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Terminator: Dark Fate
lowfyr:
Eine der Sachen, die mich beim T2 beindruckt haben, war das Sarah zwar mit der Roboter aus der Zukunft recht hatte, das jedoch nicht bedeutet, das sie nicht schwere Probleme hat. Wäre heute glaube ich auch nicht mehr so möglich ohne einen schweren Shitstorm auszulösen.
Was den neuen Film angeht, mal abwarten. Wie hier schon geschrieben wurde, hat man alles schon mal gehört^^
Uebelator:
Ich hab den Film neulich gesehen und muss sagen, dass ich - nach den paar ziemlich schrottigen Vorgängerfilmen - so gar nichts erwartet habe. Das kann ja oft eine gute Voraussetzung sein, um einen Film zu gucken, muss aber nicht.
In diesem Fall wurde ich aber tatsächlich angenehm überrascht. Der Film macht zwar so gut wie nichts anders oder bringt keine sonderlich kreativen neuen Ideen oder Sichtweisen mit, hat mich am Ende des Tages aber tatsächlich als das was es war ziemlich gut unterhalten: Ein geradliniger Actionfilm, der sich zwischendurch aber immer mal ein wenig Zeit lässt, um den Charakteren zumindest einen rudimentären Handlungsbogen zu verschaffen. Linda Hamilton war prima, die beiden neuen weiblichen Helden waren weniger lästig als ich nach dem Trailer gedacht hätte und Arnold war (im positiven Sinne) gar nicht so sehr im Mittelpunkt.
Hier und da hat mir der Film ein paar aktuelle politische Themen etwas zu sehr auf die Nase gebunden, und es ist ganz sicher kein Meisterwerk. Teil 1 und 2 bleiben sowas von unangefochten an der Spitze, aber "Dark Fate" war für mich um Längen besser als alles was sonst so danach kam. Als ordentlich gemachten Action-Reisser kann man sich den Film auf jeden Fall mal geben.
Tsuyoshi Hamato:
Ich fand ihn auch gut und kann Uebelator weitgehend beipflichten. Das Politik-Themen-Ding hat mir eher gepasst. Die vernichtendsten Kritiken aus den U.S. arbeiten sich daran sehr ab, an Mexiko als Schauplatz und an den vielen Frauen in Hauptrollen - was mich überhaupt nicht gestört hat, vor allem wenn sie wie hier gut spielen. Der Streifen macht einiges richtig, es fehlt noch ein Stück zum Meisterwerk. 7.5/10 bester T. seit T1&2.
Lyonesse:
Tatsächlich nicht ganz so schwach wie der letzte Film der Reihe. Dennoch ein Drehbuch nach
Baukasten-System und runtergekurbelt in der Echokammer. Dieser Terminator bringt
nix neues auf den Tisch, sondern nur mehr vom selben, das allerdings immerhin halbgar
gekocht und ordentlich mit Nostalgie gewürzt wurde. Action und Aufwand passten jedenfalls
und Grace mochte ich, ansonsten ein müdes Franchise, dem vermutlich nicht mal eine Rosskur
wieder auf die Beine helfen würde.
5/10 - 6 wenn ich in nostalgischer Stimmung wäre.
Kurna:
--- Zitat von: Tsuyoshi Hamato am 28.10.2019 | 21:35 ---Ich fand ihn auch gut und kann Uebelator weitgehend beipflichten. Das Politik-Themen-Ding hat mir eher gepasst. Die vernichtendsten Kritiken aus den U.S. arbeiten sich daran sehr ab, an Mexiko als Schauplatz und an den vielen Frauen in Hauptrollen - was mich überhaupt nicht gestört hat, vor allem wenn sie wie hier gut spielen. Der Streifen macht einiges richtig, es fehlt noch ein Stück zum Meisterwerk. 7.5/10 bester T. seit T1&2.
--- Ende Zitat ---
Dem kann ich mich auch anschließen. Wobei ich in unserer Gruppe aber auch die höchste Wertung vergeben habe (84%).
Der Rest ging runter bis 65%, mit ca. 75% als Durchschnitt.
Sehr voll war das Kino allerdings nicht und es gab auch nur relativ wenige Vorstellungen im Laufe des Tages. Sehr viel Geld wird
der Film wohl nicht einspielen.
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