Pen & Paper - Spielsysteme > Dungeon Crawl Classics
[DCC RPG] Smalltalk
Andropinis:
Hat das schon jemand gesehen?
Pinball Crawl Classics is a line of Dungeon Crawl Classics adventures inspired by classic fantasy and science fiction pinball machines from the 1970’s and 1980’s. These officially licensed adventures are adapted from the plots displayed in the backglass, playfield art, and gameplay for the amazing pinball games Gorgar, Centaur, Swords of Fury, Embryon and Cosmic Gunfight.
https://goodman-games.com/announcing-pinball-crawl-classics-crowdfunding-in-january/
Megavolt:
--- Zitat von: korknadel am 4.11.2025 | 12:17 ---Danke, dann probiere ich das mal!
--- Ende Zitat ---
Wow, mega cool. :d
Megavolt:
Questing Beast hat zwei interessante Beiträge zu DCC gemacht.
Hier seine Kritik an DCC [tl,dr: "das Layout geht so nicht"] und hier die Verlängerung, indem er auf die Kritik an seiner Kritik antwortet.
Was haltet ihr davon?
Ich persönlich finde das Layout ist auf eine charmante Weise schlecht, aber es ist in der Tat unnötig schlecht. Oft verlieren sich die Autoren, auch die guten Autoren, zudem krass ausschweifend in was-wäre-wenn-Spiralen oder sonstigen komischen Details. Gleichzeitig sind die Abenteuer immer sehr, wirklich SEHR kurz, was viele Schmerzen lindert und DCC gar nicht hoch genug anzurechnen ist. Ich werde mein teuer gebacktes "The music of the spheres is chaos" nicht leiten können, und zwar wegen dem Layout. Ich müsste das - ausnahmsweise - sehr umfangreiche Abenteuer komplett auswendig lernen, aber so etwas lehne ich seit ca. 1997 ab. Tut mir leid.
Weiterhin: Hat jemand "How to write adventure modules that dont suck" von Goodman Games gelesen und kann eine Empfehlung geben oder abraten? Ich möchte mir die deutsche Version nur ungern selbst kaufen.
tartex:
Die englische Fassung gibt es gerade um nur €3,82 bei Drivethrurpg - bis morgen.
tarinyon:
Ich wollte hier nochmal auf Megavolts Fragen bzw. Ausführungen antworten.
Meiner Meinung nach sind die Module von DCC zwar qualitativ i.d.R. sehr hochwertig (zumindest viele der frühen Sachen), aber für das tatsächliche Leiten am Tisch sind sie nahezu unbrauchbar. Ich bin zwar kein Fan von diesem Trend, dass alles modern gelayoutet werden muss mit voll krassen Bulletpoints, aber DCC macht es dem Judge echt sehr schwer. Da sind viele wichtige Infos zu ein- und demselben Ort auf mehreren Seiten verteilt. Selbst bei Sailors on the Starless Sea vergisst man ständig Sachen oder sucht bei Fragen der Spieler wild im Modul rum, weil die Infos einfach nicht dort stehen, wo sie stehen sollten. Zusätzlich gibt es oft einen recht unnötigen Infodump für den Judge, der für die Spieler überhaupt keine Rolle spielt, weil sie keine Möglichkeit haben, an diese Infos zu gelangen (außer der Judge macht ein kurzes historisches Referat).
Das Problem bei dem verlinkten Review ist aber, dass der Typ sich auf eine Neuauflage von einem AD&D-Abenteuer bezieht. Meiner Erfahrung nach sind alle 5e-Reprints und DCC-Neuauflagen alter Abenteuer von Goodman Games quatsch. Mich würde auch sehr interessieren, ob diese Sachen wirklich von irgendjemanden gespielt werden oder ob da nur Raving-Goodman-Fanboys fette Hardcover in ihre Regale stellen. Generell merkt man bei Goodman Games einen deutlichen Qualitätsverlust. Bestes Beispiel: das Dungeon Denizens-Werk. Nahezu jede Monsterillu sieht dort aus wie von einem Kindergartenkind gezeichnet. Das Layout passt null zu anderen DCC-Sachen. Und die Monster sind auch oft echt nicht gut. Angefangen hat dieser Qualitätsverlust schon vor vielen Jahren bei MCC. Der ganze Settingbloat tut DCC einfach nicht gut. Aber solange es die Leute kaufen (...), wird Goodman Games weiter Zeug rausrotzen.
Eine Teilaussage, die besser in den "Goodman Games und Judges Guild-Thread" passt wurde hier nachträglich von der Moderation entfernt. schneeland
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