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Herr der Ringe - Die Serie - Die Ringe der Macht
Tudor the Traveller:
In LotR haben sich die Spezies aber nicht evolutionär entwickelt. Sie wurden erschaffen.
Außerdem fraglich, ob Elben überhaupt so von Vitamin D abhängig sind, dass die Hautpigmente die Lichtabsorption stören. Und über das Lichtspektrunm und die Intensität der Strahlung wissen wir... gar nichts.
Isegrim:
Leute, in Mittelerde gibt es keine Evolution. Menschen, Elben, Zwerge und das ganze andere Kroppzeuch wurden erschaffen; creationism rules!
Wenn ich das richtig erinnere, sind Vanyar, Noldor und Teleri als hellhäutig beschrieben. Keine Ahnung, ob es nicht auch andersfarbige Avari geben kann, es wird zumindest an keiner mir bekannten Stelle erwähnt oder auch nur angedeutet.
BTW, auch Hobbits sind nach Tolkien kein PoC, sondern weiß, auch Haarfüße. Ein leicht dunklerer Hautton als der (klischeemäßig kreidebleicher oder bei Sonne krebsroter) Durchschnittsengländer wird ja in unseren Augen nicht zum PoC.
caranfang:
Zu den Zwergen konnte ich ebenfalls nichts finden.
Aber sonst sind die Haut- und Haarfarben der verschiedenen Völker Mittelerdes gut dokumentiert. Deshalb ist die Reaktion der Fans, die über 20.000-mal das gleiche Tolkien-Zitat in verschiedenen Sprachen unter den Trailer setzen, ziemlich verständlich.
Drantos:
--- Zitat von: Tudor the Traveller am 15.02.2022 | 12:29 ---In LotR haben sich die Spezies aber nicht evolutionär entwickelt. Sie wurden erschaffen.
Außerdem fraglich, ob Elben überhaupt so von Vitamin D abhängig sind, dass die Hautpigmente die Lichtabsorption stören. Und über das Lichtspektrunm und die Intensität der Strahlung wissen wir... gar nichts.
--- Ende Zitat ---
Nope, sie erwachten und wurden als erste von Melkor bemerkt. Und da wir nichts anderes haben, können wir davon ausgehen, dass die Naturgesetze im Wesentlichen auch auf Mittelerde gelten.
cu Drantos
Arldwulf:
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--- Zitat von: Isegrim am 15.02.2022 | 11:57 ---Das erscheint mir mehr als lächerlich. Hast du Quellen dazu, wer solchen Unsinn in die Welt setzt?
--- Ende Zitat ---
Ist oben schon in dem verlinkten Video beispielsweise erwähnt. Man hat dort halt zwei Ausgrabungsstellen in York untersucht, und dabei 23% bzw. sogar 32% Individuen untersucht welche man als "nordafrikanisch" klassifizierte.
Die Autoren sagen allerdings auch gleich dazu: Wie diese Leute dann tatsächlich aussahen ist ungewiss und es handelt sich möglicherweise um einen Fall von die Statistik verfälschender Fundsituation da diese beiden Funde natürlich schlichtweg zufällig mehr Leute dieser Herkunft enthalten haben könnten. Wie in dem Metatron Video oben beschrieben bedeutet "Nordafrika" auch nicht zwingend "Nubisch" - es gab damals in Nordafrika sehr große Spannweiten an Hautfarben.
Kurzum: Ja, schwarze in GB in der Römerzeit gab es - aber die wurden nicht einheitlich mit dem Edding angemalt und sahen sehr wahrscheinlich ähnlich divers aus wie heutige Afrikaner. Weder sollte man davon nun auf alle schließen noch sich die damaligen Römer als homogene Masse vorstellen.
Was Tolkien angeht: Wenn ich mich recht erinnere hat sich der gute Mann seinerzeit recht vehement gegen Rassismus ausgesprochen und sehr wahrscheinlich würde er es durchaus gut finden wenn sich auch in seinen Werken möglichst viele Menschen wiederfinden könnten. Das war damals so noch nicht abzusehen und natürlich verändert so etwas ein Werk.
Allerdings sollte man sich bewusst sein: So paradox es scheinen mag, auch ein Werk wortgetreu genau so zu lassen wie es geschrieben wurde verändert dieses. Denn das damals geschriebene entstand in einem Kontext, und sobald dieser sich wandelt (weil die Gesellschaft sich wandelt) würde sich auch der Inhalt und die Wahrnehmung des Werks ändern. Das Werk würde "rückständiger" wirken als der Autor es eigentlich gedacht hatte, Konzepte propagieren welche er möglicherweise schlicht abgelehnt hätte.
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