Pen & Paper - Spielsysteme > Systemübergreifende Themen

Gibt es für euch irrationale Regelwerks-Abtörner?

<< < (66/95) > >>

6:

--- Zitat von: Maarzan am  6.01.2019 | 13:13 ---Du denkst da schon viel zu kurz.

--- Ende Zitat ---
Eben nicht. :)

--- Zitat ---Welche Erfolgschance das ist, hängt vom benutzten Würfelsystem ab und der Höhe wie auch den Risiken der Herausforderung (oft auch durch einen Gegner bestimmt).

--- Ende Zitat ---
Genau deswegen fragte ich Dich ja, ob der Unterschied bei Deiner Einschätzung der Lage wirklich so immens groß wäre bei einem Unterschied von 15% zu 14$ oder 13%. Da sind wir bei den Rundungsungenauigkeiten. Größere Unterschiede (auch bei der Höhe des Risiken der Herausvorderung) werden von einem kleineren Ereignisraum voll dargestellt.

Maarzan:
Der Unterschied auf den ich hinweisen wollte war der zwischen Werteskala 1-100 und dann dem Bewürfeln mit 1W100.
Das Problem ist nicht die Werteskala, sondern das Würfelsystem.

Beispiel
Fertigkeitswerte auf einer Skala von 1-100 (ggf. auf Menschen normiert).
Ein SC_Wert von 73%, ein Zielwert von 86% oder % 88%.

Würfelmethode Wert +3W6 vs. Zielwert wirkt ganz anders ans Würfel W100 mit 13 oder 15% Malus.

6:

--- Zitat von: Maarzan am  6.01.2019 | 13:30 ---Der Unterschied auf den ich hinweisen wollte war der zwischen Werteskala 1-100 und dann dem Bewürfeln mit 1W100.
Das Problem ist nicht die Werteskala, sondern das Würfelsystem.

--- Ende Zitat ---
Und das ist dann die Ästhetik des Ereignisraumes. Die hat nichts mit der Scheingenauigkeit des w100 zu tun. Für die Einschätzung der Lage und der durchzuführenden Aktion reicht ein w20 mit einer Werteskala zwischen 1 - 20 völlig aus. (Deswegen ja auch meine Frage nach dem Unterschied zwischen 15% und 14& oder 13%) w100 suggeriert eine Präzision, die wir überhaupt nicht nutzen können
Ich denke genau das war Crimson Kings Punkt gewesen.

Maarzan:

--- Zitat von: 6 am  6.01.2019 | 13:40 ---Und das ist dann die Ästhetik des Ereignisraumes. Die hat nichts mit der Scheingenauigkeit des w100 zu tun. Für die Einschätzung der Lage und der durchzuführenden Aktion reicht ein w20 mit einer Werteskala zwischen 1 - 20 völlig aus. (Deswegen ja auch meine Frage nach dem Unterschied zwischen 15% und 14& oder 13%) w100 suggeriert eine Präzision, die wir überhaupt nicht nutzen können
Ich denke genau das war Crimson Kings Punkt gewesen.

--- Ende Zitat ---

Dann musst du aber mathematisch alles, was sich da an Einflüssen ergibt vorher auf die finale %-Chance umgerechnet haben.
Am Ende ist tasächlich alles eine %Chance, bei der 5% dann ausreichen. Aber  diesen Wert muss man dann auch erst einmal parat haben udn damit arg praxisfern.

Im Beispiel von oben ist der Unterschied zwischen benötigter 13 und benötigter 15 dann eben 26 zu 9% bzw.  eine 5 oder eine 2 auf W20 zu würfeln!

6:

--- Zitat von: Maarzan am  6.01.2019 | 13:47 ---Dann musst du aber mathematisch alles, was sich da an Einflüssen ergibt vorher auf die finale %-Chance umgerechnet haben.
Am Ende ist tasächlich alles eine %Chance, bei der 5% dann ausreichen. Aber  diesen Wert muss man dann auch erst einmal parat haben udn damit arg praxisfern.

--- Ende Zitat ---
Eigentlich berechnest Du da wesentlich weniger, als Du denkst. Viele Werte, Boni und Mali entstehen aus einer Einschätzung. Wenn Du eine Mauer hochkletterst, ergeben sich der Zielwert oder Abzug an hand einer menschlichen Einschätzung der Situation und die ist immer PiMalDaumen. Schwer zu erkletternde Mauer: -20% oder -4 bei einem w20-System. Da muss man nicht viel umrechnen.

--- Zitat ---Im Beispiel von oben ist der Unterschied zwischen benötigter 13 und benötigter 15 dann eben 26 zu 9% bzw.  eine 5 oder eine 2 auf W20 zu würfeln!

--- Ende Zitat ---
SC hat 73% (15), Zielwert ist 86% (17) pder 88% (18). Unterschied ist da also 13% (2) oder 15% (3). (In Klammern die w20-Werte)

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln