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Autor Thema: Space: 1889 - Grundregelwerk / Bewertung & Rezensionen  (Gelesen 2129 mal)

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Offline Thallion

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Space: 1889 - Grundregelwerk

Regel/Quellen-Bände-Übersicht
Hier gelangt ihr zu der Auswertung und Übersicht bereits bewerteter Regel- und Quellen-Bände:
http://www.tanelorn.net/index.php/topic,96807.0.html

Klappentext:
Alles, was Jules Verne hätte schreiben können.
Alles, was H. G. Wells hätte schreiben sollen.
Alles, woran Arthur Conan Doyle dachte, aber nie veröffentlichte - weil es zu phantastisch war.

Im Jahr 1870 eröffnet der amerikanische Erfinder Thomas Edison den Weg zu den Sternen! Mit dem Prototyp eines Ätherschiffes erreicht er den Mars und betritt als erster Mensch den roten Sand einer fremden Welt. Er ist der erste von vielen Menschen, die staunend die Wunder des Mars und seiner Bewohner sehen werden: Die Kanäle des Roten Planeten, vor Jahrtausenden erbaut, Städte, die schon alt waren, als auf der Erde die Sumerer die ersten Lehmziegel aufeinander schichteten, und Relikte alter Technik, deren Grundlagen schon lange vergessen sind.

Andere Forscher folgen Edisons Spuren und stoßen zu weiteren Planeten vor. Die nebelverhangenen Sümpfe, Meere und Dschungel der Venus bieten phantastische und bizarre Rohstoffe und Kreaturen – vor allem Dinosaurier. Mit großem Aufwand und trotz aller Widrigkeiten wird seine Urbarmachung und Besiedlung vorangetrieben.

Auch der Merkur lockt mit Rohstoffen und bietet urtümliches Leben. In einer Dämmerungszone zwischen einem Hitze- und Kältepol liegt für wagemutige Entdecker und Ingenieure die Basis für eine Zukunft voller Ruhm und Verdienst.

Doch auch die entlegenen Ecken der Erde, das Ringen der Kolonialmächte um Macht und Einfluss, atemberaubende Erfindungen und Begegnungen mit Berühmtheiten bieten Spaß und Spannung.

In Space: 1889 werden die Phantasien zum Leben erweckt, die Jules Verne, H.G. Wells, Arthur Conan Doyle, H.R. Haggard und andere geschaffen haben: Klassische Abenteuergeschichten und Science-Fiction-Abenteuer mit einem skurrilen oder nostalgischen Hauch. Sie spielen in einem Zeitalter, das vom Glauben an Technik und Fortschritt erfüllt ist, in einer Welt im Schein von Gaslichtlampen, unter der Energie der Dampfkraft und mit den sich verbreitenden Wundern von Elektrizität und Äther: Voller Erfindungsreichtum und Abenteuerlust.

Space: 1889 ist ein Science-Fiction-Abenteuerspiel in einer zivilisierteren Zeit. Oft sind es Gentlemen, die in den nebligen Straßen Londons ebenso Abenteuer entdecken, wie in den staubigen Straßen Syrtis Majors auf dem Mars. Aber auch Soldaten im Auftrag ihres Landes, Erfinder beim Test ihrer neuesten Entwicklung, Historiker auf der Suche nach den Geheimnissen der alten Marsianer, wilde venusische Echsenmenschen oder stolze marsianische Steppenkriegerinnen erfüllen ihre Missionen, um Ruhm, Einfluss und Ehre zu erlagen.

Kern des Rollenspielsystems sind die innovativen, schnell und leicht verständlichen Ubiquity-Regeln, die sowohl einen spannenden Verlauf von Geschichten und Abenteuern als auch kinoreife Aktionen unterstützen.

Space: 1889 – Vier Welten voller neuer Abenteuer.
« Letzte Änderung: 18.07.2016 | 09:00 von Thallion »

Offline Ludovico

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Re: Space: 1889 - Grundregelwerk / Bewertung & Rezensionen
« Antwort #1 am: 11.04.2016 | 09:17 »
Das Buch an sich hat eine hohe Qualität, aber einige Zeichnungen sind nicht sonderlich gut geraten und wirken plump. - 4 Punkte.

Die Weltenbeschreibung ist in Teilen trocken, aber dennoch größtenteils unterhaltsam. Die Autoren vermieden sämtliche moralische und gesellschaftliche Fallstricke und präsentieren detailreich ein hochinteressantes alternativhistorisches Setting mit leichten Steampunk-Anteilen. - 5 Punkte

Das Regelsystem ist rundum solide (Ubiquity halt). Es würde 5 Punkte von mir bekommen, wenn Uhrwerk nicht den Aspekt der Technik und der Schifffahrt so stark vernachlässigt hätte. - 4 Punkte

Deshalb insgesamt 4 Punkte.

Offline Thallion

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Re: Space: 1889 - Grundregelwerk / Bewertung & Rezensionen
« Antwort #2 am: 14.04.2016 | 12:19 »
http://www.teilzeithelden.de/2013/08/20/rezension-space-1889/

Zitat
Fazit

Ich finde es gut, dass ein deutscher Verlag ein bestehendes Setting aufgreift und sich trotzdem mit einem guten Regelsystem an diese Aufgabe wagt. Diese Mischung aus einem bewährten Setting und eigenen Elementen liegt mir persönlich mehr als reine Übersetzungen. Ich wünsche mir sicherlich mehr davon.

Wie sehr man diese Version von Space 1889 mag, liegt an den eigenen Präferenzen:

Mag man es pulpig, mit überraschenden Würfelexplosionen, haufenweise Savage Tales und einer Plot-Point-Kampagne mit vordefiniertem Gegner, dann ist man bei Space 1889: Red Sands für Savage Worlds deutlich besser aufgehoben – inklusive Ätherschiffgefechten und allem Pi-Pa-Po. Legt man wenig Wert auf Pulp und sollen Kämpfe und Probenergebnisse wesentlich vorhersagbarer ablaufen, dann freundet man sich sicher eher mit der Version des Uhrwerk-Verlags an.

Das Ubiquity-Regelsystem überzeugt vor allem bei Charaktererschaffung und Entwicklung, auch die reguläre Probenmechanik ist gut umgesetzt. Dank der Durchschnittsregel und evtl. vorhandenen Ubiquity-Würfeln muss es auch nicht immer ein Eimer Würfel sein. Der Kampf hingegen scheint wenig flüssig, kann aber vielleicht Spieler ansprechen, die auf bestimmte taktische Optionen wie Waffen- und Manöverwahl zur Ergebnisoptimierung nicht verzichten wollen.

An Veröffentlichungen scheint noch Einiges zu erwarten sein. Uhrwerk selbst hat den oben genannten Abenteuerband und einen Soundtrack herausgebracht. Der englischsprachige Kickstarter lässt ein detaillierteres Venus-Quellenbuch erwarten, ein Merkur-Quellenbuch scheint zumindest möglich. Wenn sich das Setting weiterentwickelt, wird das wohl in der Ubiquity-Version sein.

Offline Ludovico

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Re: Space: 1889 - Grundregelwerk / Bewertung & Rezensionen
« Antwort #3 am: 14.04.2016 | 12:26 »
Der Kampf ist nicht flüssig? Bei Ubiquity?  :o

Offline LushWoods

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Re: Space: 1889 - Grundregelwerk / Bewertung & Rezensionen
« Antwort #4 am: 14.04.2016 | 12:47 »
Er schlägt wieder zu  ;D
Bedenke: Es ist nicht Savage Worlds  ;)

Offline Ludovico

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Re: Space: 1889 - Grundregelwerk / Bewertung & Rezensionen
« Antwort #5 am: 14.04.2016 | 12:53 »
Er schlägt wieder zu  ;D
Bedenke: Es ist nicht Savage Worlds  ;)

Ich muss gestehen, dass ich den Absatz in der Rezension nicht verstehe. Er meint, dass der Kampf nicht flüssig sei, aber diverse Kampf- und Manöveroptionen biete. Es ist zwar schon eine Weile her, aber SW bietet doch auch jede Menge Optionen im Kampf.

Offline LushWoods

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Re: Space: 1889 - Grundregelwerk / Bewertung & Rezensionen
« Antwort #6 am: 14.04.2016 | 13:08 »
Ich versteh's auch nicht.
Vielleicht hast du die Diskussion um die Teilzeithelden-Rezis und speziell diesen Rezensenten nicht mitbekommen ... da kann man ständig so widersprüchliche und wirre Aussagen genießen.
Das mit SW war auch nur ironisch gemeint. Er is ein deutscher "Savage".

Offline Ludovico

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Re: Space: 1889 - Grundregelwerk / Bewertung & Rezensionen
« Antwort #7 am: 14.04.2016 | 13:14 »
Ach so.

Ok, die Diskussion hab ich nicht mitbekommen. Bei den Teilzeithelden treib ich mich nicht rum. Kannst Du einen Link posten dazu?

Ich hab mir nun mal die komplette Rezi angetan. Sieht nach jemanden aus, der das System nur vom groben Überfliegen her kennt.
Die verlinkte Greifenklaue-Rezi vermittelt leider auch nicht, wieso dem Autoren Ubiquity nicht gefällt (er schreibt zwar, dass das Würfelsystem nicht passe und zuwenig Substanz biete, geht aber nicht weiter in die Tiefe, so dass es eher eine Behauptung ist).


« Letzte Änderung: 14.04.2016 | 13:25 von Ludovico »

Offline LushWoods

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Re: Space: 1889 - Grundregelwerk / Bewertung & Rezensionen
« Antwort #8 am: 14.04.2016 | 13:28 »
Das spiegelt genau meinen Eindruck wieder den ich hatte.

Offline Weltengeist

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Re: Space: 1889 - Grundregelwerk / Bewertung & Rezensionen
« Antwort #9 am: 14.04.2016 | 17:59 »
Hmm, was vergeb ich denn hier?

Ich mag Ubiquity, hab ich ja schon an verschiedenster Stelle verkündet. Die Regeln wären also für mich ein dickes Plus-Argument. Trotzdem habe ich mein Space1889-Regelwerk wieder verkauft, und das lag an der Weltbeschreibung. Sehr deutsch: Gründlich, strukturiert und überaus langweilig. Ich hatte mir ein Steampunk-Setting vorgestellt, das rockt. Stattdessen fand ich eher die Simulation eines möglichst realistischen alternativen 19. Jahrhunderts, das mir weniger spannend vorkam als so manches, was das echte 19. Jahrhundert zu bieten hatte. Schade...

Eigentlich 3,5. Ich bin mal nett und runde auf zu 4.
"Wenn ich in Unterleuten eins gelernt habe, dann dass jeder Mensch ein eigenes Universum bewohnt, in dem er von morgens bis abends recht hat." (Juli Zeh, Unterleuten)

Spielleitermotto: Ein Plot ist eine Geschichte, wie sie hätte passieren können, wenn man keine Spieler darauf losgelassen hätte.

Spielt derzeit: Die Türme von London (Savage Worlds)
Bereitet vor: Wilde See (Savage Worlds)

Offline Thallion

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Re: Space: 1889 - Grundregelwerk / Bewertung & Rezensionen
« Antwort #10 am: 25.04.2016 | 08:23 »
https://greifenklaue.wordpress.com/2013/01/14/rezi-space-1889/

Zitat
Fazit:

Endlich kommt einer der Klassiker der 80er Jahre auf Deutsch. Wenn auch das System mich nicht überzeugen kann, löst doch das Setting Begeisterung aus. Wer mal Lust auf einen ungewöhnlichen Hintergrund hat, die John Carter-Kinoversion besser gemacht hätte oder Jules Verne mag, findet hier ein großartiges Werk.

Offline Ludovico

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Re: Space: 1889 - Grundregelwerk / Bewertung & Rezensionen
« Antwort #11 am: 25.04.2016 | 12:20 »
Die hab ich auch gelesen.

Ich hätte mir gewünscht, dass er detaillierter beschreibt, was ihm am System stört, aber er deklariert es klar als seine eigene Meinung und wirkt auf mich eher als Geschmacksfrage. Zudem beschreibt er das Setting recht detailliert.

Offline Thallion

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Re: Space: 1889 - Grundregelwerk / Bewertung & Rezensionen
« Antwort #12 am: 18.07.2016 | 08:52 »
http://neueabenteuer.com/a-rezi-space-1889/

Zitat
Fazit

Huh… was sagt man jetzt dazu? Space 1889 ist zu 100% Spaceopera, soviel kann man mit absoluter Gewissheit jetzt schon sagen. Die Frage ist halt eben: Welcher Stil Spaceopera ist hier vorhanden? Wahrscheinlich werden einige jetzt einfach die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und mit einem „Ist doch egal!“ mich mal wieder für verrückt erklären. Allerdings ist genau da der entsprechende Knackpunkt in der ganzen Geschichte doch sehr genau zu beachten. Der springende Punkt bei der Sache ist nämlich, dass sich hierbei die Frage stellt, was Arthur Conan Doyles oder Edgar Allen Poes C. Auguste Dupin machen würden, wenn ihre jeweiligen Fälle sie auf den Mars verschlagen hätten. (Es wird nicht umsonst unter den Inspirationsquellen Disneys „Der Schatzplanet“ erwähnt, der ja durchaus sehr stark verdeutlicht, dass es einen – nach heutiger Auffassung – anachronistischen Stil ausmacht, wenn eine vergangene Gesellschaftsform auf derart moderne Inhalte umgeschrieben wird. Man sieht es als Unterhaltung, aber man Bezweifelt es sehr stark. Nimmt es vielleicht Teilweise als Karikatur an.)

Insofern heißt es dabei durchaus umdenken und sich eine ganze Menge neuer Elemente einverleiben, die auf alten Aspekte des viktorianischen Zeitalters aufbauen. (Wo wir gerade bei Disney-Filmen sind: Wer erinnert sich an die Mutter aus Mary Poppins? Die Frau, die Tagsüber für ihr Wahlrecht kämpfte und Abends die brave Hausfrau und Mutter war? Na, klingelt’s? Richtig: Genau das ist der Punkt bei der ganzen Angelegenheit.)

Genau aus diesem Grund ist es verdammt gut, dass die Liste der Inspirationsquellen am Ende des Bandes auftaucht, um auf diesem Weg das Umdenken in eine solche Gesellschaft zu erleichtern und anschließend auf dieser Gesellschaft aufbauend, sich ins All zu begeben. (Man verwendet Musketen anstelle von Lasergewehren. Duelle sind eine alltägliche Sache, etc.)

Von daher kann es sein, dass sich für den Anfang erst einmal ein leichtes Gefühl von Desorientierung einstellt, da man noch zu Stark im SciFi Fokus von Star Trek und Star Wars steckt. (Nur die beiden zerstrittenen Lager gleichberechtigt zu erwähnen, die in diesem Bereich die Populärsten sind.) Hat man diese Hürde aber erst einmal überstanden (was durchaus mit Hilfe der Inspirationsquellen und einer Menge Eigendisziplinierung passieren kann) sollte es allerdings nicht mehr so schwierig sein die eigenen Storybögen in das neue Umfeld zu verpflanzen. (Nicht umsonst gilt ja auch in der heutigen Spaceopera das Prinzip, dass der Mensch zwar Milliarden Lichtjahre von der Erde entfernt ist, aber seine dringenden Hoffnungen und Träume immer noch mit den unseren vertraut geblieben sind.)

In diesem Sinne liefert Space durchaus hier und da auch einige Hinweise und kleinere Konfliktherde auf den einzelnen Planeten, die dazu führen könnten, das man als Mensch im alltäglichen Intrigenspiel auf dem Mars plötzlich versehentlich die eigene Regierung putscht. Oder das man schlicht und ergreifend eine interspezielles Zweckbündnis im Stile der Blutbruderschaft von Karl May erlebt. (Ja, ich meine Winnetou und Old Shatterhand.) Es ist alles Möglich, aber es ist halt unerwartet anders.

Wer sich auf diesen Punkt des Unerwarteten einstellen kann, bekommt ein erfrischend anderes Setting, dass für die meisten Spielertypen sicherlich mal wieder genug Reibungspunkte gibt, um jedem irgendwie Gerecht zu werden. Themen bietet Space 1889 jedenfalls aufgrund seines Hintergrundes genug. Das bedeutet zwar, dass die Gruppe sich sehr genau zusammensetzen muss, um den jeweils eigenen Flow in das Setting zu finden, aber das sollte im Zeitalter der bewussten Kommunikations-Problematik doch das geringste Problem sein. 😉

Es spricht einiges dafür, dass man mit Space einiges an sehr guter Kurzweil erleben kann, und sei es nur um bestimmte Ideen in einer anderen, bislang fremd wirkenden Umgebung zu erleben, die man so wohl bislang eher nur aus dem Horror-Bereich zu kennen glaubte.

Offline Thallion

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Re: Space: 1889 - Grundregelwerk / Bewertung & Rezensionen
« Antwort #13 am: 29.07.2017 | 09:35 »
https://sternenwandererblog.wordpress.com/2016/10/20/rezension-space-1889-grundregelwerk/

Zitat
Fazit

Das Grundregelwerk bietet eine große Bandbreite für Abenteuer und enthält viel Material für unterschiedliche Abenteuer. Der viktorianische Steampunk ist gut integriert, ohne das der Hintergrund ins comichafte abdriftet. Die Regeln sind rasch zu lernen, bieten aber viele Möglichkeiten. Nur der geringe Anreiz, Proben zu würfeln, stört mich etwas. Zudem gibt es einiges an Zusatzmaterial, dass zum Spiel aber nicht nötig ist und nicht so ein Ausmaß wie bei DSA annimmt. Wer reinschnuppern will, kann dafür den offiziellen Schnellstarter verwenden.

Am Ende erreicht das Buch 16 von 20 Sterne.