Pen & Paper - Spielsysteme > Systemübergreifende Themen
Zauberdetails: Wohl oder Übel?
Isegrim:
--- Zitat von: Rorschachhamster am 26.12.2018 | 21:18 ---
1. Muß der Zauberer an das Schwert kommen, ohne die Einwilligung des Kriegers schon schwieriger, je nach System. :)
2. Wenn der Krieger das erlaubt, kein Problem :)
3. Selbst wenn nicht steht er auch im Spotlight, wie das neudeutsch so dämlich ausgedrückt wird, weil er ja wohl berechtigt Einwände, zur Not erst nach der Aktion, erheben kann... ~;D
--- Ende Zitat ---
Der Schwertschwinger bekommt also seinen Auftritt, indem er einen IG durchaus logischen Plan der Gruppe versauen darf. Hört sich super an...
--- Zitat von: Rorschachhamster am 26.12.2018 | 21:18 ---
Es sei denn der Erfolg einer Rollenspielrunde wird nur in coolen Aktionen im Kampf gemessen... dann aber ist der Zauberkundige eh im Recht, weil die Aktion ja ohne jeden Zweifel cooler ist, als das Schwert so zu benutzen, wie es gedacht war... ::) :P
--- Ende Zitat ---
Nun, oft ist es so, dass Kämpfe genau die Augenblicke sind, in denen Kämpfer die Skills haben, um zu glänzen.
BTW, es gäbe doch die Möglichkeit, dass Zauberer den Schwertschwinger neben oder hinter den Dämon teleportiert, der dann die Chance zum vernichtenden Schlag bekommt. Aber Teamwork wird ja sowas von überbewertet... ::) ;)
--- Zitat von: nobody@home am 26.12.2018 | 21:19 ---Pah, Anfänger. Üb' gefälligst weiter! :korvin:
--- Ende Zitat ---
Bin zu beschäftigt zu lernen, wie man Morgensterne mit Schleudern verschießt. :P
KhornedBeef:
--- Zitat von: Rorschachhamster am 26.12.2018 | 21:18 ---Kann der Zauberer die Kröte sehen? Check (das ist eine der Grundvoraussetzzungen für ein Ziel, wenn der Zauber nichts anderes erwähnt)
Ist die Kröte eine erlaubtes Ziel? Check. :)
Aber nochmal zu dem teleportierten Schwert:
1. Muß der Zauberer an das Schwert kommen, ohne die Einwilligung des Kriegers schon schwieriger, je nach System. :)
2. Wenn der Krieger das erlaubt, kein Problem :)
3. Selbst wenn nicht steht er auch im Spotlight, wie das neudeutsch so dämlich ausgedrückt wird, weil er ja wohl berechtigt Einwände, zur Not erst nach der Aktion, erheben kann... ~;D
Es sei denn der Erfolg einer Rollenspielrunde wird nur in coolen Aktionen im Kampf gemessen... dann aber ist der Zauberkundige eh im Recht, weil die Aktion ja ohne jeden Zweifel cooler ist, als das Schwert so zu benutzen, wie es gedacht war... ::) :P
--- Ende Zitat ---
Also a) wird der Erfolg natürlich in coolen Aktionen gemessen ~;D und b) kann der Kämpfer das Schwert halt nicht viel anders und cool benutzen, wenn das System es nicht hergibt (anders als den Zauber) und c) steht der Schwert-spendende Krieger so sehr im Spotlight wie der Typ, von dem Gandalf im Herrn der Ringe Schattenfells Zügel in die Hand bekommt, nämlich...oh nein, warte, das dauert noch ein volles Buch, und auch nur wenn man das im übertragenen Sinne versteht, an den Stalburschen erinnere ich mich nämlich wirklich nicht ;)
Aber ansonsten: Du überlegst, wie man das Problem lösen kann, denn ein Problem ist es sehr oft, von daher :d
Rorschachhamster:
--- Zitat von: Isegrim am 26.12.2018 | 21:32 ---Der Schwertschwinger bekommt also seinen Auftritt, indem er einen IG durchaus logischen Plan der Gruppe versauen darf. Hört sich super an...
--- Ende Zitat ---
Na klar! Der Spieler ist doch nicht verpflichtet, einem Plan zuzustimmen, den er nicht will, und der Charakter erst recht nicht. Das muß die Gruppe schon unter sich ausmachen. IG oder OG. :)
KhornedBeef:
Moment, heißt das wir sind bei "ja die Regeln sind kacke aber das ist kein Problem weil das können wir durch Charakter-ausspielen lösen" ?? >;D
nobody@home:
Ganz allgemein "leidet" Magie im Rollenspiel mMn einfach daran, daß ihre Überlegenheit gegenüber anderen Lösungsansätzen als zu selbstverständlich vorausgesetzt wird. (Klassisches einfaches Beispiel: Monster, die nur mit magischen Waffen besiegt werden können, gibt's je nach System reichlich, solche, die ausdrücklich nur durch nichtmagische Waffen verwundet werden können -- beispielsweise, weil die eben keine Magie enthalten, die sie anzapfen und zum Selbstschutz verwenden könnten, wenn einer nach einem halbwegs logischen Ansatz dahinter fragt -- habe ich dagegen bis heute keine gesehen, an die ich mich auf Anhieb mehr erinnern könnte.) Aus meiner Sicht ist also eher das das grundsätzliche Problem und weniger die Frage der genauen Pro-Spruch-Verregelung; einfach nur möglichst klar festgelegte Zaubereffekte an sich zu haben, hat beispielsweise D&D in der 4. Edition nicht unbedingt geschadet, aber in der vorausgehenden wiederum berüchtigterweise auch nicht viel genützt...
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