Pen & Paper - Spielsysteme > Systemübergreifende Themen
einfaches Oneshot-System für Antike
Ucalegon:
1. Hillfolk
Sehr einfach, mehr Drama geht nicht.
Pitches:
Eagle's Twilight
--- Zitat ---For generations the wall Hadrian built protected the far edge of the world’s greatest Empire. And then one day Rome recalled her legions. You and yours have decided to stay.
Yesterday you were Romans.
What are you today?
--- Ende Zitat ---
oder
The Last Kingdom aus Hillfolk: Blood on the Snow
--- Zitat ---In the wake of Octavian’s conquest of Cleopatra’s Egypt, a band of mercenaries who fought for Mark Antony make their way east to India seeking the last free Greek kingdom.
--- Ende Zitat ---
oder
Last Days of the Library
--- Zitat ---Emperor Aurelian is preparing to burn the Library of Alexandria, but those who work there are making some preparations of their own.
--- Ende Zitat ---
2. Becoming: A Game of Heroism and Sacrifice
Ungewöhnlich. Man braucht zwingend 4 Leute dafür. 1xHero / 3xFates (Kräfte, die ihn in unterschiedliche Richtungen zerren). Passt sicher für eine mythologische Heldengeschichte, wobei soweit ich gesehen habe kein fertiges Szenario für so ein Setting dabei ist.
3. Diadem - A Story Game of A Roman Succession Crisis
Basiert auf Ben Lehmans Amidst Endless Quiet. Sehr spezifisches Dilemma. Keine Ahnung, ob der Hack funktioniert.
---
Wenn du doch etwas Klassisches möchtest - d.h. dich um Drama selbst kümmern willst ;) - kannst du dir Paul Elliots/Zozergames Spiele anschauen: Regeltechnisch am einfachsten ist sein Classic Traveller-Klon Mercator. Die anderen (Warlords, Zenobia, 43AD) sind etwas komplexer, haben aber alle super recherchiertes Hintergrundmaterial - für einen oneshot vielleicht nicht soo wichtig.
Wonko:
--- Zitat von: Chiarina am 13.10.2016 | 11:37 ---Ich suche ein einfaches OneShot-System für ein Abenteuer in der Antike (reale Vergangenheit, ich brauche kein Magiesystem). Es darf ein Kampfsystem besitzen, der Schwerpunkt des Abenteuers liegt aber auf Gewissensprüfungen und Drama. Das System muss so einfach sein, dass es nach einer kurzen Einführung auch mit unbekannten Spielern funktioniert (Con-Situation o. ä.). Habt ihr einen Tipp?
--- Ende Zitat ---
Klingt als hättest Du im Grunde überhaupt keine Anforderungen, also nimm das, worin Du dich am wohlsten fühlst. Ich würde Ubiquity oder Gumshoe nehmen, aber GURPS, Cypher System, CoC, Fate, sogar D&D (ohne Klassen) geht alles. Einfach Skill-Liste anpassen und fertig.
Falls Du wirklich was neues willst, klingt Hillfolk nicht schlecht, aber auch Cthulhu Invictus spielt im alten Rom.
Holothuroid:
The Pool.
Ansonsten natürlich SEUCOR. ;)
Chiarina:
Vielen Dank für die Tipps erstmal. Ich habe zumindest in alle ´mal hineingeschaut.
Im Moment denke ich über folgende Systeme nach:
Turbo Fate - Was passiert denn bei Turbo Fate, wenn die Gruppe ein bisschen größer ist (sagen wir mal, etwa 6 Spieler)? Im Text steht ja, dass das Spiel für 3 - 4 Spieler gedacht ist. Das System ist deshalb in der engeren Auswahl, weil ich immerhin Fate Core Erfahrung habe. Allerdings muss ich gestehen, dass mir diese Aspekteanwendungen noch immer nicht flüssig von der Hand gehen. Wenn ich damit auf eine Runde treffe, die konservatives Rollenspiel gewohnt ist und nicht von sich aus gewillt ist, ein bisschen mit den Aspekten herumzuspielen, dann bleibt alles an mir hängen und das wird anstrengend. Trotzdem: Was das System will, ist durchaus kompatibel mit meinem Vorhaben. Also mal sehen. Ich befürchte, ich muss das jetzt doch noch ´mal gründlich lesen.
Hillfolk - Wollte ich immer mal ausprobieren. Allerdings war das doch ziemlich PvP-lastig, oder? Was passiert denn, wenn ich bei Hillfolk gern eine Gruppe hätte, die zwar leicht unterschiedliche Interessen hat, im Großen und Ganzen aber an einem Strang zieht (ein Verräter ist drin...). Geht das mit diesem System? Und war das nicht auch ein System mit Spielerframing? Habe ich als Spielleiter bei diesem System eine Chance zumindest ganz grob eine Szenenfolge im Voraus zu planen? Hillfolk ist ja auch ein bisschen auf Kampagnenspiel ausgerichtet - darauf kommt es mir dieses Mal allerdings nicht an. Mal sehen.
The Pool - Das Ding ist einfach und funktioniert glaube ich ganz gut. Die Spieler bekommen allerdings nicht gerade viel Unterstützung bei der Ausgestaltung ihres Charakters und müssen viel selbst erfinden und erzählen. Vielleicht ist das gerade das Richtige! Bevor ich mich darauf einlasse brauche ich einen Praxistest. Ich war von dem Vorschlag aber wirklich positiv überrascht: Das könnte funktionieren!
Draig-Athar:
Ich persönlich bevorzuge für Oneshots PDQ, obwohl ich ein großer Fate Fan bin. Ich selbst gehe eigentlich immer vom Jaws of the Six Serpents Regelwerk aus, aber für deine Bedürfnisse sollte eigentlich PDQ Core bzw. PDQ# reichen, die es beide kostenlos zum Download gibt.
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