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Points-of-Light Fantasysetting

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Feuersänger:
Re Waffenqualität: Vielleicht ist das ja auch so bissl so eine Geschichte wie im europäischen Frühmittelalter: in der Spätantike schmiedeten unsere "Vorfahren" die wunderbarsten, komplexesten und höchstwertigen Schwerter der gesamten Weltgeschichte; Stichwort wurmbunte Klingen - echt geiler Scheiss aber halt eben auch leider extrem aufwendig und teuer und somit entsprechend selten. In den folgenden Jahrhunderten lernte man dann, Raffinierstahl in der notwendigen Mindestqualität herzustellen, um sich den aufwendigen Laminierungsprozess sparen zu können; schwupp jetzt konnten Schwerter _brauchbarer_ Qualität viel billiger und in viel größerer Anzahl hergestellt werden.

Aufs Setting übertragen würde ich das dennoch auf irgendeinen magischen Effekt beziehen; man ist ja doch gewohnt dass die mundane Handwerkskunst seit Jahrhunderten oder Jahrtausenden "eingefroren" ist und man locker einen 1000 Jahre alten Harnisch finden kann, der immer noch State of the Art ist.

--

Andere Frage:
Was haben die Elfen verbockt, dass sie bei den Göttern in Ungnade gefallen sind?

NB, der von mir vorgesehene Pantheon ist deutlich kompakter als man es von zB Forgotten Realms oder Golarion gewohnt ist. Ich möchte mehr oder weniger für jede Gesinnung eine Hauptgottheit haben, also 3x Gut, 3x Neutral und 3x Böse; zuzüglich eine nicht näher definierte Anzahl von regionalen und Nischengottheiten, damit sich Spieler selber einen Schutzpatron ausdenken können, wenn sie sich von den Hauptgottheiten nicht angesprochen fühlen. Aber das spielt für's PoL-Setting auch wahrscheinlich gar nicht so die große Rolle und ließe sich beliebig ersetzen.

Jedenfalls, mein Plan sieht vor dass die Elfen irgendeinen derben Scheiss gebaut haben, dass sie von ihren ursprünglichen Göttern verstoßen wurden, und sich letztendlich nur die Götten des Todes und der Magie ihrer erbarmt hat (Greyhawk: Wee Jas; bei mir: Morrigan).

Antariuk:
Ein mEn interessantes Motiv, dass sich auch in einigen anderen Settings findet, ist ja die ungenannte/unbekannte Gottheit, deren Schrein im Tempel des Pantheons leer bleibt. Vielleicht ist das ja eine gute Ergänzung für die neun bekannten (Gesinnungs-)Gottheiten? Könnte man auch mit der Ungnade der Elfen oder der Apokalypse oder sonstwas verbinden.

Lichtschwerttänzer:
Die Elfen haben gar nichts gemacht, der Kontakt war nur unterbrochen oder es ging ein entsprechendes Ritual schief und der Kontakt wurde dadurch durchtrennt

Chaos:

--- Zitat von: Feuersänger am  2.09.2020 | 14:06 ---Re Waffenqualität: Vielleicht ist das ja auch so bissl so eine Geschichte wie im europäischen Frühmittelalter: in der Spätantike schmiedeten unsere "Vorfahren" die wunderbarsten, komplexesten und höchstwertigen Schwerter der gesamten Weltgeschichte; Stichwort wurmbunte Klingen - echt geiler Scheiss aber halt eben auch leider extrem aufwendig und teuer und somit entsprechend selten. In den folgenden Jahrhunderten lernte man dann, Raffinierstahl in der notwendigen Mindestqualität herzustellen, um sich den aufwendigen Laminierungsprozess sparen zu können; schwupp jetzt konnten Schwerter _brauchbarer_ Qualität viel billiger und in viel größerer Anzahl hergestellt werden.

Aufs Setting übertragen würde ich das dennoch auf irgendeinen magischen Effekt beziehen; man ist ja doch gewohnt dass die mundane Handwerkskunst seit Jahrhunderten oder Jahrtausenden "eingefroren" ist und man locker einen 1000 Jahre alten Harnisch finden kann, der immer noch State of the Art ist.

--- Ende Zitat ---

Könnte es sein, dass die Hardware von früher, in D&D-Begriffen, "masterwork" ist, und das moderne einfach nur stinknormale Gebrauchsware? Die Techniken für "masterwork" sind verloren gegangen (aber vielleicht noch irgendwo in der alten Welt zu finden!), deshalb sind Relikte die einzige Möglichkeit, Rohmaterial für magische Waffen und Rüstungen zu bekommen.


--- Zitat ---Andere Frage:
Was haben die Elfen verbockt, dass sie bei den Göttern in Ungnade gefallen sind?

NB, der von mir vorgesehene Pantheon ist deutlich kompakter als man es von zB Forgotten Realms oder Golarion gewohnt ist. Ich möchte mehr oder weniger für jede Gesinnung eine Hauptgottheit haben, also 3x Gut, 3x Neutral und 3x Böse; zuzüglich eine nicht näher definierte Anzahl von regionalen und Nischengottheiten, damit sich Spieler selber einen Schutzpatron ausdenken können, wenn sie sich von den Hauptgottheiten nicht angesprochen fühlen. Aber das spielt für's PoL-Setting auch wahrscheinlich gar nicht so die große Rolle und ließe sich beliebig ersetzen.

Jedenfalls, mein Plan sieht vor dass die Elfen irgendeinen derben Scheiss gebaut haben, dass sie von ihren ursprünglichen Göttern verstoßen wurden, und sich letztendlich nur die Götten des Todes und der Magie ihrer erbarmt hat (Greyhawk: Wee Jas; bei mir: Morrigan).

--- Ende Zitat ---

Die schnellste Möglichkeit, die Götter gegen sich aufzubringen, ist immer noch, selbst Gott zu spielen. Also, entweder haben die Elfen irgendetwas zu tun versucht, das eigentlich nur Götter tun können - oder sie haben erklärt, dass sie die Götter nicht mehr brauchen beziehungsweise mit ihnen nur noch als Ebenbürtige anstatt als Bittsteller verhandeln zu wollen.

In dem Szenario hätte Morrigan in ihrer Funktion als Göttin des Todes sich ihrer nur erbarmt, weil sie bereit waren, ihre Unsterblichkeit aufzugeben.

Feuersänger:

--- Zitat von: Chaos am  2.09.2020 | 14:34 ---Könnte es sein, dass die Hardware von früher, in D&D-Begriffen, "masterwork" ist, und das moderne einfach nur stinknormale Gebrauchsware? Die Techniken für "masterwork" sind verloren gegangen (aber vielleicht noch irgendwo in der alten Welt zu finden!), deshalb sind Relikte die einzige Möglichkeit, Rohmaterial für magische Waffen und Rüstungen zu bekommen.
--- Ende Zitat ---

Okay, das wäre schon sehr... krass.
Kernproblem daran: wie soll man so überhaupt erstmal einen Brückenkopf errichten können, wenn man sozusagen an Omaha Beach anlandet und den Bunkern und MGs der Besatzer nur aufgeklaubte Steine entgegenzusetzen hat.
Und man müsste auch Zauber wie Masterwork Transformation streichen, weil es sonst wieder eine einseitige Benachteiligung der Mundanen wäre.


--- Zitat ---In dem Szenario hätte Morrigan in ihrer Funktion als Göttin des Todes sich ihrer nur erbarmt, weil sie bereit waren, ihre Unsterblichkeit aufzugeben.

--- Ende Zitat ---

Wäre denkbar; ich dachte eigentlich bisher eher andersrum -- die Götter haben den Elfen das Privileg der Unsterblichkeit entzogen, und mit ihrer neuen Sterblichkeit konfrontiert haben sie nur bei Morrigan eine Art spirituelle Zuflucht gefunden.
Sie sind ja auch dennoch keine Slumbewohner wie die Dunmer in Elder Scrolls; ihre Affinität zu arkaner Magie sollen sie behalten -- und wie heisst es so schön bei Krabat, "wer zaubern kann, der liegt nie unbequem". ;)

"Gott spielen" ist freilich ein Ansatz, allerdings ist das für hochstufige D&D-Magier ja quasi Teil der Berufsbeschreibung. xD Es wäre zB denkbar, dass die Elfen die Erschaffung der Chimärenwesen zu verantworten haben (Owlbear etc), aber das allein scheint mir ungeeignet, alle anderen Götter gegen sich aufzubringen.
Mit Untoten rumbasteln wäre eine andere Idee, aber da ist ja auch gerade die Todesgöttin wieder sehr particular wann das geht und wann nicht.

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