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Autor Thema: Beispiel: Gaming-PC für um die 1000 Euro  (Gelesen 5404 mal)

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Offline Sir Mythos

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Re: Beispiel: Gaming-PC für um die 1000 Euro
« Antwort #75 am: 14.11.2017 | 09:56 »
AMD Ryzen 5 1600X 6x 3.60GH (215,-)
Thermalright HR-02 Macho Rev. B Tower Kühler (45,-)
16GB G.Skill Aegis DDR4-3000 DIMM CL16 Dual Kit (140,-)
6GB MSI GeForce GTX 1060 Gaming X 6G Aktiv PCIe 3.0 x16 (Retail) (328,-)
Pioneer BDR-209EB Blu-ray BDXL Recorder, SATA, 16x/16x/40x schwarz retail (65,-)
Asus Prime B350-Plus AMD B350 So.AM4 Dual Channel DDR4 ATX Retail (83,-)

Die Konfiguration hab ich mir Ende September zugelegt (mit Preisen von dann). Damit bin ich ganz zufrieden (sind jetzt nur die Komponenten, die du auch brauchst).
Festplatten sind bei mir nicht dabei, da ich diesbezüglich noch relativ neue aus dem alten Rechner hatte.
Netzteil, Tastatur und Monitor sowie Tower (hab ich mir auch mal neu gegönnt) hab ich mal weggelassen.

Bei der GraKa wollte ich unbedingt ne Leise haben, da ich meinen Rechner quasi auf unhörbar getrimmt habe.
Mit der Palit wirst du da vermutlich deutlich günstiger fahren bei gleicher Leistung.

Insofern würde ich auf das kleinere ASUS-Board wechsel und den Rest so lassen.

450 Watt Netzteil sollten locker ausreichen. Ich hab mir nur nen 400 Watt da rein gesetzt und das schnurrt (mit 1x SSD und 3x HD neben obigen Komponenten) ohne zu murren.

Ich würde bei deiner Konfiguration auf das kleinere Asus-Borad gehen - es sei denn du möchtest viel Tunen/Modden.
Das B350 erfüllt eigentlich alle nötigen anforderungen.
Ich hab den G.Skill Aegis gemäß Vendor-Liste von Asus genommen, allerdings noch nicht auf voller Leistung zum laufen bekommen (wobei ich das auch noch nicht ausgiebig getestet habe).
...und wenn es Dir nicht gefällt, dann such Dir ein anderes Forum.

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Re: Beispiel: Gaming-PC für um die 1000 Euro
« Antwort #76 am: 14.11.2017 | 10:07 »
Hmmh, ich hab gehört - in einem Video von einem Hardwarekanal - dass die B370er billigere Komponenten wie Spannungswandler verbaut haben, was dann wohl mehr Wärme erzeugt und das wiederum zu Problemen führen kann. Darum denk ich, würd ich da zur Not lieber nen Fuffi mehr einplanen, wenn ich schon so nen starken Prozi nehm. Mich regen ja auch immer die Blender von Aldi & Co auf, die sozusagen einen Porsche-Motor auf ein Panda-Fahrwerk aufsetzen.

Wollt heut mal alternativ nen "kleinen" Rechner durchexerzieren.
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Re: Beispiel: Gaming-PC für um die 1000 Euro
« Antwort #77 am: 14.11.2017 | 12:07 »
Wie gesagt, bisher bin ich mir dem Board mehr als zufrieden.
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Offline Darius der Duellant

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Re: Beispiel: Gaming-PC für um die 1000 Euro
« Antwort #78 am: 14.11.2017 | 20:39 »
Wieso ist denn RAM gerade so teuer, und was "dürfte" sie normalerweise kosten?

Politisch korrekte Antwort:
Stark erhöhte Nachfrage nach Flashzellen.

Die Existenz Kartellähnlicher Strukturen und Preisabsprachen (bzw. Vereinbarungen zur nicht-Erhöhung der Fertigungskapazitäten) zu unterstellen wäre vermutlich unfreundlich und nicht belegbar, deswegen unterlasse ich das mal.
Die Preise waren jedenfalls mal mal bei der Hälfte des gegenwärtigen und dieses mal sind KEINE Fabriken abgesoffen.


Ansonsten was Sir Mythos bezüglich dem Board sagt.
Solange du nicht massiv übertaktest sehe ich keinen Sinn zu so nem relativ teuren Board zu greifen.

Den RAM aus deiner ursprünglichen Zusammenstellung solltest du vermeiden, der ist recht langsam (bitte auch immer mit den kompatibilitätslisten der Hersteller gegenprüfen, das muss man mittlerweile leider wieder machen).

Bezüglich des Netzteils:
So rein von der Leistungsfähigkeit reichen 400-450 Watt sicher problemlos aus.
Wenn das Teil allerdings schon 5+ Jahre auf dem Buckel hat und der Rechner noch mal 7 weiterlaufen soll, würde ich mir schon überlegen das auszutauschen.
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Re: Beispiel: Gaming-PC für um die 1000 Euro
« Antwort #79 am: 14.11.2017 | 23:49 »
Hmmh, verstehe.

Naja, ich guck mich grad parallel nach alternativen Übergangslösungen um -- will sagen, schauen ob ich günstig eine ordentliche gebrauchte Graka schießen kann, mal checken ob ich für kleines Geld meine RAM erweitern kann. Und dann so lange damit zurechtkommen, bis mir eine zu erwartende Ausgabe von ~1000€ für einen komplett neuen PC nicht mehr solche Zahnschmerzen bereitet, oder aber die Preise ein gutes Stück gesunken sind.
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Offline Darius der Duellant

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Re: Beispiel: Gaming-PC für um die 1000 Euro
« Antwort #80 am: 16.11.2017 | 01:54 »
Denk daran, Black Friday steht vor der Tür. Bis dahin würde ich in jedem Fall mit dem Kauf warten.
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Re: Beispiel: Gaming-PC für um die 1000 Euro
« Antwort #81 am: 16.11.2017 | 02:43 »
Ah, guter Hinweis. Wobei da meiner Erfahrung nach auch eher mit Blendern und Lockangeboten geneppt wird als dass man wirkliche Schnäppchen schießen kann. Aber schaden kann es wohl nicht.
Hab mich grad abermals durch Youtube und Mindfactory geklickt, und vielleicht wäre eine etwas abgespeckte Variante zu meiner letzten Config eine sinnvolle und immer noch zukunftssichere Lösung:
R5 1500X, B350 Board, GTX 1050Ti 4GB, 256GB SSD -- mit RAM und Unterbau müsste sich das deutlich unter 1000€ realisieren lassen, eher so um 850€ wenn ich nichts vergessen habe. Ärgerlich ist natürlich das Bewusstsein, sich bei der RAM neppen zu lassen.

Da muss ich halt genau überlegen, ob das dann auch wirklich meine Vorstellungen von Zukunftssicherheit erfüllt, oder ob das nicht genau eine halbe Nummer zu knapp bemessen wäre.

Achtung, Quasselmodus:

Generell hab ich halt so bissl das Dilemma, mal von den Kosten abgesehen, dass meine verschiedenen Wünsche sich nicht gut miteinander vertragen: bei FullHD Gaming schneidet Intel besser ab als AMD. AMD trumpft bei UltraHD auf, was aber für mich wieder irrelevant ist, schon weil ich nicht schon wieder einen neuen Monitor kaufen will. In Multicore-Anwendungen, das wäre für mich vor allem Videoschnitt, zieht AMD den Intels davon. Und wenn ich eine reine World of Tanks-Kiste haben wollte, wäre tatsächlich ein Pentium die ideale CPU.  ::)

Habe übrigens meine alten Rechnungen rausgekramt und festgestellt, dass mein aktueller Rechner deutlich billiger war als ich in Erinnerung hatte: nur ca 500€ hatte ich damals insgesamt (noch ohne SSD) bezahlt. Und wenn ich mich erinnere, was das damals für mich für eine gefühlte Rakete war, nachdem ich vorher noch einen Singlecore-A64 von 2005 hatte... seitdem nochmal ca nen Hunni für ne SSD und ne leicht bessere CPU investiert - insgesamt also immer noch unter 100€ pro Nutzungsjahr. Denke das kann man vertreten. Der Hauptgrund, der für mich dagegen spricht nicht wirklich einfach für nen Hunni Graka und Ram aufzubessern, ist letzten Endes der doch sehr qualvolle Videoschnitt. Willst eine 60 Minuten Footage aufmachen und kannst erstmal ne Stunde (oder länger?) was anderes machen gehen.
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Re: Beispiel: Gaming-PC für um die 1000 Euro
« Antwort #82 am: 16.11.2017 | 08:39 »
Die ganzen Kryptofarmer treiben die Grafikkartenpreise massiv nach oben, was sich gerade bei AMDs "Niedrigpreissegment" bemerkbar macht. Mit der GTX1070ti auf dem Markt bietet nvidia derzeit fuer alle drei Preiskategorien die besten Angebote.

Die Ryzen CPUs haben eine niedrigere IPC als Intel CPUs, was sich v.a. bei Videospielen bemerkbar macht. Meinen R7 1700 bekomme ich auf einem Asrock Fatal1ty B350M ITX Gaming stabil auf 3.9 uebertaktet, was fuer die meisten gaengigen AAA Spiele absolut ausreicht.

Bei Netzteilen lege ich Wert auf volle Modularitaet, d.h. man kann alle Kabel, die man nicht braucht, einfach weglassen. Macht das bauen und Kabelmanagement leichter. Das 80+ Siegel ist mir auch wichtig, das rentiert sich ueber die Jahre enorm.

@Feuersaenger: Zu deinem Build:
CPU: Passt. Mitgelieferter Kuehler ist auch brauchbar. Ueberlegung waere der minimal teurere R5 1600, welcher dir mehr Performanz beim Videoschnitt und vergleichbare Spielleistung bringt.
Mobo: B350 passt. Gibt da eine ganze Reihe an guter Auswahl.
RAM: Ryzen unterstuetzt nativ RAM bis DDR4-2666, daher musst du hier nicht zwingend zum schnellsten greifen. 16GB RAM in Form von 2x8gb sollten ideal sein. Empfehlen kann ich den Corsair Vengeance LPX, den es in verschiedenen Geschwindigkeiten gibt.
GPU: Was zockst du ausser World of Tanks noch? Irgendwas Grafiktechnisch anspruchsvolles? Bzw hast du vor, AAA Titel zu spielen? Wenn ja, dann schau mal ob du am Black Friday eine GTX 1060 6GB oder eine GTX 1070 guenstig erwerben kannst. Die GTX 1050ti 4gb ist notfalls auch ok, solange du gewillt bist die Einstellungen zu senken. Alles Esports-Titel (Rocket League, CSGO, Overwatch, Dota2) bewaeltigt sie mit 60+ FPS auf mittel-hoch und in Witcher 3 erreicht sie 50-60fps auf mittleren Einstellungen.
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Re: Beispiel: Gaming-PC für um die 1000 Euro
« Antwort #83 am: 16.11.2017 | 11:33 »
Ja hi Elfchen, lang nimmer gesehen. ^^

Ah, das ist also mit modularen Netzteilen gemeint. Ja, das will ich. Hab gestern mal meinen PC einer Überprüfung unterzogen und bin fast wahnsinnig geworden in dem ganzen Kabelgewirr. xD

Mit OC habe ich bisher keine befriedigenden Erfahrungen gemacht -- bei meinem alten Rig geht es zwar, aber sobald ich die CPU auch nur ein Fitzchen übertakte, wird die Smartfan-Steuerung deaktiviert und der Lüfter röhrt ununterbrochen auf voller Pulle. Das ertrag ich nicht. Darum hab ich das nur damals als er neu war kurz ausprobiert und seitdem gelassen.

Die aktuellen Mindfactory-Preise sind:
R5 1500X 160€
R5 1600   200€
R5 1600X 220€

Der Sprung von 4- auf 6-Kerner ist da schon spürbar. Die sind ja auch nicht so blöd dass sie nicht wüssten wie sie's machen -- immer für 20-40€ mehr lockt schon wieder das nächstgrößere Modell, und wo soll man da den Schnitt machen. Und die Einzelposten sind immer überschaubar, aber am Ende summiert es sich dann halt wie gesagt schnell mal auf ein paar Hunnis.

Zu den gewünschten Spielen: das weiß ich grad gar nicht so wirklich. Witcher 3 und artverwandtes wäre schon mit auf der Liste. Habe gerade keinen Überblick über die aktuellen Titel. Rollenspiele, Strategie, was mit Raumschiffen. Eher weniger Shooter, keine Jump'n'Runs.

--

Edit:
Gerade über den neuen i5-8400 gelesen. Der scheint mir auch sehr interessant. Zwar kein HT, aber immerhin native 6 Kerne, und natürlich nach wie vor mehr IPC als AMD. In Spielen durchweg schneller als der 1600X, bei Anwendungen durchwachsen (teils deutlich langsamer, teils schneller), aber auch das Video-Transcoding dauert damit nicht soooooo viel länger als beim AMD. Momentan kaum verfügbar, aber das sollte sich einpendeln und dann soll die CPU auch für ca 200€ gehandelt werden.
Gnampf, gerade wenn ich denke, ich hätte mich auf AMD festgelegt... ;)
« Letzte Änderung: 16.11.2017 | 19:34 von Feuersänger »
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Re: Beispiel: Gaming-PC für um die 1000 Euro
« Antwort #84 am: 17.11.2017 | 06:12 »
Bei der CPU wuerde ich dir zum R5 1600 raten. R7 1700 wenn du 8 Kerne brauchst. Letzteren habe ich fuer ein Testsystem. Beim zocken bleibe ich bei meinem i7 6700k, der stabil 4.7Ghz erreicht.

Die X CPUs sind meines erachtens nach den Aufpreis nicht Wert, da die regulaeren Varianten dieselbe Taktfrequenz mit leichter OC erreichen. OC geht mittlerweile sehr einfach, da neue Boards unter anderem automatische Profile dafuer im Bios haben. Wenn du wirklich viel uebertakten willst, rate ich dir zu leistungsstaerkeren CPU Kuehlern, wobei du da schnell bis zu 100 Euro (Luftkuehlung) oder mehr (Wasserkuehlung die nicht Schrott ist) loswirst. Vorteile sind natuerlich niedrigere Temperaturen unter Last und ein leiser bis nicht wahrnehmbarer Geraeuschpegel.

Wenn dir Geraeuschpegel und Kuehlung wichtig sind, wuerde ich auch auf die Auswahl des Gehaeuses achten. Manche Gehaeuse haben einen deutlich besseren Luftfluss als andere, und viele kommen serienmaessig mit schallisolierendem Material. Fuer ca 80 Euro gibt es das Fractal Design Define S, welches exzellentes Kabelmanagement, guten Luftfluss und Staubfilter mitbringt. Das kann ich nur empfehlen. Das transparente Seitenfenser ist Geschmacksache, aber zum Glueck optional.

Meine Empfehlung waere:
CPU: R5 1600
Luefter: Der mitgelieferte Wraith Spire wenn du leicht oder garnicht uebertakten willst, Noctua NH-D15 wenn du auf 3.8 oder 3.9 Ghz willst.
RAM: 2x8gb DDR4 2400 Corsair Vengeance LPX
Mobo: Gibt viele brauchbare B350, z.B. MSI B350 Gaming.
SSD: Samsung 850 Evo oder Crucial MX300. 250gb sollten fuer das Betriebssystem und ein paar Spiele reichen, und deine alten Festplatten kannst du ja weiter verwenden.
GPU: Wenn du es guenstig bekommst: GTX1070. Ansonsten GTX1060 6gb.
Gehaeuse: Fractal Design Define S oder NZXT S340.
Netzteil: 80+ Gold, mindestens 400W, voll modular. Den EVGA Supernova G3 gibst fuer 80 Euro bei Mindfactory und der erfuellt alle diese Anforderungen.

Sollten so ca ~1000 Euro sein. Da du keine Shooter spielst, ist ein Gsync Monitor mit 144hz nicht zwingend notwending, und wenn dein alter Monitor noch taugt, dann verwende den erstmal weiter.
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Re: Beispiel: Gaming-PC für um die 1000 Euro
« Antwort #85 am: 18.11.2017 | 00:47 »
Sieht auf jeden Fall nach einer guten und stimmigen Konfiguration aus. ^^
Allerdings würde ich dann um neue Laufwerke nicht mehr rumkommen -- die alten Platten sind erstens alt und zweitens voll. Lediglich die SSD müsste nicht unbedingt ersetzt werden, auch wenn da außer OS und den wichtigsten Programmen nicht viel draufpasst.

Ich werde mal die Marktsituation im Auge behalten und wenn ich nächste oder übernächste Woche einem unwiderstehlichen Angebot über den Weg laufe, wohl auch zuschlagen. Allerdings verfolge ich parallel auch die Option weiter, mit Gebrauchtteilen aufzurüsten und damit das nächste Jahr oder so zu überbrücken.

Dabei spielt auch folgende Überlegung mit rein, die mir heute erst so richtig klar geworden ist: jetzt über den Winter wär ein wenig Zocken angesagt - schön und gut. Nächstes Frühjahr/Sommer wird wieder Motorrad gefahren und PC ist uninteressant. Dabei würde ich allerdings Filmmaterial aufnehmen, welches dann wiederum nächsten Herbst/Winter bearbeitet werden würde. So richtig brauchen werd ich also eine stärkere CPU erst in einem Jahr. Und bis dahin dürften die Preisniveaus sich allemal noch ein Stück entspannen.
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Re: Beispiel: Gaming-PC für um die 1000 Euro
« Antwort #86 am: 24.11.2017 | 11:31 »
So, der erste Schritt ist getan: ich bin jetzt stolzer Besitzer einer GTX1060 6GB. ^^ Der Einbau gestaltete sich aufgrund der Dimensionen etwas abenteuerlich -- das ist keine Grafikkarte, sondern ein Grafikkasten. Musste die Festplatten umstecken und mit den Kabeln rumbasteln. Aber schlussendlich hat alles geklappt, und auch wenn jetzt mein Prozessor zum Flaschenhals geworden ist, sind die ersten Testspiele sehr erfreulich. ^^
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Re: Beispiel: Gaming-PC für um die 1000 Euro
« Antwort #87 am: 24.11.2017 | 12:14 »
Gratuliere!  :d

Von welchem Hersteller hast du die? Je nach OEM werden andere Kuehler verbaut und manche sind schon sehr klobig.
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Re: Beispiel: Gaming-PC für um die 1000 Euro
« Antwort #88 am: 24.11.2017 | 12:23 »
Das ist die Palit SuperJetstream. Ist wohl wirklich die Maximalgröße. Belegt 3 Slots, zieht sich exakt bis an die Hinterkante des Mobos, passt haarscharf neben den Mobo-Stromanschluss. Meine alte 5770 nimmt sich dagegen extrem zierlich aus.
Hab bisher nur WoT getestet, aber da ist der Unterschied schon enorm. Von Niedrigen auf Maximale Einstellungen in einem Sprung; liefert auf Max im Schnitt ca 45fps, was für das Panzerspiel auf jeden Fall reicht. Und das verwendet ja nur einen CPU-Kern.
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Re: Beispiel: Gaming-PC für um die 1000 Euro
« Antwort #89 am: 27.12.2017 | 19:03 »
Hey ihr netten Menschen!
Ich überleg ja schon längere Zeit mir nen PC zusammenzustecken. Jetzt bin ich halt irgendwie überfordert damit. Mein Orientierungspunkt ist die Empfehlung der Gamestar. Jetzt mal die erste Frage: Taugt das Setup was?
Lg und danke schonmal,
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Re: Beispiel: Gaming-PC für um die 1000 Euro
« Antwort #90 am: 27.12.2017 | 19:15 »
Ja, das Hardwarepaket von der Gamestar sieht für einen Gaming-PC recht sinnvoll aus. Was möchtest du denn mit dem PC machen bzw. was stört dich an deinem bisherigen Rechner?
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Re: Beispiel: Gaming-PC für um die 1000 Euro
« Antwort #91 am: 27.12.2017 | 19:18 »
Im Prinzip ja, ist weitgehend die Config die ich selber im Auge habe. Nur geht man heutzutage eher von 16G RAM aus und die SSD wird nur fürs allernötigste langen. Aber wenn man da aufstockt, schießt man halt schnell wieder über die 1000€Marke.
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Re: Beispiel: Gaming-PC für um die 1000 Euro
« Antwort #92 am: 27.12.2017 | 19:32 »
 PC wär primär zum zocken da und halt Unizeug machen. Nix spektakuläres. Bis jetzt hab ich nur ein Notebook das ungefähr fünf Jahre alt ist (geschätzt, Windows 8 war beim Kauf noch nicht drauf daran mach ichs mal fest). Dementsprechend kämen noch Kosten für Bildschirm, Tastatur usw dazu.
Hab das ganze so wie es da steht mal bei so nem Zusammenbau-Service eingegeben und da zwei Meldungen bekommen die mich etwas irritieren.
a)  "Speicher entspricht nicht dem JEDEC-Standard " und
b) "Prozessor unterstützt die Geschwindigkeit des Speichers leider nicht." (letzteres wohl weil ich beim RAM DDR4-3000 genommen hab., weil der Vorgeschlagene nicht vorhanden war)
Jetzt mal so in die Runde gefragt: Ist das tragisch?
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Re: Beispiel: Gaming-PC für um die 1000 Euro
« Antwort #93 am: 28.12.2017 | 13:13 »
Ryzen unterstuetzt von Haus aus nur RAM bis 2400mhz. Wenn du schnelleren hast, taktet der runter, also nicht weiter tragisch.

Welcher Speicher entspricht nicht dem JEDEC Standard?
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« Antwort #94 am: 28.12.2017 | 13:48 »
Ich meine, ich hätte ein Video gesehen, wo jemand seinen Speicher mit Ryzen auf 3200 übertaktet und es hat gefunzt. Der Leistungsvorteil war aber im Bereich von ca 3%.
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Re: Beispiel: Gaming-PC für um die 1000 Euro
« Antwort #95 am: 29.12.2017 | 01:52 »
Ja, das ist korrekt. Mit Uebertaktung kann der Ryzen auch hoehere Taktfrequenzen unterstuetzen.
The belief that a cosmic Jewish Zombie who was his own father can make you live forever if you symbolically eat his flesh and telepathically tell him you accept him as your master, so he can remove an evil force from your soul that is present in humanity because a rib-woman was convinced by a talking snake to eat from a magical tree... yeah, makes perfect sense.

Offline Urias

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Re: Beispiel: Gaming-PC für um die 1000 Euro
« Antwort #96 am: 3.01.2018 | 17:42 »
Heyo! Erstmal danke für die Rückmeldungen. Das mit dem Jedec-Standard gibt die Seite beim  "Patriot DIMM 8 GB DDR4-3200 Kit, Arbeitsspeicher (PV48G320C6K, Viper 4)" an, also dem von der Gamestar empfohlenen RAM. Ist das möglicherweise ein Fehler von ihrer Seite?
« Letzte Änderung: 3.01.2018 | 17:44 von Urias »
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Offline Flamebeard

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Re: Beispiel: Gaming-PC für um die 1000 Euro
« Antwort #97 am: 3.01.2018 | 18:40 »
Bisher ging ich davon aus, dass der Speicher-Takt durch den Mainboard-Chipsatz gedeckelt wird und nicht durch den Prozessor... Und da hat es ja sowohl auf Intel- als auch auf AMD-Seite jeweils die günstigen und die teuren Chipsätze, die dann entsprechend mehr oder weniger können.

Intel:
Z370 (für Core i, 8.Generation): CPU+GPU+RAM lassen sich übertakten

Für die 8.Generation ist gerade kein Einstiegschipsatz vorhanden. Bei den Boards für die 6. und 7. Generation lässt sich nur bei denen mit Z-Chipsatz der RAM-Multiplikator weitgehend uneingeschränkt manipulieren. Bei den Chipsätzen darunter ist dann die Frage, auf was man da verzichten kann. Die B-, Q- und H-Reihen in der 50er und 70er Config unterscheiden sich da jeweils in der Unterstützung von RAID-Systemen, der USB-Anbindung sowie in der PCIe-Konfiguration. (Q und Z für mehr als eine GraKa)

AMD:
X370: Overclocking frei; SLI und CrossFire möglich; RAID 0, 1, 10
B350: Overclocking frei, kein SLI oder CrossFire; RAID 0, 1, 10
A320: Overclocking nicht frei; kein SLI oder CrossFire; RAID 0, 1, 10
X300: Overclocking frei; SLI nein, CrossFire ja; RAID 0, 1
A/B300: Overclocking nicht frei; kein SLI oder CrossFire; RAID 0, 1

Ja, ich habe mich das letzte Jahr über etwas eingehender damit beschäftigt. Nein, ich kann Intels momentane Strategie bei den Chipsätzen nichts abgewinnen. Bei mir läuft deshalb seit gut einem halben Jahr ein Ryzen5 1600 auf einem Board mit dem B350-Chipsatz, zusammen mit einer Radeon RX550 mit 4GB Grafikspeicher. Festplatten habe ich erstmal aus Altsystemen geplündert und Peripherie hatte ich noch rumliegen.
  Die 8 GB RAM werden dieses Jahr noch verdoppelt, außerdem kommt noch eine neue SSD mit M.2-Anschluss rein. Alles in allem kostet die Kiste dann immer noch weniger als alles, was ich mir aus Intels Grabbelkiste zusammenstöpseln könnte...

Aufstellung (Preise von 06/17):
Gehäuse: Sharkoon VG5-V €36,00
Netzteil: 650 Watt Corsair Vengeance Modular 80+ Bronze €68,00
Mainboard: MSI B350 Mate AMD €87,00
Prozessor: Ryzen 5 1600 boxed €212,00
Speicher: G.Skill Value DDR4-2400 8GB CL 15-15-15-35 €57,00
Grafikkarte: ASUS Radeon RX550 4GB €104,00

Dieses Jahr kommen dann

Speicher: G.Skill Value DDR4-2400 8GB CL 15-15-15-35 €57,00
SSD: Samsung 960 Evo 240GB M.2 2280 €122,00


Alles in allem kostet der dann ohne Anbauten ca. €750,00

===

"Entspricht nicht dem JEDEC-Standard" würde ich mit vorsichtig sein... Die sind u.A. auch für die Überprüfung auf Empfindlichkeit gegenüber elektrischen Entladungen (z.B. Statische Aufladung) verantwortlich. Ist das ein DIMM mit Heatspreader?
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Offline Urias

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Re: Beispiel: Gaming-PC für um die 1000 Euro
« Antwort #98 am: 4.01.2018 | 00:33 »
Okay also ich hab jetzt folgendes gefunden und nehme jetzt an dass sich damit meine Frage mach Kompatibilität usw beantwortet hat und der ram mit dem Mainboard bzw Prozessor problemlos zusammenarbeitet. Korrigiert mich bitte wenn ich falsch liege.
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Offline Feuersänger

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Re: Beispiel: Gaming-PC für um die 1000 Euro
« Antwort #99 am: 16.02.2018 | 15:46 »
Alter Falter. Mal spaßeshalber die Preise gecheckt -- eigentlich war doch schon gemeldet worden, dass die Graka-Preise sich wieder entspannen? Pustekuchen.
Die GTX 1060 6GB etwa, die vor ein paar Monaten noch bei Mindfactory bei etwa 250€ losging, ist jetzt nicht mehr unter sagenhaften 380€ zu haben.

Da bin jetzt doch echt froh, dass ich damals für 190€ auf Ebay Kleinanzeigen diesen superguten Griff getan habe. ^^
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