Pen & Paper - Spielsysteme > Systemübergreifende Themen
Ein P&P für erwachsene (Wieder-) Einsteiger?
JS:
Stimmt, aber wir tippten schön viel mehr.
:D
Fnord:
Savage World ist ein Universalsystem, das recht einfache Regeln hat, nicht teuer (Softcover für 10,00 €) ist und was ich besonders schön finde auch einfach zu spielleiten ist.
Es soll genau für die Feierabendspieler mit wenig Zeit gemacht sein. Also eigentlich passt es gut auf deine Liste.
Wenn ihr keinen Bock mehr auf Fantasy habt, dann hat man die gleichen Regeln und kann Shadowrun spielen und lernt nur die Regeln für Matrix oder Verfolgungsjagden mit Autos... wen man dann keinen Bock mehr sucht man sich was anderes aus.
Es gibt kostenlose Regelzusammenfassungen im Netz.
Dungeonslayer ist auch recht einfach und bedient viele Genres.
DungeonWorld (Powered by th Apocalypse) ist in den Regeln anders als das übliche RSP, also kann gefallen, muss aber nicht.
Zum Schatten des Dämonenfürstes kann ich nichts sagen.
Ich würde dir SaWo empfehlen! - Kaufe die SaWo-Schuhe, die passen und stehen dir gut! ;)
Willkommen zurück im Hobby!
First Orko:
Zunächst mal: Super, wie genau du die Anfrage definierst! Du schreibst ja schon recht detailiert, welche Ansprüche du hast. Vermutlich wird hier trotzdem jeder die Chance nutzen, sein Lieblingssystem zu droppen ohne Rücksicht, ob das die Punkte erfüllt.
Zumindest zu 2 1/2 der von dir genannten Kandidaten kann ich aber mal ausführen, welche Punkte erfüllt werden können:
Savage Worlds – Hellfrost
...oder allgemein: Savage Worlds deckt folgende Punkte gut ab:
* Fantasy
* die Hellfrost-Welt ist aufs Nötigste beschrieben hat aber sehr viel Freiraum
* generisch (mit Regelerweiterungen für viele andere Settings)
* Miniaturen
* bei klassischen Rollenspielhintergrund relativ unkompliziert erlernbar.
Was erwähnt werden sollte:
* die Kämpfe sind sehr taktisch - gerade mit Bodenplan - und tendieren in der Anfangsphase (bis die Regeln sitzen) zwischen zäh und überraschend (s.u.)
* die explodierenden Würfel erzeugen deutliche Pulp-Atmo bwz. Actionfilm-Atmo und dienen nicht gerade der Abbildung eines harten Mittelalters
Mit dem Fantasy-Kompendium kann man auch ohne Hellfrost (das eine doch durchaus besondere Welt mitbringt) auch generische Fantasy gut umsetzen.
Durch die Explorers Edition kommt man als Spieler günstig an eine völlig ausreichende Regelwerk-Version für den Spieltisch.
SW funktioniert auch cineastisch ohne Fokus auf Kampf und Nutzung von Bodenplan sehr robust.
Dungeonslayers
* Fantasy
* keine vorgegebene bis ins letzte Detail ausgearbeitete Spielwelt
* auch als Gammaslayers für SciFi zu haben
* Miniaturen/ Bodenplan
* sehr schnell zu erlernen
Legt einen sehr deutlichen Fokus auf gewalttätige Konflikte. Die Kampgnen gehen nicht unbedingt von diplomatischen Lösungen aus. Wer also abseits von Kampf diese rollenspielerischen Bereiche ebenfalls in Regeln gegossen möchte, wird hier eher weniger glücklich.
Dafür ist es sehr gut balanciert und die Regeln sind als PDF sogar umsonst.
Bei euren Vorkenntnissen würde der Umstieg völlig unkompliziert.
Dungeon World
* Fantasy
* regelarm
* keine vorgegebene bis ins letzte Detail ausgearbeitete Spielwelt
Die PbtA (Powered by the Apocalypse, benannt nach dem gleichnamigen Urspiel)-Regelengine ist sehr erzählerisch und versucht die Regel-Metabene auf ein Minimum zu reduzieren. Das Paradigma unterscheidet sich damit ganz grundlegend von allen anderen o.g. Systemen und gerade bei klassisch geprägten Rollenspielern kann es sein, dass man da (besonders als Spielleiter!) erstmal durch einen Umdenkprozess durch muss.
Ich würde dir eine Online-Proberunde empfehlen um zu schauen, ob das für eure Runde etwas ist.
Ach so: :howdy: hier im Forum!
Issi:
--- Zitat von: Offertorium am 16.04.2019 | 14:53 ---Hallo Zusammen,
erst mal sorry für meine evtl. blöde Frage aber ich bin mittlerweile der Verzweiflung nahe.
Zu mir, ich bin 35 Jahre und habe vor 20 Jahren in der Schule DSA und Shadowrun gespielt. Bin also eigentlich leider komplett aus dem Hobby raus.
Jetzt wollen wir mit Bekannten mal wieder P&P spielen und ich soll/will leiten. Mit dem Satz „Du kannst dir auch das System aussuchen“ beginnt aber schon mein Elend. Es gibt einfach zu viel schönes Kram und ich weiß nicht was für uns passt. Zwischen ein paar Leuten die früher P&P gespielt haben, werden auch wohl Neuspieler dabei sein.
Ich suche ein Regelwerk/Setting dass,
- eine eher verhaltene Regelflut mitbringt, mehr auf Rollenspiel aufsetzt.
- Fantasy / Mittelalter Setting als klassischer Einstieg
- evtl. mit der Möglichkeit mit den selben Regeln in einem anderen Setting zu spielen
- keine vorgegebene bis ins letzte Detail ausgearbeitete Spielwelt
- evtl. Miniaturen Benutzung
- kein wöchentliches Treffen nötig macht, alle sind wir Berufstätig und haben Kinder, wäre also max. 1 Runde im Monat drin.
- Spieler und Spielleiter einen angemessen leichten (Wieder-) Einstiege ermöglicht.
Abenteuer würde ich selber schreiben, würde mich aber gerne an bestehenden Orientieren können. Ich habe bis jetzt folgende Systeme in die engere Wahl genommen.
- Savage Worlds – Hellfrost
- Dungeonslayers
- Dungeon World
- Im Schatten des Dämonenfürsten
Ich weiß, auf so was zu Antworten ist wie mir zusagen welche Schuhe ich kaufen soll, aber ich stehe hier echt auf dem Schlauch.
Gruß
Das Offertorium
--- Ende Zitat ---
Midgard 5
Setting ist klassisch und hat genug weiße Flecken! ~;D
Miniaturen geht auch. Gibt sogar Regeln dafür.
Nur ein W 20 (Regeln flutschen, gehen Richtung Simulation)
Es setzt nicht bewusst einen Akzent auf Rollenspiel aber auch keinen dagegen.
Die Regeln für Soziale Fertigkeiten sind aber pro Rollenspiel.
Kann man auch mit anderen Settings spielen.
JS:
Wobei man schon anmerken sollte, daß M5 alles andere als regelleicht ist - es gibt im Vollregelwerk haufenweise Regeln.
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