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Class (Doctor Who Spinoff)

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Nomad:
Mir gings so ähnlich, wie den meisten hier. Interessante Charaktäre, ganz nett, aber...

Ein, zwei Folgen geben ich ihnen noch. Die Fragen ist halt doch, ob sich das ganze ohne Dr. trägt. Frage an die ganzen Serienjunckies, gab es in diese Richtung schon mal Versuche? Oder ist das jetzt der erste.

Selganor [n/a]:
Doctor Who hatte schon 2 Spin-Offs in letzter Zeit (wenn wir vom erfolglose Sarah Jane Spinoff in den 80ern und dem K9-Pseudospinnoff mal absehen):

- Torchwood (fuer die "Erwachsenen")
und
- Sarah Jane Adventures (fuer die "Teenager")

Quill:
Es gab schon Torchwood als Spin-off (mit Jack Harkness als Hauptfigur), das lief glaub ich ganz gut und ich fand es auch recht gut gemacht. War halt auch eher nix für Kinder und von den Themen und den gezeigten Sachen her etwas düsterer. Da gab es ab und zu auch CRossover mit DW und in der zweiten Staffel hat auch Martha aus DW eine längere Gastrolle. Die ersten 3 Staffeln kann man da ganz gut gucken, vor allem die dritte ist so eine Art Mini-Serie mit nur fünf oder sechs Folgen und schon ziemlich gut gemacht. Mit Peter Capaldi in ner anderen Rolle übrigens.
Die 4. Staffel war dann irgendwie so ne US-Coproduktion und spielte glaub ich auch in den USA, die hab ich aber, weil sie eher mies sein soll, nie geschaut.

Dann gab es noch die Sarah Jane Adventurs, das war eher noch kindgerechter als DW, wurde dann aber eingestellt, als die Hauptdarstellerin verstorben ist. Hab ich nie gesehen.

Falls jemand weiterschaut bei Class, freue ich mich über Meinungen, ob es sich lohnt, das weiterzuschauen.

tartex:
Schaue gerade den Doctor-Who-Spin-Off Class. (Auch neu auf Netflix, zumindest in Irland.)

Dachte das wäre sowas wie eine Fortsetzung von Sarah Jane Adventures, aber ist doch eher die Fortsetzung von Torchwood, was Splatter- und Sex-Faktor betrifft. Obwohl es an einer High School spielt. Im Großen und Ganzen will es Buffy sein, aber halt in der UK-Scifi-Fassung. Leider kommt es nicht an meinen alten Favoriten des UK-Buffy-Rip-Off-Genres Hex heran.

Die Scripts sind sehr durchsichtig nach Blaupause charakterbasiert geschrieben. Und die Regisseure wissen oft nicht richtig mit den Schauspielern umzugehen.

Trotzdem: die 8 Folgen will man fertig kriegen, ohne die Haare zu raufen. Ist einfach spannend zu sehen, wie BBC sich hier traut, die Extreme auszuloten.

Dafür finde ich die CGI-Effekte zwar technisch sehr ansprechend, aber vom Design sind viele Kreaturen (Shadowkin, der Drache) ziemlich cartoon-mäßig. Musste da irgendwie an den Film Pixels denken.

Die animeartigen Tentakel quer durch die Stadt in Episode 3 waren dagegen wirklich spitze und gruselig umgesetzt.

tartex:
Bin bei Folge 5 und empfinde das als bisherigen Tiefpunkt. Das wirkt alles so bemüht und wie vom Reißbrett, ohne irgendwie Soul zu haben.

Ist die Regie so schlecht? Sind es die Schauspieler? Jedenfalls geht meine Suspension of Disbelief stärker flöten,  als wenn ich mir deutsche Daily Soaps anschaue.

Naja, beim Moffat-Who war es nach eineinhalb Staffeln eigentlich ähnlich. Aber doch nicht annähernd gleich schlimm.

Quill ist irgendwie der einzige Lichtblick.

Was solls: die 3 Folgen kriege ich noch fertig.

Und die Tentakeleffekte in Folge 3 waren auch recht geil.

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