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Alltagstätigkeiten mit Proben - Sinn?

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Gunthar:
Für banale Alltagstätigkeiten würde ich keine Probe verlangen. Aber zum das Holztor flicken, würde ich eine Probe verlangen. Da das nicht mehr banal ist.

felixs:

--- Zitat von: schneeland am  9.02.2019 | 12:27 --- ein guter Koch/Zimmermann/Kleinkünstler.

--- Ende Zitat ---

Alles sehr nützlich und eigentlich nicht schwer einzubauen.
"Kochen" sollte z.B. kleine Boni auf Heilung bringen, finde ich.
"Holzbearbeitung" ist ja schon sehr schön ausgeführt worden.
"Kleinkünstler" könnte Geld, Aufmerksamkeit, Ablenkung, Sozialkontakte etc. bringen.
Und natürlich gilt für alle Handwerksfähigkeiten, dass man damit alle die beeindrucken kann, die es nicht können.

Man muss sich halt darauf einigen, dass das in Szenarien alles auch mal vorkommt. Und dafür muss der SL das im Blick haben und der Spieler ggfs. auch bei dem (ggfs. kreativen) Einsatz dieser Fähigkeiten mitmachen.

Ein Problem vieler Handwerksfertigkeiten ist, dass eine über Nutzung, die über "irgendwas reparieren" hinausgeht, meist den zeitlichen Rahmen sprengt und das dafür auch Werkzeuge gebraucht werden, die man nicht mit sich herumschleppt.

Ifram:
Es macht Sinn zu würfeln, wenn irgend etwas davon abhängt. Sinnvoller Probeneinsatz lässt sich leicht konstruieren:
So kann es Fortschrittspunkte für das Fest geben, weil es besonders gelungen sein muss, um die anreisende Baronin zu beeindrucken. Schließlich soll sie gut gelaunt sein, wenn das Dorf seine Bitte vorbringt. Das Ausmaß ihrer Unterstützung hängt von Ausstattung, Verpflegung, Unterhaltung auf dem Fest ab.
Sollte es für den weiteren Geschichten-Verlauf irrelevant sein, ob man an einem wackeligen Tisch gesessen hat, kann man sich die Würfelei auch sparen.

nobody@home:
Hängt aus meiner Sicht stark vom Kontext ab. Einerseits kann es absolut Spaß machen, mal zu zeigen, daß mein Charakter auch außerhalb von reinen Kampfszenen noch Kompetenzen aufzuweisen hat und nicht einfach nur ein mehr oder weniger hirnloser Haudrauf wie beispielsweise der klassische D&D3-Kämpfer ist. Außerdem: wenn es nun mal zum Abenteuer gehört, beim erfolgreichen Schmeißen einer Party mitzuhelfen, dann sind entsprechende Proben auf Handwerks-, Organisations-, und ähnliche Fertigkeiten auch absolut spielrelevant -- allermindestens können Erfolge und Fehlschläge logischerweise mit beeinflussen, wieviel (oder auch wie wenig) Spaß die Gäste am Ende haben.

Andererseits sollte es wie bei jedem anständigen Wurf dabei schon auch um etwas gehen. Niemand macht jedesmal, wenn er sich die Schuhe zuschnürt, eine Probe auf "Knoten binden", oder würfelt zweimal täglich auf Fahren, um zu sehen, ob er auch ja unfallfrei mit dem Auto zur Arbeit und wieder zurück kommt; das sind ab einem gewissen Punkt Sachen, die man einfach als gegeben annehmen kann. Wenn's natürlich darum geht, ob ich mit meinem Auto/Fahrrad/sonstigen Untersatz trotz Verspätung und durch reichlich Innenstadtverkehr doch noch rechtzeitig (oder zumindest innerhalb der Toleranzen) zu einem wichtigen Gespräch komme oder nicht...dann wäre ein Wurf auf Fahren wahrscheinlich schon durchaus angebracht. :)

felixs:

--- Zitat von: Ifram am  9.02.2019 | 12:45 ---Sollte es für den weiteren Geschichten-Verlauf irrelevant sein, ob man an einem wackeligen Tisch gesessen hat, kann man sich die Würfelei auch sparen.

--- Ende Zitat ---

Finde ich auch so.

Allerdings: Wenn z.B. ein Spieler auf die Idee kommt, dem Wirt mittels seines Handwerkstalents etwas zu reparieren, dann kann das nicht nur ein oder zwei Humpen Freibier, sondern auch eine stark gestiegene (positive) Reputation zur Folge haben. Gleiches gilt natürlich im Tempel etc.

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