorianer, Vulkanier und alle anderen auch sind.
Und die ticken anders. Wo ein Andorianer mitgeht da stellt ein Vulkanier ein Stop-Schild auf. Etc.

Die werden keine besseren Menschen ist eine Star Wars Einstellung.
Die Menschen werden reifer und besser das ist eine Star Trek Einstellung.

Der Sündenbock hält dafür her, warum es gerade zu Entbehrungen kommt und Toten etc. Da geht es nicht um Sündenbock für Politiker, sondern um einen Sündenbock für die generelle Bevölkerung, die in einen Krieg geschlittert ist

Häh?
Wenn die Klingonen wenig provoziert angreifen, wozu braucht man dann noch einen Sündenbock aus den Föderationsreihen???
Versteh ich nicht.

Wenn VW beim Abgas betrügt brauch ich nicht Tesla um die als Sündenbock mit prominent zu platzieren nur weil deren Autopilot nicht so toll ist wie sich das manche denken...

Wenn in der Fahrschule der Fahrschüler in der Prüfung das Auto absaufen läßt (er fällt also durch) und kurz vor Ende nimmt ein Laster den Wagen unprovoziert auf die Hörner, wieso braucht der Fahrlehrer den Fahrschüler als Sündenbock bei Polizei und Versicherung???

Die Logik hier musst Du mir mal erklären.

. Die Föderation von Discovery ist nicht die idealistische Föderation von TOS oder TNG.

Doch.
Ganz klar ist sie das.

Auf keinem Schiff außer der Discovery und Shenzou habe ich die Worte öfter gehört "Aber wir sind doch Forscher und keine Soldaten!"
Und das aus mehreren Mündern.

Einfach nicht von Lorca und der Lichtdimmung dazu hinreißen lassen das mit einem Klingonischen Bird of Prey von der Licht-Atmosphäre her zu assoziieren.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Wisdom-of-Wombats am 14.10.2017 | 12:01
Zu der Meuterei: Da kommen wir in der Bewertung der Außendarstellung nicht zusammen. Nur ein Hinweis dazu: die Macher selber haben angedeutet, dass die Föderation in Discovery erst zur Föderation in TOS werden muss, und das Discovery diese Entwicklung beschreibt.

Auf keinem Schiff außer der Discovery und Shenzou habe ich die Worte öfter gehört "Aber wir sind doch Forscher und keine Soldaten!"
Und das aus mehreren Mündern.

Ja, alle sagen es, aber kein tut es. Es gibt eine riesige Diskrepanz zwischen dem, was die Crew der Discovery sagt und dem was sie tut. In keiner bisherigen Star Trek Serie wäre das Tardigrade am Ende der Folge noch in Gefangenschaft gewesen. Man hätte es freigelassen. Hier wird Burnham null beachtet, wenn sie auf das Lebewesen eingeht. Burnham zeigt den Geist von Picard, Janeway und Archer, während die Crew mich leider eher an Personen wie Admirals Natchayev oder Ross erinnert.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kowalski am 14.10.2017 | 12:27
---eDIT---

Ich finde die Föderation darf sich verteidigen und bisher habe ich nichts gesehen das grob unföderationsmäßig gewesen wäre.
----
Zu der Meuterei: Da kommen wir in der Bewertung der Außendarstellung nicht zusammen. Nur ein Hinweis dazu: die Macher selber haben angedeutet, dass die Föderation in Discovery erst zur Föderation in TOS werden muss, und das Discovery diese Entwicklung beschreibt.

Der Unterschied ist aber minimal. Alle Grundlagen sind schon da.
In den 10 Jahren KANN sich einfach nicht so viel in den Köpfen ändern.
Von der Organisationsform und von den Regularien her kann sich den Umständen entsprechend her viel ändern.

Ja, alle sagen es, aber kein tut es. Es gibt eine riesige Diskrepanz zwischen dem, was die Crew der Discovery sagt und dem was sie tut. In keiner bisherigen Star Trek Serie wäre das Tardigrade am Ende der Folge noch in Gefangenschaft gewesen.

Teile ich nicht. Solange das Tardigrade nicht als intelligente Lebensform klassifiziert wird, und das wird es ja nicht, wäre das Eindämmungsfeld genau der richtige Platz für das Monster.

Man hätte es freigelassen.

Wohin? So wie bescheuerte Tierschutzaktivisten die hier nicht heimische Tiere "befreien" die dann in der hiesigen Umwelt elendig verhungern und eingehen?
Man weiss weder ob es natürlich ist, noch wo es herkommt.
Wo soll man damit hin???

Hier wird Burnham null beachtet, wenn sie auf das Lebewesen eingeht.


Du übersiehst das für alle, Burnham eingeschlossen, diese als Meuterin und Verräterin gilt. Man glaubt ihr erst mal kein Stück. Bis auf einige Ausnahmen.
Sie äußert ihren Protest auch nur mittelprächtig laut. Da ist sogar unser Weltraummykologe widerborstiger.

Burnham zeigt den Geist von Picard, Janeway und Archer, während die Crew mich leider eher an Personen wie Admirals Natchayev oder Ross erinnert.

Ja, da stimme ich Dir genau zu, bei der Einschätzung von Burnham.
Bei der Crew ist alleine Lorca derjenige der hier den Einpeitscher gibt. Bei ihm könnte so etwas lauern, einverstanden.
Aber es ist noch keine ausgemachte Sache das er sehr weit von den Idealen der Sternenflotte ist.
Das muss sich noch erweisen.

Und zwar mehr durch Taten als durch Worte.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Angua am 14.10.2017 | 12:42
 wtf? Das ist ekelhaft.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kowalski am 14.10.2017 | 13:13
wtf? Das ist ekelhaft.

korrigier :)
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Angua am 14.10.2017 | 13:59
Besser  ^-^
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Talasha am 14.10.2017 | 14:23
Ich hatte eher den Eindruck das Burnham sich freiwillig zum Sündenbock macht aus Schuldgefühlen.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kowalski am 14.10.2017 | 14:32
Ich hatte eher den Eindruck das Burnham sich freiwillig zum Sündenbock macht aus Schuldgefühlen.
Eben. Sehe ich auch so.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Angua am 14.10.2017 | 15:28
Das wird zum Beispiel deutlich, wenn sie die Zahl der Opfer nach oben korrigiert, die man ihr zum Vorwurf macht.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kowalski am 14.10.2017 | 15:31
Das wird zum Beispiel deutlich, wenn sie die Zahl der Opfer nach oben korrigiert, die man ihr zum Vorwurf macht.

Wobei sie das eher darauf zurückführt eben nicht selber losgeschlagen zu haben. Schätze ich mal.
Und das sie der Neugier nachgab als sie das Leuchtfeuer untersuchte.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Angua am 14.10.2017 | 15:41
Und das sie der Neugier nachgab als sie das Leuchtfeuer untersuchte.

Das ist finde ich der eigentliche Punkt ihrer Schuld, da es der Auslöser von allem Weiteren war.
Das Ganze erinnert mich auch ein bisschen an die Sache in ENT oder TNG mit den Borg, wo Teile der Zivilbevölkerung dem Forscherdrang die Schuld an den Bedrohungen aus dem All geben.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Memnoch am 15.10.2017 | 09:01
Ich fühle mich bei der Sache mit dem Bärtierchen ja ziemlich an die Equinox aus VOY erinnert. Von daher bin ich mal gespannt, ob Cpt. Lorca uns ggf noch mit einem Akt des Umdenkens überrascht.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Captain T am 15.10.2017 | 09:49
Ich bin übrigens trotz der für mich persönlich eher enttäuschenden 4. Episode sehr gespannt auf Nummer 5. Tendenziell wäre ja jetzt der Zeitpunkt, um von außen Interaktionspunkte mit der Sternenflotte anzubringen und dort neue Konflikte aufzuwerfen, die die sich langsam fügenden Verhältnisse auf der Discovery nochmal durcheinanderwürfeln.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Nomad am 15.10.2017 | 13:38
Neben all den Kritikpunkten die ich mehr oder weniger teile finde ich die Crew eigentlich recht vielversprechend. Auch wenn die ziemlich unter der Knute des Captains stehen, sind das Charaktäre mit Ecken und Kanten. Das erinnert mich ein wenig an DS9, was von der Crew her meine Lieblingsserie war. Vor ein paar Jahren habe wollte ich mir DS9 noch einmal anschauen und habe erst in der 3. Staffel angefangen, weil man die Serie vorher nicht ertragen kann. Insofern hat Discovery noch ein wenig Zeit, allerdings ist halt Fraglich, ob sie diese Zeit überhaupt bekommen, wenn jetzt erst einmal nur eine halbe Staffel bestellt ist.
Vor allem stellt sich die Frage, ob ich mir die Mühe machen würde, wenn nicht Star Trek drauf stehen würde.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Teylen am 15.10.2017 | 14:15
Oh my,... nach Sichtung von Episode 3 und 4,...
Die Klingonen als Space Orks, welche den Captain auch einfach mal kannibalisieren und dazu einen besonders Hannibal-Lektor Dialog in dumm haben (ein Mensch hat am Kopf nicht sonderlich viel Fleisch) sind einfach mal kein Star Trek. Imho. Ebenso wie die Discovery Klingonen eher die dümmere Allegorie zu religiösen Fanatikern sind. Gerade so im Vergleich zur Nachbarserie.

Naja und bei dem Riesenbärentierchen könnte auch das weniger das Problem mit dem Technobabbel als solches sein.
Ich mein das dieses Vieh irgendwas produziert was schnell fliegen läßt gekauft. Als mehr so Fertigkeiten wie "Hey, das Vieh hat die gesamte Sternenkarte im Kopf und wir finden in unter 5 Stunden raus wie man das navigiert". Wo es dann doch definitiv Science Fantasy ist und die Science Fiction bei Farscape und LEXX härter.

Dazu kommen noch Aktionen wie der Hüpfer von Michael James Bond Sue in das Shuttel oder der Umstand das man offenbar lieber Resident Evil wäre.

Oh... und der ach so evil emo Captain mit seinem "Meine Augen sind so empfindlich, ich muss im Dunkeln bleiben [außer wenn ich doch im Schiff rumwetze]".
Dafür gibt es eine hypermoderne Erfindung. Nennt sich Sonnenbrille. *facepalm*
Aber gut, der mopert auch hart umher auf einen Wissenschaftsschiff gelandet zu sein...
Hat wohl beim Vertragsunterzeichnen nicht aufgepasst :o
Genauso wie der Rest der Crew, wo beim assignment übersehen hat bei der "Evil Ecke" der Föderation gelandet zu sein.
Nun und wo ich mich Frage wieso der Beutetier-Lulatsch (mit dem Machtgespür für gefährliche Dinge) nicht auf ein anderes Schiff gewechselt ist,... nachdem er da so ziemlich keinen mag oder moralisch okay findet.

Als normale SF Serie ggf. ganz okay, als ST bisher durchgefallen.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Sashael am 15.10.2017 | 14:17
Dann gucks halt nicht. ;D

Ich finds schönes Star Trek.  ^-^
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: 6 am 15.10.2017 | 20:08
Ich habe jetzt alle 4 Teile gesehen und muss sagen, dass mir die Star Trek-Serie gefällt. Coole Crew. Weiter so. :d
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Teylen am 16.10.2017 | 00:47
Dann gucks halt nicht. ;D

Ich finds schönes Star Trek.  ^-^
Ich sag ja nicht das es total scheiße ist.
Ich behaupte nur das es kein Star Trek ist.

Und das ich mir in einer Szene dachte "Alter, dein Augenproblem kann man mit einer Sonnenbrille lösen. Einer einfachen, normalen Sonnenbrille. Sieht vielleicht doof auf, aber eine Sonnenbrille ist die Lösung."
Nun und eine wo ich mir dachte: "Was zur Hölle?!? Du bist durch einen Luftschacht in ein Schiff gehupft-dropped?!? Wie soll das gegangen sein?!?"

Okay, von Hannibal-PseudoISIS Klingonen war ich auch nicht so angetan.
Aber ansonsten war es ne normale Popcorn Science Fantasy Serie.
Gibt schlimmeres (Heeeelix ... gott war das schlecht)
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Der Narr am 16.10.2017 | 01:26
Ich behaupte nur das es kein Star Trek ist.
Wenn dir eine Wahrheit nicht gefällt, behauptest du, sie sei eine Lüge?



Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: 6 am 16.10.2017 | 06:11
Also ich fand die Serie durch und durch Star Trek.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Teylen am 16.10.2017 | 10:29
Wenn dir eine Wahrheit nicht gefällt, behauptest du, sie sei eine Lüge?
Wenn Dir die Argumente ausgehen, magst du halt etwas persönlich Pöbeln?
Willst Du nicht nur trollen und magst etwas über die bizarre lizenzrechtliche Situation von Discovery (https://www.youtube.com/watch?v=tQcLLfzzKWA) diskutieren?
Oder ist es Dir einfach eine Stufe zu komplex, basierend auf meiner letzten beiden Beiträge, meine Aussagen in den Kontext der Erzählweise, der Darstellung und des Anspruchs zu setzen?
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Sashael am 16.10.2017 | 11:25
Wenn Dir die Argumente ausgehen, magst du halt etwas persönlich Pöbeln?
Willst Du nicht nur trollen und magst etwas über die bizarre lizenzrechtliche Situation von Discovery (https://www.youtube.com/watch?v=tQcLLfzzKWA) diskutieren?
Oder ist es Dir einfach eine Stufe zu komplex, basierend auf meiner letzten beiden Beiträge, meine Aussagen in den Kontext der Erzählweise, der Darstellung und des Anspruchs zu setzen?
Yay, ad hominem battle! ;D

Du hast eine Meinung, andere haben die gegenteilige Meinung. Deine Meinung wird nicht durch Fakten gestützt (alles in der Serie bezieht sich nunmal auf Star Trek, von Organisationen über Equipment bis zu Aliens). Du kannst also gerne sagen
Zitat
Für mich ist das kein Star Trek.

Was du nicht sagen kannst, ist
Zitat
Es ist kein Star Trek.

Nicht einmal mit einem "ich behaupte" davor.

Und da andere (ich z.B.) bei der Serie ein sehr intensives Star-Trek-Gefühl haben, also in Darstellung, Handlung und Erzählweise viel Star Trek erkennen, ist deine Meinung halt auch nur das: Ein persönliches Gefühl. Nichts Faktenbasiertes, wie du mit deinem vorigen Post behauptest. Du persönlich siehst nicht, was andere in Discvovery sehen. Ist auch okay, ist halt deine persönliche Einstellung zur Serie. Aber komm nicht an und tu so, als sei deine Meinung von Discovery in irgendeiner Form legitimer als meine oder die von Der Narr oder von 6 oder ...
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: 6 am 16.10.2017 | 11:48
Und jetzt kommen wir alle Mal ein wenig runter. Einer sagt voll Star Trek und ein anderer überhaupt kein Star Trek.
Wie wäre es damit den jeweils Anderen zu verstehen und nicht zu verteufeln?
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Mann mit Ukulele am 16.10.2017 | 11:57
Junge Junge Sashael, du hast dich hier im Thread echt zum "Defender of Discovery" gemausert. (Das wär doch mal ein Forentitel! ;D )
Hast du den Eindruck, du müssest Advocatus diaboli (bzw. discoveri ^^) spielen oder warum kämpfst du so vehement für das Meinungsbild der Serie?

Ich hab nicht gezählt, jedoch gefühlt(!) liegt die Ablehnungs-/Zustimmungsrate hier im Thread bei etwa 70 : 30.
Vielleicht sind die Ablehner nur lauter und du willst eine Gegenstimme dazu sein, aber in der Debatte um Discovery, bzw. um eine Serie überhaupt, gehts ja nicht nur um Argumente.
Natürlich kann man so und so argumentieren, was eine Serie soll, darf und muss. Aber es geht eben auch darum, wie man sich beim Zusehen fühlt.
Und da scheint DSC beim Gros der Ablehner einfach die Bereitschaft oder Fähigkeit überzustrapazieren, sich auf die Diegese (die erzählte Welt) einzulassen.

Das geht mir übrigens auch so. Wiewohl ich DSC einiges abgewinnen kann und mich über die star-trekkigen Momente freue, möchte ich nicht ständig mit einem "Häh, was soll das denn nun wieder?"-Gefühl vor so einer Serie sitzen.
Immerhin ist das kein japanischer Anime, bei dem ich weiß - und mich drauf freue, dass die SoD über jedes Maß hinaus gekitzelt werden wird.
Da überstrapaziert Orville (das genauso Logiklöcher hat) mich einfach deutlich weniger als DSC. Und da ist er wieder, der Vergleich... Ja, wir sind aktuell in der komfortablen Situation, quasi zwei Trek-Serien parallel serviert zu bekommen.
Darum vergleiche ich. Und tendiere mittlerweile dazu, mich der "Orville ist trekkiger als DSC"-Fraktion anzuschließen.

Klar, jetzt könntest du, Sashael, wieder mit dem Totschlagargument "Dann kuck halt kein DSC" kommen. Aber was soll das? Ich will es doch mögen.
Ich kucke weiter, weil ich zu sehen hoffe, dass DSC noch zu einer stimmigen Erzählweise findet, die nicht das Gros der Zuschauer abschreckt.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Captain T am 16.10.2017 | 12:02
Ich hoffe, ich spoilere nicht, aber Episode 5 funktioniert. Sie funktioniert so gut, dass sie vieles geraderückt, was Episode 4 für mich so unerträglich machte. Ich will sogar soweit gehen, zu sagen: Eine Schande, dass das nicht als Doppelfolge an den Start ging und dass man mit der erzählerischen Auflösung der Probleme von Ep 4 so lange hängen gelassen wurde.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Mann mit Ukulele am 16.10.2017 | 12:12
Ich hoffe, ich spoilere nicht, aber Episode 5 funktioniert. Sie funktioniert so gut, dass sie vieles geraderückt, was Episode 4 für mich so unerträglich machte. Ich will sogar soweit gehen, zu sagen: Eine Schande, dass das nicht als Doppelfolge an den Start ging und dass man mit der erzählerischen Auflösung der Probleme von Ep 4 so lange hängen gelassen wurde.
Yay, Vorfreude! :)
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Sashael am 16.10.2017 | 12:13
Junge Junge Sashael, du hast dich hier im Thread echt zum "Defender of Discovery" gemausert. (Das wär doch mal ein Forentitel! ;D )
Hast du den Eindruck, du müssest Advocatus diaboli (bzw. discoveri ^^) spielen oder warum kämpfst du so vehement für das Meinungsbild der Serie?
Näh, ich mag einfach nur keine Argumentation wie die von Teylen, die sich im Gegensatz zu vielen anderen Ablehnern hinsetzt und so tut, als hätte ihre Meinung einen objektiven Background. Da krieg ich Plaque!

Jeder soll die Serie und die Filme mögen, die er/sie/es/wir/ihr/sie will/wollen. Dann darf man auch mal sagen, dass man andere Serien oder Filme Scheisse findet. Mach ich ja auch. Muss man aber auch mal aufhören können. Ich klink mich ja auch nicht in diverse Threads von Dingen hier im Forum ein, die ich nicht mag und schreibe immer wieder in verschiedener Ausformulierung den gleichen "Das ist Scheisse!" Post.

Abgesehen davon, dass das objektiv nahezu immer falsch ist, ist es halt auch eine Beleidigung. Sind die, die das gut finden, dann dumm oder blöd?

Ich muss auch zugeben, dass mir zum Vergleich mit Discovery nur The Expanse zur Verfügung steht, die mich nach zwei Folgen so dermaßen nicht gepackt hat, dass ich sie halt auch nicht weiter gucke. Ich hätte gerne wieder eine Serie mit einem nicht ganz so abgefahrenen Techniklevel, so wie Firefly. Ist es aber nicht. Also guck ich es nicht weiter. Und an der Stelle frage ich mich, wo das Problem liegt. Ist nicht deins, obwohl du dir wünschen würdest, das wäre es? Leg es zu den Akten und konzentrier dich auf die Dinge, die dir Spaß machen! Aber komm nicht nach jeder Folge in den Thread und kotz dich WIEDER darüber aus, wie Kacke das alles ist!

Vielen Dank. ;)
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Captain T am 16.10.2017 | 12:17
Ich glaube, du überschätzt einfach ganz grob, wie schlimm für uns die Kritik an Discovery wiegt.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Der Narr am 16.10.2017 | 12:29
In Antwort auf Teylen, was Sashael weiter oben schreibt, habe dem nichts hinzuzufüägen.

Mann mit Ukulele, oh, mit der Zählung 70:30 bist du dir sicher? Dann werde ich meine Meinung natürlich sofort an die Mehrheitsmeinung anpassen und mich in Zukunft auch nur noch vehement negativ über die Serie äußern 8).

Im übrigen zu Orville trekkiger als Star Trek, da fällt mir kein wahrer Schotte ein, der das so sehen würde, also...

BTW ich gucke Discovery, Expanse und Orville und finde sie alle gut. Star Trek ist für mich davon aber nur Discovery. Ich nehme an, die Leute, die darüber entscheiden, was Star Trek heißen darf und was nicht, sehen das genauso. Orville ist aber eine tolle Hommage. Eine Hommage hat es an sich, nicht identisch mit dem zu sein, dessen Hommage sie ist.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Captain T am 16.10.2017 | 12:31
Es wäre wahrscheinlich gut, wenn wir unseren Stock im Arsch ALLE mal ein bisschen lockern würden.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Mann mit Ukulele am 16.10.2017 | 12:32
BTW ich gucke Discovery, Expanse und Orville und finde sie alle gut. Star Trek ist für mich davon aber nur Discovery. Ich nehme an, die Leute, die darüber entscheiden, was Star Trek heißen darf und was nicht, sehen das genauso. Orville ist aber eine tolle Hommage. Eine Hommage hat es an sich, nicht identisch mit dem zu sein, dessen Hommage sie ist.
Expanse steht noch auf der Liste. Das will (bzw. wollen die Freundin und ich) ich bingen, da war noch nicht die Gelegenheit.
Stimme dir bzgl. Hommage zu, das trifft es, glaube ich, ganz gut.

Was 70 : 30 angeht - wie ich schon schrieb, ist es eben KEINE Zählung, sondern ein Gefühl. Vielleicht rufen die Ablehner auch nur lauter/mehr. :)
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Sashael am 16.10.2017 | 14:04
Ich glaube, du überschätzt einfach ganz grob, wie schlimm für uns die Kritik an Discovery wiegt.
Oh, ich befürchte, das war gar kein so Discovery-spezifischer Rant. Das ist etwas, was mir hier im Forum schon mehrmals sauer aufgestoßen ist.

Mehr positiv posten, negative Meinungen nicht immer wiederholen, sich aus Threads, mit denen man nichts anfangen kann, fernhalten. Wir sind ein Hobbyforum. Hobbies sollen Spaß bringen. Die Speakers Corner wurde nicht ohne Grund geschlossen.

Wenn ein paar Leute an etwas Spaß haben und man selbst nicht, dann muss man das den Leuten nicht immer wieder sagen. Dann kümmert man sich um seinen eigenen Bad Wrong Fun und alle sind happy. ;D
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Der Narr am 16.10.2017 | 14:46
Mir hat die neue Episode mal wieder viel Vergnügen bereitet.

Ich fand überraschend und sehr gut, als

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)

Ein wenig nervig fand ich mal wieder das bedeutungsschwangere, Unheil verkündende Ende ::).
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: McCoy am 16.10.2017 | 15:31
Von dem was ich bisher gesehen habe bin ich ganz angetan. Klar gibt es immer einiges was einem nicht passt. Die neuen Klingonen find ich auch grenzwertig.
Wenn man aber berücksichtigt das sich die Serie erst mal aufstellen muss (was bei TNG und DS9 gute 3 Staffeln gedauert hat -alles davor war auch viel Murks dabei) sind sie imho gut dabei.
Ich muss jetzt aber auch nicht mit der Lupe nach Fehlern suchen, sondern kann mich auch einfach mal zurücklehnen und mir das nur ansehen. Wie es sich entwickelt wird sich zeigen und letztendlich kann man alles erst bewerten wenn es vorbei ist.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Pyromancer am 16.10.2017 | 17:16
Folge 5 ist die erste Folge, die ich (trotz etlicher Schwachpunkte und Logik-Lücken) gut und unterhaltsam fand. Das liegt aber hauptsächlich daran, dass es viele, viele Szenen ohne Michael Burnham gibt. Ich werd mit dem Charakter (und auch mit Saru) einfach nicht warm, von daher bleibe ich weiter skeptisch.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kowalski am 16.10.2017 | 17:27
Mehr positiv posten, negative Meinungen nicht immer wiederholen, sich aus Threads, mit denen man nichts anfangen kann, fernhalten. Wir sind ein Hobbyforum. Hobbies sollen Spaß bringen. Die Speakers Corner wurde nicht ohne Grund geschlossen.

Ich könnte immer wieder gerne im Shadowrun Ordner posten wie Scheisse und Imba die Spielmechanik ist.
Toller Background nur System Murks.
Aber ich will den Blutdruck der Leute nicht unnötig durch meine Schadenfreude hochtreiben.  ~;D
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Talasha am 16.10.2017 | 17:27
Mir gefällt die Folge auch. Ich hoffe es geht weiter so.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Pyromancer am 16.10.2017 | 17:38
Oh, ich befürchte, das war gar kein so Discovery-spezifischer Rant. Das ist etwas, was mir hier im Forum schon mehrmals sauer aufgestoßen ist.

Mehr positiv posten, negative Meinungen nicht immer wiederholen, sich aus Threads, mit denen man nichts anfangen kann, fernhalten. Wir sind ein Hobbyforum. Hobbies sollen Spaß bringen. Die Speakers Corner wurde nicht ohne Grund geschlossen.

Wenn ein paar Leute an etwas Spaß haben und man selbst nicht, dann muss man das den Leuten nicht immer wieder sagen. Dann kümmert man sich um seinen eigenen Bad Wrong Fun und alle sind happy. ;D

Zu diesem Thema gibt es ein kurzes Youtube-Video, dass sich immer wieder anzuschauen lohnt:
https://www.youtube.com/watch?v=0la5DBtOVNI
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Uwe-Wan am 16.10.2017 | 17:46
Wo hier was von einer erst halb bestellten Staffel geschrieben wurde: laut Wikipedia (jaja) hat Staffel 1 15 Folgen, die alle fertig sind.

Zitat
The first chapter of the 15-episode season, comprising nine episodes, will be released through to November 12, with the second chapter beginning release in January 2018, comprising the remaining six episodes.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Alex am 16.10.2017 | 17:56
Ein wenig nervig fand ich mal wieder das bedeutungsschwangere, Unheil verkündende Ende ::).
Hat das jemand kapiert?  wtf?
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Sashael am 16.10.2017 | 18:03
Hat das jemand kapiert?  wtf?
Also ich nicht. Aber wir können glaub ich davon ausgehen, dass
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
und dass das ... äh ... unangenehme Nebeneffekte hat, mit denen sich prima ganze Folgen füllen lassen. ;)
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: 6 am 16.10.2017 | 18:29
Das ist der einzige Wermutstropfen. Wenn sie so weiter machen wie bisher, wird das Ende innerhalb der ersten 5 Minuten der nächsten Folge erklärt und dann ist es auch wieder gegessen.

Ansonsten gefällt mir die Serie immer besser!  :d
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Der Narr am 16.10.2017 | 18:39
Hat das jemand kapiert?  wtf?

Ich vermute, dass es eine Vorankündigung für
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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Wisdom-of-Wombats am 16.10.2017 | 19:30
So, ich muss das jetzt mal hier erwähnen: ich hatte recht! Burnham wird als der Grund für den Krieg gesehen. Sie ist der Sündenbock. Und es wird in Folge 5 gesagt. Aber nein, angeblich sind bei Star Trek ja alle so viel intelligenter als heute und Politiker sind auf einmal aufrecht, ehrbar und gut geworden.

Übrigens. Ich mag Discovery. Die Logiklöcher, die hier ständig bemängelt werden, hatte jede andere Star Trek Serie auch. Nur die letzte liegt halt 13 Jahre zurück und da kann man dann schon mal vergessen, was für bescheuerte Plots TNG, DS9, VOY und ENT teilweise hatten. Discovery hat nach 5 Folgen das Niveau, dass die anderen Serien erst nach 3 Staffeln hatten.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Wisdom-of-Wombats am 16.10.2017 | 19:31
Ich vermute, dass es eine Vorankündigung für
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Ich glaube nicht, dass Discovery da in der ersten Staffel hingeht. Das wäre zu eingefahren.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Odium am 16.10.2017 | 19:43
Nachdem ich jetzt bis Folge 5 gekuckt habe:
Diese Space CIA "Sternenflotte" finde ich einfach nur furchtbar.
Werte und Ideale gelten da wirklich nur so lange, bis sie iwie im Weg sind.
Ich habe mir, so als Gegenprogramm, die ersten Folgen von TNG nochmal angesehen und offenbar spielt Discovery in der Zeit, in der die Menschen noch brutale Barbaren sind. Zumindest diese Drogensoldaten würden gut zu Lorca passen...

Star Trek hatte ich immer als Utopie und als Vision einer weiter entwickelten Menschheit aufgefasst. Discovery dagegen fühlt sich an wie "CIA Black Prison in Spaaaaace". Da glänzt sogar das eher fiese "The Expanse" mit mehr positiven Charakteren.

Wirklich schade. Die Optik der Serie ist wirklich super, aber den Rest finde ich einfach nur grauenhaft...
Zumindest habe ich jetzt einen Grund, TNG mal wieder zu kucken xD
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: YY am 16.10.2017 | 20:01
Nur die letzte liegt halt 13 Jahre zurück und da kann man dann schon mal vergessen, was für bescheuerte Plots TNG, DS9, VOY und ENT teilweise hatten.

Wie ich weiter oben schon sagte:
Grad bei VOY und ENT haben viele irgendwann einfach aufgegeben und fertig.
Bei Discovery ist man als Zuschauer noch im Findungsprozess.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Der Narr am 16.10.2017 | 20:20
So, ich muss das jetzt mal hier erwähnen: ich hatte recht! Burnham wird als der Grund für den Krieg gesehen. Sie ist der Sündenbock. Und es wird in Folge 5 gesagt. Aber nein, angeblich sind bei Star Trek ja alle so viel intelligenter als heute und Politiker sind auf einmal aufrecht, ehrbar und gut geworden.
Korrekt ist: Burnham wird von vielen als der Grund für den Krieg gesehen, aber die "Experten" haben schon eine kritischere und differenzierte Sichtweise (wie ich weiter oben schon schrieb):

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Wer da meint, dass die Kriminellen die Burnham verprügeln wollen denselben Einblick haben wie Captain Lorca oder Admiral, da kann ich auch nicht helfen.

Zum anderen wissen wir aus anderen Serien und auch Filmen, dass da viel Propaganda drin ist und die Leute nicht so ehrlich sind. Ich sage noch mal ausdrücklich: Die Föderation ist zu Völkermord bereit, wenn es ihren Zwecken dient! Einfach mal die Serien mit einem kritischen Auge sehen und nicht alles so aufnehmen, wie die sich darstellen. Gerade DS9 kann da Augen öffnen, aber auch TNG hat viele interessante Momente, besonders, wenn man zwischen den Zeilen liest. Darum ist die Sache mit Q's Anklage gegen die Menschheit ja auch so interessant. Und war es nicht Das Unentdeckte Land, in dem Sätze gefallen sind wie "Die Föderation ist doch nichts weiter als ein Homo-sapiens-Club!"?

Utopie hin oder her, die Serien sind immer auch ein mehr oder minder reflektierter Spiegel unserer Gesellschaft.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kurna am 16.10.2017 | 20:51
Expanse steht noch auf der Liste. Das will (bzw. wollen die Freundin und ich) ich bingen, da war noch nicht die Gelegenheit.
Stimme dir bzgl. Hommage zu, das trifft es, glaube ich, ganz gut.

Was 70 : 30 angeht - wie ich schon schrieb, ist es eben KEINE Zählung, sondern ein Gefühl. Vielleicht rufen die Ablehner auch nur lauter/mehr. :)

So ganz abwegig kann das Gefühl nicht sein, wenn selbst der Spiegel schon einen Artikel mit ähnlichen Tenor bringt: :)
http://www.spiegel.de/kultur/tv/star-trek-spin-offs-und-spoofs-the-orville-versus-discovery-a-1172751.html

Ich selbst kann mir noch kein Urteil bilden, da ich es noch nicht gesehen habe.
Aber die ganzen Andeutungen hier, dass es düster wäre, und dass es viel um den Krieg ginge, schrecken mich eher ab.
Ich gehöre ja auch zu den Leuten, die z.B. bei DS9 die ersten Staffeln besser fanden als die späteren. Irgendwann so
um Staffel 5 rum habe ich dann ganz aufgegeben, weil es nur noch um den Krieg ging. Wenn ich nur Weltraumkrieg sehen
will, kann ich auch Starship Troopers schauen. ;)
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Nomad am 16.10.2017 | 20:54
will, kann ich auch Starship Troopers schauen. ;)
Würd ich ja, wenn es davon eine gute Serie geben würde ;)
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Angua am 16.10.2017 | 20:56
Ich vermute, dass es eine Vorankündigung für
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)

Yay!

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: YY am 16.10.2017 | 21:07
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Gambit am 16.10.2017 | 21:30
Nach der 5. Folge habe ich Discovery Heute amtlich ins Herz geschlossen. Gefällt mir mittlerweile ausgesprochen gut, hätte ich nicht kommen sehen :)
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Alex am 16.10.2017 | 21:31
Ich vermute, dass es eine Vorankündigung für
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
Och nö. :(
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: First Orko am 16.10.2017 | 21:39
Diese Space CIA "Sternenflotte" finde ich einfach nur furchtbar.
Werte und Ideale gelten da wirklich nur so lange, bis sie iwie im Weg sind.
Ich habe mir, so als Gegenprogramm, die ersten Folgen von TNG nochmal angesehen und offenbar spielt Discovery in der Zeit, in der die Menschen noch brutale Barbaren sind. Zumindest diese Drogensoldaten würden gut zu Lorca passen...

Ich möchte es mal so formulieren: ich habe das Gefühl (Hoffnung..?) , dass die Discovery nicht ganz ohne Hintergedanken die Nummer 1031 hat  >;D

Was den Rest angeht: Ich finde, dass das Thema "Wie weit darf Gehorsam gehen" in den ersten 5 Episoden für eine ST-Serie ganz gut angehen. Insbesondere verglichen damit, wie andere Themen in faktisch allen anderen ST-Serien _in den ersten fünf Folgen_ verpackt wurden.
Ehrlich: Gerade dass DS9 (das ich gerade mal wieder versuche zu gucken) auch immer wieder gern als Positivbeispiel herhalten muss - ich kapiers nicht. Nicht nach 5 Folgen, never ever!!
Mag sein, dass sich da nach 3 STaffeln noch was enwickelt, aber wenn ich hier die Maßstäbe anlege, die hier an DIS angelegt werden, dann hätte ich nach dem Piloten ausschalten müssen  ~;D

Abgesehen davon: Ich mag total, wie der Computer einbezogen wird. Halt mehr als reines Abfragesystem, sondern regelrecht als Diskussionspartner / Abwägehilfe. Gefällt!  :d
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Gambit am 16.10.2017 | 21:41
DS9 ist meine lieblings Star Trek Serie, die 1. Staffel war aber damals schon ziemlich schlimm :)
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Der Narr am 16.10.2017 | 22:58
Was Toleranz angeht: erster Kuss zwischen Schwarz/Weiß
Das stimmt übrigens nicht, der erste "gemischtrassige" Kuss zwischen Schwarz und Weiß im amerikanischen Fernsehen war zwischen Nancy Sinatra und Sammy Davis Junior: https://youtu.be/L14hBy0ODIw?t=275 '(Achtung laut)
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Niniane am 16.10.2017 | 23:11
Folge 5 war... interessant. Die Story fand ich gut
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aber die Dialoge waren ja wohl aus der Grabbelkiste einer Seifenoper, und die Charakterdarstellungen teilweise auch. Ich hab genau gewusst, was einige Charaktere antworten, und bei der Szene mit Michael und Saru haben doch echt nur noch die Geigen gefehlt. Aber zu meiner Schande muss ich ja gestehen, dass ich auf sowas stehe.

Nicht so toll war
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Und die Klingonen in der Synchro sind noch viel bescheuerter als im Original. Aber wenigsten hat Voq nicht wieder durch die Kulissen gestümpert.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: 6 am 16.10.2017 | 23:18
Nicht so toll war
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Zitat
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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Niniane am 16.10.2017 | 23:20
Damit wir uns nicht falsch verstehen: Angucken werde ich mir den gerne. Hach, der und Captain Lorca zusammen, das war definitiv was für die weiblichen Zuschauer (also mich :))

Das ändert aber nichts daran, dass der Regisseur oder das Drehbuch in dem Moment halt doof waren.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Captain T am 16.10.2017 | 23:42
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Kann ich so unterschreiben. Sarus Darsteller ist immer noch ein besserer Schauspieler als Shatner :D https://www.youtube.com/watch?v=CywJD13fujw
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Niniane am 17.10.2017 | 00:43
Nichts gegen Doug Jones. Der ist großartig, und endlich darf er auch mal selber sprechen (statt, wie in Hellboy, synchronisiert zu werden). Leider können halt die guten Darsteller nichts für die dummen Dialoge, die sie aufsagen müssen, oder die dämlichen Entscheidungen, die ihre Charaktere treffen.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kowalski am 17.10.2017 | 04:09
Damit wir uns nicht falsch verstehen: Angucken werde ich mir den gerne. Hach, der und Captain Lorca zusammen, das war definitiv was für die weiblichen Zuschauer (also mich :))

Das ändert aber nichts daran, dass der Regisseur oder das Drehbuch in dem Moment halt doof waren.

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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kowalski am 17.10.2017 | 04:17
So ganz abwegig kann das Gefühl nicht sein, wenn selbst der Spiegel schon einen Artikel mit ähnlichen Tenor bringt: :)
http://www.spiegel.de/kultur/tv/star-trek-spin-offs-und-spoofs-the-orville-versus-discovery-a-1172751.html

Hust!
HUST!
HUUUUUUST!

Also sorry.
Beim Spiegel hat es gerade mal ein Zehntel der Star Trek Nerds wie hier.

Die würde ich vielleicht als leicht tendenziöse Quelle beim Betrachten von politischen Sachverhalten nehmen.
Bei Filmen und Serien ist der Spiegel nicht kompetenter als wir das sind.

Eines macht Discovery RICHTIG.
Sie sorgt für Gesprächsstoff!

Und manchmal ist gerade das "todesurteil" eines Star Trek Hardcore Fans gerade die Werbung die eine Serie braucht.
So nach dem Motto:
Wenn Die/Der das furchtbar findet dann ist die Serie bestimmt nicht uninteressant.  >;D
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Darius am 17.10.2017 | 07:20
Hier wird ja doch recht viel über das Verhalten der Akteure, deren Beweggründe und die Grundstimmung geschrieben. Meistens mit der Kritik, dass das ja alles gar nicht so Star Trekig sei und deshalb doof.

Ich weiß nicht, ob das schon mal wirklich angemerkt wurde. Die Serie spielt doch in der Zeitlinie 10 Jahre vor Kirk.  110-120 Jahre vor TNG, 120 Jahre vor DS9 und 125 Jahre vor Voyager. Mal ehrlich. Für mich schon nicht so ganz unlogisch, dass das Verhalten, die Einstellungen und der allgemeine Zeitgeist ein gänzlich anderer ist. Wenn man sich nur mal anschaut, was sich bei uns in 120 Jahren alles an grundsätzlicher Einstellung geändert hat. Darauf würde ich also nicht so pochen, wenn es um Kritik an der Serie geht.

Ich finde sie gut. Die Klingonen sind halt schon seltsam und auch anstrengend und ich kapiere deren Plot noch nicht so recht.  ;)
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: 6 am 17.10.2017 | 07:38
Ich finde sie gut. Die Klingonen sind halt schon seltsam und auch anstrengend und ich kapiere deren Plot noch nicht so recht.  ;)
Deren Plot finde ich ehrlich gesagt bisher relativ einfach:
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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: LevArris am 17.10.2017 | 07:48
Episode 5 war für mich einfach nur herrlich.

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Nachdem die Folge für mich doch zu actionlastig gestartet hat ("nee nicht schon wieder Krieg") empfand ich den Part hinten raus rund um den Antrieb als höchst befriedigend. Also auch thematisch nicht nur, weil meine Theorie überraschend nah drann war. Die Story um das Bärtierchen war für mich Star Trek pur...

Auch war ich froh, nicht massig Untertext für klingonisches (Religions)geschwafel lesen zu müssen. Auch wenn ich das Element für wichtig halte, war's mir bisher dann irgendwann doch etwas zuviel geworden.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: First Orko am 17.10.2017 | 12:46
Btw:  :d für Harry Mudd! Schön, dass man Charaktere aus TOS auftauchen lässt ;)
(bei mir hats aber auch ein wenig gedauert)
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Angua am 17.10.2017 | 12:49
Btw:  :d für Harry Mudd! Schön, dass man Charaktere aus TOS auftauchen lässt ;)
(bei mir hats aber auch ein wenig gedauert)

Ich hatte da so eine kleine Intuition, als er sich so ausführlich vorgestellt hat. Richtig eingefallen ist es mir auch erst am Ende seiner letzten Szene  ;D
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: LevArris am 17.10.2017 | 13:19
Ich hatte da so eine kleine Intuition, als er sich so ausführlich vorgestellt hat. Richtig eingefallen ist es mir auch erst am Ende seiner letzten Szene  ;D

Definitiv... bei mir ist sogar erst nach euren beiden Posts der Groschen gefallen  :o
Gestern Abend dachte ich noch "hm... kommt mir irgendwie bekannt vor. Bauen die da eine Art Intimfeind für weitere Folgen auf ?" ::)
Aber wer weiß... vielleicht bauen Sie ihn ja "vor TOS" sogar nochmal ein. Auch der Showdown mit dem "Captain" des Klingonenschiffs könnte nicht der Letzte gewesen sein...
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: YY am 17.10.2017 | 13:20
Aber wer weiß... vielleicht bauen Sie ihn ja "vor TOS" sogar nochmal ein. Auch der Showdown mit dem "Captain" des Klingonenschiffs könnte nicht der Letzte gewesen sein...

Von beidem kannst du ausgehen.
Die werden ja recht offensichtlich für später "aufgespart" (lies: am Leben gelassen).
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Bildpunktlanze am 17.10.2017 | 14:19
Hat das jemand kapiert?  wtf?

Die Jungs und Mädels von der  Technikfolgeabschätzungeinheit haben nicht richtig aufgepasst. Und irgendwie muß ja ein Haken an der Sache sein sonst wäre das ganze ja noch zu TOS Zeiten  Stand der Technik
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kingpin000 am 17.10.2017 | 15:17
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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kowalski am 17.10.2017 | 16:54
Was mir bei Star Trek Discovery gefällt ist das hier schon mal Plot-Hooks für weitere Folgen immer wieder eingeschlagen werden.
Meist mehrere Hooks pro Folge.

 :d
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Wisdom-of-Wombats am 17.10.2017 | 18:13
Definitiv... bei mir ist sogar erst nach euren beiden Posts der Groschen gefallen  :o

Das war doch schon im Trailer? Ich mag Mudd nicht.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Sashael am 17.10.2017 | 18:26
Ich mag Mudd nicht.
Das ... könnte beabsichtigt worden sein.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Talasha am 17.10.2017 | 20:29
Das ... könnte beabsichtigt worden sein.

Wirklich, wer mag den dieses egoistische Ekelpaket nicht?  :Ironie:
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Niniane am 17.10.2017 | 20:32
Ich fand, dem neuen Mudd fehlte dieser schmierige Charme des "Alten". Der neue war mir ein Tacken zu düster und zu offensichtlich.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Der Narr am 17.10.2017 | 20:47
Was mir bei Star Trek Discovery gefällt ist das hier schon mal Plot-Hooks für weitere Folgen immer wieder eingeschlagen werden.
Meist mehrere Hooks pro Folge.
Und trotzdem hat man nicht (oder zumindest ich nicht) das Gefühl, dass es sich ständig im Kreis dreht und nicht voran geht.

So geht es mir etwa gerade mit Designated Survivor. Jedes gelöste Problem wirft nur ein neues auf. Wobei die Serie noch harmlos ist in Vergleich zu anderen.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kowalski am 17.10.2017 | 23:02
Ich fand, dem neuen Mudd fehlte dieser schmierige Charme des "Alten". Der neue war mir ein Tacken zu düster und zu offensichtlich.

Das kommt sicher noch. In einem Gefängnis kann er das ludenhafte ja nicht so raushängen lassen. Dazu braucht er weibliche Begleitung oder weibliche Ziele.
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Und trotzdem hat man nicht (oder zumindest ich nicht) das Gefühl, dass es sich ständig im Kreis dreht und nicht voran geht.

Ja, es sind kleine Hinweise. Situationen wo man sich denkt, Häh, wie sind die denn drauf. Die Szenen zwischen Mykologen und Arzt in den Folgen 3 und 4 und bis zur Hälfte Folge 5 z.B.

Also bisher hatte ich immer das Gefühl, ja das passt, das kann man so erzählen.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Bad Horse am 18.10.2017 | 00:07
Mir gefällt die Serie ganz gut. Relativ düster, ja, aber mit Folge 5 haben sie sich doch einen Schritt in die richtige Richtung bewegt, zumindest vage.

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Und ich mag Lorca nicht sonderlich. Ist aber hoffentlich so beabsichtigt.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Lyonesse am 18.10.2017 | 00:19
So geht es mir etwa gerade mit Designated Survivor. Jedes gelöste Problem wirft nur ein neues auf. Wobei die Serie noch harmlos ist in Vergleich zu anderen.

Wobei in Designated Survivor ja schon einiges aufgeklärt wurde, aber die Verschwörung zieht halt immer
weitere Kreise.

Star Trek fand ich auch in der fünften Folge ganz in Ordnung. Wobei die Klingonen langsam doch albern werden in ihrem
Outfit. Ansonsten gab es eine schöne Auflösung für das Megabärtierchen und Burnham taut auch langsam auf. Auch die
Screentime von Lorca war eigentlich in bester Kirktradition, aber mit einem eigenen Twist.
Und zwei Männern beim abendlichen Zähneputzen zuzusehen ist natürlich auch immer nice. Also ich bin nach wie vor zwar
nicht hin und weg vom neuen Star Trek, aber es ist alles im grünen Bereich mit der Serie bei mir.

Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Wisdom-of-Wombats am 18.10.2017 | 00:26
Stamets hat mich in der Folge überrascht. Und die Szenen mit Culber waren sehr gut gespielt. Man hat auf einmal gemerkt, dass zwischen Wissenschaftler und Arzt eine klare und gute Chemie besteht. Die Zahnputzszene war dann schon fast zu offensichtlich bzw. da hat dann was gefehlt.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Trichter am 18.10.2017 | 08:52
Mal eine ganz verrückte Verschwörungstheorie, die mir gestern beim schauen der 5. Folge kam:

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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Rumpel am 18.10.2017 | 10:02
Mal eine ganz verrückte Verschwörungstheorie, die mir gestern beim schauen der 5. Folge kam:

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Meine Theorie ist, dass Lorca aus dem Spiegeluniversum kommt ...
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kowalski am 18.10.2017 | 16:50
Oder die sind aus dem Spiegeluiniversum?
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: wild dice am 18.10.2017 | 17:01
Oder die sind aus dem Spiegeluiniversum?

Ich denke auch viele Kritiker der Serie hier sind aus dem Spiegeluniversum.  ~;D
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Talasha am 18.10.2017 | 17:05
Mal eine ganz verrückte Verschwörungstheorie, die mir gestern beim schauen der 5. Folge kam:

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Ein bisschen ausgelutscht, gut gemacht würde ich aber bestimmt daran Spaß haben.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Pyromancer am 18.10.2017 | 17:22
Ich denke auch viele Kritiker der Serie hier sind aus dem Spiegeluniversum.  ~;D

Die ganze Serie spielt im Spiegel-Universum!
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: YY am 18.10.2017 | 17:36
Deswegen ist auch die Aussage richtig, dass es in der Prime-Timeline spielt...  ;D
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Pyromancer am 18.10.2017 | 17:40
A propos Timeline: Verstehe ich das richtig, dass die Serie offiziell 10 Jahre vor TOS spielt? Also zu einer Zeit, als die Original-TOS-Enterprise gerade unter Captain Pike im Universum rumgondelt?
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kowalski am 18.10.2017 | 17:42
Deswegen ist auch die Aussage richtig, dass es in der Prime-Timeline spielt...  ;D

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A propos Timeline: Verstehe ich das richtig, dass die Serie offiziell 10 Jahre vor TOS spielt? Also zu einer Zeit, als die Original-TOS-Enterprise gerade unter Captain Pike im Universum rumgondelt?

Pike oder April, so verstehe ich das auch. War das nicht auch ein Faktoid aus #Aftertrek???
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Pyromancer am 18.10.2017 | 17:54
Pike oder April, so verstehe ich das auch. War das nicht auch ein Faktoid aus #Aftertrek???

Eine Begegnung der beiden Schiffe wäre interessant! Ist bekannt, ob so etwas angedacht ist?
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kowalski am 18.10.2017 | 17:59
Nicht bekannt. Wäre ein Gimmick das ich mir für einen Season-Cliffhänger vorstellen kann.
Aber unbedingt schon für Season 2?
Vielleicht erst für Season 3. Wünsche der Serie ein langes Leben.

Wenn man #AfterTrek und auch alles mögliche an Gerüchten verfolgt dann sieht man das alle wirklich gut den Mund halten.
Was insofern ein gutes Zeichen ist das die Folgen aufeinander bauen und leichte Hinweise bieten aber nicht zu viel verraten.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: 6 am 18.10.2017 | 18:51
Wenn man #AfterTrek und auch alles mögliche an Gerüchten verfolgt dann sieht man das alle wirklich gut den Mund halten.
Was insofern ein gutes Zeichen ist das die Folgen aufeinander bauen und leichte Hinweise bieten aber nicht zu viel verraten.
Oder aber der Lost-Effekt: Keiner hat den Hauch einer Ahnung in welche Richtung das Ganze gehen soll...
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Sashael am 18.10.2017 | 19:03
Oder aber der Lost-Effekt: Keiner hat den Hauch einer Ahnung in welche Richtung das Ganze gehen soll...
Wenn sie sich fangen und ein sinnvolleres Ende schreiben als bei Lost, ist mir das egal. ;D

Gut, ein sinnvolleres Ende als bei Lost zu schreiben ist einfach. Oder andersrum gesagt: Ein bescheuerteres Ende als bei Lost zu schreiben, dürfte wirklich wirklich wirklich schwierig sein!  ~;D
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kowalski am 19.10.2017 | 00:44
Oder aber der Lost-Effekt: Keiner hat den Hauch einer Ahnung in welche Richtung das Ganze gehen soll...

Das die Produzenten sich die Anregungen und die Kritik anschauen, das sollte klar sein. Auch als Spielleiter greife ich gerne Facetten auf wo sich Spieler dreimal so viele Gedanken gemacht haben wie ich was einzelne Details angeht.
Man kann schon davon ausgehen das Season 1 fertig gedreht ist und das an Season 2 im Detail und an Season 3+ konzeptionell gearbeitet wird.

Was schon mal eine klare Ansage war ist das Season 1 die Klingonen im Fokus haben soll, die anderen aber nicht als Fokus. Zumindest Season 2 nicht.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: 6 am 19.10.2017 | 07:30
Das die Produzenten sich die Anregungen und die Kritik anschauen, das sollte klar sein. Auch als Spielleiter greife ich gerne Facetten auf wo sich Spieler dreimal so viele Gedanken gemacht haben wie ich was einzelne Details angeht.
Sorry. Nicht vergleichbar. Echt nicht.
Vor allem reden wir nicht von Details, sondern vom kompletten Konzept.
Zitat
Man kann schon davon ausgehen das Season 1 fertig gedreht ist und das an Season 2 im Detail und an Season 3+ konzeptionell gearbeitet wird.
Davon würde ich jetzt nicht ausgehen. Season 1 ist fertig gedreht. Klar. Aber bei allem weiteren wäre ich sehr vorsichtig.
Wurde die 2. Season denn schon von CBS/Netflix bestellt oder befinden sich die Produzenten/Autoren da im luftleeren Raum?
Zitat

Was schon mal eine klare Ansage war ist das Season 1 die Klingonen im Fokus haben soll, die anderen aber nicht als Fokus. Zumindest Season 2 nicht.
Aha. "Klingonen im Fokus" in Staffel 1. Danach "wohl nicht". So so.
Das hört sich für mich aber ehrlich gesagt eher nicht nach einem fertigen Konzept an, bei dem nur noch Details angepasst werden müssen...
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: wild dice am 19.10.2017 | 07:53
A propos Timeline: Verstehe ich das richtig, dass die Serie offiziell 10 Jahre vor TOS spielt? Also zu einer Zeit, als die Original-TOS-Enterprise gerade unter Captain Pike im Universum rumgondelt?

Als die Liste der fähigsten Captains aufgerufen wird, ist der Name Pike zu lesen.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Der Narr am 19.10.2017 | 10:52
Für Staffel 1 sind die Ziele doch sehr klar formuliert worden und bisher werden die verschiedenen Themen recht konsequent fortgeführt. Ich sehe hier ehrlich nicht die Parallelen zu Lost, nicht mal im Ansatz. Auch die albernen Cliffhanger sind bisher jedes Mal aufgelöst worden, daher sehe ich nicht, wo die sich verzetteln. Natürlich habe ich auch die Befürchtung, dass die sich mit jeder neuen Ankündigung total verzetteln und das hin und her geht, bis jetzt war das aber nicht der Fall. Da muss man vielleicht noch Vertrauen in die Serie entwickeln, weil man von anderen Serien zu oft enttäuscht wurde.

Wobei der Pilzantrieb natürlich nach einem psychedelischen LSD-Trip Serienfinale schreit. 20 Minuten Farbenspiel wie Burnham auf den Sporen reitet durchs Universum fliegt. Es ist voller Sterne oder so.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kowalski am 19.10.2017 | 10:55
Wurde die 2. Season denn schon von CBS/Netflix bestellt oder befinden sich die Produzenten/Autoren da im luftleeren Raum?

Bin ich der Produzent? Frag die.
Normalerweise wird eine Absichtserklärung zu zwei oder drei Seasons gemacht und, bei Mißerfolg, nach der ersten die Reißleine gezogen.
Wartet man dagegen ab, kann es sein das die Schauspieler andere Verpflichtungen haben und man die zweite Season nur mit Verzögerung drehen kann.

Als Betrachter von außen gehe ich davon aus das die Drehbücher für Season 2 schon fertig sind und die Ideen für Season 3 sich auch durch das Feedback der Zuschauer konkretisieren.
Was sie erzählen wollen ist dabei recht fest, nur das WIE, ob düsterer, freundlicher, wird sicher auch von den Zuschauerreaktionen abhängen.

Aha. "Klingonen im Fokus" in Staffel 1. Danach "wohl nicht". So so.
Das hört sich für mich aber ehrlich gesagt eher nicht nach einem fertigen Konzept an, bei dem nur noch Details angepasst werden müssen...

Genau deswegen ist der Vergleich mit der Spielleitung so angebracht.
Ich weiss normalerweise welches Thema und welche Teile ich brauche um das Abenteuer fertig zu erzählen.
Wenn die Spieler Spaß an einzelnen Details haben kann man an diesen länger und mit mehr Variationen verweilen. Wenn nicht, werfe ich ihnen die nächsten Teile des Puzzles/der Storyline vor. Wenn erhöhter Spaß am Hartwursten vorhanden ist kann man das durchaus zu eigenen Sessions ausbauen.

Wenn die Zuschauer Interaktion mit Romulanern toll finden könnte sich eine Season hauptsächlich darum drehen.
Wenn Kzin, Gorn oder die Piraten von Orion abrocken, dann kann es eine Season später mehrere Folgen geben die sich nur um sie drehen.

Und so ähnlich werden es die Produzenten der Serie auch machen. Dabei sind Kontroversen von Trekkies die bei anderen, egal ob Trekkie oder nicht, Interesse wecken durchaus mit einkalkuliert.

Wenn  man es gut macht, hat man Stoff für 3 Seasons und den streckt man dann auf bis zu 5. Könner können  ohne großen Fokusverlust 7 Seasons rausschinden.
Und rein theoretisch kann man nach dem ersten Erzählstrang weitere spinnen.
Wenn ein Antagonist besonders gegen den Strich der Zuschauer bürstet, kann man den aus der Versenkung hervorholen und längere Probleme bereiten lassen.

Einige Ideen, z.B. den Tardigraden als Mitglied der Brückencrew zu platzieren sind aus Kostengründen eingestampft worden.

Aber wie gesagt, vieles davon ist reine Spekulation in der Annahme das die Leute ihren Job verstehen und keine Betonköpfe oder Canon Anbeter, sonder wache, an Star Trek interessierte, Menschen sind.

Wobei der Pilzantrieb natürlich nach einem psychedelischen LSD-Trip Serienfinale schreit. 20 Minuten Farbenspiel wie Burnham auf den Sporen reitet durchs Universum fliegt. Es ist voller Sterne oder so.

+1  ~;D
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Teylen am 19.10.2017 | 11:56
Wurde die 2. Season denn schon von CBS/Netflix bestellt oder befinden sich die Produzenten/Autoren da im luftleeren Raum?
Die 2te Season wurde, den verschiedenen Quellen nach, noch nicht bestellt.
Die neuste Information, die ich finden konnte, war die folgende von Polygon:
Star Trek: Discovery’s season two negotiations going very well, producer says (https://www.polygon.com/tv/2017/10/8/16444242/star-trek-discovery-season-2-renewal)

Normalerweise wird eine Absichtserklärung zu zwei oder drei Seasons gemacht und, bei Mißerfolg, nach der ersten die Reißleine gezogen.
Die Absichtserklärungen beziehen sich normalerweise auf den vollen Umfang der Serie.
Wobei es sowohl die Absichtserklärung gibt "Solange wie es Geld reinbringt" (Supernatural) als auch "Idealerweise 7 Staffeln" (The Americans). Wenn es eine feste Absicht gibt, liegt diese, in der Regel, bei vier Staffeln und mehr. Weil nach der vierte das ganze ein nettes Paket für den Verkauf auf kleineren Netzwerken ist.

Je nach Serie und Sender erfährt man 3 bis 4 Monate nach der Staffel, ob die Serie verlängert wurden, und - wenn es mehr als eine ist - wieviele Staffeln eingekauft wurden.
 
Abhängig von der Serie, wird die Serie mitunter noch im Verlauf der Ausstrahlung gedreht.
Was man recht gut verfolgen kann, wenn man sich z.B. die Spoiler-Jäger rund um The Walking Dead anschaut.
Zitat
Als Betrachter von außen gehe ich davon aus das die Drehbücher für Season 2 schon fertig sind und die Ideen für Season 3 sich auch durch das Feedback der Zuschauer konkretisieren.
Das würde mich als Betrachter überraschen.
Das heißt ich gehe noch nicht einmal davon aus, das man für die Folgen der Season 2, schon die jeweiligen Autoren rausgesucht und verpflichtet hat. Hinsichtlich des Feedback wird es mitunter innerhalb einer Staffel eingebaut. Wenn die Autoren dahingehend zugeneigt sind. So gibt es Serien die sich stark mit ihren Fans auseinandersetzen (SPN, TWD, Hannibal), aber auch viele denen das Feedback schon ein wenig hintenrum vorbeiwuppt. ^^;
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kowalski am 19.10.2017 | 12:47
@teylen: Danke für die infos.

Da hier die Leute von TWD mitmischen (?) gehe ich davon aus das Ideen und Impulse der Zuschauer mit übernommen werden.
Folgen die mit wenig CGI oder mit CGI aus der Konserve auskommen kann man schnell und kurzfristig drehen.
Aufwendige CGI Sequenzen brauchen dagegen "viel" Zeit, d.h. zwischen Dreh der Szene und Einbau in eine Folge vergeht viel Rechenzeit und es ist auch immer noch vergleichsweise viel Budget dafür nötig.

Ich bin mir schon recht sicher das die grobe Handlung für viele Episoden der Season 2 fest steht. Was bis kurz vor Dreh, oder gar beim Dreh umgeschmissen werden kann sind Dialoge und natürlich Schnitt und Szenenfolge. Auch Nachdrehs zu einzelnen Folgen kann es geben wenn bestimmte Dialoge gar nicht funktionieren.

Damit man auch mit nur einer Season leben kann wird es sicher einen Abschluss eines der Erzählstränge am Ende von Season 1 geben.
Da würde sich der Konflikt mit den Klingonen anbieten. Den kann man dann mit einer Waffenruhe runterfahren ohne ihn komplett zu entfernen.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: 6 am 19.10.2017 | 13:25
Für Staffel 1 sind die Ziele doch sehr klar formuliert worden und bisher werden die verschiedenen Themen recht konsequent fortgeführt. Ich sehe hier ehrlich nicht die Parallelen zu Lost, nicht mal im Ansatz.
Staffelweise war Lost auch konsequent durchgezogen worden. Jede Staffel für sich hatte einen klaren Storybogen, auf den zugearbeitet wurde.
Das war aber doch garnicht das Thema hier.
Es ging doch darum in wie weit die weiteren Staffeln vorgeplant sind. Und da wird ja hier geträumt, dass die Macher schon an den Details von einer 3. Staffel arbeiten. Also genauso wie damals bei Lost die Fans fest davon ausgegangen sind, dass Lost komplett durchgeplant sei.
Btw. Das Ende von Lost fand ich, den Umständen entsprechend gar nicht so schlecht. Allerdings hatte ich von Anfang nicht geglaubt, dass die Serie voll durchgeplant sei.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Selganor am 19.10.2017 | 14:36
Btw. Das Ende von Lost fand ich, den Umständen entsprechend gar nicht so schlecht. Allerdings hatte ich von Anfang nicht geglaubt, dass die Serie voll durchgeplant sei.
War sie (laut einem Interview mit Damon Lindelof (http://nerdist.com/nerdist-podcast-damon-lindelof/)) wohl doch, ABER: Als sie dann zu Staffel 3 oder 4(?) haette abgeschlossen werden sollte hat sie den "Supernatural-Effekt" erlitten... der Sender wollte noch weitere Staffeln ohne den Machern aber zu sagen wie viele, so dass sie sich von Staffel zu Staffel weiterhangeln mussten und immer noch genug Material in der Hinterhand halten mussten um weitere Staffeln zu "fuettern". Als dann (1-2 Staffeln vor dem Ende) klar wurde wann es endet wussten sie endlich auch wie sie dieses Ende angehen konnten... und das hat man gemerkt.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Wisdom-of-Wombats am 19.10.2017 | 14:49
Als die Liste der fähigsten Captains aufgerufen wird, ist der Name Pike zu lesen.

Und Jonathan Archer und Robert April.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Der Narr am 19.10.2017 | 20:10
Staffelweise war Lost auch konsequent durchgezogen worden. Jede Staffel für sich hatte einen klaren Storybogen, auf den zugearbeitet wurde.
Das war aber doch garnicht das Thema hier.
Ah, ok, ich habe mich nicht klar genug ausgedrückt. Ich finde es für eine Serie völlig irrelevant, ob es einen durchgehenden Storybogen über alle Staffeln gibt. Daher finde ich es egal, ob schon jeder Pups in Staffel 5 festgeschrieben wurde.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: 6 am 19.10.2017 | 20:14
Ah, ok, ich habe mich nicht klar genug ausgedrückt. Ich finde es für eine Serie völlig irrelevant, ob es einen durchgehenden Storybogen über alle Staffeln gibt. Daher finde ich es egal, ob schon jeder Pups in Staffel 5 festgeschrieben wurde.
Da sind wir der gleichen Meinung. :)
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: JollyOrc am 20.10.2017 | 14:37
A propos Timeline: Verstehe ich das richtig, dass die Serie offiziell 10 Jahre vor TOS spielt? Also zu einer Zeit, als die Original-TOS-Enterprise gerade unter Captain Pike im Universum rumgondelt?

In der letzten Folge listet der Computer doch diverse exzellente Captains auf. Da sind auf dem Bildschirm tatsächlich u.a. Archer und Pike genannt.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Haukrinn am 21.10.2017 | 23:47
Folge 5 hat mir richtig gut gefallen. Die hat allen Charakteren mehr Tiefe gegeben, vor allem Saru und Lorca, und das auch noch auf eine Art und Weise die wirklich gut durchdacht war. Und die Folge hatte echtes Star Trek Feeling, so wie es sein sollte.

Und natürlich hat sich gezeigt:
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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Memnoch am 23.10.2017 | 16:14
Gerade bei StarTrek.com gesehen: Die zweite Staffel wurde gebucht. Jedenfalls wenn ich es richtig verstanden habe.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: YY am 23.10.2017 | 16:43
Ich hatte bei der aktuellen Folge den Eindruck, dass man sich da endlich mal selbst etwas weniger ernst genommen hat. Das hat der Folge sehr gut getan, gerade beim Thema künstliches/postuliertes Drama und noch viel mehr bei der Technobabble-Einlage mit Lt. Stamets, sogar (oder besonders?) auf Deutsch - so darf das in modern gerne aussehen.


Und ich habe eine neue Lieblingsfraktion.

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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Niniane am 23.10.2017 | 16:55
Der Mann und ich haben ja gewettet, wer Lt. Ash Tyler wirklich ist (mir isses im Prinzip egal, solange er viel Screentime hat und dabei gut aussieht ;))

Meine Theorie:
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Das Internet behauptet allerdings
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Was war noch? Die mit dem Holzhammer angebahnte Lovestory zwischen Tyler und Burnham ist echt so daneben, weil zwischen den Charakteren null Chemie herrscht. Und ich frage mich, ob Tilly in der Uniform ausgestopft wird. In den Laufklamotten sah sie nämlich nicht so unförmig aus.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Talasha am 23.10.2017 | 17:11
Mir hat die Folge gut gefallen. Ich hoffe da kommt noch mehr.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Teylen am 23.10.2017 | 18:13
Ich bin zwar weiterhin nicht besonders beeindruckt von der Serie, und gerade ihrer "Star Trek"-Haftigkeit, aber Fans können sich schon daran erfreuen, dass es eine zweite Staffel geben wird:
Star Trek: Discovery renewed for season 2 (http://ew.com/tv/2017/10/23/star-trek-discovery-renewed-for-season-2/)
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Captain T am 23.10.2017 | 19:07
Ich sag mal nicht mehr als: Ich habe Vulkanier nie gemocht.

Ansonsten ist Folge 6 imho solide StarTrek-Kost mit einer Prise modernem TV-Drama.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Der Narr am 23.10.2017 | 19:20
Was ich schön finde: Mit dem neuen Posten von Burnham werden wir nun auch endlich mehr Routine auf der Brücke zu sehen bekommen.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Haukrinn am 23.10.2017 | 19:39
Die Folge fand ich wirklich okay. So langsam ist der überkandidelte Mist durch und man kann erahnen wo es mit dem einen oder anderen Charakter hingeht.

Insbesondere die Lorca-Entwicklung fand ich gelungen.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: viral am 23.10.2017 | 23:36
die letzten beiden Folgen fühlten sich mehr nach Star Wars an, als nach Star Trek. Gefallen hat es mir trotzdem ;)
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: wild dice am 24.10.2017 | 08:53
Lustig, dass die 6. Folge solchen Zuspruch erhält - ich fand sie eher schwach.
Liegt aber auch daran, dass mir dieser vulkanische Verschmelzungskram immer schon so Deus Ex Machina vorkam und hier noch ausgebaut wurde.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kowalski am 24.10.2017 | 14:11
Die PSI Fähigkeiten der Vulkanier sind Kanon.
http://memory-alpha.wikia.com/wiki/Vulcan (http://memory-alpha.wikia.com/wiki/Vulcan)
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Ich finde es erfrischend das Vulkanier nicht einfach Menschen mit angeklebten Ohrspitzen sind.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: wild dice am 24.10.2017 | 14:22
Die PSI Fähigkeiten der Vulkanier sind Kanon.
http://memory-alpha.wikia.com/wiki/Vulcan (http://memory-alpha.wikia.com/wiki/Vulcan)
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Ich finde es erfrischend das Vulkanier nicht einfach Menschen mit angeklebten Ohrspitzen sind.

Danke, wurde also nicht ausgebaut? und was ist mit der Heilfähigkeit?
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: YY am 24.10.2017 | 15:02
Die PSI Fähigkeiten der Vulkanier sind Kanon.

Deine Antwort auf "fand ich schon immer blöd" ist also "war doch schon immer so"?  wtf?
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: wild dice am 24.10.2017 | 15:21
Deine Antwort auf "fand ich schon immer blöd" ist also "war doch schon immer so"?  wtf?

Nein, das ist seine Antwort auf mein "ausgebaut"
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Pyromancer am 24.10.2017 | 15:30
Ich find's witzig, dass sie "Die Sicherheitsoffizierin wird plotgewünscht getötet und durch einen Klingonen ersetzt" aus TNG recycelt haben.  >;D
An sonsten fand ich Folge 6 nicht so gut wie die 5. Zu viel Vulkanier-Drama...
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kowalski am 24.10.2017 | 17:16
Deine Antwort auf "fand ich schon immer blöd" ist also "war doch schon immer so"?  wtf?

Sich jetzt auf EINE unwahrscheinliche Sache zu kaprizieren und die komisch zu finden statt die DUTZEND anderen komischen Sachen ist aber auch seltsam.
Ja holla!
WTF?!?!??!??

MEINE Liste:

Wenn ich all das akzeptiere, was hindert einen dann daran Vulkanier Psionik zu akzeptieren?

Es gibt einen Plot, bestimmte Eigenschaften und Eigenheiten an denen sich der Plot entlanghangelt und wenn es ein etabliertes Element des jeweiligen Universums ist, dann kann man das akzeptieren oder nicht.

Für mich klang das so als wäre die Vermutung im Raum man hätte was neu erfunden und aufgebauscht.

Hat man nicht.
Deswegen die Verweise auf den Kanon.
Nicht aus Kritik an der Haltung (mancher Plothook wie die bescheuerten Interferenzen damit man nicht Beamen kann kommen immer zum Zuge wenn es zum Plot passt), sondern als Hilfestellung um sich klar zu machen das dies in Star Trek halt so sein kann.

Neue Hinzudichtungen, wie z.B. die Quasi-Al-Qaeda Klingonen, das wird zu recht oder unrecht als "Neu", und "Überflüssig" kritisiert. Das widerspricht, oberflächlich zumindest, dem was wir über Klingonen wissen.

 Wer aber auf der Erde New York oder San Francisco kennt, der kenn noch lange nicht den Vatikan, Mekka oder ein südafrikanisches Township.

Feiern wir die Vielfalt und halten sie nicht für nur deswegen verdammenswert nur weil es "neu" ist.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Talasha am 24.10.2017 | 17:38
  • Dilithium das man in Minen abbauen kann das dann Energiequelle für den Antimaterie-Warpkern ist. WTF?!?!??

Eigentlich sind die Dilithumkristalle keine Energiequelle sondern der Fokus in dem die Materie/Antimateriereaktion abläuft und der die Energie lenkt. (Macht das ganze schon viel besser oder?  ~;D )
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kowalski am 24.10.2017 | 18:21
Eigentlich sind die Dilithumkristalle keine Energiequelle sondern der Fokus in dem die Materie/Antimateriereaktion abläuft und der die Energie lenkt. (Macht das ganze schon viel besser oder?  ~;D )

Absolut!
 ~;D
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Sashael am 24.10.2017 | 18:49
Ich find's witzig, dass sie "Die Sicherheitsoffizierin wird plotgewünscht getötet und durch einen Klingonen ersetzt" aus TNG recycelt haben.  >;D
Ne, sorry, aber Recycling sieht echt anders aus.

Wenn man das als Recycling bezeichnet, ist alles Recycling.
Abgesehen davon, dass es bis jetzt immer noch nur ein Gerücht ist, dass es sich bei Lt. Tyler um Voq handelt. ;)
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Mann mit Ukulele am 24.10.2017 | 19:47
Dass diese doch eher spirituellen Klingonen jetz einen kompletten Lebenslauf bei der Sternenflotte hacken und aus einem langsam und kaum artikuliert sprechenden Voq ein Lt. Tyler wird,
der sich hervorragend im SF-Offiziersjargon und -business auskennt, halte ich für sehr weit hergeholt.
Klar, so eine Wendung ist nicht völlig abwegig, aber das kaufe ich bisher noch nicht. ^^
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Haukrinn am 24.10.2017 | 19:58
Ich mochte es auf jeden Fall sehr wie Lt. Tyler

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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Sashael am 24.10.2017 | 20:16
Dass diese doch eher spirituellen Klingonen jetz einen kompletten Lebenslauf bei der Sternenflotte hacken und aus einem langsam und kaum artikuliert sprechenden Voq ein Lt. Tyler wird,
der sich hervorragend im SF-Offiziersjargon und -business auskennt, halte ich für sehr weit hergeholt.
Klar, so eine Wendung ist nicht völlig abwegig, aber das kaufe ich bisher noch nicht. ^^
*Hier* (http://www.gamesradar.com/star-trek-discovery-theory-klingon-human-voq-tyler/) mal eine interessante Analyse, die durchaus ein paar gute Argumente dafür bringt. Und darauf hinweist, dass alles trotzdem nur reine Spekulatiuskekse sind. ;D
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Mann mit Ukulele am 24.10.2017 | 20:22
Ich mochte es auf jeden Fall sehr wie Lt. Tyler

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+1 ;D
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Mann mit Ukulele am 24.10.2017 | 20:33
Ok, habs gelesen. Macht es wahrscheinlicher. Jetz bin ich mal gespannt. ^^
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Niniane am 24.10.2017 | 21:23
Dann war dieses Kulissen-Gestakse in den ersten vier Episoden wahrscheinlich nur Ablenkung  ;D
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: YY am 24.10.2017 | 21:58
An sonsten fand ich Folge 6 nicht so gut wie die 5. Zu viel Vulkanier-Drama...

Dafür extrem flapsigen Technobabble und Vulkan-Kung Fu mit historischer Geräuschuntermalung  :d ;D
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kowalski am 24.10.2017 | 22:50
Ok, habs gelesen. Macht es wahrscheinlicher. Jetz bin ich mal gespannt. ^^

Umm.
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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Bad Horse am 24.10.2017 | 23:03
Ich fand Folge 5 besser, aber die 6. war auch nicht schlecht.  :)

Ich bin sehr gespannt, wie es mit Lorca weitergeht. Und Stametz ist einfach toll mit seiner Begeisterung für die Forschung!

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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Saffron am 25.10.2017 | 08:07
Ich bin immer begeisterter, dass sie nicht so einen glattgeschmirgelten Langweiler als Captain genommen haben. Was kann schon schiefgehen, wenn man einen Psychopathen im Chefsessel sitzen hat? >;D
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kowalski am 26.10.2017 | 15:23
Alles?
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Captain T am 26.10.2017 | 15:49
EBEN!  :d
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Xemides am 26.10.2017 | 21:59
Umm.
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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Rumpel am 26.10.2017 | 22:17
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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Sashael am 26.10.2017 | 23:16
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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kowalski am 26.10.2017 | 23:36
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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: First Orko am 27.10.2017 | 07:43
Wie kommt ihr eigentlich darauf, dass die Spiegelszene auf das Spiegeluniversum hindeutet?

Wenn ich mich recht entsinne, war der "übliche" Weg bisher Transporterunfälle. Selbst wenn sich daran was geändert hat: Ein Spiegel als "Fenster ins Spiegeluniversum" gehört für mich jetzt mal ganz klar zu Fantasy. Ich bin ja bereit, viel zu schlucken  -  und von dem hier angedeuteten "Unmöglichkeiten" hat vieles genug Science- oder gar realen!  -Hintergrund, um noch SciFi zu sein. Siehe: Alcubierre Antrieb (https://en.wikipedia.org/wiki/Alcubierre_drive), Universalübersetzter (https://www.heise.de/newsticker/meldung/Googles-Pixel-Buds-Bluetooth-Kopfhoerer-als-Babelfisch-3850049.html), geheuchelte Prinzipien (https://www.lpb-bw.de/verletzungen.html) etc.)

Ich wundere mich nur, weil hier auf nem teilweise sehr nerdig-hohen Level genörgelt wird, aber scheinbar komplett kritiklos ein simpler Spiegel als Loch in ein Paralleluniversum akzeptiert wird  ~;D
Oder vielleicht erkenne ich die offensichtliche, potentielle Erklärung nicht...?
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Sashael am 27.10.2017 | 08:14
Ich wundere mich nur, weil hier auf nem teilweise sehr nerdig-hohen Level genörgelt wird, aber scheinbar komplett kritiklos ein simpler Spiegel als Loch in ein Paralleluniversum akzeptiert wird  ~;D
;D :d
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kowalski am 27.10.2017 | 10:42
Ich wundere mich nur, weil hier auf nem teilweise sehr nerdig-hohen Level genörgelt wird, aber scheinbar komplett kritiklos ein simpler Spiegel als Loch in ein Paralleluniversum akzeptiert wird  ~;D
Oder vielleicht erkenne ich die offensichtliche, potentielle Erklärung nicht...?

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Ich schau mir das ganze gerade noch auf Englisch an (aber nicht mit klingonischen Untertiteln....). Dann kann ich es bestätigen oder halt nicht.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: First Orko am 27.10.2017 | 10:51
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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kowalski am 27.10.2017 | 10:57
Es wird sich sicher eine Erklärung finden.
Und sei es das für "uns" die Zuschauer, die Grenze zwischen den Universen aufgehoben wurde.

So wie in ganz normalen Filmen wo man die Ähnlichkeit zweier Menschen durch das Nebeneinanderstellen zweier Morgentoilettenszenen dargestellt wird.
Die Frage ist, ist es ein Kniff der Erzähler, oder tatsächlicher Vorgang auf der Discovery?
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: First Orko am 27.10.2017 | 11:18
Du meinst so eine Art "Meta-Foreshadowing"? Ging mir auch noch durch den Kopf, die Chuzpe traue ich denen aber (noch) nicht zu.
Wäre aber irgendwie geil ;)

Nichtsdestotrotz: Ich bin sehr gespannt, wie sie es auflösen und fand die Szene an sich ganz cool!

Ich bin nur immer mal wieder verwundert, wie variabel die Maßstäbe bzlg innerer Logik und dem Sci- Part an SciFi dann doch immer wieder sind.
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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kowalski am 27.10.2017 | 11:38
Du meinst so eine Art "Meta-Foreshadowing"? Ging mir auch noch durch den Kopf, die Chuzpe traue ich denen aber (noch) nicht zu.
Wäre aber irgendwie geil ;)

Nichtsdestotrotz: Ich bin sehr gespannt, wie sie es auflösen und fand die Szene an sich ganz cool!

Ich bin nur immer mal wieder verwundert, wie variabel die Maßstäbe bzlg innerer Logik und dem Sci- Part an SciFi dann doch immer wieder sind.
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Es ist FICTION.
Und eben Nicht science.

Es sollte eine "innere" Logik haben, ja. Aber keine die ich mit dem "gesunden Menschenvestand" aus dem hier und jetzt begründe, sondern aus dem Universum das erzählt wird.
Und das kann seltsam, logisch oder magisch sein. Dabei ist nur eine innerweltliche Logik sinnvoll.

Insofern sind zwar Diskussionen was "geht" und was "nicht geht" spaßig, aber im Endeffekt immer dann fruchtlos wenn man den falschen Maßstab zum Messen nimmt.

Wer kennt nicht die Frage "Wie viele Dämonen passen auf eine Nadelspitze?"
Die Antwort ist "So viele wie Gott will!"

Und bei Fiction ist eben der Autor der Schöpfer der definiert was geht und was nicht geht.
Als Zuschauer/Leser kann man dann auf innerweltliche Logiklöcher hinweisen. Wo sich der Autor also widerspricht.
Das darf er aber sogar, auch unsere Welt ist nicht frei von Widersprüchen.

Insofern Spaß am Diskurs, ja. Aber in Maßen und mit Humor.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: YY am 27.10.2017 | 21:13
Das darf er aber sogar, auch unsere Welt ist nicht frei von Widersprüchen.

In bestimmten Kontexten, in denen Fiktion sich immer wieder mal Fehler leistet, ist sie das ganz eindeutig.


Ansonsten:
Man darf gerne nach abgestuften Unklarheiten und "echten" logischen Widersprüchen unterscheiden.
Aber je unklarer und erklärungsbedürftiger (bei gleichzeitig fehlender oder unpassender Erklärung) eine Situation wird, um so mehr sollte sie wenigstens einem deutlichen erzählerischen Zweck dienen.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Der Narr am 30.10.2017 | 19:12
Die bisher schlechteste Folge.

Ich war erleichtert, als ich erkannte, um was für eine Folge es sich handelte... dass es doch einen kleinen Twist gab, der das mal etwas anders darstellt als das sonst übliche Schema für solche Folgen.
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In mehreren Situationen fand ich das Handeln der Personen aber unglaubwürdig und das hat für mich die Folge runtergezogen.

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Und so etwas ist auf einer ganz anderen Ebene unglaubwürdig als Teleporter, Replikatoren, Telekinese oder Q!

Ferner problematisch fand ich die Charakterisierung von Mudd... Das ist irgendwie noch mal ne andere Nummer als der schmierige Geschäftsmann/Con-Artist und ich frage mich, was die eigentlich über ihn in die Datenbank eingetragen haben und was nicht, dass Captain Kirk den auf seinem Schiff 10 Jahre später nicht sofort einbuchtet, so rein sicherheitshalber! Ich mein, hallo? Kontinuitätsfehler?? Und Logik? Schon allein wegen der geheimen Informationen, die er jetzt hat und des versuchten Hochverrats sollte er weggesperrt werden?!?
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: YY am 30.10.2017 | 20:14
ich frage mich, was die eigentlich über ihn in die Datenbank eingetragen haben und was nicht, dass Captain Kirk den auf seinem Schiff 10 Jahre später nicht sofort einbuchtet, so rein sicherheitshalber! Ich mein, hallo? Kontinuitätsfehler??

Discovery ist ein Reboot, egal wer Gegenteiliges erzählt.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Niniane am 30.10.2017 | 20:44
Ferner problematisch fand ich die Charakterisierung von Mudd... Das ist irgendwie noch mal ne andere Nummer als der schmierige Geschäftsmann/Con-Artist und ich frage mich, was die eigentlich über ihn in die Datenbank eingetragen haben und was nicht, dass Captain Kirk den auf seinem Schiff 10 Jahre später nicht sofort einbuchtet, so rein sicherheitshalber! Ich mein, hallo? Kontinuitätsfehler?? Und Logik? Schon allein wegen der geheimen Informationen, die er jetzt hat und des versuchten Hochverrats sollte er weggesperrt werden?!?

Ja, das stört mich auch massiv. Aber heutzutage müssen Bösewichte wohl so sein.

Dass mal nicht die Hauptcharaktere im Fokus standen, hat mir gut gefallen.
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Lorcas Blick zu Saru, wenn der ihn korrigiert, habe ich gefeiert. Insgesamt fand ich die Balance zwischen Spannung und Komik in dieser Folge sehr gelungen, mir hat die ganz gut gefallen.

Was mich viel mehr stört, sind diese unglaublich blöden Dialoge, die teilweise zwischen Kalenderblatt-Weisheit ("Wiederholung ist Wiederholung, und Veränderung ist Veränderung") und Lore-Roman schwanken (Stamets erklärt Burnham, wie er und Hugh sich kennengelernt haben). Und wenn ich eine Liebesgeschichte zwischen einer Autistin und einem abgebrühten Typen sehen will, gucke ich Bones. Da wurde die wenigstens nicht mit dem Holzhammer eingeführt und die Chemie zwischen den Charakteren hat gestimmt.

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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Bildpunktlanze am 30.10.2017 | 21:54
Ich fand die TNG Variante des Plotes irgendwie spannender

https://en.wikipedia.org/wiki/Cause_and_Effect_(Star_Trek:_The_Next_Generation)
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: 6 am 30.10.2017 | 23:42
Ich fand die TNG Variante des Plotes irgendwie spannender

https://en.wikipedia.org/wiki/Cause_and_Effect_(Star_Trek:_The_Next_Generation)
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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Wisdom-of-Wombats am 31.10.2017 | 00:22
Ich hatte gehofft, dass es ohne eine Zeitanomalitätsfolge geht... Scheins nicht... Man kann im Trek Universum mit keiner Katze werfen ohne eine Zeitanomalie zu treffen. Seufz.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Sashael am 31.10.2017 | 00:29
Ich hatte gehofft, dass es ohne eine Zeitanomalitätsfolge geht... Scheins nicht... Man kann im Trek Universum mit keiner Katze werfen ohne eine Zeitanomalie zu treffen. Seufz.
Was wirfst du auch mit einer Katze!?!?

Die verursachen Zeitanomalien!!!

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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Ifram am 31.10.2017 | 01:39
Scheint eine monster-of-the-week Folge gewesen zu sein. Klar, mit Ash und Michael und dem zeitlosen Stamitz  ging es ein wenig voran, aber insgesamt find ich ganz gut, dass es mal ohne großen Metaplot auskommt.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Sashael am 31.10.2017 | 11:27
Mir hat das Ende ehrlich gesagt nicht gefallen. Das war mir zu Heitidei, angesichts dessen, was der Kerl da vorher abgezogen hat.
Auch wenn
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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Ifram am 31.10.2017 | 12:50
Allerdings ist
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da, so dass im Grunde niemand nix nie passiert ist. Außer dem Fisch.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Sashael am 31.10.2017 | 12:53
Aber Stamets weiß, zu was der Mann in Lage ist, wenn er sich ein Ziel setzt. Und was er jetzt alles weiß. Das halte ich schon für extrem gefährlich, denn bereits dieses Wissen könnte er an die falschen Leute weitergeben.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Nomad am 31.10.2017 | 13:05
Ich fand das Ende auch ein wenig zu abrupt, vor allem weil der gute Arzt ja eine ganze Menge Leute in sehr kurzer Zeit überzeugen muss. Allerdings hat er dafür ja auch ziemlich viel Versuche für Trial and Error. Aber das sind für mich Kleinigkeiten.

Mir hat die Folge gut gefallen, da war auch viel (schwarzer) Humor drin und ein auf seine Weise sehr charismatischer Bösewicht der in der nächsten Staffel gerne noch einmal auftauchen kann.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: YY am 31.10.2017 | 13:20
Das war mir zu Heitidei, angesichts dessen, was der Kerl da vorher abgezogen hat.
Auch wenn
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In den alten Mudd-Folgen läuft das ja auch viel gesitteter ab und da ist das dann durchaus verhältnismäßig.

Einmal ist er nur ein nerviger Betrüger, der die Enterprise gar nicht gefährdet und mit dem man eher am Rande zu tun hat, beim anderen Mal sitzt er selbst zumindest ein Stück weit mit in der Patsche.
Das sind ganz andere Ausgangslagen.

Beim neuen Mudd
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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Captain T am 31.10.2017 | 14:06
Mudd war ein bisschen overpowered für meinen Geschmack und hatte ein zu extremes Plot Device an seinem Handgelenk. Aber die Inszenierung hat mir gut gefallen. Nur das Ende war zu antiklimatisch. Nach dem High Drama mit den tausend Toden des Captains dann so einen zwanghaft lustig gemeinten Ausgang zu zimmern ... nä. (Das ist ein Mann, der unter der Fuchtel seiner Frau steht. Das ist LUSTIK. HAHAHAHAHA. (https://www.youtube.com/watch?v=qRLvqUbeU9o))
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: 6 am 31.10.2017 | 14:36
Naja. Das ist ein typisches TNG-Ende.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Caranthir am 31.10.2017 | 14:55
Jaaa, dafür dass Mudd mehrere Morde (egal ob Zeitschleife oder nicht) auf dem Gewissen hat, lassen die ihn doch recht glimpflich davonkommen. So ernst der Rest der Folge ist, so albern wirkt dagagen der Schluss, was irgendwie schade ist. Ich hätte es besser gefunden, wenn die Klingonen Mudd mit leeren Händen erwischt hätten. Insgesamt eine nette Folge mit einem schwachen Schluss.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Sashael am 31.10.2017 | 15:25
Insgesamt eine nette Folge mit einem schwachen Schluss.
+1, das fast es ganz gut zusammen.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Wisdom-of-Wombats am 31.10.2017 | 18:28
Naja... Das Ende ist nur so zu erklären: Mudd hat ja niemanden erschossen. Zumindest nicht in der finalen Zeitlinie.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Sashael am 31.10.2017 | 18:42
Stimmt schon, sie haben rechtlich keine Handhabe gegen ihn wegen der vielen Morde, weil die nie stattgefunden haben. Allerdings bleibt dann noch das Kapern eines geheimen Förderationsschiffes, versuchter Hochverrat, die bloße Kenntnis über den Pilzantrieb und Lt. Stamets Rolle dabei ... da wäre schon so einiges, was dafür spräche, ihn für die nächsten paar Jahre in eine Hochsicherheitszelle der Förderation zu stecken.
Aus storytechnischer Sicht stört der Ton des Endes, der sich sehr krass gegen die Stimmung des Rests der Folge abhebt.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Der Narr am 31.10.2017 | 18:56
Stimmt schon, sie haben rechtlich keine Handhabe gegen ihn wegen der vielen Morde, weil die nie stattgefunden haben. Allerdings bleibt dann noch das Kapern eines geheimen Förderationsschiffes, versuchter Hochverrat, die bloße Kenntnis über den Pilzantrieb und Lt. Stamets Rolle dabei ... da wäre schon so einiges, was dafür spräche, ihn für die nächsten paar Jahre in eine Hochsicherheitszelle der Förderation zu stecken.
Eben, + Misshandlung des "Fisches" + temporale Manipulation sollte ein Verbrechen sein, ist ja seit Archer bekannt.

So typisch TNG fand ich das Ende nicht. Das war ja immerhin ein Mensch und kein Q oder eine Situation, wo die Prime Directive greifen würde... Wobei es ein paar Enden dieser Art in TNG auch gab (z.B. mit der Klimamanipulation auf Risa), aber die waren da dann ja genauso doof.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kowalski am 31.10.2017 | 20:44
Stimmt schon, sie haben rechtlich keine Handhabe gegen ihn wegen der vielen Morde, weil die nie stattgefunden haben. Allerdings bleibt dann noch das Kapern eines geheimen Förderationsschiffes, versuchter Hochverrat, die bloße Kenntnis über den Pilzantrieb und Lt. Stamets Rolle dabei ... da wäre schon so einiges, was dafür spräche, ihn für die nächsten paar Jahre in eine Hochsicherheitszelle der Förderation zu stecken.
Aus storytechnischer Sicht stört der Ton des Endes, der sich sehr krass gegen die Stimmung des Rests der Folge abhebt.

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Eben, + Misshandlung des "Fisches" + temporale Manipulation sollte ein Verbrechen sein, ist ja seit Archer bekannt.

So typisch TNG fand ich das Ende nicht. Das war ja immerhin ein Mensch und kein Q oder eine Situation, wo die Prime Directive greifen würde... Wobei es ein paar Enden dieser Art in TNG auch gab (z.B. mit der Klimamanipulation auf Risa), aber die waren da dann ja genauso doof.

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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kowalski am 31.10.2017 | 21:07
In mehreren Situationen fand ich das Handeln der Personen aber unglaubwürdig und das hat für mich die Folge runtergezogen.

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Diese Fragen werden sogar in der Folge erklärt.
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Im Gegensatz zum Murmeltier oder Edge of Tomorrow ist ja keiner der Crew in der Kontrolle des Geschehens.

Ferner problematisch fand ich die Charakterisierung von Mudd... Das ist irgendwie noch mal ne andere Nummer als der schmierige Geschäftsmann/Con-Artist und ich frage mich, was die eigentlich über ihn in die Datenbank eingetragen haben und was nicht, dass Captain Kirk den auf seinem Schiff 10 Jahre später nicht sofort einbuchtet, so rein sicherheitshalber! Ich mein, hallo? Kontinuitätsfehler?? Und Logik? Schon allein wegen der geheimen Informationen, die er jetzt hat und des versuchten Hochverrats sollte er weggesperrt werden?!?

Öhm. Wenn Du in einem Videospiel bist und kannst so lange neu starten bis das, für Dich, "perfekte" Ergebnis rauskommt dann kommt man manchmal auf dumme Ideen.
Wer hat schon nicht mal irgendwelche Bauern in einem RPG erschlagen oder bestohlen. Einfach weil es geht und folgenlos ist.
Das ist also nicht der "grausame" Mudd, sondern der Spieler und Entdecker Mudd der, weil ihm die Sturheit der Crew auf den Zeiger geht gegen Ende anfängt herumzuexperimentieren.
Die leben danach ja trotzdem wieder. No harm done.

Der einzige der was weiss ist Stammets, aber erstens auch nicht alles, und zweitens ist das unter Umständen in irgendeiner Verschlußakte.
Für einen Verrat musst Du Bürger der Föderation sein. Oder sogar in der Star Fleet.
Und zu dem legalen Kuddelmuddel hab ich schon was geschrieben.
Und er hat ja fast "nichts" gemacht. In der einen Zeitlinie.

Das Stammets so emotional war liegt vielleicht wirklich an den vielen Reboots.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: YY am 31.10.2017 | 21:20
Für einen Verrat musst Du Bürger der Föderation sein. Oder sogar in der Star Fleet.

Verrat oder Spionage - ist doch reine Semantik.

Handhabe hätte man jedenfalls genug gehabt, gerade auf einem Kriegsschiff mit Geheimtechnologie, um die es ihm ja gerade ging.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kowalski am 31.10.2017 | 21:24
Verrat oder Spionage - ist doch reine Semantik.

Handhabe hätte man jedenfalls genug gehabt, gerade auf einem Kriegsschiff mit Geheimtechnologie, um die es ihm ja gerade ging.

Nicht ohne legale Probleme. Und ich denke nicht das Lorca hier die Lupe des Gesetzes an Bord haben will.....

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Umm. Vielleicht ist das nur ihre "Ja, so müssen menschliche Beziehungen sein" Theorie.
Schaut man sich die Interaktion von Tyler und Burnham an dann deutet die am Ende wieder eine Distanz an, sie sind sich zwar näher, aber da es von außen an sie herangetragen wurde wehren sie sich dagegen. So wie manche Leute sich wehren miteinander verkuppelt zu werden (wenn sie es merken).
Nicht weil sie nicht zueinandern passen würden, sonder weil sie es nicht mehr als selbstbestimmten und natürlichen Vorgang ansehen.

Insofern ist "reaktionär" hier erstens eine Beleidigung für alle Heteros und ihren Wunsch nach Nähe und zweitens trifft es überhaupt nicht den Tenor der Geschichte. Tyler und Burnham sind die ganze Zeit, bis auf zwei, drei Momente eher auf einer unwohlen Ebene wenn sie miteinander privat sind.

Die berufliche Beziehung, der Job, ja da können sie gut miteinander.

Ich gebe Dir ja recht, an der Oberfläche sieht es "normal" und "Cinderellamäßig" aus. Aber eben nur an der Oberfläche.

Mudd war ein bisschen overpowered für meinen Geschmack und hatte ein zu extremes Plot Device an seinem Handgelenk. Aber die Inszenierung hat mir gut gefallen. Nur das Ende war zu antiklimatisch. Nach dem High Drama mit den tausend Toden des Captains dann so einen zwanghaft lustig gemeinten Ausgang zu zimmern ... nä. (Das ist ein Mann, der unter der Fuchtel seiner Frau steht. Das ist LUSTIK. HAHAHAHAHA. (https://www.youtube.com/watch?v=qRLvqUbeU9o))

Nein. Die nervt Mudd. Und Mudd hat Angst vor Daddy.
Und Stella findet Mudd niedlich, die spielt gerne und hält sich gerne Lover.
Und Mudd war interessant genug das er sie nicht langweilt wie die anderen Kerle die sie zu tausenden haben kann.

Ohne Daddy wäre Stella eher unproblematisch, AUSSER, sie hat bei Papa gelernt.

Daddy ist halt Jabba/Pate nur statt glibber hat er Bling-Bling und eine Privatjacht die gefühlt größer als die Discovery war?
Daddy kann seiner Tochter halt nichts abschlagen.

Im Endeffekt ist es emotional schlimmer für Mudd. Die Klingonen tun ihm weh und können ihn töten.
Stella kann ihn in Opern oder andere Sachen schleppen auf die er genauso wenig Lust wie auf Folter hat.
Nur muss er bei Stella so tun als würde es ihm Spaß machen.
Die Klingonen sind humaner. Die erwarten das er Angst und Schmerzen hat und sich unwohl fühlt.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Talasha am 31.10.2017 | 21:48
Nein. Die nervt Mudd. Und Mudd hat Angst vor Daddy.
Und Stella findet Mudd niedlich, die spielt gerne und hält sich gerne Lover.
Und Mudd war interessant genug das er sie nicht langweilt wie die anderen Kerle die sie zu tausenden haben kann.

Ohne Daddy wäre Stella eher unproblematisch, AUSSER, sie hat bei Papa gelernt.

Daddy ist halt Jabba/Pate nur statt glibber hat er Bling-Bling und eine Privatjacht die gefühlt größer als die Discovery war?
Daddy kann seiner Tochter halt nichts abschlagen.

Im Endeffekt ist es emotional schlimmer für Mudd. Die Klingonen tun ihm weh und können ihn töten.
Stella kann ihn in Opern oder andere Sachen schleppen auf die er genauso wenig Lust wie auf Folter hat.
Nur muss er bei Stella so tun als würde es ihm Spaß machen.
Die Klingonen sind humaner. Die erwarten das er Angst und Schmerzen hat und sich unwohl fühlt.
Ja, ein neues Spielzeug für Daddys Prinzessin. Gruselig wenn man darüber nachdenkt.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kowalski am 6.11.2017 | 23:19
S01E08 Bisher die "trekkigste Folge" mit einem Außenteam Einsatz und einem Cliff-Hanger am Ende.

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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Talasha am 6.11.2017 | 23:20
S01E08 Bisher die "trekkigste Folge" mit einem Außenteam Einsatz und einem Cliff-Hanger am Ende.

Ja, schräg und so weiter.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Wisdom-of-Wombats am 6.11.2017 | 23:59
Die Folge war grottig. Allein schon die Begründung der Außenmission. Einfach Humbug. Dann was bei den Klingonen passiert ist, einfach ohne irgendeinen erkennbaren roten Faden. Falls das der Auftakt zu einem Zweiteiler sein soll, war es der schlechtest Auftakt ever.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kowalski am 7.11.2017 | 01:30
Die Folge war grottig. Allein schon die Begründung der Außenmission. Einfach Humbug. Dann was bei den Klingonen passiert ist, einfach ohne irgendeinen erkennbaren roten Faden. Falls das der Auftakt zu einem Zweiteiler sein soll, war es der schlechtest Auftakt ever.

Aber....
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Klar ist an der einen oder anderen Stelle Technobabble das den Plot füttert. Und wenn die "Erklärung" für die Außenmission innerhalb von Star Trek funktioniert, mich kümmert das wenig, ist ja nicht so das hier eine logische Erklärung her müßte.

Ist in Star Trek ab und an mal so das irgendwas mit irgendwas anderem interagiert um eine Lösung oder eine Abwehrmaßnahme zu bieten.
Das ist nicht grottig, das sind normale Plot Devices.

Was bei den Klingonen los ist, da rätseln wir wohl alle.
Ich habe da so ein paar, nicht unbedingt sich ausschließende Theorien:

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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Sashael am 7.11.2017 | 06:22
Die Klingonen fand ich diesmal auch sehr ... konfus. Gut, ich geh bis jetzt davon aus, dass T'Rell und Voq noch einen genialen (*hust*) Plan haben und wenn
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läuft der bisher gar nicht mal so schlecht. Aber diesmal? Ja Nein Hü Hott ... okaaay.

Die Aussenmission fand ich gut. Da gabs in TNG ganz andere Abgründe der Absurdität, warum die Leute jetzt un- ... äh ... plotbedingt auf Planet XY müssen. Passt zum Pilzantrieb. ;D
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: First Orko am 7.11.2017 | 08:38
Avatar meets Star Trek.
Kann es sein, dass die Produktionsdesigner gerade so eine "Blaue Phase" durchlaufen...?
Nicht nur Uniformen, Interieur der Discovery, der Pilzantrien - jetzt ist auch gleich der ganze Planet inklusive der Lebensform darauf blau. Ich mein... ist ja schick gemacht. Aber so langsam könnten andere Umgebungen auch mal anders aussehen, oder...?

Ansonsten fand ich die Folge gleichermaßen verwirrend wie trekkig: Groove-Planet (rieisiger WTF?-Moment bei mir!) mit komischen Pflanzen - Erstkontakt - gegen Oberste Direktive verstoßen - Beeinflussung durch fremde Spezies - Moralisches Dilemma - erst recht gegen Direktive verstoßen...
War alles dabei, hätte auch ne Classic-Folge sein können.

Verwirrender Wer-verrät-hier-eigentlich-wen-Plot bei den Klingonen fängt an zu nerven. Klingonen allgemein. Langsam glaube ich, die sollen auch nerven damit man irgendwann den großen, terranischen Vernichtungsfeldzug gegen das klingonische Imperium zufriden abnickt  >;D

Unterm Strich macht Discovery aber weiterhin Spass. Ich beginne Lorca auf eine gewisse zynische Art zu mögen.  :gasmaskerly:
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Talasha am 7.11.2017 | 08:42

Unterm Strich macht Discovery aber weiterhin Spass. Ich beginne Lorca auf eine gewisse zynische Art zu mögen.  :gasmaskerly:

Ja, Lorva ist ein solide konstruiertes *******.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Erdgeist am 7.11.2017 | 11:11
Verwirrender Wer-verrät-hier-eigentlich-wen-Plot bei den Klingonen fängt an zu nerven. Klingonen allgemein. Langsam glaube ich, die sollen auch nerven damit man irgendwann den großen, terranischen Vernichtungsfeldzug gegen das klingonische Imperium zufriden abnickt  >;D
+1 :D
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kowalski am 7.11.2017 | 11:30
Öhm. Eigentlich nervt die "Wir kommen in Frieden" Föderation mehr.
Die lassen einen nicht in Ruhe.
Und, schlimmer, vielleicht kommen die sogar auf die Idee von uns versklavte Spezies zu befreien.
Zumindest nach, weiss nicht ob das Kanon ist, einigen Quellenbüchern zur TOS war das so das ein Teil der Maschinendecks-Besatzung auch bei den Klingonen nicht-Klingonisch war. Also da wo man zwar Strahlung abkriegt, aber leider keine Ehre im Kampf.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Mutifu am 7.11.2017 | 11:38
Mag ja gar nicht mal abstreiten, dass die Klingonen mit ihrer Art einem auf den Senkel gehen können und vermutlich auch sollen. Aber was das ständige gegenseitige Hintergehen mit allen Hintertürchen und vorgeschobener Ehre angeht, gibt es selbst auf der Erde wohl Kulturen, wo das als besonders schlau angesehen würde.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kowalski am 7.11.2017 | 11:52
J.R.Ewing for teh win!
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Mann mit Ukulele am 7.11.2017 | 12:21
Ich habe mittlerweile die These aufgestellt, dass Discovery einfach komplett im Spiegeluniversum spielt.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Sashael am 7.11.2017 | 12:34
Ich habe mittlerweile die These aufgestellt, dass Discovery einfach komplett im Spiegeluniversum spielt.
Warum?
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Mann mit Ukulele am 7.11.2017 | 14:29
Ich denke, der Sporenantrieb schleudert sie durch die Dimensionen und hat das Spiegeluniversum vielleicht sogar erschaffen oder sie zumindest dort hin versetzt.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Sashael am 7.11.2017 | 15:03
Aber warum das Spiegeluniversum?

Es gibt nicht einen Hinweis darauf.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kowalski am 7.11.2017 | 16:01
Es könnte irgendeines sein. Nicht unbedingt DAS. Stimmt schon.
Da würde ich Stammets genauer betrachten.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Wisdom-of-Wombats am 7.11.2017 | 19:39
Klar ist an der einen oder anderen Stelle Technobabble das den Plot füttert. Und wenn die "Erklärung" für die Außenmission innerhalb von Star Trek funktioniert, mich kümmert das wenig, ist ja nicht so das hier eine logische Erklärung her müßte.

Das ist es ja, der Technobabble ergibt innerhalb von Star Trek keinen Sinn. Es gibt da also nen Planeten mit einem unmotiviert in der Landschaft stehenden Kristalldildo. Wenn man den reibt manipuliert, dann werden überall im Weltall die klingonischen Tarnvorrichtungen unwirksam? Das ist doch Humbug. Auch bei Star Trek. Getarnte Schiffe werden anhand der Ionensignatur des Antriebs verfolgt (oder so ähnlich). Wenn Technobabble, dann bitte einer, der meine Suspension of Disbelieve nicht innerhalb der ersten 30 Sekunden der Folge zerstört.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Pyromancer am 7.11.2017 | 19:44
Das funktioniert genau wie Sonar, weil sich die Schallwellen, die der Planet erzeugt, sogar im Weltraum ausbreiten. Das wird doch explizit so in der Folge erklärt.
Und mit Sonar kann man getauchte U-Boote aufspüren, und mit dem Weltraum-Sonar eben untergetauchte/unsichtbare Klingonen-Raumschiffe. Das ist doch vollkommen schlüssig.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Sashael am 7.11.2017 | 19:53
Find ich auch. Kristall erzeugt Wellen, Wellen treffen Schiff, prallen ab, abgeprallte Wellen werden gescannt, Bäm! Schiff gefunden.

Vollkommen nachvollziehbar.  ^-^
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Captain T am 7.11.2017 | 19:55
Eigentlich komisch, denn die Tarnvorrichtung funktioniert doch durch Umleitung aller Arten von Strahlung?
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Sashael am 7.11.2017 | 19:57
Aber doch keine Kristallschallwellen im Weltall!

Dass man auch immer alles ganz haarklein erklären muss. :korvin:
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: YY am 7.11.2017 | 19:59
Eigentlich komisch, denn die Tarnvorrichtung funktioniert doch durch Umleitung aller Arten von Strahlung?

https://youtu.be/mLU2DcE6A_A?t=10

 ~;D
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kowalski am 7.11.2017 | 20:02
Eigentlich komisch, denn die Tarnvorrichtung funktioniert doch durch Umleitung aller Arten von Strahlung?

Hmm.
Und wie funktionieren dann die Sensoren des getarnten Schiffes?

Es gibt auf der Erde Tarnkappenflieger.
Mit MultiphasenRadar sind die Tarnkappen aber lüftbar.
Und mit einem breit emittierten polarisierten/verschränkten Signal könnte das fehlen des Signals als solches detektiert werden.
Quasi als "Dunkles Loch" im Weltall.


Das ist es ja, der Technobabble ergibt innerhalb von Star Trek keinen Sinn. Es gibt da also nen Planeten mit einem unmotiviert in der Landschaft stehenden Kristalldildo. Wenn man den reibt manipuliert, dann werden überall im Weltall die klingonischen Tarnvorrichtungen unwirksam? Das ist doch Humbug.


Sagt wer? Du? Ich?
Wir sind da egal.
Auch unser Physikbuch ist da nutzlos.

Auch bei Star Trek. Getarnte Schiffe werden anhand der Ionensignatur des Antriebs verfolgt (oder so ähnlich).


Lass Dir nicht vom Kanon anderer Folgen das Hirn vernebeln.
Es gibt nicht "die" Art wie man getarnte Schiffe ortet.
Die ist von Serie zu Serie anderes. Und auch je nach Rasse und Technologie unterschiedlich.

Deswegen sage ich mir, ok, wenn sie meinen, ist eh alles Humbug, also kommt es auf mehr oder weniger Humbug nicht an.
Eis schlecken als Verhütungsmittel?
Ok. Kanon.
Aber dann gehen keine Gummibärchen als Verhütungsmittel?
Warum sagst Du das ist kein Kanon?

Es gibt nicht EINEN Weihnachtsmann, es gibt VIELE. Und Frauen auch!

Wenn Technobabble, dann bitte einer, der meine Suspension of Disbelieve nicht innerhalb der ersten 30 Sekunden der Folge zerstört.

 :headbang:
Kanon
 :headbang:
Kanon
 :headbang:

Ah, Ah! <----- Flash Gordon Musik im Background!

Es steht Dir ja unbenommen das für Quatsch zu halten weil Du den Ionenspurenquatsch und den Tarnquatsch lieber glaubst.

Es ist halt ALLES Technobabble Quatsch. Deswegeb ignoriere ich den Teil bei Science Fiction inzwischen völlig solange es sich "innerweltlich" in Orndnung anfühlt.

Und das tat es hier durchaus.
Im Gegensatz zu Spocks (?!?) Tarnschnüffeltorpedo ist das wohl "tatsächlich" auf irgendeinem wissenschaftlichen Star Fleet-Gremiumsquatsch nach X-Monaten als Möglichkeit rausgekommen getarnte Schiffe zu entdecken.

Insofern glaubhafter als das McGyverte Torpedo.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Talasha am 7.11.2017 | 20:25
Das ist doch Humbug. Auch bei Star Trek. Getarnte Schiffe werden anhand der Ionensignatur des Antriebs verfolgt (oder so ähnlich).
Oder natürlich in dem man die künstliche Gravitation ortet, oder indem man Tachyonenstrahlen zwischen Schiffen austauscht ähnlich wie Lichtschranken, oder in dem man Subraumanomalien mit Tachyonenablagerungen vergleicht und anschließend mit Photonentorpedos darauf schießt, oder indem man Antiprotonen ausstößt und misst was davon zurück kommt usw. usf.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Wisdom-of-Wombats am 7.11.2017 | 20:59
Oder natürlich in dem man die künstliche Gravitation ortet, oder indem man Tachyonenstrahlen zwischen Schiffen austauscht ähnlich wie Lichtschranken, oder in dem man Subraumanomalien mit Tachyonenablagerungen vergleicht und anschließend mit Photonentorpedos darauf schießt, oder indem man Antiprotonen ausstößt und misst was davon zurück kommt usw. usf.

Oder so, aber das mit dem Planeten und dem Kristalldildo ist quatsch... Also für meine TNG/DS9/VOY/ENT geübte Ohren. Klar, wenn Technobabble immer als Quatsch betrachtet wird, dann ist der Quatsch ignorierbar. Aber mich hat's in dem Moment gestört.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Captain T am 7.11.2017 | 21:11
Hmm.
Und wie funktionieren dann die Sensoren des getarnten Schiffes?

Das ist das gleiche Problem wie bei Unsichtbarkeit. Wenn man Unsichtbar ist, gibt es ja keine Wechselwirkung mit Photonen mehr. Die *müssen* aber mindestens an den Rezeptoren der Augen wechselwirken, sonst ist der Unsichtbare auch blind. Zumindest die Retina bliebe also sichtbar.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Talasha am 7.11.2017 | 21:27
Oder so, aber das mit dem Planeten und dem Kristalldildo ist quatsch...
Och auch nicht mehr oder weniger als das andere, im Endeffekt ist es das gleiche.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Sashael am 7.11.2017 | 21:41
Oder so, aber das mit dem Planeten und dem Kristalldildo ist quatsch...
Also Quatsch ist davon wirklich ALLES. ;)
Ich fand viel weniger überzeugend, dass ein Kristall mit einer Basis von ... was? Unter 10m? Also dass dieses Ding bis in die obere Atmosphäre des Planeten wächst, ohne umzufallen oder abzubrechen. DAS fand ich ... störend. ^-^
Die Eigenschaft, per Whateverwelle getarnte Schiffe aufspürbar zu machen ist in meinen TOS/TNG/DS9/VOY-gestählten Ohren dagegen ganz normales Star Trek Technobabble. Das kratzt schon seit Generationen nicht mehr an meiner SoD, die dagegen vollständig immunisiert wurde. ;D
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kowalski am 7.11.2017 | 21:45
Oder so, aber das mit dem Planeten und dem Kristalldildo ist quatsch... Also für meine TNG/DS9/VOY/ENT geübte Ohren. Klar, wenn Technobabble immer als Quatsch betrachtet wird, dann ist der Quatsch ignorierbar. Aber mich hat's in dem Moment gestört.

 :headbang:
Kanonfanboy
 :headbang:

Wenn wir davon ausgehen das der Emitter in den Subraum sendet, dann ist das eine Art starkes Subraumradar.
Und auch beim klassischen Radar konnte/kann man "Tarnkappenflieger" mit stärkerem Radar sichtbar machen.
Oder mit einer empfindlicher Machung der Empfänger.

Die Frage ist halt

Und da alles Humbug ist kann es ja nur stören weil es neu ist.
Das kann ich bei jemandem der nWoD (ist das so???) im Logo hat aber nun mal überhaupt nicht verstehen....


Also Quatsch ist davon wirklich ALLES. ;)
Ich fand viel weniger überzeugend, dass ein Kristall mit einer Basis von ... was? Unter 10m? Also dass dieses Ding bis in die obere Atmosphäre des Planeten wächst, ohne umzufallen oder abzubrechen. DAS fand ich ... störend. ^-^
Die Eigenschaft, per Whateverwelle getarnte Schiffe aufspürbar zu machen ist in meinen TOS/TNG/DS9/VOY-gestählten Ohren dagegen ganz normales Star Trek Technobabble. Das kratzt schon seit Generationen nicht mehr an meiner SoD, die dagegen vollständig immunisiert wurde. ;D
+1
Eben das
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Wisdom-of-Wombats am 7.11.2017 | 23:46
Das kann ich bei jemandem der nWoD (ist das so???) im Logo hat aber nun mal überhaupt nicht verstehen....

Mein Logo ist ein Vampire: Die Maskerade Jubiläumsausgabe - Unterstützungslogo ;) V20 mit D wie deutsch.
Allerdings war ich großer Requiem Fan und bin auch bereit Discovery Fan zu sein, nur die letzte Folge war echt enttäuschend. Und wahrscheinlich will man einfach nur das Mid-Season Finale einläuten.
Und neben der Unfugsaußenmission stand halt noch der unsinnige Klingonenplot. Das hat der Folge den Rest gegeben.

Und ja, alle anderen Folgen fand ich bisher relativ gut.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Nomad am 8.11.2017 | 13:06
Würden Sie die Klingonen raus lassen, wäre die Serie besser  ~;D
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Tante Petunia am 8.11.2017 | 13:10
Würden Sie die Klingonen raus lassen, wäre die Serie besser  ~;D
da kann man dann auf die zweite Staffel hoffen.... ::)  ;D
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: First Orko am 8.11.2017 | 14:23
Würden Sie die Klingonen raus lassen, wäre die Serie besser  ~;D

Ich würde das für _alle_ ST Serien unterschreiben. Fand die Klingonen-Folgen beinahe ausnahmslos überflüssig und öde. Nur bei "Das Unentdeckte Land" fand ich sie gut und thematisch passend eingebunden.
Naja und vielleicht noch die eine oder andere Serienfolge, aber da müsste ich laaange in mich gehen. Und dann bestimmt auch nur, weil das Hauptthema was Anderes war.
Aber dieses Ganze Krieg-und-Ehre- Rumgepose fand ich immer arg anstrengend...
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Nomad am 8.11.2017 | 14:49
In DS9 fand ich nicht jede Klingonen Folge gut aber insgesamt haben sie die Serie bereichert.
Aber für meine Begeisterung hat das Liebesleben von Quark eine wichtige Rolle gespielt  >;D
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kowalski am 8.11.2017 | 14:50
Ich würde das für _alle_ ST Serien unterschreiben. Fand die Klingonen-Folgen beinahe ausnahmslos überflüssig und öde. Nur bei "Das Unentdeckte Land" fand ich sie gut und thematisch passend eingebunden.
Naja und vielleicht noch die eine oder andere Serienfolge, aber da müsste ich laaange in mich gehen. Und dann bestimmt auch nur, weil das Hauptthema was Anderes war.
Aber dieses Ganze Krieg-und-Ehre- Rumgepose fand ich immer arg anstrengend...

So wie die alten Klingonen eine Art "Crazy Ivan" waren mit dem man auf Dauer auskommen muss sind die heutigen Klingonen "religiöse Fanatiker/Andersdenkende" mit denen man auf Dauer auskommen muss.

Ist doch offensichtlich. Nervig, anstrengend und nötig.

Also beste ST Tradition.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kowalski am 13.11.2017 | 23:46
Mid-Season Cliff-Hanger
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Sehr gute Folge!
Bin schon auf die Fortsetzungen im Januar gespannt.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: First Orko am 14.11.2017 | 08:34
@Klingonen: Na endlich! Okay, Dominatrix darf bleiben wegen Aliensex  >;D
Aber sonst bin ich zufrieden...

...naaa guuut. Ich fand Ashs plötzlichen Trauma-Anfall wenig überzeugend. Die Idee grundsätzlich ist nicht schlecht, aber in der Umsetzung wirkt es sehr... plotgetrieben.
Aber es scheint ja jetzt weiterhin eine Rolle zu spielen, also mal sehen wo das so hinführt.

Demgegenüber finde ich Lorcas Entscheidung, den Gefolterten genau an den Ort seiner Pain wieder zurückzuschicken, absolut unter gar keinen Umständen nachvollziehbar. Lorca ist zwar skrupelos, aber _eigentlich_ nicht komplett dämlich. Zumal er ja schon angesprochen hat, dass er Ahs Überleben unter den Umständen mindestens seltsam fand.
Ich hätte verstanden, wenn das seine Skrupelosigkeit unterstreichen soll ABER - vor dem Gesichtspunkt, dass er Michael eben nicht schicken wollte war das echt großer Schwachsinn.

Demgegenüber fand ich die Plotidee, die Tarnvorrichtung mit Hilfe von Informationen aus dem gegnerischen Schiff umgehen zu können, aus dramaturgischer Sicht einigermaßen nachvollziehbar. Auch wenn ich das Rumgespringe nicht verstanden hab, aber gut.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Selganor am 14.11.2017 | 08:57
Durch das ganze Rumgespringe haben sie eben nicht nur einmal aus einer Richtung die Informationen gekriegt sondern gleich aus vielen (und das zum nahezu gleichen Zeitpunkt), daher brauchten sie nicht Tage um die Daten zu sammeln sondern nur Minuten (auch wenn es Stammets vermutlich wie eine Ewigkeit vorgekommen sein duerfte).
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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: First Orko am 14.11.2017 | 10:11
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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Antariuk am 14.11.2017 | 10:21
Ich hatte übrigens gleich eine gewagte Theorie, wo die Trümmer herkommen:
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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: wild dice am 14.11.2017 | 10:48
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Ja, wurde so gesagt.

Mir hat die Folge auch gut gefallen und die Foltergeräte könnten doch auch Gerätschaften einer OP gewesen sein?
Da wären wir dann wieder an der Theorie wo der Albino abgeblieben ist. Finde ich aber immer noch sehr absurd.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Nomad am 14.11.2017 | 12:00
Ja, wurde so gesagt.

Mir hat die Folge auch gut gefallen und die Foltergeräte könnten doch auch Gerätschaften einer OP gewesen sein?
Da wären wir dann wieder an der Theorie wo der Albino abgeblieben ist. Finde ich aber immer noch sehr absurd.
Das habe ich auch schon gedacht. Würde auch zu dem Gespräch im Arrest passen.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kowalski am 14.11.2017 | 12:28
Das habe ich auch schon gedacht. Würde auch zu dem Gespräch im Arrest passen.

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Die Motive und das Wissen Lorcas bleiben im Dunkeln.

Spannend!
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Mann mit Ukulele am 14.11.2017 | 22:15
Ich habe mittlerweile die These aufgestellt, dass Discovery einfach komplett im Spiegeluniversum spielt.
Ich darf an diese These von mir erinnern. So ganz falsch lag ich anscheinend nicht damit,
denn wenn ich das Ende von Folge neun richtig deute - und all die Andeutungen im Vorfeld einbeziehe - dann sind wir spätestens jetzt im Paralleluniversum gelandet.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kowalski am 15.11.2017 | 02:31
Ich darf an diese These von mir erinnern. So ganz falsch lag ich anscheinend nicht damit,
denn wenn ich das Ende von Folge neun richtig deute - und all die Andeutungen im Vorfeld einbeziehe - dann sind wir spätestens jetzt im Paralleluniversum gelandet.

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Ich finde die Serie rockt, auch weil die Geschichten über mehrere Folgen hinweg erzählt werden.
Ich habe so ein Babylon 5 Feeling beim schauen, das mir das Entdecken einfach Spaß macht.

Und ja, das ist auch ein Wortspiel mit dem Titel, und wohl auch bewußt, das WIR die Entdecker sind und die Rätsel gemeinsam lösen dürfen.
 :headbang: :headbang: :headbang: :headbang: :headbang: :headbang: :headbang:
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Wisdom-of-Wombats am 15.11.2017 | 19:38
Zum Thema Ash: L'Rell war doch die Kapitänin des Gefangenenschiffs.

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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: 6 am 15.11.2017 | 19:41
Das meinte ja der Mann mit der Ukulele.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Niniane am 15.11.2017 | 19:48
Ich fand die Folge vom Montag richtig gut, bis auf einige Kleinigkeiten:

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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Sashael am 15.11.2017 | 20:02
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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Niniane am 15.11.2017 | 20:03
@Sashael: Touché  :D
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kowalski am 15.11.2017 | 21:13
Also ich erkläre mir das so:

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Aber das ist nur eine wirre Theorie, die zwar der Star Trek "Logik" ein wenig folgt aber ob sich die Autoren auch das gedacht haben, wer weiss das schon?
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Wisdom-of-Wombats am 19.11.2017 | 02:32
Was mir auffiel:

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)

Und meine Theorie:

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Grimtooth's Little Sister am 19.11.2017 | 04:33
Ich finde die Klingonen recht überzeugend, bin ja aber auch Klingonenfan.

Die Pimmelplanetenepisode war in der Tat ein wenig seltsam, ich hatte das allerdings so verstanden dass mit den wie auch immer gearteten Wellen nicht alle Klingonen enttarnt würden, sondern nur die im Umkreis des Planeten, also in diesem Teil des Kriegsbereichs.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kowalski am 19.11.2017 | 05:18
Ich finde die Klingonen recht überzeugend, bin ja aber auch Klingonenfan.

Die Pimmelplanetenepisode war in der Tat ein wenig seltsam, ich hatte das allerdings so verstanden dass mit den wie auch immer gearteten Wellen nicht alle Klingonen enttarnt würden, sondern nur die im Umkreis des Planeten, also in diesem Teil des Kriegsbereichs.

Da das per Subraum sendet ist der Umkreis schon recht "groß".
Passend Plot-Groß, nehme ich mal an.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Sashael am 19.11.2017 | 08:39
Da das per Subraum sendet ist der Umkreis schon recht "groß".
Passend Plot-Groß, nehme ich mal an.
Naja, jetzt könnte sich die tatsächliche Größe erstmal in vollkommene Irrelevanz aufgelöst haben.  ;)
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kowalski am 19.11.2017 | 11:30
Naja, jetzt könnte sich die tatsächliche Größe erstmal in vollkommene Irrelevanz aufgelöst haben.  ;)

Ist SciFI nicht wunderbar?

Wir streiten über Sachen die dann so umgeschmissen werden das sie irrelevant sind.
 :d
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Sir Mythos am 19.11.2017 | 12:16
So, gerade mal die letzten beiden Folgen gesehen.

Was ich mich ja jedesmal bei Außenmissionen frage:
Haben die auf so nem Schiff nicht Experten für sowas, die nicht zu Brückencrew gehören? Ich meine schon bei TOS war es für mich völlig unverständlich, dass der Captain auf ne Außenmission muss. (Ok, Plot-Bedingt - klar.)

Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kowalski am 19.11.2017 | 12:35
So, gerade mal die letzten beiden Folgen gesehen.

Was ich mich ja jedesmal bei Außenmissionen frage:
Haben die auf so nem Schiff nicht Experten für sowas, die nicht zu Brückencrew gehören? Ich meine schon bei TOS war es für mich völlig unverständlich, dass der Captain auf ne Außenmission muss. (Ok, Plot-Bedingt - klar.)

Nein, bei Star Trek gehört das dazu.
Ist zwar BLÖDSINN.
Ist aber Star Trek Stil.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Sir Mythos am 19.11.2017 | 13:15
Ich weiß, dass das dazu gehört. Ist halt Star Trek - macht trotzdem wenig sinn.  ;D
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Wisdom-of-Wombats am 19.11.2017 | 13:33
Was ich mich ja jedesmal bei Außenmissionen frage:
Haben die auf so nem Schiff nicht Experten für sowas, die nicht zu Brückencrew gehören?

Ja, Burnham. Sie ist keine Brückencrew, sondern Science Specialist. Und Tyler scheint Sicherheitsoffizier, aber nicht Waffenoffizier zu sein. Also auch nicht Brückencrew. Und bei einer wichtigen Mission ergibt es Sinn, dass Saru als Erster Offizier mitkommt.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: YY am 19.11.2017 | 14:22
Ich meine schon bei TOS war es für mich völlig unverständlich, dass der Captain auf ne Außenmission muss. (Ok, Plot-Bedingt - klar.)

Allerdings war das schon bei TNG eher die Ausnahme, die auch mal explizit angesprochen wurde.


Ansonsten ist das halt hauptsächlich den Age of Sail-Reminiszenzen geschuldet.
Wer am Arsch der Welt des Weltraums rumgurkt, kann halt schlecht nur für Außenmissionen einen kompletten zweiten Satz Schlüsselpersonal mitnehmen.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: KWÜTEG GRÄÜWÖLF am 19.11.2017 | 15:00
Yep, Star Trek war immer so ein bisschen Hornblower-in-space, nur mit weniger Takelgae
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Tante Petunia am 19.11.2017 | 15:07
Yep, Star Trek war immer so ein bisschen Hornblower-in-space, nur mit weniger Takelgae
Die Klingonen als Besatzung und Befehlshaber der El Natividat.... oh welch erbauliches Kopfkino  :o :muharhar:
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Tante Petunia am 19.11.2017 | 15:08
... und jemanden Spacen ist auch effektiver als Kielholen.... >;D ~;D
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: KWÜTEG GRÄÜWÖLF am 19.11.2017 | 15:11
Die Klingonen als Besatzung und Befehlshaber der El Natividat.... oh welch erbauliches Kopfkino  :o :muharhar:

Oh, da fällt mir auf - überkandidelte Größenwahnsinnige mit Gottkomplex wie El Supremo hats in ST ja auch des öfteren...

Und in ST Generations nehmen sie ihre Wurzeln in der Holo-Zeremonie für Worf ja auch selber auf die Schippe.

Jetzt fehlt nur noch ein romulanischer Napoleon.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Tante Petunia am 19.11.2017 | 18:25
Ein romulanischer Napoleon - das wäre doch die Paraderolle für Q.  ~;D

DER fehlt mir in ST- Discovery bisher auch noch.  >;D
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: YY am 19.11.2017 | 18:43
Jetzt fehlt nur noch ein romulanischer Napoleon.

Ich nominiere Commander Tomalak  ;)
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: First Orko am 19.11.2017 | 19:20
Allerdings war das schon bei TNG eher die Ausnahme, die auch mal explizit angesprochen wurde.


Ansonsten ist das halt hauptsächlich den Age of Sail-Reminiszenzen geschuldet.
Wer am Arsch der Welt des Weltraums rumgurkt, kann halt schlecht nur für Außenmissionen einen kompletten zweiten Satz Schlüsselpersonal mitnehmen.

Ich kann jedem ernsthafteren Star Trek-Gucker (und -Kritiker) nur wärmstens The Forbidden Planet (http://www.imdb.com/title/tt0049223/) an Herz legen. Das ist faktisch die Blaupause für Roddenberrys Star Trek. Wenn man das unter dem Blickwinkel guckt, wird einem sehr vieles klar ;)
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: KWÜTEG GRÄÜWÖLF am 19.11.2017 | 21:27
Ui ja, da hat der Orko völlig recht - als ich das Ding zum ersten Mal gesehen habe, hab ich den gesamten Abspann einige Male durchgeguckt, ob Roddenberry da irgendwo auftauchen würde!

Übrigens einer der 60er SF-Filme, den man sich auch mit heutigen Sehgewohnheiten durchaus noch angucken kann.
Auch wenn Sachen wie "this earth thing called kissing" inzwischen ja Klisdchee sind.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Grimtooth's Little Sister am 21.11.2017 | 06:46
Ah Robby the Robot ist mir da besser im Gedächtnis. "Star Sapphires take a week to crystallize properly. Will diamonds or emeralds do?" Der Satz ist bei mir aus irgendeinem Grund hängengeblieben.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: wild dice am 21.11.2017 | 09:46
Ich kann jedem ernsthafteren Star Trek-Gucker (und -Kritiker) nur wärmstens The Forbidden Planet (http://www.imdb.com/title/tt0049223/) an Herz legen. Das ist faktisch die Blaupause für Roddenberrys Star Trek. Wenn man das unter dem Blickwinkel guckt, wird einem sehr vieles klar ;)


Dann ist Star Trek im Grunde Shakespeare?
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Sashael am 21.11.2017 | 10:12

Dann ist Star Trek im Grunde Shakespeare?
Alteeeer!
Hast du Star Trek VI Das Unentdeckte Land nicht gesehen? NATÜRLICH ist Star Trek Shakespeare. Aber nur gut im klingonischen Original! ;D
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Nomad am 21.11.2017 | 11:09
 :d ~;D
Alteeeer!
Hast du Star Trek VI Das Unentdeckte Land nicht gesehen? NATÜRLICH ist Star Trek Shakespeare. Aber nur gut im klingonischen Original! ;D
~;D :d
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Tante Petunia am 21.11.2017 | 11:52
taH pagh taHbe'. DaH mu'tlheghvam vIqelnIS.  >;D ~;D
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kowalski am 21.11.2017 | 16:21
"jotlhmeH jInoNrup quv neH bech yab"

DAS wäre doch mal ein Projekt für die Royal Shakespeare Company. Odrr?
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Captain T am 21.11.2017 | 21:22
Bei denen ist das zwar noch nicht angekommen. Aber ... (https://www.youtube.com/watch?v=RF0k4qV1I1Y)
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Rumpel am 27.11.2017 | 12:07
Ich hatte ja ein kurzes tief mit der Serie bei der ersten Mudd-Folge, einfach, weil mich da die Klingonen so bitter enttäuscht hatte und ich diese Videospiel-Badassery von Lorca und Ash Tyler irgendwie so peinlich und gewollt fand ... danach kam noch die Sarek-Folge, die ich seltsam belanglos fand, und ich habe erst mal Pause gemacht.

Jetzt habe ich die bisher letzten drei Folgen nachgeholt und finde, die waren alle solides bis gutes Star Trek. Auch bei der zweiten Mudd-Folge fand ich den Tonfall durchaus gelungen und mochte die Kombination aus Klamauk, schwarzem Humor und Romantik. Ja, das Ende war blödsinnig, hat aber irgendwie trotzdem gepasst.

Und die beiden Abschlussfolgen fand ich auch wunderbar - wobei man sagen muss, dass die Klingonen nach vielversprechenden Anfängen wieder zu absoluten Nullnummern zusammengeschrumpft sind, und die Ach-so-rätselhafte L'Rell finde ich auch ein bisschen dahingekünstelt. Aber der Rest passt. Michael mag ich komischerweise seit ihrer Romanze mit Tyler viel lieber (und Tyler wird mir auch langsam sympathisch), und Stamets ist mir richtig ans Herz gewachsen. Ein liebenswerter Wissenschaftler, wann hatten wir DAS denn bitte schonmal bei Star Trek?
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Grimtooth's Little Sister am 27.11.2017 | 12:22
Ich hatte mit den Wissenschaftlern nie Probleme, eher im Gegenteil  ;)

Ich finde ja, Michael verliert je weniger vulkanisch sie sich verhält. Es ist für mich schwer nachvollziehbar, wie man ein Leben lang logisch erzogen wird und dann so schnell auf Romanze macht. Gut, sie ist schon länger bei Starfleet aber sie kennt Tyler schliesslich kaum.

Aber ich kann ja auch in RL Romanzen nicht nachvollziehen  ;D
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Captain T am 27.11.2017 | 12:24
"Wissenschaftler" per se nicht, aber die Position des Doktors war bis auf Crusher (die ich komplett belanglos fand) imho immer eine der charismatischsten.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Grimtooth's Little Sister am 27.11.2017 | 12:32
Das stimmt, wobei ich auch Crusher gern mochte, aber sie verkam in der Tat ein wenig gegenüber anderen Ärzten.

Wobei Culber bisher ja auch nicht viel zu tun hatte ausser eben der tokenschwule Liebhaber zu sein. Vielleicht ist man ja auf die Idee gekommen das ein Arzt vielleicht nicht unbedingt eine Hauptrolle braucht, oder es liegt an den nicht vorhandenen Aussenmissionen, aber ich finde es schade.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Rumpel am 27.11.2017 | 12:41

Wobei Culber bisher ja auch nicht viel zu tun hatte ausser eben der tokenschwule Liebhaber zu sein. Vielleicht ist man ja auf die Idee gekommen das ein Arzt vielleicht nicht unbedingt eine Hauptrolle braucht, oder es liegt an den nicht vorhandenen Aussenmissionen, aber ich finde es schade.

Ich kann mir gut vorstellen, dass Culber noch zum Zug kommt. Was mir bei Discovery ganz gut gefällt, ist, dass nicht versucht wird, dauernd allen Nebenfiguren ein bisschen gerecht zu werden, sondern dass es anscheinend eher kleine Arcs mit Schwerpunkten für verschiedene Figurenkonstellationen über mehrerer Folgen hinweg gibt. Nach dem Pilot mit der Georgiou-Michael-Saru-Trinität kam ein sehr starker Michael/Lorca, Focus für 2 oder 3 Folgen, danach dann eher Michael/Tyler, und Stamets ist (nachdem er am Anfang schon mal kurz wichtig war) in den letzten paar Folgen deutlich in den Vordergrund gerückt. Vielleicht verschiebt der Fokus sich ja regelmäßig in dieser Weise.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Grimtooth's Little Sister am 27.11.2017 | 12:43
Ja das kann sein. Für jemanden wie mich (gesichtsblind) macht es das alles eher schwieriger. Vor allem, da hier die Uniformen auch nicht so gut auseinanderzuhalten sind wie in den meisten anderen Serien.

Bei mir müssten die immer alle Namensschilder tragen.  :-\
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kowalski am 5.12.2017 | 12:59
Wer hat noch die Tarantino Trek ankündigung gelesen???
 :headbang: :headbang: :headbang: :headbang: :headbang: :headbang: :headbang: :headbang: :headbang: :headbang:
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: First Orko am 5.12.2017 | 15:59
Wer hat noch die Tarantino Trek ankündigung gelesen???
 :headbang: :headbang: :headbang: :headbang: :headbang: :headbang: :headbang: :headbang: :headbang: :headbang:

Jupp. Tarantino + Abrams, aber T. wird wohl nicht das Drehbuch beisteuern...

 :o 8) wtf? :gasmaskerly:

Inglorious Redshirts?
Pulp Scienceficion??
Scotty Brown??

Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Teylen am 5.12.2017 | 16:13
Blutspritzer mit Lens Flares,..
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Mr Grudenko am 5.12.2017 | 20:10
Blutspritzer mit Lens Flares,..

... in schwerelos  >;D
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Bad Horse am 5.12.2017 | 21:22
Rules of Acquistion wäre ja auch ein schöner Titel für einen Tarantino-Film.  :D
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Sir Mythos am 6.12.2017 | 08:46
Können wir den Tarantino-Krempel aus dem Discorvery-Channel raus halten?
Der soll ja nen Film machen und keine Folge der Serie. :D

Wer freut sich denn schon drauf, wenn es im Januar weiter geht?
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Sashael am 6.12.2017 | 10:29
Wer freut sich denn schon drauf, wenn es im Januar weiter geht?
Hier! Ich!  ;D
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kowalski am 6.12.2017 | 10:51
Können wir den Tarantino-Krempel aus dem Discorvery-Channel raus halten?
Der soll ja nen Film machen und keine Folge der Serie. :D

Wer freut sich denn schon drauf, wenn es im Januar weiter geht?

In eigenen Thread schieben????

Ansonsten freue ich mich schon wie ein Schneekönig  :cheer: auf neue Folgen von der Discovery.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: First Orko am 6.12.2017 | 12:57
Hm. Ich nicht. Ich meine: Klar, wenn die neuen Folgen rauskommen, werde ich mir die reinziehen. Aber so richtig Vorfreude...mmnä. Ich weiß nicht, irgendwie war die erste Hälfte zu kurz und zu durcheinander, damit ich schon so richtig warm werden konnte.
Wie bereits erwähnt gucke ich gerade nebenbei noch manchmal DS9. Und auch wenn ich die bisher noch mittel bis grauselig schlecht finde - aber wenn die Station eingeblende wird, ist es immer irgendwie wie nach Hause kommen.
Man weiß schon, wie der Plot aufgebaut ist, man kennt die Pappenheimer, es wird ein paar persönliche Gespräche geben...

Ich meine: Mir ist schon klar, dass die Serienstruktur sich fundamental geändert hat. Teilweise funktioniert das aber weiterhin gut, dass mir die Charakter ans Herz wachsen und ich echt gespannt drauf bin was passiert (Dexter, Breaking Bad, Luke Cage, Stranger Things) aber es gibt auch Serien, die mir einfach irgendwie zu... "kalt" sind. Ja, wenn man sie guckt dann bleibt man dran, dann macht es auch Spass. Aber dann schon eher als Ritual und nicht unbedingt aus einem inherenten Interesse.
Game of Thrones ist bei mir auch so ein Kandidat genau wie Westworld, Walking Dead (gut, das hatte noch eine gewaltige Menge anderer Probleme, weswegen ich nach S5 aufgehört hab).

Und bei Discovery ist es derzeit auch noch so, die Chemie zwischen den Charakteren ist irgendwie... hm. Nicht vorhanden?
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Tante Petunia am 6.12.2017 | 13:55
Können wir den Tarantino-Krempel aus dem Discorvery-Channel raus halten?
Der soll ja nen Film machen und keine Folge der Serie. :D

Wer freut sich denn schon drauf, wenn es im Januar weiter geht?
Hier ich! ~;D

.... und ja: Der Tarantino hat nen eigenen Spekulations-Strang verdient! Mit viel Splatter, Alien-Sex und Blut.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Grimtooth's Little Sister am 7.12.2017 | 16:34
Ja, ich will weiter gucken.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: JohnnyPeace am 8.12.2017 | 16:47
Ich freu mich auch auf die neuen Folgen!
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Silent am 9.01.2018 | 02:54
Und es geht weiter!
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Tante Petunia am 9.01.2018 | 07:18
YES!  ;D
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Sir Mythos am 9.01.2018 | 08:22
Dann weiß ich ja, was ich die Tage zu tun habe.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Caranthir am 9.01.2018 | 09:57
Ich fand die neue Folge echt spitze! Die Serie nimmt Fahrt auf!
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Curwen am 9.01.2018 | 10:18
Geht mir genauso. Klasse Folge!
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Selganor am 9.01.2018 | 10:36
Ich fand die neue Folge echt spitze! Die Serie nimmt Fahrt auf!
Nimmt Fahrt auf?

Das hat sie doch schon die ganze Zeit, nur jetzt eben mit komplett neuem Setup...
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Wisdom-of-Wombats am 9.01.2018 | 12:48
Ich weiß ja nicht, ob es an Regisseur Jonathan Frakes lag, aber Discovery hat sich zum ersten Mal nach Star Trek angefühlt. Man hatte den Eindruck, dass es zum ersten Mal ein Zusammengehörigkeitsgefühl der Crew gab und nicht nur jeder seinen Dienst tat.

Für mich bleiben einige Fragen zurück:

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Außerdem sind zwei Fantheorien bestätigt worden:

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)

Und Star Trek Discovery hat zum ersten Mal deutlich gezeigt (und nicht nur auf einem Bildschirm), dass die Serie tatsächlich in Kontinuität zum bisherigen Kanon steht.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Bildpunktlanze am 9.01.2018 | 14:04
@Wisdom das mit Lorca habe ich mir auch schon gedachte. wäre jedenfalls interessant
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Bildpunktlanze am 9.01.2018 | 14:37
@Wisdom

hier deine Theorie ausgebreitet von einer Fanseite:
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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kane Bloodstone am 9.01.2018 | 14:44
Die letzte Folge fand ich von allen bisher am besten.
Ich mag die Outfits des Spiegeluniverums und Captain Killy rockt. :headbang:
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Davon gehe ich ganz stark aus. Es spricht einfach zu vieles schon dafür.
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Kane
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: JohnnyPeace am 9.01.2018 | 19:34
[EDIT] Hat mir gefallen die Folge!

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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Destroy all Monsters am 9.01.2018 | 20:21
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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Sashael am 9.01.2018 | 21:45
Eine ziemlich geile Folge.
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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Ifram am 9.01.2018 | 22:21
Hammerfolge, geiler Wiedereinstieg und der parallele Handlungsbogen geht weiter!
Sieht jedenfalls erstmal so aus, als würde künftig weniger eine gleichgeschlechtliche Beziehung und mehr eine Interspezies-Beziehung dargestellt. So oder so, die Diversität bleibt! ~;D
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Wisdom-of-Wombats am 9.01.2018 | 22:41
[EDIT] Hat mir gefallen die Folge!
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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Niniane am 9.01.2018 | 23:14
Großartige Folge
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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Bildpunktlanze am 9.01.2018 | 23:29
Großartige Folge
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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: YY am 10.01.2018 | 00:08
Das konnte man sich wirklich anschauen.
Kann gerne so bleiben und wenn ich die Serie irgendwann noch mal schauen sollte, fange ich bei der Folge an...  ;D
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Wisdom-of-Wombats am 10.01.2018 | 11:59
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An die Idee hab ich auch schon gedacht. Aber irgendwie... Ich fand es mal wieder so... mäh... einfach nur mäh...  :( :(
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Niniane am 10.01.2018 | 12:16
@Pixellance und Wisdom-of-Wombats:
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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Teylen am 10.01.2018 | 13:10
Potentieller Mega-Spoiler
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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Der Narr am 10.01.2018 | 16:27
Antwort auf Mega-Spoiler.
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War das die erste Folge, die Jonathan Frakes Regie geführt hat? Das hatte mich echt überrascht, da er doch auch schon in Orville Regie geführt hat. Die Nerds die jede News verfolgen wussten sicher schon vor Monaten Bescheid, mich hatte das positiv überrascht.

Ich fand die Folge gut, für eine Spiegeluniversum-Folge sogar richtig richtig gut.

Eine Frage an die Trekkies: Bezieht sich "Spiegeluniversum" eigentlich immer auf ein spezielles Universum (ist es dasselbe wie in DS9?) oder meint das jedes alternative Universum, das irgendwo mal vorkommt?
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Niniane am 10.01.2018 | 16:34
Eine Frage an die Trekkies: Bezieht sich "Spiegeluniversum" eigentlich immer auf ein spezielles Universum (ist es dasselbe wie in DS9?) oder meint das jedes alternative Universum, das irgendwo mal vorkommt?

Das ist immer das eine Spiegeluniversum. Das ändert sich zwar auch in sich, aber es ist das gleiche Universum wie in der Classics-Serie und in DS9
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Pyromancer am 10.01.2018 | 17:48
Die Folge war gut, mir gefällt aber die gesamte Richtung nicht, in die sich die Serie entwickelt. Zu freudlos, zu düster, zu negativ, und das wird ja nicht besser, wenn man sich jetzt noch ein paar Folgen im Spiegeluniversum rumtreibt.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Runenstahl am 10.01.2018 | 17:54
Das kann ich nachvollziehen. Eine positive optimistische Zukunft ist ja eigentlich auch gerade der Grundgedanke von Star Trek gewesen.

Das Discovery nun eher Richtung "Grimdark" geht empfinde ich persönlich zwar als willkommene Abwechslung, aber wie schon gesagt, ich kann nachvollziehen wenn einige Zuschauer das gerne anders hätten.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: McCoy am 10.01.2018 | 18:46
Mir hat die Folge auch gut gefallen. Bemerkenswert war auch die Erwähnung der Defiance, welche ja in den Spiegelfolgen von Enterprise vorkam. Daher könnte der Imperator auch Hoshi Sato sein. Und da der Riss der die Defiance ins Spiegeluniversum brachte ja 100 Jahre in die Zukunft des normalen Universums führt könnte die Discovery danach durchaus im 24ten Jahrhundert rauskommen. Das wäre doch mal was. Würde auch erklären warum der Sporenantrieb danach verschwand. Oder niemand in TOS das Spiegeluniversum kannte.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: 6 am 10.01.2018 | 18:48
Oder aber das Anfangsuniversum der Discovery ist ein komplett Anderes als das Universum, in dem die anderen Serien spielen...
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Ifram am 10.01.2018 | 20:57
Würde auch erklären warum [...] niemand in TOS das Spiegeluniversum kannte.
Doch, es gab eine Doppeltes Lottchen-Folge mit Spiegel-Kirk.


edit: Memory Alpha (http://de.memory-alpha.wikia.com/wiki/Ein_Parallel-Universum) informierte mich gerade darüber, dass auch Scott, McCoy und Uhura Bäumchen-wechsel-dich gespielt haben.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Xemides am 10.01.2018 | 21:54
Das ist immer das selbe Spiegeluniversum das schon in TOS vorkam ;-).
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Talasha am 10.01.2018 | 21:57
Das ist immer das selbe Spiegeluniversum das schon in TOS vorkam ;-).
Und in Enterprise.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Teylen am 10.01.2018 | 22:05
Antwort auf Mega-Spoiler.
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Ich habe es gesehen.
Die Folge fand ich ganz gut. Irgendwie gelang es mir damit mich von der Idee zu trennen das es Star Trek ist.
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Zitat
Eine Frage an die Trekkies: Bezieht sich "Spiegeluniversum" eigentlich immer auf ein spezielles Universum (ist es dasselbe wie in DS9?) oder meint das jedes alternative Universum, das irgendwo mal vorkommt?
Das Spiegel-welche ist da wo alle invertiert sind. Daneben gibt es auch andere.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: McCoy am 10.01.2018 | 22:26
Doch, es gab eine Doppeltes Lottchen-Folge mit Spiegel-Kirk.
edit: Memory Alpha (http://de.memory-alpha.wikia.com/wiki/Ein_Parallel-Universum) informierte mich gerade darüber, dass auch Scott, McCoy und Uhura Bäumchen-wechsel-dich gespielt haben.
Ja stimmt, ich meinte das vorher keiner davon Bescheid wusste.  Die TOS Folge heißt auch "mirror, mirror" wenn ich nicht ganz falsch liege. Aber da Disvovery ja 10 Jahre vorher spielt müsste das Spiegeluniversum in der Förderation bekannt sein.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Ifram am 10.01.2018 | 22:45
Oh sorry, hatte ich anders verstanden! Manchmal fällt der Streifen goldgepresstes Latinum eben stückweise...
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Sir Mythos am 11.01.2018 | 08:42
Ich treffe mal ne Vorhersage fürs Staffelfinale:

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Und zu den anderen Sachen so:
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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Wisdom-of-Wombats am 11.01.2018 | 17:40
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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Sir Mythos am 11.01.2018 | 17:44
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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: 1of3 am 11.01.2018 | 21:03
Spiegeluniversum! Musste es wirklich das Spiegeluniversum sein? Ich mein, die Folge mit Kirk war ja ganz witzig. Alles was danach kam...
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Selganor am 11.01.2018 | 21:24
Muss ja nicht zwangslaeufig "das" Spiegeluniversum sein. Bei den Spekulationen vor dem Ende der Halbstaffel wurde ja schon von einem Multiversum spekuliert, von daher scheint es ja zumindest die theoretische Chance auf mehr als 2 Universen zu geben.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: 1of3 am 12.01.2018 | 11:15
Obs nun das oder ein anderes ist, ist mir eigentlich egal. Es ist die gleiche Idee: Ein böses Gegenstück zur Föderation. Und zwar ohne dass man irgendwie erklärt, wie es zu dieser Alternative kam. Die Erklärung: Cochrane hat die Vulkanier beim Erstkontakt erschossen und ihre Technik ausgebeutet, bei aller liebe, das führt nicht zu diesem Ergebnis. Und dann tauchen auch garantiert die gleichen Leute auf wie im anderen Universum, obwohl das, wenn man schon annimmt, dass der Schmetterlingseffekt solche Ausmaße annimmt auf keinen Fall passieren sollte.

Als ersnst zu nehmende Alt Fictional History taugt das also nicht. Zugegeben, dass muss es nicht. Aber was will es dann? Die erste Folge in TOS ging da ja sehr unbedarft ran. "Was wenn unsere Helden böse wäre?" - Nicht tiefsinnig, aber genau das märchenhafte Element, dass sich durch die ganze Serie zieht, mit der Jekyll/Hide-Idee, die wir auch in 'Kirk/2=?' finden.

Bei DS9? Die Terraner sind gefallen und Sklaven. OK. Das ist ein bisschen wie poetische Gerechtigkeit für die bösen Terraner und philosophiert über gut gemeinte Eingriffe, denn Spocks gut gemeinte Reformen haben das terranische Imperium zu Fall gebracht. Ein schöner Kommentar auf Versuche "Demokratie" ad hoc zu verbreiten. Die Wiedereinführung von Jennifer Sisko war dann einfach nur noch langweilig und hat mich nachhaltig gegen das Spiegeluniversum aufgebracht. Ich bitte mir das nachzusehen.

Nachdem ich die aktuelle Folge jetzt noch mal verdaut habe, frage ich mich noch mal: Was bedeutet das hier? Die eigentlich interessante Szene war das Gespräch zwischen Michael und Tilly über die Psychologie der Terraner und ihr Verhältnis zur Stärke. Das wirft ein Licht auf den Unterschied zu jener ersten Spiegel-Episode nämlich, dass hier nicht Individuen in die böse Welt gesetzt werden, sondern dass sich die gesamte gut gesinnte Besatzung spontan in Bösistan wiederfindet. Da drängt sich eine politische Interpretation natürlich auf.

Nur, dass sind irgendwie zwei Minuten der Folge. - Was mach ich mit dem Rest? PTSD Tyler fand ich interessant. Die aktuelle Wendung... Sollte Tilly als Captain humoresk sein?  - Beißt sich irgendwie mit dem sonstigen Tenor. Die Aktion im Fahrstuhl? - Taugt nicht als heroische Action-Szene. Auch als Anti-Gewalt-Kommentar komm ich nicht so recht daran, dafür fehlte dem Gegenüber Persönlichkeit.

Ich weiß nicht so ganz, was ich damit anfangen soll. Bei Star Trek konnte man sich eigentlich immer darauf verlassen, dass eine Frage verhandelt wird. Hier so?
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Rumpel am 12.01.2018 | 11:21

Ich weiß nicht so ganz, was ich damit anfangen soll. Bei Star Trek konnte man sich eigentlich immer darauf verlassen, dass eine Frage verhandelt wird. Hier so?

Ich finde das hier eigentlich sehr gut gelungen, gerade weil - anders als bei den übelst nervigen DS9-Mirror-Folgen - nicht die ganze Zeit mit dem "Witz" gespielt wird, dass die Figuren einfach böse und sexualisierter (oder manchmal anderweitig radikal anders) sind. Den fand ich ziemlich schnell öde.
Die Discovery-Folge lässt eigentlich erst mal überhaupt keine Spiegel-Gegenstücke bekannter Figuren auftauchen, sondern lässt stattdessen die tatsächlichen Figuren aus dem Prime-Universum ihre Spiegel-Counterparts verkörpern (ähnlich hat es ja auch die Classic-Folge gemacht). Und das gibt gerade in Bezug auf das übergreifende Thema der Serie - wie weit ist man im Krieg bereit zu gehen? - einen schönen Kommentar auf Brutalisierung der Lebensverhältnisse in einem Zustand ständigen Kampfes ab. Klar, ist jetzt nicht sonderlich tiefsinnig und sicher ganz weit weg von jeder auch nur ansatzweise ernsthaften Alternate-History-Idee, aber passt für mein Gefühl für Star Trek und ist thematisch rund, ohne dabei in die Fallen des Spiegeluniversums zu tappen, wie bei DS9 geschehen.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kurna am 13.01.2018 | 04:31
[...]

Bei DS9? Die Terraner sind gefallen und Sklaven. OK. Das ist ein bisschen wie poetische Gerechtigkeit für die bösen Terraner und philosophiert über gut gemeinte Eingriffe, denn Spocks gut gemeinte Reformen haben das terranische Imperium zu Fall gebracht. Ein schöner Kommentar auf Versuche "Demokratie" ad hoc zu verbreiten. Die Wiedereinführung von Jennifer Sisko war dann einfach nur noch langweilig und hat mich nachhaltig gegen das Spiegeluniversum aufgebracht. Ich bitte mir das nachzusehen.

[...]

Die DS9-Spiegelfolgen fand ich nicht schön, sondern üble Militarismus-Proganda. Verhandlungsbereitschaft ist Schwäche, Spock hat das Imperium zerstört, weil er nicht kriegerisch genug war. So kam es zumindest bei mir rüber. Aber das passte zu DS9, das ich anfangs mochte, aber irgendwann aufgegeben habe, weil es nur noch um Krieg, Krieg, Krieg ging. :(
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kowalski am 13.01.2018 | 20:06
Der Anführer ....
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fänd ich lustig. Vor allem beim Mittleren.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Wisdom-of-Wombats am 14.01.2018 | 12:41
Der Anführer ....
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fänd ich lustig. Vor allem beim Mittleren.

Passt leider überhaupt nicht in den Kanon. Und Discovery hat inzwischen mehrfach bewiesen, dass sie den Kanon beachten.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Talasha am 14.01.2018 | 12:46
Die DS9-Spiegelfolgen fand ich nicht schön, sondern üble Militarismus-Proganda. Verhandlungsbereitschaft ist Schwäche, Spock hat das Imperium zerstört, weil er nicht kriegerisch genug war. So kam es zumindest bei mir rüber. Aber das passte zu DS9, das ich anfangs mochte, aber irgendwann aufgegeben habe, weil es nur noch um Krieg, Krieg, Krieg ging. :(
Naja als eigentlich wäre es laut Spiegel-Spock so oder so zu dieser Umkehr gekommen wenn ich mich recht erinnere. Er wollte es nur Managen ist aber wohl gescheitert.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kowalski am 14.01.2018 | 14:47
Passt leider überhaupt nicht in den Kanon. Und Discovery hat inzwischen mehrfach bewiesen, dass sie den Kanon beachten.

Warum gegen den Kanon?

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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Selganor am 14.01.2018 | 15:21
Großartige Folge
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Was den letzten Teil des Spoilers angeht... einfach mal die dazugehoerige "After Trek"-Folge (gibt's ja bei Netflix auch mit 1-2 Tagen Verzoegerung nach der neuen Folge) anschauen und evtl. doch mal die "Hausaufgabe" (das Buch von Stamets) lesen, dann koennte man wohl auch drauf kommen wie die Situation geloest werden koennte...
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Erdgeist am 14.01.2018 | 16:20
Hat irgendwer von euch einen Schimmer, was die beiden Albino-Klingonen eigentlich vorhaben?
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Wisdom-of-Wombats am 14.01.2018 | 17:45
Warum gegen den Kanon?

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Weil...

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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kowalski am 14.01.2018 | 18:39
Die Frage wird sein ob es DAS oder nur EIN Spiegeluniversum ist.
Ich tippe auf das letztere und somit gehen die meisten Vorschläge durchaus (ausser jemand ist zu jung).
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kurna am 14.01.2018 | 19:33
Es würde mich sehr überraschen, wenn es nicht DAS Spiegeluniversum ist.
Denn das würde dem Ganzen viel von der emotionalen Bedeutung nehmen.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Wisdom-of-Wombats am 14.01.2018 | 20:26
Es ist DAS Spiegeluniversum, weil...

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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kowalski am 14.01.2018 | 20:35
Es würde mich sehr überraschen, wenn es nicht DAS Spiegeluniversum ist.
Denn das würde dem Ganzen viel von der emotionalen Bedeutung nehmen.

Ok.
Erkläre bitte näher/mehr.
Warum sollte es, vor allem emotional, einen Unterschied geben???
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kurna am 14.01.2018 | 20:54
Ok.
Erkläre bitte näher/mehr.
Warum sollte es, vor allem emotional, einen Unterschied geben???

Weil es eine Welt ist, die ich (als Fan) schon kenne und mit der ich mich schon befast habe. Es könnten Charaktere auftauchen, die man schon kennt. Es wäre zum Beispiel für mich bedeutender den Spock aus DER Spiegelwelt zu sehen, als den Spock aus irgendeiner anderen Parallelwelt. Genauso wie es umgekehrt ja auch interessanter wäre, Spock wiederzusehen als irgendeinen bisher unbekannten Vulkanier aus der gleichen Parallelwelt. Wenn es um eine Welt geht, die man schon kennt, ist man von vornherein stärker involviert, als ob es etwas Fremdes wäre, genau wie es auch bei einer Person wäre. Zumindest mir ginge es da so.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Teylen am 14.01.2018 | 21:17
Dagegen spricht das man halt die Herausforderung hat das Leonard Nimoy verstorben ist.
Das heißt wäre es "das" Spieluniversum würde es sich falsch anfühlen.
Weshalb ich mit einem neuen Spiegeluniversum, wie Lorcas Hinweis bezüglich vieler alternativer Universen andeutet, zufriedener wäre.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kurna am 14.01.2018 | 21:40
Dann nimm einen Charakter, dessen Schauspieler noch lebt. Das war jetzt nur der erste Name, der mir einfiel.

Edit:
Anderes Beispiel: Die TNG-Folge, wo Scotty gefunden wird, war sicherlich so interessanter als wenn es nur irgendein anderer Ingenieur aus der gleichen Zeit gewesen wäre. Weil Scotty ein Charakter ist, den man schon von vorher kennt.
Und mit dem Universum ist es für mich genauso. Es ist imho interessanter, wenn es jetzt bei Discovery um das schon bekannte Spiegeluniversum geht, als wenn es jetzt nur irgendein x-beliebiges Spiegeluniversum wäre. Zum Beispiel weil man darüber nachdenken kann, wie die Ereignisse hier zu der Situation bei TOS geführt haben könnten.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kowalski am 14.01.2018 | 23:11
Weil es eine Welt ist, die ich (als Fan) schon kenne und mit der ich mich schon befast habe.


Du nimmst Dich und Fan-Service zu wichtig. Kenne ich, aber gerade mit Multiversen ist der korrekte Ansatz ein anderer.

Es könnten Charaktere auftauchen, die man schon kennt.

Da widerspreche ich gar nicht.
Bei meinem Ansatz sind sie nur potentiell "anders" als bei den bisherigen Begegungen mit ihnen.
Und das würde auch einen Reiz ausmachen.

Captain Killy ist dann in der nächsten Welt halt Captain Silly.
Die Frage ist immer ob sich die Suspension of Disbelief in jeder der Welten einstellen kann.
Dann darf das auch meine Erwartungen konterkarieren.

Es wäre zum Beispiel für mich bedeutender den Spock aus DER Spiegelwelt zu sehen, als den Spock aus irgendeiner anderen Parallelwelt. Genauso wie es umgekehrt ja auch interessanter wäre, Spock wiederzusehen als irgendeinen bisher unbekannten Vulkanier aus der gleichen Parallelwelt. Wenn es um eine Welt geht, die man schon kennt, ist man von vornherein stärker involviert, als ob es etwas Fremdes wäre, genau wie es auch bei einer Person wäre. Zumindest mir ginge es da so.

Das interessante wäre doch Personen die man meint zu kennen in einem anderen Kontext eine andere Entwicklung nehmen sehen. Oder etwa nicht?

Ich habe das Gefühl das für dich das Same-Same, also das immer wieder schauen der gleichen Geschichte mit minimalen Wendungen ansprechend ist.
Für mich erschöpft sich die Geschichte irgendwann.
Ich brauche auch mal Abwechslung.

Oder ist das bei Dir nur hier eine Erwartung des Fan-Services nicht neue Tricks lernen zu müssen?

Und mit dem Universum ist es für mich genauso. Es ist imho interessanter, wenn es jetzt bei Discovery um das schon bekannte Spiegeluniversum geht, als wenn es jetzt nur irgendein x-beliebiges Spiegeluniversum wäre. Zum Beispiel weil man darüber nachdenken kann, wie die Ereignisse hier zu der Situation bei TOS geführt haben könnten.

Hmm.
Statt in sich geschlossener Zirkel habe ich dann schon lieber ganze Ebenen an Möglichkeiten die sich vor einem aufspannen.
Da ist es interessanter, zumindest wenn auch da die Möglichkeiten die Suspension of Disbelief nicht antasten.

Deswegen hat die Mudd-Folge auch sehr gut funktioniert weil sie bestimmte Ereignisse immer wieder abgewandelt dargestellt hat.
Deswegen funktionierte bei mir sowohl der "Murmeltiertag" als auch "Edge of Tomorrow"
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kurna am 15.01.2018 | 00:06
Ich würde sagen, dass es nicht daran liegt, weil ich immer dasselbe will, sondern daran, dass ich eine komplexe Weltenschöpfung mag. Ich möchte nicht nur einen kurzen Snapshot von etwas (hier dem Spiegeluniversum) sehen, sondern es mehr in die Tiefe kennenlernen und etwas über seine Entwicklung und das Beziehungsgeflecht erfahren. Klar kann auch etwas Neues interessant sein, aber noch interessanter ist es, wenn das Ganze mehr in die Tiefe geht.

Aus vermutlich ähnlichen Gründen sind meine liebsten Rollenspielrunden auch lange, komplexe Kampagnen und mein Lieblingsbuch von Tolkien ist das Silmarillion.  ;D

Und so ganz scheine ich meinem Denken ja nicht alleine zu sein. Denn es tauchen ja bei Star Trek immer wieder Charaktere aus alten Serien auf, bzw. werden Folgen wie die mit dem Spiegeluniversum oder den Tribbels wieder aufgenommen. Genauso wie auch bei Star Wars in den Prequels und der neuen Trilogie schon bekannte Charaktere aufgegriffen wurden. Und auch z.B. der neue Bladerunner hat nicht auf Harrison Ford verzichtet. Die Studios machen das ja nicht ohne Grund. (Und der Grund ist vermutlich nicht nur, alten Bekannten mal wieder eine Rolle zuzuschustern.  ~;D )

Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Ifram am 15.01.2018 | 00:20
Mir geht es bei ST und SW auch so. Das Vertraute macht einen Teil des Reizes aus. Das Spiegeluniversum bricht bereits damit. Der Bruch mit dem Bruch muss nicht auch noch sein. Manchmal läuft sich ein vertrauter Hintergrund tot, aber die paar Folgen im Spiegeluniversum haben dass noch nicht geschafft. Ich bin auf die Defiant gespannt und hoffe auf Imperator Sato!
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Alex am 15.01.2018 | 17:45
Ich will ja nicht behaupten, dass ich wusste, wer der Imperator ist, aber ich wusste es.  :D >;D
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Wisdom-of-Wombats am 15.01.2018 | 20:23
Ich will ja nicht behaupten, dass ich wusste, wer der Imperator ist, aber ich wusste es.  :D >;D

Immerhin Nr. 3 auf meiner Liste!
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Teylen am 16.01.2018 | 10:42
Ich will ja nicht behaupten, dass ich wusste, wer der Imperator ist, aber ich wusste es.  :D >;D
Ich lag ebenfalls richtig  8)
Meine nunmehr Spoiler-Vorhersage (https://blutschwerter.de/thema/cbs-netflix-star-trek-discovery.88983/page-11#post-1985423).
Ist aber schon cool.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: First Orko am 16.01.2018 | 11:26
Ach verdammt! Ich hatte irgendwie auf
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gehofft! Immerhin haben sie schon die Agoniekammern aus ENT übernommen...
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Trotzdem nette kleine Überraschung für den ein oder anderen  >;D
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Alex am 16.01.2018 | 12:10
Trotzdem nette kleine Überraschung für den ein oder anderen  >;D
Die Frage war nur, wer würde Michael als Imperator am meisten Schmerzen bereiten. Ihren vulkanischer Vater konnte man ausschließen, daher war das die logischste Wahl.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Wisdom-of-Wombats am 22.01.2018 | 17:48
Für mich bleiben einige Fragen zurück:

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Ich muss mal kurz meinen "Ich hatte recht" Tanz aufführen.  :cheer: :headbang:

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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kowalski am 22.01.2018 | 18:06
Ich muss mal kurz meinen "Ich hatte recht" Tanz aufführen.  :cheer: :headbang:

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Wenig Überraschung meinerseits.
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Aber das mit Michael und Saru, war außer einer Vorahnung das es nichts gutes sein kann, wirklich überraschend.

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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Selganor am 23.01.2018 | 10:41
Ich muss mal kurz meinen "Ich hatte recht" Tanz aufführen.  :cheer: :headbang:

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Und das nicht nur dafuer...

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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Teylen am 23.01.2018 | 10:59
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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Rumpel am 23.01.2018 | 11:27
Ich muss mal kurz meinen "Ich hatte recht" Tanz aufführen.  :cheer: :headbang:

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Ich auch:
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4 Monate vorher angesagt ist doch ne gute Leistung, finde ich!
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Teylen am 23.01.2018 | 16:21
Diese Rezi fand ich ziemlich witzig/amüsant:
„Star Trek Discovery“ – 1.12 – „Blindes Verlangen“ – Kritik (http://www.zukunftia.de/7245/star-trek-discovery-1-12-blindes-verlangen-kritik/)
(Warnung: Spoiler + Komplettverriss)
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Niniane am 23.01.2018 | 16:54
Ich fand die letzte Folge durchwachsen.

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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: JollyOrc am 23.01.2018 | 17:52
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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Wisdom-of-Wombats am 23.01.2018 | 18:54
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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Niniane am 23.01.2018 | 19:01
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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Teylen am 23.01.2018 | 19:33
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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: 6 am 23.01.2018 | 19:41
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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kowalski am 23.01.2018 | 19:45
Ich fand die letzte Folge durchwachsen.

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Ich fand sie gut, auch wenn ich bestimmte Szenen nicht erwartet hätte.
Kann durchaus verstehen das diese verstörend sind.
Hätte man auch anders, aber nicht minder tragisch für die Betroffenen lösen können.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Teylen am 23.01.2018 | 22:54
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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Talasha am 23.01.2018 | 22:56
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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: 6 am 23.01.2018 | 23:04
Das Eine schliesst ja das Andere nicht aus.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Bildpunktlanze am 23.01.2018 | 23:31
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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Wisdom-of-Wombats am 23.01.2018 | 23:42
Ich fand die letzte Folge durchwachsen.

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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Teylen am 24.01.2018 | 00:10
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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Silent am 24.01.2018 | 00:51
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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Kowalski am 24.01.2018 | 01:24
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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Caranthir am 24.01.2018 | 18:00
Langsam nervt das ganze Gespoilere. Könnten wir nicht einfach festlegen, dass das ein Spoiler-Thread ist und die blöden Tags weglassen. Das liest sich für mich sehr verkrapft und ist nicht wirklich ein Vergnügen. Leute, die die neuste Folge noch nicht gesehen haben, sollten dann halt einfach nicht in einen Faden reinschauen, der "Star Trek: Discovery - 2017 - Spoileralarm" heißt.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Bildpunktlanze am 24.01.2018 | 18:17
Langsam nervt das ganze Gespoilere. Könnten wir nicht einfach festlegen, dass das ein Spoiler-Thread ist und die blöden Tags weglassen. Das liest sich für mich sehr verkrapft und ist nicht wirklich ein Vergnügen. Leute, die die neuste Folge noch nicht gesehen haben, sollten dann halt einfach nicht in einen Faden reinschauen, der "Star Trek: Discovery - 2017 - Spoileralarm" heißt.

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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017
Beitrag von: Wisdom-of-Wombats am 24.01.2018 | 18:31
Langsam nervt das ganze Gespoilere. Könnten wir nicht einfach festlegen, dass das ein Spoiler-Thread ist und die blöden Tags weglassen. Das liest sich für mich sehr verkrapft und ist nicht wirklich ein Vergnügen. Leute, die die neuste Folge noch nicht gesehen haben, sollten dann halt einfach nicht in einen Faden reinschauen, der "Star Trek: Discovery - 2017 - Spoileralarm" heißt.

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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: 6 am 24.01.2018 | 18:35
Langsam nervt das ganze Gespoilere. Könnten wir nicht einfach festlegen, dass das ein Spoiler-Thread ist und die blöden Tags weglassen. Das liest sich für mich sehr verkrapft und ist nicht wirklich ein Vergnügen. Leute, die die neuste Folge noch nicht gesehen haben, sollten dann halt einfach nicht in einen Faden reinschauen, der "Star Trek: Discovery - 2017 - Spoileralarm" heißt.
Gute Idee. Hiermit durchgeführt.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Trichter am 25.01.2018 | 09:05
Wurde eigentlich schon erwähnt wie Lorca ursprünglich aus dem Spiegeluniversum ins normale Star Trek Universum kam?
Ich tippe zwar auf irgendwas mit Pilzsporen, aber falls es ein anderer Weg war, könnte das ein neuer Rückweg für die Discovery sein.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Rumpel am 25.01.2018 | 11:09
Ich finde übrigens, dass sich über die Erkenntnisse zur interdimensionalen Vernetzung der Gehirne durch die Mycellen schön eine halbwegs brauchbare Technobabble-Erklärung dafür konstruieren lässt, dass in den beiden Universen trotz gewaltiger Unterschiede immer die gleichen Personen auftauchen (bzw. überhaupt geboren werden): Man könnte ja behaupten, dass das Netzwerk der Universen eine Art vernetzter Pilzorganismus ist, der zwangsläufig eine gewisse Konsistenz hat und schlicht und einfach begünstigt, dass sehr ähnliche Gehirne in den verschiedenen Universen miteinander vernetzt entstehen.

Erklärt zwar immer noch nicht die gleichen Raumschiffe, aber wäre doch eine nette Idee, um ein ganz kleines bisschen Plausibilität reinzubringen ...
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: YY am 25.01.2018 | 11:33
Ähnliche Gehirne bauen dann eben auch ähnliche Raumschiffe  ~;D
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Rumpel am 25.01.2018 | 11:37
Ähnliche Gehirne bauen dann eben auch ähnliche Raumschiffe  ~;D

Na bitte!
Womit dann allerdings auch bewiesen wäre, dass im Star-Trek-Multiversum das ethische Empfinden anscheinend gar nichts mit dem Gehirn zu tun hat ...
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: YY am 25.01.2018 | 11:39
Was man ja spätestens seit TNG vermutet hat...  ;D
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Kowalski am 25.01.2018 | 12:21
Ich finde übrigens, dass sich über die Erkenntnisse zur interdimensionalen Vernetzung der Gehirne durch die Mycellen schön eine halbwegs brauchbare Technobabble-Erklärung dafür konstruieren lässt, dass in den beiden Universen trotz gewaltiger Unterschiede immer die gleichen Personen auftauchen (bzw. überhaupt geboren werden): Man könnte ja behaupten, dass das Netzwerk der Universen eine Art vernetzter Pilzorganismus ist, der zwangsläufig eine gewisse Konsistenz hat und schlicht und einfach begünstigt, dass sehr ähnliche Gehirne in den verschiedenen Universen miteinander vernetzt entstehen.

Erklärt zwar immer noch nicht die gleichen Raumschiffe, aber wäre doch eine nette Idee, um ein ganz kleines bisschen Plausibilität reinzubringen ...

+1  :d

Eine gewisse Symmetrie lässt sich nicht bestreiten.
Es gibt auch Spekulationen das Commander Landry mit Vornamen nicht Ellen sondern Ava heisst. (?)
Die konnte man in After Trek als Vorschau auf Episode 13 sehen.

Technobabbelig wächst der Pilz durch die Mikroverbindungen die zwischen den Universen bestehen, d.h. er ist nicht die Verbindung sondern füllt sie nur?
Und Träume sowie Deja Vus sind manchmal Erinnerungen an andere Universen?

Na bitte!
Womit dann allerdings auch bewiesen wäre, dass im Star-Trek-Multiversum das ethische Empfinden anscheinend gar nichts mit dem Gehirn zu tun hat ...

Vielleicht so eine Art Quantenphänomen das sich die Universen zwangsläufig unterscheiden müssen und eine der minimalen Änderungen, sozusagen der Schmetterlinksflügelschlag, die Formen der menschlichen Gesellschaft sind? Wobei, äh, finde ich zu simpel, diese Idee.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Teylen am 25.01.2018 | 23:56
Eine Podcast-Serie die ich zu STD gerne höre ich FemFreq:
Star Trek Discovery Recap FREQCast | S01 EP12: Vaulting Ambition  (https://www.youtube.com/watch?v=oVjBCdIR8s8)
Anita und Ebony sprechen da recht frei von der Leber weg was sie über die Folge denken. Manchmal gutes (sie mochten sogar ein paar Episoden die ich nicht mag), meistens schlechtes (die aktuelle mögen sie nicht), meistens noch mit ein paar positiven Aspekten drin (sie haben da so einen "Haar-Report") und mitunter durchaus selbstkritisch. Wenn man allerdings FemFreq nicht mag, erm, dann lohnt sich der Podcast auch nicht ^^;
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Sir Mythos am 26.01.2018 | 08:51
Ich mochte die aktuelle Folge. Die hat mir beim zuschauen Spaß gemacht und macht neugierig was kommt.

Bzgl: Warum immer das gleiche Spiegeluniversum?
Wenn es unendlich Multiversen gibt, dann ist vielleicht das Siegeluniversum das uns Quantentechnisch nächst liegende, so dass man am wahrscheinlichsten zuerst dort landet.
Und in den unendlich Multiversen ist halt auch eins, in dem die handelnden Personen und Schiffe nahezu gleich sind. Vielleicht liegt es auch quantentechnisch gesehen gerade deswegen am nächsten zu uns.

Das einzige, was mich wirklich interessiert: Wie ist Locka in unser Universum gekommen? Ich vermute ja, dass es einen Sporen-Unfall gab und er deswegen auch wusste, dass er bei uns Staments suchen und zur Arbeit mit den Sporen antreiben musste. Burnham war nur ein netter Nebeneffekt, der seine Pläne unterstütze.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Uwe-Wan am 29.01.2018 | 11:22
Mir ist die ganze Serie mittlerweile zu grimdark und zu sehr Game of Thrones in Space. Das hat mit dem hoffnungsvollen, positivem Star Trek nicht viel zu tun.

AV Club fasst es gut zusammen:

Zitat
But the show is called Star Trek: Discovery, which means we can’t ever forget the legacy behind it. Like the fact that this is supposed to be a franchise about hope, and instead we’re just getting a lot of flashy explosions and exciting new varieties of darkness. Oh, and quite a lot of death, in case you were worried about that. I can’t think of a Trek show that has lost this many main characters in its entire run, let alone one that lost this many in its first season. (Again, I haven’t seen Voyager or Enterprise, so if those have a ton of murder, my deepest apologies.) Really, though, to criticize the show for its grimness would be to allow it the benefit of actually having a consistent tone. The deaths existed solely to create an illusion of plot momentum in a serialized story that, so far at least, has no goddamn point at all.

I’ve said it before, and I’ll say it again: what the hell is Discovery about? Star Trek: five year mission to explore the universe. Next Generation: same remit, without the time limit. Deep Space Nine: what happens if you stay in one place? Voyager: what happens if you get lost? Enterprise: what happens if we go back to where it all began, and also Scott Bakula needs a paycheck? Discovery: what happens when a protagonist betrays her captain and inadvertently helps start a war with the Klingons and gets sentenced to life imprisonment only to get saved by a captain who turns out ot be a guy from another universe and also her boyfriend is a secret Klingon and right that war is still going on and spores!
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: CAA am 29.01.2018 | 12:33
Wenn man die Serie als Star Trek schauen will, hat man vermutlich eine schlechte Zeit. Will man es als Sci Fi Serie schauen, wird man großartig Unterhalten.

Ich hab beim schauen der Serie jede Menge Spaß.  :d
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Teylen am 29.01.2018 | 12:39
Naja, es ist schon eine bestimmte Art von Science Fiction.
Ich habe aktuell wesentlich mehr Spaß mit The Orville, Black Mirror, PK Dick Electric Dreams, Westworld, Humans, Doctor Who und selbst Travellers. ^^;
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Alex am 29.01.2018 | 15:32
Die neue Folge ist der absolute Hammer.  :headbang:

Wem das nicht gefällt, dem ist nicht mehr zu helfen.  :)
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Silent am 29.01.2018 | 17:49
Das einzige was ich auszusetzen hatte war das ganze "Wir erklären nun den Plot, damit auch der letzte Trottel sieht wie genial wir waren!".
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Selganor am 29.01.2018 | 18:16
Es wird ja garantiert auch Leute gegeben haben denen man den Plot wirklich nochmal erklaeren musste damit sie es auch wirklich verstehen.

Aber ich bin ja schonmal gespannt wie die Klingonen darauf reagieren wenn Philippa Georgiou jetzt scheinbar doch nicht tot ist...

Das koennte ja eine "Ach, ihr wollt mich schon wieder toeten..."-Aktion geben ;D (Wenn sie wirklich doch laenger hier bleiben koennen)

Auch schoen, dass sie sich schon einen "Notschalter" fuers Pilznetzwerk reingeschrieben haben damit das bis zum Anfang von TOS dann nicht (mehr) da ist...
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Sashael am 29.01.2018 | 21:16
AV Club fasst es gut zusammen:
Äh ... was fasst der denn gut zusammen? Die Was-ist-die-Story-der-Serie zeigt mir nur, dass da ziemlich ohne Sinn und Verstand geschrieben wurde. TOS und TNG hatten keinen, wirklich keinen Metaplot. Das war nur Planet of the Week. Deep Space 9 wurde ebenfalls für seinen Kriegsplot massiv kritisiert, das wäre bei Discovery nicht mal was Neues. Der Metaplot von Voyager hatte sich in der Serie mehrfach in die Lächerlichkeit verabschiedet.
Von daher bietet Discovery mit ihrer kontinuierlich fortlaufenden Story bisher mal was Anderes. Wobei ich die heutige Folge tatsächlich ein bißchen zu WH40K inspiriert fand. ;)

Allerdings schaue ich etwas besorgt in die Zukunft. Jetzt kriegen wir wieder tonnenweise Klingonenschauspieler mit viel zuviel Zahnprothesen im Mund um ordentlich zu reden vorgesetzt.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: 6 am 29.01.2018 | 21:59
Nur kurz als kurzer Einschub unabhängig davon, ob ich der AV Club-Kritik zustimme oder nicht:
Äh ... was fasst der denn gut zusammen? Die Was-ist-die-Story-der-Serie zeigt mir nur, dass da ziemlich ohne Sinn und Verstand geschrieben wurde. TOS und TNG hatten keinen, wirklich keinen Metaplot. Das war nur Planet of the Week.
Was ist die Story? war nicht die Frage der Kritik, sondern, was ist das Thema? Es geht nicht darum, ob da ein Metaplot aufgezogen wurde, sondern ob es ein alles umspannendes Thema innerhalb der Serie gibt.
Also Black Mirror oder Electric Dreams vs. House of Cards oder Game of Thrones.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: JohnnyPeace am 29.01.2018 | 22:56
Mir hat die Folge gut gefallen, bin echt gespannt aufs Finale! Hab ich vor allem auch gefreut, daß die Zerstörung des Flaggschiffes sowie die Rückkehr nicht auf die letzten drei Folgen ausgedeht sondern in einer Folge abgehandelt wurde. Bin mal gespannt, wie sie die Situation auflösen. Einen Zeitsprung oder irgendeine andere Form von Manipulation an der Realität (also Sprung in anderes Universum o.ä.) will ich es mal nennen fände ich doof, halte ich aber für die wahrscheinlichste Lösung. Schade, daß Lorca gestorben ist. Ich fand, er war ein interessanter Charakter!

Insgesamt mag ich die Serie! Freu mich auch, daß eine zweite Staffel schon geordert ist.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Runenstahl am 29.01.2018 | 22:59
Die Serie dreht sich mMn um die Frage ob der Zweck die Mittel heiligt. Das ist bei Discovery ein stets wiederkehrendes Thema.

Ist es okay zuerst zu feuern um damit Verhandlungen einzuleiten ?
Ist es okay ein lebendes Wesen auseinander zu schneiden um seine Geheimnisse zu entschlüsseln ?
Ist es okay den Krieg gegen die Klingonen um jeden Preis gewinnen zu wollen ?
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Nomad am 29.01.2018 | 23:02
Also ich war überrascht davon, dass sie Philippa Georgiou mit zurück genommen haben. Das wird auf jeden Fall noch interesant.

Ich trauere jetzt schon Lorca nach, aber den müsste es ja noch einmal geben, aber der müsste im Imperiums Universum feststecken, falls er noch lebt.

Und ja, sie hätte nicht Star Trek drauf schreiben müssen, damit es funktioniert, sie hätten auch einfach ein Universum erfinden können.

Auf jeden Fall besser als eine neue Janeway, das hätte ich seelisch nicht verkraftet.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Caranthir am 30.01.2018 | 07:02
Discovery macht auf jeden Fall mal vieles anders und das ist schon mal supi. Noch ein "Wir haben da diese Crew, gehen jeden einzelnen Brückenoffizier mit Spotlight-Folgen durch, zeigen jede Woche einen neuen Planeten und bekommen vielleicht mal einen Metaplot-Spannungsbogen" hätte ich nicht überlebt.

Enterprise war ja genau das, wobei sie da in den letzten Staffeln wirklich viel Metaplot reingebaut haben, das klassische Star Trek kam anscheinend aber nicht mehr an. Ich habe die Serie wirklich gerne gesehen, finde Discovery mit einer durchgängigen Handlung doch spannender.

Es sind aus meiner Sicht zwei völlig unterschiedliche Erzählweisen, was man weder den alten Serien noch Dicovery vorwerfen kann. Ist doch klasse, dass sie jetzt mal neue Wege gehen. Star Trek hat sich im Lauf der Zeit immer wieder neu erfunden.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: wild dice am 30.01.2018 | 07:38
Das einzige was ich auszusetzen hatte war das ganze "Wir erklären nun den Plot, damit auch der letzte Trottel sieht wie genial wir waren!".

Was für ein genialer Plot?
Diese Zeitspringerei als Mittel zum Zweck ist doch wohl eher plump und die Cliffhangerdichte erinnert an billige Groschenromane - hält aber natürlich bei der Stange.

Mir gefällt die Serie auch ziemlich gut, so nicht. Jedoch ist bis auf das Konzept der durchgängigen Handlung Alles ziemliche Hausmannskost.
Vielleicht aber eben nicht typisch für Star Trek.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: First Orko am 30.01.2018 | 08:50
Allerdings schaue ich etwas besorgt in die Zukunft. Jetzt kriegen wir wieder tonnenweise Klingonenschauspieler mit viel zuviel Zahnprothesen im Mund um ordentlich zu reden vorgesetzt.

Allerdings schaue ich etwas besorgt in die Zukunft. Jetzt kriegen wir wieder tonnenweise Klingonenschauspieler mit viel zuviel Zahnprothesen im Mund um ordentlich zu reden vorgesetzt.

Genau DAS war tatsächlich mein erster Gedanke, als sich die Karte veränderte ;D

Und nochmal zum TNG-"Plot": Wer verstehen will, warum TNG zu Beginn so... schwierig zu ertragen war, dem empfehle ich die auf Netflix verfügbare Doku "Chaos on the bridge" wo Shatner mit den Beteiligten die Schwierigkeiten der erste beiden TNG-Staffeln seziert, für (ehemalige) Trekker äußerst sehenswert.
Kurzusammenfassung: Roddenberry als visionärer Despot + ein Arschloch-Anwalt + Streik der Writers Guild = 2 Staffeln ohne rote Linie und Fokus. Das Problem an TNG war, dass Roddenberrys Vision der Zukunft ein Utopia war, das kaum Reibungspunkte zuließ. Das kam dann erst später, mit dem Fokus auf die Charaktere in den späteren Staffeln. Dementsprechend war TNG auch schon soapig (auch wenn in der Hinsicht DS9 da in den ersten Staffeln den Vogel abschießt mit dem "Quark der Woche"...)

Bei TOS könnte man schon sagen, dass die klassische "Entdeckung der neuen Welt" im Vordergrund stand. Ein Metaplot ist das sicher nicht, aber zumindst ein Thema (Da verweise ich gern als "The Forbidden Planet" als Roddenberrys Blaupause für Star Trek).

Bei Discovery tue ich mich mit einem "roten Faden" schon deutlich schwerer. Man könnte den Titel eingedeutscht als "Endeckungen/Enthüllungen" im übertragenen Sinne auch in Bezug auf die Crew und all die Geheimnisse deuten. Ob das so gedacht war...?

Ich lasse mich erstmal von der ersten Staffel berieseln, hoffe dass der Erfolge mindestens für eine zweite reicht und Crew, Schiff und Plot endlich zueinander finden. Und das man von der Robofrau, der Steuerfrau und der anderen mit der coolen Frisur _endlich_ noch mehr erfährt ;)

PS:
Ich schaue auch gerade TOS in der digital überarbeiteten Version nochmal (ist die Version bei Netflix) komplett und bin einigermaßen begeistert! Zum einen sind die neuen Effekte mit Fingerspitzengefühl eingesetzt worden und machen das Ganze ein bißchen zeitgemäßer ohne der Serie den Charme zu nehmen (es sei denn man ist Harcore-Original-Fetischist!).
Damals hat mich TNG wegen des coolen SciFi-Looks geflasht und ich konnte den Wiederholungen der altbackenen Kirk-Crew weniger abgewinnen.
Heute hat sich mein Bild komplett gewandelt und ich bin überrascht, wie viele Hard-SciFi-Themen sich unter der Oberfläche aus Kirk'scher Hemdsärmeligkeit, flotten Sprüchen, sexy Uniformen und flapsiger Trashigkeit verbergen!

Zuketzt gerade "A private little war" gesehen - und: meine Güte, wie finster das endet!

Letztelich ist das für mich "echte" SciFi: Der kritische Blick auf (damals wie heute) aktuelle, soziale und poltische brenzlige Themen durch die Spiegelung in eine ferne Zukunft.
Auf der Ebene ist TOS für mich mittlerweile ungeschlagen.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: 6 am 30.01.2018 | 09:01
Ich sehe da schon einen roten Faden. Nachdem sie ja im wahrsten Sinne des Wortes auf dem Sporennetzwerk rumgeritten sind, gehe ich davon aus, dass genau dieses Netzwerk der rote Faden sein wird.
Spekulation: Sie werden in den nächsten 2 Folgen in der Zeit zurück reisen, um den Klingonen Angriff zu verhindern. Dabei wird Tyler ne wichtige Rolle spielen. Diese Rettungsaktion wird zur Folge haben, dass sie durchs Netzwerk geschleudert werden. Und dann spielen sie Star Trek Sliders/Quantum Leap.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: First Orko am 30.01.2018 | 09:02
Und dann spielen sie Star Trek Sliders/Zurück in die Gegenwart.

Ohjeh. Ich hoffe nicht  :-\ Nicht, dass man das nicht vielleicht auch in "gut" machen könnte. Aber irgendwie... och nö!
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Wisdom-of-Wombats am 30.01.2018 | 18:39
Ich mag Discovery insgesamt. Was mich stört, ist die Vorhersehbarkeit des Plots. Ich wurde gestern dran erinnert, dass ich irgendwann in den ersten paar Folgen wohl mal halb scherzhaft gesagt habe: "Warum benimmt der sich so arschig? Ist das die Spiegeluniversums-Version von Lorca?" Hatte ich völlig vergessen... Es gibt Serien, die haben logische Plotentwicklungen, die nicht in gänze vorhersagbar sind. Aber sowohl Spiegel-Lorca als auch Ty-Voq wurden ewig vorher gesagt. Die Wahl von Phillipa Gergiou als Imperator war ebenfalls logisch, auch wenn es hier nette Variationen gegeben hätte.

Allerdings muss man DIS zu gute halten, dass eine Serie, deren Plotentwicklungen man logisch entschlüsseln kann, auch ihren Charme hat.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: YY am 30.01.2018 | 19:52
Enterprise war ja genau das, wobei sie da in den letzten Staffeln wirklich viel Metaplot reingebaut haben, das klassische Star Trek kam anscheinend aber nicht mehr an.

Das "klassische Star Trek" hatte das Problem, dass es mindestens anderthalb Serien lang schlecht umgesetzt wurde (nämlich über Voyager und die erste Hälfte von Enterprise).
Daraus dann den Schluss zu ziehen, das Konzept an sich würde nicht (mehr) laufen, halte ich für verfehlt.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Talasha am 30.01.2018 | 20:37
Das "klassische Star Trek" hatte das Problem, dass es mindestens anderthalb Serien lang schlecht umgesetzt wurde (nämlich über Voyager und die erste Hälfte von Enterprise).
Daraus dann den Schluss zu ziehen, das Konzept an sich würde nicht (mehr) laufen, halte ich für verfehlt.

The Orville zeigt ja das es noch funktioniert, sogar mit Drehbüchern aus dem TNG-Abfall.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Caranthir am 30.01.2018 | 21:08
Das "klassische Star Trek" hatte das Problem, dass es mindestens anderthalb Serien lang schlecht umgesetzt wurde (nämlich über Voyager und die erste Hälfte von Enterprise).
Daraus dann den Schluss zu ziehen, das Konzept an sich würde nicht (mehr) laufen, halte ich für verfehlt.

Richtig, Enterprise fand ich in den letzten beiden Staffeln richtig super, wurde danach aber trotzdem eingestellt.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Kowalski am 31.01.2018 | 21:18
Mir ist die ganze Serie mittlerweile zu grimdark und zu sehr Game of Thrones in Space. Das hat mit dem hoffnungsvollen, positivem Star Trek nicht viel zu tun.

AV Club fasst es gut zusammen:

Ich höre von denen nur "Fan-MiMiMi"
Erbärmlich.....

Die neue Folge ist der absolute Hammer.  :headbang:

Wem das nicht gefällt, dem ist nicht mehr zu helfen.  :)

Quoted for Truth!

Auch schoen, dass sie sich schon einen "Notschalter" fuers Pilznetzwerk reingeschrieben haben damit das bis zum Anfang von TOS dann nicht (mehr) da ist...

Du hast es nicht kapiert, oder?
Kein Netzwerk und ALLES biologische Leben stirbt....

Das ist der Plot-Hook damit eine "Higher Power" wie die Organier einschreitet und der Föderation und den Klingonen auf die Finger haut und ihnen bei Gefahr der sofortigen Auslöschung verbietet da weiter zu werkeln.

Und ja, sie hätte nicht Star Trek drauf schreiben müssen, damit es funktioniert, sie hätten auch einfach ein Universum erfinden können.

Nun, es passt AUCH zu Star Trek.
Zumindest zu den manchmal Grimdarkversionen die mir so vorschweben.
Alle Kritiker vergessen das ein Universum ohne Konflikte LANGWEILIG und UNINTERESSANT ist.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Selganor am 31.01.2018 | 21:23
Kein Netzwerk und ALLES biologische Leben stirbt....
Wurde so nicht gesagt... Da wurde nur von "Life as we know it" geredet >;D
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Kowalski am 31.01.2018 | 21:31
Letztelich ist das für mich "echte" SciFi: Der kritische Blick auf (damals wie heute) aktuelle, soziale und poltische brenzlige Themen durch die Spiegelung in eine ferne Zukunft.
Auf der Ebene ist TOS für mich mittlerweile ungeschlagen.

Das wird übersehen das TOS schon nicht ohne war. Und sich durch die Themen der SciFi sukzessive abgearbeitet hat.
Egal ob Zeitreisen, Paralleluniversen, übermächtige Gegner, Umweltgifte, kriegerische Konflikte, Amok laufende Computer, etc.
TNG stand dem auch nicht wirklich nach.

Beides sind Kinder ihrer Zeit, und Discovery ist es auch.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Kowalski am 31.01.2018 | 21:34
The Orville zeigt ja das es noch funktioniert, sogar mit Drehbüchern aus dem TNG-Abfall.

Jein. The Orville funktioniert weil es Star Trek mit Liebe zum Detail durch den Kakao zieht.
Deswegen funktionieren auch Filme wie Star Wreck oder Galaxy Quest super.
Sie variieren altbekanntes mit Humor ohne gemein zum Original zu sein.

Wäre The Orville ERNST, alle würden Jammern und Meckern!
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Teylen am 31.01.2018 | 21:52
Wäre The Orville ERNST, alle würden Jammern und Meckern!
Ich halte die Aussage für Unsinn da The Orville weitestgehend durchaus ernst ist.
Meines Erachtens deutlich ernster als Discovery. Wo es zwischen mir, und meinem Mitgucker öfters zu: "Was soll das gerade?" "Ach, einfach hinnehmen und nicht drüber nachdenken" Dialogen kam. Mit leichten Pluspunkten wenn eine Szene zwar eher dumm/böse war, aber cool. Ein wenig das Gefühl wie so Ash vs. Evil Dead Staffel 1 ^^;

Wobei zwei Festelungen...
... bei der Kampf-Choreographie können sie sich tatsächlich bei Arrow was abschneiden
... holy moly hat Michelle Yeoh Beine. Gerade da wo sie Lorca ins Gesicht tritt. Das war wie ein überdehnter Spagat nur nicht auf dem Boden sondern in der Luft. Und dann Gummi-Beint sie auch noch so ein Messer weg... :o
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Visionär am 31.01.2018 | 22:00
Die Serie besteht doch seit Folge 11 gefühlt nur aus schreienden Leuten (Ty-Voq, Agonizer-Booths) und vielen grausamen Todesszenen (Parasit). Ich kann nicht nachvollziehen, warum man sich so eine Gewaltorgie freiwillig anschaut, insbesondere da man auch noch mit einer strunzdämlichen und nicht nachvollziehbaren Handlung konfrontiert wird.

SciFi darf vieles, aber die Menschen sollten für uns noch nachvollziehbar handeln, ansonsten ist jeglicher Bezugspunkt verloren.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Kowalski am 31.01.2018 | 22:12
After Trek erklärt es ganz gut warum wir in Moment im Mirror-Universe sind.
--> Weil WIR gerade in einer Art Mirror Universe sind....
Macht Sinn.
Auch wenn die Welt gerade wenig Sinn macht....

Und, lauscht mal dem Trailer, der erklärt vieles.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Teylen am 31.01.2018 | 22:22
Ach, du meinst weil dem gemeinen Zuschauer so super subtile Anspielung wie "Make the empire glorious again" entgehen?
Nun, und wir waren eine ganze Weile nicht im Mirrorverse bzw. sind nun wieder zurück und es war/wird wohl auch nicht besser XD
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Kowalski am 31.01.2018 | 22:37
Ach, du meinst weil dem gemeinen Zuschauer so super subtile Anspielung wie "Make the empire glorious again" entgehen?

Ja, das ist mir tatsächlich entgangen, bzw. die Anspielung ist lächerlich (weil Trump lächerlich ist), also muss ich die nicht auf den Zustand der USA projezieren.
Ist Emperor Georgiou dann HRC????

Nun, und wir waren eine ganze Weile nicht im Mirrorverse bzw. sind nun wieder zurück und es war/wird wohl auch nicht besser XD

Bei uns vielleicht nicht.
Auf der Discovery schon.

Einfach mal das Ende der Staffel abwarten und sich für die zweite überraschen lassen.

S01E14: The War Without, the War Within (zwei Konflikte? Zeitkonflikte???)
S01E15: Will You Take My Hand? (Versöhnung? Auch mit Klingonen???)
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Teylen am 31.01.2018 | 23:56
Ja, das ist mir tatsächlich entgangen, bzw. die Anspielung ist lächerlich (weil Trump lächerlich ist), also muss ich die nicht auf den Zustand der USA projezieren.
Es war Teil von Lorcas "Lauft über"-Ansprache.
Derlei Anspielungen gibt es durchaus mitunter öfter. Supergirl hat es in Bezug auf die Daxon-Königsfamilie gebracht.

Naja, und man muss es nicht drauf projezieren, man muss aber imho nicht bis zum AfterShow Ding warten um derlei Anspielungen zu bemerken.
Ich persönlich finde ja so das es von "Pfanne in the Face" hat ^^;

Zitat
Einfach mal das Ende der Staffel abwarten und sich für die zweite überraschen lassen.
Ich verstehe nicht was das Ende, nun oder gar eine Staffel, an den ganzen teilweise herben Dümmlichkeiten der vorangegangenen Folgen ändern soll?
Das wird Beobachtungen wie: "Das Biogas ist etwa so Star Trek haft wie die Alien-Gedächtnisszene in den ersten beiden Folgen" "Wieso zur Hölle schießt Burnham in die Luft anstelle auf Leute?" "Was ist das für ein schlechtes Lasertag Event", "Wieso stirbt wegen den Pilzsporen das ganze Universum aus?!?", "Wow, die lahmste Kampfchoreographie seit langen", "Das Ende von Fake-Doktor war so dumm das es cool ist", "Wollten die des Reaktor-Dingens nicht abschießen statt nieder messern?", "Wieso holt Burnham Metzel-Phillipa mit die gerade auch noch Scareface spielt? .oO(wieso spielt wer in Star Trek Scareface=)", "Oy können die Finnen des Kelpie nun die Zukunft vorhersehen oder wurden sie von wem verhapst?", "Das mit der Musik meinen die tatsächlich ernst... das wäre selbst bei Doctor Who was cheesy und die ganze Sequenz weckt in mir ein verlangen nachdem DoctorWhoOpener Song", "Boah wurd nun n Kind geboren in den 9 Monaten?", "Woah war das n kurzer Krieg" und andere Dinge nicht unbedingt besser machen. ^^;
Und das sind nur die Highlights aus der einen Episode XD
Nun und nachdem Trailer geht es ja ähnlich trashig weiter. ^^;

Wobei ich die klangliche-Randnotiz, das im echten Universum die Geräte ein bisschen "Star Trek"-hafter fiepten nett gemacht fand.
Und erm,... ist das bestätigt das Lorca noch lebt? @.@
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Kowalski am 1.02.2018 | 02:43
Ich verstehe nicht was das Ende, nun oder gar eine Staffel, an den ganzen teilweise herben Dümmlichkeiten der vorangegangenen Folgen ändern soll?

Die Staffel selber ist ja als eine Art "Sich zurechtfinden der BrückenCrew" gedacht.
Und da die ganze Staffel über Spiegel-Lorca der Chef war sind alle Un-Trekkigen Entscheidungen seinerseits eben das, imperiell.
Da ich nicht davon ausgehe das sie den Zustand so lassen sondern das sie es irgendwie schaffen, wahrscheinlich mit Cliff-Hanger, was sonst, sich wieder in die Normalzeit (also minus 9 Monate, oder sogar etwas mehr????) zu beamen, in Folge 15 halt, löst sich die Staffel zugunsten einer Discovery die wieder mehr Star Trek statt Star Wars ist.

Das wird Beobachtungen wie: "Das Biogas ist etwa so Star Trek haft wie die Alien-Gedächtnisszene in den ersten beiden Folgen"

Das ist Quark. Alleine in TOS hast Du genug Aliens die das Alien in den Schatten stellen.
Nur ist es nicht so düster in Szene gesetzt worden.
Was ist an dem Bio-Gas unimperial????

"Wieso zur Hölle schießt Burnham in die Luft anstelle auf Leute?" "Was ist das für ein schlechtes Lasertag Event", "Wieso stirbt wegen den Pilzsporen das ganze Universum aus?!?"

Wenn Du in Star Wars die Midichlorianer zum explodieren bringen würdest hättest Du auch ein Extinction Event. Wenn die überall sind und durch "Böser-Stammets" Experiment eine Art Multidimenionale Krankheit ausbricht, na, dann gute nacht.
Es gab schon genug Star Trek Folgen (Enterprise, Deep Space 9, die eine ausgestorbene und zerstörte Erde zeigten.)
Im Gegensatz zu Star Wars klotzt man in Star Trek mit bestimmten Situationen die eine Galaxis oder mehr zerstören könnten. Mir fallen 2 oder 3 Folgen ein wo es knapp ist. TNG, Voyager, etc.

, "Wow, die lahmste Kampfchoreographie seit langen",


Seit wann ist Kampfchoreographie irgendwie ein Star Trek Ding? Oder Star Wars Ding? Da war Johny Mnemonic besser. Weil mit dem Monomolekularpeitschendings innovativer.

"Das Ende von Fake-Doktor war so dumm das es cool ist", "Wollten die des Reaktor-Dingens nicht abschießen statt nieder messern?", "Wieso holt Burnham Metzel-Phillipa mit die gerade auch noch Scareface spielt?


Weil Metzel-Phillipa eine der wenigen Personen im Spiegeluniversum war die sich an Abmachungen mit Burnham hielt?
Und weil es untrekkig ist Leute einen sinnlosen Tod sterben zu lassen?

.oO(wieso spielt wer in Star Trek Scareface=)", "Oy können die Finnen des Kelpie nun die Zukunft vorhersehen oder wurden sie von wem verhapst?",


Da sie nur auf unmittelbare Gefahr reagieren, aber wahrscheinlich einfach nur ein Ausdruck des Gefühls der Kelipaner sind, fand ich das passend.
Und den Kirk-Satz von Saru klassen "Ich glaube nicht an nicht gewinnbare Situationen!"  :headbang:

"Das mit der Musik meinen die tatsächlich ernst... das wäre selbst bei Doctor Who was cheesy und die ganze Sequenz weckt in mir ein verlangen nachdem DoctorWhoOpener Song", "Boah wurd nun n Kind geboren in den 9 Monaten?",

Gute Frage.

"Woah war das n kurzer Krieg" und andere Dinge nicht unbedingt besser machen. ^^;

Wer mal Stellaris gespielt hat weiss das bei signifikant großer Übermacht ein Sternenreich ziemlich schnell in sich zusammenfallen kann.
Schließlich ging der Föderation mit der Discovery das einzige Schiff verloren das ein Patt aufrecht erhielt.
Der erste Planet der fällt wird der mit den Dilithium Minen sein. Das reduziert den Treibstoff für die Schiffsflotte um knapp 40%, nach Aussagen aus einer der Folgen, und danach kollabiert die Verteidigung fast schon automatisch wenn die Klingonen keine Ruhe lassen. Und das tun sie ja selten bis nie.

Und das sind nur die Highlights aus der einen Episode XD
Nun und nachdem Trailer geht es ja ähnlich trashig weiter. ^^;

Wobei ich die klangliche-Randnotiz, das im echten Universum die Geräte ein bisschen "Star Trek"-hafter fiepten nett gemacht fand.
Und erm,... ist das bestätigt das Lorca noch lebt? @.@

Welcher? Der nicht-Spiegel-Lorca?
Ich schätze der Spiegel-Lorca könnte im MyceliumNetzwerk rumgeistern.

Für mich hätte man weniger erklären müssen.
Aber es ist eine Space Soap Opera, da erklärt man alles mündlich, damit es auch alle raffen.

Dei erste Staffel ist die ellenlange Exposition, es wird zwar Auswirkungen geben, aber einen Teil wird die Crew durch eine Zeitreise richten können.
Halt nicht alles.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Sashael am 1.02.2018 | 04:45
Also ich bin ja grade froh, dass ich mir nicht eine einzige Frage gestellt habe, die Teylen aufzählt.
Für mich klingt das in dieser Masse nach: "Ich find die Serie Scheiße. Mach mal die neue Episode an und wir gucken, worüber wir uns diesmal das Maul zerreißen können."
;D
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Kowalski am 1.02.2018 | 06:05
Ja, so hört sich das an.
Fragt man sich wieso sich jemand so etwas antut?
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Pyromancer am 1.02.2018 | 06:34
Ich fand die letzte Folge ok, aber der letzte Twist hat mir dann wieder alle Freude verdorben.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Samael am 1.02.2018 | 07:00
Warum tut ihr es euch an?
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Kowalski am 1.02.2018 | 07:44
Ich?
Weil ich Star Trek: Discovery als erste Star Trek Serie empfinde die als SERIE und nicht nur als lose zusammenhängende Episoden vor sich hin dümpeln.

Weil die Charaktere Tiefe zeigen.
Weil die Charaktere ihre dunklen Seiten und Probleme haben.
Weil gezeigt wird das in der rosaroten Utopie von Star Trek nach Roddenberry durchaus Stoff für eine ernsthafte Auseinandersetzung mit Verantwortung und gesellschaftlichen Werten besteht.
Weil gezeigt wird das die Grenze zwischen Barbarei und Zivilisation oft seht klein ist und man dennoch immer wieder die Wahl hat sich human statt inhuman zu verhalten.
Weil gezeigt wird wie leicht sich aufgeklärte Systeme durch entsprechend unaufgeklärte Anführer korrumpieren lassen.
Weil, auch durch das Spiegeluniversum, und die gespiegelten Ichs gezeigt wird wie anders die Charaktere sich hätten entwickeln können
Weil die Klingonen nicht nur Menschen mit Gesichtsmaske sind sondern tatsächlich "anders".
Weil gezeigt wird wie fehlbar Föderationsbürger sein können, auch mit den besten Absichten.
Weil einem die Charaktere inzwischen vertraut und, mir zumindest, ans Herz gewachsen sind.

Inzwischen, wohl wegen der Schicksalsschläge, die unterkühlt gespielte Michael Burnham.
Saru, der beste Kapitän seit langem.
Stammets, der Wissenschaftsoffizier der der Mannschaft öfters den Allerwertesten rettet.
Tilly/Killy, weil sie der Mediator der Besatzung geworden ist.
Tyler/Voq, ja weil BathLeth
Lorca, weil BadAss und, trotz Imperatorkomplex, ein fähiger Anführer.
Admiral Cornwell, weil sie geistige Größe hat

Die einzige Figur die ich nicht so recht passend finde ist die Ex-Imperatrix.
Na, oder besser, die ich nicht wirklich auf der Brücke der Discovery sehen will.

Insgesamt weil sich die Crew der Discovery so sehr von den anderen Crews unterscheidet so das man mit Fug und Recht behaupten kann sie haben nirgends abgekupfert.

 :headbang:
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Sashael am 1.02.2018 | 08:00
Das kann ich so ziemlich komplett pluseinsen. ;D
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Rumpel am 1.02.2018 | 09:51
Ich kann auch pluseinsen!

Obwohl ich die letzte Folge ehrlich gesagt zu überzogen und effekthascherisch fand ... Spaß gemacht hat sie, aber irgendwie auch das Gesamtbild geschmälert und den Figuren für mein Gefühl etwas geschadet.

Mein Wunsch jetzt: Admiral Cornwell übernimmt das Kommando über die Discovery! Eine meiner absoluten Lieblingsfiguren in der Serie. Die Mirrir-Georgiou würde ich dagegen lieber still und leise verschwinden sehen - ich mochte Georgiou Prime wirklich sehr und finde, dass diese Figur ihr einfach nicht das Wasser reichen kann.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Teylen am 1.02.2018 | 11:03
Ich schaue die Serie mittlerweile weil sie populär ist und man darüber reden kann.
Daneben schaue ich die Serie weil ich die Dissonanz zwischen meiner Erwartung an Star Trek, gute Science Fiction oder allgemeine gute fiktionale Serien mit dem was mich dann jede Woche erneut zu sehen bekomme noch nicht wirklich über eins bringe. Weil die Serie unterschiedliche Stile kommuniziert die ich mitunter gut finde. Das heißt ein kleiner Teil in mir hofft das es wahlweise eine Star Trek Serie wird oder das es so viel Spaß macht wie eine Action Serie, eine Horror Serie, eine Asylum-Style-Serie oder eine humoristische Serie.

Nach den ersten zwei bis drei Tiefschlägen der Folge betrachte ich es dann mitunter als "Mystery Science Theater"-Happening wo ich in der Rolle der gezwungenen Zuschauer die präsentierte Dummheit und fehlende Stimmigkeit dadurch aufwerte das ich mich darüber amüsiere respektive sie bewerte.
Mit der Strategie konnte ich aus der ersten Staffel der Serie Helix noch Gehalt respektive Unterhaltung ziehen. Bevor Helix dann mit der zweiten Staffel zu Dumm (also noch dümmer) wurde und zu unpopulär. So das ich die Serie nach der Hälfte der zweiten Staffel aufgabe.

Die Staffel selber ist ja als eine Art "Sich zurechtfinden der BrückenCrew" gedacht.
Hinsichtlich der Brückencrew hat man lediglich Burnham sowie Staments näher kennengelernt.
Bei Ash steht noch aus ob er als solcher zurück kommt und der Rest ist nicht auf der Brücke.
Es hätte mich durchaus interessiert mehr über "die Roboter Lady", "die Schwarze mit den langen Haaren" oder andere Mitglieder der Brückencrew zu erfahren. Tatsächlich weiß ich allerdings von diesen Figuren nicht einmal den Namen und glaube nicht das es an meinem schlechten Namensgedächtnis liegt. Ich weiß noch nicht einmal was eigentlich die Aufgaben der Roboter Lady oder der Schwarzen ist.

Ansonsten erklärt Spiegel-Lorca nicht die größeren Unstimmigkeiten in der Erzählung, die Kamera-Führung, die Weise der Autoren Geschichten zu erzählen oder die, teilweise fehlende, Charakterisierung der Figuren.
Es erklärt allenfalls die Zeichnung der Figur. Wobei es dahingehend durchaus weitere Fragen aufwirft, wie jene danach wie es Spiegel-Lorca gelungen ist sich in die Föderation zu intigrieren. Was eine Frage ist von der ich ausgehe das die Serie kein Interesse daran hat das sie sich ein Zuschauer stellt und die man sich als Zuschauer wohl auch nicht stellen sollte. Die ist deshalb einmal außen vor gelassen habe.

Hinsichtlich der Erzählweise sehe ich nicht das die Serie mehr Star Wars als Star Trek wäre.
Mein persönlicher Eindruck von der Serie ist das sie "all over the place" ist und dabei noch keinerlei soliden Grund gefunden hat. Es wirkt auf mich wie eine krude Mischung einer schlechten Asylum-Serie, einer Action-Serie und dem fehlgeschlagenen Versuch kontroverse Charaktere zu zeichnen.
Ein wenig als würde man Lexx mit Killjoys mischen und dann einen auf Breaking Bad machen, während man sich aktiv, durch mehrere Figuren und Abfolgen, von Star Trek distanziert.

Zitat
[Biogas-Szene, Vergleich zum Alien-Zitat der ersten Folge]

Das ist Quark. Alleine in TOS hast Du genug Aliens die das Alien in den Schatten stellen.
Nur ist es nicht so düster in Szene gesetzt worden.
Meine Kritik bezieht sich in erster Linie nicht auf das Thema, sondern auf die Inszenierung.
Das heißt bei der Biogas-Szene legte ich einen Moment den Kopf schief und dachte daran das die Bildsprache ausgezeichnet zu einem BioSchock-Spiel passen würde, in einen Zombie-Film oder allgemein in eine entsprechende Genre-Serie. Sowohl in eine eher lockere Asylum-Serie wie Z-Nation, als jetzt auch in eine Horror-Serie wie American Horror Story.

Das verglich ich mit der Szene in welcher die Crew das Bärchentierchen-Schiff betritt und die entstellten, blutigen und verformten Köper der Crew betrachtet. Eine Szene, welche so zu den Alien-Filmen oder den Resident-Evil Spielen passt. Die sich in die Bildsprache und Stimmung von Serien wie Ghost Wars oder Hellsing einfügen würde.

Die Inszenierung als solche ist hierbei nicht das Problem.
Es funktioniert in den Filmen, den Spielen und Z-Nation ist eine meiner persönlichen Lieblingsserien.

Das Problem das ich bei Discovery habe ist das man es zeigt und danach vollständig den Ton wechselt.
Was in der Serie durchaus öfters geschieht. Wobei diese Wechsel im Ton keine bewusste Entscheidung sind oder als Genre-Kommentierung zählen, sondern zu einem eigenen, sehr eingeschränkten Zweck verwendet werden.
Einerseits mag man damit kommunizieren das man "Erwachsen" sei. Das heißt es wird als Mittel, und Argument in Diskussionen, genutzt um zu behaupten das man sich von der alten Serie durch einen düstere, anspruchsvollere Stil abhebt. Der allerdings keine dreißig Atemzüge durchhält.
Andererseits mag man damit mitunter verdammt einfache Punkte rüber bringen (Gabriel ist Böse) respektive Hindernisse (Besatzung) stumpf mittels einer Machine aus dem nichts aus dem Weg schaffen. Manchmal versucht man auch Spannung zu generieren, wie bei der Alien-Szene, was jedoch aufgrund des fehlenden Kontext der Erzählung nicht funktioniert.

Was dann der nächste, nicht von mir erwähnte Punkt ist.
Das Bio-Gas ist nicht unpassend zu dem terranischen Verhalten, es wurde allerdings als reiner Plot-Katalysator benutzt.
Da trifft Gabriel auf Statments, der dieses Gas frisch entwickelt hat, und dann ist es ein Gas das man mal auf zwei Decks verteilen kann, das nicht nach unten oder nach oben gast, welches die Leute halt umbringt und sich danach vollständig verflüchtigt.
Das strapaziert nicht nur die Glaubwürdigkeit und mein vermögen dabei Spannung zu empfinden, es misshandelt auch das potentiell interessante Thema "Was passiert wenn der Feind zu biologischen Waffen greift" dadurch das es in keinsterweise diskutiert, thematisiert oder sich damit auseinander gesetzt wird sondern als DummDumm-Lösung gilt um die Crew zu reduzieren. Was dann im weiteren Verlauf auch keine Rolle spielt, weil das Schiff so erstmal friedlich weiter fliegt und sowohl Georgiu als auch Gabriel hinreichend viele Truppen haben.

Zitat
[Pilze: Das spontane Doomsday-Device]

Wenn Du in Star Wars die Midichlorianer zum explodieren bringen würdest hättest Du auch ein Extinction Event.
Das mag sein.
Ich schaue allerdings kein Star Wars, sondern Star Trek Discovery. Eine Serie wo es keine Macht gibt, welche über drei Filme und zig Werke etabliert wurde und wo die Pilze kaum zur Macht vergleichbare Eigenschaften haben.

In einem Serien-Universum wo die Pilze in ENT, TOS, TNG, VOY und dergleichen keine Erwähnung fanden.
In einer Serie wo die Pilze bis zu der Episode hin ein "Roll-Dich-Schiff Teleportationsmittel" gewesen sind.

Wenn man mir dann sagt:
"Hey, wenn die Pilze drauf gehen stirbt alles! Wirklich alles! Jedes einzelne Universm des Multivers!"
Dann ist das eine Eskalation die vollständig aus dem Nichts kommt, nicht zu der bisherigen Geschichte passt, unverhältnismäßig ist und für mich nicht funktioniert.
Es hätte doch gereicht wenn es nur das eine Universum zerlegt hätte, und vielleicht noch unseren Knuffel-Staments. Eventuell auch denen im richtigen Universum den Sporen-Antrieb dauerhaft zerlegt. Aber wieso zur Hölle ein Multi-Dimensionales-Doomsday Device. Von dem die Charaktere einem auch mit einem Gesichtsausdruck und Stimmlage erzählen den ich hab wenn ich gelangweilt bin.

Nun und dann ist da die Sache mit dem Multi-Universum.
Da gibt es ja noch unendlich viele Stamments, und andere Pilzsporen-Wissenschaftler, welche permanent diese Krankheit auslösen könnten oder vielleicht was gegen die Pilze haben. Das muss man dann als Zuschauer wieder herum ignorieren.

Zitat
[Lastertag im Gang, Schlechte Kampfchoreographie]

Seit wann ist Kampfchoreographie irgendwie ein Star Trek Ding?
Was möchtest du eigentlich haben:
Ein Star Trek in dem ein Großteil der Figuren Böse sind und Böses tun oder ein Star Trek zu dem Kampfchoreographien nicht passen? Weil, normalerweise muss - respektive sollte - man sich für eins entscheiden. Beides zusammen geht nicht.

Man kann nur schwer eine Erzählweise an den Tag legen welche die militaristische Seite betont, aber auf interessante Kämpfe verzichten. Man kann auch nur schwer eine Erzählweise an den Tag legen welche die pazifistische Seite betont und den Zuschauer dann mit gefühlt einer halbe Stunde Kämpfe langweilen.

Nun, und wenn man dann Kampfszenen hat, diese jeweils über zehn Minuten auswälzt, dann sollte man sich doch bitte jemanden nehmen der sich damit auskennt. Es muss nicht mal realistisch sein. Es sollte aber irgendwo Spaß machen. Das heißt vielleicht wortwörtlich Spaß, oder zumindest spanned sein.

Zwei Seiten gegenüber voneinander aufstellen, wo eine Seite stumpf auf ein Schutzschild schießt, während die andere Seite ebenso stumpf dabei zuschaut, bevor man sich entschließt halb in Deckung zu hüpfen. Das ist nicht nur eine schlechte Choreographie, da hat es wohl bei der grundlegenden Erzählung irgendwo ausgesetzt. Da gibt es selbst spannendere Lasertag-Szenarien, weil man sich da nicht so stumpf gegenüber voneinander aufstellt.

Nun und wenn man dann eine Kampfszene, mit Schlagen und Treten, inszeniert verbietet es keiner einem, sich jemanden zu holen der sich damit auskennt. Anstelle von den 70 Serien die ich aktuell schaue sich komplett unten anzusiedeln.
Nun und soweit ich das von Michelles echt beeindruckender Beinarbeit beurteilen kann, hatte man ja zumindest einen dabei wo sich etwas damit auskennt. Weil die Beine kriegt man nicht ohne solides Training so gestreckt und gefuchtelt.
Nun und wenn man es dann nicht hinbekommt. Könnte man vielleicht auf so Kleinigkeiten achten wie das Michaels Schlag auf die Bauchbrustplatte Gabriels wohl kaum einem gestandenen Kämpfer so die Luft rauspresst. Vielleicht kleinere Fragen wie "Wie hatte Michael geplant ihren Vulkan-Griff bei jemanden anzusetzen der Halskrause trägt".

Nun und dann sind da Details wie.
Okay, die Schwarze wird vorgeschickt um dann hingerichtet zu werden. Wieso allerdings war ihre Brustplatte Blutverschmiert? Nach allem was wir bis dahin sahen zerblasen ~80% bis 90% der Leute in Energiewolken.
Ich mein, das passt zu einer WH40k Graphik, aber nicht wirklich in den Kontext der Geschichte.
Zitat
[Metzel-Fillipa im Scarface Modus]
Weil Metzel-Phillipa eine der wenigen Personen im Spiegeluniversum war die sich an Abmachungen mit Burnham hielt?
Und weil es untrekkig ist Leute einen sinnlosen Tod sterben zu lassen?
Burnham wurde eigentlich in Bezug auf das Spiegel-Universum recht wenig von Leuten verraten.
Wobei es da weitere Herausforderung gibt wie,... Weshalb kommt weder Burnham noch Fillipa auf die Idee? Weshalb sagt Burnham nicht einfach "Zwei Personen hochbeamen"? Weshalb tauchen die auf der Beamplattform getrennt auf anstelle auf einem Pad mit einer Burnham die Fillipa klammert?
 
Nun und die kleine gedankliche Anmerkung: Wer hat gedacht das eine kleine Scarface-Referenz innerhalb der Erzählung stimmig ist?

Zitat
[Das Warnsystem der Kelpies]
Da sie nur auf unmittelbare Gefahr reagieren, aber wahrscheinlich einfach nur ein Ausdruck des Gefühls der Kelipaner sind, fand ich das passend.
Man sah bisher das die Dinger auch auf nicht unmittelbare Gefahr reagieren. Beispielsweise wenn eine unbewaffnete Burnham wo außerhalb des Sichtfelds, unbewaffnet in Sarus Rücken die Brücke betritt.

Zitat
Wer mal Stellaris gespielt hat weiss das bei signifikant großer Übermacht ein Sternenreich ziemlich schnell in sich zusammenfallen kann.
Ich spiele aber kein Stellaris sondern schaue eine Star Trek Serie.
In welcher der Krieg mit den Klingonen und der mit den Romulanern definitiv deutlich länger dauerte.
Eine Serie wo innerhalb der Erzählung die Föderation leicht oben auf war und wo man vor dem Ausflug ins Spiegeluniversum das bedeutenste Schiff der Klingonen zerlegte. Wo zuletzt gezeigt wurde wie der Treibstoff-Planet das ganze übersteht.

Zitat
Welcher? Der nicht-Spiegel-Lorca?
Der Spiegel-Lorca. Ich hatte vom "vorher lesen" die Diskussion so verstanden das man sicher davon ausgeht das er zurück kommt. Ich mein, klar kann es sein das sie einen Fake-Out über das MyceliumNetzwerk machen. Was aber dann genau das wäre, ein imho schlechter Fake-Out.

Ansonsten sehe ich das Problem nicht in Erklärungen.
Ich sehe das Problem eher darin das man keine gute/intelligente Geschichte hat die zu erklären sich lohnt. Wo Zuschauer anderer Serien auch deutlich mehr Verstand zugetraut wird.

Wobei ich es auch etwas "much" finde das die Pilze nicht nur als Doomsday-Ding herhalten dürfen, sondern man damit, ein gefühltes halbes Dutzend Folgen nach Einführung, mal kurz einen DoctorWho Zeitreise-Strom reinhämmert.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Rumpel am 1.02.2018 | 11:47
Hinsichtlich der Brückencrew hat man lediglich Burnham sowie Staments näher kennengelernt.
Bei Ash steht noch aus ob er als solcher zurück kommt und der Rest ist nicht auf der Brücke.
Es hätte mich durchaus interessiert mehr über "die Roboter Lady", "die Schwarze mit den langen Haaren" oder andere Mitglieder der Brückencrew zu erfahren. Tatsächlich weiß ich allerdings von diesen Figuren nicht einmal den Namen und glaube nicht das es an meinem schlechten Namensgedächtnis liegt. Ich weiß noch nicht einmal was eigentlich die Aufgaben der Roboter Lady oder der Schwarzen ist.

Bei aller Berechtigung vieler anderer Kritikpunkte von dir finde ich das angenehm konsequent: Die Serie setzt einen klaren Fokus auf eine bestimmte Gruppe von Figuren, und das muss eben zur Abwechslung mal nicht die Brückencrew sein. Es ist klar, dass es auf der Brücke noch eine Reihe anderer potenziell interessanter, kompetenter und wichtiger Leute gibt, um die sich die Geschichte aber eben nicht dreht. Genau, wie in den anderen ST-Raumschiff-Serien eigentlich klar sein sollte, dass es jenseits der Brücke noch eine Reihe interessante, kompetente und wichtige Leute gibt - nur treten die da wirklich überhaupt nicht oder nur mal eine Folge lang in Erscheinung.
Von daher ist mir der Discovery-Ansatz, Figuren nicht mit reinem "Brückenfokus" auszuwählen und klare Akzente zu setzen, eigentlich lieber.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Teylen am 1.02.2018 | 12:02
Von daher ist mir der Discovery-Ansatz, Figuren nicht mit reinem "Brückenfokus" auszuwählen und klare Akzente zu setzen, eigentlich lieber.
Es war hauptsächlich die Entgegnung meinerseits darauf das die Brückencrew über eine Staffel vorgestellt worden wäre, wo der Staffelfokus drauf gelegen hatte. Wo ich persönlich halt die Beobachtung nicht teilen kann.
Einerseits weil die vorgestellte Brückencrew eher übersichtlich ist.
Andererseits weil die allgemeine Cast eher übersichtlich erscheint.
Was nun aber auch nicht unbedingt schlecht ist oder super ungewöhnlich. Vielleicht stellt man den Rest nun auch vor, zumindest so ein ein paar. Nachdem da zwei schon überraschend viel Text und Handlungen bekamen.

Heißt, bei den vielen Kritikpunkten die ich an STD habe, der Umfang der Crew ist noch keiner :)
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Niniane am 1.02.2018 | 13:19
Warum ich die Serie überhaupt gucke, habe ich mich gestern auch gefragt, nachdem ich die neuste Folge gesehen habe.

Leider hat die mich in den ersten zwei Dritteln völlig kalt gelassen. Es war mir schlicht egal, ob Michael (die unsympathischste Hauptfigur einer Star Trek-Serie seit James T. Janeway) oder Imperator Phillipa (die ich genauso unglaubwürdig fand) draufgehen. Lorcas Wandlung fand ich genauso wenig nachvollziehbar, ich hab ihm den rassistischen Oberbösewicht zu keiner Sekunde abgekauft. Ich habe Harry Potter gesehen, Lucius Malfoy, der immer wie aus der kleinen Fibel für Fieslinge wirkte, war in meinen Augen glaubwürdiger als das.

Aber warum hab ich nicht ausgemacht?

Ganz einfache Antwort: Doug Jones. Saru ist in der letzten Folge zu Hochform aufgelaufen, ich mag den Charakter, denn der hat in meinen Augen (außer Tilly vielleicht, und die mag ich auch) als einziger wirklich eine Wandlung durchgemacht. Was der macht, wie der auf Phillipa-Imperatrix reagiert, das will ich sehen.

Was mich massiv gestört hat an der Folge, waren die abgeschnittenen Handlungsfäden. Ist Tyler jetzt tot? Oder nur Voq? Was ist mit Culber, Stamets sieht ihn kurz im Netzwerk, und das wars?

Vielleicht liegt mein Eindruck, was Michael angeht, auch an der Synchro (die englische Tonspur macht mich wahnsinnig, obwohl ich Serien normalerweise im Original bevorzuge), Michael spricht auf Deutsch immer wie eine Theaterdarstellerin. Aber mir geht auch dieser ewig leidende Frodo-Gedächtnis-Gesichtsausdruck auf den Keks. Ich will sie immer schütteln und ihr sagen, dass sie mal an sich denken soll - oder überhaupt denken, denn das scheint mir trotz Vulkan-Akademie nicht so ihre Stärke zu sein.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Kowalski am 1.02.2018 | 13:32
Gut, streichen wir das Brücken- aus der Crew weiter oben und Ersetzen es durch einen Ausschnitt der Mannschaft der in den Geschichten tragend erwähnt wurde.

Ansonsten: Es ist kein Action Movie, es sind Abenteuergeschichten.
Ich sehe hier Actionsequenzen als symbolische Darstellung, nicht als tatsächlich wichtigen Inhalt.

Und das an bestimmten Stellen Technik über Menschen triumphiert, das verwundert nicht.
Spiegel-Stammets konnte alle Lebenserhaltungssysteme bis auf die in der unmittelbaren Nähe bei der Brücke kontrollieren.
Und da sein Gas einsetzen.
Dem Anschein nach sind die Sporen schnell tödlich neutralisieren sich aber schnell. Ich fand das jetzt nicht doofer als den Super-Duper Mycelium Reaktor.

Ja, dieses Doomsday Device finde ich auch störend.
Too much!
Aber das soll wohl so die Art der Holzhammer Erklärung sein das Technologien auch schnell eine böse Seite bekommen können.
Autonomes Fahren vs. Killerroboter.
Billigen Strom vs. Atombombe.
Impfungen vs. Biowaffen
Putzmittel vs. Giftgas
Auto vs Panzer
Urlaubsflug vs. Cruise Missile

MyceliumSprung vs. Auswirkungen im Multiversum

Wie gesagt, es ist eine Soap, und damit von der Erzähltiefe eher flach.
Und vom Budget her bis auf den Pilottripel eher schmal.

Deutlich geringer als Game of Thrones.

Mag sein mit meinen geringeren Erwartungen hat die Serie es bei mir einfach leichter zu wirken.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Teylen am 1.02.2018 | 14:01
Ich sehe das Problem das die Serie weder als Abenteuerserie, noch als Soap und auch nicht als Actionserie funktioniert und die Autoren gerne noch eine andere Serienform wären.

Hinsichtlich der Erzähltiefe kosten gute, stimmige Geschichten mit einer halbwegs einheitlichen Bildsprache hinsichtlich des Genres, für das man sich einmal entscheiden kann, keine Millionen.

Neben dem Umstand das Star Trek Discovery über ein sehr hohes Budget verfügt.
Das heißt Star Trek Discovery hat ein Budget von 8 bis 8,5 Millionen pro Folge.

Game of Thrones hatte während der ersten Staffel ein Budget von 2,5 bis 3 Millionen, während der zweiten Staffel von etwa 4 Millionen und kam bis zum Finale der 6ten Staffel nicht über 8 Millionen pro Folge. Bevor es in Bereiche von 13 Millionen explodierte. Womit STD deutlich mehr Geld im Schnitt hat als Game of Thrones.

Auch wenn man Star Trek: Discovery mit anderen SF-Serien vergleicht schneidet sie nicht schlecht ab.
Westworld liegt bei 8-10 Millionen, The Expanse bei 6-10 Millionen, ... bei den kleinen Serien findet man schlechter Budgets, aber Black Mirror bei 2,5 Millionen.
Nun und ich wage zu zweifeln das Dark Matter, Killjoys, InCorporate, Colony und andere SF-Serien auch nur in die Guckweite 8-Millionen kommen.

Zumal Star Trek: Discovery nun auch eher echt nicht mit Schauwerten klotzt oder CGI rauswöllt wie eine räudige Katze, so dass man kann "Hm, ja. Das sieht super teuer aus".
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Wisdom-of-Wombats am 2.02.2018 | 17:04
Es hätte mich durchaus interessiert mehr über "die Roboter Lady", "die Schwarze mit den langen Haaren" oder andere Mitglieder der Brückencrew zu erfahren. Tatsächlich weiß ich allerdings von diesen Figuren nicht einmal den Namen und glaube nicht das es an meinem schlechten Namensgedächtnis liegt. Ich weiß noch nicht einmal was eigentlich die Aufgaben der Roboter Lady oder der Schwarzen ist.

Hier erfährst Du mehr über die Brückencrew. Saru hat sie übrigens alle mit Namen angeredet. Und ja, seit letzter Folge bin ich für Captain Saru - obwohl ich den Charakter nach wie vor nicht mag.

http://trekcore.com/blog/2017/12/meet-the-star-trek-discovery-bridge-crew-cast/ (http://trekcore.com/blog/2017/12/meet-the-star-trek-discovery-bridge-crew-cast/)
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Pyromancer am 2.02.2018 | 17:23
Ich schau STD noch, und ich finde auch nicht alles schlecht. Den Anfang fand ich sehr sperrig, aber mit den letzten Folgen vor dem Spiegeluniversum bin ich so langsam mit der Serie warm geworden. Die ersten Folgen Spiegeluniversum fand ich dann wieder schlimm, aber die letzte war (trotz aller Schwächen) unterhaltsam. Aber der letzte Twist hat es mir wieder verdorben.

Für mich ist die Serie genau in so einem unangenehmen Zwischenzustand. Wäre mehr kacke, dann würde ich sie nicht mehr schauen. Wäre weniger kacke, dann könnte ich sie mehr genießen. So sehe ich halt vor allem Potential, das in meinen Augen oft vergeudet wird, aber genug Ansatzpunkte bietet, wo sie ja noch besser werden könnte - was sie teilweise ja auch geworden ist.

Die zweite Staffel könnte richtig klasse werden. Die erste ist es - das kann man jetzt schon sagen - definitiv nicht. Aber auch das ist ja eine alte Star-Trek-Tradition.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Kowalski am 2.02.2018 | 17:55
Wie immer Ansichtssache.
Also ich finde die Serie gut und zeitgemäß.
Für SUPER! reicht es nicht, aber ich bin soweit zufrieden und vor allem neugierig auf die nächsten Folgen.

Deutlich neugieriger als bei den anderen Star Trek Serien, da war es oft egal ob man mal eine oder die andere verpasst oder erst gar nicht sieht.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Pyromancer am 2.02.2018 | 17:59
Für SUPER! reicht es nicht, aber ich bin soweit zufrieden und vor allem neugierig auf die nächsten Folgen.

Deutlich neugieriger als bei den anderen Star Trek Serien, da war es oft egal ob man mal eine oder die andere verpasst oder erst gar nicht sieht.

Äh ja. Das ist bei einer Serie mit staffelübergreifendem Plot gegenüber einer Serie mit unabhängigen Einzelepisoden ja ganz normal und kein Qualitätsmerkmal.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Sashael am 2.02.2018 | 18:11
Äh ja. Das ist bei einer Serie mit staffelübergreifendem Plot gegenüber einer Serie mit unabhängigen Einzelepisoden ja ganz normal und kein Qualitätsmerkmal.
Was es trotzdem zu einem Qualitätsmerkmal für eine Star Trek Serie macht, da diese bisher immer mit unabhängigen Einzelepisoden gearbeitet haben.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Pyromancer am 2.02.2018 | 18:19
Was es trotzdem zu einem Qualitätsmerkmal für eine Star Trek Serie macht, da diese bisher immer mit unabhängigen Einzelepisoden gearbeitet haben.

Ich halte einen staffelübergreifenden Plot nicht für inhärent besser als eine Abfolge von unabhängigen Einzel-Episoden.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Sashael am 2.02.2018 | 18:37
Ich halte einen staffelübergreifenden Plot nicht für inhärent besser als eine Abfolge von unabhängigen Einzel-Episoden.
Hat ja auch niemand gesagt. ;)
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Kowalski am 2.02.2018 | 18:57
Von einer Serie erwarte ich das ich neugierig auf die nächste Folge bin.

Das kann man durch unterschiedliche Methoden erzielen, die sich nicht ausschließen.
Das man die Charaktere mag und ihre Entwicklung nicht verpassen will.
Das man ein übergeordnetes Thema hat und das in der Folge immer wieder auftaucht (also z.B. das bei Breaking Bad die Situation am Anfang der Folge auflöst wie es zu dieser skurillen Situation gekommen ist) Oder der Chef bei 3 Engel für Charlie. Oder Thomas Masters nicht da sein bei Magnum.
Oder das es einen übergeordneten Erzählstrang gibt der sich immer weiter entwickelt.

How I Met Your Mother oder The Big Bang Theory kannst Du deutlich Episodenhafter anschauen, ähnlich wie die meisten ST Folgen.

Das Problem an Serien/Soaps ist dabei das sie, wenn zu viel Komplexität im Spiel ist sie als Episoden ohne Vorwissen unschaubar sein könnten.
Twin Peaks ist so ein Beispiel.
Aber das grenzt die Zuschauer ein, also erzählt man immer alles recht deutlich und einfach, damit auch die langsamsten im Kopf mitkommen.

Das nervt einige. Ich ignorier das halt.

STD geht hier einen Mittelweg. Man hat immer eine in sich abgeschlossene Folge, die strahlt aber mit Zitaten in die Zukunft und Vergangenheit aus, so kann man manche Folgen auch anderes sehen wenn man die Serie/Staffel mal zur Gänze gesehen hat.

Was recht klar sein solte das die erste Staffel so konzipiert war das sie auch für sich alleine stehen kann und das es keine zweite geben muss.
Ich finde aber sie hat genug Anknüpfungspunkte um mehrere Folgestaffeln mit Plothooks zu füttern.

Vor allem da hier auch anscheinend ein Zeitsprung angedeutet wird.
Den erwarte ich für Folge 15, und je nachdem wie das abläuft ergeben sich ganz verschiedene Konsequenzen für die Spielwelt.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Selganor am 5.02.2018 | 13:03
Und den anderen Vorteil den Discovery gegenueber allen anderen Star Trek Serien bei der Ausstrahlung hat ist die Tatsache, dass es (in Amerika wie auch hier) nicht einfach so im Fernsehen laeuft (da lief nur die Pilotfolge) sondern auf einem Streamingdienst bei dem man mal schnell die vorherigen Folgen nachschauen kann falls man doch was verpasst haben sollte.

Das war bei den ganzen "episodischen" Serien nicht der Fall... wenn man sich die nicht selbst aufgenommen hat wenn die gelaufen sind musste man Wiederholungen oder DVDs abwarten.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Kowalski am 5.02.2018 | 14:56
Technischer Fortschritt!
YAY!

Wobei Enterprise hab ich mir in der Videothek ausgeliehen, die gab es in D zuerst da, soweit ich weiss?
Oder irre ich und hatte einfach keine Lust die mit Werbung aufzunehmen?

Zu lange her.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Teylen am 5.02.2018 | 15:00
In zivilisierten Ländern bekommt man bei seinem Kabelprovider einen HD-Provider zum Fernsehangebot und kann dem sagen die Serien X aufzunehmen. Wobei ich mich nicht mehr erinnere ob man Werbung vorspulen musste oder ob das Ding die von sich aus rausschnitt. Ahhh ... das waren noch Zeiten. Damals. In Belgien. Hab so u.a. Desperate Housewives geschaut.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Selganor am 5.02.2018 | 15:07
Technischer Fortschritt!
YAY!

Wobei Enterprise hab ich mir in der Videothek ausgeliehen, die gab es in D zuerst da, soweit ich weiss?
Oder irre ich und hatte einfach keine Lust die mit Werbung aufzunehmen?

Zu lange her.
Auf Sat 1 ab 2003 im Fernsehen, auf DVD an 2005
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: CAA am 5.02.2018 | 15:37
Welcher Planet es wohl ist, der in der Vorschau zum Finale zerstört wird?  8]
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Teylen am 5.02.2018 | 15:48
Welcher Planet es wohl ist, der in der Vorschau zum Finale zerstört wird?  8]
Vulkan  8)
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: CAA am 5.02.2018 | 15:51
Vulkan  8)

Vielleicht....
http://de.memory-alpha.wikia.com/wiki/Qo%27noS
Man vergleiche das Bild aus der Vorschau mit dem aus dem Wiki Artikel zu Qo'noS  ~;D
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Kowalski am 5.02.2018 | 19:27
Spannend!
Tilly wäre ein guter erster Offizier.
Und ein toller Ersatz für jeden Ship-Councelor sowieso.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: JohnnyPeace am 5.02.2018 | 21:26
Was mich freut an der neuen Folge ist, daß sie scheinbar nicht eine Lösung per erneutem Zeit/Universum-Sprung oder ähnlichem anstreben, was ich zunächst vermutet hatte. Bin mal gespannt, wie sie das in einer verbleibenden Folge noch umstzen.

Die Sache mit Taylor ist für mich noch nicht rund. In der Szene bevor er den Doc getötet hat erschien es doch sehr eindeutig so, daß Voq zu ihm umoperiert wurde. Jetzt scheint doch nur etwas von Voq in ihn hineinoperiert worden zu sein. Auch das er jetzt unversehrt und relativ frei ist, Saru ihm zum Beispiel gefühlt positiv gegenübersteht passt für mich nicht. Naja, mal gucken, was das wird.

[EDIT] Und das Georgiou auf einmal den Captain macht scheint mir auch nicht so recht stimmig.

Insgesamt hat mir die Folge gut gefallen, bin gespannt aufs Finale!
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Talasha am 5.02.2018 | 21:33
[EDIT] Und das Georgiou auf einmal den Captain macht scheint mir auch nicht so recht stimmig.

Für einen GEnozid brauchst du halt Profis damt das ordentlich funzt.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: CAA am 5.02.2018 | 21:40
[EDIT] Und das Georgiou auf einmal den Captain macht scheint mir auch nicht so recht stimmig.

Insgesamt hat mir die Folge gut gefallen, bin gespannt aufs Finale!

Warum? So können sich die echten Sternenflotter die Hände vom Genozid frei waschen - und Gleichzeitig bringt sie für diesen Genozid etwas mit an den Tisch, was dafür dringend erforderlich ist, außer ihr aber vermutlich diesbezüglich niemand hat: Keinerlei Skrupel. Würde die Admirälin es selber machen, würde sie möglicherweise im entscheidenen Moment zögern und den Krieg verlieren.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Kowalski am 5.02.2018 | 22:01
Warum? So können sich die echten Sternenflotter die Hände vom Genozid frei waschen - und Gleichzeitig bringt sie für diesen Genozid etwas mit an den Tisch, was dafür dringend erforderlich ist, außer ihr aber vermutlich diesbezüglich niemand hat: Keinerlei Skrupel. Würde die Admirälin es selber machen, würde sie möglicherweise im entscheidenen Moment zögern und den Krieg verlieren.

Plus, Sarek hat dem Admiral vielleicht nicht alles erzählt was er vorhat.
Die Besatzung wird zumindest im dunklen gelassen.
Und bis auf den einen Transportoffizier plus ein paar andere weiss ja eigentlich niemand das die Imperatrix mit an Bord ist?
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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: JohnnyPeace am 6.02.2018 | 05:48
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[EDIT]Hubs, Fehler?
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: JohnnyPeace am 6.02.2018 | 06:00
Warum? So können sich die echten Sternenflotter die Hände vom Genozid frei waschen...
Ok, inhaltlich ist das eine schlüssige Argumentation. Mir hat sie einfach von ihrem ersten Auftreten an nicht so gut gefallen, ich fand das zu konstruiert als "Die Gute", ohne, daß ich das jetzt an etwas festmachen könnte. Als dann mit Pompom enthüllt wurde, daß sie die Imperatorin ist, ärgerte ich mich schon, daß dafür nicht eine bekannte Figur aus einer früheren Sendung verwendet wurde, das hätte mich mehr gethrillt. Wenn das darauf hinaus läuft, daß sie die Capitänin für die nächste Sraffel wird, dann fühlt sich das für mich einfach nicht stimmig an. Subjektive Sache das...
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Wisdom-of-Wombats am 6.02.2018 | 19:45
Es wird nicht zum Genozid kommen... Das wissen wir ja. Die Frage ist: warum nicht? Nach dem Trailer für Episode 15 tippe ich auf Skrupel seitens der Discovery Crew.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Kowalski am 6.02.2018 | 20:58
Es wird nicht zum Genozid kommen... Das wissen wir ja. Die Frage ist: warum nicht? Nach dem Trailer für Episode 15 tippe ich auf Skrupel seitens der Discovery Crew.

Das ist das Endergebnis.
Aber was ist das Ergebnis von Folge 15?
Das kann vom Endergebnis unterschiedlich sein und vielleicht müssen sie dann die Staffel 2 die Folgen ausbaden?
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Wisdom-of-Wombats am 7.02.2018 | 18:59
Das ist das Endergebnis.
Aber was ist das Ergebnis von Folge 15?
Das kann vom Endergebnis unterschiedlich sein und vielleicht müssen sie dann die Staffel 2 die Folgen ausbaden?

Nach dem Motto: wie viel Blödsinn kann man 10 Jahre vor Beginn von TOS machen, ohne den Kanon zu brechen?

Discovery würde unglaublich gut funktionieren, wenn es nach Nemesis angesiedelt wäre...
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Karl Lauer am 8.02.2018 | 10:34
Nach dem Motto: wie viel Blödsinn kann man 10 Jahre vor Beginn von TOS machen, ohne den Kanon zu brechen?
Naja, vielleicht steht am Ende auch einfach Bobby unter der Dusche ~;D
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Kowalski am 8.02.2018 | 12:50
Also ich kann mir schon vorstellen das die Folge15 mit einem Cliff-Hanger oder einer Situation endet die alle Kritiker in einem OMG! #notmystartrek Status hineinkatapultiert.

Burnham, Tyler und Saru per Shuttle auf einen Eisplaneten marooned werden und die Imperatrix drauf und dran ist Kronos in ein Aschewölkchen zu verwandeln.
Die ist ja nicht doof, die merkt ja wenn ein Teil der Mannschaft gegen sie ist und, und das konnte sie in beiden Universen, sie hat ggf. Loyalitäten und Verbündete die den anderen nicht klar sind.

Und zusammen mit S02 E01 mit die trekkigste Folge überhaupt.
Verwette ich drauf alle Lightsaber und Millenium Falcons die da in Star Trek rumschwirren.
Plus alle Star Trek Midichlorianer.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Teylen am 8.02.2018 | 14:18
Ich fand die Folge mal wieder ... zum geistigen und erzählerischen Niveau des Rests passend.

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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Sir Mythos am 8.02.2018 | 15:07
Ich mochte die Folge. Das vorgehen der Leute war - zumindest für mein SoD - logisch.

Insofern kann ich deine (@Teylan) Kritik irgendwie nicht nachvollziehen.
Aber man muss ja auch nicht der gleichen Meinung sein.

Aber ich frage mich halt: Warum guckst du die Serie dann weiter, wenn du sie nicht magst? Ehrlich - ist dir deine Zeit da nicht zu schade zu?

Ich freu mich jedenfalls schon auf nächste Woche.
Mal sehen, wie der Plan genau aussieht, der dann abgezogen wird.  :headbang:
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Kowalski am 8.02.2018 | 16:05
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Ja, das mit dem Pilzsporen und so supi flott, das liegt an dem Cross-Over zwischen Stammets, Spock und Scotty, der hat auch technisch unmögliches hingegyvert.
Also voll im TOS Modus die Serie hier.

Keine Ahnung, liegt oft daran das es verschiedene Drehbuchautoren sind die entweder sich Dinge abschauen oder komische Ideen haben.
Es passt zwar zum Franchise, ist aber etwas unbefriedigend für Leute die mehr auf HardSciFi stehen.

Das macht AlteredCarbon bisher besser, wobei mir das zum Teil zu viel Gewaltporno ist.....

Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Kowalski am 8.02.2018 | 16:06
Aber ich frage mich halt: Warum guckst du die Serie dann weiter, wenn du sie nicht magst? Ehrlich - ist dir deine Zeit da nicht zu schade zu?

#ClosetMasochistFound????
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Pyromancer am 8.02.2018 | 16:14
Aber ich frage mich halt: Warum guckst du die Serie dann weiter, wenn du sie nicht magst? Ehrlich - ist dir deine Zeit da nicht zu schade zu?

Diese Frage wird (gefühlt) nach JEDER Episode gestellt, und wurde mittlerweile mehrfach, von verschiedenen Leuten, mit verschiedenen Begründungen, beantwortet. Glaubst du, dass sich die Antworten nach DIESER Episode irgendwie geändert haben? Oder ist das reflexhaftes Gegenstänkern?
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Teylen am 8.02.2018 | 17:14
Aber ich frage mich halt: Warum guckst du die Serie dann weiter, wenn du sie nicht magst? Ehrlich - ist dir deine Zeit da nicht zu schade zu?
Das habe ich bei der letzten Folgen ausführlich beantwortet. Einfach hochscrollen (https://www.tanelorn.net/index.php/topic,96035.msg134586025.html#msg134586025).
Ansonsten, es gibt Serien die sind so schlecht, das es fast wieder Spaß macht.

@Kowalski:
Die Discovery hat das mit der Spiegeluniversum-Sache durch Schrottscannen herausgefunden.
Das hätte man auch ohne rüber beamen machen können.

Ich weiß weshalb man Georgiou eingesetzt hat, finde aber die Annahme der Crew verklickern zu können das es nicht die Imperatöse ist dumm.
Das heißt entweder ist die Annahme Dumm, oder die Crew der Discovery ist Dumm. Die Frau hat ein riesiges Holobild auf die Brücke projeziert.
Nun und es wurde ja auf der Discovery auch bis auf das rüber beamen nicht geheim gehalten?

Wegen Original-Lorca. Meine persönliche These ist ja gerade das wir Original-Lorca oder Pilz-Lorca wiedersehen.
Weshalb ich die Annahme der Admiralin "Ein Sternenflotten Offizier auf sich gestelt ... der ist gestorben" merkwürdig finde.

Man hat Saru gesagt:
Sklave! Oh und wir - also Burnham und meine Imperatösigkeit - haben gerade gestern noch einen Kelpie / dein Spiegeluniversums Ich-gegessen.
Es ist ein Ding ob man sagt "Deine Vorfahren wurden gegessen" respektive "Wir haben einen von Euch/Dich gestern gegessen". Zumal das ein passender Moment für seine Alarm-Finnen gewesen wäre. Schließlich ist die Imperatöse (und Burnham) damit wortwörtlich ein Fressfeind. Wo vermutlich den letzten Kelpie noch nichtmal ganz verdaut hat.

Wegen Imperatöse: Imperator + Böse + -euse als französisches Suffix für weibliche Berufe  8)

Wegen Lo'rell. Es er gibt wenig bis keinen Sinn das sie den Advokat für den Massenmord an ihrem Volk gibt. Das ergibt keinen Sinn.
Außer man hat eine schlecht gemachte SF-Serie und braucht eine Rechtfertigung für den halbseidenen Genozid-Plan ~20 bis 30 Minuten später.

So bei näherer Betrachtung,...
Ich wäre nicht überrascht wenn es nächste Woche erst Qo'nos zerlegt, dann die Erde auch noch und man dann den Flashpoint macht, weil man erkennt, dass das ganze WH40k-Gestümpere zu nichts Guten geführt hat. Der Doktor hätte dann auch seinen Lebenspartner wieder, und die Behauptung das Colbert nicht abgeschrieben ist wäre kein "oh, er war nur für eine Episode nicht abgeschrieben". Vielleicht behalten die Charaktere auch ihre Erinnerungen ... damit die Season nicht ganz umsonst war.

Wegen der Terraforming Sache...
Es wäre netter gewesen wenn es, wie bei den Filmen mit der Genesys-Handlung, in einen spannenden Rahmen gebettet gewesen wäre.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Sashael am 8.02.2018 | 17:45
Diese Frage wird (gefühlt) nach JEDER Episode gestellt, und wurde mittlerweile mehrfach, von verschiedenen Leuten, mit verschiedenen Begründungen, beantwortet. Glaubst du, dass sich die Antworten nach DIESER Episode irgendwie geändert haben? Oder ist das reflexhaftes Gegenstänkern?
Es ist halt wesentlich unverständlicher als wenn jemand etwas, was man selbst nicht mag, die ganze Zeit weiter guckt. Man kann nämlich sehr einfach Abhilfe schaffen: Einfach nicht gucken. Oder wenigstens nicht ständig ranten.

Denn dieses Gemeckere nervt mittlerweile nur noch. Nach jeeeeder Folge kommt wieder "Also diese Folge war wieder mal richtig Scheisse, weil ..."
Ja, langsam haben es vermutlich selbst Nicht-Discoverygucker geschnallt, dass Teylen die Serie nicht mag. Und es interessiert mich (und ich vermute mal, nicht nur mich) nicht einen müden Kaninchenfurz, warum das so ist.  ::)
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Teylen am 8.02.2018 | 17:53
Man könnte auch Beiträge die man nicht mag dann halt auch einfach net lesen?
Hatte beim vorletzten das ganze ja sogar in einen Spoiler-Tag gepackt. Bevor dann schon wieder die Frage kam und ich mir dann halt auch dachte, hm "kann man dann wohl doch lassen".

Mal davon ab das, der länge der Antwort von Kowalski nach, sich wohl mindestens einer für Interessierte (und ich vermute mal vielleicht noch andere).
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Kowalski am 8.02.2018 | 18:45
@Kowalski:
Die Discovery hat das mit der Spiegeluniversum-Sache durch Schrottscannen herausgefunden.
Das hätte man auch ohne rüber beamen machen können.

Geschenkt. Einen Teil macht man damit die Zuschauer was mitkriegen.
Viele haben ja ein Problem damit mitzudenken und dann finden sie die Serie blöd weil sie nicht mitkommen.

Ich weiß weshalb man Georgiou eingesetzt hat, finde aber die Annahme der Crew verklickern zu können das es nicht die Imperatöse ist dumm.
Das heißt entweder ist die Annahme Dumm, oder die Crew der Discovery ist Dumm. Die Frau hat ein riesiges Holobild auf die Brücke projeziert.
Nun und es wurde ja auf der Discovery auch bis auf das rüber beamen nicht geheim gehalten?

Ich weiss das nicht. Ich habe eine Vermutung das sich die ganzen Föderationsoffiziere nicht trauen das "nötige" zu tun.
Und Cornwell wohl auch, ABER ich weiss nicht ob das jetzt die gesamte Absicht der Drehbuchschuster ist?

Man hat Saru gesagt:
Sklave! Oh und wir - also Burnham und meine Imperatösigkeit - haben gerade gestern noch einen Kelpie / dein Spiegeluniversums Ich-gegessen.
Es ist ein Ding ob man sagt "Deine Vorfahren wurden gegessen" respektive "Wir haben einen von Euch/Dich gestern gegessen". Zumal das ein passender Moment für seine Alarm-Finnen gewesen wäre. Schließlich ist die Imperatöse (und Burnham) damit wortwörtlich ein Fressfeind. Wo vermutlich den letzten Kelpie noch nichtmal ganz verdaut hat.

Frag Saru, frag nicht mich. Der scheint ja in der Season ziemlich gewachsen zu sein.
Es ist für ihn keine Unmittelbare Gefahr damit verbunden und ich hatte jetzt nicht das Gefühl das sie 100%-ige Indikatoren für irgendwas sind.
Ausser das es so etwas wie Han Solos ("I have a bad feeling about this...") ist, das ist auch nicht 100%-ig und ignorieren tut er das auch.


Wegen Lo'rell. Es er gibt wenig bis keinen Sinn das sie den Advokat für den Massenmord an ihrem Volk gibt. Das ergibt keinen Sinn.
Außer man hat eine schlecht gemachte SF-Serie und braucht eine Rechtfertigung für den halbseidenen Genozid-Plan ~20 bis 30 Minuten später.

Es ist Lo'rell nicht klar das sich die Föderation, oder einige der Offiziere der Föderation, zu unföderalem Handeln einfinden.
Sie sagt "Ihr seid dumm. Ihr versteht nicht was Krieg ist"

Die Antwort könnte sein:
"Doch, aber wir wollten nicht so sein wie Ihr..."
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Niniane am 10.02.2018 | 11:46
Ich habe gestern dann auch mal die aktuelle Folge gesehen und muss sagen: "Geht doch!"

Die hatte ein paar kleine Ausrutscherchen (Burnhams Selbstmitleid wird langsam zur Selbstgerechtigkeit, ihre Ansprache an Tyler fand ich total daneben. Klar hat irgendwas in ihm versucht, sie umzubringen, aber deswegen möchten jetzt bitte alle anderen ihn auch furchtbar finden? Dann durfte diesmal Sarek ein paar Kalendersprüche loslassen, was ich allerdings nicht so schlimm fand wie bei den anderen Charakteren, weil es ihm logisch erschien, das zu sagen), aber im Großen und Ganzen war das eine solide Folge mit stringenter Story und ohne Hänger.

Was mir tatsächlich auch erst so nach der Hälfte aufgefallen ist: Diese Folge wurde - mit Ausnahme von Stamets, Tyler und Saru (der aber auch schon arg an den Rand gedrängt wurde) - von weiblichen Charakteren getragen. Das wirkte aber zum Glück nie gewollt oder aufgesetzt für mich (deswegen ist es mir wahrscheinlich auch so spät erst aufgefallen), und ich fand es richtig gut, auch in den Nebenrollen. Ob das nun Tilly und Detmer waren, die ohne großes Aufsehen Tyler wieder integriert haben, Cornwell und Georgiou, die sich nichts schenken und beide richtig starke Charaktere sind, oder - mein Highlight - die Szene mit L'Rell und Cornwell. Beide wussten, dass sie schon fast auf verlorenem Posten kämpfen, beide respektieren sich doch irgendwie als Feinde, und keine hat in der Szene ihr Gesicht verloren.

Könnten wir Voyager vielleicht nochmal mit den Discovery-Producern machen? Dann wird Janeway vielleicht auch eine glaubhafte Frauenfigur und nicht einfach Kirk mit Dutt und Brüsten...
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Sashael am 10.02.2018 | 11:53
Dann wird Janeway vielleicht auch eine glaubhafte Frauenfigur und nicht einfach Kirk mit Dutt und Brüsten...
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Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Niniane am 10.02.2018 | 11:57
Sashael: Ich habe Voyager nach dem Auftauchen von Spezies 4711 nicht weitergesehen, weil die Serie mir so auf den Zeiger gegangen ist - unter anderem wegen Janeway und ihrem Weichspül-Quotenindianer. Aber ich glaube, wir sind uns einig, dass der Charakter daneben war, und mir kam sie in den ersten Staffeln halt sehr wie Kirk vor.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Kowalski am 10.02.2018 | 13:01
ST:VOY, ja, muss ich mir wieder anschauen.
Wenigstens wegen dem Doktor.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Der Narr am 12.02.2018 | 17:04
Neulich habe ich die letzten Spiegeluniversums-Folgen noch nachgeholt, nachdem sie endlich wieder raus waren. Weil ich Spiegeluniversums-Folgen abgrundtief langweilig finde, hatte ich mich vor denen bislang gedrückt. Naja, am Ende waren sie doch ok.

Heute dann das Staffelfinale.

Also für mich als jemand der Orville + Discovery guckt und beides gut findet war das Staffelfinale von Discovery für mich so ziemlich die schlechteste Folge, die ich in dieser Serie bisher gesehen habe. Die unlogischen Momente, das patriotische Geblubber, das dämliche Agieren, kaum auszuhalten.

Und ich glaube weil die genau wussten, was für einen Mist sie in dieser Folge abgeliefert haben, haben sie einen Cliffhanger geboten an dem man einfach nicht vorbei gehen kann. Grrrr.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Alex am 12.02.2018 | 20:03
Also für mich als jemand der Orville + Discovery guckt und beides gut findet war das Staffelfinale von Discovery für mich so ziemlich die schlechteste Folge, die ich in dieser Serie bisher gesehen habe. Die unlogischen Momente, das patriotische Geblubber, das dämliche Agieren, kaum auszuhalten.
Da stimme ich völlig zu. Das hätte man besser machen können und vor allem das Föderations-Gelaber am Ende war wirklich hart.

Und ich glaube weil die genau wussten, was für einen Mist sie in dieser Folge abgeliefert haben, haben sie einen Cliffhanger geboten an dem man einfach nicht vorbei gehen kann. Grrrr.
Mich hat das gar nicht gekickt. Vielleicht habe ich nur etwas nicht verstanden.
Bei mir ist es ST wie mit Star Wars. Schaue ich mir an, weil es recht unterhaltsam ist, aber das begeistert mich schon lange nicht mehr ...
Die zweite Staffel werde ich mir auch ansehen, aber schlaflose Nächte vor Vorfreude bekomme ich nicht. Dann eher bei der 2. Staffel für Orville.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: 6 am 12.02.2018 | 20:29
Mich hat das Finale ehrlich gesagt auch nicht gerockt. Ich weiss noch nicht, ob ich die 2. Staffel sehen werde, wenn sie kommt.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Teylen am 12.02.2018 | 20:36
Ich fand das Finale besser als das Möchtegern-W40k-Rumgeeiere davor. ^^;
Wobei ich mich schon ein wenig fragte weshalb man sich das Vorspiel antun musste, wenn es dann so mit dem Holzhammer rumgebogen wird.

Nagut. Verkrümeln sich die Klingonen halt aus der Föderation weil L'Rell den Heimatplanter bei den Klöten hat. [Wobei die Drohung das man alle, also auch sich selbst hochjagt, ... ach egal]
Ich vermute auch einfachmal das sich die Förderation nun auf normal Standard erholt. Und es war ja schon mächtig nett vom Plot das die Klingonen da echt so vor der Erde auf die dramatische Auflösung warteten.

Aber was solls, Imperatöse/Capitöse saust nun mit Federumhang als evil Pirat umher, und wenn sie nie bei Vulkan ankommen kann Saru auch Captain bleiben.
Vielleicht machen sie dann in der nächsten Staffel Star Trekkigeres und geben so eine Million der Produktionskosten pro Folge für Skripte aus  8)

Nun und Cliffhanger,... also wenn da jetzt ein Problem gewesen wäre schon. Aber nun weil sie mal bei der Enterprise vorbeifliegen?
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Kowalski am 12.02.2018 | 22:49
Bisher Trekkigste und gar nicht patriotische Folge.
Dafür eine sehr Föderationswertekanon-lastige Folge.

Fand ich gut.

Und das sie gerade NCC-1701 treffen.
YAY!

Die Season 1, als Testballon,hat sich meiner Meinung nach bewährt und immer mehr der Mannschaft werden herangeholt.
Find ich gut.

Auch wenn die Exposition für eine Serie mit der ganzen Staffel schon sehr LAAAAAANG war.

Aber, im Gegensatz zu so Serien die auf X Seasons angelegt sind und dann sang und klanglos nach der ersten eingestampft werden hat man hier eine Geschichte gewählt die mit dem Seasonfinale auch zu Ende erzählt werden konnte.

Chapeau an die Macher.

Tja, sehen wir jetzt Pike und seinen ersten Offizier?
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Destroy all Monsters am 12.02.2018 | 22:55
Ich werde mir auf jeden Fall die zweite Staffel ansehen. Von ein paar Abstrichen abgesehen, hat mir Discovery ganz gut gefallen.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: viral am 12.02.2018 | 23:38
war gut, obwohl es sich manchmal mehr nach Star Wars angefühlt hat - zumindest von der Ballerei.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Pyromancer am 12.02.2018 | 23:51
Die ganze Staffel ist sehr inkohärent. Da gibt es viele schöne Versatzstücke, aber es fügt sich für mich nicht zu einem schlüssigen Gesamtbild. Die letzte Folge versucht dann auch krampfhaft, einen Bogen zum Anfang zu schlagen, aber es wirkt halt nicht rund. Die Chance, einen staffelübergreifenden Plot zu erzählen, wurde nicht gut genutzt, dafür werden zu viele Dinge angeschnitten, aber nichts vernünftig und befriedigend zu Ende gebracht. Die ganze Erzählstruktur wirkt auf mich wirr und undurchdacht. Und dass sie am Ende dann noch den Joker aus dem Ärmel ziehen, damit die Hardcore-Fans auch ja die zweite Staffel nochmal einschalten - das ist billig und peinlich.

Aber trotz allem: Es gibt ein paar Highlight, und mit einem vernünftigen Drehbuch könnte die zweite Staffel durchaus gut werden. Die Ansätze sind da, man müsste sie nur nutzen.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Kowalski am 12.02.2018 | 23:53
Ja, wenn das Gros der 15 Folgen gut wird.
YAY!
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Marask am 13.02.2018 | 08:20
Ich werde mir eine 2.Staffel auf alle Fälle anschauen.

Diese erste Staffel hat mir sehr gut gefallen. Ich finde es gut, dass die Gesamtstory der ersten Staffel mit Abschluss der letzten Episode an sich abgeschlossen wurde. Das hat die letzte Folge gut hinbekommen.

Als am Ende dann die Enterprise kam, das war genial und verdammt cool.

Ich mochte viele alte Star Trek Serien (überhaupt) nicht, aber diese hat was. Schon bitter, dass nun erstmal Schluss ist. Ist bereits bekannt, ob und wann die 2. Staffel erscheinen soll?
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Sir Mythos am 13.02.2018 | 08:44
Staffelfinale: Murks. War meiner Meinung nach die schlechteste Folge der ganzen Staffel. Irgendwie bliebt man da unbefriedigt zurück. Wenn man das etwas ausgedehnt hätte und noch Probleme gehabt hätte, nach Kronos zu springen - ok. Aber so war das irgendwie - seltsam.

Insgesamt hat mir die Staffel (auch mit Spiegeluniversum) gefallen. War jetzt nicht der erfrischenste Plot, aber durchaus ein paar interessante Abwandlungen von Dingen die man kennt. Das Treffen mit der Enterprise wäre nicht nötig gewesen, ist aber schon ein netter Bonus.
Mich interessiert viel mehr, wer jetzt neuer Captain werden könnte. Und warum es 10 Jahre später (bei Kirk) den Sporen-Antrieb nicht mehr gibt, wenn die Föderation jetzt sogar an einem Non-Human-Interface forscht. :D

Insofern: Ich freu mich auf Staffel 2.  :d
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Caranthir am 13.02.2018 | 17:46
Für mich war der Handlungsbogen bis Folge 14 rund, mit der letzten Folge haben es die Macher vermurkst. Der Sprung nach Kronos, eindringen ins das Höhlensystem, mal eben die klingonische Abwehr überlisten....das ging alles ein bisschen zu glatt und wurde leider krampfhaft in eine Folge gequetscht, wo man sich sonst für die Charakterentwicklung der Figuren viel Zeit gelassen hat. Das wirkte auf mich so ein bisschen, als ob die Autoren schnell noch einen Abschluss finden mussten und der Crew dann nicht allzu viele Steine in den Weg gelegt werden durften.

Insgesamt eine tolle Staffel, eine super Serie, die ich auch gerne weitersehen werde!
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Kowalski am 13.02.2018 | 18:14
Für mich war der Handlungsbogen bis Folge 14 rund, mit der letzten Folge haben es die Macher vermurkst. Der Sprung nach Kronos, eindringen ins das Höhlensystem, mal eben die klingonische Abwehr überlisten....das ging alles ein bisschen zu glatt und wurde leider krampfhaft in eine Folge gequetscht, wo man sich sonst für die Charakterentwicklung der Figuren viel Zeit gelassen hat. Das wirkte auf mich so ein bisschen, als ob die Autoren schnell noch einen Abschluss finden mussten und der Crew dann nicht allzu viele Steine in den Weg gelegt werden durften.

Insgesamt eine tolle Staffel, eine super Serie, die ich auch gerne weitersehen werde!

Hmm. Eine Folge mit einem Finale das so ausgeht weil die Serie weiter geht?
Bei einem Schluss nach Season 1 wäre das Ende sicher "anders" ausgefallen.

Vielleicht sieht die deshalb so zusammengestoppelt aus.

Die Orioner fand ich trekkig, lustig, auch und vor allem den Creepy Clint Howard.
Die Folge erinnerte mit am stärksten an ST:TOS Folgen.
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: 6 am 13.02.2018 | 19:24
Die Folge erinnerte mit am stärksten an ST:TOS Folgen.
Und mich an ST:TNG erste Staffel. Nur dümmer (besonders die Charaktere). Und lass uns besser nicht über die Größe des Moralhammers reden, der dabei verwendet wurde...
Titel: Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Beitrag von: Niniane am 13.02.2018 | 19:24
Die ganze Staffel ist sehr inkohärent. Da gibt es viele schöne Versatzstücke, aber es fügt sich für mich nicht zu einem schlüssigen Gesamtbild. Die letzte Folge versucht dann auch krampfhaft, einen Bogen zum Anfang zu schlagen, aber es wirkt halt nicht rund. Die Chance, einen staffelübergreifenden Plot zu erzählen, wurde nicht gut genutzt, dafür werden zu viele Dinge angeschnitten, aber nichts vernünftig und befriedigend zu Ende gebracht. Die ganze Erzählstruktur wirkt auf mich wirr und