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Herr der Ringe - Die Serie - Die Ringe der Macht
Lichtschwerttänzer:
--- Zitat von: Rumpel am 20.02.2022 | 14:44 ---Zur "historischen Genauigkeit" auch noch meine Anmerkung: Ich bin zwar kein Anthropologe, habe jetzt aber schon oft die These gelesen, dass die Mobilität der Menschen in vormodernen Zeiten i.d.R. stark unterschätzt wird.
--- Ende Zitat ---
Ich habe Hornhaut an den Fingern wegen der Texte die ich diesbezüglicher Vorurteile vor allem in Dsa gefolgt von anderen RPG Foren getippt habe
WoT the Series
--- Zitat von: AndreJarosch am 20.02.2022 | 15:26 ---Warum sollten sie das erklären?
Wenn sie etablieren, dass Elben und Zwerge schon IMMER in allen Hautfarben existierten, dann muss Peter Jackson erklären was bis zum Dritten Zeitalter geschehen ist, damit es dann nur noch hellhäutige gibt! ;)
--- Ende Zitat ---
Nein, das waren zufällig halt nur solche zu sehen
--- Zitat von: Issi am 20.02.2022 | 16:13 ---Naja wenn du dir den "Medicus" anschaust.
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der Crap hat irgendeine historische Relevanz, also mehr als Vikings
PS
Der mit dem Katana tanzt ist auch historisch völlig irrelevant, höflich formuliert
Xemides:
--- Zitat von: Samael am 20.02.2022 | 16:16 ---PS „der Medicus“ ist Fiktion.
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Nur zum Teil. Ibn-Sina ist ja eine historische Person und Isfahan eine Stadt im Iran.
Swafnir:
--- Zitat von: Xemides am 20.02.2022 | 21:10 ---Nur zum Teil. Ibn-Sina ist ja eine historische Person und Isfahan eine Stadt im Iran.
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Hieronymus Carl Friedrich von Münchhausen gab es auch. Trotzdem sind die Geschichten über Baron Münchhausen Fiktion.
Oder nimm die ganzen Dan Brown-Romane. Sowas nennt sich in der Literaturwissenschaft "Referenzillusion".
caranfang:
--- Zitat von: Swafnir am 20.02.2022 | 21:32 ---Hieronymus Carl Friedrich von Münchhausen gab es auch. Trotzdem sind die Geschichten über Baron Münchhausen Fiktion.
Oder nimm die ganzen Dan Brown-Romane. Sowas nennt sich in der Literaturwissenschaft "Referenzillusion".
--- Ende Zitat ---
Dein Vergleich hinkt.
Münchhausen hat sich diese Geschichten ausgedacht, um damit die Heldentaten anderer als das bloß zustellen was sie waren, nämlich erfundene Geschichten.
Dan Brown behauptet in seinen (grob immer nach den gleichen Muster geschriebenen) Romanen, dass die Fakten der Wahrheit entsprechen, was aber nicht stimmt, wie man nach einer kurzen Recherche feststellen könnte.
Die meisten historische Romane versuchen wissenschaftlich genua zu sein, selbst wenn die Handlung fiktiv ist. Gleiches muss daher auch für historische Serien gelten. Deshalb fallen Serien wie Viking: Valhalla, Die Musketiere oder auch das von Aktivisten so hoch gelobte Bridgerton wegen ihrer ahistorischen Besetzung auf diesen Gebiet durch.
Bei Fantasy- und Science Fiction-Serien kommt es sehr auf das World Building an. Basiert dies auf Soft World Building ist alles möglich. Eine Begründung muss nicht geliefert werden. Bei Hard World Building hingegen muss alles begründet sein. Und Mittelerde gehört eindeutig zu letzteren.
Etwas noch zu den Marvel-Filmen. Man versuchte nicht die Comics vorlagengetreu umzusetzen, sondern hat sie von anfang an in einem eigenen Universum innerhalb des Marvel-Multiversums angesiedelt. Diese Methode funktioniert aber nur bei Soft World Building. Und nicht bei Hard World Building.
Es kann durchaus Gründe geben, sich bei der Besetzung nicht an die Vorlage zu halten. Meist passiert dies, um Vorwürfen von Rassismus aus dem Wege zu gehen. So wurde bei der Verfilmung von Die Farben der Magie die Rolle des Touristen mit Sean Astin besetzt, weil der Charakter dem Klischee des typischen ostasiatischen Touristen entspricht. Eine vorlagengetreue Besetzung wäre also rassistisch gewesen.
Sosthenes:
--- Zitat von: caranfang am 21.02.2022 | 08:36 ---Die meisten historische Romane versuchen wissenschaftlich genua zu sein, selbst wenn die Handlung fiktiv ist.
--- Ende Zitat ---
Steile These.
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