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Tarantino Trek / wie fändet ihr das?

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Crimson King:

--- Zitat von: Kowalski am  7.12.2017 | 13:05 ---Man kann sagen was man will, bis jetzt sind die ST Charaktere sehr eindimensional gewesen.

--- Ende Zitat ---

In der Originalserie sicherlich. In den folgenden muss man da wohl ein wenig differenzieren. Wie es bei den neuen Kinofilmen aussieht, weiß ich nicht.

Kowalski:

--- Zitat von: Crimson King am  7.12.2017 | 19:45 ---In der Originalserie sicherlich. In den folgenden muss man da wohl ein wenig differenzieren. Wie es bei den neuen Kinofilmen aussieht, weiß ich nicht.

--- Ende Zitat ---

Also es gibt so kleine Lichtblicke, aber, vor allem mit den Holodeckfolgen, aber die Leute sind halt fast 100% Offiziere, Privatleben findet nicht statt.
Und gerade die Nachrichten aus der Heimat, Vernetzung zu Freunden, Hobbies, Spleens, Abneigungen, Vorlieben, kleine und große Laster die mit dem Star Fleet leben vereinbar sind.

Die neuen Kinofilme haben den Figuren MEHR Tiefe gegeben, aber durchaus auch gegen den ST:TOS strich gebürstet.
JJ-Trek:
Kirk: Womanizer mit Disziplin- und Verantwortungsproblem
Pille: kabbelt sich mit Spock
Spock: kabbelt sich mit Pille und hat Beziehungsprobleme mit Nyota, hadert mit seinen Seelenhälften
Nyota: hat Beziehungsprobleme mit Nyota
Schrotty: hat einen Ministeinbeißersidekick und hadert damit das Star Fleet seine Technologien mißbraucht
Sulu: Ist Fechter
Chekov: War Comic Relief mit Sprachproblem (Friede seiner Asche)

alexandro:
Also bis auf die Beziehung zwischen Spock und Uhura war das alles recht nah am TOS-Original.

Kirk: War schon immer Womanizer und hatte Probleme mit Starfleet-Protokoll (ist damit in TOS eher durchgekommen, weil er es erst ausgelebt hat, nachdem er das Kommando über ein Schiff im Nirgendwo hatte)
Pille: schon immer etwas mürrisch und im Clinch mit Spock
Spock: schon immer im Konflikt zwischen menschlicher und vulkanischer Seite; überspielt das manchmal, indem er (besonders gegenüber Pille) auf "überlegenen Vulkanier" macht, aber es schimmert immer wieder durch
Nyota: naja, so wirklich viel Profil hat sie in TOS nicht
Scotty: hat Probleme damit, immer nur der Erfüllungsgehilfe zu sein, von dem die nächste Wundertechnologie erwartet wird; in TOS macht er sich regelmäßig bei seinen Mitingeneuren Luft (die damals aus Budgetgründen ausschließlich Menschen waren)
Sulu: war schon immer Fechter (und, wie man in Episode 1.06 "The Naked Time" gesehen hat, sogar ein ziemlich guter)
Chekov: sehe ich in den neuen Filmen weniger als comic relief - er ist etwas naiv (was er auch in TOS war), aber auch sehr kompetent auf seinem Gebiet. Und den Sprachfehler hat er auch in beiden Versionen

Kowalski:
Der Unterschied war ja das man das alles im Prinzip schon in den ersten Film gepackt hat was sonst über einige Episoden verteilt passiert.
Das hatte schon den Eindruck von MEHR Substanz hinterlassen.
Zumindest bei mir.

Discovery macht das auch das die Charaktere (mal von Burnham abgesehen, da ist das Diskussionsfähig) mehr Eigenheiten und mehr Fluff kriegen.

Crimson King:
Eigenheiten sind eine Sache. Was einen Charakter von einer Figur unterscheidet, ist seine Entwicklung. Das ist im gesamten ST-Universum allerdings zugegebenermaßen nicht allzu oft zu sehen.

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