Pen & Paper - Spielsysteme > Weitere Pen & Paper Systeme

Schnutenbach

<< < (2/4) > >>

aikar:

--- Zitat von: Tarin am 28.03.2017 | 08:30 ---"Die Kampagne soll in Schnutenbach spielen. Lässt uns mal gemeinsam überlegen, warum die SC in diesem kleinen Dorf bleiben wollen." ;)
--- Ende Zitat ---
Ist natürlich eine Option.


--- Zitat von: Der Narr am 29.03.2017 | 23:40 ---Worum soll es in der Kampagne denn gehen? Hat Schnutenbach das integriert? Ich kenne das nicht, ich dachte das sei vor allem eine Dorfbeschreibung. Wenn da schon eine Kampagne drin ist - also irgendein Konflikt, ein Gegner der zu besiegen ist, irgendwelche bösen Dinge die geschehen und aufgehalten werden müssen - dann wird das ja die Spieler zum Bleiben bringen. Wenn es mehr darauf aufbaut, dass die Spieler von sich aus aktiv werden, dann muss das kommuniziert werden.
--- Ende Zitat ---
Schnutenbach hat einen Haufen Abenteueraufhänger. Es gibt auch Beschreibungen des Umlands mit Aufhängern (Die Wälder, Sümpfe, Hügelgräber, sogar ein paar weniger dicht beschriebene weitere Dörfer), Material ist also genug da.
Es ist eher ein bisschen wie Skyrim. Fast jeder den man anredet, hat eine Kleinigkeit bei der er Hilfe braucht. Und dann gibt es noch einige Abenteuer, die durch Ereignisse getriggert werden (ein seltsamer Zirkus macht halt, ein verletzter Zwerg stolpert in die Siedlung,...)
Und es gibt ein großes Geheimnis, das aber auch eher die Basis für ein etwas längeres Abenteuer als ein kompletter Kampagnenfaden ist.

Üblicherweise würde ich so eine Kampagne mit Einwohnern des Dorfes spielen, so wie z.B. bei Mutant Year Zero. Aber viele der Geheimnisse sind interessanter/überraschender, wenn die Charaktere von außerhalb kommen.
Wird wohl wirklich am besten individuell mit der Gruppe zu klären sein.

Ravenking:
Wie wäre es, wenn einer der Charaktere dort einen Hof oder ein Haus geerbt hat? Er muss dann hin, um das Erbe anzutreten und kann die Nachbarschaft kennenlernen. Im Dorf muss er zumindest eine Weile bleiben, um das Anwesen zu verwalten, zu verkaufen oder was immer er entscheidet.
Ob du ihm das Haus dann wirklich dauerhaft als Besitz überlässt oder es vielleicht im Laufe der Kampagne abgefackelt wird oder so, kannst du ja noch entscheiden.

Der Nârr:
Ich verstehe. In meiner Spielrunde würde ich mit dem Modul auf die Schnauze fallen. Warum? Weil 99.9% der Dörfer nicht diese Tiefe ausgearbeitet haben und die Spieler darum in vielen Jahren Rollenspiel gelernt haben, mit Dörfern anders umzugehen. Das ganze ist eine Frage des Spielstils, aber auch eine Frage, was für Aktionen im Spiel sinnvoll sind (und bisher sinnvoll waren). Um einen Theoriebegriff reinzubringen: Das ist eine Frage der Creative Agenda, also vor allem eine Frage wie man spielt. Ich glaube, es ist nicht nur damit getan, die richtigen Charaktere zu bauen, in meiner Gruppe müsste ich den Spielern auch erklären, wie man Schnutenbach spielt (und hoffen, dass es auch ankommt und so wird, wie ich mir vorstelle). Ich meine, das klingt nicht so als möchte man, dass die Gruppe in der Taverne sitzt und darauf wartet, dass etwas passiert. Meine Spielrunde hätte z.B. nicht gelernt, dass es sich lohnt, mit jedem Dorfbewohner zu sprechen. Dass auf einmal jeder Dorfbewohner wichtig ist, ist wichtig zu kommunizieren. Du könntest einen Vergleich zu Closed Room Szenarien ziehen, wie Under the Dome, Lost usw. Den Vorschlag von Ravenking finde ich gut. Das wäre ein Aufhänger, die Gruppe erstmal dort zu halten. Es könnte etwas zu renovieren sein, so dass man automatisch auch die Hilfe der Dorfbewohner braucht bei zu komplexen Reparaturen. Man könnte das auch ergänzen mit: Man spielt alte Helden die in Ruhestand gehen wollen, einer hat einen Hof in Schnutenbach gekauft. Doch die Helden werden noch ein letztes Abenteuer erleben müssen… ;)

Grubentroll:
@Der Narr:
Volle Zustimmung. Es gibt gar nicht mal so wenige Gruppen, die mit "macht mal" nicht viel anfangen können.

TheOzz:
Bergheim, unser ehemaliges Dorf wurde von Orkhorden überfallen, so dass wir, fünf "Teenager" (16-17 Jährige), fliehen musste und in Schnutenbach eine neue Heimat fanden. Zwei von uns traten in die Miliz ein, ein Schreinergeselle und ein Jäger, ich selbst bin gelernter Waffenschmied (epische Heldensage um meinen Ziehvater, der nur als "der Schmied" bekannt war) und unsere Mädels haben die Hebammenlehre hinter sich und helfen, wo es Hilfe braucht.

Die Ereignisse waren sehr verstörend, aber um den Menschen die uns im Dorf halfen nicht zu sehr zur Last zu fallen und uns selbst vor den marodierenden Orks zu schützen, halfen wir Schnutenbach. Ich baue eine Waffenschmiede mit Hilfe des ortsansässigen Schmiedes und meines Schreinerfreundes und unser Haus. Hier wollen wir Wurzel schlagen, hier wollen wir leben und das lassen wir uns von niemandem nehmen.

Dennoch... Seltsame Dinge geschehen im Dorf, Dinge die zum Teil mit uns zu tun haben, aber auch mit den Einwohnern. Einige der Dinge könnten Schlimmes für das Dorf bedeuten und wer schon einmal seine Heimat verlor, der will das nie wieder!

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln