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Medien & Phantastik => Sehen, Lesen, Hören => Sehen => Thema gestartet von: Talasha am 21.01.2016 | 02:36

Titel: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Talasha am 21.01.2016 | 02:36
Da es laut Sufu noch keinen Faden für diesen Film gibt:
Der erste Trailer:
WORST HEROES EVER! (https://www.youtube.com/watch?v=CmRih_VtVAs)
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Data am 4.08.2016 | 08:16
Der Film kassiert gerade wieder extrem vernichtende Kritiken. Unter anderem liest man davon, dass er viel zu düster sein soll. Sieht so aus, als flattere mir ein weiterer Lieblingsfilm in die Kinos. Wenn dem so ist, werde ich ihn lieben. Aber ich fand ja auch schon Batman v Superman großartig. Ich werde jetzt jedenfalls aufhören Kritiken oder Rezensionen zu lesen. Sowas vermiest nur die Stimmung. Vor allem im Netz :d
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Blanchett am 4.08.2016 | 09:51
Freu mich schon total...
Wir werden Ihn wohl am 19.08. im Kino gucken gehen, in 3D
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Kowalski am 4.08.2016 | 10:14
Ich lese Kritiken erst hinterher, zumindest bei Filmen die ich sowieso schauen will.
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Talasha am 6.08.2016 | 00:24
Solange der Trailer nicht alle Gags enthält denke ich werde ich mit dem Film zufrieden sein.
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: alexandro am 12.08.2016 | 01:10
Komisch, ich habe bisher nur positive Reviews zu dem Film gesehen (habe aber auch nicht besonders danach gesucht, und mir nur explizit als spoilerfrei ausgewiesene Sachen angeschaut). Diese hatten zwar auch ein paar Kritikpunkte (schlechte CGI und Jared Leto), aber dass der Film "zu düster" wäre, gehörte nicht dazu.

Man wird sehen.
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: tartex am 12.08.2016 | 11:05
Also Rotten Tomatoes und Metacritic würde ich empfehlen, um einen Überblick zu kriegen. Allerdings ist unsere Medienwelt wohl ohne den Überblick wohl mysteriöser, spannender und interessanter... Also empfehle ich es doch nicht.
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Ein Dämon auf Abwegen am 12.08.2016 | 11:26
Die Hauptkritikpunkte die ich gehört hab sind, das der Bösewicht jetzt nicht so toll wäre und die Story (zumindest zum Ende hin) ziemlich chaotisch.
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Medizinmann am 12.08.2016 | 12:03
Chris Stuckman ist ein (ImO) guter Kritiker
hier ist seine Spoilerfreie Kritik
https://www.youtube.com/watch?v=QZ_JC-s8mqw

es gibt auch nioch eine gespoilerte ,Aber die Hab Ich mir nicht angeschaut.
Was Ich bis jetzt rausgehört habe ist das es ursprünglich eine düstere ,Actionlastigere Version mit doppelt soviel Screentime für den Joker (als Sideplot)gegeben hat,  diese aber geändert wurde, damit der Film lustiger wird....  ::)
Also Joker Time raus, dafür mehr Zeit für Gags  ( und damit soll der Film wohl von Awesome auf ganz gut runtergerutscht sein) und vom Inhalt her Anscheinend wäre die ganze Geschichte was (vom Powerlevel ) her eher für die Gerechtigkeitsliga und nicht für die Suicide Squad, man hätte Ihnen wohl einfach einen anderen Auftrag geben sollen, damit einen ganz anderen Plot, denn die Gegner sollen wohl auf einem ganz anderen Level sein,aber das reime Ich mir nur anhand der Kritiken zusammen, die Ich jetzt auch nicht mehr schaue, bis Ich den Film gesehen habe.
Jay Leto soll einen ganz hervorragenden Joker abgeben ....
(aber ,wie geschrieben) er hat leider nur wenig Screen time, ist nur ein Subplot

mit Selbstmordtanz
Medizinmann
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Fezzik am 12.08.2016 | 12:08
Hab mich auch noch gar nicht gespoilert ausser dem Trailer.

Zitat
Jay Leto soll einen ganz hervorragenden Joker abgeben
Ich werde mit diesem Hip Hop gedöns beim Joker einfach nicht warm. Ich mag Tattoos eigentlich aber an der Figur stört mich das sehr und die grillz, dieses auf hip und cool getrimme hat die Figur nicht nötig.
Harley ebenso, der hätte ein schwarz/rotes Bustier auch gut getan statt diesem dämlichen Shirt.
Das ist zwar eine rein optische Sache, aber sowas stört mich immer extrem und schmälert mir tatsächlich immer den Filmgenuss. :(
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Data am 12.08.2016 | 12:36
Ich werde mit diesem Hip Hop gedöns beim Joker einfach nicht warm.

Ich hatte (und teilweise habe) das Problem auch - diese albernen versilberten Zähne fand ich so mega behämmert. Die Tattoos störten mich allerdings nicht. Jedoch: Je mehr Bildmaterial ich gesehen habe, desto begeisterter war ich vom Joker. Ich kenne bis jetzt natürlich nur den Trailer ... aber diese gefährliche und wahnsinnige Ruhe, die da manchmal von ihm ausgeht, ist schon krass gut ... wenn ich mir vorstelle, dass aus dieser Ruhe heraus urplötzlich der Wahnsinn springt ... kann das schon echt gut werden.
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Scurlock am 12.08.2016 | 12:44
Ich hatte (und teilweise habe) das Problem auch - diese albernen versilberten Zähne fand ich so mega behämmert.
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: tartex am 12.08.2016 | 14:28
Also ich könnte ja viel erzählen, aber nachdem er in Deutschland noch nicht raus ist, warte ich noch.
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Stagger am 17.08.2016 | 13:13
Ich habe den Film bereits auf Englisch gesehen. Es war nett. Nicht toll. Nicht schlecht. Ich habe nicht viel erwartet - das habe ich mir bei DC Verfilmungen seit dem dritten Batman Teil mit Bane abgewöhnen müssen - und es war gemütliches Popcornkino. Die Action würde ich pauschal als FSK 12 einstufen. Nett gemacht, aber nichts, was man nicht schon tausendfach anderswo gesehen hätte. Blut oder drastische Gewaltszenen? Fehlanzeige.

Als eingefleischter DC Comicfan empfand ich die Umsetzung der Story leider als eine Katastrophe. Der Joker bekam zu wenig Screentime und war unerheblich für den Plot. Ich hätte gern mehr von Leto gesehen. Ja, seine Version des Jokers ist nicht kritikfrei, aber ich mochte die Idee.

Der Soundtrack ist toll, aber schlecht in die einzelnen Szenen eingespielt. Für mich wirkt es aufgesetzt und zeitlich unpassend. Das mag daran liegen, dass der Film in seiner jetzigen Fassung noch kurz vor Release unzählig oft neu geschnitten wurde.

Man sollte insgesamt auf den Director's Cut warten, wenn man nicht überzeugter DC Fan ist.

Mich irritierte auch, dass Captain Boomerang mit seiner Aussprache irgendwo zwischen Aussie Dialekt und gefühltem Cockney taumelte. Der Schauspieler Jai Courtney ist zwar ein waschechter Australier, aber hier und da hörte er sich stark nach Londoner Unterschicht an. Vielleicht hat er aber auch vor dem Dreh zu lange Urlaub dort gemacht. Keine Ahnung. ;D Viel Text hat er aber ohnehin nicht. Das Pendeln ist verschmerzbar.

Mein Fazit des Films: Okay.

Nachtrag: El Diablo fand ich super. Der Schauspieler war goldrichtig gecasted. :d Aber leider bekommt auch er zu wenig Screentime und Text. :q
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Kowalski am 17.08.2016 | 13:41
Ask me more after tonight.  8)
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Stagger am 17.08.2016 | 13:43
Ich hoffe, dass mein Beitrag möglichst spoilerfrei war. Ich möchte niemandem den Kinobesuch vermiesen.
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Ein Dämon auf Abwegen am 17.08.2016 | 13:43
Nachtrag: El Diablo fand ich super. Der Schauspieler war goldrichtig gecasted. :d Aber leider bekommt auch er zu wenig Screentime und Text. :q
Ich hab von dem was ich gehört hab (werde mir den Film vermutlich erst nächste Woche ansehen) so ein bisschen den Eindruck, dass die vielleicht einfach zu viele Charactere hatten und wohlmöglich mit einem kleines Squad besser gefahren wären.
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Stagger am 17.08.2016 | 14:02
Ich hab von dem was ich gehört hab (werde mir den Film vermutlich erst nächste Woche ansehen) so ein bisschen den Eindruck, dass die vielleicht einfach zu viele Charactere hatten und wohlmöglich mit einem kleines Squad besser gefahren wären.
Das sehe ich ein Bisschen anders. Cast war für mich nur zu 50 % gut. Alles interessante Charaktere, aber:

Jared Leto als Joker - Ja, mehr bitte!
Will Smith als Deadshot - Neeeee, das geht so gar nicht.
Margot Robbie als Harley Quinn - Jaaaaaa, aber sowas von!
Adewale Akinnuoye-Agbaje als Killer Crock - Solide Leistung. Daumen hoch meinerseits.
Jay Hernandez als El Diablo - Mein persönlicher Favorit. >;D
Adam Beach als Slipknot - Komplett überflüssig.
Viola Davis als Amanda Waller - Fehlbesetzung.
Karen Fukuhara als Katana - Ich hätte gerne mehr gesehen. Potential verschleudert.
Joeal Kinnaman als Rick Flag - Fehlbesetzung.
Cara Delevigne als Enchantress - Fehlbesetzung.
Jai Courtney als Cpt Boomerang - Nicht toll, aber zu tolerieren.

Ich hoffe, dass ich niemanden vergessen habe. Die Hauptkrankheit ist aber, dass die Umsetzung des Plots komplett den Bach runter ging bei der Adaption zum Film. Das gilt auch für das verschwendete Potential der einzelnen Charaktere, die in der Printvorlage die Hütte rocken. Das frisst mich persönlich als DC (Comic) Fanboy an. Hin und wieder sollte es erlaubt sein, die Producer solcher Filme mit dem halbgaren Drehbuch windelweich zu prügeln. ;)
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: tartex am 17.08.2016 | 14:46
Ich fasse den Film so zusammen:

1st Akt: Großartig. Selten soviel Spass gehabt, innerhalb kürzester Zeit wird ein (meiner Ansicht nach) komplexes Berziehungsgeflecht aus dem Boden gestampft, wo man wirklich glaubt, dass jedes Gut/Böse-Schema nicht haltbar sein wird. Die Nachrichten des Jokers, dass er auch kommen wird, gibt dem allen noch mehr Dringlichkeit. Es wird expositioniert, bis mein kleines Comic-Nerd-Köpfchen raucht, und ich mag das. Hoher Wiedersehwert, um alles zu durchblicken.
2ter Akt: Kann man so machen. Ich mag den Predator-Vibe. Gesichtlose Bösewichtehorden zum Wegballern nehme ich auch gerne.
3ter Akt: Aber er Bar-Szene wird es peinlich. Meine Suspension of Disbelieve fällt zusammen, als jeder seine Story-Ark kriegt, weil halt jeder eine Story-Ark braucht. Lernt man ja im ScriptWriting-Kurs so. Dann kann das Publikum sich dann ja identifizieren. Tja, nur leider taugen die Backstories im Akkord nichts. Der Endkampf ist dann vollkommen durchsichtiges  "wir brauchen jetzt einen Endkampf - am besten noch mit heldenhafter Selbstopferung - weil so ist das Genre halt". Das vorhersehbare Finale wird dann mit schrecklicher Klischee-Filmmusik (nicht, dass "die größten Indie-Hits aus 20 Jahren" zuvor nicht auch problematisch wäre, aber mir macht es Spass") zusammengeleimt. Ich schäme mich dafür Freunde ins  Kino mitgenommen zu haben.

Insgesamt: 6,5 von 10 Punkten. Ich würde die erste Hälfe des Films auf keinen Fall verpassen wollen.
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: tartex am 17.08.2016 | 14:52
Jared Leto als Joker - Ja, mehr bitte!
Will Smith als Deadshot - Neeeee, das geht so gar nicht.
Margot Robbie als Harley Quinn - Jaaaaaa, aber sowas von!

No clue, aber Harley Quinn fand ich vom gesamten Team am schwächsten. Ihre One Liner / Szenen wirkten auf mich als solche geschrieben, ihr Charakter kam mir nie mehr als ein Vehikel dafür vor, denn als Person. Die Flashbacks fand ich aber alle gut. Harley ist ja eine tolle Figur, eben weil sie jedes Klischee der selbstbestimmten, rebellischen weiblichen Heldin konterkariert. (Ihr Wunschtraum-Sequenz war ja gerade deshalb z.B. der Hit.)

Ich hoffe, dass ich niemanden vergessen habe. Die Hauptkrankheit ist aber, dass die Umsetzung des Plots komplett den Bach runter ging bei der Adaption zum Film. Das gilt auch für das verschwendete Potential der einzelnen Charaktere, die in der Printvorlage die Hütte rocken. Das frisst mich persönlich als DC (Comic) Fanboy an. Hin und wieder sollte es erlaubt sein, die Producer solcher Filme mit dem halbgaren Drehbuch windelweich zu prügeln. ;)

Du redest von der 2011er Fassung? Weiß nicht, irgendwie fand ich, dass die auch nicht so toll war. Das Grundkonzept der Serie ist meiner Ansicht schon immer deutlich stärker als die tatsächliche Umsetzung.
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Wulfhelm am 17.08.2016 | 14:57
Hin und wieder sollte es erlaubt sein, die Producer solcher Filme mit dem halbgaren Drehbuch windelweich zu prügeln.
Nach allem, was man über die BtS-Verwicklungen so hört, ist vom Drehbuch im Endprodukt vermutlich nicht viel übrig geblieben...  ~;D
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Stagger am 17.08.2016 | 15:01
Du redest von der 2011er Fassung? Weiß nicht, irgendwie fand ich, dass die auch nicht so toll war. Das Grundkonzept der Serie ist meiner Ansicht schon immer deutlich stärker als die tatsächliche Umsetzung.
Eben die. Klar, die Printvorlage war nun auch nicht das Beste vom Besten was ich an Comics bisher gelesen habe (Plotholes), aber seien wir doch ehrlich: Eine stärkere Orientierung am Comic hätte WB und dem Regisseur mehr genützt / weniger geschadet.
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: DasTaschentuch am 17.08.2016 | 16:54
Ich bin mit einem grossem Grinsen aus dem Film raus und wurde super unterhalten. Allerdings bin ich auch Comicfan und kannte die Charaktere. Man of  Steel und BvS konnten mich nicht begeistern, Suicide Squad hat mich wieder optimistisch gestimmt. Mein Begleitung, die die Comics nicht kennt, konnte mit dem Film allerdings so gar nichts anfangen.
Inzwischen hört man ja im netz einiges, dass es 2 Cuts gab die Testpublikums vorgeführt wurden und man dann zusätzlich Szenen drehte um einen finalen, humorvolleren Cut zu machen. Hoffe mal dass auf der BluRay/DvD später diese alternativen Cuts mit drauf sind.
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Ein Dämon auf Abwegen am 17.08.2016 | 17:05
Jared Leto als Joker - Ja, mehr bitte!
Will Smith als Deadshot - Neeeee, das geht so gar nicht.
Margot Robbie als Harley Quinn - Jaaaaaa, aber sowas von!
Adewale Akinnuoye-Agbaje als Killer Crock - Solide Leistung. Daumen hoch meinerseits.
Jay Hernandez als El Diablo - Mein persönlicher Favorit. >;D
Adam Beach als Slipknot - Komplett überflüssig.
Viola Davis als Amanda Waller - Fehlbesetzung.
Karen Fukuhara als Katana - Ich hätte gerne mehr gesehen. Potential verschleudert.
Joeal Kinnaman als Rick Flag - Fehlbesetzung.
Cara Delevigne als Enchantress - Fehlbesetzung.
Jai Courtney als Cpt Boomerang - Nicht toll, aber zu tolerieren.
Bei der menge frag ich mich bloß wie man denen im einen Film allen gerecht werden soll.

Ich frag mich eh warum die Rick Flag rein genommen haben, der war schon in den Comics nicht so der Bringer und das ganze funktionierte besser ohne ihn.
Slipknot hat schon in den Comics einzig und allein den Sinn zu zeigen das Waller es mit dem in die Luft sprengen ernst meint, wenn der im Film den gleichen Zweck dient (was ich mal vermute) hat er seinen Zweck erfüllt.
Katana hat mMn nicht wirklich was im Squad verloren.
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: tartex am 17.08.2016 | 17:58
Katana war wirklich überflüßig. Ich meine ist ja irgendwie gut, dass eine echte Heldin im Team ist, aber sie hatte eh keine Screentime, bis auf die beiden nutzlosesten Rückblenden im ganzen Film.

Dass Slipknot drin war, fand ich super. Das hat mir Guardians of the Galaxy vermiest, dass das ganze zufällig zusammengewürfelte Team ohne Ausfälle funktionierte und war im Comic viel besser.
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Ein Dämon auf Abwegen am 17.08.2016 | 19:06
Katana war wirklich überflüßig. Ich meine ist ja irgendwie gut, dass eine echte Heldin im Team ist, aber sie hatte eh keine Screentime, bis auf die beiden nutzlosesten Rückblenden im ganzen Film.
Zumindest in den Comics find ich, dass der Squad am besten ohne irgendwelche Helden funktioniert. Und das die Mitglieder alle irgendeine Macke haben sollten.

Katana geht zwar (zumindestens in einigen Versionen) in Richtung Antihero aber sie ist immer noch zu normal für den Squad.
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Kowalski am 17.08.2016 | 23:49
Hab mich auch noch gar nicht gespoilert ausser dem Trailer.
Ich werde mit diesem Hip Hop gedöns beim Joker einfach nicht warm.


Das gehört aber zu einem aktuellen Bad Guy der Crime Boss ist.

Ich mag Tattoos eigentlich aber an der Figur stört mich das sehr und die grillz, dieses auf hip und cool getrimme hat die Figur nicht nötig.

Man kann sie anders darstellen ja absolut.
Aber es gibt diesem Joker eine Identität die kein Abziehbild der anderen Joker ist.
Jack Nicolson und Heath Ledger sind halt schwer zu toppen.

Ein wenig lustiger hätte er diesmal sein dürfen. Gut, ging eigentlich gar nicht um Joker. Der gehört einfach zur Geschichte von Harley Quinn.

Harley ebenso, der hätte ein schwarz/rotes Bustier auch gut getan statt diesem dämlichen Shirt.

Nein, wieso?
Diese SM und Bondage Geschichte mag ja hier und da interessant sein.
Aber hier sollte die Nähe zu Joker gezeichnet werden.
Ein zu "altes" Outfit passt dann nicht zu Joker.
Da er ein "Gangsta" spielt, spielt Harley seine "Bitch".

Das ist zwar eine rein optische Sache, aber sowas stört mich immer extrem und schmälert mir tatsächlich immer den Filmgenuss. :(

Du musst die beiden Figuren schon im Zusammenhang sehen.
Zeichnet man Harley anders dann müsste man auch Joker anders zeichnen.
Solange sie hier eine Verbindung haben muss das, auf die eine oder andere Weise, passen.

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)

Jeder aus dem Suicide Squad könnte als Bad Guy oder Held in einem eigenständigen Titel zur Geltung kommen. Oder in den Serien.
Dann kann man sie besser einordnen.
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Greifenklaue am 18.08.2016 | 23:56
So, gestern drin gewesen im Preview.

Was für ein Sch... eiß.

Hatte ich Bock auf den Film, aber diese Will Smith-Harley Quinn-Zweimannshow ist Grütze.

Jeder weiß, dass ich Will Smith gefressen habe, aber was er sich hier leistet. Jeder der Sucide Squad ist ein ziemlich lebensunwertes Arschloch und der geläuterte Diablo noch der harmloseste - und der hat seine Familie verbrannt.

Und dann ist da noch Deadshot, der zwar irgendwie Leute für Geld tötet, aber nur weil die es verdient haben und er braucht Geld für seine Tochter. Die hält ihren Daddy auch ab auf Batman zu schießen. Genial {im Sinne von würg) ist dann die Szene, wo Harley Quinn ein Schaufenster einschlägt mit dem Kommentar "Wir sind die Bösen, wir machen das so" und irgendeinen Scheiß klaut. Deadshoot steht zwei Fenster weiter gefühlt minutenlang vor einem Jäckchen für sein Töchterchen. WIR HABEN ES KAPIERT ... Und dann hat er noch ein, zwei Szenen, um ein echt fieses Arschloch zu sein und auch die vergeigt er anstandslos.

Dann ist da noch Harley Quinn und mit dem von Joel Kinnaman gespielten Führungsoffizier Rick Flagg, der kein Superheld sonder Militär ist und das Grüppchen führt. Ich bin seit GSI Göteburg riesiger Joel Kinnaman-Fan, da hat mir jede Sekunde Spaß gemacht, kann mit aber vorstellen, dass manch einer Suicide Squad sehen wollte und nicht mich in GSI Göteburg-Nostalgie schwelgen sehen wollte.

Harley Quinn wirkte etwas überdreht, aber völlig OKay - auch deswegen überdreht, weil der Rest des Ensembles höchstens als Stichwortgeber fungieren darf.

Kurz die positiven Punkte des Films:
- Joel Kinnaman
- der neue Joker {ganz anders als Heath Ledger}
- Überraschungsauftritt
- Verknüpfende Elemente zum Cinematic Universe
- der Trailer war auch gut, weil es dadurch eine Annahme gibt, die im Film getwistet wird.
- Musik

Insgesamt nur 2 von fünf rosa Einhörnern.
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Kowalski am 19.08.2016 | 01:00
So, gestern drin gewesen im Preview.

Was für ein Sch... eiß.

Hatte ich Bock auf den Film, aber diese Will Smith-Harley Quinn-Zweimannshow ist Grütze.

Jeder weiß, dass ich Will Smith gefressen habe, aber was er sich hier leistet. Jeder der Sucide Squad ist ein ziemlich lebensunwertes Arschloch und der geläuterte Diablo noch der harmloseste - und der hat seine Familie verbrannt.

Und dann ist da noch Deadshot, der zwar irgendwie Leute für Geld tötet, aber nur weil die es verdient haben und er braucht Geld für seine Tochter.

Umm. Nein. Nirgends sagt Deadshot das es nur böse Leute sind die er umbringt.
Das Geld braucht er auch nicht nur für seine Tochter.
Dafür frönt er einem zu exquisitem Lebensstil.
Sieht man z.B. an den eleganten Klamotten die er so im Film trägt.

Wo es stimmt, aber da darf ein Bad Guy auch mal schwach sein, ist das seine Tochter tatsächlich seine Schwäche ist.


Die hält ihren Daddy auch ab auf Batman zu schießen.
 

Also hier denke ich das dir Tochter von Deadshot in Batman einen guten sieht und sie für ihre Handlung mehrere Beweggründe hat.
Zum einen hat sie ggf. Angst das ihr Papa nicht trifft und sich dann Batman rächt.
Zum anderen kann es durchaus sein das sie in Batman eine der Figuren in ihrer Stadt sieht die Gotham ein wenig weniger schrecklich machen.

Das ist kein "Papa schießt nie auf die guten.", sondern ein "Papa, ich möchte dich nicht verlieren". So interpretiere ich das.

Genial {im Sinne von würg) ist dann die Szene, wo Harley Quinn ein Schaufenster einschlägt mit dem Kommentar "Wir sind die Bösen, wir machen das so" und irgendeinen Scheiß klaut. Deadshoot steht zwei Fenster weiter gefühlt minutenlang vor einem Jäckchen für sein Töchterchen. WIR HABEN ES KAPIERT ....
   

Nein HAST DU NICHT.
Das Outfit im Schaufenster ist nämlich das das er schon vorher seiner Tochter gekauft hat. Er hat NULL Grund da was zu stehlen (und er fühlt sich sicher nicht als Dieb. Er ist Servicedienstleister. Qualitativ hochwertige Dienste die sonst keiner machen kann. Er macht sich doch nicht so gemein und stiehlt etwas! Er kann sich fast alles kaufen mit seinem selbst erarbeiteten Geld.

Und dann hat er noch ein, zwei Szenen, um ein echt fieses Arschloch zu sein und auch die vergeigt er anstandslos.
   

Hmm? Er ist hart im Austeilen und Einstecken. Aber er wählt sich seine Feinde nicht wahllos aus. Die Leute um das Suicide Squad herum sieht er nicht als Zielscheiben, sondern als Komplizen oder Helfer.
Das er die Größere Bedrohung durch die Enchantress versteht und sich nicht mit ihr gemein macht macht ihn zu keinem Waschlappen.
Im Gegenteil es zeigt das er schlau ist.

Und, außer zu seiner Tochter kein bisschen Nett. Das er Harley hilft liegt daran das er das Omerta-Device loswerden will.

Dann ist da noch Harley Quinn und mit dem von Joel Kinnaman gespielten Führungsoffizier Rick Flagg, der kein Superheld sonder Militär ist und das Grüppchen führt. Ich bin seit GSI Göteburg riesiger Joel Kinnaman-Fan, da hat mir jede Sekunde Spaß gemacht, kann mit aber vorstellen, dass manch einer Suicide Squad sehen wollte und nicht mich in GSI Göteburg-Nostalgie schwelgen sehen wollte.
   

Ich fand Kinnaman sehr gut. GSI Göteburg kenne ich nicht. Aber in dem Squad war er richtig. Vor allem wenn man sich einen seiner letzten Sätze vor die Ohren führt.
Der einizige Unterschied ist das er der Bad Guy im Auftrag der Regierung ist. Und ein Normalmensch soweit man das beurteilen kann.

Harley Quinn wirkte etwas überdreht, aber völlig OKay - auch deswegen überdreht, weil der Rest des Ensembles höchstens als Stichwortgeber fungieren darf.

Kurz die positiven Punkte des Films:
- Joel Kinnaman
- der neue Joker {ganz anders als Heath Ledger}
- Überraschungsauftritt
- Verknüpfende Elemente zum Cinematic Universe
- der Trailer war auch gut, weil es dadurch eine Annahme gibt, die im Film getwistet wird.
- Musik

Insgesamt nur 2 von fünf rosa Einhörnern.

Also ich gebe ihm 3,5 von 5 rosa Einhörnern. Aber ich kann nachvollziehen das man in dem Film Schwächen sieht die einem den Genuß vermiesen.
Das die Handlung doch sehr linear/railroady daherkommt ist einer der Kritikpunkte.

Slipknot war zu kurz da, da hat mich das dann nicht schockiert.
Captain Boomerang hatte zu wenig Screentime den hätte man auch durch Gimmicks ersetzen können.
Mit Katana konnte ich auch nicht warm werden.

Killer Croc, Joker, Enchantress, Deadshot, Harley, Diablo, alle gut, auf die eine oder andere Weise.
Ganz besonders Frau Waller war super eingesetzt.
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Greifenklaue am 19.08.2016 | 09:18
Umm. Nein. Nirgends sagt Deadshot das es nur böse Leute sind die er umbringt.
Das Geld braucht er auch nicht nur für seine Tochter.
Dafür frönt er einem zu exquisitem Lebensstil.
Sieht man z.B. an den eleganten Klamotten die er so im Film trägt.

Wo es stimmt, aber da darf ein Bad Guy auch mal schwach sein, ist das seine Tochter tatsächlich seine Schwäche ist.
Ja, nein, sagt er nicht, aber das ist der Eindruck, den man gewinnen kann.

Weil er eben den harten Jungen markiert und coole Sprüche bringt, nur um sich von den ÄWärtern verprügeln zu lassen. Taffer Bursche eben.

Dass er ein dandyhafter Geldverschwender ist, kommt für mich nicht rüber, der einzige Hinweis darauf ist doch sein Anzug, als er ... dem Überraschungsgast gegenübersteht. Und da kann man es auch für schlechten Geschmack halten ...

@da was zu stehlen: Nein, stehlen braucht er nix. Ich hätte gern mal was gesehen, dass er ein fieser Hund ist, der zum Rest dr Bande passt.

Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: tartex am 19.08.2016 | 10:03
 :btt:
Das die Handlung doch sehr linear/railroady daherkommt ist einer der Kritikpunkte.

Blöde Frage, aber wie kann ein Film was anderes als railyroady sein?

Linear fand ich besonders den Beginn gar nicht. Das war eher ein ganzes verheddertes Wollknäuel, das man zu Beginn zum entwirren bekommen hat. Leider spielt das zur Halbzeit des Filmes schon gar keine Rolle mehr, weil alle plötzlich gute Freunde sind.
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Kowalski am 19.08.2016 | 10:03
Ja, nein, sagt er nicht, aber das ist der Eindruck, den man gewinnen kann.

Naja, wenn man meint das er auf die Story hier auf die Tränendrüse drückt, ja.
Deadshot ist aber nicht eindimensional und somit durchaus interessant.
Ob jetzt Will Smith die Idealbesetzung ist sei dahingestellt, aber ich finde er hat die Sache gut gemacht.

Im Vergleich zu früher kann er ernste Rollen durchaus.

Weil er eben den harten Jungen markiert und coole Sprüche bringt, nur um sich von den ÄWärtern verprügeln zu lassen. Taffer Bursche eben.

Naja, das sollte eher zeigen das die Wärter nicht gerade nette Jungs sind, die Provokationen von Deadshot könnte man ja auch ignorieren.
Deadshot mag "Taff" sein, aber auch ein wenig dümmlich, weil das nun mal wenig Aussicht auf Erfolg hatte.

Dass er ein dandyhafter Geldverschwender ist, kommt für mich nicht rüber, der einzige Hinweis darauf ist doch sein Anzug, als er ... dem Überraschungsgast gegenübersteht. Und da kann man es auch für schlechten Geschmack halten ...

Auch leicht schlechter Geschmack, und da werden die US-Amerikaner afrikanischer Herkunft ggf. geteilter Meinung sein, kann furchtbar teuer sein. Es war zumindest keine Kluft von Woolworth's für 19,95$.
Die labelfreien Geschenktüten warern ggf. ein Hinweis auf besonders teure Boutiquen, der Punkt ist er spart sichs nicht vom Munde ab und gibt es für sich und die seinen gerne aus.

Seine Ex-Frau lebt von ihm getrennt hat aber wohl andere Probleme (Drogen, Depressionen, Alkohol, das wird nur angedeutet). Deadshot hat zumindest die Vorstellung das seine Ex für die Tochter sorgen(kochen) soll und nicht umgekehrt.

Tochter ist bei Papa ein Soft Spot, ja, das macht ihn an den anderen nicht weicher.

@da was zu stehlen: Nein, stehlen braucht er nix. Ich hätte gern mal was gesehen, dass er ein fieser Hund ist, der zum Rest dr Bande passt.

Er ist ein kaltblütiger Killer der, wenn er will, jeden umpusten kann.
Er hat seine "Berufsprinzipien", "Keine Frauen, keine Kinder", "Erst wird er bezahlt und dann liefert er den Service totsicher".
Jeder andere ist ein wanderndes Dollarbündel. Im Gegensatz zu Captain Boomerang hat er keine "Spaß" beim töten, es ist ein Job, und den macht er verdammt gut.

Wo er rausfällt, und das ist korrekt, ist das er keinen an der Waffel hat.
Deswegen hält sich Rick ja an ihn weil er meint bei ihm kann er rationale Argumente anbringen.

Einen an der Waffel:
Captain Boomerang
El Diablo
Killer Croc
Enchantress
Katana
Batman

Mehrere an der Waffel:
Harley
Joker

Keinen an der Waffel:
Deadshot
Rick Flagg
Amanda Waller

Unbekannte Waffelstärke:
Slipknot
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Kowalski am 19.08.2016 | 10:21
:btt:
Blöde Frage, aber wie kann ein Film was anderes als railyroady sein?

Linear fand ich besonders den Beginn gar nicht. Das war eher ein ganzes verheddertes Wollknäuel, das man zu Beginn zum entwirren bekommen hat. Leider spielt das zur Halbzeit des Filmes schon gar keine Rolle mehr, weil alle plötzlich gute Freunde sind.

Ok, die Backstories sind es nicht, korrekt.

Ansonsten ist es wie bei einem Abenteuer:

Gruppe wird erstellt

Es gibt kaum Plot-Twists wo z.B. ein Mitglied die Gruppe verläßt um später wieder zu kommen.
Es gibt keinen Moment wo die Gruppe oder der Zuschauer meint "Auftrag erfüllt" um dann eines besseren belehrt zu werden.

Man hätte ohne viel mehr Szenen den Zuschauer darüber im dunkeln lassen können das es Enchantress ist, die die Situation herbeiführt.
Bis kurz vor dem Showdown. So wie der Suicide Squad ja auch im Unwissen gehalten wurde.

Ich vermute mal man hat bei der Story selbst auf einen zu komplizierte Erzählung verzichtet weil die Erkläranteile zu den Mitgliedern des Squads schon einen Teil der Spannung aufgebraucht haben.

Die Omerta-Devices sind ein guter Kniff sind Kontrolle und Spannung zu halten.
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Greifenklaue am 19.08.2016 | 10:21
Ja, ich gab ja schon im Eingangsbeitrag zu Will Smith gefressen zu haben, spätestens seit After Earth.

Ich warte einfach mal ab, wie der Rest das so empfindet, vielleicht verrenne ich mich da.

Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: tartex am 19.08.2016 | 11:22
Ja, ich gab ja schon im Eingangsbeitrag zu Will Smith gefressen zu haben, spätestens seit After Earth.

Was heißt denn das?? Bezeugt das Sympathie oder Antipathie?

Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: tartex am 19.08.2016 | 11:27
Es gibt kaum Plot-Twists wo z.B. ein Mitglied die Gruppe verläßt um später wieder zu kommen.
Es gibt keinen Moment wo die Gruppe oder der Zuschauer meint "Auftrag erfüllt" um dann eines besseren belehrt zu werden.

Man hätte ohne viel mehr Szenen den Zuschauer darüber im dunkeln lassen können das es Enchantress ist, die die Situation herbeiführt.
Bis kurz vor dem Showdown. So wie der Suicide Squad ja auch im Unwissen gehalten wurde.

Ja, dieser Amanda-Waller-knallt-alle-ab-Moment sollte wohl ein Plot Twist sein, war aber nur dumm. Ich nehme mal an, dass die Bar Szene der Übergang zum dritten Akt darstellt, aber falls es da einen Twist gab, habe ich den komplett vergessen. Ist es, dass Harley zurück ist? Das wurde ja gar nicht reflektiert, oder?

Finaler Kampf war sowieso total für den Kübel, meiner Meinung nach. (Hat sich für mich bei Guardians of the Galaxy aber genauso angefühlt. Da war es zumindest ein wenig absurd.)
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Greifenklaue am 19.08.2016 | 13:14
Was heißt denn das?? Bezeugt das Sympathie oder Antipathie?
Antipathie bzgl. seiner bisherigen Rollen. Ich hoffte auf eine Rolle, wo er mal was unsymphatisches spielt, ich das ganze aber gut finde ... Klingt kompliziert ;)
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Kowalski am 19.08.2016 | 13:51
Antipathie bzgl. seiner bisherigen Rollen. Ich hoffte auf eine Rolle, wo er mal was unsymphatisches spielt, ich das ganze aber gut finde ... Klingt kompliziert ;)

Hmm. Omalu in Concussion?
Ich fand Deadshot auch nicht sympathisch.
Und wer weiss welche Szenen man rausgeschnitten hat?

Deadshot sehe ich wie Deadpool, nur absolut unlustig.
Umm. Und "No Women and No Children" wird ihm in "Suicide Squad" in den Mund gelegt.
Er widerspricht nicht und bestätigt das auch nicht.

Persönlich war mir "Suicide Squad" zu weichgespült und weichgewaschen.
Nicht schlecht aber ich hätte mir weniger Wahnsinn und mehr Gemeinheit.
Weniger Witze und mehr Zynismus gewünscht.

Ich hoffe mal auf einen Directors Cut...
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: tartex am 19.08.2016 | 14:18
Tja, diese Ansammlung von Familien-Tränendrücker-Stories wirkte schon ein wenig bemüht.

Zumindest Harley hatte ein wenig Spass am böse sein. 

Smith hat auf mich nie eine Reiz ausgeübt. Gestört hat er mich in der Form aber auch nicht. Habe nie seine Lead-Qualitäten gespürt. Aber inzwischen hat er ja ein respektables Alter. Das ist ja mal ein Start.  ;D

Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Fezzik am 19.08.2016 | 14:44
Zitat
Das gehört aber zu einem aktuellen Bad Guy der Crime Boss ist.
Dann bin ich ja mal auf Fifty Two Face und Penguin Daddy gespannt, die sind ja auch Syndikat Bosse in Gotham.  :D

Zitat
Diese SM und Bondage Geschichte mag ja hier und da interessant sein.
Aber hier sollte die Nähe zu Joker gezeichnet werden.
Ein zu "altes" Outfit passt dann nicht zu Joker.
Da er ein "Gangsta" spielt, spielt Harley seine "Bitch".

Bustier war hier nur gewählt weil die Outfits aus späteren Comics bzw. Videospielen etwas besser rüberkommen als, der süße Strampler aus "Batman the animated series".

Naja, am Sonntag seh ich ihn mir auch an, bin mal gespannt.
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Lichtschwerttänzer am 20.08.2016 | 08:37


Und dann ist da noch Deadshot, der zwar irgendwie Leute für Geld tötet, aber nur weil die es verdient haben und er braucht Geld für seine Tochter.
Äh, wie bitte?
Vielleicht möchte er, das seine Tochter das glaubt oder sie will es glauben....

Genial {im Sinne von würg) ist dann die Szene, wo Harley Quinn ein Schaufenster einschlägt mit dem Kommentar "Wir sind die Bösen, wir machen das so"

Hat eher was von , ich bin total durchgeknallt
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Kowalski am 20.08.2016 | 08:58
Äh, wie bitte?
Vielleicht möchte er, das seine Tochter das glaubt oder sie will es glauben....

Genial {im Sinne von würg) ist dann die Szene, wo Harley Quinn ein Schaufenster einschlägt mit dem Kommentar "Wir sind die Bösen, wir machen das so"

Hat eher was von , ich bin total durchgeknallt

Ist sie ja auch in dieser Interpretation, dem Joker sei dank.
Ein extremer Fall vom Stockholm Syndrome.

Ein Crime Duo wie Bonnie und Clyde, nur deutlich durchgeknallter.
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Lichtschwerttänzer am 20.08.2016 | 09:09
Ich meinte eher, das die Szene Madame Harlequins Wahnsinn herausstellt nicht ihre Bösigkeit
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Kowalski am 20.08.2016 | 10:08
Ja, hast recht.
Außer zu den Wachen sind die ja nicht "böse".

Vorher, dagegen jeweils schon.
Also z.B. die Szene im Nachtclub wo Harley genau weiß das Joker eifersüchtig wird.
Ist ja nicht so das sie das im mindesten zu verhindern sucht.
Sie genießt das Spielchen vorher sogar wohl bewusst was danach kommt.
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Greifenklaue am 20.08.2016 | 10:36
Ich wollte im übrigen auch nicht kritisieren, dass Harley Quinn da was mit lockerem Spruch was klaut, das fand ich gut. Mit ging dann die Tränendrüsenaktion anschließend auf die Nüsse.
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Irian am 20.08.2016 | 11:39
Gestern im Kino angesehen, durchaus netter Film, kein extremer Reinfall, aber auch kein Knaller. Hätte für mich pers. mehr in eine Richtung - entweder deutlich dunkler (und ohne den dauernden Versuch, irgendwelche Massenmörder auf Teufel komm raus zu Sympathieträgern machen zu wollen) oder deutlich weniger ernst (in Richtung Deadpool) - tendieren dürfen, so bleibt der Film halt Mittelmaß.
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Blanchett am 20.08.2016 | 13:08
Wir waren ihn gestern auch im Kino schauen und fanden ihn toll!

Für meinen persönlichen Teil hätte es mehr Joker/Quinn sein dürfen, El Diablo hatte meines Erachtens mehr Potential verdient gehabt, dafür bin ich mit Captain Boomerang nicht richtig warm geworden.

Mal gespannt ob es eine Fortsetzung geben wird und ob sich dort die Charaktere weiter entwickeln,

Im Hinblick darauf das sich nicht jeder im DC Universum auskennt, bin ich der Meinung das die Charaktere gut rüberkamen.


Gesendet von meinem SM-G903F mit Tapatalk

Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Talasha am 20.08.2016 | 22:37
Ich komme gerade zurück, nicht übel aber vieeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeel zu brav.
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Ein Dämon auf Abwegen am 20.08.2016 | 23:28
dafür bin ich mit Captain Boomerang nicht richtig warm geworden.
Der ist auch in den Comics ziemlich unsymphatischer Character ohne irgendwelche positiven Charaktereigenschaften.
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Kowalski am 21.08.2016 | 00:56
Der ist auch in den Comics ziemlich unsymphatischer Character ohne irgendwelche positiven Charaktereigenschaften.

Naja, ausser das er immer sein Dosenbier schlürft und den Boomerang wirft oder ihn als Kurzschwerter verwendet war da ja nicht viel Boomerang an Aktionen.
Naja, es wäre ein noch mehr Verteilen des Limelights gewesen. Also verständlich.

Bin gespannt was so an Szenen weggeschnitten wurde und ob er dann mehr vorkommt?
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Fezzik am 21.08.2016 | 17:33
Jo, eben auch aus dem Kino zurück. Keine großen Ausschläge nach oben oder unten, gelacht hab ich auch nicht. Der Ansatz vom Joker gefällt mir auch nicht so recht (und das hat wie ich bereits mal erwähnt hab diesmal nix mit diesem bescheuerten Pimp gedöns zu tun, sondern so wie er da als Charakter dargestellt wird).

Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Kowalski am 22.08.2016 | 00:11
Ja. Joker hatte, außer als durchgedrehter böser Bube wenig erklärendes.
Im nächsten BatMan vielleicht?
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Kingpin000 am 22.08.2016 | 13:16
Man darf nicht vergessen, dass er in dem Film eigentlich nur die Hintergrundgeschichte von Harley Quinn war und nicht der Antagonist. Das war Enchantress Rolle gewesen.

War der Typ im Batman-Kostüm eigentlich Ben Affleck oder ein Double? Der Flash in der Hintegrundgeschichte von Captain Boomerang war auf jeden Fall Ezra Miller.
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Talasha am 22.08.2016 | 14:50
Ich denke schon, er hat ja auch im Abspann einen Auftritt.
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Kowalski am 22.08.2016 | 15:04
Man darf nicht vergessen, dass er in dem Film eigentlich nur die Hintergrundgeschichte von Harley Quinn war und nicht der Antagonist. Das war Enchantress Rolle gewesen.

Umm. Eigentlich ist das die Amanda Waller.
Enchantress ist ja nur das entfleuchende Werkzeug....

War der Typ im Batman-Kostüm eigentlich Ben Affleck oder ein Double? Der Flash in der Hintegrundgeschichte von Captain Boomerang war auf jeden Fall Ezra Miller.

Das war wohl Ben, ja. Steht im Wiki und in imdb so.
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: alexandro am 23.08.2016 | 21:02
Fand ihn OK. Solide Superhelden-Teambildungsgeschichte (ja, HELDEN, das Schurken-Ding ist spätestens ab der zweiten Hälfte des Films nicht mehr wirklich relevant), nicht besonders innovativ, aber hey "never change a winning formula".  ;)

Standout-Performances:
Captain Boomerang (selten habe ich so gelacht)
Enchantress (ich mag ihr Design und den Japanohorror-Touch bei ihrer Verwandlung)
Harley Quinn (die zweite gute Humorquelle im Film, und irgendwie war ihr Schwärmen für den Joker total süß und creepy)

Off-putting-Performances:
Deadshot (ist halt Will Smith *seufz* der Mann will offensichtlich nicht, dass er seinen Kindern in seinen Filmen ein schlechtes Vorbild gibt, und so muss auch hier ein recht plumper "Redemption-arc" und ein noch plumperes Moraldilemma her)
Joker (der Gangzta-Look hatte was, aber Leto hat einfach Null Charisma und bringt zu keinem Zeitpunkt den Wahnsinn und die Bedrohlichkeit der Figur rüber).
Waller (irgendwie weder ein positiver noch negativer Eindruck, was normalerweise nichts schlechtes wäre (schließlich ist das der Eindruck, den ich vom Rest der Cast habe), wäre da nicht der Umstand, dass sie die treibende Kraft hinter dem Plot sein sollte - nur merkt man das halt nicht, sie verschwindet zweimal im Film von der Bildfläche, ohne dass ich sie vermisst hätte).

CGI fand ich überraschend gut (die Monster sahen schön cthuloid aus), und verschmolz entgegen meiner Befürchtungen nach dem Trailer nicht zu einem "Brei".

Anders war es bei der Musik: die war im Trailer (der mit "Ballroom Blitz") richtig gut auf das Geschehen abgestimmt und hat die Action super untermalt. Im Film war davon leider nichts zu sehenhören. Irgendwie hatte ich den Eindruck der Film war schon fertig, als der Postproduction-Crew gesagt wurde "Hey, die Leute fanden die Musik in Guardians und Deadpool total klasse, könnt ihr nicht auch so etwas machen?" - also wird halt jede Szene von ein paar Akkorden aus einem (mäßig) passenden Song eingeleitet, der dann relativ schnell verschwindet. Erst hatte ich gedacht, dass man vielleicht Tantiemen sparen wollte, weswegen der Song immer nur kurz angespielt wurde. Aber wahrscheinlicher ist es, dass die Macher einfach keinen Plan hatten, wie sie die Musik sinnvoll in die Szene integrieren sollten.

Insgesamt würde ich den Film 6,5/10 Punkten geben - gehobenes Mittelmaß.
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Chiungalla am 23.08.2016 | 21:19
Für mich trägt Harle Quinn den Film fast alleine. Immer wenn ich kurz davor stand eine Szene langweilig, langatmig oder als schon 1.000mal gesehen zu bewerten hatte sie ihren Auftritt und machte alles wieder gut. Herrlich erfrischender Charakter.

Die Umsetzung des Jokers fand ich völlig unterirdisch.

Den Rest fand ich gut.
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Talasha am 23.08.2016 | 21:41
Beim Joker hat mir das Grinsen gefehlt. Keine Ahnung ob ich das schlecht finden soll.

Harley ist aber wirklich der Glanzpunkt des Films.
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Chiungalla am 23.08.2016 | 22:14
Ob man für einen Auftritt in einem Superhelden-Actionfilm als Frau einen Oscar bekommen kann?
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: lowfyr am 25.08.2016 | 10:01
Ob man für einen Auftritt in einem Superhelden-Actionfilm als Frau einen Oscar bekommen kann?

Ich glaube, da ist es egal ob Mann oder Frau. Rollen in Superheldenfilmen oder auch anderen Filmen, die nicht "anspruchsvoll" genug sind,  werden da eher nicht berücksichtigt. Ledger war da die Ausnahme, aber ich vermute wäre er vorher nicht verstorben, hätte den Oscar wohl jemand anders bekommen.
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Ein Dämon auf Abwegen am 27.08.2016 | 18:03
Ich hab ihn jetzt auch gesehen, hat mir soweit ganz gut gefallen, und die Story war weniger "chaotisch" als BvS.

Enchantress (ich mag ihr Design und den Japanohorror-Touch bei ihrer Verwandlung)
Das ursprüngliche design war cool. Aber der CGI Effeck in dem sie nacher stand war irgendwie nervig. Die performence hat mich jetzt auch nicht umgehauen.

Deadshot (ist halt Will Smith *seufz* der Mann will offensichtlich nicht, dass er seinen Kindern in seinen Filmen ein schlechtes Vorbild gibt, und so muss auch hier ein recht plumper "Redemption-arc" und ein noch plumperes Moraldilemma her)
Das war wirklich irgendwie mehr Will Smith als Deadshot.

Anders war es bei der Musik: die war im Trailer (der mit "Ballroom Blitz") richtig gut auf das Geschehen abgestimmt und hat die Action super untermalt. Im Film war davon leider nichts zu sehenhören. Irgendwie hatte ich den Eindruck der Film war schon fertig, als der Postproduction-Crew gesagt wurde "Hey, die Leute fanden die Musik in Guardians und Deadpool total klasse, könnt ihr nicht auch so etwas machen?"
Ich hatte auch den Eindruck das ganze ursprünglich dunkler geplant war, wobei der Film zum ende hin ja auch dunkler wird und dann weniger Musik eingespielt wurde.
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Kowalski am 27.08.2016 | 19:27
... bin gespannt ob der auf BluRay mit verschiedenen Versionen kommt.
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Data am 27.08.2016 | 19:29
Laut diverser Quellen ist ja nicht einmal die Hälfte von dem Material, was Leto als Joker gedreht hat im Film gelandet. Ich gehe also mal stark von einer "Ultimate Edition" aus.
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: tartex am 27.08.2016 | 21:28
Also die düstereren Stellen von Joker/Harley wurden wohl im Studio-Cut rausretuschiert - und zumindest teilweise durch was fürs Publikum verträglicheres ersetzt.

Z.B. der Hubschrauber"ausstieg".
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Darkling am 5.09.2016 | 01:27
So (https://www.youtube.com/watch?v=uahcsm-_8LI) hätte mir der Film besser gefallen. >;D
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: alexandro am 5.09.2016 | 02:06
Mir nicht. Was nicht an Adams Idee liegt, die ist (wie schon bei seiner Version von "Dark Knight Rises") absolut klasse - aber wenn der Joker eine so große Rolle im Film spielt, dann will ich nicht Jared Leto in der Rolle sehen.  ^-^
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Kowalski am 10.09.2016 | 16:16
Kann man den Schauspieler unter der Schminke überhaupt erkennen?
Ich mochte Jack Nicholson nie wirklich.
Auch Jared Leto ist mir eher egal.
Das tut dem Film aber keinen Abbruch solange nur die Antagonisten mit, für mich, Unsympathen besetzt sind.
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Data am 14.09.2016 | 23:17
Komme eben aus Suicide Squad. Ich erspare euch lange Reden: Wie erwartet hat er mir sehr (!) gut gefallen. Hat mir alles geboten, was ich erwartet habe und für mich hat da alles gepasst. Und Jared Leto ist der beste Joker, den ich auf einer Leinwand gesehen habe. Ja, Heath Ledger war für die Nolan Trilogie die perfekte Wahl und ich würde ihn auch nicht durch Leto ersetzen wollen ... aber ebenso ist Leto jetzt das, was in genau dieses DCEU passt. Großes Kino. Freue mich drauf, den Mann mal in einer größeren Rolle zu sehen.

Einziger Kritikpunkt: Für meinen Geschmack etwas zu sehr auf Witz getrimmt. Harley Quinn als Witz-Charakter hätte mir völlig gereicht. Da hats Captain Boomerang nicht als Spruchlieferant gebraucht - zumal ich dessen Sprüche nicht einmal wirklich witzig fand. Aber insgesamt okay, weil ich viele Sprüche erwartet habe.

Bisherige Wertungen des DCEU:

Man of Steel 8/10
Batman v Superman 10/10
Suicide Squad 8/10
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Arkam am 2.10.2016 | 12:44
Hallo zusammen,

Deasdshoot Deadpool hatte die undankbare Aufgabe den Verbindungscharakter zu spielen. Als Böser wird er ja auch in der Mordauftragszene präsentiert und Batman als Gegner klebt ja auch das Etikett "Böse" auf. Gleichzeitig jedoch musste er normal und erpressbar genug sein um die Gruppe zusammen zu halten.
Waller als Charakter fand ich passend. Auch wenn ich das Erschiessen der Mitarbeiter sehr unpassend fand.  Sie brachte ein wenig aktuelle Politik mit hinein, Angst vor Terroranschlägen und den damit verbundenen Gruppierungen hinein. Ich mag es wenn solche aktuellen Bezüge in Comics und Comicverfilmungen vor kommen.
Enchantres als Gegnerin fand ich allerdings eine unglückliche Wahl. Sie war für die Squad einfach zu mächtig. Es war also eigentlich schon klar das die Squad nur gewinnen konnte wenn sich die Gegnerin doof anstellen würde.

Zwei Dinge haben mich im Film etwas irritiert. Warum stand Echantres nicht unter stärkeren Bewachung? Es hätte ja auch eine Hotelsuit mit Sicherheitspersonal, Überwachungsgeräten und vor allem der gleichen Sprengkapsel wie bei der Squad getan. Aber nur ein Wächter, dazu noch in das Subjekt verliebt und keine weitere Überwachung hat mich gewundert.
Auch die Bewachung des Herzens hat mich gewundert. Da setzt man Enchantres dazu ein streng bewachte Geheimnisse zu stehlen aber das Drückmittel mit dem man Enchantres kontrolliert schützt man nicht gegen sie? - Seltsam oder so wurde es verfilmt.

Gruß Jochen
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Irian am 2.10.2016 | 18:28
*hust* Der heißt Deadshot. Deadpool ist ein anderer und der hat die dankbare Aufgabe, zu spielen, was immer er will ;-)
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Blanchett am 2.10.2016 | 19:15
Deadpool ist auch Marvel,  Deadshot von DC
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Arkam am 3.10.2016 | 05:54
Der Fehler wurde nachvollziehbar korrigierrt.
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Kowalski am 3.10.2016 | 13:11
Zwei Dinge haben mich im Film etwas irritiert. Warum stand Echantres nicht unter stärkeren Bewachung? Es hätte ja auch eine Hotelsuit mit Sicherheitspersonal, Überwachungsgeräten und vor allem der gleichen Sprengkapsel wie bei der Squad getan. Aber nur ein Wächter, dazu noch in das Subjekt verliebt und keine weitere Überwachung hat mich gewundert.
Auch die Bewachung des Herzens hat mich gewundert. Da setzt man Enchantres dazu ein streng bewachte Geheimnisse zu stehlen aber das Drückmittel mit dem man Enchantres kontrolliert schützt man nicht gegen sie? - Seltsam oder so wurde es verfilmt.

Weil Waller an Hybris leidet und denkt sie könne alles und jeden kontrollieren?
Sie verrechnet sich einfach GEWALTIG.
Weil sie, so intrigant und schlau sie im Einzelnen auch sein mag, im Grunde doch wieder nur global gesehen DUMM ist. (Intelligent ja, weise nein)

Das ist der Unterschied zu Lex Luthor, der scheint, auch wenn es nicht so aussieht, auch seine Schachzüge gründlich zu durchdenken. Waller tut das nicht.
Deswegen muß sie auch die Zeugen beseitigen sonst müßte sie vor einen Untersuchungsausschuß samt von Ihr nicht kontrolierten Zeugen. Da ist weitere Karriere bei dem was Waller verbockt hat, ausgeschlossen. Und eines will sie. MACHT!

Bei dem Background von Enchantress ist es so das Waller einfach nicht weiss was da schlummert. Sie erwartet einen mächtigen Geysir. Hat aber den Krakatao in den Fingern.
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: alexandro am 3.10.2016 | 13:55
Naja, sie hat ja jeden ihrer Schritte mit einem Komitee abgestimmt. Entsprechend kann sie sich rausreden, dass sie nur die Entscheidungen ihrer Vorgesetzten umgesetzt hat. Und ich denke keiner der Beteiligten hat Interesse daran, dass ihr Scheitern an die Öffentlichkeit kommt. Entsprechend werden sie sich wohl lieber eine gute Cover-Story für die Vorgänge ausdenken, und Waller erstmal unbehelligt lassen.

Ein größeres Sicherheitskontigent hätte bei Enchantress auch nichts gebracht (die hätte mit denen den Boden aufgewischt). Es hätte lediglich dafür gesorgt, dass June nervöser wird und leichter austickt. Und wann will man den Nanosprengsatz aktivieren? Nachdem sie sich in Enchantress verwandelt hat (also dann, wenn der Sprengsatz nichts mehr bringt) oder vorher (wenn es keinen Grund dafür gibt)? Und hätte sie das Herz irgendwie gegen Enchantress schützen können, hätte sie es sicher getan.
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Lichtschwerttänzer am 3.10.2016 | 14:05
Enchantress konnte nicht ans Herz ran, wie man es allerdings gegen ihren Bruder schützen sollte.

Enchantress Bewacher war Junes LAG, eine doppelmanipulation die vorhersehbar nach hinten losging.

BTW was hätte der wohl mit irgendwelchen Bewachern oder Waller gemacht, hätten die June was angetan..

Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: tartex am 3.10.2016 | 14:15
Naja, sie hat ja jeden ihrer Schritte mit einem Komitee abgestimmt. Entsprechend kann sie sich rausreden, dass sie nur die Entscheidungen ihrer Vorgesetzten umgesetzt hat.

Auch den Schritt ihre Mitarbeiter zu erschießen? An dem Punkt ist im Film für mich das erste Mal die Suspension of Disbelieve flöten gegangen. Vor allem, weil sie nur so halbherzig rumgeballert hat.

Klar, kann man die Entscheidung vom Scriptwriting her verstehen, aber einerseits ist die Idee abgegriffen, andererseits war die Umsetzung auch echt schwach.
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Lichtschwerttänzer am 3.10.2016 | 14:20
andererseits war die Umsetzung auch echt schwach.
Inwiefern?
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: tartex am 3.10.2016 | 14:32
Inwiefern?

Ist schon 2 Monate her, dass ich den Film gesehen habe, aber so weit ich mich erinnere, ballert sie eine Salve in den Raum und alle ihre Mitarbeiter brechen gleich zusammen. Hat mich beinahe schon an das hier erinnert: Hot Shots Teil 2 (https://youtu.be/9aqopEQr7wI?t=42s)

 ~;D

Das hätte sie schon smarter - z.B. als Todesfalle - anlegen können/müssen/sollen.
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: alexandro am 3.10.2016 | 14:35
Auch den Schritt ihre Mitarbeiter zu erschießen?

Warum sollten sie ein Problem damit haben? Je weniger von der Operation wissen, desto besser. Ich weiß nicht, ob die kill-order abgesprochen war (würde allerdings zum Geheimdienst passen...), aber ich glaube nicht, dass irgendjemand im Komitee Waller daraus einen Strick drehen würde.

Zumal die Mitarbeiter sonst potentiell in Enchantress-Zombies verwandelt worden wären, und dieser Geheimnisse hätten stecken können. Oder hinterher mit der Presse reden.
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Lichtschwerttänzer am 3.10.2016 | 14:47
Ist schon 2 Monate her, dass ich den Film gesehen habe, aber so weit ich mich erinnere, ballert sie eine Salve in den Raum und alle ihre Mitarbeiter brechen gleich zusammen.
die Beiläufigkeit des Ganzen schien mir gewollt zu sein, nur Deadshot "regt"  sich darüber auf.
Es ist dieselbe Beiläufigkeit, mit der Flagg darüber weggeht und die anderen es ignorieren
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Talasha am 3.10.2016 | 15:02
die Beiläufigkeit des Ganzen schien mir gewollt zu sein, nur Deadshot "regt"  sich darüber auf.
Es ist dieselbe Beiläufigkeit, mit der Flagg darüber weggeht und die anderen es ignorieren

Der Killer im Auftrag der Mafia weint... Das war so bescheuert.
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: tartex am 3.10.2016 | 15:11
die Beiläufigkeit des Ganzen schien mir gewollt zu sein, nur Deadshot "regt"  sich darüber auf.
Es ist dieselbe Beiläufigkeit, mit der Flagg darüber weggeht und die anderen es ignorieren

Ja, aber mir kam es irgendwie nicht so vor, als wären die tatsächlich alle so einfach tot. Ich verstehe schon, warum es die Drehbuchautoren von der psychologischen Seite her Sinn macht, aber ich empfand das auch gleichzeitig als sehr unelegante Methode, und gleichzeitig wenig plausibel dargestellt.
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Talasha am 3.10.2016 | 20:43
Ich habe das nicht mal richtig mit bekommen.
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Kowalski am 3.10.2016 | 20:53
Naja, sie hat ja jeden ihrer Schritte mit einem Komitee abgestimmt. Entsprechend kann sie sich rausreden, dass sie nur die Entscheidungen ihrer Vorgesetzten umgesetzt hat.
^

Jaaaah, sicher. Und was sagen diese Vorgesetzten dazu? Lassen die sich willig zur Schlachtbank führen?
Waller ist ja die die ihnen die Idee verkauft. Das Kommitee muß sicherlich die politische Verantwortung tragen, aber Waller ist die die hier richtig verkackt hat und sie hinters Licht geführt hat.
Also ist es nur folgerichtig das sie alle Zeugen die einen guten Leumund haben beseitigt. Den anderen wird man schwerlich glauben.

Und ich denke keiner der Beteiligten hat Interesse daran, dass ihr Scheitern an die Öffentlichkeit kommt.


Das schon, es mag auch manche geben die das gut gefunden hätten das so ihr Arsch gerettet wird. ABER, sie dürften so einen Befehl nicht geben. Das kommt einer Verschwörung/Organisierter Kriminalität gleich. Sie brauchen mindestens "Credible Deniability" um damit durch zu kommen. Und wehe einer aus dem Komitee ist ein Arsch der sich an Gesetze hält. Dann hat Waller ganz andere Probleme.

Entsprechend werden sie sich wohl lieber eine gute Cover-Story für die Vorgänge ausdenken, und Waller erstmal unbehelligt lassen.

Ja. Der Punkt hier ist das sie Waller brauchen damit sie im Zweifel den Kopf hinhält. Entweder Deckel drauf halten oder jemanden anderen Opfern. Aber so das die Karriere möglichst wenig Schaden nimmt.
Und die die ÜBER denen in der Hierarchie sind werden zwar die Öffentlichkeit im Dunkeln halten aber sicher nicht gerade goldene Steigbügel für diejenigen bereit halten die eine dritte US Stadt platt gemacht haben.

Und sicher gibt es dazu einen Untersuchungsausschuß, wie zu den zwei anderen auch.
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: tartex am 4.10.2016 | 00:47
Warum sollten sie ein Problem damit haben? Je weniger von der Operation wissen, desto besser. Ich weiß nicht, ob die kill-order abgesprochen war (würde allerdings zum Geheimdienst passen...), aber ich glaube nicht, dass irgendjemand im Komitee Waller daraus einen Strick drehen würde.

Tja, gehen wir mal davon aus, dass das so Sinn macht. Dann hat man trotzdem gerade den interessanten Ansatz von Suicide Squad komplett vernichtet, weil die Geheimdienste sind voll die Bösen(TM) und unsere Killer  ~;D wie Deadshot oder Diablo oder Harley sind voll die netten, mißverstandenen Familienmenschen, die nur mit ihren (monogamen) Partner und/oder Kindern den beschaulichen Familenalltag erleben wollen.

Aber wer würde denn einen Suicide-Squad-Film in diese Richtung frisieren?  ~;D Da würde ja die ganz Subversität flöten gehen und das wäre dann ja genauso wie jeder andere Hollywood-Film. Kann nicht sein.  ~;D
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Ludovico am 8.01.2017 | 14:06
Ich hab ihn gestern gesehen. Er war ok, aber nicht mehr.

Mir lag der Fokus zu sehr auf Deadshot und Harlequin, zumal ich Smith eh nicht leiden kann. Die anderen kamen kaum oder praktisch gar nicht richtig dran (Boomerang, Killer Croc und Katana. Diablo hatte minimal was zu sagen). Das kriegt Marvel mit Avenger und Guardians um Längen besser hin.

Schade, denn grundsätzlich bevorzuge ich DC.

Taugt die Extended etwas?
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Buddy Fantomas am 27.01.2017 | 22:26
Taugt die Extended etwas?

Was die Screentime der vernachlässigten Charaktere angeht, tut sich da nix. Auch sonst konnte ich gegenüber der Kinofassung keine Szene greifen bei der ich gedacht hätte, dass es so besser wirkt, etwas Erhellendes beiträgt oder wenigstens die Coolness steigert.
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Runenstahl am 18.07.2017 | 00:56
Gerade gesehen. 3 von 5 Sternchen von mir. Tolles Team und interessante Bösewichte die leider in einer ziemlich lahm erzählten Story gefangen sind in der vieles keinen Sinn macht.
Schade. Denn mit den Zutaten wäre da weitaus mehr drin gewesen.
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: 6 am 10.10.2018 | 21:45
Hab jetzt den Film auch gesehen.
So viel Potential in so ner doofen Story verpulvert. Wenn ich mir jetzt noch vorstelle, was James Gunn im Vergleich dazu mit ner ähnlichen Truppe mit Guardians of the Galaxy hingezaubert hat...

Warte mal! (http://www.spiegel.de/kultur/kino/guardian-regisseur-james-gunn-soll-suicide-squad-drehen-a-1232465.html)  :o
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Tante Petunia am 10.10.2018 | 21:52
Also ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Nicht überragend, aber grundsolide unterhalten. Netter DVD-Abend.  :d
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: 6 am 11.10.2018 | 08:18
Freut mich. :d

Ich hatte unheimliche Probleme mit diesen flachen Charakteren und Onelinewerfern mitzufuehlen. Der Plot selber war ziemlich langweilig gewesen. Die Action war überflüssig und/oder unübersichtlich.
Also insgesamt für mich: Interessante Idee vollkommen in den Grund gerammt.
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Exar am 11.10.2018 | 11:37
Ich konnte mit Suicide Squad nix anfangen.
Charaktere, Geschichte, Humor, Action, nichts hat gezündet, meist war es eher peinlich.
Und der Joker war eine Katastrophe.
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Data am 11.10.2018 | 11:38
So gehen die Meinungen auseinander. Ich fand Leto als Joker sehr stark.
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Selganor am 12.10.2018 | 14:24
Warte mal! (http://www.spiegel.de/kultur/kino/guardian-regisseur-james-gunn-soll-suicide-squad-drehen-a-1232465.html)  :o
Kaum zu glauben... jetzt gibt es doch EINEN Film vom DC-Universum auf den ich mich freue...
(Den Lego Batman & Co. rechne ich jetzt mal nicht zu DC sondern Lego)
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Supersöldner am 12.10.2018 | 15:14
Was soll das besser machen ? Der Typ wird nur noch mehr Blöde Witze ein Bauen.
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Vash the stampede am 12.10.2018 | 15:27
Was soll das besser machen ? Der Typ wird nur noch mehr Blöde Witze ein Bauen.

Endlich ein Grund, den Scheiss zu schauen.
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: 6 am 12.10.2018 | 15:34
Was soll das besser machen ?
In kurz:Alles. Was aber bei dem Film ehrlich gesagt nicht schwer ist...
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: lowfyr am 13.10.2018 | 20:37
Es wäre schon viel gewonnen, wenn sie Will Smith durch jemand anders ersetzen. Allein damit der Söldner und Auftragskiller nicht mehr weichgespült werden muss.

Und wenn Gunn das Ruder übernimmt, kriegt man dann auch hoffentlich die Figuren allgemein besser hin.
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Sashael am 13.10.2018 | 22:19
Also wenn sie den Joker austauschen und Deadshot und die anderen Verbrecher nicht wieder zu bloß mißverstandenen Niceguys machen, dann könnte der Film möglicherweise vielleicht was werden. Besser als der erste dürfte ja nicht so schwer sein. Aber ich bin mßtrauisch. Beim ersten hatte ich schon so niedrige Erwartungen und wurde trotzdem noch enttäuscht ...
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Teylen am 18.10.2018 | 21:43
Kaum zu glauben... jetzt gibt es doch EINEN Film vom DC-Universum auf den ich mich freue...
(Den Lego Batman & Co. rechne ich jetzt mal nicht zu DC sondern Lego)
Shazam? Wonder Woman 2?
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Grubentroll am 23.10.2018 | 14:27
Also ich hab mich unterhalten gefühlt.
Glaub das lag aber auch daran dass ich nach all den Verrissen mir so gut wie nix erwartet habe.

Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Sashael am 23.10.2018 | 15:06
Glaub das lag aber auch daran dass ich nach all den Verrissen mir so gut wie nix erwartet habe.
Ich habe eigentlich auch nichts erwartet. Aber ich hab alle Batman Arkham Spiele gespielt und dieses "Wir sind eigentlich total nett. Wir sind nur mißverstanden und von der intoleranten Gesellschaft abgelehnt!" ging mir dann doch gerae im späteren Verlauf des Films extrem auf den Keks. ;D
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Supersöldner am 23.10.2018 | 15:16
Ja wo Bleibt da das Böse ?
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: tartex am 26.10.2018 | 08:11
Der Witz ist ja, dass die Schurken im Grunde alle spießiger sind, als der durchschnittliche Europäer. Sie wollen ja eigentlich alle nur eine Ehe führen und in Frieden Kinder großziehen.
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: 6 am 26.10.2018 | 09:33
Ich glaube das soll die Tiefe der Charaktere darstellen...
Manche Tropen sind dann wirklich zu ausgenudelt.
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Vash the stampede am 26.10.2018 | 09:38
Was soll dieses Böse sein? Ich verstehe weder den Begriff noch den Reiz dafür. Kann mir das bitte jemand erklären? Gerne auch in einem eigenen Thread. 
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Supersöldner am 26.10.2018 | 09:39
Na ja es sollten doch eigentlich Superschurken Söldner rund Killer sein ?
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: First Orko am 26.10.2018 | 09:54
Ich glaube das soll die Tiefe der Charaktere darstellen...
Manche Tropen sind dann wirklich zu ausgenudelt.

Ich habe das eher so verstanden, dass man den Edgy Evils (wie ich sie gerne nenne) als vermeintlich Böse die real skrupellosen Auftraggeber gegenübergestellt hat, welche die offensichtlichen Gefahr, Psychopathen und Mörder freizulassen, dies aus Angst vor den Superhelden ohne Rücksicht auf "Normalsterbliche" einfach durchziehen.
Damit das so richtig schön rüberkommt sterben glaube ich auch passenderweise keinen unschuldigen Zivilisten (soweit ich mich noch erinnere?) sondern eben nur Leute "die es verdient haben" und eben Soldaten.
Der  moralischen Graubereich, der in Suicide Squad angedeutet wird, ist damit zwar auch nur ein fader Anstrich - aber bei Marvel erwarte ich nicht mal mehr das, insofern hatte mich der Film damit durchaus positiv überrascht...

Und ich fand die Enchantress saucool! Hat für mich Harley Quinn (als einen der in meinen Augen beschisstensten Marvel-Charaktere überhaupt ) an der Stelle wettgemacht. Trotzdem hätte man die Harley-Joker-Story m.E. locker streichen können, inklusive der Charaktere. Ging aber wegen Fanservice natürlich nicht.
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Vash the stampede am 26.10.2018 | 10:08
Marvel?  wtf?
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: First Orko am 26.10.2018 | 10:10
Marvel?  wtf?

Meh. Da war was! Ich Depp  ;D  :bang: Dann lags wohl eher daran  ;D
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Vash the stampede am 26.10.2018 | 10:12
Ich verstehe das mit dem Bösen und den Superschurken immer noch nicht.  :'(
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Supersöldner am 26.10.2018 | 10:13
was genau verstehst du daran  nicht ?
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Lichtschwerttänzer am 26.10.2018 | 10:15
Ja, wie Wallers Stab,

So nachdem Motto wir haben hier Psychos wie Quinzell, Mörder wie Deadshot, Alte Macht aka Sorceress usw aber Waller bringt ihre eigenen Leute aus niedrigen Motiven um und lässt die Bande los nur um ihre Haut usw
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Vash the stampede am 26.10.2018 | 10:22
was genau verstehst du daran  nicht ?

Was kennzeichnen das Böse? Was grenzt es an? Was ist der Reiz an den Figuren? Oder in kurz: alles.
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Supersöldner am 26.10.2018 | 11:13
sie sollte eigentlich skrupellos sein. Geiseln nehme .Zivillisten Morden. Für Geld Macht oder zum Spaß Töten Foltern und Zerstören.  DAS sind die Mitglieder der Suicide Squad.  und nicht Hunde Welpen die die Gesellschaft schlecht behandelt hat.
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: First Orko am 26.10.2018 | 11:21
Für Geld Macht oder zum Spaß Töten Foltern und Zerstören.

Ein Tipp: So funktioniert das nicht.
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Supersöldner am 26.10.2018 | 11:23
nach dem sie gefangen worden sind vielleicht nicht. Aber das ist ihr wahres ich. 
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Vash the stampede am 26.10.2018 | 12:22
sie sollte eigentlich skrupellos sein. Geiseln nehme .Zivillisten Morden. Für Geld Macht oder zum Spaß Töten Foltern und Zerstören.  DAS sind die Mitglieder der Suicide Squad.  und nicht Hunde Welpen die die Gesellschaft schlecht behandelt hat.

Danke. Jetzt weiß ich, warum es für mich so dermaßen uninteressant und langweilig ist. Wenn sie dann auch noch cool sein sollen... wasn scheiss.
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Sashael am 26.10.2018 | 14:24
Danke. Jetzt weiß ich, warum es für mich so dermaßen uninteressant und langweilig ist. Wenn sie dann auch noch cool sein sollen... wasn scheiss.
Irgendwann waren die First-World-Kids in ihrer heimeligen Langeweilewelt so gelangweilt von all dem Frieden und Beschaulichkeit um sie herum, dass sie sich keine Helden mehr wünschten, die sie retten sollten (wovor auch?), sondern in ihrer gelangweilten Sehnsucht nach einem Abenteuer wollten sie die Vorzeichen ändern und die Bösen sollten die Helden sein. Die Untaten wurden verharmlost oder gleich ganz vergessen und die schlimmsten Psychopathen, die Unschuldige bereits zu Dutzenden und Hunderten gefoltert, terrorisiert und abgeschlachtet hatten, wurden zu mißverstandenen armen gepeinigten Seelen.

In meinen Augen der übelste Kotzemist, den man sich nur ausdenken kann. Wenn man die Psychos schon zu Protagonisten macht, dann bitte ehrlich auch als die irren Massenmörder, die sie auch sind.
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Destroy all Monsters am 26.10.2018 | 15:23
Ich glaube, das ist es ja, was Supersöldner so beklagt: Dass die Bösewichte auf einmal als missverstandene Pfadfinder dargestellt werden, und eben nicht als die Psychos, die sie eigentlich sind (zumindest Harley Quinn ist ein Psycho, über Deadshot und Captain Boomerang als berufsverbrecher kann man diskutieren).

Traurig fand ich die Minimalrolle für Katanna. Klar kann man sich darüber streiten, ob so ein mit-der-Faust-aufs-Auge-asiatischer Charakter heutzutage ein gelungenes Zeichen für Diversität ist, aber ihre Rolle dazu noch so klein zu machen... schade.

Aber generell war der Film nicht so schlimm, wie ich befürchtet hatte.
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: TaintedMirror am 26.10.2018 | 15:36
Interessanterweise gab es ja auch vor nicht all zu langer Zeit einen Cartoonfilm zu Suicide Squad, der das ganze Thema besser dargestellt hat.
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: lowfyr am 26.10.2018 | 19:26
Ich glaube, das ist es ja, was Supersöldner so beklagt: Dass die Bösewichte auf einmal als missverstandene Pfadfinder dargestellt werden, und eben nicht als die Psychos, die sie eigentlich sind (zumindest Harley Quinn ist ein Psycho, über Deadshot und Captain Boomerang als berufsverbrecher kann man diskutieren).

Traurig fand ich die Minimalrolle für Katanna. Klar kann man sich darüber streiten, ob so ein mit-der-Faust-aufs-Auge-asiatischer Charakter heutzutage ein gelungenes Zeichen für Diversität ist, aber ihre Rolle dazu noch so klein zu machen... schade.

Aber generell war der Film nicht so schlimm, wie ich befürchtet hatte.

Bei Deadshot hat man das ja nach der Besetzung mit Will Smith ja schon erwartet, aber wenn zum Beispiel die Beziehung zwischen Harley und Joker in der  Trickserie aus den 90igern erheblich kaputter ist, läuft irgend etwas falsch.

https://www.youtube.com/watch?v=DSGG6D-He9A (https://www.youtube.com/watch?v=DSGG6D-He9A)

Gut anderseits wollte man wohl einfach den Shitstorm vermeiden.

Aber das kommt wohl einfach dabei raus, wenn man einerseits skrupelose Killer und Söldner haben will und dann zu sehr versucht sie sympathisch zu machen.

Und ja Katana hätte mehr Screentime verdient, allein um von den Klischees weg zu kommen.
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Supersöldner am 3.02.2019 | 17:37
es bekommt keine Fortsetzung sonder ein Reboot.
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: BBB am 3.02.2019 | 17:50
Ich muss ja gestehen, James Gunn als Schreiber und Regisseur macht es für mich fast schon wieder interessant. Den ersten Guardians fand ich eine sehr angenehme Überraschung, den zweiten dann schon nicht mehr ganz so gut. Aber diese etwas abgefahrenen Charaktere scheinen ihm ja zu liegen.

Seit Suicide Squad hab ich mir keinen DC Film mehr im Kino angesehen, nur Wonder WOman auf einem Flug in die USA. Irgendwie hat SS meine Lust auf Superheldenfilme gekillt. Da wäre es nur fair, wenn SS sie auch wieder entfacht... mal schauen, ich bin vorsichtig neugierig.
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: lowfyr am 4.02.2019 | 09:03
es bekommt keine Fortsetzung sonder ein Reboot.

Das ist schon mal eine gute Nachricht und das Gunn auch die Regie übernimmt die zweite. So kommt aus dem ganzen "Skandal" um ihn wenigstens noch was gutes raus.
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: lowfyr am 28.02.2019 | 09:40
https://www.bleedingcool.com/2019/02/27/will-smith-will-not-return-for-james-gunns-suicide-squad/ (https://www.bleedingcool.com/2019/02/27/will-smith-will-not-return-for-james-gunns-suicide-squad/)

Das Smith raus ist, ist meiner Meinung nach eine gute Nachricht. Wer auch immer die Nachfolge antritt, ist dann hoffentlich nicht so auf ein "guter Junge" Image fixiert.

Hoffe nur Warner gibt Gunn wirklich die Möglichkeit sein eigenes Ding zu machen. Wenn man ihm reinredet, hätte man wieder eine Chance vertan.
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: lowfyr am 7.03.2019 | 09:52
https://www.bleedingcool.com/2019/03/06/idris-elba-reportedly-in-talks-to-replace-will-smith-in-the-suicide-squad/ (https://www.bleedingcool.com/2019/03/06/idris-elba-reportedly-in-talks-to-replace-will-smith-in-the-suicide-squad/)


Wenn das klappen sollte, wäre das genial. Super Schauspieler und man könnte dann weg von dieser "spiele keine bösen" Besessenheit von Smith.
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Exar am 7.03.2019 | 10:38
Idris Elba könnte ich mir immer ansehen (ok, außer im Dunklen Turm). Der Typ ist genial.  :d
Eventuell würde ich mir Teil 2 sogar ansehen, obwohl ich Suicide Squad ziemlich mies fand.
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Supersöldner am 7.03.2019 | 10:48
soll doch ein Reboot kein Teil 2 werden ?
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: lowfyr am 7.03.2019 | 11:41
soll doch ein Reboot kein Teil 2 werden ?

Soweit ich gehört habe soll es eine Fortsetzung mit größten Teil neuer Besetzung und neuer Ausrichtung werden.
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: lowfyr am 8.03.2019 | 09:14
https://www.bleedingcool.com/2019/03/07/the-line-up-for-james-gunns-the-suicide-squad-reportedly-revealed/ (https://www.bleedingcool.com/2019/03/07/the-line-up-for-james-gunns-the-suicide-squad-reportedly-revealed/)

Wenn das stimmt, wird es auf jeden Fall interessant.

Und King Shark mit großem Budget klingt toll. Er und Grodd waren schon bei CW die Highlights, wenn sie mal auftauchten.
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Lichtschwerttänzer am 8.03.2019 | 09:41
Cara Delevingne - Dr. June Moone / Enchantress hätte ich gerne dabei
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: BBB am 19.03.2019 | 06:41
Der Produzent bestätigt, es ist ein kompletter Reboot:

https://batman-news.com/2019/03/18/the-suicide-squad-reboot/

Na mal schauen...
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Exar am 19.03.2019 | 10:27
Ob das in so kurzer Zeit zwingend notwendig ist?
Der eher schlechte Ruf des Vorgängers könnte dem Reboot dennoch Probleme an den Kinokassen bereiten.
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Ludovico am 19.03.2019 | 10:29
Ich glaube, ein Reboot wäre nur genial, wenn Tarantino sich mit Robert Rodriguez ransetzen würde.
Titel: Re: [Film] Suicide Squad
Beitrag von: Supersöldner am 19.03.2019 | 14:36
Dieselmal sind sie vielleicht nicht missverstanden sonder Böse/Gefährlich/Mies  ?