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The Dark Crystal: Age of Resistance

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Samael:
Ich habe gestern den Film noch mal geschaut mit meiner Frau (die kannte ihn nicht, ich kannte ihn nicht in OV). Ich fand ihn (nicht nur angesichts seines Alters) beeindruckend und ich habe die stringente, nicht mäandernde Erzählung genossen. 93 Minuten!!! Heutzutage ginge es ja gar nicht unter 120+ (und das gilt ja schon als schlank erzählt..).

Ich sehe irgendwie nicht, wie eine Prequel Serie Sinn ergeben sollte. "Die Zerstörung der Gelflinge", oder was soll da drin vorkommen? Und dann 10 Stunden lang? Naja, ich werde wohl erst mal nicht reinschauen.

Lyonesse:
Erste Folge gesehen: Beeindruckende Puppenspielerkunst, Bauten, Kostüme
und Landschaften. Bisher leider ähnlich ironiefrei wie auch schon die Vorlage,
die sich ja auch ziemlich wichtig nahm. Die Epik der Geschichte war schon 1982
nicht gerade originell, aber darauf muss man sich halt einlassen.
Es ist jedoch in jedem Fall Potential vorhanden, so dass ich weiterschauen werde.



--- Zitat von: Thandbar am  1.09.2019 | 11:35 ---Wenn die Deutschen wirklich so versessen aufs Kritisieren sind, frage ich mich, warum wir dann eine Medienlandschaft haben, die von Figuren wie Helene Fischer und Til Schweiger dominiert wird.

--- Ende Zitat ---
Vermutlich weil beide niemanden überfordern. ;)

Edit: Nach der Staffel kann man von großem Puppentheater sprechen. Im Vergleich dazu wirkt
der Originalfilm eher wie eine Fingerübung. Sehenswert - allein schon wegen dem Kammerherrn oder
Dee oder den drei Schwestern oder den Kutschen oder oder ...

Bester Spruch in Folge 10
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Ihr wolltet meinen Platz!
(Kammerherr zum General während er ihn ersticht.)

Teylen:
Ich bin aktuell noch mitten drin, also gerade Episode 8 gesehen und schwer begeistert.

Zunächst zum Film, ich vermute ganz stark den einmal gesehen zu haben, kann mich aber an wirklich gar nichts daraus erinnern.
Während des schauen habe ich mir einen kleinen Crash-Kurs bezüglich des Films gegeben, und aktuell habe ich nicht den Eindruck das es mir die Serie verhunzt. Es kann sein das ich übermäßig optimistisch bin, allerdings sind sie aktuell sehr effektiv dabei zu vermitteln, das es doch kein so elendes Ende nehmen könnte.
Vielleicht.
Vielleicht auch nicht.

Das Puppenspiel war in der ersten Folge schon sehr, sehr ungewohnt.
Nachdem ich aber der zweiten Folge eine Chance gab funktionierte es, und die Mimiken der Figuren gefallen mir sogar richtig gut. Auch wenn sie weiterhin mitunter laufen als wären sie aus der Augsburger Puppenkiste.
Sehr nett fand ich dahingehend auch die schon etwas Meta-Hinweise auf Puppenspielerei des "irren" Skeksis. Inklusive Puppenspiel der Puppen, mit kleineren Puppen der Puppen. XD

Die Schreibe finde ich durchaus ausgezeichnet.
Ich mein, klar will man den Gelflingen mitunter links und rechts eine geben, damit sie aufwachen. Allerdings ist es m.E. alles durchaus glaubwürdig dargestellt. Auch so extreme Sachen, wie das Seladon so komplett unfähig ist die Realität auch nur ein klein wenig zu akzeptieren.

Ich finde es auch durchaus angemessen, dass man den eigenen Plot und alles wichtig nimmt.
Wobei, mit dem irren Skeksis oder alles um die Potlinge jetzt auch nicht so total Humor befreit.

Achamanian:

--- Zitat von: Uebelator am  3.09.2019 | 12:46 ---Und ja, auch wenn man so dicht am Original sein wollte wie möglich, hätte ich es zumindest ganz schön gefunden, wenn man so kleine Dinge modernisiert hätte, wie z.B. dass sich die Augen in den Sockeln bewegen können, so dass die Gelflings auch mal eine andere Blickrichtung haben als stumpf geradeaus.


--- Ende Zitat ---

Hm, das ist jetzt ein bisschen so, wie zu sagen, dass man in einem Comic von Mike Mignola doch bitte die Zeichnungen durch fotorealistische Darstellungen ersetzen soll ...
Die Puppenästhetik ist halt ihr eigenes Ding und teilweise auch einfach im Uncanny Valley daheim - wenn man das nicht mag, hat es wenig Sinn, herumzudoktorn, dann macht man es denen nicht recht, die die Puppen mögen, und auch nicht denen, die sie nicht mögen ...

Ich persönlich war von den ersten beiden Folgen begeistert - der dunkle Kristall war aber auch der Film meiner Kindheit, es gab nichts, was mich visuell nachhaltiger beeindruckt hätte, das Ding ist bei mir echt eingebrannt.

Mir gefällt die relative Ernsthaftigkeit der Mythologie (und es gibt ja zum Ausgleich durchaus eine Menge Humor, Podlinge, "Lesser Services" und so ...), und auch, dass sie angenehmer Weise dann doch nicht ganz so platt ist, wie man auf den ersten Blick denkt. Dass die Gelflinge für die Skeksis arbeiten, ist eine tolle Wendung für das Prequel.

Allerdings habe ich jetzt gerade die dritte und vierte Episode gesehen und finde, dass die enorm gegen die vorangegangenen abstinken - so sehr, dass ich eigentlich gar keine Lust zum weitergucken habe. Unter den Ärgernissen:

- Sie bekommen Aughra für meinen Geschmack einfach nicht. Die müsste viel verrückter und gleichzeitig souveräner sein, und ihre Selbstgespräche als dauernden Infodump-Text zu missbrauchen, ist schwer daneben. Hier wird viel zu viel Erklärung reingepresst. Besonders schlimm ist Aughras Vision von sich selbst im dunklen Kristall ... irgendwie hat die Figur für mich jeden Zauber verloren, und was an ihr lustig war, funktioniert auch nicht mehr so richtig - ihr Rumgeschimpfe kommt eher pro forma rüber ...

- Der Jäger und der Bogenschütze: Okay, ein Skeksis und ein Mystic, die als Einzelgänger aus dem Rahmen fallen ... aber als Figuren irgendwie beide gar nicht zünden. Besonders der Hunter hat nichts von dem Charme der anderen Skeksis. Als Kontrast zu ihnen hätte man ihn vielleicht still und bedrohlich machen können, stattdessen wirkt er wie ein hibbeliger Grobian. Und der Bogenschütze ... die Puppe gefällt mir irgendwie nicht so recht, weiß nicht, woran es liegt, und die Figur und ihre Interaktion mit Aughra ist irgendwie schrecklich konstruiert und bemüht.

- CGI-Overkill: Das Baumgehüpfe des Jägers und dieses Felswesen - letzteres ist ja eigentlich eine nette Idee, aber der Bruch mit der restlichen Ästhetik ist einfach zu radikal. Gerade beim Jäger wirkt das vernichtend. Man hätte ihn als reinen Puppen-/Kostümtrick atmosphärisch und bedrohlich inszenieren können, sicher auch als CGI-Gestalt, aber zu wechseln zwischen "Mann im Kostüm huscht durch dunkle Waldkulisse" und "CGI-Monster springt von Baum zu Baum", das geht gar nicht.

Muss mal sehen, ob ich noch weitermache mit der Serie, gerade mag ich wie gesagt nicht mehr ...

Grubentroll:
Gestern mir endlich mal die erste Folge davon reingezogen.

Und mein Fazit wäre, tolle Optik, aber irgendwie will mich die Story nicht mitziehen.
Und es ist wirklich so, dass ich ein Problem damit habe zu wissen, dass die da alle bald nicht mehr leben werden.

Prequels sind einfach nicht meins.
Ich kann mich grad an keins erinnern, dass ich wirklich gut fand.

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