Autor Thema: [Erzählt mir von] Lex Occultum  (Gelesen 9221 mal)

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Offline LushWoods

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Re: [Erzählt mir von] Lex Occultum
« Antwort #50 am: 1.03.2019 | 10:55 »
Der Preis ist durchaus angemessen für Neuware, die es so nicht bzw. kaum im Handel gibt.
Desweiteren darf ich mal kurz auf 5€ Versand hinweisen, bei dem Gewicht zahlst du normalerweise das zwei bis dreifache. Aber gut das du es schon hast!

Die Cons haben eigentlich nicht überwogen, aber ich hab über meine eigenen Worte nachgedacht: "Ich würde das eh mit einem anderen System und mit Hilfe von Colonial Gothic spielen."
Dann brauche ich zumindest LO eigentlich auch nicht mehr wirklich.
Es ist ein wunderschönes Teil, ich würde sogar sagen ungefähr gleichauf mit Symbaroum. Das System ist nicht so schlecht wie anfangs gedacht und die Übersetzung wird mit den Büchern ebenfalls besser.
Aber ich brauch's einfach nicht.
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Re: [Erzählt mir von] Lex Occultum
« Antwort #51 am: 1.03.2019 | 18:34 »
Ich fand das Setting ja ziemlich einzigartig. Wenn man das nicht braucht, ist es aber in der Tat sinnvoll, den Kram abzugeben.
Nichts Bessers weiß ich mir an Sonn- und Feiertagen
Als ein Gespräch von Krieg und Kriegsgeschrei,
Wenn hinten, weit, in der Türkei,
Die Völker aufeinander schlagen.
Man steht am Fenster, trinkt sein Gläschen aus
Und sieht den Fluß hinab die bunten Schiffe gleiten;
Dann kehrt man abends froh nach Haus,
Und segnet Fried und Friedenszeiten.

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Re: [Erzählt mir von] Lex Occultum
« Antwort #52 am: 1.03.2019 | 21:53 »
Der Preis ist durchaus angemessen für Neuware, die es so nicht bzw. kaum im Handel gibt.
Desweiteren darf ich mal kurz auf 5€ Versand hinweisen, bei dem Gewicht zahlst du normalerweise das zwei bis dreifache.
Ich wollte hier bewusst keine Preisdiskussion vom Zaun brechen, aber mein erster Gedanke war genau der gleiche wie der von Crimson King.
Mit dem Gesamtpreis bist du genau ,-75 billiger, wie wenn man alle Bücher zusammen bei Roland erstehen würde. Nur, dass da dann keine Versandkosten anfallen würden und die Bücher tatsächlich ovp wären.
Und auch wenn das wohl eher in den entsprechenden Biete-Thread gehört: Ich wäre durchaus interessiert an den Büchern. Aber nicht zu diesem Preis.
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Offline LushWoods

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Re: [Erzählt mir von] Lex Occultum
« Antwort #53 am: 3.03.2019 | 09:21 »
Passt, is eh schon verkauft.

Mit dem Verkauf hat sich meine vorher geschriebene Meinung dazu auch nicht verändert. Ich würde es immer noch leicht auf der Positiven verorten.

Aber es is ähnlich wie mit einem ehemaligen kleinen Projekt von mir:
Ich hab vor unserer langen Piraten-Kampagne, die schon immer ein kleiner Traum von mir war, lange nach dem perfekten System dafür gesucht bzw. dran gebastelt.
Bis ich dann gemerkt habe das Honor+Intrigue, das ich für meinen Baukasten mitbenutzt hatte, eigentlich für sich schon eigentlich alles so macht, wie ich mir das vorgestellt hatte.
Konsequenz: Meine Basteleien fallen gelassen, H+I by the book hergenommen und und über ein Jahr eine fantastische Piraten-Kampagne gespielt.
Ich hab also realisiert das es einen Bestandteil nicht braucht, weil jemand anders das schon besser gemacht hat, als ich es könnte.
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HEXer

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Re: [Erzählt mir von] Lex Occultum
« Antwort #54 am: 20.01.2020 | 10:48 »
So, nachdem ich das Komplettpaket nun schon ein paar Tage habe und tatsächlich schon mit dem Lesen halb durch in, muss ich auch mal meinen Senf so weit dazu geben. Gelesen habe ich bislang die komplette Charaktererschaffung inkl. Archetypen etc., SL-Regelteile und Magie. Allein, dass ich in so kurzer Zeit so viel gelesen (und immer noch Lust auf mehr) habe, ist schonmal ein gutes Zeichen.

Contras:
- Übersetzung & Lektorat
- Übersetzung & Lektorat
- Übersetzung & Lektorat
- kein Poolsystem
- keine Schiggieschiggie Würfel
- Übersetzung & Lektorat

noch unklar:
Punktebudget für Kampfszenen

Pros:
- LAYOUT
- Roll-under System
- Fertigkeitensystem ohne Talente
- Verschwörungstheorie- und Okkultismus-Prämisse
- Umsetzung magischer Fähigkeiten
- Setting (Ort und Epoche)

Contras:
Lushwoods Kritik bezüglich  schlechter Übersetzung und Lektorats stimmt natürlich. Insbesondere das Konzept von Singular und Plurar im Zusammenspiel von Nomina und Verba scheint dem Übersetzer einiges an Kopfzerbrechen zu bereiten. Aber: Bis auf ganz wenige Ausnahmen beeinträchtig die Übersetzung das Leseverständnis nicht. Ist also unschön, gerade bei so nem Schiggie-Regelwerk, aber keine Katastrophe.

Bin inzwischen eher so der Poolsystem-Typ, aber das ist reine Geschmackssache.

Ich finde ja Items und Props total cool. Nur leider habe ich noch keine richtig passenden Würfel für das Spiel (außer evtl. meinen Adventure in the East Mark Würfeln). Da wäre ein Würfelset schon schön gewesen.

Habe ich schon die Probleme mit der Übersetzung und dem Lektorat erwähnt?


noch unklar:

Ich finde das Konzept, die Handlungen einer Kampfrunde von einem Punktekonto zu bezahlen, interessant. Meiner Meinung nach ist das auch der innovativere Teil des Regelsystems im Vergleich zum offenen W10er. Ich denke nicht, dass es umständlicher ist, als Systeme, die zwischen verschiedenen Aktionsgruppen unterscheiden (wie SR, Coriolis, etc.). Dafür ist es glaube ich flexibler in der Handhabung. Allerdings muss sich das erst noch am Spieltisch zeigen.

Pros:

Über das Layout muss ich nicht viel sagen, ne?

Ich persönlich mag Poolsysteme lieber als so single-dice Dinger, aber da es hier ein Roll-under ist, kann ich damit (gut) leben. Roll-unders haben meiner Meinung nach den Vorteil, dass sie von den Charakterwerten her meist nicht so durch die Decke gehen, wie andere Systeme.

Es ist ein reines Fertigkeitensystem, ohne Sondertalente etc. Find ich gut. Ich mag es nicht, mir etliche systemimmanente Regelbrüche und Ausnahmen merken zu müssen. Das Skillsystem ist daher genau meins (da kommt vielleicht der alte HârnMaster SL durch). Die Aufteilung in Skills, Disziplinen und Spezialisierungen finde ich interessant und gut gemacht. Das Konzept mag ich, vor allem, weil es ohne unterschiedliche Kosten für Fertigkeitspunkte dennoch eine immer weiter fortschreitende SPezialisierung ermöglicht.

Verschwörungstheorien und Okkultes sind meiner Meinung nach (neben dem klassischen Dungeoneering) das beste Konzept für Rollenspiele. Es passt am Tisch immer und die Spieler sind schnell sehr involviert und spinnen selbst neue Theorien rum.

Ich mag die Umsetzung der Magischen Fähigkeiten. Es setzt sich nett von klassischen Fantasy-Zauberkonzepten ab. Alles andere wäre für mich auch ein no-go gewesen. Auch die Umsetzung ist praktikabel und atmosphärisch (Schreibt man das so? Ich lerne das Wort nicht mehr...).

Das Setting ist von Ort und Zeit her einfach super, weil es nicht so ausgelutscht ist. Prä-Steampunkt und Post-HoMi. Sauber! Auch die Informationsdichte vom Setting scheint gut zu sein. Aber als Historiker bin ich glaube ich einfach gewohnt, mir weitere Infos selbst zu suchen. Finde ich aber generell bei Echtwelt-Settings nicht so schwierig wie bei fiktiveren Settings. Warum sollten sie also unnötig viel schreiben. Ich muss dazu sagen, dass ich den Teil erst noch eingehender lesen muss, bevor ich da ein abschließendes Urteil fällen kann.




Online Harry Du Bois

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Re: [Erzählt mir von] Lex Occultum
« Antwort #55 am: 20.01.2020 | 11:00 »
Klingt cool, bin erst durch die Beiträge in diesem Forum des Systems gewahr geworden und auf Grund des Artstyles extrem interessiert (reizt mich sehr viel mehr als Hexxen 1733), aber ist leider grässlich teuer. Historiker? Wieviele von uns lauern denn in diesem Forum.
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Offline Blizzard

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Re: [Erzählt mir von] Lex Occultum
« Antwort #56 am: 22.01.2020 | 23:19 »
Habe ich schon die Probleme mit der Übersetzung und dem Lektorat erwähnt?
Ja, hast du. Ganze 4x unter dem Punkt "Contra".  Gibt es einen Grund, warum du das gleich 4x auflistest? 1x hätte genügt...

Jetzt könnte man annehmen, du führst diesen Punkt mehrfach auf, um dadurch die schlechte Qualität der Übersetzung zu betonen. Das will dann aber wiederum mit dem hier:
Zitat
Aber: Bis auf ganz wenige Ausnahmen beeinträchtig die Übersetzung das Leseverständnis nicht. Ist also unschön, gerade bei so nem Schiggie-Regelwerk, aber keine Katastrophe.
nicht wirklich zusammen passen.

Zum Spiel: Vom Artwork war ich auch sehr angetan. Und vom Setting- wobei ich die Bücher nur mal grob überflogen habe. Das Problem von LO bei mir war, dass ich noch mindestens zwei andere, sehr gute Dark Fantasy RPGs habe und nicht noch mehr brauche...
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Offline NurgleHH

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Re: [Erzählt mir von] Lex Occultum
« Antwort #57 am: 23.01.2020 | 10:01 »
Das Problem an Lex Occultum ist, dass Riot Minds einfach nur ein lahmer Verein ist. Habe beide KS mitgemacht und die kommen immer(!) Monate später und es gibt fast null(!) Informationen. Bei dem Ruinmaster-KS ist ihnen jetzt gerade nach Monaten der Verspätung eingefallen, dass sie doch noch etwas Spieltesten wollen. Und es gibt nicht einmal eine Alpha für die Backer zur Vorbereitung. Bei Lex Occultum ist es ärgerlich, da der noch ausstehende KS das Monsterbuch ist. Tolles Spiel, aber halt kaum Support...

Offline pan narrans

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Re: [Erzählt mir von] Lex Occultum
« Antwort #58 am: 23.01.2020 | 11:28 »
Mich würde ja interessieren, wer Lex Occultum tatsächlich spielt bzw gespielt hat und was eure Erfahrungen in der Praxis waren. Mag da jemand berichten? Egal ob als Spieler oder Spielleiter.
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HEXer

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Re: [Erzählt mir von] Lex Occultum
« Antwort #59 am: 23.01.2020 | 12:32 »
Ich werde das demnächst in einer meiner online Runden leiten. Ich meld mich dann mal, wie es so war.

Offline Wendigogo

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Re: [Erzählt mir von] Lex Occultum
« Antwort #60 am: 22.04.2022 | 14:36 »
Wenn es interessiert:
Riotminds macht gerade einen Sale: https://riotminds.se/product-category/lexoccultum/

Porto ist zwar relativ hoch, aber wenn man all die wunderschönen Bücher nimmt, lohnt es sich.
(Für mich hat es sich schon gelohnt, nur die Szenarien und das "Monsterhandbuch" zu holen, als Bonus gab es alles noch als pdf dazu)

Alles kam nach nur einer Woche über DPD ohne weitere Probleme an.  :d
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Offline Don-Lope

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Re: [Erzählt mir von] Lex Occultum
« Antwort #61 am: 22.04.2022 | 15:54 »
Sag doch so etwas nicht, da komme ich in Versuchung.  :D

Offline Blizzard

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Re: [Erzählt mir von] Lex Occultum
« Antwort #62 am: 22.04.2022 | 16:13 »
Mich würde ja interessieren, wer Lex Occultum tatsächlich spielt bzw gespielt hat und was eure Erfahrungen in der Praxis waren. Mag da jemand berichten? Egal ob als Spieler oder Spielleiter.
Das steht auf meiner RPG-Agenda (der auszuprobierenden Systeme) auch irgendwo ganz weit oben. Ob's dann tatsächlich auch für ne dauerhafte Runde taugt, muss man sehen- aber ausprobieren will es auf jeden Fall irgendwann mal.

Ich werde das demnächst in einer meiner online Runden leiten. Ich meld mich dann mal, wie es so war.
Hat die Runde stattgefunden? Wie war es ?

Wenn es interessiert:
Riotminds macht gerade einen Sale: https://riotminds.se/product-category/lexoccultum/

Porto ist zwar relativ hoch, aber wenn man all die wunderschönen Bücher nimmt, lohnt es sich.
(Für mich hat es sich schon gelohnt, nur die Szenarien und das "Monsterhandbuch" zu holen, als Bonus gab es alles noch als pdf dazu)

Alles kam nach nur einer Woche über DPD ohne weitere Probleme an.  :d
Ich habe alle Bücher schon. Aber ich schaue es mir mal und überlege es mir hinsichtlich eines Back-Ups.
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HEXer

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Re: [Erzählt mir von] Lex Occultum
« Antwort #63 am: 22.04.2022 | 16:33 »
Hat die Runde stattgefunden? Wie war es ?

Ich hab die Runde abgebrochen - war mir viel zu viel Klein-Klein. Sowohl von den Regeln her als auch vom Abenteuer. und Setting ist dafür kaum eines dabei. Für mich ein klassischer Fall wo ich mich habe von der Optik blenden lassen.

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Re: [Erzählt mir von] Lex Occultum
« Antwort #64 am: 27.04.2022 | 08:44 »
Ich hab die Runde abgebrochen - war mir viel zu viel Klein-Klein. Sowohl von den Regeln her als auch vom Abenteuer.
Das ist schade, ich wäre durchaus an einem Erfahrungsbericht interessiert gewesen.

Weiß zufällig jemand, ob es für Lex Occultum einen Schnellstarter gibt ?
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Re: [Erzählt mir von] Lex Occultum
« Antwort #65 am: 27.04.2022 | 16:12 »
Das ist schade, ich wäre durchaus an einem Erfahrungsbericht interessiert gewesen.

Weiß zufällig jemand, ob es für Lex Occultum einen Schnellstarter gibt ?

Soweit ich weiß gibt es keinen Schnellstarter.

Das Regelwerk entspricht dem von Trudvang Chronicles mit stark abgespecktem Kampfsystem, falls du das kennst.

Die Kleinteiligkeit die HEXer festgestellt hat kann ich bestätigen. Man muss es mögen.

Beim Lesen der Kampagne Roi-de-Rats ist mir aufgefallen, dass teilweise ein in meinen Augen erheblich vertieftes Wissen um die geschichtlichen Ereignisse in Frankreich des 18. Jahrhunderts verlangt wird um die Zusammenhänge zu verstehen.

In der Detailtiefe wären alle mir bekannten Spieler gescheitert.  Dem SL wird´s erklärt, die Spieler müssten selbst die Schlussfolgerungen ziehen. Am Ende war mir Roi-de-Rats zu stark historisch geprägt, ich hätte da etwas anderes erwartet.
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Offline Blizzard

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Re: [Erzählt mir von] Lex Occultum
« Antwort #66 am: 27.04.2022 | 19:47 »
Soweit ich weiß gibt es keinen Schnellstarter.
Das ist schade.

Zitat
Das Regelwerk entspricht dem von Trudvang Chronicles mit stark abgespecktem Kampfsystem, falls du das kennst.

Die Kleinteiligkeit die HEXer festgestellt hat kann ich bestätigen. Man muss es mögen.
Das Regelwerk von Trudvang Chronicles kenne ich leider nicht. Das Regelwerk (von Lex Occultum) werde ich mir aber noch etwas genauer anschauen- auch deswegen, weil du nicht der erste bist, der nicht gut davon spricht.

Zitat
Beim Lesen der Kampagne Roi-de-Rats ist mir aufgefallen, dass teilweise ein in meinen Augen erheblich vertieftes Wissen um die geschichtlichen Ereignisse in Frankreich des 18. Jahrhunderts verlangt wird um die Zusammenhänge zu verstehen.

In der Detailtiefe wären alle mir bekannten Spieler gescheitert.  Dem SL wird´s erklärt, die Spieler müssten selbst die Schlussfolgerungen ziehen. Am Ende war mir Roi-de-Rats zu stark historisch geprägt, ich hätte da etwas anderes erwartet.
Hm, Kampagne werde ich vorerst noch nicht brauchen- aber danke für die Warnung.

Grade mal bei Drivethrugh geschaut...die Sachen von Riot Minds (auch Trudvang Chronicles) sind dort grade reduziert bzw. im Sale. Wäre also eine -im wahrsten Sinne des Wortes- günstige Gelegenheit, um zuzuschlagen. Ich habe das dann gleich mal gemacht und mir die ganzen Lex Occultum PDFs für lau geholt.
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Re: [Erzählt mir von] Lex Occultum
« Antwort #67 am: 27.04.2022 | 20:35 »
Wenn es interessiert:
Riotminds macht gerade einen Sale: https://riotminds.se/product-category/lexoccultum/

Porto ist zwar relativ hoch, aber wenn man all die wunderschönen Bücher nimmt, lohnt es sich.
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Boah, bei dem Porto wird einem zwar wirklich leicht übel, aber die böse Versuchung ist da. Ich muss einfach aufhören Artikel zu lesen, die mich zum kaufen animieren...

By the way: Kann die Aussage von Hexer nur bestätigen. Man sollte sich recht gut in der französischen Geschichte auskennen, sonst geht die ganze Runde übelst den Bach runter.
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Re: [Erzählt mir von] Lex Occultum
« Antwort #68 am: 27.04.2022 | 21:30 »
@Blizzard

Ich glaube ich mag die Regeln von Lex Occultum. Ich konnte das System nur noch nicht spielen  :think:

Von Roi-de-Rats war ich aber in der Tat eher enttäuscht. Das liegt aber daran, daß ich eine andere Vorstellung vom Inhalt hatte.

Meine Prognose ist, das ich das Kleinteilige im Kampf nicht mag. Der Rest vom System aber in die Richtung geht die mir liegt. Auch wenn es deutlich vom Trend immer schlanker werden zu wollen abweicht.
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HEXer

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Re: [Erzählt mir von] Lex Occultum
« Antwort #69 am: 27.04.2022 | 21:33 »
Wobei ich auch die Regeln für (IIRC) Bekleidung arg detailliert und auch vom Grundkonzept schon wenig spieltauglich resp. interessant fand.

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Re: [Erzählt mir von] Lex Occultum
« Antwort #70 am: 27.04.2022 | 21:35 »
Wobei ich auch die Regeln für (IIRC) Bekleidung arg detailliert und auch vom Grundkonzept schon wenig spieltauglich resp. interessant fand.

Dito, aber ich sehe Regeln eher als einen Werkzeugkasten und das Werkzeug würde wahrscheinlich gleich rausfliegen.

:D
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Re: [Erzählt mir von] Lex Occultum
« Antwort #71 am: 27.04.2022 | 21:40 »
Ja, seh ich ja auch so. Aber es passt natürlich zum Ansatz der Macher alles möglichst historisch akkurat darzustellen, der sich ja auch in den Abenteuern wiederfindet. Ich bin ja Historiker – aber im Rollenspiel will ich auch mal anschalten und gerade den Aspekt dann nicht zu hoch hängen... ;)

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Re: [Erzählt mir von] Lex Occultum
« Antwort #72 am: 27.04.2022 | 21:46 »
Ja, seh ich ja auch so. Aber es passt natürlich zum Ansatz der Macher alles möglichst historisch akkurat darzustellen, der sich ja auch in den Abenteuern wiederfindet. Ich bin ja Historiker – aber im Rollenspiel will ich auch mal anschalten und gerade den Aspekt dann nicht zu hoch hängen... ;)

Ich kann die Intention hinter der Regel nachvollziehen/verstehen sie ist schlicht unglücklich umgesetzt in meinen Augen.

Es lässt sich in Zahlen pressen was man damit ausdrücken will, aber das ist so sexy wie ein Unterhose mit der Aufschrift Juni...
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Offline Blizzard

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Re: [Erzählt mir von] Lex Occultum
« Antwort #73 am: 28.04.2022 | 17:06 »
@Blizzard

Ich glaube ich mag die Regeln von Lex Occultum. Ich konnte das System nur noch nicht spielen  :think:

...

Meine Prognose ist, das ich das Kleinteilige im Kampf nicht mag. Der Rest vom System aber in die Richtung geht die mir liegt. Auch wenn es deutlich vom Trend immer schlanker werden zu wollen abweicht.
Ich werde die Regeln wohl alsbald mal in der Praxis (im Rahmen eines One oder Two Shots) testen können. Ich bin gespannt.

Ja, seh ich ja auch so. Aber es passt natürlich zum Ansatz der Macher alles möglichst historisch akkurat darzustellen, der sich ja auch in den Abenteuern wiederfindet. Ich bin ja Historiker – aber im Rollenspiel will ich auch mal anschalten und gerade den Aspekt dann nicht zu hoch hängen... ;)
Ach' herrje, das lässt bei mir ein bisschen die Alarmglocken klingeln, wenn ich sowas lese. Ich hoffe mal, dass das mit der historischen Akkuartesse bei Lex Occultum nicht (1:1) der wissenschaftlichen Akkuratesse bei Lodland entspricht... ::)
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Online Kurna

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Re: [Erzählt mir von] Lex Occultum
« Antwort #74 am: 4.12.2022 | 17:21 »
Hallo, den Strang möchte ich doch noch einmal hervorholen.

Ich suche immer nach Inspiration für meine Abenteuer 1880-Runde.
Mir geht es daher nur um die Abenteuer. Es liest sich so, als ob die sehr in ihrer Zeit verankert sind. Wie definitiv ist das?
Könnte man die zumindest von den Ideen her auch nach 1880 verlagern?
Wie magisch/übernatürlich sind die Abenteuer (bzw. Lex Occultum allgemein)?
Und wie sieht es mit der Herkunft der Gruppe aus? Ist das für Charaktere ausgelegt, die aus Frankreich kommen, oder könnten auch Außenseiter in die Abenteuer verwickelt werden?

Ich würde mich über jeglichen Input freuen.  :)

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