Autor Thema: [Entaria] Science-Fiction Rollenspiel - Systemvorstellung  (Gelesen 7181 mal)

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Offline smirc

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Hallo,
ich bin Sebastian und spiele seit 27 Jahren Rollenspiel (mal mehr mal weniger) und bin seit 1991 dabei mein eigenes SF-Rollenspiel zu basteln. Derzeit sind es über 700 Seiten die ich zusammenbekommen habe, die ich versuche hier “kurz” zusammen zu fasse.

Wie könnte man Entaria beschreiben?
Entaria spielt in der fernen Zukunft. Eine Mischung aus Spaceopera mit starken Cyberpunk Elementen. Die Menschen spielen nicht die dominante Rolle, sondern sind nur eine von vielen Spezies im Weltraum. Die Raumfahrt und somit das Gebiet das erforscht ist, kann als begrenzt angesehen werden (nur 300 Sonnensysteme sind erforscht).

Wir das Regelwerk aufgebaut ist und was darin enthalten ist, habe ich in einem Video zusammengefasst: http://youtu.be/isdOuCpJAZ8 (der nuschelne Typ, das bin ich).

Warum habe ich das nur gemacht?
Meine Spielgruppe hatte einige Jahre Midgard schon auf den Rippen, so das wir die Welt in Richtung SF wechseln wollten. Somit hatten wir Traveler, Shadowrun und Cyberpunk angetestet die alle von der Spielwelt ihren Reiz, aber von den Regeln nicht unseren Geschmack trafen. Ich habe dann die Idee weiter gesponnen und ein eigenes Regelwerk angefangen zu basteln. Tja, ich glaube so haben wir alle angefangen, oder?

Was kommt noch so?
Ich bin derzeit daran ein neues großes Abenteuer zu schreiben (was mir extrem schwer fällt). Ansonsten denke ich derzeit darüber nach, alle Fertigkeiten komplette einzuschmelzen und zu komprimieren (was einen Rattenschwanz an Regeländerungen mit sich führen würde).
Weiterhin: Rechtschreibkorrektur (ja, ja, ja!!!) und einen/mehrere Grafiker anhauen muss ich auch noch.

Warum poste ich hier?
In erster Linie natürlich wegen dem Feedback. Mein System ist nicht perfekt und wird es auch nie sein. Ich weiß das SF-Rollenspiele oft nur Sekundäre-Spielsysteme sind, also das meißtens Fantasy gespielt wird und “nebenbei” SF. Entaria ist als Sekundär-System jedoch zu kompliziert, was ein Nachteil ist. Wie seht ihr das?

www.entaria.de

beste Grüße,
Sebastian


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Offline Captain T

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Re: [Entaria] Science-Fiction Rollenspiel - Systemvorstellung
« Antwort #1 am: 6.03.2012 | 10:23 »
Ah. Das gibts noch? Immerhin. War mir damals zu viel kitchensink-SF, da kann ich letztlich auch Starwars spielen. Hat sich in den letzten Jahren regelwerkstechnisch viel getan?
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Offline smirc

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Re: [Entaria] Science-Fiction Rollenspiel - Systemvorstellung
« Antwort #2 am: 6.03.2012 | 10:53 »
Jep. Entaria gibt es noch.

Regeltechnisch wurde optimiert, doch im Grunde ist es immer noch das Gleiche System wie vor einigen Jahren.

Was meinst mit Kitchen Sink? Weil es zu pseudorealistisch rüberkommen will? Macht das nicht jedes SF-RPG? Ja. Starwars wäre eine Alternative. Ich mag das Regelwerk jedoch nicht und Cyberware ist so gut wie auch nicht verfügbar.
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Offline Captain T

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Re: [Entaria] Science-Fiction Rollenspiel - Systemvorstellung
« Antwort #3 am: 6.03.2012 | 10:57 »
Nein, mit kitchen sink meine ich, dass mehr oder weniger jedes Klischee und jede abgefahrene Idee auch wirklich ins Setting übernommen werden mussten.

Fantasy kitchen sink bei TVtropes

Imho hätte dem Spiel ein bisschen mehr Fokus gut getan als der Versuch, alles möglich zu machen: Magie, PSI, Jedis etc.
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Offline Rumpel

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Re: [Entaria] Science-Fiction Rollenspiel - Systemvorstellung
« Antwort #4 am: 6.03.2012 | 11:10 »
OT:
smirc und dolge, ihr seht euch übrigens irgendwie ähnlich ;)
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Re: [Entaria] Science-Fiction Rollenspiel - Systemvorstellung
« Antwort #5 am: 6.03.2012 | 11:51 »
@Rumspielstilziel  ;D
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Re: [Entaria] Science-Fiction Rollenspiel - Systemvorstellung
« Antwort #6 am: 6.03.2012 | 12:04 »
@La Dolge Vita
Hey. Ich habe keine bösen Götter und keine MyLittlePony :-)

Verstanden. Das IST ein Problem, wenn man es als problematisch findet. Ich finde es gut, in einem Rollenspiel alles zu können. Sicherlich würde ich es doof finden wenn mir plötzlich My Little Ponys gegenüberstehen und mich angreifen (sorry an alle die LittlePony-Fans ;) ).
Ein Fokus würde bedeuten, sich auf ein Set festzulegen. SF deckt aber nun einmal schon auf dem technischen Level sehr viele Themen wie Raumfahrt, Bionik/Cyberware, Cyberspace/Datenraster, etc. ab. Nun habe ich noch die Magie dazu genommen, die man anderes nennen könnte, doch es bleibt halt Magie (siehe Shadowrun, Battlelords, Warhammer40k, ...).

Ich finde das mit dem fehlenden Fokus, bzw. mit der Möglichkeit alles machen zu können nicht so schlimm (lustig das es dafür einen Begriff gibt). Wie sehen das die anderen?

Natürlich macht aber ein Fokus unterschiedlichen gründen Sinn. Zum Beispiel um die Welt schnell jemanden erklären zu können. Also müsste man ein Klischee bedienen um sich etwas darunter vorzustellen. Mhhh. Wie könnte ein solcher Fokus aussehen?
Ich glaube es ist nicht schwer einen Fokus einzuarbeiten, ohne meine Vorlieben zu vernachlässigen. (denk denk denk).....

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Re: [Entaria] Science-Fiction Rollenspiel - Systemvorstellung
« Antwort #7 am: 6.03.2012 | 12:10 »
@La Dolge Vita
Nachtrag: also etwas wie dein "Sternenmeer", wo die Menschen ausgestorben sind und nur Droiden zurückbleiben?.....
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Re: [Entaria] Science-Fiction Rollenspiel - Systemvorstellung
« Antwort #8 am: 6.03.2012 | 12:12 »
 :D

"Mein" Sternenmeer ist nicht mehr nur mit Droiden. Wir haben mittlerweile auch einen recht weiten Fokus und kämpfen ein bisschen mit dem kitchen-sink-Phänomen. Leider ist das Projekt mangels Zeit zum Schreiben in letzter Zeit ziemlich eingeschlafen. Das Setting an sich steht, aber es fehlt eine Andockstelle für vernünftige Regeln.
Ich will auch mitnichten meine Ansprüche auf Entaria übertragen, wenn es euch so Spaß macht, ist es für euch genau richtig.
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Offline Rumpel

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Re: [Entaria] Science-Fiction Rollenspiel - Systemvorstellung
« Antwort #9 am: 6.03.2012 | 12:14 »
Also ich mag meistens auch kein "KitchenSink" (wohl aber zuweilen Gonzo, d.h. den einen oder anderen abgedrehten und dem Genre eigentlich Stilfremden Aspekt reinrühren), weil ich gerne Rollenspiele mag, die einen Fokus legen, also etwas Bestimmtes (in Bezug auf die Regeln oder auf das Setting) besonders gut machen und nicht alles irgendwie.
Für mich wäre Entaria wahrscheinlich nichts, allein schon wegen der 700 Seiten Regeln+Setting. Bei mir sind rund 200 Seiten normalerweise die absolute Obergrenze, mehr nur bei Settings, die mich brennend interessieren.
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Offline Arkam

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Re: [Entaria] Science-Fiction Rollenspiel - Systemvorstellung
« Antwort #10 am: 6.03.2012 | 13:05 »
Hallo zusammen,

bei 700 Seiten dauert es mit dem Lesen und dem Feedback ein wenig. Ich lese mich gerade durch die Charakter Erschaffung und habe da ein paar Verbesserungsvorschläge.
Generell gefällt mir das Layout sehr gut. Den Abbildungen sieht man den Hobby Status an aber es ist ja auch ein Hobby Projekt.
Das Absätze nicht immer auf einer Seite beginnen bzw. Enden ist wohl auch dem dann noch zunehmenden Seitenumfang und der Artbeit am Text geschuldet sieht aber unschön aus.

Die Rassen Tabelle und auch die Rasse Beschreibungen würde ich dringend alphabetisch sortieren.

Nicht schlecht fände ich auch wenn in der Tabelle schon ein Hinweis darauf zu finden wäre ob die Rasse PSI beherrscht. Gerade PSI ist ja ein Merkmal das viele Spieler haben müssen um glücklich zu sein.

Der Optimierer fände Hinweise auf den höchsten und den niedrigsten Attribut Wert klasse. Ist zwar bei einem eigenen Ausdruck schnell mit einem Textmarker gemacht wäre aber trotzdem nett.
Zudem würde mich interessieren wie die Attribut Werte zustande gekommen sind. Die Terraner haben überall eine 4. Die Landoraaner haben zwei 5er aber dafür auch drei 3er.

Die Arbeit ruft deshalb eventuell heute Abend noch ein wenig mehr.

Gruß Jochen

Offline smirc

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Re: [Entaria] Science-Fiction Rollenspiel - Systemvorstellung
« Antwort #11 am: 6.03.2012 | 14:20 »
@La Dolge Vita
@Rumspielstilziel

kein Problem. Ich finde es gut, das ihr gleich den Punkt klar gestellt habt, was euch stört. Es ist gut zu hören, weil es genau den Gegenpol darstellt, den ich immer gesehen habe. Ich wollte immer mehr und mehr rein tun um a.) mehr Möglichkeiten dem Spieler zu bieten und b.) auch Spieler anzusprechen die es ähnlich sehen.
Das es Menschen gibt die eher den Fokus auf ein Art von Setting besser finden, habe ich bisher überhaupt nicht gesehen (obwohl ich genau das in einem anderen Projekt von mir genau so machen (www.dielakaien.de).

Finde ich gut und werde ich auch aufgreifen. Es animiert mich :-)
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Offline Christoph

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Re: [Entaria] Science-Fiction Rollenspiel - Systemvorstellung
« Antwort #12 am: 6.03.2012 | 14:28 »
Mich stört Eintopf nicht (finde den Begriff besser als Kitchen-Sink, der wiederum ist einfach unpassend). Was mich stören würde sind I-Win Buttons, wie das bei der Magie oft der Fall ist.

Offline smirc

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Re: [Entaria] Science-Fiction Rollenspiel - Systemvorstellung
« Antwort #13 am: 6.03.2012 | 14:30 »
@Arkam
@Rumspielstilziel
700 Seiten sind fett. keine Frage. Bitte trennt jedoch Regel von dem anderen Kram (Waffen, Sonnensystem-Beschreibungen, Magie, Ausrüstung generell, Fahrzeuge, etc....). Die Regeln sind recht schlank. Seht es mal so, das ihr hier ein Regelwerk und seine 4 Sourcebooks in den Händen haltet. :-)

@Arkam
Klar. Die Grafiken sind echt mist. Da muss ein Profi ran. Absätze bzw der Satz von dem Text ist das, was Word so bietet ohne noch einmal Hand angelegt zu haben.

A-Z Order für Spezies -> aufgeschrieben und wird umgesetzt

Magie oder nicht Magie für Spezies in der "Schnellauswahl" -> wird umgesetzt

Min / Max Werte markieren -> mhhh. wozu soll das gut sein. Man kann sehen, wer der Dümmste oder der Stärkste ist?

Die Spezies versuchen ausgewogen zu sein. Das spiegelt sich nicht nur in den Attributen wieder, sondern auch in deren "Besonderheit".

beste Grüße,
Sebastian
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Re: [Entaria] Science-Fiction Rollenspiel - Systemvorstellung
« Antwort #14 am: 6.03.2012 | 14:31 »
@Christoph: Eintopft ist klasse. :-) (lecker lecker)

I-Win-Button kann man mit einem You-Loose-Button entgegen treten :-)
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Re: [Entaria] Science-Fiction Rollenspiel - Systemvorstellung
« Antwort #15 am: 6.03.2012 | 17:11 »
mhh. Mich lässt dieser Eintopf/Kitchen-Sink Gedanke nicht los.
Wir haben alle mal AD&D, DSA oder Midgard gespielt. Also große Systeme mit viel Regeln und viel Material. Gibt es bei den Systemen ein Fokus? -> nö. Es sind alles „Eintöpfe“ die alles beinhalten. Können sich nur große, also eher bekannte Systeme es sich leisten Eintöpfe zu sein?

Ich glaube für Sekundär-Rollenspielsysteme (ich hatte im ersten Post darüber geschrieben) kann es sein, das sich die Spieler lieber mehr einen Fokus wünschen und deshalb ein Kitchen-Sink negativ ist.

Für ein Hauptsystem halte ich ein „Eintopf“ jedoch für besser. Leider steht SF in der Gunst der Spieler nicht sehr hoch. Da sind Fantasywelten einfach mehr gefragt und somit wird Entaria immer Sekundär-System bleiben, oder?

Ich fasse zusammen:
Entaria, da es ein SF-Rollenspiel ist und auch generell ein Hobbyprojekt ist, wird wohl in dieser Form nur Sekundärsystem sein.
Ein Sekundärsystem sollte a.) leichte Kost sein (wenig Regeln/einfache Regeln) und einen Fokus in der Spielwelt haben.
Beides fehlt bei Entaria!

Wenn Entaria ein Hauptsystem seien soll, habe ich glaube ich alles richtig gemacht (mit der Ausnahme das es kein Fantasy-Rollenspiel ist) :-)
Es hat komplexe Regeln, ist sehr umfangreich (alle Fragen werden beantwortet) und es beinhaltet viele Komponenten (Eintopf).

Was sollte Entaria aber sein? Haupt- oder Sekundär-Rollenspielsystem? Eintopf- oder Fokus-System?
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Re: [Entaria] Science-Fiction Rollenspiel - Systemvorstellung
« Antwort #16 am: 6.03.2012 | 17:22 »

Ich glaube für Sekundär-Rollenspielsysteme (ich hatte im ersten Post darüber geschrieben) kann es sein, das sich die Spieler lieber mehr einen Fokus wünschen und deshalb ein Kitchen-Sink negativ ist.


Ich wünsche mir eigentlich prinzipiell einen Fokus. Das ist einfach eine Geschmacksfrage, Diskussionen darüber gibt es im Tanelorn auf die eine oder andere Art auch sehr oft: Manche bevorzugen Systeme, die möglichst viele Möglichkeiten in den Regeln und/oder im Setting abdecken, andere haben gerne Systeme mit klarem "Mission Statement". Ich mag meistens letzteres lieber, weil ich mich inzwischen weitgehend zu dem Indie-Ansatz bekehrt habe, Regelsysteme nicht als Simulation der Wirklichkeit einer Rollenspielwelt zu betrachten sondern als Regelsätze, mit denen die Interaktion mehrerer Spieler organisiert wird, die gemeinsam eine Geschichte entwickeln. Und letzteres ist aus vielerlei Gründen besser möglich, wenn das das Regelsystem von vorneherein einen bestimmten Stil (nicht unbedingt ein Setting) unterstützt.

Entaria sieht mir eben vom Überfliegen her sehr nach einem DSA oder Midgard oder Shadowrun im Weltraum aus, mit vielen Fertigkeiten, Verregelung von Ausrüstung usw. ... mir ist das (inzwischen) irgendwie gleichzeitig zu aufwändig und diffus, das sind oft so spiele, an denen man ein halbes Jahr lang spielen muss, ehe man einen angenehmen Rhythmus mit Regeln und Setting gefunden hat. Derzeit überzeugen mich eher fokussierte Systeme wie WFRP3, Der eine Ring, oder Ars Magica einfach mehr.
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Re: [Entaria] Science-Fiction Rollenspiel - Systemvorstellung
« Antwort #17 am: 6.03.2012 | 17:23 »
Nur zwei kleine Anmerkungen:

Eintopf/Kitchen-Sink sind nicht per se schlecht. Wie du schon sagtest, viele Spieler mögen einen guten Eintopf... Allerdings muss man sich im klaren sein das man auch für einen guten Eintopf auf die ausgewogene Zusammenstellung der Zutaten achten sollte.

Des weiteren möchte ich bezüglich dieser Aussage

Wenn Entaria ein Hauptsystem seien soll, habe ich glaube ich alles richtig gemacht (mit der Ausnahme das es kein Fantasy-Rollenspiel ist) :-)
Es hat komplexe Regeln, ist sehr umfangreich (alle Fragen werden beantwortet) und es beinhaltet viele Komponenten (Eintopf).

mal einwerfen das für mich auch ein Hauptsystem keine komplexen Regeln haben und nicht allzu umfangreich sein sollte! Ich muss arbeiten und habe Familie, da möchte ich mich nicht durch 700 Seiten GRW kämpfen ;)

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Re: [Entaria] Science-Fiction Rollenspiel - Systemvorstellung
« Antwort #18 am: 6.03.2012 | 17:27 »
Ich denke du solltest dich nicht zu sehr an dem Eintopf-Gedanken festbeißen und auch nicht an Fantasy=Hauptsystem.

Und übrigens auch nicht unbedingt an dem Gedanken, dein System einmal in einem Atemzug mit Größen wie DSA, DnD oder meinetwegen der WoD genannt zu sehen. Eine entsprechende Verbreitung erlangt ein Rollenspielsystem nicht unbedingt dadurch wie es von Regeln und Setting her designt ist, sondern zu einem ganz wesentlichen Grad durch Aufmachung und insbesondere Marketing. Gerade die genannten haben 20+ Jahre Marketing, Mundpropaganda, zugehörige Computerspiele usw. usf.
Natürlich ist es hilfreich, bei Setting und Regeln keine groben Schnitzer einzubauen, aber ich denke als Hobby-Rollenspieldesigner arbeitet man erstmal hauptsächlich für sich selbst und vielleicht noch das eigene Rollenspielumfeld. Und dann ist eben die Frage auch hinfällig, was die große Masse da draussen möchte oder ob es nach sogenannten modernen Designmaßstäben wichtig ist xyz zu tun (etwa nicht zuviel ins Setting einzubauen um keinen Eintopf zu erhalten).
Und es ist eben auch egal, ob die meisten Leute meistens Fantasy spielen (was ich aus meinem Umfeld nichtmal so bestätigen könnte) und/oder sich auf ein Hauptsystem und eins oder eine handvoll Sekundärsysteme festlegen.

Wenn also für deine Leute und dich Entaria funktioniert, dann ist das erstmal das wichtigste.
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Offline Christoph

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Re: [Entaria] Science-Fiction Rollenspiel - Systemvorstellung
« Antwort #19 am: 6.03.2012 | 17:29 »
Ich würde das GRW deutlich entschlacken - und zwar in der Form, dass die Sachen getrennt werden. Mach lieber 7x 100 Seiten als 1x 700 Seiten -> mein persönliches Empfinden.

Komischerweise basteln doch mehr Leute an SF RPGs als ich dachte, bastel gerade selber an einem Eintopf, geht eher Richtung "Spacepunk", von daher verfolge ich die Kritik auch mit Interesse.

Offline ArneBab

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Re: [Entaria] Science-Fiction Rollenspiel - Systemvorstellung
« Antwort #20 am: 6.03.2012 | 21:56 »
www.entaria.de
Ich habe kurz reingeschaut (während mein Sohn hier mein Zimmer auf den Kopf stellt), und mir ist aufgefallen, dass mir ein Gesamt-PDF fehlt, über das ich kurz drüber schauen kann.
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Offline Arkam

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Re: [Entaria] Science-Fiction Rollenspiel - Systemvorstellung
« Antwort #21 am: 6.03.2012 | 22:07 »
Hallo Smirc,

@Arkam
@Rumspielstilziel
700 Seiten sind fett. keine Frage. Bitte trennt jedoch Regel von dem anderen Kram (Waffen, Sonnensystem-Beschreibungen, Magie, Ausrüstung generell, Fahrzeuge, etc....). Die Regeln sind recht schlank. Seht es mal so, das ihr hier ein Regelwerk und seine 4 Sourcebooks in den Händen haltet. :-)
ich wollte auch nur angemerkt haben das ich mich eben Kapitel weise durch die Regeln vor arbeite. Das kann ja schon Mal dazu führen das man etwas kritisiert was in späteren Kapiteln klarer wird.
Gerade bei SF Systemen ist mir ein möglichst vollständiges Regelwerk lieber als eines wo ich noch ganze Untersysteme selbst entwickeln darf.
Alternativ kann man natürlich einen grundlegenden Lösungsmechanismus aufbauen der dann auf alle Probleme angewendet wird.

@Arkam
Klar. Die Grafiken sind echt mist. Da muss ein Profi ran. Absätze bzw der Satz von dem Text ist das, was Word so bietet ohne noch einmal Hand angelegt zu haben.
Nur noch Mal damit sich keiner auf den Schlips getreten fühlt Schreiber müssen keine guten Zeichner sein. Man bekommt wenigstens einen Eindruck davon wie etwas gedacht ist. Mir reicht das bei einem Hobbyprodukt vollkommen aus.
Dann würde ich die Absätze noch ein Mal überarbeiten, siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Hurenkind_und_Schusterjunge . Es ist einfach netter wenn die einzelne Seite in sich abgeschlossen ist

Min / Max Werte markieren -> mhhh. wozu soll das gut sein. Man kann sehen, wer der Dümmste oder der Stärkste ist?
Genau dafür soll es gut sein. Das macht einem Mini Maxer einfach die "Arbeit" etwas leichter.

Die Spezies versuchen ausgewogen zu sein. Das spiegelt sich nicht nur in den Attributen wieder, sondern auch in deren "Besonderheit".
Da wäre ich bei einem SF System vorsichtig. Vieles was eine Rasse als Vorteil hat lässt sich wahrscheinlich auch technisch erlangen. Die einzige Ausnahme dürfte da PSI sein. Anderes erfordert das der Spielleiter oder im optimalen Falle der Spieler daran denkt, etwa die unterschiedliche Nahrungsaufnahme.

Gruß Jochen

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Re: [Entaria] Science-Fiction Rollenspiel - Systemvorstellung
« Antwort #22 am: 7.03.2012 | 07:59 »
Zitat
Dann würde ich die Absätze noch ein Mal überarbeiten, siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Hurenkind_und_Schusterjunge .

Das geht ja mit zwei Klicks fürs ganze Dokument.

Offline smirc

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Re: [Entaria] Science-Fiction Rollenspiel - Systemvorstellung
« Antwort #23 am: 7.03.2012 | 09:07 »
@Rumspielstilziel (übrigens ein sehr geiler Name wenn man ihn laaaangsam auspricht).
Das Stichwort „Simulation der Wirklichkeit“ bringt es auf den Punkt. Es stimmt. Ein Eintopf wird immer versuchen dies zu erreichen. Ein Rollenspiel hingegen das ein „Mission Statement“ hat, braucht viele Bereiche der Wirklichkeit nicht abdecken, weil sie in dem Set nicht vorkommt.

Ich gebe dir recht, das die Ähnlichkeit von Entaria zu den großen Systemen wie DAS, Midgard oder auch Warhammer nicht weit hergeholt ist. In diesem Fall war ich evtl. nicht wirklich kreativ. Auch den Versuch die (SF-)Wirklichkeit zu simulieren ist bei Entaria richtig. Ich glaube ich werde dich mit Entaria nicht glücklich machen 

Wohl aber nehme ich etwas aus dem Austausch mit: Es gibt Spieler die ein klares Mission Statement möchten. Ich glaube das kann man bieten, indem man „Variationen“ des Themas anbietet. Warhammer 40k RPG bietet auch unterschiedliche Settings in der gleichen Welt an.
Weiterhin ist das Regelwerk zu groß, bzw. im ersten Schritt zu groß. Ich werde an einer Vereinfachung arbeiten (Basic-Version), die alles Grundliegende beinhaltet. Alle anderen Regelteile sind dann als Addons verwendbar (meine Spielgruppen werden sich freuen)


@sir_paul
Da gebe ich dir recht. Ein Hauptsystem MUSS nicht komplex sein. Also Auch hier spricht etwas für die „Basic“ Regeln.


@Quaint
Es liegt mir fern, Entaria mit DSA , D&D oder was anderem zu vergleichen oder auf die gleiche Ebene zu stellen. Die haben bessere Grafiker , mehr Testspieler, mehr Proofreader und generell mehr Schreiber an einem System, so das mehr Ideen und bessere Ideenkombinationen rauskommen. Marketing ist auch ein anderer Schuh.

Entaria habe ich in erster Linie für mich geschrieben. Das stimmt. Aber warum sind dann so viele Fan-Systeme öffentlich verfügbar 
Ein gewisser Drang sein System der Öffentlichkeit zu präsentieren ist schon dar. Weiterhin hofft man schon, das zu mindestens eine kleine Gruppe auch daran spaß haben wird, oder?


@Christoph
Entschlacken. Das hab ich mir heute Morgen auch in meine Todo-Liste geschrieben. Irgendwie ist es etwas, was ich schon immer wollte, doch ich brauchte einen Anstoß. Den hab ich nun bekommen. Besten Dank.
Was ist Spacepunk für dich? Coruscant ganz unten?


@ArneBab
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@Arkam
Das mit den Absätzen werde ich mir anschauen. Das würde mir auch gefallen  besten Dank für den Tipp.
Jaja. Diese Minmax‘e (heute Neu: http://www.goblinscomic.com/03062012/) 
Ausgewogen bei SF zu sein ist nicht leicht. Jedoch bin ich der Meinung, dass man bei den Charakteren schon versuchen sollte eine Ausgewogenheit hinzubekommen. Sonst wählen die Spieler immer die gleiche Spezies wählen….. (wie der Elf beim Warhammer RPG V1).


@Alle
Besten Dank für das Feedback. Das war für einen Tag schon nicht schlecht. Über mehr würde ich mich immer freuen. 
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Re: [Entaria] Science-Fiction Rollenspiel - Systemvorstellung
« Antwort #24 am: 7.03.2012 | 18:52 »
Jetzt mal nur ein Hüftschuss:

Dein System ist nach und nach gewachsen. Da gab es wahrs. zuerst Implantate, dann Psi und zwei Jahre Später gab es die Jedi und wieder ein paar Monate später die Magie....

Pack das doch so zusammen, dass diese Pakete nicht zu Beginn den Leser überrollen.
Entscheide Dich doch für Tech + magie und setze den Rest erst in Extrabänden nach.
Dann entfällt ein großer Teil an Regeln und es wird auch überschaubarer und damit leichter spiel-/erlernbar.

Offline ArneBab

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Re: [Entaria] Science-Fiction Rollenspiel - Systemvorstellung
« Antwort #25 am: 8.03.2012 | 00:22 »
Entaria habe ich in erster Linie für mich geschrieben. Das stimmt. Aber warum sind dann so viele Fan-Systeme öffentlich verfügbar 
Ein gewisser Drang sein System der Öffentlichkeit zu präsentieren ist schon dar. Weiterhin hofft man schon, das zu mindestens eine kleine Gruppe auch daran spaß haben wird, oder?

@ArneBab
Kenn ich. Mein Sohn ist drei Jahre alt.
Auf dem Extremspielwochenende dieses Jahr haben wir inzwischen auch schon etwa 30% Eltern :)

Das System zu veröffentlichen ist nur logisch, denke ich: Es steckt viel Arbeit drin, und die sollten Leute nutzen können.

Bei 1w6 habe ich zusätzlich frei lizensiert (GPL), weil ich ein Fan freier Software bin und echtes copyleft in der Rollenspielszene noch fehlte - aber toll zu unserer Gemeinschaft passt, in der viele die Kompetenz haben, an Regeln zu arbeiten.

Die wichtigste Frage war dabei für mich: „Was bringt mein Rollenspiel der Szene neues?“

Daher an dich die Frage: Was bringt Entaria der Rollenspielszene neues? Und wie kannst du das noch stärker hervorheben?
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Re: [Entaria] Science-Fiction Rollenspiel - Systemvorstellung
« Antwort #26 am: 8.03.2012 | 00:26 »
Die GPL ist meiner Meinung nach für alles außer Quellcode aber ziemlich ungeeignet, für ein RPG dürfte die CC-by-sa(-nc) oder die OGL bei praktisch sehr ähnlichem Inhalt praktikabler sein.

Offline smirc

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Re: [Entaria] Science-Fiction Rollenspiel - Systemvorstellung
« Antwort #27 am: 8.03.2012 | 09:12 »
@DestruktiveKritik (Name macht mir Angst)
Ja. So was in der Art schwebt mir nun vor.

@ArneBab
@VinsalterVerkehrsbetriebe
Ich denke auch das CC besser passt. Ähnlich wie es Dungeonslayer gemacht hat.

Eine gute Frage (die sich viele RPG-Schreiber auch stellen sollten): Was bringt das eigene System der Szene? Was sind die Stärken? Wie kann man diese hervorheben?
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Offline Christoph

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Re: [Entaria] Science-Fiction Rollenspiel - Systemvorstellung
« Antwort #28 am: 8.03.2012 | 19:44 »
@smirc

Spacepunk schwirrt nur als Arbeitstitel und Richtung in meinem Hinterkopf herum. Derzeit plagen mich eher Probleme mit dem Regeldesign, das habe ich vorgezogen damit ich hinterher den Kopf frei habe um in Ruhe den Content erstellen zu können.

Bei Lizensen ist CC in der Tat eine gute Wahl. Aber vorher die Dinger genau lesen, damit du weist was die Dinger dem User erlauben und was du damit machen kannst.

Offline ArneBab

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Re: [Entaria] Science-Fiction Rollenspiel - Systemvorstellung
« Antwort #29 am: 9.03.2012 | 07:37 »
@ArneBab
@VinsalterVerkehrsbetriebe
Ich denke auch das CC besser passt. Ähnlich wie es Dungeonslayer gemacht hat.

Ich habe mir beides lange angesehen, und cc by-sa passt eigentlich nur für Sachen, bei denen es keinen Unterschied zwischen Quelle und genutztem Werk gibt, weil sie keinen Quellenschutz bietet:



Und OGL ist kein wirkliches copyleft.

Wenn ihr das diskutieren wollt, sollten wir dafür allerdings einen neuen Thread aufmachen :)
« Letzte Änderung: 9.03.2012 | 07:39 von ArneBab »
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Offline smirc

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Re: [Entaria] Science-Fiction Rollenspiel - Systemvorstellung
« Antwort #30 am: 9.03.2012 | 08:53 »
@ArneBab
besten Dank für die Info. Da kann man ja so einiges Falsch machen. Werde ich mir genauer anschauen.
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Re: [Entaria] Science-Fiction Rollenspiel - Systemvorstellung
« Antwort #31 am: 9.03.2012 | 11:19 »
So. Ich hab nun drei Punkte auf meiner Liste

* Die Charaktergenerierung, Fertigkeiten, Fertigkeitenbaum und Zauber werden komplett überarbeitet
* Aufbau des Regelwerkes wird in einem Basic-Regelwerk zusammengeschmolzen
* Komplettregelwerk wird zu Sourcebooks umgestaltet

Hier meine Ankündigung auf meiner Webseite: http://blog.entaria.de/2012/03/ankundigung-einer-neuen-version.html
Für dieses Projekt habe ich ein Kanban-Board angefertigt, in dem man den Projektstatus verfolgen kann: https://trello.com/board/entaria/4f59c8752dcdad5e64051743
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Re: [Entaria] Science-Fiction Rollenspiel - Systemvorstellung
« Antwort #32 am: 2.04.2012 | 19:21 »
Moin,
um noch mal auf den Anfang der Diskussion zurück zu kommen. Ich habe die ersten Settingregeln fertig. Also Settings die einen Fokus in der Spielwelt von Entaria setzen. Entaria ist also weiterhin ein "Eintopf", jedoch mit der Option das die Spielgruppe auch einen Fokus auf einen engen Bereich setzen kann. Da Entaria für alles Mögliche gut seien kann, hab ich recht viele Settings:

Freelancer - Defaultsetting
Wanted - Kopfgeldjäger
Zwergenburg - Charaktere besitzen Raumstation
Streetfighter - Charaktere sind Mittellose in einem Slum
Rettungskreuzer Blood Crow - Charaktere sind Mannschaft eines Raumschiffes der Raumfahrergilde
Warzone - Charaktere sind Söldner
Sektion i88 - Charaktere sind Geheimagenten
Unter schwarzer Flagge - Charaktere sind Piraten
Duraplastseele - Charaktere sind Droiden auf der Flucht
Lost in Space - Charaktere gehören zur Mannschaft eines abgekommenen Raumschiffes
Endstation Hölle - Charakter befinden sich auf einem Gefängnissplaneten

Wer möchte kann ja mal in die Preview mit der detaillierten Beschreibung rein schauen: http://blog.entaria.de/2012/04/preview-settingregeln.html.
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Offline Ionflux

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Re: [Entaria] Science-Fiction Rollenspiel - Systemvorstellung
« Antwort #33 am: 15.09.2012 | 16:58 »
Also ich denke so vor 10 Jahren hätte mich Entaria echt glücklich gemacht. Da wollte ich nämlich auch das definitive Science-Fiction-Rollenspiel schreiben, das keinerlei Fragen offen lässt und es jedem Spieler potenziell Recht machen kann. Meinen Respekt dafür, dass du das mit Entaria anscheinend irgendwie geschafft hast. :)

Ich habe irgendwann nach 200 Seiten meines "definitiven" Scifi-Rollenspiels aufgegeben und alles von Grund auf mit einem Fokus neu angefangen. Mir ist nämlich klar geworden, dass Rollenspiele vor allem Spiele sind, die unterhalten sollen, und keine Simulationen von Welten. Es ist schon sehr wichtig, dass sie einen Fokus haben und auch einen einfachen Einstieg in das Spiel bieten. Wenn man verschiedene Spielweisen anbieten möchte, macht man das wirklich besser in Form von Erweiterungen.

Ich nehme mal an dass Entaria auf eine lange aktive Spielgeschichte zurückblicken kann, und alles was sich in der Zeit so angesammelt hat, ist dann auch niedergeschrieben worden und hat seinen Weg in das 700-Seiten-Werk gefunden. So finde ich es als neuer Leser ein wenig befremdlich, wenn ich in der Einführung in die Welt bereits mit zwei Seiten Tabellen zu Straftaten und ihren Bestrafungen konfrontiert werde - da Frage ich mich dann, ob das ein zentraler Bestandteil des Spiels ist, der diese bevorzugte Präsentation rechtfertigt. Und so geht es irgendwie weiter… es gibt unglaublich viele Details, aber ob diese nun den Einstieg in das System erleichtern, ist fraglich.

Vom System her erinnert mich Entaria auch an die gute alte Zeit. Jede Menge Attribute, eine riesige Liste von Fertigkeiten und viele abgeleitete Werte. Die Innovationen der letzten Jahre in Bezug auf Charakterwerte-Entschlackung vermisse ich ein wenig.

Ich finde es aber schön, dass du mit Entaria den Schritt in die Öffentlichkeit gewagt hast. Eigentlich kann die Community von so etwas immer profitieren und die Diskussion führt meist zu raschen Verbesserungen im eigenen Werk. :)
« Letzte Änderung: 15.09.2012 | 17:03 von Ionflux »
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Offline Turning Wheel

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Re: [Entaria] Science-Fiction Rollenspiel - Systemvorstellung
« Antwort #34 am: 15.09.2012 | 18:56 »
Hat sich eigntlich seit Januar 2008 bei Entaria genug getan, dass es sich
lohnen würde, eine neue Regelversion runterzuladen?

Außerordentlich schade bei Entaria finde ich die Qualität der Zeichnungen.

Offline smirc

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Re: [Entaria] Science-Fiction Rollenspiel - Systemvorstellung
« Antwort #35 am: 15.09.2012 | 19:47 »
@Neonflux:
Danke fürs Feedback. Du hast Recht das die Motivation für Entaria aus meiner Historie begründet ist. Würde ich heute ein RPG Projekt neu anfangen, würde es anderes Starten und schneller zum Ende kommen :-)
Auch würde andere Mechaniken darin vorkommen (Thema Entschlacken), doch da bin ich etwas altmodisch. Komplett andere Regeln könnte ich mir für Entaria nicht mehr vorstellen (bin ich zu alt?)

Ich arbeite gerade an Version 3, das hab ich ja oben schon geschrieben und habe dazu schon viel umgebaut, aber richtig Entschlackt hab ich wenig. Eher verlagert. Das ist das Problem mit alten Systemen. Würde man bei einer neuen Version von DSA alles in den Mülleimer packen und völlig neu anfangen? Da schmeißt auch keiner mehrere Völker raus, nur weil die vier wichtigsten reichen sollten.

Ich finde es auch gut das die User sich hier die Mühe machen in solche Indi-Systeme rein zu schauen und Feedback zu geben. Echt tool und ich liebe Feedback. Egal ob gut oder kritische.

@Captain Fly:
wie gerade schon geschrieben, wird gerade an Version 3 gearbeitet. Auf meinem Blog informiere ich regelmäßig darüber. Die Version würde ich dann jeden ans Herz legen :-)
Grafiken kommen auch neue. Da rede ich gerade (in 15 Minuten wieder mal) mit einem Grafiker. Meine Zeichnungen sind echt übel und bringen natürlich nicht den Geist von Entaria richtig rüber.
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Re: [Entaria] Science-Fiction Rollenspiel - Systemvorstellung
« Antwort #36 am: 6.09.2017 | 08:54 »
soooooooooo
Hier ist ja lange nichts mehr passiert.
Also Version 3 ist fertig. Zusätzlich hab ich eine neue Webseite und alle Regelteile hab ich nun in das Web verfrachtet. Bitte fragt nicht nach einem PDF. Das Regelwerk ist derzeit nur als Webseite verfügbar.

Derzeit arbeite ich an einer Überarbeitung der Ausrüstung. Es fehlen einfach noch Dinge die in der Zukunft selbstverständlich sind, wie zum Beispiel ein 3D Drucker.
Danach werde ich noch die Abenteuer von Version 2 auf 3 anheben. Keine große Sache. Wer will, kann auch die "alten" Abenteuer nutzen.
Dann wird noch am Planetarischen Atlas gefeilt und ein bischen an der Geschichte.
Vollständige Projektliste ist hier zu finden: https://trello.com/b/xe7dIl9V/a-entaria

Hier mal das letzte Update:

Neue Regelerweiterung – Wimbots, Gemos und Bubbleheads….was ist das?

Weißt Du was ein Wimbot, ein Gemo oder gar ein Bubblehead ist? Die Welt von Entaria ist wieder mal ein bisschen größer geworden und hat sich verändert. Die Bevölkerung entflieht der Wirklichkeit, in dem sie diese durch Erweiterter Realität verändert. Andere Wesen verlassen ihr Zuhause überhaupt nicht mehr und lassen ihren künstlichen Körper zur Arbeit gehen. Die Gemo-Gesellschaft versucht das Überwesen zu erschaffen und ihre Mitglieder werden durch genetische Auslese zu „besseren“ Wesen.

* Im Buch „Allianz“ wird der Einfluss von erweiterten Realitäten und die Nutzung von syntetischen Körpern auf die Gesellschaft beschrieben.
* Auch wurde hier die Gemo-Gesellschaft als neue Organisation aufgenommen.
* Es gibt eine neue anfänglichen Vorteil: Genetische Selektion.
* Unter der Ausrüstung gibt es nun Geräte für die erweiterte Realitäten zu erwerben, sowie auch eine Kontrolleinheit für die Syntetischen Körper kann dort gekauft werden.


Alle News sind hier: http://entaria.de/category/news

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Re: [Entaria] Science-Fiction Rollenspiel - Systemvorstellung
« Antwort #37 am: 8.09.2017 | 13:44 »
Huch. Die Regeln von Entaria wurden heute noch mal erweitert: Es gibt nun Hives. Ein Hive ist ein Teil des Datenrasters, in dem sich Millionen Wesen zu einem Kollektivbewusstsein zusammengeschlossen haben. Lecker. Wer macht den Sowas?

http://entaria.de/entaria-allianz/allianz/die-allianz#Das_UeberLeben_in_der_Allianz
und hier
http://entaria.de/entaria-kampangen-handbuch/grundregeln/anfaengliche-vorteile#Hive

Frage in die Runde:
Wie würdet ihr es finden, eine Person zu treffen, die einem Kollektivbewusstsein angehört. Würdet ihr euch auch dem Kollektiv anschließen?
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Offline KhornedBeef

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Re: [Entaria] Science-Fiction Rollenspiel - Systemvorstellung
« Antwort #38 am: 8.09.2017 | 13:58 »
Tolle Frage. Eigener Thread?
Die Frage (erster Teil) ist wohl im Grunde dieselbe wie bei Begegnungen mit anderen fremden Kulturen. Plus dass man sich permament bewusst machen muss, dass man nicht die sichtbare Person trifft, sondern eine Überperson, d.h. so etwas wie einen personifizierten autokratischen Staat.
zweiter Teil: Das kommt ja nun drauf an.
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Offline MeisterFu

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Re: [Entaria] Science-Fiction Rollenspiel - Systemvorstellung
« Antwort #39 am: 10.09.2017 | 19:43 »
Huch. Die Regeln von Entaria wurden heute noch mal erweitert: Es gibt nun Hives. Ein Hive ist ein Teil des Datenrasters, in dem sich Millionen Wesen zu einem Kollektivbewusstsein zusammengeschlossen haben. Lecker. Wer macht den Sowas?

http://entaria.de/entaria-allianz/allianz/die-allianz#Das_UeberLeben_in_der_Allianz
und hier
http://entaria.de/entaria-kampangen-handbuch/grundregeln/anfaengliche-vorteile#Hive

Frage in die Runde:
Wie würdet ihr es finden, eine Person zu treffen, die einem Kollektivbewusstsein angehört. Würdet ihr euch auch dem Kollektiv anschließen?
Ich denke, nein. Mein Bewusstsein ist ziemlich stark um mich zu zweigen selbst zu denken. Außerdem, hängt auch viel davon ab, über welche Dinge es geht. Zum Beispiel, wenn wir über Stereotype sprechen, dann bestimmt nein. Wenn es um verschiedene Kleinigkeiten wie allgemeinpopulären Film geht, dann wer weißt, kann ich auch ins Kino gehen um ihn mir anzusehen, obwohl der Trailer mir nicht besonders gefallen hat.
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Offline smirc

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Re: [Entaria] Science-Fiction Rollenspiel - Systemvorstellung
« Antwort #40 am: 6.10.2017 | 10:04 »
Ahoi, Es gibt ein neues Update für das Regelwerk Entaria.
http://entaria.de/lebensverlaengernde-kristalle-und-neue-subkulturen


Lebensverlängernde Kristalle und neue Subkulturen

In diesem Update geht es um einige neue Subkulturen und kleine Regelerweiterungen. Der echte Gamechanger sind jedoch die Shikall. Diese magischen Kristalle stellen die wirkliche Macht der Kristallgilde von Entaria dar, da sie das körperliche Altern aufhalten können. Ich fand schon immer, das der Verkauf von magischen Kristallen, die „nur“ die Magie von Vy’kern stärken kann als zu schwach, als das die Kristallgilde hier ein wirkliches Machtzentrum darstellen könnte. Durch den Verkauf von Shikall ist die Machtposition und die Wichtigkeit der Kristallgilde nun wirklich gerechtfertigt.

* Neue magische Ausrüstung: Entarische Schichtkristalle, die sogenannten Shikall die das Leben eines Wesen verlängern.
* Es gibt kurze Beschreibungen wie die Bevölkerung der Allianz den Kulturschock durch die Besiedlung der Tuknearner überstanden haben und wie sie mit den anderen Kulturen umgehen.
* Weiterhin wird beschrieben, wie die Puri leben. Eine Subkultur von Wesen die jegliche Technologie, Medien und auch Magie ablehnen.
* Die Kren, eine weitere Subkultur, stellen Außenseiter der Gesellschaft dar, weil sie genetisch verändert wurden um auf Planeten mit giftigen Atmosphären zu überleben.
* Bei einigen Staaten im Gilod-Quadranten wurden die Bevölkerungszahlen vervollständigt.
* Es gibt zwei neue anfängliche Nachteile: Abhängigkeit und Unselbständig

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Re: [Entaria] Science-Fiction Rollenspiel - Systemvorstellung
« Antwort #41 am: 10.01.2019 | 10:50 »
Moin,

kurze Info das die Homepage nun überarbeitet wurde und diesmal mit einem Bums auch zeigt, was für Inhalte zur Verfügung stehen. Nach letzter Zählung sind das über 1700 gedruckte Normseiten.

Seit dem letzten Update hier, gab es auch noch einige Neuigkeiten, wie Waffenmodifikationen, Replikatoren, Brainhacks, Lebensverlängernde Kristalle und überarbeitete Abenteuer.

Viel Spaß beim lesen: https://entaria.de/


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