Pen & Paper - Spielsysteme > Systemübergreifende Themen
Suche System für eigene Welt
Fasuhl:
Also ich baue eine eigene Fantasy Welt, natürlich habe ich Vorstellungen, wie diese Welt aussieht. Habe Vorstellungen über die Verbreitung und Art von Magie. Habe Vorstellungen wie die Technologie aussehen wird in den Regionen und derzeitig schreibe ich mehr oder weniger noch Rollenspielsystemunabhängig. Nichtspielercharaktere bekommen einen Machtgrad von 1 bis 5, und so kann ich ja alles erstmal in Grade einteilen von eins bis x, wenn ich es für wichtig halte. Aber nun kommt das eigentliche Problem, irgendwann will ich dass diese Welt „bespielt“ wird.
Dann habe ich verschiedene Fertige Rollenspielsysteme zur Auswahl. Ein eigenes System zu schreiben und eine Welt zu erschaffen sprengt doch bei mir den Freizeit- Zeit Rahmen. Ich werde hier nun verschiedene Systeme ansprechen und Frage nach eurer Meinung.
Natürlich habe ich immer den Konflikt Simulation vers. freies Rollenspiel.
Welche Systeme bevorzugt ihr?
Und welches System ist Flexiebel?
Welches ist gut auf eine eigene Welt anzupassen?
Systeme
• Pathfinder
• D&D 5e
• Schwarzes Auge
• Splittermond
• Fate
• Savage World
• Ubiquity
• Andere?
Welche Systeme bieten sich zB gut für ein low Fantasy Setting an? Gibt es ein System mit viel Simulation aber trotz allem Flexibel anpassbar.
HEXer:
Ubiquity.
Imion:
Na bei solchen Anforderungen empfehle ich mal besten Gewissens GURPS. Da baut man sich aus zahlreichen Optionen sein System quasi selber zusammen und kann damit Low- bis High-Power, fitzel-simulationistisch bis cinematisch, magisch bis mundan bedienen.
HEXer:
--- Zitat von: HEXer am 8.05.2019 | 14:00 ---Ubiquity.
--- Ende Zitat ---
Und jetzt die längere Erklärung... ;)
Ich mag Ubiquity (ach!) weil es meiner Meinung nach erstens super flexibel ist. Dabei ist alles, was du an Regeländerungen/Anpassungen machst aufgrund der Pool- und 50:50 Aufteilung extrem gut überschaubar. Du weißt jederzeit, was welche Änderung/Handwedeln anderswo für Konsequenzen haben wird.
Darüber hinaus ist es sehr "geschmacksneutral". Ja sicher, es ist das HEX (also Pulp Genre) System. Aber es wurde von jemandem geschrieben, der für WoD und Shadowrun geschrieben hat. Die Anleihen sind erkennbar. Daher kann man mit den Ubiquity Regeln sowohl Horror als auch dystopische SciFi bespielen, ohne dass sich das irgendwie komisch anfühlt. Dass Fantasy geht, ist spätestens seit "Desolation" erwiesen.
Hinzu kommt, dass es mehrere verschiedene Magie-Systeme gibt, die irgendwie alle miteinander kompatibel sind, und von denen du dir das (oder die) aussuchen kannst, die am besten in deine Welt passen. Das geht von klassischer Spruchmagie bis hin zu ad-hoc Freeform Zauberei.
Gunthar:
BareBone Fantasy ist ein leichtes W100 System. Wäre auch eine Empfehlung wert.
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