Pen & Paper - Spielsysteme > Dungeon Crawl Classics
[DCC RPG] Smalltalk
Megavolt:
--- Zitat von: tartex am 6.02.2026 | 12:27 ---Gazer Press
--- Ende Zitat ---
Wie ist denn das Layout von Gazer Press?
korknadel:
Letzten Donnerstag fand im Otherland in Berlin die Prerelease-Party der deutschen Übersetzung von "Dungeon Crawler Carl" statt. Im Rahmen dessen haben wir eine Tournierrunde XCC angeboten. Fünf Spielende mit 0-Level-Chars, wessen Figur stirbt, steht auf, Ersatz rückt nach, man stellt sich hinten an, und die Spielenden sammeln über den ganzen Abend Punkte.
Wir haben aus den beiden Abenteuern im GRW mit einigen Änderungen was zusammengebastelt und zu zweit geleitet -- ich, nachdem ich seit Jahren keine Runde mehr geleitet habe. Ich war erstaunt, wie gut das gemeinsame Leiten funktionierte, war super entspannt. Wir hatten auch ganz tolle, sehr engagierte Spielende, ein insgesamt sehr schöner Abend.
Und ich habe gemerkt, dass ich XCC doch auch wirklich etwas abgewinnen kann. Zu dem Anlass hat es natürlich sehr schön gepasst -- auch weil man durch die Tourniersituation mit den auf einen freien Platz wartenden Spielenden auch ein echtes Publikum hatte, dass das Geschehen stilecht mit Jubel, Applaus und Buhrufen kommentiert hat.
Megavolt:
Ich habe gerade die Lektüre von "Intrige am Hof des Chaos" durch. Da dieses Abenteuer meinem Eindruck nach bei vielen Leuten 'im Schrank steht' und 'noch' nicht gespielt wird, möchte ich meine Einschätzungen artikulieren:
- das Abenteuer ist sehr railroadig
- das Abenteuer hat viele Stellen, wo sich meine Stirn in Sorgenfalten legt, weil ich mir denke: "Das klappt so nicht und das ist ein Problem"
- das Abenteuer ist hier und da etwas scheinpfiffig. Ein Beispiel: Es gibt vergleichsweise großformatige Darstellungen von Chaosgottheiten, damit man sie ausdrucken und den Spielern zeigen kann. Weil dies lauter spannende und sehenswerte (und schwer vorstellbare) Wesenheiten sind, ist das eine sehr gute Idee. Scheinpfiffig wird es, weil man diese Zeichnungen auf eine halbe Blattseite gemacht hat, und die andere Hälfte des Blattes (stellt euch am besten zwei Spalten vor) enthält die genauere Beschriebung und die inneren Motive der Figur. Es ist so gedacht, dass man die Seiten faltet, und die VORDERSEITE seinen Spielern entgegenhält und zeigt, während man die Informationen auf der RÜCKSEITE ablesen kann. ~;D Das ist wirklich absolut totaler Quatsch. Aber das scheint wohl ernst gemeint zu sein.
Leider gibts auch ingame hier und da ein paar Scheinpfiffigkeiten, wo das dann weniger amüsant ist. Naja.
- Das Abenteuer tritt allerdings das DCC-Gaspedal mit so viel Kraft durch, dass sich das rollenspielerische Bodenblech verdellt. Bizarre Setups, abgedrehte NSCs, ein total absurder Plot, hinreißend ansprechende und immersive Karten, all diese tollen Sachen. Alles ist auf Elf gedreht und es gibt keine Zurückhaltung bei gar nix. Das ist ganz großes Kino.
Ich denke, ich werde das Abenteuer früher oder später spielen. Es ist kein robuster Funnel, es wirkt eher wie ein Ding, das man irgendwie schaukeln muss. Ich würde mich dann gegebenenfalls hier noch einmal melden und meine Erfahrungen teilen.
schneeland:
--- Zitat von: Megavolt am 7.03.2026 | 17:22 ---Ich denke, ich werde das Abenteuer früher oder später spielen. Es ist kein robuster Funnel, es wirkt eher wie ein Ding, das man irgendwie schaukeln muss. Ich würde mich dann gegebenenfalls hier noch einmal melden und meine Erfahrungen teilen.
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Würde ich begrüßen, denn das Abenteuer steht bei mir tatsächlich noch ungespielt im Schrank bzw. liegt ungespielt auf der Festplatte herum.
Lasercleric:
--- Zitat von: klatschi am 18.04.2025 | 12:10 ---Mega cool! Ich bin gespannt und beteiligte Nichtgebräuchen mit Feedback und Diskussionen :d
--- Ende Zitat ---
Zurück zu Crawlhammer: Das Setting vom Warhammer "Old World"-RPG lässt sich nach meiner ersten Groblektüre direkt mit DCC bespielen, da dort die Colleges of Magic (noch) nicht existieren und jeder Zauberer im Grunde dem DCC-Archetyp entspricht. Einzige Hausregel die ich aktuell einführen würde: seltene Pulverwaffen mit historisch akkurater reload-Zeit, aber auto-crit beim Treffer.
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