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Autor Thema: Die Zweiköpfige Schlange (Pulp Cthulhu) / Bewertung & Rezensionen  (Gelesen 2282 mal)

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Online Thallion

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Die Zweiköpfige Schlange

Abenteuer-Übersicht
Hier gelangt ihr zu der Auswertung und Übersicht bereits bewerteter Abenteuer:
https://rollenspiel-bewertungen.de/tanelorn/abenteuer/

Klappentext: 

Eine weltumspannende Kampagne für PULP CTHULHU

Die Welt braucht Helden, jetzt mehr denn je.

Diese actionreiche und energiegeladene Kampagne für Pulp Cthulhu spielt in den 1930er Jahren. Die Helden werden mit sinisteren Verschwörungen einer uralten Rasse von Monstern konfrontiert, die davon besessen ist, eine Welt zurückzuerobern, die einst ihnen gehörte.

Bei ihrer Arbeit für die medizinische Hilfsorganisation Caduceus werden die Helden einen verschollenen Tempel in Bolivien plündern, sich mit der Mafia in New York City anlegen, einer tödlichen Epidemie in den Dschungeln von Nordborneo begegnen, die Machenschaften eines seltsamen Kults in Oklahoma in der Dust Bowl aufdecken, feindliches Gebiet in einem wieder aktiv werdenden Vulkan in Island infiltrieren, schreckliche medizinische Experimente im Kongo aufdecken, sich ein Wettrennen um die Kontrolle eines alten und mächtigen Artefaktes in den Straßen Kalkuttas liefern und schlussendlich zu einem verlorenen Kontinent reisen, um die Menschheit in einem verzweifelten Kampf vor Versklavung oder Auslöschung zu retten!
« Letzte Änderung: 3.04.2021 | 17:57 von Thallion »

Offline Tegres

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Ich bin schwer begeistert. Mir gefallen vor allem folgende Punkte:
  • Die Kampagne ist für Pulp Cthulhu und wird dem Pulp-Aspekt komplett gerecht. Es gibt vielfältige Gegner, exotische Schauplätze merkwürdige Artefakte, Dinosaurier, den typischen Schrankwand-Handlanger, wie man ihn aus Bond-Filmen kennt etc.
    Die Kampagne ist entsprechend dem Pulp-Anspruch actionreich und die Ermittlungen, die es gibt, sind simpel und fügen sich gut in die Gesamtstimmung mit ein.
  • Es gibt mehrere gegeneinander arbeitende Mythos-Fraktionen mit unterschiedlichen Zielen und Vorgehensweisen, die auch die Helden für sich einspannen wollen bzw. können.
  • Die Einzelabenteuer sind alle solide bis sehr gut und außerdem abwechslungsreich.
  • Die Kampagne ist sehr gut strukturiert, hat einen guten Anhang und einen nützlichen Index.
  • Es wird immer gut beschrieben, wie die Charakter in die Abenteuer starten, was es für unterschiedliche Einstiegsmöglichkeiten gibt und welche Konsequenzen sich für die Abenteuer ergeben, wenn in vorhergehenden Abenteuern dieses oder jenes geschehen ist.
  • Die Kampagne liest sich sehr gut weg. Die Übersetzung ist gelungen. Es gibt extrem wenig Fehler bezogen auf den Umfang.
  • Es gibt viele Karten zu allen möglichen Schauplätzen.
  • Die Spielnotizen aus den Testrunden geben als Beispiele schöne Anregungen, wie man selbst als Spielleiter bestimmte Situationen auflösen bzw. improvisieren kann.

Mini-Mini-Kritikpunkte sind:
  • Die meisten Schauplätze liegen in den Tropen und haben mit Dschungel zu tun. Hier wäre ein bisschen mehr Abwechslung mit sibirischer Tundra, argentinischer Pampa oder arabischer Wüste noch besser gewesen. Wirklich stören tut mich das aber nicht.
  • Es gibt manchmal kleine regelmechanische Merkwürdigkeiten. So bringt eine Runde in einem Lavafluss nur Schaden. Häufig können besondere Türen mit einer normalen oder schwierigen Stärke-Probe geöffnet werden oder Alternativ durch Schaden an der Tür, die mehrere Dutzend Trefferpunkte plus Panzerung aufweist. Das passiert nicht so richtig zusammen. Warum sollte reine körperliche Stärke so überdeutlich viel mehr bringen als zum Beispiel Sprengstoff?
    Das sind aber Dinge, die sich sehr leicht anpassen lassen.
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Für mich ist Cthulhu eher Ghostbusters meets Akte X in den 1920ern  ;D

Hier nur noch sonntags unterwegs. PNs lese ich auch an anderen Tagen.

Offline seanchui

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Zitat
Fazit: Wer weder Action noch Pulp in seinen „Cthulhu“-Abenteuern mag noch dem Thema „Schlangenmenschen“ etwas abgewinnen kann, der ist hier an der falschen Adresse. Alle anderen erhalten eine vorbildlich aufbereitete und spannende Kampagne für den pulpigen „Cthulhu“-Ableger.

Offline Rhylthar

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Stimme dem Fazit von Seanchui zu.
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"Naja, ich halte eher alle FATE-Befürworter für verkappte Chemtrailer, die aufgrund der Kiesowschen Regierung in den 80er/90er Jahren eine Rollenspielverschwörung an allen Ecken wittern und deswegen versuchen, möglichst viele noch rechtzeitig auf den rechten Weg zu bringen."

Für alle, die Probleme mit meinem Nickname haben, hier eine Kopiervorlage: Rhylthar.

Online nobody@home

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YouTuber Seth Skorkowsky hat diese Kampagne vor einiger Zeit mal geleitet und eine recht unterhaltsame neunteilige Mischung aus Rezension und Spielbericht daraus gemacht. Wer gesprochenes Englisch einigermaßen fließend versteht, keine Angst vor Spoilern hat, und ein paar freie Stunden investieren möchte, findet die erste Folge (zu ca. 22 1/2 Minuten) hier.