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Volo's Guide to Monsters
Rhylthar:
Ooookay, mag zwar seltsam anmuten, weil es nie am Spieltisch relevant sein dürfte, aber:
Wer bitte hat sich die Beschreibung für die Reproduktion von Beholders und Gnolls ausgedacht?
Beide empfinde ich als nicht sonderlich passend und entsprach auch nicht meinen Erinnerungen bzw. vorherigen Beschreibungen.
Beholder:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Er träumt von anderen Beholders und durch die Intensität wird quasi die Realität gebrochen und es entsteht ein weiterer.
Gnoll:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Sie sind von Yeenoghu geschaffene Kreaturen, die eigentlich Hyänen sind, die sich mit meist humanoiden Fleisch so vollgefressen haben, dass sie eine Verwandlung durchmachen und zu Gnollen werden.
Ginster:
The goal, in the end, is to inspire new stories at the table, not simply reinforce the lore of the Forgotten Realms and ram storylines down player’s throats.
Daumen hoch von mir :d
Nightfall:
Rhylthar, du musst bedenken, dass das Buch von Volo geschrieben wurde und dem entsprechend ist es so gesehen aus seiner Sicht und nach seinem Wissenstand geschrieben. Ich werte das dann ähnlich wie die "Sachbücher" und "Fakten", dass eine Alraune einen tödlichen Schrei verlauten lässt, wenn man sie aus der Erde zieht. Es gab Zeiten, da galt dies als Wissenstand und als Fakt (und btw.: auch wenn das natürlich Unfug ist, ein wenig komisch würde ich mich dennoch fühlen, würde mir einer sagen, ich solle eine solche Wurzel mal aus dem Boden ziehen und sich dann die Ohren zuhalten ~;D)
Bei Gnollen bin ich (und einige meiner Chars ebenfalls) sehr sicher, dass die sich weitaus natürlicher reproduzieren als Volo das beschreibt. Und ich zweifle auch ein wenig daran, dass ein Bhaghesh "einfach so" als gestaltwandelnder Goblin geboren wird. Ich denke, das soll aber auch alles so sein - weniger reine Fakten, als eher Vermutungen, die ... wie Fakten vorgetragen werden. Das macht ja auch einen Teil des Reizes in den Reichen aus, finde ich.
Rhylthar:
@ Ginster:
Falls das auf mich bezogen war:
Ich habe kein Problem mit Änderungen. Der "neue" Aboleth sieht zwar so gar nicht mehr aus die Vorgängerversionen, aber auch nicht zwingend schlechter.
Wenn ich aber eine Auswahl an Monstern heraussuche, die angeblich sehr häufig als Gegner in D&D-Kampagnen (und wohl kaum nur erst seit 5E) herhalten (wobei man da auch trefflich streiten kann; Hags und Yuan-Ti standen jetzt nicht wirklich als häufig auf meinem Zettel), dann ist ein "Traditionsbruch" schon was anderes. Hinzu kommt, dass WotC ausschliesslich für die Forgotten Realms Bücher bringen, was bedeutet: Diese sind auch der Standard für alle anderen Spielwelten.
Wollen wir gar nicht lange über die Fortpflanzung des Beholders reden; man muss nicht auf Nerds wie mich Rücksicht nehmen, die irgendwann mal so viele "Ecology of..."-Artikel gelesen hat, wie es nur geht, und der jetzt einen Artikel von 1983 zu Beholders als Referenz heranzieht. Der Beholder-Abschnitt hat andere Probleme, wobei er auch richtig gute Sachen beinhaltet (Variant-Rays, etc.).
Bei den Gnollen sehe ich das ein wenig anders, weil hier ein jahrelanges Bild eines klassischen "Grau"-Wesens nun einfach mal in die Tonne gekloppt wird und es als reines "Böse"-Wesen dargestellt wird. Stösst mir auf und passt imho auch nicht wirklich. Es gibt zig Tierwesen, die genau so dargestellt werden: Halb-Tier/Halb-Humanoid, warum jetzt eine dämonische Brut, die es nur auszurotten gilt?
Naja, egal.
Ich will das Buch auch gar nicht schlecht machen; der Artikel zu den Hobgoblins/Mindflayers fand ich großartig, auch Orcs und Goblins waren gut. Yuan-Ti habe ich noch nicht gelesen, ebenso wie Hags...und Bugbears war eher meeeh.
@ Nightfall:
Klar kann man das anders machen. Ich war nur verwundert, wie man auf diese Idee kommen kann, dass sich Beholder wie Sheldon Cooper auf der Couch spontan durch Mitose komplett selbst reproduzieren können. ::)
Ginster:
@Rhylthar: Verständlich. Das mit den Gnolls sehe ich zum Beispiel ganz ähnlich. Ich lese Bücher aber nun schon lange nicht mehr "kanonisch", sondern als Inspiration, von daher lasse ich mir alle möglichen "neuen" Dinge gefallen (auch wenn dann halt mal "Quatsch" dabei ist). In den 13th Age Monsterbeschreibungen ist es zum Beispiel nicht selten, dass es mehrere "mögliche" Geschichten der Monster gibt, was mir gut gefällt.
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