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Eigene deutsche D&D Settings und Abenteuer?
Weltengeist:
--- Zitat von: Malron am 13.04.2018 | 08:12 ---So ein Experiment wäre doch mal wirklich etwas für ein crowdfunding... namhafter Verlag, namhafte Autoren, realistische Projektplanung. Ein kleines (Start) Setting Buch und drei Abenteuer.
Gefundet wird eine deutsche D&D Welt. Wenn die Einstiegshürden weg sind, dann macht der Verlag allein weiter.
So etwas wäre endlich mal eines crowdfundings würdig und ist keine dämliche Vorbesteller Aktion.
--- Ende Zitat ---
Wenn "deutsche" D&D-Welt nicht die gleiche Art von Setting ist, die sonst so für deutsche Fantasy typisch ist, sondern irgendwas wirklich Einzigartiges hätte, dann könnte mich das sogar reizen...
Edit: Wobei, wenn ich so drüber nachdenke - D&D-Welt heißt ja normalerweise "muss Elfen, Zwerge und Halblinge enthalten". So etwas brauche ich persönlich jetzt nicht in der 50. Version, dafür habe ich schon etliche Settings. Aber wenn man sich mal was außer der Reihe traut (z.B. echtes Sword&Sorcery, Steam Fantasy, Science Fantasy oder mal was ganz anderes à la "Echoes of Heaven", "50 Fathoms", "Sundered Skies" o.ä.), dann könnte mich das reizen.
Malron:
Zu „abgedreht“ macht dann aber die Zielgruppe wieder kleiner? Ist ja eh nur Gedankenspielerei...
TKarn:
--- Zitat von: Weltengeist am 13.04.2018 | 08:14 --- D&D-Welt heißt ja normalerweise "muss Elfen, Zwerge und Halblinge enthalten".
--- Ende Zitat ---
Naja, muss nicht unbedingt sein. Arcana Evolved hat gezeigt, dass es auch ohne geht.
Waldviech:
Und wenn Elfen und Zwerge vorkommen, kann man ja auch noch fröhlich variieren, wie sie vorkommen. Für schwieriger halte ich die Frage: Was wär denn in diesem Zusammenhang "Deutsch"? Lediglich die Tatsache, dass es originär in und für Deutschland geschrieben wurde, oder das sich die Kampagnenwelt auf Deutsche Themen bezieht?
(Fast wäre ich versucht, für letzteres auf folgenden Uraltthreat hinzuweisen:
https://www.tanelorn.net/index.php/topic,70323.0.html
der dreht sich zwar nicht explizit und hauptsächlich um Deutsche Mythologie, war aber mal der Versuch, D&D-Fantasy einen etwas anderen Twist zu geben ohne gleich ins ganz Abgedrehte zu driften)
nobody@home:
Also, von gezielt "deutschen Themen" (urk) würde ich persönlich lieber etwas Abstand halten wollen. Klassische D&D-Settings aus Amiland sind ja auch normalerweise nicht -- oder zumindest nicht bewußt und absichtlich -- primär "amerikanisch", da sähe ich dann also eventuell das Risiko, daß bei der potentiellen Kundschaft die Botschaft von der deutschen Piefigkeit im ausdrücklichen Gegensatz zum "offeneren" Ansatz des Originals als das Hauptmerkmal speziell dieses Settings ankommt...
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