Pen & Paper - Spielsysteme > Weitere Pen & Paper Systeme

The Tragedy of GJ237b

<< < (9/10) > >>

HEXer:

--- Zitat von: Settembrini am  1.11.2018 | 18:12 ---Ich hätte gerne Deine Argumente gehört, wenn Du welche hast. Deine Meinung hast Du ja schon gesagt.

--- Ende Zitat ---

Meine "Argumente" hat Rumpel schon viel besser auf den Punkt gebracht, als ich das gerade könnte:


--- Zitat von: Rumpel am 21.10.2018 | 11:15 ---Mir gefällt's, wobei ich jetzt den Kunstaspekt nicht so hoch hängen würde ... aber es ist eine schöne und humorvolle Reflektion auf ein paar Sachen, die mich, so banal sie sein mögen, sowohl bzgl. der SF als auch des Rollenspiels immer wieder beschäftigen.

Thema "Fremdheit": Ja, klar, die Idee, dass etwas so fremd ist, dass man es nicht verstehen oder auch nur wahrnehmen kann, ist nicht gerade neu ... aber in der SF bleibt sie eines meiner Lieblingsthemen, und gute Umsetzungen reißen mich gelegentlich echt vom Hocker. Da denke ich natürlich darüber nach, ob sich so was auch im RSP umsetzen lässt, und dieser Text hier ist eigentlich ein ernüchterndes Statement in die Richtung von "Nee, das klappt wohl eher nicht."

Außerdem ist er auch ein humor- und trotzdem respektvoller Kommentar auf "Wir bespielen jetzt ein schrecklich ernsthaftes Thema". Und er setzt sich damit auseinander, dass Rollenspiele sehr oft auch als reine Textform und nicht als Spiel genossen werden, als Text, der auf eine spezielle Art zu Spekulation und Gedankenspiel anregt (was hier zweifellos gegeben ist).

Wenn man nicht unterstellt, dass der Autor hier was schrecklich tiefsinniges Sagen wollte, sondern den Text einfach "at face value" nimmt, dann finde ich ihn sehr gelungen, unterhaltsam und anregend.

--- Ende Zitat ---

Genügt das?

HEXer:

--- Zitat von: Maarzan am  1.11.2018 | 18:45 ---Ich nehme an,  so jemand findet dann auch einen leeren, ununterschriebenen Gehaltsscheck lustig/künstlerisch ... .  >;D

--- Ende Zitat ---

Im richtigen Kontext? Aber definiere bitte mal "so jemand"...

Settembrini:

--- Zitat von: HEXer am  1.11.2018 | 18:52 ---Meine "Argumente" hat Rumpel schon viel besser auf den Punkt gebracht, als ich das gerade könnte:

Genügt das?

--- Ende Zitat ---

Reicht mir insofern niocht, als daß wird odch schon viel weiter waren. Mein Kritikpunkt ist, daß der Kickstarter zu lauchig ist, er nimmt die eigene idee nicht ernst genug, das war mein Argument. Und da sehe ich kein Gegeargument. Minimalismus an sich befinden wir beide für gut genug, daß ganz grundsätzlich ein Kickstarter bzw. ein volles Produkt gerechtfertigt ist. Es geht mir ganz konkret um genau den Kickstarter, den ich in der Form für entwertend halte.
Du siehst das anders, ich verstehe nur nicht genau warum.

ABer vielleicht könbnen wir das abkürzen: Hast Du da gepledged, also Geld ausgegeben?

HEXer:
Du, guck mal:


--- Zitat von: HEXer am 22.10.2018 | 19:18 ---Auf eine Diskussion, wer jetzt (mehr) Recht hat, hab ich keine Lust.

--- Ende Zitat ---

Frag doch mal Chiarina...

Edvard Elch:

--- Zitat von: Settembrini am  3.11.2018 | 11:16 ---Reicht mir insofern niocht, als daß wird odch schon viel weiter waren. Mein Kritikpunkt ist, daß der Kickstarter zu lauchig ist, er nimmt die eigene idee nicht ernst genug, das war mein Argument.
--- Ende Zitat ---

Der Kickstarter ist aber nicht performativ angelegt und kontextualisiert das Spiel ganz anders, als du das hier tust. Chiarina hat die Parallele zu 4'33'' schon schön aufgezeigt: Das, was man da kaufen kann, ist eine Anleitung zur Performance in einem für die Form typischen Format, das auf eine für die Form übliche Art und Weise (Kickstarter) gekauft werden kann. Ich habe auch nicht das Gefühl, dass der Minimalismus besonders im Zentrum des Dings steht. Sich darauf bei einem performativen Kickstarter zu konzentrieren, ginge dann ziemlich am Sinn der Sache vorbei.

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln