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BlizzCon: Diablo kommt zurück!

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YY:

--- Zitat von: Megavolt am  7.11.2018 | 18:30 ---Da wird es auch schon noch andere Leute geben, die sich ähnlich verhalten.

--- Ende Zitat ---

Die gibt es sicher - ich zähle mich da auch großteils hinzu.
Aber die Masse spielt eben doch deutlich länger mit, sonst gäbe es diesen ganzen Krempel, wegen dem ich mir Spiele prinzipiell nicht kaufe, schon längst nicht mehr.
Der brummt aber immer noch wie blöd und selbst ein FO 76 wird meiner Einschätzung nach nicht der Totalausfall werden, der es eigentlich sein müsste.
Jedenfalls nicht kommerziell; welchen Stellenwert das Franchise danach bei den Fans noch hat, werden wir sehen.


--- Zitat von: Megavolt am  7.11.2018 | 18:30 ---Vielleicht auch nur als Menetekel, nach dem sich andere ausrichten, man denke an das Loot-Box Drama bei diesem StarWars Ding von EA, da wird sich jetzt erst mal lange Zeit jeder vor hüten.

--- Ende Zitat ---

Das ist eine absolute Ausnahmeerscheinung gewesen und obendrauf steht in einigen Ländern diesbezügliche Gesetzgebung an oder ist schon implementiert - da kann man sich davon schön öffentlichkeitswirksam trennen und Besserung geloben...was dabei am Ende rumkommt, wird sich z.B. bei Anthem zeigen.


Microtransactions, absurd teure DLCs ohne relevanten Inhalt und ähnlichen Kram gibt es weiterhin und das läuft auch weiter gut. 
Bei SW BF2 gab es den Aufschrei sehr differenziert wegen "pay to win" und nicht wegen der grundsätzlichen Ausrichtung der Monetarisierung und ein paar anderen Fehlentwicklungen, wo es längst mal nötig wäre.
Am Ende ziehen solche AAA-Titel eben immer noch genug.

Rhylthar:
Sehr sehr lustig (in meinen Augen):

Blizzard erlebt ein PR-Desaster...und Grim Dawn erlebt einen vollkommen überraschenden Anstieg ihrer Verkäufe, was selbst ein Mitglied des Crate-Teams verwundert.
Da ich nicht weiss, ob man zum Lesen im dortigen Forum angemeldet sein muss, hier mal das Zitat:


--- Zitat ---Can't figure out why but but daily sales have almost doubled since last Friday...

It's not really a very significant amount of additional sales in the grand scheme of things, unless it goes on for lot longer but still surprised it's actually noticeable.

--- Ende Zitat ---
by Medierra, Crate Employee.





[gelöscht durch Administrator]

Jiba:

--- Zitat von: YY am  7.11.2018 | 23:14 ---... absurd teure DLCs ohne relevanten Inhalt ...

--- Ende Zitat ---

Hier wäre natürlich zu fragen: Was ist denn absurd teuer? Du musst ja im Zweifelsfall die Artists, Designer, Coder und Writer irgendwie bezahlen. Und magst dazu gerne noch Profit für weitere Projekte. Was oft übersehen wird, ist, dass sich das Videospielemachen in Zeiten von fotorealistischer Grafik und enormer Erwartungshaltung der Fans auch extrem verteuert hat.

YY:

--- Zitat von: Jiba am 10.11.2018 | 08:41 ---Hier wäre natürlich zu fragen: Was ist denn absurd teuer?

--- Ende Zitat ---

Z.B. die zwei Season Passes für Ghost Recon Wildlands - für die legt man mehr hin als für das Grundspiel (30 € + 40 € = 70 € vs. 50 € Grundspiel) und bekommt dafür ein paar nur leicht verbuggte Missionen, ein bisschen kosmetisches Gerümpel und exklusiven Frühzugriff auf Inhalte späterer allgemeiner Patches. Sprich: Da verfällt dann sogar ein Teil des Gegenwerts.


Zum Vergleich: Für Erweiterungen wie Yuris Rache oder Broodwar* hat man so grob über den Daumen gepeilt die Hälfte des Grundspiels bezahlt und bekam dafür spielmechanisch durchdachte neue Einheiten und/oder Parteien, aufgrund derer man das Spiel teils völlig neu lernen musste. Und wie es bei guten Fortsetzungen oder Erweiterungen so ist: Zurück auf das eigentlich auch schon gute Grundspiel war danach undenkbar.
Ach ja, und (etwas kürzere) Kampagnen gabs nebenbei auch noch.

Ja, da war null technischer Fortschritt drin, aber da stelle ich durchaus ein anderes Maß an gestalterischer Leistung fest als für drei neue Hosen, die ich meinem jeweiligen Avatar anziehen kann  :P

*Und ja, dass ich für diese zwei Beispiele, die mir auf Anhieb so eingefallen sind, mal geschmeidige 20 Jahre zurückgreifen muss, ist allein schon eine Aussage für sich.


--- Zitat von: Jiba am 10.11.2018 | 08:41 ---Du musst ja im Zweifelsfall die Artists, Designer, Coder und Writer irgendwie bezahlen. Und magst dazu gerne noch Profit für weitere Projekte. Was oft übersehen wird, ist, dass sich das Videospielemachen in Zeiten von fotorealistischer Grafik und enormer Erwartungshaltung der Fans auch extrem verteuert hat.

--- Ende Zitat ---

Das stimmt für kleine und mittelgroße Studios sicherlich. Und ja, in manchen Genres bekommt man als "Kleiner" keinen Fuß mehr auf den Boden - da waren Farcry und Crysis ja schon kleine Wunder, und das war a) nicht gerade gestern und b) war Crytek da auch keine kleine Klitsche (mehr).

Aber: Wer macht denn in Microtransactions und Micro-DLCs ohne Ende? Nicht die kleinen und mittleren - die müssen nach wie vor Spiele auf den Markt bringen, die bei Release in jeder Hinsicht "fertig" sind. Die einwandfrei laufen, die keine große Serverstruktur erfordern usw.

Nein, richtig unverschämt sind da die Großen, die einen Verkaufsrekord nach dem anderen aufstellen und dann über diesen Krempel noch mal das Selbe oder - je nach Laufzeit und Spiel - auch wesentlich mehr reinholen.
Die müssten nicht in Kartoffelsäcken rumlaufen und den Kitt aus den Fensterrahmen fressen, wenn sie was anders machen würden.
Aber so lange man genug Dumme findet, die den hingerotzten Scheiß kaufen - warum sollte man es anders machen?

Wir haben genau die AAA-Spiele, die wir verdienen.
Und wenn man sich da ähnlich wie Hollywood in eine Sackgasse manövriert hat, aus der man kaum noch raus kommt, ist das nur so weit mein Problem, dass ich dann auf eine Sparte von Film bzw. Spiel weitgehend verzichte(n muss), die mir früher mal getaugt hat.

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