Autor Thema: Aktive Supermassive Schwarze Löcher, Habitable Zonen - und Space-Opera!  (Gelesen 651 mal)

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Offline Waldviech

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Tja, man kennt das ja - kaum rücken Astrophysiker mit irgend einer interessanten Annahme raus, stürzt sich irgend ein Nerd drauf und versucht, Sci-Fi draus zu machen.

Objekt des skrupellosen Sci-Fi-Missbrauchs heute:

https://in.mashable.com/science/4297/harvard-scientists-think-the-black-hole-could-be-the-center-of-life

https://youtu.be/jeKKNNlDNLA

Kurz zusammengefasst - es geht um die Annahme, dass einige supermassive Schwarze Löcher möglicherweise eine 1000 Lichtjahre breite habitable Zone haben könnten, in denen dann selbst auf Rogue-Planeten freundliche Bedingungen herrschen könnten. Laut dem YouTube-Video hat die Sache natürlich einen Pferdefuß - die aktive Phase solcher schwarzen Löcher wäre wohl mit einer Milliarde Jahren zu kurz für die Entwicklung komplexen Lebens, aaaaaber:

Wäre das nicht eigentlich eine schöne und halbwegs "harte" Erklärung für ein Space-Opera-Setting? Wäre im Zusammenhang mit der extrabreiten habitablen Zone des Schwarzen Lochs auch eine Art "Planetencluster" plausibel denkbar, in dem sich dutzende, wenn nicht gar Hunderte von bewohnbaren Planeten so nahe sind, dass man auch ohne FTL vergleichsweise schnell von Welt zu Welt kommt und in der gleich mehrere intelligenten raumfahrende Rassen nebeneinander existieren? Oder wäre das schon wieder so stark gehandwedelt, dass man auch gleich beim Warpantrieb bleiben könnte?
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Die Prämisse wäre also "Leben entwickelt sich hier halt schneller"? So ad hoc würde ich sagen sind die Nebeneffekte/Kollateralschäden dieser Prämisse auf den Rest des Settings niedriger als so etwas wie Warpantrieb. Vermutlich raufen sich Biologen jetzt die Haare, aber wenn man existierende Überlichtechnologie zuende denkt, halst man sich m.E. deutlich mehr Problem auf.

Vielleicht wäre es ja auch interessant, sich zu überlegen, was eine deutlich schnellere Evolution bedeuten könnte, bzw. was dafür gegeben sein müsste? Ich gebe dir Frage mal weiter  ;)

Alternative mit Cheat: Eingeschlepptes Leben durch von-Neumann-Sonden...? Also quasi der Star-Trek-Ansatz. Finde ich aber irgendwie unsexy.
« Letzte Änderung: 24.06.2019 | 10:23 von First Orko »
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Die Prämisse wäre also "Leben entwickelt sich hier halt schneller"? So ad hoc würde ich sagen sind die Nebeneffekte/Kollateralschäden dieser Prämisse auf den Rest des Settings niedriger als so etwas wie Warpantrieb. Vermutlich raufen sich Biologen jetzt die Haare, aber wenn man existierende Überlichtechnologie zuende denkt, halst man sich m.E. deutlich mehr Problem auf.

Vielleicht wäre es ja auch interessant, sich zu überlegen, was eine deutlich schnellere Evolution bedeuten könnte, bzw. was dafür gegeben sein müsste? Ich gebe dir Frage mal weiter  ;)

Saatschiffe? Eine raumfahrende Zivilisation, die Längststreckenunterlichtsonden mit Evolutionschnellstartpaketen und Robotern aussendet, wie eeine sommerliche Blumenwiese Pollen ausstösst?
Oger ist jetzt nicht mehr traurig. Oger darf jetzt seinen Blog in die Signatur aufnehmen: www.ogerhoehlen.blogspot.com


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Offline Waldviech

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So ganz fix aus der Pistole geschossen kämen mir dafür gleich mehrere mögliche Ideen:

- zum Einen könnte man behaupten, dass die Strahlung des Schwarzen Lochs für etwas höhere Mutationsraten sorgt, was (in kosmischen Zeiträumen gedacht) die "Vorspieltaste der Evolution" triggert.
- zum Anderen wäre eine Precursorrasse "von Außen" denkbar, die auf den einladenden Planeten für höheres Leben gesorgt hat.
- und zum Dritten: was, wenn das supermassive Schwarze Loch nicht nur aktiv, sondern "langzeitaktiv" ist und daher nicht "nur" eine Milliarde Jahre genügend Strahlung schmeißt, sondern erheblich länger (keine Ahnung, ob das asteophysikalisch auch nur ansatzweise Sinn machen würde. 😂)
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Saatschiffe? Eine raumfahrende Zivilisation, die Längststreckenunterlichtsonden mit Evolutionschnellstartpaketen und Robotern aussendet, wie eeine sommerliche Blumenwiese Pollen ausstösst?

Oder so  ^-^ Irgendwo im Hinterkopf schwebte mir sowas vor, aber der (wunderbaren) Begriff "Saatschiffe" kam mir nicht.
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Offline YY

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Die Prämisse wäre also "Leben entwickelt sich hier halt schneller"?

Das ist ja erstmal gar nicht so abwegig; wacklig wird es aber jedenfalls da, wo man das Ganze für Dutzende oder Hunderte Planeten "gleichzeitig" postuliert - und das betrifft dann auch in irgendeiner Form von außen eingebrachtes Leben bzw. die günstigen Voraussetzungen dafür.

Da müsste man also schon eher von höheren Lebensformen ausgehen und wahrscheinlich auch gleich noch ein paar Planeten günstig postionieren. Spätestens hier ist man wieder im absurd gehandwedelten Bereich, auch wenn man den in die Vergangenheit schieben kann und dieser technische Stand "nur" das Setting ermöglicht, aktuell aber nicht mehr vorhanden ist.
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Offline KhornedBeef

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Ich behaupte mal: wenn es tatsächlich zwingende Gründe gibt, dass Leben mehr als eine Milliarde Jahre braucht, dann sind die für fast keinen Spieler verständlich, oder intuitiv, und daher leicht ignorierbar. Wir spielen Rollenspiele, keine Dissertationen!
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Ich behaupte mal: wenn es tatsächlich zwingende Gründe gibt, dass Leben mehr als eine Milliarde Jahre braucht, dann sind die für fast keinen Spieler verständlich, oder intuitiv, und daher leicht ignorierbar. Wir spielen Rollenspiele, keine Dissertationen!
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Uhm. Schonmal in die Überlicht-Threads in "Science-No fiction" geguckt..?  8]
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Ludo Liubice - Der lübecker Brett- und Rollenspielverein

Offline nobody@home

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Ich behaupte mal: wenn es tatsächlich zwingende Gründe gibt, dass Leben mehr als eine Milliarde Jahre braucht, dann sind die für fast keinen Spieler verständlich, oder intuitiv, und daher leicht ignorierbar. Wir spielen Rollenspiele, keine Dissertationen!
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Letzten Endes kennen wir halt bisher nur einen Planeten, auf dem es sicher Leben gibt, und können daher nicht sagen, wie "normal" (oder eben nicht) die Entwicklung auf diesem einen im Vergleich mit dem Rest des Universums verlaufen ist. Interessant wäre allenfalls, daß Leben an sich bei uns wohl schon recht früh entstanden sein, aber dann den größten Teil der verbleibenden Zeit gebraucht haben soll, um überhaupt erst mal mehrzellige Organismen hervorzubringen -- wenn wir das mal als "Normalfall" ansetzen wollten, könnte es prinzipiell darauf hinauslaufen, daß auf den weitaus meisten Planeten um ein geeignetes Schwarzes Loch herum auch nach einer Milliarde von Jahren bestenfalls fröhlich mikrobenbevölkerte Ursuppen und -schlämme herumschwappen...

Offline unicum

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bezüglich der postulierten 1 Mrd Jahre - Schwarze Löcher fangen ja einiges ein, die können also auch ein paar ganze Sonnensysteme einfangen - gegebenenfalls auch einige mit "eingefrohrenen" Welten wo es dann nach dem Auftauen nicht bei 0 losgehen muss.

Offline nobody@home

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bezüglich der postulierten 1 Mrd Jahre - Schwarze Löcher fangen ja einiges ein, die können also auch ein paar ganze Sonnensysteme einfangen - gegebenenfalls auch einige mit "eingefrohrenen" Welten wo es dann nach dem Auftauen nicht bei 0 losgehen muss.

Das könnte eventuell erklären, warum man von Medora so lange nichts mehr gehört hat... ~;D

Offline unicum

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Ich hab übrigens mal eine MiniKampange um ein schwarzes Loch geleitet.

da war eine uralte Erzabbaustation von welchen die Minenarbeiter dann losgeflogen sind um den "Sternenstaub" welcher vom schwarzen Loch angesaugt wurde nach lohnendem zu durchsuchen,...
(ja da waren auch ein paar uralte Dinge dabei welche wohl besser weiter richtung loch geflogen wären  >;D )

Offline Kardinal

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Wie wäre es, wenn ein solcher "Weltenschwarm" einfach eine billige Immobilie für galaktische Zivilisationen ist, die sich so den Bau von einigen Megastrukturen sparen? Einmal festgestellt wäre solch ein Schwarm jedenfalls ein perfektes Ziel für Seedships, Von-Neumann Sonden und Generationenschiffe unzähliger Zivilisationen!

Schon die Idee eines solchen Schwarms im Zentrum der Galaxis könnte für galaktische "Randexistenzen" wie z.B. unsere Erde in irgendeiner Science-Fiction Version (vielleicht sogar für das Solarpunk Setting hier auf Tanelorn) eine schicke kulturelle fixe Idee werden - irgendwo zwischen Prester John, El Dorado, Atlantis, Neuschwabenland, Shangri-La, Shamballa, Thule, Leng und Hyperborea  ~;D >;D :ctlu: >;D   
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Offline Waldviech

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Hmmm...die Shangri-La-Idee müssten wir Mal festhalten. :)

Und was das Platzieren von Planeten angeht - das ist natürlich immer eine coole Idee. Aber wäre das bei einer 1000 Lichtjahre breiten, habitablen Zone eigentlich notwendig? Nur so ein Gedanke...
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Offline Quaint

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Ich finde das auf jeden Fall einen spannenden Gedanken. Und man kann ja nicht nur "Rogue Planets" haben, sondern auch Sonnensysteme, die sich quasi normal geformt haben, die aber aufgrund des zusätzlichen Lichts potentiell viel bewohnbarer sind. Ich meine man sehe sich mal das irdische Sonnensystem an - schon der Mars ist eher kühl, und weiter draussen ist eigentlich nur noch Eis. Mit Extralicht von Außen könnte man aber durchaus flüssiges Wasser bei den äußeren Gasriesen und ihren Monden haben, und damit potentiell auch was bewohnbares.
Allerdings weiß ich nicht ob man einen Überlichtantrieb wirklich einsparen sollte. Ich meine, die Rede war ja von einer 1000 Lichtjahre breiten habitablen Zone und selbst die 3 Lichtjahre undgrad nach Alpha Centauri sind ohne Überlicht ECHT WEIT...
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Offline Waldviech

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Stimmt schon - normale Sonnensysteme sollte man definitiv nicht vergessen. Wobei es bei denen dann natürlich immernoch ein Problem wäre, wenn ein Planet zu nah an seiner Sonne wäre - und wie nah ein zu nah unter dem gegebenen Umstand wäre, dass schon das Schwarze Loch alleine für angenehme Temperaturen sorgt.
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Offline Doc-Byte

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- zum Anderen wäre eine Precursorrasse "von Außen" denkbar, die auf den einladenden Planeten für höheres Leben gesorgt hat.
- und zum Dritten: was, wenn das supermassive Schwarze Loch nicht nur aktiv, sondern "langzeitaktiv" ist und daher nicht "nur" eine Milliarde Jahre genügend Strahlung schmeißt, sondern erheblich länger (keine Ahnung, ob das asteophysikalisch auch nur ansatzweise Sinn machen würde. 😂)

Oder eine Kombination aus beidem: Eine alte Kultur, die die Lebensdauer des Schwarzen Lochs technologisch verlängert hat. Mit der Zeit ist diese Kultur aber untergegangen und die Nachfahren sind zu einzelnen Nachfolgekulturen auf niedrigerem Techlevel geworden. Blöderweise gibt es aber Anzeichen dafür, dass die uralte Technik langsam dringend eine Wartung braucht und man muss die über die ganze Zone verstreuten Spuren der Ahnen zusammentragen, um die alte Technik zu rekonstruieren.

Die durch diesen Ansatz gewonnene Zeit reicht dann auch dafür aus, dass sich andere Spezies auf weiteren Planeten unabhängig entwickeln konnten und den ursprünglichen Erschaffern bzw. deren Nachfahren inzwischen technologisch ebenbürtig oder lokal sogar überlegen sind.

Offline Chaos

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Mit dem Schwarzen Loch als Energiequelle bräuchte man im Grunde gar keine Sterne.

Und man muss die Planeten ja auch nicht zufällig in der ganzen Zone verteilen. Wenn wir schon davon ausgehen, dass eine uralte hochtechnologische Zivilisation das Ganze konstruiert hat, kann sie gerne auch ein bißchen mehr gebaut haben: Eine Klemperer-Rosette (https://en.wikipedia.org/wiki/Klemperer_rosette), spezielle die hexagonale Variante, weil sie stabiler ist.

Dabei ist jedes Element dieser Rosette ein Gasriese mit einer größeren Anzahl Monde, einige davon groß genug für eine dichte Atmosphäre, und damit potentiell bewohnbar. Diese "Gasriesensysteme" könnten wesentlich näher beieinander liegen als Sonnensysteme, so dass man keinen Überlichtflug bräuchte, um zwischen ihnen zu reisen - und da der Hauptfaktor in Sachen Bewohnbarkeit das Schwarze Loch ist, und so der Orbitalradius um den Gasriesen keine so große Rolle spielt, kann jedes Gasriesensystem relativ bequem mehrere bewohnbare Monde haben.
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Offline jorganos

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Ich hatte ja zunächst gestutzt wegen der Kurzlebigkeit, aber die bezieht sich auf die strahlende, einstürzende innere Scheibe und nicht auf das Schwarze Loch an sich.

Das schöne an dieser Idee ist die Möglichkeit, dass sich sowas wie Weltraumplankton entwickelt haben könnte, das sich dann möglicherweise in andere Systeme ausbreiten konnte. Ähnliches wäre auch in den Ringen oder LaGrange-Punkten 4 und 5 von Planeten am äußersten Rand der Goldilocks-Zone denkbar, aber bei dem Volumen einer Aggregationsscheibe ist die Wahrscheinlichkeit für erste höhere Biochemie größer.