Autor Thema: Euer MonoGAMEismus-Ende  (Gelesen 2201 mal)

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Offline KhornedBeef

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Re: Euer MonoGAMEismus-Ende
« Antwort #25 am: 16.06.2020 | 14:09 »
Ist mir nure passiert
Am Anfang hatte ich bloß wenig Spielpraxis, aber 10 Sitzung sind noch kein Minigame ;)
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Online JohnnyPeace

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Re: Euer MonoGAMEismus-Ende
« Antwort #26 am: 16.06.2020 | 14:53 »
Nach unserem Start mit DSA anfang der 90er haben wir nach einigen Jahren angefangen, auch andere Spiele aus dem Rollenspieleladen in der fernen Großstadt auszuprobieren. MERS erinnere ich noch, Paranoia, Castle Falkenstein, Vampire (keine Ahnung welche Auflage), das Perry-Rhodan-Rollenspiel. Aber selten mehr als ein oder zwei Sitzungen. Erst mit Shadowrun, noch etwas später, hatten wir dann noch eine parallele Zweitrunde über längere Zeit, bis dann zu Abi-Zeiten insgesamt anderes wichtig wurde.
DSA zieht sich von Anfang an, mit eben ein paar Pausen, durch. In den letzten Jahren probieren wir auch in unserer DSA-Runde vieles andere auch mal aus, wenn der Meister mal nicht kann oder so. Richtig gefestigt hat sich dabei eigentlich nur Cthulhu.
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Offline Blizzard

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Re: Euer MonoGAMEismus-Ende
« Antwort #27 am: 16.06.2020 | 16:25 »
Es gibt ja jede Menge Leute, die nur ein Rollenspiel spielen und eigentlich nicht nach links und rechts schauen. Ich nehme als Beispiel mal DSA. Vermutlich war das bei vielen hier auch der Fall. Ich hab die ersten paar Jahre auch eigentlich nur DSA gespielt. Und jetzt will ich von euch den Moment wissen, an dem sich das bei euch geändert hat.
Geändert hat sich das bei mir damals zu den Anfängen unserer langjährigen 7teSee-Kampagne. Damals war ich Spieler und wollte gerne öfter spielen- nur leider ging das damals nicht. Und irgendwann habe ich dann gesagt: "öfter spielen geht aber vielleicht mit anderen Leuten" und habe damals dann eben auch begonnen, mir andere Systeme anzuschauen, weil ich irgendwie nicht nur 7teSee spielen wollte.

Zitat
Seitdem hab ich kein DSA mehr gespielt und dafür zig andere Systeme getestet und gelesen. Heute ist es für mich fast undenkbar mich nochmal auf ein System festzulegen. Daher bin ich jetzt überzeugter PolyGAMEist.
Geht mir genau so. Auf die Frage nach meinem Lieblingssystem sage ich immer: " Ich habe kein Lieblingssystem. Ich habe Systeme die ich mag und Systeme die ich nicht mag".     
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Offline unicum

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Re: Euer MonoGAMEismus-Ende
« Antwort #28 am: 16.06.2020 | 17:54 »
Stell diese Frage doch mal in einem Monogamismus Forum,...

Online tartex

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Re: Euer MonoGAMEismus-Ende
« Antwort #29 am: 16.06.2020 | 18:05 »
Am Anfang gab es nur DSA1, aber dann hat mein bester Freund zu Weihnachen HeroQuest gekriegt.  >;D

Und ich habe mir dann sehr bald Marvel Super Heroes geholt, als er sich DSA2 zugelegt hat.

Und dann kam der Familienausflug nach London und es gab sowieso kein Halten mehr.
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Offline Swafnir

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Re: Euer MonoGAMEismus-Ende
« Antwort #30 am: 16.06.2020 | 18:12 »
Stell diese Frage doch mal in einem Monogamismus Forum,...

Ich mag ja niemanden provozieren. Irgendwie beneide ich MonoGAMEisten sogar ein wenig. Wir PolyGAMEisten sind doch irgendwie auch ewig Getriebene.
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Offline Blizzard

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Re: Euer MonoGAMEismus-Ende
« Antwort #31 am: 16.06.2020 | 18:20 »
Wir PolyGAMEisten sind doch irgendwie auch ewig Getriebene.
Yupp. Wir leiden unter System-ADHS . ~;D
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Offline General Kong

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Re: Euer MonoGAMEismus-Ende
« Antwort #32 am: 16.06.2020 | 18:33 »
Bei mir lief es ungefähr so (als Spieler bzw SL in meiner Immer-noch-Stammgruppe).
1. 1983-1986: D&D, D&D, DSA, ein wenig Sternengarde und noch wneiger Traveller, Cthulhu und D&D.
2. 1987-1990: D&D, D&D, Cthulhu, ein wenig Midgard und einen Ausflug nach James Bond, Heroes Unlimited, Champions. MERS und Sturmbringer. Runequest.
3. 1991-1998; Champions, Champions, Champions. D&D. Alles auf HERO System! Etwas Space Gothic und AD&D2.
4. 1999-2004: HERO! HERO! Hero ... hero ... GURPS. D&D 3. Etwas Cthulhu. Dann: D20 MODERN!
5. 2005-20010: Conan D20, AD&D 2, immer mal wieder D&D 3.5. Mutants & Masterminds als Versuchsballon. Ein wenig Warhammer.
6. 2011-2014: Labyrinth Lord und Mutant City Blues. AD&D 2. Warhammer 2nd. Dragon Age.
2015- heute: Solomon Kane und etwas Realms of Cthulhu (SaWo). Star Wars D30 Revised, Castles & Crusades, D&D 5, DSA1

Von 1988 bis 2000 kam eigentlich hauptsächlich Champions/ HERO System auf den Tisch als Stammsystem. Seit der 6. Edition ist die Begeisterung abgeflaut (schon die 5. konnte nicht mehr so richtig packen). Heute tendieren wir zu einfachen, schnellen Systemen oder solchen, die einfcah und schnelle sind, weil wir sie kennen (Sawo, D20/ OSR-Spiele).
Man hat halt weniger Zeit und die will man mit dem Abenteuern verbringen und nicht mit dem Erschaffen und Optimieren detailierter SC (Hero) und dem Ausfechten vo Kämpfen in klein-klein (wieder HERO).
Wir war'n halt jung und hattend ie Zeit!  ;)
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Offline Swafnir

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Re: Euer MonoGAMEismus-Ende
« Antwort #33 am: 16.06.2020 | 19:37 »
Wahrend du deine zweite Phase hattest, hab ich exzessives Kindergarten-LARP betrieben  ~;D
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Offline WulfBorzagh

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Re: Euer MonoGAMEismus-Ende
« Antwort #34 am: 16.06.2020 | 19:47 »
Bei mir Siehe General Kong seit 2001.

Vorher gab es viel DSA. Aktiv von 92/93 bis knapp 1998. Da sind wir auf den Trichter gekommen, dass es ja noch dieses Spiel aus den USA gibt. Mit Kerkern und Drachen. Also flux in die Höhle des Smaug und die roten Boxen von Amigo gekauft. Ab da wurde gerne und viel Ausprobiert. Eine zeitlang noch Shadowrun ( Version drei, vier und fünf) und fertgi war der PoliGAMEistische Spieler. Doch seit 2001 dann auch noch vieeel vielfältiger und ab da hab ich auch mit dem Sammeln angefangen (und 2019 wieder aufgehört mit dem Sammeln *g*).

Am leibesten sind es jetzt Systeme, die ich kenne und schätze, dad das SPielen udn das Leiten dann einfacher von der Hand geht. Das bisschen freizeit das mir bleibt will ich nicht mehr mit viel Regelnlesen und rumbasteln verwenden. Wenn mal ein neues System kommt, dadnn bitte auch gerne ein intuitives System, wo diverse Mechaniken immer greifen, wie bei Savage Worlds.

Wulfi auch ein paar Sitzungen Vampire hinter sich habend.
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Offline aikar

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Re: Euer MonoGAMEismus-Ende
« Antwort #35 am: 16.06.2020 | 20:19 »
Puh, da muss ich echt nachdenken/recherchieren

Zu spielen angefangen hab ich 98 mit DSA2, dann 3. Zu leiten 2002 mit DSA4.1. Dabei ist es bis etwa 2008 geblieben. Zwischendurch gab es mal eine kurze Vampire-Kampagne als Spieler.
Dann kam 2009 Shadowrun mit der 4E Anniversary Edition.

Um 2010 erreichten wir das Ende der von mir geleiteten Gezeichneten-Kampagne und mit stetig steigendem Level der SCs und NSCs ist mir der Regelwulst von DSA4.1 immer klarer zuviel geworden. Die rote Linie war dann ein Kampf gegen ich glaube 12 Paktierer während dem Siebenstreich-Abenteuer.

Kurz darauf hab ich Barbarians of Lemuria und Savage Worlds ausprobiert. Ich weiß nicht mehr genau, was mich zu denen geführt hat, aber es hatte sicher mit dem DSA-Frust zu tun und Shadowrun 4 war mir dann schon wieder zu komplex.
BoL und Savage Worlds war manchen meiner Spieler dann wieder zu simpel, dann hab ich mal kurz GURPs getestet, aber das war mir dann wieder zu crunchy.
Ab da ist es dann explodiert. Fate, Traveller und Numenera folgten in kurzer Folge, dann 13th Age, D&D5 und immer mehr One-Shot-Ausflüge in verschiedenste Systeme: Marvel Heroic Roleplaying, Firefly, Beyond the Wall, Dungeon World, der Sprawl, Mutant Jahr Null, Verbotene Lande, Cthulhu, Star Wars, Coriolis,... und kein Ende in Sicht.

Offline flaschengeist

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Re: Euer MonoGAMEismus-Ende
« Antwort #36 am: 16.06.2020 | 21:47 »
Ich war wie viele hier nie monogamistisch :d. Außer vielleicht, man zählt meinen Erstkontakt mit Rollenspiel in Gestalt von DSA im Jahr 1990 sowie die paar daraus resultierenden Soloabenteuer dazu. Der Erstkontakt war bei einem Freund, ich erinnere mich sogar heute noch, wie wir für das Abenteuer in der Box für mich einen Char ausgewürfelt hatten, der dank seiner schlechten Attribute eine sehr niedrige AT/PA Basis aufwies und prompt gegen den ersten Goblin in den Dungeonboden biss >;D. Danach war es meist sehr polygam, meistens jedoch mit einem Schwerpunktsystem, da ich Kampagnen in festen Gruppen liebe (manches habe ich sicher auch vergessen oder verdrängt ;), Eigenentwicklungen lasse ich ebenfalls raus).

1994-2003 AD&D, Shadowrun 2.01d, Earthdawn 1 und ERPS sowie Abstecher zu Vampire/Werwolf, Paranoia, Midgard, RIFTS, GURPS und Cyberpunk
2005-2010 D&D 3.5, Shadowrun 4 sowie Abstecher zu Marvel Superhelden und Schattenjäger
2011-2020 D&D 3.5, D&D 4, D&D 5, Beyond the Wall, Earthdawn 4, Savage Worlds, Arcane Codex 3 sowie Abstecher zu Exalted und Harnmaster
« Letzte Änderung: 16.06.2020 | 21:53 von flaschengeist »
Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn es nichts mehr hinzuzufügen gibt, sondern dann, wenn man nichts mehr weglassen kann (Antoine de Saint-Exupéry). Ein Satz, der auch für Rollenspielentwickler hilfreich ist :).

Offline Issi

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Re: Euer MonoGAMEismus-Ende
« Antwort #37 am: 16.06.2020 | 22:02 »
Nach einigen "Oneplay Stands", und "Abenteuer Abschnitts Systemen", kam irgendwann die erste feste " Beziehung".
Sie ist auch überwiegend monogam, mit gelegentlichen "Seitenspielen."

Offline General Kong

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Re: Euer MonoGAMEismus-Ende
« Antwort #38 am: 16.06.2020 | 23:25 »
Wahrend du deine zweite Phase hattest, hab ich exzessives Kindergarten-LARP betrieben  ~;D

RAUS AUS MEINEM GARTEN, DU KLEINE ROTZNASE!
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Offline Village Idiot

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Re: Euer MonoGAMEismus-Ende
« Antwort #39 am: 17.06.2020 | 00:40 »
Das war bei mir eher ein Prozess und kein epiphanisches Erlebnis  ;). Die ersten zwei Jahre nur DSA gespielt und anderes nur vom Hörensagen gekannt. Dann im Internet das Blutschwerter Forum entdeckt und mitbekommen, dass es eine Menge andere intressante Dinge gibt. Als zweites System dann AD&D2nd Planescape gespielt. Das zweite System, das ich geleietet habe müsste Vampire Dark Ages gewesen sein. Danach ziemlich schnell zum Vielspieler und Sammler geworden.
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