Pen & Paper - Spielsysteme > Rolemaster
Against the Darkmaster ... rpg inspired by MERP rules
pale81:
--- Zitat von: klatschi am 24.08.2023 | 20:05 ---
Von daher kann ich das schlecht vergleichen, da es zwei unterschiedliche Spielwünsche unterstützt.
--- Ende Zitat ---
Danke dir.
Genau das interessiert mich, welche Spielwünsche sind das?
klatschi:
--- Zitat von: Shin Chan am 25.08.2023 | 19:02 ---Danke dir.
Genau das interessiert mich, welche Spielwünsche sind das?
--- Ende Zitat ---
Ist natürlich hochgradig subjektiv.
DCC verwende ich für schnelles regelleichtes OSR-Spiel (bis auf ein paar Elemente bei der Magie sind die Regeln ja wirklich easy und überschaubar) - wobei ih OSR ähnlich wie du als Spielfeeling definiere, weniger die Verwandtschaft zwischen den Editionen und Vorlagen etc. betrachte. Es ist tödlich, die Regeln sind schnell (ich habe sie für mich noch vereinfacht, weil ich als Boni und Mali nur die Würfelkette verwende, keine festen Werte), durch den hohen Stellenwert des Zufalls ist das kluge Spielen wichtiger als die Werte und das Spiel atmet für mich viel Sense of Wonder, alleine schon durch die Zaubersprüche, aber natürlich auch durch die offiziellen Abenteuer. Mein Erleben ist aber episodenhaft, die einzelnen Abenteuer fetzen und dann kommt das nächste Highlight. Sie erzählen (bisher) aber noch keine zusammenhängende Geschichte - was okay ist. Das wird sich dann vielleicht auf dem Purpurplaneten ändern. Das heißt auch nicht, dass man mit diesem System nicht auch genau das machen könnte, aber es ist eben nicht meine aktuelle Erfahrung.
vsD ist das Streamlining und die Modernisierung eines (für mich zu komplexen) Regelsystems, das durch die Arbeit von Open Ended Games für mich regeltechnisch genau den richtigen Umfang findet. Es überführt viel mehr Details in Regeln, ist dabei aber nicht überbordend; dennoch ist es umfangreich genug, um auch aus gamistischer Sicht Spaß zu bringen: Wie viel meines Combat Values lege ich auf Parry, versuche ich einen Vorteil durch einen Passierschlag zu erhalten, wie kann ich Backstabbing in Kombination mit Assassin möglichst effektiv einsetzen, etc. pp. Das Spiel bietet viel Kontrolle über den Charakter, die Character Creation ist klar und transparent. Es ist stark Skill-basiert und nicht OSR. Durch die Art und Weise, wie hier der Gegenspieler der Kampagne entworfen wird, ist auch eine gewisse Tonalität gesetzt, es gibt eben den einen Endgegner, einen Kampf zwischen Gut und Böse: Das ist in der Grund-DNA des Spiels drin und vorgesehen.
EDIT: Ab hier kann man an einem Beispiel nachvollziehen, wie die Darkmaster-Generierung grob funktioniert: https://www.tanelorn.net/index.php/topic,124323.msg135118663.html#msg135118663
Hoffe, das macht es etwas klarer :-)
Wir können aber gerne auch via PN oder Discord o.ä. drüber chatten
pale81:
Das macht es sogar sehr klar :) Danke dir.
Zusammenfassen (auch sehr objektiv natürlich), würde ich das für mich so:
DCC wenn ich es gern einfach und zufällig habe, mit einer Prise wilder einzelner Geschichten
AtD wenn ich es gern taktisch und (systemtechnisch verankert) tiefer habe, mit einer Prise des guten Alten "Good vs. Evil.
DCC ist RTL und AtD ist DMAX >;D
klatschi:
--- Zitat von: Shin Chan am 26.08.2023 | 06:16 ---Das macht es sogar sehr klar :) Danke dir.
Zusammenfassen (auch sehr objektiv natürlich), würde ich das für mich so:
DCC wenn ich es gern einfach und zufällig habe, mit einer Prise wilder einzelner Geschichten
AtD wenn ich es gern taktisch und (systemtechnisch verankert) tiefer habe, mit einer Prise des guten Alten "Good vs. Evil.
DCC ist RTL Xena und AtD ist DMAX der Herr der Ringe >;D
--- Ende Zitat ---
Genau :) aber: fixed parts for you ~;D
pale81:
;D auch gut, das nimmt sich nichts qualitativ.
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