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D&D-Völker langweilig?

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Feuersänger:
No na, "fassungslos" -- hau mal nicht so auf den Putz. ;)

Zumal dein Vorwurf ja auch seit vielen Jahren gar nicht stimmt: es gibt zB Dragonborn, Tengu, Aarodingsdas und noch weiss Gott wie viele andere Nicht-Affen. Mal ganz abgesehen von der Möglichkeit, Monster zu spielen.

Von mir aus müsste es aber auch gar keine anderen Rassen geben. Menschen an sich sind schon divers genug. Mit den klassischen EDOs kann ich mich noch arrangieren. Bei den immer abgedrehteren Sonderrassen von Echsen- bis Vogelwesen  bin dann ich es, der gähnend abwinkt.

Wenn ich mir komplette Aliens wie sagen wir mal diverse Wesen aus Mass Effect als Spielerrassen vorstelle, etwa schwebende Quallen oder graue einäugige Dreibeiner, bleibe ich an der Frage hängen: was soll das bringen?

Kannst ja vielleicht mal erzählen, was du dir so wünschen würdest.

Antariuk:

--- Zitat von: Bulgador am 15.01.2019 | 11:23 ---Sie mögen verschiedener Herkunft sein, aber heute leben sie alle in derselben Welt.
Eine leichte angeborene magische Gabe ist auch kein großer Unterschied in einer Welt, in der jeder Charakter Magie erlernen kann (und die meisten Klassen dies auch tun).
Der Hauptunterschied scheint in der Kultur zu liegen, aber Kultur und Spezies sind zwei verschiedene Ding.

--- Ende Zitat ---

Darauf läuft es hinaus, und das ist auch letztendlich gewollt. Wir sind als Spieler alle nur Menschen und können letztendlich auch nur aus unserer eigenen menschlichen Perspektive wahrnehmen und beurteilen, egal wie sehr wir uns anstrengen. Indem man D&D Völkern stereotypische Tropen und kulturelle Merkmale zuweist, macht man sie zum einen erfahrbar und zum anderen auch real benutzbar am Spieltisch.


--- Zitat von: Bulgador am 15.01.2019 | 11:38 ---@Data: Aber muss man dazu Zwerge als eigene Spezies definieren? Hättest du die genannten Vorzüge nicht auch bei einem menschlichen Bergbau-Volk, das durch Jahrtausende unter Tage zu kleinem Wuchs neigt und seine Augen an schlechte Lichtverhältnisse angepasst hat?

--- Ende Zitat ---

Kannst du machen, aber dann weichst du das Konzept "Mensch" so sehr auf, dass es letztendlich kaum Sinn ergibt den Begriff Mensch zu behalten wenn es sie in so-und-so-vielen fantasieartigen Abwandlungen gibt. Dadurch, dass Zwerge die Eigenschaften "Klein, Stark, Bergbauer, Schmiede, trinken Bier, hassen Orks" haben, wird dir erlaubt, Menschen (mehr oder weniger) in der uns bekannten Form und als universell zugängliches Volk für Spieler zu behalten.

First Orko:

--- Zitat von: Feuersänger am 15.01.2019 | 11:45 ---Wenn ich mir komplette Aliens wie sagen wir mal diverse Wesen aus Mass Effect als Spielerrassen vorstelle, etwa schwebende Quallen oder graue einäugige Dreibeiner, bleibe ich an der Frage hängen: was soll das bringen?

--- Ende Zitat ---

Ah hm. Interessant, dass du Mass Effects erwähnst. Da wirkten die Nichtmenschen auf mich eigentlich immer zwar fremdartig, aber doch mit klar definierten Eigenheiten, die sie von Menschen abgrenzen und doch nicht zu unzugänglich (Zum Beispiel wie die Elcor, die immer ihre Gemütslage im Gespräch mitliefern).

Bulgador:

--- Zitat von: Data am 15.01.2019 | 11:40 ---[...] Ich finde nichts schlimmer, als Elfen, Zwergen, Halblingen und co. andere Namen zu geben (in diesem Fall "Mensch mit anderer Entwicklung) und dann doch trotzdem wieder nur einen Elfen, Zwergen und Halbling zu haben. [...]

--- Ende Zitat ---
Ich habe nicht vor, Kopien unter anderem Namen einzuführen. Meine Frage war eher umgekehrt gemeint: Hätten Gygax und Co. sie nicht besser als Menschenvölker beschrieben, statt andere Spezies daraus zu machen?

Noir:
Das hat Antariuk ganz gut beantwortet. Zumal es ja auch nicht erst Gygax und co. waren, die diese "Rassen" erfunden haben.

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