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Autor Thema: Reading Challenge 2019  (Gelesen 1434 mal)

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Offline Huhn

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Reading Challenge 2019
« am: 23.12.2018 | 17:56 »
Hallo liebe Leseratten!

Auch 2019 wird es wieder eine Reading Challenge geben! Weil das im letzten Jahr gut geklappt hat, werden wir auch dieses Jahr wieder jeweils unsere persönliche Challenge festlegen, so dass alle ihr Herausforderungslevel und die Bücher, die sie gerne lesen möchten, selbst bestimmen. :)

Wie funktioniert die Challenge?
Die Regeln sind ganz leicht: Ihr wählt eure persönliche Challenge und postet sie hier in den Thread. Im Startpost sammle ich alle Teilnehmenden und ihre Challenges und halte eure Fortschritte fest. :) Wie immer freue ich mich, wenn ihr nicht nur postet, was ihr gelesen habt, sondern auch ein paar Sätze zum Buch verliert: Warum habt ihr es gelesen? Wie hat es euch gefallen? Wem würdet ihr es empfehlen?

Was soll ich nur lesen?
Was für eine Challenge ihr absolvieren möchtet, ist eure Sache. Ihr könnt einfach eine bestimmte Anzahl an Büchern oder Seiten festlegen, die ihr im Verlauf des Jahres lesen möchtet. Ihr könnt eine Challenge aus den Weiten des Internets wählen (z.B. die Popsugar Challenge). Oder ihr macht mit bei der Tanelorn Challenge (siehe Spoiler).

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)

Wer macht mit?

Clawdeen - 25 Bücher lesen, verschiedene Challenges (Popsugar, Tanelorn) - 3/25
Weltengeist (auf Goodreads) - jeden Tag ca. 20 Seiten, insgesamt also ca. 24 Bücher (auf Goodreads: 52) - 9/24
Menthir - jeden Tag ca. 40 Seiten und/oder insgesamt mind. 40 Bücher - 2/40
Infernal Teddy (auf Goodreads) - 100 Bücher - 15/100
Lyris - Eigenbräu aus Linz the Bookworm-, Popsugar- und Tanelorn-Challenge, insgesamt 100 Bücher - 31/100
Liv (Updates über Lyris) - Punktesystem, insgesamt 100 Bücher - 21/100
Ayou (auf Goodreads) - 15 Bücher - 0/15
Huhn (auf Goodreads)- 40 Bücher, Tanelorn-Challenge und Harry Potter - 6/40
Niniane - 20 Bücher - 0/20
Sashael - 10 Bücher - 1/10
Greifenklaue - 25 Bücher aus der Popsugar-Challenge - 9/25
Supergerm - 60 Bücher, The Nerd Daily Reading Challenge und die ersten beiden Stufen der Christian Reading Challenge - 2/60
[Hier könnte auch dein Name stehen!]

(aktuell bis Antwort #45)
« Letzte Änderung: Heute um 09:46 von Huhn »
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Offline Clawdeen

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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #1 am: 24.12.2018 | 11:24 »
Auf den Thread hab ich ja gewartet.  :)

Tatsächlich lese ich mittlerweile kaum noch Romane, sondern fast ausschließlich Sach-/Fach-/Rollenspielbücher. Das ist auch toll, aber ich würde mir gern wieder "angewöhnen", auch abseits dessen wieder mehr zu lesen.

Ich glaube nicht, dass ich auch nur annähernd eine Chance habe, eine der vorbereiteten Challenges abzuschließen. Darum probiere ich es gleich mal mit Popsugar UND der Tanelorn-Challenge. Kostet ja nix, und mal sehen, wie weit ich da so komme. Und im Gegensatz zu diesen unrealistischen Vorhaben ist das Ziel 3: 25 Bücher lesen.

Schöne Feiertage!  :)
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Offline Weltengeist

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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #2 am: 24.12.2018 | 15:59 »
Ich setze meinen Plan von 2018 einfach fort: Jeden Tag mindestens 20 Buchseiten zu lesen.

"Bücher" kann Belletristik, Sachbücher, Fachbücher u.v.m. sein, aber Graphic Novels und Rollenspielmaterial zählen nicht.

Wenn ich das durchhalte, sollten so mindestens 24 Bücher im Jahr 2019 drin sein. Und offen gestanden spekuliere ich darauf, dass es auch deutlich mehr werden könnten.

EDIT: Aufgrund der geplanten Tanelorn-Abstinenz werde ich den Verlauf der Reading Challenge 2019 nicht mehr hier dokumentieren, sondern auf Goodreads. Vielleicht gibt's aber zum Jahresende eine Statusmeldung.
« Letzte Änderung: 5.01.2019 | 14:46 von Weltengeist »
Über Geschmack kann man nicht streiten. Aber auf Tanelorn hindert das niemanden daran, es trotzdem zu tun.

Spielleitermotto: Ein Kaufabenteuer ist eine Geschichte, wie sie hätte passieren können, wenn man keine Spieler darauf losgelassen hätte.

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Offline Menthir

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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #3 am: 25.12.2018 | 11:25 »
Ich habe die letztjährige Challenge nicht geschafft nach den Maßgaben der Challenge selbst. Ich stehe bei 27 von 40 Büchern und werde darüber, wenn ich das recht sehe, auch nicht mehr hinaus kommen.

Insgesamt habe ich allerdings 50 Bücher gelesen und lese im Moment sogar Buch 51, bin bei einem Leseschnitt von etwas über 40 Buchseiten pro Tag, insofern werde ich mich wahrscheinlich einfach Weltengeists Ansatz anschließen. Ich habe noch nie so viel für mich gelesen wie in diesem Jahr, und das möchte ich beibehalten.

Wenn dabei wieder 40 Seiten pro Tag oder zumindest 40 Bücher insgesamt rauskommen, werde ich zufrieden sein. Sofern ich ein Buch einer Kategorie zuordnen kann, werde ich das gerne tun. :)
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Offline Huhn

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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #4 am: 25.12.2018 | 21:51 »
Willkommen schonmal an alle, die sich bislang gemeldet haben! Schön, dass ihr (wieder) mit an Bord seid. :) Ich mach natürlich selbst auch mit, überlege aber noch, wie genau ich meine Challenge gestalten möchte.

Bei Weltengeist und Menthir hab ich jetzt oben im Startpost nur die Anzahl gelesener Bücher als "Kennzahl" hinten eingefügt. Inwiefern ihr jeden Tag 20/40 Seiten lest, kann ich irgendwie schlecht hier im Thread nachverfolgen, gelesene Bücher hingegen lassen sich gut zählen. Ist aber bloß für die Buchhaltung hier im Thread. :)
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Offline Infernal Teddy

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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #5 am: 25.12.2018 | 21:58 »
Ich probiere mich mal wieder an 100 Bücher in 2019.

Verfolgen kann man das ganze HIER
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Offline Menthir

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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #6 am: 27.12.2018 | 09:23 »
@Huhn

So habe ich mir das auch gedacht. Bücher sind sowieso eine zuverlässigere Kennzahl, weil Buchseiten ja je nach Layout mal dieses und jenes bedeuten können und eben - wie du schon sagst - schlecht über dieses Medium aufzuführen sind.

Ich selbst nutze dafür seit Ende 2015 eine Excel/Google Drive-Tabelle. Damals lag ich im Krankenhaus und hatte auf dem Krankenbett beschlossen, dass ich wieder mehr für mich lesen muss, nachdem ich das mit dem Studium quasi eingestellt hatte.
Seitdem führe ich Buch über alles, was ich lese, ob ich es beende, wie viele Seiten ich täglich lese, wie gut mir die Bücher gefallen haben. Goodreads kam erst letztes Jahr dazu, jetzt führe ich beides. Und mit steigender Zahl. Da ich 2015 erst im September wieder anfing zu lesen, war der Jahresschnitt 6,5 Seiten, 2016 habe 20,6 Seiten pro Tag gelesen. 2017 30,3 Seiten und 2018 Stand jetzt: 40,5 Seiten. Aber das wäre auch zu stressig, dass hier auch noch zu führen.

In Kürze, ich werde mich auch weiterhin auf Bücher, nicht auf Seiten berufen, wenn ich was dazu schreibe.
Und vielen Dank dafür, dass du wieder unsere Buchhalterin bist. :)
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Offline Lyris

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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #7 am: 27.12.2018 | 14:32 »
Liv und ich machen auch wieder mit.

Ich werde mich hieran versuchen: https://linzthebookworm.blogspot.com/2018/12/2019-reading-challenge.html
Allerdings in etwas abgewandelter Form. Erstens habe ich alles "reread" getilgt, zweitens "eingedeutscht" (z. B. Börsenblatt Best Seller statt New York Time's Best Seller), drittens nehme ich für Free Space beliebige Kategorien aus anderen Liste wie z. B. Popsugar Challenge und habe noch 12 davon zusätzlich angehängt. Außerdem natürlich die Tanelorn-Challenge.  ;D
Das macht gesamt 96 Kategorien.

Für Liv gibt es ein Punktesystem. Das braucht sich nicht auf. Dieses mal war es für sie doof als alle Kategorien erledigt und noch noch so viel Jahr übrig war.  :P Pro Buch sind maximal 6 Punkte erreichbar. Für bestimmte "Zwischenziele" insgesamt 50 Sonderpunkte. Für je 100 Punkte gibt es ein Buch extra.

@Huhn: Da du bestimmt eine Bücherzahl angeben willst, nimm 100 (für uns beide). Nach dem letzten Jahr halte ich das für realistisch.  ::)

Online Ayou

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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #8 am: 27.12.2018 | 17:24 »
Ich denke ich muss auch wieder mehr lesen. Daher habe ich beschlossen das ich zumindest 15 Bücher in diesem Jahr lesen will.
Ich editiere hier später noch meinen Goodreads link rein. Muss mich da aber erst registrieren. ~;D
Sie denken das sie Löwen wären doch was ihr nicht wisst ist das diese Szene schon seit langer Zeit ein Zirkus ist.
Und deswegen bringen sie Hyänen zum lachen, denn Löwen machen sich im Zirkus vor dem Menschen zum Affen!

Timatic

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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #9 am: 27.12.2018 | 17:38 »
Wuhu, es wird ja richtig lauschig diesmal! *rückt einige plüschige Lesesessel in den Thread*

@Lyris: Wie funktioniert denn Livs Punktesystem? *neugierig*
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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #10 am: 28.12.2018 | 12:48 »
Hier auch mein Goodreads Link
Sie denken das sie Löwen wären doch was ihr nicht wisst ist das diese Szene schon seit langer Zeit ein Zirkus ist.
Und deswegen bringen sie Hyänen zum lachen, denn Löwen machen sich im Zirkus vor dem Menschen zum Affen!

Timatic

Offline Huhn

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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #11 am: 28.12.2018 | 13:30 »
Ich hab lange rumüberlegt, wie ich dieses Jahr meine Challenge angehen will. Am Ende habe ich mich entschlossen, doch wieder die 40 Bücher anzupeilen. Das klappt zwar seit 3 Jahren schon nicht, aber vielleicht klappt es ja diesmal und irgendwie hat es ja mittlerweile auch Tradition. Werde als Teil dieser 40 Bücher die Tanelorn-Challenge integrieren, möchte mich aber auch zu nichts nötigen. Wenn ein Buch zu einer Kategorie passt, freue ich mich - und wenn es nicht passt, ist das auch ok. :)

Außerdem würde ich 2019 gerne die Harry Potter-Reihe nochmal komplett lesen. Habe mir zu Geburtstag und Weihnachten einen Teil der alten "Familienpotters" schenken lassen, so dass ich bis Band 4 erstmal versorgt bin. Die anderen werde ich mir wohl zu kommenden Festivitäten schenken lassen und bis dahin kann ich auch auf die Bibliothek ausweichen. Freue mich schon... in den Büchern dürften diverse Schokoflecken vom naschenden Vergangenheits-Hühnchen sein, das um Mitternacht sein Buch in Empfang nahm und dann in den nächsten Tagen in der Schule zu nichts zu gebrauchen war, weil es die Bücher binge-lesen musste.  ^-^
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Offline Niniane

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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #12 am: 28.12.2018 | 13:36 »
Momentan besteht meine Reading Challenge aus den ca. 20 Büchern in unserem Regal, die ich noch nicht gelesen habe (oder nur angefangen). Das wirkt jetzt viel, aber ich habe auch in den letzten zwei Monaten noch einen ganzen Schwung bekommen (7 Stück). Vielleicht passt das ja alles sogar in eine vorgegebene Challenge, die Titel sind auch querbeet (Sachbücher, Romane, deutsch, englisch, französisch, flämisch...)
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Online Sashael

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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #13 am: 28.12.2018 | 14:25 »
Ich habe die letzten Jahre in den Challenges komplett versagt. Ich lese viel zu wenig. Meine Challenge wäre 10 Bücher dieses Jahr. Ich bin mir allerdings sicher, dass ich auch diesmal versagen werde. ;D
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Offline Lyris

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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #14 am: 29.12.2018 | 07:40 »
@Lyris: Wie funktioniert denn Livs Punktesystem? *neugierig*
Es gibt 6 Oberkategorien (Genre, Thema, Hauptfigur(en), es-kommt-vor, Gestaltung, Sonstiges), zu jeder je 7 Begriffe (z. B. es-kommt-vor: ein Geheimgang/-raum, etwas Unheimliches, ein Kino/Theater, ein Unfall, ein Geburtstag, Weihnachten/Advent, eine Person mit A...). Zu jedem Buch kann sie aus jeder Kategorie einen passenden Begriff aussuchen, für jeden gibt es einen Punkt. Sonderpunkte gibt es, wenn ein Begriff zum ersten mal verwendet wird, wenn eine ganze Zeile (also zum Beispiel alle Begriffe die in ihrer Kategorie an dritter Stelle stehen) erledigt ist und wenn alle Begriffe mindestens einmal benutzt wurden. Ob ich 7 statt 6 Punkte zu einem Buch vergebe, wenn alle Kategorien erfüllt sind, überlege ich noch.

Offline Huhn

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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #15 am: 30.12.2018 | 11:58 »
Das klingt richtig gut! Wenn sie möchte, kann ich neben den gelesenen Büchern bei Liv auch die bislang erreichten Punkte posten. :)

Ich hab vorhin aus einer Laune raus entschlossen, mir zusätzlich vorzunehmen, je ein Buch in jeder Sprache zu lesen, die ich halbwegs flüssig lesen kann (bzw. können sollte) --> Deutsch, Englisch, Russisch, Estnisch. Estnisch wird ein bisschen komplizierter, aber da "lese" ich ja Harry Potter Band 1 und den schaffe ich auch mit meinen bescheidenen Sprachkenntnissen.

Wenn ich mir erlaube, ein Buch für mehrere Kategorien zu zählen, ist das machbar. Wenn ich nur eine Kategorie pro Buch zählen will, habe ich jetzt 24 (Tanelorn) + 7 (Harry Potter) + 4 (Sprachen) = 35 Kategorien. Mal gucken.
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Offline Huhn

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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #16 am: 1.01.2019 | 15:23 »
Das neue Jahr hat begonnen und die Challenge ist feierlich eröffnet! Viel Erfolg und vor allem Lesevergnügen wünsche ich uns allen!  ^-^
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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #17 am: 1.01.2019 | 22:15 »
Ich will min. 25 Bücher aus der Pop Sugar-Challenge lesen.
"In den letzten zehn Jahren hat sich unser Territorium halbiert, mehr als zwanzig Siedlungen sind der Verderbnis anheim gefallen, doch nun steht eine neue Generation Grenzer vor mir. Diesmal schlagen wir zurück und holen uns wieder, was unseres ist.
Schwarzauge wird büssen."

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Offline Huhn

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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #18 am: 4.01.2019 | 23:05 »
Ich hab das erste Buch gelesen! Wheee!

#1
Jennifer McCartney - Lass den Scheiß doch einfach liegen. Weil Aufräumen dein Leben SICHER NICHT verbessern wird.
(Challenge: 40 Bücher lesen;  :t:-Kategorie: Ein Buch in dem andere literarische Werke erwähnt oder zitiert werden)

Jennifer McCartney rechnet mit dem Aufräumehype und all den dazugehörigen Ratgebern (insbesondere Marie Kondo) ab und feiert das alltägliche und ja doch irgendwie gemütliche (oder wenigstens erträgliche) Chaos, das das Leben in einer Wohnung eben so verursacht. Aufräumen ist eine Verschwendung von Lebenszeit. Es macht doch viel mehr Spaß und ist viel besser, sich stattdessen erst recht zuzumüllen! Mit zahlreichen Links zu Seiten, die sich zum weiteren Anhäufen von nutzlosem Krempel bestens eignen.

Ich hab mich beim Lesen königlich amüsiert. Klar, alles mit Augenzwinkern zu konsumieren, aber so manch Lebensweisheit steckte für mich schon drin. Dass eine ordentliche Wohnung nicht mein Leben in neue Bahnen lenken wird. Dass es manchmal besser ist, einfach mal den Scheiß liegen zu lassen, sich damit abzufinden und die Zeit, die ich mich sonst über etwas geärgert hätte, lieber netter zu verbringen. Und dass Bücher per definitionem niemals Unordnung sein können, denn sie sind schließlich von Natur aus stapelbar und was in Stapeln herumsteht, ist aufgeräumt.  ;D

Habe das Buch eigentlich nur deswegen gelesen, weil ich eigentlich Marie Kondo lesen wollte (nachdem ich diesen Artikel bei Zeit Online las), aber das in der Stadtbibliothek schon ausgeliehen war. Stattdessen dann halt die Parodie. Werde Kondos Aufräummanifest trotzdem noch lesen... ob ich es mit McCartney im Hinterkopf aber noch ganz für voll nehmen kann, weiß ich nicht. Jedenfalls gibt es jetzt den Plan, meiner Mutter (die in Krempel nur so ersäuft) dieses Buch von Kondo zum Geburtstag zu schenken. Und wenige Wochen später dann meinem Stiefvater das von McCartney. Und dann lehne ich mich zurück und beobachte die Entwicklung der Apokalypse. Das wird lustig! 
~;D
Einziger Nachteil an dem Plan: Ich kann dieses Buch jetzt noch nicht auf Goodreads eintragen, denn da liest meine Mutter mit.
« Letzte Änderung: 4.01.2019 | 23:19 von Huhn »
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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #19 am: 6.01.2019 | 02:02 »
1. Ein Buch mit einem Kleidungsstück oder Accessoire auf dem Cover - Die Wahrheit über Männer - eine stilisierte Frau mit Hörnern in betont kurzem Kleid mit Fledermausflügel in rot auf dem Cover

War in einem Buchpaket dabei und von mir als Klolektüre genutzt worden. Über 350 Zitate, Sinnsprüche und Witzchen über Männer.



"In den letzten zehn Jahren hat sich unser Territorium halbiert, mehr als zwanzig Siedlungen sind der Verderbnis anheim gefallen, doch nun steht eine neue Generation Grenzer vor mir. Diesmal schlagen wir zurück und holen uns wieder, was unseres ist.
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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #20 am: 8.01.2019 | 09:41 »
Huhn, jetzt gibt es bei Netflix auch ne Marie Kondo-Serie. Die find ich bislang so lala. Vom Buch bin ich aber im Kern (einige Abstriche mache auch ich, aber die haben wenig mit dem Aufräumen an sich zu tun) großer Fan!  :)

Mein erstes Buch kann ich nun auch vermelden:

#1
Ian Caldwell, Dustin Thomason: Das letzte Geheimnis
(Zählt für: 25 Bücher lesen (1/25); Popsugar: A book set on a college or university campus)

Tom und Paul sind Studenten in Princeton. Sie beide brüten über ihrer Abschlussarbeit, wobei sie nur zwei Dinge unterscheiden: Tom schreibt über Mary Shelley, Paul über das fünfhundert Jahre alte kryptische Werk Hypnerotomachia Poliphili, außerdem hat Paul mit seiner Arbeit bereits im ersten Studienjahr begonnen.
Die beide wurden schon rasch Freunde in Princeston, doch was sie verbindet, trennt sie zugleich: das alte Buch. Toms kürzlich bei einem Unfall verstorbener Vater hatte sein Leben in den Dienst dieses Werkes und in die Hoffnung, es entschlüsseln zu können gelegt. Diese Besessenheit des Vaters ist es, was Tom an dem alten Buch zugleich fasziniert und abstößt, ebenso wie Paul immer sichtbarer in die Fußstapfen seines Vaters zu treten scheint.
Als Tom bemerkt, dass das Hypnerotomachia Poliphili Paul und ihn zu verschlingen droht, zieht Tom im Gegensatz zu Paul die Notbremse. Doch damit ist das Unheil längst nicht gebremst, denn Paul macht Entdeckungen, die in fünfhundert Jahren niemand machte, und schließlich gelingt es ihm, den Code des alten Buches zu knacken. Doch die Tatsache, dass es undenkbar scheint, dass ein Student ein Mysterium enträtselt, mit dem sich Wissenschaftler schon Jahrzehnte und Jahrhunderte befassen, macht es Pauls Neidern nur zu leicht, ihm Steine in den Weg zu legen und zu versuchen, ihn aus dem Weg zu räumen, um die Entdeckungen als die eigenen zu publizieren.


Das war ein Re-Read. Hatte das Buch als Neuerscheinung 2006 gelesen. Hatte damals keine Erwartungen und war darum auch nicht enttäuscht, dass es eigentlich wenig um Thrillerinhalte geht als vielmehr um Freundschaft, Entwicklung, Erwachsen werden und derlei. Fand es ziemlich gut.
Mit der Zeit hab ich allerdings vergessen, dass es kein Thriller war und bin jetzt beim Re-Read mit Thrillererwartung ran gegangen. Fehler. Hat mir diesmal gar nicht mal so gut gefallen. Mittelfeld.
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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #21 am: 8.01.2019 | 18:32 »
Ich hab leider kein Netflix, aber Youtube befriedigt mein Bedürfnis danach, anderen Menschen beim Aufräumen zuzuschauen, bislang auch ganz gut.  ~;D Im Grunde brauch ich derzeit auch keine Aufräumhilfe, denn die Wohnung ist ok und es gibt auch nicht besonders viel, was ich noch ausmisten könnte. Ich bin in den letzten Jahren dermaßen oft umgezogen und hab dabei jedesmal entrümpelt, dass alles, was jetzt noch da ist, seine Daseinsberechtigung hat.
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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #22 am: 11.01.2019 | 17:08 »
#2
Lodro Rinzler - Sitzen wie ein Buddha. Meditation für Anfänger
(Challenge: 40 Bücher lesen)

Eine kurzweilige Einführung ins Meditieren, die strukturiert dabei helfen soll, selbst damit zu beginnen. Das fängt bei der Frage an, was meditieren ist, warum ich überhaupt meditieren will (aka was ich denke, was es mir bringt), wie ich meditiere und wie mit Problemen, die dabei auftreten, umgegangen werden kann. Ein Fokus liegt hierbei auf Achtsamkeit und Gewahrsamkeit - also der Fähigkeit, ganz bewusst bei mir und meiner jetzigen Umgebung zu sein und nicht ständig in Vergangenheit und Zukunft abzuschweifen. Schlüssel dazu ist auch der Umgang mit eigenen Emotionen, wozu im Buch ebenfalls Ideen zu finden sind. Der hintere Teil des Buches befasst sich damit, wie die Methoden, die beim Meditieren erlernt werden, dabei helfen können, auch außerhalb der Mediation ein entspannterer Mensch zu werden.

Ich bin mir zwar immer noch nicht sicher, ob Meditation wirklich der Weisheit letzter Schluss ist, aber das Buch war so alltagsnah geschrieben, dass ich es jetzt mal versuchen werde, mir 11 Tage lang abends fünf Minuten zum Meditieren zu nehmen. Grundsätzlich finde ich auch die Idee, nicht ständig mit den Gedanken überall zu sein, und natürlich die Tipps, wie das erreicht werden kann, hilfreich.
Der hintere Teil des Buches hat mich dann nicht so überzeugt, wenn auch zum Nachdenken angeregt. Irgendwie mag ich den Gedanken, als ständig bewusster, tiefenentspannter und anderen gegenüber total gerechter Emotionskontrollfreak durch die Gegend zu laufen, nicht. Und die Menschen, die ich so kennengelernt habe, die sich zu viel mit Achtsamkeit befasst haben, waren auch einfach nur nervtötend und total auf Emotionen und Wohlergehen fixiert. Ich denke, sich allzusehr auf die eigenen Emotionen zu konzentrieren, ist ein toller Weg, sich sehr unglücklich zu machen. Das ist für mich, als würde ich mich pausenlos auf meine Haut konzentrieren und mich dann wundern, wenns anfängt zu jucken.  ::)

Alles in allem werde ich einige der Ratschläge aufnehmen und den Meditationstipps eine Chance geben. Insbesondere die Hinweise zum Umgang mit (starken) Emotionen im Alltag fand ich auch sehr nützlich, wenn auch nicht bahnbrechend neu. So oder so ein schön zu lesender und nicht so abgehobener Ratgeber, der einen größtenteils mit esoterischem Gewäsch in Ruhe lässt und den Alltagsbezug aufrechterhält.
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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #23 am: 11.01.2019 | 18:41 »
Neil Gaiman - Anansi Boys
(Challenge: 10 Bücher)

Ein typischer Gaiman, wobei mir bei diesem ein wenig fehlt. Die Geschichte über die Söhne des Spinnengottes Anansi hat für meinen Geschmack weniger Ecken und Kanten, als sie hätte haben können. Trotzdem sehr gefällig.
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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #24 am: 13.01.2019 | 16:12 »
#1

George Orwell - 1984
(Aus der POPSUGAR-Challenge: A book that has inspired a common idiom (e.g., Big Brother from 1984) / Persönliche Challenge: 40 Bücher lesen)

Wahrscheinlich gibt es ein kein Buch, welches im Internet- und Überwachungszeitalter so viel Rezeption erfahren hat wie 1984 von George Orwell. Möglicherweise hat es seit seiner Veröffentlichung 1949 kein Buch gegeben, welches bei dieser Thematik so viel Rezeption erfahren hat; je nach dem Zeitgeist mit Radio, Fernsehen und dann zunehmend Computern. Wahrscheinlich hat es auch kaum ein Buch gegeben, welches derartig als Mahnung, Prophezeiung oder gar auch Blaupause des Totalitarismus gesehen wird.

Orwells Werke gehören gemeinhin zu dem bekanntesten und gelobtesten, was die Literatur des 20. Jahrhunderts angeht. Und in meiner kurzen Beschreibung möchte ich gar nicht abmessen, was sich bewahrheitet hat oder welche dystopischen Möglichkeiten in dem Werk stecken. Das ist an anderen Stellen ausgiebig getan wurde und ist fortwährender Prozess der Rezeption, die in absehbarer Zeit nicht enden wird. Auch möchte ich - für den Moment - nicht ermessen, wie sehr Orwells eigenes Leben und seine Erfahrungen sich abbilden, obwohl das Thema mich sehr interessiert und mich noch damit befassen werde.

Ich möchte nur kurz darstellen, warum dieses Werk bei mir so einen besonderen Eindruck hinterlässt. Meines Erachtens liegt das nicht allein an der von Orwell konzeptionell erdachten Dystopie mit ihrer Allgegenwärtigkeit und ihrem Verlangen, sogar das Denken zu brechen und zu kontrollieren; Gewissheiten aufzulösen und den Zustand einer ewigen Krise heraufzubeschwören (an sich bedrohlich genug und heute politisch längst umgesetzt), sondern es liegt vor allem in seiner literarischen Fähigkeiten, es einem nicht nur intellektuell begreiflich zu machen, sondern einen diese Dystopie fühlen zu lassen. Durch seine Wortwahl (damit ist nicht nur Neusprech/Newspeak gemeint) und seine literarischen Entscheidungen macht er die Allgegenwärtigkeit und die Bedrohung greifbar, und zwar dadurch, dass er nicht "over the top" geht, sondern alles in dem Rahmen lässt, von dem wir ganz sicher wissen, dass Menschen sich dies gegenseitig antun. Das Erscheinende, das Niederwerfende ist, dass es in seiner scheinbaren Unmenschlichkeit sehr wohl menschlich ist.

Dadurch entsteht eine dichte Atmosphäre, die durchgehend stark und glaubwürdig bleibt. Zusammen mit den glaubwürdigen Konsequenzen, dem erstickten Heldentum, ist es ein nachvollziehbares wie sehr eindrückliches Werk und ich bin dementsprechend froh, dass ich mich überwunden habe, es endlich mal zu lesen.
Es ist freilich eher etwas, was man nicht an seinen schlechtesten Tagen und vor allem mit starkem Magen lesen sollte.

9,5 von 10 Punkten.
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Offline Huhn

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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #25 am: 13.01.2019 | 22:16 »
Uuuh, 1984... das haben wir im ersten Semester an der Uni gelesen. Als Teil einer Einführung in die Geschichtswissenschaft - da ging es, wenn ich mich recht entsinne darum, dass Geschichte immer ein Konstrukt ist. In 1984 wie natürlich auch in der Realität ist Geschichte das, was wir aus dem, was uns zur Verfügung steht, konstruieren und interpretieren. Wer an einer dieser Schrauben (Quellenmaterial, Konstruktion, Interpretation) dreht, hat Macht. Oder umgekehrt kann, wer Macht hat, an diesen Schrauben drehen. Und am Ende liegt die Bedeutung dessen, was wir als unsere Geschichte betrachten, natürlich in der Gegenwart. War so ziemlich die beste Pflichtlektüre, die ich je hatte. Allein die Tatsache, dass ich mich an diese ganzen Gedankengänge aus einem Seminar von vor x Jahren noch erinnern kann, spricht sehr dafür, wie beeindruckend ich das Buch fand. Vielleicht habe ich irgendwann den von dir erwähnten starken Magen, es nochmal zu lesen. Derzeit hab ich ihn nicht.
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Offline Clawdeen

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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #26 am: 14.01.2019 | 04:27 »
#2
Kate Mosse: Der Kreis der Rabenvögel
(Zählt für: 25 Bücher lesen (2/25))

England, 1912: Connie, die Tochter des Tierpräparators Gifford, lebt zurückgezogen mit ihrem Vater in der Nähe des kleinen Dorfes Fishbourne. Connie kann sich seit einem Sturz vor vielen Jahren nicht mehr an ihre Kindheit erinnern; ihr Vater verweigert jegliche Auskunft. Connie spürt, dass etwas nicht stimmt, denn erste Erinnerungsfetzen kehren zurück, sie fühlt sich beobachtet und verfolgt. Als man eine Leiche in den Sümpfen findet, holt die Vergangenheit Connie, ihren Vater und eine Reihe scheinbar unbescholtener Bürger auf grausame Weise ein.

Da hatte ich 2018 schon mal reingelesen, bin aber nicht sehr weit gekommen. Die Kombination aus seeeehr langsamer Erzählweise ohne Plan, worum es geht, zusammen mit Details aus der Taxidermie, haben es mich recht fix weglegen lassen.
Nun hab ich doch komplett durch und kann zumindest sagen, dass ich bislang bei Kate Mosses Bücher immer dasselbe Problem habe:
Sehr langsame und langatmige (teils auch echt langweilige) Beschreibung des Settings, bis dann irgendwann hopplahopp alles recht schnell geht (und durchaus spannend ist).
Was mich bei dem Buch hier im Nachhinein nervt ist, dass man locker die erste Hälfte erliest, ohne irgendwas Greifbares darüber zu erfahren, was nun eigentlich los ist. Das passt natürlich zur Amnesie der Protagonistin, ist mir aber über ca. 200 Seiten hinweg zu wenig. Man weiß genau, wo welches Gebäude liegt, welche relevante Person wo wohnt, wen kennt, wo und wie man an eine Kutsche kommt, wie Connys Heim aussieht, wer da arbeitet, wie die Leute so ticken und vor allem, wie man Tiere fachgerecht ausstopft.
Überflüssig ist all das nicht, denn wenn es dann schneller vorangeht und man den Geheimnissen auf die Spur kommt, profitiert man durchaus von dieser gothicartigen Szenerie, die man mehr als deutlich vor Augen hat; all das verstärkt die Stimmung in der zweiten Hälfte.
Unter dem Strich hat es mir auch gut gefallen, aber ganz ehrlich: Sowas kann man auch irgendwie anders, fließender, runder und insgesamt spannender schreiben.
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Offline Supergerm

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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #27 am: 18.01.2019 | 20:57 »
Ich mache auch mit.

Als Ziel setze ich mir 60 Bücher, die ich schon seit 2018 oder früher besitze, aber noch nicht oder nicht vollständig gelesen habe.

Außerdem soll jedes Buch zu einer der folgenden Listen passen:

http://www.thenerddaily.com/2019-reading-challenge/

https://www.challies.com/resources/the-2019-christian-reading-challenge/ (nur die ersten beiden Stufen)

Edit: Momentan bin ich bei zwei Büchern.

« Letzte Änderung: 19.01.2019 | 09:58 von Supergerm »

Offline Greifenklaue

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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #28 am: 19.01.2019 | 19:27 »
2. Deine Lieblingsaufgabe aus einer der vergangenen Popsugar-Challenges (2015, 2016, 2017, 2018) - Hörbuch - Wer bin ich und wenn ja, wieviele?



Richard David Precht gibt hier einen aktuellen Stand der Philosophie, ihren Kernfragen und -erkenntnissen. Das ganze allghemein oder sagen wir für den interessierten Laien verständlich. Nicht umsonst ein Bestseller.
"In den letzten zehn Jahren hat sich unser Territorium halbiert, mehr als zwanzig Siedlungen sind der Verderbnis anheim gefallen, doch nun steht eine neue Generation Grenzer vor mir. Diesmal schlagen wir zurück und holen uns wieder, was unseres ist.
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Offline Lyris

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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #29 am: 20.01.2019 | 12:04 »
#1
Liv ist mit 13 Büchern bei einem Punktestand von 106 und hat sich somit ihr erstes "Extrabuch" verdient. Highlight bisher war die "Dragid Feuerherz"-Reihe von Grit Poppe. Darin geht es um die Abenteuer des Drachen Dragid Feuerherz und seines menschlichen Freundes Adino. Das Ambiente ist sehr märchenhaft im Stil von 1001 Nacht. Auch die Gestaltung ist wunderschön, das Cover und auch die Bilder im Buch, die Personenliste besteht aus kleinen Porträts der Akteure. Inhaltlich geht es ganz klassisch immer darum irgendetwas zu finden, das gestohlene Ei der Drachenkönigin, ein Heilmittel, einen magischen Gegenstand, etc. Es ist spannend, aber nicht zu aufregend, die Figuren sind interessant. Die Sprache ist der Altersgruppe angemessen, aber nicht langweilig. Insgesamt rundum gelungene Kinderbücher.

Ich habe derzeit 18 Bücher gelesen, die ich vorerst sowohl der Linz-the-Bookworm- als auch der Tanelorn-Challenge zugeordnet habe. Allerdings ist das Ziel für die Tanelorn noch eigene Bücher zu finden.
Meine Lieblinge bisher:
Inspektor-Chen-Reihe von Xiaolong Qiu:  Blut und rote Seide (Tanelorn: Ein Buch das gesellschaftskritisch ist, Linz: Ein Buch mit einem roten Cover) und Tödliches Wasser (Tanelorn: Ein Buch in dem andere literarische Werke erwähnt oder zitiert werden, Linz: Ein Buch einer deiner Lieblingserien)
Wie immer Krimis mit geschichtlichem und kulturellem Hintergrund zu China. In "Tödliches Wasser" geht es erstmals um Umweltverschmutzung, auch hier - wie in den anderen Bänden- im Zusammenhang mit der Wirtschaft, Politik und sozialen/gesellschaftlichen Problemen.
Ferdinand von Schirach: Strafe (Tanelorn: Ein Buch mit autobiographischen Zügen, Linz: Ein Börsenblatt - ursprünglich: New York Time's- Best Seller)
Der Autor ist Anwalt und seine Kurzgeschichten beruhen (laut Autor) auf wahren teils auch auf eigenen Fällen. Die Erzählweise ist relativ sachlich, trotzdem wurde ich emotional von den meisten sehr mitgenommen. 
Und aus dem Jugendbuchbereich: Robert Muchamore: Top Secret, Der Agent (Tanelorn: Ein Buch in dem eine geheime Regierungsorganisation vorkommt, Linz: "Eigene Wahl" wurde zu "Ein Buch das dir von anderen empfohlen wurde" aus der Lesechallenge-Kunterbunter-Bücherwahn-2019)
CHERUB ist eine Unterabteilung des MI5 und noch geheimer als der Geheimdienst an sich. Das hat seinen Grund: Die Agenten von CHERUB sind Kinder. Erzählt wird in diesem ersten Band die Hintergrundgeschichte von James, wie er bei CHERUB gelandet ist, seine Ausbildung und sein erster Einsatz. Neben Action und Spannung gibt es auch noch eine Portion Humor und genug ernsthafte realistische Hintergründe um Denkanstöße zu geben.
« Letzte Änderung: 2.02.2019 | 10:16 von Lyris »

Offline Clawdeen

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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #30 am: 20.01.2019 | 14:25 »
#3
Robert Harris: Imperium (Cicero #1)
(Zählt für: 25 Bücher lesen (3/25), Popsugar: A novel based on a true story)

Erster Teil der Trilogie, die den Werdegang von Marcus Tullius Cicero nachzeichnet. Das Ganze wird von seinem Sklaven (Marcus Tullius) Tiro erzählt, der auch die altrömische Kurzschrift erfand (tat er wirklich) und darum quasi prädestiniert dafür ist, diese Geschichte zu erzählen. Inhaltlich reicht das Ganze bis an die Catilinarische Verschwörung ran.

Ich hatte richtig Bock auf einen Ausflug ins Alte Rom, zumal ich großer Fan der SPQR-Reihe von John Maddox Roberts bin. Ich fand die Möglichkeit spannend, gerade im Hinblick auf historische Überschneidungen, das Ganze mal aus einer anderen Perspektive zu sehen.
Hat mir leider nicht allzu gut gefallen.
Ist toll recherchiert und so, aber das macht halt keinen tollen Roman aus. War mir alles viel zu sachlich, zu trocken nacherzählt, und Cicero hat mich ziemlich genervt. Insgesamt eher ein Unsympath, der von einem Karriereproblem zum nächsten eilt. Seine großartigen Reden wurden im Roman natürlich thematisiert, seine zugleich irritiert-planlose bis berechnende Art stand da aber eher im Fokus.
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Offline Huhn

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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #31 am: 20.01.2019 | 18:50 »
#3
Juno Dawson - Grave Matter
(Challenge: 40 Bücher lesen)

Mit viel Glück überlebte der 16-jährige Sam den Autounfall - seine Freundin Eliza, die als Beifahrerin mit im Wagen saß, hingegen nicht. Ohne sie weiterzuleben, kann Sam sich nicht vorstellen. Verzweifelt klammert er sich an den letzten verfügbaren Strohhalm: seine Tante Marie, die in London als Hoodoo-Priesterin tätig ist. Marie jedoch ist alles andere als begeistert von der Idee, derart mit dem Gleichgewicht der Kräfte zu spielen. Ihre Gehilfin hingegen scheint mehr Verständnis zu haben und steckt Sam heimlich eine weitere Adresse zu. Der zwielichtige Milk Man ist bereit, Sams Anliegen Gehör zu schenken. Aber seine Lösung hat ihren Preis. Und der fällt höher aus, als Sam zunächst glaubt.

Ich habe das Büchlein bei einem Weihnachtswichteln auf Goodreads bekommen und bin sehr angetan davon.
Das Buch las sich äußerst kurzweilig und die Gestaltung mit sehr gut lesbarem Schriftbild und wirklich schöner Bebilderung lud zum Weiterlesen ein. Das ist durchaus auch so gedacht - im Nachwort wird erläutert, dass sich dieses Buch (auch) an diejenigen richtet, die sonst nicht so gerne lesen, etwa weil sie Probleme mit dem Sehen oder einer Leseschwäche haben. Die Geschichte selbst ist sehr traurig ohne dabei aber hoffnungslos zu sein. Sam wandelt seinen Schmerz in Aktion um. Das mag nicht immer sinnvoll sein, hilft ihm aber letztendlich dabei, das Geschehene und die jetzige Situation zu verarbeiten und wieder nach vorne blicken zu können. Insgesamt ein schönes Buch für Zwischendurch.
« Letzte Änderung: 20.01.2019 | 18:54 von Huhn »
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Offline Greifenklaue

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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #32 am: 20.01.2019 | 21:40 »
3. Ein “choose-your-own-adventure”-Buch - Four against darkness



FAD ist kein klassisches Soloabenteuer und damit “choose-your-own-adventure”-Buch, aber eine recht spannende Variante davon - gekreuzt mit sowas wie Rogue-likes.

Man erschafft sich vier Helden, durchwandert den Dungeon, lootet und levelt, findet den finalen Endboss und besiegt ihm. Das ganze nach Zufallsmechanik und trotzdem gibt es, gerade im Kampf, einige wichtige Entscheidunen zu treffen.

Hier stellt Argamae es ausführlich vor.
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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #33 am: 26.01.2019 | 09:21 »
#4
Uwe Hauck - Depression abzugeben. Erfahrungen aus der Klapse
(Challenge: 40 Bücher lesen, Tanelorn-Challenge: Ein Buch mit autobiographischen Zügen)

Uwe Hauck ist Softwareentwickler und ein ziemlich guter noch dazu. Leider lässt in letzter Zeit seine Arbeitsleistung zu wünschen übrig, weswegen sein Chef in Zusammenarbeit mit dem Betriebsarzt und Hauck selbst "Richtlinien" erarbeitet, nach denen Uwe in Zukunft wieder erfolgreich arbeiten können soll. Ein abschließendes Schreiben auf seinem Schreibtisch gibt dem dreifachen Familienvater den Rest. Er besorgt sich Rasierklingen und Schlaftabletten. Dann sucht er sich das höchste Gebäude, das für ihn zugänglich ist, was ironischerweise sein Büroturm ist, um sich hinunterzustürzen. Als er, von Tabletten zugedröhnt, vor der glücklicherweise verschlossenen Tür zum Dach sitzt, fällt ihm brühwarm ein, dass er seiner Frau keinen Abschiedbrief geschrieben hat. Die anschließenden Whatsapp-Nachrichten, der Umstand, dass er dank der tabletteninduzierten Vernebelung seine Pulsadern nicht trifft und das geistesgegenwärtige Handeln seiner Frau retten ihm das Leben.

Hauck erwacht auf der Intensivstation, wo er sich eingestehen muss, dass er vielleicht doch irgendwie krank ist. Ihn erwartet eine insgesamt ein Jahr andauernde Odysee durch verschiedene Einrichtungen (von der geschlossenen Abteilung der psychiatrischen Klinik in die offene, von dort in eine Tagesklinik und schließlich zu einer Reha-Maßnahme), die, wie sich zeigen wird, auch nicht das Ende seiner Auseinandersetzung mit der ihm diagnostizierten Krankheit - schwere Depression und Angststörung - sein wird. Denn mit der Depression wird er sein Leben lang umgehen müssen - die Frage ist nur, wie gut er es schafft, sie "an die Leine zu legen".

Das Buch beschreibt Haucks Erfahrungen mit den verschiedenen Einrichtungen und Therapien, mit guten und nicht so guten Therapeut/innen, mit seinen Mitpatient/innen und nicht zuletzt auch mit seiner Familie, die ihm in seiner schwierigen Situation starken Rückhalt gibt. Sein schwieriger und von vielen Aufs und Abs geprägter Weg zu Einsichten und zur Besserung wird anschaulich und mit viel Sarkasmus und Humor erzählt. Aus seinen Erlebnissen mit der Krankheit heraus hat es sich der Autor zur Aufgabe gemacht, Lobbyarbeit für Betroffene zu betreiben. Unter dem Hashtag #ausderklapse twitterte er über seine Erlebnisse. Das vorliegende Buch entstand aus jenen Tweets in Verbindung mit seinen in einem Tagebuch festgehaltenen Erinnerungen.

Ein Buch, das mich aus verschiedenen Gründen sehr bewegt hat. Besonders toll fand ich, wie er die Wirkung seiner Therapien beschreibt. Insbesondere Beschäftigungstherapien (Korbflechten) und Musiktherapie (Tanzen) empfindet Hauck über das ganze Buch hinweg als netten, aber nutzlosen Zeitvertreib, der ihm eh nicht helfen könne. Auch die Gespräche mit den Therapeut/innen empfindet er zu Teilen als reine Zeitverschwendung, in denen jede Menge eigentlich total selbstverständlicher Dinge erzählt werden. Interessanterweise geht es ihm trotzdem immer besser, auch wenn ihm selbst das erst spät bewusst wird. Ziemlich am Ende seiner Klinikaufenthalte wird ihm im Gespräch mit einer Mitpatientin plötzlich klar, dass diese Maßnahmen ihn gar nicht heilen sollten. Genau wie so viele andere Dinge in den Kliniken dienten sie dazu, ihn aus dem Grübeln zu holen, kleine Erfolgserlebnisse zu schaffen und ihn zum Nachdenken anzuregen. Denn die Heilung einer psychischen Krankheit kann nur aus dir selbst heraus kommen. Kein Mensch kennt dich so gut wie du. Die Therapie dient lediglich dazu, dir Anreize zu bieten, wie du dich selbst und deine Bedürfnisse wiederfinden kannst.

Ein kluges und offenes Buch voller nebenher vermittelter Einsichten und Erkenntnisse von dem andere Betroffene ebenso profitieren können wie Angehörige oder einfach am Thema Interessierte. Zwischendrin hat es seine Längen und Wiederholungen, die aber ihre Daseinsberechtigung haben - denn eine Genesung ist nicht monatelang Spannung pur und das gefühlte Auf-der-Stelle-treten gehört dazu.  Ich hätte mir lediglich ne kurze Warnung für den Anfang gewünscht, denn die unvermittelte und detaillierte Beschreibung seines Zusammenbruchs samt Suizidversuch ist nichts für Regentage, der krasse Einstieg wird aber durch die ausführliche Beschreibung der Genesung quasi wieder wettgemacht. Insgesamt eine klare Lesemempfehlung von mir.
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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #34 am: 26.01.2019 | 10:04 »
4. Ein Buch, dessen Titel eines der folgenden Wörter enthält: salty, sweet, bitter, spicy - War der Ozean schon immer salzig? von Peter Rothe


Kleines Buch, welches in die Grundlagen der Erdgeschichte bzw. der Methoden ihrer Erforschung vorstellt für Interessierte ohne Vorwissen. So erfahren wir etwa, dass frühere Ozeane anfangs Soda-gesättigt waren, am Ende von Heißzeiten insgesamt siebenmal Massensterben folgten und wie und warum die Erde zwischen den verschiedenen Temperatur- und Klimazuständen schwankt. Oder wie man den Meeresspiegel berechnet, wenn sich gleichzeitig das Land senkt oder erhöht. Wirklich spannend.
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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #35 am: 31.01.2019 | 10:09 »
5. Ein Buch, das auf Mythologie, Legenden oder Folklore basiert - Xanathars Ratgeber für alles

Erweiterungsband für D&D 5 mit zahlreichen Erweiterungen, von denen einiges auf Mythologie, Legenden oder Folklore basiert. Großartige und empfehlenswertere Erweiterung!

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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #36 am: 2.02.2019 | 11:02 »
#2
Stand: Liv 21 Bücher, 166 Punkte; ich 31 Bücher, mitten in Level 3
Highlight des 2. Levels:
Linz-the-Bookworm-Challenge: Ein Buch, das 1999 erschienen ist - Nat Hentoff: Der Tag, an dem sie das Buch verhaften wollten
An der George Mason High School entzündet sich ein Konflikt an der Auswahl einer Schullektüre. Denn die Literaturliste einer Geschichtslehrerin enthält u.a. auch den Roman „Huckleberry Finn“ von Mark Twain. Eine Gruppe von Schülern und Eltern ist der Meinung, das Buch sei rassistisch, sexistisch und unmoralisch und sollte deshalb aus der Schulbücherei und dem Lehrplan verschwinden.
Der Direktor will Ärger vermeiden und das Buch mehr oder weniger klammheimlich verschwinden lassen, scheitert aber am Widerstand der Bibliothekarin und Barney, dem Redakteur der Schülerzeitung. Dieser schreibt in der Schülerzeitung einen Artikel und die Diskussion weitet sich überregional aus.
Nun wird der offizielle Weg eingeschlagen und das zuständige Gremium muss über die Angelegenheit entscheiden. Die Versammlungen sind öffentlich und jeder kann seine Meinung vortragen. Diese Szene nutzt der Autor sehr gut um das Thema noch einmal von allen Seiten zu beleuchten.
Zu diesem Buch gab es früher einmal Begleitmaterial für den Unterricht, das aber vergriffen ist. Daher schließe ich, es war wohl mal als Schullektüre gebräuchlich, ist es aber nicht mehr. Sehr schade. Auf relativ wenig Seiten werden interessante und immer noch sehr wichtige Themen angesprochen und verschiedene Ansichten -begründet!- dargelegt. Auch wenn es schon ein wenig älter ist, wirkt es nicht so, man kann sich gut vorstellen, das die Geschichte gerade erst genau so passiert ist und eine gewisse Spannung ist auch noch vorhanden. Wäre also beste Schullektüre. Es privat zu lesen ist aber genauso eine Bereicherung.

Offline Greifenklaue

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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #37 am: 2.02.2019 | 14:43 »
6. Eine Neuerzählung eines Klassikers - Sword & Wizadry Continual Light

Erzählt den Klassiker D&D neu... Gestern ein Paket mit Dungeonkarten gekauft, Stone Hell hervorgekramt, an eine neue Gplus-Runde gedacht, die gerade einen Megadungeon mit SWCL beackert. Also das Ding zackig durchgearbeitet - mit rund 50 Seiten ein Kompromiss zwischen ultrakurz (SWL, M20, SotU) und klassisch lang (DnD, LL, SW) mit einigen wirklich gut gemachten Kniffen. Es lässt sich quasi jedes OD&D- und OSR-Abenteuer damit ohne große Konvertierung spielen und bietet genug Optionen, um interessant zu bleiben. Das Aufstiegssyszem ist einerseits gut, andererseits braucht es mir zuviele abgeschlossene Abenteuer. Tolles Ding zum GRT von System matters in jedem Fall.

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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #38 am: 4.02.2019 | 09:00 »
Linz-the-Bookworm-Challenge: Ein Buch, das 1999 erschienen ist - Nat Hentoff: Der Tag, an dem sie das Buch verhaften wollten
An der George Mason High School entzündet sich ein Konflikt an der Auswahl einer Schullektüre. Denn die Literaturliste einer Geschichtslehrerin enthält u.a. auch den Roman „Huckleberry Finn“ von Mark Twain. Eine Gruppe von Schülern und Eltern ist der Meinung, das Buch sei rassistisch, sexistisch und unmoralisch und sollte deshalb aus der Schulbücherei und dem Lehrplan verschwinden.
Mir hat neulich eine Lehrerin von einer Schülerin erzählt, die sich weigerte "To Kill a Mockingbird" zu lesen, weil es rassistisch sei. Fand ich bemerkenswert, denn die rassistische Gesellschaft kommt meines Wissens in dem Buch nicht gut weg und die Handlung dreht sich um einen Anwalt, der sich gegen die Vorurteile stellt. Deswegen ist es ja Schullektüre. Ist ne interessante Frage, ob das Buch aufgrund seiner Darstellung von Rassismus selbst rassistisch ist. Andererseits ist es aber auch interessant, wie die Schülerin zu ihrem Schluss kam, ohne das Buch je gelesen zu haben.
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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #39 am: 4.02.2019 | 09:18 »
#5
Boulet/Pénélope Bagieu - Wie ein leeres Blatt
(Challenge: 40 Bücher lesen, Tanelorn-Challenge: Ein Buch, in dem eine geheime Regierungsorganisation vorkommt)

Eine junge Frau sitzt auf einer Parkbank ohne zu wissen, warum sie sich dort befindet. Sie hat keine Ahnung, wer sie ist, selbst der eigene Name ist ihr entfallen. Anhand des Inhalts der Handtasche, die neben ihr steht (wird wohl ihre sein?), erschließt sie sich, dass sie Eloïse Pinson heißt und einige Haltestellen entfernt wohnt. Die eigene (?) Wohnung kommt ihr vor wie die einer Fremden. Eloïse beschließt, zunächst so zu tun, als sei alles normal, sonst halten die Leute sie noch für verrückt. Ein wütender Anruf gibt ihr den Hinweis, wo sie zur Arbeit zu erscheinen hat, wo sie dann wiederum keine Ahnung hat, was sie ihre Aufgabe ist. Zum Glück gibt es Sonja, ihre Mitarbeiterin, der sie sich anvertraut und die ihr helfen will auf der Suche nach ihrem früheren Ich. Die Suche führt Eloïse an potentielle Erinnerungsorte, zu verschiedenen Menschen, die ihr vielleicht nahgestanden haben könnten und zu wilden Theorien, was wohl den Gedächtnisverlust ausgelöst haben könnte.

Eine kurzweilige Graphic Novel um eine junge Frau auf der Suche nach sich selbst. Hat mir gut gefallen, auch wenn ich die Auflösung etwas unbefriedigend fand. Die Kategorie der Tanelornchallenge ist schon gedehnt, damit das Buch dort unterkommt (Eloïse vermutet zwischendrin mal, dass ein Geheimdienst ihre Erinnerungen gelöscht haben könnte) aber naja, was tue ich nicht alles für den großen Leseerfolg...  :D
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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #40 am: 10.02.2019 | 15:09 »
#6
Franziska Gehm - Die Vampirschwestern 2: Ein bissfestes Abenteuer
(Challenge: 40 Bücher lesen, Tanelorn-Challenge: Ein Buch mit Kreaturen aus Sagen, Legenden, Mythen oder Märchen)

Im zweiten Band der Kinderbuchreihe geraten die Halbvampirschwestern Daka und Silvania wieder in einige Schwierigkeiten. Erst bekommen sie einen Mordsärger wegen der Sache mit ihrer Freundin Helene (vielleicht hätten sie Mamas Klobrille und das Nudelsieb besser aus dem Spiel gelassen?). Aus einem gemütlichen Schulprojekt im Kunstmuseum wird unerwartet eine fiese Geiselnahme. Und irgendetwas stimmt ganz und gar nicht mit ihrem Mitschüler Ludo. Doch die beiden Schwestern sind nicht auf den Kopf gefallen und stellen sich mutig allen Herausforderungen!

Mir hat das Buch sehr viel Spaß gemacht. Hab es am Stück durchgeschmökert und mich sehr darüber gefreut. Vampirgeschichten mag ich eh und ich hätte diese Reihe als Grundschülerin geliebt! Die Protagonist/innen sind etwas stereotyp, dabei aber sehr liebenswürdig und bieten viele Identifikationsmöglichkeiten. Die Handlung war spannend und Daka kann so richtig mit ihren Fähigkeiten glänzen! Ich fands auch cool, dass Ludo neu in das Grüppchen eingeführt wird und freue mich darauf, von ihm und seiner Familie im nächsten Band mehr zu lesen. Hach ja - die Reihe ist wirklich was Liebenswertes und Fluffiges für den verregneten Sonntag im Hühnerzuhause. Ich freu mich schon auf den nächsten Band!
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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #41 am: 11.02.2019 | 16:26 »
7. Ein Buch mit einer Pflanze im Titel oder auf dem Cover - Valngress - Die Ruinenstadt (7/25)

Das Cover zeigt eine vom Dschungel überwachsene Ruine.



Im Zuge mreiner Dungeongedanken hab ich mich entschlossen, ihn unter Valngress anzusiedeln und hab dazu nochmal nachgelesen, wie es obendrüber aussieht. Hab ja selbst mitgearbeitet, finde es aber sehr inspirierend.
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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #42 am: 14.02.2019 | 00:15 »
8. Zwei Bücher, die den gleichen Titel tragen (1): Der König in Gelb von Raymund Chandler

Eine Sammlung von 5 Krimis, wovon der letzte titelgebend war. Raymund Chandler hat eine tolle atmosphärische Schreibe und bedient die pulpigen, manchmal auch Noir-Elemente. Laut Rückseite sagte Helmut Heißenbüttel: "Ich halte es für möglich, dass der Ruhm des Autor Raymund Chandler den des Autors Ernest Hammingways überdauert."

Beim König in Gelb wirft der Hausdetektiv einen Musiker raus, der es etwas übertreibt und der posaunend in seiner satingelben Nachtwäsche durch seine Etage zieht. Kurze Zeit später ist der tot und offenbar soll da jemand ein Mord untergeschoben werden - zum Glück hat der nun entlassende Hausdetektiv alle Zeit der Welt zu ermitteln ...

Funfact: Es wird einmal auf das andere Buch "König in Gelb" verwiesen, wobei das Buch den Titel nur im Deutschen trägt, da es quasi ein Drittel des Originalwerks ist.

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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #43 am: Gestern um 11:11 »
Ich lese zwar momentan recht viel, aber die Idee mit den "ungelesenen Büchern" war nicht so gut. Einige davon habe ich nämlich nach 20 Seiten aussortiert, und außerdem kriege ich dauernd was ausgeliehen oder neu. Ich gucke mal, ob ich nicht doch eine der Listen nehme und meine bisher gelesenen Bücher da rein passen. Ansonsten lese ich einfach mehr :)
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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #44 am: Gestern um 23:20 »
9. Ein Buch mit einem ausgestorbenen oder erfundenen Wesen - Fantasy Age Bestarium (9/25)

Da ich es gerade rezensiere, passt es swie die Faust aufs Auge ...

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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #45 am: Heute um 01:23 »
#2

Thomas Becker, Wilhelm Bleek, Tilman Mayer - Friedrich Christoph Dahlmann - ein politischer Professor im 19. Jahrhundert

Insgesamt ein gelungener Rundumschlag in Hinblick auf Wirken und Rezeption Dahlmanns. Besonders erfreulich ist der Dahlmann angemessene breite, fachübergreifende Ansatz des Werkes, der andeutungsweise das Problem der großen Spezialisierungen der Moderne beschreibt.

Dahlmanns Wirken wird in diverse Zusammenhänge gesetzt, die Edition ist nicht unkritisch, die Meinungen begründet und nicht zu gleichförmig.

Insgesamt ist die Qualität der Beiträge hoch, lediglich der Beitrag von Prof. Lucian Hölscher "Die Göttinger Sieben und die Entstehung der Öffentlichkeit im deutschen Vormärz" fällt hinten runter. Grund liegt in diversen faktischen Fehlern und einer allgemein schwachen Eigenkorrektur. Auch der Lektor scheint diesen Text nicht mehr bearbeitet zu haben. Überschrift und Inhalt passen nur grob zueinander. Aus meiner bescheidenen Erfahrung wirkt es so, als habe der gute Professor fast den Einsendeschluss verpasst und das wurde noch kurzfristig eingepasst. Leider ist der Beitrag dröge geschrieben, hat kaum Erkenntnisgewinn und ist eben qualitativ dem sonstigen Werk nicht angemessen, was insgesamt bedauerlich ist und stärker wirkt, weil die anderen Texte gut oder gar sehr gut sind.

In Hinblick auf Aktualität ist vor allem das Grußwort der damaligen Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen Svenja Schulze (jetzige Umweltministerin des Bundes) zu erwähnen. Dieses fasst die Bedeutung Dahlmanns und den Wunsch nach wissenschaftlicher Qualität und Reflexion in Zeiten auch universitärer Schnelllebigkeit sehr gut zusammen.

Insgesamt ist es ein kurzer und gut lesbarer Überblick über das Wirken Dahlmanns. Ich kann die Lektüre empfehlen.

7,5 von 10 Punkten
„Zutrauen veredelt den Menschen, ewige Vormundschaft hemmt sein Reifen“ - Johann Gottfried Frey