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Autor Thema: Fröhliche DSA-Blubberlästerrunde X  (Gelesen 16145 mal)

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Offline Der Narr

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Re: Fröhliche DSA-Blubberlästerrunde X
« Antwort #1400 am: 7.12.2017 | 11:03 »
Ok, dass das die Top-Tier-Klassen sind ist dann Zufall? ;)

Ich finde das mit Hintergrund und Optimierung gar nicht immer so nachvollziehbar. In DSA4 habe ich mir z.B. mal überlegt, einen Scharlatan zu spielen - den habe ich dann aber hammerhart optimiert so dass er auch der verdammt beste Scharlatan war, den ich mir vorstellen konnte.

Ich hasse es auch, wenn ein System bestimmte Entscheidungen "bestraft" oder manche Entscheidungen schlechter sind als andere. Ich spiele ungern freiwillig einen schlechteren Charakter, wenn ich weiß, dass es auch besser ginge. Da muss es ja nicht total albern werden. Ich glaube in DSA5 kursieren so Konzepte wie Kampf mit 2 Rapieren? Das finde ich albern. Aber Kampf mit 2 Waffen ist natürlich generell ein guter Weg, wenn man einen guten Kämpfer spielen möchte. Mein Zwergenjäger ist da jetzt auch angekommen und packt kaum noch seinen Speer aus.

Das Beispiel weiter oben mit Axxeleratus + Sturmangriff ist m.E. aber kein Powergamging, sondern ganz normale Kampfstrategie. Das drängt sich ja auf und ist m.E. auch so intendiert. Ein Sturmangriff lässt sich ja oft nur 1x oder höchstens wenige Male im Kampf einsetzen. Dann teilt der Sturmangriff dank Axxeleratus halt mal so aus wie ein guter Fulminictus oder ähnliches. Spannend wird es übrigens, wenn der Elf den Axxeleratus nicht auf sich anwendet, sondern auf den Barbaren-Krieger mit der überdimensionierten Streitaxt. So ein Sturmangriff muss ja auch immer noch treffen. Ich finde die Kombo jetzt nicht so imba im Vergleich zu anderen Zaubern und halt auch ziemlich one-trick-pony-mäßig.

In D&D gibt es etwas ähnliches, mit Leap Attacks, das ist dann super spezialisiert. Klar, auf dem Papier sehr beeindruckend, wenn man in den richtigen Umständen riesige Schadenswerte raushauen kann, im Spiel selbst sind das aber gestreckt auf die Spielzeit nur total wenig Situationen.

DSA5 finde ich schon recht ok, da lassen sich auf jeden Fall viele verschiedene Charakterkonzepte umsetzen.

Auffällig finde ich, dass es Leute gibt, denen Magie zu schwach ist und anderen zu stark. Wenn so widersprüchliche Meinungen kursieren ist das ja meistens ein Hinweis auf gutes Balancing :P.
« Letzte Änderung: 7.12.2017 | 11:04 von Der Narr »
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Offline tartex

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Re: Fröhliche DSA-Blubberlästerrunde X
« Antwort #1401 am: 7.12.2017 | 11:23 »
Auffällig finde ich, dass es Leute gibt, denen Magie zu schwach ist und anderen zu stark.

Wer hat jemals gesagt, dass bei DSA5 die Magie zu stark ist?  :o

Quellenangabe, bitte!  8)
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Re: Fröhliche DSA-Blubberlästerrunde X
« Antwort #1402 am: 7.12.2017 | 11:37 »
Ok, dass das die Top-Tier-Klassen sind ist dann Zufall? ;)

Ich finde das mit Hintergrund und Optimierung gar nicht immer so nachvollziehbar. In DSA4 habe ich mir z.B. mal überlegt, einen Scharlatan zu spielen - den habe ich dann aber hammerhart optimiert so dass er auch der verdammt beste Scharlatan war, den ich mir vorstellen konnte.
Hmja, schwierig zu beantworten. Irgendwo zwischen BG+ (Schlechte Klasse gewählt, aber warum sollte sie schlecht sein? Ich mach was gutes raus) bishin zu knallhartem klassischem Powergaming.

Zitat
Ich hasse es auch, wenn ein System bestimmte Entscheidungen "bestraft" oder manche Entscheidungen schlechter sind als andere. Ich spiele ungern freiwillig einen schlechteren Charakter, wenn ich weiß, dass es auch besser ginge.
Das ist ja auch exakt mein Problem. Aber wenn ich weiß, dass die zweite Klasse nicht nur "besser", sondern im Gesamtvergleich "zu gut" ist, ist das schon vomitabel.
Zitat
Da muss es ja nicht total albern werden. Ich glaube in DSA5 kursieren so Konzepte wie Kampf mit 2 Rapieren? Das finde ich albern. Aber Kampf mit 2 Waffen ist natürlich generell ein guter Weg, wenn man einen guten Kämpfer spielen möchte. Mein Zwergenjäger ist da jetzt auch angekommen und packt kaum noch seinen Speer aus.
Möhp! Das ist eher eine Sache der (verhunzten) Verregelung. Aus gutem Grund war der Kampf mit zwei Waffen nie seeeehr verbreitet. Beidhändiger Kampf hat in vielen Systemen aus schierer Faulheit und Gedankenlosigkeit zuviel Futter bekommen.
Zitat
Das Beispiel weiter oben mit Axxeleratus + Sturmangriff ist m.E. aber kein Powergamging, sondern ganz normale Kampfstrategie.
Das eine schließt das andere nicht aus. Die meisten Powergamer, die ich kennen gelernt habe, sind Kampfstrategen.
Zitat
Das drängt sich ja auf und ist m.E. auch so intendiert. Ein Sturmangriff lässt sich ja oft nur 1x oder höchstens wenige Male im Kampf einsetzen. Dann teilt der Sturmangriff dank Axxeleratus halt mal so aus wie ein guter Fulminictus oder ähnliches. Spannend wird es übrigens, wenn der Elf den Axxeleratus nicht auf sich anwendet, sondern auf den Barbaren-Krieger mit der überdimensionierten Streitaxt. So ein Sturmangriff muss ja auch immer noch treffen. Ich finde die Kombo jetzt nicht so imba im Vergleich zu anderen Zaubern und halt auch ziemlich one-trick-pony-mäßig.
Hier hat ein Autor nicht an den anderen gedacht. Isso. Noch deutlicher wird es beim Sprungtritt, der sogar die volle GS als Schadenserhöhung zulässt. Das ist ein Exploit
Zitat
DSA5 finde ich schon recht ok, da lassen sich auf jeden Fall viele verschiedene Charakterkonzepte umsetzen.
schön zu hören.
Zitat
Auffällig finde ich, dass es Leute gibt, denen Magie zu schwach ist und anderen zu stark. Wenn so widersprüchliche Meinungen kursieren ist das ja meistens ein Hinweis auf gutes Balancing :P.
Oder im Gegenteil: Manche Bereiche der Magie sind/waren zu schwach und andere zu stark und deshalb ist das Balancing insbesondere geschädigt.
Schon seit DSA2 war Magie nie ausgeglichen, auch wenn man das immer wieder irgendwie versucht hatte.
In DSA4.1 wurde das stellenweise noch schlimmer.
In DSA5 hat man sich massiv um Ausgleich gekümmert. Ich gebe aber zu, dass man uU hier und da übers Ziel hinausgeschossen ist.
Denn insbesondere fühlen sich die "Zustandszauber" jetzt teilweise nicht nur schlechter als bei DSA4 an, sondern sogar "zu schlecht".
Abwarten.

EDIT:
Nochmal zu "Axxeleratus und Powergaming":
Das ist definitiv Powergaming. Powergamer sind keine bösen Menschen. Ich kann in nicht-Powergamer-Phasen auch hervorragend mit anderen Powergamern leben. Womit ich nicht leben kann, sind Exploits und Nobrainer. Kann ich den Powergamern vorwerfen, dass sie diese ausnutzen? Nein!
Sehr wohl aber dem System, dass es diese Exploits ermöglicht hat.
Und ich hasse es, wenn man förmlich dazu gedrängt wird, weil die Alternativen so viel schlechter sind.
Mal nen Rajhakavalier neben nen Krieger gestellt?
Mal sich angeschaut, was man durch Akademische Ausbildung und Co so massiv an AP spart im Gegensatz zu Nandusgefälliges Wissen oder Improvisiertes Handwerk?
Wie schnell es geht, einen Krieger oder gar Magier zum Bauer umzubauen.
Das es andersrum aber tausende von AP bräuchte.
Wann ich wie ausgebildet werde ist doch nahezu scheißegal. Erst recht in einem Fantasysystem.
Mal versucht (bei DSA4) ne heilzaubernde Hexe zu bauen?
Mal den Krieger mit dem Kadetten bzw dem Ritter verglichen und sich gewundert?
DSA4 hatte sehr gute Absichten. Aber DSA4 hatte es verkorkst.
« Letzte Änderung: 7.12.2017 | 11:45 von Greifenklause »
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Offline Boba Fett

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Re: Fröhliche DSA-Blubberlästerrunde X
« Antwort #1403 am: 7.12.2017 | 12:14 »
Womit ich nicht leben kann, sind Exploits und Nobrainer. Kann ich den Powergamern vorwerfen, dass sie diese ausnutzen? Nein!
Falsche Frage...
"Womit ich nicht leben kann, sind Exploits und Nobrainer. Kann ich den Powergamern vorwerfen, wenn sie diese gezielt suchen um sie dann ohne Rücksicht auszunutzen?"
...
(aber das sind dann für mich auch keine Powergamer mehr)
« Letzte Änderung: 7.12.2017 | 12:17 von Boba Fett »
Der Inhalt meiner Beiträge repräsentiert meine Meinung und erhebt keinen Anspruch auf universelle Wahrheit!
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Re: Fröhliche DSA-Blubberlästerrunde X
« Antwort #1404 am: 7.12.2017 | 12:32 »
Und wer ist dann der Richter darüber, was ein Exploit ist und was nicht?
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Re: Fröhliche DSA-Blubberlästerrunde X
« Antwort #1405 am: 7.12.2017 | 12:48 »
Ich habe das nicht verstanden.
nur schwache, inkompetente Helden sind gutes Pseudostimmispiel alles andere ist pöses PG
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Re: Fröhliche DSA-Blubberlästerrunde X
« Antwort #1406 am: 7.12.2017 | 12:59 »
Möhp! Das ist eher eine Sache der (verhunzten) Verregelung. Aus gutem Grund war der Kampf mit zwei Waffen nie seeeehr verbreitet. Beidhändiger Kampf hat in vielen Systemen aus schierer Faulheit und Gedankenlosigkeit zuviel Futter bekommen.

Yep. Historisch betrachtet war die populärste "Zweitwaffe" in fast allen Kulturen aus gutem Grund der Schild ;) -- und als die Rüstungen endlich so gut geworden waren, daß sich der nicht mehr wirklich lohnte, sind die Leute dann eher auf Zweihandwaffen umgestiegen, um einfach mehr Rumms in ihre Angriffe zu legen.

Gleichzeitiges Herumwedeln mit zwei separaten Einhandwaffen findet sich, wenn überhaupt, eher beim Aneinandergeraten mit entsprechend trainierten Leuten "in Zivil" im Alltag abseits des eigentlichen Schlachtfelds...und selbst da wird eine der beiden (welche genau, kann allerdings im Kampfverlauf wechseln) hauptsächlich zur Abwehr benutzt werden, weil man in der Praxis mit zwei Waffen aus anatomischen Gründen gar nicht wirklich schneller oder stärker zuschlagen kann als mit einer und außerdem den Kampf wahrscheinlich schon ganz gerne auch überleben möchte.

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Re: Fröhliche DSA-Blubberlästerrunde X
« Antwort #1407 am: 7.12.2017 | 13:08 »
die haben den Schild eher aufgegeben weil sie eine Zweihandwaffe führten, Pike, Helmbarte etc. ansonsten blieb der Schild bei den Rondartschieri im Geschäft.
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Re: Fröhliche DSA-Blubberlästerrunde X
« Antwort #1408 am: 7.12.2017 | 13:11 »
Wie ist eigentlich das Bild des Kämpfers mit zwei Waffen so prominent geworden?

Ich habe es zuerst in World of Warcraft als typische Schurkenbewaffnung kennengelernt, also ein leichtgerüsteter Nahkämpfer mit schnellen Angriffen. Es muss aber auch vorher schon existiert haben, oder?

Im der realen Historie gab es das kaum, aber auch in Filmen kenne ich wenig Beispiele. Ein paar Ninja-Filme vielleicht, aber sonst?

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Re: Fröhliche DSA-Blubberlästerrunde X
« Antwort #1409 am: 7.12.2017 | 13:20 »
Wie ist eigentlich das Bild des Kämpfers mit zwei Waffen so prominent geworden?

Drizzt Do´Urden, der ist schuldig  ~;D
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Mein größenwahnsinniges Projekt - Eine DSA-Großkampagne mit einem Haufen alter Abenteuer bis zur Borbaradkampagne:
http://www.tanelorn.net/index.php?topic=91369.msg1896523#msg1896523

Ich habe die G7 in 10 Stunden geleitet! Ich habe Zeugen dafür!

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Re: Fröhliche DSA-Blubberlästerrunde X
« Antwort #1410 am: 7.12.2017 | 13:21 »
Wie ist eigentlich das Bild des Kämpfers mit zwei Waffen so prominent geworden?

Ich habe es zuerst in World of Warcraft als typische Schurkenbewaffnung kennengelernt, also ein leichtgerüsteter Nahkämpfer mit schnellen Angriffen. Es muss aber auch vorher schon existiert haben, oder?

Im der realen Historie gab es das kaum, aber auch in Filmen kenne ich wenig Beispiele. Ein paar Ninja-Filme vielleicht, aber sonst?

Schlechte Verregelung in alten Systemen, denen nichts besseres einfiel als "ein zweiter Angriff die Runde".
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Re: Fröhliche DSA-Blubberlästerrunde X
« Antwort #1411 am: 7.12.2017 | 13:25 »
Naja, alte Musketierfilme, in denen Parierdolche vorkommen, mögen dazu ebenfalls beigetragen haben wie Samurai, die ja schließlich auch mit zwei Schwertern rumrennen und bisweilen beide nutzen.

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Re: Fröhliche DSA-Blubberlästerrunde X
« Antwort #1412 am: 7.12.2017 | 13:31 »
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Re: Fröhliche DSA-Blubberlästerrunde X
« Antwort #1413 am: 7.12.2017 | 13:40 »
Falsche Frage...
"Womit ich nicht leben kann, sind Exploits und Nobrainer. Kann ich den Powergamern vorwerfen, wenn sie diese gezielt suchen um sie dann ohne Rücksicht auszunutzen?"
...
(aber das sind dann für mich auch keine Powergamer mehr)

Wer Exploits nutzt und ständig Nobrainer nutzt, ist ein Powergamer (klassisch)
Wer nur hinundwieder Nobrainer nutzt, bewegt sich noch unter dem Radar.
Wer gezielt Exploits sucht, ist auch noch Powergamer (klassisch)
Wer diese ohne Rücksicht ausnutzt ist ein Powergamer (böse)
Wer Exploits teilweise nutzt, aber teilweise ganz bewusst ignoriert. Oder wer Exploits nutzt, aber Nobrainer ablehnt (oder umgekehrt) wäre nach meiner Definition schon eher ein PowergamerMINUS



Und wer ist dann der Richter darüber, was ein Exploit ist und was nicht?
Der GMV; der gGMV; Offensichtlichkeiten; Abwägungen, wie rund sich das Spiel mit und ohne anfühlt; uswusf.
Da gibt es Definitionsschwankungen. Was für den einen noch ein Nobrainer ist, ist für den anderen schon ein Exploit und für den nächsten schon eine vielzugewagte Auslegung der Regeln, wenn man Pech hat.

Bleiben wir mal bei DSA4.1:
Einen Krieger statt einem Soldaten zu spielen, ist ein Nobrainer
Einen Thorwaler-Krieger aus Khunchom oder Brabak zu spielen ein Exploit.
Einen Rochsahzi-Findelkind aufgewachsen bei Ferkinas als Bergmann-Veteran-Zweitprofession:Tagelöhner-Veteran (ging nur bis DSA4.0) zu bauen halte ich schon für seeehr gewagt.
Alle drei sind Powergamer.
Aber nur den dritten würde ich als Powergamer(böse) ansehen. Wenn überhaupt.

(Es mögen weitere Details hinzukommen, die die Wertung abschwächen oder verstärken. Hier erst mal nur "Äpfel-Äpfel")

Powergaming(klassisch) ist nur ein Stil unter vielen und legitim, wenn er a) abgesprochen oder b) nicht dominant ist.
Für die anderen Stile gilt ähnliches.
PG- und BG+ sind aber am kompatibelsten in gemischten Gruppen und meist auch der kleinste gemeinsame Nenner, auf den man sich einigen könnte.
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Re: Fröhliche DSA-Blubberlästerrunde X
« Antwort #1414 am: 7.12.2017 | 13:45 »
Naja, alte Musketierfilme, in denen Parierdolche vorkommen, mögen dazu ebenfalls beigetragen haben wie Samurai, die ja schließlich auch mit zwei Schwertern rumrennen und bisweilen beide nutzen.

Aber eben nicht bzw nur selten "gleichzeitig".
Und das ignorieren viele Systeme und Spieler, indem sie da Gleichzeitig oder zumindest "Quasigleichzeitigkeit" (=Zwei Angriffe in einer Runde) unterstellen. Den Fehler hatte schon AD&D2nd gemacht und DSA3-4.1 haben ihn fortgeführt (Bei DSA3 aber erst ab TAW 18 bzw mit dem Myranorregelwerk auch etwas früher, aber immer noch spät). Bockmist.

Habe ich eine "ewige Runde" wie beispielsweise das Ticksystem von Splittermond kann ich da kulant die Frequenz erhöhen.
In einem System mit klassischer Runde habe ich diese Möglichkeit nicht, da kann ich allenfalls mit INI-Boni arbeiten oder einen Extraangriff, den jeder andere auch hätte etwas erleichtern.
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Re: Fröhliche DSA-Blubberlästerrunde X
« Antwort #1415 am: 7.12.2017 | 14:13 »

Einen Thorwaler-Krieger aus Khunchom oder Brabak zu spielen ein Exploit.
Warum?
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Re: Fröhliche DSA-Blubberlästerrunde X
« Antwort #1416 am: 7.12.2017 | 16:48 »
In Sachen Kampfstile sind halt spätestens seit Erfindung des Schildes "Waffe in einer Hand, Schild in der anderen" und "eine Waffe geführt mit beiden Händen" wohl die historisch populärsten. Wenn ich wild spekulieren sollte, würde ich vermuten, daß vorher (also wirklich so Anno Steinzeit) der Kampf mit zwei Waffen eventuell etwas öfter vorgekommen sein mag, auch da schon einfach aus der Idee heraus, eine Waffe zum Angriff und eine zweite zur Verteidigung zu haben...aber als Verteidigungswaffe mit zusätzlich eingebauter Deckung gegen Schuß- und Wurfwaffen ist der Schild halt nicht wirklich zu schlagen, also hat der sich auch durchgesetzt. Und der Zweihänderstil hat natürlich den Vorteil, daß meine "unbeschäftigte" Hand nicht sinnlos in der Gegend herumwedelt und ich größere Waffen auf diese Weise (mehr Kraft und ggf. auch bessere Hebelwirkung) besser oder gar überhaupt führen kann.

Sowohl "Waffe in einer Hand, andere frei" und "jede Hand eine eigene Waffe" sind im Vergleich dazu mMn meist eher Verlegenheitslösungen in Situationen, in denen die anderen gerade nicht in Frage kommen -- d.h., ich habe einfach gerade keinen Schild griffbereit und meine Waffe taugt mangels Griff oder Länge(*) auch nicht so wirklich für Zweihandbetrieb, aber wenigstens habe ich überhaupt eine. Und während ich in so einer Situation wahrscheinlich nicht explizit mit zwei "Hauptwaffen" herumrenne, kann es doch sein, daß ich zumindest zusätzlich noch ein Messer dabei habe...also finden sich entsprechend viele "Schwert und Dolch"-Kombinationen gerade da, wo dieses spezielle Szenario doch mal vorkommt.

(*) Merke: Eine Waffe in zwei Händen zu führen verkürzt erst mal die Reichweite, da ich beide Arme zusammen nicht so weit strecken oder zur Seite bewegen kann wie einen allein. Wohl mit ein Grund, warum es beispielsweise nicht allzuviele Zweihand-Messertechniken zu geben scheint.

Und jetzt noch ein Nachsatz: das gilt alles primär für den "typischen" Nahkampf zu Fuß. Wenn ich etwa zu Pferd oder in einer Enteraktion auf hoher See kämpfen will, mag sich der Freihandstil zum Beispiel besser bewähren, weil ich dann einfach gleichzeitig neben dem Waffeneinsatz an sich immer noch auch die Zügel führen bzw. mich auf dem eventuell schwankenden Schiff an Tauen oder sonstigen Deckseinrichtungen festhalten kann. Der tollste Schild hilft mir nicht unbedingt beim Schwimmen, wenn ich erst mal über Bord gegangen bin. ;)

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Re: Fröhliche DSA-Blubberlästerrunde X
« Antwort #1417 am: 7.12.2017 | 17:02 »


Sowohl "Waffe in einer Hand, andere frei" und "jede Hand eine eigene Waffe" sind im Vergleich dazu mMn meist eher Verlegenheitslösungen in Situationen, in denen die anderen gerade nicht in Frage kommen -- d.h., ich habe einfach gerade keinen Schild griffbereit und meine Waffe taugt mangels Griff oder Länge(*) auch nicht so wirklich für Zweihandbetrieb, aber wenigstens habe ich überhaupt eine
oder Platz und Umstände einen Schild oder 2HWs nicht praktikabel machen, z.b. das Smallsword am Hofe,

Zitat
weil ich dann einfach gleichzeitig neben dem Waffeneinsatz an sich immer noch auch die Zügel führen
typische Nebenfunktion der Schild Hand wurde auch mit Pistolen gemacht.
Zitat
Der tollste Schild hilft mir nicht unbedingt beim Schwimmen, wenn ich erst mal über Bord gegangen bin.
Doch :d
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Re: Fröhliche DSA-Blubberlästerrunde X
« Antwort #1418 am: 7.12.2017 | 17:37 »
...
Einen Thorwaler-Krieger aus Khunchom oder Brabak zu spielen ein Exploit.
...
Warum?

Weil der in den allermeisten Fällen nichtdes Hintergrund wegens gespielt wurde.
(Das hätte ich mir bei nem Thorwal/thorwaler oder nem Albernia/Thorwaler noch vorstellen können)
Sonern wegen der +1 auf MUT und KK zwecks frühzeitiger Erfüllung der Voraussetzung für attraktive SF
(Wohl gemerkt: Ich sprach hier von DSA4)
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Re: Fröhliche DSA-Blubberlästerrunde X
« Antwort #1419 am: 7.12.2017 | 18:14 »
Da gibt es Definitionsschwankungen. Was für den einen noch ein Nobrainer ist, ist für den anderen schon ein Exploit und für den nächsten schon eine vielzugewagte Auslegung der Regeln, wenn man Pech hat.
Eben. Das ist völlig unterschiedlich. Daher taugen auch deine Beispiele nichts - die sagen ja nichts darüber aus, was nun ein Exploit ist und was nicht (im allgemeinen Sinne), sondern die sind letzten Endes eine Aussage über DICH, nämlich was DU im Einzelfall für einen Exploit hältst.

Generell ist das mit dem Exploit ja meistens im Sinne von "ich weiß es, wenn ich einen sehe".

Nun spielen ja kein MMO oder Wettbewerbe. Daher ist zum Glück keine oberste Instanz nötig, die uns sagt, was wir spielen dürfen und was nicht. Effektiv macht das also die Spielrunde unter sich aus. Diskussionen mit anderen Spielern (im Internet, auf Cons) können zwar beeinflussend sein, sind aber nicht verbindlich.

Da wäre es Aufgabe von Ulisses, entsprechende FAQ oder Errata bereitzustellen, wenn ein Exploit bekannt wird. Bei einem so gut unterstützten System eines "größeren" Verlags erwarte ich das eigentlich auch.

Und einen optimierten, also sinnvollen, Charakter zu bauen wünsche ich mir ehrlich gesagt von meinen Mitspielern.
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Re: Fröhliche DSA-Blubberlästerrunde X
« Antwort #1420 am: 7.12.2017 | 18:15 »
Warum?


Weil der in den allermeisten Fällen nichtdes Hintergrund wegens gespielt wurde.
(Das hätte ich mir bei nem Thorwal/thorwaler oder nem Albernia/Thorwaler noch vorstellen können)
und dann kommt der aus Brabak, das exploitet jetzt wie?
Da wäre wohl so ziemlich jeder "Thorwaler"  Krieger ein Exploit
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Re: Fröhliche DSA-Blubberlästerrunde X
« Antwort #1421 am: 7.12.2017 | 18:39 »
@ Lichtschwerttänzer:
Ja, du hast recht: Jeder Thorwalerkrieger war ein Exploit oder Nobrainer.
Nur, dass es bei thorwalschen Thorwalern nicht immer PG-Gründe hatte.

@ Der Narr:
Manche Dinge drängen sich auf. Manche weniger. Bei letzteren gibt es größere Definitionsschwankungen, ja.

Was das Optimieren betrifft, da gehen die Geschmäcker schon auseinander.
Wann ist es noch echtes Optimieren und wann schaffe ich ein unauthentisches Onehitwonder?
Wann sind gestapelte Vorteile nur noch Überoptimierung? Wie langweilig ist das 10. exakt gleiche KriegerBegabungaufschwerterBeginntmitTAW15?

Sollte es eher in die Breite oder eher in die Höhe gehen?
Aber gerne: Sollen sie ruhig alle optimieren. So lange alle Ansätze annähernd gleichberechtigt sind (wie bei DSA5, Splittermond oder Fate) und nicht der optimierte Soldat neben dem optimierten Krieger der Depp ist, verstehst du jetzt?
Manche Professionen bei DSA4 waren schon "anoptimiert" und andere ließen sich kaum optimieren.
Keine gerechte Wahl.
Das fand ich dann mit zunehmender Zeit immer vomitabler.
Und Forumdiskussionen sprachen da einst Bände. Die Gruppen, die mehr zu Optimierung und PG neigten, hatten im Grunde die ewig gleiche Gruppenkonstellation. Ständig extrem ähnliche Auswahlen an Professionen.
Im Grunde war daher DSA4 auch für Optimierer Murks gerade wegen der Nobrainer, die fast jeder nehmen musste, wenn er optimieren wollte.
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Re: Fröhliche DSA-Blubberlästerrunde X
« Antwort #1422 am: 7.12.2017 | 18:49 »
@ Lichtschwerttänzer:
Ja, du hast recht: Jeder Thorwalerkrieger war ein Exploit oder Nobrainer.
Nur, dass es bei thorwalschen Thorwalern nicht immer PG-Gründe hatte.
bei anderen aber immer?
Gurk zum anderen Gurk :" Was soll denn das für`ne Schlacht sein?
Wir sind 5000 und die sind zu acht!"
Anderer Gurk : " Du hast Recht: Wir sind verloren! Rennt um euer Leben!"

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Re: Fröhliche DSA-Blubberlästerrunde X
« Antwort #1423 am: 7.12.2017 | 19:16 »
Wie ist eigentlich das Bild des Kämpfers mit zwei Waffen so prominent geworden?

Da gibt es mehrere Quellen, die sich dann teils auch wieder untereinander bestärken.

Speziell im Rollenspiel gab es das im Grunde schon immer (lange vor Drizzt) und es war von Anfang an so daneben, dass die weitere Entwicklung im Grunde schon festgelegt war.

Naja, alte Musketierfilme, in denen Parierdolche vorkommen, mögen dazu ebenfalls beigetragen haben wie Samurai, die ja schließlich auch mit zwei Schwertern rumrennen und bisweilen beide nutzen.

Zwei unterschiedliche Waffen, speziell Waffen unterschiedlicher Länge, sind deutlich sinnvoller und deswegen historisch wesentlich weiter verbreitet als zwei identische Waffen - gerade das findet man aber aus diversen Gründen im Rollenspiel am Ehesten.
Z.B. weil ein Dolch meist weniger Schaden macht als ein Schwert und man deswegen den geschenkten Angriff auch viel lieber mit einem Schwert macht...
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Re: Fröhliche DSA-Blubberlästerrunde X
« Antwort #1424 am: 8.12.2017 | 07:20 »
@ Lichtschwerttänzer:
Ja, du hast recht: Jeder Thorwalerkrieger war ein Exploit oder Nobrainer.
Nur, dass es bei thorwalschen Thorwalern nicht immer PG-Gründe hatte.
bei anderen aber immer?

Ja.
Das heißt ja nicht, dass da nicht "auch" schöne Geschichten rauskommen können.
Aber wer einen Thorwaler mit Thulamidistan oder Brabak kombiniert, tut das im Zweifel wegen der knackigen Boni, um
a) frühzeitig an knackige Boni zu kommen
b) Teure EP für hohe KK oder MU zu sparen.

Während jemandem, der einfach nur Thorwaler mag, schlecht ein Vorwurf gemacht werden kann, wenn er nen Thorwal-Thorwaler-Krieger baut.
Adas waren die ursprünglichen DSA-Thorwaler stets eher Piraten....
Nur vermute ich mal, dass bei DSA4 wesentlich häufiger thorwalsche Krieger o.ä. als thorwalsche Piraten o.ä. gebaut wurden...
Ich mag mich aber irren.
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