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Star Wars: Episode VIII - The Last Jedi
Archoangel:
--- Zitat von: Chiungalla am 14.10.2017 | 19:48 ---Das was ich aus dem Artikel mitnehme sind die zwei Links die bestätigen, dass diejenigen die Episode VII hassen einfach nur eine Minderheit sind die so laut und aufdringlich sind, dass sie phasenweise wie eine Mehrheit wirken. >;D
--- Ende Zitat ---
Was bedeuten würde, dass die Mehrheit einfach nur aus Gehrin-gewaschenen Ja-Sagern besteht, die es verlernt haben kritisch zu denken ? Das will ich nicht hoffen, aber wenn man sich die Welt in den letzten Jahren so anschaut könntest du recht haben. <seufz> Leider.
Die obige Kritik ist bei genauerer Betrachtung noch viel zu harmlos, aber der kernpunkt wird getroffen: Hollywood hat mitterweile gelernt, wie man Filme produziert, die ihre Kosten mit einem ordentlichen Gewinn wieder reinholen. Innovation ist jedoch etwas anderes. Entsprechendes erleben wir eben auch bei den neuen SW-Filmen ... lieber das Bewährte neu aufwärmen, als sich dem Risiko aussetzen. Obwohl man natürlich auch das Risko haben kann etwas unglaublich Gutes, Bahnenbrechendes und Erfolgreiches zu produzieren, aber der Spatz in der hand ist eben besser als die Taube auf dem Dach.
Klar werde ich in den neuen Film reingehen. Einmal. Fertig. Die DVD vom 7er habe ich jedoch nicht - keine Version. Und werde sie so bald auch nicht kaufen. Und auch keinen Merchandise, zumindest nicht für mich. Meine Kleine hat ein paar Sachen, die ist ein SW-Fan, aber vieles wollte sie gar nicht erst haben, weil sie die Alten einfach besser findet. Und wenn ein (damals) 7-jähriges Mädchen bemerkt, dass sie der 7er komischerweiße total an den 4er erinnert hat und sie jetzt mit 9 auch ohne das der Papa einen Ton von sich gibt bei den Trailern des 8ers sich ganz stark an Empire strikes Back erinnert fühlt ... dann ist das doch schon mal eine Aussage. Kindermund tut Wahrheit kund. Schade Hollywood. Wahrscheinlich sollte ich anfangen indische und/oder chinesische Filme zu schauen, wenn ich noch etwas Kreativität und/oder Wagemut erleben möchte.
Und um das ganze positiv zu sehen: Recyceling klappt doch in manchen Bereichen unserer westlichen Welt schon ganz gut ...
Archoangel:
--- Zitat von: tartex am 15.10.2017 | 10:04 ---Ist das eine ernsthafte Frage? Breaking Bad ist ja so ziemlich die bekanntest Serie der letzten 10 Jahre überhaupt. Ok - nach Game of Thrones.
--- Ende Zitat ---
Würden meine SchülerInnen nicht ständig erwähnen, dass ich voll wie ein gewisser Walter White aussehe, wüsste ich auch nichts über diese Serie. Gesehen habe ich kein Stück davon. Interessiert mich auch nicht wirklich. Aber Gleichiges gilt ja auch für GoT. Kenne ich auch nur dem Hören-Sagen nach.
Archoangel:
--- Zitat von: Issi am 14.10.2017 | 20:01 ---Kennt irgendwer die Serie von Rian Johnson "Breaking Bad. " ? (Der Titel ist da Programm)
Ich wuerde zumindest nicht voellig ausschliessen, dass uns eine aehnliche Thematik auch in Space erwarten koennte.
"Turn Bad" waere fuer mich deshalb denkbar. "Turn Good" auch.
Johnson ist, wie ich seine Filme wahrnehme, auch kein Fan von schwarzweiss Sicht und flachen Charakteren. Das kann der Triologie mMn auch nur gut tun. :)
--- Ende Zitat ---
Der vorletzte Satz ist Ironie, oder? Den meinst du nicht ernst, oder? Bittebitte sag`das du das nicht ernst meinst.
Vash the stampede:
--- Zitat von: tartex am 15.10.2017 | 10:04 ---...
Ich behaupte mal der Einfluß des Directors ist beschränkt, sowohl was Script als auch so ziemlich alles andere angeht.
Man sieht ja bei Marvel und auch Star Wars wie schnell die Directors ersetzt werden, wenn es mit Disney Meinungsunterschiede, äh, künstlerische Differenzen gibt.
...
--- Ende Zitat ---
Das nehme ich auch so wahr. Wobei ich denke, dass es halt der Vorteil und Nachteil in einem ist, der hier zum tragen kommt. Und welcher weit weniger mit Disney an sich zu tun hat.
Beide Linien, Marvel Cinematic Universe (Marvel Studios, Kevin Feige) und Star Wars (Lucasfilm, Kathleen Kennedy), haben starke Präsidenten, die zudem als Produzenten für alle Filmen fungieren, und die gesamte Filmreihe prägen. Sie geben die Entwicklungen vor. Ich denke, mit fortlaufender Zeit nimmt die kreative Freiheit, wie sie insbesondere die Marvel-Filme zu Beginn hatten, ab. Das zeigen auch die Unstimmigkeiten die Marvel mit Joss Whedon (Age of Ultron) und Edgar Wright (Ant-Man) hatte.
Da bei Star Wars der Fokus von Anfang enger gesetzt ist (bisherige Filme), setzt dieser Effekt noch früher ein. Das zeigen die Ereignisse um Rogue One (Regie, Musik), Han Solo (Regie, Darsteller) und Star Wars 9 (Regie).
Antariuk:
Hat jemand schon die letzte Episode von RedLetterMedia's Nerd Crew gesehen (geht u.a. um den zweiten Last Jedi Trailer)? So bitter, so zynisch, so unendlich gut ~;P
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