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Wie hat dir das Abenteuer "Verderbliche Verse" gefallen?

Autor Thema: Verderbliche Verse (Cthulhu: Upton Abbey) / Bewertung & Rezensionen  (Gelesen 585 mal)

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Offline Thallion

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Verderbliche Verse

Abenteuer-Übersicht
Hier gelangt ihr zu der Auswertung und Übersicht bereits bewerteter Abenteuer:
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Klappentext: 

Verderbliche Verse lässt die Investigatoren im Lichte der Königsdämmerung das Gelbe Zeichen sehen.

Offline SeldomFound

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Ich habe das Abenteuer geleitet und soweit meine begrenzten Kenntnisse von CoC zulassen, war es Standardkost, weder besonders gut noch besonders schlecht.

Bei meiner Runde wurde es aber relativ pulpig, weil die Investigatoren irre gut geworfen haben, wenn es notwendig wurde. Nettes kleines Szenario für zwischendurch und kombinierbar mit anderen Abenteuer über den König in Gelb.


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Offline seanchui

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https://foren.pegasus.de/foren/topic/27601-verderbliche-verse/

Mein Fazit: Ich möchte "Verderbliche Verse" wirklich mögen. Eine klischeehafte, stimmungsvolle Konstellation klassischer NSC, ein hübsches Setting, mit Agathas Selbstmord eine starke Schockszene und nicht zuletzt ein ungewöhnliches Finale unter Wasser. Leider hat es mir den Spieleabend aber streckenweise schwer gemacht. Es eignet sich viel, viel mehr für eine eingespielte Gruppe, die genügend Eigenmotivation UND Reputation mitbringt, um seltsame Todesfälle auch untersuchen zu wollen/sollen, als als One-Shot. Hier hatte ich echte Schwierigkeiten, die Motivation für die SC herzuleiten.

3/5

Offline CiNeMaNcEr

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https://foren.pegasus.de/foren/topic/27601-verderbliche-verse/

Mein Fazit: Ich möchte "Verderbliche Verse" wirklich mögen. Eine klischeehafte, stimmungsvolle Konstellation klassischer NSC, ein hübsches Setting, mit Agathas Selbstmord eine starke Schockszene und nicht zuletzt ein ungewöhnliches Finale unter Wasser. Leider hat es mir den Spieleabend aber streckenweise schwer gemacht. Es eignet sich viel, viel mehr für eine eingespielte Gruppe, die genügend Eigenmotivation UND Reputation mitbringt, um seltsame Todesfälle auch untersuchen zu wollen/sollen, als als One-Shot. Hier hatte ich echte Schwierigkeiten, die Motivation für die SC herzuleiten.

3/5

+1 (auch wenn ich es noch ein kleinwenig Kritischer sehe und CoC einige interessantere One Shots bietet).
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Offline KAW

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Ich habe das Szenario als Spielerin erlebt und anschließend mit dem SL eine Weile über das Abenteuer gesprochen.

Wir hatten einen schönen Spielabend, was allerdings großteils dem SL und den (rollen-)spielfreudigen SpielerInnen zu verdanken sein dürfte. Das Abenteuer stand dem aber zumindest nicht im Weg. Positiv hervorzuheben ist das stimmungsvolle Setting an einem unheimlichen See im ländlichen Südengland.

Die Handlung sticht im Vergleich zu anderen Szenarien nicht wirklich hervor, einzig das Finale fand ich originell. Die Ermittlungen davor waren für unseren Geschmack zu einfach und linear, auch ein Gefühl von Bedrohung stellte sich erst spät ein. Um für mehr Reibungspunkte zu sorgen, hat unser SL einzelne Bergarbeiter über den Adel herziehen lassen (einer der PreGens und auch der Tote sind adelig), was gut ankam. Weiters hat unser SL einen Fischer improvisiert, der im Großen Krieg Taucher bei der Royal Navy war und über einen Taucheranzug verfügte. Auf die im Abenteuer vorgesehene Lösung, einen Taucheranzug selbst zu basteln, wäre unsere Gruppe (bestehend aus einer Adeligen, ihrer Bedienerin und einem Detektiv) nicht gekommen und das erscheint mir auch reichlich unrealistisch, sodass ich hier einen potentiellen Stolperstein im Abenteuer sehe.

Das Abenteuer wird als Prolog auf die Kampagne "Königsdämmerung" angepriesen. Für mich ist das irreführend, da die einzige Verbindung darin besteht, dass ein zentrales Motiv der "Königsdämmerung" ebenso in "Verderbliche Verse" vorkommt. Nachdem ich die Kampagne zuvor bereits gespielt hatte, war es für mich auch eher langweilig, noch einmal dasselbe Thema in einem Abenteuer zu erleben. Ich würde daher davon abraten, "Verderbliche Verse" als Prolog zur "Königsdämmerung" zu spielen.

Ich habe das Abenteuer mit 3 Sternen bewertet, da für mich Highlights genauso fehlen wie größere Kritikpunkte. Als unkompliziertes Abenteuer von rund 4 Stunden Spieldauer hat es für uns gut funktioniert. Es ist aber kein Abenteuer, das man unbedingt gespielt haben sollte.
« Letzte Änderung: 5.05.2019 | 17:02 von KAW »
Agathe Lohenstein
Schriftstellerin, 41
Charakter für das Tanelorn-Forenspiel Spawn of Azathoth

Offline Der Läuterer

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Mir fällt immer wieder auf, dass viele Szenarien bei Cthulhu nur deshalb irgendwie funzeln, weil der SL gut ist und nicht weil das Szenario an sich (by the book) gut flutscht.

Ich habe ja schon einige Szenarien auf dem Buckel und auch so manche Schnitzer musste ich ausgebügeln, die mir vorsetzt wurden.
Und je öfter mir so etwas auffällt (oder wie hier davon lese) desto unangenehmer empfinde ich das. Nein. Es stösst mir sauer auf.

An Schreibfehler und Übersetzungsschnitzer ist man ja bereits zur genüge gewöhnt. Das läuft mittlerweile unter Gewohnheitsrecht.

Liest das niemand? Gibt es keine Test Runden?
Verstossen Verbesserungsvorschläge gegen das Urheberrecht der Autoren?

Weshalb fällt so ein Schnitzer, nen Taucheranzug selbst 'stricken' zu müssen, niemandem auf?
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Offline CiNeMaNcEr

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Mir fällt immer wieder auf, dass viele Szenarien bei Cthulhu nur deshalb irgendwie funzeln, weil der SL gut ist und nicht weil das Szenario an sich (by the book) gut flutscht.


Liest das niemand? Gibt es keine Test Runden?
Verstossen Verbesserungsvorschläge gegen das Urheberrecht der Autoren?
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Angeblich ja, anderseits gibt es keinen "Qualitätsmaßstab" für Testrunden.
Es kann in einer Testrunde super gut funktioniert haben ohne irgend einen Mängel zu zeigen und dann sieht der Autor weil es ja "so" funktioniert hat keinerlei Problem.

Es ist auch extrem Blickwinkel abhänig oder der SL spielt in seiner Stammrunde und weiss was dort eh funktioniert.
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