Autor Thema: [Umfrage] Euer Einstieg ins Rollenspiel  (Gelesen 10191 mal)

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Offline Azzu

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[Umfrage] Euer Einstieg ins Rollenspiel
« am: 31.12.2006 | 11:44 »
Da wir einige aktuelle Diskussionen zu den Themen haben, ob es noch für Einsteiger geeignete Spiele auf dem Markt gibt, und wie ein Einsteigersystem eigentlich beschaffen sein müsste, hier eine kleine Umfrage: Warum habt ihr damals mit dem Rollenspielen angefangen? Was war der ausschlaggebende Umstand, der euch dazu verleitet hat, euer erstes Grundregelwerk zu kaufen? Oder, wenn ihr von einer erfahrenen Gruppe initiiert wurdet, was genau (in dem vermutlich langen, kaum verständlichen Sermon) war es, das euch die alten Hasen erzählt haben, das den Ausschlag gegeben hat, es einmal zu versuchen und mitzuspielen? Was genau an eurer ersten Session war der Grund, dass ihr dabei geblieben seid?

Vielleicht erleben wir ja eine Überraschung, wenn wir nach genügend Beiträgen die Umfrage auswerten.



Ich mache mal den Anfang:

Es war das Jahr 1990, ich war fast 11 Jahre alt und bereits Fantasy-Fan, kannte das Brettspiel "Hero Quest" von Schulkameraden und war fasziniert von den kleinen, modellierten Plastikfiguren. Also wollte ich das Spiel auf meinem Geburtstagswunschzettel haben. Meine besorgte Mutter war aber nicht sehr angetan von dem sabbernden Conan-Verschnitt mit dem Zweihänder auf dem Spielecover und lenkte im Spielwarenladen meine Aufmerksamkeit auf die Boxen ein halbes Regal weiter, mit deutlich harmloseren Coverbildern von einem Zeichner namens Ugurcan Yüce.

Ich fand das Cover der DSA Kreaturen-Box richtig cool, hatte noch die vage Hoffnung, die Box könnte tolle Plastikfiguren enthalten (da stand, die Box enthielte "Die Kreaturen des Schwarzen Auges", was freilich nur der Titel des in der Box liegenden Heftes war; ich war aber bereits skeptisch, weil in der Box nichts klapperte), war aber geistesgegenwärtig genug, auf der Rückseite zu lesen, dass man mit der Kreaturen-Box ohne das Basis-Spiel nichts anfangen konnte.

Also schloss ich mit Mama einen Kompromiss und bekam die DSA2-Basisbox zum Geburtstag (oder war's Weihnachten - ich weiß es nicht mehr).

Als Versuchskaninchen für meinen ersten Gehversuch als SL mussten einige Klassenkameraden, auch alles blutige RSP-Laien, herhalten (was ich ihnen damals erzählt habe, um sie zu rekrutieren, weiß ich beim besten Willen nicht mehr). Sehr wichtig aber: Ganz simples, geradliniges Einstiegsabenteuer in der Grundbox! So einiges, was in den Regeln stand, oder stillschweigend vorausgesetzt wurde, haben wir damals nicht auf Anhieb verstanden, sondern erst während des Spiels herausgefunden. Weil's trotzdem Spaß gemacht hat, sind wir dabei geblieben.

Ganz instinktiv verstanden haben wir damals übrigens das Konzept der Charakterklassen und den Anspruch der Regeln, die Spielrealität möglichst glaubwürdig simulieren zu wollen. Die ins Detail gehende Darstellung der Spielwelt (ich glaube, ich hatte recht bald die Havena-Box zusätzlich zum Basisspiel) hat mich damals sehr angesprochen.

Wie genau meine erste Session gelaufen ist, weiß ich leider nicht mehr (ist halt mittlerweile 16 Jahre her). Für weitere Sessions haben wir Kaufabenteuer herangezogen (für die unteren Charakterstufen praktischerweise auch sehr einfach gestrickt), außerdem gab es noch ein paar Abenteuer in der alten Havena-Box, die ich bald dazugekauft hatte.


Ausschlaggebend für die Kaufentscheidung jedenfalls nur: Box, im Spielwarenhandel erhältlich, Inhalt völlig unbekannt, Spielbeschreibung unverständlich, aber irgendwie vielversprechend klingend, cooles Cover.

Wichtig beim Einstieg ins tatsächliche Spiel: Das ganz einfache Einstiegsabenteuer mit massig Hinweisen für den SL!

Wichtig für's Dabeibleiben: Großes Angebot an Kaufabenteuern, bis genügend Routine zum Selberschreiben vorhanden war.
« Letzte Änderung: 31.12.2006 | 11:54 von Azzurayelos »

Ein

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Re: [Umfrage] Euer Einstieg ins Rollenspiel
« Antwort #1 am: 31.12.2006 | 12:01 »
Lief bei mir ähnlich ab, nur dass ich erst ein Jahr später durch Zufall auf die DSA2-Box in einem Spielwarengeschäft gestollpert bin. Habe sie dann zum Geburtstag bekommen und habe mir ein paar Klassenkameraden zusammengesucht, mit denen ich dann gespielt habe. Anfangs vor allem Kaufabenteuer. Nach einer Weile haben wir aber angefangen, unsere DSA-Abenteuer um die Ideen zu erweitern, die wir aus Computerrollenspielen kannten.

Offline Blizzard

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Re: [Umfrage] Euer Einstieg ins Rollenspiel
« Antwort #2 am: 31.12.2006 | 12:03 »
Also damals (is lange her) haben wir auch DSA gezockt. Ich weiss aber nicht mehr, was wir von DSA hatten und was nicht. Wie ich damals zum Zocken gekommen weiss ich auch nicht mehr. Ich war halt schon recht früh ein Fantasy-Fan, ein Mittelalter-Fan, ein Western-Fan...
ich glaube, es war so, dass ich bei nem Kumpel in dessen Zimmer mal DSA-Bücher hab rumliegen sehen...und genau wie Azzurayelos fand ich das Cover unglaublich cool, an-und sehr vielversprechend.
Dann mit dem Kumpel unterhalten, was das wäre...und fortan eben dann DSA gezockt (2 Jahre lang). Auch wenn's nicht mehr war als der übliche 08/15-Dungeoncrawl hat's doch Spass gemacht.
Eigene Regelwerke oder andere Sourceboooks hatte ich da aber noch nicht :P

Das erste selbst gekaufte RPG-Buch war das "Ussura"-Buch für 7te See vor ca. 4 Jahren. Kaufgrund damals waren mehrere: Zum einen spielte ich einen Ussurer und wollte mehr über Land&Leute wissen. Zweitens war ich noch auf der Suche nach einem passenden Geburtstagsgeschenk für unseren damaligen SL (dem das noch in seiner Sammlung fehlte).
"Wir leben nach den Regeln, wir sterben nach den Regeln!"

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Offline Falcon

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Re: [Umfrage] Euer Einstieg ins Rollenspiel
« Antwort #3 am: 31.12.2006 | 12:16 »
Bei mir mag das 1996 gewesen sein (vielleicht auch 95 oder 94?). Mein Cousin war bei uns zu Haus und hatte 2-3 DSA Quellenhefte mit (wenn ich sie sehen würde, würd ich mich noch an den Titel erinnern, in einem davon war dieses Altweibergesicht von Kaiser Hal.) und erzählte mir begeistert davon. Dann haben wir uns zu zweit hingesetzt und ich hab mir einen Thorwaler gebastelt (weil die gut druff hauen können und nen guten Humor haben nich?).
Mein Cousin fing dann an mit ein paar Beschreibungen und dann auch mit intime Rede. Das fand ich noch ziemlich peinlich, weil ich nichts mehr hasse als persönlich Theateraufführungen zu machen. Hab ich dann aber so hingenommen.
Mir wurden im Grunde nur die Proberegeln und die groben Kampfregeln erklärt. Die Menge war mir aber egal. Es hätte auch weniger oder mehr sein können weil ich nur fasziniert davon war, das diese Zahlen meine Figur führen sollten. Mein allererster Kampfwurf war dann natürlich ein Patzer *zack* Waffe verloren. Das weiss ich noch.

Ein unbestimmter Sprung zu unserer Ersten Runde mit 4-5 Schulkameraden. Ich habe KEINE Ahnung wie es dazu kam oder wer die erste Box hatte (ich jedenfalls nicht), wer die Leute zusammentrommelte usw. Wir haben am ersten Abend 3/4 von Aventurien erkundet (ja, da spielt man noch zügig ;D) Die Regeln hatte man einfach so hingenommen, ohne Bewertung.

Warum ich darauf anspang: In den 80ern mochte ich Fantasy nicht besonders, dafür umso mehr Sci-Fi. Zur Fantasy war es mehr eine befremdliche Faszination. Ich hatte da nur Kontakt über Brettspiele zu (Drachenhort 84), was mir meine Eltern wohl wegen des Covers gekauft haben.
Mit den Brettspielen aus den 90ern HeroQuest,DSA,Claymore Saga wurde mein Interesse an Fantasy aber vollends geweckt und ich wollte die Spiele unbedingt haben (hab auch einige davon). Da war es zu der Einführung mit meinem Cousin keine große Überwindung mehr.
Mir war zu der Zeit völlig klar das Rollenspiel = Fantasy ist und nichts anderes geht. :) Ich fand Aventurien noch aufregend und war der Meinung das Wikinger in einem Fantasysetting besonders einfallsreich seien. Seltsamerweise interessierte mich damals aber schon eher die Mittelalterdarstellung in Aventurien. Das ganze Design ist ja völlig Bodenständig und jedes Fünkchen Fantasy darin (was zu der Zeit völlig ausreichte) war etwas vollkommen besonderes und entsprechend auch als solche gewürdigt (*wow ein Flammenring*).
Ich glaube die Mittelaltersimulation hatte die Besonderheit der Fantasyaspekte hervorgehoben und es war eine verdammt gute Stütze sich ins Spiel zu finden, schliesslich krackselte man selbst häufig in Burgruinen herum und wünschte sich, daß würde alles wieder auferstehen (wäre mit Earthdawn oder SR usw. nicht möglich gewesen).
Das "am Ball bleiben" hielt so lange an, so lange es noch etwas Neues in Aventurien zu entdecken gab. Die Mittelaltersimulation bot mir keinen Halt weil mit steigendem Allgemeinwissen auch die Ernüchterung über die "tolle Vergangenheit mit Rittern" kam, während sich der Rest der Runde im rezipieren der Vorlage verlor (arme Schweine) und mein Cousin, mit dem ich nach diesem einen Abend nie wieder zum Rollenspielen zusammenkam später und auch heute noch ausschliesslich Reenactment betreibt.

Ich hatte bis dato weder was von Rollenspielen gehört noch hab ich sie in den Läden gesehen. Es kam rein über die Präsenz der Fantasy in den Produkten ohne deren Verlage der Anstoß durch jemand anderem wohl nicht gereicht hätte.
« Letzte Änderung: 31.12.2006 | 12:22 von Falcon »
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Offline Mandragoel

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Re: [Umfrage] Euer Einstieg ins Rollenspiel
« Antwort #4 am: 31.12.2006 | 12:25 »
Ich bin durch Zufall als Kind in einen Rollenspielkeller geraten... mit Feuerstelle, historischen Waffen an der Wand, Landkarten, Heldenportraits, ein riesiges Stehpult ("Thron des Meisters"). Und auch wenn ich diesen Keller nie wieder gesehen habe (und ich würde sehr gerne mal sehen, ob es ihn noch gibt und wie die Gruppe spielt), hat er mich doch so beeindruckt, dass ich mir zu Weihnachten die DSA3-Basisbox und "Mit Mantel, Schwert und Zauberstab" gewünscht habe. Und nach den ersten Versuchen mit meiner Familie habe ich dann auch über Schulfreunde erfahren, dass deren Freunde wiederum auch "das seltsame Zeug" spielen und bin so in eine Gruppe (naja, bisher waren das nur zwei) eingestiegen. Und dann habe ich mit Bekehren angefangen ;) - mittlerweile habe ich eine Gruppe, die zwar aus der alten Gruppe heraus gewachsen ist, aber in der niemand außer mir noch von damals dabei ist. Neulinge werben wir ab und zu aus dem Freundeskreis an, sodass wir noch ein paar Gelegenheitsmitspieler haben.
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Offline Bentley Silberschatten

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Re: [Umfrage] Euer Einstieg ins Rollenspiel
« Antwort #5 am: 31.12.2006 | 12:29 »
Ich hab frühr schon gerne SiFi Romane gelesen und bin bei einem Shadowrun Roman über die Werbung gestolpert.  Die Geschichten selbst zu erleben ... das hat sich spannend angehört. Also nichts wie hin zu unserem Comic Laden der immer schon den Ruf hatte einfach alles besorgen zu können dort hab ich mich informiert was es alles zu Shadowrun gibt. Dann hab ich Das Buch "Deutschland in den Schatten" gekauft und als ich im Laden stand und interessiert darin blätterte sprach mich Jemand an "Spielst du auch Rollenspiele ?" tja was soll ich sagen, seit dem bin ich dabei. Die Gruppe hat Cthulhu gespielt, also war das auch mein Einstieg. Was gar kein Problem war, Cthulhu ist einfach und verständlich. Dann sind wir kurz darauf auf den Teck Con gegangen, dort hab ich dann auch endlich Shadowrun gespielt, haufen neue Leute kennen gelernt und von da an dann mit dennen auf fast jeden Süddeutschen und auch manchen Norddeutschen Con gegangen, die GFR Tübingen kennen gelernt und damit natürlich noch mehr Leute und eine unmenge an Systemen.
Fazit: Ganz normale Werbung hat mich dazu gebracht (unterstützt von einem alten ASM (Computerzeitschrift) Artikel), geblieben bin ich weil ich über Vereine und Cons jede Menge Leute und Systeme kennen gelernt habe. Und, ums nicht unerwähnt zu lassen, im GroFaFo hab ich viel darüber gelernt was man besser/anders machen kann.
« Letzte Änderung: 31.12.2006 | 12:34 von Bentley Silberschatten »

Offline Suro

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Re: [Umfrage] Euer Einstieg ins Rollenspiel
« Antwort #6 am: 31.12.2006 | 12:38 »
Ich habe als jüngerer Jahrgang dann doch recht früh mit RPG´s Kontakt gehabt, und zwar in Form des schwarzen Auges - allerdings nicht als P&P sondern in Form von "Schicksalsklinge" und "Sternenschweif" den ersten beiden PC-Spielen. Das fand ich ganz interessant, mir war aber nicht klar, das sowas wie P&P existiert.
Richtig zum RPG gekommen bin ich wohl eher über so ein gutes altes Abenteuerbuch (Wenn du blubb tust, lies auf Seite blah weiter, sogar mit Würfeln war das ;) ) wo wir dann (in der 3./4. Klasse) beschlossen hatten, so eine Art Erzählspiel zu machen, wo einfach rings um einer die Story erzählt und die anderen derweil Charaktere spielten.
Mein Bruder, der dann irgendwann angefangen hatte, Vampire mit ein paar Freunden zu spielen, brachte mich dann auf P&P´s, und da sich einer seiner Freunde gerade die AD&D-Basisbox gekauft hatte, hab ich mir die dann zum Geburtstag gewünscht.
Bekam ich dann auch zu meinem 11. Geburtstag.
Das Grundprinzip war uns ja schon vorher vertraut, kamen halt Regeln dazu, doch das hatten wir auch bald raus.
Wir haben dann so ich denke ein 3/4 Jahr Kaufabenteuer gespielt (Basisbox + Randal Morn) und dann hab ich erst angefangen relativ spontan zu leiten und mir dann Vampire gekauft. Nicht so viel später war ich dann auch schon im Grofafo, und da war ich dann sowieso nicht mehr zu retten.

Achja, fast vergessen: Ich glaube das System selbst hat bei uns keine große Bedeutung gehabt, da wir vorher schon recht nett regellos gespielt haben. Nur ein wirklich zu kompliziertes System oder ein Hintergrund den wir nicht gemocht hätten, hätte uns vielleicht abgeschreckt, denke ich.
« Letzte Änderung: 31.12.2006 | 12:42 von Surodhet »
Suro janai, Katsuro da!

Online Stahlfaust

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Re: [Umfrage] Euer Einstieg ins Rollenspiel
« Antwort #7 am: 31.12.2006 | 13:33 »
Es müsste 1994 gewesen sein, ich war zarte 10 Jahre alt und hatte eigentlich keine Ahnung von Fantasy oder Rollenspiel. Mein Bruder erzählte mir von AD&D und ich konnte mir so gar nichts darunter vorstellen. Ich Knirps bin dann mal mit zur Gruppe die so 14 bis 18 alt waren und hab dort einige male mitgespielt bevor sich die Gruppe auflöste.
1 Jahr später, so mit 11, hatte eine Klassenkamerade eine MERS-Basis Box geschenkt bekommen, wollte jedoch nicht leiten. Also rang ich mich durch zu leiten und wir bauten eine eigene Gruppe auf mit immerhin 7 Leuten.
2 Jahre später stieg ich wieder in einer Gruppe meines Bruders in neuer Konstellation ein, die nun jedoch SR 2 spielten. Auch dort wurde ich nach ca. 1 Jahr zum SL-Dasein verdonnert. Mein Bruder hörte dann mit Rollenspiel auf nachdem sich die Gruppe irgendwann auflöste, aber für mich war es erst der Anfang  ;D
Wir haben dann in der Schule nochmal eine Rollenspiel AG gegründet und aus der MERS-Runde entwickelte sich in wechselnder Zusammensetzung meine heutige Stammgruppe. Nach einem guten Dutzend Systeme bin ich eigentlich der einzige regelmäßige Mitspieler der aus der ursprünglichen Gruppe noch übrig ist. Jaja, die guten "alten" Zeiten  ;D
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Offline Bitpicker

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Re: [Umfrage] Euer Einstieg ins Rollenspiel
« Antwort #8 am: 1.01.2007 | 13:55 »
Ich war 16 (1986) und hatte irgendwie von DSA erfahren, mir Knaurs Buch der Rollenspiele gekauft und den ersten DSA-Roman, den es damals gab. Mit der Schulclique haben wir dann die DSA 2-Boxen gekauft, Charaktere gemacht und reihum gemeistert. Das hat sehr viel Spaß gemacht; erfahrene Spieler, die uns eingeführt haben, gab es keine.

Allerdings hatte ich zuvor schon Spielbücher gespielt (Einsamer Wolf usw.) und mit ca. 12 sowas ähnliches wie ein Solo-Rollenspiel gespielt, bei dem ich mir selbst die Geschichte erzählte und mit einem programmierbaren Taschenrecher und einem darauf laufenden Zufallsgeneratorprogramm binäre Entscheidungen getroffen habe. So entstanden kleine Landkarten und ganze Abenteuertagebücher, die ich heute noch irgendwo liegen habe. Echte Rollenspiele waren da irgendwie der logische nächste Schritt.

Robin
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Christoph

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Re: [Umfrage] Euer Einstieg ins Rollenspiel
« Antwort #9 am: 1.01.2007 | 15:11 »
So um ca. 1994...
Weaponlord fürs SNES war neu, Conan war kultig, Heroquest war das Spiel der Stunde, (Kohl war Nochbundeskanzler  ~;D ) , Konsolenspiele hatten 4 Buttons und waren 2D...

-Dann kam so 'ne profilierungssüchtige Wurst daher, und erzählte von einem Spiel "so wie Heroquest, nur mit völliger Handlungsfreiheit, indem die eigenen Entscheidungen über das Überleben entscheiden..."

Der SL war grottig, das System DSA 2...

Wir haben ihn verjagt, und der enthusiastischste von uns wurde neuer SL...

-Sachen wie Handlungsfreiheit weit über Diablo hinaus, "gesagt getan" erst denken, dann Handeln, das Abenteuer als zu lösende Aufgabe, die Regeln und das "in Charakter bleiben" als zu meisternde Hindernisse...

*schwärm*...

Das hat damals am Rollenspiel fasziniert und meinen bevorzugten Spielstil bis heute geprägt...



-> ob diese Faszination für Leute, die heute so alt sind, wie ich damals war noch nachvollziehbar wäre...
keine Ahnung...

-> ob ich heute mit Rollenspiel anfangen würde, wenn ich es damals nicht getan hätte?
- Ich denke nicht...Um diese völlige Faszination zu begreifen muß man, glaub ich, jünger als 14 sein...
« Letzte Änderung: 1.01.2007 | 15:20 von Christoph »

Offline Darklone

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Re: [Umfrage] Euer Einstieg ins Rollenspiel
« Antwort #10 am: 1.01.2007 | 16:30 »
1982 oder 83 DSA zu Weihnachten bekommen, dann immer alles gekauft.

Davor schon mit selbstgebastelten Ruestungen und so gelarped... auch wenn uns nie jemand gesagt hat, wie das heisst.
Captain Jack Sparrow: "Wen interessiert das?!?"

Offline Maarzan

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Re: [Umfrage] Euer Einstieg ins Rollenspiel
« Antwort #11 am: 1.01.2007 | 17:08 »
Wie mein Rollenspiel angefangen hat?

Nach einem eher disfunktionalen Geschichtenerzählen zu einem selbsterdachten SF-Land, irgendwie wohl von Lego abstammend, war der erste formelle Kontakt über die Schule. Die Leute eine Bank vor mir hatten mit ihren D&D-Charakteren gerade Namensstufe erreicht und waren dabei die bis dahin angesammelte Beute in den Ausbau einer Festung mit umliegender Baronie und einer Schutztruppe zu investieren und dazu Einkaufs- und Soldlisten und Baupläne zu erstellen.
Das hat sofort gezündet.
Eine Möglichkeit der bisher aus Kommunikations/Kohärenzgründen nicht ganz befriedigend ausgelebten Kreativität unter strukturierten Bedingungen eine ganz neue Basis zu finden, dankbares Publikum, bzw Versuchskaninchen zu finden und die Möglichkeit auch anderer Leute Konstruktionen erleben und untersuchen zu können ohne nur zuhören zu müssen.
Nachdem meine Vorschläge zu dem Problem der Burginfrastruktur auch geschätzt wurden, bin ich so zu meiner ersten D&D-Runde gekommem.
Zur Konfimation gab es dann mit DSA1 die erste eigene Box.

Ich weis nicht, ob ich mit der Basisbox dabei geblieben wäre, aber ich wußte ja dass es noch mehr gab, und so habe ich nach Gedächtnis und frei Schnauze begonnen, selbst an dem System zu stricken. Später kam dann noch mehr Material von anderen Systemen (und andere Systeme wurden gespielt)  hinzu und heute bin ich immer noch am Basteln.

Hartwurst lebt!
Storytellertraumatisiert und auf der Suche nach einer kuscheligen Selbsthilferunde ...

Offline DasTaschentuch

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Re: [Umfrage] Euer Einstieg ins Rollenspiel
« Antwort #12 am: 2.01.2007 | 01:45 »
Also ganz am Anfang war - so unüberraschend - DSA (3). War schön und würd die uralte Runde auch gern mal fortsetzen :-)
Bin dann aber sehr bald zu AD&D gekommen und da sehr lang hängen geblieben. Zwischendurch mal kurz Midgard und das wars dann.

Nach meinen Umzug nach Hamburg erweiterte sich mein Rollenspielhorizont dann ganz gewaltig, aber DSA spiel ich bis heut noch, allerdings jetzt 4.0

Andreas

Plansch-Ente

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Re: [Umfrage] Euer Einstieg ins Rollenspiel
« Antwort #13 am: 2.01.2007 | 07:59 »
Ahja...die gute alte Zeit...schon das eine oder andere mal hier drüber geredet, aber jedesmal immer wieder eine wunderbare Gänsehaut :D Was waren das noch für Zeiten...was haben wir nicht alles erlebt...moment mal...wie bin ich eigentlich dazu gekommen?
Den Grundstein für dieses ganze Zeug habe ich schon in frühester Kindheit gelegt, denn seit ich denken kann bin ich von Mittelalter und Fantasy fasziniert. Meine Eltern erzählen mir heute immer wieder wie ich mit 4 Jahren schon Ritter gespielt habe. Ich erinnere mich noch, dass ich mit meinem damaligen besten Freund alles, was nur irgendwie mit Rittern zu tun hatte gesammelt hatte und ALLES was man zum spielen benutzen konnte ebenfalls eingesammelt wurde. Ich möchte gar nicht wissen was meine Eltern damals gedacht haben, als wir mit Haufenweise Kiefernzapfen, Kastanien, Ästen und ähnlichem nach Hause kamen. Damit wurden dann unsere Lego und Playmobil Burgen gebaut. Mein erster Kontakt mit soetwas wie Rollenspielen war dann wohl ein Abenteuerspielbuch. Damals war ich in einer Buchhandlung auf der Suche nach einem Geburtstagsgeschenk für einen Freund und habe dann ein solches Buch in der Hand gehabt. Der Satz "Der Hauptcharakter dieses Buches bist DU!" hat in mir sofort ein Feuer entfacht. Unglaublich! Hammer! Was für eine Vorstellung! Damals hatte ich mich aber nicht getraut das Buch mitzunehmen und zu verschenken. Weiß nicht mehr warum und wieso...hat jedenfalls keine Woche gedauert bis ich meine Mutter beauftragte "Mama..geh mal in der Mittagspause in Buchhandlung XYZ und besorge Buch ABC". Ich weiß noch wie nervös und aufgedreht ich war, als ich damals zu Hause wartete das Mutter endlich von der Arbeit kam. Ich hab mir die wildesten Gedanken gemacht. Was war dieses Buch? Ich konnte mir absolut nichts darunter vorstellen. Habe zwar in der Buchhandlung kurz drin rumgeblättert, aber wie genau das ablaufen sollte - ich hatte keine Ahnung. Dann war es so weit. Ich glaube ich habe an diesem Abend sämtliche Lösungswege dieses Buches erspielt ;). Der Bücherei hier im Ort sei dank, das ich weiteres "Futter" fand, denn diese hatte ebenfalls einige Abenteuerspielbücher in ihrem Angebot. So hangelte ich mich von Abenteuer zu Abenteuer. Bis mich irgendwann mal einer in meiner Klasse fragte ob ich "Das Schwarze Auge" kennen würde. Als ich verneinte und fragte, was das denn sei bekann er zu erzählen. Und spätestens da war es klar: In mir schlummerte ein Rollenspieler. Hatte schon immer dort geschlafen und hatte nur darauf gewartet zu erwachen und aus mir mit seinen fantastischen Geschichten über Helden, Magie und sonderlichen Kreaturen herauszubrechen. Ich hatte Glück, das kurze Zeit darauf mein Geburtstag war und so landete natürlich die "Das Schwarze Auge" Grundbox auf meinem Wunschzettel. Ich konnte wochenlang nur noch an Rollenspiel denken. Ich kaufte unmengen an Soloabenteuern und spielte diese leidenschaftlich. Auch mit Charakteren, die ich in Gruppenabenteuern spielte. Damals dachte man noch nicht an sowas wie Powergaming. Und jetzt, 9 Jahre ( :o ) , viele Spielgruppen, SEHR viele Spielsysteme, Gott weiß wieviele Spielabende und unmengen an Knabberkram später, spiele ich immernoch Rollenspiele - zumindest theoretisch ;). Ach ich vermisse die gute alte Zeit..... :d

Was also hat mich dazu bewogen zu spielen? Ganz klar: Meine schon immer dagewesene Leidenschaft für Mittelalter und Fantasy. Für fantastische Geschichten voller Magie und Helden. Dann die Abenteuerspielbücher und nicht zuletzt gleichgesinnte, die mir von Rollenspielen erzählten. Die Leidenschaft sorgte dann dafür, das ich dem Rollenspiel auch in Zeiten, in denen ich keine Spielgruppe (und damals auch noch kein Internet zum informieren oder so) hatte, treu blieb.

EDIT: Was noch ganz wichtig war: Die Verfügbarkeit dieser Spiele. Ich glaube zwar fest daran das ich weiterhin versucht hätte etwas über die Rollenspiele herauszufinden, aber wären die Boxen damals nicht in dem hiesigen Spielwarenladen verfügbar gewesen, weiß ich nicht wie lange man dieses Interesse hätte aufrechterhalten können (wenn man sich doch genauso weiter mit Abenteuerspielbüchern über Wasser hätte halten können)

EDIT 2: Die Regeln fand ich absolut nebensächlich. Ich hätte Rollenspiele damals auch gut gefunden wenn die Regeln UNGLAUBLICH kompliziert gewesen wären. Die Regeln waren einfach da...fertig...hat mich nicht interessiert ob ich für ein Talent einmal oder 10 mal hätte würfeln müssen. Ich glaube das einzige was wirklich wichtig war, war die Verfügbarkeit. Die MÖGLICHKEIT diese Sachen zu bekommen. Also wenn man heute Rollenspiele haben will, bleiben einem ja wirklich nur noch das Internet um die Bücher über Onlinestores zu beziehen oder wirklich Rollenspielläden. Wäre das damals schon der Fall gewesen, wäre ich heute wohl nicht hier...ich hatte damals kein Internet und auch keinen Rollenspielladen hier in der Nähe...
« Letzte Änderung: 2.01.2007 | 10:11 von Computer-Ente »

Offline גליטצער

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Re: [Umfrage] Euer Einstieg ins Rollenspiel
« Antwort #14 am: 2.01.2007 | 09:52 »
Ich war vorher Wargamer, einer meiner Mitspieler hatte SR 2.01D wozu wir die Romane auch schon kannten, tja dann war's passiert...
-X-"Der Kluegere gibt nach" fuehrt nur zur Herrschaft der Dummen -X-

Unterschätzt niemals die Macht des Glitzers!!!11

Offline Xemides

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Re: [Umfrage] Euer Einstieg ins Rollenspiel
« Antwort #15 am: 2.01.2007 | 10:14 »
Man bin ich alt  :o !

Es war irgendwann in den 1980ern. Durch meinen Vater begann ich dir Perry Rhodan Serie zulesen. Bei den Pfadfindern spielten wir die ersten Abenteuerspielebücher, die ich mir später auch selber kaufte. Dann sah ich kurz vor Weihnachten die erste Ur-D+D-Box, dachte aber das wäre so eine Art Pappfigurentheater.

Im Science-Fiction Jahrbuch vom Moewig Verlag las ich dann einen Bericht über Rollenspiele, ich glaube von Lutz Reimers, der später Runequest übersetzte, darunter auch natürlich über D+D. Begeistert von dem Gedanken kaufte ich mir dann die Box. Und so nam das Schicksal seinen Lauf...
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Offline Vale waan Takis

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Re: [Umfrage] Euer Einstieg ins Rollenspiel
« Antwort #16 am: 2.01.2007 | 10:21 »
Der allererste Kontakt...*grübel*
Das muss so Mitte-Ende der 80er gewesen sein und wie bei so vielen war es DSA (wird wohl noch DSA 1 gewesen sein).

Eigentlich hatte ich mich mit einem Freund zum Atrari ST zocken getroffen, wie damals immer wenn meine Eltern sich mit seinen trafen, aber aus irgendwelchen nicht mehr nachvollziehbaren Gründen stellte er mir seine neueste Errungenschaft vor -  Die DSA-Box

Da ich damals schon absoluter Fantasy Fan war und das erste mal den Herrn der Ringe fertig gelesen hatte war ich natürlich sofort Feuer und Flamme. Ich bin der Held, kann mich frei bewegen, die Geschichte spinnt sich um mich herum... einfach genial.
Ein weltklasse Soloabenteuer folgte und an einiges kann ich mich sogar heute noch gut erinnern (z.B. das ich auf meinen Vorrat an Pfeilen achten musste und die ersten verschwendete in dem ich sie im Leichnam des Orks stecken lies  ;D, aber auch das es voller Rätsel, Spannung und Fantasie war). Mein großer Vorteil, der Meister war ein Naturtalent (und er arbeitet heute an der Entwicklung von Computerspielen).
Leider hatte er wohl weniger Spaß am Rollenspiel als ich (ich hatte ihn vor kurzem nochmal drauf angesprochen und ihm war das ganze zu zeitintensiv, da er sich damals schon auf programmieren gestürzt hatte) und so blieb es bei diesem einen Abenteuer.

Dennoch hatte mich das sehr geprägt, auch wenn es ein paar Jahre dauern sollte bis ich wieder Spielen konnte.
Dann kam es zu einer schicksalshaften Begegnung in einer Sporthalle.
Ich war frisch in der Klasse und hatte kaum Kontakt zu denen und an diesem Tag vom Sport befreit (musste aber in der Halle sein) und hatte mir ein Perry Rhodan Heft mitgenommen um wenigstens was zu lesen... plötzlich stehen zwei Gestalten vor mir und fragen "Was liest'n du da?..." es waren Flo und Basti (Dorin) und nach kurzem Gespräch hatten sie mich in ihre MERS Runde gelockt. Von da an wurde regelmäßigst gezockt.

Mir wurde das Rollenspiel also immer sehr gut von jemandem verkauft. Dabei blieb ich weil ich Fantasy- und Geschichtenbegeistert war und bin und das Glück hatte mit Menschen zusammen zu treffen die das ganze ähnlich sahen wie ich.
Hätte ich so manchen Rollenspieler den ich später mal erleben musste in dieser anfangsphase erlebt wäre ich wohl nicht dabei geblieben.
So aber entwickelten sich über das gemeinsame Interesse Freundschaften und man blieb auch in Phasen in denen man weniger Lust zum Spielen hatte dabei um mit den Freunden abzuhängen.

Mein erstes Grundregelwerk folgte allerdings wiederum viele Jahre später. Bis zu dem Zeitpunkt war ich reiner Konsument bzw. Nutznießer der Kaufwut anderer Rollenspieler. Zwischenzeitlich hatte ich mir mal MERS und DSA zum leiten ausgeliehen und auch in unserer damaligen Rolemaster Gruppe hatte ich schon SL Erfahrungen gesammelt.
Dann wollte ich aber was eigenes. Etwas, von dem kein anderer die Hintergrundwelt kennt. Mein System!
Im städtischen Rollenspielladen fiel mir dann Space Gothic in die Hände. Endlcih mal ein Sci-Fi System... kurz durchgeblättert und für gut befunden. NOch schnell die mitgekommenen potentiellen Mitspieler befragt und gekauft.
Sicherlich trugen der Umfang und der Klappentext extrem dazu bei es zu kaufen.
Damals hätte ich sicherlich kein Regelwerk mit 20 Seiten gekauft. Es war schon wichtig etwas für sein Geld in die Hand zu bekommen. Das Cover von SG ist nun nicht unbedingt sehr mitreißend, aber irgendwie scheint es mir doch zugesagt zu haben. Außerdem gab es beim durchblättern schön viele Bilder und das ganze schien in sich geschlssen zu sein (Es standen keine 35 Quellenbücher dazu im Regel rum, was auf mich eher abschreckend gewirkt hätte [Vampire, D&D etc.]).

Tja so war das
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Offline Faryol

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Re: [Umfrage] Euer Einstieg ins Rollenspiel
« Antwort #17 am: 2.01.2007 | 12:00 »
Es war wohl so um 1987/88 - genau weiss man es nicht mehr, denn die Zeit drängt Gegebenheiten der Geschichte in die Welt der Mythen und Legenden:

Jung Heiko befindet sich auf einem Sommerzeltlager, welches hier und da recht verregnet war. Um die Zeit ein wenig totzuschlagen, schlägt ein damaliger Bekannter vor "Rollenspiel" zu machen. Häh? - Wat bitte? Na gut, lass mal sehen.
Kurz darauf finden sich ein paar unbedarfte Jungspunde am Tisch sitzend wieder bewaffnet mit Zettel und Bleistift sowie ein paar aus Brettspielen entwedeten Würfeln (W6 - wer konnte damals schon die Vielfalt erahnen) wieder.
Es wird ein System improvisiert mit ein paar Werten und die Geschichte nimmt ihren Lauf.

Kurze Zeit später - Jung Heiko hat sich wohl nicht ganz so dämlich angestellt - fragt mich besagter Bekannter, ob ich regelmässig in seiner Gruppe mitspielen wolle. Okay, macht ja Spass! Gemeinsam wird mein erster ordentlicher Char erstellt - ein DSA II Streuner, der nie gespielt werden sollte, denn die Gruppe wollte ganz neu mit AD&D beginnen. Auch gut, mir hoch wie breit welches System.

So wurde ich vor DSA bewahrt und bin somit ein Kind der Welt von D&D!

Mit der Gruppe zockten wir dann vlt 3-4 Jahre. Dann wurde es ruhig um's Rollenspiel. Bis auf gelegentliche One shots und sporadisch begonne Kampagnen lief nicht viel.

Im Jahre 2000 kam es dann wieder zum massiven Wiedereinstieg durch neue Freunde. Natürlich wieder mit AD&D bzw. kurz drauf D&D 3rd.   

Einfach über die Bordwand kotzen und weiter rudern!

Offline Sparky

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Re: [Umfrage] Euer Einstieg ins Rollenspiel
« Antwort #18 am: 2.01.2007 | 12:38 »
Hmm, meinen ersten Kontakt mit Rollenspiel hatte ich so mit 17...damals war ich in meiner Cothik-Phase, Amateur-Dramaturg und Laienschauspieler und ein Grufti aus meiner Schul-Theater-Gruppe schleppte mich mit zum Vampire Live (er verkaufte es mir als "Impsovisationstheater")
Als die Gruppe sich dann mehr oder weniger auflöste integrierte mich einer der Spielleiter in seine D&D-Runde...das war mein Einstieg ins Pen&Paper.

2 Jahre später fing ich dann an, Vampire zu leiten- einfach aus dem Grund, weil außer mir keiner wollte.
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Offline Thalamus Grondak

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Re: [Umfrage] Euer Einstieg ins Rollenspiel
« Antwort #19 am: 2.01.2007 | 13:02 »
Mein erster kontakt mit Rollenspiel kam ziemlich spät. Es war auf einem Zivildient Lehrgang in Kiel.
Ich fur dorthin, mit einem ganzen Pack Magickarten,  das ich ein halbes Jahr zuvor entdeckt habe un welches mich wegen seiner Fantastischen Spielwelt faszinierte (Ich war wirklich sehr sehr weit weg von der Szene und die einzige Fantasy die ich kannte, war Der Herr der Ringe).
Auf dem Zivilehrgang packte ich dann irgendwann mal meine Magicsammlung aus, und ein anderer Zivi setzte sich zu mir. Wir unterhielten uns darüber, und ich erzählte ihm, das ich schon immer so ein Spiel mit Fantastischen Kreaturen, Magie und Rittern gesucht habe.
Dann erzählte er irgendein verwirrendes Zeug über ein Advanced Dungeons & Dragons, unter dem ich mir so absolut gar ncihts vorstellen konnte. Also brachte er am nächsten Wochenende ein Abenteuer und das Regelwerk mit und wir spielten mit ein paar anderen Zivis die alle schon Rollenspiele kannten, eine Runde AD&D.
Schon bei der Charaktererschaffung wusste ich, DAS ist das was ich schon immer gesucht habe. DAS ist absolut COOL.
Wir haben dann irgendso ein schlechtes DSA Abenteuer mit der Hütte Hühnerbein gespielt, und das war wirklich übel. Aber ich hab mich nicht beirren lassen, und mir das Regelwerk von dem Mitzivi ausgeliehen, und von nunan nichts anderes mehr gemacht, als es zu lesen(3-4 mal).
DAnn bin ich mit ihm in die Stadt gefahren, und habe mir einen Rollenspielladen zeigen lassen, indem ich mir sogleich eine komplette AD&D Aussattung mit allen 3 Grundregelwerken, Vergessen Reiche Kampagnenbuch und Würfelset besorgt habe. Und damit auch gleich beinahe alles Geld ausgegeben, das ich für den Lehrgang mithatte. Danach sind wir zu McDonalds und haben was gegessen, wegen der Kieler Wochen war da gerade der Teufel los, und als ich eine halbe Stunde später irgendwo in der Stadt plötzlich merkte, das ich meine Tasche mit dem AD&D Kram im McDonalds vergessen hatte, war es auch schon zuspät. Als wir zurückkamen war die Tasche Spurlos verschwunden. Was mach ich also? Ich gehe zur Bank, hohle die letzten 200 Mark von meinem spärlichen Zivigehalt ab, und kaufe mir den ganzen Mist nochmal(Das grinsen des Verkäufers werd ich nie vergessen  :-\ )
 Als der Zivilehrgang zuende war, war ich ein laufendes Vergessene Reiche Lexikon, und gerade zuhause angekommen habe ich erstmal 4 Freunde und meine Freundin zusammengerufen um meine neueste Errungenschaft zu präsentieren.
Es ergab sich eien recht regelmäßige und sehr spaßige Runde. Ich habe zu der Zeit den Spielern keine Würfel in die Hand gegeben, weil es mir praktischer vorkam alles selbst zu würfeln. Und die Spieler einfach "erzählen zu lassen".
Bei einigen Spielern brach dann mit der Zeit irgendwann der Revoluzzer durch, so das sie lieber selbst würfeln wollten.
Von da ab wurden die Spiele sehr viel Regellastiger, und es kam immer wieder zu Regeldiskussionen. Daher kommt auch wohl meine "Die Regeln sollten im Hintergrund bleiben Einstellung".
Nachdem die erste Gruppe wegen andere Interessen (zumeist Saufen) sich immer seltener traf, hab ich mir über die Spielerdatenbank vom ADRV andere Spieler gesucht und mit denen eine ganze Zeit lang eine Regelmäßige sehr schöne VR Kampagne gespielt.
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Offline Timo

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Re: [Umfrage] Euer Einstieg ins Rollenspiel
« Antwort #20 am: 2.01.2007 | 13:55 »
Über den ersten BattleTechRoman(und das BT-Brettspiel), zu DSA&Shadowrun(Brandneu Version1engl.)so ungefähr jedenfalls(müsste irgendwie zwischen 89-91 gewesen sein). DSA dann vor erscheinen von Version 3 verworfen und AD&D und Earthdawn(auch gleich mit erscheinen angefangen) gespielt.

 
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Re: [Umfrage] Euer Einstieg ins Rollenspiel
« Antwort #21 am: 2.01.2007 | 14:31 »
Da war ne Werbung für ein komisches D&D-Regelwerk in einem Computerspiele-Katalog (da war ich 11 oder 12). Klang seltsam aber seeeehr interessant.
Zu Weihnachten "bestellt", über die Weihnachtsfeiertage durchgelesen, im neuen Jahr 5 Mitschüler zusammengetrommelt und 5 Stunden Chaos ge"meistert".

Naja, hat trotzdem funktioniert  ::)
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Offline Opthalamia

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Re: [Umfrage] Euer Einstieg ins Rollenspiel
« Antwort #22 am: 2.01.2007 | 15:07 »
Tja, ist sehr lang her. Ein Bekannter hatte die DSA1-Box in die Finger bekommen, ich hatte grade Zeit zum mitspielen. Das war aber noch lange nicht der Startschuss. Die Faszination begann erst mit einem SI-FI-RPG auf einem Con in Bremen, nur 6 Seiten Regeln und ein guter Mitspieler zusammen mit fast freier Handlungsgewalt. Seitdem bin ich auch gerne SpL.   

Offline Pilger

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Re: [Umfrage] Euer Einstieg ins Rollenspiel
« Antwort #23 am: 2.01.2007 | 15:13 »
Im Sommer 84, da war ich 13, entdeckte ich im "Spielzeugladen um die Ecke" ein paar zugeschweißte Hefte mit Motiven von Helden, Monstern und phantastischen Orten. Ich war sofort interessiert und fragte die ältere Verkäuferin, was dies denn sei.

Bis auf die Information, dass das das "Schwarze Auge" sei raffte ich überhaupt nicht, was die ältere Dame mir erklärte und im Nachhinein denke ich auch, sie wußte selber nicht, was das für eine Art von Spiel war und wie es wirklich funktionierte.

Jedenfalls erzählte mir ein paar Wochen oder Monate später ein damaliger Mitschüler, dass er ein sogenanntes Rollenspiel namens Dungeons&Dragons mit Älteren gespielt hatte und nun konnte mir jemand erklären, worum es bei diesen Spielen ging. Ich war sofort wieder Feuer und Flamme und als der Kumpel kurz darauf seine eigene Gruppe ins Leben rief (wir spielten da irgendwie n Mix aus D&D und DSA) saß ich mit einem frisch erwürfelten Druiden mit am Tisch.

Ja, so fing das alles mal an...
« Letzte Änderung: 2.01.2007 | 15:16 von Pilger »

Offline Transmission King

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Re: [Umfrage] Euer Einstieg ins Rollenspiel
« Antwort #24 am: 2.01.2007 | 15:20 »
Ich war ungefähr 22.

Also eigentlich relativ alt für den Einstieg. Ich denke die meisten werden wohl schon in der Kindheit und Jugend angefangen haben. Aber die Rollenspieler die ich aus der Schule kannte waren einfach zu abschreckend.  ;D Von diesen Erinnerungen mußte ich wohl erstmal Abstand gewinnen, bevor ich mich daran wagen konnte.

Habe mich dann von Jasper anstecken lassen und ganz klassisch mit DSA angefangen. War im Grunde für den Einstieg auch ganz okay. Aber so richtig Spass gemacht hat es eigentlich erst mit UA. Ist nach wie vor auch einfach mein Lieblingsspiel.



Bei Rechnungen, die sich auf die Zukunft beziehen, sind die meisten Daten wegen mangelnder Information über die Zukunft nicht eindeutig bestimmbar.

Offline Bad Horse

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Re: [Umfrage] Euer Einstieg ins Rollenspiel
« Antwort #25 am: 2.01.2007 | 15:25 »
Mein erster Kontakt waren die Spielbücher, die ich auch ganz witzig fand. Ich ging allerdings schnell dazu über, die Kämpfe nicht mehr auszuwürfeln, sondern einfach zu "gewinnen" (ist ja auch albern, viermal das Buch durchzumachen, nur um den Kampf gut zu würfeln...  ;)).

Danach habe ich mir aus Interesse mal eine DSA-Box gekauft - ich weiß nicht welche, es war die mit der Maske drin -, aber nie gespielt.

Der eigentliche Einstieg kam dann, als mir ein Klassenkamerad 1988 Mers zum Geburtstag schenkte und es sich dann ausleihen wollte - so kam ich in die Rolemaster-Gruppe. War eigentlich furchtbar, als einziges Mädchen unter lauter sexistischen Kerlen, aber ich wollte halt unbedingt Rollenspiele machen...  :P

Nach meinem Ausstieg da hab ich ein bißchen für meine zwei Nachbarn geleitet, und dann Cons entdeckt... mit einem Papa bei der Bahn (und entsprechenden Freifahrten) war es ja leicht, quer durch Deutschland auf der Suche nach der perfekten Runde zu tingeln...  :)
Zitat von: William Butler Yeats, The Second Coming
The best lack all conviction, while the worst are full of passionate intensity.

Korrekter Imperativ bei starken Verben: Lies! Nimm! Gib! Tritt! Stirb!

Ein Pao ist eine nachbarschaftsgroße Arztdose, die explodiert, wenn man darauf tanzt. Und: Hast du einen Kraftsnack rückwärts geraucht?

Irrsinniger

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Re: [Umfrage] Euer Einstieg ins Rollenspiel
« Antwort #26 am: 2.01.2007 | 16:55 »
Da wir einige aktuelle Diskussionen zu den Themen haben, ob es noch für Einsteiger geeignete Spiele auf dem Markt gibt, und wie ein Einsteigersystem eigentlich beschaffen sein müsste, hier eine kleine Umfrage: Warum habt ihr damals mit dem Rollenspielen angefangen? Was war der ausschlaggebende Umstand, der euch dazu verleitet hat, euer erstes Grundregelwerk zu kaufen? ... Was genau an eurer ersten Session war der Grund, dass ihr dabei geblieben seid?
Unter so vielen DSA-Startern falle ich ein wenig heraus - ich war 14, da schenkte mir mein Opa zu Weihnachten das Basis-Regelwerk von KULT:o

Ja, ihr habt richtig gehört. Nicht unbedingt das klassische Einsteiger-Spiel. Doch mein erstes. Und das erste Mal, dass ich über 20-Seiter stolperte.

Tatsächlich war mir der ganze Weltbeschreibungs-Kram zu steil und auch ein wenig zu extrem, mit dem ganzen Blut und Sperma, aber die grundsätzliche Idee, einmal nicht nur wie in den Abenteuer-Spielbüchern von Steve Jackson und Ian Livingstone "Geh rechts - 246 - oder links - 128" zu haben, sondern auch: "Ich bleibe stehen und schreie laut!" oder was zum Teufel einem auch immer gerade in den Sinn kommt, das fand ich absolut fantastisch (Spätestens nach den Höhlen der Schneehexe, wo man entweder über Nummer 412 gehen muss oder am Schluss stirbt, obwohl man sich denken kann, wer der Böse ist).

Also versammelte ich meinen kleinen Bruder und einen Buben aus der Nachbarschaft und spielte mein erstes Abenteuer.

Erstes Abenteuer

Ein Jetzt-Zeit-Abenteuer auf Basis des Buches "Running Man" von Richard Bachmann (ja, das mit Schwarzenegger, stark verändert, verfilmte) - die Charaktere wurden entführt und dann gemeinsam mit etlichen NPCs von reichen Schnöseln durch den Wald gejagt. (Auch dann später mit Van Damme verfilmt "Hard Target", und von meinem kleinen Bruder Jahre später noch einmal neu aufgelegt, in einem Labyrinth statt im Wald, woran man sieht, was für ein Dauerbrenner dieses Abenteuer-Thema ist)

Wir fanden es großartig - Würfel rollen, selbst entscheiden, den Ausgang nicht kennen.
Wo wir die Regeln nicht so genau checkten, da stellten wir uns das einfach vor und schätzten, wie das ungefähr sein müsste. Es klappte.

Ich legte gleich ein Sequel nach, mit meinem ersten fein ausgearbeiteten Power-NPC als Gegenspieler: "Jim McCool".
Und schon zeigte der Nachbar erste Anzeichen einer typischen Rollenspieler-Krankheit und ermordete brutal die unschuldige Familie McCools, weil er selbst ihm durch die Lappen ging.

Regelsysteme

Das Problem war dann: KULT ist nicht wirklich so das Wahnsinns-System. Es ist was für Fortgeschrittene, viele Regeln sind nur Leitlinien, vieles muss der Spielleiter Daumen mal Pi entscheiden.

Diese Schule hat mir zwar für mein späteres SL-Leben sicher nicht geschadet, trotzdem half es, dass ein Freund dann GURPS entdeckte, ein universelles und modulares Rollenspielsystem, das man auf einfach oder auf extrem komplex spielen kann - oder irgendwas dazwischen.

(Leider checken das die wenigstens GURPS-Spieler und werden zu argen Regel-Freaks [Zitat: "Aber Zwerge haben doch Dichte x 1,5, hier steht's, auf Seite p.27!"] - das hat Steve Jackson [der Texaner, NICHT der Spielbücher-Steve-Jackson] so nicht gewollt, glaubt mir.)

Dann entdeckten wir Cyberpunk 2020 und stellten fest, wie flüssig Kampfregeln sein können - auch wenn die Schadensregeln von Cypi ziemlich mau sind.

Wir begannen, an den Kampfregeln zu feilen. Uns eigene auszudenken.

Der Freund tendierte stark in Richtung: Details, Realismus, harte Regeln.
Ich tendierte in Richtung: Flüssig, schnell, einfach.

So ist er bei GURPS mit Eigenbau-Erweiterungen geblieben.
Ich habe viel gesucht, sehr viel probiert, auch mal D&D, mehr DSA und kam zu "The Window" und - über das Grofafo - zu "Wushu", finde aber weiter, dass GURPS ein erstklassiges System und auch sehr Anfängertauglich ist.

Speziell, dass es da keine "Klassen" gibt, sondern jeder Charakter ein Individuum ist, das ist eine Sache, die es nicht so wahnsinnig oft gibt bei etablierten Systemen.
« Letzte Änderung: 2.01.2007 | 17:00 von Irrsinniger »

Offline Wodisch

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Re: [Umfrage] Euer Einstieg ins Rollenspiel
« Antwort #27 am: 2.01.2007 | 22:17 »
Klar war ich noch ein Kind, als das Rollenspielen (nach Regeln) so Anfang der 1980er bei mir losging (muss so gegen Abi/Anfang Studium gewesen sein).
Das war dann Midgard nach den Regeln der ersten oder zweiten Ausgabe (der erste Abend ging glaube ich noch nach der ersten Ausgabe).

Gelesen habe ich immer schon gerne, auch Sci-Fi und Fantasy, zu der Zeit kannte ich auf jeden Fall schon Conan, Fahrf&Grey Mouser, den Herrn der Ringe und das Silmarillion, vieles von Lem und Asimov und bei uns zuhause hingen Säbel und Schwerter an den Wänden (und Geweihe, Gehörne, Tierfelle, usw) und nach Ritterfilmen haben wir die Fechtszenen gerne mal nachgestellt (die Waffen waren schliesslich echt - da konnte man schon ordentlich zuschlagen).
Das "Nachspielen" galt allerdings auch für Western (Revolver und Winchester auf dme Schiessstand im Keller, Pfeil und Bogen im Garten), Tierfang in Afrika (jedesmal nach "Hatari" wurde auf unsere Hunde und Katzen Jaged mit Schlingen an Stangen gemacht...) oder auch "Mantel und Degen" Filme im Fernsehen (dann gab es "Geländefechten" im Schulfach Florettfechten).

Offline Falcon

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Re: [Umfrage] Euer Einstieg ins Rollenspiel
« Antwort #28 am: 2.01.2007 | 22:51 »
Ich muss noch hinzufügen, das ich die Abenteuerbücher auch geliebt hab und die haben sicher ihren Teil zum Einstieg beigetragen (habe ausser einem Taran-AbenteuerComic zum Kinostart aus einem MickeyMaus Heft selber nie eins in die Finger bekommen aber wozu hat man Freunde :) ).Wobei die Bücher vermutlich eher ein Begleitumstand waren als ein wirklicher Anstoß.

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Offline Kerberos

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Re: [Umfrage] Euer Einstieg ins Rollenspiel
« Antwort #29 am: 4.01.2007 | 21:43 »
Ich war damals glaube ich zehn Jahre alt. Ein Schulfreund von mir, der AD&D über seinen Cousin kennengelernt hatte, hatte mich damals zu einer Runde eingeladen. Erst gefiel mir die Idee von Pen&Paper nicht, aber als wir angefangen hatten fand ich es doch toll.
Und seitdem bin ich süchtig. ;)
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BoltWing

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Re: [Umfrage] Euer Einstieg ins Rollenspiel
« Antwort #30 am: 4.01.2007 | 21:51 »
Mit schnuckeligen 17 oder 18 Jahren bin ich über eine Freundin aus der Berufsschule in Kontakt mit einer RIFTS-Gruppe gekommen. Lange hat das grauen (aus jetziger Sicht) nicht gedauert und ich habe Clansblut von Cyberdance kennengelernt und dann auch fast 2 Jahre in einer tollen Gruppe gespielt. Zwischendrin bin ich dann immer mit mehr Systemen in Kontakt gekommen.

Die gleiche Gruppe (mit gleichem Meister) feiert hoffentlich in diesm Monat im übrigen einen neuen Anfang (mit den Kindern der Althelden)  ;D :D

Offline Urias

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Re: [Umfrage] Euer Einstieg ins Rollenspiel
« Antwort #31 am: 4.01.2007 | 22:17 »
Wenn ich so drüber nachdenke muss Rollenspielen mein Schicksal sein so oft wie ich damit konfrontiert wurde... Fast schon unheimlich *g*. Aaaah das waren noch Zeiten *das Bild verschwimmt zur Rückblende*

Mit 9 (jaha früh übt sich und so) wurd ich das erstemal auf DSA (des wor so klor...) aufmerksam durch nen Schulkollegen. Dessen Onkel (Jahrelanger Rollenspieler) hatte ihm vor einiger Zeit mal Hero Quest geschenkt und irgendwann rief er mich an dass er sich was gekauft hätte was so ähnlich aber noch besser war. Dann haben wir zusammen mit seinem Bruder und dessen Leuten jedes Wochenende gezockt. War hauptsächlich klassisches Hack n Slay Impro-Rollenspiel aber hey, hauptsache es macht Spaß oder?

Als ich die Schule wechselte brach der Kontakt ab und es war ne  Pause vom Rollenspiel. Mit 13 traf ich dann in der neuen Schule meinen ehemaligen bestne Freund (4 Jahre älter als ich und die erste Person mit der ich damals in der Grundschule gesprochen hab *g*) wieder welcher (als wärs Schicksal) bis dahin auch DSA spielen angefangen hatte (mit dem Sohn meiner damaligen Biologielehrerin welche mit DSA und Magic angefangen hatte als es rauskam). Da stieß ich gleich dazu. Da zockte ich ein-/zweimal aber das wars auch schon.

Nach einiger Zeit (dürfte so Februar 2003 gewesen sein oder so kA) fand ich dann auch den Rollenspielverein in meiner Umgebung und kontaktierte den. Da war dann der erste Kontakt mit richtigem Rollenspiel wenn mans so nennen will. Ein Abend DSA spielte ich noch mit denen (seitdem meine letzte DSA-Erfahrung) und dann wechselte ich zu Cthulhu. Seitdem hat sich nixmehr getan in der Hinsicht. Bin noch immer fasziniert davon und habs zum aktivsten Spieler des Vereins gebracht *g*
Ohne Gott ging es nicht weiter, und so hab ich mich entschieden, / meiner ist jetzt der Alkohol. / Ich trank ein paar Schlücke und ich fand meinen Frieden / und ich fühlte mich kurzfristig wohl. - Joint Venture, Der trinkende Philosoph

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Re: [Umfrage] Euer Einstieg ins Rollenspiel
« Antwort #32 am: 5.01.2007 | 01:32 »
Ich weis gar nicht mehr genau wie alt ich war. Aber es war so zwischen 15-17 Jahre. Also ich bin auf jeden Fall über zehn Jahre dabei.

Gehört hatte ich bis dato noch nie was vom Rollenspiel. Wusste noch nicht mal das es sowas überhaupt gibt denn keiner meiner damaligen Klassenkameraden hat jemals was damit zu tun gehabt.

Aber da Rollenspieler wohl allgemein auch irgendwie einen Hang zu Martial Arts haben hab ich das Rollenspiel über den Kampfsport kennengelernt.

Ich bin damals immer mit meinem Hotte Hüh durch Neuschloss in LA geritten und irgendwann bin ich ins Gespräch mit ein paar Jungs gekommen. Sie erzählten das sie alles Kampfsportler seien und ich wollte das immer mal machen... da meinten sie ich solle doch einfach mal vorbeit kommen.
Irgendwann erzählten sie mir vom Rollenspiel und am nächsten Tag saßen wir bei uns hinterm Haus auf der Weide auf einer Decke und sie packten Battletech aus  ;D

Danach wurde ich wegen dem Blindarm im Krankenhaus eingeliefert und der Spielleiter besuchte mich. Wir machten im Krankenhaus einen AD&D Charakter. Einen Magier/Prister, welches die DENKBAR schlechteste Kombination für einen Anfänger ist LOL.
Danach hab ich auch nie wieder einen Magier gespielt und eine "natürliche" Abneigung dazu entwickelt  ~;D

Womit ich am meisten Probleme hatte war das Rollenspiel English. Ich hab damals so gut wie kein Wort verstanden. Das Rollenspiel Englisch ist definitiv anders und für einen Neuling und Einsteiger die absolute Hölle! Jedoch ist und bleibt AD&D, auch wenn ich es heute nicht mehr spiele, das einzig wahre System..  ;D
Nelly is one of the Megaverse most "unique" Goddesses, with perhaps the most unique Portfolio ever.
You see, she is the Patron Goddess of Hot Women Who Are Unaware Of Just How Hot They Are.
Statues erected in her honor frequently depict a buxom, lusty Goddess with an innocent looking face but a mischievous twinkle in her eye and a P.B. of at least 30, whose eyes are firmly affixed to the flagon of German Stout in her hand.

Fendrel

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Re: [Umfrage] Euer Einstieg ins Rollenspiel
« Antwort #33 am: 11.01.2007 | 10:46 »
Also bei mir war Anfang der 90ger,  kann aber auch schon in den Letzten Züge der 80ger gewesen sein. Weis es nicht mehr genau. Damals hatte ich durch Romane meine leibe zum Fantasy entdeckt. Irgendwann hab ich den mal was über RPGs gelesen und von da an wollte ich das unbedingt mal ausprobieren. Aber Find mal in Deutschland ne Gruppe zum spielen wen man nicht selber die Regelwerke hat und selbst wen man sie hat musst du die Leute dann erst mal dazu bringen es aus zu probieren. Ich hatte schon fast die Hoffnung aufgegeben da bin ich dann in eine DSA Runde gestolpert die mich aufgenommen haben. Das waren 4 tolle Jahre, doch dann zerbrach die Gruppe und ich stand wider da und suchte nach neuen Leuten. Ein, zwei Jahre Später kam ich dann nach Heidelberg und fand durch Zufall den Rollenspieler Treff im KUFE. Da lernte ich dann erst Shadowrum kennen und später AD&D und einiges mehr.  >;D

Offline Scath

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Re: [Umfrage] Euer Einstieg ins Rollenspiel
« Antwort #34 am: 11.01.2007 | 13:48 »
In die dörfliche Bibliothek gestolpert und ein fettes grünes Buch aus dem Regal gezogen...
Die Bibliothekarin hat gemeint, das wäre nix für mich, da wäre ich noch zu jung dafür... das hat mir dann den letzten Ansporn gegeben...
Buch ausgeliehen und "verschlungen"!

Tolkien, Herr der Ringe - Die Gefährten

Das war mein Einstieg in das Fantasy Genre.

.

Hab dann irgendwann die Spielbücher von Ian Livingstone und Steve Jackson gesehen, fand die Idee sehr geil und mir fast alle Teile auf einmal gekauft! ::)

.

Irgendwann hab ich bei nem Kumpel ein altes AD&D Monsterkompendium rumliegen sehen und ihn gefragt, was das ist.
Da hat er gemeint, das sei ein Rollenspiel, hats mir kurz erklärt und 2 Tage später hab ich mein erstes Rollenspiel gespielt!

...ich war immer der Meinung das ich mit DSA angefangen habe, aber vieleicht hab ich mir das nur eingebildet, weil immer alle sagen sie haben mit DSA angefangen! ~;D

Offline Nomad

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Re: [Umfrage] Euer Einstieg ins Rollenspiel
« Antwort #35 am: 11.01.2007 | 15:45 »

Begonnen habe ich mit Rolemaster. Also gleich richtig eingestiegen und keine Weichspüler-Einsteiger Rollenspiele. ;D

Allerdings hatte ich Leute die schon gespielt haben. Ich war damals 13 oder 14 und mein SL war ein Jahr älter.

Kennengelernt habe ich Rollenspiel, als ich bei jemanden übernachtet habe. Bei diesem SL habe ich zwar nie wieder gespielt, aber ich weiß es sogar heute noch, mein erster Charakter war ein Warriormage bei Rolemaster.

Irgentwann sind wir dann auf Mers umgestiegen (kurz nachdem es rauskam) und noch später haben wir auch viel Midgard und D&D gespielt.
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"Aubert" Oft kopiert, nie erreicht.

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Re: [Umfrage] Euer Einstieg ins Rollenspiel
« Antwort #36 am: 14.01.2007 | 21:29 »
Hallo zusammen,

es muß so 84 / 85, also mit 19-20, gewesen sein als ein Freund von mir bei einem USA Aufenthalt wohl D&D kennen gelernt hat. Als er mir erzählt hat das der Spielleiter die totale Kontrolle über die Charaktere hat war mir klar sowas nicht mit ihm.
Bis dahin war meine Einstellung zum Spielkonzept noch eher kritisch. Es hörte sich zu sehr danach an: "Wir haben uns keine Gedanken zum Spiel gemacht das dürfen Sie." Sich Geld dafür bezahlen lassen das die Leute ihre eigene Fantasy benutzen schien mir ein leicht durchschaubarer Trick zu sein.
In der Friedensinitiative habe ich dann Leute kennen gelernt die schon DSA spielten. Mein erste 1:1 mit Spielleiter war "Nedime - Die Tochter des Kalifen".
Danach ging es dann mit erfahrenen Spielleitern und unerfahrenen Spielern weiter durch die fertigen DSA Abenteuer.
Danach passierte dann etwas was meine Mitspieler lange bereut haben. Einer der Spielleiter lies seinen W20 bei mir liegen. Entsprechend habe ich dann meinen Bruder und seinen Freund durch "Das Schiff der verlorenen Seelen" gehetzt. Unvergeßlich bleiben mir zwei Dinge. Im Abenteuer gibt es eine Fallebestehend aus einem Becken mit Haien. Laut Abenteuertext war man tod wenn man die Ge Probe zum Überwinden der Grube an einem Seil nicht schaffte. Als einer der beiden Helden hineinfiel schnappte sich der andere einen Dreizack sprang ins Becken und rief "Im namen Poseidons, wer zum Efferd ist das, haltet ein." Bei soviel todesverachtender Treue wurde die Falle natürlich überwunden. Aber auch das in diesem Abenteuer Uribert von Kieselburg gerettet wurde der danach einer der höchststufigsten Charaktere meines Bruders wurde.
Das erste eigene Abenteuer baute dann auf Philip José Farmers Welt der tausenden Ebenen auf. Neben der kreativen eigenen magischen Gegenstände, Feuerlanzen im Glasrohr und Lebensnadeln die einem LP injizierten wenn man in einen kritischen Bereich kam, weil ich das Regelbuch nicht zur Verfügung hatte und Magie das Abenteuererleben ja einfacher machen sollte werden die Haie unvergeßlich bleiben. Nachdem ein erfahrener Meister über mein Abenteuer / Monstersammlung geschaut hatte und das ganze als zu leicht eingestuft hatte, war mir Recht so konnten Fehler meinerseits die Helden nicht umbringen, hatte ich keien Scheu die Haie mit RS: 20 zu schicken durch deren Haut selbst spätere maximierte Waffen so ihre Probleme gehabt hätten die für Anfängerhelden jedoch undurchdringbar war.

Später kamen dann die eigenen Würfel, D&D Würfelset, die eigene DSA Box und noch einiges Andere zusammen. Die Werkzeuge des Meisters wollte man vor mir geheimhalten weil sich in der Box ja die Werte für Untote aller Art, ich liebe Untote als Spielleiter, drin waren.
Mit der Zeit kamen dann noch Traveller, SF, Mers und Midgard zu den Systemen hinzu. Der Hauptkandidat war aber immer noch DSA.
Zudem kam auch noch ein theoretischer Unterbau aus Büchern über Rollenspiel und den entsprechenden Fachzeitschriften, Spielezeit und Wunderwelt seien hier Mal als Beispiele genannt, hinzu.
Ein Durchbruch was die Systemoffenheit anging war dann das Warhammer RPG mit der Kampagne um den Inneren Feind. Nicht nur das es das erste englische System war, es war zudme deutlich tödlicher als DSA und es war in unserer Runde ein voller Erfolg.
Teilweise haben wir dann anschließend jede Woche mindestens ein neues System ausprobiert.
Inzwischen haben wir uns aus terminlichen Gründen auf ein paar wenige Systeme beschränkt aber wir spielen immer noch. Inzwischen ist von der ursprünglichen Runde niemand mehr dabei, Beruf, Umzug und Familie trennten uns nicht Streit und Haß, aber dafür bilden die ursprünglich neu zur Gruppe hinzugekommenen Kommilitonen die neue Stammrunde die auch immer noch ergänzt wird.

Wichtige Faktoren für meinen Weg zum Rollenspiel waren:

Leute die schon aktiv gespielt haben.
Zugriff auf reichlich Materialüber den Fantastic Shop in Düsseldorf, nahe Erkrath der Geburtsstätte des Schwarzen Auges.
Interesse am Geschichtenerzählen.

Gruß Jochen

Offline Talon der Reisende

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Re: [Umfrage] Euer Einstieg ins Rollenspiel
« Antwort #37 am: 21.05.2014 | 08:55 »
Also bei mit war die Einstiegsdroge DSA vor gut 14Jahren. Ich Spielte einen Rondra Geweihten in Schwere Rüstung und Zweihänder Rondrakam.
Er hies Reo und den Char-Bogen habd ich heute noch :-) Danach folgte SR dann lange zeit garnichts und nun wieder DSA. Wobei ich heute meist lieber Meistere als Spiele.
Aber ich schau mich grad auch mal wieder nach anderen Systemen und Settings um wenn ich nicht grad selber an meinem bastele ^^
Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.

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Offline Vigilluminatus

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Re: [Umfrage] Euer Einstieg ins Rollenspiel
« Antwort #38 am: 21.05.2014 | 13:18 »
Das war vor etwa sechs Jahren, am Ende meines Studiums mit 24-25... da musste ich in ein anderes Studentenheim umziehen und hab dann einen amerikanischen Austauschstudenten namens Jacob getroffen, der gemeint hat, wenn ich will, könnte wir mit ein paar seiner Kollegen eine D&D-3.5-Runde aufziehen. Ich mochte Computer-RPGs wie Neverwinter Nights, also hab ich zugestimmt. War auch gleich sehr beliebt in der Runde, da ich mich bereiterklärt hab, den Heil-Druiden zu übernehmen - was hatten wir später Spaß mit dem rassenändernden Spruch "Reincarnation"... dem Spiel auf Englisch zu folgen und mich selbst einzubringen, war ein bisschen schwierig, aber ich hatte trotzdem nen Riesenspaß mit Jacob, Ben, Amber, Tim, Kyle u. a.

Offline D. Athair

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Re: [Umfrage] Euer Einstieg ins Rollenspiel
« Antwort #39 am: 23.07.2014 | 13:08 »
Zitat von: mein Beitrag auf dem Nerdpol
Ich hab damals mit Risus (8-Seiten-PDF), Daidalos (das damals noch keine 69 Sieten hatte) und Spotlight 24h (ein SL-loses Spiel aus dem dahingeschiedenen FERA-Forum) angefangen.

Wobei: Ganz richtig ist das nicht. Ich hab vorher mal ein SR 3.1D Grundregelwerk ausgeliehen bekommen. War schön zum drin schmökern, aber wie man das spielen soll, hat sich mir nicht erschlossen. Dann hab ich im Netz alles Möglich gelesen (vor allem DRoSI). Das erste Mal Spielen war mit AD&D 2nd im Frühjahr 2002 ... da hab ich die Regeln auch nicht wirklich verstanden. Die Runde hielt auch nur noch 2 weitere Spielsitzungen.

Im Herbst 2002 hat sich dann mit Freunden was ergeben. Das war Daidalos mit mir als Spielleiter. Bis wir im Freundeskreis "kommerzielle" Spiele gespielt haben, hat dann nochmal 3 Jahre gedauert. Da waren die ersten Spiele Warhammer Fantasy Rollenspiel 2nd und Cthulhu (Spielerhandbuch von 2003). In der Zwischenzeit und auch sonst immer mal wieder haben wir eben Risus und Spotlight 24h gespielt.

Kurz: Daidalos, Risus und Spotlight 24h waren für mich und meine Leute die ersten Spiele, die als Rollenspiele funktioniert haben. Wo Regeln und Anspruch zusammen gingen.

Vorgeschichte: Warhammer Tabletop -  Waldelfen - ab 1999 und da auch immer mal wieder erzählerische Schlachten/Scharmützel mit Freunden. Ich hab sogar mal eine Zeitung (Abenteuer-Hooks) für ein Freiform WFRP gebaut. Das dürfte so 2002 gewesen sein.
"Man kann Taten verurteilen, aber KEINE Menschen." - Vegard "Ihsahn" Sverre Tveitan

Offline Sternenschwester

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Re: [Umfrage] Euer Einstieg ins Rollenspiel
« Antwort #40 am: 28.07.2014 | 13:17 »
Hallo,

ich gehöre auch zu den Späteinsteigern. Ich war 20 und war gerade ein Jahr im Studium dabei, als bei der Orientierungsphase für die nächsten Erstis, einer der Erstis fragte ob nicht jemand Lust auf eine Rollenspielrunde hätte. Er würde gerne mal mit ein paar Neulingen spielen.
Ich hatte wohl schon mal von Rollenspielen gehört, konnte mir aber nur vage etwas darunter vorstellen. Also habe ich, wie noch ein paar andere, einfach mal zugesagt.
Und was soll ich sagen, es war ein Augenöffner. Wir spielten Vampire:tM und wir spielten grottig, wie sich das für Anfänger gehört. Trotzdem hat es mich derartig fasziniert, dass ich mir bis heute nicht vorstellen kann, ohne Rollenspiel auszukommen.
Es gab eine Phase, wo ich wohnwechselbedingt nur alle paar Wochen spielen konnte, da habe ich sogar vom Rollenspiel geträumt und außer Rpg-Büchern, nichts anderes gelesen.
Und wenn Rollenspiel mal 2-3 Wochen am Stück ausfällt, wird ich echt kribbelig.

Mein heutiger Ehemann, war auch ein Mitspieler, dieser ersten Runde und ohne die Runde, hätten wir uns bestimmt nicht so ohne weiteres gefunden.
Meine Tochter werde ich dann anfixen, sobald sie alt genug ist.

Das ich erst so spät zum Rollenspiel gefunden habe, und das trotz massiven Interesses an Fantasy usw., ist sicher auch dem Umstand geschuldet, dass ich auf einer reinen Mädchenschule war und Mädchen/Frauen ja tendenziell unterrepräsentiert sind in der Rollenspielgemeinde.

Bei mir hat keine Werbung oder Verfügbarkeit dazu geführt, dass ich angefangen habe zu spielen, oder dabei geblieben bin, sondern aktive Ansprache der Community.
Entsprechend hat es unsere Runde auch immer gehalten und wir sprechen im Freundes- und Bekanntenkreis immer wieder Leute an, die uns grundsätzlich interessiert scheinen. Dabei sind schon einige Leite hängen geblieben und nach Wegzug zu Keimzellen weiterer Runden in ganz Deutschland geworden.
Macht also Werbung, Leute, es lohnt sich!
Ein Wolf ist ein Wolf ist ein Wolf ist ein Wolf...

Offline Grubentroll

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Re: [Umfrage] Euer Einstieg ins Rollenspiel
« Antwort #41 am: 28.07.2014 | 13:22 »
1986, letzte Woche in den Sommerferien.

Einer meiner Klassenkameraden drückt mir bei sich daheim das DSA "Buch der Regeln" aus dem allerersten Kasten des es überhaupt gab (noch mit allen Originalillustrationen von Bryan Talbot) in die Hand, und sagt, ich sollte mir das doch mal durchlesen.

Schon auf dem Weg nach Hause war ich total angefixt.

Mehr brauchte es nicht.

Offline Nørdmännchen

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Re: [Umfrage] Euer Einstieg ins Rollenspiel
« Antwort #42 am: 28.07.2014 | 17:20 »
1985-86 haben mir meine Eltern das hier geschenkt:


Dann gab es bis 1991 "halbes" Rollenspiel - mit dem Geheimbund, Spielbüchern (u.a. Axterix - Das Gipfeltreffen) und HeroQuest.
Schließlich habe ich mit ein paar Schulkameraden ganz klassisch mit DSA angefangen und wir sind dann recht schnell (ca. 1 Jahr) auf RuneQuest umgeschwenkt.
»Gute Geschichten sind so gut aufgebaut, daß Lehrer natürlich denken, sie seien vorher geplant,
aber jede Geschichte hätte auch in eine Million andere Richtungen gehen können.«

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Offline Eran

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Re: [Umfrage] Euer Einstieg ins Rollenspiel
« Antwort #43 am: 14.03.2015 | 15:58 »
Bei mir war es, wie sicherlich bei Vielen, die DSA Starterbox, Anfang der 90er. Da war ich 12 oder 13.

Offline Anastylos

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Re: [Umfrage] Euer Einstieg ins Rollenspiel
« Antwort #44 am: 14.03.2015 | 23:11 »
Jeder in der Grundschule spiele Magic the Gathering, bis die Kellogs Dinokarten das verdrängt haben. Da ich einen Freund hatte mit dem ich auch da nach noch spielte bin ich dann irgendwann in einen Rollenspielladen gegangen um dort die Karten zu kaufen, weil die mehr Auswahl hatten. Dadurch habe ich dann das Tabletop entdeckt. Rollenspiele waren mir dann auch ein Begriff. Aber ich konnte mir das nicht so vorstellen und meine Eltern waren eh gegen Fantasy (was mich nicht davon abhielt Fantasy zu lesen).
Als ich dann Student war und zu Hause ausgezogen war konnte ich dieses ominöse Rollenspiel bei einem Rollenspieltreff ausprobieren. Ich ging also hin in freudiger Erwartung als Magier oder Ritter gegen das Böse zu kämpfen. Es war leider nur eine Runde frei. Dadurch wurde Paranoia zu meinem ersten gespielten Rollenspiel, eine herbe Enttäuschung. Ich habe da bei anderen Veranstaltungen noch einige andere Rollenspiele gespielt und da erfahren dass man auf der Drachenzwinge über TS spielen kann und bin dann in einer Dämonen die Gefallenen Runde gelandet.


Offline Traian

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Re: [Umfrage] Euer Einstieg ins Rollenspiel
« Antwort #45 am: 16.03.2015 | 14:52 »
Bei mir hat es mit Fantasy Literatur angefangen, mit 10 oder 11 Jahren das erste mal den HdR und das Silmarillon gelesen. (Jup, ich habe damals kein Wort verstanden, aber es war irgendwie cool)... danach alles verschlungen, was Fantasy hieß.

Auch hatte ich in jungen Jahren (wie viele damals) zudem einen C64 und habe in der Power Play einen Test von Curse of the Azure Bonds gelesen und ich war begeistert. In dem Test stand, dass Pool of Radiance der erste Teil war. Also hab ich mir PoR bestellt und bin so das erste mal mit D&D/AD&D in Berührung gekommen. Als ich dann 15 war kam ein neuer in die Klasse, der irgendwas mit großen Kampfrobotern spielen wollte. Also, mit an den Tisch und mit ein paar Leuten, die ich kaum kannte, ein paar mal Mechwarrior gezockt. Als dann einer aus meinem Dörfchen gefragt hat, ob ich nicht Lust hätte, bei einer AD&D Runde mitzumachen war es passiert....das war vor bald 23 Jahren und der Rest ist Geschichte  ;)
Ich schreibe immer, wie mir die Feder gewachsen ist. Bitte interpretiert meine Aussagen im für Euch positivsten Licht ;)

Offline aikar

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Re: [Umfrage] Euer Einstieg ins Rollenspiel
« Antwort #46 am: 16.03.2015 | 16:19 »
Das müsste so um 98 gewesen sein, in der Schule, ich war damals 16.
Ein Freund fragte uns ob wir ein Spiel ausprobieren wollten (DSA2). Es machte Spaß und wir spielten dann in jeder Mittagspause (wir hatten öfter Nachmittagsuntericht mit einer Stunde Pause dazwischen).
Wir wechselten dann recht bald auf DSA3 und eine eigenen Welt des SLs, die deutlich mehr High-Fantasy war als Aventurien.

Als die Gruppe mit der Matura zerbrach suchte ich mir ein paar Freunde für eine private Runde zusammen, das fiel dann schön mit dem Erscheinen von DSA 4.0 zusammen. Also wechselte ich auf SL und startete eine eigene Kampagne (die etliche Jahre lief, bis ich schlussendlich doch nach langem Ringen vor DSA4.1 kapituliert habe).
Den "Rollenspielladen" in der Stadt (Eigentlich ein Spielzeuggeschäft mit ein paar RP-Artikeln) habe ich erst da wirklich wahrgenommen.

Offline anandandram

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Re: [Umfrage] Euer Einstieg ins Rollenspiel
« Antwort #47 am: 18.08.2015 | 14:24 »
Ich bin recht spät erst zum Rollenspielen gekommen.
Aufgewachsen in der schwäbischen Walachei war ich zwar schon immer sehr fantasyaffin und wusste auch, dass es sowas wie D&D bzw. DSA gibt und was das ist und dass das bestimmt rocken könnte, aber meine schwäbische Mitjugend war mehr an Mofas, Bier und Party interessiert.
Ich hab mich dann mit entsprechenden Computerspielen und Romanen über Wasser gehalten.
Erst als ich mit Köln bzw. Bonn in urbaneren Gefilden unterwegs war, ergab sich eines Abends überraschend und spontan die Möglichkeit, DSA3 auszuprobieren. Da war ich dann schon fast 30, aber toll war's trotzdem. Es war der Anfang der Phileasson-Saga. Kurios...
Mit dieser Runde ging's dann zwar nicht weiter (waren eh hauptsächlich wildfremde Menschen, zu denen mich eine relative Blind-Date-Bekanntschaft mitgenommen hat), aber um mich war's geschehen und ich bin dann sofort aktiv auf ein Gruppensuche gegangen und der Rest ist Geschichte.

Offline sangeet

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Re: [Umfrage] Euer Einstieg ins Rollenspiel
« Antwort #48 am: 18.08.2015 | 14:36 »
Bei mir war es auch Junior DSA :) vielleicht auch so 84-86 rum.
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Offline Luxferre

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Re: [Umfrage] Euer Einstieg ins Rollenspiel
« Antwort #49 am: 18.08.2015 | 15:17 »
DSA, anno 1991 auf einem Campingplatz. Ich wollte einen Thorwaler spielen und hatte eine 20 für das Startgeld gewürfelt. Aber das wurde angeblich seitens des Meisters "nicht gesehen" und somit hatte der Folgewurf eine 3 oder 4. Also bettelarm! Das trage ich Sven und Martin natürlich überhaupt nicht nach. Nein. Nieeeemals. Never. Ever. Really.
Ich hab dann jede Straße nach "Schätzen" durchsucht. War ja HeroQuest sozialisiert  :P
‘Consider the seed of your generation:
You were not born to live like animals
But to pursue virtue and possess knowledge.’

Offline bobibob bobsen

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Re: [Umfrage] Euer Einstieg ins Rollenspiel
« Antwort #50 am: 18.08.2015 | 15:34 »
1978 mit D&D. Ich war 11 und der Jüngste in der Runde wir mußten eine Orkfestung einnehmen. Die Regeln hatte ich natürlich nicht drauf aber zum Orcse verdreschen hat es gereiht.

Offline Holycleric5

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Re: [Umfrage] Euer Einstieg ins Rollenspiel
« Antwort #51 am: 18.08.2015 | 15:56 »
Warum habe ich mit RPG angefangen?

Mit ungefähr 11 oder 12 gab es meine ersten bewussten Kontakte mit Fantasy. Zuerst in Form von Filmen wie "Herr der Ringe - Die Gefährten" oder "Mystic Knights", in Form von Brettspielen wie "Stratego Legends- Das bedrohte Land" oder in Form von (Hör-)Büchern wie "Harry Potter" oder "Die Nebel von Avalon"

Ebenfalls mit 12 Jahren habe ich im Fernsehen die Werbung für "Dungeons and Dragons - Das Fantasy Abenteuerspiel" gesehen, welches auf meinem Wunschzettel für Weihnachten 2013 gelandet ist.
Von der Ausstattung war ich fasziniert: 4 Helden (Kämpfer, Kleriker, Schurkin, Magierin), Karten für Waffen, Zaubersprüche, Tränke etc. , Monster wie Skelette, Goblins, Gnolle, Grottenschrate u.a. und eine Serie von Abenteuern, in der man das Land Rallion vom Leichnamfürsten befreien musste.

Es folgten ein paar PC-Spiele, die die D&D-Regeln verwendeten, u.a. "Neverwinter Nights 1" und "Pool of Radiance: Ruins of Myth Drannor".

Mit ungefähr 16 oder 17 Jahren(?) Hatte eine Freundin meiner Mutter erwähnt, dass ihre Tochter einen Fantasy-Laden besäße.
Dort habe ich eine Einführung in D&D 3.5 erhalten, meinen ersten Charakter erstellt (Eine Menschenkämpferin mit Zweihandaxt) und ein "Soloabenteuer" gespielt, das die Inhaberin des Ladens (Tellurian Games in Dortmund) geleitet hat.
Diese Runde war der Grund, mit RPG anzufangen um selbst Abenteuer zu spielen und zu leiten.

Was hat mich zum Kauf des GRW verleitet?
Gekauft habe ich mir in jenem Laden am gleichen Tag die Spieler- und Monsterhandbücher von D&D 3.5.
Ich wollte mir zu Hause weitere eigene Charaktere basteln und sie gegen Monster in selbst gebauten Dungeons schicken ^^

Was war nach der ersten Session der Grund, dabei zu bleiben?
Was ich aus meiner ersten Runde (neben den beiden Büchern) mitgenommen habe:

Besonders damals war ich ziemlich froh, endlich auch mal eine Alternative zu PC-RPGs zu haben und viele der Mechaniken der digitalen RPGs im Pen&Paper wiederzufinden.
Auch die Regeln von D&D 3.5 haben mir gefallen, ebenso wie die Optionen, die den Charakteren zur Verfügung stehen.
Auch der Weltenbau und das Entwerfen von Abenteuern macht mir damals wie heute noch immer Spaß.
Leitet (als SL): Splittermond
Bereitet vor (als Spieler): Splittermond

Offline Mono

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Re: [Umfrage] Euer Einstieg ins Rollenspiel
« Antwort #52 am: 3.01.2016 | 17:40 »
Bei mir war es in der Orentierungsstuffe (5 klasse) als ein schulfreund von einem älteren kumpel mit Shadowrun 2 angesteckt wurde .Kurz darauf hat er mir davon erzählt und ich fand das so abgefahren das ich es auch probieren wollte .Kurz danach hatten wir eine Gruppe zusammen jüngster ich 12 ältester 14 mein ältere schulkumpel und spielten Shadowrun 2.
Mächtiger Bruce Lee Schutzpatron der Selbstverteidigung Bete für uns!!!