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Umgang mit "rechtschaffen böse" in den Vergessenen Reichen

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nobody@home:

--- Zitat von: Swafnir am  5.11.2018 | 14:48 ---2. Sehe ich auch so. aber was macht man mit dem Paladin, der den Bösewicht dann erschlägt? Ist der da nicht von seinem Gott legitimiert?

--- Ende Zitat ---

Soll sein Gott sich eben auch zu seiner Verteidigung in den Zeugenstand bequemen. ;) Einfach nur "böse" zu sein, ist erst mal rein für sich genommen noch lange kein Kapitalverbrechen, und ein Paladin, der trotzdem einfach nur draufhaut, kann genausogut in Sachen Mord und Totschlag belangt werden wie jeder andere Psycho. Bestenfalls wird der halt seiner zuständigen Kirche überstellt, damit die ihn angemessen bestraft, und ob er damit dann wirklich so viel besser bedient ist... >;D

Rhylthar:
Dann mal ein wenig ausführlicher.

In den Forgotten Realms gibt es eine deutliche Aufweichung des Gut-Böse-Schemas, insbesondere (aber nicht nur) durch die One-Step-Rule. Dies führt z. B. dazu, dass Paladine (LG) des Helm (LN) eben besagten Vorgesetzten haben (LE). Helms Dogma sagt u. a. "Always obey orders, providing the orders follow the dictates of Helm". Tja, und wenn sich der Kleriker nichts zu schulden kommen lässt, was Helm widerspricht, muss der Paladin wohl damit leben.

Paladine in den FR sind viel mehr an ihre Götter gebunden als die des (3.X)-Regelwerks auf Oerth. Die Gottheit bestimmt den Kodex, nachdem der Paladin sich richtet, und bei den zahllosen Gottheiten auf Toril sieht das halt durchaus unterschiedlich aus. Sune <> Helm <> Kelemvor.

Rechtschaffen heisst gesetzestreu, ordnungsliebend, -herstellend und -erhaltend. Und dies ist auch wohl einer der Gründe, warum LE-Herrscher existieren, auch mit Duldung der "Guten". Denn Ordnung ist für einen Staat immer noch besser als Chaos, da es zumindest Stabilität gibt.

Undwiederda:

--- Zitat von: Rhylthar am  5.11.2018 | 17:27 ---Dann mal ein wenig ausführlicher.

In den Forgotten Realms gibt es eine deutliche Aufweichung des Gut-Böse-Schemas, insbesondere (aber nicht nur) durch die One-Step-Rule. Dies führt z. B. dazu, dass Paladine (LG) des Helm (LN) eben besagten Vorgesetzten haben (LE). Helms Dogma sagt u. a. "Always obey orders, providing the orders follow the dictates of Helm". Tja, und wenn sich der Kleriker nichts zu schulden kommen lässt, was Helm widerspricht, muss der Paladin wohl damit leben.

Paladine in den FR sind viel mehr an ihre Götter gebunden als die des (3.X)-Regelwerks auf Oerth. Die Gottheit bestimmt den Kodex, nachdem der Paladin sich richtet, und bei den zahllosen Gottheiten auf Toril sieht das halt durchaus unterschiedlich aus. Sune <> Helm <> Kelemvor.

Rechtschaffen heisst gesetzestreu, ordnungsliebend, -herstellend und -erhaltend. Und dies ist auch wohl einer der Gründe, warum LE-Herrscher existieren, auch mit Duldung der "Guten". Denn Ordnung ist für einen Staat immer noch besser als Chaos, da es zumindest Stabilität gibt.

--- Ende Zitat ---


wie ist das dann in den 5E Realms?

Rhylthar:

--- Zitat von: Undwiederda am  5.11.2018 | 18:43 ---
wie ist das dann in den 5E Realms?

--- Ende Zitat ---
Regel- oder loretechnisch?

Regeltechnisch spielen Gesinnungen kaum noch eine Rolle, trotz Sätzen wie diesen:

--- Zitat ---Although many paladins are devoted to
gods of good, a paladin's power comes as much from a
commitment to justice itself as it does from a god.
--- Ende Zitat ---

Loretechnisch gibt es wenig Infos, aber da ja alles fast wieder wie bei 3.X ist, kann man eigentlich ähnliches annehmen. Gibt halt ein paar Götter mehr (bzw. wieder), ein paar sind verschwunden und manche haben eine andere Gesinnung (weil es ein "neuer" Gott ist bzw. ein älterer abgelöst wurde).

Undwiederda:
wobei die paladine ja anders ticken

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