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Zauberdetails: Wohl oder Übel?
Der Läuterer:
In unserer Uralt-AD&D-Kampagne haben wir mal über die Auswirkung des Zaubers Disintegation diskutiert. Der Zauber vernichtet das erste, auf das er trifft.
Ist dies aber nun NUR die Rüstung oder der gesamte Ritter, der diese trägt, nebst allem, was er dabei hat?
Da unser SL nicht zimperlich in der Anwendung von Zaubern GEGEN uns war, wurde die abgeschwächte Version damals von allen Spielern begrüsst und zum Standart der Kampagne.
Maarzan:
Vor allem, wenn das Verfahren so funktioniert ... natürliche Lebewesen reagieren ganz allgemein sehr empfindlich gegen diverse Arten von auch sehr gewöhnlichen Fremdstoffen in ihrem Organismus an den falschen Stellen und haben auch eher niedrigere Rettungswürfe etc gegen Magie als so ein Dämonenfürst plus es ist ggf. nicht so direkt nachvollziehbar von wo der Dreck kommt.
Tudor the Traveller:
Ja nu, und da sind wir mitten drin in der Schwammigkeit. Das erste, was der Strahl bei Desintegration trifft, ist nämlich Luft. Wenn Luft nicht zählt, wo zieht man die Grenze? Was ist mit Nebel oder Rauch? Wasser? Ein dünnes Tuch?
Deshalb bin ich pro "klare eindeutige Effekte".
nobody@home:
--- Zitat von: KhornedBeef am 26.12.2018 | 19:25 ---Äpfel und Birnen oder?
Der Kämpfer muss das Schwert unter persönlichem Risiko eigenhändig (und je nach Regeln mehrmals) zum Kopf tragen, der Zauberer nicht.
Verschiedene Gegner brauchen verschiedene Strategien, um Schwächen in der Verteidigung zu nutzen, Teleport vermutlich nicht.
Nahkämpfer können auf Abstand gehalten werden, Teleport nicht.
Teleport hat tausend Nutzen, feste Hauen nicht.
Das Spiel könnte so designt sein, dass der Nahkämpfer nur beim Hauen Spotlight hat und der Magier auch woanders.
Alles "selbst schuld" aber real
--- Ende Zitat ---
Nimm statt Schwert halt einen Bogen oder eine Armbrust. So sehr unterscheidet sich ein gezielter Teleport nun auch wieder nicht von anderen Fernkampfangriffen (die nebenbei ihrerseits auch in ganz mundanen Kampfsituationen gerne mal unterschätzt werden).
Persönlich würde ich mir über die Beschränkungen beim Gegenstände-in-den-Gegner-Teleportieren aus ganz anderen Gründen Gedanken machen. Haben wir nämlich erst mal etabliert, daß sich ein festes Objekt relativ problemlos in ein zweites hineinteleportieren läßt, dann kann ich mit einem passend angelegten Teleportzauber nämlich auch die meisten Gegner direkt und permanent ausschalten (sowie beliebige unerwünschte nichtlebende Objekte loswerden), indem ich sie einfach eine hinreichende Anzahl von Metern abwärts in den Boden teleportiere...
Rorschachhamster:
--- Zitat von: Tudor the Traveller am 26.12.2018 | 19:50 ---Ja nu, und da sind wir mitten drin in der Schwammigkeit. Das erste, was der Strahl bei Desintegration trifft, ist nämlich Luft. Wenn Luft nicht zählt, wo zieht man die Grenze? Was ist mit Nebel oder Rauch? Wasser? Ein dünnes Tuch?
Deshalb bin ich pro "klare eindeutige Effekte".
--- Ende Zitat ---
In AD&D hatte jeder Zauber einen ganz klar gemeinten und etwas umständlich formulierten Einsatzzweck. Der oben genannte Zauber sagt zum Beispiel ganz klar aus : "Ein Geschöpf oder ein Gegenstand"... und das Ziel sucht der Zaubernde aus... Da ist kein Strahl, kein was zuerst berührt wird. Das Beispiel hinkt. :)
Nichtsdestotrotz, wenn der SL das so gehandhabt hat, dann ist das so. Und wenn du einem Spielleiter nicht traust, dann such dir einen anderen. :)
Deswegen lieber einen Satz als eine einschränkende Wand aus Buchstaben, wo jeder nicht so wichtige Teilaspekt breitgetreten wird. Weil da viel eher etwas wichtiges übersehen wird und das viel mißverständlicher ist, als ein mit Böswillen anders interpretierbarer Satz... :P
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