Umfrage

Hat dich das Rollenspiel schonmal zum Weinen gebracht?

Ja. Ich weine oft.
1 (0.6%)
Na ja. Kam schon Mal vor.
22 (13.8%)
Kloß im Hals und Pipi in den Augen, maximal.
44 (27.5%)
Weinen? Höchstens vor Lachen!
72 (45%)
Nö. Das ist doch nur ein Spiel.
21 (13.1%)

Stimmen insgesamt: 137

Autor Thema: Weinen im Rollenspiel  (Gelesen 12961 mal)

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Offline Dr.Boomslang

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Re: Weinen im Rollenspiel
« Antwort #125 am: 7.09.2010 | 01:33 »
Ist ja putzig.
Deswegen hab ich's ja gesagt ;D

Nur liegt es hier nicht am KÖNNEN sondern am WOLLEN.
Das behaupten sie alle.

Offline Ingo

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Re: Weinen im Rollenspiel
« Antwort #126 am: 7.09.2010 | 01:40 »
Weinen im Rollenspiel ist nicht wirklich mein Fall. Warum auch? Es gibt auf der Welt genug zu weinen, da muß ich das doch nicht noch im Rollenspiel machen - aber das ist nur meine persönliche Meinung.

Als Spielleiter bin ich bereit so ziemlich alles mit und für meine Spieler zu tun, aber zum Weinen möchte ich sie nicht bringen. Als Spieler möchte ich nicht weinen und habe ehrlich gesagt auch keine Lust andere dabei zu sehen. Ich sehe oft genug weinende Menschen, daß kann ich mir während des Spiels verkneifen.
Kann Spuren von Wahrheit enthalten
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Online Skele-Surtur

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Re: Weinen im Rollenspiel
« Antwort #127 am: 7.09.2010 | 01:42 »
Deswegen hab ich's ja gesagt ;D
Das behaupten sie alle.
Du bist doch nur neidisch, weil du nicht so ne harte Machosau bist wie ich. :Ironie:
Doomstone ist die Einheit in der schlechte Rollenspiele gemessen werden.

Korrigiert meine Rechtschreibfehler!

Humpty Dumpty

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Re: Weinen im Rollenspiel
« Antwort #128 am: 7.09.2010 | 01:50 »
Natürlich sind es rollenspielerische Qualitäten, erstens für das Spiel der Figuren die Darstellung einer großen Bandbreite von Emotionen zu beherrschen und sich zweitens tief in das Geschehen einfühlen zu können. Und wenn eine dieser Facetten situationsangemessen in Weinen resultiert, dann ist das unbestreitbar eine Qualität von Spieler und Spiel. Zudem ist die Fähigkeit zum Fühlen und Ausdrücken von Emotionen selbstredend im Rollenspiel erst einmal eine Kompetenz, die nicht jeder Spieler gleich gut einzubringen imstande ist.

Bei Emotionen gibt es ansonsten aber noch einen geschlechts- und einen motivationsspezifischen Faktor. Das ist dann zwar reine Psychologie, erklärt jedoch auch hier ein bisschen was:

1. Frauen bedienen sich stärker eines emotionalen Ausdrucks, fühlen Emotionen intensiver und drücken Emotionen häufiger aus als Männer. Damit erklärt sich, weshalb in Runden mit größerem Frauenanteil Emotionen vermutlich häufiger wie intensiver vorkommen.

2. Ich bin mir ziemlich sicher, dass überwiegend taktisch orientierte Runden eher Personen mit hohem Erfolgsbedürfnis anziehen, während sich in Runden mit stärkerem emotionalen Ausdruck vermehrt Personen finden, deren Bedürfnis nach Zugehörigkeit ausgeprägt ist.

Auf Basis dieser beiden Beobachtungen wundert es mich nicht sonderlich, dass nach meinem Eindruck die Leute aus Männer-Taktikspiel-Runden das Weinen im Rollenspiel bzw. hier im Thread tendentiell lächerlich finden/machen, während Frauen(versteher)-Kuschel-Erzählspieler das Weinen als Qualität einer Runde empfinden. Jedem Tierchen sein Pläsierchen.

Online Barbara

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Re: Weinen im Rollenspiel
« Antwort #129 am: 7.09.2010 | 15:02 »
Emotionen wie Weinen sind im Rollenspiel eine Technik wie auch Horror- oder Gruselelemente. Man kann sie einbauen, wenn sie den Spielern der Runde gefallen, oder man lässt sie weg. Das hat keine Auswirkung auf die Qualität des Spieles, eher auf den Spielstil. Die Spieler sollten sich halt einig sein.

Es klang im Thread schon an, dass Emotionen durchaus privat sind. Für mich gehört schon eine Portion Vertrauen in die Mitspieler zu der Entscheidung, wie viele Emotionen ich am Spieltisch einfliessen lasse bzw. wie weit ich mich emotional auf die Spielrunde einlasse.
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Online tartex

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Re: Weinen im Rollenspiel
« Antwort #130 am: 7.09.2010 | 16:46 »
Eine meiner Hauptmotivationen zu weinen wäre es, um meine Mitspieler zu schocken. Episches Theater (so nach Brecht), denn es würde sie sicher schnell auf den Wohnzimmerboden der Tatsachen zurückbringen und wäre wohl antiimmersiv.
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ErikErikson

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Re: Weinen im Rollenspiel
« Antwort #131 am: 7.09.2010 | 17:00 »
Bei Weinen im Rolenspiel würd ich erstmal auf Vorsicht schalten, weil ich die 2 h Abschiedsrede vom gefallenen NSC fürchte. Aber theoretisch ist es natürlich schön, wenn man so im Spiel drin ist. Hab ich aber eher selten persönlich erlebt.

Offline Joerg.D

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Re: Weinen im Rollenspiel
« Antwort #132 am: 7.09.2010 | 17:11 »
Ich habe bei guten Filmen, ständig Pippi in den Augen und wenn es ein SL hin bekommt, dass ich emotional so am Ende oder so gerührt bin, dass ich weine, dann ist es ein Lob sondergleichen.

Hat bis jetzt nur Kaymac geschafft.

Beim Leiten hatte ich mal als SL Tränen in den Augen, als sich ein Charakter für einen anderen geopfert hat und er beschrieb, wie er die Treppen zur Hinrichtung hinauf geht.
Wer schweigt stimmt nicht immer zu.
Er hat nur manchmal keine Lust mit Idioten zu diskutieren.