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Autor Thema: White Plume Mountain (D&D) / Bewertung & Rezensionen  (Gelesen 628 mal)

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Offline Thallion

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White Plume Mountain

Abenteuer-Übersicht
Hier gelangt ihr zu der Auswertung und Übersicht bereits bewerteter Abenteuer:
http://www.tanelorn.net/index.php/topic,95570.0.html

Klappentext: 
White Plume Mountain has always been a subject of superstitious awe to the neighboring villagers. People still travel many miles to gaze upon this natural wonder, though few will approach it closely, as it is reputed to be the haunt of various demons and devils.

This adventure contains background information, referee's notes, player aids, a complete map level, and a cutaway view of the mountain complex. White Plume Mountain is form the Special ("S") series; like others in this series, it is meant to stand on its own and is a complete Advanced Dungeons & Dragons adventure.

For 4-10 characters levels 5-10.

Offline Village Idiot

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Re: White Plume Mountain (D&D) / Bewertung & Rezensionen
« Antwort #1 am: 26.03.2017 | 20:17 »
Schaut dir White Plume Mountain an, hab ich mir gesagt. Du magst doch Old School Abenteuer, hab ich mir gesagt. Das ist schließlich ein Klassiker, hab ich mir gesagt. Das wird sicher ein Spaß, hab ich mir gesagt.
Ich sollte wirklich weniger mit mir selbst reden oder zumindest nicht immer auf mich hören.

"White Plume Mountain" ist ein "Fun"- oder auch Funhouse-Abenteuer, das weniger Wert auf innerweltliche Logik oder Glaubwürdigkeit legt und dafür die Spieler herausfordern und allen zu einer tollen Zeit verhelfen soll.
Gerade bei dem ersten Teil treibt das AB für meinen Geschmack aber deutlich zu weit. Das fängt bei der Hintergrundstory an:
Ein durchgeknallter Magier klaut drei mächtige Artefakte und packt die in einen komplizierten Dungeon, damit Leute zu seinem Amüsement da durch crawlen. So weit so gut, kann man doof finden, kann man in einer High-Fantasy Welt aber auch okay und glaubwürdig finden. Nu ist das aber nicht irgendein Magier, sondern einer der vor über 1000 Jahren die halbe Welt/Reich/what ever erobert hat, besiegt wurde und untertauchte und in den Annalen der Geschichte verschwand. Und nu nach über tausend Jahren ist ihm langweilig (Verständlicherweise) und er schlägt zu. Was hat der tausend Jahre gemacht? Geschmollt?  Das mag jetzt kleinlich sein, aber wenn ein exentrischer/beschuerter mächtiger Magier einen Dungeon zum Entertainment baut, wäre es nicht sinniger, wenn er genau dafür bekennt wäre genau das zu tun? Oder für irgendetwas anderes und dafür das er seid ein paar Jahren (die man braucht um so einen Dungeon zu bauen) verschwunden ist? Aber gut vielleicht ist das wirklich kleinlich und kann ja auch einfach abgeändert werden.
Der Dungeon und seine Begegnungen darin hingegen nicht so einfach. Und da liegen die wirklich haarsträubenden Sachen: Flüsse die im Kreis durch zwei Räume fließen, wie so eine Flußsafari in einem Freizeitpark. Aber wenigstens ist im zweiten Raum eine Keilerei. Ein Loch, das wie ein umgedrehte  Stufenpyramide aufgebaut ist, wo es auf jeder Ebene Monster gibt, jede zweite Ebene ist ein Aquarium und am Boden warten mächtige geflügelte Manticore. Bewohner/Personal, nicht oder fast untereinander oder mit dem bösen Magier agieren.
Und da kommt denn das nächste Problem: selbst wenn ich über die ganze Unglaubwürdigkeit hinweg sehe und den Dungeon nur als Herausforderung für die Spieler sehe, sind Charaktere  meist überflüssig, da es keine relevante soziale Interaktion gibt und viele Probleme völlig sind. Da kann ich dann halt auch den Spielern drei Wimmelbilder und ein Rubik Würfel in die Hände drücken. Oder man stellt sich gegenseitig nach alter Hobbitmanier  Rätsel.
Unterm Strich bleiben dann noch ein paar Räume und Rätsel die ganz brauchbar sind.Und das Trio aus beseelten Waffen (die gestohlenen Artefakte, die die SCs suchen), welches wirklich ganz witzig und dazu die einzige wirkliche Möglichkeit zu sozialer Interaktion mit an NCS ist.
« Letzte Änderung: 1.11.2017 | 12:05 von Village Idiot »
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Offline Rhylthar

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Re: White Plume Mountain (D&D) / Bewertung & Rezensionen
« Antwort #2 am: 27.03.2017 | 21:01 »
Zugegeben, ich bin/war extrem voreingenommen, weil ich den Roman vor dem Abenteuer gelesen habe und vieles, neben dem Wiedererkennungswert, dann mehr Sinn macht, als es das reine Abenteuer vermittelt.

Ich mag es und ich bin sonst wirklich nicht unbedingt für Old School-Abenteuer zu haben. Für mich ist es eine schöne Mischung aus Fallen, Rätseln und Encountern, die in meinen Augen clever designed sind und nicht immer mit den Standard-Taktiken zu lösen sind. Was mich stört, ist das Ende...welches für mich, nur bezogen auf das Abenteuer, enttäuschend ist. Aber wie gesagt, zusammen mit dem Roman kann da ein richtig guter Dungeon Crawl draus werden.
“Never allow someone to be your priority while allowing yourself to be their option.” - Mark Twain

"Naja, ich halte eher alle FATE-Befürworter für verkappte Chemtrailer, die aufgrund der Kiesowschen Regierung in den 80er/90er Jahren eine Rollenspielverschwörung an allen Ecken wittern und deswegen versuchen, möglichst viele noch rechtzeitig auf den rechten Weg zu bringen."

Für alle, die Probleme mit meinem Nickname haben, hier eine Kopiervorlage: Rhylthar.