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5e Eberron Setting Buch

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La Cipolla:
Also für mich hat es schon deutlich lauter „Klick“ gemacht als früher, aber ich vermute, das liegt eher an 15 Jahren zusätzlicher Medien- und Rollenspielerfahrung sowie an den Gesprächen hier als an dem Buch selbst. ^^‘‘ That being said, a) zumindest die neue Aufmachung mit mehr Ingame-Kram und klassischeren Illus dürfte die Intentionen des Settings auch vom Buch selbst her besser verdeutlichen, und b) es ist immer noch nicht meins, aus den Gründen, die wir hier schon diskutiert haben. *schulterzuck* Muss es aber auch nicht sein, es gibt ja genügend Auswahl in unserem Hobby. =)

Insofern generalisiere ich auch mal wieder:
Es ist doch okay, gut gemachte Dinge nicht zu mögen. Sie müssen dafür nicht „objektiv schlecht“ sein oder sowas. (Und umgedreht: Man kann auch Dinge mögen, die so ziemlich alle anderen doof finden.)
Das klingt jetzt ziemlich trivial, aber ganz ehrlich? Offenbar ist es das nicht, gerade unter Rollenspielern. Für mich ist diese Mentalität, Meinung und „objektive Qualität“ verbinden zu wollen, das mit Abstand Anstrengendste an der Rollenspielszene und speziell dem Tanelorn. Und damit meine ich jetzt natürlich nicht spezifisch Eberron oder Weltengeist, is klar. ^^

Weltengeist:
Dem ist wenig hinzuzufügen. Und wenn ich hier meine Traurigkeit über mein eigenes Erleben von Eberron kundtue, will ich damit natürlich niemandem sagen, dass er/sie es nicht trotzdem von Herzen lieben darf. Wäre ja auch völlig lächerlich in Anbetracht der Anzahl der Fans.

Ich merke halt nur, dass für mich die eigentlich großartigen Grundideen des Settings (Magotech, Umsetzung was eine wirklich magische Welt bedeuten würde, Noir- und Pulp-Grundstimmung) für mich gar nicht in dem Maße rüberkommt, wie es beworben wird. Und das liegt mMn daran, dass man, um eine bestimmte Stimmung zu erzeugen, eben auch auf Dinge verzichten muss. Und das tut WotC in seinen Settingbänden aus Prinzip nicht, was ich unendlich bedaure. Da lese ich mich eben jetzt schon wieder seitenweise durch Standard-Fantasy-Kost (das Königreich der Zwerge, die beim Graben auf etwas Böses gestoßen sind, die Allianz der freiheitsliebenden Piraten, das Dschungelreich an der Küste komplett mit versunkener Echsenkultur,...) und frage mich Seite für Seite, wo da die Versprechungen aus dem Sales Pitch geblieben sind.

Ich sehe da halt unheimlich viel Potential, wenn man Besonderheiten des Settings konsequent durchgezogen hätte. Wenn man beispielsweise die Dragonmarked (und meinetwegen Warlocks) zu den einzigen sterblichen Zauberern des Settings gemacht hätte, die Konsequenzen von Dragonshard-Technik auf alle Regionen (und nicht nur auf Sharn) durchdacht hätte oder so manche 08/15-Rasse aus Regelbuch und Monster Manual weggelassen hätte, statt sie auf Krampf "total neu zu interpretieren". Klar, wahrscheinlich war das nie die Intention, aber es wäre eine Chance gewesen, etwas noch viel einzigartigeres zu schaffen.

Aber wie gesagt, liebe Eberron-Fans - ich will keinen von euch ärgern, ich bin einfach nur ein wenig traurig ;).

Tintenteufel:
Nur um es vorweg zu stellen: meine verblüffte Nachfrage zielte nicht darauf irgendjemandem vorzuschreiben was "gut" ist. Das war wirklich wertungsfrei gemeint. Ich war nur sehr verblüfft, dass Eberron als "yet-another-d&d-world" bezeichnet wurde. Wenn man das den Realms vorwirft, okay. Bei Spelljammer, Dark Sun und Planescape wird dieser "Vorwurf", genau wie bei mMn Eberron, schon seeehr viel schwieriger. Alle davon haben verhältnismäßig starke Konzepte. Diese Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wie auch bereits erwähnt erkenne ich ein Feature in Eberrons Inklusion all des Standard-D&D-Krams und keinen Bug, trotz starken Konzepts bzw. Charakters.


--- Zitat von: La Cipolla am 20.03.2020 | 00:18 ---a) zumindest die neue Aufmachung mit mehr Ingame-Kram und klassischeren Illus dürfte die Intentionen des Settings auch vom Buch selbst her besser verdeutlichen,
--- Ende Zitat ---

Du weisst aber, dass das seeehr viel recycelte Artwork aus 3E-Zeiten ist, oder?


--- Zitat von: La Cipolla am 20.03.2020 | 00:18 ---*schulterzuck* Muss es aber auch nicht sein, es gibt ja genügend Auswahl in unserem Hobby. =)
--- Ende Zitat ---
Yesss! Das finde ich auch großartig!!


--- Zitat von: La Cipolla am 20.03.2020 | 00:18 ---Insofern generalisiere ich auch mal wieder:
Es ist doch okay, gut gemachte Dinge nicht zu mögen. Sie müssen dafür nicht „objektiv schlecht“ sein oder sowas. (Und umgedreht: Man kann auch Dinge mögen, die so ziemlich alle anderen doof finden.)
--- Ende Zitat ---

Unbedingt, ja!!

Tintenteufel:

--- Zitat von: Weltengeist am 20.03.2020 | 07:53 ---Dem ist wenig hinzuzufügen. Und wenn ich hier meine Traurigkeit über mein eigenes Erleben von Eberron kundtue, will ich damit natürlich niemandem sagen, dass er/sie es nicht trotzdem von Herzen lieben darf. Wäre ja auch völlig lächerlich in Anbetracht der Anzahl der Fans.

Ich merke halt nur, dass für mich die eigentlich großartigen Grundideen des Settings (Magotech, Umsetzung was eine wirklich magische Welt bedeuten würde, Noir- und Pulp-Grundstimmung) für mich gar nicht in dem Maße rüberkommt, wie es beworben wird. Und das liegt mMn daran, dass man, um eine bestimmte Stimmung zu erzeugen, eben auch auf Dinge verzichten muss. Und das tut WotC in seinen Settingbänden aus Prinzip nicht, was ich unendlich bedaure. Da lese ich mich eben jetzt schon wieder seitenweise durch Standard-Fantasy-Kost (das Königreich der Zwerge, die beim Graben auf etwas Böses gestoßen sind, die Allianz der freiheitsliebenden Piraten, das Dschungelreich an der Küste komplett mit versunkener Echsenkultur,...) und frage mich Seite für Seite, wo da die Versprechungen aus dem Sales Pitch geblieben sind.

Ich sehe da halt unheimlich viel Potential, wenn man Besonderheiten des Settings konsequent durchgezogen hätte. Wenn man beispielsweise die Dragonmarked (und meinetwegen Warlocks) zu den einzigen sterblichen Zauberern des Settings gemacht hätte, die Konsequenzen von Dragonshard-Technik auf alle Regionen (und nicht nur auf Sharn) durchdacht hätte oder so manche 08/15-Rasse aus Regelbuch und Monster Manual weggelassen hätte, statt sie auf Krampf "total neu zu interpretieren". Klar, wahrscheinlich war das nie die Intention, aber es wäre eine Chance gewesen, etwas noch viel einzigartigeres zu schaffen.

Aber wie gesagt, liebe Eberron-Fans - ich will keinen von euch ärgern, ich bin einfach nur ein wenig traurig ;).

--- Ende Zitat ---

Verstehe. Das Konzept scheint dir nicht klar bzw. hart genug durchgezogen zu sein. Wie schon erwähnt, ich empfinde gerade das als Vorteil. Aber klar, von deiner Warte aus hast du nicht unrecht. Ich stelle für jede Kampagne/Abenteuer/ggf. sogar Begegnung die Regler der verschiedenen Elementen ganz individuell ein und kann somit mit dem Setting sehr viele verschiedene Dinge tun. Zu mindest bilde ich mir das ein.  ;D

EDIT: Unsere anlaufende Kampagne ist bspw. eine Mischung aus Star Wars-esquem Scavaging bzw. Salvage Operations gepaart mit Wildem Westen unter arcane punk Fantasyglasur!

BobMorane:
Offizielle Regeln für Psionik gibt es ja nicht. Ich habe gesehen es gibt im UNearthed Arcana was. Was für Regeln gibt es denn, welche benutzt ihr?

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