Das Tanelorn spielt > [Cthulhu] Spawn of Azathoth
[SoA] Smalltalk
Katharina:
--- Zitat von: Joran am 14.12.2017 | 10:31 ---Es ist interessant, dass H.G. Wells den Roman 'Krieg der Welten' auch als eine böse Satire auf die Kolonialpolitik des Empire (hier die sich überlegen fühlenden Briten jedoch nicht in der Rolle der Eroberer, sondern als übertölpelte Ureinwohner) verstanden hat. Das war mir so nicht bewusst, liegt aber eigentlich schon auf der Hand, wenn man sich das Jahr der Erstveröffentlichung besieht. Immer wieder schön, wie viel man bei Rollenspielen vor historischem Hintergrund dazulernen kann. Ich liebe das!
--- Ende Zitat ---
Ja, ich habe das auch erst im Vorwort der neuen Übersetzung aus dem Mantikor-Verlag gelesen (die ich durchaus empfehlen kann) und mit dem Wissen im Hinterkopf fand ich die Geschichte gleich noch einmal interessanter.
Wenn Anton zur Sternwarte mitkommen möchte: gerne! Aber ich mag dich da auch nicht zu etwas drängen. Falls Anton lieber etwas anderes macht, soll mir das auch recht sein.
Joran:
--- Zitat von: KAW am 14.12.2017 | 22:49 ---Wenn Anton zur Sternwarte mitkommen möchte: gerne! Aber ich mag dich da auch nicht zu etwas drängen. Falls Anton lieber etwas anderes macht, soll mir das auch recht sein.
--- Ende Zitat ---
Du drängst mich zu nichts, KAW. Wenn ich zeitlich nicht mithalten kann, fasse ich meine Posts einfach kurz. Mir hilft es da schon, dass Anton nebenherläuft, anstatt wie mein letzter SC hier als einer der Hauptprotagonisten im Zentrum des Geschehens zu stehen.
Anton soll von den Lohensteins in Anspruch genommen werden. Das ist ja sein Einstieg in das Abenteuer, sein Beruf. Er ist ein Diener / Mädchen für alles / Hans Dampf in allen Gassen. Immer wenn es darum geht, anzupacken, etwas zu reparieren, Dreck (welcher Art auch immer) wegzubesorgen, ist er gerade richtig. Er wird sich natürlich hier und da beklagen (bei Menschen seiner sozialen Schicht, nicht bei den Lohensteins selbst) oder in Selbstmitleid ergehen und sich auch so seine Gedanken machen, aber er hat es nicht anders verdient! Er ist entsprechend seinem eher schäbigen Charakter der Mann für's Grobe. Außerdem wird er dafür bezahlt. ;D
Und darum solltet Ihr Euch auch nicht scheuen, ihn zu fordern, wenn man sich lieber selbst nicht die Hände dreckig macht. Keine Zurückhaltung: Ihr könnt ihn zu benutzen, um einen wehrfähigen Eindruck zu machen, andere mittels seiner Größen ein wenig einzuschüchtern, Dinge zu erledigen, deren genauen Ablauf ihr lieber garnicht wissen wollte etc. Mein Herz hängt nicht an diesem Charakter, es soll einfach ein wenig Spaß machen, ihn zu spielen. Dieses Abenteuer soll eher PULP werden. Ich rechne eigentlich damit, dass er das Abenteuer nicht übersteht.
Es ist auch zu erwarten, dass Agathe keine besonders gute Meinung von Anton hat, allenfalls Verständnis angesichts seiner Herkunft aus der Gosse. Jedenfalls hätte Anton mehr auch nicht verdient, würde ich sagen. Ihn gelegentlich in seine Schranken zu weisen und ihm seinen Platz in Erinnerung zu rufen, könnte sich als sinnvoll erweisen.
Den verkopften Philanthropen hatte ich zuletzt schon ...
--- Zitat von: KAW am 14.12.2017 | 22:49 ---Ja, ich habe das auch erst im Vorwort der neuen Übersetzung aus dem Mantikor-Verlag gelesen (die ich durchaus empfehlen kann) und mit dem Wissen im Hinterkopf fand ich die Geschichte gleich noch einmal interessanter.
--- Ende Zitat ---
Auf jeden FAll. Ich fürchte, dass die Fassung, die ich vor vielen Jahren einmal gelesen habe, sogar eine gekürzte Fassung war. Mal schauen, vielleicht besorge ich mir mal die von Dir angesprochene Ausgabe.
Die Geschichte des Kolonialismus und das Aufkommen der Menschenrechtsbewegungen finde ich enorm spannend. Das Aufeinandertreffen der (oft sehr faszinierenden) Kulturen und die dabei zutagetretende Unmenschlichkeit bieten einen sehr glaubhaften Hintergrund für Abenteuer, wie wir sie hier spielen. Der Hintergrund meines letzten Charakters war mit den Kongo-Gräuel und den Kautschuk-Baronen am Amazons verknüpft. Es war sehr interessant, sich da einiges anzulesen. Es gibt auch tolle Filme zu dem Thema, wie etwa "Der Schamane und die Schlange".
Der Läuterer:
Mein Schatz hat zu seinem Herrn gefunden, mein Schatz.
Das Hard Cover Companion liegt in meinen Händen, mein Schatz. Es gehört mir, mein Schatz. Nur mir allein. Keiner darf es auch nur ansehen, mein Schatz. Es ist meins, mein Schatz. MEINS.
Und es redet zu mir, mein Schatz. Es beklagt sich elendiglich, dass ich Spawn of Azathoth leite und nicht die Masks of Nyarlathotep. Wie es sich windet, jammert und zetert, mein Schatz. Ich könnte nicht umhin, es in die unterste Schublade meiner Bib zu sperren. Ich muss ihm beibringen, wer der Herr in diesem Hause ist, mein Schatz. Aber wenn es sich dort fürchtet, weil es so dunkel dort ist? Es ruft bereits nach mir, mein Schatz. Und ich höre kratzende Geräusche aus der Schublade, mein Schatz. Ich eile dich zu befreien, mein Schatz.
Joran:
Na, dann such Dir einen ruhigen See unter einem hohen Berg, ergib Dich der Finsternis und lass es Dir Deinen Schatz blos nicht von irgend so einem Abenteurer klauen!
Ich wusste doch, dass das was für Dich ist! Wäre ich nicht davon ausgegangen, dass Du es schon hast, hätte ich damals versucht 2 zu bestellen ... Angeblich waren 2 erlaubt, wie ich nachher gelesen habe.
Der Läuterer:
--- Zitat von: Joran am 15.12.2017 | 19:50 ---Na, dann such Dir einen ruhigen See unter einem hohen Berg, ergib Dich der Finsternis und lass es Dir Deinen Schatz blos nicht von irgend so einem Abenteurer klauen!
--- Ende Zitat ---
My home is my castle, ähm, Höhle.
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