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OSR Smalltalk
Koruun:
@Gunther: gehe ich recht davon aus, dass ihr bisher ausschließlich in fester Besetzung und mit story-arc statt sandbox gespielt habt? Das würde erklären warum du dich so verwundert über Stufenunterschiede zeigst :)
--- Zitat von: Stahlfaust am 2.10.2022 | 09:37 ---Die moderne Story-arc Kampagne mit fester Besetzung und jeder Spieler mit exakt einem Charakter ist letztlich ein komplett anderes Spiel / eine komplett andere Spielweise als die "old-school" Sandbox z.B. alla West marches. Die beiden lassen sich mMn nur schwerlich vergleichen.
Ich hab in einer modernen Story-arc Kampagne mitgespielt bei der jeder neue Char (und gestorbene) 2 Level unter Stufe des niedrigstufigsten Charakters einsteigen. Es war D&D3.5 mit einem Wizard 14, 1 char lvl 12, 2 lvl 10 und ich mit lvl 8. Es war eine Vollkatastrophe und absolute Zeitverschwendung für mich. Mach ich nie wieder.
Auf der anderen Seite zocke ich gelegentlich in einer "old-school" D&D Sandbox mit. Ich level 1 und die Anderen teilweise deutlich höherstufig. Macht mir überhaupt nix aus. Im Gegenteil, man ist froh wenn so jemand dabei ist und einem den Rücken deckt.
Komplett anderes Spiel.
--- Ende Zitat ---
Zustimmung. Man muss das bloß mal spielen, um in der Praxis zu sehen, dass Levelunterschiede in einem oldschool D&D game keine so große Sache sind wie sie es in einem Adventure-Path-game mit fester Besetzung wären.
Und ja, durch die Gestaltung der EP-Tabellen je Klasse levelt man relativ zügig hinterher, wenn man denn überlebt. Aber ein Überleben ist bei oldschool D&D ja für niemandem garantiert. :)
Entweder unterschwellig garantiertes Überleben oder ein fast 100%iger EXP-Ersatz für neue Charaktere ist bei einer Adventure-Path / Story-arc Kampagne auch eher nötig, weil du da mit einer festen Gruppe spielst und es da jede Session ins Gewicht fällt wenn ein Mitspieler viele Stufen zurück liegt. Wohingegen das heute "West Marches"* genannte Spielprinzip mit ständig durchwechselnden Spielern und Charakteren grundsätzlich von unterschiedlichen Stufen ausgeht.
*Ben Robbins hat mit seinen "West Marches" streng genommen nichts neues erfunden, m.W. soll das ja ein üblicher Spielstil in den 80ern gewesen sein unter AD&D Spielern, aber der Begriff ist catchy und die meisten Rollenspielern können heute halbwegs etwas damit anfangen.
ghoul:
Der ganze DMG (1e) geht von diesem Spielstil aus.
Samael:
Noch mal B/X
Es ist ja konsequent und irgendwie charmant als Gewichtseinheit die Münze anzusetzen, aber was soll das mit 10 Münzen = 1 Pfund? Das ist absurd, selbst der irrsinnig große Silberdollar (1878-1921) wiegt nur 27 Gramm und „große“ Münzen würd ich eher zwischen 10 und 15 Gramm einsortieren.
Ich würde also einfach die 50 Münzen = 1 Pfund Konversion verwenden, nur passen dann leider die Equipment-Tabellen alle nicht mehr. Nunja.
UND: Die Charaktere können 5x mehr Schätze aus dem Dungeon schleppen was die 20,000 cp Haufen die sich manchmal ja finden zu einem geringeren logistischen Problem werden lässt.
Meine Frage: Wie sind eure Erfahrungen mit dem Münzgewicht und B/X?
Gunthar:
--- Zitat von: Koruun am 2.10.2022 | 14:10 ---@Gunther: gehe ich recht davon aus, dass ihr bisher ausschließlich in fester Besetzung und mit story-arc statt sandbox gespielt habt? Das würde erklären warum du dich so verwundert über Stufenunterschiede zeigst :)
Zustimmung. Man muss das bloß mal spielen, um in der Praxis zu sehen, dass Levelunterschiede in einem oldschool D&D game keine so große Sache sind wie sie es in einem Adventure-Path-game mit fester Besetzung wären.
Und ja, durch die Gestaltung der EP-Tabellen je Klasse levelt man relativ zügig hinterher, wenn man denn überlebt. Aber ein Überleben ist bei oldschool D&D ja für niemandem garantiert. :)
Entweder unterschwellig garantiertes Überleben oder ein fast 100%iger EXP-Ersatz für neue Charaktere ist bei einer Adventure-Path / Story-arc Kampagne auch eher nötig, weil du da mit einer festen Gruppe spielst und es da jede Session ins Gewicht fällt wenn ein Mitspieler viele Stufen zurück liegt. Wohingegen das heute "West Marches"* genannte Spielprinzip mit ständig durchwechselnden Spielern und Charakteren grundsätzlich von unterschiedlichen Stufen ausgeht.
--- Ende Zitat ---
Ich hatte eigentlich nur feste Gruppen gehabt. Und der SL hatte aus dem L1 Desaster gelernt gehabt. Der Ersatzcharakter durfte mit L6 starten.
L8 Charakter hat in einer L10 bis L14 Gruppe immer noch die höhere Überlebenschance und einen höheren Gruppennutzen, als ein L1 in einer L6/L7 Gruppe. Der L1 Charakter kann noch fast nix, was bei einem L8 Charakter schon anders aussieht.
Rorschachhamster:
--- Zitat von: Samael am 2.10.2022 | 17:22 ---Noch mal B/X
Es ist ja konsequent und irgendwie charmant als Gewichtseinheit die Münze anzusetzen, aber was soll das mit 10 Münzen = 1 Pfund? Das ist absurd, selbst der irrsinnig große Silberdollar (1878-1921) wiegt nur 27 Gramm und „große“ Münzen würd ich eher zwischen 10 und 15 Gramm einsortieren.
Ich würde also einfach die 50 Münzen = 1 Pfund Konversion verwenden, nur passen dann leider die Equipment-Tabellen alle nicht mehr. Nunja.
UND: Die Charaktere können 5x mehr Schätze aus dem Dungeon schleppen was die 20,000 cp Haufen die sich manchmal ja finden zu einem geringeren logistischen Problem werden lässt.
Meine Frage: Wie sind eure Erfahrungen mit dem Münzgewicht und B/X?
--- Ende Zitat ---
Das ist ja nicht nur in B/X so, ich glaube, man soll mehr so an "Fluch der Karibik" dicke Goldmünzen denken. :)
Allerdings habe ich auch 100 Silber = 1 Pfund, 50 Gold = 1 Pfund. In den deutschen S&W-Regeln ist das Gewicht von Ausrüstung eh in kg angegeben. :d
Und mein Zufallsgenerator hat gerade 47 Tausend irgendwas an KM rausgeschmissen. ::) ~;D
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