Autor Thema: [Warlock] Wie gut kommt ihr mit der Skill-Liste zurecht  (Gelesen 243 mal)

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Offline Radulf St. Germain

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Vorweg: Ich liebe Warlock, weil es so einfach ist, weil jeder Charakter was Vernünftiges kann und weil es ein herrliches Retrofeeling hat.

Aber die Skill-Liste bereitet mir Bauchschmerzen. (Zu Recht?) Ich kann mit der Kleinteiligkeit gut leben. Es gibt mehrere Waffenskills - OK. Soziale Interaktion sehr kleinteilig (Diplomacy, Lie, Command, Bargain etc.) - kann ich mit leben. Aber dann entdecke ich Lücken, die es mit im Spiel schwermachen.

Was mir konkret fehlt ist sowas wie "Saves" (Willenskraft, Reflexe - Endurance gibt es) und Wissensskills. Ich glaube es gibt nur History und Streetwise für Wissen.

Habe ich was übersehen? Wie geht ihr denn damit um?

(Neue Skills will ich nur ungern einführen - weil ich dann alle Careers überarbeiten müsste.)

Offline sma

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Re: [Warlock] Wie gut kommt ihr mit der Skill-Liste zurecht
« Antwort #1 am: 30.12.2021 | 11:23 »
Ich hab's nur gelesen, nicht gespielt, kann daher nicht mir praktischen Erfahrungen dienen. Allgemein würde ich aber sagen, Handlungen, wo es keinen Fertigkeiten gibt, gelingen einfach oder auch nicht, die SL entscheidet. Für Rettungswürfe bietet sich außerdem auch immer ein "Luck Test" an, wenn es keinen aktiv handelnden Gegenpart gibt. D.h. nicht in eine Falle zu fallen wäre "Luck". Sich nicht einschüchtern zu lassen, kann man gar nicht aktiv beeinflussen, da entscheidet dann eben der "Intimidation Test" des Gegners. Eine andere Interpretation der Regeln wäre, dann man selbst ebenfalls "Intimidation" würfelt, weil man dann die Tricks kennt und sich so (auch mental) verteidigen kann.

Offline YY

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Re: [Warlock] Wie gut kommt ihr mit der Skill-Liste zurecht
« Antwort #2 am: 30.12.2021 | 11:32 »
Wissensgebiete u.Ä. sind ein klarer Anwendungsfall für die Career Skills; da sollte man als SL einigermaßen großzügig sein, dann geht das i.d.R. ziemlich gut.

Eine Art Reflex-"Save" gäbe es mit Dodge und generell ist Luck die zentrale Anlaufstelle für Rettungswürfe aller Art.
Ansonsten ist der von sma vorgeschlagene "Gegentest" eine gute Idee :d

Ich persönlich empfinde "Saves" als etwas sehr D&D-spezifisches und halte sie im Spielbetrieb für ziemlich verzichtbar. So viele Systeme haben nichts direkt Vergleichbares (andersrum hat (o)D&D eben manche Option nicht, wo man die Funktion der Saves mit unterbringen könnte) und wirklich fehlen tut mir da nichts  :think:
"Kannst du dann bitte mal kurz beschreiben, wie man deiner Meinung bzw. der offiziellen Auslegung nach laut GE korrekt verdurstet?"
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Offline Radulf St. Germain

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Re: [Warlock] Wie gut kommt ihr mit der Skill-Liste zurecht
« Antwort #3 am: 30.12.2021 | 20:29 »
Wissensgebiete u.Ä. sind ein klarer Anwendungsfall für die Career Skills; da sollte man als SL einigermaßen großzügig sein, dann geht das i.d.R. ziemlich gut.

Das ist in der Tat eine gute Idee.

Zitat
Eine Art Reflex-"Save" gäbe es mit Dodge und generell ist Luck die zentrale Anlaufstelle für Rettungswürfe aller Art.
Ansonsten ist der von sma vorgeschlagene "Gegentest" eine gute Idee :d

Ich persönlich empfinde "Saves" als etwas sehr D&D-spezifisches und halte sie im Spielbetrieb für ziemlich verzichtbar. So viele Systeme haben nichts direkt Vergleichbares (andersrum hat (o)D&D eben manche Option nicht, wo man die Funktion der Saves mit unterbringen könnte) und wirklich fehlen tut mir da nichts  :think:

Ich finde es halt komisch, dass man Endurance hat aber kein mentales Äquivalent. Saves war auch mehr ein Short Cut - ich meine Dinge, die man gut bei Opposed Checks einsetzen kann. sma schlägt ja vor, man solle das nur vom Skill des "Angreifers" abhängen lassen, aber das finde ich als (verteidigender) Spieler etwas unbefriedigend.

Offline YY

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Re: [Warlock] Wie gut kommt ihr mit der Skill-Liste zurecht
« Antwort #4 am: 30.12.2021 | 22:50 »
Stimmt schon irgendwo - grad bei Willenskraft und (ggf. übernatürlicher) Furcht gibts da eine gewisse Leerstelle.

Minimalinvasiv (also ohne Einführung neuer Werte) wäre da wohl, für Intimidation und ähnliches die gegnerischen Werte etwas tiefer anzusetzen, um den fehlenden Verteidigungswert auszugleichen - das macht auch die eventuelle Verwendung von Luck aussichtsreicher. Dann kostet ein gar fürchterliches Monster beim Erstkontakt eben mehr oder weniger standardmäßig einen Luck-Punkt, das würde doch ganz gut hinkommen. 
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